Umfrageergebnis anzeigen: Welche Folgen wird der Brexit haben?

Teilnehmer
1. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Keine. Das wird noch Jahre dauern, bis die Briten wirklich raus sind.

    1 100,00%
  • Das Ende der EU.

    0 0%
  • Die Demokratie in Europa wird gestärkt werden.

    1 100,00%
  • Er ist der Vorbote einer weltweiten Rezession.

    0 0%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 1 bis 25 von 37

Thema: Unsere EU

  1. #1
    Demokrat für Deutschland
    Laufkundschaft

    Unsere EU

    Geil. Phoenix übertrug soeben live aus dem britischen Parlament, wo Cameron seine Position vertreten musste. Auf die Frage nach dem Problem mit den Migranten antwortete er, dass sich dieses Problem nun nicht mehr stellen wird, da niemand nach England mehr kommen wird...wenn es dort kein Geld gibt. Eine Abgeordnete wies darauf hin, dass ein Verbleib in der EU schon deshalb notwendig ist...weil man dringend Gelder aus den Struktir-Fonds benötigt. Cameron antwortet, dass das stimmt und dies auch der Grund ist...weshalb er in der EU bleiben muss. Man müsse ja nichts mehr zahlen, dürfe aber weiterhin kassieren. Die Krönung aber war, als ein Abgeordneter Bedenken hatte...dass bei einem weiteren Verbleib nationale Belange überstimmt werden können - worauf Cameran wortwörtlich antwortete: In der Vergangenheit setzte sich England in 90% der Fragen zu nationalen Belange durch, IM GEGENSATZ ZU DEUTSCHLAND!

    Wenn man sich da mal nicht verarscht fühlt.

  2. #2
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    Unsere EU

    Ich überlegte, ob das nicht besser in den PROFITEURE-Ordner müßte, doch die EU hat doch wenigstens einen eigenen Ordner gefüllt und unser aller AD2 hatte auch schon etwas beizutragen, bevor er überhaupt eröffnet worden ist. Das nenne ich mal das Pferd von hinten aufzuzäumen. Womit wir beim Thema sind: Was ist udn wozu dient die EU?

  3. #3
    Demokrat für Deutschland
    Laufkundschaft

    AW: Unsere EU

    Ein EWG (EG) machte Sinn und erwies sich als gut. Eine EWG+Schengen wäre auch eine gute Option gewesen, aber den Euro einzuführen und dann erst versuchen eine gemeinsame Identität zu schaffen, das machte für mich überhaupt keinen Sinn. Schade, dass man die AfD auf die Flüchtlingsfrage reduziert, sie hatte auch zur EU einiges zu sagen - und vieles stellt sich heute als richtig heraus. Man kann mit Nationen wie Deutschland, Frankreich und England, keine gemeinsame Identität "schaffen"...sie kann...wenn überhaupt...nur wachsen - und das würde ich selbst in hundert Jahren noch für ausgeschlossen halten. Für uns Deutsche versuchte man die EU durch die Aussicht auf guteExportgeschäfte zu rechtfertigen. Völliger Blödsinn, wir waren schon immer Exportweltmeister und für (Frei)Handelsabkommen braucht es keine Eu. Und wenn es um die Sicherung von Außengrenzen geht, dafür haben wir die NATO. Deutschland hat für seine Infrastruktur einen Investitionsrückstau von Euro 20 Milliarden pro Jahr. Autobahnen, Brücken...alles sanierungsbedürftig...aber kein Geld da. Dafür sanieren wir mit unseren Steuergeldern z.B. die Autobahnen und Brücken von Polen, die dadurch zum blühenden Land werden. Nun hat auch Bosnien-Herzegowina einen Mitgliedsantrag gestellt - noch ein Nehmerland mehr. Cameron sagte: "Wir werden uns nicht am EU-Rettungsschirm" beteiligen, aber die gelder aus den Fonds nehmen wir gerne. Unverschämter geht es gar nicht. Mit diesem Wahnsinn muss endlich Schluß sein. Für mich liegt hier die eigentliche Kernkompetenz der AfD, dies zu ändern.

  4. #4

    AW: Unsere EU

    Liebe 2. andere Dimension,

    die eigentliche Kernkompetenz der AfD scheint mir Zynismus und Menschenverachtung zu sein. Im Interview mit Volker Beck von den Grünen wurde sie mit den Wirkungen ihrer Aussagen konfrontiert und was mir mein Herz über ihre Blicke gesagt hat, war eindeutig.

    Gewogen und für zu leicht befunden. Keine Lösungen, nur Anklagen. Menschenhass in der ausgelebten Projektion politischer Arbeit. Sie will ihre Gesprächspartner ideologisch vernichten, eine Mentalität, die auch Goldmann-Sachs-Schülern zu Eigen ist: Der Drang zu zerstören, was uns stört. Die Störungen, die durch den Verlust dieser Eigenverantwortung in der EU bewirkt werden, nimmt die Afd auf, um weitere Störungen anzuprangern. Die URsachen interessieren nicht, Hauptsache, die Symptome werden BEKÄMPFT.

    Das ist reine Projektion und die Ursache unvereinbarer Gegensätze innerhalb der EU.

    Ohne Plan, was Europa einmal sein WILL, ist mit diesem System kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Aus EWG wurde: Einer wird gewinnen. Der Gewinner ist das Kapital, die Henker der Demokratie ist die global vereinigte LIGA von NATIONALISTEN.


    Dieser Widerspruch sollte von AfD-Schülern einmal überdacht werden. Was ist der Lösungsbeitrag der AfD?

    Volksabstimmungen in allen EU-Ländern über die Zukunft von Europa wären dringend erforderlich, doch der selektiven Betrachtungsmuster Einhalt der Einfalt gebietend, wäre es notwendig, die Entscheidungsfolgen in Simulationen wissenschaftlich gewissen Zeithorizonten zuzuordnen.

    Die Simulation über die mögliche Entwicklung, die die global vereingten Nationalisten bewirken würden, ist eine Globaldiktatur des Kapitals. Eines Kapitals, das damals wie heute über die Schaffung von Problemen Märkte schafft, die sonst halt nicht vorhanden wären.

    Die Probleme sind Märkte, ein selbstverdauendes Bandwurmsystem ohne Ziel, Herz, Sinn und Verstand.

    Mit dem menschenverachtenden Zwischentönen hat sich die Frau Petri bei mir als Lügnerin entlarvt. Wer diesen Lügen traut, der hat auf Sand gebaut.

    Der globale Treibsand ist der unverstandene Eigennutz der Nationalisten in einer globalen Staatengemeinschaft. Mit der AfD machen wir den Bock erneut zum Gärtner. Man sieht es in ihren Augen, ein Fehler, keine Sünde. Ihren Geist werden wir nicht durch Hass verändern, dies gelingt nur durch die Erinnerung daran, was ihr eigentlich fehlt: Liebe.

    Ohne Liebe greifen wir zum Hexenbesen und werden zu Furien im KAmpf für das vermeintlich Gute. Was unterscheidet uns dann jedoch moralisch und ethisch noch vom IS?

    Wo sind unsere Bewältigungsmechanismen also ausgereifter, als diejenigen, die wir bekämpfen, weil sie diese (temporär) nicht besitzen?


    Ohne die Einsicht, dass wwwir alle uns geirrt haben, ist das alte Denken nicht zu überwinden.

    Mit den Mechanismen und Prinzipien des alten Denkens ist einzig ORganisationsentwicklung möglich.

    Doch wieviel "frisches Wasser" soll die FIFA durchfließen, bis aus einem Sumpf ein klarer Teich wird?

    Kann aus einem Sumpf überhaupt ein klarer Teich entstehen, wenn wir den Bodensatz des Menschenhasses nicht entfernen wollen?

    Jede Ideologie, die aus Hass geboren wird, kann einzig zerstören.

    Jede Handlung, die aus Liebe geboren wird, kann nur heilen.

    Das mit dem "Frischen Wasser" stammt von Adenauer und war die Begründung dafür, dass der Guteste einen Adlatus beschäftigte, der wohl überzeugter Vollnazi war. Daher sagte er: "Wir können das schmutzige Wasser nicht wegschütten, bevor wir "sauberes Wasser" (ausgebildet) haben.


    Die Hinweise auf Nazi-Größen im Staatsapparat der BRD stammten häufig aus der DDR, konnten jedoch aus Gründen der Weltsicht Adenauers, nicht gehört werden dürfen.

    Wenn der Staat schon nicht weiß, was er wirklich dauerhaft verwirklichen will, wie kann dann ein Staatenverbund diese Frage beantworten?

    Das ist natürlich unmöglich.

    Ein unmögliches Konstrukt weiterhin möglich machen zu wollen, wird daher unmöglich bleiben - falls keine geistige Verbundenheit aller Menschen auf diesem Planeten entsteht, die gemeinsame Lebensinteressen vertritt.

    Petri vertritt Todesinteressen der IG-Farben, allerdings sind sie wiederum so blöde, es gar nicht zu bemerken.

    Wie bei Hitler und Schröder auch...

    Schröder stieg im Irak-Krieg aus. Dann wurde er von Merkel ersetzt. Petri ist leider ein Opfer der Geister, die sie rief und nun nicht mehr zu besänftigen imstande ist. Sie ist gefangen in der Lüge, wie wir alle.

  5. #5
    Demokrat für Deutschland
    Laufkundschaft

    AW: Unsere EU

    Meinst Du ich bin allem einverstanden...was die AfD auf ihrer Angenda stehen hat? Darum geht es nicht - es geht darum ein Gegengewicht zur jetzigen Politik zu schaffen. Ein Extrem bedingt das andere. Die Koalition von SPD und CDU ist wie ein schwarzes Loch... das alle anderen Parteien und Ideen schluckt. Die "Erfolgsgeschichte" der BRD ist auch die Geschichte ausgewogener, streitbarer Parlamente. Alle große Fragen wurden hart verhandelt - eine solches Klima haben wir schon seit Jahren nicht mehr. Die Medien gehen im Gleichschritt mit der Politik - das verschärft die Problematik. Wenn ich mich im privaten und beruflichen Umfeld mit Menschen unterhalte...dann sind alle gegen die jetzige Politik, doch kaum jemand würde die AfD wählen. Wenn ich dann weiter nachfrage...wie sie denn gedenken die jetztige Politik zu ändern...dann herrscht das große Schweigen im Walde. Frage ich nach Wahlprogrammen oder Gesetzesinhalten, ernte ich nur Kofschütteln. Da frage ich mich, nach welchen Kriterien solche Leute wählen? "Die "Taktische Wahl" ist dem Deutschen völlig fremd - die hat er...weil nie gebraucht...auch nie gelernt. Auch ich will die AfD nicht in direkter Regierungsverantwortung sehen, aber ich möchte sie als Mahnmal und Kontrollorgan im Parlament wissen - das ist ein großer Unterschied. Der Front National, deutlich radikaler als die AfD, bewegt sich um die 25%...deshalb ist die Demokratie in Frankreich noch lange nicht gefährdet. Ähnliche Verhältnisse haben wir in vielen europäischen Ländern. Der "natürliche" Verbündete des FN in Deutschland ist die NPD, nicht die AfD. Die AfD ist da wesentlich moderater und auch inhaltlich breiter aufgestellt. Wir brauchen eine konservative, nationalistisch angehauchte Partei, egal wie die heißt. Eine bundesweit wählbare CSU würde die Bundestagswahl um Längen gewinnen. Niemand würde ernsthaft bezweifeln, dass in Bayern Demokratie herrscht. Im Gegenteil; dieses Land ist in fast allen Disziplinen das Vorzeigeland Deutschlands.

  6. #6

    AW: Unsere EU

    Sorry, aber der gute Mann, der die "Herrschaft des Unrechts" ins Spiel brachte, meint damit keine funktionierende Demokratie.

    Da stehe ich voll hinter seiner Ansicht.

    Nicht die Regierungen ziehen die Strippen, es sind die Kräfte, die hinter den Parlamenten wirken.

    Was soll es denn, dass ein vorgeblich eigenständiges Parlament nicht einmal über das TTIP-Abkommen sprechen darf?

    Demokratie?

    Da lache ich wirklich hezlich.

    Die verkaufen uns in Verträgen mit Ewigkeitscharakter und wir reden über Demokratie?

    Nein, wir reden über die Herrschaft der Fronvögte, die ihre Haltung, ihr Gemüt, seit dem Mittelalter nicht verändert haben.

    Die Verfassungsfeinde sind die Lobbyisten und ihre stinkenden Rechtsverdreher. 10 Millionen gibt die korrupte FIFA pro JAhr für diese mentalen MAssenmörder aus. Jede Gesellschaft muss sich an ihrem Rechtssystem messen lassen.

    Ein Freund sagt oft, der Rechtsstaat habe sich im Contergan-Prozess dem Kapital untergeordnet und verabschiedet. Er meint die Aufgabe der Schutzverpflichtung des Staates gegenüber seinem Bürger.

    Hier wird - an den Parlamenten vorbei - von den Anwälten der Fronvögte - eine Abschaffung der Rechte des Staates durchgesetzt, über die gar nicht gesprochen werden darf?

    Da war die DDR ja human. So böse wollten nicht einmal die Nazis sein, alle in Ewigkeit zu versklaven.

    Global herrschen die Fronvögte über die Demokratie. Wenn Wahlen etwas nutzen könnten, wären sie verboten.

    Das zweitälteste Gewerbe der Welt, die Aufrechterhaltung der Macht und der Herrschaft der Gleicheren, lebt davon, die Ursachen der Entwicklungen in Kaufparlamenten zu verschleiern.

    Schau dir doch den "Spitzelverdacht" bei einem polnischen Oppositionellen an: Sie kaufen selbst die Gewerkschaftsführer. Das Problem sind die Anwälte, die imstande sind, Gesetzestexte so zu schreiben, dass die Parlamente die Fallen nicht bemerken, in die sie tappen. Du brauchst nur die besten Anwälte von den Unis loskaufen, global die Gesetzeslücken erforschen und kannst so die Herrschaft über das Rechtssystem übernehmen.

    Die eigentlichen Verfassungsfeinde sind daher diese Rechtsanwälte, die Staaten aufs Glatteis führen. Dieses staatsfeindliche Herrschaft über das Recht beklagen Seehofer und mein Freund, die Herrschaft des Unrechts über die Verfassung.

    Sie machen die Gesetze, nicht die Parlamente. Die mentalen Massenmörder, die den Fronvögten diese Möglichkeit an die Hand geben, sind die eigentlichen Staatsfeinde. Die Motive der Heuschrecken entspringen der Gier im unverstandenen Eigennutz, die Möglichkeiten, Parlamente zu hintergehen, schaffen gewissenlose Rechtsanwälte.

    Nicht, weil sie böse sind. Weil sie es können. "Konzerne klagen - wir zahlen" beschreibt den Verkauf der Ewigkeitswerte dieses Planeten und damit die Aufgabe der Verfassung.

    Ein Staat, der sich in undurchschaubaren und nicht einmal im Parlament diskutierten Selbstauflösungsverträgen selbst abschafft, kann keine Demokratie sein.

    Es sind globale Ermächtigungsgesetze, deren Beschluss geheim bleiben muss. Sonst würden wir unsere Versklavung ja nicht demokratisch legitimieren.

    Die, die die Ketten schmieden, die uns knechten, heißen Rechtsanwälte, aber müssten Unrechtsanwälte genannt werden.

    Seehofer hat endlich einmal Mut bewiesen und die Profiteure des Chaos angesprochen.

    Motive, Motivation?

    Informationen, Indoktrination?

    Normen, Notwendigkeiten?

    Organisation, Okkupation?

    Kontrolle, Kapitulation des Rechtsstaates, Unterwerfung unter das globale UN-Recht



    Wir müssen der Veränderung den Katastrophencharakter nehmen. Wir müssen die Herrschaft des UNRECHTS durchschreiten, indem wir unter Beweis stellen, den aufrechten Gang erlernen zu wollen.

    Die Bilanzwahrheit wird sein, dass Wahrheit und die Gerechtigkeit auf lange Sicht immer sichtbar werden. Kein Mensch auf der Welt wird sich diesen Verträgen beugen können, die von mentalen Massenmördern ersonnen, die Herrschaft des UNRECHTS in alle Ewigkeit fortschreiben wollen.

    Um davon besser abzulenken, die künstlichen Dauerkrisen. Probleme, um Profit zu schaffen. Im Zweifel haben sie ohnehin die besten Anwälte, wie der neue FIFA Chef, ich glaube, Infantilo ist sein Name. Bin jedoch nicht sicher. Sicher ist wohl nur, dass er auch ein "Blatterchen" sein soll. Zu welchen Wortneuschöpfungen das "Aktuelle Sportstudio" doch fähig ist. Ein Blatterchen im Wind, der ewig gleichen Lüge Kind...

    Der Demokratie wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Basis war die Information darüber, was überhaupt geplant wird. Kann dieses - Mangels Information und Kommunikation - nicht einmal im "Eingeweihtenkreis" der Parlamentarier mehr debattiert und diskutiert werden, ist es unmöglich, noch von parlamentarischer Kontrolle zu sprechen. Wenn darüber nicht gesprochen werden darf, was in den überaus großzügigen zwei Stunden pro Woche Einsichtsmöglichkeit gelesen werden kann, darf nicht mehr von Demokratie gesprochen werden.

    Die Abschaffung der Demokratie in Verträgen, über die nicht offen gesprochen werden darf, sind anfänglich rechtsunwirksam, sittenwidrig und verfassungsfeindlich, weil den Bestand der Demokratie gefährdend. Egal, was die jetzt beschließen, es gilt noch 30 Jahre, selbst wenn die Parlamente DANN bemerken, globale Ermächtigungsgestze BESCHLOSSEN zu haben, ohne darüber gesprochen haben zu dürfen.

    Das war zwar clever von den Fronvogtanwälten durchdacht, doch sie haben die Rechnung ohne den Wirt, das Volk gemacht. Sich dann als Fronvogt hinter Staat und Justiz zu verstecken, gelingt in diesem Rechtssystem, indem die Afd-Mentalitäten jede Woche neue Säue durch globale Dorf treiben, die vom Treiben ganz vorn am Schweinetrog der ewig Gierigen ablenken sollen.

    Solange die AfD und die ganzen global vereinigten Nationalisten (???) sich vor einen Karren spannen lassen, dessen Lenker sie nicht erkennen können, sind wir im Blindflug unterwegs. Wir müssen ihnen die Angst davor nehmen, im Volkszorn unterzugehen. Wir müssen diesen Weltverrätern vergeben, bevor wir sie an den Pranger stellen. Wenn wir es geschaft haben, sowohl Nazis, als auch Stasis zu integrieren, wird es auch möglich sein, sowohl Flüchtlinge als auch Anwälte zu humanisieren.

    Die Tendenz zur Dehumanisierung der Arbeitswelt, zum gnadenlosen Ausbeuten menschlicher Arbeitskraft, zum Blutsaugen und Quälen bis zum Exzess, dass sind die Geister, die sie einst selbst riefen. Doch sind es nur schwarze Hunde aus ihrem Inneren. Globale Ethikschulung für alle stünde auf dem Stundenplan...

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
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    Zitat

    Globale Ethikschulung für alle stünde auf dem Stundenplan...

    Da sind wir uns einig. Dafür müsste man aber Opfer bringen. Mein Vorschlag: Die Glaubensschulung.


    Da bringst Du vieles auf den Tisch (TTIP, FIFA...) was jeweils einThema für sich ist. TTIP ist vom Gedanken her eine gute Sache, von der beide Seiten (USA, Europa) profitieren könnten. wie so oft mangelt es an der detaillierten Ausarbeitung und den dadurch entstehenden Schlupflöchern. Standards anzugleichen macht Sinn, sofern sie einen Mindeststandard garantieren. So aber ist das nichts anderes als ein Import von Ungerechtigkeiten.

    Die AfD selbst wir kein Problem lösen, aber sie wird dafür sorgen, dass Politik wieder verthandelt werden muss...und nicht ungeprüft durchgesetzt werden kann.

    Sie habe keinen Plan-B, beteuert Merkel. Das ist natürlich gelogen. Würde Merkel zugeben, dass es einen Plan B gibt, dann würde man nur noch diesen thematisieren und der Plan-A wäre tot. Sie kann also gar nichts anderes sagen. Es liegt aber auf der Hand, wie dieser Plan B aussieht: 2017 ist nicht nur das Bundestags - Wahljahr...sondern auch das Präsidentschaftswahljahr in Frankreich - bis dahin hat Hollande gar keine andere Wahl als bei seinem jetzigen Kurs zu bleiben. Bei den Regionalwahlen war Hollande landesweit mit 28,9% nur knapp vor Le Pen (27,1%). Geht Hollande siegreich aus dieser Wahl hervor, was unabhängig vom FN sehr fraglich scheint...da Sarkozy Partei bei ca. 40% liegt, kann er wieder an Merkels Seite rücken und deren Plan mit durchboxen. Ohne Frankreich hat Merkel 0,0% Chance ihren Plan umzusetzen. Wir müssen uns also noch auf ein Jahr Täuschungspolitik einstellen.

  8. #8

    AW: Unsere EU

    Sie wirkte unendlich traurig, zumindest am Beginn.

    Ohne der Gesamtorganisationsform EU geistiges, seelisches und physisches Leben einzuhauchen, werden wir uns auf Täuschungspolitik bis zum Ende aller Tage einstellen müssen, so wir keine wirklichen Alternativoptionen entwickeln.

    Wozu gibt es ein EU-Parlament?

    Warum kollidiert eine Kommissionsregierungsform mit Scheinparlament (EU) zwangsläufig mit 28 nationalen Entscheidungsfindungsmechanismen, wenn diese national, wie dann auch europäisch, von Momentaufnahmen abhängig gemacht werden?

    Wie soll daraus jemals eine geteilte Absicht entstehen, die länger als die Dauer des jeweilig notwendigen Täuschungsmanövers anhält und im Geist präsent BLEIBT?

  9. #9
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    AW: Unsere EU

    Traurigkeit ist kein Zeichen von Schwäche. Bei manchen weckt sie eher den Löwen.

    Ein europäisches Parlament auf der Basis von Parteien kann nur ein Scheinparlament sein. Ich würde es vorziehen, wenn zur Wahl des Europaparlaments nur Kandidaten zugelassen wären, die keiner Partei angehören und in ihrem Wahlkreis bei einer Wahlbeteiligung von mindestens 66% mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereinigen konnten. Ich glaube, in diesem EU-Parlament auf demokratischer Basis säße dann kein einziger Abgeordneter, denn die Europäer interessiert die EU mehrheitlich nicht. Woran das wohl liegt?

  10. #10
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    AW: Unsere EU

    Ich glaube man hat den Fehler gemacht der EU von Anfang so viele Kompetenzen einzuräumen - da muss sich so mancher überrumpelt vorgekommen sein. Da entscheidet Brüssel über die Zusammensetzung der Hefe des Bäckers aus Oberursel und über das Maß des Kinderspielplatzes in Bedford. Das ist so ziemlich genau das Gegenteil von Föderalismus - der wiederum ist aber in fast allen EU Staaten die Grundlage einer funktionierenden Demokratie. Der Föderalismus hat den Vorteil, dass die Politik ein Gesicht hat und der Bürger wenigstens glaubt er könne mitentscheiden. Man müsste die besten Politiker nach Brüssel schicken und nicht die größten Trottel, die man woanders nicht mehr benötigt. Da kommt einem doch das Grauen bei dem Gedanken, dass einer wie Oettinger unsere Interessen vertritt. Brüssel ist auch nichts anderes als die FIFA, nur heißt der Blatter dort Juncker.

  11. #11

    AW: Unsere EU

    Beim Showdown mit den Türken wird klar: Die EU mag zwar Kompetenzen besitzen, doch die Entscheidungen treffen die Türken.

    Da kommt mir das Grauen bei dem Gedanken, dass die Wahrnehmung von Menschenrechten an Menschen ausgelagert wird, die selbst die Menschenrechte nicht wertschätzen.

    Schauen, was für ein faustischer Pakt heute bei rumkommt...

    Sahen gestern recht bedient aus, Beschlusspapier sagt vor den "Verhandlungen": Balkanroute wird dichtgemacht, Türken und Griechen fischen die Leichen aus dem Meer.

    Ist doch logisch: Die EU fischt Fischers Fisch frisch vor Afrika. Türken und Griechen entsorgen die Leichen dieser Kompetenz zum Massenmord aus wirtschaftlichen Motiven.

    Wir sehen, wir sehen nichts. Alle tun jetzt so, als wären sie überrumpelt worden, doch die bewusst gewählten Unwissenheiten bestehen seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden. Es wäre an einem funktionierenden Entscheidungsfindungssystem zu arbeiten.

    Allerdings gehört dazu die Einsicht, dass das bisherige Muster von Entscheidungsfindungsprinzipien stark überarbeitungsbedürftig erscheint.

    Wenn die Verbindung von Ursachen und Wirkungen nicht betrachtet werden kann, sind Entscheidungen nur Blindflug.

    Klar, manchmal geht das eine Zeit gut. Daraus abzuleiten, es wäre klug, blind gegen die Mauer der Geschichte zu laufen, ist jedoch Unwissenheit.

    Was die Türken im Verlauf ihrer "Ermächtigung" zum Flüchtlingshändler daraus macht, kann niemand wirklich beurteilen.

    Die EU kauft sich einen gedungenen Menschenrechtsverletzer, an den die Blindheiten ausgelagert werden.

    Arme Kurden. Arme Griechen. Arme Türken. Arme Syrer. Arme Afghanen.

    Die EU ist ein Massenmörder, die Türkei der Beauftragte. Damit beauftragt, für unseren Wohlstand über Leichen zu gehen.

    So, wie sie gestern aus der Wäsche schauten, werden sie wohl Kröten schlucken müssen...

  12. #12
    Demokrat für Deutschland
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    AW: Unsere EU

    Die Türkei, das weiß auch Merkel, kann niemals die Lösung sein. Wenn jemand an der Islamisierung Westeuropas ein strategisches Interesse hat, dann Erdogan. Nicht nur mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen, hat Erdogan Merkel fest in der Hand. Man versucht uns die Türkei als europäische Lösung zu verkaufen - ein absoluter Witz, aber unsere (wie so oft gutgläubige) Bevölkerung fällt darauf herein. Seit Wochen, fast schon seit Monaten, werden keine Bilder von ankommenden Flüchtlingen mehr gezeigt, obwohl so viele kommen wie noch nie. Was die Politik da im Schulterschluss mit den Medien veranstaltet, ist für mich der größte Skandal in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Noch mehr als Politik und Medien enttäuscht mich die Bevölkerung - ich hätte bis vor einem Jahr nicht geglaubt, dass der Durchschnittsdeutsche so schlecht informiert, so naiv und so leicht zu manipulieren ist. Das macht mir noch mehr Angst als die Atombomben der Nordkoreaner. Diese whatsapp - twitter- Facebook Generation scheint mir eine verlorene Generation zu sein. Mir fällt dazu eigentlich nichts mehr ein.

    http://www.focus.de/politik/fluechtl...d_4978797.html

    so sieht die Wirklichkeit aus...die uns bis zu den Wahlen vorenthalten wird - von wenigen Ausnahmen mal abgesehen

  13. #13

    AW: Unsere EU

    Uff, harte Zahlen und Fakten.

    Da bin ich auch einmal sprachlos.

    Schon irre, wie die Lügenpresse uns abfüllt.

    Zumindest spuren die Medien hier in vorauseilendem Gehorsam, ohne unter Druck gesetzt werden zu müssen.

    Ist doch besser, als die Zeitungen besetzen zu müssen, wie in der Türkei geschehen.

    Erdogan spielt ein doppeltes Spiel: Gewinne aus dem Ölverkäufen des IS, Gewinne aus der Flüchtlingshaltung, Machtgewinn innerhalb der EU und Beitrittsverhandlungen in Aussicht.

    Da lohnte es sich doch, die Spannungen in Syrien zu verschärfen.

    Wenn Probleme und Krisen dazu führen, dass "Gewinnerwartungen" geweckt werden, sind Dauerkrisen Programm.

    Die Wirklichkeit ist auch, dass für einen Sanitärcontainer mittlerweile 4100 € im Monat MIETE bezahlt werden. Die Türken bauen Boote en masse, wird wohl weiterhin Nachschub ankommen...

    Kampf dem globalen Fronvogttum? Oder die bisherigen Politiksysteme gründlich durchdenken und Mechanismen einführen, die eine erneute Übernahme des Staates / der Staaten in Europa verhindern?

    Die Übernahme der Medien ist augenscheinlich schon gelungen. Wer das Geld hat, hat die Macht. Staaten sind nur noch Spielbälle für die Fronvögte. Trotz aller Krisen hat Bill Gates sein Vermögen von 40 auf 70 Milliarden aufgestockt. Klar, dass die Kohle hier unten fehlt. Enteignung von Vermögen über 100 Millionen Euro wäre eine Maßnahme, um die URSACHEN tatsächlich wirksam bekämpfen zu können.

    Und: Derjenige, der die Waffen verkauft, muss an den Kriegslasten beteiligt werden.

    Innerhalb dieses bestehenden Finanzsystems ist Europa einzig Beute für die Fronvögte. Wir sind zu blöde...

    Nach Verfassung müssten die Reichen ihren Beitrag leisten. Daher wurde eine europäische Verfassung auch von den irren Iren verhindert. Das waren die getürkten Machenschaften der angelsächsischen Banker, bevor die Türken es auch begriffen haben...

    Sie lachen sich dumm und dämlich über unsere Form von Europa. Ein geplanter Rohrkrepierer?

  14. #14
    Demokrat für Deutschland
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    AW: Unsere EU

    Erdogan ist doch ein gutes Beispiel dafür, dass Muslime mit harter Hand regiert werden MÜSSEN. Mit religiösen Fanatikern, zu denen ich 80% der Muslime zähle, ist kein (demokratischer) Staat zu machen. Die Toleranz ist der Nährboden einer jeden Demokratie. Wer sich zum Koran bekennt, der ist gegen unsere Verfassung und muss auch als Verfassungsfeind behandelt werden. D.T. ist ein Spinner, aber in diesem Punkt gebe ich ihm recht. Ich kann ja auch nicht auf "Mein Kampf" schwören und gleichzeitig behaupten ich wäre ein Freund der Juden.

    Unsere EU, so lautet die Überschrift, gab es schon immer nur auf dem Papier. Das ist ein leidenschaftsloses Zweckbündnis. Doch hier heiligt niemals der Zweck die Mittel. Da kann Merkel den Hollande abknutschen so oft sie will, der wird die Deutschen niemals mögen. Wenn es so etwas wie eine europäische Identität gibt, dann die der ewigen Feindschaft. Rudel bleibt Rudel. Die Globalisierung, ob politisch oder gesellschaftlich, ist widernatürlich - und sie, die Natur, setzt sich am Ende immer durch.

  15. #15

    AW: Unsere EU

    Nun ja, es wird jedoch schon gewarnt, dass Kollektivabschiebungen im Austausch eher grenzwwwertig sind.

    Ich hörte sogar die Aussage: "es sei teuflisch..."

    Teuflisch ist die Lüge als Mittel zur geistigen Manipulation.

    Allerdings ist der Betrag auf 6 Milliarden gestiegen und die Visapflicht soll schon im Sommer fallen...

    Problem der EU: Wenn auch nur ein Land als Bremser auftritt, wird gebremst. Da immer einer von 28 das Interesse hat, besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung auf sich zu ziehen, geht es halt niemals lange in eine Richtung.

    Es wird auch der Schmetterlings-Effekt genannt: Das ziellose Umherirren von einem strategischen Modell zum nächsten.

    Problem dabei: Es wird nicht mehr nach einer optimalen Lösung gesucht, weil schon diejenige Lösung akzeptiert wird, auf die sich 28 Egoisten einigen könnten, wenn sie sich einigen wollten.

    Allerdings: Wer sich nicht einigen möchte, wird dafür noch belohnt, hofiert und für diese Haltung vom Wähler geliebt. Wahrheit ist anfänglich unmöglich...

    Mit uns ist kein Staat zu mchen...

    Wir wissen nicht, was wir dauerhaft wollen. Wie soll es die Politik dann umsetzen?

  16. #16
    Demokrat für Deutschland
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    AW: Unsere EU

    Zitat WSIB

    Wir wissen nicht, was wir dauerhaft wollen. Wie soll es die Politik dann umsetzen?
    ---------------------------------------------------------------------------------------------
    Politik muss nichts umsetzen, die "Macher" sind ganz andere. Politik muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen und sich möglichst überall dort heraushalten... wo sie nicht gefragt ist.
    Ich vergleiche das mal mit einem Schiedsrichter beim Fußball - der achtet darauf, dass die Regeln eingehalten werden - als guter Spielleiter wird er dann wahrgenommen...wenn er überhaupt nicht auffällt. Ein schlechter Schiedsrichter ist der...der sich selbst wichtiger nimmt als die Protagonisten auf dem Platz. Natürlich ist Politik mehr als nur ein Schiedsrichter, da sie das Regelwerk mitgestaltet - und viel zu oft regulieren sie das Spiel kaputt

  17. #17

    AW: Unsere EU

    Wenigstens sprechen die Schweden jetzt mal von einer Sozialunion.

    Was ich sagen wollte: Der Fisch stinkt vom Kopf.

    Was der Fisch nicht im Kopf hat, erfordert die Beine derer, die vor dem Gestank unter den Talaren flüchten müssen.

    Wir haben europäische und globale Zielkonflikte aufzulösen, die umso schwerer aufzulösen sind, je weniger sie vom Bewusstsein bemerkt werden.

    Eine Aussage gestern fand ich aufschlussreich, die Linke Gabi Zimmer sagte:

    "Niemand hat die Absicht, Griechenland unregierbar zu machen..."

    EU-erweitert:

    "Niemand hat die Absicht (und einen Vorteil davon) Europa unregierbar zu machen.... Niemand...

    Die Regeln werden im TTIP-Abkommen festgelegt. Weit außerhalb jedweder demokratischer Entscheidungsfindung...

    Der globale Regelwerkgestalter ist eine kriminelle und kartellartige Vereinigung.

    Donald oder Angie? Zwei Grundrichtungen.

  18. #18
    Demokrat für Deutschland
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    AW: Unsere EU

    Donald oder Angie? Zwei Grundrichtungen.
    ----------------------------------------------

    Donald ist Patriot, Merkel Vaterlandsverräter.

    Ginge es "nur" um die Grenzpolitik, hätte D.T. wohl eine Zustimmung von um die 90% (spekulativ)
    Ginge es "nur" um die Grenzpolitik, hätte A.M. wohl eine Zustimmung von maximal 30% (spekulativ)

    Hier könnten sie unterschiedlicher gar nicht sein.

    Merkel kümmert sich um alle, nur nicht um die Deutschen. Unter ihr ist die Armuts-Quote so hoch wie noch nie. Merkel ist mit Herz und Seele eine Kommunistin wie aus dem Bilderbuch -sie will Gleichheit für Alle - wobei sie unter Alle Europa versteht. Dafür wurde sie nicht gewählt, fehlt ihr das Mandat der Deutschen. Ihre Haltung zur Homo -Ehe ist das einzige Indiz, das auf eine CDU-Politikerin hindeutet - in allen anderen Fragen ist sie eine LINKE. Sie alleine trägt die Verantwortung, dass es in Deutschland keine politische Mitte mehr gibt, ist dafür verantwortlich...dass sowohl Linksfaschisten also auch Rechtspopulisten Hochkonjunktur haben. Beides sind in erster Linie Anti-Haltungen und weniger politische Überzeugung. Diese Frau muss weg, sonst war es das mit unserem Deutschland...so wie ich es kenne und liebe.

  19. #19

    AW: Unsere EU

    Sie ist doch schon auf den Zug der Egoisten aufgesprungen. Rechtzeitig zu den Wahlen wurde dem Willen gefolgt, europaweit die Genfer Flüchtlingskonvention auszusetzen.

    Klar ist:

    Wenn nur wenige Länder in Europa diese Lasten tragen, werden diejenigen belohnt, die sich besonders asozial verhalten und ihre nationalen Interessen schützen.
    Nach geltendem Recht wären weiterhin alle verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen.
    Wenn jetzt alle Staaten vergessen (wollen / müssen), was bestehendes Recht ist, wird aus solidarischem Unrecht immer noch keine rechtlich haltbare Situation.


    Anzunehmen ist, dass Griechenland bewusst in die Unregierbarkeit getrieben wird.

    Die Folge könnte sein, dass die Griechen ihre Restfreizügigkeit nutzen und "rübermachen". Dann bleiben dort Alte, Kranke und Flüchtlinge zurück, die natürlich ihre Schulden noch unwahrscheinlicher zurückzahlen können.


    Über die Zinssenkung auf 0,0 % (und weitere Anleihenkäufe) wird das Geld aller EU-Bürger entwertet. So schmelzen die Staatsschulden ebenso wie die Rücklagen der Menschen.

    Ohne die Nullzinspolitik wären bei 2 Billionen für jedes Prozent Zinsen 20 Milliarden pro Jahr fällig. Als die Spanier und Portugiesen für ihre Staatsanleihen sieben Prozent zahlen mussten, würde die Übertragung auf die Bundesrepublik bedeuten:

    Von 300 Milliarden Staatshaushalt wären bei 7 % Zinsen allein 140 Milliarden an Zinsen zu zahlen.

    Wenn jedoch die Maßnahmen des Herrn Draghi als "das letzte Aufgebot" aufgefasst werden, sinkt die Kreditwürdigkeit aller Staaten, die diese "Vergemeinschaftung von Schuldenlasten" als altrnativlos präsentierten.

    Draghi soll zuvor bei Goldmann-Sachs beschäftigt gewesen sein. Nein, aber niemand hat die Absicht, Europa vorsätzlich zu destabilisieren. Schon gar nicht Herr Draghi...

    Die Donaldisten setzen auf solche Gewinne für die amerikanischen Investorengruppen.
    Die Merkelanten wissen, dass Europa dringend Wertschöpfung benötigen würde, doch sie finden keinen Weg, tatsächliche Werte zu schaffen und zu erhalten.

    Statt jedoch das Geld in alle Richtungen aus dem Fenster zu werfen, wäre ein europäischer Zukunftsfond angezeigt, aus dem langfristige Strukturverbesserungen hervorgehen könnten. Würde ein Zukunftsfond nur 2 % Rendite bieten, könnten wir GRUNDLAGEN schaffen, die sich auf längere Zeit mit positiven Skaleneffekten als volkswirtschaftliche Wertschöpfung auswirken.

    Wollten nicht einmal 300 Mrd. für ein europäisches Investitionsprogramm investiert werden?

    Nun das Geld den Investoren umsonst in die Hand zu drücken und sich zu wundern, dass betriebswirtschaftliche Gewinnabsichten verfolgt werden, ist ziemlich blöde. Wir müssten in unsere Volkswirtschaften investieren und uns kooperativ organisieren.

    Es könnte gesagt werden, das Trumpeltier steht für gnadenlose Konkurrenz.

    Die Merkelanten versuchen, innerhalb eines Konkurrenzsystems ein kooperatives Verhalten durchzuhalten.

    Natürlich sind die kooperativen Kräfte anfänglich unterlegen - wir werden vom "unmöglich gemachten Humanismus" in den Faschismus getrieben.

    Die alte Frage: Wem nutzt es, Europa zu besuchen, solange es noch steht?

    War ein Spruch im Kalten Krieg, als wir auch schon das "Bauernopfer" spielen durften. Trumpeltierlogik...

  20. #20

    AW: Unsere EU

    Ganz zufällig helfen italienische Polizisten nun bei der albanischen Grenzsicherung....

    In der Geschichte war es niemals möglich, Völkerwanderungen aufzuhalten.

    Sie werden weitere Routen finden, was sollen sie denn tun???

    Einfach aus Solidarität mit Europas Wohlstand auf das eigene Überleben verzichten?

    Sie haben sich etwas Zeit gekauft, wie in der Finanzkrise als "Muster" erlernt.

    Unikausal können wir den Merkelanten nicht die Schuld aufbürden.

    Das Leben sucht und findet immer einen Weg, das Leben zu leben.

    Der eigene Tod ist immer der schlimmste Tod,

    daher sind die globalen Lebensängste die Ursache für den ausufernden Wahnsinn.

    Für welches Leben entscheidet sich das Leben?

  21. #21
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    Brexit: Chancen und Gefahren

    Ein polemisierender Text von RT

    Die Folgen des Brexit können sich genau anders gestalten, als viele glauben: Schlecht für Großbritannien, gut für Europa. Jetzt müssen die Kräfte die Stunde nutzen, die seit Jahren eine andere Union für Europa fordern.

    von Malte Daniljuk
    Großbritannien verlässt die Europäische Union. Dieser Schritt war längst überfällig. Klaus von Dohnany wies am vergangenen Wochenende darauf hin, dass es ohnehin nur einen einzigen Grund für die britische Mitgliedschaft in der EU gab: Einen wirklichen Prozess der europäischen Einigung zu verhindern. Nun entfernt sich der amerikanische Pfahl im Fleische Europas von ganz alleine. Gratulation: Das wird eine großartige Chance für ein neues Europa.
    Das bedeutet keinesfalls, dass nun alle Probleme gelöst sind. Aber die Tür steht offen. Polen, die aggressivste Puppe des Empire in Europa, denkt bereits lauthals darüber nach, als nächstes zu verschwinden.
    Sehr gut: Alle Europäer sollten die polnische Regierung in ihrem Vorhaben unterstützen. Und ihren „Ratspräsidenten“ Donald Tusk – Greencard, Zweitwohnsitz: Washington – müssen sie gleich mitnehmen. Wenn wir Glück haben, stellt sich die Kaczyński-Truppe genauso dumm an wie David Cameron.


    Für den amtierenden britischen Premier hat nun das letzte Stündlein geschlagen. Vielleicht wird er sogar der letzte Premierminister des Vereinigten Königreiches. Die Iren – 56 Prozent für Europa – und Schotten – 62 Prozent – wollen lieber bei Europa bleiben als in Großbritannien. Für die irische Republik könnte der 23. Juni zum Schicksalstag werden.
    Seit 500 Jahren kämpfen die Iren gegen den britischen Kolonialismus. Sinn Fein-Sprecher Declan Kearney freut sich: „Die britische Regierung hat kein Recht mehr, die Interessen von Nordirland zu repräsentieren“. Auch in Schottland steht die Scottish National Party bereit, um den nächsten Anlauf zu nehmen, um aus dem ungeliebten Königreich zu verschwinden.
    Wie weiter mit Europa?
    Zunächst mal gibt es eine großartige Nachricht für die europäische Exportwirtschaft: Der Euro fällt. Bei einem Wertverlust von zehn Prozent ist der Wettbewerbsverlust gegenüber dem manipulierten Dollar vorläufig wieder hergestellt. Die Folgen der letzten Krise konnte das Empire geschickt auf Europa abwälzen. Jetzt ist politische Initiative gefragt.
    Mit Griechenland, Italien, Spanien und Portugal stehen schon einige Regierungen bereit, die Macht der Kommission zu brechen. Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat zusammen mit vielen anderen sogar eine eigene europaweite Bewegung gegründet, um eine demokratischere und sozialere Union zu gründen.
    SPD-Chef Sigmar Gabriel versprach, es werde kein „weiter so“ geben. Er fordert „eine wirtschaftspolitische Wende“ und „ein gerechtes Europa“. Nur zu, Sigmar Gabriel: Jetzt ist der Zeitpunkt, das „neoliberale Monster“ anzugreifen. Am Sonntag werden in Spanien entscheidende Wahlen stattfinden.
    Da kannst du deine Parteifreunde von der PSOE gleich überzeugen, dass eine von Podemos geführte Regierung Europa nach vorne bringt.



    Kommentar: Große Ereignisse bergen immer Chancen und Gefahren. Ich sehe mehr Chancen als Gefahren. Für ein demokratischeres Europa jedenfalls sehe ich mehr Chancen. Für den Weltstaat sehe ich weniger.

  22. #22

    AW: Unsere EU

    Die EU ist tot, es lebe die EU.

    Das Leben hat sich für ein Europa ohne das bald wohl nicht mehr vereinigte Königreich entschieden.

    Zeit, Antworten zu suchen und zu finden, die im Interesse der Menschen sind.

    Schön, dass sie bald "raus" sind.

    Waren eh schon immer etwas "strange".

    "Waterloo" war ebenfalls mit einer "Gewinnmitnahme" der Rothschilds verbunden.

    Damals gingen die Hungerspiele schon los, doch das Drama hat ein Ende.

    Erst nach dem Tod der bisherigen Lobby- und Kleptokratie kann Europa einen Neuanfang starten.

    Die Wiederauferstehung aus den Ruinen des Neoliberalismus ist lange überfällig.

    Phönix hat jedoch kaum noch die Asche, sie sich über das Haupt zu streuen.

    Eine europäische Volksabstimmung über die Grundrichtung wäre ebenfalls fällig.

    Wenn die Engländer sich entscheiden durften, wäre es folgerichtig, auch die Mandate der anderen EU-Staaten im EU-Pseudoparlament erneut zu legitimieren, indem sie vom Bürger bestätigt werden. Diese Kommisionsregierung von Wölfen im Schafspelz soll endlich feiwillig abtreten.

    Sonst müssen sie "abgewählt" werden, indem erst alle austreten, um dann ein europäisches Zukunftsprojekt zu beginnen. Dreh dich nicht um, die Kommissare gingen um...

    Ab...

  23. #23

    AW: Unsere EU

    Europe ist not dead, it just smells funny...

    Die "Meckerer" ohne eigene Ideen haben mit ihrer kindlichen Trotzreaktion haben scheinbar einen Sieg davongetragen. T-Online titelt: "Ein "Umdenken" der politischen Eliten sei bewirkt worden.

    Schade, wenn sie nur von gestern früh bis gestern abend "Umdachten" kann nicht viel dabei herausgekommen sein. Egal wessen "Sprüche" wir da nun hören, es geht am Begriff Gesamtkonzept weit vorbei.

    Nach dem neoliberalen Wirken der Lobbykraten in Brüssel und Berlin bemerken sie, dass uns der "Kuchen" ausgeht, mit dem die Massen versorgt wurden, nachdem das Brot knapp wurde.

    Seien die Aussagen des Herrn Gabriel auch sachlich richtig, es könnte wichtig sein, auch hier die Frage zu stellen, welcher Nachfragebedarf denn die Arbeitsplätze schaffen soll, die er für die Jugend in Europa berechtigt einfordert.

    ES GIBT EINEN BEGRENZTEN GLOBALEN ARBEITSMARKT.

    Wie will Europa also Nachfrage nach europäischen Ergebnissen des Einsatzes von Arbeitskraft schaffen?

    Künftig auf die "Karte Europa" zu setzen, ist angesichts der drohenden "Scheidungskriege" nicht wirklich atrraktiver geworden.

    So stürzt die europäische Rechte Europa erst in den Abgrund und nun wird bemerkt, dass außer Meckerei nichts dahintersteht.



    In der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 wurde von einem europäischen Beschäftigungsprogramm gesprochen und mit einem Volumen von 130 Mrd. angekündigt. Geschehen ist nichts, denn die im Markt befindlichen Unternehmen sind nicht ganz so blöd wie die Staatengemeinschaften: Sie wissen ja von der Begrenztheit des Faktors Arbeit.


    Es wäre daher kontrproduktiv für die Investoren,, auf soziale und humane Art und Weise Zugang zur Teilhabe am System Europa zu ermöglichen. Da kein Absatzmarkt hinzukommt, wäre die Aktivierung des Humanpotenzials für die EU überlebenswichtig, für die Investoren ist die EU nur ein Spielball unter mehreren Alternativstandorten.


    Wie im Ordner über das bedingungslose Grundeinkommen gefragt wird, wo die zu verteilende Wertschöpfung entstehen soll, die dann verteilt werden könnte, wäre hier und jetzt zu fragen, wie Europa vom Kuchen "globaler Arbeitsmarkt" ein "größeres Stück" bekommt, ohne dass der Gesamtkuchen größer wird.

    Es stehen viele Anbieter von Menschenhaltungssystemen bereit, die ihre popelige Population für einen Appel und ohne Ei auf dem Weltmarkt für einen Hungerspielkurs verkaufen. Da können sozial und human ausgerichtete Staatssysteme nicht mithalten, in unserer globalen Tortenschlacht.

    Wie soll Europa in dieser "Mitweltsituation" mehr vom Kuchen bekommen, wo doch die ekelhaftesten Menschenhaltungssysteme global den Ton angeben?

    Ohne den Faktor "Globalarbeitsmarkt" als begrenztes Gut anzusehen, wird es nicht möglich sein, dem Phönix zu der Asche zu verhelfen, die er für eine europäische Lösung bräuchte.

    So ist es "unlautere Werbung", behaupten die Politiker, es läge in ihrer Macht, Arbeitsplätze zu schaffen.

    Sie können es nicht.

    Früher waren es Innoation, die Arbeitsnachfrage erzeugten. Heute kosten Innovationen Arbeitsplätze und hier liegt der Hase im Pfeffer.

    Gibt in Amerike den ersten virtuellen Anwalt, der in Windeseile alle Prozessakten aller diesbezüglichen Fälle vergleicht. Was spräche gegen einen "virtuellen Politik- und Wirklichkeitsberater" für die abgehobenen Eliten?

    Vom Volk ist es Vaterlandsverrat, Forderungen an die Politik zu tellen, die anfänglich unmöglich umzusetzen sind. Zumindest nicht unter den gegebenen MITWELTBEDINGUNGEN. Diejenigen, die jetzt im Meckerrausch die nächsten Referenden fordern, sollten an ihren Lösungsansätzen gemessen werden.

    Auf Fehler hinzuweisen ist gut und schön, doch ohne eigene Ideen nur Kapitulation vor der Kalkulation der global marktbeherrschenden Unternehmen.

    Ein Zukunftsfond für Europa könnte helfen...

    Was könnten wir anbieten, was es so nicht woanders billiger gibt?

    Mehr als die Hälfte des Arbeitsmarktes besteht aus der Verarbeitung von Informationen. Fällt diese bessere Hälfte global an die virtuellen Konkurrenten des technologischen Fortschritts, sind "Scheidungskriege" der "Kuchenkriegerverbände" unausweichlich.

    Wir haben uns die Suppe, sorry, den Kuchen, selbst auf den Tisch gestellt. Auch Auslöffeln können wir sie nur selbst...

  24. #24

    Zukunft der EU???

    Woher soll die Arbeit kommen, nach der jede Nation in Europa doch so dringend ruft?

    Wie soll von einem globalen Kuchen so "viel abfallen", dass sich die Massen nicht um die Krümel vom Tisch der schon "Sattgegessenen" wie die Tiere streiten?

    Wie soll dieser Hilferuf der Briten "kostruktiv" so aufgefasst werden, dass verstanden wird, welches "Bedürfnis" sie - in diesem negativen Zuwendungsspielchen - zu kommunizieren versuchen?

    Bezeichnend ist, dass die, die bislang Kooperation verweigerten und ihren Eigensinn durchsetzten, nun gar keine eigenen Ideen zu haben scheinen.

    Denn sie bemerken, in einer Welt zu leben, die auf Kooperation mit (Handels-, besser Handlungs-) Partnern beruht.

    Die nunmehr "beleidigte Leberwurst Europa" kann den Hilferuf der isolierten Insel so nicht verstehen.

    Es würde voraussetzen, dass die Briten sich selbst verstehen. Doch das kann in Europa niemand von sich behaupten. Wir wissen nicht, was wir tun.

    Was könnte die allgemeine, hundsgemeine Lethargie und die rückwärts gerichteten Kräfte der Ablehnung aufrütteln und wachrufen?

    Ein angenehmer Zielzustand, um den sich die "Meckerer" jedoch bisher nicht gekümmert haben. Sie wissen nur, was sie nicht wollen...

    Zielzustände wären:

    1. Eine gesunde und harmonisch zusammenwirkende europäische Bevölkerung, die in bestimmten Bereichen eine gemeinsame Absicht verfolgt, in anderen - bestimmten und vorher definierten - Bereichen jedoch eigenverantwortlich eigene Wege gehen darf, die regionale Stärken, Gegebenheiten und Mentalitäten einbeziehen.

    2. Sicherstellung der (Allokations-) Funktion der Märkte

    Alles (an möglichen Gütern zur Produktion und Wertschöfpung) an jedem Ort (des globalen Marktplatzes) gleichermaßen (allen Marktteilnehmern) verfügbar zu machen, dient der "Allokation", die mit "der Verteilung von knappen und endlichen natürlichen Ressourcen auf die beschränkten Produtkionsanlagen zur Erzeugung der Gütervielfalt mit der hächsten Nutzenstiftung für alle Konsumenten einer globalen Populationsgruppe" übersetzt werden müsste, denn die nationale volkswirtschaftliche Annäherung an diesen Zielzustand ist anfänglich unmöglich geworden.

    Diese "Aufhebung der Entfernung" vom Zielzustand wird in den dabei erreichten Freiheitsgraden und Transformationsergebnissen gemessen, was statistisch in einer hypergeometrischen Verteilungsrechnung erfasst werden kann. Es gibt zwei Möglichkeiten der Betrachtung von "Externalitäten", also den historisch kumulierten sozialen Lasten, an denen Europa nun erstickt:

    "Extern" bedeutet für die Kalkulation der Unternehmen, nicht mit den Kosten belasstet zu werden, die durch die fehlende Berücksichtigung der Folgeschäden (z.B. des Frackings in Bezug auf das Grundwasser oder die Krebsregister) entstehen und als "soziale LAsten" der Unternehmenskalkulation fernbleiben. doch für die nationalen Systeme zu Wettbewerbsnachteilen durch Gesundheits- und Mitweltqualitätsverlust führt. Die Verteilungsfunktionen in Abhängigkeit von (formalsystemisch) gewährten und vorzugebenden Risiko-, bzw. Vertrauensgraden führt zu gewissen Kraftwirkungen von jeweiligen Freiheits- oder Unfreiheitsgraden.

    Betrachtet wird am Ende eine "Approximationsgüte", das meint, die Annäherung an den gewählten Zielzustand.

    Die Irrationalität dieser betriebswirtschaftlichen Rationalität liegt darin, dass die Gewinne umso höher sind, als die Verfügbarkeit von freiem Marktzugang variiert. Zu dieser BWL-Maxime im Gegensatz stehen die Kosten der "Externalitäten" für die einzelnen Länder in Bezug auf Gesundheit, Naturverlust und Lebensqualität. Im Ergebnis wird eine Wahrscheinlichkeitsverteilung wirksam, die den Staaten die Schäden überlässt, während den Unternehmen die Gewinne verbleiben.

    Die Frage, wie wir die "Externalität" (des Britischen Königreiches) internalisieren lernen könnten, wird derweil nach einem Coase-Theorem betrachtet und beantwortet, das eine optimale "Allokationsfunktion" (am wahrscheinlichsten macht und mit dem höchsten Nutzengrad versieht,) indem:

    >>"

    1. Die Aufteilung der Ressourcen auf die verschiedenen Verwendungen (von begrenzten natürlichen Ressourcen zu deren Kombination mit weiteren Produktionsfaktoren zur höchsten Nutzenstiftung und Wertschöpfung, Anm. wsib) ist bei definierten Eigentumsrechten pareto-effizient. (Optimalitätsthese) (auch "Effizienzmarkthypothese" genannt, die jedoch Rationalität voraussetzt, Anm. wsib)

    2.Die Aufteilung ist unabhängig von der Aufteilung der Eigentumsrechte (Invarianzthese)

    Zur Anwendbarkeit des Theorems entspann sich in der Literatur eine umfangreiche Kontroverse.<<" (1)


    Es wird in diesem Theorem des Nobelpreisträgers von 1981 von zwei Thesen ausgegangen, die völlig widersprüchlich sind, denn einerseits wird gesagt, die definierten Eigentumsrechte erlauben (durch ihre Effizienz des Gewinnstrebens des Eigentümers) einen gleichartigen Zugang zu Produktionsmitteln in ihrer globalen Vorkommensvarianz. Es wird gesagt, jemand müsse eben die Eigentumsrechte am Regenwalt zum Beispiel besitzen, so werden diese natürlichen Ressourcen vom "Eigentümer" schon so verwaltet, dass ein optimaler Nutzen für die Weltgemeinschaft (als "Markt") entstünde.

    Es fallen also für das Volk genug Kuchenkrümel runter, wenn der Kuchen nur einen definierten Besitzer besitzt.

    Die Aufteilung des Kuchens soll jedoch unabhängig von der Aufteilung der Eigentumsrechte erfolgen. WIE BLÖDE IST DAS DENN?

    Im "Waldinvestment" zur Umwandlung des Regenwaldes in Palmölplantagen wird "kein höchster Nutzen" berücksichtigt. Es sei denn, wir feiern den Ausfall des Ökosystems als Erfolg. Dass dieser Misserfolg für die Globalbevölkerung mehr als wahrscheinlich ist und mit einem Totalausfall enden muss, sollte jedem rational denkenden Menschen klar werden.

    Das Investment in den Untergang ist davon abhängig, welcher Nutzen für wen in welchem Zeithorizont betrachtet wird.

    Einen solchen mittelalterlichen Schwachsinn verkaufen die BWL-Scheinwissenschaftler als rational...

    Irrational ist dabei die Ausblendung der Folgen für den Planeten als Wirt, der für die Zechpreller zahlt, für die Menschen, denen die Lebensgrundlagen entzogen werden und die mehr und mehr die "Fähigkeit zur Reproduktion von Arbeitskraft" verlieren, da die Weltbevölkerung immer kränker wird und sich im Unterbietungswettbewerb der Volkswirtschaften keine Wertschöpfungen für die Sozialsysteme mehr ergeben.

    Irrational ist es, anzunehmen, dass allein definierte Eigentumsrechte, wie z.B. Konzessionen für den Abbau von Bodenschätzen, zu ihrer optimalen Verteilung führen. Dieser freie Marktzugang für alle Marktteilnehmer ist einzig eine unbewiesene Hypothese, die in der Praxis nicht bestätigt wird.

    Die noch irrationalere These, ein Kuchen, dessen Besitzanteile gergelt seien, würde unabhängig von der daraus entstehenden Verteilungsgleichheit (in arm und reich) zu gleicher Verteilung (der Kuchenkrümel) führen, ist so blöde, dass wir in der Praxis daran ersticken.

    Die globale Risikofusion durch diese unbegrenzten Freiheitsgrade der Ressourcenbesitzer erschien schon vor 100 Jahren derart dämlich, dass ein Wissenschaftler namens Pigue ein Konzept entwickelte, dass die Politik seither geflissentlich aublendet und im Prinzip zur Planetenwerttheorie führte:


    >>"Bei der Frage, wie die Externalitäten internalisiert werden können, wird vor allem auf zwei Ansätze zurückgegriffen:

    Pigue mit seinem in den 20er Jahren entwickelten Konzept:

    Pigue kam bei seiner Analyse der Divergenzen zwischen dem sozialen und dem privaten Wohlfahrtsoptimum zu dem Schluss, dass die Differenz (d.h. die Kosten, bzw. der Nutzen) (der Folgeschäden des Fracking gegenüber den Gewinnen für die Privatwirtschaft, Anm,wsib), die auf die Existenz von externen Effekten (externe Kosten) zurückzuführen ist, durch eine Steuer (Pigue-Steuer) ausgeglichen werden kann. Durch die steuerliche Belastung des Verursachers in der Höhe der von ihm zu verantwortenden externen Effekte wird eine pareto-optimale Allokation der Ressourcen erreicht. Die externen Effekte werden internalisiert und gehen in die Kostenfunktion des Verursachers ein. (z.B. der Abgasskandal bei VW auf juristischem Weg, Anm. wsib)

    Die erhobene Steuer wirkt demnach als Lenkungssteuer, die potenzielle Verursacher negativer Effekte (hier 1. die Ölplattform im Golf von Mexiko und die 50 Millirden, die der britischen Pensionskasse daher fehlen; hier 2.: die englischen Engstirnigen Meckerer und ihre relative Besonderheit unter ansonsten Gleichen in Europa, Anm. wsib) aus einzelwirtschaftlichem Interesse daran hindert, mehr als das "gesamtwirtschaftliche Optimum an Umweltschäden" zu produzieren. Methodische Schwierigkeiten bestehen allerdings in der Festsetzung dieses optimalen (und global inexistenten,Anm.wsib) Steuersatzes. In der Umweltpolitik erfolgt daher meist eine Orientierung am vorgegebenen Immissionsniveau und dem politisch Machbaren.<<" (2)

    So sollte der "Mitweltverbrauch" als Aufschlag auf die betriebliche Kalkulation die Schäden beinhalten, die die jeweilige Produktion oder Wertschöpfung verursacht.

    In den Siebzigern wurde daraus ein "Standard-Preis-Ansatz", doch die neoliberlale Coase-Theorie fand im angelsächsischen Kapitalmarktgrundparadigma mehr Resonanz und Verwendung. In den unteren Schubladen der Re-Gier-ungs-schreibtische liegen viele gute Ideen versteckt, die nach Coase und seiner mittelalterlichen Vorstellungswelt jedoch zunehmend unbeachtet blieben.

    Der Staat hat nicht mehr die Möglichkeiten, die externen Kosten der historischen Kalkulation aufzufangen. Eine historische Milchmädchenrechnung, die auf mehr als zweifelhaften Grundparadigmen ruht.

    Kein Wunder, dass Europa am Stock geht und niemand mehr Eigenverantwortung übernehmen möchte. Ein europäischer Ego-Kindergarten, der einer Theorie hinterherrennt, die kausal nie funktionieren kann.

    Da könnten wir alle Referenden bis in alle Ewigkeit abhalten - am Grundproblem wird sich rein gar nichts ändern.

    Und : Sie wollten ja nie wirklich "gehen", sie wollten nur ihre Hilferufe formulieren...

    Ohne Zielvorstellung kann kein Ziel erreicht werden. Europa hat keine Ziele, daher können keine erreicht werden.

    Ohne gemeinsame und erstrebenswerte Zielvorstellungen können wir daher einpacken. Allein die Gier der Besitzenden ist kein Zielführungssystem, dass einen langfristigen Nutzen und eine "abschreibungsfreie, nicht verschleißende" "Nutzung" des Planeten auf Dauer ermöglicht.

    Globale Bilanzbuchführung wäre zu erlernen. Eine globale Umwelt- und Sozialgesamtrechnung könnte den Blindflug stoppen.

    Zu klären wäre zunächst das "Wohlfahrtsoptimum", denn dass keinem bei dieser "Irrfahrt" wohl ist, kann nicht das Optimum der Geschichte sein.

    Optimumm wäre es, an Pigue zu erinnern und die "negativen Mitwelteffekte" dorthin zurückzurechnen, wo sie aus Gewinnerzielungsabsicht "Zurchnungsfähigkeit" wachsen lassen könnten. Was für VW nun grausige Wirklichkeit wird...

    "Deepwater Horizon" kostete 50 Milliarden Dollar "Strafe", die jedoch aus der Pensionskasse geklaut wurden. Die Aktionäre wurden so gut wie nicht belastet...

    Dieses Wirtschaftssystem ist keine Antwort, es ist eine offene Frage.

    Eine Frage, die wir jedoch nicht mnehr sehen, seit wir dem "Coase-Theorem" folgen, das schwachsinnig ist. TTIP, Ceta und all die anderen Handelsverträge setzen darauf, den Kuchen durch definierte Eigentums- und Verwendungsrechte zu verteilen, der beim Fehlen der natrülichen Ressourcen allen Markttteilnehmern ausgehen wird.

    Sie wollen nicht lernen. Wir wollen nicht lernen. Niemand will etwas Lernen, außer, effizient zu meckern. Eine Ziegenwelt...



    (1) Waldemar Hopfenbeck, Allgemeine Betreibswirtschafts- und Managementlehre, verlag moderne industrie, 12. Auflage 1998, Seiten 742 / 743

    (2) ebenda, Seite 743
    Geändert von Michael (27.06.16 um 11:51 Uhr)

  25. #25
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Unsere EU

    Es gibt unendlich viel Arbeit auf der Welt. Das Problem mit ihr ist, daß der liberale Ansatz die Arbeit in die Dienstbarkeit des Geldes stellt. Die Lösung liegt also darin, die Arbeit als Erwerb zu definieren, nicht in plutokratischem Sinne als etwas, was Geld erzeugen muß. Es liegt demnach an der Gesellschaft und ihren Segensträgern, wie sie welche Arbeit bewertet, immer im Kontext auf die Allgemeinheit. Wenn Menschen in die Lage versetzt werden, mit ihrer Arbeit Werte zu erzeugen (nicht mit Geld gleichzusetzen), wird Arbeit sozusagen lukrativ. Wenn Arbeit nur dazu dient, Rechnungen zu bezahlen, bleibt sie teuer und rar.

    Die EU, um es zu sagen, begreift Arbeit plutokratisch - wie der ganze Westen.

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