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Thema: Bedingungsloses Grundeinkommen?

  1. #26
    Kurzvormabschussiger Avatar von Anja
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    Berlin und https://www.instagram.com/Claudineanja/
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    80

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat kls: "...Deine 'natürliche' Selektion ist nicht ganz zu Ende gedacht. Darwinismus in Ehren, nur findet der "Kampf ums Dasein" nicht INNERHALB einer Art statt, auch wenn man oft diesen Eindruck gewinnen könnte..."


    Ich überlege, was der Unterschied zwischen Bedingung und Voraussetzung ist.

    Voraussetzung für die fröhliche Auszahlung des BGE ist, dass die Steuerzahler weiter arbeiten werden.

    Damit wird das Weiterarbeiten der Steuerzahler zur Bedingung dafür, dass die Nichtsteuerzahler das Geld ohne Bedingung erhalten.

    Das bedeutet, dass das BGE für einen Teil seiner Empfänger von vorherein nicht bedingungslos ist.

    Der Begriff BGE suggeriert einen Vorteil für alle. Diesen Vorteil kassieren die durch Arbeitslosigkeit Benachteiligten auf Kosten der durch Arbeitsvertrag Geknebelten.

    Wenn Würde etwas damit zu tun hat, dass der Mensch in seinen Entscheidungen frei und ungebunden an Verpflichtungen für das Gemeinwohl ist, dann ist der Steuerzahler unfrei, entwürdigt, durch Arbeitsvertrag und den Auftrag, das Gemeinwohl zu erhalten, geknebelt.

    Steuerzahler als Lemminge? - Lemminge selektieren sich natürlich.

    Abendgruß!

  2. #27
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Ein einziger Fluss, wie z.B. der Jordan, könnte die ganze Welt in Unordnung bringen - er bestimmt seit jeher die Politik im Nahen Osten mit und wird auch in Zukunft ein Polikum von explosiver Bedeutung sein. Die Geschichte zeigt;ob Nil, Rhein...oder Mississippi River, am Wasser wachsen und fallen Völker.

  3. #28

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Liebe Anja,

    ich verstehe Deine Einwände. Es gab jedoch einst vier gesetzlich festgescrhriebene Staatsziele, eines davon hieß "relative Vollbeschäftigung".

    Wenn es jedoch dauerhaft nicht möglich ist, dieses Staatsziel zu erreichen, ist es eine Haltung des tiefsten Mittelalters, die Nicht-Besitzer eines Arbeitsplatzes für ein Staatsversagen zu bestrafen, indem der gemeine Arbeitslose schon nach einem Jahr enteignet wird.

    Wenn Würde etwas damit zu tun hat, dass der Einzelne nicht für das Versagen der Solidargemeinschaft in Haftung genommen werden sollte, dann ist Hartz IV die würdelose Verdrängung der Verfehlungen der Vergangenheit.

    Wenn seit der Finanzkrise 2008 kein einziges europäisches "Beschäftigungsprogramm" in Gang gebracht wurde, die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Portugal und Greichenland weiter bei fast 50 % liegt und wir eine komplette Generation an die Finanzkrise "verloren haben", dann wundert sich der Noch-Arbeitsplatzbesitzer über die Anspruchshaltung der Aussortierten?

    Wenn keine echten Arbeitsülätze vorhanden sind, darf der Nicht-Besitz eines Arbeitsplatzes nicht mit dem Lebensentzug einhergehen, den Hartz IV bedeutet.

    Die "Verpflegungspauschale" zum Beispiel beträgt für einen deutschen Schäferhund bei den Bundesbehörden 6 Euro am Tag, das Hartz.IV Kind bekommt 3 Euro und der erwachsene Hartz Vierling darf sich mit 4 Euro am Tag "gesund und fit" halten.

    "Arbeitslose altern schneller", ergab eine Untersuchung. Dein berechtigter Frust ist nur eine Projektion des Staatsversagens auf die Betroffenen.

    Wo sollen denn bitteschön all die Arbeitsplätze entstehen, die in Europa gebraucht würden?

    Wenn die arbeitende Bevölkerung weiter auf 40 Stunden "Beschäftigung" pro Woche besteht und Arbeit nicht teilen kann, entscheidet der Arbeitsplatzbesitzer darüber, dass andere zu Hause bleiben müssen.

    Ein Kumpel sieht es anders. Als Informatiker könnte er durchaus das Rennen um einen Arbeitsplatz aufnehmen und bestehen. Aber er sagt: Warum sollte ich einem Familienvater den Arbeitsplatz wegnehmen?

    Ja: Warum sollten wir euch die Arbeitsplätze wegnehmen?

    Daneben: Glaubst Du ernsthaft, Menschen, die, wie in Spanien und Portugal nunmehr fast ein Jahrzehnt ihrer Jugend "aussortiert" waren, könnten dieses berufliche Trauma jemals ausgleichen und anstandslos kompensieren?

    Es wird nicht besser, wenn wir den Konkurrenzdruck untereinander erhöhen. Es gibt die Arrbeitsplätze nicht, die Du forderst. Würden die Hartz Vierlinge nicht bewusst vom Arbeitsmarkt ferngehalten, wäre die Situation für die Familienväter noch grausiger. Die Aufteilung der Gesellschaft in Arbeitsplatzbesitzer und Nicht-Arbeitsplatzbesitzer löst das ursächliche Problem nicht.

    Eher lenkt der Staat erfolgreich von seinem historischen Versagen ab. Würde hat auch etwas mit Zugehörigkeitsgefühl zu tun. Grenze die Menschen aus dem Kreis lange genug aus und das Verhalten wird ungehörig.

    Was war jetzt zuerst da?

    Der arbeitsunwillige Schmarotzer, den die Gesellschaft aus demjenigen macht, der beispielsweise chronisch krank ist?
    Die strukturelle und anhaltende Dauerarbeitslosigkeit in einer Gesellschaft, die seit den Siebzigern besteht und für die keine Lösung gefunden wurde?

    Das Versagen der Gesellschaft beim "Faktor Arbeit" wird einzig und allein bei den Aussortierten abgeladen.

    Die Schäden, die volkswirtschaftlich für Europa entstehen, wenn die Hälfte einer ganzen Generation im Abseits steht, sind ungleich höher als die geldwerten Vorteile des Unterbietungswettbewerbs auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Alle schreien "Sieg Arbeit" und "Heil Beschäftigung", doch die Konsequenzen dieser Rufe werden nicht bedacht: Es sind die Arbeitslosen woanders, die unsere Gier nach "Beschäftigung" hier auslöst. Ein globales Nullsummenspiel, für das solche Projekte wie der BER notwendig werden, die aus Schäden Arbeitsplätze generieren. Bei solchen vorsätzlichen Beschäftigungsmaßnahmen wird das Geld aus dem Fenster geworfen, von dem die Handwerker rund um Berlin ihre Familien ernähren. Effizienz dieser Bschäftigungspolitik??? Was einer dieser "Arbeitsplätze" in der Berliner Hauptstadt kostet, steht in keiner Relation zum Wert dessen, was diese Arbeit an Wertschöpfung erbringt.

    Nimm Menschen lange genug die Würde und bestrafe sie für das europäische Gesamtversagen, dann kannst du sicher sein, die Gesellschaft nachhaltig zu spalten. Integration für Flüchtlinge und Aussortierung derer, die an der Teilnahmslosigkeit der "arbeitenden Bevölkerung" innerlich zerbrechen.

    Das Problem ist eine begrenzte Nachfrage nach Arbeitskraft auf diesem Planeten. Es kann nicht gelöst werden, indem sich die Menschen gegenseitig unterbieten und ihre Würde dabei gemeinsam verlieren.

    Wüssten die Menschen etwas mit sich anzufangen und sich selbst zu "beschäftigen", wäre die "Tagesklinik Arbeitsplatz", als Illusion eines Sinnersatzes, nicht in dem Maße vonnöten. Nicht die Arbeitslosen sind "schuld" an "eurem" Arbeitsstress, dieser ist Ergebnis einer historischen Verkettung von Entscheidungen, die, von Gier und Inhumanität getrieben, bei minimaler Entlohnung global den maximalen Ertrag für die Kapitalbesitzer ermöglichen sollen.

    So ähnlich, als würden sich alle Nationen im Fußballstadion versammeln und die "Kleineren" stellen sich auf Getränkekisten, damit sie "besser sehen". Kurzfristig ist dies ein Vorteil für die "Kleinen", langfristig bringen alle ihre Getränkekisten mit ins Stadion und der Vorteil für Wenige wird zu einem Nachteil für alle, die auf "wachkeligen Kistenkonstruktionen" stehen.

    Würde uns klar werden, dass die Würde sowohl dem noch arbeitenden Teil, als auch dem nicht mehr arbeitenden Teil der Bevölkerung entzogen wird, könnten Schnittmengen entstehen.

    Klar: Du hast ganz sicher recht damit, dass der Stress in der "Restarbeitswelt" - in Europa - zu fast 40 % Depressiven führte und die Angststörung "Arbeitslosigkeit" schon in ihrer Androhung wirkt. Sei erstmal arbeitslos und kompensiere diesen Zustand anstandslos, dann fälle ein erneutes Urteil...

    Ein global ruinöser Wettbewerb wird nicht besser, wenn sich die Geknechteten untereinander zerfleischen...

    Damit gehst Du dem Staat auf den Leim, der vom eigenen Versagen ablenken möchte.

    Und: Von welchem Gemeinwohl sprichst Du? Es wird enzig das "Unternehmenswohl" bedacht, der Pöbel spielt keine Rolle.

    Ein Veitstanz um das goldene Kalb...

  4. #29
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Es gibt nicht zu wenig Arbeit, sondern zu viele die arbeiten müssen..obwohl sie es gar nicht wollen - nicht weil sie zu faul wären...sondern weil sie eigentlich andere Prioritäten haben - sind diese Prioritäten gesellschaftsrelevant und tragend, dann muss diesen Leuten seitens des Staates geholfen werden nicht arbeiten zu müssen.
    Dann gibt es jene die arbeiten...obwohl sie es aus finanziellen Gründen gar nicht müssten - dient ihre Arbeit der Gesellschaft, dann sollte man diese Menschen neutral behandeln. Arbeiten sie jedoch an der gesellschaft vorbei, dann sollte man sie (steuerlich) abstrafen. Die Wertigkeit einer Arbeit spielt in unserem Steuersystem keine Rolle - das könnte man ändern. Nicht nach dem Bruttoeinkommen versteuern, sondern nach dem Wert einer Arbeit für die Gesellschaft. Die Altenpflegerin mit einem Einkommen von 3000 Euro zahlt dann "nur" 20% Steuern, der Golflehrer mit gleichem Gehalt 50%. Altenpfleger brauchen wir alle - sie ent"last"en eine Gesellschaft. Golflehrer braucht niemand - sie sind purer Luxus.

    ...der Hintergedanke ist folgender: Macht die Altenpflegerin, evtl. eine Mutter, Überstunden und verdient dadurch 4000 Euro, dann bleibt ihr Steuersatz bei 20%. Ihre Arbeit "lohnt" sich doppelt, für sich selbst und für die Gesellschaft. Mit den Mehreinnahmen kann sie ihrem Kind vielleicht eine bessere Ausbildung finanzieren, oder für ihre Abwesenheit ein Kindermädchen bezahlen. Die Golflehrer wird es trotz hoher Steuer weiterhin geben....weil Gutverdienende Golf lernen möchten, nur müsste er dann 6000 Euro verdienen, damit sich seine Arbeit lohnt. Die Golfschüler müssen/werden das bezahlen. So hätten wir dann eine indirekte Reichensteuer...von der alle profitieren.

  5. #30

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Deine Idee finde ich wirklich gut: Es sollte neben der monetären Vergütung eine weitere Komponente eingeführt werden, die nicht nur am privatwirtschaftlichen Wertschöpfungsgegenwert orientiert ist, sondern auch die "gesellschaftliche Wohlfahrtspflege" mit einbezieht.

    Zum Beispiel könnten schlecht bezahlte Berufsgruppen mit ihren oft sehr belastenden Tätigkeiten aufgewertet werden, indem "Rentenzusatzpunkte" für die Altenpflegerin wirksam werden, womit sie im Alter in der Lage ist, bestimmte Lebenshärten zu kompensieren.

    Denn die meisten Altenpflergerinnen könnten für sich selbst im Alter keinen Pflegeplatz bezahlen. Als Golflehrer ist die komfortable Altersresidenz jedoch gesichert.

    Dahinter steht die Frage nach dem Anreizsystem. Welcher Anreiz besteht denn, bestimmte Berufsbilder auszuüben, die einen sozialen Nutzen beinhalten, wenn dieser soziale Nutzen für die Gesellschaft zu keinem sozialen Nutzen für die Altenpflegerin führt?

    Was jedoch dann die Forderung nach einer "Sozialgesamtrechung" beinhalten müsste, die nicht monetäre Werte zu beinhalten hätte.

    Da im BIP jedoch nicht bewertet wird, was monetär nicht gemessen werden kann, besitzt der soziale Nutzen einer Tätigkeit kein Äquvalent.

    Das Problem ist beispielsweise im Gesundheitswesen: Wir wissen, was wir monetär für Gesundheit aufwenden. Wir wissen jedoch nicht, wie wir "Gesundheit" monetär zu bewerten hätten, denn:

    1. Ist Gesundheit ein fließender Prozess der ständigen Transformation.
    2. Kann Gesundheit kein absoluter Wert zugeordnet werden und somit kein "Abschreibungswert" gebildet werden.
    3. Besitzt Gesundheit erst beim Fehlen einen Wert, solange sie relativ vorhanden ist, wird ihr kaum ein Wert beigemessen.
    4. Wird Gesundheit, zum Beispiel bei der Berechnung des Verdienstausfalls nach einen Verkehrsunfall, nach dem jeweiligen Einkommen des Geschädigten berechnet und der Golflehrer bekommt im Vergleich mit der Altenpflegerin für die gleiche Einbuße eine andere Entschädigung.
    5. Im übernationalen Bereich kostet der Totalausfall aller Lebensfunktionen von Gesundheit, also der physische Tod, für ein amerikansiches Opfer 100 000 Euro, für einen Japaner rund 50 000 und für einen Europäer liegt der Wert bei 30 000 Euro. Kommst du aus einem Entwicklungsland, bist du nochmalig weit weniger wert...

    Der Wert einer gesunden und arbeitsfähigen Bevölkerung bleibt gänzlich außen vor und die volkswirtschaftlichen Schäden ebenso, die jedoch in der übernationalen Wettbewerbsfähigkeit mit Zins- und Zinseszins wirksam werden: In der Renten-, Kranken- und Sozialversicherung wird es wirksam, im BIP bleiben die Schäden außen vor... Eine Milchmädchenrechnung, unsere "Leistungsbilanz"...


    Eine Wertselektion, die auch im Falle der Berufsunfähigkeit gilt: Die Altenpflegerin macht sich ihren Rücken todsicher kaputt, der Golflehrer trägt ein wesentlich geringeres Risiko, durch seine Tätigkeit berufsunfähig zu werden. Schon aus dieser Perspektive wäre das RISIKO in das "Belohnungssystem" einzubeziehen.

    Das Risiko, im sozialen und pflegerischen Bereich einen "Burnout" zu erleiden, ist ungleich höher.

    Ja, es bräuchte Lenkungs- und Steuerungsanreize, die Spreu der Golflehrer vom Weizen der Altenpflegerin zu trennen und gesellschaftlich sinnlose von gesellschaftlich sinnvollen Tätigkeiten unterscheiden zu lernen.

    Doch dieses "mehr" an staatlicher Steuerung bewirkt ein "weniger" an unternehmerischen Freiheitsgraden. Der Vertrauensvorschuss, den wir der IG-Farben nach dem Umzug des Reichsnährstandes von Berlin nach Brüssel gewährt haben, drückt sich in Freiheiten für Golflehrer und Unfreiheiten für Altenpflegerinnen aus. Die gesamtgesellschaftliche Transformationsleistung bleibt unbeachtet und kann schwerlich in geldwerten Vor- und Nachteilen "gemessen" werden.

    Die "Modelle" für eine Umwelt- und Sozialgesamtrechnung liegen in den untersten Schubladen der parteiübergreifend faschistoiden Regierungsegos.

    Freiheit für die IG-Farben bedeutet halt, dass Vertrauen verloren geht und die gesellschaftliche Transformationsleistung in Richtung Golflehrer, statt in Richtung Altenpflegerin geht. Es ist über die gesellschaftliche Bedarfsplanung insgesamt nachzudenken. Denn ohne echte Anreize werden die "Burnout-Berufe" künftig nur noch von osteuropäischen Wanderarbeiterinnen ausgeübt.

    Was sind wir doch für eine Nazi-Gesellschaft, die sich nur einen humanen Anstrich gab...

    Wie sagt man doch so schön: "Der Lack ist ab..."

    Es gibt eine ganze Menge gesellschaftlicher Bedarfe, die nicht gedeckt werden. Aus dieser Perspektive sind die Anreizsysteme völlig neu zu denken...

  6. #31
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Laut Bertelsmann Stiftung sollte eine Erzieherin einer KITA 7,5 Kinder betreuen - nur BW schafft das, alle anderen Bundesländer liegen da deutlich drüber...so bei 10-13 Kindern. Schlusslicht ist MeVopo mit knapp 15 Kindern pro Erzieherin. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern...weil niemand mehr Erzieher/Erzieherin werden möchte. Dieser Beruf ist von hohem, sehr hohem gesellschaftlichen Wert. Die Erzieherin soll für 2000 Euro monatlich das Kind des Arztes, welcher 20.000 Euro verdient, hüten. Da muss ein Umdenken stattfinden. Das ist aber nur bedingt Sache der Politik - sie kann die Rahmenbedingungen für mehr Gerechtigkeit schaffen, aber der Impuls muss von der Gesellschaft kommen. Ich kann es nur immer wieder wiederholen: An der Inaktivität unserer Studenten ist abzulesen wie träge und phlegmatisch unsere Gesellschaft geworden ist - ein wenig Anarchie täte uns ganz gut.

  7. #32

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Ein bißchen Anarchie schadet nie, wurde einst skandiert. Inaktivität ist jedoch eine Verniedlichung, phlegmatisch und dem eigenen Denken entwöhnt, könnte eher passen. Doch sie sind unschuldig: Ihre Professoren sind schon lange tot...

    Dass diese Lethargie und das damit Hand ind Hand gehende Phlegma historische UR-sachen hat, daran leiden die Studenten in einer kumulierten Aufsummierung...

    Transformationsforschung beginnt in den Hirnen der alten Männer, die noch den Ton angeben und deren Sozialisation halt von nationalen Horizonten geprägt war, die heute ungültig geworden sind, aber dennoch weiter Gegenstand ihrer LEERTÄTIGKEIT sind.

  8. #33
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Leider gibt es zur Brexit-Abstimmung keine offizielle Wahl/Wähler-Analyse, denn ich behaupte einmal...dass die angeblich pro Eu eingestellten 18-24jährigen gar nicht zur Wahl gegangen sind. Wäre typisch für diese Generation und ein Spiegel unserer deutschen Jungend im gleichen Alter - die wollen alles und tun gar nichts...noch nicht mal einen Zettel einwerfen.

    Wie will man ein bedingungsloses Grundeinkommen realisieren, wenn sich die Halbtoten (18-28jährige) noch nichtmal gegen die Rentenerhöhung wehren?!? Diese Erhöhung ist sowas ungerecht und asozial, dass die Jugendlichen sich mit Waffen dagegen wehren müssten. Die müssen Klickjobs annehmen und für Euro 8,50 arbeiten, während die Alten immer mehr bekommen. Mit Phlegma ist das tatsächlich nicht mehr zu beschreiben....das sind wandelnde Tote.

  9. #34
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen
    Das Trinkwasser ist, wie von kls richtig bemerkt, die größte Aufgabe für den Menschen.
    Was mich aufregen könnte, wenn ich nicht ein geruhsameres Leben vorziehen würde, ist die zu erwartende Argumentationen später: Der Verbraucher hat Schuld, so wie bislang immer. Die Wassermafia wird sich die Hände im letzten Trinkwasser waschen: Wir produzieren nach EUREN Interessen. Und wenn die Welt unbewohnbar gemacht wird, dann doch wegen Euch!

    Ja, doch. Jaha. Das könnte mich jetzt schon aufregen.

  10. #35
    Kurzvormabschussiger Avatar von Anja
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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat WSIB: "...ich verstehe Deine Einwände. Es gab jedoch einst vier gesetzlich festgescrhriebene Staatsziele, eines davon hieß "relative Vollbeschäftigung".

    Wenn es jedoch dauerhaft nicht möglich ist, dieses Staatsziel zu erreichen, ist es eine Haltung des tiefsten Mittelalters, die Nicht-Besitzer eines Arbeitsplatzes für ein Staatsversagen zu bestrafen, indem der gemeine Arbeitslose schon nach einem Jahr enteignet wird.

    Wenn Würde etwas damit zu tun hat, dass der Einzelne nicht für das Versagen der Solidargemeinschaft in Haftung genommen werden sollte, dann ist Hartz IV die würdelose Verdrängung der Verfehlungen der Vergangenheit..."




    Gut, dann eben andersherum, die Arbeitsplatzbesitzer sollen bestraft werden.


    Es gibt ein Nichts ohne Bedingungen.


    Darum:


    Die Arbeitenden müssen durch Geldentzug dazu verpflichtet werden, zum Erhalt der Auszahlung des BGE ihren Arbeitsvertrag zu erhalten!


    Ich empfehle zur Disziplinierung arbeitsscheuer Arbeitnehmer die Wegnahme des BGE und zusätzlich eine Sperrzeit des Netto-Gehaltes für 3 Monate. Vom Brutto werden die Sozial-Versicherungen bezahlt. Mehr nicht.


    Dazu muss eine Prüfbehörde gegründet werden.


    Da das BGE nicht mit der Brieftaube kommt, ist es eine Bank, bei der die Kontrolle stattfindet.

    Die Finanz-Oligarchie kontrolliert den Staat, die gesamte Gesellschaft.


    Die Bank kann auch Hinscheide-Belohnungen ausschreiben. Alte, Kranke, Schwache bekommen ein Sterbe-Wochenende nach Wunsch finanziert, erstmal freiwillig, später nach Kriterienkatalog, und dann einen schönen Tod mit milden Mitteln. (Wozu Omas?) Das spart BGE.


    Selbstverständlich kann der Arbeitnehmer auch ins BGE wechseln, z.B. bei betrieblichem Mobbing.


    Dem betrieblichen Mobbing wird wirksam entgegengewürgt.
    Der Chef begrüßt morgens zwischen 6 und 12 Uhr die Mitarbeiter mit Kaffee und Linzer Törtchen zum Frühdienst und hält alle bei guter Laune und munter. Ein Zuspätkommen gibt es nicht mehr.


    Abendgruß vorm Ausschlafen!

  11. #36

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von Anja Beitrag anzeigen

    Die Finanz-Oligarchie kontrolliert den Staat, die gesamte Gesellschaft.


    Die Bank kann auch Hinscheide-Belohnungen ausschreiben. Alte, Kranke, Schwache bekommen ein Sterbe-Wochenende nach Wunsch finanziert, erstmal freiwillig, später nach Kriterienkatalog, und dann einen schönen Tod mit milden Mitteln. (Wozu Omas?) Das spart BGE.
    Ja, sie haben uns anscheinend "mitsamt des Planeten ABGESCHRIEBEN", doch die Totgesagten leben oftmals länger als gedacht. Ein unwürdiges Entgegenwürgen von Würgegriffen im - zu spät gekommenen - globalen Ausschlafen brachte die 7 500 Millionen Hinscheide-Bescheide der Entscheider per Brieftaubendrohne aus den Elfenbeintürmen in die Vorstadtsiedlungen der Ab-Geschriebenen.

    Als die Ab-Geschriebenen wieder aufwachten und abrieben, was sie einmal abgeschrieben, verblasste der alte Traum spurlos.

    Aber Du hast Recht: Es ist keine Hilfe, Abhängigkeiten zu stützen, doch niemand kann die Frage nach einer humanen Arbeitswelt bisher wirklich beantworten. Dem Zugpferd "Volk" geht die Puste aus und die "Wagenlenker" geben uns die Peitsche, ohne zu wissen, wohin der Wagen rollen soll...

    Manchmal muss der Kutscher auch "brrr" sagen, sonst gehen ihm die Pferde durch...

    Ob es nun die Arbeitslosen oder die Arbeitsplatzbesitzer sind, wir hören auf das Kommando derer, die uns "eingespannt" haben. Welche Fäden sind es, in denen wir uns verstricken?

    Ja, es ist wahr: Diese Arbeitswelt ist inhuman. Aber sie wird für die arbeitende Bevölkerung nicht angenehmer, indem den Nicht-Arbeitsplatz-Besitzern das Leben zur Hölle gemacht wird. Ebensowenig geht es jedoch, dass die heutige Arbeitswelt Menschen wie Vieh verschleißt und NACH diesem Verschleiß die Hinscheide-Bescheide für die Verschlissenen ausstellt...

    Es muss einen harmonischeren Weg geben, die tatsächlichen Bedürfnisse zu decken, als dieses babylonische Lügenhamsterrad...

    Doch warum sollte das Kapital in zukünftige Arbeitsplätze investieren, wenn die Risiken immer größer werden, den Rückfluss des Geldes mangels struktureller Integrität nicht mehr zu erleben?

    "Sie" schmeißen das Geld aus dem EZB-Fenster, doch niemand hat Rapunzel darum gebeten. Es macht im Übrigen ohnehin kaum einen Unterschied, ob Hartz IV oder Bürgergeld - inklusive der Verwaltung betrachtet, blieben die Kosten annähernd gleich. Allein die "Enteignungsgewinne" fielen für die Wagenlenker weg...

    Mit 6 Millionen verhungernden Hin-Beschiedenen lebt sich´s auch nicht gerade ungeniert...

    Selbst die Leichen im Mittelmeer sind ja nicht weg, sie sagen uns nur ständig, dass wir bald die Nächsten sein werden. Daher drehen wir am Hamsterrad der entgegengewürgten Würgegriffe...

  12. #37
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Vielleicht regelt das die Natur für uns. Habe gelesen, dass der Kohlenmonoxidanteil stetig steigt. Ein niedriger Anteil war einst Grundvoraussetzung für Entwicklung komplexer Lebensformen. Womöglich beendet die Natur ihr Experiment.
    In England häufen sich nach dem Brexit die Anfeindungen gegenüber ausländischen Mitbürgern, in Dänemark verschärft man die Grenzkontrollen und nennt das Heimatschutz. In Spanien wählt man lieber Korrupte als Linke. In den letzten Jahrzehnten hat sich einfach zu viel linkes Gedankengut in der Welt festgesetzt....nun rudern die Menschen zurück. Der Rechtsruck ist nur eine Momentaufnahme auf dem Weg zur Ausgewogenheit. Was auch heißt, dass wir von einem bedingungslosen Grundeinkommen so weit entfernt sind wie die Erde von Kepler-452b

  13. #38

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Nee, das ist ja das "Gefangenendilemma der Investoren":

    Auch ihnen steigt der steigende Kohlenmonoxydanteil in den Kopf. Is this doch klar: Immer mehr Verbrennung - bei immer weniger Bäumen führt zu....

    Wo wollen "sie" denn ihre ATemluft in Dosen noch kaufen, wenn der schäbige Rest schon vom Heimatschutzministerium über den Jordan geschickt wurde?

    Eine Aufforstung des Planeten mit Hanf wäre daher - wirklich und ernsthaft -, eine tatsächlich mögliche und schnellstwachsende geoglobalstrategische Maßnahme, mit der sich die "Athmosphärengesamtzusammensetzungsrechnung" (zumindest länger) in einem (noch) lebensfreundlichen Bereich halten ließe.

    Will man den Planeten retten, müssten die Bewohner in ihren Absichten kooperieren, dies tun sie nur mit BGE. Klar ist dann "humane Bevölkerungsplanung" gefragt.

    Ob jedoch links vom Ego oder rechts vom Ego - es ist der gleiche "ungenannte Begleiter".

    Der Horizont, den die Entscheidungen einbeziehen, ist zumeist zu gering.

    Der Standpunkt - den Horizont, den die Leute dann begrenzen und annehmen, einnehmen und daher - "mit dem verstandesgemäßen Recht" - oft später gefühlt zu unrecht - verteidigen müssen - ist zumeist ein Kreis mit dem Radius null. Der Radius null gegrenzt das EGO auf sich selbst ohne SELBST.

    Ja, "es gibt soviele Leute auf der Welt. Aber so wenige Menschen", sagte Einstein, schon etwas zerknirscht.

    Es gibt zu viel Ego-Gedankengut. Zu viele begrenzte Gedankensysteme, die einen Kreis um das eigene Ego ziehen. Sei es individuell, regional, in Vereinen und Organisationen, privat, beruflich, oder öffentlich, national, europäisch oder global - immer sind es viel zu kleine Horizonte, die mit viel zu gierigen kindlichen Patschehändchen nach der Macht streben, die Welt zu lenken.

    Alfred Herrhausen, vor seiner Ermordung Deutsche Bank Sprecher, meinte:

    "Entscheidend ist nicht die Frage, ob man Macht hat, entscheidend ist die Frage, wie man mit ihr umgeht."

    Warum gerade die RAF jemanden getötet haben soll, der folgendes sgte, ist mir schleierhaft:

    "Wir müssen das, was wir denken, auch sagen.
    Wir müssen das, was wir sagen, auch tun.
    Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein."

    "Die meiste Zeit geht dadurch verloren, dass man nicht zu Ende denkt."

    Ebenso wie der folgende Gedanke:

    "Die Leistungsfähigkeit des Gehirns nimmt zu, je mehr man es in Anspruch nimmt."

    Es ist also zweifelsfrei eine Beschleunigungsmaßnahme unserer Denkprozesse, mit der wir uns konfrontiert sehen.

    Unbewusst wissen doch alle, wie knapp die Zeit gerade ist, die uns wie Plastiksand ins Getriebe rinnt. Wer hält die Sanduhr am Strand von Fuck-our-FA-Shisma in der Hand?

    Die "private Barbarei des unverstandenen Eigennutzes" ist eine Eigenschaft einer faschistoiden Denkweise. Einer Denkweise, die vom Ego stammt. Das, was für jedes "ICH" dieser Welt "richtig" erscheinen mag, muss keinesfalls das sein, was für das gesamte WIR "folge-richtig wäre. Im Gegenteil, es ist völlig konträr zueinander. Es ist jedoch unmöglich, beide Horizonte miteinander zu verbinden:

    Entweder die stagnierende Herrschaft der alten Pfeffersäcke,

    oder

    die fließende und evolutionierende Transformation der neuen Menschheitsseele, die versteht, was:

    "sowohl, als auch" bedeutet.

    Eine Zeit, wie bei Neandertaler und Cro-Magnon Mensch, leben wir noch nebeneinander, dann sterben die "Alten" in der Geschichte zumeist zuerst weg...

    Es nutzt heute nur noch, was allen nutzt. Stell Dir vor, jeder handelt genau so wie DU: Wie sähe die Welt dann aus?


    Lehnt jeder daher jeden ab, sind wir dort, wo die "Waldregel" vom "Spielen gegen die Natur" spricht. Mit dieser Prämisse, wir könnten dauerhaft "gegen die Natur spielen" und der zweiten Annahme dieser Prämisse: "sie würde sich nicht wehren" - fallen wir echt unweich auf die vormals große Schnauze...

    Sprechen wir von Mutter Natur - ist die Hinwendung zum Zeter und Mordio heutiger Tage - eine Folge der Abwendung von selbiger in früheren Tagen. Die Kanten und Ecken, die der unvollständige kant´sche Imperativ in das Denken der Welt brachte, kann nur mit der

    Irrationalität der reinen Rationlität

    beschrieben werden. Klar, jeder Nationalist denkt im Grunde rational. Doch die Summe diese "rationalen Handlungsstränge" führt zu irrationalen Ergebnissen.

    Besser zu verstehen mit der sogenannten "Allmende-Klemme":

    Auf spanischen "Allmende"- Gemeindewiesen konnte jeder Bewohner eines Dorfes seine Tiere unterbringen. In der Praxis führt es dazu, dass die rational handelnden Landwirte Vieh zukaufen, um "ihren Anteil" am Nutzen zu vergrößern. Handeln viele Bewohner eines Dorfes also rational und "investieren" in Viehbestände, führt dieses kurzfristig rationale Handeln langfristig zum langfristigen Totalausfall des Nutzens insgesamt für alle Bewohner.

    Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der Kuchen anfangs zu sein scheint, über die exponentielle Beschleunigung der "Hebeleffekte" kann der "Abschreibungsfall" in seinem Zeitpunkt variieren, in seinem Ereignisseintrittshorizont niemals.

    Uns geht global der Kuchen "Gemeindewiese Erde" aus, da ist das Verhalten der Nationalisten kurzfritig rational, doch langfristig irrational. Scheiß Theorem, die unvernünftige Vernunft...

    Damals, vor dem Buch, in dem die Welt ihren Horizont verlor und die Seele in das Irrenhaus der reinen Rationalität einsperrte, hätte metaphysisch gesagt werden können:

    Das bedingungslose Grundeinkommen besitzt ohne jeden Zweifel vielschichtige metaphysisch positiv wirksame spirituelle, mentale und emotionale Skaleneffekte kultureller Transformationswirkung durch eine Quadrierung des CHI-Faktors in der Gleichung zur Approxiamation an einen unbegrenzten Horizont mit Vertrauen und einer unendlichen Anzahl gewährter Freiheitsgrade..

    Und erklär mir jetzt mal jemand plausibel, wie ein "quadrierter CHI-Faktor" in die Gleichung zur Messung der Transformationsleistung gekommen ist, die insgesamt mit Vertrauen und Freiheitsgraden in Relation steht?

    Die Quadratut des Kreises ist der CHI-Faktor - die Volksseele...

    Was Alfred Herrhausen ebenso gefordert hatte, war ein globaler Schuldenerlass für die Entwicklungsländer.

    Daran hat sich nichts geändert. Schade, dass nicht mehr Manager einen aufrechten Gang besaßen...
    Geändert von Michael (03.07.16 um 13:15 Uhr)

  14. #39
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von Anja Beitrag anzeigen
    Zitat WSIB: [I](...)
    Bist Du noch zu retten? Wie willst Du das 'Arbeitsscheue Gesindel' von denen trennen, die Pech gehabt haben, alleinerziehenden Müttern etc.? Und die nun den entsprechenden Verwaltungsaufwand (Prüfbehörden) finanzieren?

    Alle Menschen sind gleich, - die mit Arbeitsplatz am gleichesten?

    Und schon wieder haben wir jemanden, der den Stein der Weisen fand. Mit einer Sprache, die genau dort hin gehört.

    Kopfschüttelnd ab.

  15. #40
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Ich meinte nicht den durch den Menschen verursachten Anstieg des CO2 Anteils, sondern den "natürlichen" - Du kannst alle Menschen von der Erde verbannen und ihn dennoch nicht verhindern. Die Natur hat die Gleichmacherei, das Bedingungslose Grundeinkommen, nicht vorgesehen, dafür aber das Recht des Stärkeren. Nicht jeder kann einen Platz an der Sonne haben, das ist schon bei den Pflanzen so. Wären alle Tiere Pflanzenfresser, dann gäbe es bald schon keine Pflanzen und keine Tiere mehr. Naturgesetze sind Minimalgesetze und gelten zu jeder Zeit - sie können durch weitere Gesetze ergänzt...aber nicht umgestoßen werden. Der Glaube verhindert, dass wir das akzeptieren können. Dass wir an der Spitze der Nahrungskette stehen ist nur eine Momenaufnahme, aber kein Gesetz. Früher stand dort der Dino, heute der Mensch...und morgen wer weiß wer. Die Angst vor dem ewigen Tod ist es...die uns nach Auswegen suchen lässt wo gar keine Auswege sind. Ohne den Glauben wäre die Welt ein wenig rauer, aber ehrlicher.

    Der Mensch ist angezählt...und mit all seinen Maßnahmen gewinnt er nur an Zeit...aber nicht den Kampf. So wie wir den Moment nicht festhalten können, so sehr wir uns das auch manchmal wünschen, können wir auch das Leben nicht festhalten. Es kann also nur ein Ziel geben; so viele Momente wie nur möglich zu haben. Ohne deinen Egoismus und einem gewissen Maß an Rücksichtslosigkeit wirst du diese Momente nicht haben. Ob nun tausend oder Millionen von Menschen im Mittelmeer ertrinken, auf dem Sterbebett wird dich das nicht mehr interessieren. Die Summe deiner Momente und die Zeitspanne deines Lebens sind zwei voneinander unabhängige Größen.

    Warum sollte jemanden der Frau und Kinder verlässt interessieren ob ein Mensch im Mittelmeer ertinkt?!?...und war Mutter Theresa letztendlich nur ein Mensch... der sein Glück im Leid der anderen fand?! Ist das nicht auch eine Form von Egoismus?!? Die Liebe ist ein Placebo gegen das Leid, doch Heilung verspricht uns einzig und alleine der Tod.

  16. #41
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Über den Unterschied zwischen Selektion und Evolution

    Beide Begriffe sind untrennbar mit Darwin verbunden. 'Survival of the fittest' wurde oft missverstanden. Z.B.: Flügelgestaltung einiger Vogelarten. Längere oder kürzere Flügel haben schlechtere aerodynamische Eigenschaften als die mit Ideallänge, was zu Nachteilen bei Futterbeschaffung und Fluchtgeschwindigkeit führt. Aber wieso gibt es dann immer noch Vögel mit aerodynamischen Lachern?

    Selektion wird helfendes Verhalten nur dann begünstigen, wenn die Individuen, denen geholfen wird, ebenfalls Träger des „Helfer-Gens“ sind, welches das Hilfsverhalten genetisch determiniert. (Spieltheorie)

    Evolution hingegen basiert auf zufälligen Mutationen, die NICHT nach dem Nutzwert fragt, sondern später mal nachguckt.

    Darwin wurde mir zu oft für die widerlichsten Rassentheorien missbraucht.

    Dass Altruismus eine Unterart von Egoismus ist, hatte ich schon lange vermutet. :-)

    Also, ich stelle mir das so vor: Da leben auf einer abgelegenen Insel Tiere ohne natürliche Feinde. Dann schleppen Menschen Katzen ein. Was tun die Vögel? Rotten sie sich gegenseitig aus? Nein, innerhalb einer Art tut man das nicht. (Sollte auch für Menschen gelten) Sind nun die Katzen 'the fittest'?

    Wenn die Sonne auf die Erde fällt, hat sie dann gewonnen?

    Ach so: Bedingungsloses Einkommen. Jau! Ein Lob der Faulheit. Es sind die 'Fleißigen', welche diese Welt zerstören, lange bevor das Weltall ob dessen kollabiert.

  17. #42
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat kls

    Also, ich stelle mir das so vor: Da leben auf einer abgelegenen Insel Tiere ohne natürliche Feinde. Dann schleppen Menschen Katzen ein. Was tun die Vögel? Rotten sie sich gegenseitig aus? Nein, innerhalb einer Art tut man das nicht. (Sollte auch für Menschen gelten) Sind nun die Katzen 'the fittest'?
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Das kann man so nicht unbedingt sagen. Wenn sich innerhalb der Art eine Rasse (aus) bildet, dann kann sich diese Rasse zum natürlichen Feind er eigentlichen Art entwickeln.
    Und jede Insel ist nur ein Ball im Spiel der tektonischen Platten. Die Entwicklung einer Population im Schutze der Isolation ist die Ausnahme der Regel.

  18. #43

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Gut, das mag die "Ausnahme" mit den Briten erklären und eher selten sein.

    Die Insel Erde ist ebenso eine solche Ausnahme von der Regel.

    Im Schutze der Isolation konnten wir so tierisch werden, wie wir es sein wollten.

    Obwohl eher gesagt werden könnte, dass wir jeder astralen und mentalen kosmisch-kulturellen Befruchtung, weiterhin relativ stringent, völlig abhold sind. Da sind wir "konsistent" allein im physischen REICH DES TIERES.

    Die Starken werden die Schwächsten sein, zu bemerken an der Angst der vormals Starken, wenn der Tode naht.

    Die, die vorher schwach erschienen, leuchten dann im Licht der Wahrheit: Die Schwachen schaffen es, im früheren Feind den späteren Freund zu erkennen.

    Selbst der Nachmieter von Göring im Finanzministerium schläg ja nun einen Zukunftsfond vor, das bedingungslose Grundeinkommen für die deutsche Rüstungsindustrie auf Europa auszuweiten.

    Gabriel, der antrat, die Waffenschmiede besser zu kontrollieren, verdoppelte die Exporte des Todes aus Deutschland.

    Ist Deutschland stark, weil es den Tod exportiert?

    Oder sind wir schwach, weil wir gierig sind, am Tod der anderen zu verdienen?

    Für einen Zukunftsfond mit dem Ziel einer europäische Ausweitung - des Geschäftes mit dem Tode - sprach sich Görings Nachmieter gestern öffentlich aus. im Zweifel teile die Rüstungsindustrie auch ihre Aufträge in Konsortien mit anderen Kosorten gleicher Kohorten in anderen europäischen Ländern... OOH, im Sterben begreifen sie das TEILEN?

    Wir haben schon lange ein bedingungsloses Grundeinkommen für Lobbyisten. Und die schwarze Null für das Volk, wie ein Skelett, das blutleer in das eigene und abgrundtief hässliche Spiegelbild schaut und die Zähne ohne Zahnfleisch fletscht...

    Karl-Ludwig hat recht: Alles hat immer zwei entgegengesetzte Möglichkeitshorizonte. Was man auch tut, es beinhaltet die Möglichkeit zum Gegenteil.

    So würde Görings Nachmieter auch die schwarze Null opfern, das Grundeinkommen für die deutschen Kriegstreiber weiter zu bezahlen.

    Kommt mir vor, wie das Skelett, das vor dem Spiegel steht und sagt: "Scheiß Null-Diät..."


    Der VW-Menager Müller drückte heute auf die Tränendrüse und meinte: "Man müsse kein Mathematiker sein, um vorherzusehen, das VW bei einer ähnlichen Entschädigung in Europa nicht überleben kann."

    Nee, man muss kein Mathematiker sein, um sich auszurechnen, was es kostet, die Welt für Arbeitsplätze an den Abgrund zu führen...

    Und man muss kein Prophet sein, um die Menschen zu sehen, die alle erfreut und glücklich in die Hände spucken und : "Sieg Arbeit, Sieg Arbeit" schreien...


    Doch: Was wird besser, wenn alle die ganze Zeit "Sieg Arbeit" in die Politikerohren plärren, ohne zu wissen, dass der Tod ein Industriemeister aus Deutschland ist?


    Wo liegt in Stäubles Aussage der "Wohlfahrtsnutzen" für Europa?

    Welche Interessen vertritt der Guteste, Sohn unseres Vaters, mit diesem Schwachsinn?

    Ich wünsche Schäuble endlich Erleuchtung. Kohl Habgierpolitik war ein Irrtum, die Starken jammern schon, siehe das gute dünne Müllerchen von VW...

    Erst austeilen, aber nach der Schlacht, die sie beginnen, wenn die Schreie der Verletzten auf beiden Seiten gehört werden, und die Toten gezählt, dann - ja dann, fangen sie an zu heulen wie die Schlosshunde der Memmen... Keine Härte, diese Deutschen. Schwach sind sie und gierig. Halb zogen sie ihn, halb sank er hin...

    Ach ja, Nostradamus hat das Tier der Offenbarung in Europa gesehen. Es ist das Tier unter den Talaren, das jetzt auch die Veröffentlichung der Lux-Leaks gerichtlich untersagte.

    Als "sie" es in den Medien ein einziges Mal ansprachen, wurde keine Begründung dafür genannt, warum wir nicht erfahren dürfen, wie unser Kommisionspräsident mit den Bettwanzen ein identisches Gefangendilemma teilt und unter den Teppich kehrt.

    Sie haben Angst davor, dass rauskommt, was wir alle ohnehin ahnen.

    Es waren schon die Ahnen, die ahnten, nicht mehr zu ahnen, was ihre Ahnen an dicken schwarzen Hunden im Keller nicht mehr ahndeten. Sie gehen, analog zur Französischen REvolution, unbeirrt ihren Weg in den Abgrund weiter. Und alle schreien weiterhin begeistert:

    SIEG ARBEIT, SIEG ZERSTÖRUNG, SIEG WACHSTUM

    Daher: Amnestie für Görings Nachmieter und die Söhne der Nazis - ob sie nun Müller oder Moossack-Frohnzecka heißen -
    sie werden psychisch, astral und mental therapiert und kommen physisch auf eine Insel, wo sie ihre psychopathischen Aufführungen ausleben können, ohne die Welt erneut und weiterhin in Schutt und Asche legen zu können, damit sie zu Asche kommen. Wenn England nach seiner Selbstenthauptung bald nicht mehr ganz so eng ist, wäre ja eine Insel für das eine Prozent frei... Im Grunde gehören wir alle vor ein Kriegsverbrechertribunal - wir dienen dem TOD

    Sie haben Angst, dass sie erneut kopflos an der Schwelle stehen und Gott fragt:


    "Mein liebes Kind, wo hast du nur schon wieder deinen Kopf verloren? Und den Planet, den ich dir zum Behüten gab, hättest du auch schon wieder ruiniert - ohne die kosmische Kindersicherung. Du wirst diese Reise leider wiederholen müssen, Klassenziel knapp verfehlt."


    Und so drehen sie scheinbar endlos ihre Runden, langsam schon geschunden und unlängst wohl verschwunden.


    Ja, war lustig, diese Traumreise als Mensch auf der Erde. Schade, dass Caput schon wieder kaputt iSS

    Nach annähernd einer Ewigkeit wird sich ein letztes Lachen erheben. Und dann ist Stille.

    Meine Theorie ist halt: Je häufiger wir uns bisher schon geirrt haben, umso größer ist damit die Wahrscheinlichkeit, durch einen irrigen Irrtum auch als kopfloses und blindes Huhn ein Körnchen der Wahrheit aufzupicken.

    Es kann keine unbegrenzte Anzahl von Irrtümern geben...

    So könnte schließlich der letzte Irrtum die Wahrheit enthüllen. Wir sind auf dem Weg vom Irren zum Heiligen. Dazu muss das Irre aber als irre erkannt werden. Wir verteidigen das Irre wie blöde und baggern bis zum Herzinfarkt der Erde und des Kapitals...

    Nennen wir es doch mal Profitnutzungshorizont: Es ist nichts wert, wenn kein Planet mehr existiert. Ohne den Geldwert an den Planetenwert zu koppeln, ist dieses Wirtschaftssystem Schwachsinn, da es den Regeln ordnungsgemäßer Buchführung widerspricht.

    "Man kann auf Dauer Produkte (wie den Tod) nur verkaufen, wenn man einen guten Ruf (bei den NOCH-LEBENDEN) hat. (Alfred Herrhausen, in Klammern Ergänzung)

    Wer also stark wächst, weil er den Tod exportiert, sollte darauf achten, genug Lebende übrig zu lassen, die künftig auf den Tod - als Mittel zur Gestaltung des Lebens - setzen können.

    Was ist das für ein Volk, das dreimal auf den Tod setzt und doch nur LEBEN sucht?

    Die Anzahl der Wiederholungen unterscheidet den Irrtum vom Wahnsinn!
    Geändert von Michael (04.07.16 um 20:12 Uhr)

  19. #44
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Ja, das sind Fragen und Aussagen, über welche ich nicht mehr lange nachdenke. Positive Intentionen, Hirn und Mach-ma. sollten ausreichen. Man kann sich glücklich schätzen zu sagen, ich habe nicht alles Falsch gemacht - und ein besonders großes Glück ist es, wenn man ab uns an von sich sagen kann, das Richtige gemacht zu haben... äh, wie komme ich nur ständig vom Thema ab?

    Ach so. Analysen, Orakel und Projektionen. Kommt eh alles ganz anders - bis auf, wie AD treffend bemerkte - das Ende! Das ist sicher.

    Übr. Bedingungsloses Einkommen haben wir hier doch schon längst, auch wenn manchmal nur mit viel Papierkram.

  20. #45
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Es kann keine unbegrenzte Anzahl von Irrtümern geben...
    ----------------------------------------------------------------

    Merke schon, Du hast noch nie bei einem Hütchenspieler gesetzt....

    Noch gar nicht so lange her, als eine ältere Dame an der Kreuzung falsch abbog und mehrere tausend Kilometer in die entgesetzte Richtung ihres eigentliches Ziel fuhr...bis sie in Gibraltar am Meer stand. Da die Wahrheit nicht rund und der Irrtum recht oft eine Einbahnstraße ist....halte ich eine unbegrenzte Anzahl von Irrtümern für möglich.

  21. #46

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Gab da mal einen Kapitän, den nach Indien wollte. Indem er indes beharrlich am Irrtum festhielt, haben wir heute Indianer, die, insoweit sie keine keine Kinder vom Inder sein konnten, doch zu welchen wurden.

    Das 100-ste Schaf ist es, dass die Herde vollständig macht. Wir haben zwar den Bock zum Juncker des Gärtners gemacht, aber die Kraft, die stets das Böse will, sie stets dabei das Gute schafft.

    Nee, eine unbegrenzte Anzahl von Irrtümern wäre als Lernaufgabe zu gemein.

    Was macht siebenmal sieben?

    Im feinen Sand am Plastikstrand, da steht ein Sensenmann, vor Wut entbrannt.
    Er hält die eigne Sanduhr in der Hand und ist nicht bei Verstand:
    "Ich kann nicht sterben, ich bin der Tod."

    Was sterben kann, hat Leben. Zu kurz die Zeit, es aufzugeben.

    Die Zeit kann nicht gegen die Ewigkeit siegen. So kann der Wille des trotzigen Kindes "EGO" zwar annähernd eine Ewigkeit vor sich hinplärren, eine ganze Ewigkeit kann es nicht im Irrtum bleiben...

    Seit einer halben Ewigkeit hören wir es von oben und von unten. Von innen und von außen: Es gibt keine Zeit in der Ewigkeit...

    NIX passiert.

  22. #47
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Zeit und Raum sind vom Menschen geschaffene Größen...um die Welt zu begreifen und zu berechnen. Eine Explosion ließe sich auch als Implosion begreifen...und umgekehrt. Wissenschaft ist immer auch an den Verstand gekoppelt - es gibt keine Wissenschaft außerhalb unseres Verstandes. Unser Gehirn muss es abnicken...erst dann wird es zum Gesetz.

    Was sterben kann, hat Leben. Zu kurz die Zeit, es aufzugeben.
    ---------------------------------------------------------------

    Ich würde sogar sagen; der Tod ist ein Privileg der Lebenden.

  23. #48
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Und es gibt keinen Verstand ohne emotionale Basis. Deine Logik unterscheidet sich in etlichen Punkten von der meinigen, aber die Ursachen unserer Überzeugungen sind emotional.

    Und die Anzahl unserer möglichen Irrtümer sind nicht begrenzt - zieh mal den Umkehrschluss. Höhö.

    Es ist nur nicht mehr modern zu sagen: Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Cicero? Sokrates?) Das zeugt von Blasphemie dem Gott der Leistung gegenüber. Nein, der Welt fehlt es an den richtigen Fragen.

    Grundeinkommen: Provokativ von mir behauptet: Hamma schon längst. Nennt sich nur anders: 'Hilfe zum Lebensunterhalt' und ich schwöre bei all meinen Fehlern: Es ist für viele zu viel, über Geld zu verfügen und damit nichts anderes anfangen zu können, als Saufen, Koksen, Kiffen etc.

    Ich plädiere (fast wie Anja) für menschenwürdige Unterkunft und Essen. Basta! Alle meine Bekannten, die plötzlich arbeitslos wurden, versaufen ca. 200,00 € / Monat. DAS sehe ich nicht ein. Luxus sollte erarbeitet werden. Und kaum einer von diesen Knallköppen hat jemals etwas anderes gelernt um seinen Dopaminspiegel anderswie anzuheben.

    Es gibt genug zu tun. In Istanbul der 1960'er Jahre gab es kein Arbeitslosengeld. Dennoch verhungerte nie jemand. Man konnte einen alten Kanister aufschneiden, als Kehrblech nutzen und mit einem selbstgefertigten Besen die Stadt sauber halten. Damit konnte man seine Familie ernähren, ohne krimminell zu werden. Oder Fischen. Oder als Fremdenführer die Kunden zu guten Freunden führen. Oder Lastenträger. Komisch-wa?

  24. #49
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Das mit Istanbul ist ein gutes Beispiel. In Deutschland musst Du erst mal tausende von Formulare ausfüllen und etliche Genehmigungen einholen...bevor du einen Besen in die Hand nehmen darfst...um damit deinen Unterhalt zu verdienen - sonst bist du mit einem Bein im Knast. Kennen da so einen Typen mit VW-Bus, der fährt wenn Schnee fällt zum nächsten Hügel um den Vätern und Müttern der Schlitten fahrenden Kinder Glühwein und Bockwürste zu verkaufen....und wenn ein See zufriert und die Menschen Eislaufen...dann steht er dort auch. Im Sommer verkauft er aus dem gleichen Bus Eis...oder was auch immer. Er verdient sich immer nur so viel Geld wie er gerade braucht und bleibt ansonsten im Bett. Wäre das nicht illegal und man könnte sich den Papierkram sparen...dann würden wohl viele Menschen so oder ähnlich arbeiten. Unter den jungen Menschen gibt es aktuell eine Bewegung der IT Aussteiger, die sich an den schönsten Plätzen (meist Strände) der Welt treffen um dann in kleinen Gruppen über den Laptop gerade so viel zu arbeiten und zu verdienen...dass sie sich ein einfaches Leben vor Ort finanzieren können. Sie haben keine feste Arbeitszeiten...ist schönes Wetter...dann reiten sie auch mal den ganzen Tag Wellen. Irgendwan ziehen sie dann weiter ins nächste Land...

    In der Schweiz war ein Grundeinkommen von Euro 2500 Franken (pro Person) im Gespräch...wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Da kann man wirklich von Einkommen und nicht nicht mehr von Grundsicherung reden. 2500 Euro beinhalten schon ein gewisses Maß an Luxus.

  25. #50
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    2.500 Franken pro Person ist pervers, bei einem Wechselkurs von 1 : 1,0805 €. purer Luxus.

    Quelle? Oder Latrinengerücht? Ich meine, wenn so eine kranke Hinterbänklerin so einen Quatsch im geistiger Umnachtung ablässt, ist das keine Politik sondern eine Schlagzeile. Menschenrechte für Bäume wären das Nächste.

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