+ Antworten
Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 86

Thema: Cannabis und Christentum

  1. #1
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    1.252
    Renommee-Modifikator
    8

    Cannabis und Christentum

    e erstellt von SPIEGEL:


    Jesus ein Kiffer, der seine Jünger mit Drogen buchstäblich in Hochstimmung versetzte? Was kirchliche Würdenträger auf die Palme treiben dürfte, ist für Chris Bennett die logische Schlussfolgerung wissenschaftlicher Studien. Denn das Salböl, das die ersten Christen verwendet hätten, habe große Mengen einer Substanz namens Keneh-Bosum enthalten. Dabei, schreibt Bennet im US-Magazin "High Times", handele es sich nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern um ein Cannabis-Extrakt, das zusammen mit Kräutern in Olivenöl gelöst wird. In der hebräischen Original-Version der Bibel wiederum stehe ein Rezept für das heilige Salböl, das die äußerst großzügige Verwendung von Keneh-Bosum empfiehlt.

    "Die Gesalbten der alten Zeit badeten förmlich in dieser potenten Mixtur", meint Bennett. Das Cannabis, so seine Theorie, sei über die Haut in den Kreislauf gelangt. Auch der bei antiken Zeremonien benutzte Weihrauch habe Cannabis enthalten. Schützenhilfe erhielt Bennet von Carl Ruck, Professor für klassische Mythologie an der Boston University. "Es besteht kaum ein Zweifel, dass Cannabis im Judaismus eine Rolle gespielt hat", sagte der Wissenschaftler der britischen Zeitung "The Guardian". Berichte von Jüngern, die einen über das Wasser wandelnden Jesus gesehen haben, könnten so in einem ganz neuen Licht erscheinen.
    Mehr im Internet


    SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich
    für die Inhalte externer Internetseiten.

    Archäologische Funde hätten ergeben, dass die Droge in alter Zeit auch verbreitet medizinisch genutzt worden sei, erklärt Bennett. Deshalb könne Cannabis durchaus auch bei manchen Wunderheilungen Jesu eine Rolle gespielt haben. "In der Antike wurden Krankheiten wie Epilepsie der dämonischen Besessenheit zugeschrieben. Die erfolgreiche Behandlung solcher Leiden wurde als Exorzismus oder Wunderheilung betrachtet, auch wenn Öle und Kräuter zum Einsatz kamen." Cannabis, betont Bennett, habe sich mittlerweile als wirksames Mittel nicht nur gegen epileptische Anfälle, sondern auch gegen andere Krankheiten erwiesen, die Jesus auf wundersame Weise geheilt haben soll - etwa Hautkrankheiten, Augenleiden oder Menstruationsprobleme.
    So glaubt Bennett, dass es unchristlich sei, Menschen wegen Cannabis-Konsums zu verfolgen. Immerhin sei Cannabis eine der Hauptzutaten des antiken Salböls gewesen, das Jesus erst zum Christus, dem Gesalbten, und seine Anhänger zu Christen machte.


    Ich habe schon lange den Verdacht, dass der Drogenmissbrauch eine der Wurzeln aller Religionen ist - heutige Kiffer reden ebenso wirres Zeug wie die damaligen Propheten - einziges Unterscheidungsmerkmal; sie kommen heute dafür in die Klapse. Interessant finde ich, dass dies dem Autor als Argument dient ... den Cannabis Konsum zu rechtfertigen und zu legalisieren. Auffällig auch, dass die großen Religionen alle in Regionen entstanden und gewachsen sind...in denen seit jeher Drogen angebaut und konsumiert werden.

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.494
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26

    AW: Cannabis und Christentum

    Gähn. Das weiß man schon lange, daß Halluzigene Bestandteil der Messe sind/waren. Das betrifft ebenso die Bacchus-Riten, atheistische Partys heute, rationale Krankheitslinderer, Kaffeetrinker am Morgen und das Numinose verneinende Alkoholgenießer wie Grünkohl oder Karotten essende Ökos, die so den Weg zum Allhalla zu finden glauben.

    Das hat aber nichts mit dem Christentum zu tun, sondern nur was mit dem Wunsch des Menschen, sich von der Wirklichkeit zu abstrahieren.

    Der SPIEGEL zeigt sich hier wieder mal als BILD-Zeitung für Pennäler.

  3. #3
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Die "Verteufelung" des Cannabis könnte durchaus damit zu tun haben, dass es Zugang zu einer anderen Wirklichkeit ermöglicht.

    Wirklichkeit ist das, was jeweils wirkt.

    So wäre objektive und subjektive Wirklichkeit zu trennen.

    Für den "Besessenen" ist eine andere Wirklichkeit wirksam, er lebt in einer subjektiven Realität für Außenstehende, die ihm jedoch völlig objektiv erscheint.

    Die Heilung von "Besessenheiten" kann durchaus in religiösen Zeremonien unterstützt werden. Das Wirken Christi jedoch allein im Zusammenhang mit Cannabis zu sehen, ist in meinen Augen ziemlich selektiv.

    Daneben gibt es "das Christentum" nicht. In der Diskussion mit Gauck, di Lorenzo und Lübbe-Wolf wurde recht deutlich auf die Evangelikalen herabgeschaut, die ja weden Wehrauch, noch Cannabis in der Lithurgie bekommen und trotzdem wohl zum "abgedrehten Teil" des Christentums gehören.

    Auch das Christentum ist völlig inhomogen. Die Besessenheit aller (religiösen) Fanatiker ist die Besonderheit ihrer Weltsicht.

    Mit welchen Zeremonien und Lithurgien die Besessenheit von der Besonderheit aufgeweicht wird, darüber gibt es selbst im Christentum viele Ansichten und Traditionen. Wichtig ist doch, dass wir verstehen, die Wirklichkeiten zu wählen, die wir damit erschaffen.

    Cannabis als Heilmittel wird durch seine Verteufelung erfolgreich verhindert. Ob Cannabis auch aus spirituellen Entwicklungsgründen geächtet wird, ist daher die eigentliche Frage.

    Wer will denn eine geistesgestörte Globalgesellschaft?

    Die, die am Elend verdienen!?

    Als Kulturpflanze könnte Cannabis den Planeten und die Menschheit retten. Daher wurde es geächtet. Warum es aus der Lithurgie entfernt wurde, darüber kann mensch ja mal nachdenken.

    Ob es nicht mit dem Wunsch des Menschen zu tun hat, das Scheinbare vom Wirklichen zu trennen, statt sich von der Wirklichkeit?

    Ist diese Wirklichkeit überhaupt wirklich und was ist dann ihre Ursache?

  4. #4
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Ich habe nichts gegen den Konsum von Cannabis - soll jeder Einzelne, sofern er volljährig und mündig ist, halten wie er will. Nur sollte man aus diesem "erweiterten Bewusstsein" keine Schlüsse ziehen, die sich dem normalen Bewusstsein überordnen - weder dem eigenen...und schon gar nicht dem des anderen...

  5. #5
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Gut, aber das waren hier ja andere, die bestimmte Schlussfolgerungen zogen.

    Wenn es für mich nur ein geteiltes Bewusstsein gibt, was sollte da über- oder untergeordnet werden?

    Es gibt Unterschiede in der Wahrnehmung dessen, was wir sind.

    Damit ist jedoch kein Werturteil verbunden, einzig ein temporärer Unterschied.

    Der Abiturient ist ja auch nicht grundsätzlich klüger, weil er länger zur Schule gegangen ist als ein Erstklässler.

    Alle besitzen ein vollkommen entwickeltes Bewusstsein.

    Der Grad der bewusst gewählten Unwissenheit variiert, das ist eine individuelle Entscheidung.

    Ist das Bewusstsein frei von Zorn, Wut, Hass, Rache und Gewalt, könnten wir von einem "normalen Bewusstsein" sprechen.

    So gesehen, ist unser "normales Bewusstsein" eher der Kampfmodus einer höher entwickelten Gesellschaftsform.

    Aber auch davon trennt uns nur die Zeit und das "normale Bewusstsein"...

    Normales Bewusstsein ist ein Gewöhnungszustand. Ob erstrebenswert ist, an was wir uns gewöhnt haben, wäre dann die Frage...

  6. #6
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat WSIB


    Ist das Bewusstsein frei von Zorn, Wut, Hass, Rache und Gewalt, könnten wir von einem "normalen Bewusstsein" sprechen.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Bin da anderer Meinung. Hätte uns die Natur diese Eigenschaften in die Wiege gelegt...wenn wir sie nicht bräuchten?!? Wut und Zorn mobilisieren körperliche und geistige Reserven - diese machen zwar auch hin und wieder blind, doch erfüllt selbst die Blindheit ihren Zweck. Zwar stellen wir die Moral über manch "niedrigen" Zweck...aber hat die Natur für uns die Moral überhaupt vorgesehen? Die Moral ist im Sprachgebrauch AUCH negativ besetzt: SIE/ER hat heute ihren/seinen moralischen Tag.

    Zitat WSIB

    Der Abiturient ist ja auch nicht grundsätzlich klüger, weil er länger zur Schule gegangen ist als ein Erstklässler.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Kommt darauf an...ob man die Klugheit der Intelligenz oder der Bildung zordnet. Der Abiturient ist nicht zwangsläufig intelligenter als der Erstklässler, aber gebildeter.
    Die Intelligenz wird erst dann zum nützlichen Instrument...wenn sie sich mit der Bildung paart, während Bildung alleine Intelligenz ersetzen kann. Verscheidene Studien haben gezeigt, dass man nahezu jeden Menschen zum Genie aus"bilden" kann. Deshalb behaupte ich mal; die meisten großen Erfinder und Wissenschaftler waren in erster Linie sehr gebildet. Jemanden...der viel weiß (auf alles eine Antwort weiß)...den bezeichnen wir als klug - einen....dem viel gelingt...den bezeichnen wir als intelligent. Also müsste die Klugheit der Bildung zugeordnet werden...das würde dann allerdings deiner These widersprechen.

  7. #7
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Zu 1:

    Von der Zielvorstellung nimmt das Christentum für sich in Anspruch, eine friedliche Religionsvorstellung zu sein, die auf Liebe beruht.

    Was mich davon abhält, den Zorn, die Wut, den Hass, die Rache und die Gewalt "einzusetzen", um "meine Ziele" zu verwirklichen, ist die fehlende Stimmigkeit im Hinblick auf die "Zielvorstellung" Liebe.

    Der Grund, warum "moralische Vorstellungen" negativ besetzt sind, ist die Abwehr des Egos gegen die Wahrheit und damit eine gespaltene Zielvorstellung: Wir zwingen uns einerseits zum Gutmenschentum und zum Humanismus, wobei der Hass des Egos über eine "schuldige Welt" eine unschuldige Welt unmöglich macht. Moral ist insofern eine Soll-Konstruktion und beschreibt durch den Hinweis dessen Fehlen.

    Es ist auch hier wieder das Urteil der Mitwelt, das uns eine Moralvorstellung aufzwingt, in der wir uns eingezwängt fühlen. Wie könnte sich der Mensch zwingen, "gut" sein zu wollen? Es erfordert eine Entscheidung: Strafe und eine inexistente Zwangsmoral oder Vergebung und die Berichtigung durch die Wahrheit allumfassender Liebe?

    Klar, Religion setzte bisher auf Zwangsmoral und Strafkonzepte, die uns sogar nach dem Ablegen des Körpers "verfolgen". Über die "Umkehrung" habe ich etwas in der Christus-Matrix gefunden...


    Zu 2:

    Sowohl Klugheit als auch Intelligenz benötigen eine Funktion und damit eine "Sinnführung". Mossad Frohnzecka´s sind scheinbar klug und intelligent vorgegangen, doch haben sich einer "Fehlfunktion" verschrieben. Wofür will der Geist eingesetzt werden? Ist es nicht eine Fehlfunktion, Geist gegen Geist zu verwenden? Ich denke, die Klugheit und die Intelligenz entspringen zwar dem Wunsch, sich zu bilden, doch die Intention ist das Entscheidende:

    Für das Lebenssystem?

    Für das Lügensystem?

    Wobei letztlich nur gesagt werden wollte, dass jeder irgendwann alles gelernt haben wird.



    Cannabis ist die typische Kulturdroge des Orients. Im Grunde könnte gesagt werden, dass sie eine friedenstiftende und kulturübergreifende Funktion erfüllen könnte, indem ihre Eigenschaften genutzt werden, uns mit fast allem zu versorgen, was wir bräuchten, mit dem Planeten in Harmonie zu leben.


    Solange Mossad Frohnzeckas ihre Klugheit nutzen, Disharmonie zu stiften, ist auch Klugheit nicht intelligent. Zu den Erfindern und Wissenschaftlern:

    Uns wird Klugheit und Intelligenz verliehen, daher steckt in jedem Menschen ein Genie, wenn er sich dem Lebenssystem öffnet.

    Wollte sagen: Wir sind nicht der Denker, im Prinzip werden wir gedacht und wählen dabei Resonanzfelder, in denen wir uns dann bewegen.

    Sonst würden sich all die Irrtümer nicht "richtig" und "stimmig" anfühlen, bis die Wahrheit sie "beleuchtet".


    Es lernen alle gemeinsam. Darin liegt die Funktion von Bildung. Auch die Mossad Frohnzeckas tragen ihren Teil dazu bei und im Prinzip sollten wir ihnen für ihre "dümmliche Klugheit" dankbar sein...

    Daher: Liebet Eure Feinde. Sie sind zwar unbarmherzige, doch hilfreiche "Lehrer" dessen, was wir nur umkehren müssten, das Bild vom Kopf auf die Füße zu stellen.

  8. #8
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat

    Von der Zielvorstellung nimmt das Christentum für sich in Anspruch, eine friedliche Religionsvorstellung zu sein, die auf Liebe beruht.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das Handeln, nicht die Zielvorstellung, ist maßgebend. Und daran gemessen beruht das Christentum auf Mord, Hass, Heuchelei, Sklaverei und Totschlag.
    Wenn Du wegen mehrfachen Mordes vor Gericht stehst, dann interessiert niemanden deine Zielvorstellung. Du wanderst in den Knast und basta. Oder hat jemals jemand nach den Zielvorstellungen Hitlers gefragt? Wenn Du 6 Millionen Juden umbringst, dann bist du mehr als nur ein Arschloch. Das Christentum hat 500 Millionen Menschen auf dem Gewissen. Da frage ich mich, warum man über über das Christentum überhaupt noch redet? Es gehört für immer weggesperrt. Das Christentum gehört ebenso wenig zu Deutschland wie der Islam. Zu Deutschland gehören jene Menschen, die unsere Verfassung als Ganzes respektieren und versuchen danach zu leben, auch wenn sie in einzelnen Punkten hin und wieder versagen - ganz egal ob Christen oder Muslime. Jeder Glaube gehört zu Deutschland, aber nicht eine einzige Religion. Auch die christlichen Kirchen mißachten unsere Verfassung...ich muss Dir die einzelnen Punkte sicherlich nicht aufzählen.

    Zitat

    Daher: Liebet Eure Feinde. Sie sind zwar unbarmherzige, doch hilfreiche "Lehrer" dessen, was wir nur umkehren müssten, das Bild vom Kopf auf die Füße zu stellen.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ich gehorche einzig und alleine der Natur- deshalb vernichte ich meine Feinde - versuche es zumindest. Die Natur hat mir u.a. auch den Hass geschenkt, und Geschenke soll man annehmen.

  9. #9
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Was die Neo-Darwinisten, denen die von Dir wiederholt wiederholte Ansicht zu verdanken ist, dabei übersehen, ist ein Ausspruch von Darwin über den Einfluss der Umgebung:

    "Meiner Meinung nach war der größte Fehler, der mir unterlaufen ist, dass ich neben der natürlichen Auslese dem Einfluss der Umgebung, z.B. Nahrung, Klima etc., nicht genug Beachtung geschenkt habe. [...] Als ich die "Entstehung der Arten" schrieb und auch noch einige Jahre später, fand ich nur dürftige Hinweise auf den direkten Einfluss der Umgebung, aber mittlerweile gibt es zahlreiche Belege dafür." (Charles Darwin über seine eigene THEORIE)

    Die "Überbetonung des genetischen Determinismus" führt zu der Überzeugung, von den Genen gesteuert zu werden und ohnmächtig "daneben" zu stehen und damit "außer sich" zu "sein". (Was letztlich voll daneben ist, wenn alle kollektiv neben sich stehen und die "Geisterfahrerfahrt" zum einzigen Weg (in die Selbst-losigkeit) zu erklären...)

    Die Einbeziehung der neueren Forschungsergebniss ergibt ein anderes Bild: Statt einer endlosen Abfolge sinnloser und grausamer Schlachten sehen wir eine artübergreifende Kooperation in einem Superorganismus. Bewiesen ist sogar ein artübergreifender genetischer Austausch!!!

    Daniel Drell. Leiter des mikrobiellen Genomprogramms im US- Energieministerium stellte 2001 im Science-Magazin fest: "wir können nicht mehr mit Sicherheit behaupten, was eine ART ist..."

    Wie könnte die Entstehung der Arten also geklärt worden sein, wenn der "Begriff" Arten sich nun auflöst, da er vorschnell "bewertet" wurde? Immer wieder lösten sich Theorien in Schall und Rauch auf und an einer auszubauenden und mangelhaften Theorie festzuhalten, ist die Abwehr der Wahrheit aus dem wissenschaftlichen Ego heraus. Wer gibt einen irren Irrtum gerne zu?


    Zitat: "Die neuen Fortschritte haben einen weiteren Kooperationsmechanismus zwischen den Arten aufgezeigt. Lebene Organismen scheinen ihre Zellverbände dadurch zu integrieren, dass sie ihre Gene austauschen. Man dachte lange, Gene könnten nur an die direkten Nachkommen eines Organismus weitergegeben werden. Jetzt erkennen die Wissenschaftler, dass das nicht nur bei Mitgliedern der gleichen ARt, sondern auch mit Mitgliedern anderer ARten der Fall ist. Der Austausch von genetischen Informationen durch Gen-Tranfer beschleunigt die Evolution, da die Organismen auf diese >>erlernte Erfahrungen<< von anderen übernehmen können." (1)


    Im Gegensatz dazu wurde der Begründer dieser "organischen Gesamtevolution", Jean-Baptiste Lammarck, von der Kirche gedisst und wir folgen weiterhin einer unbewiesenen Theorie, die das Ego zum Herrscher über die Erfahrungen macht, die genetisch verankert sind.

    Die Natur, liebe andere Dimension, beruht auf Kooperation, nicht auf Kampf. Von der Zellebene bis in den Kosmos ist dies die Grundentscheidung:

    Kampf oder Kooperation?

    Worauf beruht "Erfahrungsaustauch"?

    Die Definition von Lamarck entstand rund 50 Jahre vor Darwin und war weitaus weitsichtiger, ein Grund, warum sie auch nach 200 JAhren noch auf erbitterten Widerstand stößt. Sie besagte: "Seine Theorie ging davon aus, dass die Evolution auf einer >>instruktiven<<, kooperativen Interaktion zwischen Organismus und ihrer Umgebung beruht, die es den Lebensformen ermöglicht, zu überleben und sich in einer dynamischen Welt zu entwickeln. Er ahnte, dass Organismen Formen der Anpassung hervorbringen und weitergeben und dass diese dann das Überleben dieses ORganismus in einer sich verändernden Umgebung sichern. Interessanterweise passen Lamarcks Hypothesen zu den neuen Erkenntnissen der modernen Zellbiologie darüber, wie sich Immunsysteme an ihre Umgebung anpassen." (2)

    Die Tauben, die in London nun lieber die U-Bahn nutzen, statt konventionell und konservativ noch zu fliegen, integrieren die technischen Errungenschaften der Spezies Mensch in den "Fähigkeitspool" der Natur.

    Die Darwinisten entfernen den Menschen daraus, was, wie DU richtig bemerkst, kausal ein Motiv der Kirche darstellt. Dort galt die Annahme, der Mensch hätte sich "entwickelt", als Gotteslästerung. Die heute notwendige Annahme aus den Forschungsergebnissen würde bedeuten, dass die gesamte Schöpfung sich zusammen aus einem "Gedanken- und Wissenspool" bedient und alles tatsächlich zusammen und verbunden lernt.

    Eigentlich etwas, das ich im Kurs zu verdeutlichen suchte.

    Und: Die kranken Christen kriegen ab 2017 Cannabis ala Schmerztherapie. Bei Kim Jung Il in Nordkorea ist das Grass billiger als der Tabak und der Guteste braucht keine Staatsreligion mehr.

    Da Kiffen jedoch friedlich macht und den Grundgedanken eines gemeinsamen Erlebniss in einer verbundenen Erfahrung macht, passt es der Kirche nicht in den Kram. Aber bitte vergleiche doch nicht ständig die "bestgeführte Werbeagentur der Geschichte" mit dem, was Christus uns über die Himmelfahrt sagte:

    "Was Du an einen meiner Brüder tust, das tust Du an allen meiner Brüder."

    Sogar genetisch artübergreifend, könnte heute ergänzt werden. Aber wie hätte es damals erklärt werden können?

    Heute ist Gott bewiesen, doch die Wissenschaft hängt dogmatisch an ihrem Irrtum fest. Gott ist die ursprüngliche Gesamtheit aller Informationen, die verweendet werden können, zur Ganzheit der Wahrheit zusammengesetzt zu werden. Dem Neo-Darwinismus fehlen die entscheidenden Informationen zum Nutzen von Kooperation. Du hast natürlich recht: Den Religionen irgendwie auch...

    Die organische Gesamtevolution aller Arten würde den Menschen vom Thron stoßen. Doch nur aus Ego-Sicht. Aus einer selbsterfüllten Perspektive ist es das natürlichste der Welt, alle Informationen in der "Akasha-Chronik" zu sammeln und für alle Mitglieder des Speziessystems zur Verfügung zu stellen. Evolution ist das Sammeln von Informationen über bestimmte erlernte Mechanismen, die epigenetisch wechselwirkend, über die "Umgebung" im Sinne von Mitwelt, die Genaktivität steuert.

    Was möglicherweise daher damals bekannt gewesen sein mag, war der genetische Erfahrungsschatz, durch die Beigabe von Cannabisgenetik einen "Zellschutzfaktor" zu gewinnen, der heilsame Kräfte besitzt. Heilung ist immer zuerst eine Heilung des Geistes, der die Bewusstseinsatmosphäre schafft, in der Informationen ausgetauscht werden.

    "Mit Schaum vor dem Mund", wie in der heutigen politischen Kommunikation üblich, werden Informationen zur Waffe. Im Wissen, dass alle immer alles gleichzeitig ER-Lernen, liegt die Möglichkeit, den früheren Fehlern einen Nutzen zu verleihen. Damit schwindet die "kognitive Dissonanz" über die vergeudete Vergangenheit und Vergebung bekommt einen Sinn:

    Wir entfernen nicht nur unsere kognitive Dissonanz in der Transformation der Schuld aus der Vergangenheit: Wir erinnern nur an die vorhandene genetische Verankerung der Unschuld. Ein genetischer Grundzustand in Anerkennung der friedlichen Koexistenzprämisse, unter der Leben erfreulich gestaltet werden könnte, gäbe es Darwins IRrtum nicht, der im Grunde auf die Kirche und Descartes zurückgeht...

    (1) Quelle: Bruce H. Lipton, "Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene steuern", KOHA-Verlag Burgrain, Seiten 44 / 45
    (2) ebenda, Seite 42
    Geändert von Michael (05.05.16 um 11:20 Uhr)

  10. #10
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Die Natur, liebe andere Dimension, beruht auf Kooperation, nicht auf Kampf. Von der Zellebene bis in den Kosmos ist dies die Grundentscheidung:

    Kampf oder Kooperation?

    --------------------------------------------------------------------------------

    Beides. Es geht darum zu überleben, mal ist Kooperation dafür nötig, mal Kampf. Im Zeitraffer angeschaut sieht man, dass auch Pflanzen miteinander kämpfen, aufeinander einschlagen um ans Licht zu kommen. Die Pflanze benötigt Licht um zu überleben, also kämpft sie darum. Die Natur ist nicht nur die Mutter der Pflanzen, sondern auch unsere Mutter - und sie zeigt uns wie wir überleben. Zeitraffer und Zeitlupe zeigen uns oft ganz andere Wahrheiten...also hat die Geschwindigkeit großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung, auf unser Bewusstsein. Vielleicht, ich habe mich noch nicht damit befasst, kennt unser Unterbewusstsein gar keine Geschwindigkeit?!? Vielleicht arbeitet es mit eingefrorenen Bildern? Bestimmt sogar, denn wir reden ja auch vom fotographischen Gedächtnis. Es würde zumindest einiges erklären.
    Wir kennen das auch von Zugreisen. Du sitzt im stehenden Zug, während der Zug nebenan losfährt, hast aber das Gefühl im fahrenden Zug zu sitzen. Vielleicht spielt es für das Unterbewusstsein gar keine Rolle welcher Zug sich nun bewegt, da es nicht veortet ist und einfach nur Standbilder abgleicht, während es für das Bewusstsein elemantar wichtig ist welcher Zug nun fährt, da es daraus die richtigen Schlüsse ziehen muss.

  11. #11
    Sohn des Hauses
    Registriert seit
    28.February 2002
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    39
    Renommee-Modifikator
    0

    AW: Cannabis und Christentum

    Natürlich war Jesus Kiffer, ebenso hat er gesoffen. Das wird jedem klar der sich mit Hanf beschäftigt und ist unausweichlich. Alle Religionen der Welt kommen aus der Natur und sind in ihr begründet, der richtige Nutzen von Pflanzen bildet den Kern der Bräuche und Riten. Zu fragen ob Christentum und Hanf zusammengehören ist genau so schwachsinnig zu fragen ob Christentum und Wein in Beziehung zueinander stehen. Wenn Gott es nicht gewollt hätte, wäre es illegal. Denkt doch ma mit...

  12. #12
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Der Mann Moses und die monotheistische Religion

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Ma...ische_Religion


    Damals mehr These als Studie, ist das heute so gut wie bewiesen. Christentum, Islam und Judentum...die großen Weltreligionen gehen alle auf Moses zurück...bzw. auf Echnaton. Moses war Ägypter, daran kann es überhaupt keine Zweifel (mehr) geben. Die Ägypter kannten damals Wein und Bier...ab 1500 v.Chr. auch Opium. Der Konsum von Wein und Bier im Alltag und bei spirituellen Festen ist nachgewiesen...ob sie das Opium auch als Droge für einen Rausch konsumierten...oder nur als Medizin verabreichten...bleibt bis heute offen. Johannes der Täufer war gewiss ein Kiffer im täglichen Vollrausch...Jesus und seine Jünger wohl auch.

  13. #13
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Es ist nicht wirklich wichtig, wodurch der Gehirnstoffwechsel "angeregt" wird, seine gewohnten Wahrnehmungsmuster aufzugeben. Wichtig ist, die metaphysische Erfahrung in einen intentionalen Kontext einzubinden. Zwar wusste niemand wirklich, warum etwas wirkt. Es reichte, glaubhaft die Überzeugung zu vermitteln, es werde wirken.

    Wichtig ist es, Erfahrungen außerhalb gewohnter Denkmuster zu integrieren, den Erfahrungshorizont beständig zu vergrößern. Im Grunde die Absicht, etwas "daraus lernen" zu wollen. Als Kompensationsmechanismus, als "Urlaub vor sich selbst", sollte der Konsum bewusstseinsverändernder Substanzen jedoch nicht genutzt werden. Auch diese Geister sehen wir nicht wirklich - der Schamane kommunizierte mit Heilpflanzen und "tauscht" sich dabei quasi epigenetisch aus, indem in der Kooperationsabsicht ein geteilter Koexistenzwille zum Ausdruck kommt.

    Die Frage, ob das Unterbewusstsein "Zeit" kennt, finde ich hierbei wichtig: Es bekommt durch Zeit Raum zur Entfaltung, wirksam ist es jedoch immer in dem Jetzt, in dem ein Auslösemechanismus eine bestimmte "Leier", ein eingefahrenes Verhaltensmuster, abspielt und abspult.

    Beispiel "Guter Vorsatz": Je länger die Verwirklichung in die Zukunft "verlegt" wird, zum Beispiel, wenn dem Unterbewusstsein im Herbst gesagt wird, ab Sylvester" das Rauchen aufzugeben, wird ihm Zeit für WIRKUNG eingeräumt. Ursache ist jedoch, das Rauchen unbewusst weiterhin mit Genuss zu verbinden. Solange dem jeweiligen (kompensatorischen) Laster ein Nutzen (vom Unter- und Unbewusstem) verliehen wird, werden die "alten Schallplatten gewählt" ohne sich der Auswahlmöglichkeit bewusst zu sein.

    Die "alten Leiern", die uns dazu bringen, voller Wut gegen die "Musikbox" zu treten, haben wir dort einschleifen lassen. Daher mag es hilfreich sein, sich als denjenigen zu betrachten, der erkennt, wozu die Zahlen und Buchstaben auf der alten Musikbox gut sind: Sie bezeichnen den Titel des Stückes, das später zu hören ist.

    Wollte sagen: Es gibt mehr Auswahlmöglichkeiten zwischen Himmel und Erde, als wir bisher abgespult und abgespielt haben.

    Im Unterbewusstsein liegt jedoch die Überzeugung, wie "böse" es wäre, nicht das Opfer der Abhängigkeit von irgendetwas im Außen zu sein.

    Unser Glückes Schmied zu sein, erfordert, das Eisen auch zu schieden, solange es heiß ist. Wir beklagen beim Schmied die alte Leier: Einzelne Schwerter statt gemeinsamer Pflugscharen. Leben ist Kooperation und erst alle Erfahrungen der Vergangenheit zusammen bestimmen den Möglichkeitshorizont der Gegenwart.

    Das Unterbewusstsein ist wie eine Musikbox, die Schallplatten darin sind unsere Gewohnheiten, die zu "Werten" wurden und damit wird dann das Mittel zum Selbstzweck. Nicht zum Zweck, das Selbst zu sein, ohne irgendetwas dazu zu bedürfen. Klar wird bei Moses jedoch auch, welche Schlangen wir nicht sehen. Solange die energetischen Wirkungen von Substanzen - mit eigener Rezeptorklasse auf der Zellmembran - nicht zur Schlangenbeschwörung einsetzen, ist der Entropiegehalt der Information von alten Leiern überdeckt.

    Die Salbung, womit die Diskussion hier begann, ist das Abdichten des Seelengefäßes als Schutz vor Stressfaktoren (ungerichteter Wirkkräfte des kämpfenden Unbewussten). Die Illusion von Macht wurde durch Moses insgesamt und - am Besispiel mit den Schlangenbeschwörern des Pharao, in der Schlangenanalogie verpackt, in einen Kontext zum Sündenfall gebracht.

    Wir glaubten der Schlange, ein Bedürfnis zu haben. Eigentlich haben wir nur das Bedürfnis, das Gefühl zu spüren, JETZT kein Bedürfnis zu empfinden. Denn dann stimmen Bewusstes und Unbewusstes darin überein, keinen Nutzen in der "alten Leier" zu sehen.

    Daher teile ich die meinungsfeste Meinung eines Meinungslosen zum Nachdenken weiterhin, glaube jedoch nicht, dass spirituell weit fortgeschrittene und entwickelte Seelen es nötig gehabt hätten, dauerhafter Kompensationsmechanismen zu bedürfen. Und: Als Salbe, mit anderen Wirkstoffen aufgetragen, wären die "Gesalbten" nicht zwangsläufig sofort gänzlich bewusstseinsgetrübt. Halt nur durch bestimmte energetische Pflanzenkräfte gegen bestimmte Einflüsse geschützt.

    Johannes taufte daneben auch mit Wasser, nicht mit Wein. Nicht, er "ersäufte" den Christus: Er täufte den Christus. Ob das jetzt wirklich "Vollrausch" beinhaltet?

    Vielleicht waren sie auch vom Leben an sich berauscht und brauchten weder Fromms noch Pille in der Stille. Das Ritual der metaphysischen Dimensionsöffnung durch psychoaktive Substanzen in einem entwicklungsförderlichen Umfeld kam uns abhanden, ist jedoch eine lernbrare Erfahrung. Ohne Einbindung in Kultur und Ritual verkommt jede Substanz- oder Objektanbindung zum "Urlaub vor sich selbst", eine alte Leier, diese Flucht...

    Wenn wir vor uns selbst fliehen müssen, betrachten wir Kompensationsverhalten.

    Wenn wir die Entscheidung getroffen haben, über den bisherigen Tellerrand hinausblicken zu wollen, können substanzbezogene Erfahrungsmuster durchaus hilfreich sein. Es kommt immmer auf den Kontext und die Intention an. Daneben gab es die Substanzen damals vom Schamanen und nicht als "Legal-High" im Internet. Dort wissen sie gar nicht, was sie damit bewirken.

    Gab mal einen Arzt, der glaubte, einen Patienten zu behandeln, der ziemlich stark an Warzen zu leiden schien. Er "besprach" einen Arm der schnell verheilte und wollte den Erfolg seiner "angewandten Suggestions- bzw. Hypnosetherapie" von einem Kollegen bestätigen lassen. Dieser stellte eine seltene, erblich bedingte Erkrankung fest, die als UNHEILBAR galt. Doch seine späteren Behandlungserfolge schlugen fehl, er sagte selbst: "Mir fehlte die Überzeugungskraft".

    So bin ich nicht ganz der ÜB-er-Zeugung, ein abhängiger Trinker- und Kifferclub wäre angetreten, die "Medizin" zu verabreichen, die unsere Seelengefäße vor Schadeinflüssen bewahren könnte: Die Überzeugung, nichts zu brauchen, außer das zu sein, was jeder jetzt wäre, würde kein Bedürfnis bestehen, ein Bedürfnis zu sehen.

  14. #14
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    naja, was der Johannes zu sich nahm, wenn er denn überhaupt etwas zu sich nahm, werden wir nie klären können. Mir gefällt aber die Vorstellung, denn das würde vieles, wenn nicht sogar alles erklären. Die Sehnsucht nach einem "Erlöser" war zu jener Zeit gang und gäbe - ob Lepra oder Römer, von irgend etwas wollte man immer erlöst werden, wegen dem man in der heutigen Zeit zum Arzt oder zum Anwalt ginge. Wenn sich zu dieser spirituellen Grundhaltung auch noch Drogen gesellen, dann ist die Gründung einer Sekte nicht mehr weit. Die großen Religionen sind nichts anderes als all die andere Sekten auch. In der Verzweiflung greift man nach jedem Strohhalm. Und da es auch damals schon Leute mit einem Riecher fürs Geldverdienen gab, machten diese auch gleich ein Geschäft daraus. Gut, dass es die Kirchen gibt...denn so viele psychosomatische Kliniken könnte man gar nicht bauen...um den Menschen eine adäquate Alternative zu anzubieten. Weihrauch ist sozusagen das Opium Light für Jedermann.

  15. #15
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Ist es nicht auch hier das Bedürfnis, eines "Erlösers" zu bedürfen, das uns in die Opferrolle einer "Bedürftigkeit" bringt?

    Sag den Menschen, sie sollen suchen und verschweige, wo sie unseren Freund finden, dann brauchst du all die Kompensationsmechanismen.

    Findest du in dir, was du vormals im Außen suchen solltest, wird die emotionale Irrationalität dieser akausalen Rationalität deutlicher.

    Freiheit ist es, nichts zu brauchen, um sich vollkommen frei zu fühlen. Frei bin ich im Geist, nicht in der Abhängigkeit des Geistes von Stoffen, Dingen oder Menschen, die mein Bewusstsein erst in einen Zustand bringen, in dem mein Mangel an spiritueller Grundhaltung mir - gerade und NUR durch irgendetwas - sozial kompensiert erscheint, aber nicht wirklich beseitigt wäre.

    Re-ligio ist die Rückanbindung des Geistes an die - von andere-dimension geschilderte - spirituelle Grundhaltung. In diesem Sinne warne ich vor Drogen als spiritueller Ersatzbefriedigung. Als Anbindungserfahrung jedoch, in einem Gruppenkontext eingebunden, kann es ein notwendiges "Zugehörigkeitsgefühl" erzeugen.

    Das Teilen war für mich als Jugendlicher der Hauptwesenszug der Kifferei: Den Joint zu teilen, schloss niemals jemanden dabei aus. Und: Es war egal, wer die Tüte gebaut hatte - es war praktiisch gelebter Grundsatz, die Freude daran, mit allen Anwesenden zu teilen. So lebte die Kifferei damals von einem Gesamterlebnis, als Legal-High aus dem Netz wohl heute anders.

    Hier in den evangelischen Kirchen gibt es ja nicht einmal mehr Weihrauch.

    Wie "Substanzgebunden" ich hier doch wieder die Unmöglichkeit konstruiere, jetzt keine Gottverbundenheit fühlen zu können...

    Brauchen wir irgendetwas, um zu sein, was wir immer noch sind? Oder brauchen wir nur niemanden, der uns sagt, dass wir etwas brauchen?

    Jeder ist immer alles. Was kann Allem jemals fehlen? Das Nichts? Oder das geteilte Alles? Ohne etwas Teilen zu können, ist alles immer nichts.

    Einzig das Urteil beginnt, etwas anderes sehen zu wollen. So entsteht die Welt, die dann keinem mehr gefällt.

    Blicken wir doch mal auf die Zellebene: Rund 50 Billionen Zellen bewegen ihre Gesamtdarstellung, Körper genannt, mit frisch geputzter und gestriegelter Zellmembran mittels gemeinsamer Absicht in einen Raum, in dem viele 50 Billionen Zellenhaufen darauf warten, eine gemeinsame spirituelle Grundfrequenz wahrzunehmen und sich in ihrem Bewusstsein zu verbinden...

    In einem dieser kleinen Zelluniversen steigt dann ein "Erlöser" von den Irrtümern der Vergangenheit vom Berg hinab und spricht davon, dass Gott das eine Bewusstsein ist, dass all diese Zellgalaxien zusammen, von einem Willen bewegt, zu dieser Zeit an diesen Raum brachte. Das Bewusstsein aller wird dabei von einem Willen bewegt und ist dann "eins". Hier könnten wir von unseren Zellen lernen: Zellen müssen (Bewusstsein - willentlich oder unbewusst) teilen können. Es entspricht nicht unserer "Zellmentalität" aus rund 3,7 Milliarden Jahren Erfahrung, nicht an die Gesamtheit zu denken und mit ihr zu fühlen. Es wäre aus Sicht des Gesamtverbandes mit der Aufgabe der friedlichen Koexistenzprämisse verbunden und führt zur Störung des energetischen Gleichgewichtes, das wir als "Krankheit" betrachten, wenn es Zeit bekommt, lange genug zu bestehen.

    Anders wäre zu vieles nicht zu erklären, zum Beispiel der Begriff "SELBST-Heilung":

    Bewusstsein verschaltet Materie zu belebten Körpern - nicht Materie entwickelt Bewusstsein aus unbelebten Körpern.

    Bei jeder Bewegung geschieht diese "Verschaltung von Materie durch Willensbewusstsein" im Sekundenbruchteil. Wir, als Bewusstsein, sind die komplexe Gesamtwahrnehmungsschaltzentrale für 50 Billionen Bewohner, die sich auf eine friedliche Koexistenzabsicht einigen konnten. Zellen lagern ihre Wahrnehmungsfähigkeiten sozusagen an Spezialistenzellen aus und sind zudem von 5 Leitungssystemen abhängig, die die Gesamtdatenmenge von 100 Milliarden Bits im Gehirn auf 2 000 Bits im Bewusstsein des Gehirnbenutzers reduzieren.

    Wir, als physische Körper-Gehirne im Mangelkonstrukt,, sind eine komplex bewegte Gesamtstruktur, die sich darauf geeinigt hat, im Kampf eine friedliche und sichere Existenz unseres Einzelzellverbandes zu sehen und dabei vom Grundgesetz der Zellen, friedliche Koexistenzabsicht, abweicht.

    Manchen Naturvölkern gelingt es noch, den "Geist" als "Energie" in allem zu sehen, was ist. Geist als "Alles, was ist" wahrzunehmen, wäre damit verbunden, die Wirkung des Lebenskampfes auf unseren "Zellverband" übertragen zu können. Was wäre, wenn jede Zelle mitfühlt, was einer anderen geschieht? Und, was wäre, wenn jede Zelle alles Wissen besäße, dass die Natur bis jetzt entwickelt hat?

    Jede Zelle greift nämllich ständig auf dieses Wissen zu und verankert dort neue Erfahrungen als genetische Programme. Die Frage ist noch, ob der Zellkern oder die Membran das eigentliche "Gehirn" der Zelle abbildet. Ich tippe auf ein Funknetz. Dasselbe Funknetz, das jeden Gedanken in jedes Bewusstsein hieneinträgt. Die Auswahl findet in erlernten "Kernüberzeugungssystemen" statt, die als "alte Leiern" kaum noch reflektiert werden.

    Der "Gesellschaftsvertrag" bestimmten Überzeugungssystemen, egal welcher Art, zu folgen, muss jedoch nicht immer folgerichtig sein. Dumm ist nämlich, im kollektiven Streben nach einem Erlöser sagen wir, dass jetzt nicht hier sein kann, was uns aus den Kompensationsmechanismen "Bedürfnis" im kollektiven Spannungsbogen "Erlösung" erst zuwachsen soll und DANN die Auferstehung des Geistes möglich macht.

    Nee, die Auferstehung des Geistes kann ja nur im Geist stattfinden. Drum suche im Mangel, was nur im Geiste der Fülle zu finden ist, und du wirst die Menschen (durch den Hass) fast ewig an den Irrtum binden. Zu suchen, wo doch nichts zu finden ist, außer Bewusstsein und Energie, scheint mir ein Vertrag mit dem Irrtum zu sein. Der Irrtum, im Außen zu finden, was das Innen beeinflusst...

    Die kollektive Definition der Abwesenheit des Göttlichen - schon in jeder Zelle - bedingt seine "angenommene Abwesenheit als kollektives Denkmuster". Wirkt dieser Irrtum dann in der Physis, gilt die "Abwesenheit" als bewiesen. Aber an sich ein Trugschluss, nimmt man die "Kernüberzeugung" der Mangeldefinition dabei mal "als religiösen Gesellschaftsvertrag der vergeblichen Suche" an. Die Kernüberzeugung der Zelle ist es, alle "Daten und Informationen" im Kern zu besitzen und sich auf die spezialisierten Zellen zu verlassen, die sie als komplexes Nervensystem außerhalb von sich annehmen müssen, wenn sie sich zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse an das Bewusstsein wenden, das dann "Versorgungsvorgänge" im Spannungsbogen von Mangel und Befriedigung in seiner Mitwelt anstößt. Göttlichkeit beginnt in der vollkommenen Zellinformation, die als Zellkommunikation nicht auf einen Körper begrenzt ist. Die Existenz von Mitgefühl mag dies auch körperlich verdeutlichen, woher das Wort Mit-Leid wohl stammt: Es geht uns schlecht(er), wenn es anderen sehr schlecht geht. Es geht uns besser, wenn es anderen besser ergeht. Die Grenzen dieser Gedanken bilden den unüberbrückbaren Graben der Illusion getrennter Geister. Das Denkmuster der "Abwesenheit" ist die Trennung von der Wahrheit der "Anwesenheit" in jedem Bewusstseinsfraktal.

    Was jedoch, wenn die "These der Abwesenheit" gar nicht wirklich wäre und wir nur fäschlich - im kollektiven Irrtum und über die Zeit hinweg kollektiv gefestigt - annahmen, dass dem so sei?
    Geändert von Michael (11.05.16 um 10:48 Uhr)

  16. #16
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Tagesgespräch

    Zitat

    BKA-Bewerber scheitern am Deutschtest

    http://www.spiegel.de/panorama/bunde...a-1124217.html

    Pisa-Studie, TIMMS-Studie,...37% der Lehrer wissen nicht um die Wirkung von Cannabis...nun dieser Bericht. Haben wir ein Lehrer-Problem? Viele Firmen klagen über Nachwuchsmangel...zwar fehle es nicht an Bewerbern...doch sind diese...trotz guter Noten... oft nicht zu gebrauchen...nicht alltagstauglich. Das Problem wird sich sogar verschärfen...wegen des akuten Lehrermangels macht man bei den Anforderungen Abstriche. Davor warnten die Experten...im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik...schon vor vielen Monaten.

  17. #17
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Diese Unwissenheit ist ja eigentlich "Programm", denn entgegen der obigen Überschrift ist Cannabis ja eindeutig die Kulturdroge der Moslems.

    Ja und das ist der Punkt, den du oben ansprichst: Trotz bester Noten haben viele Menschen keine Ahnung, was dann "damit" im Berufsleben anzufangen ist.

    Hier wäre dann aber auch auf die eher "unchristliche ARMUTSINDUSTRIE" einzugehen, die darin ein Milliardengeschäft sieht und findet.

    Zur Studie über die kulturelle Verwendung ist dieser Ordner ja prädestiniert, denn sowohl Moslems als auch Christen (und alle anderen Religionen und Subkulturen) würden ja ihre "Persönlichkeit" nach Grundgesetz ausleben dürfen. Was bisher ja verboten war, kein Prieser hätte Cannabisblüten in den Weihrauch mischen dürfen, um dem Eucharistieritual mal etwas Pepp zu verleihen.

    Ich meine, ich wohne hier dirket hinter der Dorfkirche und sehe, wie verwaist das schöne Gebäude darauf wartet, mal zu dem Zweck genutzt zu werden, für den es gebaut wurde: Menschen miteinander und mit Gott zu verbinden. Aber "sie" scheinen in einem Dornröschenschlaf versunken und sind nicht bereit für neue Lebendigkeit.

    Eigentlich ja wie mit Ärzten auch: Machen sie ihrer Job richtig, sind sie fortan arbeitslos.

    Mehr als einmal muss ja nicht gelernt werden, was zu lernen war - nämlich, wie gelernt wird. Mehr als einmal muss nicht geheilt werden, was zu heilen war. Gilt für Lehrer auch: Haben sie vermittelt, wie individuelles Lernen fünktioniert, würden sie zu Lernbegleitern, zu Lernmentoren sozusagen, die individuelle STÄRKEN fördern.

    Es ist wohl diese "Gleichmacherei", die so wenig Glanz in die Augen der Kids zu befördern in der Lage ist.

    Am Deutschtest würde ich wohl auch scheitern. Erlernte Inhalte zu überschreiben, damit hat mein Gehirn ein Problem. Es hätten alle Bücher nach alter Rechtsschreibung sofort verbrannt werden müssen. Nur die Deutschen glauben, dass sich lebendige Sprache per Dekret verändern lässt. Die Pisa-Quittung kriegen wir jedes Jahr, denn die Eltern, die den Kindern bei den Hausaufgaben helfen, würden im Deutschtest ebenso zumeist durchfallen.

    Und, um auf die kulturelle christliche Verwendung zurückzukommen: Es waren sicherlich Mixturen, die verwendet wurden. Was genau, werde ich mal den Pfarrer von nebenan fragen. Leider wirkt er immer so unausgeglichen, er könnte Seelsorge benötigen. Ja, ein wenig Liebe bräuchte die christliche kirche. lässt sie das ganze Jahr fast allein litaneien und niemand dankt es dem von der Welt enttäuschten Gottesmann.

    Nee, eine "traurige Kirche" kann keinen schwarzen Hund hinter dem Ofen hervorlocken. Ist irgendwie ohne Bezug ins "praktische Leben", was andere-dimension ja eingangs in mehreren Bereichen feststellt. Es fehlt die geistige Vernetzung, die hinter der Konzentration auf das Göttliche wartet.

    Die gelebte Kommunikation mit einer spirituellen Präsenz dürckt sich hier unter nicht wirklich aus. Das Geläut wirkt aber irgendwie reinigend, obwohl die Glocke einen leichten Oberton wirft. Und dreimal am Tag gibt es Engelsgeläut, je 3* 3 Schläge.

    Kirche ist noch da, aber keiner, der lebendiges Wasser anbieten könnte.

    In der kulturellen Verwendung steht halt die Kommunikation mit den geistigen Ebenen im Vordergrund. Davor steht die Konzentration, die in völlige Abstraktion führen kann. Es ist eigentlich ein Zustand, in dem Gedanken unnötig geworden sind.

    Dann wird auch klar, warum jedes Denken einer Problemdefinition entspringt.

    Wenn im Jetzt die Vergangenheit vergangen und die Zukunft noch ungeschehen ist, gibt es keinen Grund, die Aufmerksamkeit zu zerfasern und sich damit auf Dauer energetisch zu überlasten.

    Bemerkenswert ist die andauernde Verwendung von bestimmten Ritualen in der christlichen Kirche, ohne noch "wissen zu wollen", was den Hintergrund dessen jeweils abbildet.

    Bei Eucharistie wird klar, dass die esoterischen Wisseninhalte halt nur verschwiegen wurden. Angewendet werden sie weiter, doch nicht mit LEBEN gefüllt.

    Was Eucharistie eigentlich ist, darüber später mehr.

  18. #18
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat WSIB

    Diese Unwissenheit ist ja eigentlich "Programm", denn entgegen der obigen Überschrift ist Cannabis ja eindeutig die Kulturdroge der Moslems.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ja, die "natürlichen" Drogen kommen alle aus dem Kulturraum der Moslems - die Überschrift widerspricht dem auch gar nicht...zumal auch die Christen aus dem Kulturraum der Moslems kommen.

    Zitat WSIB

    Ich meine, ich wohne hier dirket hinter der Dorfkirche und sehe, wie verwaist das schöne Gebäude darauf wartet, mal zu dem Zweck genutzt zu werden, für den es gebaut wurde: Menschen miteinander und mit Gott zu verbinden. Aber "sie" scheinen in einem Dornröschenschlaf versunken und sind nicht bereit für neue Lebendigkeit.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Die Kirche muss sich modernisieren...will sie ihre Schäfchen auch in Zukunft mobilisieren. Auch die Kirche kann das digitale Zeitalter nicht einfach so ausblenden...dürfte auch gar kein Problem sein...im Vatikan arbeitete man schon mit Tablets...da wussten wir noch gar nicht was das ist.

    Zitat WSIB


    Mehr als einmal muss ja nicht gelernt werden, was zu lernen war - nämlich, wie gelernt wird. Mehr als einmal muss nicht geheilt werden, was zu heilen war. Gilt für Lehrer auch: Haben sie vermittelt, wie individuelles Lernen fünktioniert, würden sie zu Lernbegleitern, zu Lernmentoren sozusagen, die individuelle STÄRKEN fördern.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ich kenne persönlich Lehrer...die genau das verkörpern...sie lehren allesamt an Integrierten Gesamtschulen. Die IGS gehen schon in die richtige Richtung...allerdings noch zu halbherzig.
    Dort...wo ich es vor Ort beobachten kann...sind die Lehrer bei ihren Schülern sehr beliebt...ohne deshalb an Autorität zu verlieren. Sie verstehen es mehrheitlich zu motivieren und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen zu lassen. Und auch hier habe ich das Gefühl, dass die Lehrer professioneller sind als die Lehrerinnen. Die Damen, ich muss es leider so sagen, können auch hier nicht über ihren Schatten springen...entscheiden zu sehr nach Sympathie...mag menschlich sein...ist aber auch unprofessionell. Ob Bäckereifachverkäuferin, Hausärztin...oder auch Lehrerin...du weißt als Kunde/Patient/Schüler nie woran du bist - nicht nur...aber auch deshalb bin ich ein absoluter Gegner der Frauenquote im Berufsleben.

    Zitat WSIB

    Es ist wohl diese "Gleichmacherei", die so wenig Glanz in die Augen der Kids zu befördern in der Lage ist
    --------------------------------------------------------------------------------------------------
    Gut auf den Punkt gebracht - ja...so ist es.


    Zitat WSIB

    Am Deutschtest würde ich wohl auch scheitern. Erlernte Inhalte zu überschreiben, damit hat mein Gehirn ein Problem. Es hätten alle Bücher nach alter Rechtsschreibung sofort verbrannt werden müssen. Nur die Deutschen glauben, dass sich lebendige Sprache per Dekret verändern lässt. Die Pisa-Quittung kriegen wir jedes Jahr, denn die Eltern, die den Kindern bei den Hausaufgaben helfen, würden im Deutschtest ebenso zumeist durchfallen.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Auch ich würde durchfallen...heute wie damals...weil Sprache viel mehr ist als Rechtschreibung und Grammatik...und mich nur das "mehr" interessiert. Hier weniger...anderswo öfter...werden manche meiner Sätze zitiert und auf Punkt und Komma korrigiert. Ich kann da (heute) nur noch lächeln...denke mir dabei; ob er/sie auch Texte vorweisen kann...die in siebzehn Sprachen veröffentlicht wurden und auf fünf Kontinenten gelesen werden?


    Zitat WSIB

    Bemerkenswert ist die andauernde Verwendung von bestimmten Ritualen in der christlichen Kirche, ohne noch "wissen zu wollen", was den Hintergrund dessen jeweils abbildet.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Rituale sind für uns Menschen...auch ausserhalb der Kirche...sehr wichtig.

  19. #19
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Das Ritual der Eucharistie verändert sich tatsächlich weiter. Als Heiliges Abendmahl in verschiedene Lithurgien eingebunden, soll durch die "Herabrufung des Heiligen Geistes" (Epiklese), eine "Wesensveränderung" (Transsubstation) von Brot zum Leib und von Wein zum Blut Christi IM KELCH bewirkt werden. Dies geschieht durch die heilige Kommunion in "anerkannter Wechselwirkung" aller daran Beteiiigten.

    Hierzu werden zumeist die drei "synoptischen" (das Ganze umfassende) Evangelien oder der erste Brief des Paulus an die Korinther herangezogen, wobei sich alle vier Texte auf das "Brot brechen" beim letzten Abendmahl beziehen.

    Erst 2001 wurde von der katholischen Kirche eine "Neuerung" eingeführt, indem die "Gültigkeit" des Ritus auch ohne "Einsetzungsworte" anerkannt wurde. Was dort dann heißt: "Konsekration" ohne "Einsetzungs-", also "Beschwörungsworte" ergibt gleichfalls einen anerkannten Ritus.

    Das "Sakrament" liegt das Heilmittel, Heilszeichen oder der Heilsweg, ist im Christentum ein Ritus, der als sichtbares Zeichen im Rahmen einer sichtbaren Hqandlung eine unsichtbare Wirkung zur Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt. Dieser "Vergenwärtigung" wird möglich, "weil der Geist Christi Christus selber gegenwärtig sein l#sst". (Wörterbuch des Christentums, orbis-Verlag, S.20)

    Gleich ist in allen "Worten", die auch im Anfang standen, die folgende Formulierung:

    "Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, (also dies RITUAL, Anm.) sooft ihr daraus trinkt zu meinem GEDÄCHTNIS:"

    Diese "Neuentdeckung des Erinnerns" (memoria) "bedeutet ein Gegenwärtigsetzen und überwindet die chronologischen Schrankendes Damals und Heute." (ebd.)

    In diese "Große Danksagung" wird "synoptisch" immer die gesamte Schöpfung einbezogen und so wird die platonische "überzeitliche und ungewordene Ideenwelt" zwar übernommen, doch zugleich durchbrochen. indem die Gesamtheit der Gemeinde an diesem Prozess teilhat, in dem Gott "in das Zeitliche eingeht".

    In der "Alten Kirche" ging die kosmische Dimension noch weiter:

    "Wie die Inkranation für die "Alte Kirche" eine kosmische Kimension hat, in der die Vergöttlichung der menschlichen Natur beginnt, so hat jede E.-feier eine kosmische, die ganze Schöpfung in Lobpreis und Dank einbeziehende Dimension.

    Wieweit die Transsubstation wirklich oder symbolisch aufzufassen sei, darüber entzündeten sich im Folgenden natürlich die Gemüter und die Tiefe der Bedeutung des "synoptischen Prozesses" verblich im aufkommenden Materialismus. Zumal ab dem Mittelalter die "WEIHEVOLLMACHT" an die Priesterschaft gebunden wurde. Teilhabe am Herabsinken der ungewordenen platonischen Ideenwelt eines Zeitlosen wurde damit wiederum unmöglich.

    Aus der Kommunion mit dem Heiligen Geist wurde ein "Hostienkult" und aus Teilhabe wurde lithurgische Litanei. So wurde versucht, dem im Mittelalter aufkommenden "magischen Missbrauch" zu begegnen.

    Im Volksmund haben sich die Wirkungen der Kommunion mit dem Heiligen Geist jedoch erhalten. In Sätzen wie:

    "Liebe geht durch den Magen"
    "Gut essen hält Leib und Seele zusammen",

    klingt noch an, dass "sich regen Segen bringt". Als sich bei den sichtbaren Handlungen der Priesterschaft in den Menschen jedoch keine unsichtbaren Wirkungen mehr niederschlugen und das Heilige in unzähligen "Privatmessen" versteigert wurde, konnte eine kosmische Dimension natürlich nicht mehr "vermittelt" werden.

    Die "magische Defininition" der Eucharistie ist eine individuelle Kommunion und Kommunikation, die "kleines Dankgebet" genannt werden könnte. Wieder stehen sichtbare Handlungen, wie das Tischgebet, für das Herabrufen einer unsichtbaren Wirkung und damit Wirklichkeit Gottes.

    Da kaum anzunehmen ist, das egoistische Wünsche sich mit der Wirklichkeit Gottes überschneiden, sind es göttliche Eigenschaften wie Gesundheit, Liebe, Ruhe oder Frieden, die aus dem ungewordenen Ideenwelt zum Herabsteigen in die grobstoffliche Materie aufgefordert werden.

    Gottes Segen in die Speisen oder Getränke zu legen, indem die Gegenwart Christi vergenwärtigt wird, ist letztlich "anerkannter Volksglaube", obwohl die Kirche seit dem Mittelalter an diesem Monopol auf das "Spenden von Heiligkeit" arbeitet, wohl um die Spendenflut, also den modernen Ablasshandel, nicht abreißen lassen zu lassen.


    Was jedoch die geistige "Influenzierung" von Essen mit Eigenschaften angeht, wird deutlicher, "wenn der Koch verliebt zu sein scheint" oder die Liebe durch den Magen ging. Wobei sie eigentlich meist durch die Nase einströmt... Denn auch die Luft kann "influenziert" werden. "Dicke Luft", "etwas liegt in der Luft" oder das berühmte "Knistern" selbiger könnten weitere Lieder davon singen.

    Wie Christus dazu im Korintherbrief des Apostels Paulus zitiert wird, könnte als Einstimmung auf ein persönliches Heiligungsritual aufgefasst werden und enthält nicht unwesentliche Aussagen:

    "26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 27 Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. 28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. 29 Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. 30 Deswegen sind unter euch viele schwach und krank und nicht wenige sind schon entschlafen. 31 Gingen wir mit uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet. 32 Doch wenn wir jetzt vom Herrn gerichtet werden, dann ist es eine Zurechtweisung, damit wir nicht zusammen mit der Welt verdammt werden. 33 Wenn ihr also zum Mahl zusammenkommt, meine Brüder, wartet aufeinander! 34 Wer Hunger hat, soll zu Hause essen; sonst wird euch die Zusammenkunft zum Gericht. Weitere Anordnungen werde ich treffen, wenn ich komme."

    Tja, aber was war der Bund, der damit besiegelt wurde?

    Ihr sollt für Heiligkeit ordentlich bezahlen?

    oder:

    Ihr sollt an der Heiligkeit teilhaben?


    Nur mit einem kannst du dauerhaft Geld und Spendenquittungen - für einen chronischen Pleitier, wie der Gott der Kirche es zu sein scheint - sammeln.


    Was jedoch durch den Heiligen Geist in der Kommunion "geheiligt" wurde, ist geheilt.

    Arbeitslose Päpste wären eigentlich ein Indiz für erfolgte Heiligung und Heilung. Einen haben wir ja schon...

    Zu den praktischen Aspekten der Eucharistie, also des "Beaufschlagens sichtbarer Materie mit unsichtbaren göttlichen Wirkkräften", die Tage mehr.

  20. #20
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Natürlich wird in 26. nicht auf die Überwindung des Todes, die Auferstehung, eingegangen.

    Sonst wäre es möglich, zu sagen:

    "Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr die Gegenwärtigkeit des Herrn, bis er kommt."

    Aber dann wären "Schuld" und "Erbsünde" ja unmöglich und die Spendenblöcke blieben ungezückt...

    Nee, die haben echt vergessen, die "Teilhabe" am "Unsichtbaren" und "Ungewordenen" noch zu vermitteln, daher sind sie wohl eigentlich traurig.

    Mit der inflationären Verbreitung von Privatmessen wurde das Sakrament zur käuflichen Massenware und die Kirche zur bestgeführten Werbeagentur der Geschichte...

  21. #21
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Kirche und Staat...das ist eine Win Win Strategie. Interessiert kein Schwein, dass das laut Verfassung getrennt sein müsste - in diesem Punkt hat sich der Staat noch nie an seine eigene Verfassung gehalten. Die Verfassung scheint ohnehin nicht mehr viel wert zu sein...wie wir spätestens seit September 2015 wissen. Wenn nun der Staat ganz offen mit seinen eigenen Gesetzen bricht...wie kann er dann von der Gesellschaft erwarten...dass diese besser ist als er selbst? Ganz objektiv...nüchtern und sachlich betrachtet...gehört Frau Merkel vor Gericht gestellt...vor ein nationales und vor ein europäisches. Künftige Generationen sollten darüber nachdenken...ob man den deutschen Kanzler weiterhin mit so viel Macht ausstattet. Eigentlich hätte er gar nicht so viel Macht...gäbe es keine Groko. Die große Koalition...das sage nicht nur ich...und das schon seit vielen Jahren...ist Gift für unser Land. Die deutsche Demokratie ist dafür nicht angelegt/geschaffen. Wir Deutsche leben vom Streit, von der Auseinandersetzung. Die CDU Politiker halten doch nur deshalb still...weil sie ihre Macht erhalten wollen. Würde ihnen jemand garantieren...dass sie auch ohne Merkel...also mit einem anderen Spitzenkandidaten an der Macht blieben...wohl kaum 10% würden für Merkel stimmen. Um beim Christentum zu bleiben; wenn es... vom Staat verdordnete... christliche Feiertage gibt...dann müsste es auch einen Feiertag für die Atheisten geben. Terrnung von Kirche und Staat...dass ich nicht lache-genau das Gegenteil ist der Fall.

  22. #22
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Eigentlich könnte sogar gesagt werden, dass nach der Französischen Revolution die "Scheinparlamente" gegründet wurden, die uns die Illusion der Möglichkeit einer "freien Entscheidung" vorspiegeln sollten. Doch an der prä- und postfaktischen Herrschaft über das Bewusstsein änderte es wenig...

    Warum haben die Katholiken fünf Feiertage mehr?

    Nee, die Reformation hat noch gar nicht wirklich begonnen...

  23. #23
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Luther war ohnehin kein Reformator im eigentlichen Sinne. Ein Reformator reformiert aus tiefster Überzeugung heraus. Luther Reform war nur eine Reaktion auf den Niedergang der Kirche...die zu jener wie niemals davor und danach auf der Kippe stand. Und Luther stand auf der Seite der Fürsten...des Establishments. Luther war genau das Gegenteil eines Reformators...er hat alles dafür getan um das teuflische System Kirche zu erhalten. Ein echter Reformator hätte die Kirche abgeschafft. Diesen dürften wir dann auch mit ruhigem Gewissen feiern. Es gibt kirchliche Feiertage...an denen öffentliche Tanzveranstaltungen seitens des Staates verboten sind. Alleine das wäre schon Grund genug für eine Verfassungsklage.

  24. #24
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Cannabis und Christentum

    Was über den Verrat der Kirche an der Lehre Christi zu sagen wäre, drückt die Ambivalenz zwischen den beiden folgenden Wesensdefinitionen von Liebe und geistiger Freiheit aus:

    "Die Liebe ist nie besitzergreifend. Die Liebe befreit den Geliebten. Du kannst nie einer Seele zu helfen hoffen, wenn du besitzergreifend bist, denn alle Seelen müssen völlig frei sein, um sich selbst zu finden und ihr eigenes Leben von Mir gelenkt zu leben. Wenn du einer Seele gegenüber besitzergreifend bist, hälst du den spirituellen Fortschritt einer Seele auf, und das ist etwas, das du nie tun darfst, denn du lädst dir dadurch eine schwere Verantwortung auf. Geistige Freiheit ist für euch alle unbedingt erforderlich." (1)

    Hier wird zwischen Christus und dem Wirken der Liebe keine Trennlinie gezogen, im Gegenteil, Liebe und die Stimme für die Liebe sind eins. Welche Verantwortung jedoch mit der "Kirchenbulle" und Glaubensdoktrin des Vatikan einhergeht, zeigt die "Unam Sanctum" von Papst Bonifaz aus dem Jahre 1302, die die weiterhin gültige "Unterwerfung" der Seelen zum 'Zwecke des "Heils" fordert:

    "Dem römischen Papst sich zu unterwerfen ist für alle Menschen zum Heile notwendig. Das erklären, behaupten, bestimmen und verkünden WIR." (2)

    Welche dieser beiden Stimmen spricht nun für die Liebe?

    Was der Vatikan ist, diese Frage stellte "Hieronymus, der Verfasser des 1973 erschienenen Werkes "Vatikan intern":

    "Was ist der Vatikan? Ein Staat, ein theolratisches Fürstentum, Rest einer archaischen Welt, eine der größten Finanzmächte, Regierungszentrale einer Weltkirche, Herz der katholischen Christenheit, Nachfolger im römischen Weltherrschaftsanspruch? - Von allem hat der Vatikan etwas. Geistliches und weltliches vermischen sich auf vielfältige Weise. Der Geist des alten heidnischen Roms steigt immer wieder aus dem Gräberfeld, uber dem der Vatikan erbaut ist. Er vermittelt nicht nur jahrtausendealte Weisheit, Erfahrung und ein Gefühl der Größe, er begiert auch stets neu den Willen zu weltweiter Herrschaft." (3)

    Was über die Rolle im letzten Weltkrieg zu sagen wäre, drückt die "Protestnote" des amerikanischen Deligierten im Vatikan, Harold Tittmen, von 1042 aus, die sich gegen die "Begünstigung" des "Achsenmächte" wendet:

    "1942 telegrafierte er dem State Department:

    !... wie die Tatsache, dass es der Heilige Stuhl unterlässt, öffentlich gegen die Grausamkeiten der Nazis zu protestieren, sein moralisches Prestige in Gefahr bringt und das Vertrauen sowohl in die Kirche als auch in den Heiligen Vater selbst erschüttert. Wiederholt habe ich den 'Vatikan offiziell auf diese Gefahr hingewiesen, und einige meiner Kollegen haben das gleiche getan, aber ohne Erfolg." (4)

    Ob dieses liebloose Verhalten des Vatikan jetzt damit zusammenhängen könnte, dass das ursprüngliche Salböl aus dem Eingangstext keinen Einlass mehr in den Geist einer heidnisch geprägten Herrschaftsform - über die Freiheit der Seelen - findet? Was die "Seelenhüter" durch diese Ketten der geistigen Unfreiheit anrichten und bewirken, sollte ihnen vergeben werden. "Sie" waren wohl einfach etwas überfordert damit, die Stellvertretung bis zu dem Zeitpunkt zu übernehmen, an dem der Stuhl von seinem rechtmäßigen Thronerben beansprucht werden wird.

    Der Heilige Stuhl ist nur geliehen. Es war immer der Stuhl des Stellvertreters Christi und wartet auf seine wahren Erben. Die wahren Erben würden mit der Stimme für die Liebe sprechen und daher tendiere ich zu der Definition, die das erste Zitat von Eileen Caddy aus "Herzenstüren öffnen" anbietet.

    Was die Schwäche des Lichtes in dieser Organisation, auch außerhalb an kognitiver Dissonanz bewirkt, verdeutlicht das Folgende:

    "So, wie es schwerfällt, in der Politik der Päpste bis in die Nauzeit ein Wirken Christi zu erkennen, zeigt auch die Lehre der römisch-katholischen Kirche nicht viel von den Liebesgeboten Christi. Anstatt durch Vorbild und Ratschlag den Menschen auf dem Weg zum göttlichen Ur nach der Lehre Christi zur Seite zu stehen, wird durch eine große Zahl an Dogmen und Vorschriften mit Strafandrohung ein System der geistigen Bevormundung und Unterdrückung etabliert, das jeder inneren Entwicklung entgegensteht.

    Die Geschichte hat hinlänglich bewiesen, dass die Menschen, welche die Wahrheit in sich tragen, keine äußeren Glaubenssätze und Dogmen benötigen, um anderen auf dem Weg zum inneren Licht beizustehen. Die Wahrheit zeugt sich durch sich selbst. Es ist immer ein Mangel an innerem Licht, an wahrer Erkenntnis, Weisheit und Liebe, der Mangel an Leben aus dem Geiste, der sich als dogmatische Erstarrung zeigt.

    Der fehlende innere Reichtum wird durch eine Vielzahl von Riten, äußeren Vorschriften ersetzt, das einfache Wort des lebendigen Glaubens zerfällt in eine aufgesetzte, übertriebene Rhetorik, die jegliche Natürlichkeit und Lebendigkeit vermissen lässt.

    Je schwächer das Licht ist, desto stärker muss die Abgrenzung nach außen sein. Kritik wird zu einer Gefahr, die rücksichtslos ausgemerzt werden muss. Da die Gesetzgebung der meisten Staaten den Scheiterhaufen unmöglich macht, bleibt nur das Bemühen, in den eigenen Reihn auf unbedingte Linientreue zu achten." (5)


    Die kognitive Dissonanz der Welt könnte eine Folge der "Lichtleere" in uns sein. Aber ist ja schon Dritter Advent, drei Lichtlein in des Geistes Raume brennen...


    (1) - (3): Matthias Kamp: "Bruno Gröning Revolution in der Medizin Rehabilitation eines Verkannten, Grete Häusler GmbH-Verlag 1998, Seiten 392 - 394
    (4): Matthias Kamp: "Bruno Gröning Revolution in der Medizin Rehabilitation eines Verkannten, Grete Häusler GmbH-Verlag 1998, Seite 388
    (5) ebenda, Seite 394

  25. #25
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat WSIB

    Die Geschichte hat hinlänglich bewiesen, dass die Menschen, welche die Wahrheit in sich tragen, keine äußeren Glaubenssätze und Dogmen benötigen, um anderen auf dem Weg zum inneren Licht beizustehen. Die Wahrheit zeugt sich durch sich selbst. Es ist immer ein Mangel an innerem Licht, an wahrer Erkenntnis, Weisheit und Liebe, der Mangel an Leben aus dem Geiste, der sich als dogmatische Erstarrung zeigt.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    So ist es - und dennoch unterwerfen sich 84% der Weltbevölkerung dem Dogma einer Religion. Die Geschichte hat uns ebenso gelehrt...dass es meist die/eine Minderheit war...die...wie sich im Nachhinein herausstellte...auf der richtigen Seite stand. So wird das auch in Sachen Religion sein...nur braucht es dazu noch einige hundert Jahre...falls wir diese Zeit überhaupt noch haben.

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. Christentum und Kirche, das Dogma
    Von aerolith im Forum Schulbuch "Geschichte bis 1889"
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.05.15, 13:37

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •