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Thema: Eris Ado (Streusalzwiese): Nahtod, Nachtod, Naturalismus (2016)

  1. #51
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Eris Ado (Streusalzwiese): Nahtod, Nachtod, Naturalismus (2016)

    Gibt ja nur zwei Möglichkeiten...entweder man geht ohne Bewusstsein in den Tod...oder ins Jenseits...dann ist es egal, was dort ist oder nicht ist...denn ich nehme es nicht wahr - oder man geht mit Bewusstsein ins Jenseits...die deutlich schlimmere Variante...denn ich glaube nicht, dass im Jenseits Fußball übertragen wird...es dort Münchner Hell oder Rumpsteaks gibt. Wenn Gott kocht, dann vegan. Das wäre also die reine Hölle. Wenn der Mensch etwas hoffen sollte...dann, dass es kein Leben nach dem Tode gibt.

    Das beste, das die Bibel-Märchenerzähler erfunden haben, das sind die 10 Gebote. Vielleicht die genialste Erfindung überhaupt, denn die jüdischen Gelehrten, auf deren Kappe die 10 Gebote vermutlich gehen, haben etwas geschaffen, das bis heute und überall auf der Welt gilt.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  2. #52
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Eris Ado (Streusalzwiese): Nahtod, Nachtod, Naturalismus (2016)

    a.d. schrieb:
    Das beste, das die Bibel-Märchenerzähler erfunden haben, das sind die 10 Gebote. Vielleicht die genialste Erfindung überhaupt, denn die jüdischen Gelehrten, auf deren Kappe die 10 Gebote vermutlich gehen, haben etwas geschaffen, das bis heute und überall auf der Welt gilt.
    Mir entgeht die Genialität der zehn Gebote. Überall wo Menschen zusammenlebten, musste es Regeln geben, die Mord und Diebstahl unter Strafe stellen. Gesetzessammlungen wie der Codex Hammurabi sind älter als die zehn Gebote.

    Die zehn Gebote gelten heute glücklicherweise nicht mehr.
    https://www.jugendopposition.de/lexi...ten-testaments

    Die ersten beiden Gebote wären ein Verstoß gegen die Religionsfreiheit, Gebot Nummer 3, also ein allgemein verpflichtender arbeitsfreier Tag für alle, wäre auch nicht gut, denn Krankenhäuser, Kraftwerke und so müssen am Laufen gehalten werden.
    Man muss seine Eltern nicht ehren.
    Ehebruch ist heute nicht verboten. Sexuelle Beziehungen gehen weder Staat noch Gott etwas an.

    Und was würde aus dem Kapitalismus, wenn man die Besitztümer des Nachbarn nicht mehr begehren würde?
    Geändert von Streusalzwiese (03.04.21 um 14:53 Uhr)

  3. #53
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Eris Ado (Streusalzwiese): Nahtod, Nachtod, Naturalismus (2016)

    Die Juden hatten seinerzeit über 400 Regeln für ihr Zusammenleben - die Herausforderung war es diese so zu verkürzen, dass man sie an zehn Fingern abzählen konnte.
    Begehren heißt; ich will das Auto des Nachbarn haben - und nicht; ich will auch so ein Auto haben, wie mein Nachbar eins hat. Auch im Kapitalismus ist es verpönt den Besitz des Anderen zu begehren. Als grobes Gerüst taugen diese zehn Gebote heute noch.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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