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Thema: AfD-Ordner

  1. #51
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Richard
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    AW: Rechtspopulismus oder Nationalkonservatismus: die AfD

    Dieses Parteiausschlussverfahren ist überhaupt nicht der Ausgangspunkt meiner Erregung. Ob der Komiker in dieser Partei agiert oder nicht, ist für mich völlig unerheblich. Natürlich bezog ich mich auf die Rede vom 8. Mai '85, welche denn sonst. "Was hat Höcke Schlimmes getan?", "Er hat da nichts illegales gesagt" -genau, er ist ein Engel, und ich schreibe hier gerade jemanden, der ihm sein Wolkenbettchen zurechtschüttelt.

  2. #52
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Richard
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    AW: Rechtspopulismus oder Nationalkonservatismus: die AfD

    Zitat Zitat von der Freitag /16.02.2017 Beitrag anzeigen
    Zu den eher überraschenden Ereignissen gehört das Parteiausschlussverfahren gegen Björn Höcke, den Fraktionsvorsitzenden der AfD im Thüringer Landtag. Nach seiner skandalösen Dresdner Rede vom 17. Januar war es dem Vorstand der Bundespartei zunächst nicht gelungen, sich mit der erforderlichen Mehrheit auf diesen Schritt zu einigen. Höcke hatte polemisiert: „Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Gemeint war das Mahnmal des Judenmords. Es zeige sich darin der Gemütszustand eines „brutal besiegten Volkes“, dessen „Umerziehung“ weg vom Nationalsozialismus Höcke offenbar bedauert. Einen knappen Monat später war die Öffentlichkeit schon wieder mit anderen Themen beschäftigt – warum erinnert nun die AfD selber an den Fall? Sie kann nicht sicher sein, dass es ihr nützt.

    Ein Strategiepapier, das sich der Bundesvorstand im Dezember zu eigen gemacht hat, gibt über die Motive keinen hinreichenden Aufschluss. Man kann da lesen, dass die Partei bewusst auf Provokation und Verstöße gegen die „political correctness“ setzt, zugleich aber schon davon träumt, aus dem 20-Prozent-Turm ihres derzeitigen Wählerpotenzials auszubrechen und also auch „die Mitte“ für sich interessieren zu können. Das ist an sich kein unüberbrückbarer Widerspruch. Gerade Höckes Rede könnte das Exempel sein: NS-nahe Töne für den harten Kern der Anhängerschaft, für die Mitte dann die Behauptung, es sei nicht so gemeint gewesen. Indem Höcke hinterher beteuerte, für ihn sei Auschwitz und nicht das Denkmal die deutsche Schande, konnte er ziemlich erfolgreich vom eindeutig braunen Rest seiner Rede ablenken. Was war so anders, wenn die Parteivorsitzende Frauke Petry empfohlen hatte, das Adjektiv „völkisch“ in den deutschen Sprachschatz, statt die Flüchtlinge ins deutsche Volk zu integrieren? Und doch ist sie jetzt nervös geworden.

    Der Vorstand geht den Weg des französischen Front National. Dessen Gründer und erster Parteivorsitzender Jean-Marie Le Pen hatte Auschwitz verharmlost, seine Tochter, die jetzige Parteivorsitzende Marine Le Pen, ließ ihn deshalb aus der Partei ausschließen. Vielleicht hat sie nur Kreide gefressen? In diesem Fall funktionierte die Zuwendung zur Mitte, denn der Front National hat inzwischen um 30 Prozent Wählerzustimmung erlangt. Imitieren lässt sich das Manöver hierzulande indessen nicht – es müsste denn eine AfD-Vorsitzende geben, die Höckes Tochter wäre. Nein, in Deutschland bedeutet der Beschluss des Vorstands unmittelbare Spaltungsgefahr. Denn Höcke hat starken Anhang in den ostdeutschen Landesverbänden der AfD.

    Am wahrscheinstlichen ist, dass der Vorstand die Folgen der US-amerikanischen Wahl fürchtet. Donald Trump, der neue US-Präsident, wurde zunächst als Hoffnungsträger aller Rechtspopulisten begrüßt. Aber schnell hat sich gezeigt, dass er zum Bumerang werden könnte, oder es sogar schon geworden ist. Die Wählerzustimmung zur AfD ist in wenigen Wochen von 16 auf 12 Prozentpunkte gefallen – den erhofften Marsch in die Mitte der Gesellschaft kann die Partei erst einmal abblasen. Sie versucht zurückzurudern, aber nimmt man es ihr noch ab? Ist es schon so weit, dass alles falsch ist, was sie nur tun kann?

    Nicht einmal darauf, dass der Parteiausschluss scheitert, kann sie hoffen. Das wäre für sie noch erträglich: Der Bundesvorstand behauptet, Höcke entfernen zu wollen, und der macht einfach weiter. Das wäre Zweideutigkeit as usual. Der Vorstand meint vielleicht, er könne den Fall Thilo Sarrazin nachahmen. Dem SPD-Vorstand war es nicht gelungen, ihn ausschließen zu lassen, obwohl man ihm rassistisches Denken unterstellen kann und er jedenfalls von den „Werten“ der Sozialdemokratie weit abweicht. Aber Höcke ist nicht Sarrazin. Wenn einer es bedauert, dass Deutsche, die für Hitler gekämpft und gemordet haben, „brutal besiegt“ worden sind, ist die braune Linie denn doch überschritten. Wenn der Ausschluss parteiintern scheitert, wird es der AfD im Ganzen und auch ihrem Vorstand anhängen.


    Kommentare (5)
    Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 07/17.

  3. #53
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Rechtspopulismus oder Nationalkonservatismus: die AfD

    Ich habe mir die Rede auf youtube angehört und wäre interessiert, an welchen Stellen der FREITAG hier "braunen Rest" fixieren will. Da es offenbar an Belegen hapert, wird es nur behauptet, ein Nachweis bleibt der Journalist schuldig. Wie gesagt, ich bin bei solchen Kampfblättern immer skeptisch. Sie behaupten und behaupten, aber bleiben Belege schuldig. Ist aber trotzdem zumeist amüsant, was sie so schreiben. Und offenbar hat der Schreiberling auch kein Gefühl für die Doppeldeutigkeit unserer Sprache. Er verwendet das Wort "Judenmord" statt Shoa. Judenmord kann aber auch Mord von einem oder von mehreren Juden (an einem anderen) bedeuten. Es ist eine reziproke wie auch eine partitive Deutung möglich.
    Andererseits unterstellt er Höcke, daß er "Denkmal der Schande" auf das Denkmal münzte, nicht aber auf das, wofür das Denkmal stehen soll, nämlich die Schande, die sich die Deutschen auf ihre Seelen geladen haben, als sie aus rassistischen Gründen gegen die Juden vorgingen. Und genau das hat Höcke ja auch gemeint. Wer sich in der Welt umschaut, der wird in keiner Hauptstadt dieser Welt ein Denkmal finden, in dem sich das dort inhäusige Volk selber eines großen Unrechts zeiht. Man stelle sich vor: auf dem Roten Platz in Moskau stünde ein riesiges Denkmal zur Erinnerung an die Millionen Opfer, die Stalin systematisch umgebracht hatte; oder in Paris stünde gleich neben dem Arc ein Denkmal für die Millionen Toten, die Napoleon mit seinem unsäglichen Eroberungsdrang zu verantworten hat oder in London neben dem Buckingham-Palast eine Stele, die an britische Völkermorde in Indien, Afrika oder Nordamerika erinnern würde. Oder in Amerika stünde gleich neben dem Weißen Haus ein riesiges Denkmal zur Erinnerung an den politisch befohlenen Völkermord an 50 Millionen Indianern, denn nur ein toter Indianer...
    Die kommen da gar nicht auf die Idee. Aber wir Deutschen müssen auch hier wieder unser Alleinstellungsmerkmal in die Welt hinausposaunen und uns öffentlich geißeln, weil wir eben sozialer, lernwilliger, schlichtweg bessere Menschen als alle anderen sein wollen. Das Modell Deutschland. Das ist der gegenwärtige Nationalismus, eine Art Antinationalismus, der im Grunde das gleiche ist wie der angeprangerte Nationalismus einiger unserer Ahnen.

    erstellt von ntv:

    Parteichefin Frauke Petry will einem Zeitungsbericht zufolge das Grundsatzprogramm der AfD ergänzen und damit rechte nationalistische Strömungen aus der Partei drängen. Es solle eine Passage aufgenommen werden, in der es heiße, dass in der AfD insbesondere für "rassistische, antisemitische, völkische und nationalistische Ideologien kein Platz" sei, schreibt die Chemnitzer "Freie Presse".
    Einen entsprechenden Antrag hätten Petry und zwei weitere sächsische AfD-Politiker für den Bundesparteitag in zwei Wochen gestellt. Das Grundsatzprogramm soll demnach auch um diesen Satz ergänzt werden: "Das Bekenntnis zur deutschen Leitkultur ist verbunden mit der Erkenntnis, dass im Hinblick auf die Kulturleistungen anderer Völker kein Anlass besteht, den nationalen Gedanken zu überhöhen."
    Zuvor hatte am Freitag ein bekanntgewordener "Sachantrag zur strategischen Ausrichtung der AfD" von Petry für den Parteitag zu Aufruhr in der rechtspopulistischen Partei gesorgt. Petry zeigt darin zwei Wege für die AfD auf. Eine von ihr favorisierte "realpolitische Strategie" mit dem Ziel, die AfD mittelfristig koalitionsfähig zu machen. Und eine "fundamentaloppositionelle Strategie", die Raum lässt für "abseitige Meinungen und Standpunkte" auch "außerhalb des bürgerlichen Korridors". Nach Einschätzungen aus der Parteispitze will Petry mit dem Antrag eine Richtungsentscheidung über den künftigen Kurs der Partei erzwingen.
    Eine Spitzenkandidatin?

    Der zweite AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen zweifelte daraufhin in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Führungsqualitäten Petrys an. Die Einteilung in Realpolitiker und Fundamentalisten sei "konstruiert und keineswegs stimmig", sagte Meuthen in Richtung Petry.
    Trotz ihres tiefgreifenden Streits wollen beide Bundesvorsitzende an diesem Samstag in Essen gemeinsam die heiße Wahlkampfphase der NRW-AfD eröffnen. Spitzenkandidat bei der Landtagswahl ist Marcus Pretzell, der Ehemann Petrys. Nach Angaben eines Sprechers der NRW-AfD wollen Petry und Meuthen "auf jeden Fall" kommen.
    Wenn Petry mit diesem Antrag durchkömmt, wird die AfD über kurz oder lang in der Versenkung verschwinden. Begründung: eine Alternative darf sich keinen Paradigmen, die sie ununterscheidbar von den Systemparteien machen, aussetzen. Damit würde eine Keule geschaffen, die jederzeit gegen jede politisch nichtkorrekte Äußerung im Diskurs geschwungen werden könnte.
    Ich bin immer gegen paradigmatische Verbote. Ich liebe dagegen konstruktive Erklärungen. Wie wäre es mit einem Pro-Antrag, der da etwa lauten könnte: "Die AfD setzt sich für die allseitige Entwicklung der Regionen ein. Sie vertritt ein humanistisches Weltbild, das auf die bestmögliche Entwicklung aller Menschen hinzielt, insbesondere der Menschen im Arbeitsbereich der AfD."

    Mit einem solchen Pro-Antrag wird jeder Anti-Antrag, der auf Rassismus und dergleichen Unsinn abzielt, im Keim erledigt. Ich meine, ich muß nicht mit dem button "Schule gegen den Rassismus" wedeln Schule_ohne_Rassismus.svg_.jpg, wenn ich an meiner Schule kein Rassismus-Problem habe. Auch prophylaktisch nicht. Ebenso muß ich in meiner Partei nicht anheimstellen, daß ich von vornherein GEGEN etwas bin. Es sei denn, meine Partei hat ein Problem mit dem, wogegen sie angeblich sein soll. So oder so wäre es ein politisches Eigentor.

  4. #54
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Richard
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    AW: Rechtspopulismus oder Nationalkonservatismus: die AfD

    Nach "Kampfblatt" war eigentlich schon Feierabend. Hochsitzgewichse halt.

  5. #55
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Rechtspopulismus oder Nationalkonservatismus: die AfD

    Das ist keine belegte Argumentation, sondern nur Meinung. Wenn Du diese Form der Auseinandersetzung führst, werden wir hier keine Ergebnisse erzeugen. Zeige mir Belege im FREITAG-Artikel, die nicht Meinung oder Unterstellung sind und belegen, daß Höcke nationalsozialistisch argumentierte, dann nehme ich meine Unterstellung zurück, der FREITAG sei ein Kampfblatt, das Belege schuldig bleibt, nihilominus aber unterstellt und diffamiert.

  6. #56
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Richard
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    AW: Rechtspopulismus oder Nationalkonservatismus: die AfD

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Das ist keine belegte Argumentation, sondern nur Meinung.

    Richtig.

    Ergebnis? Halb Deutschland irrt, inkl. der Presselandschaft, der Robert hat recht und der Höcke ist eigentlich ein ganz netter Typ und seine Kumpels, wie zum Beispiel Götz Kubitschek, und die von der NPD auch? Sag mal, verarscht Du mich hier? "Nationalsozialistisch" Das Ergebnis ist dasselbe: Scheisse! Es ist einfach Scheisse, Robert! Aber Du hast ja das Video "gehört", aha! Ne, recherchiere mal, wo der feine Herr sich so rumtreibt, ehrlich.

    Und weg.

  7. #57
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Rechtspopulismus oder Nationalkonservatismus: die AfD

    War das jetzt die Argumentation? Versuch es mal mit Sachlichkeit! Nicht in jedem Ordner sind Meinung, Standpunkt, proletarische Überzeugung oder Gefühl gefragt; in diesem geht es um präzise Textarbeit. Die bleibst Du hier schuldig. Statt dessen Fäkalsprache und unzulässige Verallgemeinerungen ohne Beleg.

  8. #58
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Richard
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    AfD-Ordner

    imagesffgfgfggfg.jpg

    Artwork by Richard L.























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    Geändert von Richard (19.04.17 um 20:44 Uhr)

  9. #59
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    Zu diesem Thema konnte man gestern eine Reportage sehen, die so einige Schandtaten der Medien aufdeckte. So gaben zB hochrangige Medienvertreter (Chefredakteure) zu...dass sie bewusst Politik gegen die AfD machten und immer noch machen...sich dabei auch noch im Recht fühlen. Wer das Bildmaterial genau studiert wird feststellen, dass in keiner dieser linksverseuchten Redaktionen auch nur eine Person sitzt, die optisch vom Bio-Deutschen abweicht. Dort sitzt noch nicht mal ein Ali, Arztsohn aus Kusadasi, geschweige denn ein Mustafa, Ziegenhirte aus Anatolien. Diese Journalisten gehören zur Bildungs-und Kapitalelite und wohnen in Grunewald. Sie machen also Politik gegen eine Bewegung...deren Motive sie noch nicht mal im Ansatz kennen...und schon gar nicht verstehen. Im Moment ist die AfD noch keine Gefahr...aber irgendwann werden sie ihre Partei...ähnlich wie das Le Penn mit dem FN machte...entdämonisieren...auf über 20% klettern und unsre Politik mitgestalten - was sie indirekt heute schon tun.


    http://www.ardmediathek.de/tv/Report...entId=42212804

  10. #60
    Marianne D.
    Status: ungeklärt

    AW: AfD, go fuck yourself!

    Ist es ein Rätsel? Worum gehts? AfD, Ziegenhirten aus Anatolien. Eine Grafik, die frau nicht sieht..

    Cognac schwenk..

  11. #61
    Detlef Korngrab
    Status: ungeklärt

    AW: AfD, go fuck yourself!

    A(f)D erklärt die Welt.

  12. #62
    andere-dimension
    Status: ungeklärt

    AW: AfD, go fuck yourself!

    ...einer muss es ja tun - dann am besten doch derjenige, der (davon) eine (Vor) Ahnung hat

  13. #63
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Richard
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    Nicht eingeloggte User können die Grafik nicht vergrößern, deshalb weise ich darauf hin, dass dort die höchst lyrischen Worte "AfD smells like poop!" stehen.


    Spaß muss sein, sprach der Blasenstein, und schwamm in Petrys Milz hinein!

  14. #64
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    Petry hin, Petry her...Europas enthemmte Mitte ist nicht mehr aufzuhalten und wird von rechts die Politik der nächsten Jahre prägen. Muss man nicht unbedingt nach Venezuela schauen um zu sehen was Sozialdemokraten und Kommunisten anrichten...wir kennen das aus dem eigenen Land. Die masochistischen Einwohner NRW's werden dennoch wieder SPD wählen - denen ist einfach nicht mehr zu helfen...und entmündigen darf man sie nach unseren Gesetzen nicht.

  15. #65
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Inzwischen wurde das Gesetz geändert, ein AfD Alterspräsident verhindert.

    Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

    Ein alter, abgedroschener Spruch - aber immer noch wahr.

    Die Deutschen werden im Herbst Frau Merkel bestätigen, sie im Amt halten. 6,5 Millionen Flüchtlinge stehen aktuell vor den Toren Europas - diese Zahl wurde gerade gestern veröffentlicht. Nach der Wahl wird Frau Merkel die Toren wieder öffnen...und der Deutsche blöd aus der Wäsche schauen...sich sagen. "Wenn ich das gewusst hätte..."
    Allerdings; bei Rot/Grün wäre es, was das Flüchtlingsthema betrifft, noch schlimmer. Ein wahres Dilemma für die Deutschen. Es geht, wie so oft, um das kleinere Übel. Später wird sich dann, da bin ich mir sehr sicher, das kleinere als das größere Übel herausstellen - und die Deutschen das haben...was sie sich verdienten.

  16. #66
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    AW: Wahlomat

    Grundsätzlich finde ich es gut, dass die SPD in die Opposition geht...aber die Art und Weise bestätigt mich in meiner Meinung...dass die Parteien vor der Wahl zu Koalitionsaussagen gezwungen werden müssen und der Bürger entsprechende Optionen/Konstellationen auch wählen darf. Wie die SPD das jetzt macht...das empfinde ich als höchst undemokratisch...als Betrug am Wähler. Wenn man ohne Gespräche zu führen weiß, dass man nicht in eine GROKO geht...dann wusste man das auch schon vor der Wahl - warum sagt man es dann nicht auch VORHER schon dem Wähler? Solche Vorgehensweisen sind es u.a., die den Bürger ankotzen.

    Egal wie man zur AfD steht...sie wird zu einer Art Stresstest für unsere Demokratie - und das ist gut so. Wer über die Provokationen der AfD schimpft...der soll sich doch bitte die Anfänge der Grünen in Erinnerung rufen! Der einzige Unterschied heute: Die Provokationen kommen jetzt von rechts...und nicht von links. Und das wiederum ist logisch...bei einer linkslastigen Parteien-und Medienlandschaft. Auf den Kurs von Petry umzuschwenken wäre der sichere Tod der AfD...denn national konservativ können der rechte Flügel der CDU und die CSU besser...würde die AfD überflüssig machen.

    Ich hatte es schon vor zwei Jahren geschrieben: Der "Umgang" der Etablierten mit der Pegida-Bewegung führte zur Spaltung der Gesellschaft. Die Pegida demonstriert nun schon seit drei Jahren...und das FRIEDLICH! Man nenne mir ein weiteres Beispiel unserer Geschichte...wo das schon mal gelang?!? Die Linken schaffen es noch nicht mal eine Stunde friedlich zu demonstrieren - da fliegen schon von der ersten Minute an Steine. Aber diese Leute der Pegida wurden von Anfang an stigmatisiert, diskreditiert und als Rassisten beschimpft. Hätte man die (berechtigten) Sorgen dieser menschen ernst genommen...würde heute keine AFD im Bundestag sitzen. Sich darüber nun zu beschweren halte ich für heuchlerisch und für dumm.

    Natürlich wird die AfD irgendwann wieder gehen...sich selbst zerfetzen oder zerfetzt werden, aber im Nachhinein wird man sie als ein Aphrodisiakum unserer Demokratie in Erinnerung behalten. Die AfD muss erst noch "beweisen", dass sie eine undemokratische Partei ist...die Etablierten haben uns schon längst bewiesen...dass sie mit der Demokratie Probleme haben.

    Mir persönlich wäre es lieber gewesen es wäre auch ohne AfD gegangen, habe sie auch nicht gewählt...weil mir ihr Programm in großen Teilen nicht zusagt, aber scheinbar musste es so sein.

  17. #67
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    Ich lese hier immer "gespaltene Gesellschaft". Als ob es die vor 2014 nicht gegeben hätte! Unsere Gesellschaft ist immer schon gespalten gewesen, allerdings nicht nur in Gut- und Wutmenschen, sondern v.a. in Arme und Reiche, Liebe und Böse, Selbstdreher und Patrioten, Kreative und Denk-Gehemmte... Die Liste ist beinahe endlos.
    PEGIDA ist Ausdruck dieser Spaltung und wirkmächtig wie ein Katalysator. PEGIDA ist aber keine Ursache der Spaltung, die zudem keine Ost-West-Angelegenheit ist, wie mir aber von politischen Dumpfbacken in Talkrunden weisgemacht werden soll. Ich bin hier ganz bei Sahra Wagenknecht und ihrer Analyse der politischen Problemlage in der BRD: Wenn es den Systemparteien nicht gelingt, die Lebensleistungen aller Deutschen gegenüber einer wie auch immer gearteten Einwandererlobby zu präferieren und durchzusetzen, wird es bald auch im weichhirnigen Westdeutschland 20% und mehr für systemkritische Parteiungen geben, nicht nur für die AfD.

  18. #68
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    Das ist eine andere...neue Form von Spaltung - eine Art kulturelle Spaltung. Die Pegida-Anhänger sind weder arm noch abgehängt. Im Gegenteil...sie sind wohlhabender und gebildeter als der Durchschnitt der Bevölkerung...das haben Untersuchungen gezeigt. Die Medien haben einfach nur schlecht gearbeitet...nicht differenziert...Pegida, AfD, NPD, Der Dritte Weg, Identitäre Bewegung...alles in einen Topf geworfen. Klar gibt es Schnittmengen...aber das gibt den Journalisten nicht das Recht zu pauschalisieren. Viele Redakteure haben ganz offen zugegeben, dass sie bewusst (linke) Politik machten. Den Pegida-Anhänger ging es um die Islamisierung unseres Landes...um den Verlust unserer deutschen Identität. Nach Özoğuz gibt es die ja nicht - was ich von dieser Dame halte...das tat ich schon vor Monaten kund. In diesem Punkt stimme ich Gauland zu - nicht nur inhaltlich...auch den Wortlaut begrüße ich. Diese Frau ist keine Deutsche...auch wenn sie einen deutschen Pass hat und unsere Sprache spricht - das hat aber weniger mit ihren Wurzeln...sondern viel mehr mit ihrer Einstellung zu tun.

    Merkel betonte vorgestern ausdrücklich...dass sie keinen Anlass sieht an ihrer Politik etwas zu ändern - deshalb ist es nicht nur gut...sondern unverzichtbar, dass die AfD nun mit dabei ist.
    Gauland nannte es "jagen" - und genau darum geht es.

  19. #69
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    Frauke Petry und die konservative Sammlung

    Der Austritt Petrys aus der AfD-Bundestagsfraktion, bevor diese ihre eigentliche Arbeit aufnimmt, verstörte etliche AfD-Wähler. Von Wählerbetrug ist die Rede, von Überraschungsmanöver und Verrat... Tatsächlich? Sieht man einmal davon ab, daß sich Petry während IHRES Wahlkampfes sehr bedeckt hielt, zwar auftrat und Fragen der zuströmenden Besucher beantwortete, blieb sie doch merkwürdig unbedarft, beinahe unterkühlt. Parteischädigung durch die Parteivorsitzende?
    Das sehe ich nicht so. Sie wird ihre Politik nicht ändern und hat ihren Wahlkreis persönlich gewonnen, während ihre Partei weniger Stimmen erhielt.
    Die Parteienlandschaft der BRD muß seit Jahrzehnten mit dem ehernen Gesetz der Oligarchie kämpfen. Dieses kurz vor dem Ersten Weltkrieg entdeckte soziologische Gesetz besagt ungefähr das: politische Bewegungen neigen, sobald sie eine im politischen Diskurs wahrnehmbare Größe erreichten, dazu, statt politischer Basisarbeit vom Kopf her (Oligarchen) Pfründenpolitik zu betreiben, außerdem statt sachbezogener Auseinandersetzung mit den Ungläubigen (d.s. die politischen Gegner und das Wählervolk) eher eine Postensicherungspolitik zu betreiben, zudem schlichtweg die nur durchschnittlich Begabten an die Spitze zu spülen, die Lobbyisten zugänglich sind, aber Sachverstand und Klientelismus genug aufbringen können, um sich und ihre Anhänger überall dort unterzubringen, wo sie nicht nur gut versorgt, sondern auch weitgehend ruhiggestellt werden.

    Da dieses Gesetz alle bedeutsamen politischen Organisationen in einer parlamentarischen Demokratie betrifft, ist die Folge ein Stillstand der Gesellschaft, der nur denen nützt, die im Schatten politischer Prolongation ihre Geschäfte machen. Petry nun hat etwas Kluges getan und die AfD vor einem schnellen Tod aufgrund des ehernen Gesetzes der Oligarchie bewahrt. Bewußt oder unbewußt? Egal. Sie will statt dessen eine europäische Sammelbewegung ins Leben rufen, die dem Zeitgeist einer dezentralisierten und projektbezogenen Nichtpartei entspricht, deren Mitglieder sich allerdings einig in den grundlegenden Zielen sind: Bewahrhung einer europäischen Mentalität, Islamablehnung und weitgehende Demokratisierung der Gesellschaft (z.B. durch Volksentscheide). Sie wird damit viele Anhänger gewinnen, vielleicht sogar eine 5%-Bewegung sein. Zur nächsten Bundestagswahl.
    Petry hat allerdings UNrecht, wenn sie glaubt, daß sich der "gärige Haufen" namens AfD nunmehr zersetzen und zergliedern ließe. Falls es Meuthen und Freunden gelingen sollte, das anarchische Grundprinzip dieser Bewegung (was mir sehr gut gefiele, wenn es denn mal anarchisch wäre) mit Linientreue zum Programm zu verbinden, dazu Weidel und Gauland die Fraktion OHNE Fraktionszwang führen, dürfte sich die AfD nicht nur behaupten, sondern weiter wachsen. Die Systemparteien sind nämlich längst zu Erfüllungsgehilfen ihrer Parteiführer mutiert, werden also kaum Widerstand entgegenbringen können. Vielleicht gelingt dieser den LINKEN noch am ehesten, vielleicht schafft es die SPD, sich neu aufzustellen, vielleicht findet sich ein konservativer Kern in der Union, vielleicht können sich GRÜNE und FDP neu formieren. Vielleicht. Sicherer als die Zersetzung der AfD in ihre Einzelbestandteile scheint mir das nicht zu sein. Sicher scheint mir dagegen ein vorzeitiges Ende einer Jamaika-Koalition zu sein. Aber das gehört nicht in diesen Ordner.

  20. #70
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    In meinen Augen ist es die IDEE der SPALTUNG, die sich mehrt, wenn der Mensch ständig mährt. Blicken wir auf Spanien und die Abspaltungsabsichten Kataloniens, so spalten wir nicht nur kulturell, sondern vor allem emotional und mental durch die Idee, uns selbst von anderen abzutrennen.

    Wie beim kurdischen Referendum geht es um die Autonomie, in Spanien vorrangig der Autoniomie vom Elend der jeweils "Anderen". In einer objektiv betrachtet, vernetzen und verbundenen Situation kann dies jedoch schwerlich gelingen.

    Dass sich die Idee der Spaltung nun selbst spaltet, ist fast ein Treppenwitz der Geschichte. Was die Journalisten nicht verstanden haben, ist, dass sie stärken, was sie ablehnen. Das Universum kann irgendwie mit dem Wörtchen NICHT nichts anfangen. Jede Idee, leider auch die absurden, mehren sich, wenn sie geteilt werden.

    Nun werden wieder neue Opfer gefordert, der fehlerhaften Idee Zeit zu verschaffen. Die Ideen, die nun von der AfD in die anderen Parteiprogramme hineindiffundieren, sind jedoch Gedanken, die, nur in der Form verändert, immer die Absicht zur Spaltung des Ganzen in seine Teile verfolgt. Es ist die Idee, es ginge Katalonien (England u.s.w.) besser, wenn es anderen (alleine) schlechter ginge.

    Wie wurde es doch treffend gesagt: "Endlich wieder richtige Nazis im Parlament".

    Nee, wir haben die ganzen menschenverachtenden Gedanken immer nur in unserem Kopf mit einem Nutzen verbunden und daher blieb der Nazi in uns allen immer das EGO.

    Der Spaltungswille ist ganz eindeutig ein Ego-Wille.

    Waren es nicht auch viele "Staatsdiener", die AfD gewählt haben?

    Daneben: Wo ist der Unterschied zu "damals"? Heute heißen die Gauleiter Türkei, Libyen und Marokko und wir ziehen die ganze Nummer mal global auf...

    Der ganze Planet als SUPERGAU, vorher ist der deutsche Nazi nicht zufrieden.

    Als sie die Nazis damals abzulehnen begannen, bekamen sie danach statt 13 % schon 23. Wieder vier Jahre später über 30 und wir bekamen die Ermächtigungsgesetze. Nee, ich liebe die AfD jetzt lieber. Wären die abspaltenden Gedanken nicht auch Teil unseres Geistes, würden auch die linken Journalisten nicht so darauf anspringen und dagegen ankämpfen. Auf die "Argumente", die die "demokratischen" Parteien der AfD entgegenbringen wollen, bin ich schon mal gespannt. Denn WIR verfolgen seit spätestens Kohl eine Politik, die im Außenverhältnis genau dem Credo eines Mr. Trump folgt:

    Deutschland, Deutschland über alle Regeln dieser WELT. Es zählen das BIP und der Außenhandelsüberschuss. Wir sind niemals keine NAZIS im Geiste gewesen. Nur das Morden findet jetzt halt weiter weg statt. Doch wir sind nicht von den Wirkungen unserer Gedanken und Ideen getrennt, wir können die AfD, die Flüchtlinge, die Klimakatastrophe, die globale Sklaverei, die Ausbeutung nicht aus unserem Geist hinausprojizieren.

    So finde ich es ehrlicher, richtige Nazis im Parlament zu haben, als solche, die die gleichen Gedanken vertreten, sich aber anders nennen. Denn vorher müssen diese Gedanken ja in der CDU / CSU unterdrückt worden sein, wenn sie jetzt wieder ins geistige Reich "heimgeholt" werden. Wir waren niemals nicht NAZIS, wir haben nur so getan, als wären wir keine mehr.

    Ach ja, die Weiterentwicklung zu "damals" ist einfach die Privatisierung des Gedankenministeriums und die Möglichkeiten der technischen Überwachung. Die begrenzten Ideen sind die gleichen geblieben...

  21. #71
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Frauke Petry und die konservative Sammlung

    die afd ist weder rechtskonservativ noch rechtspopulistisch.
    sie ist liberal was nationale konzerne angeht, aber illiberal was internationale zusammenarbeit von konzernen angeht, siehe ihrer gegenhaltung zu den freihandelsabkommen ttip und ceta. sie ist aber nicht gegen die ausbeutung des afrikanischen kontinents, sowie die anderen parteien. sie sucht ganz eindeutig den deutschen konsumenten als anhänger. den konsumenten von afrikanischen waren zu spottpreisen, während in afrika menschen verhungern. so wie die anderen parteien.
    die afd ist weder demokratisch noch undemokratisch. für ihre parteimitglieder sind menschen so wichtig wie bauern auf dem schachbrett. so wie für jede relevante partei.
    die afd ist das wohl kulturell poppigst gewachsene parteiengebilde des neuen jahrtausends. die sind ja alles: verkünder der deutschen leitkultur und zugleich bewahrer und schutzengel vor der islamisierung des abendlandes, als ob die grenze zwischen orient und okzident keine fiktive wäre. als ob unsere religiöse und kulturelle identität nicht aufs engste mit allen himmelsrichtungen verbunden wäre.
    sie sind außerdem auch nicht links nur weil sie für das grundeinkommen sind, weil das grundeinkommen nichts per se linkes ist.
    sie propagieren volksabstimmungen, nach schweizer vorbild! gut für ein klientel hinter einer partei, wenn man seine macht zentralisieren möchte, sage ich.


    sie ist nicht populistisch, weil sie durch die blume ganz andere interessengruppen als das volk anspricht.
    sie ist nicht konservativ, weil sie sich von allen anderen parteien das opportunistentum eigen gemacht hat, und nur deshalb gewählt wurde.

    die afd hat keine richtung, keine konsistenz und keine zukunft. sie ist eine schlechte kopie von sonneborns truppe, denn ihr fehlt der satirische charakter.
    obwohl ich björn höcke gerne als clown eine rede auf meinem geburtstag halten laßen würde.

    gruß,
    saul

  22. #72
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    Was wir in Spanien beobachten ist eine "natürliche" Entwicklung - von Experten vor vielen Jahren schon genau so vorausgesagt....nicht nur für Spanien. Das hatten wir schon in Jugoslawien und werden es irgendwann auch in Italien eleben...wo sich Norditaliener lieber heute als morgen von den Süditalienern abspalten möchten. Da ist doch ein Europa nach Juncker und Macron eine Farce - aus einer Anti-Bewegung heraus hat sich sich die AfD gegründet...hat diese Partei ihre eigentliche Existenzberechtigung. Die AfD ist nicht gegen Europa, aber gegen einen europäischen Superstaat ohne nationale Kompetenten. Da stehe ich voll auf ihrer Seite...denn ein solcher Superstaat ist widernatürlich. Hätte nie gedacht, dass ich mal auf die FDP setzen muss...aber die hat diesbezüglich eine rote Linie gesetzt - und daran werde ich sie messen. Wir Deutschen schleppen doch sowieso schon die ganzen Schmarotzer mit durch, aber das scheint dem Macron nicht auszureichen. Der will, dass wir für die Reformen in Frankreich blechen...die Sozialkürzungen dort ausgleichen. Ein europäischer Finanzausgleich wird die rechtsradikalen Strömungen stärken und mittelfristig zu Kriegen führen. In Deutschland wird diskutiert ob wir mit 70 oder noch später in Rente gehen, während faule Süd-und inkompetente Osteuropäer im besten Alter die Eier schaukeln. Als ob es nicht schon reicht, dass wir per Anno 55 Milliarden für die Flüchtlinge in unserem Land bezahlen...und das auf Kosten unserer kommenden Generationen...die selbst keine Rente mehr bekommen...dafür aber die der Invasoren finanzieren dürfen.

    Die Wahlanalysen haben gezeigt, dass die AfD gerade in jenen westlichen Wahlbezirken sehr stark ist...wo es die meisten Ausländer und Flüchtlinge...wo es No-go-Areas gibt. Den Osten muss man gesondert betrachten, dort gibt es viele andere Gründe. Warum die AfD in Bayern sehr stark wurde liegt auf der Hand; dort kamen die Flüchtlinge über die Grenze und zogen in Hundertschaften durch Dörfer und Städte - für viele Bayern war das fast schon ein traumatisches Erlebnis...das sie nie wieder so haben möchten.

    Und zu Kohl: Eine seiner ersten Amtshandlungen war es Wackersdorf zu begraben. Auch in Sachen Migration war er ein vorbildlicher Europäer...was alleien schon das Beispiel Russlanddeutsche zeigt. Kohl war ein Patriot und Politiker der Mitte...stand aber keinsfalls in jener Ecke...wo ihn manche einst sahen und heute noch sehen. Klar ist jedoch auch, dass mit ihm das linke Gesocks nicht so mächtig geworden wäre wie es heute ist - das ist der "Verdienst" von Merkel...nicht nur weil sie selbst eine Linke ist...sondern weil sie alle Patrioten und Nationalisten der CDU (Koch, Merz +Co....) absägte - dies erst ermöglichte eine AfD.

  23. #73
    Stefan Görden
    Status: ungeklärt

    AW: AfD, go fuck yourself!

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Warum die AfD in Bayern sehr stark wurde liegt auf der Hand; dort kamen die Flüchtlinge über die Grenze und zogen in Hundertschaften durch Dörfer und Städte - für viele Bayern war das fast schon ein traumatisches Erlebnis...das sie nie wieder so haben möchten.

    Wieso benutzen Sie ein Wort mit militärischem Zusammenhang, um die Zahl der Flüchtlinge anzugeben? Wie demagogisch.

  24. #74
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: AfD, go fuck yourself!

    "Hundertschaft" ist auch ein Begriff aus dem Polizeiwesen - und gerade in diesem Zusammnenhang scheint er mir angebracht. Schließlich kann die Polizei nur noch in Hundertschaften solche Areas betreten...um sich dort gegen Hundertschaften zu behaupten.

    Wärst Du ein aufmerksamer Leser wüsstest Du...dass sich meine Kritik in erster Linie gegen die Politik....und erst in zweiter Linie gegen die auffälligen Flüchtlinge richtet. Dass diese nehmen was sie bekommen können...das ist doch klar - würde jeder so machen.

    Ich wünsche mir, dass die Gutmenschen irgendwann mal das gleiche Engagement zeigen...wenn es um deutsche Staatsbürger geht:

    https://www.mrn-news.de/2017/09/20/m...altigt-343410/

    Das ist vier Tage vor der Wahl passiert - und passiert jeden Tag in einer Stadt, in einer Gemeinde in Deutschland. Warum da vor der Wahl nicht drüber berichtet wurde...das liegt auf der Hand. Regional musste man berichten, da der Täter flüchtig war und man eine genaue Beschreibung von ihm hatte...man die Bürger also a. warnen musste und b. auf deren Mithilfe bei der Fahndung angewiesen war.

    13% AfD Wähler heißen nicht, dass 87% in allen Punkten ganz anders denken. Was die Flüchtlingsproblematik betrifft...sind gut die Hälfte der Bürger auf der Seite der AfD...deshalb muss man sie aber nicht gleich wählen.

  25. #75
    Stefan Görden
    Status: ungeklärt
    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    "Hundertschaft" ist auch ein Begriff aus dem Polizeiwesen - und gerade in diesem Zusammnenhang scheint er mir angebracht. Schließlich kann die Polizei nur noch in Hundertschaften solche Areas betreten...um sich dort gegen Hundertschaften zu behaupten.

    Gut, Sie meinen den Begriff bezüglich der Polizei, dann paßt es trotzdem nicht für die zahlenmäßige Angabe von Flüchtlingen, diese treten nicht polizeiähnlich auf.

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    Ich wünsche mir, dass die Gutmenschen irgendwann mal das gleiche Engagement zeigen...wenn es um deutsche Staatsbürger geht:

    https://www.mrn-news.de/2017/09/20/m...altigt-343410/



    Wo ist in dem Bericht fehlendes Engagement, von wem, zu sehen?

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