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Ergebnis 76 bis 85 von 85

Thema: Bedingungsloses Grundeinkommen?

  1. #76
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Nach Anhörung verschiedener Soziologen und Philosophen bin ich nun doch für das Bedingungslose Grundeinkommen.

    Vor allem dieser Beitrag (Precht bei Phoenix im Gespräch mit Hirz)....

    https://www.youtube.com/watch?v=wjPJIwI-M2g


    ...hat mich dann endgültig überzeugt. Da das BG ohnehin unausweichlich scheint, befasst man sich wohl besser früher als später damit.
    Nicht verwunderlich, dass diese Idee nicht von den Politikern selbst stammt...sondern von außen kommt. Precht beklagt, so wie ich das auch tue, die rückwärtsgewandte Politik aller Parteien. Da die Politiker in erster Linie am Machtgewinn und Machterhalt interessiert sind, werden zukunftsweisende Themen einfach ausgeklammert...da diese zunächst mal die Menschen verunsichern. Wünschenswert wären Politiker...denen es ausschließlich um die Sache geht...die einen langen Atem haben und beweisen. Vielleicht wären solche Politiker tatsächlich die momentanen "Verlierer"...aber auf Sicht würde man sie feiern.

    Hat zwar nur indirekt damit zu tun...aber die Reportage "Die nervöse Republik" zeigte ganz ungeschminkt worum es unseren Politikern geht. Ein ganzes Jahr lang wurden die Parteien von Reportern begeleitet...und von morgens bis abends ging es nur um Umfrage -Zahlen. Deutlich zu sehen wie Barley vor Aufregung fast einen Orgasmus bekam...kurz vor der Bekanntgabe irgend welcher Umfrage-Ergebnisse.

    http://www.ardmediathek.de/tv/Report...entId=42212804

    Ab heute werde ich mich, wenn auch nur mit begrenzten Mitteln, für das BG stark machen.

  2. #77

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Wenn "die nervöse Reublik" auf den Hass in den Augen stößt, sieht sie in den Spiegel der Ego-Ausblendung.

    Die Skala des Gerechtigkeitsempfindens bei Precht erinnerte mich daran, dass Gerechtigkeit niemals ein selektives Konzept sein kann.

    Alles, was zwischen "gerecht" und "ungerecht" liegt, ist relativ bedeutungslos. Es kann daher in der Zieldefinition nur von "liebender Gerechtigkeit" ausgegangen werden, um nicht "den Hass in den Augen" zu ernten, der in der Ausblendung / Dissoziation / Verleugnung gesät wurde.

    "Die Macht der Elektronengehirne" (gestern ZDF Infokanal) zeigte jedoch die Grenzen staatlichen Handelns auf und damit die verlorene Fähigkeit, dem Begriff Gerechtigkeit Inhalt und Ausdruck zu verleihen.

    Das staatliche Gewaltmonopol wird in Sachen "Hasskommentare" nun auf die Betreiber ausgelagert. Wie "damals" an die Betreiber "herangetreten" wurde, zeigte die gestrige Doku. Auch, durch welche Mittel und von wem der heutige Wahlkampf auf welche Arten beeinflusst werden kann.

    Eigentlich gehen die "Umfragorgasmen" auf den Nixon-Wahlkampf zurück. Energetisch sind es "Aufmerksamkeits- und Besonderheitsjunkies", deren Egos mit unserer "Zustimmung" gefüttert werden. Eine energetische Co-Abhängigkeit nach "Bestätigung" entsteht, die, da die "Bedrüfniskommunikation" selten erfolgreich verläuft, den blanken Hass offenbart, den wir als "Schatten der Vergangenheit" hinter uns herziehen.

    Ohne Facebook, Google, Amazon, Mircrosoft und Uber (in eine globale Wertschöpfungsverteilungsrechnung) einzubeziehen, wird es keine Möglichkeiten mehr für einzelne Staaten geben, ein BG zu finanzieren. Keine selektive Lösung hat noch Aussicht auf Erfolg. Nicht nur der Finanzhandel muss global besteuert werden, auch der Datenhandel muss zwingend in die globale "Leistungsbilanz" einbezogen werden.

    Das "Gefälle", die "Sogwirkung", die allein innerhalb von Europa entstehen würde, wenn nur Deutschland ein BG einführen würde, wäre immens.

    Keine nationale "Gerechtigkeit" kann innerhalb einer globalen Ungerechtigkeit selektiven Bestand haben.

    Das Trump-Wahlkampfteam hatte die Daten von rund 250 Millionen US-Bürgern zur Grundlage der Themenauswahl des Wahlkampfes gemacht.

    Wollte nur sagen: Wenn die Ursache nationaler Gerechtigkeitsprobleme in einer globalen Kausalität verwoben sind, kann die Wirkung nur aufgehoben werden, wenn die Ursache dort beseitigt wird, wo sie (global) liegt. Ich denke, ohne ein globales Grundeinkommen bei gleichzeitiger Bevölkerungsplanung kann den Ursachen der nationalen Ungerechtigkeiten nicht Rechnung getragen werden.

    Der Rahmen, in dem sich alle Volkswirtschaften der Erde bewegen, steht unter dem Vorzeichen von Prämissen, die niemals alle gleichzeitig Realität werden können, zumindest, blicken wir auf die dazu notwendigen Stoff- und Warenströme in Relation zu den physischen Auswirkungen auf das Bild des ökologischen Fußabdrucks in seiner planetaren Ab-Bildung.

    Der Rahmen, in dem wir uns planetar und global (im Gedanken-Netzwerk) bewegen, lässt die Vorstellungen der Staaten kaum noch (zugleich) umsetzbar erscheinen.

    Wenn die Amis für ihre "Jobs, Jobs, Jobs" jetzt Saudi-Arabien mit den Waffen versorgen, die in der Folge weitere Flüchtlinge nach Europa treiben, wird diese "Schadschöpfung" nur ausgelagert und global "verschoben". Ohne Wert- und Schadschöpfung in einen globalen Kontext zu setzen, sehe ich nicht die Voraussetzungen für Staaten, die Wirkungen der globalen Schadschöpfungen in sozialverträglichen Grenzen zu halten.

    Wie "gerecht" wäre es denn, wenn die Bundesregierung in 40 Jahren verkünden muss, Hamburg nicht "halten" zu können, da eine Flutsicherung teurer als eine Evakuierung wäre...?

    Wobei dieses kleine "Rahmenproblem" dann auch New York, Tokio, London und rund 2 Milliarden Menschen betrifft?

    Wenn die größten Teile globaler Wertschöpfung bei einer Handvoll Konzernen landet und zugleich die "Schadschöpfungen" weiter in totaler Opposition in einem verbundenen System verschoben werden, brauchen wir keine "Gerechtigkeitsdebatte" mehr beginnen, die nationale Teilhabeverluste umfassen.

    Da wir jetzt die Hoheit über das Internet völlig an die Konzerne auslagern, bleibt nationaler Demokratie nicht mehr die Macht, gegen den globalen Strom zu schwimmen. Beim derzeitigen Ereignisstrom unter den gegebenen Grundprämissen ist der Ereignishorizont stark eingeschränkt und zudem zeitlich eng begrenzt.

    So hat der gute Heiko die bisher erfolglose "Hasskontrolle" an die ausgelagert, die er um der staatlichen Souveränität halber, eigentlich mehr fürchten müsste als das Volk. Hass und Ungerechtigkeitsempfinden gehen global Hand in Hand. Da die Konzerne jedoch kein Interesse an einer globalen Gerechtigkeit besitzen, ist es unmöglich für sie, den Hass zu kontrollieren, der aus der Ungerechtigkeit erwächst.

    Als Gegengewicht zur "Hasskontrolle" wäre dann die globale "Gerechtigkeitskontrolle" erforderlich, Ursachen und Wirkungen an einem Ort zu sehen.

    Angesichts der angehäuften sozialen Kosten und der Umweltlasten, die mittelfristig jede Wertschöfpung vermindern und auffressen werden, sollten wir mit großzügigen Versprechen nicht allzu leichtfertig umgehen. Keine fragmentierte Betrachtung kann den Hass und die Ungerechtigkeit auf Kosten anderer aufheben.

    Das ganze globale "Arbeits- und Lebensmodell" steht auf dem Prüfstand. Kleinzellige Kosmetik macht aus dem trüben Bild in einem unmöglichen Rahmen keine tragfähige Vorstellung, die geteilt werden könnte und dabei mehr wird.

  3. #78
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Das weltumfassende Bedingungslose Grundeinkommen halte ich weder für sinnvoll noch für realistisch. Das nationale BG jedoch ist jetzt schon mehr als nur ein Szenario...nur trauen sich unsere Politiker nicht das offen anzusprechen. An den letzten Wahlergebnisse und an der Tatsache, dass die Deutschen an Merkel festhalten ist abzulesen...dass bei den Bürgern Kontinuität, Sicherheit, Stabilität hoch im Kurs stehen. Eine Debatte zum BG würde die Menschen verunsichern - und so wäre der Ehrliche der Dumme.

    Ob das BG funktioniert...oder auch nicht...ist auch eine Mentalitätsfrage. Der Deutsche würde sich trotz BG nicht auf die faule Haut legen - das zeigen nicht nur Umfragen...das ist auch eine empirische Gewissheit. Das wird beim Afrikaner aber nicht der Fall sein - der macht nicht eine Bewegung mehr als nötig. "Dummer Rassist" höre ich es schon wieder sagen...aber damit muss ich...kann ich leben. Was im Kleinen nicht funktioniert...das kann auch im Großen nicht funktionieren. Der Deutsche wird niemals für den Afrikaner arbeiten gehen, und umgekehrt auch nicht. Ich bin für eine natürliche Selektion. Wenn die Afrikaner ein solches System für sich nicht auf die Beine stellen können oder wollen, dann soll die Natur zu ihrem Recht kommen.
    Ohne Selektion keine Evolution. Ich werfe oft, aber nicht jedem Bettler etwas in den Hut. Ich "entscheide" nach Laune, nach Sympathie, Glaubwürdigkeit.....

  4. #79
    Rainer Zimmermann
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen
    Eine Debatte zum BG würde die Menschen verunsichern - und so wäre der Ehrliche der Dumme.
    Ehrlichkeit ist doch eine Tugend, deshalb ist man nie dumm, weil man ehrlich ist; vielleicht in einem konstruierten Zusammenhang.

  5. #80
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    ...stimme ich Dir zu. Der "Dumme" im Sinne von "nicht gewählt zu werden". Mit dem BG und der Tatsache, dass in naher Zukunft nur noch die Hälfte der Bevölkerung Arbeit haben wird...ängstigt und überfordert die Menschen. Dass das eine Win/win Situation sein wird...von/bei der fast alle profitieren...ist nur schwer zu vermitteln. Da wählen die Menschen lieber diejenigen...die sagen es bleibt alles wie es ist. Der Deutsche ist von Haus aus eher konservativ in seinem Denken und Handeln. Holländer, Schweizer und Skandinavier werden mit gutem Beispiel voran gehen...wir dann folgen.

  6. #81

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Die Top-20-Wissenschaftler haben angeblich eine Abgabe von 40 Euro pro Tonne Kohlendioxyd vorgeschlagen. Dann wäre Ehrlichkeit zwingende Tugend und zugleich der Ehrliche nicht mehr der "Klima-Dumme". Von den 40 Euro pro Tonne Emission sollen vor Ort die Schäden (externen Lasten der Produktion) behoben werden.

    Dumm ist halt, dass die Wiederherstellung des "Ausgangszustandes" wesentlich aufwändiger und langfristig teurer ist, als es die Gewinne waren, dir nur Gewinne waren, solange die Schäden für die Globalbürger "extern" von der Kalkulation der Verursacher betrachtet wurden.

    Ob Trump und Putin wieder schwänzen? Bedingungsloser Frieden (in Teilen von Syrien) wäre mit einem BGE aus den "Verschmutzungsrechten" zwar denkbar, würde jedoch einen "Ablasshandel" im Ausverkauf des Planeten bedeuten. Mal schauen, was der Tag so bringt...

    Ein globales Bürgerparlament sollte die G-20-Gipfelerlebnisse zumindest transparent begleiten dürfen.

    Wer entscheidet schon hinter verschlossenen Türen, wenn dort nichts zu verbergen wäre?

    Transparenz macht es erst möglich, Ehrlichkeit mit einem Nutzen zu verbinden. Transparenz meint auch, die Sichtbarkeit unserer inneren Ziele für "den Rest der Welt" nicht verschleiert halten zu wollen. Demokratie kann es nicht sein, wenn das Volk bei den Verhandlungen über die (Gestaltung der Restlaufzeit von) "Zukunft" abwesend und ausgeschlossen bleibt.

    Ehrlichkeit über den zu erwartenden Trinkwassermangel in Asien und vielen weiteren Teilen würde globale Kooperation erfordern, die im System gnadenloser Konkurrenz nicht gefunden werden kann, da dies "den freien Handel" mit vernünftigen und machbaren Grenzen bei den "Verschmutzungsrechten" in Relation zu den Folgen bringen müsste. Klima soll noch "offen" sein, wobei es doch die Grundlage allen "Wirtschaften" und Handel(n)s" abbildet - die "Systemumwelt", in deren Veränderungswirkungen durch unsere Entscheidungen wir jedoch hautnah und "mittendrin" sind...

    Aber wir kommen global langsam auf den Zusammenhang zwischen "überzeichneten" Währungssystemen in Relation zu den tatsächlich verplanbaren planetaren "Werte"; denn was ist Geld noch wert, ist keine "bewirtschaftbare Mitwelt" zum Erleben und Handeln vorhanden? Ein transparentes und ehrliches Währungssystem kann sich als Anfangsbilanzgrundlage nur am "Planetenwert" orientieren, über dessen "Zukunft" nun verhandelt wird. Ob man "das" Demokratie nennen sollte, die "Herrschaft des Volkes"?

    Warum sich die Gwwinner des "Monogloby" ausgerechnet in der "Hafenstraße" treffen mussten? Gut, die Badstraße ist der Schlossallee auch bim Monopoly nicht wirklich fern...

    Der Roten Flora das rote Tuch vorzuhalten, muss einen besonderen Reiz des scheinbaren Spiels ausmachen.

    Doch mit dem Leben des Planeten, der Polizisten und der Passanten spielt man nicht. So haben wenige Militante dem friedlichen Protest jede Möglichkeit zur Entfaltung genommen. Der eigentlichen Ursache und zugleich dem Ziel der Aufhebung der Ursachen für den globalen "Aggressionsstau" wurde ein strategischer Bärendienst erwiesen.

    Quäle nie das "P" zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz. Daher die AGGRO-Kalypse? Wir fühlen den Schmerz der "anderen Leben", ohne es uns schon eingestehen zu wollen? Dann wäre nur ein Vorteil für alle ein Vorteil für den Einzelnen, allso als Intention eines jeweiligen Marktteilnehmers (in der inneren Geisteshaltung einer "Verbrauchsentscheidung" planetarer Ressourcen) wirksam...

    Ohne das Geld- und Währungssystem an den Zustand des Planeten zu koppeln, wird keine (Bildungs-) Gerechtigkeit möglich werden, die berechtigt von der "Global-Citizen-Fraktion" gefordert wird, doch um eine relative "Umweltgerechtigkeit" nicht unhinkommen wird. Geldwert ist an den Planetenwert gebunden, daran ändern alle Milchmädchenrechnungen weiterhin nichts.

    Was heilt das Bewusstsein unseres planetaren Weltgewissens?

    Mehr Konsum und "freier Welthandel"? Oder eine Mitwelt, mit der wir Harmonie und friedliche Koexistenz anstreben?

    Friedliche Koexistenzabsichten machen planvolles Handeln erst möglich. Die Frage scheint, welchem "Denksystem" heute gefolgt werden wird...

    Friedliche Koesxistenzabsichten sind der Schlüssel zur Gestaltung offen kommunizierbarer Ziele, die kein "intern" und "extern" kennen können. Das Gesetz von Ursache und Wirkung meint, wer Frieden gibt, wird Frieden finden. Unbegrenzte Freiheit, den Planeten zu verschmutzen, kann es rein physisch betrachtet, niemals geben.

    Es wäre an der Zeit, besser über Ursachen und Wirkungen globaler Überbevölkerung zu sprechen, als weiterhin und dogmatisch auf den "Wachsumtsgaul" zu setzen, dem unzweifelhaft langfristig ein Mitweltgau folgen würde, der den Totalausfall aller Werte abbildet, phyisch, emotional, mental, intuitiv, kausal oder in Resonanz mit einer Lebenssystem, das rein physisch und streng logisch betrachtet, niemals unbegrenzt wachsen kann. Je billiger die "Verschmutzer", also wir, "verbrauchen", umso größeer die entstehenden Mitweltlasten.

    So wäre ein Ablasshandel mit "Verschmutzungsrechten" weiterhin ein Abgesang auf jede Rationalität und damit ist das Versagen der (bisherigen Auffassung von) Vernunft verbunden. Die "Reparatur" des Globalsystems kann nur in einem Umfeld von Kooperation gelingen, Teile einer Lösung verschleiern nur erneut das Grundproblem:

    Die Sozialisierung existenzgefährdender externer Lasten an die globale Allgemeinheit ist eine Gemeinheit gegenüber unseren Kindern und stellt kein angemessenes Verhalten dar. Doch war die Ursache der scheinbare, bisherige Nutzen der Lüge in "Handel(n)sfragen", der zumeist die Grundlage von kollektiven Verhaltensentscheidungen abbildete, bei denen immer jemand "der Dumme" sein musste. Ein globales Nullsummenspiel...

    Am Ende ist der Ehrliche nur solange der Dumme, bis der andere klüger wurde.
    Geändert von Michael (08.07.17 um 14:23 Uhr)

  7. #82
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    War ich bis vor ein paar Tagen noch für das BG...sehe ich das heute schon wieder anders: Grundeinkommen ja...bedingungslos nein...denn diese ohnehin arbeitscheuen linken Deppen...wie wir sie u.a. in Hamburg gesehen haben...dürfen nicht noch durch ein BG belohnt werden - stattdessen ab in ein Arbeitslager...damit sie erfahren was Arbeit überhaupt bedeutet.

  8. #83

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Die Jamaika-Koalition in SWH soll auch darüber nachgedacht haben.

    Was gegen die Denkstörung und Zerstörungswut des militanten Blocks helfen könnte, wird wohl Diskussionsgegenstand des Wahlkampfes werden.

    Die Plünderer schienen mir weder links noch rechts anzusiedeln sein, sie waren einfach wahnsinnig und von allen guten Geistern verlassen.

    Selbst die Polizei meint, die Wahl des Austragungsortes wäre mehr als unglücklich gewesen. Es war vorher klar, dass Ausschreitungen dort nicht zu verhindern sind.

    Wem nutzt es nun? Und was hätte ein aggressives Verhalten der Polizei bewirken können?

    Eine Massenpanik am Fischmarkt hätte den Supergau auslösen können.

    Unsere Gefängnisse quellen doch jetzt schon über und die Unterbringung in 'Lagern ist ebenfalls nur begrenzt möglich.

    Die Quelle der Aggrokalypse ist auszumachen, es reicht nicht, die Symptome zu bestrafen.

    Es waren Kriminelle und Durchgeknallte, die einen Feldzug des Hasses und der Rache kämpften.

    Ob Hass und Rache durch Hass und Rache aus der Welt zu schaffen sind, ist die Frage.

    Mit 800 blauen Augen davongekommen...

  9. #84
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Zitat Michael

    Die Plünderer schienen mir weder links noch rechts anzusiedeln sein, sie waren einfach wahnsinnig und von allen guten Geistern verlassen.
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    Dass das Linke waren, das steht ausser Zweifel - das bestreiten, bis auf Bartsch, noch nicht mal die Linken selbst. Und den Bartsch, das steht ebenso ausser Zweifel, kann man nicht ernst nehmen. Der behauptete doch glatt: "Linke sind per se die Guten und stehen für Gerechtigkeit". Dass dem nicht so ist zeigt nicht nur das Beispiel von Hamburg, dafür gibt es in der ganzen Welt dutzende von Beispiele. Bartsch ist aber nur einer von vielen (aus allen Reihen) Spitzenpolitikern...die mit politischen Begriffen nicht umgehen können.

    Dass unser Staat auf dem linken Auge blind ist, das hatte ich hier schon des öfteren geschrieben - auch die Gründe dafür benannt. Zur Erinnerung: Sowohl unsere Bildungseinrichtungen...als auch unsere Medienlandschaft...wurden von Linken unterwandert. Was Gülen in der Türkei versuchte, ist den Linken in Deutschland schon längst gelungen.
    Ob in den Redaktionen der Leitmedien...oder in den Lehrerkollegien...da reden wir von mindestens 70% Linken.

    Mal ein aktuelles Beispiel: Der Physiklehrer meines Sohnes verlagerte neulich (bei großer Hitze) den Unterricht an einen nahegelegenen See - aber nicht um dort zu baden...sondern um bei einem Spaziergang Politik zu machen. So zählte er z.B. den Schülern die rechtsextremen Parteien auf - neben den üblichen verdächtigen auch Alfa, die Partei von Bernd Lucke. Ausser meinem Sohn intervenierte sonst niemand gegen diesen Manipulationsversuch. Der Lehrer, ein linker Aktivist, missbraucht sein Amt um parteipolitische Interessen durchzusetzen.

    Es gehört zum Wesen der Manipulation, dass der Manipulierte die Beeinflussung nicht bemerkt. Nicht der Sensible an sich...aber der thematisch sensibilisierte Mensch bemerkt diese versuchte Einflussnahme. Aber selbst wenn er es bemerkt...wird er in den wenigsten Fällen etwas dagegen unternehmen. Im Falle meines Sohnes kommt der Lehrer nicht einfach so davon...dafür werde ich sorgen.

    Bei den Medien hoffe ich mittelfristig auf Selbsterkenntnis und Selbstreinigung. Bei den Bildungseinrichtungen wird da ohne das Eingreifen des Staates gar nichts passieren. Hier gilt es seitens des Staates die Verantwortlichen genauer unter die Lupe zu nehmen.

  10. #85
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?

    Ich plädiere dafür, dass den Lehrern politische Äusserungen...die über historische und belegbare Fakten hinausgehen...grundsätzlich untersagt werden. Was von rechts (Nazis) schon falsch war...ist von links auch nicht richtig. Dass die Alfa eine rechtsextreme Partei sei...das ist schlichtweg eine infame Lüge...die jeder Grundlage entbehrt. Das müsste m.E. nach § 174 StGB (Missbrauch von Schutzbefohlenen) geahndet werden. Aber genau das ist der entscheidende Punkt: Linke Straftaten werden bagatellisiert...bzw erst gar nicht als Straftaten wahrgenommen. Die "Täter" sind die gleichen, die einem Höcke das Lehren verbieten möchten - nicht weil sie grundsätzlich gegen Manipulationen sind...sondern nur dann...wenn diese nicht in ihrem Sinne durchgeführt werden. Da eine neutrale Moderation seitens der Lehrer nicht gewährleistet werden kann...sollte man ganz darauf verzichten.

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