In den letzten drei Wochen übertreffen sich die Wahlforschungsinstitute mit rückläufigen Zahlen für die Systemparteien, die FDP ausgenommen.

erstellt von ntv:

Merkel und ihre Union gehen mit Vorsprung in den Umfragen in die Bundestagswahl am Sonntag. Allerdings müssen CDU und CSU mit Verlusten im Vergleich zum Ergebnis von 2013 rechnen. Letzte Umfragen sehen die Union zwischen 34 und 36 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte sie 41,5 Prozent bekommen.
Nach aktuellen, am Freitag veröffentlichten Umfragen steht die SPD bei 21 bis 22 Prozent. Die AfD käme auf 11 bis 13 Prozent, die Linke auf 9,5 bis 11, die FDP auf 9 bis 9,5 und die Grünen auf 7 bis 8 Prozent. Realistisch erscheinen vor allem eine große Koalition aus Union und SPD oder ein Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen. Rund 61,5 Millionen Deutsche sind zur Wahl aufgerufen. Die Wahllokale haben von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Ich glaube, die Wahl wird diesmal im Westen entschieden, genauer in NRW. Das Stammland der SPD wird die SPD abwählen, die froh sein kann, wenn sie 20% schafft. Ich tippe auf 17%. Zu wenig überzeugend war Schulz, dem man seinen Einsatz für Deutschland schlichtweg nicht abnimmt und dessen Attitüde, fortan besser zu regieren, unglaubwürdig bleiben muß, denn die SPD regiert letztlich seit 20 Jahren.
Die GRÜNEN könnten ihre Klientel noch einmal aktivieren, also die 5% schaffen. Es wäre allerdings besser für sie, wenn sie, wie die FDP in den ltzten Jahren, in die APO geriete, denn dann müßte sie sich neu aufstellen.
Gewinner dürften vier Parteien werden: CSU, AfD, LINKE und FDP. Ich sehe die FDP auf Platz drei, vielleicht sogar Platz 2. Viele haben sie im Fokus und glauben den Versprechungen Lindners. Ich glaube ihm nicht.

Jedenfalls bin ich gespannt, wie die Wahl ausgehen wird.