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Thema: Unser Übermorgen

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Post Unser Übermorgen

    Heute kommen sie zusammen,
    die Räte uns'rer Heimatstadt.
    In der alten Bahnhofstraße
    reißen sie vier Häuser ab.

    Heute kommen sie zusammen
    und das macht uns große Sorgen.
    Leute, die von gestern sind,
    entscheiden heut' für übermorgen.

    Schon morgen früh im Tagesblatt
    erfahren wir von ihren Plänen.
    Für die Zukunft uns'rer Stadt.
    Das wollten wir nur noch erwähnen!

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Unser Übermorgen

    Heute kommen sie zusammen,
    die Räte unsrer Heimatstadt.
    In der alten Bahnhofstraße
    reißen sie vier Häuser ab.

    Heute kommen sie zusammen
    und das macht uns große Sorgen.
    Leute, die von gestern sind,
    entscheiden heut' für übermorgen.

    Heute kommen sie zusammen
    und morgen früh im Tagesblatt
    erfahren wir von ihren Plänen.
    Für die Zukunft unsrer Stadt!

    Das wollten wir nur noch erwähnen.

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Unser Übermorgen

    bleibt zu blaß. gib das exemple und exemplifiziere! für eine allgemeine zustandsbeschreibung zu pauschal, fürs spezielle zu wenig. also bleibt es plakativ, denn formideen sind hier nicht auszumachen.

  4. #4
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Unser Übermorgen

    es soll halt allgemein bleiben, damits auch für die kleinstadt xyz gelten könnte.
    das konzeptlose verschludern von baupotentialen am uniplatz und südlichen breiten weg kotzt mich einfach an.

    man regt sich über die sozialistische wiederaufbau-unart auf und "selbst" beschließt man scheiße bzw winkt sie durch.

  5. #5
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Unser Übermorgen

    nüscht großes/neues, aber die nachbarn mal ins boot geholt...

    Heute kommen sie zusammen,
    die Räte unsrer Heimatstadt.
    In der alten Bahnhofstraße
    reißen sie vier Häuser ab.

    Die Müller, meine Nachbarin,
    macht sich große Sorgen:
    'Leute, die von gestern sind
    entscheiden heut‘ für übermorgen!'

    Und Lieberknecht von nebenan
    schiebt sich die Perücke
    von links nach rechts und dann zurück.
    Er sorgt sich um die Lücke.

    Heute kommen sie zusammen
    und morgen früh im Tagesblatt
    erfahren wir von ihren Plänen.
    Für die Zukunft unsrer Stadt!

    Das wollten wir nur noch erwähnen.

  6. #6
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Unser Übermorgen

    verstehe.

    du kannst dich natürlich als chronist auch lyrisch betätigen. aber du solltest dann überlegen, ob ein gedicht die angemessene form ist. lyrik verlangt das konkrete. oder du sublimierst es zu etwas allgemeinem. dein text wabert aber dazwischen und da du auch keine besondere formidee extemporierst, bleibt alles in einer halbgewagtheit, oberflächlich.

    das mit der nachbarin im spä#teren versuch ist dann schon eine verbesserung. so wird's konkreter. wenn du dieser nachbarin dann noch gegenspiel erlauben würdest, könnte mir das gefallen. der lückenspieler macht dann etwas konkretes. das könnte dann die idee sein: die verbindung von durchschnittsleuten mit bausünden.

    P.S. bausünden sind keine historische spezialität des sozialismus, sondern fanden zu allen zeiten statt und, so ist zu befürchten, werden auch in späteren zeiten nicht ausfallen.

  7. #7
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Unser Übermorgen

    Heute kommen sie zusammen,
    die Räte unsrer Heimatstadt.
    In der alten Bahnhofstraße
    reißen sie vier Häuser ab.

    Die Müller, meine Nachbarin,
    macht sich große Sorgen:
    'Leute, die von gestern sind
    entscheiden heut‘ für übermorgen!'

    Und Lieberknecht von nebenan
    schiebt sich die Perücke
    von links nach rechts, man siehts ihm an,
    er leidet unter dieser Lücke.

    Nur Mihatsch, bald ein Architekt,
    pfeift triumphierend durch den Flur.
    'Soll uns die Moderne holen!',
    klingt es beinah wie ein Schwur.

    Heute kommen sie zusammen
    und morgen früh im Tagesblatt
    erfahren wir von ihren Plänen.
    Für die Zukunft unsrer Stadt!

    Das wollten wir nur noch erwähnen.


    konkret soll hier nur sein: die stadträte haben es noch in der hand, es ist noch nichts entschieden.
    sie sollen sich einfach der tragweite dieser baugelegenheit bewusst sein. aber wie oft haben leute entscheidungsrecht bei dingen, von denen sie null ahnung und nicht den hauch eines fingerspitzengefühls haben.

    würde ich konkret und/oder in b/p issigem ton schreiben, dann verschließen sich diese leute, fühlen sich (zu recht) bevormundet und agieren dann so, wie mans nicht will.

  8. #8
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Unser Übermorgen

    Zitat

    und morgen früh im Tagesblatt
    erfahren wir von ihren Plänen
    ----------------------------

    Wenn ich es richtig verstehe...wurde darüber noch nicht entschieden...bzw euch nocht nicht bekannt gegeben...wie die Lücken geschlossen werden sollen?!?
    Es ist die Ungewissheit, die euch plagt?

  9. #9
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Unser Übermorgen

    dem ton nach ist das propaganda, dazu aber ein schuß wehmut, der den ernst bricht und dann noch eine Prise UNgewißheit; Kaffeesatzleserei.

    Ich erkenne eine gute Absicht.

  10. #10
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Unser Übermorgen

    und ich war stets bemüht :)
    für deine nüchternen einschätzungen bzw. klaren worte danke ich dir, ehrlich!


    es wurde noch nichts entschieden und es plagt nicht die ungewissheit, sondern die gewissheit, dass chancen wieder vertan werden.

    ich versuche
    mich
    ja
    auch nicht
    an diese art
    gedichten

    aber so viel
    reale selbst
    einschätzung
    fehlt vielen
    beziehungsweise
    fühlen sie sich dazu
    als mindestens prädestiniert
    für diese art
    entscheidungen.

  11. #11
    andere-dimension
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    AW: Unser Übermorgen

    Diese Chancen (Alternativen) erschließen sich mir leider nicht. Wenn es darum geht Wohnraum zu schaffen...dann wird ja vielleicht genau genau das umsetzt. Einfamilienhäuser werden abgerissen und durch Mehrfamilienhäuser ersetzt. Man wird ja nicht ohne Grund/Not einfach ein paar Häuser abreissen. Dieser müsste, zumindest für die Anrainer, auf dem Amt zu erfahren sein?!? Mangelhafte Kommunikation ist in der Politik leider nicht neu...sondern fast schon Standard.

  12. #12
    mühe
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    AW: Unser Übermorgen

    das mit den vier häusern ist ja nur symbolisch gemeint. darstellen oder passe sie so an, dass sie sich in das konzept: altstadt und tourismusziel fügen.
    ich habe das in münster bei einem haus gesehen, wo karstadt sport beheimatet ist. große fenster (erzeugt spiegelung der gegenüberliegenden alten fassaden) und eine eigene fassade, die an 'stone washed jeans' erinnerten. so ausgeblichen, dass das gebäude sich absolut harmonisch einreihte. es fiel klar auf durch die graden linien, aber der mantel passte zu hose und hemd und schuhe.

    dann gibt es eine große freie fläche am universitätsplatz. in diesen mündet der breite weg im norden.

    der uniplatz ist auch ein kreisverkehr.
    hier gibt es ein telekomgebäude, das theater ('opernhaus'),glasfassaden, ein hochhaus für studenten. eine ecke mit nem plattenbau, den man hoffentlich zügig entfernt und eine große freie fläche. gegenüber beginnt der unicampus, nicht weit ist der wissenschaftshafen.
    perfekte lage, um ein modernes unigebäude zu bauen, mitfinanziert von später dort auch ansässigen firmen, die jetzt schon dual mit den studenten arbeiten und forschen.

    konzept: der universitätsplatz als wissenschafts-/finanzknotenpunkt. im süden des breiten weges eine letzte brise altstadt, im norden moderne.

    wenn man am rande der stadt, in unschönen vierteln jedes angebot eines investors gerne annimmt, man ja sonst kein weiteres bekäme, also es gerne schluckt, was die da bauen, dann 'okay'.

    aber in der innenstadt hat man nicht viele chancen, wie die jetzigen. da kann man keine lückenfüller bauen lassen. da muss man in konzepten denken und auch mal nein sagen, statt 'hauptsache/endlich jemand da, der da was bauen/kaufen will'.

    ich wiederhole mich (un)gern, zu oft sitzen bei solchen entscheidungen die leute am hebel, die für die siutation nicht den riecher, den instinkt, die intuition besitzen.
    politiker eben.

  13. #13
    Kurzvormabschussiger
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    beim zweiten satz fehlt einiges vorn. habs schon wieder vergessen

    achja, es ging um den breiten weg. dort ist die erste große fläche für eine bebauung.
    der breite weg war eine imposante einkaufsstraße von ca. 2,5km länge. zwei plattenbauten im südlichen teil von zusammen etwa 300m (aerolith?) wurden abgerissen und nun hat man dort die chance, das viertel zwischen dom (der an den breiten weg grenzt) und dem hasselbachplatz (der breite weg mündet in ihn) historisch nochmal aufzuwerten.

    wir haben also einmal das konzept im südlichen teil: tourismus und echtes altstadtfeeling.

    und der erst siehe oben...tschuldigung

  14. #14
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unser Übermorgen

    Zitat mühe

    ich wiederhole mich (un)gern, zu oft sitzen bei solchen entscheidungen die leute am hebel, die für die siutation nicht den riecher, den instinkt, die intuition besitzen.
    politiker eben.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ja, da hast Du recht. Wie überall...gibt es auch in der Politik die Fähigen und die Unfähigen...wobei sich alle für fähig halten. Wenn die "Großen" über das Wohl der "Kleinen" entscheiden...dann wird es immer schwierig...und oft auch sehr theoretisch. Nicht nur Pädagogen wissen, dass man sich körperlich auf Augenhöhe des Kindes begibt (kniet, hockt, sitzt, beugt...)...wenn man verstehen und verstanden werden will. Politiker machen das nur selten, sehen sich viel lieber in der Rolle des Vormundes. Scholz hat gestern Abend etwas richtiges gesagt: Politiker reden nur noch in Milliarden...während beim "normalen" Bürger oft tausend Euro über Leben und Tod entscheiden. Wir hinken der Entwicklung in der USA nur ein wenig hinterher...diese wird uns aber bald einholen. Dort kommt die Mittelschicht in immer größere Not; zwar verdient man ordentlich Geld...aber der gesellschaftliche Druck mithalten zu müssen wird immer größer. Das Kind, das nicht im Ausland studiert, ist nichts mehr wert...also verschuldet man sich/nur um mal ein Beispiel zu nennen. Das erklärt auch die Wählerströmungen von extrem links nach extrem rechts...oder auch umgekehrt. Die einen haben Angst etwas zu verlieren, die anderen haben schon alles verloren. Gefühlt sitzt man im gleichen Boot und es geht nur noch um den Protest als solchen. Echte Lösungen erwartet man schon gar nicht mehr. Auch uns droht irgendwann ein Trump...wenn die Entwicklung so bleibt wie sie ist. Die Politiker unterschätzen die Emotionalität der Menschen. Mag sein, dass der Umbau eurer Stadt rational gesehen notwendig ist...deshalb darf man ihn aber nicht unbedingt auch ohne Rücksicht auf die emotionalen Bedürfnisse durchziehen. Wie gesagt; oft scheitert es an der Kommunikation.

  15. #15
    nühe
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    AW: Unser Übermorgen

    den vergleich mit den usa seh ich ganz ähnlich.
    schau übern teich und sieh deutschlands zukunft bzw die des westlichen teils bzw. die der ballungsräume (ruhr, rhein/main).

    beispiel detroit 80er jahre und heute.
    bin da immer hin-und hergerissen, einerseits selbst schuld, andrerseits sind die westdeutschen auch nur system-opfer, fühlen sich gegenüber den ostdeutschen (definition nach 1949) aber als coca-cola-entdecker, obwohls nur geografische faktoren waren, die ihnen den wohlstand brachten, nicht sie selbst.

    diese politische unreflektiertheit stört mich seit jahren hier im westen.
    ist aber wieder ein anderes thema.

  16. #16
    andere-dimension
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    AW: Unser Übermorgen

    Zitat

    diese politische unreflektiertheit stört mich seit jahren hier im westen.
    ist aber wieder ein anderes thema.
    ------------------------------------------------------------------

    Kann deinen Groll zwar nachvollziehen...wäre aber gar nicht nötige welchen zu haben...wenn die Ostdeutschen...aus guten Gründen...etwas mehr Selbstbewusstsein hätten. So war es der Osten, der die deutsche Kunst und ihre Künstler nach dem Krieg in Ehren hielt...während man da im Westen ein wenig schludrig war. Im Osten hatte die Kunst eine ganz andere...eine viel größere Bedeutung als im Westen. Auch waren die Menschen im Osten im Durchschnitt viel gebildeter als die im Westen...und auch das Gefälle war nicht so groß - man versuchte möglichst alle Menschen mitzunehmen, während man im Westen schon (zu) früh selektierte und den "Verlieren" keine Aufmerksamkeit mehr schenkte. Die Menschen im Osten hatten halt nur das Pech, dass sie ihr Wissen nicht auch konstruktiv umsetzen konnten/durften - es war sozusagen für die Katz. Der Wessi hatte das Glück auf der richtigen Seite zu leben...mehr nicht. Das System DDR hätte jeden Wessi in kürzester Zeit zum Ossi gemacht - und umgekehrt auch. Übrigens; als die einst geflüchteten Künstler nach dem Krieg nach Deutschland zurückkehrten und die Wahl hatten...ob DDR oder BRD...entschieden sich 80% für die DDR.

  17. #17
    andere-dimension
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    AW: Unser Übermorgen

    Dort, wo die SED auch Gelder locker machte...zB für Film und Theater...waren die Ossis den Wessis haushoch überlegen. Wir neigen aber dazu den Wert einer Leistungen anhand ihres Markterfolges einzustufen. Doch bei der Vermarktung waren den Ossis die Hände gebunden...auch konnte sie nicht immer die Themen liefern...die der Mainstream verlangte. Aber an der künstlerischen Leistung gemessen...konnte der Westen dem Osten nicht das Wasser reichen. Dann machen die Ossis noch einen "Fehler": Sie suchen nach den Erfolgen...die sie innerhalb einer Zeit von 40 Jahren Abschottung hatten, aber den Osten gibt es ja nicht erst seit den 50er Jahren. Wichtige Erfindungen, tolle Ingenieurleistungen, marktbeherrschenden Unternehmen...da war der Vorkriegsosten das Aushängeschild Deutschlands. Ich kann doch meine Identität nicht von einer Mauer abhängig machen?!? Was für Deutschland als Ganzes gilt, das gilt auch für den Osten: Es gibt auch eine Geschichte vor 1932...aber über diese reden wir...warum auch immer...nur noch selten.

  18. #18
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Unser Übermorgen

    sehr interessant!

    ich grolle, weil ich mich erwische, wie ich oft ost/west heranziehe (klischees) und dann wieder beide als system-opfer (cccp/usa-systeme) entschuldige.
    die allierten und cccp habens geschafft, dass die ü30-fraktion immer ost<->west denkt, wenn zwei aufeinander treffen.
    dabei gibts, wie du schreibst, nicht nur 1949-1990.
    aber das geht kaum aus den köpfen.

    diese besetzer-systeme schufen ungewollt diesen scheinbar! toleranten staat, selbstkritisch wie kein andrer und sich dadurch zu höchstleistung und geißel antreibend.

    wir müssen uns zurecht stets mit dem 2.wk und drumherum auseinandersetzen, während ich bei den amis noch auf ein hollywood-melodram warte, welches den armen piloten portratiert, der den knopf über hiroshima oder nagasaki drücken MUSSTE...

    als ich in den ruhrpott zog dachte ich, hier sind sie viel toleranter, offener den ausländern/migranten gegenüber, da man ja von deren groß/vätern wirtschaftlich profitierte (gastarbeiter).
    als erstes hört man: na ihr im osten seid ja heftig drauf. und dann legen sie selbst ausländerfeindlich los ohne ende.

    und das ist das gute. mehr als die hälfte ist gegen diese tolerante politik. aber keiner darfs öffentlich wagen, der eine öffentliche rolle zu verlieren hat, ehrlich zu sagen, was viele denken.

    mich stört dieses bild enorm: 8.30uhr hängen hier große gruppen vor spiel/trinkhallen ab.

    gibts im osten auch, durch deutsche. klar.

    ich frage mich, wenn "die" mal in der überzahl sind, sind die dann auch so tolerant den ureinwohnern gegenüber?

    aber dann find ichs auch gut, dass humanität ein thema ist.

    warum blocken die ganzen osteuropäischen staaten ab? was hat der sozialismus da angerichtet?

    aber dann macht der westen auch dicht. rigoros.

    und dann: wenn nicht deutschland, wer dann soll humanität bieten? das land, das einst schrecken verbreitete.

    und würden wir genauso wie alle andren länder, seien sie noch so demokratisch westlich, die türen schließen und bocken, patzig sein...wo soll das enden?

    es ist also ein hin und her.

    die bevormundung durch die siegermächte bringt viel 'gutes' und viel schlechtes mit sich. (nichts neues, ich weiß).

    es zerreißt mich oft.
    da kommt einem ein im leben stehender aus herne witzig mit: du halber deutscher. oder der hausarzt mit: ah die falschen deutschen, als er meinen roten impfausweis sieht.

    mir kommts dann auch so vor, als ob viele hier so tief in der junior tüte sitzen, dass sie garnicht über den tellerrand schauen möchten, sie können es nicht.

    hier liegt kulturell der hund begraben.
    in meiner heimatstadt der erste deutsche kaiser.

  19. #19
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    AW: Unser Übermorgen

    Wie die Wessis die Ossis wahrnehmen, das hat viel mit ihrer spätkindlichen Erziehung zu tun - sowohl der schulischen...als auch der häuslichen. Mein Vater war ein Patriot...machte seinen Kindern immer wieder den Unterschied zwischen dem "System" DDR und dessen Bürger deutlich...wies immer wieder darauf hin, dass die Menschen in der DDR unsere Brüder und Schwestern sind...sie für die Mauer nicht verantwortlich sind. Mit der Wiedervereinigung ging meines Vaters größter Traum in Erfüllung. Kommt noch hinzu, dass er sehr nah am Geschehen dran war...da er mit einigen der damals Verantwortlichen auch privaten Kontakt hatte. Meine schulische Erziehung...hinsichtlich der DDR...war eine ganz andere. Da ging es weniger darum was die DDR sein könnte...sondern nur darum was sie ist. Man sprach von 5- Jahresplänen, Marx ...dem Kommunismus....usw - erklärte sozusagen das System. Patriotismus...oder auch Emotionen anderer Art...gab es da nicht. Hat auch damit zu tun, dass man damals in Klassen und Systeme dachte. Was ist besser...der Kapitalismus...oder der Kommunismus...so in der Art. Noch eine...vielelleicht zwei Generationen....und die Vorbehalte werden verschwunden sein,

  20. #20
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    AW: Unser Übermorgen

    Immer, wenn es einen Sieger gibt, entstehen zwei Verlierer.

    Eines kann mit Sicherheit gesagt werden:

    Es sind Konzepte relativer Besonderheit, an denen bisher jede echte Utopie gescheitert ist.

    Gleichere finden sich immer und überall, solange des einen Sieg des andren Kapitulation abbildet.

    So sind es die "Unterwerfungsgesten", die das Ego fordert, die weiter wirksam sind.

    Wir hätten etwas "daraus" lernen können, doch das Wessi-Ego lehnt Veränderung ab und solange die Ossis die besseren Wessis werden wollten, gehen sie der westlichen Degenration durch Stagnation entgegen. Die Kapitulation des Kommunismus hat den Sieger degenerieren lassen, da die Grundprämisse des Wettbewerbs, nämlich Wettbewerb, der Oligarchie der Gleicheren geopfert wurde.

    Es ist ja kein Wettbewerb, das Geld des Übermorgen schon heute unter die Meute zu verteilen, das die EZB niemals mehr einnehmen wird.

    Ob dieser Fünfjahresplan" der Oligarchen nicht eine Illuson ist? Immerhin steht diesen "Vermögensansprüchen" kein "irdischer Gegenwert" mehr gegenüber.

    Welchen Namen nun ein System besitzt, das benutzt wird, der Meute die Beute der Welt zu Füßen zu legen, ist belanglos. Wesentlich ist, dass die Gier uns vorgaukelt, es wäre ein Gewinn, die Zukunft schon zu verfrühstücken, bevor sie geboren wird.

    Aber interessant: Eigentlich wählen es immer beide Seiten, "das Opfer" zu sein. Es können insofern nur alle gewinnen. Gibt es einen Sieger, gibt es nur Verlierer. Der Westen wollte nichts dazulernen. Er war ja "Sieger". Wenn der Osten jetzt den "härteren Westen" spielt, schlagen sie uns mit UNSEREN Waffen.

    Über unser Übermorgen wäre daher zu sagen, dass es entweder nur Sieger oder nur Verlierer geben kann. Ein Verlierer macht alle Siege zunichte und ein Sieger macht alle zu Verlierern. Es nennt sich das Opferspiel der Schuld. Wir opfern uns der Idee, die Befindlichkeit des eigenen Bewusstsein sei durch Urteile über andere zu verbessern, die sie zu "noch größeren Nichtigkeiten" abstempeln, als die, für die wir uns im Inneren halten.

    Die Abkanzelung der Defizitstruktur macht es schwierig, Irrtümer ehrlich einzuräumen und bisher sehe ich nur ideologische Irrtümer....


    Und es ist das Urteil, das im eigenen Geist gefällt wird...

  21. #21
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    AW: Unser Übermorgen

    Gescheiterte Utopie...hm...ist das nicht eine doppelte Verneinung? Die Utopie kennt nicht das Gelingen, nur das Scheitern. Die Utopie ist die Verneinung/ der Widerspruch einer Vision.
    Es gibt keine Utopien, sondern nur gescheiterte Visionen...wobei man...solange es bei der Vision bleibt...nicht scheitern kann. Das Scheitern braucht eine weiter Komponente...die Mission.

    Für die junge Generation gibt es die Unterscheidung Ossi/Wessi ohnehin nicht mehr - die studieren in der ganzen Welt...frühstücken mit einem Chinesen und einem Iren...und nehmen ihr Abendbrot zusammen mit Persern und Amrikanern ein. Ihre Welt ist so unendlich groß, dass ein kleinkariertes Denken sie nur ausbremsen würde.

    Du redest vom Kapital(ismus) und kommst sofort auf die EZB, werter WSIB. Man muss sich von dem Gedanken/Zwang befreien...Kapital hätte auch immer etwas mit Geld zu tun. Wenn ich drei Fische fange, während Du in der Sonne liegst und hungerst...ich Dir dann einen meiner Fische anbiete und eine Gegenleistung verlange...ZB...dass Du meine Hütte fegst und die Hühner fütterst...dann haben wir beide etwas davon. Ich bin ein Kapitalist, denn ich habe absichtlich mehr Fische gefangen als ich für mich selbst benötige...mit der Absicht sie "gewinnbringend" an den Mann zu bringen - wobei ich den Gewinn darin sehe...dass ich ungeliebte Arbeiten nicht mehr machen muss und dabei auch noch Zeit gewinne, da mich das Fegen und Füttern mehr Zeit kostet...als einen weiteren Fisch zu fangen. Nur so kann die Welt funktionieren...und funktioniert sie auch.

  22. #22
    Mitgestalter
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    AW: Unser Übermorgen

    Nee, die Fische riechen schon lange etwas ältlich. Für nen toten Fisch, der vom Kopf her stinkt, kannste gar nix kriegen.

    Es sei denn, der Arbeiter, der Dir die Hütte fegt, hat Schulden bei der Deutschen Bank, dann fegt er für toten Fisch die Hütte blank.

    Wer mehr Fisch fängt, als er selbst benötigt, scheint kurzfristig clever. Bis der Fisch zum Himmel stinkt und übermorgen das Borgen der Sorgen des Gestern auf den Tisch kommt...

    Die Billion, die die Draghi´s heute schon als Beute an die Meute verteilen, will morgen erst mit stinkendem Fisch verdient werden, den es dann schon lange nicht mehr gibt.

    Es ist doch Irrsinn, zu behaupten, diese Welt würde "funktionieren". Dieser Fisch stinkt zum Himmel, ist jedoch schon lange tot. Guten Appetit dann beim Essen eurer Anteilsscheine, Zertifikate und Pfandbligationen - wo das Pfand schon lange ist verbrannt, wars die unsichtbare Hand...

    Ohne den Planeten als Gegenwart sind das MILCHMÄDCHENRECHNUNGEN, die von morgen bis zum übermorgen uns nur bringen werden Sorgen...

    Es ist die Vernichtung des Gegenwertes von Kapital, dass die Kapitalisten in ihrem Verhalten nicht begreifen WOLLEN. Ohne Planet ist EUER GELD NIX wert.

    Schwachsinn, diesen ruinösen Wettbewerb als "funktionierend" zu bezeichnen. Es ist einfach eine historische Krankheit notorischer Leugner dessen, dass Geld nur Papier ist, die keine Besonderheit verleiht. Geldsucht soll jedoch heilbar sein, denn es ist Geltungssucht. Jede Sucht ist jedoch immer eine Suche, doch wer Geld sucht, wird Wertlosigkeit ernten. Der Wert des Geldes blieb unbedacht und Gier frisst den Planeten auf.

    Wieviel stinkenden alten Fisch wirst du denn "mitnehmen" können? Und riecht das an des Himmels Pforte nicht etwas streng? Gibt es da einen extra Eingang nur für Fischhändler mitsamt ihrer historisch versorbenen Ware? Ist es nicht Besonderheit, die das Anhäufen von Geldern und Werten beabsichtigt?

    Und reichte irgendjemandem das gerüttelt Maß an Besonderheit jemals aus? Konnte Besonderheit jemals dauerhaft "satt" machen? Oder besitzt diese Form von "Überheblichkeit" eine Aussicht auf "Durchführbarkeit"? Es sind Geldsüchtige, die über unser Morgen hinweg das Geld beim Übermorgen borgen. Die Zukunft mit den Problemen der Gegenwart zu belasten, ist der Sinn des Kapitalismus auf Schulden. Ohne Schulden und damit die Schuldknechtschaft würde euch jeder sagen, dass ihr alt genug seid, euch die Hütte selbst zu fegen und euch auch selbst den Hintern abwicschen könnt. Ihr seid Menschen auch ohne Geld. Für Geld zum Unmenschen zu werden, ist dagegen eine immer leichter erscheinende Erscheinung.

    Karlchen Marx hatte recht: Die Sieger mutieren zum Monster. Wobei es egal gewesen wäre, hätte der Kommunismus gesiegt: Gleicher finden sich immer. Nichts fnktioniert in dieser Welt des Kapitals.

    15 Jahre dachten sie in Leipzig, ein "funktionierendes Löwengehege" zu besitzen. Heute sind zwei Löwen dazu übergegangen, diese unumstößliche "Wahrheit" einmal in Frage zu stellen. Wie lange ein Irrtum währt, macht seinen weiteren Fortbestand trotzdem nicht wahrscheinlicher. Eher das Gegenteil...

    Sorry, aber auch wenn du meinst, Kapitalist zu sein, bist du immer noch, wie Gott dich schuf. Nicht, wie der Götze Mammon, dem das Kapital die Welt untertan macht. Warum wir dem Kapital diesen Planeten zum Fraß vorwerfen, kann nicht allein daran liegen, dass sie zu faul sind, ihren Dreck selbst wegzumachen. Es ist wohl die Fähiggkeit, Menschen zu kaufen, die das Kapital zum Opfer der Besonderheit macht. Glücklich sieht jedoch kaum ein Geldbesitzer wirklich aus. Eine Ersatzdroge in Abwesenheit eines wirklichen Freundes ist die Macht des Geldes.

    Sorry, du bist nicht schwachsinnig, aber diese Ansicht ist es. Daher kannst du das ja gar nicht sein...

  23. #23
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unser Übermorgen

    Du stellst da Zusammenhänge her...die so gar nicht gibt. Für Dich heißt Kapitalismus: "Gier", "Ausbeutung", "Umweltvernichtung", "Zweiklassengesellschaft"...usw.
    Willst Du wirklich behaupten...das alles würde es im Kommunismus nicht geben?!? All das gibt es dort auch. Schauen wir doch nur mal vor der eigenen Haustür und vergleichen die DDR mit der BRD...dann wirst Du sehr schnell merken, dass es bei den o.g. Punkten keinen Unterschied gab. Die Ideologien unterscheiden sich nur dann...wenn sie nicht in die Realität überführt werden...es beim Denkmodell bleibt. Das Problem heißt "Mensch"...unabhängig davon in welchem System er lebt. Wer andere ausbeuten...sich bereichern möchte...der findet in jedem System einen Weg. Weißt Du eigentlich wie viele Menschen Stalin und Mao auf dem Gewissen haben? Googel mal danach...Du wirst dich wundern - wir reden hier über etwa 50 Millionen Menschen...die nur diese beiden Kommunisten auf dem Gewissen haben. Da kann selbst Hitler nicht mithalten. Das wird nur noch von der katholischen Kirche überboten. Was soll denn daran gut sein?

    Schon Lenin hatte...neben vielen weiteren Autos...einen Rolls Royce in seinem Besitz. Gier ist keine Frage der Ideologie...sondern des Charakters. Die DDR hatte ihre "Gastarbeiter" (in der Mehrheit Asiaten) wie Sklaven gehalten...und wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hatte...wurde er schnellstens wieder nach Peking, Pjöngjang...oder Havanna abgeschoben. Was die Umsetzung der Abschiebung betrifft, kann sich die BRD einiges bei der DDR abschauen.

    Es gibt keine Alternative zum Kapitalismus...hat es auch nie gegeben. Du musst, willst Du die Welt verbessern...an den Menschen...nicht an den Systemen arbeiten.

  24. #24
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unser Übermorgen

    Ergänzung (damit Zahlen nicht einfach so im Raum stehen)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Sc...es_Kommunismus

    Zitat Wikipedia....

    Das Schwarzbuch des Kommunismus

    Liste von Opferzahlen und Massenverbrechen

    Courtois listete in seiner Einleitung Schätzwerte für durch Kommunisten getötete Menschen auf, die er als „grobe Annäherungen, basierend auf inoffiziellen Quellen“ kennzeichnete:

    Sowjetunion: 20 Millionen
    Volksrepublik China: 65 Millionen
    Vietnam: 1 Million
    Nordkorea: 2 Millionen
    Kambodscha: 2 Millionen
    Osteuropa: 1 Million
    Lateinamerika: 150.000
    Afrika: 1,7 Millionen
    Afghanistan: 1,5 Millionen
    die internationale kommunistische Bewegung und kommunistische Parteien ohne Regierungsmacht: um 10.000.

    Ferner listete er vor allem Massenverbrechen in der Sowjetunion und weitere auf:

    die Exekution von zehntausenden Geiseln und Gefangenen ohne Gerichtsverfahren,
    die Ermordung von hunderttausenden rebellischen Arbeitern und Bauern von 1918 bis 1922,
    die Hungersnot von 1922, die 5 Millionen Tote verursacht habe,
    die Ausrottung und Deportation der Kosaken 1920,
    die Ermordung von Zehntausenden in Konzentrationslagern von 1918 bis 1930,
    die Liquidierung von fast 690.000 Menschen im Großen Terror von 1937 bis 1938,
    die Deportation von 2 Millionen Kulaken und so Genannten von 1930 bis 1932,
    die Vernichtung von 4 Millionen ukrainischen und 2 Millionen russischen und anderen Bauern sowie kasachischen und kirgisischen Nomaden durch eine künstliche und systematisch verlängerte Hungersnot von 1932 bis 1933,
    die Deportation von hunderttausenden Polen, Ukrainern, Balten, Moldawiern und Bewohnern Bessarabiens von 1939 bis 1941 und erneut 1944 bis 1945,
    die Deportation der Wolgadeutschen 1941,
    die vollständige Deportation der Krimtataren 1943,
    die vollständige Deportation der Tschetschenen 1944,
    die vollständige Deportation der Inguschen 1944,
    die Deportation und Ausrottung der Stadtbevölkerung in Kambodscha von 1975 bis 1978,
    die langsame Vernichtung der Tibeter durch die Chinesen seit 1950.

    Ergänzend erwähnte er summarisch gleichartige Verbrechen der Regimes von Mao Zedong, Kim Il Sung und Pol Pot.


    Zitat Ende

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Meinst Du denn nicht auch, WSIB, dass das Denken in (verhärteten) Fronten nicht längst überholt ist?!?

    Dort wo es Menschen gibt, gibt es auch Verbrechen....das war schon immer so....und das wird vermutlich auch so bleiben.

    Hättest Du dem Dino gesagt, dass seine Rasse eines Tages ausstirbt...er hätte Dir energisch widersprochen. Heute sage ich Dir: In spätestens 10000 Jahren ist der Mensch von der Erde verschwunden. Alles warum die ganze Aufregung? Irgendwie lässt sich die Zeit schon überbrücken.

  25. #25
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    AW: Unser Übermorgen

    Nee, die DDR war ebenso eine Diktatur, wie es der überlebende Kapitalismus nunmehr wieder ist. Wir leben in einer Kapitaldiktatur, die, ohne echten Wettbeweerb, den Wettbeweerb ad absurdum führte.

    Wir werden uns wundern, wenn uns das Planet vor lauter lauteren Kapitalisten ausgeht, warum wir so blöde waren, dieser schwachsinnigen Idee hinterhergerannt zu sein. Der Idee, ein räumlich begrenztes System könne unendlich wachsen, liegt die physikalische Unmöglichkeit zugrunde, die Schäden des übermäßigen und unreflektierten "Fischfangs" dauerhaft zu kompensieren, ohne die Lebensgrundlagen dabei zu opfern.

    Nach drei Diktatursystemen (Nazis, DDR und westlicher Kapitalterrorismus) bringt es wenig, die Opferzahlen zu vergleichen, um die "Funktion" der "Nichtfunktion" miteinander zu vergleichen.

    Bedenke: Du wirst bald wieder die miesen Geschäfte der Deutschen Bank und der Commerzbank von Deiner "Sicherheitsreserve" abziehen müssen. Es ist Terrorismus, was die Bangster mit den Regierungen der Welt anstellen.

    Wenn sich die Regierung den Kapitalterroristen weiterhin unterordnet, sind die Sorgen des Morgen die Beute der Meute.

    Wer Geld benutzt, die Gleichheit vor dem Gesetz auszuhebeln, ist ebenso ein Terrorist wie die sonstigen Fanatiker, die für Geld über Leichen gehen.

    Vom Übermorgen wird nichts bleiben, lassen wir uns vom Kapital weiter in den Abgrund treiben. Die derzeitige Entwertung der Sparguthaben durch die Regierungsbeauftragten der Bangster ist letztlich ebenso Massenmord wie bei den Nazis, den Stasis und den Nazi-Stasis, die wir heute hinter dem Vprhang die Kulissen "verschieben" sehen.

    Jooh, wir werden VW, die Deutsche Bank, die Kommerz-banken und all die lügensystemrelevanten "Global Player" retten müssen. Aber wer rettet uns vor denen, die wissen, dass wir sie "retten werden müssen"?

    Es ist unmöglich, dauerhaft davon zu leben, dass Geld Geld erzeugt. All das Geld, was nun ungedeckt auf die Straße der Investoren geworfen wird, fehlt dem Übermorgen in seiner Budgetplanung. Nee, wir verfrühstücken heute schon das Leben von morgen.

    Tut mir leid, diesen Schwachsinn nicht Erfolg nennen zu können. Es wird weiterhin nur Zeit gekauft. Glaubte jemand wirklich daran, dass die Bangster ihr Verhalten ändern könnten? Es ist unmöglich, dass ein begrenzter Planet den exponentiell wachsenden Gegenwert zum Geldwert bereitstellen kann. Wer nicht begreifen will, dass der eigentliche Wert in der Funktion des Planeten und seines Ökosystems besteht, hat von Ökonomie keinen Plan.

    Denn Ökonomie und Ökologie sind untrennbar miteinander verbunden: Ökologie beschreibt die Einbettung der Ökonomie in eine ökologische Mitwelt. Ohne ökologisch intakte Mitwelt ist NICHTS mehr etwas WERT. Wir entwerten jeden Tag diesen Planeten und erhöhen jeden Tag die Geldmenge, die ein Symbol für die Summe der Gegenwerte abbildet.

    Wenn jedoch die Summe der Gegenwerte täglich schrumpft, abnimmt und zum Verbrauch "flüssig gemacht" wird, kann die Geldmenge nicht gleichzeitig exponentiell wachsen, damit Menschen zweiter Klasse den Menschen erster Klasse die "Hütte fegen" und den alten Fischgeruch vertreiben.

    Bedenken wir, dass 1,5 Milliarden Menschen heute noch wie vor 6 000 Jahren leben (Quelle: "Home"), können wir nicht davon sprechen, die Gaben, die Mutter Natur uns allen gemeinsam zur Verfügung stellt, gerecht und überall gleichmäßig verfügbar zu machen. Für die Milliarde, die in Saus und Braus lebt, leben halt rund vier Milliarden im Elend. Diese "Funktion" kann nicht funktionieren.

    Die Kinder der in der Steinzeit gefangenen, "stillen Industriereserve" sind die Flüchtlingstrecks des Morgen. Wenn dann das Übermorgen graut, stellen wir fest, wir haben auf Treibsand gebaut. Die bewussten Fehlplanungen, die durch "Probleme" zu "Profiten" führen, sind wie der Duft von Maiglöckchen auf dem Fischmarkt für die Trecks der Zukunftslosen.

    Die barbarische Grenze zwischen Mensch und Mensch, die durch eine wertselektive Betrachtung nach "Status" gezogen wird, bewirkt das Leid, aus dem heraus wir dann meinen, eine schlechte Ausrede für ein unmögliches Fehlverhalten zu besitzen. Es ist dauerhaft unmöglich, von dem alten Fisch der Vergangenheit zu "leben". Der Fisch, der heute gefangen wird, fehlt auf den Tellern des Morgen und bereitet neue Sorgen. Bleiben wir beim Borgen von Sorgen durch eine Fortführung eines undurchführbaren Vorhabens, kann dies nicht als alternativlos betrachtet werden.

    Der Kapitalist besitzt einen blinden Fleck auf seiner Pupille: Er vergisst, das jeder Wert einen Gegenwert benötigt. Fällt der Gegenwert (LEBEN) als Möglichkeit aus, weil kein ökologisches System mehr funktioniert, ist die Funktion jedes ökonomischen System "hinfällig".

    Es gibt keine Alternative dazu, seine eigene Hütte und seinen eigenen Garten sauber zu halten. Eine Menschheit, die den Planeten aus der ökonomischen Funktion herausnimmt, denkt nicht von heute bis morgen. Was die Fehlplanungen des Heute für das Übermorgen bedeuten, wird historisch nicht unter den Teppich gekehrt werden können.

    Da gilt dann der "Handwerkerspruch": "Hält, bis wir haben unser Geld."

    Wir verpfänden Haus und Hof an eine globale Investorengruppe, die aber echt nicht rechnen kann. Das ist der wahre Terror. Ein Staat, der einer Diktatur von Milchmädcheninvestitionskostenrechnern ausgeliefert ist, ist ebenso blind wie selbstzerstörerisch und handelt gegen die Verfassung.

    Wir können all die Milchmädchenrechnungen nicht erwirtschaften, die heute angestellt werden, morgen zu Problemen führen, die wir übermorgen auszubaden haben.

    Nee, Kapitalabschöpfung global über eine "Schadschöpfungsquote". Ein Planet auf dem 1.5 Milliarden Menschen in der Steinzeit leben und eine Milliarde diesen bewusst ruinieren, um die "Renditeerwartungen der Geldbesitzer" zu erfüllen, ist die Folge unreflektierter Gier.

    Geldbesitz kann zu schweren psychologischen Gesundheitsschäden führen, da der Geist die Wirklichkeit auszublenden gezwungen ist. In dieser llusion ist es einzig von Nutzen, die Illusion aufrechtzuerhalten, an der der Geist erkrankt. Es kann somit nicht gesehen werden, was die Ursache der Gier ist: Die geistige Unauffüllbarkeit.

    Niemals sagte ein Geldsüchtiger: Es ist genug stinkender Fisch in meiner Hütte.

    Sollange sie Besonderheit durch Geld kaufen können, rufen sie nach Haushaltssklaven, die ihnen den Dreck wegmachen. Wenn aber alles dreckig ist, wohin soll der Dreck geschafft werden? Es ist dauerhaft unmöglich, all den Dreck wegzumachen, den die Investoren vorsätzlich "fehlplanen".

    Solange es aber "funktioniert", die Zukunft heute aus dem EZB Fenster zu werfen, die morgen gefährdet erscheint und der übermorgen nur die Sorgen des Borgens bleiben, gibt es Menschen, die daran "wachsen", sich den "Hintern von Geldsklaven abwischen zu lassen".

    Die Menschenwürde bleibt dabei auf der Strecke. Nicht die Würde derer, die sich verkaufen müssen. Nein, die Würde derer, die sich Menschen kaufen, ist gefährdet. Menschenhändler und Sklaventreiber sind bezüglich ihrer Würde einfach im Irrtum: Sie könnten es lernen, eigenverantwortlich zu leben. Aber sie wollen es nicht. Wozu auch? Es läuft doch gerade prima. "Planet hält, bis wir haben unser Geld."

    Daher könnten die Handwerker der Baumeister so viel Angst vor den Lehrern besitzen. Gibt keine Schuld, aber Idioten an den Schaltstellen hinter der Macht verderben den Staatsapparat. Geldbesitz ist eine öffentliche Gesundheitsgefahr und führt zu Mord und Totschlag. Wenn Geldbesitz die verfassungsmäßige Ordnung gefährdet, ist dieser eben zu verbieten, damit die Funktion eines Staates auch übermorgen gewährleistet bleiben kann.

    Wir werden etwas gelernt haben. Dann gibt es keine Schuld, sondern nur noch einen lehrreichen Nutzen eines gemeinsam durchstandenen Irrtums:

    Wir sind nicht der Körper und schon gar nicht dass Geld, dem unweigerlich ein unangenehmer Fischgeruch anhaftet. Wir sind der Geist, der heute die Entscheidungen vornimmt, die morgen zu dem werden, was übermorgen gefühlt werden wird. Wetten, dann verfluchen die Künftigen die Vorgestrigen?

    Wollen wir unsere Enkel wirklich bitten müssen, uns diese bewusst gewählte Unwissenheit zu vergeben? Es gibt keine Alternative zur Therapie der Geldsüchtigen Funktionäre...

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