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Thema: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

  1. #26
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt
    Die vielen Kriege der USA sprechen für und nicht gegen die USA, schaut man sie sich genauer an. Gerade wir Deutsche sollten das wissen. Die Welt hat die USA in die Rolle der Polizei gezwängt, bevor sie sich selbst in dieser Rolle gefiel. Es gibt die Stadt-die Landes-und die Bundespolizei...uns so muss es auch eine Weltpolizei geben. Ich sehe lieber die USA in dieser Rolle... als z.B. die Russen. Ich werfe nur die missionierenden Religionen in einen Topf - den Islam, das Christentum, den Hinduismus - zu deren Anhänger die Hälfte der Weltbevölkerung zählt. Dass die andere Hälfte nicht dazu zählt...macht mir Hoffnung. Und es wäre ja geradezu paradox...müsste ich mich dafür rechtfertigen gegen Institutionen zu sein...die zusammen hunderte Millionen Menschen auf dem Gewissen haben. Wer eine solche Vergangenheit hat...die teilweise bis in die Gegenwart strahlt...der hat für mich das Recht auf eine Zukunft verwirkt.

    Der "normale" Islam ist ebenso so fundamentalistisch wie der Islamismus...dieser schält diese fundamentalistischen Fragmente heraus...macht sie zu seinem Mittelpunkt und hausiert damit. Insofern stimme ich dir gerne darin zu, dass der Islamismus "nur" in seiner Außendarstellung/wirkung eine Steigerung des Islams ist. In der Tiefe ihres Herzens wünschen sich alle Muslime eine Welt des Islam. Respekt für die TU in Köln, die den Gebetsraum für Muslime abschaffte - das genau der richtige Weg. Begründung der TU: Religion gehört nicht an eine Universität. Sie gehört aber nicht nur von der UNI verbannt, sondern von allen Schulen...zumindest von den staatlichen Schulen. Diese Trennung schreibt auch unser Grundgesetz vor.

    Aber die Überschrift lautet ja

    Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    ...und solche Entwürfe...wie immer sie aussehen mögen...kommen über den Status eine romantischen Vorstellung zu sein nicht hinaus.
    Was im Kleinen schon nicht funktioniert...kann auch im Großen nicht bestehen. Physik. Schon in der Antike erstellten die Baumeister zunächst mal Modelle im Maßstab 1:....
    Bevor ich nicht dazu bereit bin mit meinem unmittelbaren Nachbarn jederzeit Garten, Haus und Auto zu teilen, muss ich mir über eine Globale Welt erst gar keine Gedanken machen.
    Merkel betont bei jeder Gelegenheit wie stark und gefestigt die Europäische Union ist, während die aktuellen Geschehnisse genau das Gegenteil beweisen. Sie begründet das mit dem ein oder anderen Pakt. Das sind in Wahrheit ausnahmslos Wirtschafts-Pakte, auch wenn man sie anderes benennt. Und genau dafür wurde die EU einst gegründet; als Wirtschaftsgemeinschaft. Es ist aber keine Wertegemeinschaft. Vernetzte Systeme haben aber nur dann eine Chance...wenn sie auf Werten basieren.

  2. #27
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat aus der Dialektik der Aufklärung:

    "- entfaltet den zentralen Gedanken, daß die abendländische Vernunft von Anfang an einem Prozeß der Selbstzerstörung ausgeliefert war: Aufklärung ist in den Mythos zurückgeschlagen, weil in ihr das Prinzip der blinden Herrschaft obsiegte, das die einzelnen in Zucht nimmt, ohne sie mit dem Ganzen zu versöhnen: die Vernunft versprach Freiheit und zwingt am Ende alle in ein (vernünftiges) System, das durch die Kulturindustrie gelenkte Kollektiv, dem man nur Herr werden könne, wenn man diese Zwanghaftigkeit des historischen Prozesses als das entkleidet, was sie ist: Schein "



    Mehr, als die blinde Herrschaft unvermögender Vernunft, ist es die Sehnsucht nach emotionaler Fülle, die das "Zurückschlagen" in den Mythos bedingt, der von der Kulturindustrie mittels Symbolik und Freiheitsversprechen gelenkt werden kann.

    So sind auch alle bisherigen Lebens- und Kultursysteme eher "scheinvernünftig", da die reine Rationalität allein keinen Spaß macht. Wir sind halt so vernünftig, dass die daher freudlose Gesellschaft in den Scheinwelten der Glücksindustrie den Mythos findet, den die Vernunft ihr nahm. Auf einem Bein kann eine Gesellschaft jedoch nicht stabil stehen: Vernunft muss Spaß und Spiel beinhalten, sonst ist es unvernünftig, anzunehmen, dieses System würde sich nicht freudlos seines Scheinzustandes entkleiden.


    Beginnt die Frage daher nicht dabei, wie eine emotional notwendige Mindestqualität, ebenso wie eine mentale Mindestquantität so zu verknüpfen sind, dass "Herz und Hirn" in eine Richtung ziehen?


    Das mentale Schmetterlingssyndrom, der Wechsel von einer "vernünftigen Strategie" zur nächsten, kurzfristig vernünftig scheinenden Handlungsstrategie benötigt eine emotional verwurzelte und geteilte Vorstellung.

    Wieder einmal habt Ihr alle Recht mit den genannten Einzelpunkten, doch ist es die fehlende Gesamtsicht - die Totalität - die unsere Selbstzerstörung beinhaltet. Ohne zunehmende Totalität in einen Ursache- und Wirkungskontext einzuflechten, ist die Tendenz bei Entscheidungen zu oft, die erstbeste, demokratisch umsetzbare Maßnahme zu wählen und daher über die weiteren Möglichkeiten nicht mehr nachzudenken.

    Von einer Totalität im historischen Zeitfluss ausgehend, ist es das Urteil des Verstandes, dass uns zum Scheitern verurteilt.

    Fragen wir uns doch lieber einmal, was sich gut anfühlen würde?

    Ein Wahlomat mit den angestrebten und anzustrebenden Gefühlqualitäten könnte einem Wahlomat mit den verstandesmäßig machbaren Quantitäten gegenübergestellt werden. Wie würden wir die Gewichtung ansetzen?

    Eines ist daher klar: Ohne einen globalen Spaßfaktor ist die Vernunft so unvernünftig, dass irgendeiner lieber Krieg spielt, das Dilemma besser früher als später zu beenden...

    Wie gesagt, es ist das innere Kind, dass von der Vernunft "über-zeugt" sein muss. Doch ohne UR-Teils-Fähigkeit zu erlangen, tappen wir von einem historischen Fettnäpfchen ins Nächste.

    Entscheidungsfindungsmechanismen benötigen "vollkommene Transparenz und Informationskanäle", die nur durch offene Kommunikation zu finden sind. Jede Diskussion, die einen früheren Standpunkt zu verteidigen sucht, ist nicht offen genug, einen tatsächlichen Nähr- und Mehrwert zu besitzen.

    Demokratie tauscht zwar intransparente Informationen aus, scheitert jedoch an dauerhaft nicht konsistenten Entscheidungsabfolgen: dem Schmetterlingseffekt...

    Da permanente Irrtümer jedoch nicht vernünftig sein können, zerstören sich alle reinen Vernunftssysteme von selbst - sie wurden bisher nicht genug geliebt, um gelebt werden zu wollen...

  3. #28
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt
    "Forum am Freitag", bei ZDF Info
    .
    Hier treten Muslime in den Dialog - meist sehr interessant. Gerade eben (8:00- 8:10) ein Islamwissenschaftler und ein Politikwissenschaftler und Publizist...beide Muslime im etwa gleichen Alter (ca. 40).
    Beide sind sich einig, dass der Koran zu etwa 50/50 aus friedlich barmherzigen und zur Gewalt auffordernenden, radikalen Versen besteht. Für den einen, den Islamwissenschaftler, sind es die Worte Gottes, während der andere, der Politikwissenschaftler, das zumindest bezweifelt. Für die Dialektik spielt das eine große Rolle - sind es die Worte Gottes, im Dialog mit dem Menschen, dann sind sie zeitlos und gelten für alle Ewigkeit. Sind es aber die Worte eines Menschen, im Dialog mit anderen Menschen, dann müssen sie im Kontext ihrer Zeit betrachtet werden - dann lassen sie Veränderungen zu. Da sich die Verse des Korans im Laufe der Jahrhunderte veränderten, deutet das auf einen Dialog Mensch zu Menschen hin. Im Ur-Koran stand das Schlagen...der Ehefrau...an der ersten Stelle der Maßnahmen die Mann ergreifen soll ...wenn die Frau ungehorsam war. Später dann "nur" noch an dritter Stelle. Das zeigt, dass es von Menschen geschriebene Verse sind (was ja auch logisch ist).

    Der Politikwissenschaftler meint; selbst wenn 90% aller Muslime friedlich sind...bleiben noch 150 Millionen radikale Muslime übrig. Deshalb maches es keinen Sinn, wenn man immer wieder darauf verweist, dass man den Koran unterschiedlich lesen und interpretieren kann, bzw. die friedlichen Verse zitiert. Viel sinnvoller wäre es, wenn diese 90% sich klar von den andere 10% distanzieren würden. Genau das...was auch ich und viele andere fordern.

    Die Tage hat ein anderer Wissenschaftler, ein Nahostexperte, im Internet recherchiert...wie denn die muslimische Welt im Netz auf die Anschläge in Brüssel reagierte. Ergebnis: Es war ihnen scheißegal...von Distanzierung keine Spur. Im Gegenteil...der allgemeine Kanon war in etwa so: "Na und? So etwas haben wir hier auch"

    Zitat WSIB

    Beginnt die Frage daher nicht dabei, wie eine emotional notwendige Mindestqualität, ebenso wie eine mentale Mindestquantität so zu verknüpfen sind, dass "Herz und Hirn" in eine Richtung ziehen?
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Wenn Du selbst dir diese Frage stellst, dann hast Du doch schon die Antwort - denn was wäre eine Mindestqualität und was eine Mindestqualität? Das macht doch uns Menschen geradezu aus, dass wir da unterschiedliche Vorstellungen haben. Wäre dem nicht so, dann könnten auch Roboter unseren Platz einnehmen,.... hätten wir keine Existenzberechtigung. Du kannst bei solchen Fragen nicht Teile dessen was einenn Menschen ausmacht ausklammern. Wir haben ja schon bei einem Kuss unterschiedliche Vorstellungen von einer Mindestqualität.

  4. #29
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Anders gesagt:

    1. Es werden zwar individuelle Ansprüche und Erwartungen vorhanden sein, in der Verbindung von Qualität und Quantität wäre die gemeinsame Zielvorstellung, aus jedem Betrachtungswinkel das, was das Erreichen eines Zielzustandes erst ermöglicht.

    2. Sagte mal ein Mediziner und Psychologe, dem die Fragen trotzdem nicht ausgingen, zur Vorstellung der klassischen PSychologie über die pandemieartige Zunahme sogenannter "phsychischer Störungen" (des WÄHLBAREN Bewusstseinszustandes): "Es gibt auch die Ansicht innerhalb der PSychologie, dass nicht diejenigen an einer Wahrnehmungsstörung leiden, die noch "gesund und glücklich" erscheinen. Es könnte auch gesagt werden, dass diejenigen, die nicht unter "Phänomenen der Zeitgeschichte wie Brüssel" leiden, an einer empathischen Wahrnehmungsstörung leiden.

    3. Wenn es also krank wäre, noch gesund zu sein, wird die "Bewältigungsstrategie" umso wichtiger: Wie wird eine Ebene betreten, auf der konstruktives Verhalten wieder möglich wird?

    4. Konstruktives Verhalten in der Gesamtsicht benötigt einen positiven Atrraktor, der nach dem Spannungsbogen erst erstrebenswert erscheint. Alles, was ohne diese Spannungskurve zwischen Herz und Hirn erreicht werden kann, besitzt selten ausreichende Energiepotenziale. Kurz: Es sind erweiterte Ebenen, die zu betreten wären...

    5. Vor der Neukonstruktion ist eine Dekonstruktion unausweichlich. Die Ko-Kon-struktion ist der Gedanke, das Schicksal der Menschen in Afrika ginge uns nur periphär etwas an und sei tangential abzuleiten.

    6. Eine geteilte globale Zielvorstellung bezüglich bestimmter Einflussbereiche schließt darüber hinaus Individualität keinesfalls aus, sondern ermöglicht diese. Erinnere hierbei an die These der Lebensplätze - davon ausgehend wäre "vernünftiges Handeln" mit der Absicht möglich, emotional erträgliche und seelisch zuträgliche Lebensbedingungen für die "Gastreisenden auf diesem Planeten" bereitzustellen.

    7. Dieses Konzept könnte die Annäherung an einer entwickelte Gesellschaftsform genannt werden und ist natürlich ein offener, dynamischer und somit unplanbarer PRozess der Selbstentfaltung . wie alles in der Natur. Welches Selbst entfaltet sich jedoch und aus welcher Kokon-ko-Kon-struktion?

  5. #30
    andere-dimension
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    der caus knaxus ist m.E., dass wir das was wir Zugeständnis nennen in Wirklichkeit nur der Abfall unseres eigenen Willens ist.

    Beispiel: Ein Bauplatz von 1000 qm ist unter zwei Bauherren zu verteilen. Ich darf zuerst einen beliebigen An- Teil nach meiner Vorstellung auswählen. Ich gehen von 200qm Wohnfläche aus, einer großzügigen Terasse von 50qm, einem Garten mit Obstbäumen und genügen Platz, damit die Kinder sich austoben können...sagen wir 400 qm. Nun benötige ich noch 50qm als Abstand zum Nachbarhaus...um die Privatsphäre zu wahren. Ich gestehe meinem Nachbarn 300qm zu - wie er die aufteilt, das ist seine Sache. Ich nenne es Zugeständnis...das ist es aber nicht.

    Erst wenn wir auch außerhalb unseres eigenen Willens Freiheit fühlen, öffnet sich das Tor zum Frieden - zum Inneren und zum Äüßeren

  6. #31
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Ich habe eine Idee für ein global vernetztes Lebenssystem...das auch Aussicht auf Erfolg hätte. Die Idee ist im Prinzip alt, geht auf König Salomo zurück und auch der neuzeitlichle Spruch "Schlage nie ein fremdes Kind, denn es könnte dein eigenes sein"... sagt im Prinzip das gleiche aus. Wenn jeder sein erstgeborenes Kind direkt nach der Geburt für immer abgeben muss, ohne es jemals gesehen zu haben oder das Geschlecht zu kennen, dann werden wir nach ein paar Generationen nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden können. Mein "abgegebenes" Kind könnte ja u.U. einen Schwarz-Afrikaner heiraten und so wären meine Enkel ebenfalls schwarz. Also auch nach äußerlichen Kriterien könnte ich nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden.

  7. #32
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat von andere Dimension:


    "Erst wenn wir auch außerhalb unseres eigenen Willens Freiheit fühlen, öffnet sich das Tor zum Frieden - zum Inneren und zum Äußeren"


    Toller Satz, denn die Willensfreiheit im Gegenüber - sich entfaltend - zu fühlen, eröffnet die eigene Freiheit.


    Bei Salomo war es die Liebe, auf die er (beim Streit um das Kind) vertraute.

    Es wäre anzunehmen, dass die Liebe der Eltern einen größeren Horizont erschließt.

    Schöne Idee, vielen Dank. Lasse die Vorstellung mal wirken: Eine Welt, in der sich die Liebe der Mütter und Väter nicht mehr (nur) auf die anwesenden Kinder verteilt, sondern eine Welt, in der Liebe grenzenlos wäre...

    Uff, hab ja über Vieles nachgedacht, aber eine Welt voller Liebe ist für meinen Verstand eine "unverdichtete und fast undenkbare Vorstellung..."

    Der Verstand sagt: Ohne die Quelle der Liebe erschlossen zu haben, könnte der Zufluss ins Stocken geraten.
    Das Herz sagt: Salomonische Weisheit baut auf die Liebe als Fundament.
    Die Seele sagt: Wir wären das Beste, was uns jemals passiert ist.

    Wenn die Physis uns keine unterscheidbaren Kriterien mehr liefert, könnte der Reiz der relativen Besonderheit bestimmter Körperformen ebenso schwinden. Wir könnten leichter lernen, auf die Inhalte zu schauen, als auf die Formen.


    Früher war es ja üblich, die eigenen Kinder zur Erziehung wegzugeben. Gab allerdings, wie bei Hagar, Sarah und Abraham, auch gewisse Komplikationen.

    Abraham schickte Hagar recht herzlos in die Wüste, obwohl sein Kind dadurch ebenso gefährdet wurde. Da fehlte ihm die "unbegrenzt fließende Liebe" scheinbar noch. bzw. brachte ihn sein Verstand dazu, sie zu verleugnen...

    Ja, was wurde eigentlich daraus? Vor allem: Was könnte daraus gelernt werden?

  8. #33
    andere-dimension
    Status: ungeklärt

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    ich habe bei noch keinem Terroranschlag gehört, dass der/die Attentäter bei ihren Anschlägen auch bewusst das Leben von Freunden und oder Familie in Kauf genommen hätten. Wir wissen, dass Vielreisende zu den friedlichsten Menschen gehören. Wenn ich den vermeintlichen Feind kennenlerne...dann kann ich ihn kaum mehr hassen. Ist auch eine Taktik der Polizei...wenn sie z.B. mit einem Geiselnehmer verhandeln - man stellt Vertrautheit her, gibt sich als Freund. Wenn nun jeder Mensch dieser Erde mein eigen Blut sein könnte, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering wäre, würde ich dreimal überlegen ob ich angreife. Die Erstgeborenen ,müssten Multi-Kulti und ohne Religion erzogen werden - es wäre nur eine Frage der Zeit..bis die Welt zusammenrücken würde. Den Glauben behalten...aber von der Religion befreien...das ist der Universal- Schlüssel.

  9. #34
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Wenn um den Glauben gewusst wird, ist es kein Glauben mehr.

    Aber danke für den Universal-Schlüssel.

    Was uns vorgeworfen werden könnte, wäre natürllich der "etwas rigide Führungsstil", der demokratisch kaum dauerhaft unzusetzen wäre.

    Bei der globalen Vertrauenskrise stimme ich vorbehaltlos zu.

    Das Wissen um die global wirksame Verbundenheit ausbauen, könnte den Glauben dran unnmötig machen.

    Könnte der Universal-Schlüssel nicht der Weg vom Glauben zum Wissen sein?

    Nur: Wie könnten wir wissen, was wir jetzt noch nicht wissen?

    Alle Theorien mussten immer wieder aufgegeben werden, da sich der Horizont der Betrachtung ständig erweitert.

    Die universale und universelle "M-Theorie" kann keine statische Betrachtung sein.

    Jede Theorie ist schon im Moment ihrer Definition eine Vergangenheitsbetrachtung.

    Jede Vergangenheitsbetrachtung zwängt die Gegenwart in ein Konzept, das irgendwann, früher oder später, nicht mehr zur Wirklichkeit passt.

    Die bisherigen Lebensentwürfe passen nicht mehr in diese Wirklichkeit...

    Widerstand ist zwecklos, fehlerhafte Gedanken werden assimiliert und ursächlich berichtigt.

    Die Welt von morgen ist eine Auswahl der Gedanken von heute.

  10. #35
    andere-dimension
    Status: ungeklärt

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Könnte der Universal-Schlüssel nicht der Weg vom Glauben zum Wissen sein?
    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Könnte. Da es nie 100% Wissen gibt...bleibt auch immer Platz für den Glauben - gegen den habe ich auch gar nichts einzuwenden. Der Glaube sollte aber immer etwas sehr persönliches sein und bleiben - das verordnete Glaubensgesetz (Dogma), die Religion, lebt davon Wissen bewusst zu verhindern. Die Intelligenz ist die mit Abstand größte Bedrohung der Religion - den Glauben bedroht sie nicht. Der Glaube hat auch innerhalb des Wissens seine Existenzberechtigung. Selbst wenn ich alles wüsste... bliebe immer noch die Frage: "Wozu das alles...?" Alleine diese Frage lässt genügend Raum für den Glauben. Die Religion jedoch behauptet sie wisse was man zu glauben hat - ein Widerspruch in sich. Sie versucht ihren Glauben durch angebliches Wissen zu rechtfertigen, was ja alleine schon idiotisch ist - hinzu kommt, dass dieses Pseudo-Wissen schon längst als solches entlarvt wurde. Die Schriften/Evangelien der Gnostiker (die eine andere Geschichte erzählen) wurden von der Katholischen Kirche verbrannt - sie erzählen vom Menschen Jesu und nicht von Gottes Sohn. Bei ihnen spielen die Frauen ein große Rolle, was den Patriarchen natürlich überhaupt nicht gefiel.

  11. #36
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Ja, aber was alte Männer mit roten Schuhen machen, hat nichts mit Religion, sondern mit organisierter Kirche zu tun.

    Daneben: Klar, im Verzicht auf die Weiblichkeit blenden wir die Hälfte unserer Möglichkeiten aus.

    Naja, wohl eher etwas mehr...

    Die von Dir angesprochene ideologische Indoktrination kann jedoch abgelehnt werden und ist nicht Bestandteil von Religion sondern von Kirche.

    Die alten Männer wollen Recht mit ihrem Irrtum haben.

    Was unmöglich ist, aber durchaus Teil der Problemlandschaft...

  12. #37
    andere-dimension
    Status: ungeklärt

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Ja, aber was alte Männer mit roten Schuhen machen, hat nichts mit Religion, sondern mit organisierter Kirche zu tun.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das war sicherlich nicht deine Absicht, aber das ist genau die Ausrede jener...die dieses System verteidigen (weil ihr Hirn schon so konditioniert wurde, dass es zu einer objektiven Sichtweise kaum mehr kommen kann.) Die Kirche ist der verlängerte Arm der Religion, sozusagen ihr Außenposten. Die Kirchen könnten gar nicht so schlimme Dinge anrichten...wäre das nicht durch die Religion gedeckelt. Die Religion sagt zwar nicht ausschließlich...dass man Hexen verbrennen muss...sie lässt aber den Interpretationsfreiraum dies zu tun. Metaphorisch gesehen ist die Kirche einer Religion das gleiche wie das Clubhaus der Hells Angels. Die Hells Angels verfolgen eine Absicht (Religion) und schreiben die Wege dazu in einer Satzung (Religion) nieder. Was in den Clubhäusern ausgeheckt wird ist immer auch Teil der Satzung. Die Religion ist das Problem, nicht die Kirchen, denn ohne Religion gäbe es auch keine Kirche.


    Daneben: Klar, im Verzicht auf die Weiblichkeit blenden wir die Hälfte unserer Möglichkeiten aus.
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    Maria Magdalena als ersten Apostel zu akzeptieren hätte die Katholische Kirche, so wie wir sie kennen, scheitern lassen. Wir hätten heute keine oder eine bessere Kirche. Beises wäre besser als der Ist-Zustand.

  13. #38
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Maria Magdalena als ersten Apostel zu akzeptieren hätte die Katholische Kirche, so wie wir sie kennen, scheitern lassen. Wir hätten heute keine oder eine bessere Kirche. Beises wäre besser als der Ist-Zustand.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Warum eigentlich?

    Eine Priesterkönigin für Europa?

    Metaphysische Kernkompetenzen sehe ich da eher bei der Weiblichkeit.

    Da die Frage ja ist, was sein könnte, bleibt die Frage nach einem Soll-Zustand.

    Was wäre die Beste aller denkbaren und möglichen Welten?

    Die Satzung des alten Paradigmas hieß Gier.

    Aufzufüllen ist sie nie, sie wächst mit dem "Erfolg"...



    Von innen nach außen entsteht die Welt.

    So wäre es die Mangeldefinition, die im Innen zu berichtigen ist, worin das Drama seinen Anfang nimmt.

    Zur Tragödie wird das Drama ohne auflösende Korrektur der Fehler.

    Dauerhaftes Fehlverhalten ohne Lösungsalternativen beschreibt zwar die Vergangenheit,

    ist jedoch keine Option für die Gestaltung eines Zielzustandes.

    Was war, ist belanglos. Was sein könnte, wäre doch die eigentliche Frage.

    Wenn keine Vision besteht, "wohin sie denn wollen", sind sie nirgendwohin unterwegs.

    Eine aufgeschobene Entscheidung harrt der Dinge, der Weg gabelt sich

    und die Richtungswahl wird zur Zerreißprobe gegensätzlicher Kräfte -

    solange kein gemeinsames Ziel erkannt wird.

    Was würden all-so alle im All wollen?

    Mit weniger sollte sich keine Vision beschäftigen.

    Wie endet es mit einem herzhaften Lachen?

    Eine ko(s)mische Komödie?

  14. #39
    andere-dimension
    Status: ungeklärt

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat WSIB

    Warum eigentlich?

    Eine Priesterkönigin für Europa?

    Metaphysische Kernkompetenzen sehe ich da eher bei der Weiblichkeit.
    ---------------------------------------------------------------------------------

    Gebe ich Dir recht. Aber genau das sind mehr als nur Indizien für eine Wirtschafts-und Macht -Allianz. Ist ja heute in der Wirtschaft noch so, dass man da am liebsten keine Frauen mit dabei hat. Frauen sind empathischer, moralischer...könnten unangenehme Fragen stellen und sich um das Wohl Dritter sorgen. Alles Dinge die die Kirche nicht gebrauchen kann.


    Zitat WSIB

    Was wäre die Beste aller denkbaren und möglichen Welten?
    ----------------------------------------------------------------
    Für jeden die, die er in seinem Kopf hat. Aber auf keinen Fall eine...in der alles Denkbare möglich ist.

    Zitat WSIB
    So wäre es die Mangeldefinition, die im Innen zu berichtigen ist, worin das Drama seinen Anfang nimmt.
    .................................................. .................................................. ............................................
    Gute Aussage!

    Zitat WSIB

    und die Richtungswahl wird zur Zerreißprobe gegensätzlicher Kräfte -

    solange kein gemeinsames Ziel erkannt wird
    -----------------------------------------------------------

    Wir haben gemeinsame Ziele...nur nehmen wir unterschiedliche Wege. Ich hätte auch nichts gegen ein paar knackige Jungfrauen einzuwenden...nur würde ich mich dafür nicht in die Luft sprengen.

  15. #40
    Mitgestalter
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat von andere-dimension:

    "Für jeden die, die er in seinem Kopf hat. Aber auf keinen Fall eine...in der alles Denkbare möglich ist."


    Ja, aber was ist es, dass manches Denkbare unmöglich macht?


    Gestern wurde bei "Maybrit Illner" über die denkbaren Möglichkeiten der Fortführung der Gewaltspirale "nachgedacht", wobei es eher "vorgedacht" genannt hätte werden können.

    Alles, was gedacht wird, erweitert den "Pool" des Denkbaren. Nicht alles was gedacht wird, ist dabei dankbar denkbar.

    Das, was hier vermieden werden möchte, bedingt die anziehende Sogwirkung genau dessen.

    Die undenkbare Situation wird gedacht und daher eher wahrscheinlicher als unwahrscheinlicher.

    Wir ziehen an, was wir im Innen empfinden. Es gibt zwei mögliche Anschauungen, die daraus folgen:

    Wir verneinen weiter jede Verantwortung für die Folgen unserer Gedanken.

    Wir übernehmen die Verantwortung dafür, dass unsere Gedanken Folgen haben.



    Eine Korrekturmaßnahme des bisherigen "Lebensplans", der im Grunde "Todesplan" heißen müsste, besteht in England nun darin, eine "Zuckersteuer" auf "Erfrischungsgetränke" zu erheben, die eigentlich "Verfettungsgetränke" genannt werden müssten.

    Von den Einnahmen (12 Cent pro Getränk) sollen die "Schäden" behoben werden, die für die Volksgesundheit entstehen. Wobei zwar der Grundgedanke folgerichtig ist, die Zurechnung und Berechnung der Gesundheitsschäden jedoch die monetäre Bewertung einer Prozessentwicklung darstellt.

    So waren die Engländer allem Anschein nach ohnehin schon ziemlich lange ziemlich blass und merklich aufgedunsen. Es mag an der Ernährung liegen, an der genetischen Disposition, oder an der isolierten Lage - auf keinen Fall kann gesagt werden, dass dem durchschnittlichen Engländer beim Verzehr einer Dose Verfettungsgetränk der kausale Gesundheitsschaden von 12 Cent entsteht....

    Dazu wäre erst einmal zu klären, was der einzelne Engländer, Europäer, Amerikaner, Chinese, Afrikaner oder Mexikaner im Ranking wert ist, was seine Gesundheit wert ist, wie lange sie ohne Gehirnverzuckerungsgetränke bestanden hätte, und, was genau diese eine Mixtur im Körper bewirkt.

    Konsequent wäre es, nicht nur den Zucker zu betrachten, der das Ende der Fahnenstange abbildet, sondern die Entstehung des Bedürfnisses.

    Die Identifikation mit "nicht artgerechten Bedürfnisformen" ist Ergebnis des Bestrebens der Werbeindustrie, daher wäre schon die Werbung verursachungsgerecht an den Schäden ihrer Handlungsentscheidung zu beteiligen.

    Ist derjenige der Verursacher eines Schadens, der ein Bedürfnis weckt; oder ist derjenige der Verursachen, der die künstlich geschaffene "Nach-Frage" dann befriedigt?

    Wenn jeder Wunsch, also jedes Bedürfnis, zu Schäden und Naturverbräuchen führt, wäre es konsequent, die damit verbundenen Schadensereignisse in eine jeweilige Produktbilanz einzurechnen. Nur das Zuckerbrot macht die Engländer ja nicht zu den Engländern, die sie sind. Aber ebensowenig ist die Peitsche geeignet, dem "dummen Konsumenten" eine kluge Verhaltensoption ins Gehirn zu schreiben.

    Die globale Bedürfniskontrollbehörde könnte mit dem englischen Gedankenkontrollministerium zusammengelegt werden.

    Bevor ein Gedanke sich anbahnt, der schädlich für die Gesamtheit wirkt, kommt per App die Warnung auf das Gedankenkontrollgerät:

    Der ihrerseits angedachte Gedanke verursacht einen volkswirtschaftlichen Schaden von XXX Euro:

    "Wir bitten, das Denken undankbarer Gedanken undenkbar bleiben zu lassen."

    Dafür wäre das Denken dankbarer Gedanken zu subventionieren. Ein gedanklicher Schrittzähler mit Tagesbilanz sozusagen...



    Es gibt keine Grenze eines Gedankens. Jedoch gibt es kumulativ wirksame Gedanken, die wie "Kumulus"-Wolken die Struktur und Formen der mentalen Sphäre prägen. Es sind unsere langfristigen Denkgewohnheiten, die wir zum Programm erheben. Das "Programm des haarlosen Konsumaffen" entsteht dort und kann daher dort de-mani-festiert werden. Was heißt, wir hätten aus der Hand zu lockern, was die Hand-lungen vorher bestimmte und zu einem mentalen Festzustand wurde.

    Zwar kann der Irrtum feste auf jedem Feste gefeiert werden, doch richtig wird er dadurch nicht. Es nutzt ja nix, nur den "Zuckerirrtum der Engländer" zu betrachten, die globale Mentalverzuckerung kann nicht mit dem physischen Sanktionspeitsche behoben werden.

    Dort, wo ein Irrtum entsteht, ist seine Ursache aufzuheben. Die Masse der Symptome ist wiederum mehr als ein Indiz für ein mangelhaftes Grundparadigma des alten Systems der Betrachtung der Dinge

  16. #41
    andere-dimension
    Status: ungeklärt

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat WSIB

    Ist derjenige der Verursacher eines Schadens, der ein Bedürfnis weckt; oder ist derjenige der Verursachen, der die künstlich geschaffene "Nach-Frage" dann befriedigt?
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Beispiel Fleisch: Gibt es eine Nachfrage von Fleisch das von misshandelten Tieren stammt? Nein - es gibt die Nachfrage für billiges Fleisch. Warum gibt es die? Weil viele gerne Fleisch essen, es sich aber gar nicht leisten können Fleisch aus tiergerechter Haltung zu kaufen. Sie haben nun zwei Möglichkeiten: 1. Sie leisten es sich doch, indem sie weniger...aber dafür qualitativ hochwertiger essen. 2. Sie üben Druck auf die/den Industrie/Wettbewerb aus, indem sie immer nur das günstigste Fleisch kaufen. Jetzt kommt die Industrie ins Spiel; sie kann sich dem Druck widersetzen und bei ihren Standards bleiben...oder sie gibt nach und macht Abstriche. Beides kann sowohl positive als auch negative Folgen haben. Das Durchhalten kann, trotz kurzfristigen Umsatzeinbußen, mittel bis langfristig dem Image dienen...somit wachsen dann auch wieder die Umsätze...und vermutlich auch die Margen. Es kann natürlich auch das AUS bedeuten. Hat auch damit zu tun, um wen und wie ich für mein Fleich "be-werbe". Durch die Globalisierung wird das Fleisch nicht mehr von mittelständischen Unternehmen produziert...sondern von der Großindustrie- das hat zum Nachteil, dass dort immer auch Investoren mit im Spiel sind, egal ob AG oder sonstige Gesellschaftsform. Und dort wo Investoren im Spiel sind, tendiert man mehr zum kurzfristigen hohen Gewinn...als zum nachhaltigen.

    Was aber AUCH bedeuten kann: Selbst wenn der Verbraucher mehr Geld zur Verfügung hat und konsequent Qualität nachfragt...heißt das noch lange nicht, dass die Industrie deshalb keine Tiere mehr quält..sie quälen sie vielleicht weiter...weil sie eine Gelegenheit sehen die Margen nicht nur beizubehalten...sondern sie auch noch zu steigern. Deshalb braucht es Kontrollorgane. Schuld hier oder dort, das wäre zu vereinfacht gedacht. Die Menschen müssen in Ethik und Moral geschult werden...schon im Kindesalter. Ethik und Moral statt Religion an die Schulen - das würde schon helfen.

  17. #42
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Aber würde es nicht ebenso bedeuten, dass nicht nur der Schaden durch den Zucker auf die Produkte aufgeschlagen wird, sondern auch, wie beim Fleischkonsum, die Mitweltschäden in die Kalkulation aufgenommen werden müssten?

    Weil: Wenn die Mitweltschäden wieder zu Gesundheitsschäden werden, schließt sich das Verursacherprinzip.

    Deutlicher wird das Problem beim Begriff der globalen Riskofusion:

    Es besteht durchaus das globale Risiko, durch den Fleischkonsum das globale Ableben deutlich zu beschleunigen. Wird die Ursache nicht mit der Wirkung verknüpft, bleiben wir bei Milchmädchenrechnungen all der "Strategen".

    Produktbilanzen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Selektive Produktbilanzierungen bringen keine Transparenz über die Wirkungszusammenhänge.

    Die "vollkommene Information" die Transparenz im Marktgeschehen ermöglichen sollte, ist einer globalen Vershcleierungstaktik über die tatsächlichen Schäden durch unser Handeln gewichen. Nicht zu wissen, was wir tun, ist jedoch mäßig intelligent und stark überdenkenswürdig.

    Klar, rettet die Wale. Esst mehr Japaner. (Ein Witz zum Schaden an den Weltmeeren durch 100 Jahre Fuck-You-Shima Abwasser-Direkteinleitung ohne Obergrenze)


    Risikofusion meint, wir alle tragen das Risiko. Die Profite wandern in die Taschen derer, die gewinnbringend in Schadensereignisse investieren.

    Die untragbaren Lasten sind Kollektivgut. Die Gewinne aus dem Verkauf des Planeten werden individualisiert und nach oben gereicht. Wie lange reicht das Reich, müssen alle Reichen immer schneller immer reicher werden?


    Wir Trumpeltier können den Planeten nur ein einziges Mal im Geld umwandeln. Ohne den Totalausfall zu beziffern, hinkt jeder Vergleich.

    Was würde der Totalausfall der englischen Volksgesundheit "kosten"? Wollen Engländer gesund sein? Warum sollten die Europäer wollen, dass die Engländer nicht so krank sind? Wollen wir auf dem Planeten gesund leben, kann nicht jeder unbegrenzt totes Tier futtern wollen dürfen tun sollen.

  18. #43
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Ja, Mitweltschäden sollten in die Kalkulation mit aufgenommen werden (müssen), doch wird die Industrie diese Kosten dem Verbraucher aufs Auge drücken - dann kommt das Fleisch eben aus Ungarn, Polen, oder sonst wo her - dann müsste man mit Strafzöllen arbeiten...ist innerhalb der EU aber nicht so einfach umzusetzen. So etwas müsste wenn...dann von Brüssel kommen. Da wir aber immer mehr Bananenläder in die EU aufnehmen...werden diese immer mehr die Oberhand gewinnen und die Standard weiter sinken - ist ja eigentlich heute schon so. Von Deutschland, Frankreich und den Skaninaviern mal abgesehen, sind heute schon alle anderen Bananenländer. Und auch Frankreich kann und will mit unseren Standards nicht Schritt halten...siehe Sicherheit Atomkraftwerke. Es schert die heute schon einen Dreck...was sich die Deutschen in Sachen Sicherheit von den Franzosen wünschen...um nicht erwarten zu schreiben. Die Globalisierung, und die Eu ist ein Projekt der Globailisierung, ist Schuss in den Ofen. Nach Innen pflegen und verteidigen wir den Föderalismus und nach Außen machen wir uns für den Einheitsbrei einer Eu stark - das passt doch überhaupt nicht zueinander. Die Flüchtlingskrise hat es deutlich gezeigt: Merkel verlangt, dass die Eu an einem Strang zieht...während sie noch nichtmal ihre eigenen Länder (Bayern...) unter einen Hut bekommt. Föderalismus ist Nationalismus light. Also nicht nur beim Fleisch, sondern in allen Bereichen, müssen wir in Zukunft bei der Qualität abspecken. In manchen Bereichen werden wir auch profitieren, aber unter dem Strich bleibt ein Minus.

    Ich hatte ja mal einen Vorschlag gemacht, wie man die Industrie dazu bewegen kann vernünftige Produkte unter vernünftigen Bedingungen auf den Markt zu bringen: Man sollte die Industrie nicht (nur) nach Umsatz und Ertrag besteuern, sondern auch nach Umwelt-und Sozialverhalten. Daraus sollte sich ein Faktor errechnen, nach dem der Betrieb besteuert wird. Hat der Betrieb einen Umweltfaktor von z.B. 0,8, dann bezahlt er statt 100 nur 80 Euro Steuern. Dagegen bezahlt ein Betrieb mit Faktor 1,2 120 statt 100 Euro Steuern. Und ebenso müsste der Verbraucher, z.B. über die Mehrwertsteuer, bestraft oder belohnt werden. Für beide wäre es ein Anspor. Sollte der Staat dann weniger Steuern einnehmen...kein Problem...er muss ja dann auch weniger Umweltsünden reparieren. Steuern müssen flexibler gestaltet werden. Aber nicht nur Steuern, auch Staatsausgaben...z.B. : Warum bekommen alle Rentner 4,5% mehr Rente?...also auch diejenigen..die bereits eine fette Rente haben? Ich gebe doch lieber dem Mütterchen mit 600 Euro Rente eine Erhöhung von 20%, während ich dem Rentnerehepaar mit zusammen 7000 Euro Rente gar nichts an Erhöhung gebe. Ähnlich dämlich ist das mit dem Kindergeld. Warum bekommt jemand der 20.000 Euro monatlich verdient Kindergeld????...obwohl er das oft gar nicht will? Hier muss man viel flexibler werden.

  19. #44
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    Die Idee mit dem "magischen Quadrat" der Unternehmensbesteuerung ist cool und könnte mit einer "privaten Schadstoffmengenbilanz" verknüpft werden. Dazu wären jedoch "Produktbilanzen" zu erstellen, nach denen dann die private Konsumbilanz berechnet werden könnte.

    Auch der Lohnsteuerjahresausgleich bedürfte eines Umwelt- und Sozialfaktors. Letztlich wäre alles mit dem Umwelt- und Sozialausgleich zu belegen, den es verursacht.

    Das magische Quadrat der Volkswirtschaft bestand aus:

    - Außenhandelsgleichgewicht
    - Vollbeschäftigung
    - Preisstabilität
    - angemessenem Wachstum

    Die Faktoren Umwelt und Sozialausgleich kämen nach Grundgesetz hinzu. Siebtes Element könnte das "Bruttonationalglück" sein, ein Faktor mit dem in Bhutan schon Erfahrungen gemacht wurden. Achtes und wesentliches Element des Oktagons globaler Volkswirtschaft wäre als ein "Globaler Reproduktionsfaktor" anzusetzen. Die Zustandsveränderung in einem bestimmten Zeitraum in Relation zum "Absoluten Zukunftshorizont".


    Das Ende der Zukunft ist ein Systemzustand, in dem die Lebensbedingungen das Leben nicht mehr ermöglichen, bzw. so niedrige Lebensqualität besteht, dass Lebensquantität und Vielfalt schwinden. Ein globaler Reproduktionsfaktor von 1,0 würde aussagen, dass die Gesamtheit aller Planetenwerte im Betrachtungszeitraum unverändert geblieben sind. Sinkt der Reproduktionsfaktor, sinkt ebenso der absolute Zukunftshorizont.

    Nehmen wir an, eine Planungssimulation ergibt, dass wir bei derzeitigen Entwicklungsparametern, einem damit bestimmten globalen Ressourcenverbrauch bestimmten gegebenen natürlichen Systemkomponenten einen absoluten Zukunftshorizont von 100 Jahren besitzen, bis zum Bleistift der Sauerstoffgehalt für Lungenatmer zu gering geworden ist. Dann wäre es logisch, diesen Punkt der künftigen Geschichte zum Ausgangspunkt für eine Sauerstoffbilanz zu machen.

    Hab mal in einer Kaligrube gearbeitet. Dort muss jeder Sauerstoffverbraucher berechnet werden, damit denen, die am Ende aller Verbrauchseinheiten von Frischluft stehen, nicht nur Abgas und Salzstaub zum Atmen bleibt. Logisch wären global daher zunächst Sauerstoff, Wasser und Bodenbilanzen, die abgeglichen mit Ressourcen und Rohstoffbilanzen, die Eckdaten zur Berechnung eines absoluten Zukunftshorizontes beitragen.


    Worauf mich Deine Idee mit der Unternehmenssteuerung durch Unternehmensbesteuerung brachte, war die Anwendung des Gedankens auf nationaler Ebene. So, wie die Unternehmen gewissen Anreizen folgen, wären für Staaten Anreizsystem zu schaffen, die, analog zu den Unternehmenssteuern, bestimmte Verhaltensweisen fördern, die allen Beteiligten förderlich sind.

    Staatsbilanzen müssten daher in einem globalen Steuersytem eingeordnet werden, um sie zu verhaltenstechnisch zu steuern und gewisse Anreize zu setzen.

    Aus der Zusammenführung der nationalen Zahlen und Daten ergäbe sich eine globale Stoffbilanz, ein jährlicher Mengenumsatz. Eingebettet in eine Globalsimulation ließen sich damit tragfähige Szenarien errechnen, die ausreichende Wahrscheinlichkeiten zur Entscheidungsabwägung bieten würden.

    Angesichts der globalen Jahresbilanzen und Haushalte könnten dann die Faktoren des magischen Quadrates erst "gewürdigt" werden. Staaten wie Deutschland oder China würden Ausgleiche bezüglich des Außenhandelsüberschusses leisten müssen. Staaten wie Japan wegen der radioaktiven Verseuchung der globalen Fischbestände und Ozeane, Staaten wie Syrien auf ihr Sozialverhalten. Und alle müssten nach ihren "Verbräuchen" an der Beseitigung der damit verbundenen Schäden und Zukunftsverkürzungen beteiligt werden.

    Zukunftsverkürzend ist beispielweise die Panscherei bei Lebensmitteln durch global agierende kriminelle Strukturen. Neuestes Highlight der Verrohung: Affenfleisch, das Ebola auslösen kann. (NP Hannover 2.4.16) Tenor einer Expertin: Im Prinzip kann alles betroffen sein. Iss klar.

    Da sind der Kunstdünger im Zucker oder die chemisch gefärbten Oliven fast harmlos.

    Steuer-gerechtigkeit kann nur entstehen, wenn gewusst wird, wohin die Steuerungsmaßnahmen führen sollen.

    Es ist halt nicht gerecht, dass der Ehrliche zunehmend der Dumme zu sein scheint.

    Eines sei noch zu den prozentualen Erhöhungen allgemein gesagt: Seither wird der Abstand der Berufsgruppen zueinander und innerhalb der Lohngruppen immer mit Zins- und Zinseszins vergrößert. Daher klafft die Einkommensscheere nunmehr so weit auseinander. Seither meint zumindest seit Kriegsende.


    Gerecht wäre es, auch den Bürger erst nach seinen Privatverbräuchen mit Steuern zu belasten. Wenn nach Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben etwas zu versteuern bleibt, kommen die Faktoren Umwelt- und Sozialverhalten ins Spiel. Da die Belege ja offen als Ausgaben auf dem Tisch liegen, wäre Transparenz zu erreichen. Erst Transparenz macht Information möglich und Kommunikation sinnvoll. Ohne tatsächliche Gesamtzahlen und deren Entwicklung im Zeitverlauf ist Planung ein Buch mit sieben Siegeln.

    SAP habe ich mal ernsthaft gefragt, was sie antworten müssten, wenn sich mal eine Regierung nach einer Staatssteuerungssoftware erkundigen würde. Ich meinte, das sei ja im Grunde nur ein kleiner Schritt, aus einer Unternehmenssteuerungssoftware in Modulbauweise ein Globalsteuerungssystem zu entwickeln.

    Sie meinten, darüber sei noch nicht nachgedacht worden. Aber wer verkauft der NSA die Software?

  20. #45
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Red face Camus und der Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Globalvernetzung kann, wie WSIB dies offenbar bevorzugt beschreibt, als Nullsummenspiel, als reine Mathematik begriffen werden. Es ließe sich aber auch im Kontext der Entwicklung des Menschengeschlechts beschreiben. Der sicherlich nicht als Nationalist verschriene Kommunist Camus betonte in dem Beziehungsgeflecht Mensch-Welt-Kultur die Nation als Prinzip. Er meinte, daß der Mensch sich nur im Kontext seines Landes zum Ausdruck bringen könne, eben weil das sein prinzip, also der Hauptbeweggrund, sei. Er betonte zudem das Vorhandensein von Kulturstufen, AUßERHALB jeglicher globaler Vernetztheit. Er behauptete zugleich GRADE der Kultur, eben sei diejenige Kultur die höhere, in der die Vernetzung des Einzelmenschen mit dem Land am höchsten sei.

    Wie spaßig! Gegen das Prinzip der globalen Vernetzung scheint es für Materialisten wie Camus dann doch so etwas wie eine jenseits des Kausalnexus liegende Substanz zu geben. Die Nation? Das wäre ein lächerlicher Rückschritt. :wasgeht?:

  21. #46
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Jenseits der Nationen

    Es gibt zunehmend Bereiche, in denen globale Aspekte in das Beziehungsgeflecht der Mensch-Kultur-Mitwelt-Matrix einzuarbeiten wären.

    Dies sollte auch dem Materialisten klar werden, denn die nationale Ohnmacht gegenüber den Moosack-Frohnzeckas gefährdet ebenso ihr physisches Überleben.

    In einem globalen Kontext betrachtet, ist der unverstandene Eigennutz ein lächerlicher Rückschritt.

    In meinen Augen umfasst die Kulturentwicklung auch das Erweitern des Horizontes der Betrachtung: Von einem Stammesdenken ausgehend, wurden die regionalen, nationalen und europäischen Bezüge fortlaufend erweitert; und nunmehr sind Bereiche auszumachen, die einzig in global vernetzten Lebenssystem erfolrgreich zu bewälitgen sind.

    Neben der Vernetzung mit der Nation und Europa wäre es ebenso erforderlich, die globalen Lebensinteressen in ihrer Gesamtheit vertreten zu können.

    Hier fehlt jedoch eindeutig eine geeignete Interessenvertretung für das Leben der Menschen.

    Das Kapital besitzt diese globalen Interessenvertretungen auf allen Ebenen, die Menschen besitzen kein Mandat zur Wahrnehmung ihrer Lebensrechte.

    Nationale Lebens- und Verfassungsrechte sind unmöglich.

    Indiz dafür mag die Sorge über die beiden belgischen Atomkraftwerke sein. Denn: Belgien hätte als Mini-Nation gar nicht die Möglichkeiten, einen GAU zu bewältigen. Dann müsste Europa einspringen und dies bringt die global vernetzte Risikofusion zum Ausdruck.

    Jenseits des Kausalnexus könnte eine Substanz vermutet werden, die im Buddhismus "Erleuchtungsgeist" genannt wird. Dem können die Begrenzungen des Kausalnexus nicht dauerhaft entgehen. Nennen wir diese, den Kausalnexus erweiternde Perspektive, doch einfach "intuitive Kulturentwicklung" unter dem Einfluss der Substanz des ursprünglichen Geistes.

    Das globale Ego schafft sich das Leid, das zu seiner Überwindung beiträgt. Intuitiv weiß jeder Mensch, dass es nicht so bleiben wird, wie es jetzt noch erscheint. Es ist ein Zwischenstadium der Raupengesellschaft auf ihrer Weg zum Schmetterling.

    Nach einem globalen Bewusstsein steht das kosmische Bewusstsein auf dem Programm, denn die Erweiterung des Bewusstseins ist das Programm, mit dem Gesamtheiten erkennbar werden. Ohne die Gesamtheiten der Ursachen- und Wirkungskontexte (in einer geeigneten Globalsteuerungssoftware) abzubilden, sind KEINE rationalen Entscheidungen möglich.

    Die Irrationalität dieser Rationalität wird uns derweil immer deutlicher vor Augen geführt. Wer nicht hören will, wird immer größeren Sozialisationsdruck säen und wir fühlen immer mehr, wie wir eine global vernetzte Wirklichkeit gewählt haben, die uns gar nicht mehr wirklich gefällt.

    Mal schauen, was Obama, Hollande und Merkel die Tage hier in den Herrenhäuser Gärten aussäen...

    Alle wissen um die Begrenztheit ihrer nationalen Einflussbereiche auf die globalen Frohnzeckas...

    Und doch werden alle Lebensbereiche von dieser globalen Risikofusion betroffen sein. Eine Simulationssoftware wäre daher in meinen Augen ein Mittel, die Entropiefalle der modernen Politik umzukehren. Dann wüssten sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, zu was ihre Entscheidungen führen.

    Der nationale und eigensinnige Weg in die gnadenlose globale Konkurrenz kann nur durch globale friedliche Koexistenzabsicht berichtigt werden.

    Würden wir die 21 Billionen beschlagnahmen, die illegitim bis illegal in den "Briefkästen" der "Söhne der Nazis" vor dem Fiskus versteckt werden, könnten wir den Planeten zu einem schönen Ort machen.

    Den Planeten für die Verrücktheiten des kollektiven Egos zu opfern, ist das Nullsummenspiel.

    Globale Kooperation ist das Plussummenspiel...

  22. #47
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Von Ulrike Herrmann stammt die Forderung nach einer Transformationsforschung.

    Ihre Begründung: Es ist unmöglich, dass der alleinig überlebende Kapitalismus nicht an die Wand fährt. So besitzen wir zwar 15 400 Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland, aber niemand beschäftigt sich damit, den "Bremsweg" zu erforschen...

    Transform@IONS-Forschung beginnt auf Ionenebene, sagt ja schon der Name....

    Ja, iss doof. An die Wand zu fahren und keiner hat den Arsch in der Hose, es offen anzusprechen.

    Die Frage ist also, wie die Welt aus dem Wahnsinn der Wachstumszwänge hinauswachsen kann.

    Die Gegenüberstellung von Planeten- und Finanzwerten wäre ein Anfang. Eine zweigleisige Buchführung in der Übergangsphase zu eigenverantwortlichem Handeln, die darauf abzielt, die tatsächlichen Werteveränderungen zu erfassen.

    Es reicht ja nicht, wenn die EZB nun auch noch Unternehmensanleihen aufkauft, den Wahnsinn weiter fortzuführen.

    Was soll diese "Finanzpolitik" bewirken, außer, die Schäden der Nullsummenspiele zu sozialisieren?

    Daneben ist eine solche "Unternehmensfinanzierung" gegen jede europäische Vertragsabsprache....

    Sie kaufen nur Zeit auf Kosten der Verarmung der unteren Bevölkerungsanteile. Das System ist tot, es lebe das Leben.

  23. #48
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Gestern wurde bei "Hart aber fair" versucht, darüber zu lamentieren, was Trump als künftiger Lebensentwurf des amerikanischen Volkes für den Rest der Welt bedeutet. Deutlich wurde wieder einmal nur die Unfähigkeit, überhaupt mit Mitmenschen sprechen zu können. Informationen wurden nicht wirklich ausgetauscht, sondern sie wurden vom Ego schon in Stein gemeißelt, bevor die Kommunikation hätte beginnen können...

    Was in den Medien als Diskussionskultur verkauft wird, zeigt deutlich die Ursachen unserer globalen Ego-Welt: Mangelnde Offenheit bei beharrlicher Weigerung, überhaupt zuzuhören und über das bloße Austauschen von Phrasen hinauszukommen.

    Die Rolle der Medien in diesem Possenspiel ist mir noch nicht klar. Wenn jetzt in jeder Talg-Show die Standpunkte rechter Ideologie von ausländischen Rechtspopulisten vertreten werden dürfen, was soll mit diesem Hofieren der alten Nazi-Denkart erreicht werden?

    Dumm ist halt, dass die überheblichen politischen Eliten durch ihre Ignoranz und Ego-Abwehrhaltung ständig zum Erstarken der Ränder beitragen.

    Bezeichnend war die Hinterhältigkeit der Moderation durch den ehemaligen Polizeisprecher Plasberg, die weiter unten noch ausgeführt wird...

    Als die "Diskussion" wieder einzig den größten beiden Egoisten Tribut zollte und sich im Gebrabbel zweier Kleinkinder verlor, die über die Gefahren eines anderen Kleinkindes an der Macht vor sich hin plapperten, brach der Polizeisprecher ab, ließ seine Assistentin die "Zuschauermeinung" verkünden und sagte:

    "Ich muss mal kurz weg und sehen, wie die Sendung weitergeht."

    Wollte er jetzt darauf hinweisen, dass der Zensor schon während der Sendungen anwesend ist?

    Oder wollte er sagen: "Ich bin nicht schuld an unserer zensierten Medienwelt"


    Ausgangspunkt des Entgleitens einer öffentlich-rechtlich dargebrachten Diskussion mit Nazi-Gedankenschlecht war die These des Schweizer Rechtspopulisten von der SPÖ, "die Politik sei schuld, wenn Asylbewerberheime brennen".

    Klar, ist ja nicht der konkrete Mörder schuld, sondern die Umstände sind schuld...

    Fehlte noch die Trumpsche Ankündigung, die Anwaltskosten für die Schläger und Mörder zu übernehmen.

    So lässt sich der braune Terror natürlich auch rechtfertigen.

    Der türkische Satiriker wurde jedoch ziemlich nervös, als Ausschnitte eines seiner Auftritte in der Schweiz gezeigt wurden. Dort versuchte er sich mit den Schweizern zu verbünden, indem er als Türke über die "Veränderung der Deutschen" lästerte, die sich zwar die ganze Zeit die Türken als "Ersatzjuden" hielten, aber den gepflegten Nationalismus der SPÖ noch nicht hinbekämen.

    Vorher der große Moralist, hätte sich der "türkische Richter" über Schweizer und Deutsche nach seiner "Vaterlandsverratsarie" am liebsten in Luft aufgelöst.

    Es ist das Ego, das sich weltweit lächerlich macht.

    Es ist in jedem Menschen die identische Gedankenformation, die dieses kollektive Unbewusste ausmacht.

    Es ist die Einbindung in dieses Ego Geistfeld, die oben genannte Ulrike Herrmann als Hemmschuh für die Transformationsforschung ausmachte, indem sie sagte:

    "Ich bezweifele jedoch, dass jemand, der in diesem Denksystem aufgewachsen ist, eine Lösung außerhalb dieses Denksystems zu erforschen unabhängig imstande ist."

    Dann verweist sie auf die 15 400 Wirtschaftswissenschaftler, von denen keiner den Bremsweg erforscht.

    Ich verweise hier mal auf die Aussage eines Conti-Gesinnungslehrers, der, in die Enge getrieben, einräumte:

    "Niemand hat jemals darüber nachgedacht, dass die jetzige Situation eintreten könnte. Es wurde nicht für möglich gehalten."


    Ja, es wurde nicht für möglich gehalten, eine Bremse in das System einbauen zu müssen.

    Jemand, der von Minute zu Minute immer schneller fährt und dabei weiß, keine Bremse zu besitzen, sollte über die Sinnhaftigkeit dessen nachdenken, was er tut. Aber das Ego denkt nicht mehr, es weiß ja schon. Wer einmal erlebt hat, wie das Gaspedal eines Fahrzeuges als "Macht- und Potenzersatz" missbraucht werden kann, wird dem Gesagten folgen können.

    Immer schneller dreht sich das Ego-Karussell um das leidende ICH.

    Daher: Schöne Demonstration der UN-Kultur. Der leidende Deutsch-Türke als "Ersatzjude", der den Schweizern die Ohren über die Nazi-Deutschen vorheult und zuhause auf "Humanist macht", wurde vom hinterhältigen Ex-Polizeisprecher seiner Ego-Doppelzüngigkeit entlarvt. Der damit natürlich seine Ego-Hinterhältigkeit deutlich unter Beweis stellte. Dann holte er sich seine Dienstanweisung vom "Zensor" ab...

    Ist ja jetzt verewigt, wie sich die Moderatoren der Schuld zu entziehen suchen, indem sie direkt auf den Zensor hinweisen, der "bestimmt", wie die Sendung zu Ende geht.

    Dass solche "Medieninszenierungen" einzig eine Abwälzung der Eigenverantwortung bedeutet, zeigte Röttgen auf. Als der Schweizer Populist seinen Freibrief zum Mord an Andersdenkenden öffentlich ausstellte, bezog sich Röttgen darauf, nicht schuldig zu sein.

    Ja, wer ist schuld daran, dass wir für physische Vorteile über Leichen gehen?

    Es ist das Ego in der Zeit. Nur das Ego eines Deutsch-Türken kann als "Ersatzjude" leiden.

    Wie die heutigen Türken die Armenier nicht getötet haben, sind die heutigen Deutschen ebenso wenig die Mörder von damals.

    Solche Massenmedien, die am Prinzip der Schuld festhalten und die Lügen schon mit "Zensoren" verteidigen müssen, sollten sich die Frage nach den Grenzen der Eigenverantwortung stellen.

    Die Wahrheit ist, dass niemand diese Situation bedacht hat. Keiner unserer "Fahrzeugführer der Staatskarosse" besitzt die Macht, auf eine "Bremse" zu treten, die vom Hersteller des Volkswagens nicht eingebaut wurde.

    Jetzt wäre dieser Irrtum zu bemerken und in das zu übersetzen, was mit Bruttonationalglück in Bhutan vorgelebt wird: Emotionale Lebensqualität statt materieller Lebensquantität. Aber allein die Politik steht vor einer unlösbaren Aufgabe. Das Bewusstsein kann nicht durch Dekrete und unlogische Gesetze beeinflusst werden, es ist die Seele, die nach Lebensqualität strebt, wenn der Moderator den Zensor verrät...

  24. #49
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zukunftsprojekt Hanfwirtschaft

    Unter folgendem Link könnte sich der interessierte Leser über die Möglichkeiten informieren, die in unserem Lebenssystem vorhanden sind:


    https://hanfverband.de/sites/hanfver...warum_hanf.pdf


    Im Zweitausendeins Verlag erschien das Buch von Jack Heerer, Mattias Bröckers und dem KAtalyse-Institut für angewandte Umweltforschung e.V. mit dem Titel:

    "Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Cannabis Marihuana Hanf - Eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde könnte helfen, die Menschen ausreichend mit Kleidung, Papier, Öl, Brennstoff, Nahrung, Baumaterial und vielen Medizinen zu versorgen"

    Die 21. Auflage aus dem Jahr 1994, aus der ich an dieser STelle gern zitiert hätte, enthält sogar noch die "Die lustige Hanffibel" des Reichshauptabteilungsleiters II des Reichsnährstandes und ist besonders verboten. Bei einem damaligen Buchprojekt über eine Seelenutopie wollte ich einige Zitate daraus einfließen lassen und rief dahingehend beim Zweitausendeins Verlag an.

    Als die gute Frau bemerkte, dass ich die besonders verbotene Auflage mit der Nazi-Propaganda besitze, wurde sie ganz panisch und ich merkte intuitiv, dass der Verlag offensichtlich "eingenordet" wurde, die Broschüre des Reichsnährstandes in den weiteren Auflagen auf keinen Fall mehr zu verwenden.

    Wer der heutige "Rechteinhaber" der Schriften des Reichsnährstandes auch sein mag, es schien sich jemand über die "Verwendung" in vorgenanntem Buch beschwert zu haben. Zitate sind ebenso nicht möglich, da die Rechteinhaber: 1. Herer, 2. Bröckers und 3. das Katalyse-Institut einvernehmlich hätten zustimmen müssen, was durch den Tod des Jack Herer und dessen Rechteübertragung an seine Erben unmöglich würde.

    So gibt es das Buch zwar als "Gratis-Download", direkte Zitate kann ich leider nicht übernehmen. Zwar sagte mir ein Verleger einmal, jeder dürfe aus jedem Buch bis zu 10 % eines anderen Buches übernehmen, doch ich will mich ja nicht den Rechtsnachfolgern des Reichsnährstandes anlegen und verzichte auf direkte Zitate aus diesem besonders verbotenem, ohnehin verbotenen Buch.

    Bei Youtube gab es einmal eine mehr als fünfstündige Dokumentation - verschwunden. Ein Bericht des Journalisten Mathias Bröckers über die Medien, und wie sie Wirklichkeiten erzeugen, blieb neben wenigen anderen Informationen jedoch im Netz. Ein Lied blieb, die Fibel ist auch zu finden...

    https://www.youtube.com/watch?v=HstFbfGbMzE

    Zur Frage, wie wir zusätzliche Bedarfe nach Arbeitskraft schaffen könnten, greife ich die Idee einer Hanfwirtschaft wieder einmal auf und, wie ich andere-dimension gegenüber ja schon andeutete...

    Nicht nur die Autobahnen besitzen noch heute einen infrastrukturellen Nährwert, auch die lustige Hanffibel könnte den europäischen Landwirtschaftsministern heute noch von Nutzen sein. Im Krieg ohne Zugang zu Rohstoffquellen schien es der damaligen IG-Farben-Industriedynastie legitim, den deutschen Bauern für Volk und Vaterland den Hanfanbau zu erklären und nahezulegen.

    Schon im Griechenland-Drama wäre es denkbar gewesen, die Idee vor dem Marsahll-Plan umzusetzen, die wohl die bessere gewesen wäre, betrachten wir die Verlegung des Propagandaministeriums von Berlin nach Brüssel...

    Die Privatisierung des Gedankenministeriums erfolgte eher schleichend und im Verbund von Nazis, Stasis und anderen Agenten und wird im Folgenden mit NSA abgekürzt. In Amerika wurden damals die "Billion-Dollar-Ernten" gefeiert, wobei wir bekanntlich drei Nullen abzuziehen haben, den wahren Wert zu erkennen.

    Die Prohibition und die Ächtung dieser Kulturpflanze muss also Gründe besitzen, die auf heute umgerechnet, damit größer als diese volkswirtschaftliche Einnahme von 40 Milliarden Dollar sein. Ansonsten wäre es unsinnig, auf diesen damalig vorhandene Wertschöpfung zu verzichten. Was jedoch geschah, damit die heutige "Plastikwelt" voller Chemie und Glyphosatsrückstände in Jedem und Allem für Dow Chemical, Bayer und Monsanto möglich wurde.

    Insgesamt könnten 50 000 Produkte aus Nutzhanf (unter 0,3 % THC-Anteil) gewonnen werden. Allein die Nutzung als Papier könnte den Planeten entlasten, indem die Bäume stehengelassen werden, die heute für schwachsinnige Zeitungsseiten noch planlos umgehauen werden.

    Eine Idee im Zusammenhang mit dem globalen, bedungungslosen Grundeinkommen könnte die Hanfwirtschaft sein. Einmal entsteht Nachfrage nach Arbeitskraft in Angebotsbereichen, die bisher aus der "Approximation an die Allokationsfunktion" ausgenommen waren; zweitens wäre die Hanfwirtschaft mit einem "Global-Greening-Projekt" zu verbinden, das Ackerböden rekultiviert und entgiftet, was nach dem Glyphosat-Wahn bitter nötig wäre.

    Drittens könnten die Erträge aus dem Global-Greening-Projekt "Hanfwirtschaft" durchaus die Kosten für eine globale Grundbedarfsdeckung abdecken. Viertens würde das Weltklima stabilisiert, Wasser der Atmosphäre entzogen, Erosion und Windlasten gemindert und fünftens könnte der Bedarf an globalem Medizinalhanf quasi im Vorbeigehen gedeckt werden, ohne für die "Beleuchtung der Indoor-Zuchten" auch noch Atomkraftwerke nutzen zu müssen.

    Nehmen wir den Kurs zur Grundlage, den die Kranken-Kassen bisher bei den fliegenden Holländern gezahlt haben, vergleichen ihn mit den Angebotspreisen, die die "Deutsche Cannabis-Agentur" derweil europaweit ausschreibt, um den Medizinalhanfbedarf zu decken, und vergleichen diese Rechnung mit den Pfennigbeträgen, die bei einem natürlichen Anbau dafür anfallen würden, wäre ein globales Bürgergeld durchaus drin.

    Voraussetzung wäre eine global gebündelte Kraftanstrengung zur Rettung des Weltklimas. Für jeden Investor ist dieser negative Skaleneffekt messbar und wird auch für den von Hochwasserfluten Heimgesuchten deutlich: Es wirkt sich auf jeden aller künftigen Wertschöpfungsprozesse aus, die mit dem "Fluch der unreflektierten Vergangenheit" gleichzusetzen ist, den von Pigue angemahnten "sozialen Umweltlasten", die in unserer Mitwelt umgehen.

    Positive Skaleneffekte sind die Autobahnen, die wir heute noch befahren. Klar, waren von Hitler, aber wir dachten ja auch, der sei seit Kriegsende tot. Was ebenso nicht wirklich sicher ist...

    Die Hanffibel jedoch ist eine Hinterlassenschaft, für die ich dem Reichsnährstand heute noch dankbar bin. Gezeichnet ist sie im Stil eines Wilhelm Busch und damit sowohl lustig, als auch hilfreich. Klar, ist Nazi-Propaganda...

    Positiv wirksame Skaleneffekte verstärken ihre Wirkungen auf erweiterten Ebenen. Zum Beispiel könnte der synthetisch weiterentwickelte körpereigene Wirkstoff mit dem Stoffklassennamen "Anandamide" die fast 40 % Depressiven sogar ohne den "unerwünschten Rauschzustand" in die "Glückseligkeit" tragen, was das Sanskrit Wort "Ananda" bedeutet. Es sind eigene Rezeptoren auf der Zellmembran vorhanden, von deren Anzahl die Forscher überrascht waren.

    Eine glückliche und nicht letahrgisch gelähmte, gesunde und begeisterte Bevölkerung wäre an sich schon etwas wert, die Verbesserung des Gesundheitszustandes der Weltbevölkerung durch entgiftete Ackerflächen nach dem Hanfanbau wäre ein weiterer Effekt auf der Skala und die Kosten, die wir bei einer künftig ausfallenden Klimakatastrophe einsparen, wären schier unermesslich....

    Positive Skaleneffekte ziehen kongruent und konsistent in eine Richtung und erlauben dadurch eine ebenenübergreifende Verbesserung, die Hand in Hand mit steigender Lebensqualität geht und die dauerhafte Präsenz der Vision durch freudige Teilhabe ermöglicht.

    Ich könnte mich an dieser Stelle jetzt daran erinnern, dass in dem o.g. Buch die Vorstellung zum Ausdruck gebracht wird, eine "Nationalgarde für die Natur" ins Leben zu rufen. Diese Armee von "Grünhemden" sind eine Art "Umweltsoldaten". die an verdorrter Front um sterbende Lebensräume und Tierarten kämpfen, die der Investor des Eigentümers lange vorher aufgab.

    Natürlich wäre diese "Armee von Grünhemden" global aufzustellen und könnte die Menschen einbinden, die vom privatwirtschaftlichen Wertschöpfungsprozess aussortiert wurden. Sagen wir einmal, die Anzahl der Arbeitslosen auf diesem Planeten läge bei 500 Millionen, dann könnten wir ein Heer der Grünhemden an die verdorrenden Fronten schicken, Bäume pflanzen und Hanf anbauen, mit dem wir unsere Rohstoffbedarfe zunehmend decken könnten. Die Erträge aus der globalen Rohstoffproduktion in gemeinnütziger Eigenleistung könnten ein globales Grundeinkommen durchaus erwirtschaften.

    1. Eine Billion für Kriegsausgaben könnten im globalen Kooperationsfall eingespart werden.
    2. Eine Billion an Erträgen halte ich für realistisch.
    3. Eine Billion wird das "Weniger" an Schäden einbringen, die in einer Opportunitätskostenbetrachtung ansonsten allein bei den Investoren hängenbleiben, die daher ja jetzt schon nicht mehr investieren....
    4. Würden sich die IS und die Boko Haram den Grünhemden anschließen, käme noch einmal eine Billion dazu, die heute für "Sicherheitsausgaben" gebunden sind.


    4 Billionen sind bei knapp 8 Milliarden Menschen zwar erstmal "nur" 500 Euro, was monatlich rund 40 Euro entspricht, doch wenn das deutsche Hartz IV Kind mit 3 Euro am Tag "wachsen und gedeihen" soll, müsste zumindest niemand mehr hungern. Daneben würde in diesem Modell eine Kappungsgrenze wirksam werden, oberhalb derer kein Bürgergeldbedarf mehr notwendig erscheint.

    Solidarität in Verbindung mit Subsidiarität könnte die "Grünhemden-Bewegung" zu einer globalen Wertschöpfungskette anwachsen lassen, die:

    - das Weltklima rettet
    - Arbeitsplätze und Perspektiven schafft
    - ein Bürgergeld ermöglicht
    - den Hunger beseitigt
    - die Fluchtursachen mindert
    - das globale Investitionsklima verbessert
    - den Zukunftshorizont verlängert, statt, wie bisher verkürzt

    Ganz verkürzt erstmal...

  25. #50
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    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Was ist Subsidiarität?

    Als bei VW die 28,5 Stunden-Woche eingeführt wurde, erfuhr der Begriff eine praktisch nachvollziehbare Deutung:

    Die ganzen VW-Knechte gingen plötzlich in ihrer Freizeit Schwarzarbeiten nach, was die Handwerkskammern durchaus zügig bemerkten...

    Das Fünftel (8 von 40 Millionen) an Arbeitsplätzen, das in Deutschland derzeit fehlt, könnte bei einer 32 Stunden-Woche somit durchaus gefunden werden.

    Mag der Einkommensverlust von 20 % erstmal viel erscheinen, relativiert sich die Betrachtung, wenn im Gegenzug die 10 % für die Arbeitslosenversicherung wegfielen und die Sozialausgaben von 50 Milliarden im Jahr drastisch sinken würden.

    Daneben schafft Subsidiarität Freiräume für sonstige Wertschöpfungen, die nicht unbedingt in "Schwarzarbeit" enden muss, sondern auch künstlerische, gestalterische, soziale und gesellschaftliche Wertschöpfung ermöglicht wird, da die Zeit dafür vorhanden ist. Lebensqualität kann aktiv individuell hergestellt werden, indem zum Beispiel ein Garten angelegt wird, aus dem gesunde Lebensmittel geerntet werden, die ansonsten als "krankmachende Nahrungsmittel" käuflich erworben werden müssten. Ist zum Beispiel mehr Zeit vorhanden, kann auch einmal das Fahrrad statt des teureren Autos benutzt werden, was sich auch kostenmindernd auswirkt.

    Im Falle eine künftigen Hanfwirtschaftsform könnte auch jeder Privatanbauer von Hanf seine "Ernte" zu einem Garantiegrundpreis an die IG-HANF verkaufen, um die globale Rohstoff- und Ressourcenbilanz zu verbessern und zugleich zur Verbesserung des Weltklimas beizutragen. "Neue-Billionen-Euro-Ernte" stünde dann auf der Titelseite der BLÖD-Zeitung...

    Was nämlich der Reichsnährstand verstand war der Umstand, ZUSÄTZLICHE Flächen zu kultivieren, die NUR mit Hanf zu bewirtschaften sind und für andere Kulturpflanzen ungeeignet sind, wie zu moorige und feuchte oder zu leichte und trockene Böden. Daneben wird es in der privaten Subsidiarität möglich, auch kleine Flächen zu nutzen, die in der industriellen Landwirtschaft unbewirtschaftet bleiben, doch für jemanden, der sie "subsidiär" als "Nebenerwerbslandwirtschaft" betreibt, trotzdem ein lohnenswertes Zubrot bedeuten kann.

    Daneben könnten "die Grünhemden" alle "Grüngürtel" bepflanzen, die damit zur vermehrten Wasserbindung beitragen und Hochwasserfluten in ihrer Entstehung verhindern.

    Statt den "Tafeln" könnten Stadtgärten angelegt werden, die wiederum zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen und Lebenshaltungskosten sinken lassen könnten...

    Subsidiär bedeutet jedoch auch eine abgestufte Betrachtung von Bedürftigkeit. Dass das Golflehrerkind das gleiche Kindergeld bekommt, wie die Altenpflegerin, ist letztlich verschenkte Liebesmüh - das Geld wandert eh aufs Sparbuch und schafft keine weitere Nachfrage. Wenn dem Hartzz IV Kind jedoch der Verpflegungssatz von 3 € auf 6 € erhöht würde, bliebe das Geld im Wirtschaftskreislauf und schafft somit "Nachfrage".

    Das Geld "auf der hohen Kante" ist das Problem, dass dem Kreislauf entzogen wird und inaktiv auf Zins- und Renditeerträge hofft, statt aktiv investiert zu werden, in Projekte, die Nutzen erzeugen. Die Aktivierung von "Passiva" könnte mit einem Zukunftsfond gelingen, der, wie andere Großprojekte auch, über eine Kapital- oder Aktiengesellschaft finanziert wird:

    Die Zukunftsaktie

    Dem Investitionskapital droht der Totalausfall. Liegt der Zukunftshorizont bei Null, ist das Kapital NICHTS mehr wert. Sagen wir einmal, die Restlaufzeit dieses planetaren Wirtschaftsmodells wird von der Hannover Rück mit 80 Jahren angenommen, danach ist die strukturelle Integrität soweit abgesunken, dass wir von der verdorrten Hölle sprechen können, die Zivilisation für lange Zeit unmöglich machen wird.

    Im Umkehrschluss zu diesem Totalausfall aller Werte können wir eine negative Abschreibung von 1,25 % p.a. bilden, die ab jetzt jedes Jahr einen "Umweltabschreibungsfaktor" aUF ALLE WERTE AUSMACHT.

    Hab grad mal bei der Hannover-Rück angerufen und nach dem dort angenommenen "Zukunftshorizont" gefragt, um den Abschreibungsfaktor genauer kalkulieren zu können. Die äußerst nette Dame von der Media-Relationsship-Abteilung fand den Begriff Zukunftshorizont in Bezug auf die Investitionssicherheit durchaus sinnvoll und nützlich, den Zusammenhang mit dem Risk-Management plausibel und die Schnittmenge gemeinsamer Interessen nachvollziehbar - auch aus Investorensicht - sie konnte jedoch die Haltung der Geschäftsleitung hierzu noch nicht wirklich abschätzen.

    So soll ich ihr per Mail schildern, was Sie in drei Minuten als Kurzabriss zu hören bekam.

    Beim Telefonat war ich "in meinem Element", ob dies auch schriftlich gelingt, ist fraglich...

    Aber sie hat es verstanden und wusste wohl auch noch etwas mit dem Namen Pigue anzufangen...

    Die schlagenden Schlagworte auf meinem Zettel: Zukunftsfond, Global-Greening-Projekt, langfristige Investitionssicherheit, Begriff des Zukunfthorizontes, negativer Abschreibungsfaktor auf den "Ausfall des planetaren Systems" und damit verbundener Totalausfall der Werte, strategisches Risikomangement, globale Simulationssoftware, Zukunftsverlust.

    Daraus strickte ich in Windeseile einen überzeugenden Kurzvortrag, der sie veranlasste, mich zu bitten, ihr das per Mail zukommen zu lassen, die angedeutete Schnittmenge in den entsprechenden Abteilungen ausfindig zu machen und gegebenenfalls dorthin weiterzuleiten.

    Zurück zu den Wurzeln...

    Mögliche Einnahmeseite des Zukunftsfonds:

    - Zukunftsaktienausgabe
    - negative Abschreibung anhand des Zukunftshorizontes bilden und "umlegen"
    - kalkulatorische Einnahmen aus dem Global-Greening-Projekt (bei 500 Millionen Grünhemden ein nicht zu unterschätzender Faktor in einer Globalbilanzierung)
    - Nationen, Gruppen, Organisationen, Spenden
    - Sozialisierungsmaßnahmen nach Grundgesetz
    - Rohstoffverkauf an die Industrie
    - Medizinalhanfbudget
    - kalkulatorische Einrechnung der positiven Wohlfahrtseffekte als "nicht moneärer Qualitätsfaktor"
    - Globaler Schuldenschnitt und Rückzahlung der Nettovverbindlichkeiten durch den "Zugewinn an Profitnutzungshorizont"

    Was ist der Profitnutzungshorizont?

    Der Profitnutzungshorizont ist der Zeitraum, der den Besitzern des Investitionskapitals bleibt, auf ein System der Dinge zurückgreifen zu können, das eine Nutzung der Gewinne noch mit einem Erlebnishorizont verbindet, der dem Nutzer einen Nutzen bringt. Wo nämlich die Elfenbeintürme schon gefallen sind, ist auch der Kapitalbesitzer meistens auf der Flucht. Wie der Begriff des Zukunftshorizontes an das planetare Lebenssystem geknüpft ist, wäre der Begriff des Profitnutzungshorizontes mit der "staatlichen strukturellen Integrität" gleichzusetzen, die Bedingung für den Genuss der Besonderheit darstellt. Anarchie und Gesetzlosigkeit ohne staatlichen Ordnungsrahmen lassen Geld- und Immobilienbesitz eher gefährlich wirken, in einer zu erwartenden Zeit mit Milliarden "Landstreichern", deren Land gestrichen wurde, auf der Suche nach Lebensmöglichkeiten.

    Ohne die strukturelle Integrität sowohl des planetaren Systems, als auch der staatlichen Struktur- und Rechtssysteme ist Profit nicht weiter von Nutzen. Damit wäre jeder Geschäftsgrundlage der Boden entzogen und es zeichnet sich heute schon ab, dass die Unternehmen durch "Unternehmensanleihen" der EZB animiert werden, in eine Zukunft zu investieren, die vom Investor schon nicht mehr gesehen wird, da er besser rechnet als die "staatlichen Informationsverarbeitungssysteme". Hier kommen die Berechnungen der Rückversicherer ins globale Opferspiel...

    Im Telefonat hatte ich den PNH doch glatt vergessen....

    Was die äußerst verständnisvolle und überaus nette Dame wohl überzeugte, war die Frage nach ihren Simulationsmodellen zur Risikoberechnung und vor allem zur Fixierung des Zeitpunktes des Totalsystemausfalls, der ja mit dem Totalausfall aller Werte gleichzusetzen wäre. Und, dass SAP keine geeignete Gouvernance-Software besitze, noch eine derartige dort angedacht sei, doch Ihr Unternehmen sicherlich über derartige Software verfügen müsse, diese Risiken zu berechnen...

    In einem Modell zur Approximation an eine zunehmende Zukunftshorizontallokation, der Annäherung an ein effizientes Lebens- und Versorgungssystem, wären folgende Bedarfsgruppen wirksam zu "regeln" und einer "allgemeinen Verfügbarkeit" ohne Hürden zuzuführen, was Alllokation aus "Bürgersicht" bedeuten könnte:

    Wasser
    Energie
    Nahrung
    Bildung
    Gesundheit
    Arbeit
    Kultur und Organisation
    Zukunftshorizont
    Profitnutzungshorizont
    Investitionsplanungs- und Anreizsysteme (in Verbindung mit dem Global-Greening-Projekt)

    Legen wir den erreichbaren Approximationswert bei 1 fest, was 100 % Annäherung bedeutet, könnten die jeweiligen Kategorien noch mit Dringlichkeitsfaktoren einer abgestuften "Wenn-Dann-Sonst-Betrachtung" unterzogen werden, insofern - zum Beispiel - bei akutem Wassermangel der Profitnutzungshorizont in dieser Region fast sofort zum Wegfall struktureller Integrität führt...

    Projekte:

    Klimafolgenvermeidung, Wüstenbegrünung, Bewässerung an"verdorrenden Fronten", Kleinstwindräder, Magnetmotor, Solarmodule, Speichertechnologie, Aufwindkraftwerke, Gezeitenkraftwerke, europäisches Elektromobilitätssystem mitsamt Infrastruktur, Transformationsforschungsprojekte, Gesundheitsforschungsprojekte, Kultur- und Bildungsprojekte, Effizienzmangement und Ressourcenstrategieplanungen, Sensorik- und Feedforwardsimulationen, Globalsteuerungssystemsoftware, "Grünhemden" und volkswirtschaftliche Wertschöpfungsketten, Hanfwirtschaft und Zusatzmärkte mit Wohlfahrtsnutzen, Schaffung sinnvoller Nachfrage nach globaler Arbeitskraft inklusive positver Skaleneffekte und erreichbarer Investitionssicherheit mitsamt Profitnutzungshorizontserweiterung

    Vision:

    Ziele des Global-Greening-Projekts:

    - Erhalt des Planetenwertes
    - Erhalt des natürlichen Reproduktionsfaktors
    - Globale Kooperation und daher Frieden durch eine geteilte Absicht, die zu Kongruenz und Konsistenz innerhalb einer "Schnittmenge" führt
    - Ausbau des Zukunftshorizontes
    - Globale Systemgesundheit
    - Überlebensfähigkeit gewinnen
    - Qualitatives Wachstum
    - Systemische Integrität erhöhen und Lebensqualitäten steigern
    - Beseitigung der historischen Externalitäten in ihrer kumulierten Form sozialer Lasten

    Schritte:

    - Globalbilanzierung
    - Investitionsrechnungen
    - Vergleichsrechnungen
    - Arbeitsvolumenberechnung und Verteilung
    - Simulationsmodellrechnungen
    - Implementierung einer "Globalen Umwelt- und Sozialgesamtrechnung"
    - Umsetzungsphase
    - Feedback und Feedforwardverfahren
    - Entscheidungsüberprüfungs- und Korrekturphase

    erneute Globalbilanzierung, neuer Kreislauf

    Durchführung:

    In regionalen, nationalen, europäischen und globalvolkswirtschaftlichen Wertschöpfungsketten wird das ansonsten ungenutzte Humanglobalpotenzial in sonst nicht gedeckten Bedarfsbereichen aktiviert, um:

    - positive Skaleneffekte globaler Natur zu bewirken
    - eine positive Werteverschiebung durch das Erleben zielkongruenter Handlungsfolgen zu erreichen
    - über die präsente Verbesserung der Lebensqualität eine Sogwirkung hin zu einem attraktiven Zielzustand aufrechtzuerhalten

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