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Thema: Das Gehirn - ein Hochsicherheitstrakt

  1. #1
    Tochter aus gutem Hause
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    Das Gehirn - ein Hochsicherheitstrakt

    liebsemmel, ich weiß es, ganz ehrlich, auch nicht. das hirn des anderen ist doch ein hochsicherheitstrakt, in den man keinen einblick hat. ich halt mich halt an mein gefühl, da bin ich sicher, das kann vielleicht ein unerwidertes sein, aber was mich angeht und betrifft, so ists wenigstens klar und eindeutig.
    und aus dem heraus sprechen zum andern. den eigenen hochsicherheitstrakt öffnen. möglichst klar und nicht verschleiert. dann weiß der andere, also wenigstens schon einer von beiden, wie er dran ist.
    und keine spielchen, keine berechnungen, ehrlich aus dem eigenen gefühl heraus. samt zweifeln und schwankungen. die gehören ja auch dazu. genauso wie die volle bereitschaft zum scheitern. das ist zwar dann traurig und tut weh, aber der andre ist doch ein freier mensch. was willst denn mit jemand, der bei dir ist, weil du ihn dazu irgendwie gezwungen hast, am stärksten von allen an ihm gezerrt und jetzt hast ihn, ein willenloses bündel, das sich ergeben fügt. nene, wenn sich der andere dir freiwillig und gern und bis über beide ohren verknallt zuwendet, weil er aussich selbst heraus nicht anders kann und will - dann ists richtig. sonst nit.

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    Red face AW: Das Gehirn - ein Hochsicherheitstrakt

    liebe susanna, und nun endlich, meinen respekt möcht ich zollen zugleich auch meine bewunderung für dich, solch starkes klares wesen. die freiheit, die du meinst, ich liebe sie, allein, von berufs wegen, muss ich menschen ein-ordnen. s'ist ein ritt des teufels, ich weiß das wohl. wünschte mir sehr, im kopfe bilderfrei zu sein, im alltag ohne schubladen in welche ich die menschen stecke, des nachts ohne fassung, welche ich nicht verlieren möchte. beobachte die menschen, spricht eine stimme in meinem kopf, das tu ich, und bilde mir ein urteil... und wohl auch was drauf ein.
    drum, du gute, verneige mich vor dir.

    semmel

  3. #3
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Das Gehirn - ein Hochsicherheitstrakt

    na du guter, da dank ich schön :)
    will aber keine krummen buckel sehn!

    gegen die schubladen hab ich ja nix, hab allerdings nur zwei: meine und die andre. die andern menschen schau ich mir jeden tag neu an, gibts doch immer was neu zu entdecken. in jedem. da bin ich schon so oft erstaunt worden, im wechsel von ui und pfui "kicher", daß ich da keine kästchen hab, keine ranküne, keine nachtrage. da sind manchmal welche direkt beleidigt, so nach muster: der freund meines feindes ist mein feind, aber ich kann das irgendwie nicht. ich schau hin, seh was und verhalt mich danach. das macht vielleicht wankelmütigen eindruck nach außen, ist aber gegenwärtige stete ehrlichkeit. mein großter feind bin ich mir sowieso selbst. was also sollt ich da jemanden andern fürs gleiche verurteilen. soll ich ihn dort festzurren, wo er einmal war, ihm also die luft zum atmen, zum wachsen nehmen? nene - der entwickelt sich doch auch. mal so mal so weiter. der kern muß stimmen, die ehrlichkeit. dann passts schon und geht immer irgendwie weiter

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