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Thema: Die SPD

  1. #26
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    ist nicht genau diese suche, nach guten leuten, das eigentliche problem der spd? die oft und immer wieder bemühten brandt und schmitt waren ohne zweifel gute leute...aber nicht vom ersten tag an. sie konnten nur deshalb gut sein...weil sie ein kollektiv und ein klares programm im rücken hatten. m.e. schwelgen die spd funktionäre, aber auch ihre anhänger, zu sehr in nostalgie...anstatt über das programm den weg für potentiell gute leute zu ebnen. martin schulz ist für die spd doch hauptsächlich deshalb ein guter kandidat...weil er bisher noch gar nichts gemacht hat. wer nichts macht, der macht nichts falsch. mit dieser strategie ist auch merkel schon gut gefahren...das hat man sich wohl abgeschaut. schulz soll die weichen auf r/r/g stellen...da sich die grünen mit ihren kandidaten zu sehr in die mitte bewegen. aber am ende wird auch er nur ein guter vizekanzler sein...angepasst und solidarisch ich bleibe meiner einschätzung; die fdp wird das zünglein an der waage sein...auch wenn ihnen das niemand, inklusive meiner person, gönnt.

    ...schmidt natürlich mit dt...er möge es mir verzeihen...

  2. #27

    AW: Die SPD

    Das organisatorische Ego der SPD strömte Herrn "Opfermann" quasi aus jeder Pore seiner Gebetshaltung.

    Wie sehr dem Ego beim Hassen "einer abgeht", verdeutlicht uns ja auch Deutschland...

    Mitgefühl für Gabriels aufrechte Haltung:

    Nicht vom Opfer, MANN.

    Wie dreckig er doch lachte...

    Was wir sehen, ist eine Form von Rache...

    Wer zuletzt lacht, wird für HERRN Opfern-Mann die Frage sein.

    Ob das Volk jetzt wirklich einen "Europäer" will, halte ich für eine gewagte These.

    Um glaubhaft zu wirken, müsste Schulz oder Schultz schon die Quadratur des Kreises aus dem Ärmel schütteln.

    Das Ego sucht halt immer nur Verbündete, niemals Freunde.

    Schauen, was des Kaisers neue Kleider uns vor Augen führen werden...

    Alternative Fakten und alternative Egos...

  3. #28
    andere-dimension
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    AW: Die SPD

    Nach den aktuellsten Umfragen liegt die SPD jetzt sogar schon bei fast 30%...das macht deutlich...dass auch wir amerikanische Verhältnisse haben...das Personal weit über dem Programm steht. Bisher steht Schulz für gar nichts...das scheint aber mehr wert zu sein als für irgend etwas zu stehen. Wer sind diese 10%, die da jetzt umschwenken? Deren Argumente würde ich gerne mal hören. Das einzige Argument, das ich nachvollziehen könnte: Weil der Liebling der Saudis, Gabriel, nicht mehr da ist. Diese Wählerbewegungen...je nach Wetterlage.... können einen schon beunruhigen. Will man gar nicht erst dran denken was passieren könnte....würde mal wieder ein charismatischer "Führer" auf der Politbühne erscheinen...nur halt für die falsche Partei. Ein Marcron, wie wir in gerade in Frankreich erleben, könnte, als Kandidat in Deutschland, die Politiklandschaft auf den Kopf stellen.

  4. #29
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Die SPD

    Das kann nur ein Fake sein, daß mit dem blassen Schulz auf einmal Aufbruchstimmung vermittelt werden soll. Daß ausgerechnet der Eurobürokrat Schulz für eine Erneuerung der BRD stehen soll, sofern er die Wahl gewinnt, will mir partout nicht einleuchten. Daß die SPD jetzt das Pferd von hinten aufzäumt, scheint mir nicht unkluk zu sein, denn ihr Potential bei den Deutschen ist hoch. Auch ich zähle mich zur ihrem Wählerpotential. Doch Schulz? Nö. ich erwarte eine Hinwendung zu demokratischen Strukturen in diesem Land und in Europa. Es darf bezweifelt werden, daß die SPD in ihrer itzigen Außendarstellung das leisten kann. Aber warten wir es ab, vielleicht bewegt sich da was, denn die SPD muß ihr Profil schärfen.
    Sollte sich bis zum Sommer hier nichts getan haben, dürfte sie sich bei unter 20% wiederfinden.

  5. #30

    AW: Die SPD

    Werden nun bei 30 % "verortet".

    Doch ob die "Versprechen" gehalten werden können, ist die Frage, die sich mir stellt.

    Wie will denn das kleine Deutschland aus multinationalen Konzernkassen Wertschöfpung abzweigen?

    Wie weit sie nun die Gesetze einer verurteilten Kriminellen von VW (Peter Hartz) wirklich zurückdrehen wollen und können,

    wird die Feuertaufe werden.

    Doch wo soll nationale soziale Gerechtigkeit in einer Systemmitwelt herkommen, die auf gnadenloser internationaler Konkurrenz aufbaut?

    Wenn er nicht halten kann, was er vollmundig verspricht, steckt er in der Trumpschen Zwickmühle:

    Er will "Präsident" werden, für dieses Ziel traten beide an.

    Was das Ego jedoch tut, wenn es die Wahlniederlage erfolgreich verhindert hat, ist keinem der beiden Kämpfer wirklich klar....

    Ist dann der jeweilige "Gewinner" an der "Macht", stellt er fest, seine Versprechen unmöglich einhalten zu können.

    Daneben ist Hartz Vier grundsätzlich und vollständig verfassungswidrig. Es gibt keine funktionierende Dienstaufsicht, die quasie an die Sozialgerichte ausgelagert worden ist. Es ist Willkür per Gesetz, von einem Kriminellen für einen Konzern erdacht. Nicht für ein Staatssystem konzipiert, sondern aus Konzerninteressen gestrickt und von Schröder im Auftrag von VW umgesetzt.

    Doch wie ging VW mit diesem "Vertrauensvorschuss" um?

    Das schwere Erbe des Genossen der Bosse zieht schon wieder nach unten.

    Denn "gegen" die Industrie wird sich kein Kanzler lange durchsetzen können.

    Wie schnell die Handlungsspielräume enger werden können, zeigen wiederum die Themen Italien und Griechenland.

    Es wird kaum gelingen, diese beiden Eckpfeiler des Scheitern der Weltfinanzpolitik und Ordnung bis nach der Wahl zu stützen.

    All dieses wird der gute Herr Schulz nicht vergessen haben können.

    Seine bisher vorgestellten "Pläne" sehe ich nicht als ausreichend wahrscheinlich umsetzbar an.

    Dass Hartz Vier die Enteignung per Gesetz darstellt und die Erwartungen niemals erfüllt hat, die damit verbunden wurden, ist ein organisatorisches Problem.

    Es ging um die Interessen der Industrie und um Ziele der "Wettbewerbsfähigkeit".

    Wie diese jedoch von VW leichtfertig verschleudert wurde, ist enttäuschend.

    Schröder hat sich hinter einem Kriminellen versteckt. Es ist eine Schande für ein aufgeklärtes Zeitalter, die Sklavenhaltungsgesetze von den Sklavenhaltern schreiben zu lassen, die an der Ausbeutung verdienen.

    Dass diese erwiesenermaßen fast durchgängig kriminell handelten und es an jedweder ethischen Verantwortung fehlt, ist dieses verfassungsfeindliche Gesetz nur komplett in den Mülleimer der Geschichte zu treten.

    Frau Andrea Nahles hat in ihrer Amtszeit jedoch gegen die Kanzlerin Merkel keine echte Chance besessen, den Fehler einzugestehen.

    Wie sich Kandidat Schulz aus dieser Affäre ziehen will, wenn der Piech weiter so delikate Schmankerl zum Besten gibt?

    Wie sich die SPD nach einem Fall der Niedersachsen SPD aus der Affäre ziehen will?

    Ob nicht endlich einmal EHRLICHKEIT angezeigt wäre?

    Am Ende kann das CSU-Verkehrsministerium ja nicht viel sagen...

    Selbst das "veränderte Maut-Konzept" ist anfänglich einfältig und wird an fehlendem juristischen Sachverstand scheitern.

    Aber es glaubt doch niemand, niemand hätte etwas "davon" gewusst.

    Es konnte doch niemand den Motor unserer Volkswirtschaft abwürgen und daher durfte niemand etwas wissen wollen tun dürfen.

    Weil Weil nicht hinhörte, als Piech ihm das sagte, greift die selektive Wahrnehmung allerorten und parteiübergreifend.

    Nööh, ich glaub nicht einmal, dass die Linken sich für eine solche Koalition "hergeben" würden.

    Daneben schrumpften Linke und Grüne fast in dem Maß, in dem die SPD hinzugewann.

    Bartsch sieht es wie andere-dimension: Groko droht weiterhin...

    Wie der guteste Herr Schulz dann jedoch seine nationalen Teilziele europaweit umsetzen möchte, sollte er sich fragen, bevor er an der Macht ist.

    Noch einmal die Versprechen zu brechen und die Hoffnung zu enttäuschen, die auf Schröder gesetzt wurden, könnte dann die Zeit der "Weimarer-Großkoalitionen" endgültig und europaweit beenden. Denn niemand in Europa kann die Frage beantworten, an der auch Trump scheitern wird:

    Wo soll die "Wertschöpfung" entstehen, die all die Wünsche mit der Wirklichkeit und Machbarkeit abgleicht?

    Wo sollen die Arbeitsplätze "herkommen", die allseitig und vollmundig versprochen werden?

    30 % der Automobilbranche fällt durch den Elektroantrieb weg.

    60 - 70 % der globalen Wertschöpfung wird durch Automatisierung nicht mehr als Kaufkraft durch Arbeitseinkommen verfügbar sein.

    Wie soll dieser Prozess in nationalen Systemen kompensiert werden, die international in einem Systemumfeld der bedingungslosen Konkurrenz agieren und zudem von Organisationen gelenkt werden, die jeweils eigene Ziele verfolgen?

    Hier von der Möglichkeit zu sprechen, berechtigte Versprechen machen zu können, halte ich für äußerst gewagt.

    Alle Seiten spielen auf Zeit, weil Holland, Frankreich und Deutschland zur Wahlurne gerufen wird.

    Wird jedoch "danach" klar, dass alle Seiten nur auf Zeit gespielt haben, bekommt das ohnehin fragile und instabile Fundament der Demokratie ernsthafte Risse und damit Stabilitätsprobleme.

    Sie werben damit, an Stellschrauben drehen zu können, auf die sie - wissend - gar keinen Einfluss haben.

    Anzutreten, um Versprechen zu brechen, ist keine Lösung zur Stabilisierung der Situation.

    Gelbe Karte wegen allseiten Zeitspiels würde es im Sport nun heißen.

    Sie weigern sich im Grunde, das Possenspiel überhaupt noch zu spielen und bewegen sich in Zeitlups.

    Oder sie spielen: "Wer sich zuerst in Richtung Wahrheit bewegt, hat verloren..."

    Nee, wer sich zuletzt in Richtung Wahrheit bewegt, der wird dabei das Spiel aus der Hand geben...

  6. #31
    andere-dimension
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    AW: Die SPD

    Zitat WSIB

    Wo sollen die Arbeitsplätze "herkommen", die allseitig und vollmundig versprochen werden?
    -------------------------------------------------------------------------------------
    Kaum ein Jahrzehnt, in dem man sich diese Frage nicht stellte - und es ging doch immer irgendwie weiter. Etwas weiter in die Zukunft gedacht...wird am Bedingunslosen Grundeinkommen nicht mehr vorbeikommen. Selbst wenn tatsächlich in der Zukunft viel weniger Menschen arbeiten...werden diese fast durch die Bank weg hoch qualifiziert sein und so viel erwirtschaften, dass sie alle anderen mit durchfüttern können. Und diejenigen, die nicht arbeiten...müssen ihre Zeit ja auch irgendwie füllen...was wiederum für Arbeitspläte in Freizeitindustrie sorgen wird. Was sich ändern muss...das ist grundsätzlich Einstellung zu Arbeit - die Art der Arbeit...oder ob überhaupt jemand arbeitet... darf nicht mehr den Wert eines Menschen bestimmen.
    Die Menschen müssen lernen sich über andere Werte zu definieren...bzw diese Werte überhaupt erst mal zu schaffen. Wir begnen dem Bankchef anders als dem Müllmann...das ist so...und wer etwas anderes behauptet...der heuchelt.

  7. #32
    andere-dimension
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    AW: Die SPD

    Die aktuellste Umfrage: SPD 32%, CDU 30%, AfD 11%, Grüne und Linke weiß ich nicht mehr...aber ich meine beide so um die 7 bis 9% herum

    Die SPD ist also in den Umfragen das erste Mal seit zehn Jahren vor der CDU. Der Vorschlag von Schulz, die Bezugszeit des Arbeitslosengeldes zu verlängern...stößt in allen Parteien auf mehrheitliche Zustimmung. Bei den Anhängern von LINKEN, SPD, Union und AfD jeweils eine Zustimmung von mindestens 70%...bei der FDP sind es 50%. War auch höchste Zeit, dass man das thematisiert...und ist ein Beweis dafür...dass man viele Jahre das Ohr nicht am Volk hatte. Schulz wird wohl nicht der "intelligenteste" Politiker im eigentliche Sinne...dafür verfügt er aber über eine emotionale Intelligenz. Ob das für des Amt des Kanzlers ausreicht...vermutlich nicht...aber das scheint dem volk auch relativ egal zu sein. Ich habe des Gefühl...es geht jetzt auch ums Prinzip.

  8. #33
    andere-dimension
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    AW: Die SPD

    Die SPD wieder auf "Normalmaß", irgendwo bei 25%

    Warum nur ein kurzer Hype und der erneute Absturz...fragen sich die Leute. ich verfolge interessiert wie Politiker, Experten und Bürger das versuchen zu erklären und wundere mich warum das Naheliegende für die meisten Menschen unsichtbar zu sein scheint. Das "Hoch" ist ebenso logisch zu erklären wie der darauf folgende Absturz.

    Es gibt eine unterschwellige Wechselstimmung...die durch die Kandidatur von Schulz auch an die Oberfläche kam. Zeitverträge, Aufstockung, Wohnungsnot...es gibt tausend Baustellen mit der Überschrift "Gerechtigkeit" und für eine solche Politik. Vom Bauch her wissen die Menschen, dass das mit einer SPD Regierung besser umzusetzen ist als mit einer CDU/CSU Regierung.
    Beim Hype sprach also der Bauch. Als dann Schulz die Eurobonds in den Mund nahm und auch von Millionen von Flüchtlingen sprach...die sich auf den Weg nach Europa machen und die man mit offenen Armen empfangen müsse...schaltete sich bei den Bürgern wieder der Kopf ein. Sie hassen die CSU, können auch mit der CDU nur schwer leben...aber alles besser als den Süd-und Osteuropäern weitere Milliarden in die hungrige Rachen zu werfen...und auch besser als weitere Flüchtlinge aufzunehmen. Die Bürger nehmen die Ungerechtigkeit im Inneren in Kauf, so lange die Gefahr von Außen droht. Ohne Flüchtlings-und Griechenlandkrise würde die SPD die Wahl mit großem Abstand gewinnen.

    Varoufakis wurde neulich gefragt was er vom Linkspopulismus hät. Er antworte, dass es den Linkspopulismus nicht gibt, noch nie gegeben hat...und auch gar nicht geben kann...dieser nur rechts existieren kann. Ob man das nun als dumm oder als naiv bezeichnen soll...keine Ahnung - ist aber auf jeden Fall ein Beweis dafür, welch unfähige Leute dort wirkten...bzw immer noch wirken.

  9. #34
    Resurrector Avatar von aerolith
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    SPD-Parteitag in Bärlin, 7.12.17

    Habe mir gestern Passagen des Parteitags bei phoenix.de angeschaut. Es fielen kritische Worte zur eigenen Lage, aber keine Lösungsansätze - außer den bekannten Plattitüden, man wolle für Gerechtigkeit sorgen. Der eine oder andere fragte, was das denn sein solle: Gerechtigkeit? Angesichts einer beinahe ununterbrochenen Gestaltungsbefugnis in Bund und Ländern muß das schon sehr verwundern, daß sich die SPD das nun selbstkritisch fragt. Es ist gut, daß sie es tut, aber wundern darf man sich schon. Die Zustände im Land sind zum Gutteil ihr Verschulden, im guten wie im schlechten Sinn. Sie hat viel erreicht, die Sozialdemokratie in der BRD, aber sie machte auch große Fehler. Der Größte: sie trug die Rechtsbrüche der Merkel-CDU (Vergemeinschaftung der Schulden anderer Staaten, Aussetzung von Dublin III, fehlende Durchsetzung geltender Gesetze in beinahe allen Bereichen, katastrophale Bildungspolitik...) weithend mit und wurde darob vom Wähler sanft (?) abgestraft. Gut 20% der Stimmen sind noch keine tiefgreifende Bestrafung, man schaue zum Vergleich in andere europäische Länder, wo die Sozialdemokraten nur noch ein politisches Randdasein führen.
    Kurzum: es ist Zeit, sich neu aufzustellen.

    Ich hoffe, die SPD wird diese Kraft finden und sich neu aufstellen. Wie die Jusos glaube ich, es wird nicht erfolgen, wenn sie sich erneut als Regierungspartei vereinnahmen läßt, was auf jeden Fall geschehen dürfte, wenn sie sich wieder mit der Merkel-CDu einließe. Merkel wird den Verhandlern alles versprechen, um ihre Macht zu sichern. Ich befürchte, es wird genau so kommen. Wäre ich Verschwörungstheoretiker, würde ich hier noch ganz anders argumentieren. Für die SPD wird es angesichts der jetzt ausgesprochenen Verhandlungsbefugnis für die Granden der Partei schwer werden, sich neu auszurichten und aufzustellen. Sie wird bei der nächsten Wahl 15% bekommen - oder weniger. Selbstverschuldet. Es sei denn, sie fände jetzt ein klares Nein. Manchmal ist schnurzeln das wahre Ja.

  10. #35
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Ob 20 oder 15%, das macht auch nicht mehr den großen Unterschied. Die CDU wir in einer GroKo die große Verliererin sein, denn dann wird sie endgültig zur eigentlichen SPD. Die CDU steht ohnehin schon viel zu weit links, wird in einer erneuten GroKo noch weiter nach links rücken müssen. Schulz hat mit seinem Ruf... nach einem Vereinigten Staat Europa bis 2025... ein Stöckchen geworfen...über das die CDU jetzt springen soll. Zwar ist das auch Merkels Anliegen, aber sie hat da gewiss ein anderes Zeitfenster im Sinn und Hardliner aus CDU und CSU im Nacken. Linke und Grüne werden sich in der Opposition für die SPD aufhübschen und parat stehen, wenn die GroKo nach zwei Jahren zerbricht. Die SPD kann also relativ entspannt bleiben. Was unser Land betrifft, da werden sich die Fronten verhärten. FDP und AfD werden ihre rechte Stellung halten und für eine tiefe Spaltung der Nation sorgen.

  11. #36
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Das aktuelle Umfrageergebnis sieht die SPD bei 19%...und das obwohl man für eine Bürgerversicherung wirbt...etwas...das sich viel Deutsche wünschen. Auf der anderen Seite aber will man den Familiennachzug durchboxen...auch für die...die subsidären Schutz geniessen.

    Erdkunde. Dieses Fach haben SPD Politiker wohl komplett verschlafen...sonst wüssten sie wie viele Länder zwischen z.B. Afghanistan und Deutschland liegen. Das sind keine Schutzbedürftigen...sondern Sozialschmarotzer...die auf Kosten des deutschen Steuerzahlers die Eier schaukeln- und als Dank unsere Gesetze mit Füßen treten. Sind die "Angehörigen" (überprüfen lässt sich das sowieso nicht, denn der Flüchtling ist per se schusselig und verliert seinen Ausweis) erst mal hier...bekommen wir die ganze Brut nicht mehr vom Hals. Ein Tritt in den Arsch derer...die dieses Land aufgebaut haben. Für die heutigen Studenten sind das böhmische Dörfer...denn die legen sich vom Tag ihrer Geburt an ins gemachte Nest...und dort liegen sie auch bis zu ihrem Tode. Mit etwas Glück...wenn sie ihr Studium unter 20 Semestern abschließen und nicht gerade mit 40 schon wieder in Rente gehen...zahlen sie auch ein paar Jahre in die Steuerkasse ein - dass sie aber dem Staat oder ihren Eltern auf der Tasche liegen...das ist viel wahrscheinlicher. Das Wort Orgasmus haben die schon längst durch Erasmus ersetzt - und echte Orgasmen bekommen sie nur noch dann...wenn die Überweisung von Papi auf dem Konto ist.

    Und weil sie nichts zu tun haben...bauen sie sich vor lauter Langeweile Baumhäuser in die Wipfel um die Baunkohlebagger zu stoppen. Dort sitzen sie dann bei Hirsesuppe mit Dinkelbrot und erzählen sich Geschichten aus Zeiten als die Welt noch in Ordnung war...Zeiten...in denen wir noch das Fell human getöteter Tiere trugen...und keine indigo gefärbten...von Indonesiern genähten Jeans. Zeiten...in denen der Ohrenkneifer noch unsere Freund war.

  12. #37
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Dass Ätschi Bätschi Nahles eher eine Kandidatin für die Geschlossene als für eine Parteispitze ist...das weiß wohl inzwischen jeder. Von einigen ihrer Parteigenossinnen und Genossen vermutete man es nur. Die Vermutung weicht jedoch so langsam der Gewissheit, denn im Kollektiv verkündet man u.a. folgendes: "Im Sinne der Integration und Familienzusammenführung muss es den Flüchtlingen erlaubt sein ihre Kinder aus den Kriegsgebieten nachzuholen"

    Hä? Wie bitte? Eltern gehen hier bei Media-Markt das neueste Samung Handy shoppen...während ihre Kinder einem Bombenhagel ausgesetzt sind?!? Dass da mit Schulz, Scholz, Stegner + Co. nicht gerade die Einsteins dieser Welt ans Mikrophon gehen...das weiß man...dass sie aber so blöd sind...das will man eigentlich gar nicht glauben. Sollte es so etwas wie ein Urvertrauen in die Politiker jemals gegeben haben....ist dieses...zumindest bei mir...nun tief erschüttert. Das Volk aber scheint inzwischen schon so verdummt zu sein...dass Politiker selbst mit solch hirnrissigen Aussagen durchkommen. Wer will es da den Intellektuellen verübeln...dass die dann lieber ihre eigene Partei, wie z.B. die AfD, gründen...bevor sie sich solchen Vollpfosten anschließen.

  13. #38
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Die SPD in der Zwickmühle vor Grokoli

    Grokoli naht! Die Jusos laufen Sturm. Sie haben (zurecht) die Befürchtung, daß eine Grokoli genau da weitermacht, wo sie aufhörte, parteipolitisch gesprochen, mit der Zersetzung der SPD zu einer 15- oder 10%-Partei, wie dies in einigen Staaten um die BRD bereits bei sozialdemokratischen Schwesterparteien erfolgte. Man schaue nur ins Ausland, um diese Befürchtung zu verstehen: Frankreich, Holland, Böhmen...

    erstellt von ntv:
    Derweil machen die Jusos in Sachsen-Anhalt beim Landesparteitag in Wernigerode gegen eine Neuauflage der Großen Koalition in Berlin mobil. "Verlässliches Regieren ist mit der Union aktuell nicht möglich", heißt es in einem Antrag der Jugendorganisation, über den die Delegierten am Samstag diskutieren wollten. Eine Große Koalition stärke den politischen Populismus und damit letzten Endes auch den rechten Rand.
    Ich glaube, die demokratische Einbindung der SPD-Basis wird nichts daran ändern. Die Genossen waren immer schon staatsbewußt und werden diesbezüglich weichgekocht werden, um dem Koalitionsvertrag zuzustimmen. Stimmten sie nicht zu, würden etliche Köpfe in der SPD-Führungsriege rollen müssen und vielleicht endlich wieder echte Sozialdemokraten in die Positionen gebracht werden.

    Alles andere als eine Zustimmung zur erneuten Grokoli wäre gut für Deutschland und auch gut für die SPD, die dann das in den nächsten Jahren machen könnte, was sie jetzt braucht: oppositionelle Politik (als stärkste Oppositionspartei), um sich wieder richtig auf die Beine zu stellen.

  14. #39
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Ich würde mir wünschen, dass eine Partei...egal welche...bedingungslos zu der Politik steht...die sie für die richtige hält. Das gilt natürlich auch für die SPD. Wenn diese Politik nur 15% der Wähler erreicht, dann ist das halt so. Lieber ehrliche 15% als erschlichene 30%. So wie es jetzt ist hat es den Anschein als wolle man erst mal möglichst viele Stimmen erhalten...um dann zu schauen welche Politik man daraus machen kann. Was die SPD jetzt in den Sondierungsgesprächen erreicht hat, das hätte sie auch aus der Opposition heraus erreichen können.

  15. #40

    AW: Die SPD

    Wenn das Ganze in einer Mitgliederbefragung der SPD erst abgesegnet werden muss, könnte es sein, dass der "Segen" verweigert wird.

    Sollte der Tanz dann wieder vor vorne losgehen, wurde die letzte Glaubwürdigkeit in die Handlungsfähigkeit dem CSU Wahlkampf geopfert.

    Wenn Frau Dreyer ein "unsägliches Verhalten" der CSU anmahnt, wird der kurzfristige Parteierhalt über das Wesen der Demokratie gestellt.

    Das ist nur scheinbar logisch. In der Außenwirkung, gerade in der heutigen Situation, ein fatales Signal. So tippe ich auf die Ansetzung von Neuwahlen nach Ostern, diese "Gurkentruppen" marschieren vereint in das große Fettnäpfchen, das allein ist recht sicher. Es hängt am Ende von der SPD-Mitgliederbefragung ab, ob eine Regierung zustandekommen wird.

    Bis dahin haben sich die "Geister" jedoch schon wieder auseinanderdefiniert und dividiert. Einzelpunkte sind eben keine geeignete Basis für notwendige Kooperation innerhalb einer Koalition. Ohne eine "bewegende Grundidee", die den roten Faden webt, der Geister verbindet, siegt das Fettnäpfchen, das "abgewehrt" werden wollte. Gespaltene Gesellschaften treffen auf gespaltene Parteien und spaltende Parteien.

    Die Zeit, in der gespaltenen Zungen Gehör geschenkt wird, ist hingegen begrenzt. Sie arbeiten parteiübergreifend am Verlust der letzten Glaubwürdigkeit.

    Es ist an sich ein Zeichen der Ambivalenz zwischen Wollen und Tun, was sich als Abgrund innerhalb und zwischen den Parteien abzeichnet. Blöd ist halt, dass die Offenkundigkeit dieser Ambivalenz zu weiterer Angst führt, die doch Grundlage des ambivalenten Verhaltens war und diesen Kreislauf der Spaltung damit weiter verstärkt.

    Von einer Partei wären konsistente Verhaltensweisen zu fordern, will sie diese doch über einen Legislaturzeitraum "verkaufen" und dafür Mehrheiten finden. Bemerken wir nach der Wahl, dass parteiintern schon keine "Verhaltensweise" angedacht war, drehen wir den Spieß nun einfach um:

    Nun wird die Partei gefragt, ob sie denn mitregieren will, dann wird festgelegt, wie man sich verhalten möchte. Wie "sie" sich nun nach den Sondierungen "verhalten", kann nur als Ausdruck innerer Ambivalenz betrachtet werden. Eine tragfähige Koalition kann ich bei bestem Willen nicht erkennen. Sollte die CSU nach der Landtagswahl ihren Verstand erfolgreich wiedergefunden haben, ist das Kind lange mit dem Bade ausgeschüttet und ausgerechnet in den Brunnen gefallen.

    Auffällige Häufungen organisierter Inkompetenz lassen erneut die These zu, ein "konstruiertes Staatsversagen" könne bestimmten Gruppen dahinter einen Nutzen in Aussicht stellen.

    Wenn alle drei Parteien ihre sachlich visionäre Konzeptlosigkeit, innere Zerrissenheit und PLANLOSIGKEIT derart grob zur Schau stellen, sehen wir faule Kompromisse, die nur "Restwertergebniskorrektur" darstellen. Wes Brot sie bricht, des Sprach sie spricht...

    Frau Merkel spricht von Weichenstellungen für die nächsten 10 - 15 Jahre. Das könnte als der Zeitraum betrachtet werden, in dem "Restwerte" noch den Anschein eines Restes von Wert aufweisen. Klar ist es eine entscheidende "Weichenstellung", weiterhin auf eine sichtbar gewordene Wand zuzufahren. In diesem Rahmen ist ein anderes Bild unmöglich. Ein "Weiter-So" wird kläglich scheitern.

    Statt uns auf das vorzubereiten, was wirklich wichtig wäre, die Zukunft zu meistern, werden planlos Symptome bekämpft und dabei wahllos und scheinbar beliebig ausgetauscht. Ob nun 47 von 52 Punkten "abgehakt" werden konnten, eine Planung, also ein tatsächlicher "Plan" mit einer Idee dahinter, ist leider nicht ersichtlich. Nicht, wie die Welt in 15 Jahren aussieht, ist, was die Jugend bewegt. Wie die Welt in siebzig Jahren aussieht, ist, was sie betrifft.

    Dieser ganze "Verschiebebahnhof" in Kauf genommener Symptome scheint also nicht einmal mehr die Protagonisten zum geistigen Mitmachen bewegen zu können. Kein Hauch eines gemeinsamen Geistes kann als wirksam wahrgenommen werden. Ziemlich leblos und ohne jede wirkliche Herausbewegung aus dem emotionalen Stillstand, den Frau Merkel wohl in jeder Konstellation zu bewirken scheint. Von begeisterten Freudeschreien scheint das ungeborene Kind nicht begleitet. Die Absicht, es in den Brunnen zu werfen, sich der ungewollten Vaterschaft zu entledigen, wurde wohl nie aufgegeben. Die "Beziehungen" zu Frau Merkel sind wohl nicht das Einfachste in dieser Welt.

    Was Herr Schulz jedoch "danach" zum Besten gab, deutet zumidest darauf auf eine ungewollte Vaterschaft beim Dreier mit Herrn Seehofer hin. Sie wollen gar nicht zusammen regieren, das kann man nicht negieren.

    Wir werden bald froh sein, überhaupt noch jemanden dafür zu finden, die Suppe auszulöffeln, die wir uns im Geist der Kurzfristigkeit eingebrockt haben. Langfristig betrachtet ist das Sondierungsergebnis ergebnislos geblieben.

  16. #41
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Für mich stellt sich die Frage...ob Dobrindt tatsächlich so blöd ist...oder ob hinter seinem "Zwergenaufstand" Kalkül steckt. Es hat auf jeden Fall den Anschein als wolle er die GroKo absichtlich an die Wand fahren und dabei die SPD zum Sündenbock stempeln...um dann bei Neuwahlen ein besseres Ergebnis erzielen zu können. Und falls es doch zur GroKo kommt...dann bekommt das die SPD jeden Tag von ihren eigenen Leuten aufs Brot geschmiert. Die SPD hat sich in eine Sackgasse treiben lassen.

    Lindner hat sich nie eindeutig dazu geäussert...wem er eigentlich das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen in die Schuhe schiebt. Es ist zu vermuten, dass auch da die CSU die "treibende Kraft" war. Ein böses Spiel...was diese Zwergenpartei aus Bayern da abzieht.

    Wir sollten Bayern und Berlin veräussern...dann hätten wir wieder so etwas wie einen Normalzustand. Aber wer will die beiden schon kaufen?

  17. #42

    AW: Die SPD

    Was hinter seinem Grinsen steht, mag Kalkül abbilden, es wird sich jedoch weder bei der Landtagswahl auszahlen, noch bei Neuwahlen im Bund.

    Für die SPD ein Trauerspiel, für die Bevölkerung ernüchternd. Politisch betrachtet siehst Du mich ratlos.

    Geistig und spirituell betrachtet könnte diese Entwicklung sogar langfristig hilfreich sein. Irgendetwas werden wir auch daraus lernen können.

    Keine Ahnung, was uns damit von der Politik gesagt werden möchte. Was will uns dieses Grinsen denn bloß sagen?

    Es erzeugt einfach kein gutes Gefühl, als Wahlvieh in derlei Possenspiel eingebunden und verwickelt zu sein; es wirkt auf mich, als würde der Verkauf der Haut schon gefeiert, bevor der Bär erlegt wurde.

  18. #43
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Alleine die Vorstellung...dass dieses Mautmännchen weitere vier Jahre ein Ministeramt begleiten darf...ist für mich der blanke Horror. Mit deiner Ratlosigkeit stehst Du gewiss nicht alleine da. Aber als Trost: Eine Zäsur wird es geben...wenn nicht heute...dann in zwei...drei..oder spätestens in vier Jahren. Wir reden zwar immer von der Führungslosigkeit der SPD...bei den anderen Parteien sieht es aber auch nicht viel besser aus. Die CDu besteht nur aus Merkel, die FDP aus Linder...dahinter kommt lange lange nichts. Die Grünen können wenigstens auf Habeck hoffen . Kann aber sein, dass sich der Vorteil Habeck durch den Nachteil Hofreiter neutralisiert. Die Linke fällt da ein bisschen aus dem Rahmen...sie hat drei charismatische Köpfe und am wenigsten Handlungsbedarf.

    Wenn die Protagonisten keine großen Fehler machen...wird die übernächste Regierung mit fast 100% Wahrscheinlichkeit eine Rot/Grüne oder Rot/Rot/Grüne sein.

  19. #44
    Lara Rubin
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    AW: Die SPD

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Wir sollten Bayern und Berlin veräussern...dann hätten wir wieder so etwas wie einen Normalzustand. Aber wer will die beiden schon kaufen?

    Har Har, sehr gut, das paßt, sich wie Normalität für ein Wir zu wünschen. Wer gehört zu diesem Wir, und wer gehört nicht dazu?

  20. #45
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Die SPD

    Ein WIR ist immer partitiv und nie ein plurale tantum. Wenn es ein Wir gibt, dann muß auf der anderen Seite wenigstens ein Du oder ein Es stehen, meist ein Ihr, andernfalls entbehrt der Einsatz eines Wir der Logik. Meist steht das Wir in dogmatisch geführten Diskussionen für die Mehrheit, die wie die Frühlingssonne nichts Weißes duldet.
    Daß Bayern überdacht werden sollte, ist schon seit Jahrzehnten in der Diskussion. Bärliner kann keiner leiden. Das war schon zu DDR-Zeiten so. In der DDR grassierte ein Witz: Warum kann West-Bärlin nicht sozialistisch werden? Weil WIR nicht zwei Millionenstädte extra versorgen können.
    Nun isses quasisozialistisch geworden; ist also kein Wunder, daß es Probleme mit dieser Stadt gibt. Als Magdeburger hätte ich da natürlich eine Lösung: Wendet schlichtweg Magdeburger Recht auf Bärlin an, wie früher, dann gibt es die Probleme mit diesem Kaff nicht.

    Das war mein Senf zu dazu.

  21. #46
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Zitat Lara Rubin


    Har Har, sehr gut, das paßt, sich wie Normalität für ein Wir zu wünschen. Wer gehört zu diesem Wir, und wer gehört nicht dazu?
    Wir, die sich diesen "Normalzustand" wünschen. Ich weiß, dass es neben mir mindestens noch eine weitere Person gibt...die sich das wünscht.
    Macht man auf vielen Gebieten so, dass man die "Spitzen"...die Ausschläge nach unten und oben...abschneidet...um ein seriöses Ergebnis zu bekommen.
    Oder man betrachtet Deutschland als Baum...den man...obwohl gesund...zurückstutzt...damit er auch weiterhin gesund wächst.

    Für Bayern hat sich inzwischen Österreich als Interessent gemeldet...sind sogar bereit eine zehnstellige Summe zu bezahlen - vorausgesetzt BMW bleibt an seinem Standort und baut künftig Schneepflüge statt Autos. An Berlin zeigt Nordkorea Interesse. Die möchten aber nur den symbolischen Kaufpreis von einem Euro bezahlen...Stadt und Umland zum Raketentestgebiet erklären.Vermutlich hatte man ihnen Philharmonie mit viel Harmonie falsch übersetzt...anders kann ich mir dieses Angebot nicht erklären.

    Zitat Welt de

    Umfrage sieht SPD nach Sondierung auf Tiefststand
    https://www.welt.de/politik/deutschl...ve-Ticker.html

    Die SPD ist aktuell bei 18,5%, die AfD bei 14%

    Wobei ich das nicht überbewerten würde. Das sind Stimmungsbilder

    Zitat theeuropean.de
    Alice Weidels erste Rede im Deutschen Bundestag, in der sie den ersten Sachantrag der AfD begründet und dabei all die gebrochenen Versprechen, insbesondere der CDU, all die gebrochenen Verträge und Gesetze schonungslos offenlegt.
    http://www.theeuropean.de/juergen-fr...chen-bundestag

    Die AfD weist schonungslos auf all die falschen Versprechen der CDU hin. Die SPD hatte versäumt das zu tun- es wäre eigentlich ihre Aufgabe gewesen. Sie blieb still, weil sie sich hätte selbst mit anklagen müssen. Das zeigt die Gefahren einer GroKo.

    Bald werden sich viele Bürger fragen...wer denn die eigentliche Volkspartei ist...und in der AfD eine Antwort finden.
    Geändert von anderedimension (16.01.18 um 09:51 Uhr)

  22. #47

    AW: Die SPD

    Zitat Zitat von rodbertus Beitrag anzeigen
    Ein WIR ist immer partitiv und nie ein plurale tantum. Wenn es ein Wir gibt, dann muß auf der anderen Seite wenigstens ein Du oder ein Es stehen, meist ein Ihr, andernfalls entbehrt der Einsatz eines Wir der Logik. Meist steht das Wir in dogmatisch geführten Diskussionen für die Mehrheit, die wie die Frühlingssonne nichts Weißes duldet.
    Daß Bayern überdacht werden sollte, ist schon seit Jahrzehnten in der Diskussion. Bärliner kann keiner leiden. Das war schon zu DDR-Zeiten so. In der DDR grassierte ein Witz: Warum kann West-Bärlin nicht sozialistisch werden? Weil WIR nicht zwei Millionenstädte extra versorgen können.
    Nun isses quasisozialistisch geworden; ist also kein Wunder, daß es Probleme mit dieser Stadt gibt. Als Magdeburger hätte ich da natürlich eine Lösung: Wendet schlichtweg Magdeburger Recht auf Bärlin an, wie früher, dann gibt es die Probleme mit diesem Kaff nicht.

    Das war mein Senf zu dazu.
    Warte der werte Herr die Entwicklungen ab, wenn Ihr erstmal in der Zweiten Liga Fußball spielt.
    Ach ja, auch beim Wir gilt das SELBST als Maß der Dinge. Die Norm des SELBST ist dann die eigentliche Normalität eines WIR.

    Wir könnten unsere Republik auch insgesamt überdachen und könnten sie Genesungsanstalt nennen. Wenn Magdeburg aufsteigt, Hannover wider Erwarten noch absteigt, dann komme ich nächstes Jahr mal zum Heimspiel...

    Dahingehend steht zu befürchten, ganz Deutschland überdachen zu müssen. Ziemlich goldene Reiter und eher herzlose Streiter...
    Natürlich ist rein logisch betrachtet ein jedes "Wir" immer unlogisch. Aus das SELBST bezogen ist es völlig logisch.

    Und schlechte Witze kann ich auch: Ein SPD-Parteigenosse muss zum Arzt. Endlich an der Reihe, geht er mit Mütze auf dem Kopf in das Arztzimmer. Der Arzt begrüßt ihn, schaut erwartungsvoll und stellt erwartungsgemäß die Frage: "Was kann ich denn für Sie tun, Herr ....?" Der Genosse nimmt die Mütze ab, unter der eine fette Kröte zum Vorschein kommt, die Kröte antwortet: "Herr Doktor, ich glaub, ich hab da was am Arsch..."

    Nee, wenn du zwei Millionenstädte am Arsch hast, musste die Kröten besser gleich schlucken, bevor sie Dir auf dem Kopf herumtanzen. Wenn Ihr aufsteigt, wirste sehen...

  23. #48

    AW: Die SPD

    Har, Har, endlich...

    Zitat anderedimension: "Oder man betrachtet Deutschland als Baum...den man...obwohl gesund...zurückstutzt...damit er auch weiterhin gesund wächst".

    1. Der Vorschlag, diese Gesamtheit als einen lebendigen Organismus anzusehen, teile ich bedingungslos.
    2. Die Vorstellung des Lebensbaumes beinhaltet eine "Station" in der das "Zurechtstuzen" eine annehmbare Umschreibung wäre.
    3. Darin liegt dann der Abschied vom quantitativen und die Hinwendung zum qualitativen Wachstum.

    Wo die erschreckende Anzahl der Wohnungslosen und Wohnungssuchenden in den Sondierungen eine Rolle spielte, wurde bei all dem Wahlkampf für die AfD nicht deutlich. Allein das Grinsen des Herrn Dobrindt brachte der AfD in Bayern auf einen Schlag fünf Prozent mehr. Ein solches Grinsen erkennt jeder...

    Und an diesem Baum sind wir nur einer von vielen Zweigen. Doch immer sind es die ältesten Wurzeln, die die jüngsten Triebe versorgen.

  24. #49
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Die SPD

    Ja, so kann man das sehen. Wir nörgeln hier...und das sage ich durchaus selbstkritisch und ohne jede Ironie....ständig herum. Und das, obwohl wir in einem der am besten funktionierende Staaten der Welt leben - unterm Strich ist das so. Aber genau da kommt der Baum ins Spiel - in einem solchen Staat leben wir nur deshalb...weil auch vergangene Generationen immer wieder nörgelten. Ein guter Unternehmer macht das auch nicht anders; gerade dann... wenn es gut läuft...macht er sich Gedanken über Investitionen...wie er sein Unternehmen auch in Zukunft fit hält. Mache ich mir diese Gedanken erst dann wenn es schlecht läuft...dann ist es oft schon zu spät. Auch Deutschland ist ein Unternehmen. Ist der Baum erst mal krank...hilft mir das Zurückschneiden womöglich nicht mehr.
    Die Digitalisierung ist einer dieser Äste.....der noch gesund ist - aber die Krankheit in Form von Massenarbeitslosigkeit ist schon vorhersehbar. Sich jetzt schon intensiv mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen zu befassen...würde bedeuten diesen Ast zu stutzen. Davor haben die Politiker Angst...denn der Bürger sieht momentan nur den gesunden Ast und fragt sich warum der gestutzt wird. Ich muss mir also die Mühe machen es ihm zu erklären. Und so gibt es viele Äste-da wartet jede Menge Arbeit auf die SPD...aber sie scheuen sich die Schere in die Hand zu nehmen.

  25. #50
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Die SPD

    Deutschland ist KEIN Unternehmen. Die BRD ist eins. Das bitte ich sehrlichst zu unterscheiden.

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