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Thema: Unser Vegetarier-Ordner

  1. #1
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Post Unser Vegetarier-Ordner

    Zitat WSIB

    Da ich keine Tiere töten und ausnehmen könnte, esse ich kein Fleisch.
    -------------------------------------------------------------------
    Diese Frage muss tatsächlich jeder für sich selbst beantworten...und nur für sich selbst...was nicht immer der Fall ist....da man viel zu oft seine eigene Auffassung von Ethik+Moral auch den anderen überstülpen möchte.

    Zitat
    Wenn ich keine Menschen töten und ausnehmen möchte, darf ich nicht an jeden verrückten Waffenhändler verkaufen,
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    Was unterscheidet denn den verrückten vom nicht verrückten Waffenhändler?

    Zitat

    Nicht alle Affen sind jedoch hinterhältig, wie Schimpanse sein nächster Verwandter, der Mensch.
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    Es ist auch nicht jeder Mensch hinterhältig. Gerade die intelligenten Lebewesen, wie zB die Delphine oder Elefanten, sind am hinterhältigsten. gerade am Beispiel Delphin zeigt sich die ganze Naivität des Menschen. Wir lassen usn von seinem "süßen" Gesicht und den vermeintlich freundlichen Gesichtszügen blenden. Der Delphin ist ein äußerst brutales Lebewesen und hat Jahr für Jahr mehr Menschen auf dem Gewissen als der Hai. Delphine konsumieren Drogen und töten aus Spaß.

    Zitat

    den Affen ständig Zucker zu geben, kann nur für die Zoobesitzer sinnvoll erscheinen
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    Ohne Zoos ginge es den meisten Tieren heute viel schlechter - Zoos sensibilisieren den Menschen für die Belange der Tiere. Zootiere sind Probanden. Du hast ja auch keine Hemmungen Medikamente einzunehmen...für die menschliche Probanden ihr Leben riskierten....oder? Und jetzt sage nicht sie täten es freiwillig - die meisten machen das aus Geldnot. Wo fängt Moral an...wo hört sie auf?

    Du wirst deine Philosophie niemals konsequent leben können...nicht wegen den anderen...wegen dir selbst. Und wer sich selbst im Wege steht, der kann anderen nicht vorschreiben welche Wege diese gehen müssen.

  2. #2

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Na, seit Du gemeckert hast, gibt ein Delfin in Kiel das Gegenbeispiel.

    Mal bemerkt, wie tief die Menschen davon berührt waren?

    Wir haben früher selbst Tiere gehalten und das Schlachten hat mein Opa übernommen.

    Für das Töten einen Schlachter zu bezahlen, ist in meinen Augen feige: Wer den Tod nicht sieht, achtet das Leben nicht, das (hormontechnisch) in den Konsumenten übergeht.

    Alles, was die Tiere erlebt haben, damit energetisch ebenso.

    Daneben lebe ich seit fast 30 Jahren, ohne Fleisch zu essen. Manches ist nicht zu vermeiden, es liegt unter den anzugebenden Beimengungen.

    Für mich nicht so schlimm, für Menschen, die z.B. aus streng religiösen Gründen kein Schwein futtern, jedoch jedoch ein Problem, etwas zu kaufen, zuzubereiten und dann den Schweinegeschmack auf der Zunge zu haben.


    Heute riechen schon die Kartoffeln nach Gülle.


    Waffenhändler Schreiber war eher ein verrückter Waffenhändler. Waffenhändler Gabriel ist ein rationaler Waffenhändler. Richtig Gesunde würden wohl nicht Waffenhändler werden.

  3. #3
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Ich respektiere...wenn sich jemand für ein fleischloses Leben entscheidet...das ist auch gar nicht der Punkt - ob mit oder ohne Fleisch...der mahnende Zeigefinger hat bei diesem Thema nichts verloren. Das meinte ich mit Spinat/Fleisch essen...moralisch gesehen gibt es da keinen Unterschied...ausser man möchte die Doppelmoral pflegen. Was die Eigen - Schlachtung betrifft, das ist schon aus hygienischen, veterinären, medizinischen Gesichtspunkten gar nicht möglich - das weißt Du auch. Auch verfügt nicht jeder über die Freifläche um ein Huhn, Schaaf oder Schwein zu halten. Wenn Du das möchtest, dann musst Du dir das Mittelalter zurückwünschen...mit allen Konsequenzen. Ich weiß deine Intention schon richtig zu deuten...doch so edel dein Sinnen ist...so unrealistisch ist es auch. Dennoch braucht der Planet solche Menschen wie dich...Menschen, die auch an das Unmögliche glauben. Manchmal ist ja schon der kleinste Kompromiss eine echte Lösung. Auch wenn es einen anderen Anschein hat...so glaube ich...dass unsere Weltanschauungen gar nicht so weit auseinander liegen. Der wahre Unterschied ist: Der eine kapituliert vor dem Traum...der andere vor der Wirklichkeit. wer nun wer ist...das ist dabei gar nicht so wichtig.

    ps. ist nicht eher Gabriel der Verrückte, da er auch eine andere Wahl treffen könnte....?!?

  4. #4
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Zitat(e) nt-v


    Fans von Pinguinen, Delfinen, Ottern oder Schimpansen sollten sich auf eine Ernüchterung einstellen. Denn die gehören zu den schlimmsten und brutalsten Übeltätern.

    Und noch eine Warnung, bevor wir loslegen: Die Bilder sind zwar harmlos, die Informationen aber nichts für schwache Nerven.


    Delfine? Nein, bitte nicht die auch noch! Doch, Delfine. Suchen Sie sich was aus: Brutal, grausam, gnadenlos, mordlüstern - all das trifft auf die "freundlichen" Meeressäuger zu.
    Delfine attackieren Artgenossen, prügeln in Überzahl auf Schwächere ein und ermorden sie bisweilen auch - ohne ersichtlichen Grund. Offenbar haben sie einfach Spaß daran.Und auch Delfine töten, wie Schimpansen, die Jungen von Weibchen, um sie in die Brunft zu treiben.
    Vergewaltigung gehört bei diesen Tieren schon fast zur Tagesordnung. Männliche Tümmler bilden Gruppen, attackieren Weibchen und vergewaltigen sie abwechselnd.Sollte kein Weibchen in der Gegend sein, wird auch mal ein Männchen als Opfer auserkoren. Wer also glaubt, nur Menschen morden, prügeln oder vergewaltigen sinnlos, der irrt.

    Zitat Ende

    Und ich weiß noch viel mehr negatives über Delfine zu berichten, aber das erspare ich dir.


    hier zu lesen:

    http://www.n-tv.de/mediathek/bilders...e14579881.html

    Das Beispiel von Kiel zeigt doch nur wie naiv der Mensch ist.

    Zitat WSIB

    Heute riechen schon die Kartoffeln nach Gülle.
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    "natürlicher" als Gülle könnte ein Düngemittel gar nichts ein - was willst Du denn noch alles abschaffen? Wusstest Du, dass wir große Mengen an Gülle aus Holland importieren?

    Zitat WSIB

    Mal bemerkt, wie tief die Menschen davon berührt waren?
    ------------------------------------------------------------------

    Klar, ist das Bachblütensyndrom

    Wetten, dass auch die drei in Norddeutschland gefassten Terroristen an deutschen Bahnhöfen beklatscht wurden?

    Zitat WSIB

    Für das Töten einen Schlachter zu bezahlen, ist in meinen Augen feige
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    Du würdest es also besser finden...wenn hier jeder Dilettant selbst Hand anlegt und die Tiere somit quält?!? Davon abgesehen mal gesehen....Du möchtest die ganze Welt ernähren...gleichzeigt aber das Schlachten abschaffen...wie soll denn das funktionieren? Du sagst A...aber nicht B...

    Zitat WSIB

    Alles, was die Tiere erlebt haben, damit energetisch ebenso.
    --------------------------------------------------------------------
    das ist eine spirituelle Betrachtung....kann man machen...löst aber nicht ein einziges Problem auf dieser Welt


    Zitat WSIB


    Für mich nicht so schlimm, für Menschen, die z.B. aus streng religiösen Gründen kein Schwein futtern, jedoch jedoch ein Problem, etwas zu kaufen, zuzubereiten und dann den Schweinegeschmack auf der Zunge zu haben
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    Alle Muslime behaupten das...doch kaum einer hält sich daran. Da wird im großen Stil geheuchelt. War auch bei der Fußball-EM zu beobachten...

  5. #5

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    zu 1: Genau WEIL sich Landirtschaft hier nur noch lohnt, wenn hier die niederländische Gülle verteilt wird, schmecken doch die Kartoffeln "wie Fleischbrühe". Wir entsorgen kostenpflichtig zu entsorgende Problemstoffe, indem wir unsere Felder heillos überdüngen. Daneben wird die Überdüngung durch den Glyphosateinsatz notwendig, da der Wirksatoff Mineralstoffe bindet.

    Ich will nix abschaffen. Ich will nur, dass wir verursachungsgerechte Preise zahlen. Wenn das Kilo Rindfleisch in seiner Herstellung mehr als 30 000 Liter Trinkwasser benötigt, müssen auch knapp 60 Euro für den Wasserverbrauch bezahlt werden.

    Wenn das Kilo Rindfleisch dazu noch 20 Kilo Gülle produziert, sind die Entsorgungskosten einzurechnen - zahlen die Holländer ja jetze schon an niedersächsische Bauern, die sich nur noch gegen die "Großen" behaupten können, wenn sie Gülle importieren.

    Wenn dann noch die Methangaseinträge in die Klimabilanz einfließen, wird das Rindfleisch ohne Produktionskosten schon 70 Euro pro Kilo kosten, sollen die Schäden verursachungsgerecht (wie bei VW und der getürkten Klimabilanz) in die persönliche CO 2 Bilanz.

    Dann möge ein Jeder so viel Fleisch essen, wie ihm die damit verbundenen Umweltschäden wert sind.

    Pro Sekunde sind es 36 000 Kilo Rinderscheiße, die irgendwo auf diesem Planeten das Grundwasser mit Nitraten, Antibiotikaresten, Pestizidresten und Glyphosatrückständen belassten. Wenn die Entsorgung in "meinen Kartoffeln" stattfindet, darf ich das wohl feststellen.



    zu 2: Wenn das "Bachblütensyndrom" wirkt, warum sollte es nicht wirklich sein?

    Wenn Sie klatschen, dann nur, weil das Reptiliengehirn angesprochen wird. Dort werden die Angriffs- und Fluchtreflexe geregelt. Wohl auch die Lustbahn des Denunziantentums, dem einer abgeht, wenn es anderen an den Kragen geht. Gab wohl keine Möglichkeit, zurückzukommen und sie waren in "ihrer Zeitblase" gefangen.


    zu 3: Die energetische Betrachtung von Ursache- und Wirkungskomplexen ist die einzige Art, die Energie dorthin zu lenken, wo von einer kreativen und schöpferischen Anwendung der Kräfte des Geistes gesprochen werden kann. An den Taten erkennst Du, wes Geistes Kind sie waren.



    zu 4: Egal ob ernsthaft und überzeugt, oder nur teilweise ehrlich, oder aus Prinzip - es muss möglich sein, den Respekt und die Achtung vor der Religionsfreiheit nach Grundgesetz dahingehend wirksam werden zu lassen, dass niemand gegen seine Überzeugung dazu genötigt wird, durch versteckte Inhaltsstoffe tierischer Herkunft nicht "beschwert" zu werden, auf welcher Ebene dies auch gesehen werden mag.

    Warum muss zum Beispiel Orangensaft und Limonade durch Gelatine geklärt werden? Warum muss Hühnerfett in Chips sein? Warum wird zum Teil immer noch, Schweineblut als Emulgator in Billigschokolade verwendetet?

    Im Blut ist die Seele der Tiere, sagen einige Kulturen und schächten die Tiere. Zwar "fachmännisch und darum wissend", doch für die Tiere nicht wirklich angenehmer. Was fehlt, ist die Verbindung zum Geist ind der Seele des Tieres, wie es die Aboriginies noch kennen.

    Ja - diese Tiere wissen vorher, dass ihre Seele in den Geist des Jägers übergehen wird. Wäre es für Dich nicht eine Ehre - nach dem Verlassen Deiner Körperhülle in den Geist einer höher entwickelten Entität einzugehen?


    Von den Kaninchen, die ich seit ihrer Geburt mit hegte und pflegte, verabschiedete ich mich und sah meinem Großvater in der Hoffnung zu, es zu lernen, wie geschlachtet wird, wenn es nötig ist. Die Art des Sterbens ist es, die im Fleisch der Tiere weitergegeben wird.

    Beim Lämmer schlachten überstieg das Mitgefühl jedoch das Reptiliengehirn und das Weinen der Lämmer vor dem Schlachten brachte meinen Großvater dazu, zu meiner Oma zu sagen:

    "Klara, ich verspreche Dir, ich mache alles, um unsere Familie durchzubringen, aber Lämmer werde ich nie mehr schlachten." Lamm gab es bei uns niemals.

    Als mir nach einem Sturz mit dem Fahrad "meine weiße Lieblingstaube" in einer "Suppe" zur Stärkung gebracht wurde, wusste ich sofort, welche Taube es war. Und Ihr zur Ehre, wollte ich die Suppe nicht verschmähen, obwohl mir noch niemand sagte, um welche Taube es sich handelte.

    Der Geist in der Seele dieser weißen Taube ist in mich übergegangen. So sehen es die Naturvölker und so betrachte ich es auch. Aber was sie dazu brachte, genau diese weiße Taube zu schlachten, keine Ahnung.

    Mein Vater durfte einmal Tauben töten und machte es auf die "russische Methode", wohl um "Fachwissen" zu demonstrieren. Dabei wird der Hals durchgebissen. Die Taube wundert sich nicht einmal und schon ist der Geist in ihrer Seele zurück. Sieht brutal aus, ist aber eigentlich kurz und schmerzlos.

    Die Nachbarin ging immer mittelprächtig angetrunken in den Hühnerstall zum Schlachten. Ihre geköpften Hühner, die kopflos bis zu 20 Metern flogen, waren in der ganzen Gegend bekannt. Die Hühner hatten nämlich schon Angst, wenn die Guteste Puut, Putt, Puut sagte, um den Delinquenten auszuwählen. Der die Prozedur ahnende Hühnerhaufen lief um sein Leben...

    Achtsam mit dem Leben umzugehen, kann auch für die Fleischesser einer vertiefte Daseinsqualität erschließen.


    Aber warum gerade die weiße Taube? Schnall ich jetzt erst wirklich, dass Sie noch da ist.


    Was sagte meine Oma noch: "Michael kommt mit allen Tieren gut zurecht." Fiel mir vorher eigentlich nicht auf, wunderte mich nur, warum die anderen Tiere nicht "sehen" und sich mit Ihnen "kurzschließen".


    Wenn der Geist in der Seele des zu tötendes Tieres erkannt und anerkannt wird, geht es friedlich und verlässt den Körper ohne Angst.


    Wenn unsere "Produktionsmethoden" jedoch keinerlei Achtung vor dem Leben zeigen und unnötiges Leiden produziert wird, das vermeidbar wäre, ist der subventionierte Fleischexport nach China gerade aus Niedersachsen damit verbunden, dass die ganze Billigscheiße nur noch läuft, wenn die holländischen Mastbetriebsabfälle hier in den Kartoffeln landen.

    Die kleinen Bauern sind gezwungen so zu handeln, da sie überproportional von der Bürokratie betroffen sind, die Brüssel diktiert.

    Dass dabei die Bodenqualität und das Trinkwasser in Mitleidenschaft gezogen wird, drauf geschissen. Sie müssen im September noch beregnen, der Mais ist schon auf den Feldern verdorrt, brauchten sie wohl kein Glyphosat diesmal...

    Nee, die Preise rechtfertigen keine Prodkutqualität und kein unmweltbewusstes Wirtschaften. Ohne Produktbilanzierung ist der ganze Klimabilanzschwachsinn nicht rechenbar, da jeder Hersteller "die VW-Option" wählt: Die Lüge hält, bis wir ham unser Geld.

    Preisklarheit meint, erkennen zu müssen, was die ökologische Produktbilanz mit sich bringt. Wenn sich die Verbraucher dafür entscheiden könnten, ein Stück Rindfleisch - verursachungsgerecht - mit 70 Euro zu honorieren gerne. Wenn das Kilo "Fleischersatz" - im Sinne von Proteinträger - als "Lupinenbraten" verursachungsgerecht regional erzeugt, dann jedoch für 20 Euro daneben liegt, wäre Preiswahrheit und Preisklarheit als Informationsgrundlage für eine angemessene Verhaltensentscheidung gegeben und wir könnten von einem funktionierenden Markt sprechen.

    Der bedarf vollkommener Information und Transparenz, sagt die VWL. Das war mal die Wissenschaft, mit der Staaten versuchten, sich gegen die BWL von Einzelwirtschaftsubjekten zu "wehren". Doch Schweigen im Walde.

    Diese externen Kosten des Fleischkonsums sind, wie die Schadstoffeinträge bei der PKW-Steuer, zu berücksichtigen. Ohne die globale Klimabilanzierung bei persönlichen Schadstoffbilanzen zu beginnen, sind die Modelle nicht "rechenbar" - da Firmen wie VW immer den Anreiz sehen, sich durch kartellartigen Machtmissbrauch um die korrekte Berechnung herumzulügen.

    Daher haben die Lügner von VW bewiesen, dass einmal die Individualbilanzen erstellt werden müssten, die dann mit der Gesamtmenge an Produktbilanzen mal Stückzahlen verglichen werden können, den Grundsätzen ordnungsgmäßer planetarer Buchführung zu entsprechen.

  6. #6
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Zitat WSIB

    Ich will nix abschaffen. Ich will nur, dass wir verursachungsgerechte Preise zahlen. Wenn das Kilo Rindfleisch in seiner Herstellung mehr als 30 000 Liter Trinkwasser benötigt, müssen auch knapp 60 Euro für den Wasserverbrauch bezahlt werden
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    Dein Wille wird geschehen, denn das regelt der Markt ganz von alleine. Da wir aber nur 72 Jahre leben...fehlt uns da ein wenig die Geduld. Man sollte bei solchen Fragen immer die kausalen Zusammenhänge im Auge behalten. Bei 60 zu 15 Euro wäre das für einen durchschnittlichen Haushalt (3 Personen) ein Mehraufwand von 135 Euro pro Monat. Da viele diese den Betrag nicht übrig haben...müssen sie entweder auf andere Dinge verzichten...oder versuchen mehr zu verdienen. Worauf und zu wessen Lasten sie verzichten...bleibt erst mal offen.
    Vermutlich können sie dann nicht mehr so viel Rindfleisch essen...was dem Wasser wiederum zugute kommt. Dafür essen sie dann mehr minderwertiges Schweinefleisch...bekommen die Gischt und andere Krankheiten. Zweite Möglichkeit; sie arbeiten mehr und holen sich das Geld zurück. Konsequenz: Die Kinder müssen noch mehr auf ihre Eltern verzichten und der Energieaufwand steigt...da man ja irgendwie zur Arbeit kommen muss. mehr Arbeit bedeutet auch mehr Hunger und mehr essen......

    Zitat WSIB

    Die kleinen Bauern sind gezwungen so zu handeln, da sie überproportional von der Bürokratie betroffen sind, die Brüssel diktiert.
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    Unsere Bauern werden so stark subventioniert...dass sie besser alle in Rente gingen und gar nichts mehr anbauen würden. Mehr Geld könnte der Staat gar nicht verdienen. Das ist der rein wirtschaftliche Aspekt...soll nicht zynisch klingen. Die Bauern bewahren und behüten uns ein Stückchen Natur, schon alleine deshalb schätze ich sie sehr. Aber das kostet halt auch.

    Zitat

    Wenn dann noch die Methangaseinträge in die Klimabilanz einfließen, wird das Rindfleisch ohne Produktionskosten schon 70 Euro pro Kilo kosten, sollen die Schäden verursachungsgerecht (wie bei VW und der getürkten Klimabilanz) in die persönliche CO 2 Bilanz
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    Mit VW scheinst Du deinen Prügelknaben gefunden zu haben. Alle Automobilhersteller bescheißen...und VW gehört dabei zu den "Guten".

    Zitat

    Warum muss zum Beispiel Orangensaft und Limonade durch Gelatine geklärt werden? Warum muss Hühnerfett in Chips sein? Warum wird zum Teil immer noch, Schweineblut als Emulgator in Billigschokolade verwendetet?
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    Warum müssen Bischöfe handgefertigte Kalbslederschuhe tragen und Delfine kiffen?

  7. #7

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Kifft der leuchtende Delfin vor Kiel jetzt schon?

    Klar, der kam ja bstimmt von Holland rüber...

    Und die Bischöfe tragen wohl Handschuhe, damit das Blut nicht gesehen wird, das daran kleben würde, könnten irre Egos mehr als Illusionen erzeugen.

    Gut, es sind göttliche Kinder, die die VW-Nazis nur spielen. Hast ja recht.

    Allerdings, um zum Vegetarier-Ordner zurückzukehren:

    Ich wurde als kind mit dem Kantinenfraß dieser "Weltfirma" beglückt, weil mein Vater die Grütze aus Kosten- und Zeitgründen anschleppte. Die haben dann ein Rinderhacksteak verkauft, das aus Känguru gestand. Auch da waren sie ja Vorreiter. Alle Achtung.

  8. #8
    andere-dimension
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    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Delfine konsumieren Kugelfische und lassen diese wie Joints durch die Reihen gehen.

    Kannst Du hier gerne nachlesen:

    http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-Delfi...e14460416.html

    oder auch hier:

    http://www.mdr.de/nachrichten/vermis...fische100.html


    Das Känguru ist in Australien fast schon eine Plage - es aufzuessen ist da eine gute Idee.

  9. #9

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Wenn ich das weiß und akzeptiere - kein Problem.

    Von der Haptik im Mund war es zu bemerken - es fühlte sich beim Kauen "anders" an. Naja, zumindest habe ich zur Bekämpfung einer Plage beigetragen...

    Wie sich ein Kugelfisch im Mund anfühlt, ist bei Delfinen wohl ein geteiltes kulturelles Erleben. Selbst Tiere suchen all-so Bewusstseinserweiterung.

    Danke für den Hinweis. Headbangende Rentiere sehen den Wald vor lauter Pilzen nicht mehr, wir lernen alle gemeinsam...

  10. #10
    andere-dimension
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    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Ich hatte in jungen Jahren das Glück in den besten Restaurants des Landes zu speisen - mal war ich Gastgeber...mal wurde ich eingeladen...bezahlen musste ich jedoch nie. Will damit sagen; ich hatte zigfach die Gelegenheit die ausgefallensten Sachen zu essen...bin aber in diesem Punkt nicht der Experimentierfreudigste und greife lieber zu dem was ich kenne, oder glaube zu kennen. Das macht mich zum schlechten Gast, denn auch bei privaten Einladungen lasse ich stehen was mir nicht schmeckt...seit ich vor vielen Jahren mal meinem Tischnachbarn und damligen Chef auf den Teller kotzte...nur weil ich Knigge like den Frass herunterschlucken wollte. Man lernt mit den Jahren dazu - wenn ich heute etwas mieses serviert bekomme, dann knöpfe ich mir erst den Kellner und dann den Koch vor. Köche sind übrigens allesamt Choleriker und haben meist ganz schön was an der Waffel- Fehler geben sie nie wirklich zu...selbst wenn sie so tun. Kaum sind sie wieder in der Küche verschwunden...bist du für sie das größte Arschloch der welt und ein unkultivierter Barbar noch dazu.

    Vegetarier sind körperlich viel leistungsfähiger als Fleischesser-dazu gibt es einige wissenschaftliche Studien. Bei Veganern ist das nicht so...diese leben...was ihre Gesundheit betrifft...auf sehr dünnem Eis.

  11. #11

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Der Koch, den ich kenne, hat mich gewarnt, übermäßig davon Gebrauch zu machen, die Kellner mit Kritik in die Küche zu schicken.

    Seit deiner Geschichte, die übrigens viel schlimmer real passierte, meide ich diese Vorstellungswelt.

    Köche und Kellner haben ein "Elefantengedächtnis", was Kritik angeht.

    Hier wurde jemand mal so schlecht, dass bei der Untersuchung eine ganze Handvoll Spermaspuren gefunden wurden. Ich schätze, das schaffen sie nicht bei jeder Pizza.

    Die Emotionen, die im Essen verborgen mitgeliefert werden, sind nicht der Schönsten welche. "Liebe geht durch den Magen" meint halt, dass die "Lustbahn" im Darm ihren Ursprung hat. Daneben aber auch, dass die Liebe, die in die Zubereitung einer Speise gelegt wird, darin spürbare Auswirkungen erzeugt.

    Jemandem damit eine Freude machen zu wollen, ein schmackhaftes und gesundes Essen zu bereiten, ist ja an sich liebevoll. Für die "Meckerjochen" gut zu kochen, ist eine Erwartung, die wohl eher nicht auf zustimmende Resonanz in der Küche stößt.

    Auf manche Blutwerte wäre zu achten. Ich weiß zwar nicht, woher mein Körper das dreiwertige Eisen synthetisiert, aber ein Mangel besteht nicht. Vit. B 12 sei manchmal ein Problem, wird gesagt. Es ist in meinen Augen "die Frequenz" der Nahrung, die in Herstellung, Verarbeitung, Lieferketten und "Behandlung" gewisse Aspekte aufnimmt.

    Wie die Energiebilanz, so auch die Schadstoffbilanz eines Nahrungsmittels. Wenn das Kilo Fleisch achtmal so viel pflanzlichen Input erfordert, ist achtmal die gesamte Giftfracht der Pflanzen im Fleisch enthalten, plus der Antibiotika, Stresshormone und Medikamente der gewählten Form der Tierzucht.

    In der Lebensgesamtenergiebilanz, die letztlich ehrlicherweise aufzustellen wäre, sollen die Klimamodellrechnungen "aufgehen", schneiden die Vegetarier besser ab, die Veganer noch besser. Aber es sind schon einfache Maßnahmen, mit denen sich die persönliche Energiebilanz aufhübschen lässt.

    Eigenverantwortung bedeutet auch, seinen persönlichen ökologischen und ökonomischen Fußabdruck "gemäßigt" zu gestalten. Daneben, dass jeder für seine "Verbräuche" entsprechende "Schadschöpfungsausgleiche" abzuführen hat.

    Solange wir "Zugehörigkeitsgefühl" derart stark an die Konsummöglichkeiten anbinden und damit die Paradoxie vor Augen haben, dass damit Sturz auf das "letzte Buffet" begonnen hat, ist nicht einsehbar, was der Begriff "kulturelle Demanifestation künstlicher Bedürfnisse" gemeint sein könnte.

    Ein Bedürfnis, das echt ist, wäre für mich, Lebensmittel in der Qualität essen zu dürfen, wie ich sie in meiner Kindheit kennengelernt habe. Was gerade aus dem Garten kommt, und am gleichen Tag gegessen wird, besitzt noch das höchste Maß an "Lebensenergie". Doch die Form der Lebensenergie, die wir aufnehmen, bestimmen wir selbst. Es wird zuweilen auch von physisch "leichtem" oder "schwerem" Essen gesprochen. Astral könnte von lichter oder dunklerer Nahrung gesprochen werden. Wenn der Koch also mental schon wütend auf den Gast ist, der schon bei der Vorspeise den Kellner meckernd in die Küche schickt, finden sich auch diese Gedanken im Essen wieder. Legt ein buddhistischer Koch möglicherweise ein bestimmtes Bewusstsein mit hinein, kann Essen sogar das Bewusstsein beeinflussen.

    Daneben ist Geschmack ohnehin stark an Bilder gebunden. Bei Blindverkostungen ist gar nicht mal so klar, um was es sich handelt. Aber Kanguruh würd ich jetzt schmecken. Oder schmecken wir so, wie das Bild uns "beweist"???

  12. #12
    andere-dimension
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    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Regional angebautes Obst und Gemüse zu essen macht nur dann Sinn...wenn ich mich saisonkonform verhalte. Außerhalb der Saison hat das importierte Obst und Gemüse die bessere Ökobilanz....da selbst der Transport von weit her nicht annähernd so viel Schaden anrichtet wie das industrielle Frischhalten vor Ort. In der Erinnerung (Kindheit) war sowieso alles besser...geht auch mir so...schaut man aber genauer hin...dann trifft das in den seltensten Fällen auch wirklich zu. Wenn ich mir überlege welche hochgiftige Substanzen vor Jahren noch gespritzt wurden...dann möchte ich nicht wissen für wie viele der heutigen Krebsfälle sie verantwortlich sind.

  13. #13

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Der Mensch ist, was er isst.

    Nach der Gefriertruhe verloren die Kaninchen zwar ihre Persönlichkeit, doch nicht ihre Seele.

    Wer Fleisch essen will, sollte den Tod auch sehen, für den er bezahlt.

    Ganz koscher scheint es Wenigen, die Seele der Tiere mit ihrem Blut aufzunehmen.

    Wer niemals ein Tier getötet hat, kann nicht beurteilen, wovon gesprochen wird.

    Ob wir für den Drohnenkrieg und sein sinnloses Töten bezahlen oder für den Krieg gegen die Würde unserer Mitgeschöpfe unseren Blutzoll leisten, es geht nicht spurlos an uns vorbei. Es geht jedoch niemandem wirklich besser dadurch.

    Das "Spanferkel-Ritual" beim Richtfest eines Hauses beispielsweise, ist im Grunde eine symbolische Opferung. Warum es mit Glück verbunden wird, die Seele eines ungelebten Lebens zu verinnerlichen, wurde mir dabei jedenfalls nicht deutlich...

    Essen wir noch Spanferkel, wenn wir es selbst töten müssten?

    Daneben: Können wir auf die Beute eines bezahlten Auftragsmordes stolz sein? Was ist mit den Schlachtern?

    Was nicht gesehen wird, ist nicht weg. Alles, was ein Spanferkel erlebt - oder eben nicht erlebt hat - wird mit seiner Seele aufgenommen.

    Wenn der Hass verboten werden soll, ist die Quelle zu betrachten. Was an negativen Informationen über die Nahrung aufgenommen wird, findet seinen Weg in das Bewusstsein.

    Das übermäßig verzehrte Nackensteak lagert sich ebenso dort ab, wo es einst gebildet wurde. Die negativen Gedanken der Tiere lagern sich in den Köpfen der Menschen ebenso an, wie es auch anders sein könnte, würde die Achtung vor dem Leben (beim Töten) bewahrt.

    Was jeder Mensch jedoch für sich entscheidet, entscheidet insgesamt darüber, wie der Planet von Übermorgen aussehen wird.

    Für die Ernährung eines Veganers werden 7000 qm Anbaufläche benötigt.
    Für einen Vegetarier benötigen wir schon dreimal so viel Fläche, also 21 000 qm.
    Für einen Allesköstler benötigen wir die zwanzigfache Fläche, also 140 000 qm.

    Muss halt jeder seinen Teil der Erbpacht entrichten, die unser individueller Fußabdruck kollektiv hinterlässt.

    Was es jedoch für die "Welternährung, den Klimawandel und den entstehenden Zukunftshorizont" bedeutet, welche Verhaltensoptionen individuell gewählt werden, scheint sich im Preis bisher jedoch nicht niederzuschlagen.

    Bei "klimabereinigter" Folgeneinrechnung wäre Fleischkonsum unbezahlbar...

    Denn die Frage, wieviel Anbaufläche für einen Weltbürger benötigt wird - und wieviel tatsächlich zur Verfügung steht - wird neben den verfügbareb Trinkwasserressourcen über den Zukunftshorizont dieser Zivilisation entscheiden.

    Ein begrenzter Planet bietet keine unbegrenzten Ackerflächen, noch weniger, wenn immer mehr Menschen von immer knapper werdenden Ackerflächen leben wollen. Mir scheint es unmöglich, für jeden Weltbürger eine Fläche von 140 000 qm bewirtschaften zu können. Rechnerisch ist so viel Anbaufläche schon jetzt nicht mehr vorhanden. Wieviel Fläche wir pro Tag "urbanisieren", sollte dem gedanklich hinzuaddiert werden.

    Ohne eine "Schadstoff und Umweltmaut" für "Allesköstler", eine sogenannte Kannibalismusabgabe für die Aufgabe der Zukunft, ist dem Spanferkelsterben nicht beizukommen. Hier auf´m Dorf sehe ich zunehmend dreibeinige Hausschweine auf den Wiesen hinter den Höfen....

    Es gibt auch für große Familien am Sonntag anscheinend nur noch ein Eisbein und der Strom für die Kühltruhen ist zu teuer geworden...

  14. #14
    andere-dimension
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    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Vom Spanferkel zur Drohne, das muss Dir erst mal einer nachmachen.

    Wie kommst Du denn auf soclhe Zahlen?:

    Zitat

    Für die Ernährung eines Veganers werden 7000 qm Anbaufläche benötigt.
    Für einen Vegetarier benötigen wir schon dreimal so viel Fläche, also 21 000 qm.
    Für einen Allesköstler benötigen wir die zwanzigfache Fläche, also 140 000 qm.
    ---------------------------------------------------------------------------------

    lies mal hier:

    http://www.taz.de/!120197/

    Zitate aus diesem Bericht

    Veganer retten nicht die Welt, sagt Ulrike Gonder. Die Ökotrophologin meint, sie wissen zu wenig über die Natur.

    Einer der Denkfehler vieler Vegetarier ist die Annahme, die heute übliche agrarindustrielle Intensivmast sei die einzige Möglichkeit, Tiere zu halten. Ihre Kalkulationen zum Energieverbrauch, zum Kalorieneinsatz, zu den hungernden Menschen, basieren alle auf der Idee, dass Nutztiere Getreide benötigen und dass man mit diesem Getreide besser Menschen satt machen sollte.

    Dabei wird vergessen, dass Rinder, Ziegen oder Schafe Weidetiere sind, die über Jahrmillionen nie in Nahrungskonkurrenz zum Menschen standen. Im Gegenteil: Diese Tiere essen, was wir Menschen nicht nutzen können – die Zellulose der Gräser – und wandeln sie in für uns hochwertige Nahrung um: in Fleisch und Milch, in Eiweiß und Fett.

    Anstelle der Tierhaltung mehr Getreide oder Soja für die wachsende Menschheit anzubauen, löst weder das Welthungerproblem noch schont es die Umwelt. Von den rund fünf Milliarden Hektar urbarem Land auf dieser Erde sind 3,4 Milliarden Weideland. Mehr als zwei Drittel der nutzbaren Flächen dienen also der Erzeugung tierischer Lebensmittel. Und das ist keineswegs Verschwendung, sondern eine ökologische Notwendigkeit. Diese Flächen sind für Ackerbau ungeeignet. Die einzige Möglichkeit, auf diesen Flächen nachhaltig Nahrung zu gewinnen, ist die Tierhaltung.

    Was passiert, wenn man Weideland wie die großen Steppen und Prärien für Weizen und Mais umpflügt oder die Wälder für Sojafelder abholzt, ist hinlänglich bekannt: weltweit kam es in der Folge derartiger landwirtschaftlicher Eingriffe zu Erosionen und Versalzung, und das Bodenleben erstarb. Am Ende bleibt nur Staub und Wüste, wo zuvor über Jahrmillionen Nahrung und Mutterboden entstanden, wo unvorstellbare Co2-Mengen gebunden waren, die das Umpflügen freisetzt.
    ...usw
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Verganer sind doch die größten Umweltvernichter überhaupt


    Lass nicht das Milchmädchen, sondern lieber den Verstand rechnen

  15. #15

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Die Zahlen stammen aus der Broschüre "Unsere Umwelt erhalten - Damit es ein Morgen für unsere Kinder gibt" (HAS-Verlag GmbH & Co. KG) und sie lag bei der Polizei aus. Hatte mich auch etwas gewundert, doch könnte durchaus sein, dass auch Polizisten Kinder haben und über deren Zukunft nachdenken...

    Fakt ist, dass der Zukunftshorizont wesentlich davon geprägt sein wird, wie unsere Entscheidungen in Bezug auf die Menge des Fleisches aussehen, dass die Weltbevölkerung zu konsumieren gedenkt.

    Weniger kann durchaus mehr sein. Daneben ist unbestritten, dass die Annahmen der Ökotrophologin auf einer "Wenn- Verknüpfung" aufbaut, die leider unterschlägt, dass diese Form der "anderen Tierhaltung" nicht angewendet wird, da das Fleisch für Centbeträge gehandelt wird.

    Und es ist ebensowenig zu erwarten, dass die Chinesen die Tradition wiederentdecken, Herden von zehntausenden Kühen auf die Steppen zu treiben, die "ohnehin" wachsen...

    Warum aber die Veganer zu den größten Umweltvernichtern werden sollen, wurde mir nicht klar.

    Dass viele Flächen nicht mehr zum Ackerbau taugen, nachdem sie jahrzehntelang systematisch vergiftet und mit Gülle zugeschüttet wurden, sollte daran deutlich werden, dass die steigenden Nitratwerte im Grundwasser diesen Kreislauf verstärken.

    Jeder sollte für seine Ernährung einen verursachungsgerechten Preis bezahlen. An den Rechenmodellen mag zu arbeiten sein, sehen wir auch bei VW und dem Klimavertrag, doch wir können nicht einerseits bei Mobilität den Schadstoffausstoß bewerten und dies bei der Ernährung unterlassen. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Das bisher kein Grund bestand, geeignete Rechenmodelle zu entwickeln, kannst du mir nicht zum Vorwurf machen.

    Dass grundsätzlich beim Veganer eine bessere Energiebilanz besteht als beim Vegetarier, und der Allesköstler nochmals wesentlich mehr Energieumsatz bewirkt, steht jedoch völlig außer Frage.

    Natürlich wäre die Mitweltbelastung in jedes Produkt einzurechnen. Bisher keine Notwendigkeit zu verursachungsgerechten Preisbildungssystemen gesehen zu haben, da die Folgen insgesamt noch nicht zu sehen waren, schützt nicht davor, künftig die gesamten Folgen zu verspüren.

    Da sind dann alle und das Volk und niemand schreit noch: WIR sind das...

  16. #16
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Ich will Probleme nicht kleinreden oder zur Untätigkeit aufrufen...wünsche mir aber...dass man bei den Fakten bleibt - und die sagen zB, dass ein von der ansässigen Industrie gefilterter Rhein sauberer ist als ein Ganges, wo "Naturvölker sich und ihre Gewänder waschen. Die (Um) Welt stand noch niemals so gut da wie jetzt. Vor 1000 Jahren ging man viel rücksichtsloser mit seinen Ressourcen um, scherte sich einen Dreck um das Wohl der Nachwelt. Das ist heute ganz anders. Und wenn die Meere mit Plastik verseucht sind, dann liegt das nicht án den Investoren, an den Kapitalisten, oder gar am Ami...sondern an den einzelnen Menschen. Die von dir stets angeprangerten Instutionen sind diejenigen, die noch am meisten dieser Entwicklung entgegenwirken. Es gibt keine Plastik-Wasserflaschen weil sich die Industrie das ausdachte, sondern weil die Menschen es leid waren schwere Glasflaschen zu schleppen. Es ist ein Irrtum zu glauben die Industrie wäre schuld an solchen Entwicklungen. Wir, Du, ich sind schuld.

  17. #17

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Um den Preis für die historische Untätigkeit werden wir alle nicht herumkommen...

    Alle kleinen Preise summieren sich zu einem globalen Preis.

    Was der Preis für das Plastik in den Weltmeeren sein wird, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen, der in der Verwendung gesehen wurde.

    Es zu beklagen, ist das Eine. Künftig bessere und efiizientere Lösungen zu finden, benötigt erstmal Zeit. Also Zukunftshorizont.

    Zeit für bessere Lösungen wird jedoch zum knappen Gut. Selbst wenn sie verfügbar wären, ist die Frage, ob wir uns dafür entscheiden würden...

  18. #18
    andere-diemnsion
    Laufkundschaft

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    "anderen Tierhaltung" nicht angewendet wird, da das Fleisch für Centbeträge gehandelt wird.
    --------------------------------------------------------------------------------------------
    Warum wird das Fleich für Centbeträge gehandelt? Ist daran mal wieder die Industrie, der Kapitalismus schuld? Nein! wenn das Fleisch 15 Euro das Kilo kostet, dann nehmen wir es nicht mit. Die Industrie reagiert "nur" auf diese Entwicklung...ohne jemals dazu aufgerufen zu haben. Jemand, der von 50 Euro die Woche leben muss, hat nicht die Wahl. Es ist ganz gleich was das Fleisch kostet, es muss im richtigen Verhältnis zum Einkommen stehen. Ich muss also als Staat dafür sorgen, dass die Grundbedürfnisse umwelt - und gesundheitsverträglich gedeckt werden können. Falls man jemals auf solch einem Weg war, wurde die Idee spätestens mit der Agenda 2010 wieder begraben. Die Linken sagen, dass sie einen Steimeier als Präsidenten ablehnen werden, da Steinmeier an der Agenda 2010 mitwirkte. Auch wenn ich die Linken nicht mag, das ist dann wenigstens eine konsequente Haltung - denn was ist bei der Agenda 2010 die sozialdemokratische Komponente? Das ist weder sozial noch demokratisch. SPD und CDU müssen unbedingt abgestraft werden. Die FDP nimmt ohnehin niemand mehr ernst, LINKE und AfD sind keine Alternativen. Was bleibt da noch? Die Grünen?!? Im Prinzip schon...doch wer die wählt, der wählt die Roten gleich mit. Es ist zum verzweifeln.

  19. #19

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Naja, seit die Pfandflaschen-Moaisten das Auto mit Verbrennungsantrieb bis 2020 völlig aus dem Bewusstsein der unmündigen Konsumenten verdrängen wollen, ist ihnen eine bessere Regierungsbeteiligungsverhinderungsstrategie gelungen, als mit dem Veggie-Day und kaum zu befürchten, von Öko-Terroristen regiert zu werden.

    Es gibt keinen Grund, darüber zu verzweifeln, dass Politik allein nicht in der Lage ist, die Mitwelt über längere Zeiträume als "Wahlperioden" zu gestalten. Sicher ist nur: Ohne dieses erkennt zu haben, würde der Irrtum ja noch fortbestehen.

    Hat Du jemals wirklich geglaubt, die Farbe der Fähnchen im Wind hätte einen Einfluss auf das Geschehen hinter dem Theater, das auf den Brettern aufgeführt wird, die für die Menschen die Welt bedeutet?

    Es sind die Bretter vor den eigenen Köpfen, die für uns die Welt bedeuten...

    Wenn wir weiter mit dem Kopf gegen die Wand rennen wollen, besitzen die Bretter davor jedoch einen Sinn: Es tut anfangs nicht so weh, nicht zu sehen, wohin man läuft...

    Würden wir sonst auf ein sinnloses Ziel zusteuern, wüssten wir, gar keines zu besitzen?

    Selbstzweck eines mobilen Verdauungsschlauches?

  20. #20
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Kein Mensch kommt auf die Welt und sagt: Wenn ich groß bin...dann werde ich Umweltsünder, Antisemit....oder Mörder. Unsere Bedürfnisse sind von Haus aus bescheiden. Wir wollen Spaß haben, glücklich, zufrieden und gesund sein. Was so bescheiden klingt, ist von Anfang an mit Problemen behaftet. Die Gesundheit können wir nur bedingt beeinflussen - das spielt das Schicksal mit. Das Glück des Einen bedeutet nicht selten das Unglück des anderen, mit der Zufriedenheit wachsen die Ansprüche (und wenn es nur der Anspruch ist weiterhin zufrieden zu sein). Menschen stehen sich also, egal wie sie sich verhalten und wie gut sie miteinander können, immer auch gegenseitig im Wege - und wo sich Menschen im Wege stehen, wird es auch immer Gewinner und Verlierer geben. Heute sind es die Afrikaner, morgen vielleicht die Europäer. Die Geschichte zeigt, dass sich das Blatt immer wieder wendet. Ob Veganer, Vegetarier oder Fleischesser, keiner von ihnen wird der Welt nachhaltig schaden...oder sie verbessern.

  21. #21

    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Jeder hinterlässt seinen Fußabdruck in seinem eigenen Gewissen.

    Ge-Wissen kommt von Wissen. Wir glauben, im Nicht-Wissen unsere Unschuld zu bewahren. Neben dieser arroganten Ignoranz wird im Zweifel darauf gepocht, das Blatt könne sich auch wenden. Wenn es sich dann jedoch wendete, verstummten die Klagen der Wutbürger ebensowenig bis überhaupt nicht mehr...

    Leid, als Schaden in der heutigen Welt, ist die bewusst gewählte Unwissenheit der Vergangenheit. Hinschauen können, und nicht daran zu verzweifeln kann die einzig machbare Strategie abbilden.

    "Wenn ich groß bin, werde ich einmal ein großer Diktator sein", sagt übrigens jedes Ego. Niemand kommt zum Selbst, ohne ein Ego.

  22. #22
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Ich bin Allesköstler. So sind wir Menschen nun einmal, wir essen alles, was uns schmeckt und satt macht, je nach Zivilisationsstand und Geldbeutel mal mehr das eine oder andere. Das ist das Natürliche.
    Wer sich vegan ernährt, schadet seiner Natur. In Gemüse ist sehr viel mehr Nitrat als in Fleisch. Abgesehen davon besteht substantiell kein Unterschied, ob ich pflanzlich oder tierisch gewesenes Leben zu mir nehme und somit dieses vernichtet/getötet werden muß. Wir Menschen sind Aasfresser. Was wir zu uns nehmen, muß zuvor getötet werden, eben auch pflanzliches Leben.

    Wer darauf verzichten möchte, weil er das als unethisch empfindet - die ethische Erklärung dafür möchte ich gern hören -, der kann sich nur chemisch ernähren wollen, wobei er dann auch darauf achten müßte, daß für das, was er sich spritzt und in Pillenform zu sich nimmt, zuvor kein pflanzliches oder tierisches Leben büßen mußte. Das dürfte schwierig werden. Also, entweder trinkt man Tee - ach, hoppla, das ist ja auch eine Pflanze, die für diesen Genuß sterben muß - oder man ißt gar nichts.

    Die Mär von der Schädlichkeit des CO2 kann ich nicht mehr hören- Ich lernte seinerzeit in der Schule, daß CO2 notwendig für den Pflanzenwuchs sei. Wie kann es dann der Natur schaden?

  23. #23
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Unser Vegetarier-Ordner

    Da gibt es diese Langzeitwanderin und Bestseller Autorin Christina Thürmer - einst eine überzeugte Vegetarierin - heute Fleischesserin
    https://www.amazon.de/Laufen-Essen-Schlafen-Kilometer-Wildnis/dp/3890294715
     
    Eine sehr taffe Frau - kann man(n) nur den Hut vor ziehen
     
    Ohne Fleisch könnte sie ihre Touren nicht bewältigen. Schon die Anatomie des Menschen beweist, dass der Mensch als Fleischesser erschaffen wurde. Sie zeigt aber auch, dass es für den Menschen widernatürlich ist Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Allerdings ist die Kohlenhydrate-Industrie die mächtigste überhaupt. Die weltgrößten Lebensmittelkonzerne leben vor allem von der Verarbeitung von Kohlenhydraten - lesen vom Bund herausgegebene Ernährungsleitlinien nicht nur gegen...sondern gestalten diese mit - korrigieren und ergänzen in ihrem Sinne.
    Wer nicht gerade 4000 Kilometer am Stück wandert, der kommt auch ganz gut ohne Fleisch aus. Soll jeder machen wie er will. Allerdings sollte es verboten sein Kleinkinder vegan zu ernähren. Ich kenne einige Veganer - die sind...was das äussere Erscheinungsbild angeht...dem Tod näher als dem Leben. Vergane Ernährung sollte erst ab 16 erlaubt sein.

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