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Thema: Gott und Krieg

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Gott und Krieg

    Gott und Krieg

    1.1 Einführung

    Seit dem 11. September und dem Amtsantritt des republikanischen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika George W. Bush häufen sich die Missverständnisse zwischen neuer und alter Welt. Verantwortlich dafür ist, dass die unterschiedliche historische Entwicklung, oder besser gesagt der unterschiedliche Umgang mit Geschichte in der Gegenwart; das differente Glaubenssystem und die darauf aufbauende gesellschaftliche, moralische Zielvorstellung, in Diskussionen rund um die zwei Reizwörter Gott und Krieg außer Acht gelassen werden.
    Dieses Versäumnis führt aber nicht weniger zu einem Clash of Zivilisations um dem Pflicht-name-dropping zu genügen, und dann in üblicher Nichtkenntnis des Inhaltes weiter zuschreiben, als die Nichtbeachtung der sogenannten zivilisierten Welt für die islamische Welt. Nur die Äußerung des Konflikts ist eine andere, nämlich eine dumpfe, ignorante, ja selbst arrogante Ablehnung der jeweilig anderen Volksmasse und Volkselite.
    Am Ende des Anfangs muss des weiteren noch in aller Klarheit gesagt werden, dass die Größe des Themas verhindern wird, dass man zu einem Ergebnis gelangt. Nichts desto trotz verliert das bloße Aufdecken der kollidierenden Geistesströmungen, deren Verwebungen und Verstrickungen, deshalb keinesfalls an Wichtigkeit.

    1.2

    Der Glauben hat in den Vereinigten Staaten einen viel höheren Stellenwert als in Kontinentaleuropa. So gaben in einer 1994 veröffentlichten Studie 82 % der befragten Amerikaner an, dass sie sich für eine religiöse Person hielten. In Frankreich waren es zum Vergleich 48 % und in Westdeutschland 52%. (Quelle Giddens 501)
    Allein genügt dieser betr?chtliche, quantitative Unterschied noch lange nicht, um die gegensätzliche, gesellschaftliche religiöse Ausrichtung auch nur im Kern zu verstehen, denn wirklich dominiert wird diese Divergenz von qualitativen Faktoren.
    Auch der Versuch der neueren, europäischen Linken- so zum Beispiel Ignacio Ramonet in dessen Leitartikel der Dezemberausgabe von Le Monde diplomatique wörtlich: Diese Wiederwahl ist ein beunruhigender, ja schockierender Vorgang. Sie bestätigt, dass die Demokratie die Machtübernahme gefährlicher Demagogen nicht verhindern kann. Beunruhigend ist vor allem, dass ausgerechnet George W. Bush, dessen religiöser Fundamentalismus, intellektuelle Mittelmäßigkeit und mangelhafte Bildung kein Geheimnis sind,.. die Kluft im Präsidenten zu personalisieren und zu polemisieren, greift zu kurz.
    Fakt ist vielmehr, dass die Religion in den USA immer identitätsstiftend war und ist, im Gegensatz zu Europa, wie später gezeigt wird.
    So zählt zu den attraktivsten und allgegenwärtigsten Gründungsmythen jenes der Pilgramfathers, welches in der verklärtesten Form in etwa so lautet: In kleines Grüppchen floh auf einer Nussschale vor der Unterdrückung aus ihrer Heimat, durchschnitt die Sturmböen des Atlantiks, und trotzte mit blanken Händen, aber im festen Gottvertrauen, der Wildnis und den Wilden eine Zivilisation ab.
    Des weiteren waren auch viele der unantastbaren Säulenheiligen der Vereinigten Staaten zu tiefst religiöse Männer, und so verwundert es kaum, dass dies auch in ihre Arbeit; wahrscheinlich hätten sie wohl das Wort Berufung gewählt - einfloss.
    George Washington unterschrieb seine erste Thanksgiving Verkündung am eben 26. November mit, dass jener, be devoted by the people of these States to the service of that great and glorious Being who is the beneficent author of all the good that was, that is, or that will be; that we may then all unite in rendering unto Him our sincere and humble thanks for His kind care and protection of the people of this country previous to their becoming a nation. (National Journal Seite 14)
    Thomas Jefferson wiederum betrachtete Jesus als den wirkungsvollsten politischen Philosophen und Denker, was George W. Bush dann, um sein historisches Wissen unter Beweis zu stellen, zitierte. Jefferson veröffentlichte sogar ein Buch mit dem Titel: The Life and Morals of Jesus of Nazareth: Extracted Textually From the Gospels in Greek, Latin, French, and English. (ebenda)
    Diese drei Beispiele sind nun eben aber nicht nur willkürlich, wahllos gewählte aus einer längst vergangen Zeit , die für die Gegenwart keinerlei Bedeutung mehr hat, sondern sind Mosaiksteinchen, einer amerikanischen Kultur, in republikanisch, puritanischer Tradition, die durch die Schockwirkung des Terrorangriffes und ihrer daraus gewonnen Meinungshoheit und beinahe Meinungsausschließlichkeit , dominanter und offensichtlicher zu Tage tritt als jemals zuvor.
    Das außergew?hnliche an dieser Kultur ist ihre relativ, ungebrochene Entwicklung über einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren, und ihre Fähigkeit alle Partiale einer Gesellschaft, egal ob die private Sph?re des Individuums, oder die öffentliche Sphäre, natürlich inklusive Politik und Wirtschaft, in einem hohen Maß in einem System zu bestimmen. Beides ist für Europäer ungewohnt und deshalb wird die Tragweite gerne unterschätzt. Was überdies zum Unverständnis beiträgt ist, dass das Vokabular zwar scheinbar das Selbe ist, aber die eigentlichen Wortbedeutungen von Begriffen wie Freiheit, Gleichheit oder auch Gerechtigkeit grundverschieden sind.
    Nährboden dieser Kultur ist, wie oben bereits erwähnt, der Glauben. Max Weber hat in seinen Aufsätzen zur protestantischen Ethik und dem Geist des Kapitalismus verbindende Elemente, der unzähligen protestantischen Bewegungen- denn die amerikanische Kirchenlandschaft gleicht einem Fleckenteppich-, wie folgt erkannt: Des Verhältnis des Gläubigen zu Gott ist vorherbestimmt, d. h. prädestiniert, wobei es eher heißen müßste: der Gläubigen zu Füßen Gottes denn:
    Nicht Gott ist um der Menschen, sondern die Menschen sind um Gottes willen da, und alles Geschehen - also auch die für Calvin zweifellose Tatsache, dass nur ein kleiner Teil der Menschen zur Seligkeit berufen ist - kann seinen Sinn ausschließlich als Mittel zum Zweck der Selbstverherrlichung von Gottes Majestät haben. Maßstäbe irdischer Gerechtigkeit an seine souveränen Verfügungen anzulegen, ist sinnlos und eine Verletzung seiner Majestät, da er, und er allein, f r e i, d. h. keinem Gesetz unterstellt ist, und seine Ratschlüsse uns nur soweit verständlich und überhaupt bekannt sein können, als er es für gut befand, sie uns mitzuteilen. (Weber Seite 92)
    Und weiter unten:
    Anzunehmen, dass menschliches Verdienst oder Verschulden dieses Schicksal mitbestimme, hieße Gottes absolut freie Entschl?sse, die von Ewigkeit her feststehen, als durch menschliche Einwirkung wandelbar ansehen: ein unmöglicher Gedanke. (Weber Seite 93)
    Was für den einzelnen und sogar für die Mehrzahl der einzelnen recht bedauerliche Konsequenzen mit sich bringt, hat für die Gesellschaft eine weites Spektrum an Folgen, die jetzt näher beleuchtet werden.
    Zum einem führt es zu einer unerhörten Vereinsamung des einzelnen Individuums. Jeder Mensch ist zuerst grundsätzlich alleine mit sich und Gott. Kein Mensch kann einem helfen Erlösung zu erlangen. Es gibt keine Absolution oder auch nur eine Art von rettendem Mitgefühl. Auf diese Herausforderung, auf dieses Zurückgeworfenwordensein auf sich selbst antwortete später die amerikanische Gesellschaft mit einer Stilisierung des Alleinseins, was Bellah den Mythos vom Individualismus nannte, und der uns vor allem in der Kunst begegnet.
    So schreibt Bellah: Diese Verpflichtung zur Einsamkeit ist ein Schlüssel zur amerikanischen Moralidee. Aber er gehört auch zur Vieldeutigkeit des amerikanischen Mythos vom Individualismus, dass das moralische Heldentum immer nur einen Schritt von der Verzweiflung entfernt ist. Für einen Ahab und gelegentlich auch für einen Cowboy oder einen Detektiv gibt es keine Rückkehr zur Gesellschaft, keine moralische Wiedergutmachung. Die einsame Suche des Helden nach moralischer Vortrefflichkeit endet im absoluten Nichts.
    Zum anderem, obgleich das Schicksal von Beginn an besiegelt, wird der Zweifel am Schicksal zur stärksten Triebfeder des Gläubigen.
    ...
    erstes Essay oder sowas in der Art noch in der Werkstatt hier mal der Anfang

  2. #2
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    AW: Gott und Krieg

    Da sehe ich etliches anders, als Du es hier darlegst.

    Der wichtigste Aspekt: die Menschen sind nicht um Gottes Willen willen da, sondern besitzen einen auch theologisch fixierten Selbstwert. Sie sind aber, falls Du es so gemeint haben solltest, aus Gottes Willen da, wogegen auch Darwin keinen Einwand erheben würde.

    Ich lese aus Deinem text aber noch etwas anderes heraus, dem ich widersprechen möchte: eine wie auch immer angenommene kulturelle Einheit, die es den USA ermöglichen soll, mit einer Stimme, der des Präsidenten, zu sprechen und zu handeln. Die Heiligkeit des Präsidentenamtes, eine atheistische Protuberanz, dem es mitunter nicht einmal möglich ist, sich ohne Redenschreiber politisch zu artikulieren, kann ich nur müde belächeln.

    Ich halte dieses Essay für mißlungen. Ich halte von deduktiver Schreibe nur dann etwas, wenn sie sich selbst hopp nimmt. Hier vermisse ich das. Ist das Thema zu ernst? Nun ja.
    Bedenklich ist das Apodiktische, mit dem Du beginnst. Ein Wort wie Mißverständnis müßtest du zudem erklären, sonst bleibt das vage. Ein paar Belege, welcher Art und welchen Umfangs diese Häufungen sein sollen, wären auch nit schlecht. Du gerätst sonst zu schnell ins Fahrwasser des Hörensagens, um nicht einen häßlicheren Ausdruck zu gebrauchen.
    Der (christliche) Glauben hat in Amerika sicherlich NICHT einen sehr viel höhren Stellenwert als in Europa. Dann hätten Irland, Griechenland, Portugal oder Polen sehr viel mehr getan. (Polen tat mehr als die anderen.) In diesen Ländern dürfte man mühelos 90% und mehr gläubige Menschen vorfinden. Großbritannien dagegen gab mehr als der Rest Europas. Dort aber dürfte die Quote der "Gläubigen" nicht höher als in Deutschland oder Dänemark liegen.
    Ich glaube, Du mußt die Ursachen für die Kriegsbegeisterung bzw. -verweigerung andernorts suchen.

  3. #3
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    AW: Gott und Krieg

    jessas.
    entfährt es mir spontan und du hast da ja richtig, sagen wir gar wissenschaftlich, also immerhin mit quellenangaben, fußnoten und was man so braucht (statistik ist immer gut!), um einen schein zu erwerben.
    rescherschiert!...
    hut ab.
    als laie, der ich bin, stolperte ich einmal aufs heftigste:
    "amerikanische kultur".
    what the fuck is it?
    oder is das gar der knackpoint?
    ist es nicht letztendlich eine europäische?
    old europe in the mind?

    weia.
    eine große indentitätsfrage bahnt sich da an.
    womöglich.
    spanier, portugiesen, engländer - die hatten schiffe und fuhren wild drauf los.
    sch'n dem indianer feuerwasser in den rachen und hurtig einen auf zivilisation gemacht.
    in the ghetto...

    da kam der gekreuzigte jesus gerade recht.
    man muß ja IMMERHIN sein gewissen irgendwie... -
    ablass und buße tun.

    michael moore ist einer.
    mir lüge es fern,
    schon ist man in der missionarsschublade.

    bleibt aber zu resümieren:

    george w. bush ist das letzte!

    heißt:
    unwürdig!

    des menschseins nicht mächtig.
    keinen blassen dunst.

    mit macht kanner ganz gut.

    bleibt der zweifel, den du ja erwähntest:
    er wurde wieder gewählt?

    angst?

    dahingehend sollte glaube (an gott) nicht ausarten.
    um den kreis zu schließen.

    sagen wir es plump:
    gott kann nix dafür, daß bush ein arsch ist!

    wie ich zum glauben fand.
    dank bush...

  4. #4
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Gott und Krieg

    Danke einmal fürs Lesen. Trotzdem muss ich in fast allem widersprechen, denn es ist egal ob George W. Bush ein Idiot ist oder nicht. Ein Präsident schreibt seine Reden nicht selbst, führt weder Außen-, noch Innenpolitik. Er ist immer nur Verkaufsargument für die jeweilig dahinter sich verbergende Ideologie.
    Ja und du hast es gemerkt. Was ich eigentlich schreiben wollte, ist, dass die USA im Gegensatz zu Europa eine Kultur sind, oder auch im Gegensatz zu Deutschland, Österreich und Frankreich, weil sie es eben schafft a l l e s zu verknüpfen. Europa kann das seit der Aufklärung theoretisch nicht mehr und seit der Abschaffung der Monarchie praktisch nicht mehr.

    Für Anregungen und für Diskussionen bin ich offen, möchte mir aber vielleicht noch ein paar Tage erbitten, um das alles differenzierter ausführen zu können.

  5. #5
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    AW: Gott und Krieg

    nun denn.
    so mag er, herr bush, nebst rumsfeld und die eine tante, deren namen ich vergaß, (die fürs außen zuständig...) marionetten.
    das ist auf die ein oder andere art offen. sichtlich.
    warum, so frag ich mich, dann noch wahlen?
    ist doch der bürgermeister des globalen dorfes eh schon präsent?
    mein präsident?
    wie sangen dereinst ton-steine-scherben:
    "wer das geld hat, hat die macht und
    wer die macht hat, hat das recht!"
    und das ist verdammt lange her... .
    (hihi, da hatten wir noch alle lange haare und schmissen pflastersteine, wohin auch immer... - god bless dutschke!...)

    aber wir wollen ja nicht vom thema kultur abkömmen,
    oder doch?

    die usa ist unbestritten ein land der unendlichen möglichkeiten.
    naja.
    bischen vollgefressen wie die sind, fällt es doch schwer,
    aus den hufen zu kommen.
    aber hamja autos.
    so.
    also theoretisch ein mobiles land.
    nur fahren alle, also stau.

    so auch zur wahl...
    (unterwegs übrigens ein mc.drive...)

    oder eben mal zum e-stuhl.
    kann man dann im vorraum gucken,
    wie einer gerade, im namen der justiz,
    abbrät.
    (bush hat diesberz?glich so ca. 187 unterzeichnet. dereinst im wilden westen. als er noch gouvernante....)
    wenns geht mit videokamera.
    hoffen wir, daß nicht noch ketchup an der linse klebte.
    (heinz)

    weitere fragen?
    achja, kultur.

    pfffft....

  6. #6
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    AW: Gott und Krieg

    ich finde das gar nicht mißlungen, sondern einen ernsthaften und wichtigen versuch, einen fragepunkt denkerisch, selbst denkend, zu durchdringen.
    ste legt da schon den finger auf einen aufreizenden punkt: der relativ geschlossenen erscheinung eines meinungsbildes in den staaten im unterschied zur relativen zersplitterung der meinungen in europa. und weiter noch, der größeren stärke dieser einheitlichkeit.

    ich kenne nun amerika zu wenig, um von innen zu argumentieren. das stichwort "kultur" ist bei mir vom alten europa besetzt, so daß ich zögerte, diesem erbstaat europas eine vergleichbare zuzumessen. dennoch hat ste diese meine meinung aufbrechen können: es existiert ein einigendes band dort, das hier nicht mehr vorhanden ist. und wenn es nur das wäre, sich als amerikaner zu fühlen. wer fühlt sich hier als europäer?
    die gründe, die ste dafür nennt, scheinen auch einleuchtend: identitätsstiftende geschichte in kombination mit dem mythos Individuum in kombination mit einer nicht horizontal ins soziale gewirkten frömmigkeit. wobei die letztgenannte dort keine unterwerfende genannt wird, wie sie es hier doch so bedrückend war, daß die aufklärung mit ihr brechen mußte. nichts identitätsstiftendes nachschob. doch: den kapitalismus vielleicht, den konsumismus, doch ist hier alles auf konkurrenz, nicht auf homogenität ausgerichtet.

    dennoch ists dort eine unterwerfende religion, schicken doch angeblich im biblebelt die eltern ihre kinder nicht mehr zur schule, sondern lassen sie zu hause unterrichten, weil sie sie vom thema homosexualität beispielsweise fernhalten wollen. die prüderie ist unterwerfendes kind der religion. da haben die usa mit dem islam mehr gemein als mit europa.
    dieses erschrecken und aufatmen zugleich (deshalb, weil gemeinsamkeiten einem dialog förderlich wären) muß in selbstweiterdenken münden.
    und einer muß den anfang machen. ich finde, das ist hier richtig gelungen.
    ich versuche, mit dir weiterzudenken, ste. scheitern kann man immer, aber versucht sollte man es zuvor haben

  7. #7
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Gott und Krieg

    Zum anderem, obgleich das Schicksal von Beginn an besiegelt, wird der Zweifel am Schicksal zur stärksten Triebfeder des Gläubigen, denn es ist die Pflicht eines jeden Gläubigen, sich für erwählt zu halten, und jeden Zweifel als Anfechtung des Teufels abzuweisen, da ja mangelnde Selbstgewissheit Folge unzulänglichen Glaubens, also unzulänglicher Wirkung der Gnade sei. (Weber, Seite 105)
    Auch wie diese Selbstgewissheit gewonnen werden kann, ist eindeutig geklärt:
    Und andererseits wurde, um jene Selbstgewissheit zu e r l a n g e n, als hervorragendes Mittel, r a s t l o se B e r u f s a r b e i t eingeschärft.(Weber, Seite 107)
    Dies hat zur Folge, dass der Gläubige zur Aktivität gezwungen ist. Nicht nur in der Berufsarbeit, zwecks Selbstversicherung sondern auch an der Gesellschaft im Allgemeinen.
    Die Welt ist dazu- und nur dazu- bestimmt: der Selbstverherrlichung Gottes zu dienen, der erwählte Christ ist dazu - und nur dazu - da, den Ruhm Gottes in der Welt durch Vollstreckung seiner Gebote an seinem Teil zu mehren. Gott aber will die soziale Leistung des Christen, d e n n er will, dass die soziale Gestaltung des Lebens seinen Geboten gemäß und so eingerichtet werde, dass sie jenem Zweck entspreche. (Weber, Seite 101)
    So weit die Kernaussagen Webers, der jedoch an einer Stelle noch korrigiert werden muss.
    Die puritanisch-amerikanische Gesellschaft hat ihren Gott, um es mit Webers Worten zu sagen, nicht ins Sakrale gedrängt. Vielmehr gibt die Statistik erste Hinweise darauf, dass es zu einer Vermischung vom Profanem und Sakralem kam. 72 % der Amerikaner glauben an Engel und 65 % an den Teufel. Deutet man dies in der Hinsicht, dass sie an die tatsächliche Existenz von Engeln auf Erden glauben - und nicht wie die Europäer, als losgelöst von der Erde - zieht man ferner noch in Betracht, dass sie, um der Verzweiflung zu entkommen, nach Anzeichen für den eigenen Gnadenstand gieren, so scheint der obige Schluss durchaus plausibel.
    Um diese bestimmenden Vorstellungen in den Köpfen der Individuen und in der Gesellschaft als solches noch klarer hervortreten zu lassen, werden jetzt nicht die Argumente sondern nur die Perspektive gewechselt.
    Jede Gesellschaft ist Vereinbarungssache. Sie muss stark genug sein, dass sich ihre Mitglieder an ihr gebunden fühlen. Dafür braucht sie einen Vertrag und was liege näher, als sich den amerikanischen Gesellschaftsvertrag in groben Umrissen näher anzuschauen.
    Die Menschen werden definiert als unfrei und der Erkenntnis unfähig. Dies steht strikt im Gegensatz zur Aufklärung, ist aber gleichzeitig eine Voraussetzung zur Mitgliedschaft, die zu unterschreiten schwer fällt
    Der Vertrag wird nicht unter den Mitgliedern der Gesellschaft geschlossen, sondern quasi transzendiert, und somit vom einzelnem mit Gott geschlossen, wobei es keinerlei Rolle spielt, ob es tatsächlich ein h?heres Wesen gibt, da von Bedeutung allein die damit verbundene Unauflösbarkeit des Kontraktes ist, natürlich nur solange der Glauben nicht Privatsache wird.
    Man hat somit eine Beständigkeit gewonnen, die Amerika von Europa unterscheidet. Alles Weitere ist insofern Vertragssache, als es im Vertrag bestimmt wird.
    Hier gelang es der puritanischen Bibelauslegung, im Gegensatz zur katholischen, Klauseln, wenn man denn so will, zu formulieren, die die dominanteste Kultur in der Geschichte der Menschheit schufen.
    Einerseits wurde der Druck vom Menschen genommen, irgendwelchen Wertvorstellungen gen?gen zu m?ssen. Diese braucht er nur noch zu simulieren, und behält dabei ein - gesundes Maß - an Egoismus, der seinem eigenem Weiterkommen, als auch dem Fortschritt der Gesellschaft, mehr zuträglich als abträglich ist.
    Andererseits bietet die amerikanische Kultur ein Belohnungssystem an, welches dem europäischen bei weitem überlegen ist, denn sie setzt gleichzeitig auf beides, diesseitige und jenseitige Erlöse, die im Extremfall sogar ineinander fließen.
    Abgesehen davon hat die USA im Wettstreit der Kulturen zwei Vorteile. Sie ist im Kern kohärenter und muss nicht auf vernünftige Separationen von - Abteilungen - wie Wirtschaft, Kunst und Politik Rücksicht nehmen, da alles nur der Schaffung Gottes Reiches auf Erden dient, sofern man es so überspitzt formulieren will.
    Abschließend zu den Betrachtungen über Amerika zurück zu den Wörtern, die jetzt, so scheint es mir, doch erheblich anders eingefärbt sind.
    Gleichheit gibt es nicht unter den Menschen, nur ist der Mensch nicht fähig, Gewissheit über die Ungleichheit zu erlangen, und versucht überdies den Gleichern zu gleichen.
    Auch Freiheit ist kaum mehr als ein notwendiges Übel, dem man in der Vergangenheit, die Zeit der Flucht aus Europa, um seine Religion ausüben zu können, Tribut zollen musste, und das man daraufhin zu einem Eckpfeiler hochstilisierte.
    Gerechtigkeit ist Gerechtigkeit im engsten Sinne; d. h. ohne dass sie von der Vergebung allzu stark überlagert wird.

  8. #8
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Gott und Krieg

    Kultur möcht ich verstanden wissen als Zivilisation. Nicht als Kunst. Denn damit kann man den Begriff wertfreier halten. Spricht der Europäer von Kultur schmeichelt er sich immer selbst. Das glaube ich, ist auch der Grund, warum die Amerikaner so geschnitten werden. Ihr Kultur ist minderwertiger, hohler, und glänzt dadurch nur an der Oberfläche. So eine Hochnäsigkeit. Der Europäer.

  9. #9
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    AW: Gott und Krieg

    die hochnäsigkeit im verständnis von kultur muß man aber an die amerikaner zurückgeben, da sie der meinung sind, die von ihnen vorgefundenen etnien hätten keine gehabt.
    zudem kann man einen gewachsenen begriff nicht kastrieren, wie es beliebt.
    ein wesentliches kennzeichen von kultur ist geschichte. die amerikanische ist zwar kurz, aber vermutlich deshalb umso kraftvoller im bewußtsein, während bei uns doch viel in vergessenheit geriet.
    dennoch sind die stränge so kurz an religion und demokratismus rückgebunden, daß sie noch einigend erscheinen, während zu befürchten steht, daß alle kulturgeschichtlichen fehler der alten europäischen kultur wiederholt werden. ein gewisser cäsarenwahn ist ja nicht zu übersehen. auch die römer zivilisierten nicht nur in ihren eigenen augen gut. die christianisierung folgte nach.
    das ist vielleicht das unbehagen an amerika: nicht die europäische hybris, sondern die befürchtung, zusehen zu müssen, wie sich die europäische geschichte global wiederholt...

  10. #10
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Gott und Krieg

    Zwischen Kultur und Zivilisation besteht ja noch ein großer Unterschied.

    Ein kultivierter Mensch putzt sich die Nase mit einem Taschentuch. Ein zivilisierter Mensch argumentiert, das sei unhygienisch und benutzt Wegwerfzellstoffprodukte (Tücher sind das ja nicht). Zivilisation ist Klopapier, Kultur ist Beethoven. Ein zivilisierter Mensch wendete (Achtung, Konjunktiv!) sich mit Grauen von Schiller, wenn er ihm im Angesicht seiner sehr speziellen Darmentleerung begegnete. Du mußt dazu wissen, daß Schiller immer parforce auf einem Esel ritt, bis sich sein Darm entleerte. Und ist Schiller etwa nicht als ein Mensch mit Kultur zu bezeichnen? Und jetzt behaupte keiner, das seien damals andere Sitten gewesen. Ich weiß ganz genau, wer über solche - und andere "Unarten" - schon damals die Nase rümpfte. Es sind ganz genau dieselben Leute, die heute eine völlige Indifferenz in Glaubens-, Sprach- oder Toleranzfragen an den Tag legen, aber zur wilden Sau werden, wenn man in ihrer Gegenwart raucht oder Fleisch ißt oder sich erlaubt, eine andere Meinung als sie selbst in einer Sachfrage zu haben, die für sie selbst konstitutiv ist, beispielsweise in der Frage der Todesstrafe. Kein Klassiker war gegen dieselbe, denn, wie Schiller paradigmatisch im Dom Karlos sagen läßt: "Das Leben ist das einz'ge Gut des Schlechten..." Warum? Weil er es zu etwas einsetzen kann. Wer aber dieses Gut nur für sich einsetzt, der ist das Leben nicht wert. Alles Barbaren?

  11. #11
    archivarius
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    Arrow AW: Gott und Krieg

    Ich glaube, hier sind wir noch nicht am Ende der Diskussion...

  12. #12
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    AW: Gott und Krieg

    Die Frage, ob wir Christen nicht ebenso einen Glaubenskrieg führen, ist nunmehr von Trump in einen aktuellen Kontext geführt worden. Doch der Grundirrtum der europäischen Christen liegt darin begründet, Descartes Kuhhandel mit dem Papst immer noch nicht "verstanden" zu haben.

    Daneben ist die Auslagerung der Seele unter die Herrschaft des Kriegstreibers Vatikan weiterhin wirksam, in Europa mehr als in den USA.

    Was die Kultur dieser Zivilisation betrifft, kann nur von suizidalem Nihilismus gesprochen werden, die uns zu haarlosen Konsumaffen machte, was nicht für alle Menschen auf diesem Planeten einer Idealvorstellung entspricht.

    Das Ego, das für Gott in den Krieg gegen Andersdenkendens zieht, sieht einen behinderten und machtlosen Gott, der weder seinen Sohn noch die Menschen vor dem ach so gewaltigen Ego retten konnte.

    Was heute in den USA anders als in Europa ist, könnte im Umstand gesehen werden, dass die römische Kriegskirche die Bedeutung des Sternbildes vom 23. September in Europa völlig unter den Teppich kehrt und somit sogar die Offenbarung bewzweifelt, die von dem, was dieses Jahr in den Himmel geschrieben steht, gänzlich übergeht.

    Trump ist auch aus diesem Hintergrund zu betrachten, das Verhalten der Israelis und der barbarische Krieg in Syrien könnten damit ebenso in einen Zusammenhang gebracht werden.

    Wir sind doch keinesfalls eine kutlivierte Zivilisation, wir sind Konsumknechte, die die Lehre Jesus Christus verzerrt und pervertiert haben. Aber es ist trotzdem notwendig, den "Männchen mit den roten Schühchen" ihren verpassten "Bildungsauftrag" zu vergeben.

    Dass Christus keinesfalls kam, um das Schwert zu bringen, sollte jedem klar sein, der etwas von der Lehre der Liebe verstanden hat. Es ist die römische Kriegskirche der Mafia, dem der Papst die Füße in Unschuld wäscht. Nicht unbedingt aus Mitgefühl, eher weil beide den Götzen Mammon anbeten.

    Nunmehr wird mir auch klar, warum Luther die Geldanbeter im Vatikan als satanisch betrachtete, wobei der Fehler darin weiterbesteht, einen Willen anzunehmen, der die Macht besitzt, stärker als das Leben, die Liebe und das Licht zu sein.

    Im Grund beten die Menschen auf diesem Planeten die Macht des Bösen an, das nur in unseren Köpfen existiert.

    Für einen machtlosen Gott in den Krieg zu ziehen, ist in jedem Fall ein Widerspruch an sich, der zur Manipulation genutzt wird. Ein hilfloser Gott kann kein glaubhaftes Konzept abbilden und erzeugt einen absolut ungaubhaften Glauben.

    Auch hier hat das Ego Ursache und Wirkung verkehrt. Im Grunde führen wir als Ego einen Krieg gegen das Göttliche im Gegenüber, welches wir dabei selektiv ausblenden. Wir sind eine Ego-Kriegskultur und eine Zivilisation, die auf Schuld, Mangel und Haben-Wollen beruht.

    Insofern finde ich das folgende Zitat aus dem Eingangsbeitrag aufgreifenswert:

    "Anzunehmen, dass menschliches Verdienst oder Verschulden dieses Schicksal mitbestimme, hieße Gottes absolut freie Entschl?sse, die von Ewigkeit her feststehen, als durch menschliche Einwirkung wandelbar ansehen: ein unmöglicher Gedanke. (Weber Seite 93)"

    Ja, das Ego glaubt ernsthaft, den Willen der Ewigkeit "verändert" zu haben, ein unmöglicher Gedanke, auf dem alle Verteidigung eines machtlosen und damit behinderten Gottes beruht. Doch die Wahrheit benötigt keine Verteidigung, es ist immer das Ego, das für einen "Konsumgott" plädiert, dem "geholfen" werden muss. Dahinter steht die unmögliche Vorstellung, es können einen Willen geben, der den Willen der Ewigkeit "verändert".

    Zu glauben, dass der Wille der Ewigkeit Krieg sei, ist der Wahnsinn dieser Welt.

    Wofür sollten wir der römischen Kriegskirche und der europäischen Geldmafia jedoch lebenslang Tribut zollen, würde die Männchen mit den roten Schuhen nicht einen behinderten Gott verkaufen, dem nicht zu helfen ist, außer durch die Ermordung seiner Kinder?

    Dass die Christen die Moslems in den Kreuzzügen und vielen weiteren Konflikten letztlich zuerst angegriffen haben, müssen die Steuereintreiber für die Mafia natürlich unter den Teppich kehren. Jetzt greift ein durchgeknallter Ego-Präsident für die Prophezeiungen der Juden in die Weltgeschichte ein, wobei viele der oben angeführten "Präsidenten" der USA eher Geheimbündler waren als Politiker.

    Trump führt also ebenso einen Glaubenskrieg wie die, die er vorgibt, aus diesem Grunde anzugreifen. Es gibt dummerweise 3 Arten von Prophezeiungen, die jeweils einen anderen "Sieger" sehen. Doch sind es allesamt religiöse Fanatiker, die Gott für die Befriedigung ihrer Machtansprüche vor ihren Ego-Karren spannen.

    Krieg ist immer vom Ego, nur ein behinderter Gott hätte die Geistverbindung zu seinen Kindern verlieren können und würde daher "menschliche Nachhilfe" benötigen. Drei schwachsinnige Auslegungen unverstandener Buchreligionen, die keinen Erfahrungswert mehr zu vermitteln imstande sind, da das Ego der jeweiligen Organisationsform mit dem Schwanz auf Höhe der Gesäßtasche wedelt, wo die Geldbörse eingesteckt wird...

    Die unauffüllbare Gier ist das Ergebnis dreier Glaubenssysteme, die niemals leisteten, wozu sie erdacht wurden. Eine Wissenschaft, die seit Descarte die Seele verleugnet, bedingt die barbarische Grundprämisse des unverstandenen Eigennutzes. Für die Urchristen war das Teilen eine wesentliche voraussaetzung, für den Vatikan ist Teilen jedoch unmöglich. Diese Kriegstreiber könnten das Elend der Welt soroft beseitigen, doch sie dreschen hohle Phrasen und stürzen Europa von einer Finanzkrise zur nächsten, damit die Angst die Seele auffrisst und wir uns wie stumpfe Trumpeltiere verhalten.

    Bevor wier also Steine des Anstoßes nach Amerika, Syrien oder Isfahan werfen, sollten wir zunächst die römische Kriegskirche betrachten. Dass sich die evangelische Kirche 500 Jahre nach Luther mit diesen Geldanbetern "verbündet" und "Frieden" schließt, ist den gemeinsamen Kapitalinteressen geschuldet.

    Enteignen wir also die Kriegstreiber und retten die Welt von dem Geld, dass die Staaten für das Ego der ungeheilten Kirchen eingetrieben haben. Dann wären alle globalen Konflikte zu lösen. Pfeffersäcke, die Wasser predigen und Wein mit der Mafia trinken, sind die Kriegstreiber, die sich ein politsches System wie die EU halten, um die Macht zu erhalten, einen ungeheilten Glauben an die Schuld zu "verkaufen".

    Es wurde nie ganz geklärt, was zuerst da war: Die Mafia oder der Vatikan...

    Die Amis hatten nach dem Krieg sowohl Vatikan als auch die Mafia auf ihrer Seite. Wird heute kaum anders sein....

    Davor war die römische Kriegskirche sich naütrlich nicht zu schade, nicht gegen die Vernichtung von 6 Millionen Juden zu "predigen".

    Vater, vergib uns und der römischen Kriegskirche, sie sind Opfer des Egos und können nicht aus ihrer alten Mafiahaut...

    Welcher Form von Gewissen folgen sie denn? Sie benutzen den Glauben und die Hoffnung dazu, die Menschen zu Sklaven des Egos zu machen.

    Sie wissen halt nicht, was sie tun. Sie tun nur so, als htten sie einen Draht zu Gott. Doch "ihr" Gott müsste ein behinderter, machtloser und gieriger Gott sein, der es in 2000 Jahren nicht gelernt hat, mit Geld umzugehen und für den Teilen keine Bedeutung besitzt. Diese Kriegskirchen sind ein Varrat an der Liebe und eine nicht liebevolle Kirche ist ein Widerspruch an sich. Von einem System, in dessen Kern eine Lüge wohnt, kann nur Lüge ausgehen.

    Ob Trump oder der Papst: Sie beten das Geld an, nicht die Liebe...

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