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Thema: Bruno Gröning Revolution in der Medizin - Rehabilitation eines Verkannten

  1. #51
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    AW: Bruno Gröning Revolution in der Medizin - Rehabilitation eines Verkannten

    Schon dumm, wenn der erste Fehler gleich in der Überschrift auftaucht. Lange übersehen und doch nicht verschwunden würde ich gern die Parallelen zwischen dem, was im Kurs und von Bruno Gröning unter Heilung verstanden wird, mit dem Vorgenannten verbinden.

    Die Gesetze der Heilung habe ich eher mangelhaft im Kurs Ordner vorgestellt, was es erleichtert, sie mit dem zu vergleichen, was Bruno Gröning als den "Heilstrom" bezeichnete. Was sind die Kriterien, die es erlauben, diesen in sich selbst wahrzunehmen und damit Existenz zu verleihen?

    Das Beobachten und Erfühlen des Heilstroms im eigenen Körper wurde es von Bruno Gröning umschrieben. Im Kurs wird dieses Gefühl durch die Leitgedanken angeregt und ausgelöst. Die Wirkung heilsamer Gedanken ist ein Gefühl, von Energie durchdrungen zu werden, die vorher so nicht empfunden wurde. Ein Frieden, nicht von dieser Welt, der auch dann hält, wenn noch das Chaos zu regieren scheint. Das Chaos innen und das Chaos außen sind nicht voneinander zu trennen.

    Krankheit ist immer der Glaube, im Körper würde das Chaos regieren und der Körper besäße die Macht, den Geist entweder zu heilen oder zu schwächen. Krankheit ist aus dem Glauben an Veränderung geboren, daher der obige Ausflug in die unveränderliche Urzelle, die den gesamten genetischen Informationsbestand, der zur Verfügung stand, enthalten haben muss. Da unser Körper also alle Informationen darüber besitzt, wie seine Funktion wiederhergestellt werden kann, ist Krankheit nicht nur symbolisch an die Vorstellung gebunden, einer "Veränderung" unterworfen gewesen zu sein. Doch kann Heilung als das Verständnis der Unveränderlichkeit aufgefasst werden, die unser Selbst - GOTT im Großen - und unser Körper im Kleinen verbindet. Der Geist in der Seele der ersten Zelle ist das körperliche Symbol für die Unveränderlichkeit und gegebene Vollkommenheit, aus der allen Anforderungen des Lebens heraus schon angemessen geantwortet wurde.

    Wir sind für alles "gewappnet", was heißt, wir haben für alle Krankheiten die SELBST-Heilungskräfte im genetischen Gepäck, doch den eigentlichen "Schrein des Lebens" in der ersten Zelle haben wir dabei (als Quelle der unsprünglichen Information) übersehen. Ich teile die Ansicht der "russischen Schule" weiterhin, diese Zelle als den Punkt im Herzen zu verorten, den nur GOTT allein berühren kann. Und nur dort ist der Ort, an dem GOTT jede Träne abwischen wird, die jemals über Krankheit, Alter, Leiden und Tod vergossen worden ist. Krankheit ist eine Abwehr der Wahrheit, sagt der Kurs. Heilen ist glücklich machen. Was außer dem Abwischen aller Tränen könnte dem Begriff Heilung daher gerecht werden? Selektive Heilung im Innen wie im Außen ist nur eine Verschiebung des Symptoms. Heilung ist das Ergebnis der inneren Verbindungsaufnahme zur Unveränderlichkeit der Ewigkeit. Ziel aller Heilung ist die Wiederherstellung der Heiligkeit, die "Wiederherstellung" des inneren Altars, indem auf die "Energie" geschaut wird, die dort fließt, widmet man die Aufmerksamkeit seines Geistes nicht dem Unterfangen, Schuld, Leiden, Krankheit, Wahnsinn, Raserei und daraus folgend, Hass, Rache, Totschlag und Vergeltung zu "sehen".

    Heilung ist an das Verständnis der Gesetze der Heilung gebunden, da das Ego uns bisher die Gesetze des Chaos recht glaubhaft vor Augen führen konnte. Wie mir die, an sich für unmöglich gehaltene Verbesserung meines Sehkraft auf dem rechten Auge bewies, regieren daneben ebenso Selbstheilungskräfte. Heilung liegt auch darin, nicht daran zu glauben, der Körper könne Krankheiten losgelöst von unserem Geist erschaffen. Daneben dann auch die Aufgabe des Glaubens, der Geist könne "fehlerschaffen" und selbst das SELBST könne erkranken, nur, weil wir es für möglich halten. Wenn Vollkommenheit von GOTT gegeben wurde, alle "nötigen genetischen Reparaturprogramme" in der Urzelle sogar körperlich vorhanden sind, was crisp´rt CAS an unserm Häuschen?

    Heilung ist die Wahrheit der Schöpfung, Krankheit entsteht aus der Verleugnung des Lebens und in der Anbetung des Todes als dem Erlöser aus der Schuld des Egos. Von der Schuld, die das Ego in seiner verzerrten Wahrnehmung angehäuft zu haben glaubt, kann uns nur die Vergebung befreien. Krankheit ist ein Seelensymbol für Schuld und Nicht-Vergebung. Heilung ist nur ein anderer Name für GOTT. Und der Name GOTTES ist LIEBE. Wie auch im Kurs legt das Heilsystem Bruno Grönings großen Wert darauf, die Gedanken zu "hüten", die wir in unserem Geist wirksam werden lassen. Das erfordert Gedankendisziplin und eigene Gedankenkontrolle. Franz Bardon führte noch die "Gedankenzucht" an, etwas, was in der Verknüpfung der Leitgedanken des Kurses von mir gesucht wird. Was eine heilsame neuroplastische Vernetzung physisch in unserem Denkapparat bewirkt, spiegelt und schlägt sich im Energiezustand jeder einzelnen Zelle wieder. Wie wir im Großen bei GOTT unsere Zuflucht und Sicherheit finden, finden unsere Körperzellbewusstseinseinheiten spiegelbildlich die Verbindung zur Urzelle wieder und damit in die Sicherheit, alle notwendigen Informationen zur Heilung schon zu besitzen.

    Gut, ich persönlich neige zu der Hypothese, dass alle ACHT "omnipotenten Zellen", also die ERSTE und ihre ersten drei Verdoppelungen weiterhin als "Informationsmenge" wirksam sind, auf die zurückgegriffen werden kann. Naja, um das zu belegen, wieder mal der Verweis auf das HWS-Problem, bei dem an zwei Halswirbeln Knochenspangen (Osteophyten) aufeinanderzuwachsen, um den Nerv der lädierten Wirbel zu schützen. Das "Raumordnungsverfahren" und das entsprechende "Reparaturprogramm" wurde ja "mitgeliefert", obwohl kaum anzunehmen ist, dass ich nach Auftreten eines derartigen Problems, evolutionstechnisch seit der frühen Steinzeit, besonders häufig die Weitergabe meiner Genetik hätte verwirklichen können, damit das "Programm" schließlich in jedem Genpool zur Verfügung hätte stehen könnte.

    Blöd ist halt nur, dass Ärzte sich diese Fragen gar nicht stellen möchten. Was diese Operation in Raum und Zeit an Gefäßen, Nerven und Muskeln vorbeiführt, wo welches Verschleißmaß erreicht wurde und auszugleichen ist, die Funktion zu gewährleisten, all dies erfordert die Annahme, es gäbe eine steuernde Resonanz, die bedarfsangepasste Heilung im Körper ermöglicht, indem ein Grundprogramm "geladen" wird, doch die "Maße" und das "Raumordnungsverfahren" (im Mikrokosmos) dem jeweiligen Körpermaß, Bauplan und dem Wachstumszustand der Knochenspangen entsprechend angepasst werden müssen. Was diese "Maße" und "Raumordnungspläne" damals erstellt hat, findet sich (als "Organigramm") schon als "Plan" in den ersten acht Körperzellen, also nach der dritten Zellteilung der "Urzelle". Damals ist festgelegt worden, welche Zelle zu welchem Organ oder Gewebetyp wird. Zuweilen gibt es ob dieser ewigen Entscheidung geringfügige Unstimmigkeiten. Meist geht es nachvollziehbar um die Frage, welche dieser acht Zellen später Gehirn und welche den Verdauungsapparat bilden möchte. Doch der Geist, der damals in diesen "Sondierungsgesprächen" zu einer Einigung und Übereinkunft führte, ist noch vorhanden. Die steuernde Resonanz ist die Funktion, die wir dem Körper im Geist verleihen.

    Das Verständnis, die Informationen nicht verloren zu haben, die zur Heilung vonnöten sind, ist im Begriff der Selbstheilungskraft enthalten. Woher soll die Selbstheilungskraft stammen, auf die ein jeder Arzt nur zugreifen kann, wenn nicht aus dem SELBST? Krankheit ist in der Annahme verwurzelt, das SELBST würde sich durch Krankheit an uns rächen oder der Körper würde sich gegen den Geist wenden. Doch immer war es der Geist, der sich gegen den eigenen und gegen "fremde" Körper richtete. Jede üble Nachrede, jeder Tratsch, jede Verleumdung, jede negative Gedanke über andere und jedes Urteil, das der Unschuld beraubt, ist eine Entscheidung zum Angriff. Heilung ist daher im Verständnis des Nutzens von Vergebung zu finden und daher ist das Verständnis der Gesetze der Heilung ein Weg zur Vergebung. Ob nun Vergebung, Sühne, Erlösung, Heilung, Gnade, Befreiung oder Wunder, alles steht nur für die Energie, die wirksam wird, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, was die Hinwendung zur Quelle des Lebens in uns bewirkt, auch wenn wir es nicht verstehen.

    Wie sich der Geist der ersten Zelle nicht verflüchtigt oder verändert hat, der damals die "Sondierungsgespräche der ersten acht Körperzellen" erfolgreich in sichtbare Übereinstimmung brachte, hat sich der unsprüngliche Geist in unserer Seele weder verflüchtigt noch verändert. Heilung liegt in der Wahrheit, dass sich unser Geist durch diese Reise nicht verändert hat, der Geist in seinen Fehlwahrnehmungen jedoch keine Wirklichkeit, sondern "Realität" gebiert. Diese Realität neben die Wirklichkeit zu stellen, ist der Prozess, den wir in der Heilung oft erlebt haben. Doch die Verortung der Quelle von Heilung hat einige Missverständnisse erfahren.

    Eine Re-Evolution ist es, die Trennung von GOTT, also die Verleugnung GOTTES in unserem Geist, einfach zu verleugnen. Wo Illusionen in ihrer Existenz geleugnet werden, vergehen sie. Schenke ich Illusionen jedoch Beachtung, gewinnen diese an Bedeutung. "Bezeugen" Ärzte die Unmöglichkeit von Heilung durch das Wort "unheilbar" setzen sie dem Selbst Grenzen, die es von selbst nicht hätte. Die Systematik dieser "Grenzüberschreitungen", die vpm Glauben befreien, ein "Opfer des Körpers" oder seiner "Genetik" zu sein, durch Krankheit "bestraft" zu werden oder "gerecht zu leiden" muss verstanden werden, um angemessen angewendet werden zu können. Als "Gegenmittel" zur Verleugnung dient die vergegenwärtigte Gegenwärtigkeit des Lebens, dessen Geber und damit Heiler immer GOTT ist. Die Verleugnung dieser Selbstheilungskraft im GÖTTLICHEN SELBST ist die Trennung von der Quelle des Seins und damit ist eine Entladung der Seelenlebensenergie verbunden.

    Die Verortung und das Aufspüren dieser Lebensenergie im Körper ist die Suche nach dem Leben selbst, das den Körper beseelt. Das Leben hingegen im Körper zu verorten und dort "anzubinden", macht im wahrsten Wortsinne "todkrank". Wir sind krank aus Angst vor dem Tod, wenn wir dem Glauben anheimfallen, unsere Existenz hänge von diesem Körper ab, den die Seelenverbindung mit Leben füllte.

    Heilung ist immer von GOTT, da GOTT der GEBER der Lebens ist. Die Quelle aller Seelenenergie, ob in uns, einer Zelle oder einem Planeten ist immer GOTT, der Geist, in dem die Wirklichkeit als Idee begann, den Weg der Gedanken vorzuzeichnen. Heilung ist daher eine Erinnerung an die eigene Heiligkeit, die unveränderlich ist und bleibt. Egal, was das Ego in der Zeit, bis wir das akzeptieren, anstellen mag und wie es zu wirken scheint: Es sind Abweichungen von der göttlichen Idee, die weiterhin verfügbar und wirksam ist, da Gedanken ihre Quelle niemals verlassen.

    Traurigkeit und Angst jeder Art entstehen im Glauben, diesen Ort verlassen zu haben. Das denkt man allgemein und ganz gemein, und man hat sich im Traum drauf geeinigt, dieses eine Zeit lang auch glauben zu wollen. Doch werden Illusionen keine Wirklichkeit, sie werden höchstens zu Realitäten, derer es gleich viele gibt. Wenn die Wahrheit für jeden eine andere ist, kann sie nicht wirklich sein. Wahrheit wurde zu dem verformt, was dem Ego gerade nutzt.

    Heilung nutzt dem ungeheilten Behandler nicht. Ein Arzt, der uneingeschränkt Heilung gibt, macht sich selbst beschäftigungslos. Heute stehen wir vor einer Behandlungsindustrie, die Krankheit "sehen" möchte und diese Intention wird sich im Ergebnis ambivalent niederschlagen. Die geistige Verbindung über den HEILIGEN GEIST, die CHRISTUS gelang, muss zwingend auch von Bruno Gröning angewandt worden sein. Die Bilder vom Traberhof, die keinesfalls "gestellt" gewesen sein können, belegen die Heilungen, die jedoch nicht als Wunder zu bezeichnen sind. Als Wunder ist die Berichtigung des Geistes durch den HEILIGEN GEIST zu verstehen, wodurch die Heilung möglich wird. So hat sich Bruno Gröning im Prinzip wie das "Fräulein vom Amt" verstanden, das im "Telegrafenamt" früherer Zeiten die "Verbindung" (zum Kraftstrom) herstellte.

    Den "Schrein des Lebens" in der ersten Zelle zu verorten, ist natürlich auch nur eine Annäherungsvorsstellung für das, was in der russischen Schule mit "die Kraft in der Kraft" bezeichnet wurde. Alles sind nur Hilfsvorstellungen, die unseren Geist entweden in Richtung Gesundheit oder in den Glauben führen, der Körper könne seine eigenen Krankheiten "machen".

    Die Dichotomomie und Doppeldeutigkeit wird offensichtlich, wenn wir bedenken, dass Ärzte dem Körper Medikamente eingeben, die es ermöglichen sollen, den Geist zu "heilen". Was soll jedoch in dieser Materie stecken, das den Geist zu heilen imstande wäre, welcher sie erst mit der Idee von Heilung verbindet und dann dazu verwendet?

    Habe ich eigentlich schon erzählt, warum ich früher kaum zur Schule gegangen bin? Schon in der Grundschule gab unsere Sachkundeslehrerin uns die Hausaufgabe, etwas zu suchen, was nicht zur Heilung verwendet werden könnte. Da ich jedoch echt nichts fand, was nicht in irgendeiner Form zur Heilung genutzt werden konnte, kam ich leider erst zurück, als die anderen schon studierte Ärzte waren. Naja, das wird zwar von Arjuna gesagt und ist eine (abgewandelte) anekdotische Erzählung aus einem Buch über die ayurvedischen Heilkunst, trifft aber ebenso auf Bruno Gröning zu:

    Bruno Gröning fand, dass es nichts gab, was nicht geheilt werden konnte. Für die Ärzteschaft der damaligen Nachkriegszeit war dies natürlich eine anfängliche Unmöglichkeit. Doch eine Unmöglichkeit, die durchaus als bewiesen gelten könnte, blickt Mensch offen auf die Aufnahmen der damaligen Zeit in Herford und später auf die Bilder vom Traberhof bei Rosenheim. Heilung auf geistigem Wege wird jedoch für unmöglich gehalten, wohingegen eine Heilung des Geistes durch den Körper für durchaus möglich gehalten wird. Das ist irgendwie ziemlich krank...
    Geändert von Michael (16.12.17 um 15:50 Uhr)

  2. #52
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    AW: Bruno Gröning Revolution in der Medizin - Rehabilitation eines Verkannten

    Herzlichen Dank für die Berichtigung des übersehenen Fehlers an Aerolith!


    Was bewirkt Heilung?

    Es wurde im Kurs gesagt, die Gesetze der Heilung müssten verstanden werden, damit Heilung möglich wird. Bruno Gröning hätte sicher darauf verwiesen, dass GOTT als der einzige Heiler zu verstehen ist. Die Heilwirkung von der Heilungsursache zu trennen, kann daher nur Unverständnis bewirken.

    Krankheit entsteht aus der Schnapsidee einer angenommenen Trennung von GOTT. Bruno Gröning sah GOTT als eine Tatsache an und vermittelte seinen Zuhörern die Erfahrung, das Wirken der Heilkraft im eigenen Körper erleben zu können. So könnten Verständnis und Existenz zu den Wesenszügen von Heilung gehören. Verständnis, das GOTT LIEBE ist und GOTT die Ursache der Existenz unserer Heiligkeit ist, die zu Heilung führt. Heilung ist die Unschuld, das Heil nicht mehr im Angriff auf die Göttlichkeit in unserer Mitwelt zu sehen.

    Angriff auf irgendjemanden scheint zunächst wenig mit Ursachen für Krankheit zu tun zu haben. Bei näherem Hinsehen bemerken wir jedoch die vorherige Vergeblichkeit, die Vergeblichkeit der Kommunikation zwischen zwei Geistern hat zu Enttäuschung, Missverständnis, Ärger und Wut geführt, der sich im (gedanklich-mentalen, emotional-astralen, geistig-spirituellen oder physisch-irdischen) unbewusst, halbbewusst oder bewusst abspielt. Wäre die Göttlichkeit im Gegenüber gesehen worden, hätte das Selbst von selbst angemessen kommuniziert und reagiert, sodass der kausale Konflikt im Entstehen vergangen wäre. Konflikt entsteht durch die Leugnung der Existenz GOTTES im Gegenüber und Angriff ist nur Ausdruck der Enttäuschung über die Vergeblichkeit, das GÖTTLICHE in diesem Gegenüber nicht angetroffen zu haben. Im Angriff muss GOTT schon vom Ego hinwegdefiniert worden sein, denn, wer würde GOTT angreifen, wenn er IHN als Tatsache begreift? Jeder Angriff verleugnet die Existenz GOTTES und damit die Existenz der Heiligkeit, die Heilung bewirkt. Was als Fehler zu verstehen ist, damit Heilung möglich wird.

    Was praktisch bedeutet, erst, wenn die Verleugnung des SELBST geleugnet wird, kann das SELBST von selbst heilen. Unbewusst wissen wir jedoch von selbst, dass wir uns im Angriff auf das GÖTTLICHE im Gegenüber nicht wirklich angemessen verhalten. So stammt die Angst, sich von selbst an das SELBST um SELBST-Heilungskräfte zu wenden, immer aus dem vorherigen Angriff auf diejenigen, mit denen wir gerade einen Konflikt führen. Denn dies besagt, GOTT im Gegenüber und damit in uns, schon verleugnet zu haben. Krankheit ist der Fehler des Geistes, für seine Verleugnung GOTTES ein Gegenüber schuldig sprechen zu wollen. Heilung liegt darin begründet, die von GOTT verbürgte Sündenlosigkeit nicht durch Schuldprojektionen anzugreifen und hinter Fehlern immer den Hilferuf aus der unerkannten SEELE im Gegenüber zu erkennen, die wir nicht erkannt haben.

    Wenn der Wunsch anzugreifen vergeht, sobald dieser entsteht, haben wir uns an den Hilferuf hinter jedem Konflikt erinnert: Die Vergebung des Umstandes, dass SELBST nicht erkannt zu haben. Das gilt für uns alle und für jede Form des Konfliktes. Konflikt wird unmöglich, wurde GOTT im Gegenüber gesehen. GOTT im Gegenüber und uns selbst wirksam wirken sehen zu wollen, ist das, was als heilsame Antwort auf Angriffsgedanken gelten könnte. Wo einst Dunkelheit zu herrschen schien, schaut der heilsame Gedanke auf das Licht, mehr ist es nicht. Das Licht der Welt bringt jedem Geist Frieden durch unsere Vergebung, sagt der Kurs eindeutig.

    Heilung ist wie ein hoffnungsvoller Gedanke, der sich an GOTT richtet und die Aufhellung der Dunkelheit erwartet, weil das SELBST es selbst sein darf; ohne vom Ego als das SELBST gesehen zu werden, das das Ego die ganzen bisherigen Lebenszeiten permanent angegriffen und verleugnet hat. Das Ego kann sich nicht vorstellen, dass GOTT SELBST das Ego nicht zu sehen beabsichtigt. Warum sollte GOTT einer Illusion Bedeutung verleihen? Und was sollte GOTT darüber hinaus für einen Nutzen darin sehen, eine Illusion zu bestrafen? Wie könnte Krankheit dann von GOTT gewollt sein? Oder gar der Tod als Schicksalsbestimmung allen Lebens angesehen werden? Als scheinbar alleiniger Erlöser aus den Leiden dieser Welt wird der Hoffnung jedoch jeder Raum genommen.

    Für GOTT hat Krankheit keine Bedeutung. Für das Ego dient Krankheit als Beweis dafür, dass GOTT keine Existenz besitzt, das Leben vom Tod besiegt wird und Alter, Schmerz, Leiden und Hoffnungslosigkeit der Welten Lohn der Schöpfung sei. So ist es einzig der Glaube an das Ego, der uns die Energie raubt, denn immer sucht es Schuldige für seine eigene, angenommene Trennung von GOTT, die es selbst bewirkte. Das kann und will uns das Ego jedoch nicht wissen lassen, da es ja unsere Geisteskraft benutzt, die Illusionen zu machen, die wir als „Veränderung“ zu erleben erlernt haben. An sich hat das Wort Veränderung für den reinen Geist keine Bedeutung. GOTTES SELBST - und damit auch wir selbst – bleibt für immer ER SELBST - eine Wirkung der LIEBE, die SEIN wahrer NAME ist. Dann ist es genauso leicht, jemanden als vollkommen gesund zu sehen. Denn jeder wird Menschen auch einmal als „vollkommen krank“ definiert haben, und sich wunderlicher Weise nicht darüber gewundert, dass dieser sich dann auch entsprechend verhält.

    Jeder lieblose Gedanke ist ein Angriff, jeder Angriff erzeugt Angst, jede Angst bewirkt Spannung durch die Erwartung von Rache, wird Rache beabsichtigt zu sehen, bekommen wir sie geliefert. Über zunehmende Spannungen nicht gerade klagen zu können, die Überspannungsreaktionen zu betrachten und die Systematik nicht erkennen zu können, sollte eine „Erdung“ als angemessene Reaktion erscheinen lassen.

    Wenn der Heilstrom GOTTES aufgenommen werden will, sollte die „Droschkenkutscherhaltung“ eingenommen werden. Arme und Beine sollten bei der bewussten Be-ob-achtung, ob und was die Beachtung bewirkt, nicht gekreuzt werden, die Handflächen zeigen nach oben und sollten geöffnet sein – wir wollen ja etwas „empfangen“. Ein schöner Gedanke wird empfangen und aufgefasst; die ganze Negativität – sollte sie in den Geist drängen wollen - wird einfach in einen „kosmischen Müllschlucker“ geworfen. Was von Bruno Gröning so gesagt wurde:

    „Geben Sie mir Ihre Krankheit, ich werde damit schon fertig“!

    Das war ein entscheidender Gedanke, der eine Rolle bei der Heilung spielt: Es muss der Wille bestehen, nicht an der Krankheit festhalten zu wollen und das bedeutet, sie bewusst loszulassen. Damit die Aufnahme des Heilstroms gelingen kann, wird in den Treffen der Heilungssuchenden einzig die Voraussetzung erbeten, NICHT über Krankheiten zu sprechen. Diese sollen ja losgelassen, nicht von anderen bezeugt und bestärkt werden.

    Uff, fällt mir jetzt erst auf, dass die Wirkung eines Bildes von Bruno Gröning bezeugte, dass die Heilungen weiterhin vor sich gingen. Die Haushälterin von Grete Häußler, der Herausgeberin des mir vorliegenden Buches über Bruno Gröning, stieß bei der Arbeit ein Bild von Bruno Gröning um, das zerbrach. Sie besah sich den Scherbenhaufen und blickte auf das Bild. Zumindest bemerkte sie am nächsten Morgen, als sie mit völlig verklebten Augen aufwachte, dass eine Augenentzündung heilte, indem erst eine „Heilkrise“ auftrat, und sich dann eine dauerhafte Besserung des Symptombildes einstellte.

    Die Einstellung, wie das geistige Ausrichten auf den Heilstrom genannt wird, blickt auf das, was innen geschieht, geben wir dem Willen Ausdruck, die SELBSTHEILUNGSKRÄFTE im SELBST zu verorten. Wir haben „gelernt“, diese in besonderen Menschen zu suchen, die besondere Fähigkeiten erlernt haben und damit unsere Erwartungen an Heilung (von selbst vom Selbst) auf einen Arzt oder Heiler, ein Medikament oder eine Maßnahme, eine Verhaltensweise oder eine Therapie zu richten und zu übertragen. Niemals jedoch auf das eine SELBST, das von selbst in jedem SELBST es selbst ist – wenn wir nicht im Ego-Denksystem verhaftet sind. Was das Anhaften an negative Gedanken ebenso betrifft, wie es die VERHAFTUNG des SELBST umfasst, das nicht mehr gesehen wird und daher einzig in diesem Moment keine Existenz besitzt. Sonst sofort und natürlich immer, was den Begriff Präsenz mit Leben füllt. Ist die Existenz GOTTES im Geist präsent, kann Heilung geschehen.

    Es gibt ja keine Sünde, es gibt einzig Fehler. In diesem Kontext ist der folgende Gedanke zu sehen:

    Krankheit ist nur ein anderer Name für Sünde.
    Heilung ist nur ein anderer Name für GOTT.
    Das Wunder ist somit ein Ruf an IHN. (L 356)

    Wenn GOTTES NAME LIEBE ist, Heilung nur ein anderer Name für GOTT ist, dann ist LIEBE auch immer HEILUNG. Die Wahrheit antwortet auf jeden Ruf, den wir an GOTT richten, indem sie erst mit Wundern reagiert und dann zu uns zurückkehrt, um sie selbst zu sein. Ist natürlich der Leitgedanke 357 aus dem Kurs…

    Die Antwort GOTTES ist natürlich eine Form des Friedens, aller Schmerz ist geheilt, alles Elend ist ersetzt durch Freude, alle Gefängnistüren sind geöffnet und jede Sünde wird lediglich als Fehler aufgefasst, als Hilferuf aus einer Zeit, in der das SELBST nicht von selbst erkannt wurde. Und die „Unterschiede“ in der Zeit sind ja nicht wirklich, daher ist kein Unterschied wirklich, möglich und jegliche Definition einer „Abweichung von der göttlichen Norm“ unnötig. Geben wir den Angriff im Außen auf, können wir innen Frieden finden. Wir empfangen, was wir geben. Geben wir negative Gedanken an andere ab, werden wir negative Gefühle ernten. Geben wir den Glauben an die positive Wirkung ausgelebter negativer Emotionen jedoch auf, ist den bisherigen Verhaltensweisen die Grundlage entzogen worden, denn Angriff wird als permanenter Mechanismus der SELBST-Verletzung erkannt. Gott ist dieses in uns geeinte SELBST und kein Ruf, den wir an das SELBST richten, kann ungehört oder unerwidert bleiben. SEINE Antwort ist die, die wir wirklich im Gegenüber „SEHEN“ wollen. Wir wollen das GÖTTLICHE in jedem Gegenüber „sehen“, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Nur daher rührt letztlich jede Enttäuschung, die zu Konflikt und Angriff führt….

    Krankheit kann insgesamt in einen kosmischen Müllschlucker geworfen werden, es hat keinen Nutzen, darauf schauen zu wollen. Es hat keinen Nutzen überhaupt davon zu sprechen, außer im Kontext ihrer Überwindung. Der Weg zu Gesundheit kann nur in der Annahme der SELBSTHEILUNGSKRÄFTE gefunden werden. Was die Annahme des Glaubens an die Möglichkeit zur Heilung unterstützt, ist also hilfreich. Wodurch die Aufgabe der Abwehr gegen das SELBST und SEINE Heilungskräfte bewirkt wird, ist letztlich ohne Bedeutung. Hauptsache, jemand wendet für einen Moment den Fokus von der Krankheit hin zu dem, was im eigenen Körper geschieht, stellt man sich darauf ein, Heilung von GOTT zu erwarten, keine Strafen und Höllenqualen. Das ist immer die Sichtweise des Egos, NACHDEM es GOTT angegriffen hat und uns dieses verheimlichen möchte. Es glaubt halt, die Dunkelheit, die Angst, die Krankheit, das Leiden und der Tod könnten diesen Umstand dauerhaft verbergen. Doch hinter all dem Verborgenen wartet der Schrein des Lebens selbst auf jedes scheinbar getrennte SELBST. Gedanken verlassen IHRE QUELLE nicht und jede Antwort wurde schon gegeben.

    Ein Bild von Bruno Gröning kann Heilung bewirken. Mehr ist an sich kaum zu sagen. Was mir halt eben einfiel, ist, dass ja auch mein Auge besser wurde, obwohl es ja an sich unmöglich ist. Und hier steht ein Bild von Bruno Gröning. Was als Hilfsmittel dient, Heilung für möglich zu halten, ist letztlich egal. Was heilt, ist immer LIEBE oder der NAME GOTTES.

    Über die Wege, die ohne GOTT zur Heilung führen, werde ich keine Aussagen treffen. Denn in jedem Arzt ist immer auch GOTT, eben mal unendlich viel mehr und mal nur das begrenzte Ego – wie bei uns allen. Über ungeheilte Heiler wäre natürlich zu sagen, dass sie ebenso an unseren Erwartungen straucheln, die wir Heilung von ihnen erwarten, die sie selbst in sich noch nicht gefunden haben. Wir erwarten ganz ganz ehrlich immer GÖTTLICHKEIT von unseren - daher so genannten – „Halbgöttern in Weiß“. Doch wo keine GÖTTLICHKEIT vermutet wird, kann keine gefunden werden. Wo sie vermutet wird, kann sie hingegen gefunden werden. Gedanken verlassen IHRE QUELLE nicht. Darin liegt das Verständnis von Heilung.

    Und wir erwarten, ganz ganz ehrlich, immer GÖTTLICHKEIT von jedem Gegenüber. Aber wir wollten diese nicht sehen. Einzig ein Fehler in der Auswahl, der sich berichtigen lässt. Möge Mensch es einmal probieren, schon Heiligkeit dort zu sehen, wo noch das Ego zu herrschen scheint…

    Heilmeditationen, oder die Aufnahme des Heilstroms, gelingen leichter, werden sie jeweils um 9:00 morgens oder abends durchgeführt. Für 90 Minuten wird in der "Droschkenkutschhaltung" die Gedankenverbindung zu GOTT hergestellt, so, wie in einem Radio ein bestimmter Sender gewählt wird. Wem 90 Minuten lang erscheinen, dem sei gesagt, dass mir dies damals ohne jegliche Vorbereitung locker möglich war, als ich daran teilnahm. Eine Wirkung betätigte auch mein Kumpel Ole nach einer Meditation: Wir, beide Raucher, hatten nach der Meditation keinerlei "Lungenschmacht" und gerade bei Suchtentwöhnungen kann es nur hilfreich sein, die Vorstellung zu entwickeln, das Problem an eine geistige Entität seiner Wahl abzugeben, die es in einem kosmischen Müllschlucker zu der Energie transformiert, die das Problem schon werden wollte, als es noch "klein" war und lösbar schien...

    Ob es CHRISTUS, BUDDHA, MOHAMMED, KRISHNA ist, auf den diese Wahl - kulturell geprägt, persönlich und individuell entschieden, dann fallen mag, es gibt einzig ein SELBST, mit dem ein jedes SELBST kommunizieren könnte und es ist in jedem Bewusstseinsfragment genau dasselbe. Welche Grenzen sollte es dann besitzen?
    Geändert von Michael (20.12.17 um 14:09 Uhr)

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