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Thema: Die Kraft der Toten

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post Die Kraft der Toten

    Ein überfälliges Ordner-Thema.

    Ich glaube an die Kraft der Toten. Wobei, möchte eingewendet werden: Was ist tot? Ist jemand tot, der begraben worden ist? Nein. Mitnichten. Tot ist nur, wer vergessen wurde. Ein Gang zum Grab, ein Gedanke an diejenigen, die wir lieben, an die wir denken, schafft uns Gewißheit über ihr Leben nach dem physischen Tode. Weil wir in ihnen leben, nicht in ihrer physischen Existenz. Zugleich war es ihre physische Existenz, die es uns überhaupt ermöglichte, Kontakt aufzunehmen.
    Es ist ein schwieriges Feld. Ich werde es beackern. Andere sind eingeladen, den Ordner mit ihren Erfahrungen zu füllen, NACH-denken zu erzeugen. Wer keine diesbezüglichen Erfahrungen, der bleibe fern.

  2. #2

    AW: Die Kraft der Toten

    Gute Frage. Sind nicht alle Ahnen noch im Jetzt wirksam? Wie Du sagst, in dem Maß, in dem sie weiterhin präsent sind?

    Was mir bei einem Gedicht von andere-dimension auffiel, ist die Intutition, im Jenseits die Defizitstrukturen aufzuweisen, die wir hier gehabt haben.

    Es soll verschiedene Ebenen der Astralwelt geben. Die Grundfrage ist es jedoch hierbei, ob wir davon ausgehen, dass auch die Seelen- und Geistenergie dem Energieerhaltungsprinzip folgt.

    Wenn ja, sind Echnaton, Buddha, Christus Jeschua und alle weiterhin "wirksam", so ihre Gedanken und Ideen, Taten und Lehrbeispiele heute noch Wirkung zeigen.

    Ebenso ist jeder das Produkt "seiner" Ahnenreihe und damit sind wir im Jetzt genau das, was allen unseren Ahnen jemals wiederfahren ist.

    Genauer sind wir ohnehin alle "Verwandte", würden alle Ahnenreihen nebeneinandergestellt. Der Name der Mutter unserer Ahnenreihe soll Lucy geheißen haben.

    Doch auch hier gilt es, das rechte Maß zu finden. Mir fielen schon Erfahrungen dazu ein, doch dann wäre die Frage, ob diejenigen, um die es ebenso geht, ihre "Seelenerlebnisse" ebenso zu teilen wünschen. Ich ehre und achte die Ahnen, da sie den Weg geebnet haben. Persönlich finde ich jedoch, dass den Hinübergegangenen ihre eigenen weiteren Seelenwege so offen wie möglich stehen sollten und die Hiergebliebenen einfach loslassen und keine Vorstellungen mehr übertragen oder projizieren.

    Die, die vor dem Tode keine Zeit fanden, mit sich und der Welt ins Reine zu kommen, hängen zuweilen auf den unteren Astralebenen fest. Auch daher ist Vergebung so wichtig, die Energie "zum Absprung" parat zu haben.

    Was könnte jemanden erwarten, der sich freut, (zumindest als "Urlaub") nach Hause zu kommen?

    Wenn wir unaufgelöste Konflikte mitnehmen, Schuld verteilen oder diese auf dem Gewissen zu lasten scheint, mindert dies die "Absprungenergie".

    Grundsätzlich geschieht alles parallel, alles ist immer jetzt. Oder es ist jetzt nicht.

    So wird auch diese Frage im Bewusstsein entschieden, das entscheidet, wie es etwas wahrnimmt.

    Die Grundprämissen beinhalten also die individuellen Antworten.

    Gäbe es nur ein Selbst, was könnte sterben?

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