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Thema: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

  1. #51

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Ist die Frage nicht auch in diesem Fall, ob sie jemals frei war, einen freien Willen zu entwickeln?

    Denn dann hätte sie die gesamte Vergangenheit "unwirksam" werden lassen müssen und vor allem die Voraussetzung der "vollkommenen Information" erfüllen müssen, die ihr eine zutreffende Verlaufsprognose der weiteren Zukunft erlaubt hätte. Erst dann wären objektive Entscheidungen möglich, die der Forderung nach einer "Abwendung von Schaden" gerecht werden könnten.

    Ob sie Gott jemals gefragt hat, ob ER ihr hilft, das Richtige zu tun?

    Die Ursachen des Terrors reichen weit in die Geschichte zurück, dafür kann sie nicht allein verantwortlich gemacht werden.

    Die Ursachen der fehlenden praktischen Unterstützung sind mir jedoch unverständlich. Eventuell die Angst vor noch mehr posttraumatischen Belastungsstörungen, vor Frühverrentungen oder Schadensersatzklagen?

    Am ehesten ziehe ich als Ursache die Konfrontation mit den Folgen des Krieges gegen den Terror in Betracht: Sie sehen das Leid, das angerichtet wird und fühlen sich daran mitverantwortlich. Da ist es leichter, die Angehörigen allein im Regen stehen zu lassen, um die eigenen Illusionen gegen die aufdämmernde Wahrheit zu schützen.

    Es wäre letztlich nur zu vermeiden gewesen, wenn wir irgendwann einen Punkt gefunden hätten, den Kreislauf von Unterdrückung, Hass, Rache, Gewalt, Totschag und Mord zu verlassen. Doch dazu hätte die Vergangenheit unwirksam gemacht werden müssen, indem der Nutzen von Vergebung für alle in den Vordergrund gestellt wird. Alles, was wir im Terror sehen, sind Formen von Rache. Die Wirkungen werden bleiben, bis die Ursache bereinigt sein wird

    Wir alle sind Teil einer Geschichte, nur das Ego glaubt, das Drehbuch für das Leben losgelöst davon schreiben zu müssen und zu können. Die Idee, die zum Terror führt, muss berichtigt werden, sonst können die Symptome nicht verschwinden.

    Was ist daher die Idee, die hinter der Angst steht, die Politker anscheinend bekommen, wenn sie mit den Folgen ihres "freien Willens" konfrontiert werden, indem sie die Angehörigen der Toten überhaupt als Betroffene wahrnehmen? Was ist die Idee hinter dem Gedanken, durch das Töten von Menschen einen Vorteil zu erlangen? Ist es nicht immer die Angst vor dem Tod, die der Idee von Angriff und dem Wunsch, zu töten, innewohnt? Das Wissen, dass diese Angst vor dem Tod Wirkung zeigt? Uns schreckt daher auch, dass sie der Tod nicht schreckt.

    Was war die Idee hinter dem Gedanken, Menschen im KZ, im Drohnenkrieg, im Terrorkrieg, durch Armut, Hunger und Ausbeutung zu töten? Wir müssen einen "Vorteil" darin gesehen haben. Doch wie werden wir sie wieder los, die Geister, die doch niemand gerufen haben will?

    Das Ego der Politik will die Opfer nicht sehen, die durch ihre Nichteinbeziehung der göttlichen Daseinsdimension bei der Entscheidung entstanden ist. Gott hätte niemals über Jahrtausende der Entscheidung zugestimmt, SEINE Kinder aus Rache heraus zu töten und zu opfern. Aber wir haben nicht ihn gefragt und um eine Konfliktlösung gebeten. Und selbst wenn das Ego sich einmal an Gott wendet, will es die Antwort nicht, die Frieden bringt. Die Antwort lautet immer: Vergib, und du wirst dieses anders sehen.

    Was löscht die Vergangenheit, damit eine Zukunft entstehen kann, die anders ist, als das, was wir bisher glaubten, wollen zu müssen? Es ist zumindest eindeutig zu bestimmen, dass wir in einer Situation sind, die nicht unser Wille ist. Wie wir da hineinkamen, ist in diesem historischen Kreislauf kaum mehr eindeutig aufzuarbeiten. Wie wir da jetzt hinauskommen, ist prinzipiell determiniert: Durch Vergebung, nicht durch Rache.

  2. #52
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Zitat Michael

    Ist die Frage nicht auch in diesem Fall, ob sie jemals frei war, einen freien Willen zu entwickeln?
    -------------------------------------------------------------------------------------------

    Wir sitzen in einem Restaurant und arbeiten uns durch die Menuekarte, sind scheinbar frei in unserer Wahl. Der Ober kommt an den Tisch und fragt "was möchten/wollen Sie?". Natürlich wird er seine Frage anders, höflicher formulieren. Wir antworten: "Ich will/möchte/hätte gerne...." Die Wahl wird zu Verständigung als Wille formuliert. Der Ober antwortet: Das ist eine gute Wahl....und nicht "das ist ein guter Wille". Er folgt dem Willen, aber er adelt die Wahl. Die eigentliche Kommunikation findet also auf einer anderen Ebene als der vernehmbaren statt. Für den Gast gab es hunderte von Auswahlkriterien (Geschmack, Gewohnheit, Verträglichkeit, Gesundheit...) die seine Wahl bestimmten. Nun könnte man auch sagen: Dort...wo ein Wille formuliert wird, kann man nicht von Freiheit reden. Frei ist der Gast dann...wenn er mit allem gleich zufrieden wäre...egal was ihm der Ober auftischt. Die Willensäußerung ist ein Indiz für unsere Befangenheit.

    Wenn ich laut sage...ich möchte das Fleisch...dann sagt unser Unterbewusstsein leise...denn Nudeln hatte ich gestern schon, Salat schmeckt mir nicht, Pizza macht dick, ....../ all diese Indormationen teilen wir dem Ober nicht mit...auch dann nicht, wenn sie in unser Bewusstsein gelangen. Sie sind nicht von Relevanz. Der geäußerte Wille ist also auch das Ergebnis eines Aussschlußverfahrens. Und wie gefangen muss ich sein, wenn ich dazu gezwungen bin vieles auszuschließen?!?

    Und was die Terroropfer angeht; in jeder Ansprache nach so einem Anschlag heißt es: wir gedenken der Toten, fühlen mit den Angehörigen....blablabla - der Wille zur Hilfe wird gar nicht erst formuliert. So gesehen ist die BRD sehr authentisch.

  3. #53

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Die Wahl eines Essens ist nicht vergleichbar mit den Folgen der Entscheidungen, die seit 2001 gefallen sind.

    Wir sind wieder an einem Punkt, von dem kein Rückweg zum Frieden möglich scheint. Und bei der Kommunikation stimme ich Dir zu: An den offenen Formen globaler Bedürfniskommunikation müssten wir arbeiten. Niemand regt sich aus dem Grund auf, den er wirklich meint. Das gilt im Restaurant und auf allen Bühnen des Egos.

    Da eine Auswahl der Opfer nicht mehr erfolgt, ist von wahllosem Töten zu sprechen. Was bringt einen Geist dazu, die Wahl zu treffen, wahllos zu töten und welche erfolgreiche "Bedürfniskommunikation" könnte jemals stattfinden, wenn niemand genau das sagt, was ihn eigentlich bewegt?

    Wie sollen wir auf die bisherige Art und Weise den Kreislauf von Hass, Rache und Gewalt verlassen?

    Kommunikation beruht auf der Verbindung von Geist und Geist und nicht auf dem Wunsch, über seine wahre Absicht hinwegzutäuschen und dem Geist im Gegenüber seinen Willen aufzuzwingen.. Das nicht ihr Wille ist, was geschieht, kann kaum bestritten werden. Sie besaß niemals die Freiheit, aus dem Gefängnis der Lügen und Selbsttäuschungen zu entrinnen, denn dazu wären die Wirkungen der Vergangenheit aufzuheben gewesen.

    Jetzt sind wir in einer Situation, in der wir scheinbar alternativlos all die Freiheits- und Menschenrechte opfern, die in Jahrtausenden eingefordert und erkämpft wurden. Die globalen Überwachungsmöglichkeiten sollen den Willen der Menschen lähmen und zur freiwilligen Aufgabe des freien Willens zwingen. Zwar ist der Politik klar, dass auch dies nicht dazu führt, Sicherheit zu erlangen. Doch ist der Gefängniswärter in seinen Entscheidungen so unfrei, wie derjenige, den er einsperrt und daher be- und überwachen muss.

    So wird der Wunsch nach wahlloser Rache zwar nicht gemindert, aber der Gefängniswärter Überwachungsstaat hat sich in eine K.O.-Abhängigkeit begeben, denn er kann seine Gefangenen niemals mehr freigeben, will er nicht die Rache der dann unkontrollierten Unkontrollierbaren fürchten müssen. Natürlich erwarten wir die Rache der Unterdrückten, Gefangenen, Ausgebeuteten und um ihr Leben Betrogenen. Vielleicht auch die Vergeltungsgelüste, die in den Angehörigen der Opfer brodeln und nur durch Hilfe zur Vergebung gelöscht werden könnten. Auf jeden Fall ein Trauerspiel, dass den Angehörigen der Opfer so wenig unter die Arme gegriffen wird und es nährt den Verdacht, dass diese Solidarität ausbleibt, weil ein Ende des Ganzen kaum abzusehen ist.

    An diesem Punkt kann getrost gesagt werden, dass das Denksystem rein menschlicher Vernunft völlig versagt. Mit der bisherigen Logik ist rein logisch betrachtet, kein rationales Lösungsmodell mehr vorstellbar. Wenn die Vernunft versagt, ist es jedoch nicht vernünftig, es mit Unvernunft zu probieren. Wir bräuchten eine Idee, die alle annehmen und willkommen heißen würden, statt eine globalen Abwehr- und Vermeidungshaltung.

    Um nicht zu erkennen, dass wir gar nicht wissen, was wir tun, tun wir so, als würden wir vom Leid der Angehörigen nichts wissen.

    Nach jedem dieser Anschläge wird jedes individuelle Bewusstsein "mitgenommen" und tiefer in den Strudel der Angst gezogen. So bemerken wir die Verbundenheit der Seelen durch die Unverbundenheit des Egos (in uns und der Politik).

    Es ist die kognitive Dissonanz, die in der Verdrängung des Leids zu vermeiden gesucht wird. So wird der Irrtum geschützt und die Wahrheit zu dem, was gerade nutzt. Jetzt beginnen wieder die Durchhalteparolen. Ist ein Ende in Sicht?

    Oder ist es die Einsicht der Politik, uns in einen rational scheinbar unauflösbaren Konflikt verwickelt zu haben, die sie abhält, menschlch mit den Opfern und ihren Angehörigen umzugehen?

    Einen Konflikt zu beginnen, den man weder gewinnen noch beenden können wird, ist jedoch typisch für die bisher erlernten Verhaltensmuster des Egos. Doch damit kommen wir nicht mehr aus der Nummer raus. Man muss wirklich von allen guten Geistern verlassen worden sein, sich in eine derart unmögliche Lage zu manövrieren. Es ist das Ergebnis einer gemeinsamen Geschichte. Dass es dem Ego so gehen wird, steht schon in der Offenbarung geschrieben. Das Ego hat "seinen Willen" bekommen und stellt fest, dass es gar nicht will, was es erreicht hat.

    Wie erreichen wir jedoch genau das, was alle Menschen übereinstimmend wollen würden, besäßen sie die Freiheit, ohne Angst klar zu denken...

    Dann wäre jedoch die Frage zu stellen, ob überhaupt umsetzbar wäre, was als Ergebnis einer offenen Bedürfniskommunikation im Raume stünde. Wenn Wunsch und Wirklichkeit nicht übereinstimmen, verengt sich der Möglichkeitshorizont immer weiter und irgendwann stehen wir vor "alternativlosen Optionen" und sind der "Vetoinstanz" beraubt. Warum hören all die Gewalttäter diese Vetoinstanz nicht mehr?

    Die Politik scheint diese zu vernehmen, doch wehrt sich "erfolgreich" dagegen. Das führt zur Spaltung von Unterbewusstsein und Bewusstsein. Die Spitze des Eisbergs wähnt sich in Sicherheit, alles unter der Oberfläche fürchtet sich vor der "Auflösung" der vereisten Form und dem Übergang in das Element Wasser. So fürchtet sich das Eis davor, wieder Wasser zu werden, was es immer blieb. Kurz hatte sich der Aggregatzustand von fließender Liebe in erstarrten Hass gewandelt, aber wie könnte es dem Eisberg gelingen, nicht wieder zu Wasser aufzutauen?

    Daher "wehren" sie sich gegen jede Form von echtem Mitgefühl, es könnte ihre "Kältepanzerung" durchbrechen und das Herz erreichen. Sie haben Angst vor dem, was sie nicht sehen wollten und es kommt mit jedem Anschlag wieder in ihr Bewusstsein, dass es keinen Frieden bringen kann, was wir hier tun. Es kann keinen selektiven Frieden auf einem Planeten mehr geben, jedes Leid in jedem Land besitzt das Potenzial, in Form von Rache auf uns zurückzufallen.

    Was wir einem Land antun, tun wir damit uns allen an. Was ein Terrorist einem Menschen antut, tut er auch allen an. So könnten wir verstehen lernen, dass wir IMMER uns selbst angreifen und unsere Sicherheit in der Aufgabe von Angriffsgedanken liegt, nicht in ihrer Stärkung. Wir müssten uns halt die Vergangenheit vergeben und eine Zukunft suchen, die anders ist, als die bisherige Vergangenheit.

    Das Ego führte Kriege an allen Fronten und daher fühlt es sich von allen Seiten angegriffen. Doch alle wissen doch, dass wir die Unterdrückten unterdrückten, weil wir unsere "besondere Geisteskraft" nutzten, halb Afrika in Ketten zu halten. Es ist der Gedanke, Menschen zu versklaven, der uns jetzt die Angst vor Vergeltung einbringt. Wenn sich der Westen weiter als unschuldiges Lamm darstellt, der nicht verstehen will, wo die kulturhistorischen Ursachen lagen, wird dieser Konflikt so lange währen, bis wir in Gott die Liebe finden, IHM im Gegenüber zu vergeben. Allein in uns wird diese Kraft zur Vergebung nicht zu finden sein...

    War übrigens ein Gedanke, den ein jüdischer Zeuge im Angesicht seines früheren Peinigers aussprach: "Ich kann ihn nicht hassen, denn auch in seinen Augen sehe ich Gott.."

    Die Angst bindet die Welt, nur Vergebung kann sie befreien. Angst ist nicht unser Wille, jeder will frei leben dürfen und WIR haben in die Lebensrechte des ausgebeuteten Kontinents Afrika vehement und fortgesetzt rücksichtslos eingegriffen. Wir müssten Afrika um Vergebung bitten, nicht die Sterbenden und Traumatisierten uns. Es ist Verblendung gewesen, zu glauben, die Unterdrückten auf diesem Planeten würden ihr Leben einfach aufgeben und gefälligst "in Frieden" dort sterben, wo sie unterdrückt worden sind.

    Alle Herrschaft über unseren Geist wird versucht, durch die Angst vor Strafe und Tod zu erlangen. Freiheit ist dann jedoch für mich, die Abwesenheit von Angst in meinem Geist. Selbst wenn mein Körper stirbt, ist mein Leben nur woanders. Denn das Energieerhaltungsgesetz gilt universell und ohne Ausnahme. Niemals ist etwas "weg", es ist nur woanders.

    Wir sind das Leben, wie könnte es uns genommen werden, weil ein Körper von seiner Seele verlassen wurde? An diesem Punkt muss das Ego sogar die Gesetze der Physik missachten, sein tönernes Denksystem zu schützen...

  4. #54
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Du sprichst von der Rückkehr zum Frieden. Einen solchen Frieden hat es global betrachtet noch nie gegeben. Historische Beispiele, wie z.B. der Frieden von Cordoba, taugen nicht zum Vergleich - da A. regional und B. von den Geschichtsschreibern teilweise verfälscht. In Cordoba herrschte zwar Frieden, aber unter den Bedingungen der Muslime - die Christen waren keinesfalls gleichberechtigt. Man würde heute wohl eher von einer Duldung reden. Mit fanatisch Gläubigen, das müssen nicht unbedingt Muslime sein, ist ein Frieden zu machen. Waffenstillstand ist da das höchste der Gefühle. Ich glaube eher, dass es irgendwann zu einer finalen "Begegnung" kommt....kommen muss.

  5. #55
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Zitat Michael

    Selbst wenn mein Körper stirbt, ist mein Leben nur woanders. Denn das Energieerhaltungsgesetz gilt universell und ohne Ausnahme. Niemals ist etwas "weg", es ist nur woanders.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------eSelbst wenn - was dann definitiv nicht mehr da ist...das ist dein Bewusstsein. Also egal welchen Zustand du nach dem Tode erreichst, du wirst ihn nicht wahrnehmen. Und wenn du dann so etwas wie ein Stein oder eine Gaswolke bist, dann hast du ja auch nicht gerade viel davon. Darwin, Humboldt + Co. hätten sich ihre Arbeit sparen können...sie wird ohnehin von 2/3 der Menschheit ignoriert. Wer an Gott glaubt...der hat sozusagen einen Freibrief sich allem Wissen verweigern zu dürfen. Religiöse Wahrheiten sind Fake News...die...obwohl als solche schon längst identifiziert...weiterhin verbreitet werden dürfen. Ganz objektiv gesehen...und frei von jeder Emotion...gehört das unter Strafe gestellt.

  6. #56

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Ja, Du hast recht. Im Denksystem des Egos muss es zu dieser finalen Begegnung kommen.

    Warum, steht natürlich im Kurs-Ordner, besitzt jedoch eine Verbindung zum Ordner über den freien Willen.

    Du hast recht damit, dass es unmöglich ist, zwei Welten gleichzeitig zu sehen.

    Wo wir auf den Frieden in Syrien hätten blicken können, wählte das Ego sofort die Fortführung des Tötens in Afghanistan und fand deutsche Untertützung.

    Deutlicher als in Trump und dem Verschweigen des Abebbens des Tötens dort, konnte das Ego nicht unter Beweis stellen, dass Frieden in diesem Denksystem keinen Wert darstellt.

    Auch der Tod des Geistes ist nur eine erlernte Determination. Sie bedingt erst eine Wissenschaft, die etwas untersucht, von dem sie sich ausnimmt. Es ist eine Wissenschaft, die daran glaubt, dass etwas OHNE Ursache entsteht. So wird das Ego zu seinem eigenen Schöpfer und usurpiert den Thron der Liebe.

    Wichtig ist doch, welchen Bewusstseinszustand ich in jedem Augenblick besitze und fühle. Denn die Summe aller Augenblicke ist es, die man wahrnehmen und erleben kann. Welche Möglichkeiten sich als Stein oder als Reiner Geist bieten, davon kann von unserer Daseinsdimension kaum eine Vorstellung an die Tatsachen heranreichen.

    Du kannst untersuchen, wie sich die Fledermaus ohne Augen orientiert und dies technisch begreifen. Doch du kannst nicht in das Bewusstsein der Fledermaus hineinblicken, wie sie ihren "Blindflug" erlebt, wie es sich anfühlt und wie sie ihre Welt erlebt.

    Was der Fehler dabei ist, den "Willen Gottes" für seine Ego-Motive einzusetzen, wird ebenfalls im Kurs-Ordner angesprochen. Du willst mir erklären, wie ich mein Erleben einzusortieren habe, doch hast niemals Deine Abwehrhaltung gegenüber einer geistigen Dimenson aufgegeben. Obwohl du ganz sicher weißt, dass sie in Dir existiert. Doch erwartet uns dort ein Dämon oder ein gütiger Beobachter, der felsenfest an unserem Lernfortschritt glaubt, weil er den Lebensfilm schon kennt? Oder erwartet der Beobachter einen Entscheider, zu sein, was wir wären, wenn wir nicht das Ego sind?

    Wie wollten wir jetzt beurteilen, wie wir uns fühlen würden, wenn dieser Ego-Schwachsinn unseren Geist verlassen hätte? Bis jetzt war die Angst niemals weg, aus der das Ego entstand...

  7. #57
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Ich will gar nicht Recht haben, Michael. Ich will nur wissen warum man Wissen als solches bezeichnet und im gleichen Satz sagt..."so ist es aber gar nicht".

    Wäre ich mit meinem heutigen "Wissen" nochmal Schüler...dann würde ich es drauf ankommen lassen und bei Klassenarbeiten zu Biologie, Erdkunde, Geschichte etca religiöse Antworten einsetzen. Gott hat in 7 Tagen die Erde, die Tiere und den Mensch erschaffen. Basta. wenn Ihnen das nicht passt, Herr Biologielehrer, dann reden sie mal mit meinem Religionslehrer...denn der hat mir dieses Wissen vermittelt und sogar mit einer "1" benotet - es kann also gar nicht falsch sein. Konflikte schaffen Klarheit. Ich würde durch alle Instanzen gehen und eine allgemeinverbindliche Aussage...oder die Abschaffung der Benotung einfordern. Rein theoretisch müsste ich auch eins von beiden durchsetzen können...aber die Wirklichkeit ist nun mal von Willkür geprägt.

  8. #58

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Ich will nur feststellen, dass bisher niemand etwas mit absoluter Sicherheit sagen konnte. Alle bisherigen wissenschaftlichen Modelle konnten bisher nicht die Konsistenz und Konstanz aufweisen, nicht wieder korrigiert werden zu müssen. Die Relativitätstheorie besaß einen Korrekturfaktor, ebenso die Modelle zur "dunklen Energie" und zur "dunklen Materie". Niemand kann behaupten, etwas zu wissen.

    Gleiches gilt für die relativen Religionssysteme, sie sind Zeitkonstrukte, die Korrekturfaktoren benötigen. Gott ist für mich jedoch nicht in einem Religionssystem enthalten, sondern ich bin ein Teil von ihm. Sonst wär ich ja nicht. Das Ego-Denksystem entsteht aus dem Nichts, wie das Geld des Ego-Banksystems.

    Nee, da gibt es schon den "göttlichen Bauern", der zweimal am Tag / im Jahr die Tröge auffüllt, die das Ego dann verteilt. Es ist Natur, die das Ego verbraucht, und das Ego zerstört gern, was nicht es gemacht hat, sondern Gott. Weil es sich davon ausschließt, kann es das Leben töten, was bei einem ganzen Planeten am bitteren Ende ziemlich blöde sein könnte....

    Wenn Gott nicht in Dir ist, ist er nirgendwo. Du hast dich an den relativen Religionssystemen und BUCHRELIGIONEN aufgehängt, ja, das ist eine Form von "Verrücktheit" und doch waren sie zu ihrer Zeit sinnvoll. Doch ohne fließende Entfaltungsprozesse sind sie nur leere Rituale und ein starres Korsett, das keine Luft zum Atmen lässt.

    Ich habe nie behauptet, dass das, was irgendwo geschrieben steht, das ist, was ich aus diesem Grund glaube. Ich finde diese "Rachereligionen" allesamt reformbedürftig, doch wir sind nun einmal in einer Situation, in der es die Buchreligionen zu versöhnen gilt. Du kannst dem IS-Kämpfer kaum erzählen, dass der Glaube, für den er seine Seele und sein Leben gibt, nur eine ideologisch verdrehte Waffe abbildet, die letztlich den "Alten vom Berge" repräsentiert, der den Tod einfordert, um als Gott akzeptiert zu werden. Wenn er dies jedoch wäre, braüchte er keine Meuchelmörder für seine eigene Hinrichtung...

    So kann "dieser Alte vom Berg" nur ein Betrüger sein. Aber diese ganzen bescheuerten Irrtümer erscheinen wirklich, solange jemand daran glaubt.

    So kämpfen alle, die für Gott in den Krieg ziehen, immer nur für einen anscheinend behinderten Gott, der unsere Hilfe benötigt. Nee, das sind alles Ego-Religionssysteme, mit dem, was Christus allen Menschen unabhängig von Konfessionen anbot, hat das nichts zu tun. Alle relativen Religionssysteme haben ihr "Ablaufdatum", doch es gab Zeiten, da waren sie durchaus hilfreich, doch nicht immer harmlos.

    Die naturwissenschaftlichen Überlegungen haben erstmal weniger mit dem Terror zu tun. Daher sollten wir das im entsprechenden Ordner lassen. Terror ist jedoch eng an Religionssysteme gebunden und diese sind insgesamt seit langer Zeit unverändert. Die Situation hat sich jedoch geändert. Wie könnte dann neuer Wein in alte Schläuche gefüllt werden?

    Es ist kalter Kaffee, was "damals" von wem auch immer gesagt wurde. Wichtig ist: Was würden Christus, Mohammed, Buddha und all die anderen Vordenker HEUTE dazu sagen, wie man den Kreislauf von Hass, Rache und Gegengewalt stoppen könnte?

    Planvolles Handeln muss sich am Ziel orientieren. Was soll also erreicht werden? Ist dir gedient, wenn du jemanden als "verrückt" betrachtest, nur weil an Gott glaubt? An Gott zu glauben bedeutet bei Dir immer, ich müsse an ein Religionssystem glauben. Nee, dafür bin ich nicht der Mensch. Ich glaube rein gar nichts von dem, was mir gesagt wird. Ich glaube jedoch alles, selbst meine Irrtümer, wenn ich sie für richtig halte. Selbst, wenn du es als "Selbstkonditionierung" betrachtest, als innere Reflexion, Gott und die Fakten können zusammenpassen, jedoch nicht nach Art der Katholischen Kirche in ihrer bisherigen Deutungshoheit des bisher darüber Bekannten. Wir wissen nix, warum dann schon die Köpfe einschlagen?

  9. #59

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Wenigstens dies wollte ich kurz noch berichtigen. Ich sag nicht einmal, dass in den Heiligen Büchern irgendetwas Falsches stehen muss.

    Ich sag nur, dass es Deutungen, Übersetzungen und Verzerrungen gibt, die jede Buchreligion betreffen UND das nicht sicher gesagt werden kann, ob das Eine oder das Andere nicht einer menschlichen Deutung und ideologischen Anpassung unterzogen wurde.

    Ich sag nur, dass ich nicht bewerten kann, was ich weder als Ganzheit kenne, noch jemals als Ganzheit betrachtet habe. Doch niemand sollte jemals in blindem Glauben etwas akzeptieren, was in ihm keine Resonanz auslöst. Wenn ein Glauben jedweder Art jedoch keinen Geistesfrieden bringt, muss eine Deutung vorliegen.

    Und die hinterlegten Weisheiten, die Perlen, findest Du oft an verschiedenen Stellen. Hab grad wieder ein schönes Beispiel dafür gefunden, wo eine Information in drei Teilen an drei Stellen zusammen die Information ergibt, die damit einhergeht. Aber ich hab auch die Stelle mit dem ungäubigen Thomas darin gefunden, der partout nicht an das "Weiterleben" glauben konnte und den Auferstandenen berühren musste, um sich zu überzeugen, dass er nicht träumte.

    Darum ging es im Prinzip auch nicht. Es ist nur äußerst unwahrscheinlich, dass der Alte vom Berg wahrhaftig ist, wenn er Opfer fordert. Ich kann das alles nicht beurteilen und will es insofern gar nicht. Ein Jeder möge nach seiner Vorstellung glücklich werden, doch ich sehe wenig durchgängig glückliche und freudvolle Menschen. Urteile und Liebe sind immer Gegenteile.

    Glaubst Du jedoch, ein glücklicher Mensch würde das glauben, was ihm Ideologen eintrichtern, die ganz bestimmt keine religiösen Ziele im Sinn haben? Würde ein glücklicher Mensch sein Leben fortwerfen? Geschweige denn, das Leben von anderen Menschen, die dem Täter niemals etwas direkt "getan" haben??

    Es wollte nur gesagt werden, dass ich keiner Buchreligion die damalige Sinnhaftigkeit abspreche. Doch jetzt ist es nicht mehr wichtig, welcher unserer Alten vom Berge die Wahrheit spricht, denn wenn alle zum Töten aufrufen, können sie nicht verstanden worden sein.

    Sorry, aber da war ich im falschen Film. Daneben sagte auch Buddha, dass ihm niemand glauben sollte, ohne die Worte im eigenen Herzen zu prüfen. Ich hab ganz sicher bisher an jeden Irrtum geglaubt, den ich für richtig hielt...

    An neuen Ideen und Gedanken zu zweifeln, ohne ihren Wert und ihre Gültigkeit offen zu prüfen, empfinde ich zuweilen als Zurückweisung, was mein Irrtum ist. Es kann niemals richtig sein, in blindem Glauben Ideen und Dogmen anzunehmen. Jede Annahme einer Doktrin, Ideologie oder Feststellung, ohne sie im eigenen Geist auf Gültigkeit, Anwendbarkeit und Zielübereinstimmung hin zu überprüfen, endet schließlich und endlich immer in einer Enttäuschung. Zuweilen mit dem Verlust des Glaubens, dadurch, dass einige Formen organisierter Kirchen ihre Aufgabe unangemessen interpretieren.

    Wenn ein Glaubenssystem keine Freude, Ausgeglichenheit und Harmonie bewirkt, die von innen wirksam wird, kann es nur eine Geschichte sein, die uns jemand vorspiegelt, der ganz bestimmt nicht GOTT ist. Im Konflikt erreichen wir ihn jedoch nicht. Für Klagen ist Gott nicht zu haben. Warum sollte auf einen Irrtum reagiert werden? Es gibt nix zu meckern. Wir haben alle Gaben, die wir bräuchten, um glücklich zu sein. Wo soll der Mangel liegen?

  10. #60
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Zitat Michael

    Es ist kalter Kaffee, was "damals" von wem auch immer gesagt wurde. Wichtig ist: Was würden Christus, Mohammed, Buddha und all die anderen Vordenker HEUTE dazu sagen, wie man den Kreislauf von Hass, Rache und Gegengewalt stoppen könnte?
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Wegen genau dieser Frage dreht man sich doch im Kreis.

    Christus sagt: "Ich bin der Sohn Gottes und sage dazu...."
    Die Anhänger Mohammeds antworten: " Du bist gar nicht der Sohn Gottes..."

    Genau deshalb leben wir doch im Terror, weil jeder die Wahrheit für sich beansprucht

    Wichtig wäre: Dass Christus, Mohammed und Buddha fortan ihre Klappe (zumindest in der Öffentlichkeit) halten - das ist die Grundvoraussetzung für Frieden. Du kannst das drehen und wenden wie du willst; erst wenn die Religionen allesamt abgeschaft wurden oder ausgestorben sind, gibt es die Chance auf einen Frieden...der diesen Namen auch verdient. Es gibt nicht ein einziges Argument dafür, dass das auch anders möglich wäre. Das erste...was man für einen solchen Frieden tun muss...das ist die Religion aus allen öffentlichen Räumen zu verbannen. Der Glaube ist Privatsache und hat an Schulen usw nichts verloren. Muslime in Saal A., Christen Saal B...die Atheisten haben eine Freistunde. Wir machen doch auch keinen Biologieunterricht für Darwinisten und Nicht-Darwinisten. Gerade durch den Religionsunterricht wird doch das "Anderssein" kultiviert - und auch deshalb macht sich der Staat zum Komplizen des Terrors.

  11. #61

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Nee, im Grunde sprechen alle vom gleichen Inhalt, nur in verschiedenen Formen.

    Wir sind in einer Situation, in der dieser alte Grundkonflikt endlich gelöst werden möchte.

    Die Negation des Grundproblems macht es unmöglich, die Ursache zu berichtigen.

    Die Wahrheit ist, dass die Wahrheit für jeden eine andere zu sein scheint. Doch kann das wahr sein?

    Ob der Terror Respekt und Achtung werden wollte, als er noch klein war und nicht der Hass?

  12. #62
    Es gibt zwei Möglichkeiten einen Konflikt zu lösen:

    1. Ihn austragen
    2. Die Konfliktursache beseitigen

    zu 1.: Das tun wird gerade - der Terror ist nur die Spitze des Eisberges
    zu 2.: Wäre das zu tun...was ich zuvor sagte

    Eine dritte Möglichkeit sehe ich nicht. Und falls Du jetzt auf die Idee kommst zu sagen die dritte Möglichkeit wäre dem Konflikt aus dem Wege zu gehen...dann ist das nicht wirklich eine Option, denn der Konflikt leibt bestehen und die Auseinandersetzung wird so nur vertagt.

    Zitat Michael

    Glaubst Du jedoch, ein glücklicher Mensch würde das glauben, was ihm Ideologen eintrichtern, die ganz bestimmt keine religiösen Ziele im Sinn haben? Würde ein glücklicher Mensch sein Leben fortwerfen? Geschweige denn, das Leben von anderen Menschen, die dem Täter niemals etwas direkt "getan" haben??
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    Das ist eine ganz entscheidende Frage! Das Glück ist eine Sache der Selbstwahrnehmung, eine subjektive Angelegenheit. Kann also sein, dass sich nach objektiven Kriterien ein glücklicher Mensch sein müsste...mich aber gar nicht so fühle. Und genau das haben diese Prediger zu verantworten. Sie sagen dir, dass das wahre Glück ganz woanders wartet und dein jetziges Glücksgefühl dich täuscht.

    In Wahrheit ist es aber noch schlimmer: Sie kommen ja schon als Kleinkinder in die Koranschulen (muss gar keine Moschee sein) und bekommen gar nicht erst die Chance eine Alternative zu jenem Glück zu entwickeln...welches die Islamisten verheißen. Sie werden also jedes andere Glück als solches gar nicht annehmen können. Die Konditionierung funktioniert beim Menschen ebenso wie beim Hund. Die "Intelligenz" kann einen davor nicht schützen. Jede Diktatur arbeitet mit der Konditionierung...muss damit arbeiten. Wer durch eine Koranschule geht, der ist nicht mehr Herr seines Glückes.

    Und wie ich an andere Stelle schon dokumentierte...hätten die Attentäter fast alle...nach objektiven Kriterien...glückliche Mensche sein müssen. Sie kamen eben nicht aus sozialen Brennpunkten...konnte Abitur oder Studium nachweisen...hatten ein gutes Einkommen...eine Familie...waren gesund...und und und. Deshalb regt es mich ja auch immer so auf...wenn nach einem Terroranschlag die Experten verkünden man müsse mehr in die Bildung dieser Leute investieren...ihre Lebensssituation verbessern und Ghettos auflösen. So ein Schwachsinn, da wird die Realität einfach ignoriert. Wenn dies das Problem wäre, dann müssten ja auch viele Nicht-Muslime solche Attentate verüben....z.B. Heinz Schmitt aus Neukölln. Nein, der Islam, udn nur der Islam ist das Problem. So lange es niemand wagt dies offen und deutlich auszusprechen...wird sich auch nichts ändern.

    Doch auch der gemäßigte Muslime wird sich zurecht fragen: Was erlauben sich Deutschland? Die feiern einen Schlechtmenschen wie den Martin Luther...und irgendwelche Tattergreise in weissen Gewändern behaupten sie wären Gottes Vertreter auf Erden....und wollen uns vorschreiben wie wir unseren Glauben zu leben, auszulegen haben?

    Es geht also nur, in dem man mit gutem Beispiel voran geht - einer muss den Anfang machen.

    Mal nur ein kleines Beispiel, was Terror in naher Zukunft bedeuten könnte (ich behaupte: bedeuten wird):

    Ein Freund von mir arbeitet in einem Hochsicherheitsbereich eines Chemieriesen. Dort lagert eine Substanz (die ich jetzt nicht benennen möchte)...die bei Terroristen Begehrlichkeiten weckt. Vor fast hundert Jahren gab es dort einen Unfall mit einer großen Anzahl von Toten. Noch in hundert Kilometern Entfernung wurden Dächer von den Häusern gefegt...in 400 Kilometer Entfernung zerbersteten Fensterrscheiben.

    Heute lagert dort das zehntausendfache der damaligen Menge. Diejenigen, die dort arbeiten...wurden und werden natürlich bis ins letzte Detail durchleutet. Es reicht schon, dass du als Kleinkind im Sandkasten jemand anderem die Schaufel über den Schädel gezogen hast, dass du dort keinen Zugang bekommst. Neben Werksschutz und anderem Sicherheitspersonal sind auch Leute vom Militär vor Ort. Bis dahin alles gut. Der Bereich direkt daneben ist als Sicherheits-aber nicht als Hochsicherheitsbereich ausgewiesen. Dort arbeiten überwiegend Fremdfirmen...keine eigenen Angestellten. Die Mitarbeiter dieser Firmen werden nicht durchleutet...was ihren Lebenslauf angeht...sie werden lediglich stichprobenartig kontrolliert - das variiert von Tag zu Tag - zwichen jedem fünfzehnten und jedem sechsten Mitarbeiter. Also maximal wird jeder sechste Mitarbeiter kontrolliert.

    Für einen Terroristen stehen die Chancen von gut bis ausgezeichnet...dass er da mit Sprengstoff reinkommt. Diese Fremdfirmen sind, und das weiss ich aus erster Hand, fast alle unter der Leitung von muslimischen Mitbürgern. Das heißt erst mal gar nichts...die wollen...wie ihre deutschen Konkurrenten auch...nur Geld verdienen. Ob die aber ebenso kritisch und wählerisch bei ihren Mitarbeitern sind...da habe ich dann doch meine Zweifel. Ob jetzt dort oder woanders...es ist nur eine Frage der Zeit bis zur ganz großen Katastrophe. Und dann möchte ich mal all die Klugscheißer hören, die heute noch auf den Dialog setzen.

    Aktuell "darf" Deutschland noch bis November seine Grenzen kontrollieren...dann läuft das Mandat der EU aus. Keine Ahnung ob jedem bewusst ist was das heißt? Wir müssen dann...bevor wir irgend welche Kontrollen durchführen dürfen...von Fall zu Fall bei der EU um Genehmigung bitten. Und das ist keine Sache von fünf Minuten! Also noch drei Monate, dann sind wir nicht mehr Herr über unsere Grenzen.
    Das ist die eigentliche Kernkompetenz der AfD, die sich einst als Anti-Europa und nicht als Anti-Flüchtlingspartei gründete. Solange es an unserer Spitze merkelt oder schulzt, wird sich an dieser Grenzsituation auch nichts ändern. Im Gegenteil; man will sie in Richtung Osten noch weiter öffnen. Gibt es tatsächlich so viele Bürger in Deutschland...eine Mehrheit die das möchte? Ich kanns mir wirklich nicht vorstellen.

    Vor zwei Jahren...als die AfD bei fast 20% stand...sagte ich voraus...dass sie mit einem Stimmenateil von 6-9% in den Bundestag einzieht.
    Kann man hier auch nachlesen. Mir war klar, dass...wenn es darauf ankommt...die Leute nicht mehr wie sie fühlen...sondern wie sie denken.
    Grundsätzlich auch nicht verkehrt - man soll sich ja von Gefühlen nicht ver-leiten lassen. Ich darf mich nur nicht hinterher beschweren, dass alles beim Alten geblieben ist.

    Im Rahmen des Hamburger G-20 Gipfels wurden unsere Grenzen verstärkt kontrolliert - ins Netz gingen den Grenzschützern 670, sechshundertsiebzig polizeilich gesuchte Schwerst-Straftäter...die mit diesem Gipfel gar nichts am Hut hatten. Das sollte doch jedem die Augen öffnen. Da kann man sich auch mit wenig Fantasie ausmalen...wer oder was da so tagtäglich in unser Land kommt. Alle Attentäter, ob die aus Spanien, Finnland, Frankreich, England, Belgien...waren auch bei uns - und da muss man sich fragen, wie z.B. bei dem Attentäter von Hamburg, wie es ihnen möglich ist ohne Papiere durch halb Europa zu reisen? Wie doof muss man da sein...um am Schengen-Abkommen festhalten zu wollen?! Und die nächsten, die Ukrainer, stehen schon vor der Tür-haben eine Einladung bereits erhalten. Ich war schon vor Schengen auf der Welt und bin mit meinen Eltern durch ganz Europa gereist - das war also auch freüher schon möglich. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals Schwierigkeiten ander Grenze gab. Einziger Unterscheid: Gelegentlich wurden mal Papiere und Fahrzeuginnenraum kontrolliert. Aber wo ist da das Problem. Wem, der zwei dreimal im Jahr in urlaub fährt ist es nicht zuzumuten, dass dabei vielleicht einmal für 10 Minuten kontrolliert wird? Sind diese 10 Minuten es wert, dass man seine Verantwortung und Kontrolle komplett aus den Händen gibt? Es ist für mich nicht nachvollziehbar...ich kann noch nichtmal im Ansatz einen Mehrwert erkennen. Wir stehen eine Stunde an der Achterbahn an...wollen aber keine 10 Minuten zu unserer Sicherheit investieren.

  13. #63
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Schengen ist das gleiche...wie wenn mein Nachbar bestimmen darf wann meine Haustür offensteht und wann sie geschlossen bleibt, während ich das gleiche bei ihm bestimmen darf. Tolle Sache; ich kann bei ihm ein und ausgehen...er bei mir - aber vor allem freut es die Diebe....die können bei uns beiden ein-und ausgehen wann sie wollen. Die Studenten sollten sich vielleicht mal bewusst machen, dass sie in einer künstlichen Welt leben....in einer Art Blase. Sie nehmen während ihrer Studienzeit am "normalen" Leben nicht teil -und Igor und Yussuf aus der WG repräsentieren nicht ihre jeweilige Heimat...sie sind Sonderlinge. Da ist es einfach zu sagen ich bin liberal, weltoffen und sehe in jedem Menschen das Gute. Das wird sich mit den Jahren relativieren - doch diese Jahre haben wir nicht mehr Zeit.

  14. #64

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Alles Gedanken, die berechtigt gedacht werden könnten. Doch bei diesem Dilemma gibt es zwei bis viele Seiten, die im Prinzip ebenso das Newcom-Paradox "spielen". Wir wissen nie genau, welche Entscheidungen unser "Gegner" oder "Komplize - Mitspieler" trifft.

    Hab je eben gespickt, das Spannungspotential meines Unwissens war zu groß und ich wollte endlich begreifen, worauf Willi Wamser hinauswollte.

    Natürlich weiß ich nicht, ob "das" gemeint ist, ich nehme es ja nur an. Bezogen auf den Terror könnte das Experiment so laufen:

    Wir haben eine ganze Horde "Gefangener" auf einem begrenzten Planeten und sogar die "Wärter" kommen von "Fremdfirmen" aus aller Herren Länder. Das Gefängnis ist unsere heutige Situation, einer der Gefangenen soll der Mörder der Welt sein.

    Fakt ist: Ein Toter wurde in einer Waldhütte gefunden. In dieser Waldhütte trafen sich die späteren Gefangenen regelmäßig zum (globalen) Schießtraining. Jeder hatte Zugang zu Hütte und Waffenschrank, jeder hat Spuren und Fingerabdrücke hinterlassen, jeder wies Schmauchspuren auf, doch es gibt keinen Zeugen für die Tat.

    Um seine "Funktion" ordnungsgemäß erfüllen zu können, geht der "Staatsanwalt" durch die Gefängniszellen und spricht einzeln mit den Gefangenen, die untereinander nicht kommunizieren können. Er sagt jedem:

    1. Des illegalen Waffenbesitzes haben sich alle Angeklagten in U-Haft schuldig gemacht. Diese Verurteilung "gewinnen" wir somit sicher.
    2. Des Mordes (hier: Terrors) sei von "den anderen Zeugen" immer der beschuldigt worden, in dessen Zelle der Staatsanwalt gerade sitzt. (Hier ist das B2-Kästchen)

    (Was niemand weiß: Der Mörder war der Gehilfe des Gärtners - Igor Ego. Alle Gefangenen sind unschuldig)

    So sagt der Staatsanwalt zu jedem Gefangenen: (Er blufft und tut so, als hätten die anderen ihn beschuldigt, aber das wissen wir natürlich nicht genau)

    "Ich könnte den Aussagen der anderen Gefangenen glauben, die sie mehrheitlich belastet haben und sie daher wegen Mordes verurteilen. Doch es könnte auch sein, dass sie mir jetzt die ganze Wahrheit sagen und, wenn sie sagen, wer es war, nur für den illegalen Waffenbesitz belangt zu werden. Beim Mord steht fest, dass ich entweder den oder die Täter direkt ermittele oder eine Anklage wegen gemeinschaftlichen Mordes (an einem Planeten) vor dem (ko(s)mischen) Verfassungsgericht gegen alls Gefangenen stellen werde. Wenn sie mir sagen, wer es war, kann ich sie bezüglich der Mordanklage und des gmeinschaftlichen Mordes jedoch beruhigen, eine Hand wäscht schließlich die andere. Mit etwas Glück kommen sie mit einer Bewährung davon...

    Wer von uns "Gefangenen" wird nun wie reagieren?

    - die Wahrheit sagen und möglicherweise für einen Mord verurteilt werden, den man nicht begangen hat, WEIL andere "besser" lügen???
    - andere belasten, in der Hoffnung, vom Mordvorwurf entlastet zu werden?
    - auf die Ehrlichkeit und Unschuld in allen vertrauen und davon auszugehen, nicht zu Unrecht belastet zu werden?

    Niemand weiß ja, dass es Igor Ego war, er besitzt ein vom Staatsanwalt anerkanntes Alibi.

    Eines sollte im "Kampf gegen den Terror und für "Wirtschaftswachstum" klar werden: Es erwartet uns eine "Kollektivstrafe" oder wir erhoffen eine Situation, in der wir einen "Schuldigen" präsentieren. Als Schuldigen präsentieren wir Gott, dem höchsten Richter, nun seinen eigenen SOHN.

    Er allein sei es gewesen, alle anderen sind unschuldig. Das sind WIR.

    Wir verhielten uns so, als sei allen klar, dass der geopferte Planet, die geopferten Länder und die geopferten Menschen sich nicht wehren. Dadurch geraten wir in eine Situation, in der wir berechtigten Gegenangriff von ALLEN Seiten erwarten und damit diese Ereignisse geradezu "magisch" anziehen.

    Terror ist übrigens nicht mehr als die Idee, dass es uns besser ginge, wenn die anderen gehängt werden. Es ist der Gedanke, es ginge mir besser, wenn es einem anderen schlechter ginge. Es geht uns aber nicht besser, wenn wir Gott einen Schuldigen - der immer SEINES GEISTES KIND wäre - präsentieren, damit wir vor IHM besser "dastehen". Beschuldigen wir den SOHN, verurteilen wir auch den VATER. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, wird gemunkelt.

    Blöd ist halt, dass in diesem Gefangendilemma keiner etwas gewinnen kann. Ganz konkret sagen wir Gott also, dass ER an unserem Schwachsinn schuld habe, schließlich ist sein SOHN ein Mörder...

    Warum also mit dem Dämon der Schuld sprechen?

    Geht es uns besser, wenn wir andere beschuldigen? Sind wir dann unschuldig? Ist Unschuld nicht die Perle, die in der Schlammschlacht gesucht wird?

    Daneben: Wir nahmen an, die Erde würde unseren Schwachsinn wertfrei vertragen. Als Teil dieses Lebenssystems, ihres Magnetfeldes, ihrers Wasser, ihrer Luft und ihren Gaben greifen wir uns nur selbst an, greifen wir die Unschuld im "Mitgefangenen" an. Ob unsere derzeitge "Kon-fusion" nicht auch hiervon kommt:

    Wir wissen natürlich, welch großen "Gegner" wir uns zum Feind machen, greifen wir die Erde aös Lebenssystem an. Rutschen dann ganze Berge ins Tal, rutscht uns das Herz in die Hose und wir müssen die Gefahr bekämpfen. Die Gefahr sind wir, also bekämpfen wir uns selbst.

    Der Glaube an das Prinzip der Besonderheit hält uns davon ab, zu bemerken, ganz gewiss vom Tode unseres Heimatplaneten, des Terrors und der Folgen betroffen zu sein. Wenn der Terror nicht gewesen wäre, lieber Gott, Dein Sohn kein Mörder wäre, und Du kein Versager, ja dann hätten wir glücklich gelebt bis in alle Ewigkeit...

    Aber schau doch auf die Welt: ALLES MÖRDER, nur ich nicht. Is das smart?

    Was willste machen, wenn Dein Sohn Dir erklärt, in einer Familie von Mördern zu leben? Erschlägst du ihn aus Frust?

    Wie wahrscheinlich ist es nun, dass sich ALLE an die Wahrheit halten und der wirkliche Mörder gefunden werden kann?

    Der Gärtner Igor Ego hat dem Staatsanwalt ein perfektes Alibigeliefert, doch gilt diese Intransparenz auch für den Richter, der alle Lebensfilme kennt und das Bewusstsein in Tätern und Opfern ist, in dem gedacht wird?

    Das Newcomb Paradox ist nur solange eine Paradox, solange außerhalb von Gott gedacht wird. Innerhalb von Gott gibt es damit keinen Konflikt. Erst, wenn wir Gott einen falschen Schuldigen - außerhalb von uns - präsentieren, entsteht ein Gewissenskonflikt.

    Einzig der Staub in der Sonne könnte Ego noch verraten. Kommt die Wahrheit ans Licht?
    Geändert von Michael (26.08.17 um 08:34 Uhr)

  15. #65
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Ob die Wahrheit ans Licht kommt, lieber Michael, ist gar nicht so wichtig. Der Schaden ist da...und auch nicht mehr zu reparieren.
    Man hätte präventiv, Igor durchleuchten...und im Zeifelsfall gar nicht erst einstellen, tätig werden müssen - nun ist es zu spät. Und genau daraum geht es doch...wenn wir von Terror reden...oder?

    Wobei der Begriff Terror auch ein wenig in die Irre führt. Er ist nur eines von vielen Symptomen. Das Problem ist, da bin ich ganz bei Freud und anderen Wissenschaftlern, von sexueller Natur. Der muslimische Mann hat durch seinen Minderwertigkeitskomplex grundsätzlich ein Problem mit Frauen - das war schon immer so. Was erschwerend hinzukommt sind unsere Lebenserwartung und die Digitalisierung. Er muss nun mit gebildeten Frauen und auch länger mit ihnen auskommen. Seine einzige Chanve sieht er darin die Frau dumm zu halten...so dass sie glaubt es gibt nicht besseres als das was sie hat. Das hat viele Jahrhunderte auch funktioniert...aber heute...wo man auch im Morgenland online ist...funktioniert das nicht mehr. Da ist es doch nur logisch, dass er die Scharia...bzw einen Schariastaat... für alternativlos hält.
    Das ist übrigens viel mehr als nur ein These....

    Und wir unterstützen ihn dabei...sagen immer wieder "das hat mit dem Islam nichts zu tun, der Koran verlangt das nicht...".
    Jene Vollpfosten...die das behaupten...haben den Koran noch nie gelesen...sonst könnten sie so etwas dämliches nicht sagen.
    Doch, genau all das steht im Koran. Vereinzelt gibt es...auch sehr kluge...Leute, die das auch ganz öffentlich sagen. Dabei riskieren sie allerdings ihren Kopf. Und weil es nur so wenige Leute sind...die diesen Mut haben...drehen wir uns immer wieder im Kreis.

    Der koran ist einen menschenverachtende Hetzschrift...eine Lizenz zum Töten - und hat in ndewr westlichen Welt nichts verloren. Auch in der östlichen nicht...aber das ist deren Problem.

  16. #66

    AW: Terror in den Köpfen

    Am Wochenende fand hier ein Multikulti-Festival statt. Das Gelände einer alten Ziegelei wurde vor rund 35 Jahren besetzt und weil dort neben Ton auch Zytan abgebaut wurde, nennt es sich Zytanien. Seit 31 Jahren gibt es dort Ende August für ein Wochenende eine Auszeit vom sonstigen Lebensstil und dem Terror des allgemein akzeptierten Lebenskampfes.

    Ergab sich, mit jemandem ins Gespräch zu kommen, der in Afghanistan geboren ist und bisher insgesamt in 6 muslimischen Ländern lebte. Er vertrat deine Ansicht, es könne keinen Weg zurück aus dem Terror geben. Er fragte mich, ob ich schon einmal einem Mörder in die Augen geschaut habe und das Mord in den Augen eines Menschen "abzulesen" sei. Er kenne zwei Mörder und es stünde in den Augen "geschrieben" und jeder Mord sei unverzeihlich. Ein Mörder bleibe immer ein Mörder.

    Dann kam natürlich meine Gegenfrage, ob denn heute noch zu klären sein könnte, wer, wann und warum den ersten Mord begangen hätte und wie man diesen Kreislauf von Rache und Vergeltung verlassen könnte. Er sah keinen Weg. Mord könnte nicht vergeben werden.

    Weil Du oben ansprichst, den Koran zu verbieten, kurz ein kleines Detail:

    Einen in Afghanistan geborenen Menschen fragte ich natürlich nach den Standbildern dort, die von den Taliban gesprengt wurden. Irgendwo las ich einmal, dass sie die "hier" bisher vertretenen "Menschenrassen" dargestellt haben könnten. Zumindest denke ich schon, dass es m Konfliktgebiet "Naher Osten" auch darum gehen könnte, bestimmte Zegnisse für eine "andere Kulturentwicklung" im Westen nicht allzu bekannt werden zu lassen, weil dies auf eine gemeinsame Vergangenheit und eine gemeinsame Entwicklung hindeuten könnten. Es könnte doch sein, dass uns allen bestimmte Details in der "Beurteilung" der Situation fehlten.

    Um eine "andere Betrachtung" zu erlauben, die eine gemeinsame Wurzel besitzt, meinte ich dann, es könnte doch sein, dass es Erkenntnisse und Beweise für eine frühere Hochkultur geben könnte, die sich schon einmal im Kampf selbst zerstörte und wir diesen Fehler insofern wiederholen könnten, ohne dies daher bemerken zu können. Denn auffällig ist ja schon, dass der IS die Aufgabe zu sehen schien, die Kulturdenkmäler zu zerstören oder sie außer Landes zu schaffen. Dazu sagte er nichts.

    Aber er meinte: Genau "das" stünde im Koran. Wir sollen angeblich sogar schon einmal "weiter" als heute gewesen sein.

    Was wäre denn, hätten wir eine gemeinsame und verbundene Geschichte, die anders verlief, als uns bisher "klar" war?

    Kämpfen dann vielleicht ALLE für einen Irrtum?

    Darauf konnten wir uns einigen, niemand habe keine Fehler begangen. Als ich dann die Vergebung als Mittel vorschlug, den Kreislauf von Rache, Mord und Vergeltungsnotwendigkeit verlassen zu können, sah ich "aufsteigen", was diese Forderung ansprach. Wie auch in Frankreich, Spanien, England, Deutschland, Griechenland, Italien und auf der anderen Seite des Mittelmeers steigt das, was unter der Oberfläche notdüftig verborgen lag, wie ein Spiegelbild aus dem Dunst der Geschichte wieder auf.

    Doch es gibt Details, die auf eine Wiederholung der Form einer identischen Illusion hindeuten. Eines ist klar:

    WIR verstehen nicht, was uns in der Bibel gesagt werden will. Der Vatikan tritt als "Zensor" auf, doch trotzdem gibt es einige Hinweise, die nicht entfernt wurden und zumindest Anlass zur "Nachfrage" böten, falls Wissen gesucht werden wollte. Nicht umsonst hat Aerolith sich lange mit dem Thema beschäftigt und wäre dahingehend sicher besser bewandert.

    Was wäre, wenn wir alle belogen wurden, was unsere "Familiengeschichte" betrifft? Vielleicht sogar aus DEM GRUND, uns sonst höchstwahrscheinlich berechtigt geweigert zu haben, diesen Schwachsinn "freiwillig" zu wiederholen?

    Bei Blavatski finde ich gerade "Die Entwicklung der Menschheiten in der vierten Runde" (der fünften Menschheit). Sinngemäß zitiere ich mal das, was daraus über die aufsteigenden und absteigenden Zyklen JEDER RUNDE zu sagen wäre:

    Im "absteigenden Zyklus" findet eine Evolution der physischen und intellektuellen Natur statt, die mit einem schrittweisen Rückgang der Geistigkeit einhergeht.

    Im "aufsteigenden Zyklus" wird von der RE-Evoöution oder Rückkehr der Geistigkeit gesprochen, die mit einer allmählichen Abnahme der stofflichen 'Gebundenheit des Geistes und blosser Intellektualität gesprochen.

    Einigen konnten wir uns zumindest darauf, nicht die ganze Wahrheit zu kennen, was das betrifft, was uns "unsere" jeweiligen "religiösen Oberhäupter so an "verschiedenen Wahrheiten" präsentieren.

    Ich höre dieses und jenes und kann im Prinzip daraus nur ableiten, die Wahrheit nicht zu kennen. Doch alle Entscheidungen gründen doch auf der Überzeugung, die Wahrheit schon zu kennen. Kämpfen wir am Ende für eine uns allen unbekannte Wahrheit?

    Hat Igor Ego "die Welt schon einmal auf dem Gewissen gehabt"? Ist Igor ein Serientäter, der uns "seine" Geschichte daher zu verschweigen gezwungen ist? Denn er weiß ja, wie wir über Mörder denken...

    Ist Igor die Wurzel der künstlichen Angst? Dann wäre unser "Verhalten" erklärbar und auch, warum wir "die Geschichte von IGOR EGO" nicht hinterfragen. Ja, der Glaube an die Besonderheit der "besseren Lüge" erzeugt immer wieder eine Welt, die niemandem wirklich gefällt.

    Leider konnte ich mir seinen Namen nicht merken. Doch für diesen Menschen war die Schuld wirklich, wie die Schuld für jeden wirklich scheint, die hier im Westen Opfer eines Kampfes werden, den sie aus Gründen führen, die niemand wirklich begründen könnte.

    Dass dem Kampf entronnen werden muss, wollen wir wirklich "etwas dabei gewinnen", war uns beiden klar. Mit "Vergebung" habe ich jedoch ein rotes Tuch hochgehalten, das Gleiche gilt hier bei uns. Wer Vergebung für Terroristen und Mörder fordert, muss verrückt sein. Doch ist es nicht eher verrückt, einen Krieg zu führen, den uns "die Geschichte des Mordens" aufzwingt, weil es die Geschichte des Egos ist?

    IS Lüge nicht ein Verhaltensmuster, das, einmal "in den Raum geworfen", immer dazu zwingt, das Lügen fortzusetzen?

    Wenn Sunniten, Schiiten, Juden und Christen allesamt von Igor Ego bezüglich des "Alibis" getäuscht wurden, kann man auf den Gehilfen des Egos nicht mehr kommen. "Wie", sagte IGOR bei seiner Vernehmung, "wie soll ich der Mörder sein? Es gab doch gar keine Zeit, in der ich hätte schon der Mörder sein können..." Ein perfektes Alibi...

    Einen Krieg zu führen, der nur Verlieren kennen kann, ist zumindest nicht wirklich vernünftig.

    Der Fall mit dem Fall ist insofern auch ein Hinweis auf die zu Ende gehende, absteigende Entwicklung, was ja Hoffnung zur Re-Evolution bietet. Re-evolution oder Revolution? Was könnte Igor helfen? Denn klar ist, IGOR ist TEIL von uns. Wir können ihn nicht dissoziieren und dann ist er "weg". Wir sehen ihn ja nicht einmal...

    Es könnte jedoch sein, dass Igor Ego die physische und intellektuelle Entwicklung angschoben hat, wobei nunmehr die psychische und geistige Reorganisation anstehen könnte... Zusammen betrachtet würde es "Sinn" ergeben...
    Geändert von Michael (28.08.17 um 11:59 Uhr)

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