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Thema: Die Grünen

  1. #1
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    Die Grünen

    Die Grünen

    Es gab im Nachkriegsdeutschland eine Zeit, zwischen '65 und '85, da stand die Sicherheitspolitik an oberster Stelle. Volk und Politiker waren einvernehmlich der Meinung, dass das auch notwendig war. Dann traten die Grünen in Erscheinung:

    Die Grünen gab es auch schon in den 70ern, doch konnte man sie da noch mit Drogen ruhigstellen. Wenn sie mal wieder auf eine glorreiche Idee kamen, gab man ihnen Gras zu rauchen - und alles war gut. Sie legten sich auf eine Blumenwiese und wurden eins mit der Natur...auch weil sich Farben und Muster ihre Bekleidung der Umgebung anpassten.

    Als es dann Mitte der 80er verpönt war Drogen zu nehmen, der Staat gar mit Betrafung drohte, befanden sich die Grünen plötzlich im Dauerzustand der Nüchternheit. Die reale Welt jedoch war ganz anders als die Welt im Rausch - und so kamen die Grünen auf die Idee (Grüne sind mehrheitlich intelligent) die reale Welt der Welt des erweiterten Bewusstseins anzupassen. Aber um die Welt verändern zu können...muss man in der Verantwortung stehen. Den Grünen blieb also nichts anderes übrigs als in die Politik zu gehen, was sie eine enorme Überwindung kostete...sahen sie doch im Politiker per se das Böse.
    Und so engagierten sich die Grünen für die Wälder des Landes, suchten dem letzten männlichen Exemplar der südschwedischen Elefenatenmücke das passende weibliche Gegenstück...um die Population der stechenden Blutsauger voranzutreiben. Sie bauten beheizte und mit LED beleuchtete (Grüne sind innovativ) Krötentunnel und öffneten ihre Frühstückseier mit den Hinterköpfen ihrer politischen Gegner, da sie Waffen, und somit auch das Frühstücksmesser, grundsätzlich ablehnten.

    Irgendwann war es dann so weit - die Grünen standen in Regierungsverantwortung, stellten sogar mit die bedeutensten Minister...wie zB den Innenminister...oder auch den Aussenminister. Der Innenminister war für den Posten wie geschaffen, wusste er doch...durch seinen langjährigen Umgang mit RAF-Terroristen...wie man den eigenen Staat aufreibt. In welchem Sinne er dieses Wissen nutzen sollte...das war zunächst mal egal. Der Aussenminister war nicht zu beneiden; in der Welt seines erweiterten Bewusstseins gab es keine Kriege...stand die Weltbevölkerung Hand in Hand um ein von Rosamunde Pilcher entzündetes Lagerfeuer und erzählte sich bei Bachblütentee und selbstgebackenem Roggenbrot Geschichten aus einer friedlichen Zeit. Wann diese Zeit gewesen sein sollte, darüber war man sich uneinig - dies aber nur als Randnotiz. Durch seine Abstinenz jedoch....befand sich der Aussenminister in der realen Welt - und die kannte Kriege.

    Eines Tages stellte sich die Frage, da andere Nationen darauf drängten, deutsche Soldaten in den Krieg schicken...Ja oder Nein - im Wissen, dass einige von ihnen wohl sterben müssten. Diese Frage war lange Zeit ein Tabu, denn das Nachkriegsdeutschland schrieb sich auf die Fahne nie wieder ausserhalb seiner Grenzen Krieg zu führen. Ohne sein Gras war der Aussenminister aufgeschmissen...also fragte er seine Freunde aus Koalition und Opposition nach deren Meinung. Diese streichelten dem Minister zärtlich über das Haar und sagten << lass uns das mal machen, kauf Du dir neue Turnschuhe und entspanne dich beim Laufen<<

    Es starben also deutsche Soldaten, darunter auch Kinder der Grünen. Ausser den Angehörigen der Opfer nahm jedoch kaum jemand davon Notiz. Die Grünen mussten lernen, dass es viel einfacher ist Entscheidungen zu kritisieren...als sie zu treffen.

    Nun laufen die Grünen Gefahr auch nächstes Jahr wieder in Verantwortung zu kommen. Ich finde man sollte sie davor schützen, ihnen ihr Gras wieder geben. Es ist doch völlig gleich in welchem Bewusstseinszustand man seinen Frieden erlangt - hauptsache Frieden.

    In diesem Sinne
    FROHE WEIHNACHTEN

  2. #2

    AW: Die Grünen

    Jetze haben sie ja das Sozen-Bundesland Niedersachsen am Wickel und schimpfen auf einen "Staatskonzern" mit asozialem Chef und horrenden Bezügen für den größten wirtschaftlichen Schaden der Nachkriegsgeschichte.

    169 Jahre Haft drohen dem im Amiland verhafteten Betrüger unter staatlicher Aufsicht.

    Wir sollten über den Umgang mit gefallenen Tyrannen nachdenken.

    Für diese "Arbeitsleistung" als Manager jedoch noch belohnt zu werden, beweist, wie wenig Gerechtigkeit in diesem Bundesland herrscht, das von der Industrie beherrscht wird.

    Doch die Grünen legen sich ein Ei ins eigene Nest - denn ihr Umgang mit der Asse in Niedersachsen ist GENAUSO menschenverachtend wie sonst auch. Trotz grünem Umweltminister ändert sich doch an der Wirklichkeit nichts, solange die Tyrannen fett auf dem Thron sitzen und die Lakeien, alldieweil den Herrn Weil, zum Pressesprecher eines Konzern machen.

    Eine staatsfeindliche Verschwörung gegen die USA wird jenseits des großen Teiches gesagt, die mit 169 Jahren Haft belohnt werden könnte.

    Die Tyrannen sollten lernen, ihr Gehirn einzuschalten und vor allem die Politik:

    Der allerletzte Rest von Vertrauensfähigkeit wird durch diese Art von Wahlkampf zerstört.

    Sie beginnen wieder eine Schlammschlacht, aus dem niemand mehr mit reiner und weißeßr Weste hervorgehen wird.

    Dass sie sich selbst derart absurd ad absurdum führen, wurde gestern bei Plasberg deutlicher:

    Die Groko, die an der Regierung ist und Steuererleichterungen hätte beschießen können und dies auch JETZT noch tun kann,

    macht die Ankündigung einer Entlastung zum künftigen Ziel - so als wären sie in der Opposition...

    Ganz sicher hat sich auch der grüne Umweltminister in Niedersachsen durch rein gar nichts als "Grün" bewiesen. Kein Wort zur staatsfeindlichen Verschwörung eines Staatsunternehmens und noch weniger zu den Folgen für die Gesundheit und damit für die Solidarsysteme dieses Landes.

    Wir sehen, die konzerne drehen die Politiker nach Belieben um und wie Gabriel sagt:

    Für eine Vermögenssteuer einzutreten, bringt ganz sicher die Wahlniederlage ein.

    Aus diesem "Wahlkampf" werden wir eine Menge lernen können über die Funktion eines Staates, der sich gegen sich selbst "verschwört"...

    Alles wird ans Licht kommen und wir werden die unsinnige Herrschaft des unverstandenen Eigennutzes in RHEINKULTUR sehen:

    Achtzig Millionen Esel, die wie Kamele aus dem Rhein trinken...

    KEINE einzige echte Idee. Nur dieselben Parolen zur Verwaltung und Erhaltung des Status-Quo.

    Wenn wir alle Manager in den Knast stecken würden, die die Politik verdarben und korrumpierten, bräuchten wir ganz sicher neue "Aufnahmelager" und "Transitzonen". Vor allem aber eine elektronische Fußfessel für die Aufsichtbehörden.

    Ein Staat, der sich gegen sich selbst verschwört und dieses im Wahlkampf zu Thema macht, das kann wirklich nur von den Grünen kommen...

  3. #3
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Die Grünen

    Schon in den Anfängen der Grünen wussten deren "Gegner": Am einfachsten entwaffnet man sie...wenn man sie regieren lässt. Das trifft aber nicht nur auf die Grünen zu...sondern auf alle Parteien. Was ist eine Friedensdemo im Nachhinein noch wert...wenn der Kriegsminister aus den Reihen dieser Demonstranten kommt?!? Was ist ein "Atomkraft? Nein Danke!" wert, wenn ich alle Alternativen zur Atomkraft ablehne und be-ver-hindere?

    Und zu den Steuern; auf meine Idee...nicht nach Einkommenshöhe...sondern nach Einkommenswertigkeit zu versteuern...ist bisher noch kein Politiker gekommen. Vielleicht ist sie ja auch einfach zu absurd. Will man allerdings echte Verämderungen...dann macht es auch mal Sinn sich mit scheinbar verrückten Ideen zu befassen. Bei mir würde der Börsianer 60% Steuern bezahlen, dafür der Altenpfleger nur 10%...ganz unabhängig von der Einkommenshöhe. Niemand benötigt die Börse...das ist eine Freizeitbeschäftigung für Zocker...entsprechen sollte man solche Tätigkeiten "würdigen". Den Altenpfleger jedoch benötigen wir alle, aber niemand wills machen. Die, die es dann machen, sollen es auch vergoldet bekommen. Als Synergieeffekt sensibilisiere ich dabei die Gesellschaft für echte/wahre Wert. Nicht der...der bei Facebook die meisten Freunde hat...ist der Star...sondern der, der im echten Leben für die Freude der anderen sorgt.

  4. #4
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Die Grünen

    Zitat WSIB

    Für eine Vermögenssteuer einzutreten, bringt ganz sicher die Wahlniederlage ein.
    -----------------------------------------------------------------------------
    Und weißt Du auch warum? Weil sich da ganz viele Leute angesprochen/bedroht fühlen.

    Eine Vermögenssteuer ist so sinnvoll wie wenn ich sage zum Baden reicht es die Badewanne mit 150 Litern zu füllen -dann lasse ich die Badewanne volllaufen und schöpfe von den 250 Litern wieder 100 ab. Statt hinterher abschöpfen zu müssen macht es mehr Sinn erst gar nicht mehr als 150 Liter hineinlaufen zu lassen - so machen das zB die Schweizer, oder auch die Skandinavier. Also dort...wo es die zufriedensten Menschen gibt. Der administrative Aufwand einer Vermögenssteuer frisst die Einnahmen auf - ähnlich wie bei der Maut. Das sorgt für eine gefühlte Gerechtigkeit...aber nicht für eine echte. Politiker werden dafür gewählt um Realpolitik zu machen. Ich gebe Wagenknecht sogar recht wenn sie sagt, dass die absolute Höhe der Steuereinnahmen zweitrangig ist. Wir benötigen hohe Einnahmen um viele Löcher zu stopfen - statt erst gar keine Löcher entstehen zu lassen. Das ist wie mit dem Ölwechsel beim Auto.
    Füllst Du immer nur einen Liter nach, dann sparst Du innerhalb von drei Jahren vielleicht 200 Euro, aber im vierten brauchst Du einen neuen Motor für 8000 Euro. Deutschland benötigt hohe Steuereinnahmen weil es nie einen Ölwechsel machen lässt und dann alle paar Jahre ein neues Auto kaufen muss. Man sind die reich...die können sich alle vier Jahre ein neues Auto leisten....sagen die anderen. Ein vereinfachtes Steuersytem...das auch der Normalbürger nachvollziehen kann, die Familien stärken.../wenn man das macht, dann regelt sich alles andere von alleine. Das hat die AfD nicht erfunden, ist eher ein alter Hut, aber sie steht für eine solche Politik. Aber auch bei denen gibt es viele Lobbyisten und Superreiche, sogar mehr als in jeder anderen Partei...weshalb ich auch denen nicht glaube...dass sie das umsetzen würden.

  5. #5

    AW: Die Grünen

    Erstere Aussage wurde auch auf Hitler angewendet und man irrte sich dabei gewaltig.

    Der gesellschaftlichen Nutzen einer Tätigkeit steuerlich zu bewerten, würde auch bedeuten, die Schäden, die die Winterkorns vorsätzlich und betrügerisch verursacht haben, mit der Abschöpfung aller Gehälter, Boni und Persionen zu belohnen.

    Denn wenn die Verursacher der Staatskrise ungeschoren davonkommen, bleibt eine künftige Verhältensänderung nur frommer Wunsch von Politikern jeder Parteizugehörigkeit.

    Ob die Oxfoam-Studie nicht zumindest eine Tendenz offenbart, dass die Reichen auch die Macht haben, sich "ihre Gesetze" beschließen zu lassen?

    Wenn keine Gleichheit vor dem Gesetz mehr besteht, warum sollte sich der Mensch noch daran halten? Nee, ein bißchen hier und ein bißchen dort bringt nicht mehr wirklich weiter.

    Wenn kein Verursacherprinzip in der Einkommens- und Ausgabenbesteuerung umgesetzt wird, bleibt die Erwartung eines funktionierenden Systems blanker Zweckoptimismus.

    Doch dieser "unglaubhafte Glaube" wird "Ihnen allen" nicht mehr abgekauft. Egal welche Farbe ihr Parteibuch hat, ist Politik niemals so absolut unglaubwürdig erschienen und offenbart zunehmend die Regierungsunfähigkeit des Egos. Es sitzt fett auf dem Thron hinter der Demokratie und nennt sich unverstandener Eigennutz und Entbindung von der sozialen Eigenverantwortung des Kapitals.

    Die Aufgabe dieser ordnungspolitischen Funktion macht unseren Staat zu einem "Nachtwächterstaat", ein offizieller Begriff aus dem Sprachgebrauch einer Zeit, in der noch gedacht werden durfte.

    Da sie alle nicht mehr denken dürfen, ist von einem nachgeordneten "Nachtwächter" keine "Verbesserung in der ursächlichen Kriminalstatistik" zu erwarten...

    Nee, wenn 8 Miilardäre das besitzen, was die Hälfte der "Sonst-Bürger" zusammen zusammenbekommen, dann ist diese Kluft die Ursache für den Volkszorn von rechts und links. Es ist langsam genug mit diesem Nachtwächterstaat, der den Erignissen einzig "hinterherläuft" und reagiert, statt noch zu agieren.

    Das Ego keiner Partei ist regierungsfähig. Sie wehren jeden Erkenntnisgewinn weiterhin ab, da sieglauben, dass das Eingeständnis der bisherigen Irrtümer ihre Glaubwürdigkeit erschüttern würde.

    Doch mehr Glaubwürdigkeit als heute wurde dadurch niemals zerstört. Die Tyrannen, die fett auf dem usurpierten Thron sitzen, sind auch nur Kinder unseres Vaters und ihnen wird die Kraft und Energie ausgehen, die Gedanken abzuwehren, die ihnen ganz bestimmt bald kommen werden:

    Was können "SIE" davon mitnehmen? Sie halten den Spatz in der Hand und verzichten auf die Taube, die auf dem Dach des Denkgebäudes wartet...

    Sie beweisen alle zusammen ihre Unfähigkeit, mit den geteilten Gedanken "klarzukommen", die ihnen so langsam "aufdämmern"...

    Es ist ihre Angst, aus der heraus sie sich so ungemein unintelligent verhalten. Wir leiden halt an einer kollektiven und globalen Ausbreitung der Projektion von Angst. Doch mit Angst ist Angst nicht zu heilen. Nee, da muss es schon einen besseren Weg geben, die Ebene der physischen Regentschaft bleibt der unschöpferischen Verwendung des Geistes daher offen.

    Denn wir verbinden die Abgabe unserer Eigenv erantwortung auch praktisch politisch betrachtet, als "Wohltat" für den Narren des Egos auf dem Thron der Welt.

    Die jeweiligen "Narreteien" sind nur Symptome einer verbundenen Ursache. Wir erfahren die Wirkungen unserer Weltbilder halt niemals allein. Und der Politik wurde nicht mehr "beigebracht" wie diese Wirkungen auf ihre Ursachen zurückgeführt werden. Sie sehen keine Gesamtheiten und handeln daher fragmentiert und ziellos. Das heillose Durcheinander, das diese Ego-Show bewirkt, ist jedoch in jedem Geist als Wirkung spürbar.

    Zumindest solange, wie nicht an einer Resilienz, einer "Standhaftigkeit" gegen die Wirkungen der Irrtümer gearbeitet wird. Wir geben den Irrtümern Wirkungen und machen damit Illusionen wechselseitig wahr, indem wir abwehrend das Ego im Gegenüber "bekämpfen". Ein Vorgang, der im Ergebnis nur als kontraproduktiv angesehen werden kann.

    Genauso kontraproduktiv wie die kleinen Verbrecher (den Betriebsrat Osterloh) zu hängen und die großen Verbrecher (die Winterkorns und ihre Mitwisser) laufen zu lassen. Nee, wenn Unrecht annähernd "immer" gewinnt, wird der Druck der Straße so immens, wie er auch bei Hitler unterschätzt wurde.

    So fördern auch die Grünen die zunehmende Radikalisierung innerhalb unseres Staatsysystems. Sie glauben an die Wirkungen von Strafe, Schuld, Verurteilung und Abwehr - doch all dies sind Werkzeuge, die das Ego zur Abwehr der Wahrheit einsetzt.

    Sie werden lernen müssen, die Irrtümer einzugestehen, denn ohne diesen Prozess werden wir weiterhin an den identischen Symptomen in einer anderen Form leiden.

    Als auf die Flüchtlingskrise "reagiert" wurde, verschob sich die Schleuserei in Richtung unbegleiteter Jugendlicher. Nur die Form des Symptoms hat sich verändert, da die Ursache weiterhin besteht...

  6. #6
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Die Grünen

    Die letzte Umfrage sieht sie bei 6%, dem niedrigsten Anteil an den Wählerstimmen seit 2002. Sollte diese Bewegung in der Tat ihre politische Berechtigung verlieren? Mir wär das recht. Es ist Zeit für eine Neuausrichtung der bunten Republik. Ich bin für die Zerschlagung der BRD in kleine Teile, die regional regiert werden, sehr kleine Teile. War das nicht mal ursprünglich auch eine grüne Idee? Es lebe die anarchosyndikalistische Internationale.

    Muß mich mal mit den Identitären beschäftigen. In der jungen welt von heute ist ein Artikel von einem alten Kommunisten, Helmut Dahmer. Mal sehen, was dieser linksgrüne Formidable so von sich gibt. Ich berichte...

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Der unzurechnungsfähige Staat

    Ich habe mir den Maischberger-Talk jetzt doch mal...zumindest teilweise... "reingezogen" - im Nachhinein betrachtet war ich mit J. Ditfurth viel zu gnädig. Alleine schon die Körperhaltung dieser äusserst unsympathischen Frau wäre Grund genug gewesen sie aus der Runde zu entfernen. Sie brachte nicht nur Bosbach...sondern auch alle anderen auf die Palme - von Jan van Aken, dem Vertreter der Partei die Linke, mal abgesehen. Linke und Grüne zeigten endlich mal ihr wahres Gesicht - beide sind ein Fall für den Verfassungsschutz....aber keine Kandidaten für eine Führungsrolle in unserem Staat. Die Grünen sind die eigentlich Linken in unserem Land und viel gefährlicher als die Linke selbst. Während sich unter dem Dach der Partei die Linke mehrheitlich Vollidioten,, Terroristen und Taugenichts versammeln...beheimaten die Grünen nicht gerade wenige ideologisch verirrte Intellektuelle - und die halte ich für viel gefährlicher, zumal sie auch bundesweit jede Menge hohe Ämter begleiten. Ditfurth verniedlichte den schwarzen Block und dessen Taten...sah in der Vermummung kein Vergehen und stritt die Straftaten ab...als wären diese nur eine Inszenierung der Medien gewesen - den Begriff Verschwörungstheorie nannte sie nicht...aber er stand im Raum. Man sollte diese Frau zwingend in eine Zwangsjacke oder in eine Zelle stecken...sie ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Der Auftritt Barleys war angemessen...das muss man ihr lassen. Was unsere Parteienlandschaft betrifft...sind wir wieder auf dem Stand der 70er - CDU, SPD und FDP sind die einzigen Parteien...die man mit einigermaßen gutem Gewissen wählen kann. Kretschmann, Özdemir und Co. täuschten einige Grünen-Wähler über die eigentliche Gesinnung dieser anarchistischen hinweg - und die Linke stand für geistig gesunde Bürger ohnehin nie zur Wahl.

  8. #8

    AW: Die Grünen

    Die "Gesinnung" hinter beiden Ereignissen könnte fast durchgängig mit "Rache" umschrieben werden.

    Projektionen von Schuld, die zwar offen dementiert, doch gleichsam unterschwellig zementiert wurden.

    Nee, es würde keinem politischen Lager etwas nützen, die Gesinnungsfeinde auf den Mond zu schicken.

    In Bezug auf die zu erwartenden Zustände fand ich das Motto "Welcome to hell" nicht wirklich anstößig, es ist doch die Zukunft, bleiben wir bei der Wahl, auf einem zweifelsfrei begrenzten Planeten ein unbegrenztes Wachstum zu generieren.

    So schießen sich unbegrenztes Wachstum und dauerhaftes Überleben grundsätzlich aus.

    Zumindest für geistig gesunde Menschen, die als Symbiont in einer Mitwelt leben, von der wir uns durch das "Weggehen" nicht entfernen.

    Die Körper zu töten, in deren Geist "unerwünschte und gefährliche Gedanken" beherbergt werden, schafft diese Gedanken nicht aus der Welt.

    Es wurde mir zumindest drastisch deutlich, in wie vielen Welten (selektiver Wahrnehmungsmöglichkeiten) die Runde sich im Grunde befand und damit aufspaltete.

    Faktisch teilen wir jedoch eine einzige Mitwelt, dies sogar unwiderlegbar auf Gedeih und Verderb verbunden. Das kann nicht geleugnet werden.

  9. #9
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Die Grünen

    Nein, Leute, unterscheidet hier bitte Schein und Sein. Ditfurth und Bosbach stehen für dieselbe Seite ein, für die Interessen des Monopolkapitalismus. Klingt abgedroschen, aber so isses nun mal. Beide sind Träger des Systems "BRD", beide gehören zu einer Partei, die vorbehaltlos Individualinteressen auf Kosten der allgemeinen Interessen vertritt und für Mehrheiten kämpft. Beide befinden sich im Wahlkampf um die Torte BRD, die beide vorbehaltlos unterstützen. Ihr Gefecht ist ein Scheingefecht.

    btw: Zu diesem System gehören auch diese sogenannten Anarchisten, die ja keine sind, sondern schlichtweg Radaubrüder, die Spaß und Unordnung lieben, bevor sie am Montagmorgen wieder irgendeiner kleinbürgerlichen Tätigkeit nachgehen oder sich von dem Staat aushalten lassen, den sie zu bekämpfen vorgeben.

    Interessant würde für mich eine solche Talk-Runde erst dann werden, wenn sich tatsächliche Alternativen (und ja, dieses Wort verträgt einen Plural) einfinden würden, denn die Welt ist eben vielfältig und selektiv wahrzunehmen, Michael. Sie ist nicht nur durch eine Brille zu sehen und keinesfalls monokausal erklärbar, wenn überhaupt. Das ist ein Dogma, dessen Bestandheit ich gern falsifiziert sähe.

    Die GRÜNEN starteten in den 70ern eine Alternative, wurden aber schnell Teil des Establishments. Es gibt schlümmere Träger desselben, aber übel sind sie doch, weil besonders opportunistisch.

  10. #10
    andere-dimension
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    AW: Die Grünen

    Gegen das Motto "Welcome to hell" hatte niemand etwas einzuwenden - aber mit Gewalt gegen die Gewalt zu demonstrieren...das ist schon selten dämlich. Wobei sich die friedlichen Demonstranten auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerten...denn deren Motto war "Gegen den Kapitalismus". Das ist so uralt und abgedroschen wie falsch. Diese Pfeifen sind nicht nur doof...sondern auch ohne jede Inspiration und Kreativität. Man sollte diese Deppen mal nach ihrer Alternative zum Kapitalismus fragen - da käme nur heiße Luft. Es gibt keine Alternative zum Kapitalismus...weder theoretisch noch praktisch. Kein System hat mehr Menschen auf dem Gewissen als der Kommunismus - das gilt für die Vergangenheit wie für die Gegnwart...und das wird auch in Zukunft nicht anders sein.
    Ebenso sollte man diese Deppen mal fragen welche Metalle in ihren Handys verbaut sind. Falls sie eine Antwort haben, was ich stark bezweifle, dann sollte man sie fragen woher,,,aus welchen Ländern diese Metalle kommen. Anhand solcher einfachen Beispiele werden sie schnell merken...dass sie selbst mindestens genau so große Kapitalisten-Arschl..... sind wie alle anderen auch. J. Fischer schritt auch einst mit solchen Parolen durchs Land...bis er dann er unsere erster BRD-Kriegsminister wurde...das Töten befahl und Deutsche in den Tod schickte. Linke und Grüne lassen sich in 2,5 Tonnen schweren Spritfressern chauffieren und speisen täglich in Retaurants...in denen sich ein Hartz4-Empfänger noch nicht mal einen Toilettengang leisten könnte. Und diese Idioten machen einen auf Moralapostel...wollen uns etwas über Gerechtigkeit erzählen?!?

    Vor und während des Gipfels wurden "friedliche" Demonstranten nach ihrem Anliegen gefragt - da kamen dann so Sachen wie: "Auf dem Gipfel würde das Problem Schwarzafrika verhandelt werden...ohne dass man Afrikaner dazu eingeladen hätte." Ihr lieben Studenten, das ist falsch!!! Zu dem Gipfel waren sehr viele Afrikaner eingeladen und auch gekommen. Ihr solltet euch vorher informieren...damit ihr wenigstens so tun könnt als wüsstet ihr wogegen ihr demonstriert...ansonsten wird es einfach nur peinlich. Wenn ihr die afrikanischen Staatsoberhäupter vermisst habt...dann liegt das daran...dass das ein G-20 und kein G-256 Gipfel war. Ich wünsche mir ja schon seit Jahren endlich mal wieder demonstrierende Studenten...aber dass sie dazu zu doof sind...das hätte selbst ich nicht erwartet.

  11. #11
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Die Grünen

    Der Kommunismus ist schon eine Alternative zum Kapitalismus, aber er ist keine gute. Da stimme ich Dir partiell zu, AD2. Ich stimme Dir auch darin zu, daß die "Deppen" keine Erklärungsmuster besitzen, sich aber einig im Kontra sind. Das ist wie beim Skat: einer gibt kontra, aber selber spielen wollte er auch nicht. Der andere muß dann so ein Kontra mittragen, ob er will oder nicht. Möglicherweise wollte er selber spielen, aber was anderes, doch der beim Reizen siegreiche Spieler war eben bereit, ein höheres Risiko zu gehen - oder er konnte laut Spielregeln schlichtweg höher reizen. Das bedeutet aber nicht, daß es keine Alternative gegeben hätte, möglicherweise derer sogar drein oder viern, falls der Spieler dann überlegt, ob er Grand oder Null ouvert spielen möchte, weil sein Blatt beides zuließe.

    Rede also nicht von fehlenden Alternativen! Schon beim Skat sind etliche in nur einer Spielrunde möglich.

    Bei den GRÜNEN bin ich mir uneins, ob die systemerhaltenden oder die revisionistischen (ursprünglich war es ja mal eine systemkritische Bewegung) Kräfte stärker sind. Ich befürchte, daß der Kern der GRÜNEN schlichtweg älter, kälter und entstellter geworden ist, also seine Ruhe haben will.

    Zum Thema "Studenten" bitte im entsprechenden Ordner lästern.

  12. #12
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    AW: Die Grünen

    Kretschmann kaufte sich privat einen SUV Diesel(schlimmer geht nimmer).

    http://www.focus.de/auto/news/abgas-...d_7160275.html

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Der SUV ist das Proll-Auto schlechthin - egal von welcher Marke. Der SUV ist weder geländegängiger als eine "normale" Limousine...noch hat er mehr Platz. Er ist einfach nur aufgebockt und verbraucht durch die höhere Windlast deutlich mehr Sprit. Kann sich ja jeder kaufen was er mag - nur sollte sich ein SUV-Fahrer bei allen Umweltfragen heraushalten. Man fragt ja auch keinen Vegetarier nach der besten Wurst.

    Löhrmann ist also nicht alleine - in ihrer Partei gibt es jede Menge Heuchler. Die Linke redet vom Frieden und zettelt randalen an....die Grünen predigen Klimaschutz und verpesten die Umwelt. Sollen sie doch am besten einfach ihre Klappe halten. Eine neue, ehrliche und unverbrauchte Partei muss her.

  13. #13
    andere-dimension
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    AW: Die Grünen

    Keine Partei ist vom "Normalbürger" und seinen Problemen so weit entfernt wie die Grünen es sind - kein Wunder also, dass nur noch sie selbst sich wählen...

    Wenn eine Partei das Establishment vertritt, dann sind das B90 Die Grünen
    Wem das nicht so bewusst ist, hier ein paar Fakten:


    Reiseverhalten von Grünen-Wählern Bahn predigen, Business fliegen
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1002376.html

    Wahlergebnisse und Wählerschaft der GRÜNEN
    http://www.bpb.de/politik/grundfrage...-waehlerschaft
    Zitat
    Infolge des Generationeneffekts hat sich die Grünen-Wählerschaft in der sozialen Zusammensetzung stark verändert. Die Jungwähler aus den 1980er-Jahren sind heute beruflich, familiär und gesellschaftlich arriviert. Die "Verbürgerlichung" der Grünen ist daran ablesbar, dass ihre Wähler nicht nur über die höchsten Bildungsabschlüsse verfügen, sondern auch überdurchschnittlich verdienen.

    Die Zeit
    Zitat
    Ein wenig Paternalismus schwingt immer mit, wenn Grüne ihre Themen präsentieren. Traten sie einst an, um die Welt zu verbessern, so wirken ihre Wahlkämpfe heute wie ein Erziehungsprojekt, welches der Gesellschaft einen bestimmen Lebensstil aufzwingen möchte; garniert mit ein wenig Überheblichkeit und viel Rechthaberei
    http://www.zeit.de/2013/39/oesterreich-gruene-waehler

    Spiegel Online
    Zitat
    Die Grünen sind bis heute stolz darauf, cool, flippig und überhaupt ganz widerständig geblieben zu sein. Man darf nur nicht zu genau auf die Anhängerschaft schauen: Sonst bleibt von dem schönen Selbstbild nicht viel übrig.
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-898919.html

    Merkur.de
    Zitat
    Wohlhabend: Die früheren Abiturienten sind inzwischen in gut bezahlte Berufe hineingewachsen – ihre politische Orientierung haben sie behalten. In den 80er-Jahren gehörten die meisten Grünen-Anhänger zu den 20 Prozent der Bevölkerung mit den geringsten verfügbaren Einkommen. Heute ist der höchste Anteil Grünen-Wähler bei Personen mit dem höchsten Einkommen anzutreffen. „Damit untergräbt die Partei den bürgerlichen Alleinvertretungsanspruch von CDU und FDP“, so das DIW. Der Anteil unter den Beamten, Selbstständigen und Angestellten ist hoch, Arbeiter und Arbeitslose unterstützen die Partei dagegen kaum. Grüne Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik muss auf die klassische „linke“ Klientel also weniger Rücksicht nehmen als die der SPD.
    https://www.merkur.de/politik/wer-wa...a-1180492.html

    Welt.de
    Zitat
    FDP und Grüne haben die reichsten Wähler
    https://www.welt.de/politik/deutschl...n-Waehler.html

    Zeit.Online
    Zitat
    Bündnis 90/Die Grünen: Was ist grün und hat keine Wähler?
    Gestern im Saarland, morgen im Bund? Die Ökopartei kämpft um ihr parlamentarisches Überleben.
    http://www.zeit.de/2017/14/buendnis-...age-ueberleben

  14. #14

    AW: Die Grünen

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Nein, Leute, unterscheidet hier bitte Schein und Sein. Ditfurth und Bosbach stehen für dieselbe Seite ein, für die Interessen des Monopolkapitalismus.

    Interessant würde für mich eine solche Talk-Runde erst dann werden, wenn sich tatsächliche Alternativen (und ja, dieses Wort verträgt einen Plural) einfinden würden, denn die Welt ist eben vielfältig und selektiv wahrzunehmen, Michael. Sie ist nicht nur durch eine Brille zu sehen und keinesfalls monokausal erklärbar, wenn überhaupt. Das ist ein Dogma, dessen Bestandheit ich gern falsifiziert sähe.
    Aktiv in der Parteipolitik ist Frau Ditfurth schon länger nicht mehr. Eher vertrat sie einen NGO-Standpunkt. Monopolkapitalismus trifft es noch nicht ganz, genauer gesagt leben wir in einem Oligopolkapitalismus. Vom faktischen Sein her betrachtet, könnte demokratischer Lobbyismus als Beschreibung in Frage kommen. Eine nationale Parteienlandschaft, die keine Macht besitzt, die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Bürger gegenüber multinationalen Investorengruppen durchzusetzen, ist doch am Ende nur Schein.

    Wenn die grundlegenden Entscheidungen auf selektiven Wahrnehmungen beruhen, kann nicht die ganze Wahrheit einbezogen worden sein. Auf diese Art schafft eine Lösung dann mindestens zwei neue Probleme. Natürlich muss sich jede politische Entscheidung nach Verfassung daran orientieren, Schaden für Leib und Leben, Mitwelt und Allgemeinwohl abzuwenden und insofern sind selektive Wahrnehmungen nicht geeignet, Alternativen überhaupt anzubieten. Monokausal ist die Welt natürlich ebenso, da sie auf eine einzige Singularität zurückgeht. Über die Ursache dieser Singularität bestehen vielfältige und einfältige Ansichten und Einsichten.

    Alle stehen für die Interessen der Atome, aus denen sie bestehen. Unsere Atome kennen das Leben auf dieser Periodentafel mindestens seit der Supernova, aus der unser Sonnensystem entstand. Eine gemeinsame Geschichte mit einer gemeinsamen Ursache kann nur eine Wahrheit kennen, die für alle Wirkungen kausal anwendbar sein muss.

    Die "Seite", für die beide einstanden, war das Ego, das meint, die Singularität besäße keine geteilte Ursache und damit eine gemeinsame Geschichte.

    Dahingehend ist SUV-Kretschmann ein schönes Beispiel für Schein und Sein und den Verrat an der Idee, in friedlicher Koexistenzabsicht intelligent auf einem Planeten zusammenleben zu können, ohne aufgrund selektiver Wahrnehmungen die Wahrheit zu dem zu verbiegen, was gerade nutzt.

    Als die Grünen "vergaßen" zu bemerken, dass die Autobauer "ihre Wähler" vorsätzlich vergasen, blieb vom Anstrich nichts mehr übrig. Was nur bedeuten kann, sie wussten um Dieselgate schon zu Rot-Grünen Regierungszeiten. Wenn wenige Konzerne die Marktmacht besitzen, gegen globale Lebensinteressen zu verstoßen, ohne von nationalen Regierungen in die Verantwortung genommen werden zu können, ist es ohnehin nur bloßer Schein, noch von Demokratie zu sprechen.

    Die Alternativen, die einen Umweg in die Hölle abwenden könnten, sind im Prinzip vorhanden, würden jedoch Veränderungen erfordern, die in einem System der unbegrenzter Gier nicht angestrebt werden. Was Frau Höhn in ihrer Abschiedsrede im Parlament zum Ausdruck brachte: "Sie würde sich wünschen, dass sich Politik an langfristigen Zielen ausrichten würde", kann in dieser Form von Politik, Parteienlandschaft und Parlament nicht zielführend und legislaturperiodenübergreifend verfolgt werden.

    Was ist die Absicht, die die Atome, aus denen diese Welt besteht, dazu bringen, sich nach den Gesetzen dieses Periodensystems zu verhalten?

    Was ist die Absicht eines Grünen, der ökologisches Wasser predigt, aber klimatechnisch Honigwein trinkt?

    Ist es nicht immer die Haltung eines Geistes, die das Verhalten prägt?

    Dann müssen die Grünen ihre Überzeugungen an der Biegung des Flusses vergraben haben, hinter der die Schlote der Automobilindustrie ihre dunklen Dieselwolken in den Himmel malen. Allein der Feinstaub soll für rund 10 000 Tote pro Jahr verantwortlich sein.

    Ohne eine "Einpreisung" des individuellen Naturverbrauches ist das "Willkommen in der Klima-Hölle" ein betriebswirtschaftlicher Selbstzweck in einem finanzpolitischen Rahmen, der schon verpulvert, was in 10 Jahren möglicherweise hier gar nicht mehr wächst. In Italien beten sie seit dem Frühjahr um Regen, die 47,3 Grad in Portugal ziehen gerade hierher und die Waldbrand- und Tornadosaison hat noch gar nicht begonnen.

    Bosbach war eventuell auch deshalb so kindlich enttäuscht, weil er bemerkte, dass sich die Erkenntnis, in der selbstgemachten kapitalistischen Klimahölle angelangt zu sein, auch soziokulturell bemerkbar machen wird. Für weite Teile der Bevölkerung waren es Bilder, die im Prinzip auch aus einem Madmax-Film hätten stammen können. Zwei weitere "Madmax-Veranstaltungen" folgten und nun fordern auch die Linken eine Verschärfung des Versammlungsrechts...

    Da kann mal gefragt werden, was die Ursache des Wahnsinns ist. Die selektive Ver- und Abschiebung von Problembereichen arbeitet mit den Symptomen, doch alle Symptome gehen auf eine Ursache zurück: Die Ursache alle dessen, was wir "sehen", ist immer der Geist. Absicht und Haltung entscheiden zusammen mit Zeit- und Kraftwirkungen darüber, ob Ideen und Gedanken kontinuierlich im Geist behalten werden und sich in der gemeinsamen Geschichte niederschlagen.

    Der "Wahnsinn" hängt doch insgesamt zusammen, ob es die Rechten, die Linken, die Flüchtlinge, die Terrroristen oder die Welt insgesamt betrifft.

    Insgesamt sind alle Überzeugungen davon abhängig, welchen Sinn und Zweck wir der Welt verleihen. Der Wahnsinn ist insofern zumindest die Entfernung von jedwedem sinnvollem Verhalten und die Verabschiedung vom Versuch einer demokratisch offenen Bedürfniskommunikation.

    Die Symptome des global wahnsinnigen ökologischen Verhaltens besitzen ebenso eine monokausale Ursache, wie das Verhalten der symbolischen Protagonisten auf einem Denksystem beruht, dass das jeweilige Gegenüber nicht als fühlendes Wesen betrachtet und somit der Mitwelt kein Mitgefühl entgegenbringt. Aus einem Menschen wird ein Gegner und das ist ein grundlegendes Dogma.

    Ich habe nur monokausal dahingestellt, dass die Wahrheit kein Gegenteil haben kann, sonst wäre die Wahrheit nicht wahr. So kann nur gesagt werden, die bisherige Geschichte globaler Entscheidungsfindungsprinzipien muss zwingend neu überdacht werden, was angesichts der globalen Ergebnisse wohl kaum zu bestreiten sein wird. Es ist immer noch der Nutzen der Gier, durch - an die Allgemeinheit ausgelagerte Mitweltschäden die Profite auf Kosten von sozialen Lasten zu erhöhen. Ohne ein globales Steuersystem für multinational agierende, kartellartige Konzernstrukturen bleiben die Grünen ein zahnloser Tiger ohne Kraft und Biss.

    Daher stimme ich Aerolith zu: Wir brauchen regionale Eigenständigkeit bei global gerechten Regeln im Umgang mit der "Einpreisung" des Mitweltverbrauchs.

    Ansonsten bliebe als "gerechte Lösung" noch, das Geldsystem ganz abzuschaffen und die wirtschaftliche Versorgung computergesteuert zur Verfügung zu stellen. Mit einem spirituellen Kapitalismus, der die Heiligkeit unserer Mitwelt anerkennt, könnte ich mich übergangsweise noch anfreunden.

    Was jedoch gar nicht geht, ist, wie bei den Grünen, mit den Konzernen in Bettchen zu gehen und hinterher die schwangere Jungfrau vor dem Spiegel zu spielen...

  15. #15
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Die Grünen

    Danke, Monopolkapitalismus ist in der Tat obsolet, Oligokapitalismus trifft es.
    Die Atome verhalten sich nicht wie die Einzelelemente im Periodensystem. Das wäre ja eine Form gemeinschaftlicher Wertbestimmung, zwar nur (schief genug) materialiter, aber - immerhin! Nein, Atomisierung der Gesellschaft bedeutet nicht die Zuweisungsmöglichkeit auf die 120 (wie viele sind es eigentlich zur Zeit?) Elemente, sondern auf xmal das gleiche Atom, Ordnungszahl nebensächlich und damit akzidentiell, deren jedes scheinbar seinen eigenen Kreisbahnen nachgeht, aber im Grunde doch nur alle das gleiche tun (können), weil es ihnen an einer über sie hinausgreifenden Willensbildung fehlt, einem gemeinsam anzustrebenden Ziel. Sie fallen auseinander und finden nur Gemeinsamkeit im Nein gegen die, die das Ich überwunden haben und damit etwas über sich Hinausgreifendes als höherwertig (frei) klassifizierten, als eben diejenigen, die nur im Kanon der Interesseneinfalt sich selbst oder eine nur sich selbst interessierende Sache in den Mittelpunkt stellen und demnach dogmatisch sein/bleiben müssen.

    Die GRÜNEN haben in den letzten Jahren drei Kardinalfehler begangen, die ihnen bei der itzt anstehenden Wahl das Genick brechen dürften. ich bin mir nicht so sicher, ob ich mir für sie eine 5 vor dem Komma wünschen sollte, denn damit würden sie ihren Tod vier Jahre verschieben, der dann aber um so gewisser käme, oder ob ich ihnen für dieses Jahr eine 4 vor dem Komma wünschen sollte, der sie vielleicht dazu bringen könnte, sich neu aufzustellen, und ihre einst moralischen Ziele neu zu formulieren, sich vielleicht endlich mal von Gender zu verabschieden, endlich einzusehen, daß der Mensch in seiner Wirkung auf die Geschicke der Erde eher zu vernachlässigen ist udn statt dessen mal den Imperialisten auf den Zahn gefühlt wird, deren Gier es doch ist, die diesen Planeten verwüstet und in Kriege führt. Das sollte GRÜNE Politik sein. Nicht aber die Verschandelung unserer Landschaften mit Windrädern, deren Herstellung und Betreibung ungleich umweltschädlicher ist als jedes Braunkohlekraftwerk. usw

    Also, die drei Kardinalfehler:
    1. Sie konnten bis heute ihre Richtungsstreiterein nicht beilegen. Der wertkonservative bürgerliche und (altgewordene) Besitzbürgertumsbereich fühlt sich eher zu Merkel als zu Göring hingezogen. Auf dem linken Rand kann Özdemir keine Begeisterung auslösen, zu verhaftet scheint er vielen mit den Bilderbergern. Dumm auch, daß ausgerechnet diese beiden jetzt den Wahlkampf anführen. Da wählen die Besitzbürger doch lieber Merkel, die Fundis aber gleich LINKE.
    2. Anfang des Jahres traten die GRÜNEN selbstsicher und oberlehrerhaft auf. Sie kokettierten mit der JAMAIKA-Koalition oder einem linker-links-grünen Bündnis, so genau schien das nicht klar zu sein, übersahen dabei aber, daß ihre Themen schon längst von der CDU aufgesogen worden waren, die sich als wertkonservative Partei weitaus besser verkaufen läßt als die immer ein wenig nach Kommune müffelnde Avantgarde der GRÜNEN.
    3. Sie führen jetzt, im Angesicht schwindender Zustimmung (und eines eher kalten Sommers) Rückzugsgefechte, statt neue Themen konstruktiv zu diskutieren.Mein Gott, sie sitzen in der Opposition! Da müßten sie doch aktiv werden, Alternativen formulieren und dergleichen mehr. Können sie aber nicht, weil Merkel mirnichts, dirnichts ihre Themen schlichtweg aufgriff und umsetzte. Wie also Stimmung gegen die Regierung machen? Die GRÜNEN sind zu einer Systempartei egworden, die schlichtweg keinen Plan mehr besitzt und in deren Reihen Realpolitiker mit dem Einwandererproblem Herr werden müssen, aber aus parteipolitischen Gründen mit angezogener Handbremse rhetorisieren, was das Volk noch immer schilt und spätestens am 24. September entlohnen wird.

    Kurzum: die GRÜNEN haben abgewirtschaftet und sollten sich schleunigst drehen. Es ist bei ihnen Zeit für eine Wende, aber schnürlichst.

  16. #16

    AW: Die Grünen

    Es wird wohl knapp werden, die 5 % zu erreichen. Zwei weitere Punkte könnten angefügt werden, durch die sich die Grünen selbst ins Abseits stellen:

    1. Der gute Herr Ötzdemir lebt seinen "Privathass" auf Herrn Erdogan aus, nach SEINER Armenien-Resolution gingen die Nazi-Vorwürfe aus der Türkei doch erst los und sie sind eine Hasspartei geworden, die keine positive Sogwirkung mehr vermitteln kann. Sie haben ihre Träume begraben und sind verbittert und frustriert.

    2. Zwar wäre die Mitweltsituation durchaus geeignet, die Dringlichkeit tatsächlichen Klimaschutzes aufzuzeigen, doch auch angesichts von Windgeschwindigkeiten, die nunmehr Formel-1-Tempo aufweisen, wird auf allen Seiten nur geschummelt und getürkt. Neben dem Dieselgate für PKW bahnt sich auch bei den LKW ein massenhafter Betrug bei der "Ad-Blue"-Abgasreinigung an. Da die Grünen keine Mobilitätsalternative angedacht haben, die tatsächlich umsetzbar ist und umgesetzt und überwacht wird, haben all die Umweltskandale ihnen keine Pluspunkte gebracht.

    Natürlich hat unsere Gesellschaft umweltpolitisch seit 50 Jahren abgewirtschaftet. Jetzt wurde mit Reserveantibiotika auf Hähnchen in der Mast geschossen und es wird bemerkt, dass die HÄLFTE aller 800 Proben (111) des gesamten letzten Jahres zur Hälfte mit resistenten Erregern belastet sind.

    Während die Grünen auf Wolke Sieben schwebten und ihre Scheinerfolge feierten, haben die Lobbyisten hinter den Kulissen die Weichen so gestellt, dass eine Rückkehr zur menschlichen Vernunft nunmehr so teuer und aufwändig wäre, dass wir uns lieber gleich darauf beschränken, den Untergang des Lebenssystems einfach nur weiter zu verwalten.

    Bei der verlogenen Diskussion um die E-Mobilität wird überdies verschwiegen, dass wir gar nicht die Lithium-Vorkommen besitzen, diese veralterte Battereietechnologie überhaupt ressourcentechnisch umzusetzen. Wir haben nicht mehr die Rohstoffvorkommen, all diese "PLÄNE" zur Aufrechterhaltung des Wahnsinns auch umzusetzen. Da diese "Mitläuferpartei" im globalen Oligopoly die Ressourcenbasierung aller Möglichkeiten außer acht gelassen hat, drehen sie sich im Kreis um Symptome, deren kausaler Hintergrund von Frau Storch an die Sonne ausgelagert wird.

    Was wollen sie denn alle bauen, verkaufen und arbeiten, wenn weder seltene Erden, noch Lithium und ebensowenig Kupfervorkommen vorhanden sind, die "5-Jahrespläne von VW, Google und Facebook" auch umzusetzen. Wir haben vor 50 Jahren schon begonnen, die Mitwelt bilanztechnisch ABZUSCHREIBEN.

    Bestes Beispiel: Für die "Gewinne" aus der Hühnermast werden Schäden in Kauf genommen, die uns in das medizinische Mittelalter zurückbeamen werden. Wenn diese Profite aus der Hühnermast den Schäden am Menschen gegenübergestellt werden, dann stellen wir fest, dass wir "abgewirtschaftet" haben und unseren Folgsführern mächtig ins Gehirn gekackt wurde. Wenn der Staat nicht mehr die Macht besitzt, die vitalen Lebensinteressen seiner Insassen (im Umweltbereich) zu schützen, machen Wahlen keinen Sinn mehr und die Grünen verzweifeln an ihrer eigenen Sinnfrage.

    Denn obwohl die Evakuierungsszenarien schon ein Promill aller Menschen betrafen, glauben wir immer noch, die Wirkungen unseres Handelns würde die anderen bestrafen. Wir merkeln nicht, dass wir uns alle drastisch und Höechst-septisch strafen, wie es sich heute niemand mehr ausmalen mag. Daher sind die, die an die absehbaren Folgen unseres Tuns erinnern, immer die Überbringer von Nachrichten, die wir lieber ausblenden, um zur Tagesordnung der Machtverteilung überzugehen.

    Und die Tierärzte, die das Reserveantibiotikum aus der Humanmedizin in der Hähnchenmast einsetzen, berufen sich auf die wissenschaftlichen Kaufgutachten derer, die die Schäden niemals beheben werden können, die sie vorsätzlich anrichten und die von der Politik "durchgewunken" werden.

    Wenn der Bürger endlich Warnhinweise auf Hähnchen, Eiern, Fleisch, Reis, Gemüse und Obst vorfindet, stellen wir fest, dass wir das Geld nicht essen können, was wir damit verdient haben, den Planeten schnellstmöglichst abzuwracken.

    Bei allen Szenarien, die klimatechnisch "berechnet" wurden, lagen unrichtige und nach unten geschönte Annahmen zugrunde. Ob PKW, LKW, Flugzeuge oder Industrieanlagen, immer und überall wurde gelogen und getrickst, geschummelt und getürkt. Was dies für die "Berechnungen" bedeutet, beweist den Blindflug, den wir unternehmen.

    Wenn der Staat Gesetze erlässt, sie, wie bei den LKW hier üblich, jedoch nicht überprüft, kann konstatiert werden, dass dem Staat die Macht fehlt, seinen Willen umzusetzen. Aus einem "Nachtwächterstaat" ist ein "Schlafmützenstaat" geworden.

    Ach ja, bei den Flüchtlingszahlen liegen wir schon bei einem Prozent, was die Kriegsflüchtlinge betrifft. Die Kllimakatastrophe lässt sich nicht aussitzen. Zwar blieben Franzosen und Engländer bezüglich "ihrer" früheren Kolonien erst untätig, doch einfach sterben lassen konnten sie die Menschen dort dann nicht...

    Wir dachten, "es" träfe uns nur peripher, doch die Einschläge kommen unübehbar näher, werden häufiger und vor allem immer intensiver. Damit dies jedoch keine berechtigten Ängste auslöst, die den kollektiven Schwachsinn beenden müssten, wird nun die Lüge einer möglichen E-Mobilität verkauft, die überhaupt nicht mehr möglich ist.

    Es ist nicht "machbar", begrenzte Ressourcen unbegrenzt zu verballern. Noch dazu auf einem Planeten, dessen Biossphäre endlich ist und die von Wesen bewohnt wird, die Sauerstoff atmen und die nur innerhalb gewisser Grenzparameter."funktionieren". Schade, der Mensch hat seine Eigenverantwortung für seinen Mitwelteinfluss nicht erkennen wollen und auch wenn die "Schalen des Zorns" schon über uns ausgegossen werden, wollen wir keinerlei Einsicht zeigen.

    Da Umweltschutz jedoch immer allen nutzt, also auch den vorsätzlichen Verursacher, verlassen sich die Verursacher darauf, dass die Allgemeinheit allgemein und die Anderen im Besonderen von den Folgen dessen betroffen sind, was eine kurze Freude und ein langes Leiden verursacht. Wir nehmen mit allen unseren heutigen Entscheidungen künftiges Leid billigend in Kauf, das ist historisch mehr als nur eine Stecknadel in jedem Heuhaufen.

    Jetzt nehmen wir dieses Leid in Kauf und hinterher sprechen wir wieder davon, dass GOTT tot sein müsse und die Natur so grausam ist. Nee, wir sind grausam zu uns selbst. Wir vergaßen den Ursache-Wirkungskontext beim Vergasen unserer Mitwelt: es schadet immer langfristig allen Menschen und nutzt kurzfristig nur wenigen Profiteuren.

    Jetze brechen aber die Dämme: Der ADAC wird revolutionär und fordert 13 Milliarden Schadenersatz von VW. Da diese Forderung von den Grünen nicht kam, haben sie sich offensichtlich mit ins Bettchen der Industrie gelegt und lieber die Schlafmütze tief über die Ohren gezogen. Schlafwagenschaffner im Parlament halten den Zug der Zeit nicht auf. Was ist das Fahrziel dieses historischen Bummelzuges?

    Äääh, ja, wir "wussten" halt nicht, dass ein Planet beim Ego-Spiel auch kaputtgehen kann? Oder die Rache für die Vertreibung aus dem Paradies?

    Ein ressourcenorientiertes Wirtschaften könnten wir von China lernen, sie halten nämlich jetzt schon den Daumen auf den seltenen Erden. Aber die Chinesen können ja auch die Grundrechenarten, die GRÜNEN offenbar nicht. Daher ist es bedeutungslos, welche Schlafmütze und regiert, auf die "Gesetze", die vom Staat erlassen werden, hört doch eh kein "Marktteilnnehmer" mehr.

    Wir sind das Folg. Folg kommt schließlich von Folgen und kann daher nicht mit V o l oder k geschrieben werden. Folgsvertreter sind deswegen ja auch die Interessenvertretung von Folgswagen. Ach ja, wenn Folgswagen, Google und Facebook fusionieren, schaffen wir den Momopolkapitalismus nach sozialistischem Vorbild vielleicht doch noch. "Schrödern" wir noch oder leben wir schon? Zum Schrödern war die Welt der Grünen halt zu klein, hat nur für Joschka zum Drehtüreffekt gereicht. Gier-Hard und Tritt-in in die Plastik-Flasche-leer. Keiner, der zu Ende denkt und es wagt, zu sagen, was zu sagen wäre.

    Wir können nicht "produzieren" um des Produzierens-Willen. Arbeit und Umwelt können nicht getrennt gesehen werden. Entweder SIEG-HEIL für die IG-Farben und ARBEIt oder die Bedürfnisstrukturen überdenken und am Machbaren ausrichten. Das bedürfte jedoch eines völlig neuen Gesellschaftsvertrages, der ALLES in Frage stellt, was bisher an Fehlern begangen worden ist und die ganze Sache mal ressorucentechnisch "durchzurechnen", welches Verhalten, wie lange umsetzbar erscheint. Dieses Verhalten ist keinesfalls langfristig umsetzbar, daher hätten die Grünen konsequenter Weise ehrlich ihre Selbstauflösung bekanntgegeben statt die Illsuion zu verkaufen, Umweltschutz und "Weiter-so" wären vereinbar.

    Wer sich whlen lassen will, muss schon reinen Wein einschenken. Damit haben die Grünen das größte Problem. Wir wollen nicht sehen, was wir "gemacht" haben.

    OOOH, Planet kaputt? Na, dann komm heim, lieber Mensch. Genug Zerstörung gespielt? Noch nicht? WESSEN MITLEID oder besser Mitgefühl wollen wir mit diesem Verhalten auf uns ziehen? Wir beharren darauf, aus Fehlern ausgelebte Todeswünsche zu machen, allein, um die Fehler noch eine weitere kurze Zeit zu wiederholen. Ich nenne es suizidalen Nihilismus, unabhängig von der "Wirtschaftsform", denn beide "Ausprägungen" gründeten auf relativen Besonderheiten und haben daher abgewirtschaftet. Wir müssten feststellen, mit beiden "Lösungen" auf die Schnauze gefallen zu sein. Keine von beiden Ausprägungen besaß Sinn und Zweck. Ohne Sinn und Zweck ist Vernunft an den Profit gekoppelt und daher keineswegs dauerhaft vernünftig. Vor den Folgen der Unvernünftigkeit muss natürlich jeder "vernünftige Mensch" die Augen schließen und am Ende ist halt die Sonne schuld daran, wenn uns der Arsch auf Grundeis geht.

    Nee, dem Ego geht der ARsch auf Grundeis und das ist die einzige Chance, hier dauerhaft als Symbiont in einem LEBENSSYSTEM zu leben, das noch lebt.

    Politik wird das allein nicht schaffen. Damit es die Politik nie wieder schaffen kann, für die Lebensinteressen ihrer Insassen einzutreten, erschallt weiterhin der Ruf nach "Investitionsgerichten". Dabei ist doch jede Investition durch die Wirkungen überschattet, die selbige Heuschrecken schon ver-"bockt" haben. Das Ego ist ein bockiger Esel und die Grünen sind halt bockig, von den Lobbyisten aufgefressen und ausgespien worden zu sein. Eine Runde außerhalb des Parlamentes zu drehen, könnte daher für das Ego der Grünen ganz hilfreich sein.

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