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Thema: an das gute im menschen... an das gute im menschen...

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post an das gute im menschen... an das gute im menschen...

    das werde ich mir morgen mantrisch trichtern, wenn ich versuche nachteilausgleiche für schwerbehinderte einzufordern, wenn ich grinsen über zuvor starre lippen ziehen sehe, dann werde ich an das gute im menschen? denken & hoffen, dass man nicht versucht mich & damit die kollegen über den tisch zu ziehen...

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: an das gute im menschen... an das gute im menschen...

    falscher ansatz, aber zugleich ein nicht zu behebender, denn das menschenbild ergibt sich aus einer grundsatzentscheidung, die jeder mensch im laufe seines lebens früher oder später fällt und die meist unterbewußt getroffen wird. diese grundsatzentscheidung entscheidet über den umgang mit anderen menschen. es hilft also nichts, sich einzureden, daß menschen das gute besitzen, wenn die grundsätzliche einstellung zu den mitmenschen dem nicht entspricht, man sie also als idioten, scheißhirnträger oder wölfe artifiziert.

    eine positive grundsatzentscheidung bewirkt, daß man andere menschen nicht als bedrohung wahrnimmt, also auch keinen sinn darin sehen kann, sich "nachteilsausgleiche" zu sichern, diese fati der angst.

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: an das gute im menschen... an das gute im menschen...

    @Chef: Teil 1, also
    denn das menschenbild ergibt sich aus einer grundsatzentscheidung, die jeder mensch im laufe seines lebens früher oder später fällt und die meist unterbewußt getroffen wird. diese grundsatzentscheidung entscheidet über den umgang mit anderen menschen. es hilft also nichts, sich einzureden, daß menschen das gute besitzen, wenn das grundsätzliche einstellung zu den mitmenschen dem nicht entspricht, man sie also als idioten, scheißhirnträger oder wölfe artifiziert.
    Wow, das ist nicht schlecht. So hab ich's noch nie gesehen, aber ich glaub du hast recht.

    Aber Teil 2?? Wenn man andere Menschen nicht als Bedrohung wahrnimmt, sieht man als Behinderter keinen Sinn darin, sich Nachteilsausgleiche zu sichern??? Um Angst geht es da wohl nicht, eher um eine tägliche Beschwerlichkeit, die wir als Nichtbetroffene höchstens erahnen können. Das sage ich als eine, die einen Schwerbehinderten viel viel viel zu gut kennt und gar keine gute Meinung (mehr) von ihm hat - der es also nicht darum geht, aus Gutmenschtum eine Lanze für die achsonetten Behinderten zu brechen.

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