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Thema: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

  1. #51

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Eine kleine Utopie

    Rückblickend betrachtet waren es wenige Änderungen, die dazu führten, den Planeten als Lebenssystem zu erhalten. Nachdem im Jahre 2017 ein globales Bürgergeld eingeführt wurde, die globalen Völkerwanderungen ursächlich unnötig zu machen, meldeten sich global fast 300 Millionen Menschen, für das erweiterte Bürgergeld den "Grünhemden" beizutreten, wie diese globale Arbeitsbeschaffungsmaßnahme genannt wurde.

    Das Ziel der Grünhemden war die Erhaltung des Lebenssystems Erde und so pflanzten sie Bäume, wo vorher keine mehr waren; sie pflanzten Hanf, wo nicht anderes mehr wuchs; und sie schützten die Natur, wo andere sie vorher misshandelten.

    Die Idee stammte aus dem Reich der Mitte, wo 100 Millionen Menschen zu Landschaftsgärtnern umgeschult wurden, die Schäden zu beheben, die eine unreflektierte Wirtschaft ohne Verursacherprinzip global angerichtet hatte. Als England ohne EU am Hungertuch nagte, bot sich China an, die rund 5 Millionen hungernden Engländer als Landschaftsgärtner zu beschäftigen. Da die Bankenbrieftauben der EZB kein BGE mehr auf die Insel bringen durften, machten die arbeitslosen Engländer nach China rüber und bepflanzten die Wüste Gobi mit Hanf.

    Damals schien der chinesischen Staatsführung der Anbau von Hanf besser für Ausländer geeignet, da die eigene Bevölkerung nach dem Wechsel - von einem so verkauften Kooperationssystem, in ein so verkauftes Marktsystem der Konkurrenz - nicht erneut zu einer 180 Grad-Wende veranlasst werden wollte. Die chinesische Bevölkerung sollte daher zunächst nicht mit neuerlichen Dichotomien belastet werden. Eine chinesische Woodstock-Bewegung erschien motivationstheoretische somit zunächst als Waterloo für das "gerade etablierte Konkurrenzsystem"...

    Als die Griechen davon Wind bekamen, dass die Engländer die Windlast in China mit Hanf minderten, klagten sie vor dem Internationalen Gerichtshof auf Gleichbehandlung im Leiden einer abgeschriebenen Welt und gewannen unverhofft und unerwartet. Allein aus Europa wurden im Laufe der Folgejahre rund 25 Millionen Grünhemden an die verdorrenden Fronten der Wüste Gobi verlegt und nach und nach zeigte der Einsatz sichtbare Wirkungen. Die Athmosphäre beruhigte sich...

    Mittlerweile hatten sich auch in Südamerkika und Afrika Grünhemdverbände gebildet und bewachten sowohl den Regenwald als auch die Serengeti, wobei sie natürlich überall Hanfsamen ausstreuten und so zur langfristigen globalen Rohstoffproduktion beitrugen.

    Jeder Baum wurde anhand seiner künftigen Sauerstoffproduktion mit einem Zukunftswert versehen, jede Tierart wurde als unverzichtbar für die Zukunft eingestuft, jede Pflanzenart wurde geschützt und alles zusammen wurde als lebendiges Gesamtsystem aufgefasst. Die Summe all dieser lebendigen Teile lebte in einem tiefen Glanz, der wie Wasser auf trockenen Boden fiel und sanft die trockenen Halme dazu brachte, sich aufzurichten und zu wachsen.

    Es könnte gesagt werden, wir lernten, die Erde zu lieben, indem wir etwas für sie getan haben. Der Funke, der im Geben sichtbar wird, ist der Glanz der Liebe. Im von der Erde-Nehmen-Wollen verloren wir die Würde. In der Arbeit an unserer ERde als Lebenssystem gewannen wir zurück, was wir in der Trennung vom Lebenssystem verloren - Anbindung und Zugehörigkeitsgefühl. Im Grunde stehen wir nicht auf der Erde, wir hängen an ihr - wir sind Gehängte, aber nicht Gehenkte. Als wir die Welt vom Kopf auf die Füße stellten, wurden die Kopfschmerzen besser, die uns vorher plagten.

    Ohne die Anziehung der Erde würden wir aufgrund der ständigen Gedankendrehungen höchstwahrscheinlich schon lange überall sein, nur nicht mehr an die Erde angehängt. "Mit der Erde sein, aber nicht von der Erde sein...", könnte Leichtigkeit bewirken. Und mit Leichtigkeit ließen sich nach wenigen Jahren 500 Millionen Bürger auf einen Gärtnerjob bei Mutter Natur ein.

    Bezahlt wurde das erweiterte Bürgergeld für Grünhemden aus einem Zukunftsfond, in dem die gebündelten "emerging risks" der Rückversicherer in Relation dazu gesetzt wurden, was deren globale Vermeidung an Vorteilen und Möglichkeiten brächte. So wurde eine historische Schadschöpfungsquote gebildet, die es in ihrer Gesamtsumme ermöglicht, die Schäden zu beheben.

    Eine Globalbilanzierung wurde mit einer globalen Umwelt- und Sozialgesamtrechnung verbunden und so führte die Auswanderung der Engländer aus Europa nach China zu einer ungeahnten kulturellen Befruchtung des Weltgeistes: Als die Wüste Gobi schließlich mitsamt der Himalaya-Region rekultiviert und, herrlich hergerichtet zum neuen Urlaubsparadies wurde, schlossen sich auch die Türker dem globalen Bürgergeld an und erklärten der IS, dass sie künftig wieder, wie ihre Vorväter, in einem Paradies leben könnten, ohne vorher dafür zu sterben.

    So reisten kurz darauf die arbeitslosen Grünhemden aus dem Traumland Gobi zu Sarah in die Sahara. Als wir dann keinen Grund mehr sahen, unseren Vorteil im Nachteil unseres Handels- und Handlungspartners zu sehen, brach das babylonische Hamsterrad der Lügen mangels Notwendigkeit zur Intransparenz zusammen.

    Jahr für Jahr steigerten wir unseren Planetenwert, indem wir die Ewigkeitswerte zu berechnen begannen, die vorher in den Versicherungen der Rückversicherer zu staatlichen Lasten wurden. Daher dieses CETA und t-tip-mordio der weglosen Wagenlenker.

    Im Jahre 2028 trat die frisch wiedergewählte Kanzlerin Merkel im deutschen Bundestag an das Rednerpult und verkündete den Erfolg ihrer langfristigen Strategie, den Westen an das Reich der Mitte anzunähern und Peter Hartz erklärte der Weltöffentlichkeit, wie sich VW das globale Bürgergeld zusammen mit den Rückversicherern so gedacht hat: Wir schreiben die CETA und mordio Abschreibung ab und vergüten den Zukunftswert der angerichteten Schäden, um diese verursachungsgerecht zu beheben.

    Eine kleine Hanffibel wurde verteilt. Grünhemden wurden zu anerkannten Helden. Nachdem der Vatikan begrünt wurde, zog auch dieser nach China...
    Geändert von Michael (02.07.16 um 13:24 Uhr)

  2. #52

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Was ist der Zukunftswert der Welt?

    Die Anzahl der Jahre bis zum Totalausfall aller Werte ist nach Marrakesch als begrenzter Zukunftshorizont zu betrachten.

    Ob die 3,5 Grad Erwärmung nach der Wahl Trumps insofern um 10 Jahre früher erreicht werden, oder ob die Klimalügen des VW-Lügenwrkes die Klimabilanz nachhaltig versaut hat: Der Zapfenstreich ist das Datum XXXY, der Tag der Offenbarung aller Illusionen über die Kaufgutachten der Baumscheibenwissenschaft nach EGO-Manier.

    Der Beweis für die Undurchführbarkeit von Planung ohne den Zuunftswert einzubeziehen, ist die Verwendung der Reserveantibiotika in der Tiermast.

    Obwohl jährlich schon zwischen 25 und 40-tausend Menschen an multiresitenten Erregern sterben, werden die letzten drei Reserveantibiotika jetzt großzügig in der Tiermast verwendet, die kurzfristigen Profite über die langfristig damit verbundenen Schäden und Gefahren aufzurechnen. Damit hat jedoch das globale Liquidatorentum seine Absichten offenbart, sie basteln die Zustände nach, die in der Offenbarung offenbar - in ihren Augen - schon "festgeschrieben" sind.

    Besitzt die Welt heute einen Wert von geschätzen 150 Billiarden Euro, und in einhundert Jahren ist die Endabrechnung von 3,5 Grad Erderwärmung "beschlossene Sache", dann ist diese negative Exponentialfunktion zunächst kaum spürbar. Wie bei einem negativ degressiven Abschreibungsmodell verringert sich der Wert unseres Planeten am anfang unmerklich, doch zum Ende merklich. Analog zum Seerosenteich ist die Zeit, in der "Gegenmaßnahmen" ebenso exponetiell in diese Wrikfunktion einfließen, einem schmalen Korridor vergleichbar, der eine Spannbreite öffnet, die im Verlauf der Abschreibung einem immer kleiner werdenden Ergebnishorizont gegenübersteht.

    Es bringt heute noch viel, auf wenig Schadstoffeinträge zu verzichten.
    Es bringt in zwanzig Jahren, wenn die heutigen "Pläne" dann noch greifen, schon mehr als ein Fünftel weniger.
    Es bringt in 60 Jahren jedoch kaum noch etwas, auf ganz viel einträge zu verzichten, da der Verlauf der Funktionskurve in dem schmaler gewordenen Ursache- und Wirkungskorridor dort ansetzt, wo der Fisch schon gelutscht ist.

    "Wem du´s heute kannst besorgen, den vertröste nicht auf morgen", alter Spruch von meinem Bass-Mentor.

    "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr", sagt das Gleich aus: Die Gehirnbahnen, die im frühen Stadium einer Entwicklung vernetzt und verlinkt werden, sind wesentlich wirksamer als später hinzukommende "Denkgebäude"...

    Das Denkgebäude, die alte Abbruchzivilisation einfach durch die Abschreibung des Planeten in den Abgrund zu führen, kann nicht dauerhaft als erfolgreich angesehen werden. Die Idee eines global greening könnte heute die Abschreibungsfunktion beeinflussen, die heute noch hundert Jahre wirksam ist. Jede Maßnahme, die heute ergriffen wird, verzinst sich daher mit Zins- und Zinseszins.

    Das ist moderne Investitionsrechnung, die in Ewigkeitswerten zu denken beginnt und anhand einer geeigneten Bilanz- und Kontenführung erst ein globales Contolling möglich machen würde, das in jedem Unternehmen zur Standardfeedbackschleife gehört und ohne das ein Rationalprinzip nicht als angewendet gesehen werden kann.

    Wie ein starker Raucher, dem sein Arzt die Jahre vorrechnet, die er als lebender Schlot verlieren wird. Es sind Wahrscheinlichkeiten, die durch eigene und fremde Verhaltensentscheidungen geprägt werden. Je länger auch hier eine Maßnahme greift, umso wirksamer ist diese. Ist es für den ARzt wahrscheinlich, dass 20 Zigaretten am Tag 10 Jahre "kosten", kann ein Sportler diesen Arzt vielleicht verblüffen, das er täglich mehr Gift abatmete, als er aufnahm. Dagen kann ein Nichtraucher in Peking durchaus 20 Jahre verlieren, weil er niemals wirklich frische Luft atmet.

    Wir sitzen jetzt global beim Arzt, der uns eröffnet, dass der Körper unserer Schicksalsgemeinschaft, die geliebte ERde, bei dem erkennbaren weiteren Anstieg der Fieberkurve einen Hitzschlag bekommt. Wissenschaftlich bewiesen und unbestritten.

    Jetzt kommt jedoch eine Entwicklung ins Spiel, bei der einzelne Vertragspartner bisherige Vereinbarungen aufündigen, einen wirtschftlichen Vorteil daraus zu ziehen, auf die Schäden des Fracking und des Abbaus der Ölsande zu scheißen, damit der Planet schneller flüssig gemacht, also liquidiert wird.

    So zwang der Trump-Effekt schon im Vorfeld zur Reaktion, was jedoch die Illusion nur bezeugt und damit die Wirkung bekräftig, dass wir schon reagieren wie Kleinkinder, bevor uns das "Spielzeug" weggenommen wurde. Nee, mit Planeten, Würde und Freiheit spielt man nicht. Wenn Trump Arbeit verspricht, dann, weil diese auf Kosten der Umwelt den Stundensatz von 50 Euro auf den mexikanischen von 10 Euro absenkt.

    Insgesamt wird nur der globale Standard weiter geschleift, der über Jahrtausende erarbeitet wurde. Es schadet am Ende allen Nationen, da sie weiter in die Abwärtsspirale der "negativen Skaleneffekte" hineingezogen werden. Was beim Fracking zum beispiel bedeutet, dass ein ganzer "Ereigniskorridor" entlang der Fracking Chemietankstellen schon ohne Trinkwasser versucht, Landwirtschaft noch möglich bleiben zu lassen.

    Das Schleifen des Standards, Reserveantibiotika als RESERVE einzusetzen, ist ebenso ein "Gentleman-Agreement", wie die Einhaltung global gleicher Verschmutzungsrechte, so diese überhaupt "gewährt" werden könnten, denn wem gehört die Zukunft?

    Gelagert wird sie in der Vorratskammer globaler Schatzhäuser, die Natur beinhalten. Diese dauerhafte Gesamtheit ist es, die als natürliche Reproduktionsleistung im planetaren Controllingsystem erfasst werden müssen, den jährlichen Abschreibungsfaktor auf die natürliche Mitwelt mit in die "betrieblichen Vorauskalkulationen ALLER staatlicher Systeme" einzubeziehen.

    Damit ist der "Free-Ride-Effekt" erläutert und verständlich: Was sich Donald D. rausnimmt, wirkt in allen globalen betrieblichen Anderskalkulationen.

    Blöde ist halt, dass der Betrachtungszeitraum im BIP einzig die Veränderungswirkung eines Jahres gegenüber dem Vorjahr erfasst und die betrieblichen Kalkulationen in der Ableitung einer wahrscheinlichen "Vorausschau" wesentlich längere Planungszeiträume umfassen. Wer heute eine Investition in dieses System der Dinge plant, muss seiner Bank erklären können, wie seine Mitarbeiter im anzunehmenden, künftigen Systemzustand überhaupt noch Werte erzeugen können, die nicht von Schadwirkungen aufgezehrt werden.

    Erkläre jedoch heute mal als VW-Investor deiner Bank, wie das Lügenwerk erfolgreich auf Elektromobilität "umswitchen" soll, und erkläre die "Gewinnerwartungen" diner neuen Fertigungsstraßen über eine 50 Jahre andauernde Investitionsrechnung...

    So zeigt die Münchener Rück dem Investitionsplaner immer häufiger die rote Karte, obwohl das goldgelockte Haar weit aus dem Fenster des EZB-Schuldenturms geworfen wird, bückt sich kein Investor, auch nur daran zu riechen...

    Mit diesen Systembedingungen lohnt sich eine Investition in die Zukunft rechnerisch nicht mehr. Hier kommt jetzt der !Quadrierte Chi-Faktor" der Approximationsregeln der BWL ins Spiel, die von der Anzahl und Art der gewährten Freiheitsgrade abhängig ist.

    Hier: Wir haben darauf vertraut, dass sich kein Gentleman aus diesem Agreement verabschieden wird. Trump den Freiheitsgrad zu gewähren, auf Kosten aller anderen Profite zu machen, ist langfristig betrachtet, ein Schaden für alle.

    Wer Geld für Klimaschutz in die Hand nimmt, wird einmal durch den Free-Ride-Effekt "bestraft", weiter dadurch, dass das mieseste Geschäftsgebaren auf globaler Ebene, die meisten "ARBEITSPLÄTZE" heim ins jeweilige Reich holt.

    Schwachsinnige Globaltheorie. Ach ja, ich vergaß: Gibt´s ja gar nicht...

    Nach Heidegger gibt es aber kein Nichts, das ohne etwas "nichts" sein könnte. Gibt´s nicht, gibt´s also gar nicht.

    Positive Skaleneffekte sind der aufsteigende Ast, der über gefühlte Machbarkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit einen geintem Geist folgt, der nicht wie ein Blatt im Wind dem Schmetterlingseffekt folgt, der von einem gewählten strategischen Modell zur nächsten Illusion hetzt, die ihm ein Investor als Floh ins Ohr setzte...

    Ein Zukunftsfond könnte somit eine Art sein, heute die Werte zu schaffen, von denen unsere Enkel einmal sagen könnten: Seht ihr, da haben es unsere Großeltern begriffen, damals, als Trump die Kurzfristigkeit seines Denkgebäudes entlarvte...

    Daher danke ich den Heuschrecken ganz ganz herzlich. Wer wäre sonst so mutig gewesen, uns zu zeigen, wie das Ego auf dem Thron der Welt funktioniert:

    Es kommt durch lügen an die Macht und wenn es sie dann hat, dann weiß es nicht mehr weiter...

    So wird wieder einmal Goethe bewisen und die Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft. Umgekehrt gilt diese Funktion aber auch: Die Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft, sind die Illusionen des getrennten Egos. KleineSchreikinder, denen ihr Spielzeug llieber mal aus der Hand genommen werden sollte. We can´t always get, what we wan´t. Wer verspricht und denooch bricht, macht sich jedoch nicht schuldig: Wir lernen immer alle gemeinsam.

    Was wir jetzt schon von Trump gelernt haben, ist im Prinzip nicht unbeträchtlich.

  3. #53

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Die Eingangsfrage:

    Was könnte uns in der derzeitigen Situation ein "korrekter" Staatsentwurf bieten, wären wir doch von den Entwicklungen innerhalb der EU und den Ursachen außerhalb der EU abhängig?

    Selbst wenn die EU derweil an einem "korrekten Staatsentwurf Europa" gearbeitet hätte, wäre der globale Standard um die Trump gewährten Freiheitsgrade reduzert worden. Alle Annahmen werdn in Planungssystemen so häufig "über den Haufen geworfen", dass Planung unmöglich und Regelung möglich erscheint. Heute nichts auf morgen verschieben, bedeutet, seinem Unbewussten keinen Raum und keine Zeit für "Gegenmaßnahmen" und "Kaufgutachten" einzuräumen.

    Wenn ich damals sagte, ich räume mein Zimmer "morgen" auf, war eigentlich nur gesagt worden, dass ich ihnehin keine Lust dazu habe, es zu tun, weil es andere so "sehen". Solange mich der Feinstaub und die schlechte Luft nicht störten, gab es kaum "Handlungsanreize". Das Zimmer der Nachbarn aufräumen zu müssen, weil es bis zu uns rüberstinkt, nutzt daher immer allen Bewohnern eines Ökosystems.

  4. #54

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Gut, machen wir aus dem "unzurechnungsfähigen Staat" eines anderen Ordners ruhig mal den "lernfähigen Staat", denn anders kann es ja nicht gehen.

    Nehmen wir einmal an, der Staat wäre zu einem grundlegenden Paradigmenwechsel nach der nächsten Wahl bereit. Was wäre zu tun, den globalen Hilferuf aller Nationen nach "Arbeitspätzen" gerecht zu werden?

    Jeder Lebensentwurf muss zwingend zunächst die Frage der Wertschöpfungsverteilung, also der ARBEIT und ihrer "Herkunft" beantworten, seien es die USA, Fankreich, Russland oder die Ukraine, die trotz Bürgerkrieg weiterhin ein Tschernobyl "am Hacken" haben, was bei einer weiter zunehmenden strukturellen Desintegrität wiederum ein Problem für ALLE EUROPÄER, Russland und Asien haben könnte. Die Gewinne sind lange verteilt, die Lasten bezahlen JETZT schon die Europäer, die den Sarkophag bezahlen. Wo soll die Wertschöpfung herkommen, mit denen ein Bürgerkriegsland künftig die Mittel erwirtschaften soll, die aus der Vergangenheit stammen?

    Die Last mit der "Arbeit" wird auch durch alle nationalen Anstrengungen allein nicht zu bewältigen sein. Ein lernfähiger Staat sollte daher die neue Situation auf der politischen Weltbühne auch mit dem kollektiven Hilferuf nach Arbeitsplätzen verbinden lernen, die zunehmend zur Mangelware warden, ebenso wie das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Eliten zunehmend einbricht...

    Arbeit 4.0 – Zukunft der Arbeit


    Über die Zukunft der Arbeit machen sich viele Menschen, Unternehmen, Staaten und Staatenverbünde seit Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden ihre Gedanken. Blicken wir auf die Hoffnungen, die im US-Wahlkampf geweckt wurden, geht es um die „Jobs“, die von Donald Trump „zurück ins Land“ geholt werden wollen.


    Neben Trump und den USA haben natürlich China, Russland, Asien, Südamerika, Afrika und Europa den gleichen Wunsch: „Arbeitsplätze zurückholen“.
    Wenn sich auf einem Planeten alle Staaten das Gleiche wünschen, bedeutet es jedoch nicht, dass die Nachfrage nach all den Produkten besteht und noch weniger, dass die Kaufkraft vorhanden ist, ausreichend Waren und Dienstleistungen zu erwerben. „We can´t always get, what we wan´t“, bezieht sich hier zunächst auf die global wirksame Nachfrage nach Arbeitskraft. Diese „wächst nicht in den Himmel“, so sehr sich die nationalen Verwalter der Rentenkassen dies wünschen mögen…
    Den Teilausschnitt eines nationalen Arbeitsmarktes betrachtend, werden dann, wie nun in den USA, Versprechen gemacht, „Arbeit heim ins Land“ zu holen. Und, wie damals in Nazi-Deutschland, wird dazu aufgerufen, mit dem Kauf heimischer Produkte die inländischen Arbeitgeber mit Aufträgen zu versorgen.


    War es schon damals unmöglich, durch diesen „Protektionismus“, wie das „Abschotten“ einer Volkswirtschaft auch genannt wird, „Arbeit aus dem Nichts“ zu erschaffen, ist es heute fast noch „unmöglicher“, die Globalgesamtnachfrage nach Gütern und Dienstleistungen – also Arbeit – zu steigern, indem nationale Teilmengen (Staaten) sich „besonders trickreich“ verhalten, ein größeres Stück vom Kuchen eines global begrenzten Arbeitsmarktes in ihr Land zu ziehen. Weil der Grad der Vernetzung zu einem globalen Arbeitsprozess in den letzten Jahrzehnten wesentlich zugenommen hat, führt Protektionismus heute noch weniger zum Ziel, als es sich „jemals“ als langfristig zielführend bewies.


    Denn alle anderen Staaten arbeiten ja ebenso ständig an Maßnahmen, „IHRE“ Bevölkerung am globalen Arbeitsmarktmutterkuchen teilhaben zu lassen. Bei global relativ gesättigten Absatzmärkten, ohne echte Innovationen, wächst der Mutterkuchen Arbeit höchstens im Ausmaß des jährlichen „Wirtschafswachstums“. Er schrumpft jedoch in dem Maß, mit dem wir effizienter und effektiver unser „nationales Arbeitsvolumen“ abarbeiten. Das deutsche Kuchenstück wird ja nicht größer, nur weil die VW-Arbeiter noch besser und schneller arbeiten. Die gleiche Anzahl von Mitarbeitern weiter beschäftigen zu können, erfordert somit einen immer größer werdenden Anteil am Gesamtkuchen eines global begrenzten Absatzmarktes.


    Da natürlich alle anderen Nationen um die Stücke vom global begrenzten Mutterkuchen Arbeit ebenso buhlen, beginnt ein Unterbietungswettbewerb, in dem Staaten, Unternehmen und die „Arbeitsmentalität“ eine Rolle zu spielen beginnen. Das Problem, nationale Sozialsysteme unterhalten zu müssen, besteht für internationale Investoren in Arbeit natürlich nicht: Das Kapital setzt sich in das Beste der von den Staaten gemachten Nester. In der Balzphase, also der Zeit, als das Kapital die Staaten durch Lobbyisten beim nationalen Nestbau beobachten ließ, wurden die Investitionsbedingungen für die später mögliche Befruchtung zur Eiablage verhandelt. Da jedes vom Kapital möglicherweise zu befruchtende Staatsweibchen jedoch auf die prachtvollen Nester der anderen Kapitalsamenbedürftigen blickt, überbieten sie sich bei der Schaffung geeigneter Eiablageinvestitionsbedingungen derart, dass das Kapital gar nicht mehr weiß, wohin es noch fließen will, vor lauter tief gebückter Aussichten und Ansichten…..


    Die Paarung eines jeweiligen Staatsweibchens und der unsichtbaren Hand des Kapitals findet „OTC“ statt, das bedeutet, gleich „over the counter“. (Nicht mehr „under the counter“, wie früher unter der Clinton Administration üblich). Kurz nachdem die europäischen Staatsweibchen ihr gelocktes Haar aus dem EZB-Fenster herunterwarfen, standen sie – zwar OTC von einem unsichtbaren Vater geschwängert – doch wiederum alleinerziehend unter vielen unterversorgten Müttern da.
    Die vielen schönen Nester, und vor allem die ganzen geschmückten und betörend riechenden Staatsweibchen, blieben – ergo - nicht lange ohne ihre magnetisch anziehende Wirkung im Unterbietungswettbewerb der Sozialsysteme. Gibt so viele Staatsweibchen und global doch nur eine unsichtbare Hand am Arsch des Staates, die sie künstlich mit „Wachstum“ befruchten könnte. (Es sind wohl tief verankerte, zeitgeschichtlich gewachsene, olfaktorisch geprägte Archetypen, die über viele Generationen epigenetisch verankert wurden und bei den 68 ´ern zum Spruch mit dem „Muff von tausend Jahren unter den Talaren“ führten, worauf sich Evolution im Ergebnis stützt)


    Da bückten sie sich lieber noch mal tiefer und schaffen noch bessere Investitionsbedingungen für die erhoffte Eiablage. Ist das Ei ins Nest gelegt, hat sich also der VW-Investor durch „trickreiches Vortäuschen falscher technischer Umstände“ einen Wettbewerbsvorteil (im Buhlen um die unsichtbare Hand) geschaffen und das Kind der Arbeit wächst im Mutterkuchen deutscher Volkswirtschaft zu „Schröder ´scher Prosperität“ heran, fehlt diese „Blutversorgung“ jedoch einer anderen Volkswirtschaft, bzw. ihr unterversorgter Mutterkuchen erleidet eine Fehlgeburt. So kann das Kapital gar keine Arbeit aus dem NICHTS erschaffen, es kann nur bewirken, wohin eine BESTIMMTE Nachfrage nach einer bestimmten Form von Arbeitskraft global verteilt wird. Insgesamt haben alle Manipulationsmaßnahmen jedoch keinen Einfluss auf die globale Gesamtnachfrage, sie verteilen einzig eine mengenmäßig unveränderte Größe – hier die globalen Absatzzahlen aller Autobauer.


    Dumm an diesem ruinösen Wettbewerb ist eben, dass VW nach Abzug der Strafen, von einem verkauften Fahrzeug keine „Wertschöpfung“ verbleibt, sondern jedes produzierte Fahrzeug letztlich einen „Vermögensschaden“ darstellt. Dumm ist ebenso, dass durch den „Kampfpreis“ für nicht gelieferte Produkteigenschaften alle Autobauer sich diesem „Preisbildungsniveau“ anschließen mussten und somit die globale Zeche überall hin verteilt wurde. Bei der Immobilienblase sprach man daher von „mikrogranulatisierten Risiken“, die unsichtbar mit in die Verpackung des „Produktes“ wandern.


    Durch vielerlei Marktmanipulationen wird versucht, kurzfristige Vorteile auf unlautere Art zu erzielen, die zuweilen langfristig bestandsgefährdende Folgen haben – wie VW, Bosch und all die anderen globalen Marktmanipulateure anschaulich beweisen.



    Bei VW liegt das Land Niedersachsen offiziell mit im Bettchen. Eventuell auch ein Aspekt, der zum äußerst ausufernden Betrugsverhalten beitrug, da damit gerechnet wird, das „gleiche Interessen“ bestehen, zumindest „den Anschein“ zu wahren. Doch wie tief sollen sich der Staat und die Menschen nun bücken, ein mangelhaftes Produkt gewinnbringend auf dem Weltmarkt anzubieten?


    Ob sich alle Autobauer die ganze Zeit derart verhalten haben, wird die Zeit zeigen. Dass jedoch Teile der Lasten, die durch ein mangelhaftes Produkt entstehen, dem Kunden unwissentlich untergeschoben wurden, steht global außer Frage. Die Frage, welcher Schadensersatz jedoch dem nationalen Kunden zusteht, wird in den „Eiablageverträgen“ schon festgeschrieben, lange bevor das Produkt entwickelt und „ausgebrütet“ wurde.


    In Europa führen die „Eheverträge“, die die Lobbyisten für den möglichen Kapitalverehrer vor der Paarung aushandeln, nicht zu einem „Schaden“, während das identische Produkt in Amerika mit einer Schadensersatzzahlung verbunden wird.


    Die Aussage des VW-Konzerns, „es sei ja gar nicht bewiesen, dass Stickoxide für den Menschen gefährlich seien“, wurde leider nur einmal in den Medien „laut“. Hier wird sich also so tief gebückt, dass der Staat die andauernden Überschreitungen der Feinstaubwerte in vielen deutschen Innenstädten billigend in Kauf nimmt, die mit der Erteilung einer Betriebserlaubnis für eine Armada von Dreckschleudern einhergeht. Welche Kosten im Gesundheitswesen dadurch entstehen, wird nicht einbezogen.


    Sich als „Weltkonzern“ derart menschenverachtend und vorsätzlich über die Lebensrechte nach Verfassung hinwegzusetzen, ist das Eine. Wenn man jedoch erwischt wird, einen solchen NAZI-Spruch abzulassen, obwohl man wesentlich dazu beigetragen hat, die Feinstaubwerte dauerhaft zu überschreiten, zeigt die „Haltung“ derer, die uns die Eier ins Nest legen, die der Staat dann damit bezahlt, sich um Dinge zu kümmern zu müssen, die sie „sooo“ nicht ausgebrütet hätten, hätte der „Samenspender“ mit offenen Karten gespielt.


    Natürlich sind horizontale und vertikale Verflechtungen, nicht nur bei den ERGO-Versicherungsvertreterfeiern, ein Mittel, unlautere Wettbewerbsvorteile zu erwirtschaften. Schließlich ist Deutschland das klassische Beispiel für den dauerhaften Bestand von Kartellen. Was jedoch wirklich lukrativ ist, sind globale Marktmanipulationen, die durch „abgestimmtes Verhalten“ entstehen. Bosch hat sein Verhalten ja „abgestimmt“, wie sicher auch andere Zulieferer „eingeweiht“ gewesen sein mussten (Einspritzung, Mengenteiler, Abgasanlagen).


    Blicken wir auf die anderen Hersteller, gibt es wohl weiterhin keinen Anbieter von Dieselmotoren, die die umweltschutztechnischen Zulassungsauflagen in allen Bereichen erfüllen konnten. VW verkauft in den USA keine Diesel mehr. Daher ist anzunehmen, dass keine technische Lösung vorhanden ist, sonst würde diese ja eingesetzt. Über Art und Umfang der Umrüstungen in Europa wird wenig bekannt, über die Klagen der anderen Staaten schon etwas mehr.


    Auch der Siemens-Chef meinte sinngamäß, die anstehenden Umwälzungen auf dem globalen Arbeitsmarkt werden ohne „neue Modelle“ der Wertschöpfungsverteilung nicht funktionieren.


    Was funktionieren könnte, wäre, Arbeit dadurch „zu erschaffen“, dass Bedürfnisse und Märkte befriedigt werden, die bisher nicht befriedigt wurden – das Bedürfnis auf einem gesunden Planeten in einer gesunden Mitwelt gesund bleiben zu können. Die Dichotomie der heutigen Zeit, die wahre Teilhabe- und Lebensrechte nur einräumt, wenn Mensch zu den wenigen noch „Arbeitsplatzbesitzern“ zu zählen ist, entwürdigt einen so großen Teil der Menschheit, dass uns ein „Global Greening“ die positiven Synergieeffekte bieten könnte, die andere dimension in einem anderen Ordner berechtigt fordert.

    Doch dazu ist politische Zielkongruenz und Zielkonsistenz über Parteigrenzen hinweg notwendig...

    Sind wir lernfähig?

  5. #55
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat WSIB

    Die Aussage des VW-Konzerns, „es sei ja gar nicht bewiesen, dass Stickoxide für den Menschen gefährlich seien“, wurde leider nur einmal in den Medien „laut“. Hier wird sich also so tief gebückt, dass der Staat die andauernden Überschreitungen der Feinstaubwerte in vielen deutschen Innenstädten billigend in Kauf nimmt, die mit der Erteilung einer Betriebserlaubnis für eine Armada von Dreckschleudern einhergeht. Welche Kosten im Gesundheitswesen dadurch entstehen, wird nicht einbezogen.
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    Da verwechselst Du mal wieder Ursache und Wirkung. Diesel gibt es nicht weil VW das so will, sondern weil wir so blöd sind welche nachzufragen. Hat mit dem Ruf des Diesels zu tun...dem man Robustheit und Langlebigkeit nachsagt...was früher einst auch so war...als die Diesel noch über viel Hubraum verfügten. Heute ist der Hubraum beim Diesel ebenso klein wie beim Benziner - da der Selbstzünder aber eigentlich viel mehr Hubraum benötigt...als man ihm heute zugesteht...ist nun der Benziner...was die Langlebigkeit betrifft...im Vorteil. Obwohl das schon seit vielen Jahren so ist...kam diese info beim Verbraucher nie wirklich an. Einen Diesel zu bauen...der den Anforderungen des US Marktes standhält...ist unmöglich. Die Diesel der anderen Marken sind auch nicht besser als die von VW...nur hielten sich die anderen Hersteller vom US-Markt fern - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied.

    Ohne VW wäre Deutschland nicht das was es heute ist. Erhard ist der Vater...und VW die Mutter des Wirtschaftswunders. Und auch wenn wir das am liebsten verdrängen würden...aber VW ist das Kind von Adolf Hitler. Während Hitler Deutschland zerstörte...baute er mit dem Käfer das Nachkriegsdeutschland bereits wieder auf- natürlich nicht wissentlich...
    Das Kindergeld, den bezahlten Urlaub...und nun auch noch das Wirtschaftswunder...schon einiges...das wir dem Herrn H. zu "verdanken" haben...und im wahrsten Sinne des Wortes auch nationalsozialistisch.

  6. #56

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Was in den nationalistischen Betrachtungen jedoch untergeht, sind die global absolut fixen Verkaufszahlen des Wirtschaftsmotors Automobilbau.

    Da können sie Grenzen aufbauen, Zölle, Zäune und Handelskriege entfachen, dieses System von Wirtschaft ist gescheitert.

    So sitzt der erste VW-Manager in Amiland wohl für 169 Jahre im Knast.

    Gegen Winterkorn laufen ebenso Ermittlungen.

    Das ist weder ein soziales Unternehmen,

    noch eines, das unserem nationalen Ansehen

    nicht den Nazi-Stempel aufdrückt.

    Schau doch einmal nach China, auf die Werkbank der Welt:

    Von dort wandern die Heuschrecken nun mit ihren Schuhfabriken nach Afrika.

    Warum: "Ich bin Unternehmen", sagt der Chinese, "da muss ich Profit machen und China ist auf dem Weltmarkt zu teuer".

    Dort verarmen jetzt Hunderte Millionen Menschen, die von den Heuschrecken abgegrast wurden und nun zieht die Karawane des Irrsinns weiter.

    Zumindest schön, dass die chinesische Mauer noch steht, da brauchen wir keine neue mehr bauen.


    Es ist halt nirgendwo auf diesem Planeten noch die Nachfrage nach Arbeitskraft vorhanden, die die jeweilige Volkswirtschaft für die Versprechen ihrer Politiker bräuchten.

    Es ist alles faschistisch, was das Ego anzettelt, da hat Pjesma sicher recht.

    Die Offenbarung deutet doch auf diesen Grundkonflikt hin. Der Preis für landwirtschaftliche Nutzflächen hat sich in Deutschland seit 20016 bis 2016 von 4500€ auf fast 20 000 Euro pro Hektar mehr als vervierfacht.

    Was wird wohl mit den Lebensmittelpreisen geschehen?

    Die gesamte Kaufkraft wandert in die Taschen einer handvoll Heuschrecken, sorry, göttlicher Kinder, die den Schuss nicht gehört haben.

    Was kann die Gier in den Augen der Milliarden Gierigen überwinden?

    Keinesfalls Politiker, die auf dem System der Gier beharren.

    China hat das gleiche Problem wie Trump, Putin, Hollande, Merkel, Abe und allen anderen Heilsversprechern:

    Sie bücken sich tief, aber sie riechen dabei nicht wirklich anziehend.

    Nee, die Staatsweibchen sind lange abgegrast, was blieb, was den Menschen die Heimat unter ihrem Arsch wegzukaufen, damit wir künftig für einen Scheffel Weizen endlios laufen...

    Wege in eine höher entwickelte Globalgesellschaft sind erst möglich, wenn alle göttlichen Schreikinder bemerken, im gleichen Boot durch die klippen der Zeit zu reisen.

    Wer jetzt noch auf dem alten Schwachsinn beharrt, macht sich jedoch der unterlassenen Hilfeleistung schuldig.

    Es gibt keine Werte zu verteidigen, weil das Ego niemals welche besaß.

    Jede einzelne Regierung, die sich gegen das globale Establishment beginnt, zu wehren, ist innerhalb eines halben Jahres in der Versenkung verschwunden, wenn das Kartell es will.

    Es ist juristisch von einer Verschwörung des Kapitals gegen die Werte einer freien Welt zu sprechen und wenn die göttlichen Schreikinder nicht bald wirklich einlenken, dann wird kaum zu verhindern sein, was bisher einzelne Manager betrifft:

    Sie davor zu schützen, noch mehr Tod in die Welt zu bringen und damit ihre Seele noch mehr zu belasten.

    Doch wie sollen die Trumps, Erdogans, Assads, Putins, Orbans und die anderen kleinkindlichen göttlichen Schreikinder davon überzeugt werden, nicht das Ego zu sein, dass die Menschen doch zu wählen wünschen?

    Das Ego ist das globale Phänomen, dass die Ursache für diesen Verhalten bildet.


    Wie könnte die Welt bemerken, an einem globalen Ego erkrankt zu sein, dass uns alle "befällt"?


    1. Wenn wir bemerken, Selbstzwecken zu dienen, indem Hilfe zu einem Ziel wird.

    Als Beispiel könnte angeführt werden, dass die Religionen von einer Hilfe zu einem Ziel wurden. Und dadurch, dass die "Organisation Kirche" die Hilfe mit dem Ziel des Selbsterhaltes verknüpft, wird es erschwert, eine lebendige Vorstellung von Gott zu bekommen.

    Wenn wir merken, dass wir uns stark mit einem phyischen Drang identifizieren, infizieren wir uns mit dem Ego, der "erdgebundenen Schlange". Dies gilt für alle Triebe, Vergnügungen, Vorstellungen, Glaubenssätze, Paradigmen, die Wissenschaft, die Politik, den Glauben, die Religion, die Tradition und jedwede Institution.

    Sobald sich in jedem genannten Bereich ein organisatorisches Ziel neben die hilfreiche Funktion gesellt, entwickelt sich ein EGO mit destruktiven Auswirkungen.


    2. Wir können das Wirken des globalen Egos bemerken, wenn wir trennend sprechen, denken, handeln, fühlen und uns daher in endlosen nutzlosen Konflikten verfangen, in denen niemals eine verbundene Lösung gesucht wird. Immer wird der Vorteil des Einen im Nachteil des Anderen vermutet, was die Ursache der Nachteile für Viele und der Vorteile für Wenige abbildet. Immer, wenn wir um Fülle kämpfen, haben wir den Mangel schon akzeptiert.

    3. Wir werden sebstsüchtig und interessieren uns nur noch für unsere persönlichen Belange, unseren Gewinn, unsere Überlegenheit, unsere Macht und unseren Fortbestand - egal, was dies für alle anderen Menschen auf diesem Planeten bedeuten mag. Wobei das Wort Egosüchtig heißen müsste, um genau zu sein. Das kleine Ego stellt sich über das große Selbst.

    4. Wir nehmen dabei billigend in Kauf, andere abzuwerten, auszugrenzen, zu verletzen, zu misshandeln und ihnen die Lebensrechte "gottgleich" zu kappen. Sobald es nicht unseren Ego-Vorstellungen entspricht, wird begonnen, das Gegenüber zu manipulieren und Ereignisse, Gedanken und Umstände zu "machen" die die Angst vor dem allmächtigen Ego stärken und damit seine Affenherrschaft durch Unterwerfung untermauert.

    5. Das grö0te Ego will global die Zentralfigur spielen. Dazu übt es Druck aus und drängt sich in den Mittelüunkt der globalen Aufmerksamkeit. So gewinnt es zusätzliche Konfliktenergie, die jedoch immer destruktiv wirkt, da sie aus der Quelle der Angst stammt. Daher macht diese Energie nicht froh sondern zum Psychopathen, der jedoch im Spiegelbild ein Heiliger wäre. Drehen wir Trump oder Putin oder Erdogan um 180 Grad um und mischen die spiegelbildlichen Eigenschaften neu zusammen, sehen wir auch in ihnen den göttlichen Urfunken.

    6. Das globale Ego will beherrschn, kontrollieren und durch Zwang ein Verhalten steuern, dessen Ursachen einen Geisteswandel erfordern. So drängt sich das globale Ego in Positionen, für die es weder die Qualifikation, die Autorität noch die notwendigen Abstraktionsfähigkeiten besitzt.

    7. Wir können die Augen vor den Rechten der Entrechteten selektiv verschließen. Wir schließen die Augen vor dem Unrecht, das aus der Besonderheit von Wenigen zum Nachteil von Vielen erwächst. Wenn an die Lebensrechte der Unterdrückten und Aussortierten erinnert wird, reagieren wir gereizt, zornig und ausgrenzend bis zutiefst beleidigend.

    8. Das Ego baut sich einen Thron der Eitelkeit und hält sich für allmächtig, allwissend und sieht sich zuweilen sogar in göttlichem Auftrag handelnd meinend. Dieser Wahnsinn beginnt allmählich doch steigert sich bis in den totalen Wahnsinn und den völligen Realitätsverlust. So verwandelt sich das kollektive Ego zu einem Instrument des Schmerzes, des Leidens und der Vernichtung.

    9. Das global wwwirksame Ego in der menschlichen Psyche reagiert überempflindlich auf jede Verletzung, teilt jedoch bereitwillig und bösartig aus. Auch gut gemeinte Gedanken werden missgedeutet und konstruktive Kritik wird als Angriff empfunden.

    10. Das Ego genießt es, andere zu demütigen und zu erniedrigen, denn das Ego ernährt sich von den Elementen, die freiwerden, wenn ein anderer gedemütigt, unterdrückt und schikaniert wird. Doch ist dies "Schadenergie"...

    11. Wir bleiben in den Grenzen, die das Ego uns steckt und lieben damit eine trügerische Sicherheit. Wir nehmen uns unsere eigene Freiheit, indem wir uns niemals außerhalb des bisherigen Erlebnishorizontes bewegen. Dabei beklagen wir gleichsam die damit einhergehende Monotonie des Egos.

    12. Unser Verhalten, unsere Motive, unsere Taten, unsere Worte und unsere Gedanken sind voll von Eitelkeiten, Besonderheiten und Urteilen. Alles, was das "Verhalten" ausdrückt, sind negative Zuwendugnsspielchen, die eigentlich RACHE bedeuten. Die Rache an einem Gott, der uns scheinbar verlassen haben soll, sagt das EGO uns dazu...

    13. Das Ego unterschlägt den Einfluss seiner Entscheidungen, Gedanken und Gefühle auf die Mitwelt und sieht sich als losgelöst von den Entwicklungen in der Welt. Es übernimmt keine Verantwortung dafür, wie sehr es andere verletzt und daran hindert, sich weiter zu entwickeln.

    14. Das Ego hält sich für ganz besonders, auserwählt, gottgleich und vor allem: WICHTIGER als alle anderen.

    15. Wenn wir diese Zeichen in der Welt unm uns herum bemerken, ist es Zeit, einen anderen Entwurf vorzustellen, das Ego zu klären und die Illusionen und Verblendungen aufzuzeigen, an denen die Psyche der Welt erkrankt.



    Hierzu ein Zitat aus: "Erste Schritte in die Freiheit" von Torkom Saraydarian:


    "Sobald die Seele zu einem Körper geworden ist, wird es für sie sehr schwierig sein, sich von der Überzeugung loszulösen, dass sie eben nicht der Körper ist. Ein solches Ego handelt unter allen Umständen wie ein Körper und setzt Politik, Religion, Philosophie, Künste, Wissenschaft, Traditionen und Volkswirtschaft auf eine Art um, die übereinstimmt mit den BEDINGUNGEN der eigenen physischen Existenz. Die Seele betet dann nur noch für die physische Existenz und für physische Interessen.

    Wenn die Seele sich mit ihrer emotionalen Natur identifiziert, werden ihre Emotionen sehr heftig und sehr mächtig. Auf dieser Ebene wird all das, was existiert , von einem Standpunkt betrachtet, der mit den emotionalen Vergnügungen übereinstimmt.

    Wenn die Seele sich mit ihrem Mentalkörper identifiziert, dann verwandelt sie sich in Wissen, Daten und Informationen. So wie ihr Wissen sich verändert, verschwindet oder schwankt, so verändert sich ihr jeweiliger Zustand. Wenn die Seele etwas Besonderes mit ihren Kenntnissen bewirken kann, entwickelt sie intensiive Formen der Eitelkeit und fordert sogar Gott oder die Gesetze der Natur heraus.

    Die Seele führt allmählich und gleichzeitig die Identifikation dit ihren drei Wesen aus und glaubt nun, die Persönlichkeit oder die Summe ihrer physischen, emotionalen und des Mentalkörpers zu sein. Nun hat man eine mächtige blinde Kraft, die nur, um ihre Existenz zu erhalten, fast alles, was das Ego bedroht, zersrören kann.

    Identifikation führt zu Separatismus - Identifikation trennt den Menschen vom Ganzen und entwickelt - bildlich gesprochen . einen Tumor, der wiederum versucht seine Existenz auf Kosten des ganzen Körpers aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise entstehen Neros oder Hitlers oder auch alle, die durch das Ego geblendet wurden und dadurch Städte und Zivilisationen zerstörten, nur um das Ego - ihren psychologischen Tumor - zu nähren.

    Das Ego ist eine ansteckende Krankheit. Es übertragt sich von einer Person auf seine Familie und es verwandelt sich dann in ein Familienego, das zehnmal gefährlicher ist als ein individuelles Ego. Es übertragt sich auf eine Gruppe oder eine Nation und kreiert einen nationalen Überlegenheitskomplex, und ist wiederum millionenfach gefährlicher als ein individuelles Ego. Es ist bekannt, dass zu der Zeit als die Nationen anfingen, ihre aufgeblähten Egos zu entwickeln, die lemurische und die atlantische Katastrophe begannen. Sollte sich die Bildung der Nationalegos weiter fortsetzen, wird dieser Planet eine ähnliche oder schlimmere Zerstörung widerfahren, denn die Natur toleriert keine Tumore sie sich so entwickeln, dass das Gleichgewicht des Planeten bedroht wird, und daher wird sie störende Elemente entfernen."



    Quelle: "Erste Schritte in die Freiheit" von Torkom Saraydarian, ISBN 978 - 3 - 84423 - 2482 - 4

  7. #57
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Wenn jetzt die Afrikaner die Arbeitsplätze der Chinesen bekommen...dann ist das doch gut! Mich freut das für die Afrikaner - und für die Chinesen tut mir das kein bisschen leid. Die Chinesen haben zig deutsche Firmen in den Ruin getrieben - gut, dass sie jetzt die Quittung dafür bekommen.

    Keine Ahnung, warum das EGO für dich ein Feindbild ist?!? Was wäre denn die Alternative zum Ego? Was wäre die alternative zu arm und reich...zu schwarz und weiss? Auf einer Sightseeing - Tour....was schaust Du dir da an?...was schauen andere sich da an? Ich sage es Dir: Schlösser, Burgen, Tempelanlagen, Prachtbauten, sakrale Architektur, gotische Kirchen, ........./würde es all das geben...wären wir alle gleich/gäbe es weder arm noch reich/wenn alle dort leben könnten wo sie wollten? Nein! Fast alles...was schön ist auf dieser Welt...haben wir dem Egoismus zu verdanken - selbst den Sex.

    Gleichheit ist langweilig, ist grau, ist un-kreativ, un-produktiv...ist hässlich.

    Warum gibt es Herden, Rudel, Schulen,....? Ich sage es Dir: Weil ohne Abgrenzung keine Art, keine Rasse überleben kann. Durch die Abgrenzung bilden sich genetische Besonderheiten aus. Mal angenommen jeder kann leben wo er will...ohne Visa...ohne Green-card...ohne Einbürgerung..../nach ein paar Generationen gäbe es keine Unterschiede mehr...die Menschen sind nicht mehr schwarz, weiss, rot oder gelb....sie sind alle...sagen wir mal sandbeige - wir würden genetisch verkrüppeln und aussterben. Das, lieber WSIB, ist die Realität. Es MUSS arm und reich, stark und schwach, gebildet und dumm, sportlich und unsportlich, egoistisch und selbstlos geben. Es gibt nur einen Gott, der diesen Namen auch verdient...und der heisst Charles Darwin.

  8. #58

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Genau diese Denken bewirkt doch, dass die acht superreichsten Clans sich nun einen Privatpräsidenten leisten konnten

    Acht große Clans, die genau Deine Thesen vertreten. Wenn global alle am Hamsterrad drehen, dann, weil Arbeit nicht mehr ausreicht, die steigende Gier steigender Massen in einer Weise zu befriedigen, die ein Überleben ermöglicht.

    Daneben ist es traurig, wenn sich aktuelle Diskussionen auf verzerrte Argumente von toten Biologen stützen müssen. Wenn aktuell nicht deutlich wird, was diese brutalen Egoismen in ihrer kumulierten historischen Summation global bedeuten, was muss geschehen, die Wahrnehmungsschwelle zu umschiffen?

    Grenze doch die linke von der rechten Hand des Egos ab...

    Ach, wie gut dass niemand weiß, wer Rumpelheinzchen stielzt...

    Wo ist eine Grenze zwischen den Interessen des globalen Egoismus?

    Dagegen sind die Staaten doch machtlos...

    Mit deinen Thesen förderst du die These des Monetarismus,

    der aufgrund dieses vorsätzlich herbeigeführten globalen Staatsversagens die Staaten in die Knie zwingen will.

    Schneller als derzeit ent-blößten sich die Illusionen und Verblendungen zumindest noch nie.

    Die exponentielle Zunahme der Ereignisgeschwindigkeit in Spannungsbogen von Ursache und Wirkung kann nicht mehr gleugnet werden.

    Wir müssen zumindest immer schneller immer mehr Informationen aufnehmen, verarbeiten, auswerten und wiederausgeben oder besser nicht...

    Wenn jeder einzigartig, doch niemand etwas Besonderes ist, wäre dieses alles andere als langweilig.

    Du glaubst immer noch, Sein durch Haben zu erreichen.

    Dabei wird Haben durch Sein erlangt und ist dasselbe in einem Selbst.

    Der Darwinist hat halt Angst, nix zu sein, wenn er die Maske der künstichen Persönlichkeit abzulegen gezwungen wäre.

    Dass ohnehin jeder offene Geist hinter diese Maske blickt, ist den Maskenträgern selten bewusst.

    Jeder ist transparent. Deine Wahl ist die Wahl, die Maskenträger für die Kulissenschieber verantwortlich und haftbar zu machen und damit die Spur der Kulissenschieber zu verschleiern, die genau diesen globalen Schwachsinn vorsätzlich verzapfen..

    Das Ego ist der globale Tumor in unserem Geist, der Wurm im ansonsten schadfreien Apfel...

    Zum Glück haben wir uns geirrt, als wir global noch daran glaubten, dieses Ego zu sein.

    Die paar Familienclans werden wir schon erfolgreich heilen.

    Wir lachen einfach solange, bis das Ego die Maske abnimmt.

    Schau doch diese "Sonnengottrituale" eines göttlichen kindes auf dem Weg zum Selbst einmal als historische Komödie...

    Kein Schüttelspeer hätte sich das aus der Feder geschüttelt.

    Es ist doch jetzt schon so überirdisch komisch, es dauert nicht lange,

    dann bekommen wir echt Bauchschmerzen vor Lachen über unsere kollektiven Irrtümer...

    Wer kann denn "das" noch in irgendeiner Weise für wirklich halten?

    Warum opferst du noch Energie, augenscheinlichem Schwachsinn eine Bedeutung verleihen zu wollen?

    Darwin ist ne schwache Abwehr gegen die Wahrheit in dir selbst...

  9. #59
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat WSIB

    Genau diese Denken bewirkt doch, dass die acht superreichsten Clans sich nun einen Privatpräsidenten leisten konnten
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    1. Das sind wissenschaftliche Erkenntniss - Fakten - das hat nichts mit meinem Denken zu tun. Die Erde ist eine Kugel...und keine Scheibe - da kann ich denken was ich will.

    2. Dieser Präsident, auch wenn er uns nicht passt, wurde von der Hälfte der amerikanischen Bürger gewählt. Das sollte man endlich respektieren. Egal wer in der USA Präsident wird, die Reichen wirken immer mit. Ich empfehle Dir "reich" durch "stark" zu ersetzen...denn das kommt der Wirklichkeit viel näher. Das größte und stärkste Krokodil bekommt alles, die anderen nichts. Das gilt fürs Fressen...für die Weibchen...den schönsten Platz am Fluss. Das Krokodil ist "reich" an all diesen Dingen...weil es groß und stark ist. Das ist alles. Das sind die Regeln der Natur - denen auch Du dich unterzuordnen hast. Die Natur will nicht (sie kann es sich auch gar nicht erlauben), dass sich die Schwachen, die Faulen, die Kranken fortpflanzen. Die Natur setzt auf Dominanz, Stärke, Durchsetzungsvermögen, Willenskraft, Macht, ..../ und sortiert alle anderen aus. Die Welt, so wie Du dir sie vorstellst, wird auch immer nur in deinem Kopf existieren. das ist unromatisch, unsymphatisch, ....aber auch die Wahrheit.

  10. #60

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Die Natur will nicht, dass sich der Tumor des Egos fortpflanzt.

    Ach ja, die 15 Punkte zum Ego habe ich sinngemäß natürlich auch aus dieser Quelle abgeleitet:

    "Erste Schritte in die Freiheit" von Torkom Saraydarian.

    Du fühlst dich nur angegriffen, weil meine Gedanken dein Denksystem schwächen und die Energie deines EGO-Wider-VER-standes schwindet.

    Das ging ergo schon der ERGO so. Das globale Ego zuckt nur noch, es ist schon lange tot, denn es hat nie glebt.

    Bald platzt das Ego und dann sehen wir, nichts gesehen zu haben.

    Die Tendenz, sich vom Ego abzuwenden, hat den kritischen Punkt der Masse erreicht.

    Es wird ein Tropfen sein, der schließlich das Gefäß der kollektiven Menschheitsseele aufgefüllt haben wird.


    Dem kannst weder du, noch sonst ein Ego sich entziehen. Die Freude, nicht mehr das Ego zu sein, wird üb-er-wältigend sein.

    Nicht, weil es jemand sagt. Einfach, weil es befreiend sein wird, nicht mehr ständig Energie in Diskussionen zu verschwenden, dessen Zentrum immer das Beharren auf einem relativen Standpunkt beinhaltet.

    Unser Ego stellt zwar Fragen, doch eine Antwort will es niemals vernehmen. Warum dann überhaupt reden?

    Ohne Offenheit bleibt jedes Wort von innen hohl und bedeutungsleer...

    Eine Welt voller schwangerer Jungfrauen vor einem offensichtlich verrückten Spiegelbild...

  11. #61
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Wir werden nie auf einen Nenner kommen. Du erkennst die Naturgesetze nicht an...und für mich gibt es keinen Gott. Zwei Weltanschauungen...die keine gemeinsame Schnittmenge haben.
    Für die Natur ist das Ego kein Tumor, sondern eine Lebensader....über die sie unser Hirn mit Mut, mit Entschlossenheit, mit Überlebenswillen versorgt. Ist ein dir fremdes Kind in Gefahr, wirst Du dem Kind im Rahmen deiner Möglichkeiten helfen. Ist dein eigenes Kind in Gefahr, wirst Du über dich hinauswachsen...über viel mehr Kraft verfügen. Dafür ist das Ego verantwortlich. Die Natur will, dass Du dich um dich und deine Brut kümmerst. Die Ich-Bezogenheit ist "normal" - und gegen die Natur, da kannst Du dich anstrengen wie du willst, kommst du nicht an. Unser eigentliches Problem ist unsere Moral...denn die Natur kennt keine Moral...also auch keinen Mord und keinen Totschlag. ..denn das sind keine beschreibende...sondern wertende Begriffe. Die Natur klagt nicht an. Tötest Du deinen Nachbarn, egal aus welchem Anlass...dann sagt die Natur: "Du hast deinen Nachbarn getötet". Nur der Mensch selbst, niemand sonst, kennt den Begriff Mord. Würden wir alle Gesetze abschaffen, wäre das ganz im Sinne der Natur.

  12. #62
    Prima verdichtet: Das Ego erkennt die göttlichen Gesetze nicht an.

    Daher holt es sich ständig eine blutige Nase und fällt auf die Schnauze:

    Du hast nur Angst, dass nach Trump auch die anderen göttlichen Trumelpeltiere von den Schultern ihrer Trägertiere stürzen...

    Wer sich erhöht, wird erniederigt werden und die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen.

    Das Ego missbraucht die Gesetze nur, das Selbst teilt den Willem von selbst mit dem Selbst.

    Im Angriffsmodus ist dir diese Sicht jedoch recht fremd, irgendwann geht dir die Energie zum Verurteilen einfach aus.

    Du kannst die ganze Weit widersprechen, was sollte das die Ewigkeit kratzen?

    Wenn dein Kind beim Einkaufen seine Schreikrämpfe kriegt, kannst du nicht sein Verhalten ändern.

    Du musst die Ursache des Verhaltens im Geist des Schreikindes erreichen und aufheben.

    Meist schreien Schreikinder nämlich nicht, weil ein wirklicher Grund dafür vorliegt, sie "erfinden" eben einen...

    Mit deinem Erfindungsreichtum beim Widersprechen gegen die göttlichen Gesetze beweist du Verstand, jedoch kein Herz.

    Glücklich ist kein Ego mit dem, was an Zuckerbergen aufgehäuft wurde...

    Lebensenergie kann niemand kaufen. Die Ego-Auswahl macht schon ganz junge Menschen zu ganz alt Aussehenden.

    In deinem 3-D-Fil hast du sicher recht. Nur darin will die Erde nicht bleiben.

    Prima verdichtet: Das Ego erkennt die göttlichen Gesetze nicht an.

    Daher holt es sich ständig eine blutige Nase und fällt auf die Schnauze:

    Du hast nur Angst, dass nach Trump auch die anderen göttlichen Trumelpeltiere von den Schultern ihrer Trägertiere stürzen...

    Wer sich erhöht, wird erniederigt werden und die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen.

    Das Ego missbraucht die Gesetze nur, das Selbst teilt den Willem von selbst mit dem Selbst.

    Im Angriffsmodus ist dir diese Sicht jedoch recht fremd, irgendwann geht dir die Energie zum Verurteilen einfach aus.

    Du kannst die ganze Weit widersprechen, was sollte das die Ewigkeit kratzen?

    Wenn dein Kind beim Einkaufen seine Schreikrämpfe kriegt, kannst du nicht sein Verhalten ändern.

    Du musst die Ursache des Verhaltens im Geist des Schreikindes erreichen und aufheben.

    Meist schreien Schreikinder nämlich nicht, weil ein wirklicher Grund dafür vorliegt, sie "erfinden" eben einen...

    Mit deinem Erfindungsreichtum beim Widersprechen gegen die göttlichen Gesetze beweist du Verstand, jedoch kein Herz.

    Glücklich ist kein Ego mit dem, was an Zuckerbergen aufgehäuft wurde...

    Lebensenergie kann niemand kaufen. Die Ego-Auswahl macht schon ganz junge Menschen zu ganz alt Aussehenden.

    In deinem 3-D-Film hast du sicher recht. Nur darin will die Erde nicht bleiben.

  13. #63
    Robert Noll
    Laufkundschaft

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen
    ... Würden wir alle Gesetze abschaffen, wäre das ganz im Sinne der Natur.

    Aha, diese Natur hat Sinne. Guter Beitrag, Har Har.

  14. #64
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Ich muss keinen göttlichen Gesetzen widersprechen, da mir nicht ein einziges bekannt ist. Ich kenne nur Menschen, die behaupten göttliche Gesetze zu kennen...die sich sogar anmaßen diese Gesetze auf Erden zu vertreten. Man muss also nicht seinen Verstand einschalten...um nicht an Gott zu glauben - sondern man muss den Verstand ausschalten...um an ihn zu glauben. Es gibt nicht einen einzigen Grund...der es rechtfertigt an Gott zu glauben. Niemals werde ich ein Argument akzeptieren...das sich auf Gott beruft. Wer auf Gott baut, der baut auf den größten Irrtum der Menschheitsgeschichte. Und wer wider besseren Wissens göttliche Thesen vertritt, der baut sogar auf eine Lüge. Wir wissen bereits, wie das Leben auf die Erde kam...da grenzt es schon an Shizophrenie etwas anderes zu "glauben". Und wir wissen, dass die biblischen Geschichten der erste bekannte Fall von Textpiraterie sind. Jede Form des Glaubens ist nur ein Lückenbüßer für fehlendes Wissen. Was ich also schon weiß, das muss ich nicht mehr glauben. Vor vielen hundert Jahren gab es noch viele Gründe...die es rechtfertigten an einen Gott zu glauben. Gott stand für damals unerklärbare Phänomene...aber auch für die Angst vor dem Tod. Für die damaligen Phänomene (Blitz, Donner, Dürre, Erdbeben, Sonnenfinsternis, Eiszeit, usw....) haben wir heute wissenschaftlich fundierte Erklärungen und Beweise - geblieben ist nur die Angst vor dem Tod...sie alleine erklärt, dass es auch heute den Glauben an Gott noch gibt. Für Gott wird die Luft immer dünner...und irgendwann...wir beide werden das nicht mehr erleben...wird er ganz ersticken.

    Zitat Robert Noll

    Aha, diese Natur hat Sinne. Guter Beitrag, Har Har.
    ------------------------------------------------
    Mir steht weder der Sinn danach...noch erkenne ich darin einen Sinn..dir den Unterschied von Sinn und Sinne zu erklären. Was ich dir aber verraten kann: Der Sinn ist nicht Teil der Sinne...sondern Teil des Verstandes - den zu zeigen du mir bis jetzt schuldig geblieben bist.

  15. #65
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    Lokalismus als Gegenentwurf zum Globalismus

    Gegen den Globalismus entwickelte sich im Kontext der Rußland-Sanktionen in den letzten Jahren in dialektischer Verschränkung das System des Lokalismus. Die Rußland-Sanktionen richten sich gegen die Finanzierung russischer Importe, nicht aber gegen den Warenexport nach Rußland (!). Findige Industrielle haben erkannt, daß sie den Spieß also umdrehen müssen. Sie exportierten Maschinen nach Rußland, um dort Fabrikatanlagen aufzubauen. Die russische Regierung hat nichts dagegen, muß sie doch sowieso umdenken und Produktionsanlagen errichten, nachdem die Ukraine als Zulieferer ausfiel. Der deutsche Unternehmer baut also in Rußland Produktionsanlagen auf, findet Unterstützung bei der russischen regierung, die bald die deutsche Fabrik als inhämisch klassifizieren dürfte und entsprechend fördert, zudem werden Arbeitsplätze geschaffen. Die Rußland-Sanktionen erweisen sich somit als Bummerang; es brechen Märkte weg und Rußland wird autarker. Zudem steigen die Chancen von China und anderen Ländern, die KEINE Sanktionen über Rußland verhängen. :wasgeht?:

  16. #66

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Was wir an "Todesplänen" verwirklichen, ist einfach Wahnsinn. Wozu wir nach Verfassung und geltendem Gesetz verpflichtet wären, ist die Einhaltung des "magischen Quadrates der Volkswirtschaft". Doch wir scheitern am unverstandenen Eigennutz und erkennen den Wert der friedlichen Koexistenz innerhalb eines verbundenen Lebenssystems nicht an. Wenn wir jedoch daran denken, dass wir bis zum Herbst ein "Regelwerk" zur globalen Klimabuchführung bräuchten, einen Lebenswillen zu artikulieren und umzusetzen, sehe ich diese Entwicklung in der sich anbahnenden Groko bisher nicht. In Klammern steht das, was im Kontext "Regelwerk" seit 2016 zu ergänzen wäre.

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    Die Idee mit dem "magischen Quadrat" der Unternehmensbesteuerung ist cool und könnte mit einer "privaten Schadstoffmengenbilanz" verknüpft werden. Dazu wären jedoch "Produktbilanzen" zu erstellen, nach denen dann die private Konsumbilanz berechnet werden könnte. (Daher könnte ein Regelwerk die Zahlen beziehen)

    Auch der Lohnsteuerjahresausgleich bedürfte eines Umwelt- und Sozialfaktors. Letztlich wäre alles mit dem Umwelt- und Sozialausgleich zu belegen, den es verursacht. (Daten aus der privaten Konsumbilanz)

    Das magische Quadrat der Volkswirtschaft bestand aus:

    - Außenhandelsgleichgewicht (Klage seitens der EU droht, Trump wettert und dreht den Spieß um, China kauft uns auf)
    - Vollbeschäftigung (10 Millionen im Niedriglohnsektor, fast 3 Millionen Arbeitslose, rund 5 Millionen Hartz IV, Abbau in vielen Bereichen absehbar)
    - Preisstabilität (Mieten, Gesundheit, Umwelt, Schäden)
    - angemessenem Wachstum (Globaler Möglichkeitsrahmen des Regelwerkes)

    Die Faktoren Umwelt und Sozialausgleich kämen nach Grundgesetz hinzu. Siebtes Element könnte das "Bruttonationalglück" sein, ein Faktor mit dem in Bhutan schon Erfahrungen gemacht wurden. Achtes und wesentliches Element des Oktagons globaler Volkswirtschaft wäre als ein "Globaler Reproduktionsfaktor" anzusetzen. Die Zustandsveränderung in einem bestimmten Zeitraum in Relation zum "Absoluten Zukunftshorizont".

    Das Ende der Zukunft ist ein Systemzustand, in dem die Lebensbedingungen das Leben nicht mehr ermöglichen, bzw. so niedrige Lebensqualität besteht, dass Lebensquantität und Vielfalt schwinden. Ein globaler Reproduktionsfaktor von 1,0 würde aussagen, dass die Gesamtheit aller Planetenwerte im Betrachtungszeitraum unverändert geblieben sind. Sinkt der Reproduktionsfaktor, sinkt ebenso der absolute Zukunftshorizont.

    Nehmen wir an, eine Planungssimulation ergibt, dass wir bei derzeitigen Entwicklungsparametern, einem damit bestimmten globalen Ressourcenverbrauch bestimmten gegebenen natürlichen Systemkomponenten einen absoluten Zukunftshorizont von 100 Jahren besitzen, bis zum Bleistift der Sauerstoffgehalt für Lungenatmer zu gering geworden ist. Dann wäre es logisch, diesen Punkt der künftigen Geschichte zum Ausgangspunkt für eine Sauerstoffbilanz zu machen.

    Hab mal in einer Kaligrube gearbeitet. Dort muss jeder Sauerstoffverbraucher berechnet werden, damit denen, die am Ende aller Verbrauchseinheiten von Frischluft stehen, nicht nur Abgas und Salzstaub zum Atmen bleibt. Logisch wären global daher zunächst Sauerstoff, Wasser und Bodenbilanzen, die abgeglichen mit Ressourcen und Rohstoffbilanzen, als Eckdaten zur Berechnung eines absoluten Zukunftshorizontes beitragen.

    Worauf mich Deine Idee mit der Unternehmenssteuerung durch Unternehmensbesteuerung brachte, war die Anwendung des Gedankens (von "Stoffbilanzsteuern" auf nationaler und internationaler Ebene). So, wie Konsumenten, Unternehmen und Staaten gewissen Anreizsystemen folgen, wären für das Gesamtystem ein Anreizsystem zu schaffen, das bestimmte Verhaltensweisen fördern, die allen Beteiligten LANGFRISTIG förderlich sind.

    Staatsbilanzen müssten daher in ein globales Steuersystem eingeordnet werden, um kooperatives Verhalten mit gewissen monetären Anreizen in Verbindung zu setzen.

    Aus der Zusammenführung aller privaten, betrieblichen, nationalen und globalen Zahlen und Daten ergäbe sich eine globale Stoffbilanz, ein jährlicher Mengenumsatz. Eingebettet in eine Globalsimulation ließen sich damit tragfähige Szenarien errechnen, die ausreichende Wahrscheinlichkeiten zur Entscheidungsabwägung bieten würden.

    Angesichts der globalen Jahresbilanzen und Haushalte könnten dann die Faktoren des magischen Quadrates erst "gewürdigt" werden. Staaten wie Deutschland oder China würden Ausgleiche bezüglich des Außenhandelsüberschusses leisten müssen. Staaten wie Japan wegen der radioaktiven Verseuchung der globalen Fischbestände und Ozeane, Staaten wie Syrien auf ihr "Sozialverhalten". Und alle müssten nach ihren "Verbräuchen" an der Beseitigung der damit verbundenen Schäden und Zukunftsverkürzungen beteiligt werden. (So wird planetare Preiswahrheit und Preisklarheit hergestellt.)

    Gerecht wäre es, auch den Bürger erst nach seinen Privatverbräuchen mit Steuern zu belasten. Wenn nach Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben etwas zu versteuern übrig bleibt, (wird Arbeitseinkommen erst besteuert). Da die Belege ja offen als Ausgaben (bei jeder 'NSA-Zweigstelle") auf dem Tisch liegen, wäre Transparenz zu erreichen. Erst Transparenz macht Information möglich und Kommunikation sinnvoll. Ohne tatsächliche Gesamtzahlen und deren Entwicklung im Zeitverlauf ist Planung ein Buch mit sieben Siegeln.

    SAP habe ich mal ernsthaft gefragt, was sie antworten müssten, wenn sich mal eine Regierung nach einer Staatssteuerungssoftware erkundigen würde. Ich meinte, das sei ja im Grunde nur ein kleiner Schritt, aus einer Unternehmenssteuerungssoftware in Modulbauweise ein Globalsteuerungssystem zu entwickeln.

    Sie meinten, darüber sei noch nicht nachgedacht worden. Aber wer verkauft der NSA die Software?

    Was sich hier in Niedersachsen als "Entwurf" von echt schlechten Plänen abzeichnet, darüber habe ich aus dem Umsonst-Werbekäse-Blättchen erfahren. Die Asse säuft ja weiterhin munter ab und das Grubenwasser aus der Asse soll nun in ein Kalibergwerk "verbracht" werden. Wogegen sich natürlich eine Bürgerinitiative gegründet hat, der wohl so ziemlich die gesamte Stadtverwaltung angehört. Statt überhaupt noch eine Sanierung zu versuchen, werden die Folgen eines unendlich lange ausgesessenen Problems einfach im "tollen Niedersachsen" verteilt und Menschen aufs Gemüt gedrückt, die bisher geglaubt haben, ihre körperliiche Unversehrtheit wäre durch eine Verfassung geschützt.

    Dieser "Lebensentwurf", den Dreck der Atomkonzerne auf diese Art und Weise "wegzumachen", bewegt und erhitzt hier nun Gemüter. Bedenken wir dabei die vielen angrenzenden Neubaugebiete im "Speckgürtel" von Hannover, unter denen das "Bergamt" diese SCHÄDEN "sozialisiert" und "mikrogranlatisiert", sehen wir Baufrauen und Herren, die noch lange für ein Eigenheim zahlen werden, dessen Wert dadurch immens sinken wird. Dieser Wertverfall aller Immobilien im betroffenen Gebiet zeigt auf, was den Begriff "negative Skaleneffekte" umschreibt.

    Wenn dieses radioaktiv versetzte Grubenwasser dort nicht abgepumpt würde, besteht die immer größer werdende Gefahr der GRUNDWASSERKONTAMINATION. Damit das nicht (in dieser Legislatur) geschieht, wird das Problem "verlagert" und damit einzig vergrößert. Wenn die Sanierung der Asse rund 5 von 30 Milliarden "Entsorgungsfond" gekostet hätte, wäre es ein "Klacks" gegen "das" gewesen, was auf diese Art an Schäden angerichtet wird.

    Wie das "Regelwerk" den Umgang mit dem globalen Atommüll "regeln" will, gehört daher ebenso auf die To-Do-Liste des zu erstellenden Regelwerkes. Je länger jedoch nichts getan, sondern nur geredet wird, umso größer wird der Widerstand des kollektiven Unbewussten. Was es für das Land Niedersachsen bedeutet, wenn es derart brutal mit einer ganzen Gemeinde umgeht, wird sich zeigen. Wenn die Stadtverwaltung relativ geschlossen zum "Staatsfeind" gemacht wird, zeigt sich ein weiterer negativer Skaleneffekt. Wenn die Strahlenbelastung im Krebsregister sichtbar wird, sehen wir die langfristigen Folgen für das Gesundheitssystem und unsere "Lebensqualität". Oder ist dies schon Quahlität?

    Der Staat fickt sich dabei gleich mehrfach ins Knie. Das ist einfach Insolvenzverschleppung bei der "Deutschland AG"...

    Das Problem ist auch hier, dass die Verantwortlichen glauben, von den Folgen ihres Handelns verschont zu bleiben. Wenn wir jedoch die Asse auf ganz Niedersachsen verteilen, ist diese Annahme höchst irrational. Klar, die Bundesregierung "warnt" vor dem Pannenreaktor in Tihange, aber vor sich selbst? Naja, bis Berlin sind noch ein paar Kilometer. Bis Hannover ja nicht wirklich...

  17. #67

    AW: Lokalismus als Gegenentwurf zum Globalismus

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Gegen den Globalismus entwickelte sich im Kontext der Rußland-Sanktionen in den letzten Jahren in dialektischer Verschränkung das System des Lokalismus. Die Rußland-Sanktionen richten sich gegen die Finanzierung russischer Importe, nicht aber gegen den Warenexport nach Rußland (!). Findige Industrielle haben erkannt, daß sie den Spieß also umdrehen müssen. Sie exportierten Maschinen nach Rußland, um dort Fabrikatanlagen aufzubauen. Die russische Regierung hat nichts dagegen, muß sie doch sowieso umdenken und Produktionsanlagen errichten, nachdem die Ukraine als Zulieferer ausfiel. Der deutsche Unternehmer baut also in Rußland Produktionsanlagen auf, findet Unterstützung bei der russischen regierung, die bald die deutsche Fabrik als inhämisch klassifizieren dürfte und entsprechend fördert, zudem werden Arbeitsplätze geschaffen. Die Rußland-Sanktionen erweisen sich somit als Bummerang; es brechen Märkte weg und Rußland wird autarker. Zudem steigen die Chancen von China und anderen Ländern, die KEINE Sanktionen über Rußland verhängen. :wasgeht?:
    Es ist immer schwierig, die Zeit zurückzudrehen und die Geschehnisse dazu zu bewegen, sich ebenso rückwärts zu entwickeln. Ich stimme Dir jedoch zu, dass ein Gleichgewicht zwischen lokalen Stärken und globalen Verletzlichkeiten zu finden wäre.

    Auch den Polen gelingt es ja nicht, die Zeit per Gesetz zurückzudrehen und die Empörung darüber in Israel nicht zu sehen.

    Ging es denn bei den Sanktionen gegen Russland irgendwann jemals um die Menschen auf der Krim oder in der Ukraine?

    Die ganze Zeit wird das Spiel gespielt: Einer muss verlieren, damit andere gewinnen. Auf lokaler Ebene ließen sich die Folgen übersehen, auf globaler Ebene leider nicht. Taut der Permafrost in Russlands Gasvorratskammer weiter auf, sehe ich für die Gasförderung dort keine wirklich rosigen Zeiten.

    All der Selbstmord für Arbeitsplätze ist doch Augenwischerei und geht an der Grundursache weit vorbei. Durch nationalen oder lokalen Unterbietungswettbewerb kommen wir insgesamt nicht weiter. Insgesamt kommen wir jedoch nicht weiter, ohne die lokalen Stärken und Ressourcen einzubeziehen. Ein Gleichgewichtszustand zwischen lokaler Selbstbestimmung und globaler Gesamtfolgenabschätzung wäre wohl unerkässlich. Wir verkaufen mehr "Lebensplätze" als "Arbeitsplätze" vorhanden sind. Unser "Wert" sinkt damit immer mehr, wir "entwerten" uns durch unser Überangebot.

    Ohne ein globales Regelungswerk ist kein Zusammenleben auf einem Planeten möglich. Wenn sich der Wert des Planeten in Profit aufgelöst hat, werden wir wissen, als Symbiont von einer MITWELT gelebt zu haben. Wenn die Wirtschaft den Planeten vergisst, auf dem sie lebt und sich bewegt, muss der Horizont recht eingechränkt sein. Leider ist das seit 1920 der Fall. Ein Wirtschaftswissenschaftler mit dem Namen Pigue erkannte, was heute hinter dem Begriff der "externen Kosten" aus den Bilanzen der Energieversorger entfernt und nun in ein Sehnder Kalibergwerken eingeleitet wird (nachdem die "Kapazität" andernorts schon erschöpft ist). Der globale Naturverbrauch zum Nulltarif ist ebenso ein lokales Minusgeschäft, das Ende der Fahnenstange ist der Totalausfall aller lokalen und globalen werte. Das ist, was zur Kooperation untereinander und zum symbiotischen Verhalten mit unserem "Wirt" der Erde, zwingt und niemals für immer ausgeblendet werden kann. Für eine Zeit, immer. Für immer und ewig? Niemals...

  18. #68

    AW: Globalentwurf vernetzter Lebenssysteme

    Um auf das grundlegende Problem des globalen Lebenssystems einzugehen, könnte analog die Unternehmensführung betrachtet werden, die drei Ebenen betrachtet:

    1. Die materielle Ebene
    2. die funktionelle Ebene
    3. Die Sinnebene

    "Sinnebene
    Da Zustände und Vorgänge Ergebnisse menschlicher Absichten sind und aufgrund von Werthaltungen beurteilt werden, sind Analogiebildungen hier nicht möglich, aber der Einbezug von Erkenntnissen aus den sog. Kulturwissenschaften.

    Aufgabe des Managements ist u.a. die Festlegung der gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmung und der Wertvorstellungen für die Mitarbeiterführung, die Tätigkeiten des Managements erscheinen hier als sinngebende und sinnvermittelnde Prozesse". (1)

    Aufgabe der Politik ist u.a. die Einhaltung der gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmungen nach Recht und Gesetz zu gewährleisten und den Wertvorstellungen der Bürger und den "Tätigkeiten" des Staates eine sinngebende und sinnvermittelnde Form, Struktur und Gestalt einzuhauchen.

    Das "Erkenntnisobjekt" Lebenssystem unterliegt dem gleichen Abgrenzungsproblem wir letztlich jede rationale Betrachtung. Im Dilemma der disziplinären Abgrenzung ergeben sich zumeist für jeder Erfahrungssubjekt die folgenden Problemstellungen in Bezug auf das jeweilige Erkenntnisobjekt;

    "Einerseits die Notwendigkeit einer Arbeitsteilung der Disziplinen untereinander, bedingt durch:
    - die extreme Komplexität der Erfahrungsobjekte
    - die menschliche (beschränkte) Kapazität
    - die Gefahr des Dilettantismus
    Andererseits die Erkenntnis, dass viele betriebswirtschaftliche Probleme nur durch Integration einzeldisziplinärer Perspektiven lösbar sind". (2)

    Wenn jetzt die BWL der Politik sagt, wie der "Hase zu laufen hat", dann unterschlägt sie ihr eigenes Wissen um ihr Nicht-Wissen. Die "Integration anderer Perspektiven" ist für unsere "moderne industrie" ein Buch mit sieben Siegeln. An dieser Stelle sagt die BWL, die Welt außerhalb des Betriebes ist zu komplex, als das unser "Erfahrungsobjekt" Planet mit der menschlich beschränkten Kapazität erfasst werden könnte und sieht die berechtigte Gefahr des Dilettantismus damit verknüpft.

    "Sie" wissen also, nichts zu verstehen und bilden sich dennoch ein, der Politik den Weg in den Abgrund des ausufernden Schwachsinns weisen zu müssen.

    Wir haben uns bisher vorrangig mit der ersten Ebene beschäftigt. Ob wir auf der Funktionellen Ebene Fortschritte gemacht haben, unterliegt einer individuellen Einordnung. Die dritte Ebene, die Sinnebene, wurde in allen Lebensbereichen bisher erfolgreich verdrängt. Was macht es für einen SINN, was wir hier individuell bis kollektiv beabsichtigen?

    Daneben beweist die BWL hiermit Carlos Castaneda und den Kurs gleichermaßen. Wir hatten nie die Absicht, uns über das zu freuen, was wir zu sehen beabsichtigten. Die Wirkung des Urteils könnte noch bedacht werden...

    Quelle: Waldemar Hopfenbeck, Allgemeine Betriebswirtschafts- und Managementlehre - Das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen, verlag moderne industrie AG, Landsberg / Lech, 12 Auflage 1998

    (1) Seite 53
    (2) Seite 31

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