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Thema: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

  1. #51
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Selbstverständlich sind das Glaubenskriege, da kann Saulchen zappeln wie er will. Es zählen die Fakten...und nicht die im Vollrausch gewonnenen Erleuchtungen der 68er Maoisten...die Unrechtsregime...wie z.B. das in Nord-Vietnam unterstützten und gleichzeitig Demokratien bekämpften. Dass solche Leute anderer Meinung sind...das nehme ich maximal zur Kenntnis...messe dem aber keine Bedeutung dabei. Misst man diese Leute an ihren Taten...wozu ich grundsätzlich rate...dann wird es ohnehin komisch - siehe Joschka Fischer.

    Zitat anderedimension v. 28.12.2016

    In zwei Jahren wird es 500.000 Obdachlose in Deutschland geben...heute sind es 350.000...wobei die Dunkelziffer deutlich höher ist...da weibliche Obdachlose als solche oft gar nicht registriert sind...weil sie gegen "sexuelle Gefälligkeiten" mal hier und mal da Unterschlupf finden.
    Die Realität hat uns/mich eingeholt...es werden 1,2 Millionen Obdachlose sein - so die aktuellen Prognosen. Das Ergebnis "linker Politik"...denn Obdachlose werden vor allem dort "produziert"...wo rote oder rot/grüne Politik das Zepter in der Hand hat.

  2. #52
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Was Du bei den obdachlosen christlichen Hartz-Vierlingen ansprichst, ist eher die Folge des Umstandes, dass ein des Betruges verurteilter Personalchef eines äußerst unehrlichen Konzerns die Gesetze "stellvertretend" schreiben durfte. Natürlich ist die Hartz-Vier-Scheiße absolut verfassungswidrig, doch da traut sich keine Partei mehr ran und das Verfassungsgericht nickt den Schwachsinn ohne funktionierende Dienstaufsicht einfach ab....

    Worauf ich hinauswollte, ist eher, dass alle Religionssysteme das goldene Kalb anbeten und daher so kontraproduktiv wirken. Die Ideen und Gedanken im Kopf eines damaligen Personalvorstandes sind ebenso dem Götzen des bedingungslosen Profites geschuldet. Viele Obdachlose werden "produziert", indem "Sanktionen" verhängt werden, die oftmals rechtlich fragwürdig sind, "zunächst" jedoch zum Wohnungsverlust führen. Falls jemand dann drei Jahre Klageweg vor überlasteten Sozialgerichten übersteht und seine "Lebensberechtigung" zurückerkannt bekommt, gelingt es den Betroffenen selten, auf dem freien Markt wieder Zugang zum erlauchten Bewerberkreis zu finden.

    Ergebnis ist jedoch, nun für 1,2 Millionen Menschen nur noch die "Notfallversorgung" übernehmen zu müssen und die Krankenkassenbeiträge ebenso zu sparen wie die "Wohnkosten" der vom System Aussortierten.

    Es interessiert die Politik einfach nicht, was diese "Gesetze" bewirken. Armut, Wohnungslosigkeit, Mangelernährung und fehlende Krankenversicherung bilden zusammen eine tödliche Form von Gewalt. Eine tödliche und erbarmungslose Form von Gewalt, die eines dem Mittelalter entwachsenen Denksystems an sich fremd sein sollte. Diese Gewalt entsteht, weil darin vielfältige "Vorteile" gesehen werden, die an sich langfristig weitere Nachteile bewirken.

    Und es interessiert kein Religionssystem, was der Wille eines "Höchsten Wesens" wäre, welches vor fremde Karren gespannt wird. Es fehlt weiter an Achtung vor dem Leben im Gegenüber. Welche selektive Sichtweise gewählt wird, ist insofern bedeutungslos; niemals geht es darum, sich eine Lösung ohne Opfer vorstellen zu können. Welche Opfer, wann und wo billigend in Kauf genommen werden, das ist relativ egal. Irgendwann trifft das Geopfert-Werden alle.

    Politik opfert Bürger, Wirtschaft opfert Planet, Religion opfert Liebe, Menschen opfern ihre Mitmenschen und doch ist alles nur eine ziemlich schlechte Lösung für eine an sich unnötige Verhaltensvariante. Niemals wird derart erlangt, was eigentlich gesucht wird. Die Idee des Opfers, der Gedanke, nur der Verlust des Einen bedinge den Gewinn des Anderen, liegt dem Denksystem des goldenen Kalbes gestaltgebend zugrunde.

    1200 000 Menschen faktisch die Würde zu nehmen, kann nur ein langfristig wirksam bleibender Irrtum sein. Im "Bilanzierungszeitraum" von Wahlperioden zählen keine langfristigen Nachteile, sie werden daher vom Bürger ebenso leicht selektiv verdrängt, wie von Politik, Religion und dem, was früher einmal als Kultur bezeichnet wurde. Einzig die Wirtschaft hat die Ausrede, nur auf diesen Einzelbetrieb schauen zu dürfen und die gesamte Mitwelt auszublenden. Für Kultur, Politik, Bürger und Religionssysteme ist diese Entwicklung eher ein Armutszeugnis.

    Wo jedoch so oft auf den Islam herabgeschaut wird: Dort ist es für Wohlhabende üblich, jährlich 2,5% des Vermögens zu teilen. Würde sich die Vatikanbank daran erinnern, hätten wir etwas gelernt. Eine jährliche "Vermögenssteuer" von 2,5% auf die Kirchen- und Privatvermögen aller Globalbürger könnte uns hingegen allesamt vor der planetaren Wohnungslosigkeit bewahren. Die Formen des Opfergedankens sind vielfältig, die einfältige Ursache liegt darin begründet, im Ego-Mangeldenksystem gefangen zu sein.

    Es könnte weiterhin von ungeheilten Religionssystemen gesprochen werden, von ungeheilter Politik, betriebsblinder Wirtschaft, angsterfüllten Bürgern und einer Kultur, die ebenso dem Kommerz huldigt. Als globaler Systemadministrator künstlich gesteuerter Unzufriedenheit gilt für mich weiterhin die Werbeindustrie mit ihrem "Neuromarketing". Wobei die Frage, wie weit dieses gehen darf, nicht einmal gestellt wird.

    Die Schäden der künstlich gesteuerten, kollektiven Unzufriedenheit bewirken dann wieder Wachstum für den "Krankheitsmarkt". So könnten die Religionskonflikte eine Spiegelfechterei sein, die von den Priestern des goldenen Kalbes aufgeführt wird, über die angerichteten Schäden das unbegrenzte Wachstum zu generieren, das auf einem begrenzten Planeten anfänglich unmöglich bleiben wird. Es sind diese offenkundigen Dichotomien, die selektiv unbeachtet bleiben müssen, um keine kognitive Dissonanz zu verspüren und das jeweilige Denksystem hinterfragen zu müssen.

    Dumm ist eben, dass alle Egos glauben, schon zu wissen, was das geeignete Opfer als agemessene Antwort ist. Niemand stellt offene Fragen, daher macht Kommunikation in ihren bisherigen Formen an sich keinen Sinn mehr. Wir verschieben die Symptome, doch erkennen die "Krankheit" noch nicht wirklich.

    Vielleicht sollte eine "Bibel für Atheisten" geschrieben werden, das "Glaubenssystem" Atheismus mit den Dichotomien aller bisherigen relativen Religionssysteme zu vergleichen, was dann durch den Blick auf das "Glaubenssystem des goldenen Kalbes" in seinen "Glaubenssätzen" abzurunden wäre, um abschließend die individuelle Verfassung des Geistes in Ursache und Wirkung setzen zu können. Alle haben Antworten, aber die eigentliche Frage wurde verdrängt...

    Was war es, was wir vergessen wollten? Die Antworten des Egos wurden uns nun gegeben und offenbart. Was wäre die Antwort eines Geistes, der nicht in Fragmenten denkt und der Idee des Opferns abgeschworen hat?

    Die Idee des Opferns dreht sich im historischen Kreis und ist ein Standpunkt, von dem das Leben an uns vorbeizieht.

    1200 000 Menschen bar jeder Empathie für wachsende Barschaften zu opfern, zeigt auf, dass die Idee des Opfern keine Grenzen anerkennen wird, wie auch die Gier keine natürlichen Systemgrenzen akzeptiert. Empathielosigkeit ist immer auch ein Aspekt selektive Wahrnehmung. Da bröckelt die Maske des Humanismus und dahinter sehen wir die Wolfsaugen, die dem Tier Mensch im Ego-Denkmodus zu eigen sind. Das Tier im Menschen zu überwinden, wird durch den vorgeschobenen Humanismus der Priesterschaft des goldenen Kalbes nicht leichter. Nach außen schützt das Staatswesen noch einen Humanismus vor, der jedoch im nationalen Kontext schon lange über Bord geworfen wurde...

    Religionen begehen halt auch nur den Fehler, an die Möglichkeit der Veränderung des Geistes (und damit an gewinnbringenden Verlust) zu glauben. In einer Globalaufstellung wirksamer Kräfte liegt der Gedanke des "gewinnbringenden Verlustes" und damit des Opferns "gestaltgebend" ziemlich weit vorne...

    Wenn Verlust für den Geist als unmöglich einsortiert wird, verhalten sich irgendwann auch die relativen Religionen ihrer Ursache angemessen. Und die "Ego-Schöpfungsmythen" der Atheisten sind nicht wirklich frei von Dichotomien. Letztens kam mal ein Objekt aus einem anderen Sonnensystem vorbeigeflogen. Die Form dieses Himmelskörpers bewies erneut, bisher kaum wirklich etwas (von Gestaltgebung) verstanden zu haben. In Wirklichkeit beklagen wir die scheinbare Wirklichkeit unserer multiplen Realitäten, den unzähligen Enkelinnen von Großmutter Wahrheit, die mutterlos durch das Universum wandern. Die Mutter aller Gedanken ist die Liebe und eines wäre jeder Religion klarzumachen: der Name GOTTES ist LIEBE, nicht "Besonderheit". Im Kampf um Besonderheit und gedankliche Vorherrschaft bleibt Mütterchen Liebe auf der Strecke. Was für scheinbar getrennte Körper, Parteien, Religionen und unsere innere Zufriedenheit gilt, ist, dass wir im Kampf um etwas, schon verloren haben, was zu bewahren gesucht wurde.

    Was wäre zu bewahren? Das Mitgefühl mit 1,2 Millionen Menschen? Kann Mitgefühl hingegen selektiv sein? Selektives Mitgefühl ist immer Hass und die Schalen des Zorns sind randvoll damit angefüllt. Es ist der Zorn darüber, dass wir dem Glauben anheimgefallen sind, das innere Himmelreich könne einen Verlust erleiden oder uns gar entrissen worden sein. Das ist wohl das Trauma aller Religionen, die daher Ego-Schöpfungsmärchen sind. Ein Universum aus dem Nichts uns ohne eine Ursache... Wer glaubt sonst noch an den Weihnachtsmann? Sie haben nicht, was sie geben wollen. Warum? Weil es als abwesendes "Fernziel" betrachtet wird, statt als schon gegebene Gabe.

    Mit der erzwungenen Ausblendung von Mitgefühl im gelebten Alltag geht hingegen die Verrohung einher, die dann wieder "Schadensereignissse" hervorruft und den Ausgangszustand empfundener Angst wiederum verstärkt. Ist Angst dann nicht die Folge zuvor ausgeblendeten Mitgefühls? So müsste dann die Einblendung von Mitgefühl zu liebevollem Verhalten führen. Die verschiedensten bisherigen temporären Denksysteme führten nicht zu einem Verhalten, in dem Mitgefühl nicht selektiv betrachtet werden musste. Das sind dann die "Notwendigkeiten", in denen die Wahrheit dem geopfert wird, was scheinbar nicht umgangen werden kann.

    Wenn es jedoch nicht möglich ist, die Opferung von 1,2 Millionen Menschen zu umgehen, ist die Sicherheit derer, die dieser Opferung entgangen sind, eine recht trügerische Hoffnung. Es verstärkt jedoch wieder die Angst, die uns dazu bringt, all "das" nicht zu hinterfragen und schon gar nicht die Grundidee dahinter...

    Was hingegen die angenommene Allokationsfunktion des ungeregelten Marktes ad absurdum führt, ist die Tatsache, dass in vielen verlassenen und abgehängten Regionen günstiger Wohnraum (sowohl für Wohnungslose wie für Asylsuchende) vorhanden wäre. Wir haben eine Million Asylsuchende aufgenommen und dabei annähernd die gleiche Zahl Wohnungsloser in Kauf genommen. Diese wertselektiven Unterschiede zeigen einen inhumanen Humanismus auf. Für Humanität wird Inhumanität in Kauf genommen.

    Eine Dichotomie in sich selbst, auch die Glaubenssätze der Atheisten.
    Geändert von Michael (23.12.17 um 20:04 Uhr)

  3. #53
    Klaus Norbert.
    Laufkundschaft

    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Zitat anderedimension v. 28.12.2016

    Die Realität hat ... mich eingeholt...es werden 1,2 Millionen Obdachlose sein - so die aktuellen Prognosen. Das Ergebnis "linker Politik"...denn Obdachlose werden vor allem dort "produziert"...wo rote oder rot/grüne Politik das Zepter in der Hand hat.


    Es werden ...? Prognosen ... die Realität? Das ist doch Unsinn.

    Es waren 2016 angeblich unter 900.000 lebende Menschen.


    Laut folgendem Artikel einer mutmaßlich seriösen Quelle besteht ein großer Teil der lebenden Obdachlosen aus Flüchtlingen, beziehungsweise Weltbürgern.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...chtlinge-armut

  4. #54
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Ist es denn dann besser, wenn man Weltbürger oder Flüchtling ist und wohnungslos? Daneben wäre der "Unterschied" zwischen 900 000 und 1200 000 relativ unerheblich, da es sich um eine fortlaufende Entwicklung handelt. Allein die Verlaufskurve abzuschwächen, würde immense Anstrengungen erfordern.

    Wer das Opfer ist, macht keinen wesentlichen Unterschied. Ob Flüchtlinge aussortiert werden, Weltbürger oder frühere Inländer, in jedem sehen wir eine Zahl und nicht den Menschen, in dessen Schuhen wir nicht durch das Leben gegangen sind.

    Mag es viele Gründe geben, die dazu führen, dass die Seele ihren Zufluchtsort verliert, die derzeitigen Umstände in den Parks der Städte und an den Treffpunkten sind eines Gemeinwesens unwürdig, das nach außen einen modernen Humanismus zur Schau stellt, aber offensichtlich nach innen recht inhuman und empathielos vorgeht. Jedes Denksystem opfert immer alle anderen, jedes Denksystem spiegelt einen Absolutismus und damit das, an was man glauben mag.

    Es wäre Zeit für eine Idee, die sich nicht daran misst, wie hoch die vergleichenden Opferzahlen dabei ausfallen.. Bedenke mensch, wie er sich fühlen würde, heute eine Heilige Nacht unter Sternen verbringen zu müssen. Ob nun Moslem, Jude Atheist oder Christ - es bleibt einfach Mist, in Ställen oder unter Brücken das Fest der Liebe zu erleben und von draußen auf die Fenster zu schauen.

    Die erlernte Selektivität, Menschen nicht mehr als Teil der Gesellschaft anzuerkennen, bedingt den zunehmenden Empathieverlust. An Weihnachten füg ich mal hinzu, dass dem in Europa erst so ist, seit die Kirchen die Lüge zum Broterwerb "heilig" sprachen. Ehrlich ist, wer erkennt, dass das Leid der anderen auch immer in uns wirksam wird. Auch wenn wir schnell wegblicken und nicht darüber nachdenken, wer den Menschen im Gegenüber verleugnet, verleugnet damit auch sein SELBST.

    Beim Angraben der Glaubenssätze auch der Atheisten könnte am Fest der Liebe bemerkt werden, wie ALLE an eine nicht materielle Kraft glauben. In wertselektiven Opferzahlenvergleichsdenkspielen wird sie hingegen vom Thron gestoßen. Jede Lüge ist ein bewusstes Opfer an der Liebe. Und es ist eine Lüge, wenn wir behaupten, das Leiden der anderen sei nicht das Unserige. Wir erfahren die Wirkungen unserer Gedanken halt nicht allein...

    Weiterhin betrachten wir nur die Symptome der Intransparenz, dem Glauben, die Lüge könne verborgen bleiben. Denn das muss die Politik wohl tun, wenn sie allen Ernstes über weitere 200 000 Wohnungssuchende pro Jahr nachdenkt, ohne die schon bestehenden Folgen zu bedenken. Eine Zeltstadt vor dem Parlament könnte hilfreich sein, den Fokus darauf zu richten, was dem Menschen wirklich wichtig ist: Ein Überbau über dem Kopf, physisch, emotional, mental und an Tagen wie diesen, auch spirituell, ist jedes Menschen Menschenrecht.

    Was eine Nacht erst heilig macht, ist immer eine Idee und daraus folgende Gedanken, die mit dem Urheber dieser Idee verbinden, da sie geteilt wird...

    Daher mal allen Religionen eine Heilige Nacht, ebenso den Atheisten und natürlich allen Wohnungslosen. Es könnte von 7,8 Milliarden geistig Wohnungslosen gesprochen werden, seit die Lüge des "gewinnbringenden Verlustes" zur angewandten Kirchen- und Staatsdoktrin wurde.

    Wie verlogen wir wirklich sind, wird daran deutlich, dass das Land mit den global am stärksten gestiegenen Rüstungsexporten, nämlich WIR mit 6,6 %, gleichzeitig immer größere Anstrengungen unternehmen muss, die global wirksamen sozialen Folgen in irgendeiner Form (von inhumanem Humanismus) zu kompensieren.

    Wirksame Menschlichkeit, also aus innerem Antrieb heraus, "human zu sein", kann nicht selektiv betrachtet werden, denn das ist schon Inhumanität.

  5. #55
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Ich sprach von Obdachlosen - und nicht von Deutschen, Klaus Norbert. Es sind Menschen...für die wir keinen Platz haben. Nationalität und Herkunft spielen da zunächst mal keine Rolle. Nicht jeder Wohnungslose wird auch als Obdachloser erfasst - und nicht jeder Obdachlose lebt auf der Straße. Und ja...einige von ihnen hätten die Möglichkeit in einem Wohnheim für Obdachlose zu nächtigen...aber gerade die Wohnheime nehmen diesen Menschen oft den lesten Rest ihrer Würde...weshalb sie "freiwillig" die Straße wählen. Mit Romantik...wie so mancher glaubt...hat das aber rein gar nichts zu tun. Viele Mädchen und Frauen...die sich von Unterkunft zu Unterkunft bumsen...werden statistisch nicht als wohnungslos erfasst.

    Fakt ist, dass wir nicht für alle Menschen eine Wohnung haben...alleine schon deshalb nicht Millionen von Menschen aufnehmen können. Schon vor der Flüchtlingskrise fehlten ca. 400.000 Wohnungen...jetzt fehlen 2 Millionen. So schnell und viel kann man gar nicht bauen...um daran etwas zu ändern. Wenn jetzt noch der Familiennachzug kommt...wird das das für weitere hunderttausende von Deutschen die Obdachlosigkeit bedeuten...denn im Gegensatz zum Deutschen..bekommt der Flüchtling eine Unterkunft garantiert. Durch die Verknappung des Wohnraumes werden die Mieten weiter explodieren - was für viel Deutsche das Aus bedeuten wird. Der Flüchtling muss sich wegen den Mietpreisen keine Gedanken machen.

    Wir reden jetzt "nur" von Wohnungslosen - und noch nicht von den fünfköpfigen Familien...die auf 40qm leben. Wir reden auch noch nicht von den hunderttausenden fehlenden Kiga-Plätzen...die deutsche Kinder den Flüchtlingskindern opfern müssen. Das sind Tatsachen...mit denen man sich eben auch befassen muss.

    Es gab im Jahr 2017 eintausendzweihundert Gerichtsverfahren gegen mutmaßliche Terroristen...davon eintausend wegen islamistischem Terror. Diese Terroristen sind nicht obdachlos - und ihre Kinder alle in Tagesstätten untergebracht...denn sie werden den deutschen Kindern vorgezogen.

    Die Obdachlosen sind nur die Spitze vom Eisberg. An der Entwicklung der Obdachlosigkeit lässt sich die gesamtgesellschaftliche Fehlentwicklung aber ablesen.

    Die Politik treibt es auf die Spitze...merkt dabei nicht...dass wir...was die Entwicklung betrifft...nicht weit von den 30er Jahren entfernt sind. Man reizt und überstrapaziert die Nationalisten...bis diese dann um sich schlagen und das Heft des Handels in die Hand nehmen.. Und so wird es auch kommen - denk an meine Worte.

    Die Flüchtlinge, von denen 95% gar keine Flüchtlinge sind, sollen ihre Ärsche in Bewegung setzen und in ihren eigenen Ländern etwas aufbauen, umbauen,...oder sonst was ändern - so wie wir Deutsche das 1945 gemacht haben. Natürlich ist es bequemer hierzubeiben und sich durchfüttern zu lassen. Die Politik ist ja angeblich überrascht...dass nur so wenige Flüchtlinge vom Angebot der finanzierten Rückwanderung Gebrauch machen. Wers glaubt wird selig...denn das war abzusehen. Der Deutsche wird Tag für Tag verarscht...und die meisten merken es immer noch nicht. Aber es werden immer mehr - die Österreicher sind da schon einen Schritt weiter. Das ist die Ironie der Geschichte...denn schon einmal.....

    Wir haben nach dem 2. Weltkrieg schon einmal Millionen von Flüchtlingen aufgenommen...aber das waren unsere Leute...das waren echte Flüchtlinge - sie sahen aus wie wir, dachten und fühlten wie wir, achteten unsere Gesetze...sie waren ein Teil von uns und packten auch mit an - nicht nur mit an...ohne sie hätten wir es gar nicht geschafft das Land wieder aufzubauen. In den 80ern holte Kohl dann die Russland-Deutschen nach Hause...jeder von ihnen bekam 25.000 DM Starthilfe und einen Baukredit zu einem deutlich niedrigeren Zins...als ihn die Deutschen bezahlten. Diese Menschen sahen immer noch aus wie wir, dachten und fühlten wie wir...achteten unsere Gesetze, brachten sich ein und wurden zu einem wertvollen Teil unserer Gesellschaft. Die heutigen Flüchtlinge sehen nicht aus wie wir, sie denken und fühlen nicht wie wir...sie achten nicht unsere Gesetze -und sie packen nicht mit an...sondern sie zerstören.

    Die Berliner Polizei fahndet seit ein paar Tagen öffentlich mit Fotos nach einer 10 bis 12-köpfigen Gruppe...die bereits im Mai einen Obdachlosen brutalst misshandelte. Diese Männer sind auf den Fotos leicht als Araber auszumachen. Solche oder ähnliche Übergriffe finden fast jeden Tag statt. Obdachlose bedauern...gleichzeit aber die Einreise von solchem Gesocks zu befürworten...das ist Heuchelei pur....das ist das Allerletzte. Und ich sehe sie schon vor mir...die Bachblütenteetrinker in ihren Strickpullis mit Weihnachtsmotiv...wie sie sich an der Festtafel gegenseitig für ihre Wohltaten auf die Schulter klopfen. Dumme Ar..... sind das...sonst nichts.
    Geändert von anderedimension (25.12.17 um 09:21 Uhr)

  6. #56
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Danke für Deinen Hinweis auf die eigentliche Ursache der Entwicklung:

    Das Grundgesetz hat einen Konstruktionsfehler: Nehmen wir ein Szenario an, in dem über weitere Jahrzehnte Asylsuchende "produziert" werden, weil die Rüstungsexporte weiter als "staatstragend und systemrelevant" eingestuft werden, obwohl sie dieses HIER nicht sein dürften. Um also der Wirtschaft zu Wachstum zu verhelfen, wird in Kauf genommen, dass die Folgen dieser Entscheidung dazu führen kann und dies beweisbar tun wird, dass am bitteren Ende aller systemrelevant "notwendigen" Rüstungsexporte so viele Asylsuchende aufgenommen werden müssten, wie unsere Industrie Flüchtlinge produziert.

    In dieser Situation der asylsuchenden Gruppe eine Wohnung zu garantieren, führt zum verfassungsrechtlich relevanten Punkt:

    Es kann nicht mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar sein, dem Einen das Recht auf eine Wohnung einzuräumen und dem Anderen dieses Recht zu verwehren. Entweder haben ALLE ein Recht auf ein Dach über dem Kopf oder eben niemand. Wenn das Asylrecht in seiner jetzigen Form dazu führt, dass im Zweifel der Staat selbst die horrendesten Mieten auf einem immer härter umkämpften Wohnungsmarkt zahlen muss, seiner Verpflichtung nach Grundgesetz nachzukommen, und KEINERLEI Verpflichtung gegenüber den vorherigen Bürgern besteht, leben bald die früheren Inländer auf der Straße, die von den Preisen überfordert sind, die der STAAT zur Verdrängung seiner eigenen Bevölkerung zahlen muss.

    Wenn schon Hartz IV ein Geschenk an die Immobilienwirtschaft war, sehen wir hinter der Forderung der Kirchen nach Familiennachzug ebenso die Idee des Nutzens steigender Immobilien- und Mietpreise: Die Kirchen sind Besitzer vieler Ländereien, Immobilien und Armutsindustrien und schaffen sich so ihren eigenen Bedarf.

    Der Staat ist durch das bestehende Grundgesetz gezwungen, seine eigenen Bürger "auszuschaffen", denn wir werden es nicht schaffen, die Kriegsgründe und Asylursachen zu verringern, wenn wir Rüstungsexportweltmeister bleiben müssen, all die sozialen Kosten des Rüstungsexportes noch zu bewältigen.

    Wenn Trump nun neue Asylgründe zu schaffen versucht, dann natürlich, um die Rüstungsindustrie in den USA wieder "great" zu machen. Zu der Zeit, als Amerika great war, arbeitete die HÄLFTE aller Wissenschaftler in den USA für den "militärisch-industriellen Komplex". Will seine Rüstungsindustrie "greater" werden, was sie ja muss, werden unsere Asylzahlen daher zwangsläufig ansteigen. So werden die Gewinne der Konflikte ins Unternehmenssteuerbilligland USA gezogen, die Kosten der Wachstumskriege jedoch in Europa ausgelagert, das dann in gleich zweierlei Hinsicht "wettbewerbsbenachteiligt" im internationalen Vergleich der Investoren dasteht: Die Industrie wird in einem unlauteren Steuerwettbewerb in die USA gelockt, der erneut mit Gewinnen aus Kriegen bezahlt wird, die erst geschaffen werden müssen. Und jeder Marktteilnehmer hier wird von den Belastungen nicht ausgenommen sein, die wir durch diese Kriegstreibertaktik der USA ermöglicht wird, die jedoch nur das tut, was wir bisher am besten "konnten": Mittel der Zerstörung produzieren. Dein Vorwurf geht also auch wieder mit an uns selbst.

    Da sind wir - alle Jahre wieder - bei der Aufhebung des Goldstandards angelangt, mit der die Festtafel damals einmal begann. Die Kriegskassen waren schon leer und selbiger eben noch nicht vorbei. Investoren in Agent-Orange wurden von den Bildern abgeschreckt, die sie erstmals live im Fernsehen verfolgen durften.

    Hier wurde die RAF aus der Taufe gehoben, weil ein Polizist einen Märtyrermythos ermöglichte. Ohne die Aufhebung des Goldstandards wäre diese letale Milchmädchenrechnung schon Anfang der Siebziger gescheitert. Alfred Herrhausen, der ganz bestimmt kein Systemfeind der RAF war, verwies schon damals auf die heute bei uns wirksam werdenden sozialen Lasten der Gewinne durch "Verluste". Dieser weitsichtige Mensch hat an sich das Gleiche gesagt, was die RAF an sich meinte. Unter all diesen Talaren und merkwürdigen Gewändern, in denen die Idee des "gewinnbringenden Verlustes" wirksam war, steckt der Muff und Schrecken tausender in Gier vertaner Jahre.

    Ein "denkender Investor" würde jetzt natürlich in die Kriegsindustrie derer invetieren, die das goldene Kalb schon verteilen, bevor es geschlachtet wurde. Andererseits ist zu beobachten, wie Totgesagte oftmals länger leben, als denen lieb ist, die auf ihren Untergang setzten. Es gibt da ja verschiedene Sichtweisen auf das, was in und um Jerusalem herum geschehen könnte. Ideen gewinnen auf der geistigen Ebene die Oberhand und bis die Wirkungen sich physisch zeigen, sind zuweilen Jahre des Trübsals scheinbare Realität, obwohl auf der Entstehungsebene die Ursache schon berichtigt wurde. Dahingehend könnte das scheinbare Geschehen auch als eine Art "Heilkrise" aufgefasst werden, biis die Quelle der gesellschaftlichen Selbstheilungskräfte dort verortet werden, wo sie gefunden werden können: Im verbindenden Mtgefühl mit allem, was lebt. Das ist eigentlich schon wieder aus dem Buddhismus geklaut..

    Ob es den Investoren gelingt, bar jeden Mitgefühls, die lockenden Gewinne aus ungeführten Kriegen zu sehen und die Folgen zu übergehen, ist beim "Verhalten" der ungeheilten Kirchen fraglich. Der Verrat an der Liebe fand hingegen wesentlich früher statt, als die "größte Gelddruckmaschine aller Zeiten", der Vatikan, daran erinnert wurde, welche Schüssel sie verbargen, für den Ort, an den sie selbst nicht eintreten wollten...

    Als die Templer damals "verrichteter Dinge" aus Jerusalem wieder aufbrachen, machten sie sich zumindest gleich nach Rom auf. Wurde mit den Märchen abgerechnet, die uns aufgetischt wurden? Eines ist jedoch sicher: Hätten Maria-Magdalena und Jesus CHRISTUS damals Kinder gezeugt, wären diese direkten Nachkommen heute im gesamten Genpool der Menschheit präsent, was wohl das größte Weihnachtsgeschenk wäre; und, völlig unabhängig von allen äußeren Merkmalen, ein im Geist verbindendes Element. Und es wäre echt unwahrscheinlich, anzunehmen, die Lehre der Liebe hätte keinen Ausdruck gefunden. Es wurde genetisch verankert, was damals gesagt, doch noch nicht verdaut werden konnte. Von wie vielen Fischen und Broten wurde gesprochen? Wir alle müssten wohl den Widerstand gegen eine "andere Wirklichkeit" aufgeben, als unsere gewählten selektiven Realitäten uns bisher zeigten. Und der Papst kann schlecht sagen, die ganze Zeit verschwiegen zu haben, was ohnehin nicht unter den Teppich zu kehren war. Aus dieser verzerrten Perspektive könnten einige Verfolgungen und Terrorwellen des Vatikans als Fehler erkannt, aber nicht als Sünde bewertet werden. Das Brot brauchte Zeit, verdaut zu werden und der Fisch Zeit, sich im Meer der genetischen Möglichkeiten heimisch zu fühlen.

    Es könnte sogar sein, dass wir vom Islam erfahren könnten, was uns der Vatikan verschwiegen hat. Doch wir halten es nicht für möglich, etwas nicht gewusst zu haben. Selbst wenn ein Papst mal die Wahrheit sagen wollte, er stünde ganz bestimmt sofort für den Rest seines Lebens unter einem "Hausarrest"...

    Dann könnte jedoch tatsächlich der Islam mit der These richtig liegen, im christlich-geistigen Oberstübchen müssten mal drei Schwestern Hausputz machen...

    Die Idee in ihrem Kopf, durch Elendsverwaltung den organisatorischen Egoerhalt zu sichern, bedingt die Verleugnung des SELBST, bevor der Hahn auch nur ein einziges Mal kräht. Wie könnte Profit damit gemacht werden, die Idee zu teilen, dass das Himmelreich in uns heranwächst und gedeiht? Trotz aller Verfolgungen und künstlich geschaffener Konflikte ist der Baum des Lebens unentwegt gewachsen und zeigt genau das, was als Möglichkeit schon im Samen vorhanden war.

    Es war unmöglich, diesen Baum am Wachstum zu hindern, das waren nur dumme Träume von kleinen Kindern. Es wurden manche Äste gewaltsam abgeschlagen und wieder andere wollten nicht mehr wachsen, doch die Wurzeln blieben davon unberührt und brachten immer mehr Nahrung zum Stamm herauf. Man sollte auch der ungeheilten Kirche vergeben, aber ihnen dringendst die globale Kontovollmacht entziehen und die Ländereien der Allgemeinheit zurückzugeben, der sie seit dem Mittelalter entwendet wurde. Nach noch mehr Elendsverwaltung durch eine profitorientierte Armutsindustrie zu rufen, entlarvt den Bock als Gärtner für die Nationalkonservativen, die auch damals die Kirche mit ins Boot holte und für "Deutschland first" bei Waffenverkäufen eintraten...

    Die Frucht vom Baum der Erkenntnis, die Einsicht in die untrennbare Einheit des Lebens, wird "erkauft", indem uns die Theorie des Egos - vom scheinbar getrennten Leben des Bewusstseins - als untragbarer Verlust für das Selbst selbst erscheint. Wir haben uns für die Erkenntnis geschämt, geglaubt gehabt zu haben, dass GOTT uns etwas nicht gegeben hätte. Als wir dann nichts fanden, was wir nicht schon hatten, guckten wir blöde aus der ungetragenen Wäsche und erfanden sogleich die Angst vor Strafe und die Scham dazu. Nee, das war halt nur die Idee, dass wir etwas nicht hätten, was die Mangelgedanken letztlich bewirkt.

    Die "Frucht" könnte als der Ego-Verstand gesehen werden, der ohne GOTT versucht, zu denken, und manchmal auch, um zu sein. Sich in diesem Ego-Traum des Wiedergewinnens scheiinbar verlorener Erkenntnis durchaus verlaufen zu können, war der Preis für die Erkenntnis, ALLE GABEN unseres Vaters bekommen zu haben. Wir wollten das einfach nicht glauben. An sich ist es der einzige Weg, keinen Streit aufkommen zu lassen, wenn jeder alle Qualitäten und Eigenschaften besitzt und niemand einen schöpferischen Geistesmangel bsesitzt.

    Wie wir alle wissen, sind es gerade die Definitionen fehlender Eigenschaften, die den besten Weg abbilden, einen Streit vom Zaun zu brechen. Was an Weihnachten naütrlich bedeutet, wir regen uns nicht aus dem Grund auf, den wir wirklich meinen. Wir regen uns immer noch auf, weil wir aus der Einheit mit dem Leben in die Illusionen des Verstandes "gefallen" sind, der Dinge auf seine selektive Art und Weise wahrnimmt. Wie mein Ego sich die Welt zurechtbiegt, ist es überall, wo Geist denkt, er könne ohne das Bewusstsein denken, das wir alle mit dem einen Leben teilen. Das Leben besitzt ein kollektives Gesamtbewusstsein. Dieses in der selektiven Wahrnehmung verloren zu haben, war die Folge der Entscheidung, die Erkenntnis als nicht gegeben anzusehen. Mehr muss dann doch auch nicht berichtigt werden. Definieren wir die Wahrheit als abwesend, ist sie eben jetzt nicht in unserem Geist wirksam, aber daher ja nicht weg...

  7. #57
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Warum es auch mal passt:

    Die "neuen Nachbarn" meiner Mutter...eine vierköpfige...afghanische Familie...geben sich große Mühe ein anerkannter Teil unserer Gesellschaft zu sein. Sie sind Christen und somit auch "echte" Flüchtlinge. Obwohl sie erst ein paar Monate in Deutschland sind...können sie sich schon gut in unserer Sprache verständigen. Beide Eltern haben in Afghanistan studiert - was sie studierten...das weiß ich (noch) nicht. Sie sind meiner Mutter gegenüber freundlich, höflich und aufmerksam. An Nikolaus stellte meine Mutter (so naiv wie sie ist) den Kindern Nikoläuse aus Schokolade und andere kleine Geschenke vor die Tür. Seitdem schenkt der Afghane meiner Mutter alle paar Tag eine Rose.

    Diese Menschen sind dankbar mit ihren Kindern in einem sicheren Land sein zu dürfen - in einem Land, das ihren Kindern Perspektiven bietet. Sie sind gebildet und sie sind Christen. Ich kenne persönlich niemanden...steht er von seiner Gesinnung her auch noch so weit rechts....der solchen Menschen nicht helfen möchte. Diese Afghanen wissen, dass sie als Flüchtlinge zunächst mal eine Bringschuld haben - den Willen und die Bereitschaft meine Gastgeber, ihre Gesetze und ihre Kultur zu achten. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber dennoch viel zu selten der Fall. Ihre Bildung in Kombination mit ihrem christlichen Glauben machen die Integration zu einem leichten Spiel. Das Gros der Flüchtlinge ist muslimisch und ungebildet, das macht es ihnen fast unmöglich sich anzupassen. Und es ist nun mal so, dass ich mich meinem Gastgeber anpassen muss - und nicht umgekehrt. Wenn ein deutsches Unternehmen Mitarbeiter in ein asiatisches Land entsendet...dann werden diese Mitarbeiter mit den Sitten und Gepflogenheiten dieses Landes vertraut gemacht - sie werden über Wochen und Monate gründlich geschult. Schließlich will man ja etwas von diesen Menschen - man will ihre Aufträge...mit ihnen Geschäfte machen. Wenn die Flüchtlinge zu uns kommen...dann wollen sie auch etwas von uns. Sie wollen den Schutz unserer Verfassung geniessen - eine Verfassung, die ihnen die Freiheit schenkt. Sie wollen essen...wohnen und ihre Kinder in eine Schule schicken. Dass wir ihnen das bieten können, das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir haben uns unsere Verfassung hart erarbeitet, sie mit Lehrgeld und unserem Blut bezahlt. Der Islam aber respektiert keine andere Verfassung - für ihn ist der Koran das Gesetz der Gesetze. Zwei Drittel der hier lebenden Muslime sehen das so...weshalb sie unintegrierbar sind...und es auch nicht verdient haben unseren Schutz zu geniessen. Um das eine Drittel aber sollten wir uns kümmern - das ist aber nur dann möglich...wenn wir die anderen zwei nach Hause schicken.

    Der Islam ist nicht nur eine Religion, er ist auch ein Kulturgesetz - das kann man respektieren, darf es aber in unserem Land auf keinen Fall akzeptieren. Sie können tun was sie wollen, aber nicht bei uns. Die Muslime...die ich kenne...sehen das übrigens auch so.

    Ich werde demnächst das Gespräch mit dem Nachbarn meiner Mutter suchen und ihn fragen wie er das sieht - und glaube seine Antwort bereits zu kennen. Sind es nicht gerade diese Menschen...die darunter leiden...dass wir nicht unterscheiden?!
    Geändert von anderedimension (26.12.17 um 09:31 Uhr)

  8. #58
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Es sind aber gerade diese "Unterscheidungen", die der Humanität den Stempel der Inhumanität aufdrücken. Nach unserem Gesetz ist jeder Mensch vor dem Gesetz gleich. Da kann es nicht richtig sein, einem Teil in diesem Rechtsgebiet das Recht auf Wohnen zu garantieren und dadurch einem anderen Teil derselben Bevölkerung dieses Recht - in zunehmbarem untragbaren Ausmaß - zeitgleich nicht zu gewähren.

    Was hier nicht "passt", sind eher diese willkürlichen Unterscheidungen, die im Prinzip einem Kastenwesen gleichen und relative, also abgestufte Menschenrechte gewähren. Wenn jetzt der 58-jährige Deutsche, der wohl zeitgleich einen "Anschlag" auf die CDU-Parteizentrale und das SPD-Haus mit seinem vermeintlichen Suizid verbinden wollte, in der Kaste lebte, denen der abgestufte Arsch auf gedankliches Grundeis ging, kommen wir beim Hauptproblem an:

    Immer, wenn wir Menschen in für sie lebensbedrohliche und menschenverachtende Lebensumstände "abschieben", führt dieser Angriff auf sie - durch abgestufte Daseinsrechte - zu einem weiteren Trauma, das nach "Kompensation" durch Angriff ruft und das die "Innere Sicherheit" gefährdet. Es ist jedoch schön, wie sich dennoch Freundschaft zwischen den Menschen entwickeln kann. Wenn der Fremde im Herzen ankommt, ist er kein Fremder mehr. Für die Herzlichkeit spricht international das Symbold der Rose.

    Aber es bleibt bei meiner Einschätzung, dass die Verfassung einen "Webfehler" enthält. Wenn ich mal den Papst mit ins Boot hole, der meinte, es wären "die Schlepper", die die Flucht bedingen würden, dann muss ebenso auf die Kriegsgewinnler geschaut erden, will nicht wiederum URSACHE und WIRKUNG auf den Kopf gestellt werden. Da steht in unserer Verfassung eindeutig, dass wir dem Frieden und nicht der Rüstungsindustrie zu "dienen" haben. Der Rüstungsindustrie zu dienen und dabei die vorliegende geostrategische Situation miteinzubeziehen würde bedeuten, dass wir den "Marktanreiz" erkennen, der die Kriegsstürme von den Kriegstürmen herab als "notwendig" erscheinen lässt. Wir sind also Spielball der Entscheidungen der amerikanischen Rüstungsindustrie, wieviel Absatzmarkt sie erschließt, dem Angebot eine Nachfrage zu verschaffen. Wären die historischen Waffenausgaben jemals für langfristig positiv wirksame Infrastrukturvorteile eingesetzt worden, könnten wir heute schon in einer Welt leben, die dem, was wir wirklich wollen, schon recht nahe wäre.

    Nehmen wir jetzt die Ursachen der entfesselten Kriegsstürme ins Visier, sehen wir wiederum, dass sich sowohl eine Nachfrage nach Schleusern aus dem Bedarf danach ergibt, wie ein Angebot an Rüstungsgütern ebenso den Marktanreiz ergibt, die entsprechenden Konflikte zu schaffen. Dahingehend führen derzeit wieder alle Wege nach Jerusalem.

    Nach Deinem hoffnungsvollen Beispiel für die Art der anzustrebenden "inklusiven Inklusion" im Herzen der Gesellschaft, der Einfluss, den unsere deutschstämmigen Nachbarn auf die zu "Inkludierenden" ausüben:

    Meine neuen Nachbarn unbekannter Herkunft haben sich ebenso schnell an ihre Mitwelt angepasst. Die deutsche Mitwelt ist jedoch eine Autowelt und die Zufahrt zum Zweifamilienhaus der Nachbarn führt sozusagen unter meinem Schreibtisch vorbei. Letztes Jahr um die Weihnachtszeit gab es die ersten Polizeieinsätze bei meinen deutschstämmigen Nachbarn. Eine Dreiecksgeschichte flog ziemlich krachend auf. Im Frühjahr zog nach dem dritten Polizeieinsatz scheinbar Ruhe ein, doch es war der frühere Nebenmann. 'Ich bemerkte vom konfliktträchtigen Männertausch nur, dass immer häufiger jemand sein Auto unten im Hof warmlaufen ließ, wieder ins Haus ging, um sich nach einer geschlagenen Viertelstunde in das vorgeheizte Auto setzen zu können und natürlich, um nicht Eis kratzen zu müssen.

    Im August zog eine Flüchtlingsfamilie in die zweite Wohnung ein und Du wirst es nicht glauben: Der Flüchtling mit wahlweise dunkelorangem oder rotem Turban, kommt morgens aus dem Haus, schmeißt das Auto an und wartet fünf bis zehn Minuten, bis seine Gemahlin dann herunterrkommt, um sich in das warme Auto zu setzen; und natürlich, um nicht kratzen zu müssen. Hier in Deutschland ist es halt ein Menschenrecht, sich ins warme Auto zu setzen, egal, wohin das Abgas zieht. Jetzt sind bei beiden Autos die Batterien ständig leer und beide lassen ihr Auto im Hinterhof zuweilen stundenlang laufen, was mal als Beispiel für eine gelungene Integration nach deutschem Vorbild dienen könnte.

    Wir sehen wieder einmal, dass sich politische und religiöse Bereiche nicht von praktischen Dingen und deren "Glaubenssätzen" trennen lassen. Trump greift in religiöse Angelegenheiten ein und die Religion, beispielsweise der Papst, sagen der Politik, dass sie sich verhält wie einst Herodes. Was bringt jedoch dieser Schuldvorwurf an die Politik allein, wir ALLE folgten dem goldenen Kalb in die heute wirksame Situation. Wird jedoch nur Schuld verteilt, erstickt die Welt in Angst. Klar sind wir alle Kindermörder, denn wir legen die Zukunft der Kinder auf den Opferstock einer Autoindustrie, die "Autonarren" als Bevölkerung benötigt. Doch es bringt nix, Trump und den anderen mit der Keule GOTTES zu drohen und dabei ANGST als Mittel zur Berichtigung des Geistes einzusetzen.

    Angst vor GOTT als "geheiligtes Mittel" zum Zweck ist didaktisch unklug und bewirkt ebenso ein zu kompensierendes Trauma wie Krieg als Mittel zum Zweck des selektiven nationalen Wirtschaftswachstums in einem global wirksamen Unterbietungswettbewerb geforderter "Notwendigkeiten". Zur "Unterscheidung" zurück: Wir zwingen im "Unterscheidungsverfahren" natürlich dazu, genau das zu sagen, was gehört werden will. In der "Unterscheidung" zu unterscheiden, was davon Wahrheit und was Lüge ist, erzwingt einen orwellschen Überwachungsstaat, der an sich wiederum nach Verfassung verboten wäre. Die Bewertung, ob jemand "anständig und überzeugend" sagt, was gehört werden will, ist eine Kapitulation vor der Wahrheit und ein Zwang zur Lüge.

    Der Kreislauf, der die Kriegsstürme von den Kriegstürmen herab antreibt, ist der Gedanke, aus der Zerstörung einen Nutzen zu ziehen, indem wir die Folgen selektiv ausblenden. Sehen wir auf die möglichen Motive des deutschen Attentäters von gestern, ist ebenso eine "Abschiebung" als Rachegrunnd hervorzuheben: Die Kaste der hoffnungslosen Arbeitslosen, die perspektivlose Altersarmut vor sich sieht, weist auf die FOLGEN dieser Abschiebung aus dem Kreise der Gesellschaft hin. Es sind Hilferufe nach Gerechtigkeit und FREIHEIT von allen Seiten. Wie allen anderen "Unterschiedenen" wurde dieser Mensch ohne Menschenwert und Menschenwürde zurückgewiesen und ins Heer der Aufgegebenen eingereiht. Mit jedem Menschen, den wir mit dem Stempel "unbrauchbar" in marokkanische Jugendheime anschieben, wächst das Potenzial für Rachegedanken, die beim gestrigen Täter wohl eher zu vermuten sind als eine "reine Suizidabsicht.

    Durch diese "orwellschen Unterscheidungsverfahren" höchst selektiver Qualität in einer überbordenden Quantität schaffen wir jedoch Probleme, die letztens Endes verstärkt auf uns zurückfallen. Ursache ist jedoch immer Gedanke, im Verlust eines anderen könne Gewinn zu finden sein. Wenn sich die Kirche zum Richter aufspielt, wird sich der "Krieg im Kopf" bei den verantwortlichen Politikern einzig verschärfen. Es ist Erziehung durch Angst und dieses "Mittel" ist keinesfalls eine göttliche Wahl, eher eine egoistische Qual. Wir verstehen, dass wir nach Grundgesetz verpflichtet sind, dem Frieden in der Welt zu dienen, damit unser Asylrecht uns nicht in die Lage bringt, so viele Kriegsflüchtlinge aufnehmen zu müssen, wie unsere Demokratie nicht überleben kann.

    Konsequenz dieser Verfassung wäre dann, nicht die Schlepper oder Politiker anzuprangern, sondern die Kriegsgründe ihrer Ursache zu berauben, indem statt Zerstörung die Selbstheilungskräfte eines Soziosystems angesprochen werden. Der ungeheilte Papst bestärkt das Ego im Führern wie Trump, das schließlich zu dem Trugschluss kommen könnte, eine "Bestrafung GOTTES" zu fürchten, was sein Verhalten nicht wirklich in Bahnen mit geistig ruhigererem Fahrwasser lenkt.

    Einseitige Schuldprojektionen sind eines geistigen Oberhauptes nicht würdig. Möge sich der Papst an seinen eigenen Balken im Auge erinnern, bevor er auf die Holzsplitter in Schlepern, Politikern und Kriegsgewinnlern hinweist: Wir alle begehen diesen IRRTUM. Auch die Rüstungsindustrie ist ja nicht schuld an unseren kriegerischen Gedanken. Würden wir nicht darauf hereinfallen, in der Abwehr die beste Verteidigung zu sehen, wäre es hinfällig, Waffen kurzfristig gewinnbringend einzusetzen, um dann mit langfristig wirksamen Schäden aus diesem "Gewinn" belastet zu werden. Wer Krieg sät, wird Flüchtlinge ernten.

    "Verarztet" werden die Flüchtlinge dann von der kirchlichen Armutsindustrie, die natürlich von den explodierenden Mieten überproportional profitiert. Verhaltensanalyse beginnt beim Anreizsystem, nicht bei der Folgenbewertung. Der Papst bewertet die Folgen einer Idee, der diese Organisation selbst nicht entronnen ist. Schlammschlachten ungeheilter Egos, die zu nicht führen können.

    Weiterhin ist die Trennung von Staat und Kirchen eine globale Illusion, denn im Geist sind diese beiden Bereiche nicht voneinander zu trennen. Mit dem staatlichen Asylrecht ist eine spirituelle Gedankenüberprüfung verbunden, was immer ein Urteil enthält, das diese Ebenen vermischt. Ein aus politischen Gründen abgelehnter Mensch wird sich auch immer als geistiges Wesen abgelehnt fühlen. Aus dieser Ablehnung und der "geistigen Abschiebung" entstehen wiederum mehr Probleme, was der Hilferuf hinter dem gestrigen Anschlag auf die Politik wohl unterstreicht. Sonst wäre noch auf den NATO-Soldaten zu verweisen, der einen Anschlag auf die NATO geplant haben soll, diesen "Mechanismus" zu veranschaulichen.

    Wenn ich mich jetzt über den armen Flüchtling aufrege, der anscheinend unter dem Pantoffel seiner Ehefrau zu stehen scheint, und der sein Auto zum Batterie aufladen stundenlang laufen lässt, wobei die Abgase durch die undichten Fenster in meine Wohnung ziehen, rege ich mich eigentlich nicht einmal über ihn oder nachrangig über sein "deutsches Vorbild" auf, sondern über einen Staat, der ein "Autonarr" ist, weil die Menschen dieser Welt närrisch gemacht worden sind. Närrisch macht uns eine Werbeindustrie, die den Menschen das Märchen von einem möglichen grenzenlosen Wachstum erzählt.

    Es wird hier nicht passen, bis das grundlegendste Paradigma angegraben worden ist, der fatale und letale Denkfehler des Systems erkannt und seiner unrichtigen Grundlage entzogen wird. Das ist die Idee vom gewinnbringenden Verlust...
    Geändert von Michael (26.12.17 um 12:03 Uhr)

  9. #59
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    Zur Humanität:

    Zwei Menschen stehen vor deiner Haustür und bitten um Einlass. Du zeigst deine Bereitschaft sie aufzunehmen, weist aber vorher auf ein paar Regeln hin, die in deinem Haus gelten. Du hast Asthma...bittest darum, dass innerhalb der Wohnung nicht geraucht wird. Du hast kleine Kinder...bittest darum, dass ab 22 Uhr Ruhe herrscht....usw. Der eine Mensch vor deiner Tür sagt, dass er deine Bedingungen akzeptiert...dass er sich Mühe geben wird deine Regeln einzuhalten. Der andere Mensch sagt, dass ihn deine Regeln nicht interessieren. Lässt Du dennoch beide herein? Nein! Dem einen gewährst Du Einlass, denn anderen schickst du fort.

    Welche "Probleme" dieser Mensch hat...das interessiert dich dann nicht mehr...wenn er zu deinem Problem wird.

    Und genau so funktioniert ein Staat. Wir haben Regeln - diese sind nicht willkürlich entstanden...wir haben sie zusammen erarbeitet...sie haben sich bewährt. Nur innerhalb dieser Regeln funktioniert unser Zusammenleben. Alle Lebewewesen, nicht nur der Mensch,...die in Gruppen zusammenleben, haben solche Regeln.

    Vielleicht hast Du gestern zufällig die Terra-X Sendung "Auf der Suche nach dem Paradies" gesehen?

    Was ich auf meine Art über Gott, die Bibel, die Evolution sage...das wurde da...nur etwas diplomatischer (schließlich war noch Weihnachten)...bestätigt. Zu Wort kamen auch ein Evolutionsbiologe und ein Historiker...die beide bestätigten...dass wir gegen unsere eigentliche Bestimmung leben. Der Mensch ist dafür geschaffen um in kleinen Einheiten zu leben. Ohne es zusagen...oder auch auch ohne es zu wollen...sprachen sie sich gegen die Vereinigten Staaten von Europa aus. Ein solcher Superstaat wäre...wie ich das auch schon sagte...widernatürlich. Und so kann es auch nicht die Norm sein, dass wir hier jeden in unser Land lassen...ob er zu uns passt oder nicht. Wer mehrere sichere Länder durchquert...bis er dann letztendlich vor unserer Tür steht...der ist ein Sozialschmarotzer...aber kein Flüchtling. Du sagst:
    "Nach unserem Gesetz ist jeder Mensch vor dem Gesetz gleich". Eben, weshalb ich empfehle sich mit diesem Gesetz auseinanderzusetzen. Wenn Du dir unser Asylgesetz mal zu Gemüte führst...wirst Du feststellen...dass wir es tag täglich verletzen...zu Gunsten der "Flüchtlinge"...und zum Nachteil der Deutschen.

    In dieser Sendung wurde übrigens zum wiederholten Male wissenschaftlich bestätigt...dass die Bibel ein billiges Plagiat ist. Aber das interessiert die Gläubigen nicht...ihre Gehirnwäsche ist so weit fortgeschritten...dass sie nicht mehr in der Lage sind rational zu denken.

    Paradox: Du suchst im Glauben das Gute, dabei ist er es...der all dem Guten im Wege steht.

    Der Verfassungsschutz warnt ganz aktuell vor radikalen Salafistinnen...die...weil ihre Männer in Haft sitzen...deren "Job" übernehmen. Sie rufen dazu auf die Ungläubigen zu hassen...sie zu vernichten. Sie leben hier, von unseren Steuergeldern. Bist Du denn bei solchen Leuten auch der Meinung, dass wir sie aufnehmen müssen??? Nein, man muss unsere Kinder vor diesen Arschl....schützen. Kinder als Synonym für kommende Generationen. Hier würde es mal Sinn machen auf den Neandertaler in uns zu hören...denn der würde solchem Gesocks die Keule über den Schädel ziehen - und schon wäre Ruhe im Karton. Die haben das Glück, dass es bei uns so viele Bachblütenteetrinker gibt - auch Gesocks...nur auf eine andere Art.

    Und ich kann dir heute schon versprechen, dass die Keule bald geschwungen wird. Die Moderaten hatten ihre Chance - und sie nicht genutzt. Bald schon werden andere Leute das auf ihr Art regeln. Die werden aber nicht nur mit den Arabern aufräumen...sondern auch mit den Bachblütenteetrinkern.

    Pazderski sagte auf dem AfD Pareteitag, dass er nur deshalb in die Politik ging (obwohl im das widerstrebt)...damit ihm seine vielen Enkel später nicht den Vorwurf machen...der Opa hätte gegen diese Entwicklung nichts unternommen. Ähnlich argumentierte auch Sayn Wittgenstein...die zwar schon lange Politikerin ist...aber die Handlungsunfähigkeit der CDU nicht mehr mit ansehen konnte. Diese Leute sind nicht aus purer Leidenschaft bei der AfD...sondern aus der Überzeugung heraus...dass nur diese Partei Deutschland retten kann. Und so sehen das inzwischen sehr viele Leute in unserem Land. Wir haben in erster Linie unseren eigenen Leuten gegenüber eine humanitäre Verantwortung - und schon dieser werden wir nicht gerecht. Wie es den Leuten in Afghanistan oder sonstwo geht...das sollte uns nicht interessieren - so lautet der Auftrag der Evolution.

  10. #60
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat In.Online





    Kandel –
    15-jähriger Afghane ersticht Mädchen im Supermarkt





    Kandel. Ein 15 Jahre alter Afghane hat im rheinland-pfälzischen Kandel ein gleichaltriges deutsches Mädchen erstochen. Dem Angriff sei ein Streit zwischen den Teenagern in einem Drogeriemarkt vorausgegangen, teilten die Staatsanwaltschaft Landau und das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit. Das Mädchen sei im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Passanten überwältigten den Afghanen nach der Tat, die Polizei nahm ihn fest.

    http://www.ln-online.de/Nachrichten/...-im-Supermarkt
    Das ist gerade vor ein paar Stunden passiert. Ich muss wohl nicht mehr viel dazu sagen...es ist traurig genug.
    Möglich, dass ich das Mädchen und/oder die Eltern kenne.

    Merkel und all die Bachblütenteetrinker haben nicht nur dieses Mädchen auf dem Gewissen. Wir, ohne mich darüber auszulassen wer "wir" ist, werden uns das nicht weiter gefallen lassen. Von den Toten wird in den Medien berichtet...über Vergewaltigungsopfer...oder Opfer sonstiger Gewalt ohne Todesfolge...wird schon gar nicht mehr geschrieben.
    Es gehört schon zum Alltag. Wir werden dieses Pack aus dem Land beförden...darauf kannst du Gift nehmen.

    Falls es sich herausstellt, dass ich die Eltern kenne...werde ich Dir...Michael...Adresse und Telefonnmmer geben. Vielleicht willst Du ihnen den Begriff "Humanität" erklären.

    Zitat anderedimension 27.12.2017 9:31

    Nein, man muss unsere Kinder vor diesen Arschl....schützen.
    Wir haben in erster Linie unseren eigenen Leuten gegenüber eine humanitäre Verantwortung - und schon dieser werden wir nicht gerecht.

  11. #61
    Klaus Norbert.
    Laufkundschaft

    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Das ist gerade vor ein paar Stunden passiert. Ich muss wohl nicht mehr viel dazu sagen...es ist traurig genug.
    Möglich, dass ich das Mädchen und/oder die Eltern kenne.

    Merkel und all die Bachblütenteetrinker haben nicht nur dieses Mädchen auf dem Gewissen. Wir, ohne mich darüber auszulassen wer "wir" ist, werden uns das nicht weiter gefallen lassen. Von den Toten wird in den Medien berichtet...über Vergewaltigungsopfer...oder Opfer sonstiger Gewalt ohne Todesfolge...wird schon gar nicht mehr geschrieben.
    Es gehört schon zum Alltag. Wir werden dieses Pack aus dem Land beförden...darauf kannst du Gift nehmen.

    Falls es sich herausstellt, dass ich die Eltern kenne...werde ich Dir...Michael...Adresse und Telefonnmmer geben. Vielleicht willst Du ihnen den Begriff "Humanität" erklären.


    Im Leben kommen diese Beziehungstaten vor. Wieso nennen Sie Frau Merkel "und all die Bachblütenteetrinker" "Pack"?
    Für Sie tut es mir leid, aufrichtig.

  12. #62
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Hatte ich hier an dieser Stelle nicht getan, Merkel und die Bachblütenteerinker als Pack bezeichnet. Merkel kann als Einzelperson kein Pack sein, höchstens Teil des Packs...und Bachblütenteetrinker sind per se naiv...aber erst dann Teil des Packs...wenn sie ihre Naivität zum Programm machen.

    Und Bemerkungen wie " Beziehungstaten kommen eben mal vor" sind nicht nur Hohn und Spott für die Opfer und deren Angehörigen...sondern auch ein Beleg dafür...wie andere Naivität zum Programm machen. Mit einer solchen Einstellung kann ich auch Kriege anfangen - es reicht der Hinweis "Kriege kommen nun mal vor..."

    Da zitiere ich gerne den AfD Abgeordneten: "Schämen Sie sich nicht..?"

  13. #63
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Wie sich herausstellte...war der 15-jährige Afghane bereits polizeibekannt. Die Eltern des erstochenen Mädchens zeigten den Afghanen vor 14 Tagen an. Seit längere Zeit schon bedrängte und bedrohte er die ganze Familie. In den Ländern der Ziegenf....hat die Ziege einen höheren Stellenwert als ein Mädchen oder eine Frau. In Afghanistan werden heute noch jeden Tag Frauen gesteinigt. Mittelalter wäre eine Beleidigung für das Mittelalter. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, die Muslime gehören nicht zu Deutschland. Die meisten Leute wissen gar nicht, dass die Christen die mit Abstand am meisten verfolgte Glaubensgruppe sind. Und mit Abstand meine ich...dass danach lange lange nichts kommt. Und sie werden ausschließlich von Muslimen verfolgt und getötet. Und wir Deppen holen diese Barbaren auch noch freiwilig in unser Land...statten sie mit Kleidung, Essen, Wohnungen und Taschengeld aus - selten dämlich.


    Im Nahen und Mittleren Osten herrschte schon immer und ununterbrochen Krieg. Das ist deren Mentalität...ihre "Kultur"...ihre Art religiöse Konflikte auszutragen. Mit den Amis oder dem Westen hat das überhaupt nichts tun. Das einzige was man den Amis vorwerfen kann...ist.......

    ...ok...ich schreibe es nicht aus.....

    sage es mal so: Es gab ein Zeitfenster...in dem man hätte den Nahen und Mittleren Osten befrieden können. Es gibt ja das Sprhcwort: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Die Amis haben sich für den Schrecken ohne Ende entschieden - das war der entscheidende Fehler.

    Trump versucht jetzt diese Politik zu ändern - auch wenn es vermutlich zu spät kommt...kann man ihm dennoch zu dieser Entscheidung gratulieren. Trump lässt sich nicht auf Kleinkriege ein....droht dafür mit einem finalen Schlag. Seine Vorgänger mischten sich überall ein und hinterließen am Ende ein größeres Chaos als zuvor. Trump hält sich raus....mit dem Hinweis...dass wenn er sich mal einmischt...dann aber richtig. Und ich weiß nicht wie man ihn für diese Politik kritisieren kann...wo doch die andere Politik nachweislich nichts gebracht hat. Für die Bachblütenteetrinker der Nato...mit Platzpatronen-Uschi an der Spitze...hat er nur ein müdes Lächeln übrig. Wer will ihm das verdenken?
    Geändert von anderedimension (30.12.17 um 11:45 Uhr)

  14. #64
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    Da Du, liebe anderedimension, oben den Begriff Humanität angesprochen hast, und verlangtest, eine Entwicklung zu beurteilen, die ich nicht kenne, trotzdem der Versuch, das Umfeld dieser Beziehungstat zu betrachten.

    Wenn in allen drei Religionen, in beiden betreffenden politschen Lebensumfeldern, in beiden nationalen Biografien der betroffenen Familien und in beiden Kulturkreisen eine übereinstimmende Definition von "Beziehung", "Liebe" und dessen körperlichem Ausdruck zu finden wäre, könnte die "Tat" analysiert werden, doch ist dies die Aufgabe von Kriminalpsychologen und Richtern.

    Ich kann weder ein Urteil über den Täter abgeben, noch kenne ich das Umfeld, noch kenne ich die Hintergründe der Entwicklung. Doch wenn die "Beziehungen" zwischen Religionen, Staaten, Familien und Kulturen äußerst angespannt sind, wie sollten persönliche Beziehungen davon unbelastet bleiben?

    Was wurde individuell als "Liebe" empfunden und erwartet, was von den Familien als Liebe betrachtet, was als "angemessen" definiert?

    Wenn nun jedoch Kriminalpsychologen die Scherben betrachten, dann ist damit auch das Versagen der hier ansässigen Psycholgie zu betrachten, die es nicht geschafft hat, zu vermitteln, was es für einen Menschen mit 15 Jahren bedeutet, wohl einen Großteil seines Lebens unter kriegsähnlichen Umständen verbracht zu haben. Es kann nicht von traumatisierten Menschen erwartet werden, einen "Schalter" umzulegen und wieder zu funktionieren, als wäre niemals etwas gewesen.

    So kann ich einzig feststellen, dass es wohl unterlassen wurde, dem späteren Täter rechtzeitig geeignete Hilfen anzubieten, die es ermöglicht hätten, die Fähigkeiten anzubieten, entsprechend offen zu kommunizieren. Nicht offen darüber sprechen zu können, was Beziehung, Liebe und Sex unter dem Einfluss von Kriegstraumata und kulturell unterschiedlichen Definitionen bedeuten könnten, ist das Eine; was heute noch verkomplizierend hinzukommt, sind auch die "Urteile" über Beziehungen in den sozialen Netzwerken und die Reaktionen der jeweiligen Mitwelten.

    So kann ich nur mit Bestimmtheit sagen, dass diese "Urteile" nicht offen dafür gewesen sein können, wie Krieg, der das Leben eines Menschen seit der frühesten Kindheit prägte, als angewandte Verhaltensstrategie im Kopf unwirksam gemacht werden kann, wenn es bisher die einzige Reaktion auf Konflikte war, die "beobachtet" und daher "kopiert" werden konnte. Wie in welcher Religion und in welchem Kulturkreis jeweils versucht wird, "Männlichkeit" unter Beweis zu stellen, ist intern schon recht ambivalent zu beobachten, wie dies jedoch im Aufeinandertreffen dieser verschiedensten Ansichten über das, was als Liebe definiert wird, individuell WIRKT, potenziert diese Ambivalenz und Doppeldeutigkeit noch einmal.

    Was diese Ambivalenz überwand, war Zuneigung. Was diese Zuneigung beurteilte, war hingegen der "Verstand" der Mitwelt. Was die Zuneigung zerstörte, muss zumindest ein Urteil gewesen sein, dessen "Richter" weder die Menschen, die es betraf, wirklich kannte, noch in ihren Schuhen durch ihr bisheriges Leben gegangen ist. Die Aufgabe, darüber ein Urteil zu fällen, geht an die Kriminalpsychologie und den späteren Richter. Klar ist nur, dass die Aufgabe, die vorher zu erfüllen gewesen wäre, von den "Inklusionsbeauftragten" nicht gesehen wurde. Die Psychologen haben schon über ihre Überlastung geklagt und wenn die Antwort unseres Gesundheitswesens Ignoranz und Ausblendung abbildet, ist dies ein Abbild dieses Grundproblems.

    Wie wollen jedoch Psychologen, die niemals auch nur einen einzigen Tag ihres Lebens unter kriegsähnlichen Bedingungen zugebracht haben, hier jetzt bei der Verarbeitung von etwas hilfreich sein, das sie weder erlebt haben, noch "beurteilen" können?

    Ich kann nur sagen, wie tief der Krieg noch in den Köpfen meiner Mitwelt verankert war und wie schwer es meiner Verwandtschaft heute noch fällt, offen über die Narben auf der Seele zu sprechen, über die nicht gesprochen werden konnte, als sie noch zu frisch waren und die später oft unter dem Teppich verblieben, Dort wurden sie nicht mehr gesehen, doch sie waren nicht weg. Was in dem Täter vorging, kann ich Dir daher nicht sagen. Mein Vater wurde 1941 geboren und ich kenne die Schilderungen seiner Mutter über diese Kriegsjahre. Wie es gerade so gelang, ihn im Lager durchzubringen und was später auf dem Treck geschah.

    Was ich nicht weiß, ist, ob ihn diese Bilder jemals verlassen haben. Ein offenes Gespräch habe ich in meinem ganzen Leben mit ihm noch nicht geführt. Ich glaube nicht einmal, dass er irgendwann mit meiner Mutter oder seiner zweiten Frau offen sprechen konnte. Was nur gesagt werden wollte:

    Wenn in unserem Kulturkreis der Krieg nach siebzig Jahren noch Folgen zeitigt, wie kann dieser "ungeheilte Kulturkreis" dann heilsame Wirkungen bewirken? Wir erwarten also wieder einmal, was wir selbst nicht geleistet haben. Im Gegenteil, es kann sein, dass wir unsere unter den Teppich gekehrten Traumata in der "Flüchtlingsfrage" auf eine unbewusste Art und Weise kompensieren, die wir unterschwellig als "Abwertung" zum Ausdruck bringen, doch die eine Form von Rache darstellt.

    Immer bewerten wir jedoch ein Leben, von dem wir nicht wissen, welche Narben auf der Seele durch eine jeweilige Situation gerade angesprochen werden und welche "Übersprungshandlungen" dann im "Programmheft" welchen Regisseurs stehen. In jedem Drama führt das Ego Regie, welches Liebe bekommen möchte. Was Liebe gibt, ist immer das Selbst. Was Liebe zum Gehen bewegt, ist das Urteil. Was sie hingegen zum Bleiben bewegt, da sind Menschen weiterhin unterschiedlicher Meinung. Was Liebe heute erschwert, da müsste ich wieder ausholen und die Priesterschaft des goldenen Kalbes anführen, die Werbepsychologie, die die Schäden anrichtet, an denen sich die klinische Psychologie die Zähne ausbeißt und "nachsorgend" die Kriminalpsachologie zum Einsatz kommen muss. Wiederum ein klassisches Organisationsverschulden des Gesundheitswesens, denn die Psychologen klagen schon lange über Überlastung und zu wenig Therapieangeboten. Für die speziellen posttraumatischen Belastungsstörungen, wie ich sie an meinem eigenen Vater heute immer noch "diagnostizieren" könnte, gibt es werder geeignete Therapeuten noch ausgereifte Konzepte. Selbst nach siebzig Jahren leiden wir hier an unseren eigenen Kriegstraumata, doch wir sind allen Ernstes so ignorant, anderen Kulturkreisen, Religionen und Menschen eine sofortige und gelungene Heilung abzuverlangen, die "Integration" genannt wird, wofür aber ebensowenig "Angebote" bestehen. An den Integrationskursen wird noch "gearbeitet", daher ist ein Organisationsverschulden aus Unterlassung nicht vollständig aus dem Kreis der Ursachenblöcke auszuschließen.

    Was die "Idee" hinter dem "Übersprung" auch immer ist, Liebe durch die Gabe des Todes erzwingen zu wollen, es ist ein Trugschluss, der schon innerhalb der Kulturkreise und Religionen "ungeklärter Genese" blieb. Überschneiden sich nun diese ohnehin ambivalenten Trugschlüsse, ist es noch schwieriger, die Liebe nicht zum Gehen zu bewegen. Drei Grundreligionen, die Liebe als selektiv zu gewährende Gabe betrachten, die ansonsten in Hass umschlägt, haben diesen Irrtum auf die Menschen übertragen, denen zudem von der Priesterschaft des goldenen Kalbes erklärt wird, was wir eben nicht "besitzen", um als liebenswert empfunden zu werden. Doch die Ambivalenz der "Werbebotschaft", dass nämlich dieser Mangel durch Konsum zu kompensieren ist, bewirkt eine organisierte kollektive Unzufriedenheit, die äußerst konfliktträchtig ist...

    Von der Werbepriesterschaft wird an die "Paradiesvorstellung" appelliert. Gleiches tut der IS auch. Wo ist der Unterschied in der Manipulation?

    Keine von beiden kann das innere Paradies wiederherstellen, daher sind beides Betrugssysteme. So fällt es der Mitwelt oft nicht leicht, das kleine Paradies zweier Menschen auch Bestand haben zu lassen. In jedem Fall glaubt jeder Mörder an den Irrtum, sein eigenes inneres Paradies verloren zu haben und damit niemals jemand "anderes" diesen paradiesischen Ort, mit diesem Menschen jemals wieder findet, wird der zuvor scheinbar geliebte Mensch in die Hölle geschickt.

    In jedem Krieg wird der TOD zum Lösen von Konflikten benutzt, was den Verlust von Kommunikation abbildet. Dieses Symptom wird seit Babylon beobachtet und ist auf die drei Grundreligionen der hier Konfliktbeteiligten übergegangen, doch da nicht einmal diese Ursache gesehen wird, wie kann der Verrat an der Liebe dann verstanden werden, der wohl beklagt wurde und wird?

    Der Grundkonflikt muss gesehen und verstanden werden, damit das Problem angeschaut werden kann und als Irrtum erkannt, abgelegt werden kann. Es kann keine wahre Vorstellung von Liebe gewesen sein, die es vermag, selektiv in Hass umzuschlagen. Es war Besitzdenken, etwas, was ganz sicher zu den Punkten gehört, die die Liebe zum Gehen bewegt. Unabhängig von Religion und Denksystemen sind wir bei dem einzigen Grundkonflikt angelangt, den es gibt:

    Liebe oder Angst?

    Kampf ist immer die Antwort der Angst. Tod ist die Folge der Entscheidung für den Kampf. Dann ist der Tod auch die Konsequenz des Fehlens von Liebe. Wenn jedoch der Quelle aller LIEBE (vom Ego) ein falscher Name gegeben wird, ist das Fehlen von Liebe absehbar, da sie sich zu verbrauchen scheint, ist sie ihrer Ursache beraubt. Der Name GOTTES ist LIEBE und der Verrat an diesem Namen fand in allen Kulturkreisen, allen Religionen und allen politischen Systemen statt. Daher auch in allen darin befindlichen Soziosystemen, die bis auf die individuelle Beziehungsebene herabreichend, gestaltgebend und prägend wirksam sind. Wo vielfältig einfältiger Irrtum wirksam ist, kann selten eine problemlose Entwicklung erwartet werden. Was die Eltern schon nicht lernten, konnte den Kindern nicht gegeben werden.

    Ob wir als ungeheilte Nachkriegsgeneration daher geeignete Richter über Menschen sind, deren Bilder im Kopf wir niemals hinterfragt haben? Bieten wir keine Hilfe an, die Bilder zu verändern, sind wir aus organisatorischer Unterlassung mitschuldig. Doch es gibt weder geeignete Therapeuten, noch hilfreiche Konzepte und nicht einmal die Einsicht der Verantwortlichen, dass wir auf "diese Art" genau das erwarten, was uns selbst bisher nicht oder nur unzureichend gelungen ist. An sich ist auch der Geist meines Vaters unverändert, doch genau das WILL ja niemand sehen und verstehen.

    Wurde ein Trauma erst einmal (unter die Wasseroberfläche des Bewusstseins) verdrängt, wird es immer schwieriger, es später überhaupt noch einmal anzugraben. Wir sehen erneut auf ein psychologisches Armutszeugnis unserer von Dichotomien gespaltenen Gesellschaft in der die Liebe ihrer Quelle beraubt wurde. Denn enttäuschte Liebe ist wohl mutmaßlich eines der Tatmotive, enttäuschte Liebe ist jedoch an eine unrichtige individuelle Vorstellung dessen gebunden, was Liebe ist und was sie nicht ist.

    Ach ja, wir beide besitzen nicht einmal die gleiche Vorstellung davon, was der Tod ist und was der Tod nicht ist.

    Wir haben nicht einmal eine geteilte Vorstellung davon, was das LEBEN ist und ob es mit dem Ablegen des Körpers tatsächlich endet.

    Damit beginnt doch das babylonische Dilemma und die Verlagerung des Problems in drei weitere Religionen machte aus geistiger Knechtschaft keine Freiheit.

    Einzig die Formen der Sklaverei haben sich gewandelt, das Grundproblem blieb bestehen. Nur ein dauerhaft geknechteter Geist ist hingegen "gefährlich" und so ist Freiheit als Sicherheit und Unfreiheit als Unsicherheitsfaktor zu werten. Jeder Geist, der lange Zeit versklavt war, glaubt daran, dies hätte Wirkungen hinterlassen, bis der Glaube an die Veränderung des Geistes als unwahr erkannt wird.

    Naja und bei Babylon beginnt dann schon das mit dem jüdischen Teil unserer Geschichte verwobene "Dreiecksdrama" ungeheilter Beziehungen. Was natürlich auf die Moslems und Christen in Entstehung und Entwicklung abgefärbt hat und bis heute wirksam ist, obwohl der kausale Grundkonflikt lange nicht mehr gesehen wird.

    Der Grundkonflikt ist das Ego in jedem Menschen, jeder Religion, jedem Politiksystem und jeder bisherigen Gesellschaftsform. Verschleiert wird dieser hingegen bewusst von der Werbeindustrie, die mit unserer tiefsten Sehnsucht spielt und die Seelen in einer künstlich gesteuerten, kollektiven Unzufriedenheit zurücklässt, die nach Kompensation (durch Liebe-Haben-Wollen) schreit. Meist sogar, ohne überhaupt Liebe geben zu können, da die Quelle fehlverortet, und im Außen (Aussehen, Besitz, Status, Libido) angebunden wird. statt im Geist, wo sie ER-lebt wird..

    So schreien wir nach dem Tod als dem Problemlöser für die Konflikte, die das Ego dem Leben und der Liebe [in seinen unzutreffenden und subjektiven Urteilen] auferlegt.

    Der Seele des getöteten Mädchens gilt mein Mitgefühl. Das Leben dieser Seele endet jedoch nicht mit dem Ablegen des physischen Körpers, doch ohne diese verdrehte Vorstellung hätten sich die Menschen nicht versklaven lassen. Der Glaube an den Tod ist untrennbar mit jedem Herrschaftsanspruch verknüpft und der Glaube an den Tod als Problemlöser ist hier als grundlegendste Ursache zu erkennen, was mal als Babylon-Syndrom zu benennen wäre. Denn ohne Tod ist die Schuld als Prinzip dieser Zivilisationsidee, die Verhalten [nicht Geistesentwicklung und EINSICHT) bestraft und belohnt, nicht wirksam. Ohne wirksame Strafandrohung ist jedoch kein Sklavenhaltersystem etablierbar...

    Jedes System der Sklavenhaltung bedingte wiederum bestimmte Gefahrenquellen, so wurden viele männliche Sklaven damals halt kastriert, weibliche vergewaltigt und geschwängert und das vererbte Problem nahm vielfätige genetische Kinderformen an. Nur versklavte Menschen müssen gefürchtet werden, eine Erfahrung, von der niemand auf diesem Planeten völlig frei ist. Doch über meine Freiheit entscheide ich in meinem Geist. Diese Herrschaft über den eigenen Geist konnte bisher nur unzureichend vermittelt werden, das ist das historische Grundproblem.

  15. #65
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass Du es nur gut meinst...treibt mir dein Kommentar die Zornesröte ins Gesicht.

    Wenn ich das schon höre oder lese; die Polizisten, die Psychologen haben versagt...diese ach so armen...traumatisierten Täter. Sag mal gehts noch?
    Auch Du musst kapieren, dass es auf dieser Welt jede Menge Riesenarschlöcher gibt. Die werden als Riesenarschloch geboren und sterben als Riesenarschloch. Wenn Du doch nur ein zehntel dieses Mitgefühls für die Opfer übrig hättest. Du kannst doch nicht die Realität einfach so ausblenden. 95% der Migranten sind keine Kriegsflüchtlinge! Die haben in ihrem Leben noch nie eine Bombe gesehen oder gehört! Die werden weder bedroht oder verfolgt...noch müssen sie sich aus einem Kugelhagel retten. Das sind einfach nur Menschen die keinen Bock mehr haben Ziegen zu melken...um aus der Milch Käse zu machen...den sie dann mühsam und für kleines Geld auf dem Markt verkaufen müssen...wenn sie auf der andere Seite in Deutschland fürs Nichtsstun eine Wohnung, Geld...und alles was sie sonst noch so benötigen bekommen. Sozialschmarotzer!

    In Afghanistan ist es ganz "normal" eine Frau zu töten...wenn diese nicht so spurt wie Mann will. Und nicht nur in Afghanistan. Und bei uns ist es schon normal und sogar gerichtlich erlaubt...dass eine Scharia-Polizei durch deutsche Städte marschiert und den Frauen auf offener Straße sagt
    wie die sich zu kleiden und zu benehmen haben. Und das sind nicht ihre eigenen...sondern fremde Frauen.

    Kinderpsychologe? Ich sage Dir was ich machen würde: Ich würde diesen Jungen ausweiden und wie einen Stockfisch vor einer Moschee aufspießen. Das ist die einzige Sprache...die diese Menschen verstehen. Alles andere ist Kokolores.

    Aber natürlich werde ich das nicht tun...unsere Gesetze verbieten es - und im Gegensatz zu denen...sind diese für mich verbindlich.

    Hast Du auch nur für einen Moment mal darüber nachgedacht...warum Richter, Staatsanwälte und Polizisten den Kern der AfD bilden? Könnte man nicht auch mal auf den Gedanken kommen...dass gerade diese Leute wissen wovon sie reden?!

    Geht es Dir vollkommen am A...vorbei...wenn eine deutsche Großstadt wie Mannheim einen Hilferuf an das Innenministerium sendet...weil man keine Kontrolle mehr über seine Stadt hat? Ich frage mich was noch alles passieren muss...bis die Leute mal aufwachen.
    Geändert von anderedimension (30.12.17 um 12:57 Uhr)

  16. #66
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    Die Konsequenz dieser Vorstellung wäre jedoch ein globaler Bürgerkrieg.

    Als Konsequenz eines globalen Bürgerkrieges kann nur die SELBST-Vernichtung gesehen werden.

    Für diesen Konfliikt wäre die Welt zu klein geworden und wir alle würden verlieren, was wir zu halten suchen.

    Wir können auf Irrsinn nicht sinnvoll mit Gegenirrsinn antworten.

    Bei einem psychologischen Test auf "Gefährlichkeit" würden viele der vom Hass Getriebenen durchfallen, nicht nur Flüchtlinge und Kriegstraumatisierte, sondern auch Richter, Staatsanwälte und Polizisten.

    Die eigentliche "Seuche" ist der Glaube, Gewalt könne "erwünschte Zustände" bewirken, der eigentliche Infektionskeim ist der Hass und die Inkubationszeit des Hasses beträgt oft nicht mehr als ein einziges "Opfer". Wieder sind wir bei der Idee des Opfers angekommen...

    Mord ist ein geistiges Problem, das physische Gestalt annimt und in unserer Kulturentwicklung vielfältig und einfältig angewendetes Mittel zum unheiligen Zweck.

    Würde irgendjemand die Heiligkeit im Gegenüber erkennen, würde diese erkannte Heiligkeit niemals ermordet werden wollen, denn sie könnte geteilt werden. Der Verlust dieser Heiligkeit ist das historische Problem hinter dem Gedanken, es würde irgendjemandem "besser" gehen, wenn irgendjemand anderes Körper "tot" wäre.

    Wie ich der Seele des Opfers gedenke, gehört nicht hierher. Was DIR diese SEELE jetzt antworten würde, sollte Deine Reaktion bestimmen. Kennst Du die Antwort, die die SEELE dieses Mädchens Dir jetzt geben würde? Sonst könnte es sein, dass IHRE und Deine Antwort nicht identisch sind. Wer sich der Antwort der SEELE dieser jungen Frau JETZT sicher ist, könnte ein Urteil fällen. Jemand, der weiß, wie der Seelenweg dieser SEELE weiter verlaufen wird, kann "bewerten", was "richtig" und was "falsch" für diese Seele ist. Jemand, der das Ende der Seelenentwicklung mit dem Tode des Körpers verbindet, sieht einen Verlust von LEBEN.

    Vielleicht ist diese Seele auch frei von jedem Schuldvorwurf, längst zurück von einer Reise, auf der der Liebe zu wenig Raum blieb vor lauter Hass...

    Hass kann nicht mit Hass überwunden werden. Dann hätte das Ego sein Ziel erreicht und der Geist wäre unentrinnbar im Kreislauf von Hass, Rache, Gewalt und Gegengewalt verstrickt...

    Der Hass ist ein Angriff auf das Selbst. Hass ist wie eine ansteckende Krankheit des verwirrten und verändgstigten Geistes, die sich mit jeder Äußerung weiter verbreitet. Aber es gibt nur einen Geist, daher greifen wir immer auch uns selbst an. Seit 5000 Jahren der gleiche Schwachsinn...

    Ein Hauen und Stechen und niemand wusste jemals wirklich, warum überhaupt. Es wird nicht einmal gefragt, was all das Töten bewirken soll, denn die Gedanken, die hinter dem Wunsch, zu Töten stehen, begannen im Geist und werden dort empfunden.

    Wenn wir nach Hass rufen, den Hass zu überwinden, erreichen wir eine weitere Verschärfung des Grundkonfliktes. Selbst wäre dieser "vernünftig" begründbar, würde ihn doch niemand überleben, was wiederum recht unvernünftig wäre, da ja alle verlieren, was sie zu halten suchten.

    Was zu bewahren wäre, wird nicht gefragt und nicht gesehen. Was zu bekämpfen ist, ist in unserem Geist. Im Kampf einen Vorteil zu sehen ist die "Idee" hinter dem Motiv des TÖTENS. Dabei wird versucht, DENKEN zu verändern, indem Körper getötet werden. Das klappt nicht, versuchen wir seit dem letzten Fall der Türme schon...

    All die historische Vergeblichkeit seit Babylon ruft zum kollektiven SELBST-MORD auf. In allen Sprachen der Egos dieser Welt spricht dieser Wunsch nach SELBST-Verletzung. Das Ego sieht den Tod als einzigen Ausweg, aus dem, was es selbst gemacht hat.

    Dann sprechen wir von einem kollektiven Borderline-Syndrom seit "Nebukadnezars Traum"...

  17. #67
    saulchen
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    hatte vor ein paar tagen eine seltsame idee.
    wenn sich spätestens seit den kreuzzügen die drei abrahamiter um jerusalem balgten und zuvor die araber sowohl der expansion des judentums als auch des christentums
    unterlagen, war die entwicklung eines selbstständigen glaubens vielleicht eine freiheitsbewegung oder zumindest eine befreiuungsbewegung, wenn sie nicht politisch motiviert war.

  18. #68
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Da ich davon ausgehen musste...dass Du das auch tatsächlich glaubst...was du da schreibst...bin ich dir eine Antwort schuldig geblieben. Ich muss wohl akzeptieren, dass wir beide nicht auf dem gleichen Planeten wohnen. Wer der Außerirdische von uns beiden ist...das lasse ich dabei mal offen.

    Solche Realitäten nimmst Du entweder anders als ich oder gar nicht wahr:

    Zitat Spiegel.Online

    Prozess nach Gruppenvergewaltigung "Bloßstellung, Verängstigung, Stigmatisierung"

    Mehrere Jugendliche vergewaltigten ein Mädchen, der Fall beschäftigt erneut ein Hamburger Gericht. Beim Prozessauftakt ging es zunächst nicht um die brutale Tat, sondern um Erziehung - und die Rolle der Medien.
    ......Genau das war beim Auftakt des ersten Prozesses in diesem aufsehenerregenden Fall geschehen. Im August vor anderthalb Jahren hatten mehrere Angeklagte feixend ihre Angehörigen gegrüßt, die Faust gereckt oder gar anzügliche Körperbewegungen gemacht. Die Empörung war gewaltig - immerhin waren die fünf wegen eines brutalen Sexualverbrechens angeklagt....
    Kurz zusammengefasst: Ein 14-jähriges Mädchen wurde von einer Gruppe nicht-deutschem Gesocks brutalst vergewaltigt, geschändet und misshandelt...und danach wie totes Vieh nackt bei Minusgraden in einem Hof abgelegt. Im ersten Prozess machten sich die Täter über das Opfer, über die Angehörigen des Opfers und über den Richter lustig. Sie stellten unaufgefordert die Vergewaltigung nach und lachten sich dabei kaputt. Zur Belohnung musste nur einer der Täter hinter Gitter, die anderen blieben auf freiem Fuß.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...a-1187097.html


    Solche Geschichten, wenn auch nicht immer von diesem Ausmaß, könnte ich dir jeden Tag hier reinkopieren.

    Deine obige Antwort ist ein Schlag in die Gesichter der Opfer und Angehörigen. Wenn schon niemand die Opfer schützt...so hoffe ich doch wenigstens, dass all die "Gutmenschen" irgendwann ihre gerechte Strafe bekommen. Und ja, für mich sind viele dieser Bachblütenteetrinker Verbrecher.


    Jener AfD Mann...welcher sich abfällig (was ich nicht gutheiße) über den Sohn von Boris Becker äusserte...ist Richter. Jetzt kann man sich zurecht fragen wie sich ein Mensch...der sich staatstragend zu verhalten hätte...zu einer solchen Aussagen hat hinreissen lassen ? Das sollte uns zu denken geben. Klar, ich kann sagen; das ist eben ein Idiot...mit dem man sich nicht weiter befassen sollte....Punkt...aus...fertig. Damit tut man sich aber keinen Gefallen, denn es handelt sich dabei um einen dieser Menschen...die täglich solche Verbrecher auf der Anklagebank sitzen haben - die wissen wovon sie reden. Das entschuldigt nicht seine Äusserung über N. Becker....erklärt aber wie sich ein solcher Mann radikalisieren ließ. Schon bei den Nazis machte man damals den Fehler diese Leute zu unterschätzen...indem man sie alle als dumm bezeichnete. Dumme können einem nicht gefährlich werden.
    Geändert von anderedimension (11.01.18 um 16:20 Uhr)

  19. #69
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Diese besonders schwere Form von Rache an der Weiblichkeit beweist zugleich die Richtigkeit der "Babylon-These", zumindest in dem Konzext, der davon spricht, dass "die Heiligen Gefäße Gottes" missbraucht worden waren. Mag "Heiliges Gefäß" als "Trinkbecher" verstanden worden sein wollen, ich denke das Menetekel an der Wand wies auf eine andere Schand: Priesterinnen waren ebenso als Heilige Gefäße angesehen worden.

    Ja, die Verrohung der Menschen ganz algemein hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Weder die Medien, noch die Erziehung können als Rechtfertigung für ein derartig abartiges Verbrechen dienen. Nicht allen der Beteiligten eine Therapie "verordnet" zu haben, die die psychotische Gefährlichkeit dieser Gruppe zu entschärfen sucht, kommt einem Organisationsverschulden aus Unterlassung gleich.

    Auch die "moderne Priesterschaft des goldenen Kalbes" reicht hier nicht als eine Rechtfertigung, ich denke, Babylon, also die "alte Priesterschaft des goldenen Kalbes" hat damit zu tun, was die unbewusste Ursache und Grundlage derartiger Verbrechen an der Weiblichkeit seither abbildet.

    Ich meine, immerhin sprach das Menetekel an der Wand Klartext, was sonst selten ist und daher sind "entweihte Trinkgefäße" die erste schlechte Ausrede in diesem historischen Debakel. Wir leben schon aif dem gleichen Planeten, wenn wir erneut Ischtar / Lilith mit in die Betrachtung einbeziehen müssten, dem gleichzeitigen Irrtum aller drei hier angeführten Religionsdarlegungssysteme näherzukommen.

    Was hier zum Ausdruck kommt, beginnt als Idee in dem, was Paracelsus als den veränderlichen Geist verstand, dem jedoch ein (ungesehener) ewiger Geist gegenüberstand. Zwei Seelen, die ewige und die natürliche regen sich in jeder Brust. Die Ewige haben wir kategorisch ausgeschlossen, die Natürliche hat die Natur und damit die Natürlichkeit verloren. Das Bewusstsein ist ein Empfangsmechanismus für die Signale aus der ewigen, der natürlichen oder eines gänzlich entwurzelten Seelengefäßes. Die Seelenklempner sprechen bei anderen Symptomen schon vom NDS, dem "Nature-Defizit-Syndrom". Im obigen Fall könnte der Begriff "Human-Nature-Defizit-Syndrom" nicht annähernd ausreichen, das Verbrechen einzusortieren. Ohne Therapieauflagen entlassen worden zu sein, ist ein weiteres geistiges Armutszeugnis.

    Vielleicht könnte das Babylon-Syndrom auch als Symbol für entweihte Seelengefäße angesehen werden. Die verwirrten "Sprachen" von Richtern und Verantwortlichen sind nur ein weiteres Indiz für eine darunter angesiedelte Ursache. Warum sind wir alle so verwirrt und sprechen in so vielen unverständlichen Lauten? Was ist der kausale Grundkonflikt bei all diesen Wahnsinn?

    Fehlt den Türmen ein festes Fundament? Psychologisch und geistig moralisch fehlte es sicher am notwendigen Fundament, welches zu festigen alle drei Religionsvermittlungssysteme ethisch, praktisch und soziokulturell gescheitert sind. Welche konkreten "Störungen" wirksam wurden, wäre von Psychiatern abzuklären gewesen; alle Dinge besitzen einen Ursprung, zu dem zurück sie aufgelöst werden müssen.

    Wenn der Versuch der "erzwungenen Therapie" nicht einmal mehr gemacht wird, macht sich die Justiz auf der einen Seite aus Unterlassung mitschuldig und als zweite Schlussfolgerung wäre zu bermeken, dass auf Seiten der Justiz bemerkt worden sein muss, wie machtlos die heute angewendete, klinische Psychologie der Wirksamkeit der Werbepsychologie gegenübersteht.

    Sonst bliebe daraus nur der Schluss zu ziehen, dass der letzte Versuch aufgegeben wurde, eine humane Form des Zusammenlebens überhaupt noch anzustreben. Aber die Frage bleibt, wie wir mit dieser unüberschaubaren Anzahl von möglicherweise Durchgeknallten künftig umgehen wollen, wenn die Psychologie offensichtlich keinen Lösungsansatz mehr anzubieten versteht und die Richter das auf diese Weise eingestehen...

  20. #70
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    Meinst Du wirklich "Rache an der Weiblichkeit", "Babylon -These", "heilige Gefäße Gottes" usw...ist das...was die Opfer hören möchten?
    Wir reden hier von irdischen "Ereignissen"...die nach irdischen Antworten verlangen. Wäre das meine Tochter gewesen...hätte ich die Antwort schon längst gegeben -müsste sich kein Gericht mehr damit befassen. Macht man so weiter...werden das andere Leute in die Hand nehmen....müssen sich grundsätzlich keine Gerichte mehr damit befassen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Auch die Demokratie hat ihre Grenzen und keine Verfassung ist für die Ewigkeit. Man scheint es nicht nur in Deutschland, aber vor allem hier darauf ankommen zu lassen...

    Nicht umsonst wurde Orban von der CSU medienwirksam empfangen - das sollte den Bayern suggerieren wohin die Reise geht...damit die bei der Landtagswahl wieder wissen so sie ihr Kreuz zu machen haben. Zur gleichen Zeit verhandelt man aber mit der SPD den Nachzug von den Familien derer..die selbst gar nicht hier sein dürften. Ob die Bayern tatsächlich so blöd sind darauf hereinzufallen? Es wird sich zeigen. Es zeigt aber jetzt schon vor allem eines: Die Politiker haben immer noch nicht die Zeichen der Zeit erkannt.

    Hinter den Kulissen werden schon fleissig die Fäden gesponnen. Es ist ein Wettlauf zwischen denen...die versuchen die Bachblütenteetrinker zu stärken...indem sie z.B. eine Trump für geisteskrank erklären wollen...oder indem sie die Oppositionen in Ländern wie Ungarn und Polen mit politischen und finanziellen Mitteln unterstützen...und zwischen denen...die ihren Einfluss dazu nutzen ein Bachblüten-Land nach dem anderen zu Fall zu bringen. Wer auch immer die Oberhand behält oder gewinnt...jede einzelne europäische Demokratie wird wackeln - und das europäische Haus am Ende zum Einsturz bringen.

    Und die Anhänger von Verschwörungstheorien können sich jetzt schon mal Gedanken machen...ob die Destabilisierung der muslimischen Welt nicht von langer Hand geplant war und genau dieses Ergebnis zum Ziel hatte.

  21. #71
    Klaus Norbert.
    Laufkundschaft

    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen

    Ja, die Verrohung der Menschen ganz allgemein hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Weder die Medien, noch die Erziehung können als Rechtfertigung für ein derartig abartiges Verbrechen dienen. Nicht allen der Beteiligten eine Therapie "verordnet" zu haben, die die psychotische Gefährlichkeit dieser Gruppe zu entschärfen sucht, kommt einem Organisationsverschulden aus Unterlassung gleich.

    ... Aber die Frage bleibt, wie wir mit dieser unüberschaubaren Anzahl von möglicherweise Durchgeknallten künftig umgehen wollen, wenn die Psychologie offensichtlich keinen Lösungsansatz mehr anzubieten versteht und die Richter das auf diese Weise eingestehen...

    Wir können gar nichts machen, wegen diesen Sachen brauchen Sie sich nicht Ihr Leben versauen. Gut, vermiesen, Sie haben dabei ja etwas zu tun.

    (Herr Michael, ich sehe ununterbrochen Ihren Guten Willen. Ich meine, Sie drücken sich zu kompliziert aus. Und Sie werfen viele Begriffe in einen Satz, über die man einzeln erst einmal reden müßte, wie diese denn gemeint sein könnten, im komplexen Zusammenhang.
    Und Ihr "Dialog" mit dem Rechtsaußen AD, keiner kommt ins Spiel, weil sie keine Spielebene finden, finden können.)
    Oder sehe ich das alleine so?

  22. #72
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    Wäre dies der Gradmesser...müssten wir uns heute noch mit der Pest herumplagen...hätten Frauen immer noch kein Wahlrecht. Weder Erfolgswahrscheinlichkeiten noch Mehrheiten sollten einen in seiner Überzeugung ausbremsen können.

    zum eigentlichen Thema

    Zitat aerolit

    Die historische Person Mohammeds hat nicht in dem Sinne gelebt, wie dies vom Mehrheits-Islam gelehrt wird. Der Islam ist eine syro-aramäische Abart des Christentums und in Nahost um 870 entstanden, nicht in Mekka oder Medina. (Karl-Heinz Ohlig)
    Mohammed ist, im Gegensatz zu Jesus, eine historische Person. Das stimmt also schon mal. Die historischen und religiösen Erzählungen stimmen in vielen einzelnen Punkten überein, in einem ganz entscheidenden Punkt jedoch nicht. Während die historischen Quellen von einem weitgereisten Mann erzählen, machen ihn die religiösen Quellen zu einem Menschen...der kaum über die Stadtmauern hinaus kam. Für ihren Glauben ist es von zentraler Bedeutung, dass Mohammed ein eher ungebildeter Analphabet war. Der historische Mohammed reiste mit der Karawane seine Onkels, war regelmäßig z.B. in Damaskus und kam viel herum. Da das Christentum im Nahen Osten bereits weit verbreitet war...ließe dies den Verdacht zu...Mohammed hätte sich davon inspirieren lassen. Zu 99,99% war das auch so - doch weil das den Islam zu einem Abklatsch des Christentums machen würde...musste Mohammed zum sesshaften Analphabeten degradiert werden. Nur so konnte der Schein gewahrt bleiben der Islam wäre eine autarke Religion. Irgendwie verständlich - sollte man den Muslimen nicht verübeln. Ob Tora, Bibel oder Koran...alle diese Schriften basieren auf Märchen, wshalb es keinen Grund gibt...dass da der eine auf den anderen zeigt.

    Der Analphabet eignet sich auch deshalb so gut...weil er nicht unter den Verdacht kommen kann er hätte etwas eigenes hinzugefügt. Für die Muslime ist es von zentraler Bedeutung, dass man den Koran 1:1 als das Wort Gottes akzeptiert. Das ist auch der Grund warum der Koran nicht modifiziert, sprich modernisiert werden darf. Da sitzen die Muslime sozusagen in einer Falle - sie sind dazu verdammt sich das Mittelalter für immer und ewig zu bewahren. Einen Ausweg könnte es dennoch geben; wenn man die "Worte Gottes" im Kontext ihrer Zeit betrachten würde. Um diesen Spielraum für Interpretationen beraubt man sich selbst. Wäre der Koran in Mitteleuropa entstanden und unverändert geblieben...liese er sich heute auch nicht viel moderner. Damals war das aber durchaus zeitgemäß...was der Koran so empfiehlt. Dazu muss man wissen, dass im arabisch-persischen Raum zu jener Zeit vieles aus dem Ruder lief...ähnlich Sodom und Gomorrha. Eine zur Ordnung rufende Schrift machte da schon Sinn.

    Auch war der Nahe und Mittlere Osten um das Jahr 500 alles andere als fanatisch religiös. Die Araber hatten damals über 300 verschiedene Götter...die sie zwar verehrten...aber das war mehr Kult als Religion. Der Monotheismus ist quasi eine Grundvoraussetzung...um eine Religion aus dem Boden stampfen zu können.

    Wenn ich mir die großen Religionen so anschaue, also historisch betrachtet...komme ich zu dem Schluss...dass sie allesamt Kontrabewegungen zur Emanzipation der Frau sind. Man redet zwar hauptsächlich von Echnaton...wenn es um die Erfindung des Monotheismus geht...aber wer weiß...vielleicht steckt da ja Nofretete dahinter. Dafür spricht, dass Echnaton ausser Aton fast alle Götter auslöschte....bis eben auf zwei drei Göttinnen....wie Nechbet und Maat. Das deutet zumindest auf ein großes Mitspracherecht von Nofretete hin. Das würde erklären warum das Christentum die Frauen aus seiner Geschichte verbannte...bzw der Islam gar nicht erst zuließ...dass Frauen überhaupt ein Gewicht bekommen.

    Echnaton und Nofretete....das ist eigentlich eine ganz moderne Geschichte-damals aber eine aus der Zeit gefallene. Die beiden waren in vielerlei Hinsicht sehr modern...sie entmachteten die Priester und untersagten diesen in Form von Opfergaben Reichtümer zu horden. Echnaton baute eine neue, eine moderne Hauptstadt - seine Investitionen dienten auch dem Allgemeinwohl...und nicht nur dem eigenen Kult. Die beiden saßen gleichberechtigt auf dem Thron, ein Novum zu jener Zeit - und selbst heute nicht überall selbstverständlich. Spinnt man dieses Gedanken weiter...landet man schnell bei S. Freud
    und dessen Thesen - bei seiner Art die Welt zu erklären. Aber auch heutige Wissenschaftler sagen, dass all unsere Handeln vom Sexualtrieb gesteuert wird. Die Religion ist eigentlich die Geschichte verklemmter Männer. Da es bei den Muslimen nie eine Trennung von Kirche und Gesellschaft gab...bis zum heutigen Tage...gibt es...was die Komplexe betrifft...keinen großen Unterschied zwischen Geistlichen und Bürgern. Bei uns gab es diese Abspaltung, weshalb die Gesellschaft eine recht offene ist...während die Geistlichen immer noch so veklemmt sind wie vor zweitausend Jahren.

    Durch den Flüchtlingsstrom werden wir uns da wieder etwas angleichen. Die Kinderehe, die Verschleierung, die Scharia, usw...das alles wird nicht mehr per se ausgeschlossen...es ist inzwischen verhandelbar....und wohl bald schon gesellschaftsfähig.

  23. #73
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Zitat von Klaus Norbert. Beitrag anzeigen
    Wir können gar nichts machen, wegen diesen Sachen brauchen Sie sich nicht Ihr Leben versauen. Gut, vermiesen, Sie haben dabei ja etwas zu tun.

    (Herr Michael, ich sehe ununterbrochen Ihren Guten Willen. Ich meine, Sie drücken sich zu kompliziert aus. Und Sie werfen viele Begriffe in einen Satz, über die man einzeln erst einmal reden müßte, wie diese denn gemeint sein könnten, im komplexen Zusammenhang.
    Und Ihr "Dialog" mit dem Rechtsaußen AD, keiner kommt ins Spiel, weil sie keine Spielebene finden, finden können.)
    Oder sehe ich das alleine so?
    Hallo Klaus Norbert,

    erst einmal Dank für Ihre offenen Worte. Vermiesen? Nee, darum geht es ja: Hinschauen zu können, ohne daran zu verzweifeln!

    Nur ich selbst kann mir mein Leben versauen und nur das Selbst kann es versüßen. Nachvollziehbar und didaktisch klug sind unsere Argumentationsketten bisher wohl eher nicht gewesen. An sich wäre es dann zunächst notwendig, eine Art Glossar der darin verwendeten Begriffe zu erstellen.

    Bei allem, was von mir hier jemals gesagt wurde oder werden wird, bitte ich daher, es selbst zu durchdenken und eine eigene Entscheidung darüber zu treffen, was davon anzunehmen oder abzulehnen ist.

    Allerdings bin ich wirklich froh über die oft völlig gegensätzliche Sichtweise aus einer scheinbar anderendimension. Ich könnte keine plausiblen Argumente mehr dafür finden, nicht von selbst das zu schreiben, was die Sicht des Selbst auf das Geschehen in meiner veränderlichen Vorstellung abbilden könnte. Weil sich diese Vorstellung noch verändert, spreche ich aus dem veränderlichen Selbst von selbst über das SELBST.

    Anders ist es schwieriger, sich an das zu erinnern, was vergessen werden wollte. Der ganze Rest kann dann vergessen werden, wenn die Dinge zu ihrem Ursprung hin aufgelöst worden sind. Die scheinbare Komplexität ist nur die Folge eines bisher ungesehenen Grundkonfliktes. AndereDimension und meine Wenigkeit graben im Prinzip diesen Konflikt an. Wer sich daran beteiligen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

    Vieles, was in den letzten 2 Jahren hier angegraben wurde, müsste im zeitlichen Verlauf betrachtet werden, um den Gesprächsfaden zu entwirren, der zwischen vielen Ordnern verknüpft verläuft. Da wäre dann die Zeit des Zwischenforums und die Zeit des Umbaus in Erinnerung zu rufen, was die berechtigte Kritik nicht relativieren soll.

    Anziehen muss ich mir den Schuh eindeutig in Bezug auf KLS, da spannt sich ein anderer Faden und eine andere Geschichte. Alle Geschichten sind letztlich verwoben, einzig das ist, was gesagt werden möchte. Die besten Gegenargumente dazu bringt dahingehend anderedimension vor.

    Was Du, wenn ich das mal vorschlagen darf, insgesamt ansprichst, ist ein berechtigter Vorwurf und Konflikt, der mich lange beschäftigt hat. Dann hätte jedoch niemals die Notwendigkeit bestanden, überhaupt irgendwann irgendetwas "anzusprechen". Allerdings kommt jedes Selbst von selbst darauf, sich das vom SELBST erklären zu lassen.

    Was "kompliziert" erscheint, ist der Versuch, am Ego vorbei an das unveränderliche SELBST heranzureichen und dieses "anzusprechen"...

    Haarscharf am Ego vorbei habe ich auf anderedimension oft im Kurs-Ordner geantwortet. Immer ist es das Ego in uns, das JEDES Verbrechen begeht. Natürlich muss es ungesehen bleiben, daher die Vehemenz der Abwehr gegen die Einsicht, von selbst das SELBST zu sein. Klar hätte jeder das ohnehin irgendwann von selbst rausgefunden, aber es muss ja nicht annähernd ewig dauern...

  24. #74
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Es wäre uns wohl allen geholfen...und mit alle meine ich selbstverständlich auch mich...würde es uns gelingen beim jeweiligen Thema des Ordners zu bleiben. So ist niemand gezwungen etwas zu lesen, das er gar nicht lesen wollte, oder auf das er nicht vorbereitet war - denn hat man die Kröte erst mal geschluckt...will man sie auch wieder hochwürgen und ausspucken.

  25. #75
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    zum eigentlichen Thema

    Zitat aerolit



    Mohammed ist, im Gegensatz zu Jesus, eine historische Person. Das stimmt also schon mal. Die historischen und religiösen Erzählungen stimmen in vielen einzelnen Punkten überein, in einem ganz entscheidenden Punkt jedoch nicht. Während die historischen Quellen von einem weitgereisten Mann erzählen, machen ihn die religiösen Quellen zu einem Menschen...der kaum über die Stadtmauern hinaus kam. Für ihren Glauben ist es von zentraler Bedeutung, dass Mohammed ein eher ungebildeter Analphabet war. Der historische Mohammed reiste mit der Karawane seine Onkels, war regelmäßig z.B. in Damaskus und kam viel herum. Da das Christentum im Nahen Osten bereits weit verbreitet war...ließe dies den Verdacht zu...Mohammed hätte sich davon inspirieren lassen. Zu 99,99% war das auch so - doch weil das den Islam zu einem Abklatsch des Christentums machen würde...musste Mohammed zum sesshaften Analphabeten degradiert werden. Nur so konnte der Schein gewahrt bleiben der Islam wäre eine autarke Religion. Irgendwie verständlich - sollte man den Muslimen nicht verübeln. Ob Tora, Bibel oder Koran...alle diese Schriften basieren auf Märchen, wshalb es keinen Grund gibt...dass da der eine auf den anderen zeigt.

    Der Analphabet eignet sich auch deshalb so gut...weil er nicht unter den Verdacht kommen kann er hätte etwas eigenes hinzugefügt. Für die Muslime ist es von zentraler Bedeutung, dass man den Koran 1:1 als das Wort Gottes akzeptiert. Das ist auch der Grund warum der Koran nicht modifiziert, sprich modernisiert werden darf. Da sitzen die Muslime sozusagen in einer Falle - sie sind dazu verdammt sich das Mittelalter für immer und ewig zu bewahren. Einen Ausweg könnte es dennoch geben; wenn man die "Worte Gottes" im Kontext ihrer Zeit betrachten würde. Um diesen Spielraum für Interpretationen beraubt man sich selbst. Wäre der Koran in Mitteleuropa entstanden und unverändert geblieben...liese er sich heute auch nicht viel moderner. Damals war das aber durchaus zeitgemäß...was der Koran so empfiehlt. Dazu muss man wissen, dass im arabisch-persischen Raum zu jener Zeit vieles aus dem Ruder lief...ähnlich Sodom und Gomorrha. Eine zur Ordnung rufende Schrift machte da schon Sinn.

    Auch war der Nahe und Mittlere Osten um das Jahr 500 alles andere als fanatisch religiös. Die Araber hatten damals über 300 verschiedene Götter...die sie zwar verehrten...aber das war mehr Kult als Religion. Der Monotheismus ist quasi eine Grundvoraussetzung...um eine Religion aus dem Boden stampfen zu können.

    Wenn ich mir die großen Religionen so anschaue, also historisch betrachtet...komme ich zu dem Schluss...dass sie allesamt Kontrabewegungen zur Emanzipation der Frau sind. Man redet zwar hauptsächlich von Echnaton...wenn es um die Erfindung des Monotheismus geht...aber wer weiß...vielleicht steckt da ja Nofretete dahinter. Dafür spricht, dass Echnaton ausser Aton fast alle Götter auslöschte....bis eben auf zwei drei Göttinnen....wie Nechbet und Maat. Das deutet zumindest auf ein großes Mitspracherecht von Nofretete hin. Das würde erklären warum das Christentum die Frauen aus seiner Geschichte verbannte...bzw der Islam gar nicht erst zuließ...dass Frauen überhaupt ein Gewicht bekommen.
    Für den letzten Absatz bin ich richtig dankbar.

    Was die Meister im fernen Osten in unsere Diskussion einbinden könnte, denn: Die östlichen Meister sind zu der Auffassung gelangt, dass BUDDHA der Weg zur Erleuchtung und CHRISTUS die Erleuchtung selbst ist. CHRISTUS stellt einen Bewusstseinszustand dar, den wir - unbewusst bis bewusst - alle zu erreichen suchen.

    Dr. Gerald Hüther, mein Lieblingsgehirnforscher, nennt diesen Zustand Kohärenz. Bei SAP wird die "Achtsamkeit", die Kohärenz benötigt und ermöglicht, in ihrer wirtschaftlichen Verwertung betrachtet. Was war dann der Verlust der gemeinsamen Sprache, was bringt das Alphabet auf einen gemeinsamen Nenner?

    In Bezug auf Mohammed sei angemerkt, dass die historische Person gleichfalls als amtierender und aktiver Politiker, Diplomat und Vermittler zwischen verschiedensten Denksystemen tätig war. Sehen wir einen aktiven Machthaber dieser Zeit, der auch Denksystemneugründer sein musste, die vorhandenen Strukturen und Strömungen zu verbinden, sind recht widersprüchliche Auslegungen dessen, was davon "gehalten" wurde, bis heute recht zwangsläufig. Ohne alle fünf Religionssysteme in ihren Kernaussagen auf Übereinstimmung hin offen überprüft zu haben, ist kein gerechtes Urteil möglich.

    Ein liebevolles Urteil hingegen ist ohnehin unmöglich und auch nicht nötig. Urteile (über ungelesene Weisheitsbücher) und Liebe schließen sich kategorisch aus. Jede Form von Denksystem, die sich als Richter sieht, erzeugt Konflikte. Dass die Frauen von unterschiedlichen Religionssystemen übereinstimmend aus vielen Geschichten der Geschichte verbannt worden sind, lässt die Frage nach der Ursache dafür in den Vordergrund rücken. Was hat uns buchstäblich die Sprache verschlagen?

    Anders: Was wollten die Täter (oben) zum Ausdruck bringen, als das Opfer noch vor Gericht offen verhöhnt wurde, was dem Richter wohl die Sprache verschlagen haben muss...

    Und worin könnte die Verbindungslinie zwischen damals und heute bestehen?

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