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Thema: Cannabis und Christentum

  1. #51
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Ich gönne es Dir. Und das unter einem CDU-Minister...wer hätte das gedacht...

  2. #52

    AW: Cannabis und Christentum

    Danke für die Blumen. Da hat sich ein Erkenntnisgewinn durchgesetzt.

    Und daran waren über 10 Jahre lang viele Menschen beteiligt.

    Für mich zeigt dieser Prozess, dass auch das kollektive Bewusstsein wie das kollektive Unbewusste sich verändern.

    Es scheint mir, eine liebevolle Idee ist in der Lage, den Geist und das Herz zu verbinden.

    Zwar soll man den Tag nicht vor dem Abend loben, doch wäre die praktische Erforschung der Anwendung und der Herstellung von pflanzlichen Heilmittteln ein Schritt in eine Richtung, die durchaus als ein Paradigmenwechsel betrachtet werden könnte.

    Unter dem Aspekt "Heilen statt Strafen" aus dem Vorwort zum Buch "Marihuana Die verbotene Medizin" von Dr. Lester Grinspoon und James B. Bakalar möchte ich ein Zitat von Dr. Ellis Huber, damals - im Mai 1994 - Präsident der Ärztekammer Berlin anführen, dass diesen gewachsenen Erkenntnisgewinn über die Zeit verdeutlichen könnte:

    "Aber auch unter suchtpräventiven Aspekten geht die jüngste Rechtsprechung, die an der grundsätzlichen Kriminalisierung von Cannabis festhält, an medizinischen Kenntnissen und therapeutischen Erfordernissen vorbei. Sucht ist immer eine Krankheit. Die Bestrafung von Kranken ist Kulturgut des Mittelalters und einem aufgeklärten Gemeinswesens nicht würdig. Alle Vernünftigen im Lande kämpfen für eine Kultur, die Suchtkrankheiten vermeiden hilft. Der kultivierte Umgang mit Suchtstoffen ist ein generelles Ziel, eine Bildungsaufgabe. Mit Polizeiknüppeln ist noch nie Bildung vermittelt worden.

    Eine Trendwende ist vollzogen, angestaubte Vorurteile haben ihre Kraft verloren. So besteht die Möglichkeit zum Gesrpäch und zum Handeln auf sachlicher Grundlage. Dieses Buch über die >verbotene Medizin< kann dem Interessenten dabei hilfreiche dienste erweisen. Fortschritte in der Medizin waren immer wieder mit dem Mut verknüpft, kulturell gesetzte Grenzen zu überschreiten."

    Seit diesem Vorwort sind 23 Jahre vergangen und wesentlich dazu beigetragen hat Dr. Franjo Grotenhermen, der auch damals an dem Buch mitgearbeitet hatte. Es dauert eben, angestaubte Vorurteile aus dem tiefen Mittelalter zu erkennen und dann als überholt anzuerkennen oder auch nicht.

    Es geht insofern um eine Entwicklung über Jahrhunderte, die mit einem Zurückdrängen pflanzlichen Heilwissens begann und nun erkennt, wie klug die Natur eigentlich schon "vor uns" war.

    Von Alfred North Whitehead ist diesesr Gedanke:

    "Die Ablehnung von Beweisen, woher sie auch stammen, ist immer Verrat an jener letzten Vernunft, die Naturwissenschaft und Philosophie gleichermaßen vorwärtsdrängt."

    Es ist immer der Widerstand gegen die Wahrheit, der Kulturen im Erkennen ihrer verbindenden Wurzeln zurückhält.

    So zeigte sich in obigem Bericht der Krankenkasse die allgemeine und parteiübergreifende veränderte Wahrnehmung des Gesamtspektrums aller damit zusammenhängenden Fragen.

    Natürlich sind dabei die medizinischen und die gesellschaftlichen Aspekte von den Sachgebieten her zu trennen.

    Doch wo kann eine inhaltliche Grenze zwischen Ursachen und Wirkungen gezogen werden, die entweder in Richtung in Krankheit oder in Richtung Gesundheit weisen?

    Eigentlich wieder die Frage, ob Verhalten sich ohne Veränderung des Geistes verändern kann...

    Hier hat sich der Geist der Menschen verändert, die in vielen jeweiligen Teilfunktionen zu einer gemeinsamen Haltung gefunden haben.

    In der Debatte zum Gesetzentwurf am 19.01.2017 sprachen mehrere RednerInnen davon, wie konstruktiv die Zusammenarbeit über Fraktionen hinweg verlief. "Es habe Spaß gemacht und könne gerne wiederholt werden", sagte eine Rednerin ganz konkret.

    Es war all die gedankliche Energie von Menschen, die über lange Zeit an einer Idee festhielten, auch gegen Widerstände.

    Lese ich mir hier gerade das Inhaltsverzeichnis über die möglichen Anwendungsmöglichkeiten als Medikament durch, denke ich, dass ein großer Forschungsbedarf mit dieser Entscheidung einhergeht. Die Deutsche Schmerzliga geht von Zahlen aus, die, wenn sie zutreffen würden, schon sehr viele Menschen betreffen könnten.

    Bisher war die Forschung an diesem Heilmittel auch immer eine Art von "Grenzwissenschaft". Ob Arzt, Forscher, Patient oder auch Präsident der Ärztekammer:

    Eine "Positionierung" außerhalb bisher anerkannter Grenzen brachte "Widerstand" hervor, der aus einem gesellschaftlichen Emotionalvertrag hervorging Ein Vertrag, der im Mittelalter geschlossen wurde und uns nicht einmal wirklich "bekannt" blieb...

    Wenn Hildegard von Bingen davon nicht begeistert gewesen wäre...

    In Klostergärten wurden die Heilpflanzen mit Heiligkeit kultiviert und imprägniert.

    Hab mal einen Bericht über einen Schamanen im Regenwald geschaut, der seine "Essenzensammlung" vorstellte. Wie weit die Anwendung von Pflanzenwirkstoffen wirklich geht, müsste erst wieder "zusammengesucht" werden. Das Wissen existierte, doch es geriet in Vergessenheit.

    Das Christentum als Kirche zog sich völlig aus der Heilkunde zurück. Die entstehende Lücke füllten die Kräuterfrauen und "Bader" aus. Später wurde auch diese Krankenversorgung durch die Kräuterkundigen der Kirche anscheinend zu gefährlich und sie begann einen Feldzug gegen das Wissen um Heilung.

    Warum eigentlich?

    Sie weigerten sich zuerst, noch zu operieren, dann sogar, die volkskundlichen Heilmethoden sich zum Nutzen der Volksgesundheit ausbreiten zu lassen.

    Warum hat die christliche Kirche also solch eine Heidenangst vor Gott?

    Fürchten sie die Strafe, die sie lehrten? "Füchte dich nicht, aber fürchte Gott" ist doch eine Dichotmoie in sich selbst.

    Es wird seinen Nutzen enthalten und entfalten. Selbst wenn es Jahrhunderte dauerte, dieses zu erkennen...


    Quelle: "Marihuana Die verbotene Medizin" von Dr. Lester Grinspoon und James B. Bakalar, Zweitausendeins Verlag 1995, Vorwort zur deutschen Ausgabe

  3. #53

    AW: Cannabis und Christentum

    Was aus dem Willen des Gesetzgebers in einem System der Gier wird, lässt sich hier erkennen: Das Gegenteil und daher bleibt hier nur, auf ein legitimes Anliegen hinzuweisen:

    https://www.youtube.com/watch?v=J78t_r-c458

    Es ist den Standes- und Interessenvertretungen völlig egal, was der Gesetzgeber will. Und auch der Gesetzgeber will keine Rentner, die, wie im Bericht über den schweizer "Cannabisapotheker", mit 90 noch beginnen, sich auf den Home-Trainer zu setzen und gesund zu sein.

    Die eigentliche Lüge des Gesundheitswesens ist, dass Heilung niemals das Ziel war. Und selbst, wenn der Gesetzgeber seine Haltung zu Heilungsalternativen überdenkt, machen Apotheker und Ärzte eben das, was das Ego der Standesvertretung fordert.

    Im Ursachen- und Wirkungskontext hat ein gut gemeintes Gesetz tatsächlich bewirkt, dass sich die Apothekenpreise mehr als verdoppelten und die Anzahl der "Erlaubnisinhaber" sich halbierte.

    Es gibt keine stichhaltigen Argumente für Industrie und Staat, gesunde Menschen in Würde ihren Lebensabend erleben zu sehen. Und es kann in einem "vollverrückten System" keine Teilgesundheit geben.

    Man sieht deutlich, welcher Druck auf den Ärzten lastet, die heilen wollen, sich jedoch in einem System der Gier befinden, das der Unmenschlichkeit dient und damit nicht heilsam ist.

    Ja, Ärzte sollten heilen dürfen... Und das, was heilt, ist richtig.

    Aber wo beginnt und wo endet die Heilung des Umstandes, dass den "Marktteilnehmern" (in ihrer Gier nach Profit durch Behandlung bis zum Sichtum) der "Wille des Volkes als staatliche Gesetzgebung" im Prinzip "am Arsch" vorbeigeht?

    Nee, eine gesunde Bevölkerung würde den sofortigen Zusammenbruch des gesamten Systems bewirken, dem das Wachstum der Märkte für Krankheit am Herzen liegt und die für Profit auch zum Mittel der "bewussten Schadschöpfung" greifen.

    Aber ist es nicht verrückt, in einem Lebenssystem zu leben, in dem relative Volksgesundheit den Systemkollaps bewirken würde?

    Uff, war Volksgesundheit nicht auch ein Bääh-Wort? Für Apotheker und die Standesvertretungen der Gierigen wohl schon...

    Erinnert mich an die Aussage eines AOK-Ausbilders für SOFAS: Das Gesundheitswesen ist die einzige Branche, die sich ihren Bedarf selbst schaffen kann...

    Sofas sind Sozialversicherungsfachangestellte. So ruht sich das System auf dem Sofa aus, die Krankheit zu ernten, die beim Entlausen gesät wurde. Warum wir jedoch die Läuse im Pelz tragen, diese Frage wird nicht gestellt. Es ist ein Syystem des Todes, kein System des Lebens. Gesundheitspolitik wurde der Politik also verboten und warum dann eigentlich eine Wahl abhalten, wo doch ohnehin niemand mehr eine Wahl besitzt, den Läusen im Pelz zu entgehen?

    So liegt die IG-Farben weiter auf dem Sofa und sagt dem Staat, wie es hier läuft. Ja, der Staat wollte die Bürger kurz vor Toresschluss noch heilen lassen, doch es war nicht der Wille der IG-Farben, dass wir leben dürfen...

  4. #54

    AW: Cannabis und Christentum

    Musst Dir, was Cannabis betrifft, keine Sorgen mehr machen. Die Legalisierung kommt, ist nur noch eine Frage der Zeit. Die offenen Fragen sind..."ab 18 oder 21 ?"..."in der Apotheke...oder überall frei verkäuflich?". Dass es unter 18 nicht abgegeben darf, das ist so richtig wie unstrittig...denn jeder Arzt wir Dir bestätigen, dass sich der Konsum von Gras negativ auf die Entwicklung des Gehirns auswirkt. Allen anderen möglichen Risiken kann man, ist man erst mal erwachsen...in Eigenverantwortung begegnen - oder eben nicht.
    UNd wer sich schon als Jugendlicher täglich 2 Gramm durch den Kopf zieht, der wird als Erwachsener wohl keinen Nobelpreis mehr gewinnen können - ich denke da sind wir uns einig?

    Vermutlich wirst Du dich noch 5 bis 10 Jahre gedulden müssen - zwar gibt es über die Parteien hinweg einen stillschweigenden Konsens zur Legalisierung, aber die Mühlen der Demokratie mahlen nun mal langsam.

  5. #55
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Nun bist Du in der Zwickmühle, Michael,...denn die Drogenbeauftragte Molter fordert ganz aktuell das Gegenteil. Sie verlangt, dass man die Versuche zur Legalisierung von Cannabis stoppt - US Investoren würden schon in den Startlöchern stehen um dann (bei einer Legalisierung) den deutschen Markt zu überschwemmen. Ich bin vollkommen auf ihrer Seite...auch im Wissen, dass jeder Widerstand vergebene Mühe bedeutet - die Legalisierung kommt definitiv. In einer Jamaikakoalition würde sie Fahrt aufnehmen, da Grüne und FDP schon lange für eine Legalisierung sind und es in der CDU auch immer mehr Stimmen dafür gibt. Und eine solche Koalition steht uns vermutlich auch unmittelbar bevor. Die wird aber keine vier Jahre halten, weshalb die Juniorpartner ihr Drogengesuch möglichst schnell einreichen sollten. Deine so geliebten Heuschrecken werden also bald schon auch in den Drogenmarkt einsteigen. In Deutschland wird der...bei Millionen von jungen Zeitarbeitern und Mindestlohnempfängern...besonders lukrativ sein. Die Alternative zur Legalisierung von Gras wäre den jungen Menschen eine Perspektive aufzuzeigen - dann also lieber doch die Legalisierung...denn die kostet nicht...sondern bringt (Steuern) Geld. Einige Politiker der Grünen waren immerhin so ehrlich und sagten man könne mit den Steuereinnahmen aus dem Drogenhandel die Flüchtlinge finanzieren. Na toll! Bravo Deutschland!

    Ob nun das Land der Dichter und Denker, oder eine Oase für Richter und Henker...das macht nicht so den großen Unterschied.

  6. #56
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Ich kenne nun einige Polizisten persönlich...und nicht einer sieht sich veranlasst etwas zu unternehmen...wenn da irgendwo in der Ecke ein Kiffer seine Tüte qualmt...solange er nicht mehr am Mann hat...als das was über den persönlichen Bedarf hinausgeht...oder solange er dabei nicht am Steuer eines KFZ sitzt. Wenn sie einen dieser Sorte dingfest machen, dann nur weil ihnen der Konsum von Gras ein Vorwand ist um ihn in anderer Sache zu belangen. Wer also "nur" eine Tüte raucht...ansonsten aber eine weisse Weste hat, der muss auch heute schon nichts befürchten. Und wer das Zeug nachweislich aus medizinischen Gründen braucht, der bekommt es auch heute schon verschrieben. Also bleibt die Frage wer da so großes Interesse daran hat Cannabis zu legalisieren? Die Antwort ist sehr einfach: All diejenigen, die damit Geld verdienen können---und jene, die nicht mehr als 5 Euro für das Gramm bezahlen möchten. So oder so geht es nur ums Geld...alle anderen Argumente sind nur vorgeschoben.

  7. #57

    AW: Cannabis und Christentum

    Der Hingerstreik des Herrn Dr. Grotenhermen betrifft die medizinische Verwendung. Mein Schmerztherapeut hat 20 Anträge beim MDK gestellt und 16 Ablehnungen erhalten. Obwohl ich in einem Jahr rund 300 Tabletten a 60 mg Codein von dem Doc. verordnet bekommen habe, reicht das allein nicht aus, den Doc dazu zu bewegen, den 21. Antrag zu stellen. Den würde er stellen, würde ich mir eine PTSD bescheinigen lassen. Dazu müsste ich erstens einen Psychologen finden, der diese Diagnose teilt, und, der zweitens auch der Meinung ist, Cannabis könnte sinnvoll sein.

    Einem Bekannten wurde letztens von seinem Hausarzt recht bestimmt und unmissverständlich gesagt: "In meiner Patientenkartei wird sich kein Cannabispatient finden". Was den Druck der inanspruchnahmeorientierten Bedarfsplanung abbildet, der organisatorisch über die "Standesvertretungen" aufgebaut wird. In Österreich müssen die Lehrer jetzt Schüler mit Radikalisierungstendenzen "melden", was die Ärzte alles so "sollen", wird "in der Kammer" besprochen. Mein Hausart sagte auf die Frage nach (für den Magen) verträglicheren Mitteln: "Was glauben Sie, was ich mir in Hannover anhören muss, wenn ich Ihnen etwas anderes verordne. Und überwies mich an die Schmerzambulanz. Was die Ärzte wohl am effektivsten von einer Verordnung abhält, ist eine rund 40-seitige Begleiterhebung, die mit einer Verordnung einhergeht. Das Paradoxe ist: Als es das Gesetz noch nicht gab, hat er mir Dronabinol auf Privatrezept verordnet. Seit es das Gesetz gibt, stellt er kein Rezept mehr aus und verweist auf "die Verbesserung unter Cannabis". Er wisse, wie der MDK argumentieren würde, wobei er mir gar nicht die Möglichkeit einräumt, meine Argumentation vorzutragen und sogar nach "evidenzbasierten Beweisen für die Wirksamkeit bei Schmerzen" fragte. Der Wille des Gesetzgebers war es, diese evidenzbasierten Beweise durch eine auf fünf Jahre angelegte Begleitstudie zu erlangen.

    Die Gefahren, die mit dem Codein einhergehen, werden "unterschlagen". Für mich geht es im Prinzip darum, möglichst viel Codein durch THC zu ersetzen. Wovon natürlich niemand spricht, sind die Suchtgefahren des Codeins. Weder Apotheker noch Ärzte klären objektiv über Risiken und Nebenwirkungen von Codein auf. Sie stellen sich jedoch quer, wenn ein Naturprodukt Schwankungen im Wirkstoffgehalt aufweist, oder zuletzt, Pestizidrückstände aufweist. Und sie sind so gierig, an jedem Gramm mehr als 20 Euro verdienen zu wollen. So bekommen die "Anbauer" weniger als 5 Euro pro Gramm Medizinalhanf in Bio-Qualität. In der Apotheke zahlt der medizinische Nutzer dann jedoch 25 Euro.


    Hatte mich bei der Cannabisagentur im Qualitätsmanagement beworben. Wäre so gerne "Betriebsstättenprüfer" geworden und hätte die Qualität des Heilpflanzenanbaus überwacht, ehrlich. Die Frage, wie hoch der Preis ist, den ich zahlen würde, hätte ich die verordneten Dosierungen nach Anweisung eingenommen, ist eine Wahl zwischen zwei "Verlaufskurven" möglicher Entwicklungen und kann nur in "Ereigniseintrittswahrscheinlichkeiten" von Folgekosten monetär beziffert werden. Wenn ich jedoch die "Packungsbeilagen" durchlese und die Häufigkeitsverteilung der möglichen Nebenwirkungen "einsortiere", verwende ich eben lieber einen natürlichen Wirkstoff. Welche Risiken bei der ungeprüften Schwarzmarktqualität für 5 Euro auftreten können, habe ich der BfArm in meiner Bewerbung versucht zu schildern. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt" konnten mich die BfArm jedoch nicht brauchen. Jetzt ist das Qualitätsmanagement so streng, dass wir feststellen müssen, eigentlich nirgendwo auf diesem Planeten noch Heilpflanzen anbauen zu können, die nicht irgendeinen Rückstand von irgendetwas aufweisen.

    Das Problem beim Heilpflanzenanbau ist heute, dass in Erde, Dünger, Plastiktöpfen, Wasser, Luft und allem, was mit der Heilpflanze in Berührung kommt, Rückstände von ALLEM sind. Der Hungerstreik des Dr. Grotenhermen hat auch damit zu tun, dass nun auf "Rückständen" herumgeritten wurde, die ganz sicher in allem gefunden werden könnte, was insgesamt an Pharmazie und Medizin unterwegs ist. Wenn jedoch jedes Ei auf Fibronil getestet werden muss, bleiben kaum welche übrig, die bedenkenlos gegessen werden könnten. Und dann können nur noch Großkonzerne all die Auflagen erfüllen, die gemacht werden müssen, das verschwundene Vertrauen in die "Lieferketten" durch Kontrolle zu ersetzen.

    Die "Großinvestoren" in den Startlöchern, die von mir so innig geliebten Heuschreckeninvestoren, sind hinter den Kulissen lange dabei, sich die Märkte der Zukunft zu sichern.

    Mit dem Hungerstreik soll auf ein Problem hingewiesen werden, dass in der Schweiz so aussieht: Es gibt nicht einmal 1000 "Genehmigungen" zur Verwendung, und selbst der Leiter der dortigen Genehmigungsbehörde räumt ein, es gäbe allein in der Schweiz 100 000 Menschen, die sich ihre Medizin auf dem Schwarzmarkt besorgen müssten. Es ist einer aufgeklärten Gesellschaft unwürdig, etwas, das vielen Menschen helfen könnte, künstlich zu verteuern, zu verteufeln, zu verknappen und Beweise zu fordern, wo niemals welche gesucht wurden. Dabei hieß die Abteilung bei der BfArm "Zulassung4Besondere Therapieeinrichtungen und traditionelle Arzneimittel".

    Es kann doch einer aufgeklärten Gesellschaft nicht würdig sein, Krankheit zu bestrafen, indem der Weg zu Linderung und Heilung durch ein "traditionelles Arzneimittel" mit bürokratischen Hürden verbaut wird, die weder den Ärzten und noch weniger den Patienten zumutbar sind. Jetzt muss ich also den Psychologen davon überzeugen, dass ich Cannabis nutze, das Codein durch etwas viel Verträglicheres zu ersetzen.

    Naja, und so erkläre ich jetzt einem Psychologen, was in meinen Augen den Mangel am Freud´schen Mangeldenksystem abbildet und warum die Psychologie auf diese Art nicht funktionieren kann. Was Resilienz in meinen Augen möglich macht, ist die Anbindung an die Ewigkeit und als das einzige Trauma empfinde ich das Ego, das als "gesunder Normalzustand" angesehen wird, doch im Prinzip in die Gesetze des Chaos führt. Und es muss Chaos sein, wenn der Wille des Gesetzgebers von den "Selbstverwaltungsebenen" nicht wahrgenommen wird.

    Wie sehr Ärzte darunter leiden müssen, in diesem "pervertierten Gesundheitswesen" nicht heilen zu dürfen, sondern einem Bürokratiemonster zum Opfer fallen, dass den Wert von Gesundheit nicht langfristig betrachtet, macht mir der Hungerstreik deutlich. Aus der Sternstunde im Bundestag wurde einmal mehr der Wille derer, die etwas beurteilen, was sie nicht beurteilen können. Denn keiner der "beurteilenden Ärzte" kann die Wirkung dessen in mir beurteilen, was "mit" oder "ohne" Caanabinoide in meinem Geist, meiner Seele und meinem Körper wirklich abläuft. Wobei es einzig mein Geist ist, der an den Umweg über dieses Mittel zum Zweck glaubt. Es übergeht wiederum das "Selbst" in dem Wort "Selbstheilungskraft", doch es kann die Wahrnehmung dieses Selbstes möglich machen und so zu Autonomie führen. Ärzte suchen diese Selbstheilungskraft, ohne gelernt zu haben, woher sie kommt. Daher geben sie "Arztheilungskraft", ohne die Quelle der Heilung dort zu verorten, wo sie wirklich ist. Das kostet natürlich auf Dauer eine Menge Energie, was zur Abschottung vom Mensch im Patienten führt und keinesfalls heilsam wirkt. Das "pervertierte Gesundheitswesen" ist eine Feststellung eines früheren Hausarztes, der das Handtuch schniss und einen harschen Abschiedsbrief hinterließ, in dem er die Prognose stellte, niemand würde es künftig noch auf sich nehmen, als Hausarzt unter diesen Systembedingungen arbeiten zu wollen. Er bemängelte Krankenkassen im Wettbewerb, was inhaltlich nicht dem "PLAN" des Gesamtsystems übereinstimmt, eine gesunde und arbeitsfähige Bevölkerung zu erhalten. Es ist nicht leistbar, was von Ärzten und Pflegepersonal gefordert wird und dies führt zum Burn-Out in den Gesundheitsberufen mit weiteren negativen Folgen für das Gesamtsystem. Für marktwirtschaftliche Unternehmen kann der "Versorgungsauftrag" des Gesamtsystems keine Rolle spielen und die volkswirtschaftlichen Gesundheitsschäden sind wiederum Marktvolumen für shareholdergeführte Krankenhausbetriebe.

    Wobei die Menschen in dem Wartezimmer des Psychologen wohl alle artig der Dosierungsanleitung zu folgen schienen. Das von ihm verordnete Schlafmittel enthält einen Warnhinweis, der das kollektive Abdrehen erklären könnte: Es wird von Suizidgefahren und dem Wunsch gesprochen, sich selbst zu verletzen. Was nicht weit von dem Wunsch der Terroristen entfernt liegt, möglichst viele andere zu verletzen. Ob der Apotheker, der in großen Stil über Jahre Krebsmedikamente "verschnitten" hat, auch diese Substanzklassen einnahm, ist nicht bekannt geworden. Auch von einer Verhaftung dieses "Eichmanns unter den Apothekern" hat man nichts gehört. Annähernd 10 000 Chargen gestreckter bis wirkungsloser Krebsmedikamente wurden an Patienten ausgegeben, was auch als "Terroranschlag" zu werten ist...

    In Bezug auf die "Traumatherapie" derer, deren Angststörung bis zum Wunsch nach wahlloser Fremdverletzung reicht, könnte Cannabis den Psychologen helfen, die Nebenwirkungen zu mindern, deren Häufigkeitssverteilung nach Packungsbeilage unbekannt sind. Da die Ärzte den Willen des Gesetzgebers nicht anerkennen, NICHT ALLE sonstigen herkömmlichen probieren zu müssen, musste ich ja artig sein und probierte die Tropfen. Mit 10 Tropfen legst du im Gehirn sofort einen Schalter um und bist 14 Stunden am Stück "denkunfähig". Nach Verordnung hätte ich 15 - 50 Tropfen einnehmen sollen, was für ein Wahnsinn...

    Ich bleibe bei der These, dass, seit die neuen "Psychopharmaka" von den Psychologen breit unter die Bevölkerung gestreut werden, auch die Gefahr ansteigt, den Wunsch zu entwickeln, nicht nur sich selbst, sondern dabei auch andere zu verletzen. Liegt die Ursache der Gewalt vielleicht in einem Gehirnstoffechselproblem, an dem die Industrie ihren Anteil hat? Dann wäre die Gefahrenabwehr sowohl beim Terror, als auch beim "Krieg gegen den DFB" ursächlich dem identischen Inhalt nähergebracht.

    Der unglaublich hohen Anzahl möglicher Gefährder könnte Cannabis helfen, die Resilienz zu finden, die es erlaubt, auch unter ungünstigsten Bedingungen die Seelenruhe zu bewahren. Was an der Form des Gehirnstoffwechsels liegt, für den die Evolution ein spezielles Rezeptorsystem eingerichtet hat. Die Stoffklasse wurde von ihrem irsaelischen Entdecker dann auch weise mit Anandamide benannt. "Ananda" ist ein Sanskrit-Wort für Seligkeit.

    Wie die Psychologie mit der einen Million schwer traumatisierter Menschen umgehen will, die nun bei uns zusätzlich nach anwendbaren, hilfreichen und hramlosen Bewältigungs- und Kompensationsmechanismen rufen, darauf hatte der gute Mann keine Antwort, er schien nicht einmal darüber nachgedacht zu haben.

    Gibt man jedoch einer Million Menschen einfach "Medizin", deren Nebenwirkungen nur in einem von zehntausend Fällen eine ausgelebte Tendenz zur Selbst- und Fremdgefährdung folgt, ist die Anhäufung von Gewalttaten aller Art bevölkerungsübergreifend der Pharmakologie zuzuordnen.

    Was zu Cannabis und Christentum natürlich auch dazugehört, ist die kulturelle Dimension für die muslimische Welt. So könnte eine allgemeine Legalisierung auch eine kulturellee Anerkennung von historisch gewachsenen Konfliktbewältigungsstrategien bedeuten. Wie bei den Indianern die Friedenspfeife üblich war, konnte die muslimische Kultur, historisch gewachsen, auf ein anderes Ritual zurückgreifen, Konflikte am Entstehen zu hindern.

    Wie jedes Mittel sollte auch Cannabis natürlich kein Selbstzweck werden. Wie man nach einem Beinbruch eine gewisse Zeit eine Krücke benötigt, ist auch die von außen zugeführte Resilienzbildung keine dauerhafte Lösung. Doch für die Bewältigung unserer kollektiven Angststörung könnte es nützlich und vor allem harmloser sein als das, was Menschen nehmen sollen, um das zu bekommen, von dem sie wissen, dass es ihnen hilft.

    Da hat Dr. Grotenhermen völlig recht: Es ist ein Menschenrecht, alle Mittel einzusetzen, die subjektiv nutzen. Hier sollte dem Patienten gefolgt werden, war der Tenor der Anhörung im September 2016, wobei die Tragweite des von den KK´n damit verbundenen Paradigmenwechsels erst später deutlich wurde:

    Erst durch eine objektive "Begleiterhebung" kann doch erst eine evidenzbasierte Einordnung erfolgen. Sollten sich jedoch Effekte häufen, die, wie die Dame aus der Schweiz beweist, dazu führen, dass Sie mit 90 Jahren glücklich auf ihrem Heimtrainer sitzt und "ihren Gedanken" nachhängt, bekommen unsere Rentenexperten kalte Füße. Aber: Wenn Gesundheit (durch den Wegfall des Krankheitsmarktvolumens) den Systemkollaps bedeuten würde, kann das System nicht gesund sein.

    So ist das Gesunsheitswesen eine Form von nationaler Planwirtschaft, in der die Marktteilnehmer nach den globalen Gesetzen der Märkte handeln und der Wille eines Staates nicht mehr von Belang ist. Wenn ein Staat seines eigenen Willens beraubt wird, wie von VW im Dieselgate, dann wird diesem Staat die Würde genommen und damit allen seinen Bürgern. Die beim Krieg gegen den DFB monierte Kollektivstrafe trifft uns insofern auch dann, wenn es dem Staat nicht mehr gelingt, uns vor dem Terror der Ökonomie im Gesundheitswesen wirksam zu schützen.
    Geändert von Michael (19.08.17 um 14:38 Uhr)

  8. #58
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Vielen Dank für diesen sehr persönlichen Einblick! Du wärst wohl für die Cannabisagentur der Richtige gewesen, aber das wussten die halt leider nicht - oder sie hielten dich für zu befangen. Ich verfüge nicht ansatzweise über ein solches Wissen zu diesem Thema wie Du, bin da eher ein Kind meiner Beobachtungen...was die "Erfahrungen" anderer betrifft. Diese Anderen sind schon längst alle tot - was mich natürlich prägte und in meiner heutigen Meinung bestärkt. Zwei dieser Freunde waren Opfer häuslicher Gewalt...wurden von ihren Vätern (ein Polizist, ein Straßenbahnfahrer) in aller Regelmäßigkeit und brutalst verprügelt. Da sind Drogen, egal welcher Art, natürlich ein geeignetes Mittel um einer solchen Realität zu entfliehen. Und genau daraum geht es mir - und natürlich auch vielen anderen...die einer Legalisierung kritisch gegenüberstehen. Es gibt für einen gesunden Jugendlichen keinen Grund, ausser seiner Neugierde, Cannabis zu rauchen. Bleibt er als Jugendlicher der Droge fern, wird sie ihn auch im Erwachsenenalter nicht interessieren. Und so käme die Legalisierung der Resignation gleich - der Staat schleicht sich auf diese Weise aus seiner Verantwortung...und verdient dann auch noch Geld damit. Ich bin sehr dafür, dass Leute wie Du selbst entscheiden dürfen...ob sie Cannabis konsumieren. Ansonsten bin ich, aus den o.g. Gründen, für das Verbot.

  9. #59
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    In Frankfurt a.M. ist der Ausländeranteil 30%, rund um das Bahnhofsviertel fast 70%. Bei den gefassten Drogendealern handelt es sich bei 14% um Deutsche, die restlichen 86% sind Ausländer-davon kommen die mit Abstand meisten, über 60%, aus Nordafrika. Die Infrastruktur des Drogenhandels hat sich also seit der Flüchtlingswelle deutlich "verbessert". Es existiert ein ausgezeichnetes Netzwerk. Was passiert nun mit all diesen Leuten...wenn Deutschland den Konsum von Cannabis legalisiert? Mal ungeachtet der Tatsache, dass die auch noch viele andere Stoffe verkaufen...behaupte ich, dass sie weiterhin auch ihr Gras an den Mann bekommen werden. Wenn die Apotheken das verkaufen, wird auch die stoffliche Güte klar geregelt und der Preis entsprechend hoch sein. Die Dealer auf der Strasse sind deutlich günstiger, wenn auch mit minderer Qualiät, und werden weiterhin die Szene beherrschen. Das problem ist nicht der Uni-Dozent, der sich hin und wieder in seinem Lions-Club etwas durch die Nase zieht, sondern die perspektivlosen Konsumenten auf der Strasse. Im günstigsten Fall wird nur der Dozent die Apotheke aufsuchen...aber selbst das kann man bezeifeln. Gibt ja auch so etwas wie Scham und geselschaftlicher Status. Alle andere kaufen weiterhin auf der Strasse. Der einzige "Positiveffekt" ist der Preisverfall...und genau um den geht es den Befürwortern der Legalisierung. Union und AfD sind die letzte Bastion gegen eine solche Legalisierung - alle anderen Parteien sind dafür.

    Auch in "meiner" Kleinstadt kann ich beobachten, dass sich die Schwarzen am Bahnhof herumdrücken. Und mit Sicherheit warten sie dort nicht auf einen Zug. Statt die Legalisierung voranzutreiben, sollten wir diese Rattennester ausrotten. Keine Nordafrikaner mehr ins Land und alle die da sind zurückschicken. Erst wenn man das getan hat...sollte man sich über Lösungen Gedanken machen - über Lösngen, die dann vielleicht gar nicht mehr gebraucht werden. Nicht erst seit jetzt, sondern schon immer, ist dieses Geschäft in den Händen der Nord-und Schwarzafrikaner. Die verkaufen Plagiate und Drogen, aber sie arbeiten keine Akten in einem Büro ab. Das sind keine Vorurteile, das ist die Wahrheit.

  10. #60

    AW: Cannabis und Christentum

    Ursache des Umstandes, erfolgreich Plagiate, Drogen, Waffen, Menschen und alles Käufliche an den "Konsumenten" bringen zu können, ist die ungedeckte Nachfrage.

    Es ist immer die Nachfrage, die das Netzwerk der Ausgebeuteten für einen Hungerlohn das Risiko tragen lässt, damit die großen Fische sicher durch das Haifischbecken gelangen. Es geht jedoch um Verhältnismäßigkeit im Umgang mit Menschen, denen Cannabis bei der Bewältigung von Symptomen hilft, bei denen die sonstigen Angebote der Medizin oft "unverhältnismäßig" erscheinen. So bitte ich dich, die medizinische Verwendung und das allgemeine Legalisierungsbestreben inhaltlich zu trennen. Es sind zwei paar Schuhe, die wir hier betrachten.

    Der unbeachtete Hungerstreik des Herrn Dr. Grotenhermen betrifft die Folgen eines Gesetzes, das gut gemeint war, jedoch in der Umsetzung kläglich scheiterte, einfach, weil der Wille des Gesetzgebers sich (gegen anderslautende Absichten) nicht durchsetzen konnte. Es ist nunmehr der zwölfte Tag des Hungerstreiks, doch im Wahlkampf ist vom anscheinend geheuchelten Mitgefühl, das zu Beginn des Jahres im Parlament durchschien, kaum noch etwas zu bemerken. Jeder kocht wieder sein Süppchen.

    Die Presse ist sich zumindest einig, nicht darüber berichten zu wollen.

    Doch dass sich viele Patienten (weiterhin) ihre Medizin unter kriminellen Rahmenbedingungen "besorgen" müssen, verursacht volkswirtschaftliche Schäden und persönliches Leid. Es gibt wieder ganze Landstriche, in denen "verbrixtes Grass" im Umlauf ist. Meist minderwertige Qualität, die dann wenigstens durch Kopfschmerzen eine Wirkung zeitigt. Ebenso wurde schon Blei, lackierter Vogelsand, Haarspray und vorgenanntes "Brix" beigemengt.

    Da die Prohibition weltweit auf ganzer Linie gescheitert ist, wäre über die Verhältnismäßigkeit der Strafandrohung insgesamt nachzudenken, die gerade bei Schwer- und Schwerstkranken ein Übermaß darstellt. Es gab damals beim BVG-Urteil 1994 zwei "abweichende Meinungen" unter den Verfassungsrichtern, die dieses "Übermaßverbot" im Hinblick auf das "zu schützende Rechtsgut" (hier: Gesundheit) ins Spiel brachte. Um das "Rechtsgut" Gesundheit zu schützen, werden jedoch Gefahrenpunkte GESETZT und bewusst in Kauf genommen, die absolut unverhältnismäßig erscheinen. Um Gesundheit zu schützen, wird selbige vorsätzlich gefährdet. Schlimmer, Linderung und Heilung werden vorsätzlich unterbunden und dies ist menschenverachtend, weswegen der Hungerstreik berechtigt ist, doch vorsätzlich unbeachtet bleibt. Nicht zuletzt, um davon "abzulenken", dass der Wille des Gesetzgebers keine Bedeutung mehr zu besitzen scheint.

    Und es ist ganz allgemein ein Übermaß, eine jedwede Form von Sucht zu bestrafen, statt Hilfe anzubieten, wie eine autarke Autonomie, Resilienz und ein beständiger Heilungswunsch inklusive angemessenem Verhalten zu erreichen sei. Wenn Sucht eine Krankheit ist, wie sinnvoll ist es dann, eine Krankheit zu kriminalisieren?



    Ganz nebenbei: Schon am abend vor Deiner Nachfrage zu meinem "Rauchverhalten" fiel mir auf, wie blöde ich meinen Tabakkonsum eigentlich finde. Als wären Deine Gedanken hier schon wirksam geworden...

  11. #61
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Cannabis und Christentum

    Das betrachte und bewerte ich ohnehin getrennt - sagte bereits, dass ich die medizinische Verwendung (nach aktueller Gesetzeslage sowieso schon möglich) befürworte. Es kann aber nicht sein, dass sich jetzt jeder selbst zum Patienten erklärt - dafür sind die fachkundigen Mediziner da...das sollte man dann auch akzeptieren.

  12. #62

    AW: Cannabis und Christentum

    Nee, es war allen Beteilgten auf der "Expertenanhörung" im September 2016 klar, dass es der Erforschung und Validierung der behaupteten Wirkungen bedarf.

    So, wie Du es siehst, kann kein Nutzen erkannt werden, der nicht schon bekannt ist. Es hapert an dem Willen zur Forschung einersetis, andererseits bei den Ärzten daran, etwas Neues lernen zu wollen.

    Das Hauptproblem ist jedoch das Interesse der Pharmaindustrie, ihre Märkte behaupten zu wollen und "neue" zu schaffen.

    Der geplante Völkermord durch den vorsätzlichen Missbrauch der Reserveantibiotika in der HÜHNERMAST zeigt uns diesen "Eroberungsdrang" der IG-Farben.

    Nee, gerade im Gesundheitswesen ist das Prinzip des Organisationsverschuldens anzuwenden, was für die medizinische Verwendung von Cannabis bedeutet, es wird so "organisert", dass VOR einer Verordnung ALLE anderen verfügbaren Medikamente zum Einsatz kommen müssen, was der Pharmaindustrie und den Ärzten "ARBEIT" bringt. Dass dieses nicht der Wille des Gesetzgebers war, interessiert die Nutznießer der vorsätzlichen Blockade des Zugangs zu einem UNERFORSCHTEN Heilmittel herzlich wenig.

    Zumindest hat der Arzt seinen Hungerstreik überlebt, der sich als fachkundiger Mediziner lange mit der Materie beschäftigt hat. Es will nicht geforscht werden, weil das ERGEBNIS gefürchtet wird. Würde das Ergebnis und die damit einhergehende freie Therapiewahl nicht gefüchtet, gäbe es keinen Grund, die subjektiven Eindrücke vieler Patienten nicht wissenschaftlich zu untersuchen.

    Fraglich, wie das Thema von einer gelbgrünen Kanzlerin gesehen werden darf. Erwäge wirklich langsam eine Strafanzeige wegen der Reserveantibiotika, weil keine der wohl Giftgrünen das Problem auf dem Schirm hat. Einzig Frau Merkel setzte die Pandemien, made in GERMANY, schon mal auf die G 20 Tagesordnung. Aber unsere Kanzlerin ist wie Wachs in den Händen der Erfordernisse der Umstände. Was, wie bei Ikarus, schnell den Seehofer bewirken kann.

    Dass die "fachkundigen Tierärzte" vor ein internationales Kriegsgericht gehören, sollte nicht unerwähnt bleiben. Sie sind wie Wachs in den Händen der Invesotren in das medizinische Mittelalter und das ist VÖLKERMORD made in GERMANY.

    Dass daher ein natürliches Antibiotikum mit dauerhaft entzündungshemmenden und antiseptischen Wirkanteilen VERBOTEN BLEIBEN muss, versteht sich für die Juristen der Grünenthal AG´s von selbst. Der Rechtsstaat wurde hier schon im Contergan-Prozess beerdigt. Spätestens bei "Duogynon" wurden die "fachkundigen Ärzte" zu Mittätern und der Staat zum ORGANSATOR des WAHNSINNS.

    Wenn nur der Nutzen anerkannt wird, der bisher erforscht wurde, kann die therapeutische Breite eines Wirkstoffes jedenfalls auf keinen Fall entdeckt werden. Und wenn gar nicht geforscht wird, ist das Monopol der Pharmariesen weiterhin nicht durch die NATUR gefährdet. Eigentlich ist für alles schon ein Kraut gewachsen...

  13. #63

    AW: Cannabis und Christentum

    Heutige Spiegel Schlagzeile:

    Zitat:

    Umfrage Zwei Drittel der Deutschen sind gegen Cannabis-Legalisierung


    Rauschmittel aus dem Fachgeschäft Ihres Vertrauens? Die große Mehrheit der Deutschen hat sich in einer Forsa-Umfrage dagegen ausgesprochen, den Konsum von Cannabis zu legalisieren.
    http://www.spiegel.de/panorama/forsa...a-1177655.html

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Hätte ich nicht gedacht - da haben mich meine Mitbürger ausnahmsweise mal positiv überrascht. Darf man gespannt sein, was die Politik aus diesem Votum macht...schließlich hatte man sich insgeheim bereits auf die Legalisierung verständigt. Gab aber in den letzten Wochen und Monaten immer mehr Experten, die vor einer Legalisierung ausdrücklich warnten. Und ich denke damit liegen sie richtig, gerade wenn man sich anschaut wohin das in der USA führte.

    Bemerkenswert finde ich, dass auch die jüngeren Bürger(unter 30) mehrheitlich gegen eine Legalisierung sind. So viel Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht hätte ich denen gar nicht zugetraut. Das lässt mich, auch wenn es um andere Zukunftsfragen geht, hoffen.

  14. #64

    AW: Cannabis und Christentum

    Genau, es geht um die Zukunftsfrage, die in einem äußerst nebenwirkungsfreien Medikament für vielerlei Arten von Erkrankungen zu lösen wäre.

    Die Frage der "Legalisierung" ist mithin eine ganz andere. Hier ist die Frage der Verhältnismäßikeit vorranigig. Das zu schützende "Rechtsgut" ist im Verhältnis zu den Folgen einer Kriminalisierung zu betrachten. Wenn Du die Clanstrukturen beklagst, die sich in die staatlichen Organe "einzuweben" suchen, ist die Frage nach den Ursachen und Wirkungen einer jeden bisherigen Prohibition im Sinne des zu schützenden Rechtsgutes abzuwägen.

    Was nutzt es und wo schadet es? An ihren Wirkungen gemessen, wird die bisherige Handhabung der ursächlichen Intention des Gesetzes nicht gerecht. Die Bestrafung von Erkrankungen jedweder Art wäre dem "Kulturgut des Mittelalters" vergleichbar. In den Koalitionsverhandlungen wird die Angelegenheit zumindest sachlich getrennt betrachtet: Einmal das Medikament in seiner Erforschungsphase und auf der anderen Seite der Sinn der Kriminalisierung eines Verhaltens, durch die das Rechtsgut der "geistigen, seelischen und körperlichen Gesundheit" keinesfalls "förderlich geschützt" wird, sondern in einer Art und Weise verurteilt wird, die der Intention des Gesetzes nicht gerecht wird und damit Schlimmeres bewirkt.

    Was die Gründe für die UNO-verselle Ächtung abbildete, wurde kürzlich bei N24 in einer Dokumentation beleuchtet und den ursächlichen Entwicklungshintergründen zugeordnet. Jetzt, da uns der Arsch klimatechnisch auf Grundeis geht, ist die Ächtung der Nutzpflanze Hanf hinsichtlich unserer Zukunftfragen neu zu überdenken. Doch auch das ginge nicht unbedingt mit einer allgemeinen Freigabe einher, doch die Kriminalisierung eines möglichst objektiv "einzusortierenden Verhaltens" ist weder hilfreich nich harmlos. Die meisten kriminellen Karrieren begannen im Knast erst wirklich wirksam zu werden.

    Die historische Wahrheit ist eine lange und verwobene Geschichte mit vielen Interessen und selektiven Sichtweisen. Doch die Möglichkeiten für die Rettung des Klimas und damit für den Schutz aller natürlichen Lebensgrundlagen darf nicht länger ideologisch verklärt betrachtet werden, da den "Monstergeschichten" eines Herrn Anslingers gefolgt wird, die zur globalen UNO-versellen Ächtung geführt haben.

    Ein französischer Autobauer verwendet lieber Hanfkunststoffe, da sie bei gleicher Stabilität weniger Gewicht aufweisen. Als Bio-Kunststoff könnte sofort jeder weitere Plastikeintrag in die Meere gestoppt werden. As Grundstoff für Papier könnten wir unsere Bäume als natürliche Sauerstoffproduzenten und Kohlendioxidverwerter nutzen und unsere Klimabilanz effektiv verbessern. Würde der Zertifikatehandel über die Anpflanzung von Hanf zur Klimafolgenvermeidung erweitert, wäre den Klimakonferenzen Leben einzuhauchen. Was positiv stimmt, ist das Treffen der Bürgermeister auch aus den USA, die reale Maßnahmen einbringen statt einzig leeren Worte eine inexistente Bedeutung verleihen zu wollen.

    Um welche Elemente unser aller Rohstoff- und Ressourcenkreisläufe bereichtert werden könnten, wurde in der N24 Doku verdeutlicht. Quelle war ganz bestimmt das Buch mit dem Namen, er an sich schon eine Geschichte darstellt:

    "Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Cannabis Marihuana Hanf Eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde könnte helfen, die Menschen ausreichend mit Kleidung, Papier, Öl, Brennstoff und vielen Medizinen zu versorgen".

    Im Zweitausendeine Verlag erschienen, ist dieses Standardwerk von Jack Herer, Matthias Brökers und dem Katalyse-Institut eine ausgewogene Informationsgrundlage zu den Entwicklungen gerade im Kontext dessen, was WEM nutzt. Ein Klimaschutz, dessen Machbarkeit sich an wirtschaftlichen Interessen von Braunkohletagebaugebieten orientiert, wird immer Ausreden finden, das Unvereinbare mit dem Unmöglichen zu verbinden.

    Im maximalen Ölertrag pro Hektar reicht die Hanfpflanze mit 4000 Kg pro Hektar und Jahr fast an die 4426 kag pro Hektar der Ölpalme heran, für die wir unsere Urwälder opfern. Hanf könnte jedoch in allen Breitengraden erfolgreich kultiviert werden und zudem Böden entgiften, die zur Nahrungsmittelproduktion schon nicht mehr taugen. Was kaum noch jemand weiß, es gab "damals" italienische Faserhanfsorten, die in einem Sommer bis zu 10 m Höhe erreichten. Da konnten wir dem Grass beim Wachsen zuhören und Hanfdampf wehte durch alle Gassen. Es hat niemandem geschadet, der nicht ohnehin ein leeres Hirn besaß, wie es Hildegard von Bingen einmal formulierte.

    Und den Hanfproduzenten ist hinsichtlich der Qualität ebensowenig zu trauen wie den Großkonzernen, die den zu erwartenden Markt schon heute hinter den Kulissen gestalten. Immerhin könnte es das letzte lohnenswerte Investment werden, dem Planeten und damit uns den Hitzetod zu ersparen. Die Wirklichkeit hat die Modellrechnungen lange überholt und so langsam ist eine neue Tapferkeit gefragt, die nicht mehr auf die Vergangenheit schaut, sondern im Jetzt annimmt, was für die Zukunft zu tun ist. Hanf könnte die wirtschaftliche Versorgung UND das Lebenssystem gleichzeitig erhalten, einzig die ideologische Ächtung hindert uns daran, die Möglichkeiten zu nutzen, die uns die Natur mit dieser Pflanze anbietet.

    Von Australien bis nach Siibirien könnte Hanf das CO2 binden, Arbeitsplätze schaffen und Ressourcen bereitstellen. Vor allem wächst es ebenso in heißen und trockenen Zonen, wie auf zu feuchten und morastigen Böden, in Hanglage und im Flachland, benötigt keinerlei Chemie oder Düngung und ist ebenso ertragreich wie die Ölpalme, die jedoch nur dort angebaut wird, wo vorher Regenwald war. Hanf geht überall auf diesem Globus. Als Hanfsamenöl enthält es ALLE essentiellen Fettsäuren, was KEINER anderen Ölsorte gelingt. Was in Bezug auf die Gesundheit über das Palmöl gesagt wird, klingt weniger hoffnungsvoll.

    Die Angabe zum maximalen Ölertrag pro Hektar stammt aus obiger Quelle (von Seite 334) und im Kontext von Zukunftsperspektiven wäre es ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, weiterhin auf dieses Geschenk der Natur zu verzichten, die Natur erhalten zu können, so wir dieses wirklich wollten. Die bisherige Ächtung geschah hauptsächlich aufgrund anderweitig gelagerter Interessen, doch es könnte nicht schaden, uns nach erweiterten Rohstoff- und Ressourcenquellen umzusehen. Der französische Autobauer kauft seinen Hanfrohstoffe zur Kunststoffproduktion mangels europäischen Angebotes jedoch in China ein. Regionale Rohstoffproduktion für die Restindustrien könnte daher zum Gebot der Stunde der Wahrheit werden.

    Nee, die Ächtung des Cannabis als Nutzpflanze, Medizin und zur Klimafolgenvermeidung ist keinesfalls "christlich-sozial" oder "christlich-demokratisch" sondern eher das genaue Gegenteil. Es bindet uns an die Kartelle der Energieversorger, pharmazutischer Unternehmen und der Abhängigkeit von einer Chemieindustrie, die den Segen niemals brachte, den sie uns "in der grünen Revolution" versprach. Um jedoch die Scherben wegzufegen, die unser Elefant Ego im irdischen Porzellanladen angerichtet hat, ist die Hanfpflanze ein geeignetes Mittel.

    Der therapeutische Nutzen in vielen Bereichen steht außer Frage, selbst für unsere globale Weltwirtschaft könnte es heilsam sein, die Welt heilen zu wollen. Es kann nicht unser Wille sein, zu erleben, was mehr als zwei Grad globaler Erwärmung insgesamt bewirken werden, von denen wir eineinhalb schon auf der UHR haben. Der therapeutische Nutzen all der Warnungen war bisher scheinbar nicht gegeben. Wer nicht hören will, entscheidet, fühlen zu müssen.

    Bemerkenswert finde ich, dass sich gerade die Bürger unter 30 ihrer eigenen Zukunftsperspektive gänzlich verschließen können und so tun, als wüssten sie nicht, was die Entscheidungen bedeuten, die nunmehr wieder nicht getroffen werden. Zumindest nicht von den verantwortlichen Politikern, weshalb eher auf die vom real existierenden Smog betroffenen Bürgermeister zu hoffen ist, die ihren Bürgern die jeweilige Atemluft zumuten müssen...

    Coca Cola soll schon heute in Massen die Atemluft von morgen in kleine Dosen mit jeweils 330 Milliliter abfüllen. Wenn wir keine Luft mehr bekommen, wissen wir, warum. Was die Bäume einmal wert waren, die wir durch Ölpalmen ersetzten, wird dann ebenso klar zur real existierenden Atemnot hinzukommen. Wir können Geld leider nicht atmen. Daran zu glauben, ist Schwachsinn...

  15. #65

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Michael
    Die Frage der "Legalisierung" ist mithin eine ganz andere. Hier ist die Frage der Verhältnismäßikeit vorranigig. Das zu schützende "Rechtsgut" ist im Verhältnis zu den Folgen einer Kriminalisierung zu betrachten. Wenn Du die Clanstrukturen beklagst, die sich in die staatlichen Organe "einzuweben" suchen, ist die Frage nach den Ursachen und Wirkungen einer jeden bisherigen Prohibition im Sinne des zu schützenden Rechtsgutes abzuwägen.
    gerade das ist für mich ein Argument für das Verbot! Den Konsum zu legalisieren, "nur" weil man die Kriminalität nicht in den Griff bekommt...bedeutet "Kapitulation". Genau das sollten wir nicht tun.

  16. #66

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Welt.de (zu den Folgen der Legalisierung in den USA)

    Forscher aus Philadelphia fanden kürzlich heraus, dass Marihuanagebrauch unter bestimmten Voraussetzungen das Risiko für einen Schlaganfall um zehn Prozent, für Herzversagen um 26 Prozent gegenüber Nichtnutzern erhöhen kann.
    Daneben mehren sich Anzeichen, dass in den USA und Europa die Zahl der Hilfesuchenden wächst, denen ihr Cannabiskonsum echte Probleme bereitet. Für ein britisches Forscherteam liegt der Hauptgrund dafür in der Kombination zweier Hauptwirkstoffe: Tetrahydrocannabinol (THC), das für die Rauschwirkung verantwortlich ist, und Cannabidiol (CBD), das kaum psychoaktiv wirkt und auch medizinisch verwendet wird.
    https://www.welt.de/gesundheit/artic...enwirkung.html

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ähnliches hört man auch aus Spanien. Eines der Totschlagargumente der Befürworter ist, dass das Rauchen und der Alkoholkonsum ebenfalls erlaubt sind. Ja, aber beidem wirkt man inzwischen erfolgreich entgegen - der Konsum geht deutlich zurück. Da ist es doch hirnrissig sich gleich die nächste Baustelle aufzumachen.

  17. #67

    AW: Cannabis und Christentum

    Kapitulation würde es bedeuten, weiterhin so viel Schwarzgeld in die Hände derer zu legen, denen damit die Mittel zur Korruption an die Hand gegeben werden.

    Das zu schützende Rechtsgut ist die Demokratie, die in einem von Korruption durchsetzten Staat keinen Bestand haben kann.

    Das durch die Legalisierung zu schützende Rechtsgut ist die Volksgesundheit. Aus dieser Sicht ist es sowohl unverhältnismäßig als auch unzweckmäßig, den Schwarzmarkt zu schützen, indem nicht legalisiert würde.

    Was die Investoren und den Staat dabei "lockt", sind die Gewinne bzw. möglichen Steuereinnahmen. Ob die Konsumenten nun bei der international vereinigten Mafia kaufen oder beim Staat, bewirkt schon einen gewaltigen Unterschied. Rechnen wir mit 20 Milliarden Marktvolumen allein beim Grass pro Jahr, dann weißt Du, warum sich den Clans niemand mehr wirklich in den Weg stellt.

    Wenn die Einnahmen wegfallen, wird das jeweilige "Gewerbe" ausgetrocknet. Schwarzgeld ist der Dünger für kriminelle und korrupte Strukturen.

    Zumindest in Südamerika wird dieses Konzept als hilfreich angesehen, dem Kampf der Drogenbanden die Basis zu entziehen. Und in den Ländern, die legalisiert haben, ist der Konsum eher zurückgegangen als er gestiegen wäre. Es kursieren jedoch recht widersprüchlich ausgelegte Studien dazu, die nicht gleichzeitig zutreffend sein können.

    Allein die volkswirtschaftlich relevanten Gesundheitsschäden durch die ungeprüften und daher möglicherweise "versetzten" Qualitäten lassen eine Legalisierung logisch und verhältnismäßig erscheinen. Was soll denn durch die Bestrafung von Menschen erreicht werden, die zuweilen mal an einer Tüte ziehen? Warum sollte die soziale Desintegration in Bezug auf Arbeit, Ansehen oder Freiheitsrechte als hilfreich für künftig angemessene "Verhaltensentscheidungen" erachtet werden?

    Es ist und bleibt eine Ethik des Mittelalters, zu bestrafen, um dadurch zu "heilen". Zumindest wird die Wahrscheinlichkeit künftig angemessener Entscheidungen durch Strafe zu erreichen, nicht wirklich erhöht. Es wäre hingegen eine Kapitulation, die kriminellen Strukturen weiterhin mit vielen Milliarden auszustatten, die dann gegen die strukturelle Integrität des Staates eingesetzt werden können. Wie auch gegen die Gesundheit der Bevölkerung, siehe das Bleigrass, das in manchen Regionen für Symptome sorgte, die die Mediziner zunächst nicht einsortieren konnten.

    Was also Nutzen und Schaden bewirkt, sollte gegenübergestellt und die Entscheidung ergriffen werden, die den größten Schaden abzuwenden imstande ist. Die Mafia wurde erst durch die Prohibition groß und die selbige füttert sie immer noch. Wir brauchen zunächst europäische Mafiagesetze, die international wirksame Korruption auch nur im Ansatz wirksam angehen zu können. Die Märkte auszutrocknen statt sie zu füttern entbehrt nicht jeglicher Logik. Für die "Volksgesundheit" wäre es in jedem Fall ein Vorteil, denn es wäre möglich, das Risiko, das von vorsätzlich gepanschter Ware ausgeht, zu eliminieren. Daneben hätte die Polizei mehr Kapazitäten für die wirklich wichtigen Dinge frei, würde sie sich noch trauen, ihre Arbeit wirklich zu machen.

  18. #68

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Michael

    Wenn die Einnahmen wegfallen, wird das jeweilige "Gewerbe" ausgetrocknet. Schwarzgeld ist der Dünger für kriminelle und korrupte Strukturen.

    Zumindest in Südamerika wird dieses Konzept als hilfreich angesehen, dem Kampf der Drogenbanden die Basis zu entziehen. Und in den Ländern, die legalisiert haben, ist der Konsum eher zurückgegangen als er gestiegen wäre. Es kursieren jedoch recht widersprüchlich ausgelegte Studien dazu, die nicht gleichzeitig zutreffend sein können.
    das ist so nicht richtig, aber selbst wenn...wäre es kein Argument. Das ist als würdest Du sagen: "Wir legalisieren den Sex mit Kindern...um die Pädophilenringe auszutrocknen - oder wir machen Schusswaffen frei verkäuflich...um den illegalen Waffenhandel auszutrocknen. Nein, hier geht es ausnahmsweise mal nicht um Geld...sondern um den Schutz von Menschen...vor allem von jungen Menschen.

    Ich bin...was dieses Thema betrifft...wohl auch der falsche Gesprächspartner - denn alle, ALLE, meine ehemaligen Schulkameraden, Jugendfreunde...die so dachten wie Du...sind tot - und ich komme nicht aus einer Stadt wie Berlin...sondern eher aus einer ländlichen Gegend. Das ist also im wahrsten Sinne des Wortes ein Totschlagargument. Sie alle fingen mit Cannabis an und endeten im Sarg. Unumstritten unter allen Experten ist...dass die Wirkstoffe von Cannabis negative Tendenzen verstärken. Übernimmst Du dafür die Verantwortung, dass psychisch "angeschlagene" Jugendliche kein Cannabis nehmen? Die Legalisierung wäre ein Riesen-Fehler.

  19. #69

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Spiegel.online

    Weniger Sozialwohnungen, steigende Mieten: Laut einer neuen Schätzung leben in Deutschland 860.000 Menschen ohne Wohnung. Unter den Leidtragenden sind Zehntausende Kinder
    "Die heute vorgestellten Zahlen zur Wohnungslosigkeit sind erschreckend", sagte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK. "Aus unserer Sicht belegen die Zahlen vor allem, dass immer mehr Menschen wegen Einkommensarmut oder Überschuldung ihre Monatsmiete nicht bezahlen können."
    Du kannst den Leuten Cannabis geben, dann sind ihre Probleme weg -u.a. solche Zahlen bestätigen mich in meiner Meinung, dass konservative Werte wichtig sind und vertreten werden müssen. Grüne, bzw. allgemein linke Politiker...meinen sie würden eine moderne Politik vertreten. Wenn das modern ist, dann bin ich lieber ein Spießer.

    Vor einem Jahr, kann man hier nachlesen, haben wir uns noch darüber unterhalten ob es im Jahr 2018 400TSD oder 500TSD Obdachlose geben wird. Heute sind wir schon bei 870.000, die Prognose für in einem Jahr 1,2 Millionen. Unsere "Linken" aber würden gerne noch ein paar Millionen Menschen ins Land holen, dürften sie wie sie wollten - würden sogar 400.000 Rohingya direkt vor Ort abholen. Diese Grünen, oder nennen wir sie mal besserwisserische Pädagogen, hätten aber mit diesen Menschen überhaupt nichts zu tun. Sie müssten mit denen weder um Job noch Wohnung konkurieren. Die Grünen sagen also im übertragenen Sinne: "Wir bestimmern, ihr bezahlt". Genau das ist linke Politik...immer schön die anderen für die eigenen Spinnereien bezahlen lassen. Beispiel: In linksregierten Bundesländern, wie z.B. in RLP und Berlin, sind die KITA Plätze für alle kostenfrei, während sie in konservativ regierten Ländern kostenpflichtig sind. Nun wäre man geneigt zu sagen "toll gemacht, ihr Linken". Die Wahrheit aber ist, dass die konservativ regierten Länder für die kostenfreien Plätze der linksregierten Länder aufkommen müssen - und zwar über den Länderfinanzausgleich. Das ist das gleiche als würde ich jemanden in dein Haus zum kostenfreien wohnen einladen. Linke sind also per se Schmarotzer...leben grundsätzlich auf Kosten anderer...und wollen sich dafür auch noch feiern lassen.

    Diese Obdachlosen sind die Opfer linker Politik. Sollen die jetzt wenigstens die Verantwortung übernehmen und sich um diese Leute kümmern.

  20. #70

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    1. Du kannst den Leuten Cannabis geben, dann sind ihre Probleme weg -u.a. solche Zahlen bestätigen mich in meiner Meinung, dass konservative Werte wichtig sind und vertreten werden müssen. Grüne, bzw. allgemein linke Politiker...meinen sie würden eine moderne Politik vertreten. Wenn das modern ist, dann bin ich lieber ein Spießer.
    2. Vor einem Jahr, kann man hier nachlesen, haben wir uns noch darüber unterhalten ob es im Jahr 2018 400TSD oder 500TSD Obdachlose geben wird. Heute sind wir schon bei 870.000, die Prognose für in einem Jahr 1,2 Millionen.
    3. "Wir bestimmern, ihr bezahlt".
    4. Das ist das gleiche als würde ich jemanden in dein Haus zum kostenfreien wohnen einladen.
    5. [???] sind also per se Schmarotzer...leben grundsätzlich auf Kosten anderer...und wollen sich dafür auch noch feiern lassen.
    6.Diese Obdachlosen sind die Opfer linker Politik. Sollen die jetzt wenigstens die Verantwortung übernehmen und sich um diese Leute kümmern.
    Sorry, hab da mal sechs Punkte herausgerissen.

    Bei 1. fehlt mir die Verknüpfung und der Zusammenhang. Ist es leichter, mit Cannabis obdachlos zu sein? Du kannst den Leuten zwar ordentlich "Soma" geben, doch dadurch wird aus dem 1984 einer nicht lernwilligen Oberschicht keine lustige Komödie. "Gegeben" wird es bisher als Medikament auf Kassenkosten nicht einmal 700 Patienten. Da sehe ich keinen Bezug zu Problemen, die dann "weg" wären, wenn dieses nicht "so" wäre.

    Bei 2. bin ich recht bestürzt. Was zum Verweis auf 3. führt:

    Bei 3. führe ich mal das neue Buch von Deinem geliebten Varoufakis an, der die Hintergründe für das europaweite "Finanzgeschehen" beschreibt. Wer bestimmte denn damals, dass alle für zwei Großbanken zahlen dürfen? "Uns" hat das griechische Elend ganze 1,2 Milliarden "gebracht"... Der bestimmt über das Elend, der daran verdient.

    Bei 4. stimme ich Deiner Analogie zu und übertrage sie auf den Planeten: Was wir "erleben" ist das Gleiche, als würden wir Heuschrecken zum kostenlosen Wohnen auf unsere kleinen Farm der Tiere einladen. Die Investoren werden zum Nullzins ins gemachte Nest eingeladen, doch der Pfändungs-Geier kreist noch über den bisherigen Opfern, die Schaaren von Herden allesamt zu zermürben. Ein Planet als "freies Naturgut" ist die Idee des Ausverkaufs auch jedweden Rationalprinzips.

    Bei 5. ist die Frage, womit sich denn nunmehr fast 8 Milliarden Menschen ständig fleißig beschäftigen sollten, wenn Arbeit bald nur noch für 500 Millionen bleibt?

    Bei 6. müsste die Sicht wieder auf den Planeten gerichtet werden, denn, dass wir alle zu Obdachlosen ohne planetare Heimat werden, blenden wir scheinbar erfolgreich aus und schieben die Verantwortung "dafür" einfach hin und her. Wer soll denn die Verantwortung dafür übernehmen, diesen himmlischen Planeten innerhalb weniger Generationen zu einer - klimatechnisch betrachtet - wahren Hölle zu machen?

    Dieser ganze Planet ist Opfer einer Geldpolitik, die niemals funktioniert hatte, es jetzt nicht tut und niemals tun wird. Es ist einfach ein Denkfehler, die Währung unabhängig vom Planetenwert zu betrachten. Das ist, als würdest du eine Firmenbilanz erstellen und bei der Frage nach den Sachwerten Deines Unternehmens darauf verweisen, dass du kostenfrei bei bald sterbenden Spießern lebst. Die Frage nach dem Standort Deines Unternehmens beantwortest Du stoisch und mit trotziger Miene so: "Ich lasse dort produzieren, wo es eben gerade keine Umweltkatstrophe gab". Die Frage nach der Zukunft all der Schaaren der Heere der verheerten Opfer beantwortet uns die "Queen" schon heute:

    Sie schaufelt die Kohle in Steuerparadiese, die sie dadurch verdient, als sie Haushaltsgeräte zu Wucherzinsen an Bedürftige verkauft. Das ist zwar an sich sittenwidrig, doch woher die Engländer ihre fette Beute bekamen, war auch schon den Queens davor egal. Und deutsche und französische Banken melken halt die Griechen mit der gleichen Masche ab...

    Wer glaubte, uns durch das "Mitmachen" vor dem "Gemolken-Werden" zu schützen, hat wohl den Ungenannten mit seinem Werkzeug ausgetrieben. Die Wohnungslosen hier sind das Ergebnis einer identischen und geteilten Idee, die allerdings bisher immer scheiterte...

    Es war die Idee des freien Naturgutes Erde und der Menschen darauf, die, je nach Nationalität auf dem Weltmarkt ab 3000 und bis zu 100 000 Dollar kosten, falls Du sie "vorsätzlich verheizt". Was zu tun ist, haben wir unseren Planeten verheizt, bliebe dann nach dem Rationalprinzip noch zu fragen.

    Irgendwann wird gesagt werden können, die erkenntnistheoretische Auffassung des Rationalismus, die das vernunftbegabte Denken als einzige Quelle möglicher Wahrheit betrachtete, war so irrational, dass die daraus folgenden Phänomene zwar aus dem Bewusstsein entstanden, doch ohne die Quelle allen Bewusstseins richtig verortet zu haben. Dem Dualismus von Erde und Geldsystem sehen wir nun auf einer recht schiefen Bilanzwaage entgegen, es gibt zwar Geld im scheinbaren Überfluss, doch ohne Planet isses nix mehr wert...

    Es bietet einfach keine Perspektive mehr, die Früchte der Gier noch irgendwo genießen zu können. Um sich von dieser unausweichlichen Einsicht abzulenken, spielen sie halt lieber wieder "Menschen quälen", das half bisher immer, das eigene Dilemma im Kopf zu übertünchen...

    Schuld ist immer das Übertünchen unserer eigenen Defizite. Eines können wir jedoch mit Gewissheit sagen: So hundsgemein wie wir diesen Planeten ausgebeutet haben, wird es einige Tapferkeit erfordern, die Folgen dessen zu kompensieren. Wir könnten als "vernunftbegabte Wesen" eigentlich nur den Schluss ziehen, uns unter die Erde zu verkriechen. Natürlich nicht, ohne vorher ganz schnell alle AKW in Meeresnähe abzubauen...

    Wenn wir es nicht schaffen, unser Bewusstsein mit seiner Quelle zu verbinden, ist "Vernunftbegabung" nicht zu erreichen. Allen, denen damals "vernunftbegabt" erschien, was als gesetzte Ursache alles so entschieden wurde, haben das Ende der Fahnenstange ausgeblendet, den synchronen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in der jeweiligen Zeitachse. Was dann bald 1,2 Millionen Wohnungslose bewirken werden, bleibt abzuwarten. Da müsste dann das Soma wie Kamelle durch die Gegend geworfen werden, was natürlich die Ursachen ebensowenig beseitigt oder berichtigt.

    Jetzt war die "Welt so lange auseinandergefallen" bis uns die Einheit damit auf einem feinstaubbedeckten Silbertablett frei Haus geliefert wurde. Ein "Global-Greening" mit der ältesten Kulturpflanze der Menschheit könnte wirklich helfen, den allerletzten Silberstreif am Horizont wahrzunehmen und alle wirtschaftlich nutzbaren Ressourcen gemeinsam auf den Systemerhalt unserer "planetaren Wohngemeinschaft" zu richten. Das wäre verantwortungsbewusstes Handeln.

    Es wird so weitergehen, bis das Monetariat das Staatsversagen vollends umgesetzt hat. Nicht, weil Sie böse sind, einfach, weil sie es können. Wer "es" nicht macht, ist halt das nächste Opfer. Jetzt verdaut dieses Bandwurmsystem schon ganze Staaten und damit die Menschen darin. Es beruht auf der Idee, den Schmerz der "anderen" nicht zu spüren. Doch ist dies eine Illusion, die als Gefangenendilemma beschrieben werden könnte: Da sie hier gefangen sind, weder in den Weltraum noch lange genug unter die Erde kriechen können, sind auch die Verursacher all der Verantwortungslosigkeiten nicht von den aufsummierten Folgen verschont. Ganz am Ende werden wir feststellen, in einem Boot gesessen zu haben.

    Hanf könnte die notwendigen Anstrengungen zeitnah mit einer positiven Umweltresonanz als fühlbares Feedback belohnen, da uns diese Pflanze auf nahezu allen Breitengraden mit fast allem versorgen könnte, was wir bald benötigen werden; und zudem als CO2-Verwerter die globale Klimabilanz verbessern helfen. Wenn die Vernunft keine Hoffnung mehr bietet, ist der Rationalismus dann nicht als irrational zu bezeichnen? Wir werden so vernünftig, rational und produktiv gewesen sein, damit letztendlich einen ganzen Planeten flüssig gemacht zu haben. Irre vernünftig...

    Es sind unsere Bedürfnisstrukturen, die zu überdenken wären. Nicht der Streit um ausgehende Lebensmöglichkeiten führt zu Zufriedenheit, sondern die Einsicht, dass nicht alle Bedürfnisse in diesem Umfang noch umsetzbar sind. Lässt uns unsere eigene Vernunft noch Raum zur Hoffnung? Worin könnte das Bewusstsein seine Quelle finden? Ohne Quellanbindung benötigt die Seele halt einen anderen Halt, woran sich die Seele dabei klammert, ist egal, Hauptsache wir suchen, ohne jemals zu finden...

    Mit diesem Weltfinanzsystem ist jedenfalls kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Es war einfach Wahnsinn, die Goldbindung aufzuheben. Doch selbst ein "Vollgeldsystem", wie es manche Ökonomen fordern, löst das Problem der "freien Naturentnahme" nicht auf. Erkären wir die Lebensgrundlagen zur umsonst verfügbaren freien Wirtschaftsmasse für alle unsere "Hausgenossen", kann nicht erwartet werden, sorgsam mit dem umzugehen, was Haus- und Hofwirtschaft später noch brauchen werden. Der "gedehnte Blick" über Generationen hinweg wurde gänzlich aufgegeben, es erschien (kurzfristig) nicht mehr "vernünftig", Ursachen und Wirkungen miteinander zu verbinden. Der Wohnungsmarkt hier ist gleichfalls Folge der "Bandwurmfütterung"; was wir sehen, sind immer die Folgen von Ideen und Gedanken. Darin liegt die Wahlmöglichkeit des Bewusstseins, die Descartes uns unterschlagen hat, da er die Quelle allen Bewusstseins nicht hinterfragte, sondern letztlich negierte...

  21. #71

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Michael
    Bei 1. fehlt mir die Verknüpfung und der Zusammenhang. Ist es leichter, mit Cannabis obdachlos zu sein? Du kannst den Leuten zwar ordentlich "Soma" geben, doch dadurch wird aus dem 1984 einer nicht lernwilligen Oberschicht keine lustige Komödie. "Gegeben" wird es bisher als Medikament auf Kassenkosten nicht einmal 700 Patienten. Da sehe ich keinen Bezug zu Problemen, die dann "weg" wären, wenn dieses nicht "so" wäre.
    Das war Sarkasmus. Soll sagen, dass man die Probleme an den Wurzeln packen muss. Die Legalisierung von Cannabis ist nichts anderes als eine Art Problemverwaltung.

    Zitat Michael

    Bei 2. bin ich recht bestürzt. Was zum Verweis auf 3. führt
    Das ist ja auch bestürzend. Aber wie Du siehst, die gesellschaftliche Empörung darüber hält sich in Grenzen. Das wird vermeldet und zur Kenntnis genommen - mehr nicht. Dabei ist das ein Beweis für politisches Totalversagen. Und die Politiker schämen sich noch nichtmal dafür - vermelden lieber eine wirtschaftliche Rekordzahl nach der anderen, den Preis dafür unterschlagen sie. Die Ursache liegt in der Prozentrechnung - scheinbar können die nichts anderes. Auch jetzt wieder wird die Rente pauschal erhöht - und diese Pauschalisierung ist der Grund...warum die Schere immer weiter auseinander geht. Ich hatte es hier schon vorgerechnet, wiederhole es gerne nochmal: Der Rentner 1 bekommt 1000 Euro, der Rentner 2 2000 Euro Rente. Differenz 1000 Euro. Pauschale Rentenerhöhung von 5% bedeutet: Rentner 1 bekommt jetzt 1050 Euro Rente, Rentner 2 bekommt 2100 Euro Rente. Differenz 1050 Euro. Und so geht das jetzt schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten. Jetzt frage ich Dich: Wie blöd müssen Politiker eigentlich sein...um das nicht zu verstehen...?...wo doch schon jemand wie ich...bekennender Mathelegastheniker...das ausrechnen kann.....?

    Erschwerend hinzu kommt: Die Inflationsrate wird von Rentner 2 bestimmt - die Differenz, gemessen an der Kaufkraft, ist sogar noch höher als 1050 Euro.

    In der Politik hatten wir einst einen gesunden Mix von Berufspolitikern und Seiteneinsteigern aus der Wirtschaft. Heute haben wir fast nur noch Berufspolitiker...und die Seiteneinsteiger kommen nicht mehr aus der Wirtschaft. Es fehlt also an Kompetenz. Deshalb will die LMP nicht selbst...in persona regieren...sondern das den Profis überlassen. Bei Jamaika drohen uns Minister wie Lindner(als Unternehmer gescheitert) und Trittin (behäbiger Oberlehrer und Besserwisser), oder auch ein Dobrindt (Inkompetenz in Vollendung) Solche Leute dürften bei der LMP noch nichtmal Wahlplakate kleben oder Flugblätter verteilen. Wir würden ihnen das doppelte Gehalt dafür geben...dass sie gar nichts mehr machen - so sind sie für die Gesellschaft am nützlichsten.

    Zitat Michael

    Bei 3. führe ich mal das neue Buch von Deinem geliebten Varoufakis an, der die Hintergründe für das europaweite "Finanzgeschehen" beschreibt. Wer bestimmte denn damals, dass alle für zwei Großbanken zahlen dürfen? "Uns" hat das griechische Elend ganze 1,2 Milliarden "gebracht"... Der bestimmt über das Elend, der daran verdient.
    Sorry, aber den nehme ich nicht für voll - der hat schon so viele Aussagen getätigt...die beweisen...dass er keine Ahnung hat. Das ist ein kommunistischer Spinner.

  22. #72

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Michael

    Bei 5. ist die Frage, womit sich denn nunmehr fast 8 Milliarden Menschen ständig fleißig beschäftigen sollten, wenn Arbeit bald nur noch für 500 Millionen bleibt?
    Dazu haben die LMP und ich eine klare Meinung: Der Mensch wird lernen müssen sich nicht mehr über seine Arbeit...sondern über seine Aufgaben zu definieren. Wenn "nur" 500 Millionen arbeiten dürfen...diese aber alle anderen 7,5 Milliarden Menschen miternähren können, dann ist das grundsätzlich erst mal kein Problem. Zum Problem wird es nur dann, wenn wir uns fast ausschließlich über die Arbeit definieren - so wie das aktuell der Fall ist. Die gesellschaftliche Herausfordeung der Zukunft wird sein Würde und Werte neu zu definieren. Man wird nicht drum herum kommen das Bildungssystem komplett auf den Kopf zu stellen. 500 Millionen von 8 Miiliarden, übertrage das mal auf eine 32-köpfige Schulklasse: Von 32 Schülern werden nur vier in Arbeit kommen können - diese vier kristallisieren sich von alleine heraus...um die muss ich mich auch nicht groß kümmern. Entscheidend wird sein wie wir mit den restlichen 28 umgehen, womit und wie wir ihnen vermitteln ebenso viel wert zu sein wie die anderen vier. Da reicht es nicht an ein paar Schrauben zu drehen, die ganze Maschine muss erneuert werden. Man kann das Bedingungslose Grundeinkommen nicht einfach so einführen, ohne vorher den gesellschaftlichen Boden zu beackern. Wer das BG bezieht, der muss mehr als nur akzeptiert werden...der muss als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft anerkannt sein - und zwar aus einer Selbstverständlichkeit heraus...die keinerlei Rechtfertigung nötig hat.

  23. #73

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Michael

    Dieser ganze Planet ist Opfer einer Geldpolitik, die niemals funktioniert hatte, es jetzt nicht tut und niemals tun wird. Es ist einfach ein Denkfehler, die Währung unabhängig vom Planetenwert zu betrachten. Das ist, als würdest du eine Firmenbilanz erstellen und bei der Frage nach den Sachwerten Deines Unternehmens darauf verweisen, dass du kostenfrei bei bald sterbenden Spießern lebst. Die Frage nach dem Standort Deines Unternehmens beantwortest Du stoisch und mit trotziger Miene so: "Ich lasse dort produzieren, wo es eben gerade keine Umweltkatstrophe gab". Die Frage nach der Zukunft all der Schaaren der Heere der verheerten Opfer beantwortet uns die "Queen" schon heute:
    Ich bin kein Freund solcher Thesen...weil sie mir zu abstrakt sind. Um konkrete Lösungen anbieten zu können...muss ich zunächst mal die Probleme konkretisieren. Mit Aussagen wie "Das Geld, das Kapital, die Unternehmen sind schuld" komme ich nicht weiter. "Geld" ist nur ein Synonym für Zahlungsmittel - das könnten ebenso Muscheln, Tierfelle, Gewürze oder sonst was sein. Das Zahlungsmittel als solches ist per se unschuldig. Erst in der Verbindung...in der Kombination mit persönlichen Eigenschaften und Absichten...wird ihm die Unschuld genommen. Diese Eigenschaften und Absichten sind auch ohne Zahlungsmittel vorhanden - aber ich kann an ihnen "arbeiten". Es ist also ein Erziehungs-ein Bildungsproblem...und kein ideologisches. Wenn 6-jährige Jungs ein Fußballturnier austragen, dann bekommt die Gewinnermannschaft einen großen Pokal, die zweitplazierte Mannschaft einen Urkunde und alle anderen Mannschaften einen warmen Händedruck und einen Dank fürs Mitmachen. Und schaust du in die Gesichter der "Verlierer", dann sind die nicht wegen dem vierten Platz traurig...sondern weil sie keinen Pokal bekamen. Zuhause angekommen wird der Knirps dann vom Vater befragt... wie die Mannschaft abgeschnitten hat und wie viele Tore der Sprössling zum "Erfolg" beitragen konnte. Nach den...für den Vater negativen Antworten...winkt dieser dann ab-gibt auf diese Weise seinem Knirps zu verstehen...was er vom Ergebnis hält.

    Solche (erlernten) Verhaltensweisen ziehen sich wie ein roter Faden durchs Leben. Wenn Löwinnen als Rudel erfolgreich auf die Jagd gingen...eine Löwin dabei versagte...wird diese vom großen Fressen deshalb nicht ausgeschlossen. Ihr Platz in der Hierarchie bleibt...unabhängig von ihrer individuellen Leistung...der gleiche.
    Das heißt nicht, dass man dem Menschen das Ego aberziehen sollte - das Ego soll erhalten bleiben, aber in konstruktive (im Sinne des Ganzen) Bahnen gelenkt werden.

    Ich glaube, dass die Politker der Zukunft eher eine Art Datenbeauftragte sein werden - die wichtigen Entscheidungen von kontinentalen und interkontinentalen Rechnern getroffen werden. Politiker sind dann nur noch dazu da um diese Rechner zu füttern. Nehmen wir mal die Syrienkrise: Alle möglichen Eventualitäten...Interessen...Risiken usw werden als Daten in das System eingespeist. Der Rechner sagt dann was zu tun ist. Emotionalität wird umgewandelt in Rationalität.
    Geändert von anderedimension (16.11.17 um 13:37 Uhr)

  24. #74

    AW: Cannabis und Christentum

    Wie unsozial linke Politik sein kann, das möchte ich dir anhand eines tagesaktuellen Beispieles beweisen:

    Zitat antennedüsseldorf.de

    Land NRW gibt 500 Millionen Euro für KiTas


    https://www.antenneduesseldorf.de/na...tas_19513.html

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------
    Dafür gestimmt haben: CDU, FDP und AfD
    Der Stimme enthalten haben sich: SPD und Grüne

    Grüne und SPD, die dieses Desaster...dass über 1000 Kitas vor dem Aus stehen... zu verantworten haben...stimmen nicht für das Rettungspaket.

    Da siehst Du mal wie weit Wort und Tat auseinanderliegen können. Die AfD, der man ja alles mögliche unterstellt...zögerte nicht eine Sekunde mit ihrem Ja. Zum Glück haben inzwischen die meisten Bürger die Grünen durchschaut und erkannt...dass diese Besserwisser und Besserverdiener nur an ihrem eigenen Wohl interessiert sind und Spaß daran haben andere zu bevormunden. Der Enkel des Grünen Studienrats geht in eine Privat-Kita...dafür legt Opi gerne 500 Euro und mehr monatlich an. Dass der Enkel des Maler und Lackieres gar keine Kita mehr besuchen kann...weil seine geschlossen wird....das interessiert den Studienrat nicht.

    zur AfD noch am Rande: Die rechtspopulistische Partei "Prodeutschland" hat sich aufgelöst und den Mitgliedern empfohlen sich der AfD anzuschließen. Die AfD jedoch hat es abgelehnt...wegen Unvereinbarkeit mit den eigenen Grundsätzen... auch nur eine Person aus dieser Partei aufzunehmen. Solche Nachrichten gehen leider unter...werden von den linken Medien unterschlagen.

    Diese Abstimmng in NRW halte ich schon deshalb für interessant...weil sie ein Bild der Zukunft malt. Auch wenn die CDU gerne etwas anderes behauptet...aber die AfD ist ihr natürlicher Partner...und wird in naher Zukunft auch der Partner sein.

  25. #75

    AW: Cannabis und Christentum

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    (1) Es ist also ein Erziehungs-ein Bildungsproblem...und kein ideologisches. [...]

    (2) Nach den...für den Vater negativen Antworten...winkt dieser dann ab-gibt auf diese Weise seinem Knirps zu verstehen...was er vom Ergebnis hält. Solche (erlernten) Verhaltensweisen ziehen sich wie ein roter Faden durchs Leben.

    (3) Das heißt nicht, dass man dem Menschen das Ego aberziehen sollte - das Ego soll erhalten bleiben, aber in konstruktive (im Sinne des Ganzen) Bahnen gelenkt werden.

    (4) Ich glaube, dass die Politker der Zukunft eher eine Art Datenbeauftragte sein werden - die wichtigen Entscheidungen von kontinentalen und interkontinentalen Rechnern getroffen werden. Politiker sind dann nur noch dazu da um diese Rechner zu füttern. Nehmen wir mal die Syrienkrise: Alle möglichen Eventualitäten...Interessen...Risiken usw werden als Daten in das System eingespeist. Der Rechner sagt dann was zu tun ist. Emotionalität wird umgewandelt in Rationalität.
    (1) Genau, doch "wie" willst Du die gobalen Massen "sehen"? Was ist das Ziel planetarer Erziehung und Bildung im Sinne des konstruktiven Ganzen (bei vorgenannter Verteilung von Wertschöpfung)? "Konsum- und Arbeitstiere" oder des eines Selbst bewussten Menschen?

    (2) ..., und diese dabei erlernten Verhaltensweisen lassen sich nur im nochmaligen Anschauen als an sich bedeutungslos einsortieren. Sie jedoch später wieder "anzugraben" und kausal zu berichtigen, nicht immer leicht. Denn in den meisten Fällen wäre es das Ego der Eltern, das zu berichtigen wäre. Es gehört zur Entwicklung dazu, verlieren zu können, ohne seinen Selbstwert davon abhängig zu machen. Am Ende spielen wir vielleicht ein Spiel, bei dem es keine Verlierer gibt.

    (3) Einigen wir uns darauf, es zunächst erkennen zu müssen, die destruktiven Bahnen als Ego-Dekonstruktion auszumachen. Schau doch, in welche Bahnen das Ego der "Lausitzer Braunkohlebesitzer" unsere Kanzlerin globalpsychologisch geleitet hat... Jetzt hat jedes Land eine geeignete Ausrede, global weiterhin auf den Bau von insgesamt rund 1100 Kohlekraftwerken zu setzen, wenn schon Deutschland deutlichst den Trump macht.

    (4) Das würde den Sieg der Vernunft über die Gier bedeuten. Schon einmal hast Du eine Idee aufgegriffen, über die ich "woanders" gelesen hatte. Für diesen Sieg über die Gier wäre es nötig, das Thema der "Wirtschaftspsychologie" neu zu denken und in "für das Ego gangbare Wege" zu übertragen. Als Teilbereich der angewandten P. teilt sie sich in Waren-, Markt-, Kauf- und Verkaufsp., Käufer- und Verkäuferpsychologie und natürlich die Werbepsychologie. Alle Formen der Wirtschaftspsychologie zusammen schaffen dann den Bedarf für die klinische und pharmazeutische Seite der Psychologie.

    Deine Idee einer "Rechnersteuerung" ist von 1555! Jedoch lässt sich die Emotionalität aus dem Mangeldenksystem der Wirtschaftspsychologie nicht in rationale Bahnen lenken. Emotionalität wird durch das Fehlen der Ängste umgewandelt, die wir auch unter Punkt 1 erlernt haben. Sie besitzt, wie alles in der Dualität, aufbauende, abbauende und neutrale Kraftwirkungen. Die "Angst", die unsere "Industriepsychologie 4.0" regiert, ist überall die gleiche. Es ist die Angst, "sonst" zu den Verlierern zu gehören, die alle "Köhler" dazu bringt, ein Herz aus Stein zu tragen.

    Wie hervorragend destruktiv daher die angewandte Lobbyistenpsychologie auf unsere (werbepsychologisch vorverdauten) Entscheidungsträger wirkt, kann die klinische P. bisher weder erfassen nocht therapieren. Es gibt weltweit keine psychologischen Behandlungsansätze zur Heilung von Gier...

    Um Gier zu bewirken, dienen jedoch ganze Sparten von Teilwissenschaften mit dem Ziel, letztlich jeden Bildungserfolg im Vorfeld möglichen Entstehens schon zunichte zu machen.

    Nur 30 Euro pro Tonne CO2-Emission würde alle Kohlekraftwerke sofort unrentabel machen und deren "Planung" natürlich auch. Diese Idee, von Macron in die Diskussion eingebracht, sollte auf jeden Verbrauch klimarelevanter Energieträger angewendet werden. Was hieße, KFZ-Steuer nach real existierender Emission im Fahrbetrieb und jährlichen "Tonnage". Rund 10 Kilo auf 100 Kilometer macht eine Tonne auf 10 000 KM, zehn Tonnen bei den 100 000 Kilometer eines Vielfahrers.

    Die Idee, ein globales "Bewirtschaftungssystem" rechnergestützt nach den planetaren Möglichkeiten, Ressourcen und daraus resultierenden "Zukunftshorizonten" auszurichten, könnte durchaus Zukunft haben. Was der Vernunft jedoch fehlt, ist die Anbindung an eine Quelle. Wir haben uns bewiesen, dass die reine Vernunft nicht ausreichte, das große Ganze handhabbar, verstehbar und machbar "steuern" zu können. Wir können uns ja selbst nicht konsistent und konsequent steuern, sondern wir werden bisher vom Mangeldenken gelenkt. Einem Mangeldenken, das zwar der Werbepsychologie nutzt, der klinischen und pharmazeutischen P. Umsätze bringt und allgemein zunehmende Schlaflosigkeit bewirkt, doch nicht als bestandsgefährdend für die Fundamente von Demokratie und geistiger Volksgesundheit eingestuft wird.

    Müssten wir feststellen, als globale Masse von der W.P. in einen Zustand gelenkt zu werden, der die Völker der Welt letztlich "bedürfnisstrukturtechnisch" unauffüllbar und damit unregierbar erscheinen lässt, was wäre eine angemessene Antwort auf diesen Ursachenblock?

    Könnte die angemessene Antwort nicht in etwas gefunden werden, was - als ein finales Selbst betrachtet - die Brücke zur Quelle des Bewusstseins schlägt? Worin könnte das finale Selbst der Menschheit gesehen werden? Ein Spiel ohne Verlierer?

    Für die Menschen auf den untergehenden Inseln sind die Folgen der gestrigen "Rede" unserer "Klimakanzlerin von 2003" hingegen ziemlich tödlich. Eine Idee, die den Tod mancher Hausgenossen billigend in Kauf nimmt, kann nicht in geeingnete Ego-Bahnen gelenkt werden. Ein wenig wahnsinnig und sonst ganz gesund, das geht eben nicht wirklich.

    "Sie" hat sich gestern zumindest nicht für geistige Gesundheit entschieden, eine echt recht kranke Idee, die schon verkaufte Lausitz vor das Weltklima zu stellen und den Fidschi-Bewohnern (wie der Welt) die "Absaufurkunde" zu überreichen. So sind die Koalitionsverhandlungen wichtiger als der Systemerhalt dessen, worin die Macht noch ausgeübt werden möchte. "Sie" stellt Deutschland über alles andere in der Welt, das ist, was sich nicht geändert hat. Aber "Sie" ist ja nur ein Symbol für die Idee dahinter, wie damals auch...

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