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Thema: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

  1. #1
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    Weihnachtsgruß

    Allen Freunden des gepflegten Wortes, die mich so geduldig ertragen, wünsche ich friedliche Tage.

    Auf dringende Empfehlung von Frau Hanne - auch von ihr die besten Grüße - entschuldige ich mich für allen weiberfeindlichen Unsinn, den ich übers Jahr verbreitet. O Ihr liebenswerten Weiber, Weihnachten ist nun mal das Fest der innigster Liebe...auf geht`s, ich kömme!

    Unterschwellig, Hannemann, an einer Entensülze werkend...von weiblichen Enten

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder
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    Alle Jahre wieder (I)

    Etwas Besinnliches zum Weihnachtsfest (wird wahrscheinlich erst nächstes Weihnachten fertig).

    Alle Jahre wieder ...

    Mein Name ist David Larner, und ich habe Angst.
    Ich schreibe diese Zeilen in der Bibliothek, während ich darauf warte, daß es draußen hell wird. Der Raum besitzt nur ein winziges, vergittertes Fenster über dem Schreibpult. Ansonsten bin ich von Regalen umgeben, die bis zur Decke mit Büchern vollgestopft sind. Ich liebe Bücher. Sie sind still, geduldig und voller Weisheit. Sie drängen sich nicht auf und sind auch nicht beleidigt, wenn man sich nicht mit ihnen beschäftigt. Sie sind meine Freunde, die einzigen.
    Heute ist der 24. Dezember, der Heilige Abend. Sie sagen, daß an diesem Tag der Erlöser geboren wurde. Ich würde ihnen gern glauben, genauso wie ich gern glauben würde, daß es einen Gott gibt.
    Dennoch ist dieser Tag von besonderer Bedeutung für mich. Es ist einer der wenigen Tage im Jahr, an denen ich dieses Anwesen verlasse.
    Ich habe diese Art der Gefangenschaft selbst gewählt. Der Erwerb des Hauses und die notwendigen Umbauten haben den größten Teil meines Erbteils verschlungen. Obwohl ich die Art und Weise stets verabscheut habe, in der mein Vater zu Vermögen gekommen ist (er spekulierte mit Wertpapieren und wurde durch die Verluste seiner Kunden reich), verdanke ich ihm meine finanzielle Unabhängigkeit. Wahrscheinlich hat mich nur der Zufall oder vielmehr die Ironie des Schicksals davor bewahrt, enterbt zu werden. Meine Eltern hätten allen Grund dazu gehabt, ich muß eine fürchterliche Enttäuschung für sie gewesen sein.
    Mein Haus ist mit einer Alarmanlage gesichert. Ich weiß nicht, wie sie funktioniert, aber die Firma hat mir versichert, daß nicht einmal eine Maus unbemerkt eindringen könnte, wenn die Empfindlichkeit entsprechend eingestellt sei. In der ersten Zeit gab es häufiger Fehlalarme, die mich an eine Geschichte von Mark Twain erinnerten: Ich tauschte die Alarmanlage gegen einen Hund, und den Hund erschoß ich. Mittlerweile haben wir uns jedoch aneinander gewöhnt, mein elektronischer Schutzgeist und ich.
    Sicherer fühle ich mich deswegen nicht. Es gibt keinen Ort auf der Welt, an dem sie mich nicht aufspüren könnten. Die Alarmanlage ist einzig Ausdruck meiner Paranoia. Ich versuche, die Mauern zu verstärken, obwohl ich weiß, daß der Feind längst in die Festung eingedrungen ist.
    Ich glaube nicht an Gott, aber ich bin überzeugt davon, daß das Schicksal jedes einzelnen Menschen vorbestimmt ist. Meine Bestimmung ist es, Angst zu haben.
    Ich könnte mir vorstellen, daß sich damals, kurz nach meiner Geburt, eine böse Fee über meine Wiege gebeugt und mich verflucht hat: „Du, David Larner, wirst dein Leben lang einsam sein. Du wirst keine Freunde haben, keine Familie und keine Nachkommen. Du wirst nichts besitzen außer deiner Angst. Sie wird dein Leben bestimmen, und am Ende wird sie dich töten.“ Natürlich ist das eine naive Vorstellung: meine Mutter, eine überaus mißtrauische Frau, hätte keinen Fremden auch nur in meine Nähe gelassen, aber wer sagt, daß böse Feen immer wie böse Feen aussehen müssen? Das Böse findet immer einen Weg. Vielleicht war es gar keine Fee, die jene verhängnisvollen Worte ausgesprochen hat, sondern Tante Carol – meine Großtante, die seit dreißig Jahren Trauerkleider trägt. Ich habe ihr nie getraut, obwohl sie immer freundlich zu mir gewesen ist. Allein die Tatsache, daß sie als einziges Familienmitglied verschont geblieben ist, macht sie in meinen Augen verdächtig. Aber ich bin vorsichtig und lasse mir nichts anmerken. Vor ein paar Tagen habe ich ihr meinen neuen Gedichtband geschickt. Ich habe ihn extra in Leinen binden lassen, um mich nicht für die miserable Aufmachung schämen zu müssen, mit der der Verlag meine Bücher unter die Leute bringt. Itzak Leibowitz, der Herausgeber, ist ein unverbesserlicher Geizhals, aber er mag meine Gedichte. Von dem, was er mir an Honorar zahlt, könnte ich allerdings nicht einmal eine Katze durchbringen, aber ich bin zum Glück nicht darauf angewiesen. Außerdem glaube ich auch nicht, daß sich meine Gedichte gut verkaufen. Es sind keine gewöhnlichen Gedichte, die von Liebe, Leid und Rosenblüten handeln, sondern zu Versen komprimierte Alpträume. Ich weiß nicht, weshalb Leibowitz sie mag. Möglicherweise schläft er nachts ebenso schlecht wie ich ...
    Der erste Gegenstand, den ich als Kind bewußt wahrgenommen habe, war ein Messer. Das Licht ist grell, und so sehe ich die kleine, spitze Klinge ganz deutlich vor mir. Das Messer bohrt sich in die Haut meines linken Oberarmes und hinterläßt zwei winzige Schnitte, aus denen Blut quillt. Die Wunden sind nur oberflächlich und schmerzen kaum, dennoch schreie ich, bis das Messer aus meinem Blickfeld verschwindet und das weiße Licht verlischt. Seither habe ich die Szene unzählige Male neu durchlebt, und das Gefühl des Ausgeliefertseins, der vollkommenen Hilflosigkeit hat mich nie mehr verlassen.
    Vor ein paar Jahren habe ich meiner Schwester Susan davon erzählt. Ich war ein wenig betrunken und hatte gehofft, daß sie mich versteht. Das war ein Fehler. Sie hat mich ausgelacht und gemeint, das sei die Pockenimpfung gewesen. Kein normaler Mensch bekäme von so etwas Alpträume. Leider hatte mein Schwesterchen danach nichts besseres zu tun, als mit einem Löffel gegen ihr Champagnerglas zu schlagen und das Ganze in Form einer kleinen, humoristischen Tischrede auszuplaudern. Damals habe ich Susan zur Hölle gewünscht. Manchmal ist man sehr leichtfertig mit seinen Wünschen. Ich habe nicht gewollt, daß ihr etwas zustößt...

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Alle Jahre wieder (I)

    Träge. Nachstellend. Unsinnlich. Kolorit vorhanden.
    Ansonsten ist ein Unwort.

    Gott ist. Zur Hölle wünscht, wer selbst an Hölle glaubt. Nichtglaubende schicken nirgendwohin, können mit begriffen wie Strafe nichts anfangen. Rechtsordnung setzt das Empfinden höherer Gerechtigkeit voraus.

    Schreib über was anderes!

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    Alle Jahre wieder (I)

    Gott ist. Zur Hölle wünscht, wer selbst an Hölle glaubt. Nichtglaubende schicken nirgendwohin, können mit begriffen wie Strafe nichts anfangen. Rechtsordnung setzt das Empfinden höherer Gerechtigkeit voraus
    Unsinn.

    K.

  5. #5
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    Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    Ja, ihr Lieben,
    alle scheinen sich doch auf das Fest der Liebe zu freuen und doch erfüllt mich der Gedanke daran mit Unbehagen.

    Warum?

    Wenn ich an das letzte Weihnachten denke, wird mir ganz mulmig, denn es war das zweitschlimmste von allen.
    Ich war eben nicht vorbereitet. Weihnachten sind die drei Tage im Jahr, an denen die Welt Kopf steht. Nichts ist normal, nichts so wie immer.
    Am Heiligen Abend stapfte ich nachts um 12 von der Familienfeier allein nach Haus, denn ich hatte keine Lust mehr, mich zu betrinken und zuzusehen, wie es die anderen taten.
    Unvorbereitet war ich auch deshalb, weil ich nichts zu Essen im Haus hatte und die Kneipen, in denen man sonst lecker essen kann, die unmöglichsten Öffnungszeiten hatten, weil ja schließlich Weihnachten war.
    Letzendlich landete ich auf dem Bahnhof, mit Boulettenbrötchen, Kaffee, einer Zigarette und einem belanglosen Gespräch mit einem Taxifahrer, der auch n Kaffe trank.
    Und überhaupt, alle Leute, die sagten, sie wären Weihnachten zu Hause, wollen es boykottieren, waren auch nicht da, sondern eben bei der Familie.
    Dabei kann Weihnachten doch so schön sein.

    Ich liebe Essen und ich mag Plätzchen backen und noch mehr mag ich Weihnachtslieder singen, dennoch entschloß ich letztes Jahr einmal mehr, Weihnachten im nächsten Jahr nicht zu feiern, sondern lieber zu flüchten.
    Doch wie es eben so ist, als Student hat man wenig Geld, dann traut man sich doch nicht wegzufahren, weil man ja in einer moralischen Zwickmühle steckt, denn man soll doch in Harmonie mit der Familie und so...
    Also doch hier bleiben, die Verwandten besuchen und Essen und Trinken. Aber ich habe mir auch etwas vorgenommen, ich habe mir, falls es doch über mich kommen sollte, schon Aufgaben gesucht, die ich erledigen werde, falls mir die Decke auf den Kopf fällt. Das sind vor allem Dinge, für die man sonst nie Zeit hat, wie Lesen oder Schönheitsreparaturen in der Wohnung usw...

    Tja, ich bin gespannt, wie es dieses Jahr wird, dieses Weihnachten, vielleicht wird es ja auch ganz toll...ich bin voller Hoffnung.....

    Ho,Ho, weigstens gibt es dieses Jahr einen Weihnachtsbaum, wenn auch nur einen aus Plaste, wegen der Katzenkinder...
    __________________
    Sandra

  6. #6
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    da wünsch ich dir aber schon, daß es ganz toll wird, Sandra und kann ja alles toll sein, wenn man mit den richtigen menschen zusammen ist oder in sich glücklich. und wenn die andern unbedingt streiten wollen, dann sollen sie, aber ohne uns!
    hier ists ganz unspektakulär, ich glaub, wir singen nicht mal. sitzen halt zusammen und unterhalten uns. jedes tier wird einzeln beschenkt - und das ist schon zum lachen. söhnchen liest die weihnachtsgeschichte, christkind trifft in der krippe ein. schenken tun wir uns eigentlich s ganze jahr was, also muß das nicht, aber wirds dann doch bißchen. ja, ein essen, was mach ich daß keine ahnung. jedenfalls sicher kein stress. zeit wird sein. für alle. geweihte zeit und nachtspaziergang mit den hunden. schnee hoffentlich. sterne und mond.
    für hunde hängt unten was am baum. also wird er mit schnüren befestigt und eh nurn kleiner. mehr könnt ich mit söhnchen nicht schleppen.
    mette wär schön (kempter-messe ist hier tradition), aber da dabei die hälfte zu hause bleiben müßte, gehn die lebewesen vor. beten könnma auch hier. ehrlich. dankbar. hoffnungsvoll und so

  7. #7
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    ich hab keinen blassen schimmer, was ich dieses jahr veranstalte. mette wär was. da böt sich der hamburger michl an. wenn schon, denn schon.
    einmal "stille nacht" mitgrölen wär schon was.
    aber ich komm am heilig abend erst aus der nachtschicht. bin ich meistens abends eh gaga. mal gucken.
    is halt ein geburtstag.
    der von jesus.
    später hammse ihn ans kreuz genagelt.
    deppen.
    (lebte da schon bush?)

    aber ich mag das.
    das ganze drumherum.
    wir schenken uns nix sondern spenden.
    irgendwohin.
    so bleibt das vorgefühl stressfrei und man kann genießen.
    den duft auf dem weihnachtsmarkt undso.
    letztes jahr hab ich 5€-scheine an obdachlose verschenkt.
    das war toll.

    ich glaub dieses jahr ist "leuchtfeuer" dran.
    so ein hospiz.
    dachte noch an ai, aber naja.
    da bin ich doch eher regional verbunden.
    obwohl mir die sache schon am herzen läge.
    attac wär noch was, aber jesus hat nun gar nix mit globalisierung am hut.
    öhem, dornenkranz.

    außerdem werd ich an letztes jahr denken.
    aber das ist eine andere geschichte.
    schön wars schon... .

    wo ist eigentlich eschnapur?

  8. #8
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    ja, so feiert jeder sein weihnachten auf seine weise...denke auch, alles wird gut und wenn nicht, verzieh ich mich in meine gemütlichen 4 wände und nehme mir den ersten von 5 bänden dostojewski vor, die ich zum geburtstag geschenkt bekam...zeit wirds...
    __________________
    Sandra

  9. #9
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    Schön zu lesen, wie es euch so geht an Weihnachten.

    Eines der vergangenen Weihnachten war der schlimmste Tag in meinem Leben... Da denk ich dann jedes Jahr wieder dran.

    Seid mein Vater ausgezogen ist und meine Eltern Weihnachten mit ihren jeweiligen Lebensgefährten verbringen, feiere ich nun schon zum zweiten Mal hier in meiner Wohnung, mit meinen besten Freunden. Dieses Jahr sind wir zu fünft, machen Fondue und singen sogar! Mit Klavier und Geige!!! Und eine besinnliche Andacht gibt's auch.

    Ist ganz anders als früher daheim - ich freu mich schon drauf.

    Sandra, ich werde bestimmt an dich denken!

    Lene

  10. #10
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    ach, lenchen, das ist schön...ich kenne das mit geschiedenen eltern, da wird weihnachten dann immer komisch, man ist ja mittlerweile alt genug allein zu feiern oder mit den jeweiligen familienteilen und so...
    wie fast jedes jahr bin ich pünktlich zu heilig abend am kränkeln...aber es wird schon wieder weniger...
    ich werde gleich ein paar geschenke einpacken und dann hoffen, daß es ein wenig besinnlich wird...
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    Sandra

  11. #11
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    ich fahre zu meinen eltern mit söhnchen. seit langem das erste weihnachten, das söhnchen wieder bei mir verbringt. sonst war er immer skifahren mit papa. meine eltern sind immer noch zusammen, während ich mich verteilt habe in alle himmelsrichtungen. bin gespannt, was söhnchen einmal wird bei diesem verteilungsmechnanismus. aber ich glaube, er wird ein guter.

    wünsche allen frohe weihnachten. ich mag das fest immer noch.

  12. #12
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    nun ist es nicht mehr zu übersehen.
    Weihnachten ist doch wieder gekommen.
    in allen Ecken des Forums lauern Geschichten.
    Pakete. Verse. Wünschungen.

    dann also auch von mir.

    Christkind

  13. #13
    rodbertus
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    fleiß und mühe - frohe weihnachten! fröhliche für die, denen das reicht.

  14. #14
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    Weihnachten ist nur dann ein plurale tantum, wenn man die Rauhnächte mit einbezieht. Eigentlich müßte es ja Weihnacht heißen, die Nacht der von vom Konzil in Nikäa, wenn ich mich recht entsinne, fixierten Geburtszeit des Heilands. Daß diese Nacht NICHT im Dezember gelegen haben kann, belegt Lukas in seiner Weihnachtsgeschichte, denn er redet im 2. Kapitel von den Hirten, die noch auf der Weide zu tun haben. Im Dezember konzentrierte sich deren Arbeit auch zur Zeitenwende auf den Stall, jedenfalls nicht auf die ungrüne Weide. Da war Winter, und das Vieh war im Stall. Nein, vielmehr war die Festlegung der Weihnacht auf den 24. Dezember/25. Dezember ein Entgegenkommen gegenüber den Arianern, mutmaßlich den Germanen, die ins christliche Missionsboot geholt werden sollten und sich das über deren Wintersonnenwendefestivitäten gut synkretisieren ließ.

    Ich bin kein schlechter Christ, wenn ich die Weihnachtsgeschichte, wie sie mir auch gestern wieder erzählt worden ist, schlichtweg nicht glaube, jedenfalls in ihrer sozusagen historischen Glaubhaftigkeit. Der Kern der Weihnachtsgeschichte ist ein ganz anderer, und diesen Kern glaube ich. Der Kern lautet: Gott hat uns seinen Sohn geschickt, um uns zu heilen. Er ließ ihn in einer Krippe zur Welt kommen, dem niedrigsten Ort, den man sich vorstellen kann, neben Tierdung und lediglich von deren Körperwärme am Leben gehalten.

    Der September war es wohl, in dem dies geschah, vielleicht Oktober, später nicht. 4 vor Christus, vielleicht 6, jedenfalls nicht das Jahr 1. Auch wurscht. Menschen irren sich so oft, was Zeitläufte betrifft. Ob sein Vater Jude gewesen ist, er in diesem Kontext instrumentalisiert worden ist, auch wurscht. (In Galiläa waren zu dieser Zeit bestenfalls 4% der Bewohner Juden.) Der Menschensohn, nicht der Sohn eines Juden oder Nichtjuden. Menschensohn!

    Mein Traum in dieser ersten Rauhnacht: Freiheit. Ich träumte mehrfach von Freiheit. Ich wachte auf und spürte dieses Wort als das, was mein Gespinst am ehesten träfe: Freiheit.

    Gut.

  15. #15
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    Der Traum von Freiheit kann kein "Gespinst" sein, sonst hättest Du Freiheit nicht mehrfach im Traum als "wahr" erlebt. Mag sein, in einem Traum steckt mehr Wahrheit als in unseren Gespinsten von "Realität". Wäre keine Freiheit möglich, wäre das Wort nicht wahr, das gesprochen wurde.

    In dem, was wir als Realität machten, scheint Freiheit unmöglich. In dem, was wirklich Wirklichkeit ist, ist es unmöglich, Freiheit jemals als abwesend zu sehen.

    Eine Frage zu den "Rauhnächten", in denen ich letztes Jahr auch ziemlich intensiv und klar erinnerbar träumte: Von wann bis wann gehen die eigentlich?

    Immerhin bin ich ja heilfroh, dass die Geschichte mit dem "Ausgießen des Geistes" wohl langsam Gestalt annimmt. Was wurde damals, unabhängig von den vorgenommenen "Anpassungen" wirklich begonnen, was jetzt die Blüte der Gaben bewirken könnte?

    Eine Psychologin erklärte gestern, wir sollten den Kindern ihre Illusionen von Weihnachten eher langsam "nehmen" und ihnen die Freude lassen. Für uns Erwachsene wäre es nicht gar so "schlimm" erkennen zu müssen, dass die Märchen des Konzils nichts an der geistigen Verbindung verändert haben, die an manchen Tagen und Nächten eben eine intensivere ist. Ja, da wurde einiges "angepasst" und an sich hätte uns die Wahrheit gereicht, "mehr" als die ganze Wahrheit sucht einzig das Ego. Da wir alle dem Ego unterworfen waren, verändert auch dieser Irrtum durch Irre-Tun die Wahrheit auf keinen Fall.

    Schön an Deiner Erfahrung ist jedoch, dass Du Freiheit als in Deinem Geist wirksam erfahren hast. Wenn das Wort wahr ist, das gesprochen wurde, dann ist Freiheit nicht nur möglich, es ist schlichtweg unmöglich, dass Freiheit jemals abwesend war. Sie war zuweilen nicht in unserem Geist spürbar, doch es ändert nichts an ihrer Existenz. Es wurde gesagt, dass die Zeit kommen wird, in der etwas Geist ausgegossen wird. Wenn es der Geist von wahrer Freiheit ist, sollte mensch mal "Danke" sagen. Wann, wenn nicht jetzt, wäre dies erwünscht?

    Ich dachte, die Rauhnächte gehen von nach Weihnachten bis zu den Heiligen Drei-Königen? Weihnachten sind doch eher die "Stillen Nächte", die der Weihe gewidmet sind. Der Einweihung in das wahre Wesen der Freiheit des Geistes. Das nächste ist dann immer, die Freiheit, die im Geist empfunden wurde, auch zu teilen und mitzuteilen. Unsere Märchen von der Unfreiheit können durchaus in Gegenillusionen berichtigt werden. Wenn es keine Unfreiheit gab, was wäre dann zu berichtigen, außer unseren Gespinsten aus einer Vergangenheit, in der uns das Ego von einem Irrtum überzeugte?

    So reichen wenige Erfahrungen, die Vergangenheit als unwirksam erkennen zu können. Wird der Irrtum der Unfreiheit des Geistes als Irrtum erkannt, sind die Folgen ihrer Wirksamkeit enthoben. Ohne Wirklichkeit keine Wirksamkeit, außer in selbst gewählten Träumen. Wenn der Geist eine Quelle hat, und der Geist, der von Freiheit träumt, sucht diese Quelle, dann ist der Traum von Freiheit kein Traum. Sie ist halt in unserem Geist, wo wir nicht danach Ausschau hielten. Dort konnte sie niemals für immer unentdeckt bleiben...

    Das Ausgießen des Geistes ist nicht mehr als die Feststellung, dass das Wort wahr ist und wir das sind, als was GOTT uns schuf. Nicht mehr und nicht weniger. Wie sollte Unfreiheit darin einen Raum finden? "Aufgezwungene Freiheit" wäre keine Freiheit, sie verlangt nach einer Entscheidung: Der Bereitschaft, uns als das zu sehen, was wir schon sind. Niemand ist nicht jetzt schon genau das, wonach die Seele im Außen noch händeringend sucht. Der Geist wurde schon ausgegossen, einzig dies zu bemerken kann scheinbar ewig dauern.

    Frohe und freie Weihnachten allERseits!

  16. #16
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    Gute Gedanken, Michael. Beruhigend. Ich glaube, daß ein in uns aufgehendes Wort tatsächlich auch das Tun beflügelt. Die frohe Botschaft. So sie aufgeht, tun wir etwas in ihrem Sinne. Denke ich. Fühle ich.

    Mein Freiheitstraum könnte also durchaus damit zu tun haben, könnte aber auch schlichtweg bedeuten, daß ich ein freiheitsliebender Mensch bin und das durch Tagesrestarbeit verarbeite.

    Die Rauhnächte sind meines Wissens nach zwölf, für jeden Monat des kommenden Jahres eine. Vom Dreikönigstag, dem Ankunftstag derselben, zurückgerechnet, müßte die Heilige Nacht die erste sein. Aber das ist nun wirklich nur Aberglaube. Andererseits, psychologisch gesprochen, spannt der Körper nach den Anstrengungen des Jahres zum Jahresausklang eben aus, streckt alle Viere von sich und gebiert Wunschkaskaden.

  17. #17
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    Ein anderes Weihnachten

    Es fing damit an, dass ich am 23. Dezember schon um fünf Uhr wach lag und nicht mehr schlafen konnte. Ein Traum hing mir noch nach, ein kleinerer Baum wuchs sich zu einem wahren riesigen Prachtbaum mit prall grün leuchtenden Blättern aus und da kam es mir wieder in den Sinn, dieser eMail-Verkehr mit der Top-Galerie in Stuttgart. Der Galerist hatte über meine Bilder gesagt, dass ich etwas könne, aber nicht in das Programm passe, dass die Bilder eher was für Graffiti seien. Daraufhin schrieb ich ihm, ich wolle meine Bewerbungsunterlagen wieder abholen, worauf er antwortete, ich solle der Galerie noch eine Chance lassen, der Chef wolle sich die Bilder noch ansehen. Jetzt war ich hellwach und dann tröpfelte es in mein Bewusstsein, ich würde ja heute mittag mit meinem Freund zusammen nach Berlin fliegen. In Berlin wollte ich drei Leute treffen, eine alte Schulfreundin, die Rosamunde Pilcher-Filme drehte, einen Professor an der Universität der Künste in Berlin und meine Galeristin. Im Bademantel setzte ich mich mit einem Ingwer-Zitrone-Tee und einer Zigarette an die geöffnete Terrassentür. Es war überhaupt nicht kalt, wieder ein Weihnachten ohne Schnee. Nachdem ich mich geduscht hatte, packte ich das Bild für den Professor an der Universität der Künste Berlin und das Weihnachtsgeschenk für meine alte Schulfreundin ein. Da ich in dem frühmorgendlichen Jetlag-Zustand nichts anderes zustande brachte, beschriftete ich die Bilder für meine nächste Ausstellung im neuen Jahr.



    Schließlich war es Zeit, zu meinem Freund zu fahren. Der Koffer war gepackt und trotz dem Ermüdungsbruch meines Fußes und der Lendenwirbelblockade in meinem Rücken, hievte ich das Ding in den Kofferraum. Bei ihm angekommen, bemerkte ich, dass er auf dem Sofa bei laut schepperndem Fernseher schlief. Ein Ballerfilm. Wie konnte er bei dem Krach nur schlafen? Ich schaltete den Fernseher leiser und forderte ihn auf, ins Bett zu gehen. Er hätte noch Zeit bis das Taxi käme. Widerwillig räumte er den Platz, auf welchen ich mich jetzt legte, um zu einem Film mit Hannelore Elsner und Mario Adorf zu zappen. Den Film musste ich natürlich mitten in der Handlung abbrechen, denn das Taxi kam. Also auf zum Hauptbahnhof. Dort setzten wir uns in die DB-Launch und er schlief sofort wieder ein. Ich rekapitulierte vor freudig die Reise. Mit dem Lufthansa-ICE nach Frankfurt, ab Frankfurt Business-Class im Flieger und wider rum mit dem Taxi zum Hilton am Gendarmenmarkt. Es würde etwas zu essen geben. Da bemerkte ich, dass mein Magen knurrte. Ich hatte den ganzen Tag noch gar nichts gegessen und stellte mir Rührei mit Speck vor bis mir davon ganz übel wurde. Schließlich sah ich auf die Uhr. Es war Zeit für das Gleis. Ich weckte meinen Freund, aber er war so langsam, dass es mir schon etwas seltsam vorkam. Trotz dem Rollkoffer, auf dem ich die Krücken, die ich immer noch wegen dem Übermüdungsbruch bei mir trug, balancierte, war ich schneller als er. Angekommen am Gleis ließ er mich einfach mit den Koffern stehen, wobei er murmelte, er müsse noch seine Zeitung kaufen. Ich sah auf die Uhr. Jetzt war es wirklich Zeit, zum Zug zu gehen. Ewig kam er nicht bis er dann doch auftauchte ohne seine Zeitung verkündend, die FAZ sei weg gewesen. Nun also, wir trabten zu Gleis 5. Dort war eine Anzeige, wo sich der Lufthansa-Waggon befand. Er meinte Sektion G, ich C und dann begannen wir zu streiten, denn ich war empört, dass ich mit samt den Krücken, dem Rollkoffer, meiner Lendenwirbelblockade und meinem Übermüdungsbruch noch mal so weit laufen müsse. Ich hatte den Zug im Rücken bei dem Streit. Dann sah ich auf die Uhr. Er auch. Und dann konnten wir es kaum glauben… der Zug rollte langsam mit einem leichten Geräusch an und fuhr vor unseren Augen davon. Zuerst sahen wir uns verdutzt an, um dann in Lachtränen auszubrechen. Die ganze Idee, Weihnachten in Berlin zu verbringen, er mit seiner Müdigkeit und ich mit meinen orthopädischen Problemen, war wohl falsch gewesen und dass der Zug einfach davon gerollt war, musste Bestimmung sein. Ärgerlicher weise hatte keiner von uns etwas eingekauft. Beide Kühlschränke waren leer. Ein Weihnachten auf Diät. Er sagte dann: „Wir gehen heute Abend zum besten Italiener der Stadt und lassen es uns gut gehen.“ Diese Option stimmte mich dann freudiger. Jedenfalls, als wir mit dem Taxi zurück bei ihm in der Wohnung ankamen, lief dort im Fernseher immer noch der Film mit Mario Adorf und Hannelore Elsner. Glücklich schaute ich den Film zu Ende, während er weitere zweieinhalb Stunden schlief. Danach gingen wir zu dem Italiener, wo wir mit Carepaketen für die Feiertage versorgt, 250 Euro liegen ließen.

  18. #18
    Klaus Norbert.
    Laufkundschaft

    AW: Ein anderes Weihnachten

    Das muß ein sehr langer Film gewesen sein, bei dem Ausflug zum Hauptbahnhof; ich wartete vergeblich auf eine Pointe.

  19. #19
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    Auch als leidenschaftlicher Anti-Christ bin ich aus zweierlei Gründen für die Beibehaltung der Weihnachtsfeiertage:

    An Tagen wie diesen (die Toten Hosen mögen es mir verzeihen)...versammeln sich Familien...deren Mitglieder ansonsten im ganzen Land oder in der ganzen Welt verstreut sind.

    An Tagen wie diesen...gehen viele Menschen in sich...horchen aber auch in andere hinein.

    Dass wir dies einer Religion zu verdanken haben...das ist mir dann auch egal..

  20. #20
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    An Tagen wie diesen (die Toten Hosen mögen es mir verzeihen)...versammeln sich Familien...deren Mitglieder ansonsten im ganzen Land oder in der ganzen Welt verstreut sind.

    An Tagen wie diesen...gehen viele Menschen in sich...horchen aber auch in andere hinein.

    Dass wir dies einer Religion zu verdanken haben...das ist mir dann auch egal..
    Es ist umgekehrt, AD. Die Kirche nahm sich das altgermanische Fest der Wintersonnenwende, das immer einige Tage nach der eigentlichen Wende am 21. Dezember begangen wurde und mehrere Tage dauerte, zum Anlaß, um dem Heiland symbolisch einen Geburtstag zu fixieren. Die Bibel gibt den 24./25. Dezember nicht her, weil doch Lukas als einziger einen ungefähren Zeitraum der Geburt Jesu fixiert (September/Oktober 4-6 v.Chr.) - und der schrieb das Evangelium auch erst einige Jahrzehnte nach Jesu Kreuzigung und hat Jesus nie kennengelernt. Die anderen Evangelisten schweigen sich über SEinen Geburtstag schlichtweg aus.
    Das war ein cleverer Schachzug der Kirchenoberen, im 4. Jahrhundert muß das wohl erfolgt sein, wahrscheinlich ist das Konzil von Nikäa. WEIL eben die Familien zur Wintersonnenwendezeit zusammenkamen und das Längerwerden der Tage feierten, seit Jahrtausenden in meiner Gegend, wie auch die Himmelsscheibe von Nebra und zahlreiche Heiligtümer (der Protogermanen) belegen, band man beides zusammen. Sinnträchtig. Das christliche Fest wurde diesen Feierlichkeiten subsumiert und drang allmählich mit dem Stärkerwerden des Christentums durch, verdrängte schließlich alle heidnischen Vorstellungen.
    In den letzten Jahren wandelt sich das wieder zurück. Heidnische Vorstellungen gewinnen ihre alte Kraft, esoterisch verbrämt. Das wird wohl noch einige Jährchen dauern, bis sich das kultisch im Volk manifestiert. Ansätze sind unübersehbar. Und manchmal entstammen sie einer Schnurzelmentalität - wie bei Dir.

  21. #21
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Renommee-Modifikator
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    AW: Weihnachten - Das Fest der Liebe oder Warum ich schon im September Angst bekomme

    Na dann lass es mich anders ausdrücken: Die Religion verwaltet, hegt und pflegt diesen Brauch...woher er auch immer kommen mag.

    Und zum Schnurzel: Wenn ich das Negative überhöhe und betone...dann ist das purer Pragmatismus...aber kein Abbild meiner inneren Einstellung.

    Ich setze das überhöhte Negative dem überhöhten Positiven entgegen. Wenn man Bahnhofsklatscher klatscht...dann hören die irgendwann auf zu klatschen. Und haben sie erst mal aufgehört zu klatschen...muss man auch sie nicht mehr klatschen.

  22. #22
    rodbertus
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    Rauhnächte

    In Rauhnacht 2 träumte ich von einer gläsernen Lehreinrichtung. In ihr waren Schüler und Lehrer. Die Lehrer waren jung, umme 24, und trugen auf der rechten Wange rötliche Verbrennungen. Alle waren sehr undiszipliniert. Ich mußte Ordnung schaffen und ein Mädchen, das sich nicht an die Bekleidungsvorschriften gehalten hatte, nach Hause schicken. Ich war amüsiert und unterrichtete Pascal. Eine Wette.

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