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Thema: Bedingungsloses Grundeinkommen?

  1. #51
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    2500 Euro sind korrekt, habe es (für Dich) nochmal gegoogelt. Ich glaube Du verwechselst da etwas - Das Bedingungslose Grundeinkommen hat nichts mit Hartz4 oder Existenzminimum zu tun.Der Sinn dahinter ist...dass Du für nicht zu arbeiten ebenso viel Geld bekommst als wenn Du arbeiten gehen würdest. Alles andere haben die Schweizer schon.

    Du könntest doch inzwischen wissen, dass ich all das auch belegen kann ... was mir so gerne als Behauptung unterstellt wird. Ein Mindestmaß an Seriosität darfst Du mir gerne zugestehen...ohne dass ich darum bitten muss.

    http://www.eidgenoessische-abstimmun...ative-schweiz/

    ...eine Familie mit zwei Kindern hätte ohne Arbeit 6250 Franken zur Verfügung. Der Familie würde man das vielleicht noch zugestehen...aber all den faulen Deppen...die nichts zum gesellschaftlichen Wohl beitragen?!? Der soziale Unfrieden wäre vorprogrammiert...wie ich das weiter oben ja schon mit dem Beispiel der Nachbarschaft beschrieben hatte. Du wirst nicht den ganzen Tag arbeiten gehen und dir das Gemotze deiner Frau anhören...weil der Nachbar...der nicht arbeitet...sich um Frau und Kinder kümmert...ohne dabei finanzielle Nachteile zu haben...während Du dich nach dem zweiten Schlaganfall immer noch ins Büro schleppst. Ganz ehrlich; nur im Vollrausch kann man auf eine Idee wie das Bedinungslose Grundeinkommen kommen. Wie so oft, weder von den Bachblütenteetrinkern ... noch von den Politikern zuende gedacht - aber wen wundert das?

  2. #52

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Wäre es möglich, subsidiäre Existenz wie im Beispiel mit dem "flexiblen VW-Bus-Geschäftsmann" ohne Zugangshürden mit einer bedingungslosen Grundsicherung zu verbinden, ließe sich (allein in Deutschland) die Würde von 6 Millionen Menschen wiederherstellen.

    Das ist ebenso ein hohes "Rechtsgut", wie das Recht derer, die arbeiten, auf aktive Unterstützung bei geselllschaftlich notwendigen Gemeinschaftsaufgaben der Unterstützten setzen können muss, zumal diese künftig weder vom Staat, noch der Wirtschaft allein bewerkstelligt werden können.

    Wie von Euch beiden übereinstimmend bemerkt, wäre die Hähe von 2500 Franken in Deutschland nicht vermittelbar und eine zu utopische Utopie um Resonanz zu finden.

    Aber das bedingungslose Grundeinkommen für die CETA-Ermächtigungsgesetzgeber wurde zum Glück zu Grabe getragen.

    Daher wohl Stäubles Zukunftsfond für die Vereinigten Europäischen Betriebe des Rüstungsindustriekomplexes. Wunderte mich schon über den FDJ Schriftzug bei der EM...

    VEB Stäubles Zukunftspläne wären mit CETA fast erreicht worden. Aber wer zuletzt lacht, sind heute die nationalen Parlamente. Gott sei Dank, dass dieser EU-Kelch mit seiner Kapitulation vor den UNRECHTSANWÄLTEN an uns vorbeigehen kann...

    Ist ja nicht anzunehmen, dass alle anscheinend 42 betroffenen Parlamente zustimmen werden. Wäre also die Möglichkeit, über globale Handelsverträge nachzudenken, die eine globale Grundversorgung zur Terrorvermeidung ins Auge fasst.

    Die Grünhemden-Armee könnte mit einer Aufforstung und Re-Begrünung dazu beitragen, positive Effekte wirksam wachsen zu lassen, die annehmbare Perspektiven vor dem Tod bieten. Wenn fast 50 % der Grüngürtel auf unserem Planeten regional saisonal mit Nutzpflanzen bestellt werden, scheint mir das 1 Grad Ziel erreichbar:

    Bei einem 360-ten Teil von einem Prozent THC-Anteil in der Athmosphäre würde allem Terrorismus der Hass als Nährboden entzogen.

    Dazu müsste nur jeder Arbeitslose subsidiär und nebenberuflich zur Rohstoffproduktion beitragen dürfen...

    Wie schön es in deutschen Innenstädten abends riechen könnte; was das für die globale Amandamidsynthese bedeuten würde - blieb in der Friedensforschung bisher unbedacht. Darüber hinaus könnten wir uns mit einem globalen Grundlebensbetrag die Zeit erkaufen, neu zu überdenken. Zeit, die wir ansonsten weiterhin mir Zeter und Mordio verbringen würden...

    Arbeit muss global gedacht werden. National befinden wir uns in einem Unterbietungswettbewerb unter Volkswirtschaften.

    Die Folgen der Habgierpolitik des unverstandenen Luxus müssen in den Preis eingerechnet werden, den die Summe der Volkswirtschaften dafür zahlt. Siehe Gesundheitswesen und die Pandemie umweltbedingter Erkrankungen.

    Eine Gemeinschaft von künftig multimorbiden Nationen kann im Unterbietungswettbewerb um "Standortvorteile" nur verlieren, wenn die "Mitnahmeeffekte" nicht mehr zur Wohlfahrtssteigerung im nationalen System führen, sondern der kurzfristigen Gier in der Ausbeutung der Bevölkerung von nationalen Staaten keine langfristigen übernationalen Grenzen gesetzt sind. Diese Grenzen sind Preiswahrheit und Preisklarheit, an beidem wäre zu arbeiten.

    Preiswahrheit für Atomstrom bedeutete nach Fukushima fast 4 Euro pro Kilowattstunde Atomstrom. Was dafür an Bürgergeld in der Opportunitätskostenbetrachtung möglich gewesen wäre? Am bitteren Ende kommen noch die unerkannten Risiken für 100 000 Jahre Entsorgung hinzu... Das sind gewährte Freiheitsgrade, die das darin gesetzte Vertrauen missbrauchen, womit eine langfristig wirksame negative Transformationsleistung verbunden ist.

    Diese Wahrheit hätte niemals jemand gekauft, wenn die Katze nicht im schalldichten Sack in Schrödingers Küche verschleppt worden wäre.

    Ob die Katze in der Küchenecke der alten Säcke noch lebt, sehen wir immer nur in dem Moment, in dem wir gerade hinschauen.

    Solange keiner hinschaut, kann nicht bewiesen werden, dass das goldenene Kalb schon tot war, als die Idee zu seiner Anbetung entstand.

  3. #53
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Andere-dimension: (...) Ich glaube Du verwechselst da etwas (...) Du könntest doch inzwischen wissen, dass ich all das auch belegen kann.

    Nein! Viele Deiner Aussagen sind trotz mehrfacher Nachhake nicht belegt worden, sondern es wurden bloß die Themen gewechselt und unter noch schlimmeren Katastrophen begraben. (Liste auf Anforderung)

    Und ob das Schwein 'Bedingungsloses Grundeinkommen' heißt, oder 'Grundsicherung', ist mir voll Wumpe.

    Fleiß, Arbeitsplatz und so sind keine sakrosankten Absolutismen. Die Zeiten haben sich geändert. Hast Du Dir den letzten Bundeshaushalt mal genauer angesehen?

  4. #54
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    So sehr haben sich die Zeiten nun auch nicht geändert. Und beim Bundeshaushalt interessiert mich nicht so sehr wie groß der Kuchen im Ganzen ist....das ergibt sich mehr oder weniger von alleine...sondern wie groß die einzelnen Stücke sind.

    Zitat WSIB

    Wie von Euch beiden übereinstimmend bemerkt, wäre die Hähe von 2500 Franken in Deutschland nicht vermittelbar und eine zu utopische Utopie um Resonanz zu finden.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Nicht nur das, es wäre auch gar nicht finanzierbar.

    Hartz4 ist der Grund, warum solche Diskussionen überhaupt erst nötig werden...weil es in der Vergangenheit erbrachte Leistungen nicht berücksichtigt. Hartz4 ist das Sparprogramm einer linken Regierung auf den Rücken der Leistungsbereiten

    Zitat WSIB

    Arbeit muss global gedacht werden. National befinden wir uns in einem Unterbietungswettbewerb unter Volkswirtschaften.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass die Menschen genau das nicht wollen. In England haben Leute selbst im Wissen( dann )ihren Arbeitsplatz zu verlieren für den Brexit gestimmt. Und zu sagen die jungen Leute wären gegen den Brexit gewesen ist Quatsch. Das betrifft nur die Gruppe der 18 -24 jährigen...also die reisenden Studenten. Sie haben noch keinen Besitz...weder geistigen noch materiellen. In 10 Jahren denken die ganz anders.

  5. #55
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Gut! Der Haushaltskuchen ist in unterschiedlich große Stücke geteilt. Die Zinsen (49 %) sind höher als der gesamte Sozialetat (35 %), also ein Zehntel von ca. 400 Milliarden Bundeshaushalt. (Zahlen sind etwas älter, ich habe auch gerade keine Lust, mir die letzten anzusehen.)

    Wenn jemand schon von vorne herein ablehnt, sich eine Sache etwas genauer anzugucken, muss er sich nicht wundern, wenn ich ihn nicht ganz Ernst nehmen kann. Die Monster löst sich nicht auf, nur weil man sich die Augen zuhält.

    Deine Schlüsse sind mir nicht schlüssig. :-) Nichts für ungut...

  6. #56
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Ich habe ja nicht gesagt, dass ich mir den Haushalt nicht genau anschaue...sondern...dass ich ihn womöglich anders gewichte und interpretiere als viele andere es tun. Der Verteilungsschlüssel ist mir wichtiger als die absoluten Zahlen...die man so oder so auslegen kann. Eine schwarze Null kann auf Vernunft und Weitsicht hindeuten, oder auch auf eine Insolvenzverschleppung durch Investitionsrückstau. Es ist nicht alles so einfach um es auf ein oder zwei Sätze zu reduzieren. Die linken Deppen zünden z.Zt. mal wieder Autos an - die Autos jener Bürger, diese ungewaschene Taugenichts mit durchfüttern.

    ...ist ja kein Wunder, dass die Populisten Aufwind bekommen...wenn die Etablierten Sachverhalte nicht vermitteln können...weil sie sie selbst nicht mehr verstehen. Der Populist lebt davon ... komplexe Themen auf einen...für die Allgemeinheit verständlichen ... Satz zu reduzieren...dabei spielt es keine große Rolle mehr....ob der Satz der Wahrheit gerecht wird. Und das fängt beim Bundeshaushalt schon an. Wenn es heißt die Flüchtlinge kosten uns 10 Milliarden...dann ist das keine Schönrechnerei mehr...sondern eine glatte Lüge. Wahrscheinlich sind schon die Kosten für die Kammerjäger höher...wäre dann die populistische Antwort. Ohne Lügen seitens der Eliten wäre Populismus gar nicht möglich. Nur die Wahrheit, uns sei sie noch so unbequem, nimmt den Populisten den Wind aus den Flügeln.

  7. #57
    Klaus Zinser
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen

    ... Die linken Deppen zünden z.Zt. mal wieder Autos an - die Autos jener Bürger, (die) diese ungewaschene(n) Taugenichts(e) mit durchfüttern.

    Nicht nur ungewaschen, sie scheißen auch in Kaffeekannen, pissen auf Tupperdosen und verhökern diese an ihre Durchfütterer als Kunstobjekte, sie schneiden sich nie Fußnägel und führen keine Intimpflege durch, ficken in alle Löcher, sie rotzen alle 2 Zentimeter auf die sauberen Bürgersteige und kotzen den braven Bürgern in die Vorgärten. Es ist eine Schande.

  8. #58
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    In meinem nächsten Leben (da nehme ich WSIB beim Wort) werde ich Fallensteller.

    2500 Euro Mindeseinkommen pro Bürger würde der anausweichliche Kollaps unserer Wirtschaft bedeuten. Die Löhne werden sich dramatisch erhöhen (müssen)...sonst geht keiner mehr arbeiten - somit geht dann auch der Export in die Knie. Niemand, außer den Deutschen selbst...kann sich dann noch unsere Produkte leisten. Billigprodukte für den Binnenmarkt ... wie z.B. nachgemachte Miracoli für Euro 0,49 die Packung ... werden vom Markt verschwinden und nur noch die überteuerten Originale zu erhalten sein. Der Wohnraum wird sich verknappen, da der Soziale Wohnungsbau entfällt ...weil der Bedarf fehlt. Es wird nur noch hochpreisig gebaut und angeboten (was ja heute schon der Fall ist). Da der Export sinkt, wird es viele Arbeitslose, bzw weitere Grundeinkommensempfänger geben. Immer weniger Arbeitende müssen immer mehr Grundeinkommensempfänger mit durchfüttern, zudem werden die Industriefirmen mehr Ware im Inland absetzen müssen..d.h. sie werden den Markt überschwemmen. Die Armen sind so arm wie vorher, nur auf einem monitär höheren Niveau. Das Ende des allgemeinen Wohlstandes ist abzusehen.

  9. #59
    Klaus Zinser
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen

    2500 Euro Mindeseinkommen ...


    Welcher realistische Reformer spricht denn von so einer Zahl, 2.500.- Euro? Wieso über solch einen Quatsch eine Diskussion oder eine Selbstdarstellung versuchen? Na?

  10. #60
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Diese Zahl, nur in Franken, war die Grundlage für die Abstimmung der Schweizer - realistischer könnte sie also gar nicht sein. Sich sinnlos in Diskussion einzumischen...deren Sinn man nicht erkennt...ist der Gipfel der Sinnlosigleit.

  11. #61

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Die Schweizer leben wirklich in einer anderen Dimension, liebe andere-dimension. Daneben könnten "persönliche Verbrauchs- und Wertschöpfungsbilanzen" auch Steuer-(ungs-) Transparenz bewirken. Würden die persönlichen Wertschöpfungen den persönlichen Schadschöpfungen gegenübergestellt, könnte Verhaltenstransparenz erzeugt werden.

    Ohne Wertschöpfung von Schadschöpfungen zu trennen, gewinnen wir nicht die notwendige Unterscheidungsfähigkeit in der Steuerungstransparenz der verbundenen Prozesse.

    In "Maßnahmen zu denken", die nicht in Ursachen und Wirkungen beobachtet werden können, wird einer permanenten Prozessentwicklung nicht gerecht. Solange die grundlegende Stellschraube "globaler Arbeitsmarkt" in Ursachen und Wirkungen auf Angebot und Nachfrage unbeachtet bleiben, verpuffen regionale, nationale und europäische "Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung" recht wirkungslos im internationalen Kuchenkrümelunterbietungswettbewerb von (gegeneinander spielenden) Volkswirtschaften. Zum Wohle der Betriebswirte und ihrer Unternehmensbilanzen.

    Was verteilt werden will, muss zunächst effektivere Wertschöpfungsprozesse beinhalten. Doch ohne die Schäden (emerging-risks) in die Kalkulation einzubeziehen, bleibt es eine Milchmädchenrechnung.

    Daneben könnten 7,44 Milliarden persönliche "Schadstoffsteuer-Verbrauchserklärungen" zu einer globalen Steuerungstransparenz führen, die "planvolles Handeln" - im Sinne der reinen Rationalität - erst ermöglichen würde.

    Sollten wir es zum Beispiel schaffen, durch den unreglementierten und übermäßigen Glyphosateinsatz die Bienen zum dauerhaften Aussteuern zu bewegen, werden im Jahr global rund 300 Milliarden Dollar im Jahr an "natürlichem Bruttoglobalprodukt" wegfallen. Aufgezinst bis in alle Ewigkeit...

    Es gibt natürliche und künstliche "Produktionsfaktoren", die nur in einer wechselseitigen Ergänzung zu Wertschöpfungen - oder zu Schadschöpfungen - führen. Den Grad der Umsetzung des Wohlfahrtnutzens in seiner Transformationsleistung zu bestimmen, können nationale Kalkulationsmodelle nicht erkennen. Das unerkannte Risiko des Bienensterbens geht mit weiteren kumulierten Risiken zur Schadschöpfung einher, die als erweiterte soziale Folgeschäden zu einer Abwärtsspirale führen. Wenn zu ohnehin fehlenden Bienen noch langfristig vergiftete Böden, häufigere Extremwetter und plündernde Menschenmassen hinzukommen, wird der finanzielle Schaden weitaus größer sein, als "die Wertschöpfung" die diesem "Schadensereignis" gegenüberzustellen wäre.

    Vom volkswirtschaftlichen Gesundheitsschaden (durch die Glyphosatanreicherung in der Nahrungskette) wird weder gesprochen, noch darüber ernsthaft nachgedacht. Der "teuerste Versicherungsfall" für die Rückversicherer war bisher Asbest. Das, was irgendwann als ursächlich für das Bienensterben erkannt werden wird, könnte die mehr als 100 Milliarden bisherigen Entschädigungskosten um ein Tausendfaches übersteigen.

    Für Unternehmen wird es nach TTIP möglich sein, den Ausfall künftiger Gewinne bei den Staaten einzuklagen. Das Einklagen des Totalausfalls jeglichen globalen Zukunftshorizontes können die Bürger jedoch nicht bei den Unternehmen einklagen, wenn der "Schadensfall" regional oder national zum Totalausfall führt. Wie im Fall der Asbestproduzenten zahlen die Rückversicherer die Zeche im Namen der Allgemeinheit.

    Katholisch soll nach Voltaire sogar "allgemein" heißen. Es könnte sogar sein, dass alles im All ziemlich gemein wäre, würde es katholisch betrachtet.

    Die (vom Fanatismus geprägte) Umwelt- wie auch die verbundenen Flüchtlings- und Arbeits- und Finanzmarktsituationen könnten auch mit folgendem Voltaire-Zitat umfassend schrieben werden:

    "Der Fanatismus verhält sich zum Aberglauben wie der Wahn zum Fieber oder die Raserei zum Zorn." Setzen wir für Aberglauben die Ausblendung der Schadschöpfung ein, passt es auch heutzutage.

    "Sie denken imme nur an solche Taten, die in alten Zeiten achtbar gewesen sein mögen, in unserer Zeit aber Abscheu erregen müssen. Sie nähren ihren Fanatismus gerade mit der Religion, die ihn verdammt.

    Die Gesetze vermögen noch weniger gegen solche Wahnsinnsanfälle: Das ist, als lese man einem Tobsüchtigen einen Ratsbeschluss vor. [...]

    "Was soll man einem Menschen entgegenhalten, der sagt, er wolle lieber Gott als den Menschen gehorchen, und daher über zeugt ist, in den Himmel zu kommen, wenn er einem den Hals abschneidet.

    Fast immer sind es Schurken, die die Fanatiker lenken und ihnen den Dolch in die Hände spielen. Sie gleichen dem Alten vom Berge, der, wie man sich erzählt, die Freuden des Paradieses Schwachköpfen zu kosten gab ... [...] (die nicht "rechnen und das "Haus" erhalten konnten, Anm.)

    "Wenn unsere heilige (Arbeits-, Anm.) Religion so oft durch diesen Höllenwahn korrumpiert worden ist, so ist das auf die Torheit der Menschen zurückzuführen.

    Von dem Gefieder, das man ihm gab,
    machte Ikarus falschen Gebrauch:
    Es sollte zum Heil ihm dienen,
    doch nahm er nur Schaden davon."

    (Bertaud, Bischof von Seéz) (1)

    (1) Voltaire, Über die Toleranz, Suhrkamp 2015, Seiten 23 / 24

  12. #62
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Wahr ist, dass die Schweizer durchschnittlich deutlich mehr verdienen als die Deutschen...und die 2500 Franken relativ zu sehen sind. Die Mieten und Lebenshaltungskosten sind dort vergleichsweise sehr hoch.
    Grob überschlagen müsste man in Deutschland ein Bedingungsloses Grundeinkommen von Euro 1700 durchsetzen...um auf dem gleichen Niveau zu sein. Da wir von einem Netto BG reden, müsste ein Arbeitnehmer deutlich über Euro 3500 Brutto verdienen, damit sich seine Arbeit lohnt. Und da wir davon ausgehen können, dass kaum jemand für ein bis zweihundert Euro mehr arbeiten geht...statt Zuhause zu bleiben, sind wir schnell bei 4500 bis 5000 Euro Durchschnittseinkommen. Momentan sind es in Deutschland ca. 3500 und in der Schweiz 5000, wobei es in Deutschland ein großes Gefälle von West nach Ost gibt. Die Menschen im Osten würden also deutlich mehr vom BG profitieren. Ein BG macht also nur dann Sinn...wenn man alle andere Kosten ebenso reklementiert und harmonisiert - und das halte ich nicht für durchsetzbar. Das ginge ganz klar in Richtung Kommunismus, da dann kein Investor mehr Geld in die Hand nimmt und der Staat diese Rolle übernehmen müsste. Der Kommunismus hat bisher jeden Staat ruiniert und ist nachweislich das denkbar schlechteste aller Modelle. Es gibt noch zu viele 68er in Deutschland...und ihre Kinder...die oft auch nicht besser sind. Ihre Spinnereien bedingen rechte und radikale Lösungen, die als Gegengewicht ebenso wenig brauchbar sind. Wird also noch mindestens eine Generation dauern...bis wir wieder die Chance auf eine ausgewogene Politik haben...die sich weniger reaktionär...dafür umso mehr gestalterisch zeigt. Es wird immer noch unterschätzt, welch große Möglichkeiten die Schulen bieten könnten...wenn man sie denn ließe. Dort steht immer noch das Streben nach Erfolg...und nicht das Streben nach Glück...im Mittelpunkt - weil man Erfolg mit Glück gleichsetzt. Ein Irrtum! Ich hatte ja bereits noch den gutverdienenden Aussteigern erzählt, die den Moment der Perspektive vorziehen. Eine Kontrabewegung mit immer mehr Zuläufern...die uns Vorbilder sein könnten.

  13. #63

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat von andere-dimension:

    "Ich hatte ja bereits noch den gutverdienenden Aussteigern erzählt, die den Moment der Perspektive vorziehen. Eine Kontrabewegung mit immer mehr Zuläufern...die uns Vorbilder sein könnten"

    Ein gutverdienender Aussteiger ist auch Bill Gates. Was er spendet, hat er nun vorher gewinnbringend bei Monsanto angelegt. Das sind keine Aussteiger, das sind weiterhin Profiteure, die sich einen Aussteigeranstrich geben. Wenn sich die "Gesättigten" zurücklehnen und den Moment daher genießen können, haben sie vorher am "großen Fressen" teilgenommen.

    Wenn sie bemerken, dass das große Fressen in den vorderen Reihen, bei den kleinen Schweinchen hinten am Trog Opfer fordert, ziehen sich die gutverdienenden Aussteiger "angewidert" zurück und stellen dafür Stellvertreterschweinekrieger auf - Firmen wie Monsanto, Bayer und Hoechst, um nur einige zu nennen, die den gutsituierten Aussteigern das Taschengeld erwirtschaften.

    Wir sind im Grunde Prostituierte, die ihre Lebenszeit für Geld verkaufen, die Bedürfnisse zu befriedigen, die gar nicht aufkämen, wären wir glücklich.

    Bedingungsloses Grundeinkommen würde diesen Prostitutionszwang wegfallen lassen, was insgesamt zu freieren Menschen führen würde. Die Gewährung dieses Freiheitsgrades benötigt das Vertrauen, dass die Transformationsleistung größer wird, nehmen wir uns die Ketten ab, die uns im Keller der Geschichte anbinden.

    Ein Soziale Marktwirtschaft benötigt kulturell gefestigte Anreizsysteme. Wenn der Planet nicht den Kapitalinteressen geopfert werden soll und die Menschen zu tolerantem und nicht angstgetriebenem Verhalten zurückfinden sollen, wäre ein öko-soziale Marktwirtschaft einzufordern, den "emerging risks" in staatlicher Hinsicht gerecht zu werden.

    Wenn die Immobilienheuschrecken glaubten, die früheren Berliner" durch Luxussanierungen räumlich vertreiben zu können, macht sich der Staat zum Richter und Henker, wenn er die Polizeigewalt dazu einsetzt, den Transformationsprozess der Heuschrecken zu ermöglichen. Wie Voltaire schon sagte: Gesetze reichen nicht, die Tobsüchtigen aus ihrem rasenden Zorn zu befreien. Sowohl die Polizei, der Berliner Senat, die Anwohner und die Hausbesetzer handeln angstgetrieben. Ob diese Ängste daraus entstehen, das Gemeinwohl hinter die gierigen Kapitalinteressen des "Investitionskapitals" zurückzustellen?

    Die "Rückstellungen", die für die Beseitigung der Schäden jedoch nötig werden, werden sozialisiert. Die Gewinne privatisiert. Das Geld, das die Heuschrecken in Friedrichshain verdienen, ist "teures Geld" und richtet mehr Schäden an Ikarus Federkleid an, als es der Wohlfahtsnutzen für 1 % abbilden oder ausgleichen kann. Wenn die ortsansääsigen Korruptionsgewinnler dann einen kleinen Betrag des blutigen Geldes für die Kultur spenden, werden sie als die "Retter" klammer Kulturkassen gefeiert. Wer die Kassen plündert, wird nicht gefragt.

    "Von einer sozialen Marktwirtschaft spricht man dann, wenn die Mitarbeiter in den Unternehmen mit genügend Macht ausgestattet sind, um ihre Forderung nach Befriedigung sozialer Bedürfnisse durchzusetzen. Dementsprechend läge eine ökologische Marktwirtschaft vor, wenn ökologische Bedürfnisse (Umweltschutzbedürfnisse) einer Gesellschaft artikuliert und deren Befriedigung von Interessengruppen gegenüber den Unternehmen auf der Basis hinreichender Machtausstattung gefordert wird." (1)

    Wir können weder von einer sozialen, noch von einer ökologischen Marktwirtschaft sprechen. Die sozialen Lasten, die ohne Nachkorrektur der Lenkungsanreize im "Spannungsfeld" zwischen Gier und "wohlverstandenem Eigennutz" für Staat und Bürger entstehen, übersteigen den "Wohlfahrtsnutzen" der durch die Gewinne der Heuschrecken erwirtschaftet wird, bei Weitem.

    Die Gewinne, die Monsanto und die anderen Giftriesen machen, werden von den entstehenden Kosten im Gesundheitswesen um ein Vielfaches übertroffen.

    Der Nutzen, den diese Form von unreflektierter Geldgier einst zu stiften schien, wird bei weiterer Ausblendung der Einbindung in ein "lebendiges System" von den bisher unerkannten Risiken aufgefressen. Die Polizeibeamten, die in diesem "Bürgerkrieg" - von Heuschrecken gegen Menschen - zur Wahrung der "Eigentumsrechte" eingesetzt werden, kriegen beim Bäcker um die Ecke keine Schrippen mehr. Wie die Heuschrecken das soziale Klima vergiften, besitzt scheinbar keinen Wert. Was es an Kosten verursacht, die dadurch entstehenden Schäden zu beheben, daran ist die "Gewinnerzielungsabsicht" nicht geknüpft.

    So knüpft sich der Staat die Ausgesteuerten vor und die Ausgesteuerten steuern die Luxuskultgegenstände der oberen Stände an. Die Gier bleibt als Motiv im Zentrum des "schurkenhaften Verhaltens". Die Fanatiker, die Heuschrecken noch zu schützen suchen, vergessen, dass nicht einmal eine relative Nullzinspolitik den Investor noch bewegen kann, in diese Welt der Dinge zu investieren.

    Wir leben in einem Paradies für Investoren. Doch kein Geld der Welt kann die Schäden (am Gefieder) beheben, die die Gier anrichtet.


    "Der Fanatismus verhält sich zur Gier wie der Wahn zum Fieber oder die Raserei zum Zorn." Voltaire in heutigem Kontext?


    Erst, wenn die ökologische Seite der Bilanzwaage völlig aufgezehrt ist, werden die Gierigen feststellen, dass sie ihr eigenes Leben zerstört haben. Sie versuchen ihre Misseaten hinter dem Gesetz zu verstecken, doch Leben kann der Staat nicht anbieten.

    Wenn "Lebensmöglichkeiten" dann so teuer sind, dass sie als Spekulationsobjekt tauglich werden, ist die strukturelle Integrität der Reichen nicht mehr staatlich zu schützen.

    Der Staat geht in diesem "Spannungsfeld" nämlich "baden", dieser Spagat kostet ihn die Glaubwürdigkeit, die Eigenverantwortung mit Vertrauen in "Handlungsfähigkeit" umsetzt.

    Wenn dem Staat die Handlungsfähigkeit abhanden kam, die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen Bedürfnisse der Bevölkerung angemessen durchzusetzen, haben wir kein Demokratieproblem - wir haben eine Marktreligion vor uns, die jeder Vernunft entbehrt.

    Wie lange will der Staat seine Bürger verprügeln, bis er merkt, dass es Menschen sind?

    Wie lange will der Staat die Polizisten im Kampf "verheizen", bis sie ausgebrannte Opfer oder gefährliche Psychopathen werden?

    Wie lange wollen wir den Kapitalinteressen folgend, einen Planeten opfern, den doch alle zum Erleben des LEbens so dringend bräuchten?

    Wie lange wollen wir diesen Dreck in die Schuhe unserer Kinder schieben?

    Wie verbohrt muss eine Gesellschaft sein, die ihren eigenen Untergang im Rahmen einer nicht schlüssigen Arbeitsreligion feiert und dabei noch "SIEG ARBEIT" schreit?

    Wenn die Schäden an Ikarus Gefieder nicht beachtet werden, was wohl der Fall war, dann ist sein Absturz mit einem dreifachen Tod verbunden:

    Er stürzt ab und stirbt einen dreifachen Tod:
    Er hängt sich an seinen eigenen Fallstricken verzerrter Wahrnehmung auf, an die ihn seine Selbst-Lügen - die Verleugnung des Selbstes - aus eigener Entscheidung zur "Scheidung" der Geister binden.
    Er ertrinkt in einem Meer von Blut, da "die Gierigen" der eigens geknüpfte Strick den kaputten Caput unentrinnbar genau dort festhält, wo der Geschmack des Blutes uns zusehends im Halse steckenbleibt.

    Was früher "gut" war, muss es heute nicht mehr sein. Die Handlungsintelligenz, die für eine erfolgreiche und nicht im Blut ertrinkenden Globalsynthese nötig wäre, ist in diesem System der Gier nicht zu finden: Hier wird der Planet zu Geld gemacht. Immer schneller, immer schneller dreht sich der Tobsüchtige in seinem Fieberwahn und wird gelenkt von Schurken...

    Dass die Schurken abstürzen werden, sei Ihnen im Ihrem Fieberwahn nochmalig gesagt. Es bringt Ihnen keinen Nutzen und besitzt keinen Profitnutzungshorizont.

    Nach diesem dreifachen Tod der fehlgelenkten Wünsche bemerkt Ikarus, gar kein Körper zu sein und als "Geistwesen" nicht gestorben zu sein. Wir sterben nicht ohne künstliche Bedürfnisse. Aber wir sterben ohne natürliche Lebensgrundlagen, die durch Arbeit erst zu Werten verbunden werden.

    Wie die Natur aus den Kalkulationen verschwunden ist, verschwindet nun der Mensch in diesem "Aussteuerungsprozess der Natürlichkeit".

    Dumm ist halt, dass die fehlende Betrachtung der Schäden am Gefieder unseres Lebenssystems zum unwiderrufbaren Absturz des Gesamtlebenssystems führt.

    Das Leben ist in die Bilanzen zu integrieren. Der Schutz der Lebensgrundlagen und des Lebens ist nach Verfassung vorrangig vor Eigentumsinteressen. Wir opfern die Menschen dem Kapital. Es ist ein Opferspiel....

    Zur Betrachtung einer Situation anhand des "Opferspiels der Maya" später mehr. Die "Spieltheorie" in einem Simulationsrahmen, alles schon lange vorhanden.

    (1) Waldemar Hopfenbeck, Allgemeine Betriebswirtschafts- und Managementlehre - Das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen, verlag moderne industrie, 12. Auflage 1998, Seite 748
    Geändert von Michael (10.07.16 um 13:56 Uhr)

  14. #64
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Zitate WSIB

    Profiteure, die "Gesättigten", am "großen Fressen" , Opfer, Stellvertreterschweinekrieger,
    Wir sind im Grunde Prostituierte, Lebenszeit für Geld verkaufen, den Kapitalinteressen geopfert, Immobilienheuschrecken, der Staat zum Richter und Henker, Polizeigewalt,
    der Berliner Senat, die Anwohner und die Hausbesetzer handeln angstgetrieben, die gierigen Kapitalinteressen des "Investitionskapitals", Korruptionsgewinnler, des blutigen Geldes, Wer die Kassen plündert, Giftriesen, unreflektierter Geldgier, Die Polizeibeamten, die in diesem "Bürgerkrieg", "Gewinnerzielungsabsicht" , So knüpft sich der Staat die Ausgesteuerten vor ,
    "schurkenhaften Verhaltens",Die Fanatiker, die Heuschrecken noch zu schützen suchen,der Staat seine Bürger verprügeln, einen Planeten opfern, Dreck in die Schuhe unserer Kinder schieben, "SIEG ARBEIT",Meer von Blut, Tobsüchtige in seinem Fieberwahn, gelenkt von Schurken, Profitnutzungshorizont, dreifachen Tod,
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Erschreckt dich das nicht selbst?!? Ist das nicht die Wortwahl und Argumentationsstrategie der ehemaligen RAF Terroristen?!

    Gestern wurden in Berlin wieder einmal 121 Menschen durch Linke verletzt. Es fallen Jahr für Jahr deutlich mehr Menschen den Linken zum Opfer, als den Rechten. Da ist den Medien das was ein Strobl frei Schnauze behauptet wichtiger als das was tatsächlich auf den Straßen passiert. Für dieses LINKE Geschwür in unsere Gesellschaft reicht keine Chemo-Therapie mehr aus, das muss großflächig herausgeschnitten werden.

    Mit deiner Argumentation, lieber WSIB, machst Du dich selbst zum Giftriesen.
    Warum haben die RAF-Terroristen Schleyer ermordert...und nicht ihre eigenen Eltern, Großeltern?....die nicht weniger Nazis waren als Schleyer selbst
    Es wurde ein Mythos aufgebaut...man rückte die RAF Terroristen in den Kreis der Intellektuellen, dabei waren das hirnlose Vollidioten, dumm wie Bohnenstroh. Man glorifizierte ihre Taten, machte sie zu den Rächern der Enterbten, dabei waren das rücksichtslose Schwerverbrecher, Mörder, Menschenschänder. Sie glaubten an Worte wie Du sie sprichst - Worte, die von Hintermännern in die Welt gesetzt wurden...im Wissen...dass irgendwelche Idioten das schon für bare Münze nehmen werden und zur Waffe greifen.
    Von DEM STAAT, DEN POLIZISTEN, DEN RICHTERN, DER FINANZWELT zu reden...das zeugt nicht gerade von einer differenzierten Auseinandersetzung mit den Sachverhalten. Wer ist denn der Staat? Das bist Du, das bin ich, das ist Boateng, das ist Frau Merkel, das ist Markus Lanz, das sind die Altenpfleger, die Straßenreiniger, die Wissenschaftler, unsere Kinder, das sind wir ALLE.
    Diesem Irrtum rennen die Linken schon immer hinterher. Verlauste, arbeitsscheue Kiffer...die nach der fütternden Hand schlagen. Warum wandern sie denn nicht nach Nordkorea aus...wenn doch im Kommunismus scheinbar alles besser ist? Sie sind zu faul sich selbst EIgentum zu erarbeiten...vernichten aber das Eigentum anderer...
    Es ist an der Zeit, dass mal jemand mit diesem verlausten Gesocks aufräumt...es entglorifiziert...bis dann alle merken...dass da in Wirklich keine Substanz da ist.

    Es waren Linke und Grüne, die deutsche Soldaten zum ersten Mal nach 45 wieder in den Krieg ....und somit in den Tod... schickten. Es waren LINKE und Grüne, die den Bosnienkrieg provoziert und den Kosovokrieg angeheizt hatten. Fischer + Schilly...um nur mal die prominentesten zu nennen. Gerade ein Schilly, der den RAF Terroristen nicht nur mit Rat, sondern auch mit Taten zur Seite stand...
    Du siehst, Anspruch und Wirklichkeit liegen oft sehr weit auseinander.
    Und zur Finazwelt: Es ist nicht anrüchig Gewinne und Profite erwirtschaften zu wollen. Jeder will das, ob Bäcker, Bauer, Bügelfrau oder Banker. Mit Pauschalisierungen ist niemandem geholfen. Und auch die Politiker der Linken wohnen nicht in WG's, sondern in Villen am Stadtrand - sie fahren auch nicht Fiat 500, sondern BMW, Mercedes und Jaguar.

    Letztendlich zählen Taten, nicht Worte....und gäbe es da ein besseres Beispiel ab als das Flüchtlingsthema: Dort, wo die Linken das Sagen haben, wurde am wenigsten geholfen...da blieb es bei Worten. Dort, wo man die Konservativen weiß und die Rechten vermutet, in Bayern, wurden am meisten geholfen....sowohl vom Freistaat Bayern, als auch von der Bevölkerung. Das ist die Wirklichkeit...und alles andere sind nur die Spinnereien von hirnlosen Deppen.

    Denk doch bitte mal drüber nach

    Der Kapitalismus ist die Grundlage aller Wertschöpfung. Linke wollen etwas verteilen, das sie gar nicht bereit sind zu erarbeiten. Ähnlich der Leute die erzählen mit wem sie ihren Lottogewinn teilen würden, obwohl sie noch nicht mal Lotto spielen. Die Linke Welt ist eine Welt im Konjunktiv...hätte, wenn und aber...

    Vermutlich kamen die Linken einst von der Osterinsel...dort hatte man das Holz nur verteilt...statt ebenso auch aufzuforsten. Mit dem Verschwinden der Lebensgrundlage ... verschwand auch das Volk.
    Und so wäre das auch heute, würde man Linken Verantwortung übertragen - sie verteilen im Kopf...was real noch nicht...oder nicht mehr existiert. Spinner vor dem Herrn.

    Wie Du weißt, war die DDR den Terroristen über viele Jahre ein Versteck. Wieso, weshalb, warum...da kann man heute nur spekulieren. Die Akten hierzu wurden rechtzeitig vor der Wende vernichtet. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der RAF-Terrorismus nicht der Auswuchs einer westdeutschen Studentenrevolution war, sondern gezielt von der DDR installiert wurde- abgenickt von den Russen. Der Kampf USA vs Vietnam war ein Kampf gegen den Kommunismus. Ein Sieg der USA hätte für den Kommunismus in dieser Region das Ende bedeutet. Durch das Patt gingen die Roten sogar gestärkt aus diesem Krieg heraus. Ähnlich verhielt sich das mit dem Schah...der dabei war den Kapitalismus im Nahen Osten salonfähig zu machen. Zu jener Zeit war in dieser Region noch völlig offen wohin die Reise geht. Die Studenten folgten den gleichen Parolen, wie Du sie heute verbreitest - und niemand weiß mehr so genau...wer sie überhaupt in die Welt setzte. Der verspürte Muff in den Talaren und der Wille zur Entnazifizierung kamen wie aus dem Nichts. Die Studenten waren nur Handlanger einer Macht, die sie noch nicht mal kannten - und ihre Feindbilder waren die gleichen wie die deine: Staat, Polizei, Politik und Finanzwelt. Deshalb bin ich strikt dagegen, dass man hier nicht differenziert, denn es gibt immer ein paar Idioten...die das für bare Münze nehmen und abdrücken. Hetze von links gehört ebenso verboten wie Hetze von rechts.

    Die DDR und die RAF Terroristen hatten drei gemeinsame Feinde: Die Bundesrepublik Deutschland, die USA und den Staat Israel. Nicht nur Entebbe hatte bewiesen, dass die Linken von Haus aus Antisemiten sind.
    Eine traurige Ironie der Geschichte, dass man das tragische Schicksal der Juden (zurecht) immer mit dem Hass der Rechten in Verbindung bringen wird - dafür sorgt schon alleine die Zahl der Opfer. Wahr ist aber auch, dass die Juden auch auf der Liste der Kommunisten standen. Schon lange vor dem 1. Weltkrieg, und erst recht danach. Betrachten wir nur mal den Osten Deutschlands, wo 95% der Bürger Protestanten sind - Anhänger einer Kirche, gegründet auf den Schultern eines Mannes, der für seinen Judenhass bekannt war. Linke wie Rechte verkürzen gerne die Geschichte, um sie für sich zu instrumentalisieren. Wer aber an der Wahrheit interessiert ist, der muss die Geschichte in ihrer Gänze betrachten - aber nur wenigstens haben daran ein Interesse, die Geduld und den langen Atem.

  15. #65
    Zitat von andere-dimension:

    "Der Kapitalismus ist die Grundlage aller Wertschöpfung."

    Nee, die Natur ist die Grundlage aller Wertschöpfung.

    Du hast mit dem ersten Vergleich natürlich recht: Es spricht die Vergangenheit, die Jetzt neu und nochmals "interpoliert" wird. Den gleichen Irrtum begehst aber auch Du, wenn es dann Schilly und Fischer sind, die dem DReck in ihren Kinderschuhen nicht gewachsen und entwachsen waren. Das gilt für alle unsere Ahnen, dass sie wenig ahnten.

    Dass es derzeit so vertrackt erscheint, ist die historische Kumulation der Ausblendeung des Faktes, dass die Mutter Natur die Quelle aller möglichen Wertschöpfungen darstellt und das "Obersystem" abbildet, in dem Wirtschaft möglich wird. Der Kapitalist ist sich seines Symbiontenstatus halt nicht gegenwärtig. Der Anarchist vergisst zuweilen, auch im Kapitalisten den Menschen zu erblicken.

    Und: Was wäre denn falsch daran, den Mist beim Namen zu nennen? Es sind nicht die Personen, die den Mist verbockt haben. Es ist der DDReck, der schon in den Kinderschuhen lag, bevor sie das Licht dieser Welt erblickten.

    Wir sind die Summe all dessen, was jemals passiert ist. Wenn Scheiße passiert, kann man es zwar "Düngemittelvorprodukt" nennen, die Emerging-risks haben die Invesotrenheuschrecken uns zugeschoben: Wir haben die Scheiße an der Backe, an der sich andere eine goldene Nase verdienen. Ja, wenn die Schäden nicht bezahlt werden, die die Tobsüchtigen anrichten, dann ist von Kapitalterrorismus zu sprechen.

    Der übrigens gegen die hier bestehende Verfassung verstößt. Wenn die Eigentumsverpflichtung durch Kohl´s Habgierpolitik ausgesetzt wurde, sind die Krawalle ein weiterer Ausdruck für die Folgen derselbsen. Wohin die Leistung, die sich lohnt, führt, siehst Du in den Klagen der Rückversicherer. Logisch ist dieser unverstandetne Eigennutz nicht wirklich.

    So ist meine Wortwahl überdenkenswert und ich füge nach jeder Bezeichnung noch an: ", wie ich auch" und vor jedem Urteil kommt der Zusatz: Die göttlichen Kinder, die sich derzeit als Ego widerwärtig, heuschreckenhaft und asozial verhalten, müssten als Kapitalterroristen bezeichnet werden, wüssten sie wirklich, was sie tun.

    Aber wir wissen es wohl nicht...

    Das Morden wird nicht weniger, wenn wir es nicht sehen wollen. Nennen wir die bewusst gewählte, selektiv Unwissenheit beim Namen, entlarven das Phantom des unverstandenen Eigennutzes und erkennen die Gründe dafür, fanatisch zu sein, im Geist der Zeit?

    Wer die exponentielle Anhäufung historischer Lasten nicht bemerken will, ist wie Ikarus, der nicht auf die Temperatur seiner "Konsturktion" achtete, die ihn höher in den Reichenhimmel bringen sollte. Er fand kein Ende des Aufstiegs, kein: GENUG.

    Wir sind wie Kinder, die wieder einmal "ihr Spielzeug Erde" kaputtgemacht haben und sich, ist der Ruf erst ruiniert, wie die Axt im Walde aufführen. Wüteriche und Tobsüchtige können nicht mit EU-Richtlinien vom Wüten und Toben abgehalten werden. Ihnen sollte jedoch alles Wertvolle, was zu Bruch gehen könnte, rechtzeitig entzogen werden.

    Wir setzen auf Kapitalterroristen. Das erklär ich jedem Verfassungsgericht auch in einem öffentlichen Prozess: Die Verfassung wird mit Füßen getreten. Von Menschenrechten keine Spur. Es ist also Zeit, zu sagen, für was sich die göttlichen Kinder halten: Für gefallene Kinder, die sich nicht nach Hause trauen.

    Wenn wir jedes Mal zu früh unseren Heimatplaneten ruinieren, werden wir für diese Schulklasse annähernd eine Ewigkeit brauchen. Wert entsteht aus der Naturentnahme und der Kombination mit Arbeitskraft und Ideen. Geld ist ein Buchungssatz einer Bank und hat mit Wert nichts zu tun. Es ist jedoch nichts mehr wert, wenn keine Natur zur Entnahme mehr vorhanden ist. Wir verstoßen so sehr gegen das Rationalprinzip, das ich tot sein müsste, mildere Worte zu wählen.

    Sie sind halt göttliche Kinder, die die Rolle von Schwachsinnigen angenommen haben. Schwachsinnige Wüteriche und Weltzerstörer, die sich in der Zerstörung der Welt ihrer "Heimkehr" entziehen wollen. Ich nenne es suizidalen Nihilismus der göttlichen Kinderschar. Stolze und schöne Schwäne, die glauben, hässliche Entlein zu sein. Klar, das sind WIR. Aber wer ist es, der uns das einredet?

    Daneben habe ich niemals gesagt, ein geistiges Problem würde kleiner, wenn die Körper der Bewusstseinsträger angetastet würden. Nee, auch Schwachsinn kann man nicht im Körper besiegen.

    Die grundlegenden Irrtümer sind im Geist zu korrigieren. Da würde es nichts nutzen, jedes "Feindbild" auszumerzen. Der Geist, der Feinde sucht, bliebe fanatisch. Es sind alles nur Projektionen von Schuld, an denen wir uns aufreiben. In Wahrheit haben wir "Schulden" bei Mutter Natur und die, die heute auf die Armen herabblicken, sie könnten sich doch auch wie Freßzellen verhalten, entbehren der Anbindung an das Lebenssystem.

    Die Lügen, die sich die Terroristen am Schweinetrog glaubhaft machen, sind Ammenmärchen für Milchmädchen. Froh bin ich natürlich, dass ihr Ego immer mehr Energie benötigt, diese Lügenkonstruktion aufrecht zu erhalten, die die Natur aus der Gleichung Wertschöpfung entfernt.

    Ja, das blenden die göttlichen Kinder, die die Rolle der Weltzerstören derzeit spielen, aus. Aber es wird alles seinen Nutzen bekommen. Und: Es sid alles nur "Unterschiede in der Zeit", die wir bewerten. Sie waren einst göttlich, sie werden es wieder sein und die Zeit dazwischen ist die dunkle lange Nacht der Seele.

    Wie lange sollen diese "Kinderspiele von Tobsüchtigen" noch dauern?

    Jeder Wert ist eine Gabe von Mutter Natur. Nichts geht ohne Lebenssystem. Das Wirtschaftssystem kann sich nicht aus diesem Lebenssystem verabschieden und sich hinter dem Baum der selektiven Erkenntnis mit ihren Baumscheibengutachten in ihrer Mietmundmentalität verstecken.

    So plädiere ich für eine historische Schadschöpfungsquote, die jedem heutigen Geldbesitz innewohnt - die Schulden bei unserer Mutter...

  16. #66
    andere-diemnsion
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Gott ist reine Spekulation und kann nicht als Argument ins Feld geführt werden..erst recht nicht nicht wenn es um ganz reale Sorgen, Ängste und Nöte geht. Das ist es auch, was ich den Gläübigen vorwerfe; sie behaupten "nur" zu glauben...setzen aber das was sie glauben als Tatsache voraus und richten alles andere danach aus - ein Widerspruch in sich selbst. Da Gläubige das was sie glauben als Wahrheit verkaufen, sind sie in Wirklichkeit, Gaukler, Lügner und Betrüger. Gott ist eine Totschlagargument...wenn einem die Argumente ausgehen. Und es bestätigt meine These, dass der Glaube die Wurzel allen Übels ist...denn ohne Glaube müssten wir uns der Realität stellen, den Tatsachen in die Augen schauen und nach Lösungen suchen. Dein Gott ist für 99% aller Kriege, die es jemals auf dieser Erde gab, verantwortlich. Ohne Gott müssten wir für eine gewisse Zeit durch ein dunkles Tal...aber danach gäbe es viel mehr Licht....und die Welt wäre eine bessere.

  17. #67

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Nee, das "fanatische faustische Phantom" wurde bewusst geschaffen. Die Antwort auf diese Frage wurde schon im Ordner "Ein Kurs in Wundern" beantwortet, bevor Du das Problem beschriebst, dass auch Voltaire sah.

  18. #68
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Hör mir auf mit Voltaire, mir ist kein einziger Philosoph bekannt...dem es gelang die Welt zu entknoten - die meisten machten sie nur noch komplizierter. Es gibt kein größeres Glück als das Glück selbst...und wer sein Glück findet...ohne dabei das Glück des anderen zu gefährden...der hat alles richtig gemacht. Wenn wir danach leben, müssen wir uns über das Bedingungslose Grundeinkommen, über Finanzhaie und über Kriege nicht mehr unterhalten.

    Soll Dir Veranschaulichen welche Heuchler diese Terroristen waren:

    Ulrike Meinhof, Studium gefördert von Bund und Land (Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. )
    Militante Gegnerin von Atomstrom, bezog aber den Strom für ihre redaktionelle Arbeit aus Atomstrom gespeisten Steckdosen.
    Sie schrieb den Leitartikel "Hitler in Euch", schloss sich aber einer antisemitischen Bewegung an.
    Nachdem der KPD die Finanzhilfen einstellte, finanzierte Meinhof ihr Blatt mit der Schaltung von Privatanzeigen westdeutscher Verlage - das Blatt wurde kommerzialisiert und glänzte durch sexistische Artikel -Kapitalismus pur.
    Sie kämpfte für ein Verbot gegen Gewalt gegen Kinder, nahm aber den Eltern vieler Kinder das Leben und war somit für viele traumatisierte Kinder verantwortlich.

    Andreas Bader
    Hatte eine Vorliebe für exklusive, schnelle und teure Sportwagen...also für Symbole des Kapitalismus - nahm bei verbotenen Autorennen die Leben Unschuldiger in Kauf - war deshalb auch mehrfach vorbestraft. Bader war auch Frauen gegenüber gewalttätig...vergriff sich also an Schwächeren.

    Bei allen anderen sieht das auch nicht besser aus. Und solche linken Arschlöcher wollen die Welt verbessern?!? Dass ich nicht lache!

    Zu den Autonomen aus der Rigaer Straße 94 ist um 20:15 in RBB Berlin eine Sondersendung zu sehen. Kann sich dann jeder selbst ein Bild von diesem Gesindel machen. Dass diese Leute alle das Bedingungslose Grundeinkommen befürworten, das ist klar - aber genau wegen diesen Leuten wird es niemals dazu kommen. Kein normaler Mensch wird freiwillig solche Deppen mit durchfüttern wollen. Ich würde einen Sprengstoff-Roboter in die Straße schicken, ähnlich wie ihn die USA zur Terroristenbekämpfung einsetzen, und dieses Rattennest samt Ratten in die Luft sprengen. Für den Schaden sollen dann die Angehörigen aufkommen...und nicht der Steuerzahler. Man soll nicht den gleichen Fehler wie vor 50 Jahren machen...sondern sofort mit der Politik der harten Hand antworten.

  19. #69
    K. Zinser, Ex-Kapitalist
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen

    (Das) S(s)oll Dir V(v)eranschaulichen(,) welche Heuchler diese Terroristen waren:

    Ulrike Meinhof, Studium gefördert von Bund und Land (Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. )(,)
    Militante Gegnerin von Atomstrom, bezog aber den Strom für ihre redaktionelle Arbeit aus Atomstrom gespeisten Steckdosen ...

    Welche Stromalternativen hatte sie denn, damals?


    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen

    ... Dass ich nicht lache!

    Genau.

  20. #70
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    Vertrauen verspielt

    Gegenfrage: Welche Alternative hatte denn die Gesellschaft, damals? Merkst Du etwas? Ich befürchte nein.

    Aber es gibt einen Lichtstreif am Horizont: Die ARD sieht sich genötigt eine Reportage mit dem Tiel "Vertrauen verspielt" zu senden - heute Abend, 23:00

    Verschiedene... voneinander unabhängige Studien haben herausgefunden; die von großen Teilen der Bevölkerung als Lügenpresse gescholtene Presse ist tatsächlich eine Lügenpresse. Es geht in dieser Reportage nicht mehr darum ob das wahr ist, sondern darum...wie es dazu kommen konnte. Mich dagegen wundert, dass es solche Studien überhaupt braucht...da es doch schon seit vielen Jahren offensichtlich ist, dass die Medien auf dem linken Auge blind sind. Gewaltausbrüche seitens der Linken gibt es tagtäglich...und das schon seit Jahrzehnten. In der Regel gibt es einen bis zwanzig Verletzte, darüber wird erst gar nicht berichtet. Über hundert verletzte Polizisten, wie gestern geschehen...lassen sich allerdings nicht mehr unter den Teppich kehren. Ich muss schon lange mit Anfeindungen leben, nur auf Grund der Tatsache...dass ich stets einen Informationsvorsprung habe. Aber ich habe auch eine starke Verbündete; die Zukunft...die irgendwann zur unstreitbaren Gegenwart wird. Und wie der Innensenator richtig bemerkte; mit linken Kriminellen verhandelt man nicht - ich ergänze um "man rottet sie aus"

  21. #71
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen
    Hör mir auf mit Voltaire, mir ist kein einziger Philosoph bekannt...dem es gelang die Welt zu entknoten - die meisten machten sie nur noch komplizierter. Es gibt kein größeres Glück als das Glück selbst...und wer sein Glück findet...ohne dabei das Glück des anderen zu gefährden...der hat alles richtig gemacht. Wenn wir danach leben, müssen wir uns über das Bedingungslose Grundeinkommen, über Finanzhaie und über Kriege nicht mehr unterhalten.

    ..
    Es ist nicht die Aufgabe der Philosophen, die Welt zu entknoten. Das muß jeder für sich allein leisten. Es ist ebensowenig Aufgabe der Politiker, Lebensprobleme zu lösen. Sie müssen nur dafür sorgen, daß jeder seine Lebensprobleme lösen kann. Nicht im Wege stehen.
    Wer glaubt, der hat Gewißheit und kann das als Grundlage für sein Handeln nehmen. Daher das schöne Wort Glaubensgewißheit. Das oft kolportierte Antonym zu glauben ist nicht wissen, sondern egalisieren.

  22. #72
    Klaus Zinser
    Laufkundschaft

    AW: Vertrauen gespielt

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen

    ... Und wie der Innensenator richtig bemerkte; mit linken Kriminellen verhandelt man nicht - ich ergänze um "man rottet sie aus"

    Sind Sie Humanist?
    Oder sind Sie Lobbyist einer Waffenschmiede?
    Oder sind Sie einfach ein Mensch, der saubere Bürgersteige liebt?

    Hauptsache, Sie sind da, hier, jetzt.
    Alles andere könnten Sie träumen.
    Wie in einer anderen Dimension.

  23. #73

    AW: Vertrauen gespielt

    Beim verspielten Vertrauen ging es darum, dass die Medien ihr Verhalten als Fehler eingesehen haben, Politik zu machen, statt über Politik zu informieren und die eigenen Entscheidungen mündiger Bürger zu ermöglichen.

    Politiker, die solche Aussagen wie dieser Innensenator treffen, begehen den Fehler der Medien: Statt die Bürger über die Sachzwänge zu informieren, die der jeweiligen Politik zugrundeliegen, tun sie so, als wären sie unabhängig und träfen freie Entscheidungen.

    Wie "unabhängig und ausgewogen" diese "Ministererlaubnis für Edeka" entstanden ist, lässt diese Geheimverhandlungen über das Schicksal von 16 000 Menschen jedoch als "zu abgehoben" erscheinen.

    Aus 4 mach 3, aus 3 mach 2, aus 2 mach 1. Das billige Geld der EZB führt zu einer weiteren Fusionierungswelle in Märkten, die eh schon keine Märkte mehr sind. In einem Land der traditioneller Kartelle ist ein Grundeinkommen umso mehr notwendig.

    Das, was als verspieltes Vertrauen hinterfragt wurde, beginnt seine Entstehung in den Köpfen der Ma(h)n-Ager als Gedanke. Als Gedanke, dass das Streben nach Marktmacht erst ein Ende hat, ist der Kuchen in des Monopolisten Hand. Die heute schon marktbeherrschenden Unternehmen streben ein Monopol an. Folgt aus den heutigen Oligopolen bald das angestrebte Monopol und die marktbeherrschende Alleinstellung von noch weniger Unternehmen, kann von freier Marktwirtschaft nicht mehr gesprochen werden. Von sozialer MArktwirtschaft ohnehin nicht.

    Eine asoziale Marktwirtschaft ist jedoch ein Umstand, der nach Verfassung an der Eigentumsverantwortung vorbeigeht. Unsere Verfassung ist ein Wechselbalg - sie erlaubt "Kartellschäden" und fordert für das Eintreten dieses Falles dann die Sozialisierung...

    Wenn die Sorgen, Nöte und Ängste der Bevölkerung nicht ernst genommen werden und in Geheimverhandlungen über das Schicksal der Massen entschieden wird, ist das von der Politik verspielte Vertrauen der Punkt, über den sich die Innensenatoren mal Gedanken machen sollten.

    Wir haben doch lange ein bedingungsloses Grundeinkommen für die 200 bewiesenen Kartelle in Deutschland.

    Das gewinnträchtigste Kartell ist die "Planwirtschaft" im Gesundheitswesen, das Krankheit als Planungsziel auf seiner Agenda stehen hat. An diesem "Markt", der seine eigene Nachfrage zu schaffen imstande ist, orientiert sich das Gewinnstreben.

    Richtig niederträchtig von Gabriel ist es, die TTIP-Geheimverhandlungen zu kritisieren und selbst in Hintertürgeschäften das wenige Vertrauen vorsätzlich zu verspielen, dass dem Bürger noch in Politik zu setzen möglich war.

    Im Land der Kartelle wird ein jeder zu Geschossen von Bossen.

    Wenn wir über bedingungsloses Grundeinkommen sprechen, wäre bei den "Mindestlöhnen" für Agrarprodukte zu beginnen und bei der Ausbeutung der Landwirte durch vier Unternehmen, die den Markt nach Belieben beherrschen.

    In diesen vier "Konsum-Filialen" stehen die identischen Produkte in scheinbar unterschiedlichen Verpackungensreihen herum, doch die Hersteller von Lebensmitteln befinden sich unter dem Preisdiktat des Einzelhandels in einer derart hundsmiserablen Situation, dass ein Giftcocktail auf den Tellern landet, der uns volkswirtschaftlich schon den Garaus gemacht hätte, wäre der Mensch nicht ein verwunderliches Wesen:

    Bisher schafften es die Körper, all dieses - relativ gesehen - gesund zu überstehen.

    Dass die "Krankheit der Gewalt" in die Köpfe von Senatoren einzieht, sollten wir uns nicht zum Beispiel nehmen. Dem Gutesten fehlen noch die Kompensationsressourcen für seine eigenen Lebenslügen.

    Dieses zu kopieren, scheint mir nicht angezeigt.

    Zu kapieren, dass die Fusionierungswellen zu einem Globalkartell führen, sollte dem Mythos des "freien Spiels der Kräfte" den Boden unter den tönernen Füßen wegziehen. Dass der Weg dorthin auch noch durch das billige Geld befeuert wird, ist jedoch nicht verfassungsgemäß.

    Ich rate nicht dazu, diese Verfassungsfeinde, zu denen wohl auch unser Wirtschaftsminister gehört, wäre er dahinter nicht ein gleichberechtigter Sohn unseres Vaters, zu desintegrieren und zu exponieren, sondern man sollte mit ihm sprechen. Aber er spricht ja nicht mit "Pack und Pöbel". So wird der letzte Rest Vertrauen verspielt.

    Insofern wären die Lehren zu bedenken, die in "Vertrauen verspielt" angedeutet wurden:

    Es müssten alle Perspektiven in Entscheidungen einbezogen werden. Die gelang nicht dem "Verfahren zur Erlangung einer Ministererlaubnis" und wird "handwerklich" ebenso an der "Unlauterkeit" der Motive beteiligter Rechtsverdreher scheitern. Wären sie nicht göttliche Kinder...

    Wohin geht doch der gute Baroso, das unerkannte göttliche Kind? Zurück in den Schoß des Kartells, aus dem er noch verschleimt nach Brüssel kroch... Für die Mahn-Ager trifft Freuds freudlose Theorie wohl zu...

    Da hat Herr Zinser recht: Was für ein Glück, dass wir uns mit diesem Traum geirrt haben.

    Gehen wir von der "Viele-Welten-Theorie" aus, gibt es ja eine Dimension, in der alle Entscheidungen "richtig" getroffen wurden und werden. Ich nenne es die "Alle-Welten-Theorie", die eigentlich Richard Feynman entwickelte.

    Nach diesen "Geheimverhandlungen" entstand sowohl die Möglichkeit zur "Kartellwelt" als auch die Möglichkeit zum genauen Gegenteil. Wenn alle Welten entstehen, ist in dieser unbegrenzten Anzahl immer genau die eine Welt dabei, in der alle Entscheidungen "richtig" getroffen wurden.

    So gibt es eine Welt mit bedingungslosem globalem Grundeinkommen und im anderen Extrem, mit einem bedingungslosen Kartellgrundeinkommen.

    Alle Dimensionen dazwischen können "geträumt" werden.

  24. #74
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat WSIB

    Politiker, die solche Aussagen wie dieser Innensenator treffen, begehen den Fehler der Medien: Statt die Bürger über die Sachzwänge zu informieren, die der jeweiligen Politik zugrundeliegen, tun sie so, als wären sie unabhängig und träfen freie Entscheidungen.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Mal davon abgesehen, dass diese Idioten nach eigener Aussage gar nicht informiert werden wollen...worüber wolltest Du sie denn informieren?...dass sie fremdes Eigentum besetzen? Das wissen sie! Dass die Räumlichkeiten für Flüchtlinge hergerichtet werden sollen? Das wissen sie!. Das sind einfach nur verlauste, arbeitsscheue Vollidioten...von morgens bis abends zugekifft und geistig minderbemittelt. Sprengstoffroboter rein und gut iss. Wagenknecht soll dann den Dreck wegwischen. Ob linker oder rechter Terror - da macht man kurzen Prozess. Alles andere führt zu nichts, wie wir spätestens seit den 70ern wissen.

  25. #75
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Bedingungsloses Grundeinkommen...da gehen die Diskussionen oft in die Richtung "Hopp oder Top".

    Warum nicht eine sukzessive, zielgruppenorientierte Einführung? Ich würde mit den gebärwilligen deutschen Frauen anfangen. Jede deutsche Frau bekommt, sobald sie ein Kind auf die Welt bringt, das Bedingungslose Grundeinkommen. Will sie dennoch arbeiten gehen, wird das Grundeinkommen mit dem Gehalt verrechnet. Der Frau muss immer ein Betrag X zur Verfügung stehen, egal ob sie zu Hause bleibt, voll oder stundenweise arbeitet. Das Gehalt eines evtl. Partners darf keine Rolle spielen...ansonsten wäre es kein bedingungsloses Grundeinkommen mehr. Über das Grundeinkommen hinaus erhält die Frau keine weiteren Leistungen, weder Mietzuschuss, Kindergeld, Erziehungsgeld... oder was es sonst noch so gibt. Das Grundeinkommen muss eine unverhandelbare Pauschale seine, für die sich die Frau in keine Richtung rechtfertigen muss oder darf. So bleibt die Frau flexibel...sie kann...muss aber nicht arbeiten und stellt damit für Arbeitgeber kein potentielles "Risiko" mehr da - ganz im Gegenteil.

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