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Thema: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

  1. #76
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Du sprichst die Achtsamkeikeitsmeditation an....deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. SAP bietet diese "Kurse" allen seinen Mitarbeitern an. Wobei das Achtsamkeitstraining nur dann von Erfolg gekrönt sein kann...wenn der Schüler aus freien Stücken und von Herzen daran teillnimmt. Leider ist es mal wieder so, dass die Gegner der Konzerne diesen vorwerfen...dass sie aus reinem Eigeninteresse den Mitarbeitern solche Angebote machen. Es wird im Positiven sofort das Negative vermutet. Dabei ist es doch vollkommen egal aus welcher Motivation heraus die Firmen solche Angebote machen- Fakt ist, dass es den Mitarbeitern nicht nur gut tut...sondern es ihnen großen Spaß macht und sie regelrecht begeistert davon sind. Es hat daneben auch noch einen pädagogischen Effekt, da das Ego dabei in den Hintergrund tritt.

  2. #77
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Begeisterung kann ja nicht von seiner Quelle getrennt werden. Die Kritik ging eher in die Richtung, dass ein verkürztes Seminar von zwei Tagen zum Beispiel dem "Mitgefühls-Trainings-Kurs" gegenübersteht, der 150 Tage umfasst.

    Hüther hatte bemängelt, dass die Meditation aus dem spirituellen Kontext gerissen werden würde; doch wie könnte die Quelle als Ursache eine andere Wirkung zegen und zeitigen als sie selbst es schon ist?

    Wer sucht, wird finden. Mittel und Zweck der Übungen können nicht von ihrer Ursache getrennt werden. Daher sind natürlich alle "Bedenken" haltlos...

  3. #78
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Trotz aller (von Klaus Norbert attestierten) Divergenz...verbindet uns wohl die Tatsache...dass wir an den Lippen der gleichen Leute hängen - uns Kammerspiele reinziehen...die sich ansonsten kein halbwegs normaler Mensch freiwillig antut. Und es beruhigt auch ein wenig...zu wissen...nicht der einzige Irre da draussen zu sein.

    Der Hüther...als Neurobiologe...betrachtet so etwas ganz nüchtern - eben aus der Perspektive eines Wissenschaftlers. War übrigens auch da wieder deutlich zu sehen...dass die Zusammensetzung der Gäste...nicht der Gast als solcher...über die Qualität der Inhalte bestimmt. Inhaltlich sind die vier (inkl. Moderator) ziemlich gleicher Meinung...nur die Herangehensweise ist jeweils eine andere.
    Geändert von anderedimension (12.01.18 um 17:53 Uhr)

  4. #79
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Michael

    Dass die Frauen von unterschiedlichen Religionssystemen übereinstimmend aus vielen Geschichten der Geschichte verbannt worden sind, lässt die Frage nach der Ursache dafür in den Vordergrund rücken. Was hat uns buchstäblich die Sprache verschlagen?
    Bis zu Echnaton waren Priester und Pharao auf Augenhöhe - der eine der weltliche, der politische Führer...die anderen die geistliche Elite. Die damalige Priesterschaft kannst Du mit den heutigen Kirchen vergleichen. Die Priester waren aber auch eine Art Stadthalter...sie kontrollierten die verschiedenen Bezirke und trieben die Steuern...den Ernteanteil ein. Sie waren Gehilfen des Pharaos, krönten und beerdigten ihn - dafür standen sie unter seinem Schutz und durften darüber hinaus ihre eigenen Säckchen füllen. Die Menschen brachten ihnen Essen und Gold als Opfergaben in die Tempel. Die hatten also ein richtig süsses Leben. Dolce Vita unter dem Himmel Ägyptens. Nicht weiter schlimm, denn auch dem Volk ging es sehr gut.

    Echnaton war kein Krieger, wie viele Pharaonen vor und nach ihm. Als ein solcher hätte er wohl das Geld für seine Baupläne bei den "Nachbarn" aufgetrieben - so aber kam er auf die Idee sich das Geld bei den Priestern zu holen - was er dann auch machte. Er enteignete die Priester und unterband den Götzenkult. Sie hatten fortan also auch keine Einnahmen mehr. Und damals wie heute gilt: Gehst du der Kirche ans Geld, dann bekommst du das Schwert Gottes zu spüren. Da hört dann bei denen der Spaß auf.

    Und jetzt stelle dir das alles mal mit Nofretete im Gepäck vor! Da kommt so eine Tussi daher...setzt dem Pharao Aton ins Ohr und geht dann auch noch der Kirche an die Wäsche. Kein Wunder, dass man dann aus Eva und der Schlange etwas anderes machte...als ursprünglich gedacht. Nie wieder sollte eine Frau so viel Macht über die Priesterschaft gewinnen. Vielleicht ist die paradiesische Geschichte die Geschichte von Echnaton und Nofrete. Adam verkörpert Echnaton...der ja als Mann und Pharao kein schlechter Mensch hätte sein können...wären da nicht Eva und sie Schlange (Nofretete, mit all ihren sündigen Gedanken) aufgetaucht. Und klar, bis zu diesem Zeitpunkt war für die Priester das Leben ein Paradies.
    Wer also nach Berlin reist...vor der Büste Nofrotetes steht und der Dame in die Augen schaut...der befindet sich mitten in der paradiesischen Geschichte.

    Die Geschichtsschreiber von damals waren eigentlich Pornoproduzenten. Das Weib hat gefügig und allzeit bereit zu sein - und ihre Lust hat einzig und alleine im Dienste des Mannes zu stehen. Für Männer doch eine tolle Geschichte - warum sie von den Muslimen auch heute noch gepflegt und fortgeschrieben wird. Aber auch von der christlichen Kirche, nur eben im stillen Kämmerlein.

  5. #80
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Erstmal vielen Dank für Deine Denkanstöße. Zu den Aufzeichnungen, die wir heute als Pornos deuten würden: In meinen Augen stellen diese Szenen oftmals eine rituelle Vereinigung dar, die damals mehr als symbolischen Charakter besaß. Wären die Priesterinnen, wie bei David und dem Menetekel an der Wand nachzulesen und zwischen den Zeilen angedeutet, als "Heilige Gefäße" betrachtet worden, könnte die Symbolgeschichte auf eine andere Art betrachtet werden.

    Als David und andere Kinder in Babylon "aufgezogen" wurden, war Ägypten als Feind Babylons noch ein Verbündeter. Der eigentliche Frevel muss daher in meinen Augen schon in Babylon begangen worden sein. Es könnte auch als die "Trennung von Sex und Kirche" angesehen werden, was das Patriarchat erst hat entstehen lassen. "Alleine" konnte die verbliebene Priesterhälfte die notwendigen Rituale nicht vollziehen. Hierbei könnte es um die Harmonie im Kosmos gegangen sein, eine Vorstellung, die uns heute lange aus dem Hirn gebrannt wurde.

    Warum das Ischtar-Tor auf der Museumsinsel aufgebaut wurde, könnte mehr als einen symbolischen Hintergrund besitzen. Welche Kräfte wir damit "rufen" und wie wir sie wieder loswerden könnten, kann hingegen nicht erkannt werden, bleibt "die Entweihung der heiligen Gefäße GOTTES" ungeklärt, die jedoch ganz offensichtlich einen "Niederschlag" in allen drei konkurrierenden Religionssystemen fand.

    Die Atheisten sind letztlich die Folge des Umstandes, dass drei inhaltlich verschiedene Anschauungssysteme nicht als "richtig" wahrgenommen werden können, wenn auf den Unterschieden beharrt wird. Wenn jedoch in allen drei Denksystemen auf den "Unterschieden und Besonderheiten" aufgebaut wird, Frauen als Priesterinnen wären ungeeignet, führt diese "seltene" Übereinstimmung zur Frage nach der Ursache.

    Das Recht der Atheisten, solch widerprüchliche Vorstellungen nicht als konsistent und kohärenzbildend betrachten zu können, ist an sich "logische Verstandespflicht". Wer an das glaubt, was das Patriarchat über die Entstehung seiner "Alleinstellung" hinterher aussagt, findet Inkonsistenz, Inkohärenz und energetische Unausgeglichenheit.

    So begann in Babylon das, was wir bis heute als VERLUST wahrnehmen, obwohl wir nicht mehr wissen, was es eigentlich bedeutet, "eine gemeinsame Sprache" zu sprechen. Es geht in meinen Augen um den Verlust der Kommunikation. Wird Kommunikation auf Sprache reduziert, kann die Lüge erst gelingen. Die Lüge, spirituelle Entwicklung könne ohne die Kräfte der Weiblichkeit zur Geburt eines neues Geistes Kind führen, hat im Laufe der Geschichte zur Unglaubwürdigkeit aller Religionssysteme geführt. Sowohl Muslime, Juden und Christen wenden sich hingegen gerne an die "Maria", was auf das intuitive Wissen um das Fehlen der Weiblichkeit in unserem geistigen Kosmos hindeuten könnte.

    Selbst in der "Verbotenen Stadt" wurde der "kosmischen Ordnung" auch architektonisch Rechnung getragen. Die Löwen am Eingang halten jeweils eine Pranke über eine symbolische Darstellung der "Blume des Lebens", die geometrisch aus "Visca piscis" entsteht, der Fischblase. Ich denke, der Fisch ist weder verdaut, noch ordentlich gelutscht. Als die Löwen noch neben den Pharaonen saßen, besaßen sie die Funktion, die Lügen derer zu riechen, die vor dem Thron erschienen.

    Hier kommt dann die Voraussetzung für Kommunikation ins Spiel: Sie endet sofort, wenn die Vorstellung entwickelt wird, einem anderen Geist eine Lüge aufzutischen, die der Manipulation dient. Erst nachdem wir gelernt haben, zu vergeben, ist offene Kommunikation wieder möglich und es kann erkannt werden, dass Geister verbunden sind.

    Es äußert sich, wenn wir das Gegenüber nicht auf einen Körper reduzieren. Zwei an sich banale Beispiele könnten belegen, was mit Kommunikation vor der Sprachverwirrung gemeint gewesen sein könnte:

    Vorletze Woche war eine gute Bekannte zu Besuch. Ich machte Tee und dabei sprachen wir über Teesorten. Als ihr dann der Name einer Teesorte nicht einfiel, kam mir "Fenchel" in den Kopf und ohne Zögern vervollständigte ich ihren Gedankengang. Sandra sah mich dann etwas irritiert an und ich konnte grinsend bemerken: "Siehst Du, ich sehe nicht nur, was in Deinem Kopf ist, ich sehe sogar, was nicht drin ist".

    Jeder kennt das im Prinzip aus eigenen Beispielen. Warum wir manchmal intuitiv Dinge wissen, die wir an sich nicht einmal ahnen können, lässt die Frage nach der "Herkunft" der Intuition aufkommen. Gut, dieser Frage sah ich mich am Donnerstag ausgesetzt. Der Doc von meiner Schmerzambulanz wollte bezüglich der Verordnung von Cannabis - als (in diesem Fall) am besten geeignetes Hilfsmittel - eine "Zweitmeinung" aus psychologischer Sicht einholen. Gut, so saß ich Donnerstag zum "Wesenstest" bei einer Psychologin, die das etwa 90-minütige Vorgespräch führte, bis dann in einer Pause Frau Professor informiert, und die abschließende "Bewertung" von Person, Indikation und psychosozialer Konstitution dann vorgenommen werden sollte.

    Uff, der "Fragenkatalog" sollte wohl bestimmte Symptombilder "abklopfen" und kam dann auch auf "Stimmen im Kopf", Botschaften und Intuition zu sprechen. Nun ja, dummerweise ehrlich erzählte ich freimütig von meiner Auffassung, dass der Geist diesbezüglich als "Empfangsmechanismus" betrachtet werden könnte, doch ehe ich richtig begann, der guten Frau das Konzept des Kurses erläutern zu wollen, fiel mir spontan das "Beispiel" mit Sandra ein. Einmal, um mich bezüglich des Kurses zu bremsen, zweitens, weil sie bei "Bewusstsein als Empfangsmechanismus" so komisch guckte...

    Damit hatten wir Intuition wieder darauf begrenzt, was Spiegelneuronen noch erklären könnten, wollte vergessen werden, zu fragen, was und WIE "gespiegelt" wird. Kurz darauf, ich denke es wurden mit den Fragen gerade sonstig mögliche mögliche "Funktionsstörungen" abgefragt, die zu organisch bedingten Wahrnehmungsstörungen wie Halluzinationen führen könnten, ging meine "Frageabteilung" wieder mit mir durch und ich stellt im Kontext von Wahrnehmung die Frage:

    "Ist es eigentlich richtig, dass die Neuronen quantenphysikalische Ganzheiten spiegeln und jedem Neuron im Prinzip diese Ganzheit gespiegelt wird und es souisagen "seinen Senf" bezüglich einer "Lösungssuche" dazugibt"?

    Jetzt bekam sie richtig leuchtende Augen, hielt mir einen Kurzvortrag über bestimmte Gehirnareale und ihre Funktionsweisen und kam bei der Amygdala an und suchte gedanklich nach einer passenden Beschreibung für ihre Funktion. Sofort hatte ich den Begriff "Panikschalter" im Kopf und füllte intuitiv diese Lücke. Es ist jedoch nicht möglich, diese Intuition anzuwenden, wenn eine Grenze zwischen Geistern gesehen wird. Jede Unwahrheit bildet eine unsichtbare Grenze zwischen Geist und Geist. Es ist die Funktion von Spiegelneuronen, die in den Beispielen erkannt werden kann. Was hingegen auf welche Art und Weise gespiegelt wird, was der Austausch ist, der stattfindet, diese Frage wird nicht gestellt.

    Im dem Buch, aus dem ich die Ganzheit der Wahrnehmung beteiligten Neuronen entlesen habe, stand zwischen den Zeilen (in meinen Augen) die unausgesprochene Theorie, es könne mit uns Menschen im Makrokosmos ähnlich "verlaufen":

    Wir alle sehen "Ganzheiten"; und jedes Neuron, jedes Indvividuum, jede Gruppe, Nation oder Zivilisation nimmt diese Ganzheit auf seine eigene Art und Weise wahr. Jede Spiegelung dieser Ganzheit verändert diese ein ganz klein wenig und trägt damit zu einer Lösungssuche bei. War zumindest bemerkenswert, dass unser Gespräch auf diese Analogiebildung hinauslief. Psychologen könnten den Kurs durchaus als schlüssig in ihre Vorstellungswelt einbeziehen.

    Es mag Menschen geben, die in andere Köpfe schauen können, auch wenn sie die Absicht zur Manipulation hegen, doch hier kommt dann die Auswahl der Quelle des Bewusstseins ins Spiel. Ich wollte niemals wirklich überzeugend lügen lernen und "kann" es heute noch nicht. Ich weiß immer, dass mir eine Lüge niemand wirklich abnimmt. Und dass eine Lüge im Spiel gewesen sein muss, wenn wir nach den Ursachen der Verbannung der Weiblichkeit aus drei Religionssystemen fahnden wollen, ist ziemlich offensichtlich. Ohne Manipulationsabsicht ist es möglich, das zu sehen, was das Gegenüber gerade nicht sieht und noch "sucht". Das kann keine Spiegelung aus dem Selbst sein, dort ist es ja gerade nicht, es ist daher eine Spiegelung aus dem SELBST. Dieses verstand Mensch früher unter einem geeinten Geist. Was den Übersetzer, den HEILIGEN GEIST, mit ins Boot holt. Glaube ich, dass "ich" das bin, schließe ich die "Übersetzungsfunktion" aus, die ermöglicht, zu sehen, was im Geiste eines Gegenübers noch gesucht wird.

    Die Religionen haben ihren "Übersetzer" verloren, den Heiligen GEIST der LIEBE. Sie blenden die Hälfte der Menschheit, die Weiblichkeit, zum Großteil aus und ich wette, die Psychologin würde zustimmen, wenn die These deutlich sichtbarer Symptome einer kollektiven Dissoziationsstörung aufgestellt würde.

    Drei in sich inkonsistente Systeme kommen in genau einem einzigen Punkt zu einer Übereinstimmung, die für Jahrtausende nicht in Frage gestellt wird?

    Am Ende fand meine Theorie, dass sich alle Bewusstseinseinheiten innerhalb eines Bewusstseins bewegen, eine erste überzeugte "Abnehmerin", denn die Idee konnte geteilt werden. So war es neben dem "Wesenstest" eine kleine Lehrstunde darüber, was Kommunikation bedeuten könnte, würde ein offener Geist am Werke sein und zugelassen werden können. Wird eine Lüge beabsichtigt, kann der Geist - seiner momentanen Funktion entsprechend - nicht offen sein. Ich gebe zu, es irritiert mich immer noch, warum die Menschen irritiert sind, wenn sie bemerken, dass dem Geist keine Grenzen gesetzt sind.

    Wenn ich "das" nutze, um Frauen zu verführen, gute Geschäfte zu machen oder beruflich erfolgreich zu sein, verletze ich bewusst andere Seelen und halte sie dadurch in ihrer eigenen Entwicklung auf. So entziehe ich mir die Gaben, die die Vergebung mit sich bringt. Ein drittes Beispiel dafür hätte ich noch, schließlich habe ich auch "das" im Prinzip nur kopiert und später kapiert.

    Gut ein viertes fiel mir noch ein, aber erstmal das dritte Beispiel für die Irritationen, die beim Überwinden der Grenzen der Persönlichkeit auch bei mir noch auftreten: Der Reha-Doc, zu dem ich vorher musste, alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft zu haben, die Voraussetzungen zu erfüllen, die nicht der Wille des Gesetzgebers sind, wendet das "intuitive Scannen" zur Dia-Gnostik an. Beim Erstgespräch, mitten in meiner Schilderung der Symptome hebt er unmerklich einen Arm, als wolle er auf irgendetwas in der Umgebung achten, was Ruhe und Stille erfordert. Ich halte sofort überrascht inne und frage mich kurz, was der gute Mann mir gegenüber bemerkt haben könnte, um danach einem Moment selbst zu "lauschen", was gehört worden sein könnte. So wurde eine Offenheit in meinem Geist bewirkt und der hellsichtige Professor beendete seine intuitive Diagnostik mit der Bemerkung: "Da schleppen Sie aber ein ganze Menge mit sich herum".

    Hätte er mich vorher "gefragt" hätte ich meinen Geist schon verschlossen. Trotzdem habe ich es als "Eingriff in meine gedankliche Privatsphäre" aufgefasst, was jedoch durch die Heilungsabsicht einen anderen Kontextbezug erfährt. Den Kontextbezug, was die seit Jahrtausenden vorherrschende Sprachverwirrung ausgelöst hat, haben wir noch nicht wiederhergestellt. Insofern sind das hier alles nur Versuche der Annäherung an den lange begrabenen "dicken schwarzen Hund" im Keller der Geschichte und Geschichten darüber.

    Wenn "das" hingegen genutzt werden will, um Menschen zu benutzen, zu versklaven oder in Abhängigkeiten zu verwickeln, sind wir wieder bei der Werbebranche. Sie liefert, was die Religionen dissoziiert haben, indem sie an die Paradiesvorstellung anknüpft, in der es keine Notwendigkeit für die Unwahrheit und somit keine Grenzen zwischen Geist und Geist gab.

  6. #81
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Michael


    Die Atheisten sind letztlich die Folge des Umstandes, dass drei inhaltlich verschiedene Anschauungssysteme nicht als "richtig" wahrgenommen werden können, wenn auf den Unterschieden beharrt wird
    .

    Die Atheisten sind keine Folge...von was auch immer. In meinen Augen gibt es überhaupt keine Atheisten. An keine Götter zu glauben ist normal---das ist der Standard -Aggregatzszustand. Ich sage ja auch nicht die "Atmer", die "Geher", die "Esser" - es ist der Standard zu atmen, zu gehen und zu essen. In die gleiche Kategorie fällt der Darwinist...das ist ebenso eine diffamierende Bezeichnung wie Atheist. An einen Gott zu glauben ist in der heutigen Zeit schon seltsam und befremdend genug. Aber jene...die es tun...die versuchen auch noch den Ball ins Feld der anderen zu spielen..als müssten die sich erklären warum sie an keinen Gott glauben.

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen...warum in unsere "aufgeklärten Zeit" Menschen an einen "konkreten" Gott glauben. Agnostiker könnte ich noch verstehen...aber "gläubig"? Egal welcher Glaube...er wurde bereits hunderttausendfach widerlegt. Ob Bibel oder Koran...wer an den Schwachsinn glaubt...der gehört ganz nüchtern betrachtet in ärztliche Behandlung. Das wird aber so schnell nicht passieren...denn die Gläubigen bilden noch die Mehrheit. Aber nicht mehr lange - es ist nur eine Frage der Zeit.
    Geändert von anderedimension (22.01.18 um 10:41 Uhr)

  7. #82
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    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zumindest hast Du damit gleichfalls das Problem von Menschen erkannt, die an ein verbundenes Bewusstsein glauben, egal, wie man das nennt. So kam Candace Pert, die lange am Opiatrezeptor forschte, auf die These, GOTT (auf der Ebene des Gehirnstoffwechsels) als ein Neuropeptid anzusehen. Konnte es erfolgreich synthetisiert werden, ist GOTT. Kann dieses Neurotransmitter, also der Botenstoff zwischen Nervenzellen, nicht aus dem Genbestand herausgelesen werden, ist GOTT nicht. Woran man nicht glaubt, kann daher weder wirksam noch wirklich sein. Biologisch müsste, logisch betrachtet, eine Gensequenz erst ausgelesen werden, um dann einen bestimmten Neurotransmitter herstellen zu können. Falsch konstruierte Aminosäuren sehen wir zum Beispiel in Prionen, die, an sich harmlos, „falsch konstruiert“, den BSE-Erreger bilden. Ein Atheist könnte daher auch jemand sein, der genau dieses Neuropeptid bisher nicht ausgelesen hat, vorhanden ist es zumindest auf jeden Fall. So hat die Schöpfung auch genetisch ermöglicht, sich an GOTT zu erinnern.

    Du hast sicher Recht, wenn Du meinst, es sei unmöglich, beide Welten gleichzeitig zu sehen.

    Für mich ist es nunmehr unvorstellbar, die Entwicklung des "Ganzen" als Zufall zu erklären und keine erste Ursache zu sehen. Doch ich kann mich daran erinnern, wie lange ich das ganze Ego-Geschehen als Grund ansah, keinen GOTT sehen zu wollen. Wir nehmen weiterhin das, was wir "machen", um zu beweisen, dass die Schöpfung so unvollkommen ist, dahinter keinen Schöpfer erkennen zu können. Denn offenkundig müsste bei dem, was wir „machen“, unser Schöpfer mindestens besoffen gewesen sein.

    Für die Klassifizierung der bisher bestehenden, dummerweise konkurrierenden Denksysteme, wäre zunächst die Unterscheidung zu treffen, ob sie an ein "Höchstes Wesen" und eine "ewigen Seele" glauben. Zwei Punkte, die nach der Französischen Revolution "zwangsweise" in die Köpfe zu hämmern gesucht wurden. Was den Bogen zu Echnaton erlaubt, der ähnlich glaubte, die Menschen zu ihrem (monotheistischen) Glück zwingen zu können. Dabei vergessen wir immer die Freiwilligkeit, die Glaube (als Verhaltensgrundlage) beinhalten muss. Wäre GOTT erfreut, wenn das 100. Schaf mit Waffengewalt in den Himmel getrieben würde? Wäre „ein zwangsbefriedeter Himmel“ nicht eine andere Form der Hölle?

    Was durch das Babylon-Syndrom bewirkt worden sein könnte, ist möglicherweise ein Gendefekt. Ein Gendefekt, der das Auslesen des in uns genetisch verankerten Neurotransmitters verhindert, da der Ärger über den Verlust wirklicher Kommunikation uns Gift und Galle spucken lässt. Ein Zusammenhang könnte entstehen, vergleichen wir die Angaben der Lebensspannen in der Bibel im Verlauf der Entwicklung.

    Was auch so gesagt werden könnte: Nacktmulle besitzen nachweislich eine Gensequenz, die als "Hausmeistergen" ausgelesen werden kann und dafür sorgt, das die Müllentsorgung unrichtig hergestellter Neurotransmitter innerhalb der jeweiligen Zelle gelingt. "Umgerechnet" könnten wir mit "Hausmeistergen" rund 170 Jahre alt werden. Wir könnten jedoch auch darauf verzichten, ständig Gedankenmüll anzusammeln, dessen verbogene Reste dann als Sondermüll zu entsorgen sind.

    Ständig "Konfliktsondermüllgedanken" zu denken und anzuhäufen, sich beständig mit diesem "Geistesgift" anzufüllen, um letztlich vorzeitig am Geistesgift „Ärger“ und den entstehenden Spannungen zu versterben, weil wir ständig unter Strom zu stehen, all das führt zunehmend dazu, dass der "Schlag" schon ziemlich junge Menschen trifft.

    Vielleicht musste Echnaton alle Priester entmachten, weil sie korrupt oder unglaubwürdig geworden waren? Es wäre heute ebenso eine angemessene Antwort auf ausufernde Korruption, Missbrauch und dem Vorsatz, die "Stellvertretung" eines Höchsten Wesens zum persönlichen Vorteil zu nutzen. Dann ist "das" aber weg und wir trennen uns von der wahren Natur des Menschen und seinen Möglichkeiten der Kommunikation.

    Als geschichtliche Parabel führt der Verlust einer gemeinsamen Sprache natürlich zu allerlei Ärger und Konflikten, die den „Turmbau“ überschatten. Es könnte schon beim Fundamentbau gepfuscht worden sein. Hinter dem "Projekt X", bis in den Himmel bauen zu wollen, könnte auch die Analogie gesehen werden, schon einmal in die exponentiellen Abgründe der "Wachstumsfalle" gelaufen zu sein. All die vorgeschobenen Religionskonflikte sind im Prinzip der Versuch, von einem (nur teilweise bekannten) Scheitern abzulenken, scheinbar nur, damit es sich wiederholen kann. Wüssten wir, dass ein Denkfehler in ähnlicher Form schon einmal begangen worden ist, könnten wir unser heutiges Verhalten aus einem erweiterten Blickwinkel neu betrachten und die verlorene Ganzheit wiederfinden. Ein Denksystem, das auf Ganzheit ohne Dichotomien aufbaut, besitzt ein stabiles Fundament und bedarf keiner Verteidigung. Was der Verteidigung bedarf, steht immer auf tönernen Füßen und überdeckt diese Schwäche durch Angriff.

    Ob wir für eine kohärente spirituelle Entwicklung tatsächlich, wie bei Echnaton, alle Religionsführer ihres Amtes entheben müssen, hängt letztlich von ihrer Lernkurve ab. Die "Bauleute" sprechen zumindest heute am BER die gleiche Sprache, die schon damals beschrieben wurde. Aufträge an die Bauleute vergab, historisch gesehen, oftmals die Kirche. Da die Bauleute heute als international agierende Mafia zu verstehen wären, blieben in meinen Augen zwei Möglichkeiten:

    1. Wir beziehen uns auf die Gemeinsamkeiten, die beim tatsächlichen Studium aller Schriften wissenschaftlich hervortreten würden und bewerten, was davon HEUTE ein psychologisch hilfreiches Konzept darstellen könnte. Damit heilen wir den Babylon-Virus und führen echte SOHN-dierungsverhandlungen. Wir nehmen das, was hilfreich und harmlos ist und verbinden, was inhaltlich niemals wirklich getrennt war. Der ganze Ego-Ärger kostet uns unheimlich viel Lebensenergie, was bewirkt, so erschöpft zu sein, dass die Hinwendung zur Lebensenergie unmöglich scheint. Wenn uns der Verlust wirklicher Kommunikation – die TRENNUNG VON GOTT - derart erschöpft, dass uns die Lebenslichter früher ausgehen, sollten wir bei der nächsten Rückkehr jedoch nicht wieder vorwurfsvoll sagen, wir hätten „das“ nicht gewusst.


    Gäbe es mehr als ein Bewusstsein, wäre die Sühne unmöglich. Was ist also der Schmerz, auf den Du reagierst, wenn Du mich und andere Gläubige als „behandlungsbedürftig“ katalogisierst“? Reagieren eventuell viele Gläubige genervt darauf, dass ihre Lebenswirklichkeit negiert statt toleriert wird? Und reagierst Du allergisch, weil mein Glauben Deine gefühlte Lebenswirklichkeit negiert?


    Was die „Grenzen“ angeht, die uns Schmerzen bereiten: Sie entstehen immer, weil ein „Du“ nicht macht, denkt, tut oder fühlt, was ein „Ich“ gerade „will“. Der Psychoanalytiker Johannes Ficht schreibt dazu: „Es gibt kein Ich ohne das Du“. Was den hier betrachteten Grundkonflikt angeht, könnte gesagt werden: Es gibt kein Wir ohne das SELBST. Der Schmerz, nicht wir SELBST zu sein, ist nicht unser Feind. Er ist ein loyaler Gefährte, der den eigentlichen Feind, das Ego, ankündigt. Durch den hunderttausendfachen Schmerz versucht das Ego die Inexistenz GOTTES zu beweisen. Natürlich sind die bisherigen Formen gelebten Glaubens scheinbar unglaubwürdig geworden. Angesichts dessen, was wir „machen“, können wir die Inexistenz eines Höchsten Wesens, im Sinne eines Bewusstseins, in dem wir uns bewegen, nicht plausibel verleugnen. Ich verleugne diese Leugnung einfach. GOTT ist nicht schuld daran, welche Entscheidungen wir hier treffen. Das was unser Ego.


    2. Wir beharren darauf, dass einer dieser offensichtlichen Irrtümer „wahrer“ als die anderen sei und bestehen darauf, Gradierungen von Schwachsinn vorzunehmen. Die Klassifizierung von Gradierungen eines Irrtums, im Grunde der psychologische Diagnoseschlüssel, verhilft jedoch nicht zur Auflösung des Grundkonfliktes. Eine Illusion, hier: das Ego, zu analysieren, ist ähnlich, als wollte der Mensch Licht machen, indem zuerst die Dunkelheit wissenschaftlich vermessen, gewogen, erforscht und seziert wird. Wenn das, was wir sehen, die Folge von Ideen und Gedanken ist, was sicherlich so ist, dann sollten wir die Dunkelheit als das bloße Fehlen von Licht betrachten. Die Folgen bisheriger Dunkelheit vergehen, wird Licht am Ende des Tunnelblicks unseres Egos gesehen. Wenn bisher nicht verstanden werden wollte, was gesagt wurde, ist dafür nicht das Wort verantwortlich.

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