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Thema: Tagesgespräch

  1. #226
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Tagesgespräch

    Tut mir ja fast schon leid...wenn ich immer wieder auf Berlin herumtrampeln "muss"...aber diese Metropole ist eine solche Schande für unser Land, dass man da nicht lockerlassen sollte.

    Zitat Spiegel.Online (21.2.18)

    Fall Amri Berliner Chefermittler hatte offenbar Zeit für Nebenjobs

    Die Ermittler im Fall Amri klagten vor dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz über Überlastung. Doch ihr Dezernatsleiter ging laut einem Medienbericht privaten Nebentätigkeiten nach.
    am Ende heißt es...Zitat:

    B. ist dem Bericht zufolge mittlerweile nicht mehr Dezernatsleiter. Er sei nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt befördert worden
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1194591.html


    Bravo Berlin - dümmer und unsensibler geht nimmer


    Zitat theeuropean.de (v. 29.12.2016)

    http://www.theeuropean.de/valentin-w...t-arm-an-allem


    Fünf Gründe warum Berlin eine miserable Hauptstadt ist

    Berlin wird von Spießern als “die coolste Stadt Deutschlands” gefeiert. Modern, wild, inspirierend, sei sie. Arm, aber sexy. In Wahrheit ist Berlin vor allem arm. An Erfolg, an Leistung, an Geist, an Wärme. Fünf Gründe, warum Berlin eine peinliche Hauptstadt ist

    1. Arm

    München brummt, Frankfurt auch, Stuttgart ebenso. Es sammelt sich Kapital und Intelligenz in den süddeutschen Metropolen. In Berlin sammeln sich dagegen Hartz IV-Empfänger, Subventionsritter und Selbstverwirklicher. Vor allem wirtschaftlich schwadroniert Berlin seit Jahrzehnten von „Boom“ und „Gründerszene“, man sieht sich als „hot spot“, Leuchtturm“, „Cluster“ und „Zukunftsmetropole“. Doch von einem Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft ist Berlin so weit entfernt wie die Schrippe von der Südsee. Ökonomisch ist die deutsche Hauptstadt eine langweilige Provinzposse.
    Paris hingegen ist in jeder Hinsicht eine wirkliche Hauptstadt des Landes. Von den zehn größten Unternehmen Frankreichs sitzen neun in Paris. Nicht anders sieht es in England aus von den zwölf größten englischen Unternehmen haben zehn ihren Hauptsitz in London. In Madrid und Rom sind es immerhin noch fünf der zehn größten Unternehmen des Landes. Ganz anders in Deutschland: Kein einziges der größten 30 Dax-Unternehmen sitzt in Berlin. Und das bei einer Stadt, die mit 3,5 Millionen Einwohnern nicht nur eindeutig die größte Stadt Deutschlands ist, sondern auch die größte Stadt Kontinentaleuropas. Eine internationale Studie „Cities of Opportunity“, hat 30 Metropolen weltweit nach deren Wirtschaftskraft untersucht – und dabei unter anderem die Zahl der Konzernsitze, das Volumen der internationalen Investitionen und das Wirtschaftswachstum verglichen. Berlin landet hier abgeschlagen auf Platz 22. So im Umfeld von Nairobi, Jakarta oder Buenos Aires.
    Nicht einmal in der Medienbranche hat Berlin den Durchbruch geschafft. Dachte man in den Neunzigern noch, hier werde alsbald Deutschlands Fernseh- und Internetgeschichte geschrieben, so herrscht heute Funkstille. Kein einziger großer Sender ist nach Berlin gekommen, Unterföhring ist heute medial einflussreicher als die Hauptstadt. Und auch in der Internetindustrie tönt Berlin zwar lautstark vor sich hin – doch passieren die digitale Revolutionen anderswo. Weder Google (Hamburg) noch Yahoo (München), weder Microsoft (München) noch Facebook (Hamburg), weder Apple (München) noch Amazon (München) haben ihre Deutschlandzentrale in Berlin. Und wenn Huawei sein Forschungszentrum in Deutschland aufbaut – dann in München.
    Berlins wirtschaftliche Unfähigkeit wird besonders bei dem Berliner Flughafenprojekt deutlich. Die für den 30. Oktober 2011 geplante Eröffnung des Flughafens wurde bis heute immer und immer wieder verschoben. Dabei wäre selbst der neue Flughafen lächerlich klein gegenüber den Flughäfen anderer Metropolen Europas. Berlin-Tegel ist gerade mal auf dem 23. Platz der größten Flughäfen Europas und landet sogar hinter der Urlaubsinsel Mallorca. Für ein wirtschaftlich so erfolgreiches Land wie Deutschland ist Berlin als Wirtschaftsstandort fast schon peinlich.


    2. Links

    Der Sozialismus ist gescheitert und außer Mode wie eine gammeliges Marmeladenglas. Nur in Berlin wird immer und immer wieder daraus genascht. Stasi-SED-Linksparteien-Kommunistenkader im Osten, sozial-ökologische Spinner im Westen der Stadt und dazwischen jede Menge linker Etatisten, die am liebsten von „Staatsknete“ leben, prägen das geistige Milieu Berlins bis heute ungeheuer. So kommt es, dass Berlin nach Nordrhein Westfallen die höchste Verschuldung Deutschlands hat.
    In der Stadt, in der die Vielfalt gefeiert wird, gibt es häufig bloß rote Einfalt. Politisch-geistig wirkt die Stadt wie in der Mitte des 20. Jahrhunderts stecken geblieben. Bleiern, staatsfixiert, bevormundend. Statt liberale oder experimenteller Avantgarde herrscht in Berlin gestriger, spießiger Parteienfilz. Jahrzehnte lang war Berlin durch den Kommunismus eine geteilte Stadt, geistig ist sie es bis heute. Und immer noch erzielt die SED-Nachfolgepartei hohe Wahlergebnisse. Die beiden Parteien (CDU und FDP) hingegen, die in Deutschland am längsten an der Regierung waren, stellten in Berlin bei der Wahl des letzten Abgeordnetenhauses zusammen gerade einmal 25 Prozent. Rot-Rot-Grün zusammen mit den Piraten erzielten dagegen 65 Prozent. In 47 von 66 Jahren Bundesrepublik Deutschland stellte die CDU den Bundeskanzler. In den anderen Jahren waren es mit Schmidt oder Schröder eher liberale Flügel der SPD. In knapp 40 Jahren wirkte die FDP in der Koalitionsregierung mit. In Berlin war es genau umgekehrt, das bürgerliche und liberale ist hier eine Fußnote der politischen Geschichte der Stadt geblieben.


    3. Ungebildet

    Nach einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat Berlin das schlechteste Bildungssystem Deutschlands. Ein relativ hoher Anteil der Schüler erreicht nicht einmal die Mindeststandards. Auch die Quote der Schulabbrecher ist mit sieben Prozent dreimal so hoch wie im Rest Deutschlands. Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildung ist hier auch besonders hoch. Nicht umsonst siedelt sich Berlin in den PISA-Rankings immer im unteren Bereich an. Inzwischen werden nicht einmal mehr die Schulleiterstellen besetzt. An den Berliner Schulen fehlen 136 Schulleiter und stellvertretende Schulleiter. Besonders dramatisch ist die Lage an Grundschulen, dort sind allein knapp 90 Führungsstellen nicht besetzt. Damit ist fast jede fünfte Grundschule von diesem Problem betroffen.


    4. Konfessionslos, treulos und einsam

    Berlin dürfte die wohl gottloseste Metropole der Welt sein. 60 Prozent der Berliner gehören keiner Religion an. Damit ist der Anteil noch einmal doppelt so hoch wie im Rest Deutschlands, das im weltweiten Vergleich auch im unteren Bereichen rangiert. Außerdem gilt Berlin als die „Hauptstadt der Singles“. Der Anteil der Singlehaushalte liegt bei sagenhaften 54 Prozent ! Nirgends auf der Welt leben die Menschen einsamer. Und obendrein leben in der Stadt auch noch 100.000 mehr Frauen als Männer: 1,7 Millionen Frauen auf 1,6 Millionen Männer. Wenn sich zwei von den zigtausenden, einsamen Berlinern dann trotzdem mal gefunden haben sollten, ist die Wahrscheinlichkeit der Trennung dann auch noch ziemlich hoch: Genau die Hälfte aller geschlossenen Ehen gehen in Berlin zu Bruch, in Deutschland sind es dagegen gut ein Drittel.


    5. Hauptstadt nur für sich

    Nach der Wiedervereinigung schien es, als würde Berlin die Projektionsfläche, die Bühne, das Sinnbild eines neuen, weltoffenen, modernen Deutschlands. Es hatte die Chance, als Hauptstadt die bunte, aufbrechende Republik zu verkörpern. Doch daran ist Berlin gescheitert. Die Stadt wirkt im Rest der Republik wie ein selbstverliebtes Solitär, das sich von den anderen aushalten lässt. Es verliert Sympathie und Integrationskraft. Berlin ist in weiten Teilen Deutschlands so beliebt wie ein Dortmunder auf Schalke; und es hat in den Retro-Trends der deutschen Heimaten zu wenig Gemeinsamkeiten mit den Landsmannschaften. Junge Bayern, Hessen, Schwaben, Sachsen, Rheinländer, selbst Norddeutsche orientieren sich heute weniger nach Berlin als vor 20 Jahren. Es ist eine große generationelle Enttäuschung. Berliner sehen sich ja selber gerne als Welt-Hauptstadt. Dabei sind sie nicht einmal akzeptierte Kapitale des eigenen Landes. Ihr Reiz verfängt nur noch bei Spießern des verblassenden Nonkonformismus’. Oder wie Fjodor M. Dostojewski gesagt hat: „Aber mein Gott, was für eine langweilige, entsetzliche Stadt ist Berlin.“


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    Könnte mir ja alles egal sein, schließlich lebe ich nicht in Berlin - aber es zeigt auch was linkes Gedankengut so alles anrichtet...weshalb es lohnt immer wieder den Finger in die Wunde zu legen.

    Ich bin nach wie vor dafür Potsdam zur Hauptstadt zu erklären. Weimar wäre mir auch recht.

  2. #227
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch

    A) Das glaube ich im Leben nicht, daß der russische Geheimdienst einen Giftgasanschlag auf einen vor Jahren ausgetauschten Doppelagenten im Ausland ausübt. Fehlte bloß noch, daß neben dem vergifteten Blumenstrauß eine Visitenkarte des Attentäters gelegen hätte.

    B) Die AfD will ihren Bundestagsvize-Posten einklagen. - Ebenfalls Unsinn. Ein auf gentlemen agreement basierende Regelung ist juristisch eben NICHT einklagbar. Sie, die AfD, sollte sich lieber überlegen, ob ihre bislang gefahrene konstruktive Oppositionsarbeit nicht besser obstruktiver weichen sollte. Sie wird eh nicht von den Systemparteien respektiert. Also muß sie sich auch nicht anbiedern und mitarbeiten wollen. Sie hat das Recht, obstruktiv zu sein.

    C) Es wird wieder Winter. Das freut mich. Ich mag es, wenn es überall weiß ist. Das beruhigt mich.

  3. #228
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Tagesgespräch

    ...lese gerade: ein Synonym für "obstruktiv" könnte sein: "widerwärtig". Ich überlege, ob 'widerwärtig' die Alternative für Deutschland ist.

  4. #229
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch

    Der Begriff der "obstruktiven Opposition" begegnete mir erstmals beim Lesen der Reichstagsprotokolle. Er bedeutet so viel wie strukturell ablehnend, mitarbeitsverweigernd oder auch wider die Gegenwart, insofern ist "widerwärtig" gar nicht so schlecht, Leicester.
    An der Methode scheiden sich die Geister. Im gegenwärtigen diskursethischen Politikverständnis zielt jede neue Partei, die den Bundestag betriff, darauf ab, ins Establishment aufgenommen zu werden. Sie beeilen sich, ihr Tun als "konstruktiv" zu bezeichnen, biedern sich bei jeder Gelegenheit den "Systemparteien" an, um sie doch aus der sicheren Entfernung der dialogentfremdeten Anonymität eigener Plattformen scharf anzugreifen.
    Heuchlerisch.
    Wer sich "Alternative" nennt, will eine sein, also kann er sich dem alten System nicht anbieten, schon gar nicht seine Zusammenarbeit. Wer Alternative sein will, der entwickelt ein eigenes System, das er zur Anwendung bringt, nachdem er in einer parlamentarischen Demokratie die Mehrheit der Stimmen errungen hat. Andernfalls kann nicht von Alternative gesprochen werden.

  5. #230
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    AW: Tagesgespräch

    zwar keine Visitenkarte, aber Putins Ausweis soll, unbestätigten Meldungen zufolge, am Tatort in S. gefunden worden sein:

    Postillon

    Freitag, 16. März 2018

    Giftanschlag von Salisbury: Britische Polizei findet Putins Ausweis am Tatort


    Salisbury (dpo) - Nun dürften auch die letzten Zweifel an der Täterschaft Russlands bei der Vergiftung des russischen Ex-Spions Sergei Skripal ausgeräumt sein. Wie die britische Regierung heute mitteilte, wurde der Ausweis des russischen Präsidenten Wladimir Putin am Tatort in Salisbury entdeckt.
    Laut der britischen Premierministerin Theresa May wurde der Ausweis erst jetzt bei einer erneuten Untersuchung des Tatorts gefunden, weil er unter einem Laubblatt lag.
    "Russland hat jetzt 24 Stunden Zeit, Wladimir Putin auszuliefern, damit er in London befragt werden kann", heißt es in einer Stellungnahme der britischen Regierung. "Andernfalls werten wir das als Schuldeingeständnis."
    fed, dan, ssi; Foto [M]: Shutterstock

  6. #231
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    AW: Tagesgespräch

    Frau von der Leyen hat etwas verstanden: deutsche Soldaten haben keine Funktion im Ausland, die nicht den Interessen des Monopolkapitals dient, ob in Afghanistan oder Mali oder sonstwo. Jetzt sollen unsere Soldaten vom Hindukusch und aus der Sahara zurückgeholt werden und zur Heimatarmee werden. Grundgesetzkompatibel.

    Gut so.

  7. #232
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Tagesgespräch

    Der Kult um Marx, die Erfolge Trumps...beides ein Tagesgespräch wert. Beide sehr eigenwillige Männer, die unbeirrt ihren Weg gehen, gegangen sind...

    Bei beiden weiß ich auch nicht so richtig was ich von ihnen halten soll. Marx war auf jeden Fall sehr fleissig, unermüdlich, unheimlich produktiv. Und ich weiß nicht ob Philosoph der richtige Begriff ist. Seine Vorstellung von einer anderen, einer besseren Welt basierte auf mathematischen Berechnungen und gründlicher Recherche. Das Leben ist keine Gleichung...weshalb er scheitern musste. Für mich ist er ein typischer Vertreter der Aussage "Ich habs ja nur gut gemeint" Ein echter Philosoph bezieht Irrationalität und Emotionalität in seine Gedankenspiele mit ein. Es gibt nicht so etwas wie die "Stunde Null". Die Zukunft hat...schon bevor sie beginnt...eine Vergangenheit. Rache, Vergeltung, Sühne, ....das alles spielt eine Rolle. Egal mit welcher Ideologie ich starte...es gibt immer auch noch offene Rechnungen zu begleichen. Marx suchte erst gar nicht nach einem solchen Reset-Knopf, der daran hätte etwas ändern können.

    Trump ist davon---ein Philosoph zu sein---- so weit entfernt...wie die Erde von der Sonne. Aber er hat eine Vision...immerhin...das kann man nicht von jedem Politiker behaupten. Die Arbeitslosenquote in den USA ist die niedrigste seit 18 Jahren. Auch ansonsten ist seine Bilanz nicht die schlechteste. Ob H.Clinton eine bessere vorweisen könnte? Man darf zumindest daran zweifeln.

  8. #233
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    Reichsbaudarlehen

    Im Reichstag werden heute Debatten geführt. Haushalt. Etat. Das mutmaßliche Budgetrecht des Parlaments, das dieses weitgehend an Brüssel abgibt.
    Daß die BRD sich als Rechtsnachfolger des Reiches begreift, erhellt aus der heutigen Befasse des Parlaments mit dem Etat des Ministeriums für Inneres, Bau und Heimat. Da steht auf der Habenseite doch tatsächlich ein Rückfluß von 1,14 Milliarden € aus Reichsbaudarlehen zu Buche. Wahnsinn! 2018 fließen immer noch Gelder aus Baudarlehen, die das Reich ausgab. (Quelle) Darüber wüßte ich gern mehr.

  9. #234
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    Das Schweigen der Hirten

    Gleich zwei Tagesthemen (für mich), die man unter der Überschrift "Courage" zusammenfassen kann: zum einen sind das die Protagonisten der Kabarett -und Satireshow "Die Anstalt", zum anderen die Macher der ZDF Reportage "Das Schweigen der Hirten".Beide griffen "meine" Themen nicht nur auf, sondern behandelten sie auch in meinem Sinne.

    1. Die Anstalt
    - bemerkenswert, dass die Kabarettisten vor die eigene Haustür pinkelten. Das war mutig. Sie kritisierten die Öffentlich Rechtlichen, bzw. die Zusammensetzung des Rundfunkrates, und die kritisierten unsere Medienlandschaft, sprachen von unfreier Presse, der Ausbeutung von Journalisten, von einseitiger Berichterstattung usw.

    Aber sie sprachen nicht nur davon, sondern dokumentierten das alles auch sehr erlebbar. Sauber recherchiert, mutig vorgetragen. Da bekommen die "Linken" auch mal meinen Applaus.
    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-22-mai-2018-100.html

    2. Das Schweigen der Hirten
    - die Strenggläubigen und Unkritischen sollen sich diese Sendung bitte nicht anschauen, sondern weiterhin das tun...was sie immer tun...wegschauen! Von mir bekommen die Journalisten dieser Reportage den Medien-Oscar! Sie haben mit großem Aufwand recherchiert (flogen u.a. nachArgentinien) und sind hartnäckig geblieben. Dabei herausgekommen sind Fakten, die jeden Katholiken veranlassen sollten nach dem Austrittsformular zu verlangen. Wer das nicht tut, der gehört auf der Stelle haftbar gemacht. Mit Dummheit und Ignoranz alleine ist so etwas nicht mehr zu entschuldigen. Es liegen so viele Fakten auf dem Tisch, dass ein "wenn und aber" nicht mehr akzeptiert werden kann.
    Man sprach vom organisierten"Verdunklungstourismus" der K.K., leider konnte man sich zu dem Begriff Kinderf.....tourismus nicht durchringen - wofür ich allerdings auch Verständnis habe. Straffällig gewordene Geistliche werden in die Dritte Welt versetzt...wo sie sich weiterhin an Kindern vergehen dürfen, nur bekommt es halt niemand mehr mit.

    Was mir neu war: Nicht nur einige Kardinäle des Vatikans gehören zu den Strippenziehern, sondern auch Papst Franziskus himself. In seinem Bistum in Argentinien, und als er dort die Verantwortung hatte, wurden Waisenkinder von Priestern vergewaltigt. Franziskus wusste nachweislich davon und versuchte die Straftaten zu vertuschen. Als die Täter dennoch überführt wurden, setzte Franziskus die Richter unter Druck...verlangte vonihnen den Haupttäter freizusprechen. Und diese D........ (ich schreibe es jetztmal nicht aus) stellt sich dann auf den Balkon und will uns was Liebe, Gnade, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit erzählen. Da k... ich ihm doch gerne mal vordie Sandalen!



    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/das-schweigen-der-hirten-missbrauch-in-der-kirche-102.html

    Für mich Bestätigung und Motivation zugleich…meinenpersönlichen „Kampf“ fortzuführen

  10. #235
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    AW: Tagesgespräch

    fand die Sendung entsetzlich: da fehlte alles, was Biß ausmacht; statt dessen halbgare und platte Witze, Feigenblattjournalismus und das ständige Bemühen, auch ja nichts zu sagen, was politisch ausgewogen klingen könnte - und damit meine ich eine Sprache, die sich verschiedener Zungenschläge zu bedienen weiß

  11. #236
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    AW: Marxismus, linkes Denken und Linksfaschismus

    Der ultralinke David Precht verurteilte die Tage das linksnaive Denken und das blauäug linke Handeln der Deutschen. Ihm, dem letzten echten Kommunisten Deutschlands, ist das Land die letzten Jahre zu weit nach links gerückt. Freut mich...dass gerade er das sagte...denn er steht bestimmt nicht unter Verdacht ein Nazi zu sein. Er verurteilte...wie inzwischen viele andere auch...den inflationäre Gebrauch des Begriffes "Nazi" - hält manche Einwände...die von rechts kommen...für berechtigt. D.P. schimpft nicht nur die Politik...sondern vor allem die Gesellschaft.

    Helmut Schmidt kündigte vor 10 Jahren den Trümmerhaufen...vor dem wir heute stehen...an - warnte vor einer Asylpolitik wie wir sie heute haben. Das Video dazu hatte ich hier schon mal verlinkt. Was Schmidt damals sagte...geht noch weit über das hinaus was AfD Leute und andere Kritiker heute sagen. Würde Schmidt noch leben und seine Worte wiederholen...er müsste sich wohl auch als Nazi beschimpfen lassen.

    Ich hatte hier schon mehrfach von meinen Beobachtungen im Goethepark berichtet - letzte Woche hat die Polizei mit 100 Mann eine Razzia durchgeführt und in diesem Park acht Schwarzafrikaner festgenommen. Sie handelten mit Marihuana und anderen Drogen, hatten im Park Erdbunker angelegt...in denen sie die Drogen versteckten. In ihren Wohnungen fanden sich hohe Bargeldbeträge. Wie bereits gesagt...man sieht nur Deutsche Flaschen sammeln...keine Afrikaner. Die Afrikaner haben auch alle eine Wohnung, während Deutsche verzweifelt eine suchen. Es fehlen 1,2 Millionen Wohnungen, während seit Ende 2015 1,7 Millionen Menschen nach Deutschland kamen. Da sollte doch auch dem Dümmsten ein Licht aufgehen.

    Mich kostet die Asylpolitik nachweislich Euro 500 im Monat. Die Summe...die ich meinem Sohn zuschiesse...um die sich seine Wohnung seit der Flüchtlingskrise verteuerte...da der Staat als Nachfrager auftritt und Wohnungen zu überhöhten Mietpreisen für Flüchtlinge anmietet. Experten sagen, dass sich die Wohnungsnot noch weiter verschärfen wird. Es kann gar nicht so viel und so schnell gebaut werden wie Bedarf besteht. In vielen Großstädten und Ballungsräumen sind es vor allem Grüne...die Bauprojekte verzögern oder verhindern. Irgendwo entdecken sie immer eine seltene Mücke...deren Anwesenheit die Besiedlung verhindert. Die Umsiedelung eines einzigen Steinsalamanders kostet z.B. 5000 Euro. Hinzu kommt, dass es an allen Ecken und Enden an Handwerkern fehlt. Auch ein hausgemachtes Problem...denn die als Handwerker vorgesehenen jungen Menschen gehen heute alle studieren. Nur 25% der zum Studium berechtigten jungen Menschen sind auch dazu befähigt. Da sieht man mal wieder...wie die Probleme oft zusammenhängen. Aktionismus hilft da nicht weiter - das sind Fehlentwicklungen über viele Jahre...da braucht es tiefe...grundlegende Änderungen.

    Schon vor 15 Jahren kritisierte der damalige Stern-Chefredakteuer, dass an allen wichtigen und entscheidenden Hebeln Alt-68er sitzen, die mit aller Gewalt versuchen das Land nach links zu steuern. Und aus heutiger Sicht haben sie das auch geschafft. Teile der Gesellschaft versuchen das zu korrigieren...was wir dann als Rechtsruck empfinden. Das ist aber kein Ruck von der Mitte nach rechts...sondern einer von links Richtung Mitte. Auch D.P. sieht das so.

    Ganz falsch liegen die Linken mit ihren "Nazi" Rufen allerdings nicht, denn die echten Nazis waren anfangs auch "nur" Kommunistenjäger. Die NSDAP war ursprünglich eine antikommunistische Bewegung.

    Die Österreicher haben uns nicht nur im Fußball geschlagen...sie haben auch einen Kanzler...wie man ihn sich für Deutschland nur wünschen kann.

    Zwar beteuerte Merkel gestern sie wolle keine Schuldenunion....aber glauben kann man ihr das nicht. Das sagt sie wegen den Landtagswahlen in Bayern.

    Die neue italienische Regierung will das Bedingungslose Grundeinkommen einführen. Beide Regierungsparteien hatten das in ihrem Wahlkampf versprochen. Bezahlen sollen das die Deutschen - da machen sie gar keinen Hehl daraus. Will man solche Regierungen...wie wir sie nun in einigen Staaten in Europa haben...künftig verhindern...dann muss man wieder zur Normalität...sprich Mitte finden. Die Schuldenunion wird für einen Bürgerkrieg nach dem anderen sorgen...aber gewiss nicht für Frieden bürgen.

    In meiner Kleinstadt gibt es schon seit über zehn Jahren eine Tafel...aber nun bekommen auch alle größeren Gemeinden im Umland eine nach der anderen eine eigene Tafel. Mit Stolz verkünden das die Bürgermeister +Co. in den Tages-und Wochenblättern. Wie doof muss man sein sich damit auch noch zu rühmen - schämen sollte man sich! Es kann doch nicht sein, dass Tafeln als Errungenschaft verkauft werden. Das ist pervers.

    Vor dreißig Jahren gab es in Deutschland keine Tafeln - und Obdachlose waren meist aus freien Stücken obdachlos. Und heute?

    Hamburg, Bremen, Berlin....wo linkes Denken die Gesellschaft beherrscht...dort herrscht auch das größte Elend. Das ist nicht nur heute so...das zieht sich durch die komplette Geschichte - und zwar überall auf der Welt. Ein solches Denken...das nachweislich ausnahmslos ins Verderben führte......sollte man schnell über Bord werfen.

    Vermutlich haben auch die Lehrer...hat die Nachkriegserziehung versagt, die in der rechten Gesinnung die eigentliche Gefahr ausmachte. Das ist so nicht richtig, denn Nationalismus und Patriotismus alleine sind weder gefährlich noch verwerflich. Die Nazis fanden das Motiv für ihren Rassenwahn im Okkultismus.

    Political Correctness kann...wenn man es übertreibt...auch ins Gegenteil führen. Ich muss sagen dürfen, dass mir Franzosen lieber sind als Afghanen...auch wenn ich mögliche Ausnahmen dabei nicht erwähne. Jedes Volk, jede ethnische und religiöse Gruppe wird von einem Grundrauschen begleitet, das mich anspricht...mich abstösst...oder mir gleichgültig ist. Ich darf über die Saarländer schimpfen...aber nicht über die Marokkaner. Und den Rassismus haben die Weissen nicht exklusiv - sie haben sich mit ihrem Rassismus "nur" durchgesetzt...weshalb er ganz anders wahrgenommen wird als schwarzer...roter oder gelber Rassismus. Wo Schwarze die Oberhand hatten oder haben wurden/werden andere Farben ebenso ausgegrenzt wie andersrum.

    Es gibt unterschiedliche Rassen mit ihren jeweiligen Besonderheiten...das ist ein Fakt. Die Natur lässt sich nicht einfach so verleugnen.

    Auch Trump ist ein Beweis für mögliche Konsequenzen linker Fehlentwicklungen. Obama machte eine extrem linke Politik und Trump dadurch erst möglich. Nun ist die Arbeitslosenquote in den USA auf dem niedristen Stand ever. Und ganz objektiv betrachtet ist Trump auf dem besten Wege die Ordnung wieder herzustellen und die Welt damit langfristig gesehen sicherer zu machen. Mit der Botschaft in Jerusalem hat Trumpf nur das umgesetzt...was alle seine Vorgänger im Amt versprochen hatten. Wie kann man ihn dafür verurteilen? Auch der Krieg in Syrien wäre viel früher beendet gewesen...bzw wäre gar nicht erst so eskaliert...hätte Obama nicht so viel Schwäche gezeigt. Trump macht nichts anderes als seine Wahlversprechen umzusetzen - dass ihm nicht alles auch gelingt...das liegt in der Natur der Sache - aber versucht es wenigstens. Von welchem bedeutenden Staatschef lässt sich das noch behaupten?!? Kurz, Trump, Orban...in Deutschland gibt es solche Alternativen nicht. Das könnte sich aber ändern...

    Es wird sich dann ändern, wenn die Bachblütenteetrinker nicht endlich anfangen sich einzubremsen. Da werden per Petition 200.000 Unterschriften gesammelt...damit ein Hund...der zwei Menschen tötete...nicht eingeschläfert wird. Alleine das zeigt wie viele Bekloppte da draussen unterwegs sind.

    Vor ein paar Tagen sagte ich in einem anderen Faden...dass ich mit dem Wolf leben kann...sofern nicht auch der Bär wieder bei uns einzieht. Nun musste ich gestern lesen, dass auch der Braunbär auf dem Weg zu uns ist. Das gab die Naturschutzbehörde bekannt. Es wäre nicht nur möglich...sondern auch absolut sicher...dass schon in unmittelbarer Zukunft der Bär wieder durch unsere Wälder stolpert. Er wird über Norditalien einwandern. Was das mit linkem Denken zu tun hat? Das hat etwas damit zu tun. Alles und jeder rein, ohne Vorbehalte. Mal sehen wann das erste...von Gen-Wissenschaftlern reproduzierte Mammut durchs Erzgebirge trampelt...oder der erste Flugsaurier auf meinen Dach landet.
    Geändert von anderedimension (03.06.18 um 12:51 Uhr)

  12. #237
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    AW: Tagesgespräch

    DIE Lehrer haben sicherlich nicht versagt. Lehrer sind per se, sozusagen ontogenetisch, staatstragend. Sie werden immer die Politik des Establishments (mehrheitlich) in den Köpfen ihrer Schutzbefohlenen implementieren. Eben das ist auch ihr Auftrag. Sie begingen eine Pflichtverletzung, wenn sie das nicht täten.
    So gesehen bin ich ein Pflichtverletzer, denn ich - und etliche meiner Kollegen - versuchen, die Kinder humanistisch zu bilden, was zuerst einmal ein apolitischer und staatsferner Ansatz ist.

    Das Abfeiern neuer Tafeln erlebte ich kürzlich auch in meiner Schule. Statt einer Schiefertafel stehen da jetzt Smartboards. Widerlich. Ich feiere diese Tafeln nicht, empfinde es auch als beschämend, wenn Stadtobere die Installation von Tafeln feiern. Sie haben doch eigentlich dafür zu sorgen, daß keiner eine solche braucht!

    Ich habe es mir in den letzten Jahren abgewöhnt, von DIE Deutschen oder DIE Franzosen oder ähnlichem zu reden. Ich gebe aber zu, daß der Gedanke eines (nationellen) Phänotyps durchaus seine Reize hat. Ich glaube aber, daß die Wirkungen kultureller und erzieherischer Prägung weitaus stärker sind als die nationellen. Und das ist auch gut so.

  13. #238
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    Durch Tafeln und ähnliche Einrichtungen nimmt man den Politikern den Handlungsdruck. Die tun weiter so als wäre die Welt in Ordnung. In meiner Stadt werden zur Zeit mehrere hundert Wohnungen gebaut...alles von privater Hand. Aber keine dieser Wohnungen ist unter 300.000 Euro zu haben. Die meisten kosten zwischen 450 -600TSD Euro. Manche auch jenseits der Million. Das heißt, dass der "Normalbürger" aus der Stadt verdrängt wird.
    Selbst wenn er bliebe...bzw bleiben könnte...wäre es ihm nicht mehr möglich in der Stadt zu leben, denn solche Wohnungen ziehen einen ganzen Rattenschwanz nach sich. Auch die Geschäfte werden sich dem Klieentel anpassen. Der Cafe kostet dann 3.50 statt 2.50, das Mittagsmenue 14,50 statt 8,50, der Zoobesuch 12 statt 9 Euro. Aus dem einfachen Schwimmbad wird ein Luxusbad, das sich keine alleinerziehende Mutter für ihre Kinder mehr leisten kann....usw.

    Politiker denken so weit nicht - tendenziell überschätzen wir sie da meist.

    Ohne seine vielen Ehrenamtlichen wäre Deutschland schon längst am Boden. Fraglich allerdings...ob man auch künftig auf diese Helfer zählen kann. Nimmt man die heutigen Studenten als Indikator...dann lautet die Antwort "nein". Ich selbst unterstütze mehrere Obdachlosenheime...auch hier...in meiner Stadt...wo es von Studenten nur so wimmelt. Unsere Helfer und Unterstützer sind im Schnitt 55 Jahre alt.

    Es sind überwiegend alte Kasernengebäude...die bei uns zu Wohnungen umgebaut werden. Statt selbst sozialen Wohnungsbau zu betreiben, hat die Stadt an private Investoren verkauft und überlässt diesen den Bau. Klar, dass dann nur Luxuswohnungen gebaut werden. Die Wohnungen für Euro 300.000 sind gerade mal zwischen 55-70 qm groß, also genau die Größe...die für Alleinstehende oder kleine Familien mit wenig Einkommen geeignet wären. Im Osten gibt es solche Entwicklungen maximal in Dresden oder in Leipzig, aber es ist nur ein Frage der Zeit...bis es auch dort zum flächendeckenden Problem wird.

    Zitat aerolith
    Ich glaube aber, daß die Wirkungen kultureller und erzieherischer Prägung weitaus stärker sind als die nationellen. Und das ist auch gut so.
    Stimme ich dir zu...allerdings mit einem "aber" versehen...

    Genau hier macht unser Staat einen entscheidenden Fehler. Je kleiner die Gruppe...desto größer die Wahrscheinlichkeit des kulturellen Austausches.
    Wir verpflanzen die Einwanderer in ein urbanes Umfeld...weil wir meinen sie hätten es dort leichter...mit Behördengängen usw. Das ist kurzgedacht. Will der Neuankömmling Mustafa in seiner neuen Heimat Berlin Fußball spielen....dann findet er gleiche mehrere Vereine...wo alle seine Sprache sprechen...egal aus welchem Land er kommt. In diesem Verein sind alle so wie er. Sie sehen so aus wie er, sie reden wir er, sie haben die gleichen Gebete und Tischmanieren...vertreten die gleichen Werte wie Mustafas Eltern. Will Mustafa auf dem Land Fußball spielen, dann bleibt ihm nur der örtliche Verein...wo dann auch Deutsche, Spanier, Polen kicken. In seinem Alter kein Problem - er wird sich sehr schnell anpassen...ohne dabei seine Identität zu verlieren. Durch die Verlagerung in Großstädte findet kein Austausch statt...sondern es wachsen Subkulturen heran. Man lebt neben-statt miteinander. Nirgendwo in Europa wird so schlecht integriert wie in Deutschland. Eine desaströse Politik der letzten Jahrzehnte, die einfach so fortgeführt wird. Eine Dönerbude ist kein Zeichen erfolgreicher Integration - das muss man den Politikern scheinbar sagen.

    Vor ein paar Tagen waren in Berlin tausende Menschen wegen fehlender Krippeplätze auf der Straße. Ebenso waren Lehrer auf der Straße...bzw schrieben Brandbriefe....weil ihre Klassen zu groß sind. Auch dieses Problem hätten wir so nicht...würden wir die Einwanderer konsequent nach dem Königsteiner Schlüssel verteilen. Aber da kommen sofort wieder Linke um die Ecke und protestieren. Wobei die Grünen die wahren Linken sind.
    Von dem Habeck bin ich jetzt schon enttäuscht. Mit seinem Realogedöns hat er alle verarscht - zeigt jetzt sein wahres Gesicht.

  14. #239
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    AW: Tagesgespräch

    Der Albtraum, Trump als Friedensnobelpreisträger, vieler Bachblütenteetrinker könnte wahr werden.

    Ich wünsche mir das nicht, halte es aber für durchaus realistisch. Unabhängig von den jetzigen Verhandlungen mit Nordkorea, habe ich subjektiv das Gefühl die Welt wäre unter Trump etwas stabiler geworden - stabiler...im Sinne von jeder weiß nun wo sein Platz ist und was er zu leisten und zu erwarten hat. Vieles stand im Raum...z.T. seit Jahrzehnten. Auch unangenehme Wahrheiten können Klarheit schaffen. Dass Trump seine Forderungen oft überzieht, das gehört zu den Gepflogenheiten eines Geschäftsmannes. Wenn ich auf dem Flohmarkt 5 Euro erzielen möchte, dann rufe ich auch erst mal 10 Euro auf. Trump ist einer, der auf keinen Fall für 4 Euro verkauft und meist 8 Euro erzielt. Und manchmal zwingt er damit den Käufer förmlich zu seinem Glück - wie z.B. in Sachen Nato...wo Investitionen längst überfällig sind. Auch aus dem eigenen Kreis wird das schon seit Jahren angemahnt. Wir Europäer haben kein eigenes Raketenabwehrsystem, müssen uns da voll und ganz auf die Amis verlassen. Selbst die Zölle sind eine große Chance für uns - sie zwingen uns nicht nur in Dinge...sondern auch in Ideen zu investieren...sprich Digitalisierung und Dienstleistungen voranzutreiben. Das heißt nicht, dass Trump an unserem Wohl interessiert wäre...aber jede Reklamation ist auch eine Chance.


    Und sind wir mal ehrlich, alle seine Vorgänger eierten....was den Nahen und Mittleren Osten betrifft... herum...oder sorgten gar für Chaos. Trumps Entscheidungen mögen nicht populär sein, aber es sind wenigstens Entscheidungen. Jedem war z.B. klar, dass es in Israel niemals zu einer Zweistaatenlösung kommen wird...kommen kann. Dies aber in Aussicht zu stellen, damit tat man den Palästinensern nicht wirklich einen Gefallen. Jetzt ist es ein Schrecken mit Ende -und das ist gut so. Israel ist...wenn auch nicht offiziell...eine Atommacht...und hätte niemals eine andere Lösung akzeptiert. Alle Verhandlungen diesbezüglich waren immer nur Scheinverhandlungen.


    Der nächste große Punkt ist die Achse Iran/Irak/ Saudi Arabien. Auch wenn ich anderer Meinung als Trump bin, hat er sich auch hier auf eine Seite geschlagen und für klare Verhältnisse gesorgt. Seine Vorgänger und die Europäer klüngelten mal mit den einen, mal mit den anderen. Trump macht die unmissverständliche Unterscheidung: Saudi-Arabien=Freund, Iran=Feind - und man hat nicht das Gefühl das könnte morgen schon wieder anders sein. Ich hätte es wohl genau andersherum gemacht, verstehe aber Trumps Entscheidung...denn wenn er zu 100% zu Israel steht, dann ist der Iran zwangsläufig der Feind, egal wie sich der Iran verhält.

    Dass sich jetzt Saudi-Arabien auf Israel zubewegt, hätte man unter Obama als Jahrhundertereignis und Leistung verkauft. Dem Trump gönnt man diesen Erfolg nicht. Dabei ist auch hier klar, dass das Teil des Deals von Amis und Saudis war. Es gibt jetzt wieder so etwas wie eine Weltordnung. Nr.1. Amerika, Nr. 2. China, Nr.3. Russland...danach kommt lange lange nichts. Die ersten drei Plätze waren auch vorher schon relativ klar, aber alle anderen wissen nun, dass sie weder die zweite noch die dritte Geige spielen...sondern sich ganz hinten einreihen müssen. Das gilt auch für Europa.
    Geändert von anderedimension (12.06.18 um 10:59 Uhr)

  15. #240
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    AW: Marxismus, linkes Denken und Linksfaschismus

    Ein Beispiel aus dem Alltag, wie sich linkes Denken von heute auf morgen nach rechts verlagern kann:

    Ich saß heute mit einem saarländischen Geschäftsman, Vater von drei Kindern, zusammen, der in genau jener Region wohnt, die von den aktuellen Unwettern am schlimmsten betroffen war. Bis zum gestrigen Tag war er ein engagiertes Mitglied der Grünen und als solches in seiner Heimat auch bekannt. Er zeigte mir Videos...die er während des Unwetters aufnahm. Bilder, die man kaum begreifen kann. Ganze Straßen und Häuser wurden weggespült - es sah aus wie Hamburg nach dem Feuersturm. Sein Wohnort ging auch deshalb durch die Medien...weil er von einem Bus voll Renter besucht wurde...die eine Art Sightseeing Tour machten...inmitten der Menschen...die gerade um ihr Hab und Gut kämpften. Auch ging durch die Medien, dass dort jede Menge Plünderer unterwegs waren. Nach Zeugenaussagen, auch nach der meines Bekannten, alles Transporter mit rumänischen Kennzeichen. Das...was die Betroffenen retten konnten...stellten sie vor die Häuser---damit es dort trocknen kann. Für die Rumänen eine Art Einladung. Bei der PÜolizei gaben sie an geglaubt zu haben es handle sich um Sperrmüll. Dies nur als Vorgeschichte.

    Die eigentliche Geschichte: Nach dem Unglück traten saarländische Regierungsvertreter vor die Presse und verkündeten stolz...dass man 3,5 Millionen als Hilfe zur Verfügung stelle. Das sind 1,5 TSD, also eintausendfünhundert Euro für jeden betroffenen Haushalt. Genau die Summe, die die betroffene Region wöchentlich für ihre Flüchtlinge ausgibt. Dieses Missverhältnis ist für die Betroffenen ein Schock, den sie kaum verdauen können. Er, mein Bekannter, aber viele andere Betroffene auch, denken fortan rechts. Ob sie dann auch rechts wählen werden...das ist nochmal eine andere Frage. Bis zu den nächsten Wahlen gehen viele Wochen und Monate, oder auch Jahre ins Land...dann kann sich vieles wieder ändern.

    Solchen Extremen sind zum Glück nur wenige Menschen ausgesetzt...aber im Kleinen mache ich fast jeden Tag die Erfahrung...dass sich die Gesinnung des Einzelnen sehr stark an den persönlichen Erlebnissen orientiert - und verändert. Medien und Politik wissen das...weshalb nach wie vor das Gros der Ereignisse unterschlagen wird...indem man nur noch lokal davon berichtet. Würden die Menschen die Geschehnisse in ihrer Summe wahrnehmen können...wir hätten morgen schon einen Bürgerkrieg.

    Deshalb warne ich davor solche Leute despektierlich zu behandeln. Es ist so einfach ein Gutmensch zu sein...wenn man selbst nie mit dem Bösen in Berührung kommt. Der Hochschulprofessor kann sich locker eine Katastrophenversicherung leisten...die er präventiv abschließt....auch wenn er nüchtern betrachtet einer solchen Gefahr gar nicht ausgesetzt ist. Der Familienvater mit drei Kindern...sagen wir mal ein Angestellter beo der Post...der beim Häuslebau jeden Euro dreimal umdrehen muss...der hat eine solche Versicherung nicht. Trifft es den Prof, dann wird auch der geschockt sein...aber sein Leben geht...dank der Police...weiter. Für den Familienvater ist es der Ruin. Bei ihm ist die Gefahr viel größer, dass er nach Schuldigen sucht und sie auch findet. Es hat nicht immer nur mit Intelligenz und der familiären Erziehung zu tun. Auch das Leben erzieht uns. Ich habe jetzt bewusst mal keine eigentlichen Verbrechen als Beispiel genommen...von denen ich so viele aktuelle hätte...dass sie jeden Rahmen sprengen würden. Es reichen auch mal ganz "simple" Beispiele. In tiefer Betroffenheit geht der objektive Blick für Gerechtigkeit verloren.

    Wir kennnen das alle...z.B. wenn ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird. Erst fragen wir nach dem "Warum", dann verteilen wir die Schuld.
    Geändert von anderedimension (12.06.18 um 21:13 Uhr)

  16. #241
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    AW: Tagesgespräch

    Das lässt sich aber locker toppen:

    Zitat ARD Brisant

    15 Euro pro Person: Frustüber Unwetter-Soforthilfe im Vogtland!

    Vier Unwetter in zweiWochen hatten die Vogtländer zu verkraften. Vier Mal wurden Keller, Höfe undStraßen überflutet. Umso frustrierter ist man über die Soforthilfe desFreistaates Sachsen von 15 Euro pro Person!
    https://www.ardmediathek.de/tv/BRISANT/15-Euro-pro-Person-Frust-%C3%BCber-Unwetter-/Das-Erste/Video?bcastId=2673662&documentId=53091912


    jedes weitere Wort ist hier überflüssig

  17. #242
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    AW: Tagesgespräch

    Um meine "Behauptung"...das Gros der Verbrechen werde unterschlagen...hier ein tagesaktueller Beweis dafür;
     
     
    Zitat focus.online
     
    Gewalttat in Velbert Acht Jugendliche missbrauchen 13-Jährige nach Schwimmbadbesuch und filmen Tat
    https://www.focus.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-acht-jugendliche-missbrauchen-13-jaehrige-in-velbert_id_9085314.html
     
    Unfassbare Sex-Tat in Velbert: Wie am Dienstag erst bekannt wurde, ist ein 13-jähriges Mädchen bereits am 21. April in einem Waldstück in Velbert von acht Jugendlichen überwältigt und mehrfach sexuell missbraucht worden!
    Aus Gründen des Opferschutzes hatte die Staatsanwaltschaft bislang nicht über den Fall berichtet, bestätigte am Dienstag auf EXPRESS-Anfrage aber den Vorfall

    ps.es waren Bulgaren
     
    Wolkenstein Leser wissen mehr, denn von dieser Tat...die die heutigen Schlagzeilen beherrscht... hatte ich bereits unmittelbar nach dem "Vorfall" berichtet. Und so könnte ich euch auch heute von Vorfällen berichten, die erst in ein paar Wochen oder Monaten der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.
     
    Hat das etwas mit linkem Denken zu tun? Natürlich hat es etwas damit zu tun!
     
    Report Mainz, ZDF (von gestern)

    https://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/Stellen-%C3%84rzte-falsche-Atteste-zur-Vorlag/Das-Erste/Video?bcastId=310120&documentId=53120642
     
    Muss ich hier nicht vorbeten, soll sich jeder selbst anschauen...sofern er mag. In zwei drei Sätzen: Ärzte stellen bewusst falsche Atteste aus, damit abgelehnte Migranten nicht abgeschoben werden können. Und diese Ärzte kassieren dafür auch noch Geld. Schwarz, versteht sich. Dobrindt hatte also zu 100% recht...als er hier von einer ganzen Industrie sprach, die Abschiebungen zu verhindern versucht.
    Diese Leute, ob Anwälte, BAMF Mitarbeiter, Ärzte....das sind Linke....das ist linkes Denken. Sie alle haben Opfer wie das obige zu verantworten.
     
    Report Mainz, ebenfalls von gestern
    Zitat nordkurier.de
    Laut dem ARD-Politikmagazin Report Mainz sollen sich unter Zuwanderer in Deutschland tausende Mehrfach- und Intensivtäter befinden. Das habe eine bundesweite Abfrage bei allen Landeskriminalämtern ergeben, meldet das Magazin am Dienstag. Die Recherche habe außerdem ergeben, dass es unter den Behörden keine einheitliche Definition gebe, wer nun ein mehrfach- oder Intensivtäter sei. Die Sendung wird am 12. Juni um 22.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.
     
    Das alles, liebe Mitleser bei Wolkenstein, wisst ihr schon seit über 2 Jahren
     
    Linkes Denken? Ein Widerspruch in sich. Es gibt einen Unterscheid zwischen dem Denken und dem sich Gedanken machen. Linke machen sich höchstens Gedanken - aber i.d.R. die falschen...
     
    Und wenn ich in aller Regelmäßigkeit über die Studenten, die Kirchen, die Lehrer schimpfe...dann deshalb...weil all diese Missstände miteinander verflochten sind - das eine das andere bedingt.
     
    Ich hatte Michael, den ich sehr schätzte, immer wieder damit konfrontiert...er möge doch mal seine Thesen den Angehörigen der Opfer vortragen. An dieser Stelle verstummte er, denn er war ein intelligenter und empathischer Mensch...wusste...dass er hier an die Grenzen linken Denkens stößt, das mit der Realität und dem Machbaren nur wenig zu tun hat.


  18. #243
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Tagesgespräch

    Zitat Spiegel online
     
    Razzia bei der Kirche in Chile14 Priester sollen Kinder missbraucht haben
    Wegen des Missbrauchsskandals wurden Archive der katholischen Kirche in Chile durchsucht - laut Staatsanwaltschaft ein "Meilenstein". Zeitgleich haben zwei Sonderermittler des Papstes ihre Arbeit aufgenommen.
     
    Die Razzien erfolgten zeitgleich mit einem Besuch zweier Sonderermittler des Papstes in Chile
     
    "Wir sind gekommen, weil wir um Vergebung zu bitten wollen", sagte Bertomeu bei der Ankunft
     
    Der Papst hatte Barros 2015 trotz der gegen ihn erhobenen Vorwürfe zum Bischof von Osorno ernannt. Anfang des Jahres nahm er den 61-jährigen Barros außerdem bei einem Chile-Besuch öffentlich in Schutz. Davon rückte er später wieder ab
     
     
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/chile-razzien-wegen-missbrauchsskandals-in-katholischer-kirche-a-1212856.html
     
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
     
    Also jener Papst, der schon in seinem Heimatland Argentinien Kinderf.... deckte, Strafermittlungen behinderte und Richter unter Druck setzte....?!?...aha
     
    Und jene Kirche, die an unseren Bildungseinrichtungen einen festen Platz hat...?!?

     

    Zum Glück ist die Welt groß - zumindest so groß...dass es ja immer die Anderen sind...die solche Verbrechen begehen - man selbst nichts damit zu tun hat.
     
    Was sind das nur für Menschen...die solchen kriminellen Organisationen auch noch ihr Geld hinterhertragen. Eine Gesellschaft von miesen Heuchlern. Und ja, wir haben ein "Lehrerproblem"---ein ganz massives sogar.

    staatstragend? feige!

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