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Thema: spiegel, ich bin blind

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    spiegel, ich bin blind

    so, hier noch ein kleiner Text von mir... hoffe, ich höre was...
    Körperloses Tier,
    wasserlose Luft
    und Kissen ohne Federn
    und Ecken ohne Staub
    und Farbe ohne Licht
    und Fenster ohne Glas
    und Schränke ohne Türen...

    Spiegel ich bin blind...

    lou

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: spiegel, ich bin blind

    als gedicht möchte ich dieses tekstlein nicht bezeichnen, eher als reihung


    der anfang von etwas, zudem nicht stimmig; schau dir mal die zeile mit dem LICHT an :wasgeht?:

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: spiegel, ich bin blind

    "Farbe ohne Licht" kann ich verteidigen, wenn ich es nicht rein physikalisch lesen will. (Mein roter Pullover bleibt mein roter Pullover, auch wenn das Licht aus ist.) Allerdings ist Farbe ohne Licht was ganz anderes als Ecken ohne Staub oder Fenster ohne Glas.

    So wie einem körperlosen Tier etwas anderes fehlt als wasserloser Luft.

    Sich als Blinder in den Spiegel schauen, das hätte was. Aber das steckt nicht in dem Text. Schließe mich mit der oben genannten Einschränkung meinem Vorredner an.

  4. #4
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    AW: spiegel, ich bin blind

    uiuiui -
    nö, gar nicht.
    ist so erich fried, kein friede ohne taube.
    ich will rotz!

  5. #5
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    AW: spiegel, ich bin blind

    ein dialektischer gestaltungswille ist aber erkennbar und gipfelt doch schön in der nutzlosigkeit eines spiegels für einen blinden

    ... und über reihungen in gedichten streit ich gern. dafür! natürlich - da sie meinem inneren pointilismus ein sehr vielseitiges bild ergeben, was sich nicht mit dem auge am punkt, sehr wohl aber aus einiger entfernung ergibt. der deduktive lyrische weg sozusagen, der den verdichtenden ergänzt.

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