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Thema: Die SPD

  1. #51
    Lara Rubin
    Laufkundschaft

    AW: Die SPD

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Bald werden sich viele Bürger fragen...wer denn die eigentliche Volkspartei ist...und in der AfD eine Antwort finden.

    Wer sind diese vielen Bürger?



    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    Wir, die sich diesen "Normalzustand" wünschen. Ich weiß, dass es neben mir mindestens noch eine weitere Person gibt...die sich das wünscht.


    Sind Sie Wahlkämpfer?

  2. #52
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Zitat aerolith

    Deutschland ist KEIN Unternehmen. Die BRD ist eins. Das bitte ich sehrlichst zu unterscheiden.
    Was macht für Dich den Unterschied aus?

    Zitat Lara Rubin

    Wer sind diese vielen Bürger?
    Das wird sich herausstellen. Wobei "viel" relativ ist. Für manche ist ja schon einer zu viel.
    "Experten" gehen davon aus, dass das Potenzial für eine rechtspopulistische Partei bei über 30% liegt -ähnlich wie in Frankreich.
    13% haben die AfD gewählt...mindestens ebenso viele sympathisieren mit ihr....wählen sie aber (noch) nicht. Zu dieser Gruppe zähle ich auch mich.
    Dann gibt es noch verschiedene Bewegungen...wie z.B. die Identitäre Bewegung...die sich (noch) keiner bestimmten Partei zugehörig fühlen. Möglich, dass die AfD von der Bildfläche verschwindet und dafür etwas ganz Neues entsteht. Die Identitäre Bewegung ist sehr gut und europaweit vernetzt. Dahinter stecken kluge und vor allem junge Köpfe. Wir Deutsche sind, nur schätzt das nicht jeder auch so ein, mit der AfD noch sehr gut bedient. Klar gibt es dort auch eine völkisch angehauchte Fraktion, aber das Gros der Akteure ist vernünftig und agiert auf dem Boden unserer Verfassung. Wenn sich daran nicht viel ändert...es der AfD gelingt zu den großen Themen "Rente", "Altersarmut", "Pflegenotstand" und "Digitalisierung" vernünftige Vorschläge zu machen...dann wird sie perspektivisch als Volkspartei wahrgenommen werden.
    Aber wie Gauland schon sagte; das ist ein gäriger Haufen. Die Zukunft wird zeigen...ob sie machtpolitisch strategisch oder gesellschaftspolitisch idealistisch agieren werden. Ersteres macht sie entbehrlich...denn von dieser Sorte haben wir schon genug andere.

    Sind Sie Wahlkämpfer?
    Nein. Könnte ich auch niemals sein. In der einen Angelegenheit schlage ich mich auf die Seite der AfD...in einer anderen auf die der Grünen...oder auf wessen Seite auch immer. Wenn es um die Rente, Arbeitsverhältnisse, Pflege usw geht,,,dann bin ich auf der Seite von SPD und Linke. Geht es um Europa, bin ich auf der Seite von FDP und AfD. Für wen sollte ich also kämpfen?



    Deshalb ist es so wichtig, dass die Studenten auf die Straße gehen und sagen was sie wollen. Nur auf diese Weise können die einzelnen Parteien erfahren worum es den jungen Menschen...und das parteiübergreifend...wirklich geht. Sie sollten ihre Zukunft mitgestalten...und sie sich nicht von den alten Herren diktieren lassen.

    Warum gerade die Studenten...das hatte ich hier schon öfter ausgeführt. Kurz: Sie sind (noch) unbefangen, weder politisch noch gesellschaftlich verortet. Ihnen nimmt man ab...dass es ihnen um die Sache geht.

  3. #53
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Hier mal ein Beleg dafür, dass ich mit meiner Meinung...die Studenten betreffend...nicht ganz auf dem Holzweg bin:

    Zitat Spiegel.Online

    Neue Studentengeneration Hauptfach Egoismus
    Studenten sind politisch engagiert, eher links und tolerant? Nicht unbedingt, wie nach SPIEGEL-Informationen eine neue Regierungsstudie zeigt. Demnach wollen sie vor allem eines: "Sich schöne Dinge leisten können."
    Ernüchterndes Ergebnis einer bislang unveröffentlichten Studie der Bundesregierung: Deutsche Studenten sind demnach eine konservative Gruppe, der finanzielle Sicherheit wichtiger ist als politisches Engagement. "Die Ergebnisse zeichnen das Bild einer stark ichbezogenen Studentengeneration. Berufliches Vorankommen sowie materielle Werte sind für sie sehr wichtig", heißt es in der Studie von TNS Infratest, die vergangenes Jahr im Auftrag des Bundespresseamts erstellt wurde
    http://www.spiegel.de/lebenundlernen...-a-999294.html


    Studenten waren die letzten Jahrzehnte links verortet, das hat sich gewandelt. Ihnen geht es gut, also verteidigen sie ihren Wohlstand und das herrschende System...welches vermeintlich für ihren Wohlstand verantwortlich ist. Es geht ihnen nicht mehr um das Große und Ganze...sondern nur noch um sich selbst. Die Studenten waren schon immer ein Indikator für den Zustand unserer Gesellschaft - und sind es auch heute noch. Demnach ist unsere Gesellschaft tot. So nehme ich persönlich das auch wahr.

    Wäre ich die SPD...würde ich genau dort ansetzen. Gerechtigkeit gut und schön...aber wenns doch scheinbar keiner will? Ich würde diesen trägen Sauhaufen direkt ansprechen, anklagen...und in die Pflicht nehmen.

    Ich lebe in einer kleinen Universitätsstadt und bin von solchen Exemplaren regelrecht umzingelt. Am Wochenende kommt Mami mit ihrem dicken Mercedes und bringt dem Töchterlein die frisch gewaschene und gebügelte Wäsche und drückt ihr...mit schönen Grüßen von Papi...ein paar Scheine in die Hand. Papis Liebling soll ja nicht an einer Tankstelle jobben müssen. Aber irgend etwa muss das Mädchen ja fürs Gewissen tun...also klettert sie hin und wieder auf einen Baum...damit dieser nicht gefällt werden kann. Fürs "linke Gewissen" muss das reichen.

    Zitat deutschlandfunk.de

    StudiumDas Klischee vom faulen Studenten

    Studenten schlafen lange, machen viel Party, trinken viel und sind Schmarotzer: Das sind einige der vielen Vorurteile gegenüber den rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland. Das Deutsche Studentenwerk will mit einer Sozialerhebung das wirkliche Leben von Studenten beschreiben - und mit diesen Klischees aufräumen.
    http://www.deutschlandfunk.de/studiu...icle_id=360030

    Darum geht es auch gar nicht. Mit diesem Klischee mussten die Studenten schon immer leben. Es geht die Öffentlichkeit nichts an...wie die Studenten ihren Arbeitsalltag und ihre Freizeit gestalten - das ist Privatsache. Viel interessanter ist die Frage...warum die Menschen überhaupt darüber reden? Und das schließt sich der Kreis. Man nimmt die Studenten nicht mehr wahr...sie sind unsichtbar - als würden sie gar nicht existieren. Es bleibt also nur noch die Spekulation...der Nährboden für jedes Klischee.

    ..und es hat auch damit zu tun:

    Zitat welt.de


    Die erschreckenden Bildungsdefizite junger Deutscher

    Immer mehr Deutsche scheitern in Ausbildung oder Studium. Eine Studie zeigt: Die politisch gewollte Inflation der Abschlüsse wurde mit einer dramatischen Absenkung der Anforderungen erkauft.

    „Trotz gestiegener guter Schulabschlüsse steigt die Anzahl der jungen Menschen, die gleich zu Beginn einer Berufsqualifikation in Unternehmen oder Hörsälen mit fehlenden Grundlagenkompetenzen hinsichtlich Sprache und Mathematik zu kämpfen haben“, beklagen die Bildungsexperten. „Diese Hardskills gelten immer weniger als Elementartechniken in der schulischen Bildung.“ Die Folge sei, dass immer mehr Betriebe und Universitäten die schulischen Grundlagen nachbessern
    Germanistikstudenten können nicht richtig schreiben
    Heinz-Peter Meidinger, der als Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes die Gymnasiallehrer vertritt, weist darauf hin, dass ein wachsender Anteil der Studierenden gar kein klassisches Abitur gemacht habe. „Inzwischen liegt der Anteil der Studierenden, die zuvor kein Gymnasium besucht haben, bei über 50 Prozent.“ Auch deshalb stehe hinter der formalen Studienberechtigung oftmals keine tatsächliche Studienbefähigung. Defizite gäbe es allerdings auch bei den Gymnasien, sagt Meidinger. In vielen Bundesländern sei der politische Druck auf die Schulen hoch, gute Notendurchschnitte und niedrige Durchfallquoten zu erzielen.
    https://www.welt.de/politik/deutschl...Deutscher.html


    Genug der Schelte(für heute)
    Geändert von anderedimension (17.01.18 um 14:30 Uhr)

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