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Thema: Notizen Dezember 2004

  1. #1
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    Notizen Dezember 2004

    das glück ist eine leichte dirne, und weilt nicht gern am selben ort; sie streicht das haar dir von der stirne und küßt dich rasch unf flattert fort.
    frau unglück hat im gegenteile dich liebefest ans herz gedrückt; sie sagt, sie habe keine eile, setzt sich zu dir ans bett und strickt.
    ein textlein, das aufmuntern sollte...sowas bekommt man, wenn man auf die frage, was los ist, nicht antworten kann, weil man nicht weiß, ob man sich über sich, andere oder die böse, graue welt da draußen ärgert...

    so schnell verfliegt eine leichte winterdepression, wenn man hier ins forum schaut...die lyriker blühen auf, obwohl draußen garnix blüht, man muß doch schmunzeln und spürt beim lesen auch das positive bei dem dichtervolk...das freut...
    __________________
    Sandra

  2. #2
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    AW: Notizen Dezember 2004

    das hast du aber schön gesagt, Sandra
    und wer sitzt an frauenbetten?: herr laster und herr pflicht, jaja
    und was tun sie daß lebergucken! mazzaza padanu huhu!

    heute borges:

    (meinem begabtesten untoten fortsprecher, der meine worte nicht ernster nehmen solle, als die seinen)
    diesem klugen essay zur zeitlosigkeit, zur überzeitlichkeit wirklichen könnens, möchte ich eine marginalie anfügen.
    sie entstammt der ausführung meiner ficcion: "Menard, der autor der Quijote".
    man muss nicht, wie menard es tat, ein altes original noch einmal wortwörtlich erfinden, um mit denselben worten etwas "modernes" zu sagen.
    nein: es genügt durchaus, die neue technik menards auf das lesen anzuwenden: menards arbeit sozusagen wegzulassen und gleich - ohne umweg einer neu erfundenen moderne - das alte so zu lesen, als habe es ein moderner verfasst, mit all seinem wissen neu, aber wortwörtlich nach-emp-funden.
    ja, lieber autor, so zu lesen, als habest du den stoff, den du liest, eben erst selbst geschrieben.
    ich weiß nicht mehr, wie genau ich darauf kam, es muss wohl die ungeschichtliche gleichzeitige vorstellung der indischen philosophie sein oder aber auch Tl'ns aufspaltung von ursache und wirkung in unzusammenhängendes bloßes hintereinander - zeit spielt dabei jedenfalls keine andere rolle als die des schöpferischen selbst.
    mein heutiges lesen macht den alten autor zum modernen. indem ich ihn neu schreibe, selbst zum jetzigen zeitpunkt aber ein moderner - weil eben jetziger - b i n, ist er modern.
    alte texte, bei denen die neuerfindende lesung nicht funktioniert, waren - und werden - niemals modern sein können. die heutige sogenannte "moderne" war also bereits vor der Äneis hoffnungslos veraltet.
    s.s.s.s.
    (siempre su servido servidor)
    borges


    spiegel
    borges, übers. sus


    der ich den horror vor spiegeln immer noch kenne
    nicht nur den vor undurchdringlichem kristall
    hinter dem sich der todesraum öffnet zu all
    dem imaginären, das ich brechungen nenne

    nein, auch den wo ein wasserspiegel
    in weiter tiefe ein zweites himmelsblau
    nachäfft, dem manchmal hineinragt zur schau
    seitenverkehrt, ruckartig eines vogels flügel

    und den vor der schweigenden oberfläche
    aus fein gemasertem ebenholz
    in dem bis zur traumweiße einander verschmolz
    eine marmorwelle, eine rosenbreche

    heute - diesem endpunkt oft durchspiegelter jahre
    die ich unter mondphasen herumgeirrt
    zweifle ich, ob ein zufälliges schicksal mich verwirrt
    dass ich nach dieser spiegelfurcht verfahre

    spiegel aus metall, der damit maskiert
    den mahagonyspiegel, welchem dunstartig entblüht
    ein gesicht, das sieht und gesehen wird
    wie es sich aus eigenem abendrot in rauch verliert

    als unbegrenzt seh ich sie: elementare
    vollstrecker eines uralten paktes
    wie sie multiplikate der welt und des aktes
    der schöpfung schöpfen. schlaflos. fatale

    verlängern diesen erschütternden irrsinn von welt
    in ihre schwindelerregende spinnwebpracht;
    und manchmal beschlagen sie nah der nacht
    vom gruß eines menschen, der dem tod nicht gefällt

    uns bespitzelt kristall. wenn in den vier
    schlafzimmerwänden ein spiegel ist
    bin ich schon observiert. ein andrer ist.
    theaterdunst in waffen: ein morgenoffizier

    alles kommt vor und erinnert wird nichts
    in diesen spiegelkabinetten
    wo wir als phantastische rabbi-vignetten
    bücher lesen nach links, von rechts

    Claudio, einabendkönig und könig aus traum
    dass er aus traum ist, wusste ich erst
    an dem tag, als der schauspieler sein treuegeberst
    pantomimisch mimte im bühnenraum

    selten mag er träume, selten spiegel haben
    denn das übliche, abgedroschene rollenrepertoir
    aus seinem alltag ist zugleich reservoir
    dem tiefen feuer- und gaukelkreis, den brechungen graben

    Gott (gab mir zu denken) legt eine last
    in jede unzugängliche architektur
    die aus kristallmaserung des lichtes struktur
    aus traum die struktur des schattens macht

    geschaffen hat Gott der nacht als bewaffneten arm
    die träume. dem menschen zur einsicht, dass er selber
    eitle vergängliche brechung ist, spiegelbilder.
    deshalb schlägt kein spiegel alarm.

  3. #3
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    AW: Notizen Dezember 2004

    gestern elternsprechtag in der schule. 6. bis 11.klasse. für meine 9. und 11. klässler-kinder also ca 24 lehrer in zwei stunden, locker zu schaffen bei 5 minuten kurzgespräch - mehr brauchts auch nicht - aber vor jedem zimmer halbe stunde wartezeit. schaff ich also 4. die mütter und väter neben mir, in großer aufregung wegen der langen gespräche der anderen, bleiben selbst eine viertel stunde. naja, zeit ist nicht gleich zeit, denk ich mir: kaugummi beim warten - rast sie beim sprechen. daß meine kinder durchschnittlich schlecht aber gut zu haben sind, weiß ich ja (ihr brain hat nur ganz kleinen kreis für schule frei, ihr lehrer ist das leben), also mach ich paar auflockerungswitzchen und bin nach drei minuten draußen. die wartenden atmen auf. in der halle gibts schmalzbrot (frisch mit grieben: köstlich). und dann läuft mir - danke schicksal! - noch einer über den weg:
    es gäbe noch so viel zu sagen! sagt er errötend, blickt mir noch unsicher in die augen, dann sicher von dem dort gesehenen weg, und strahlt. jaja - es gibt keine unsicherheit. nur die ewigen spiele der götter mit uns menschen. in welchen dramen wir die protags sind, können wir uns nicht aussuchen. der freie wille kann nur dialoge gestalten. welche fäden dann abgeschnitten, welche erdbeben ausgebrochen, wir habens tatsächlich nicht in der hand. das schicksal verdreht uns die dialoge im mund. dennoch ist die seele eine konstante, quecksilbrig, aber konstant.

    die häusliche mannschaft ist mit dem bericht zufrieden. die kinder sollen sich mehr melden. auch wenn sie nicht aufgerufen werden. sie nicken lächelnd, wie zu allem, was lehrer sagen.

  4. #4
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Notizen Dezember 2004

    "Die Bestie bin ich" von Reinhard Kaul fertig gesetzt. Bei solchen Büchern werde ich den Verdacht einfach nicht los, daß der Autor da irgend etwas in sich befriedigte und das Buch eigentlich auf den Müll gehört. Andererseits ist auch das eine Artikulation des Lebens und verdient Beachtung.


    Ich bin da noch nicht mit mir im reinen.

    Buch kann für 10 € bestellt werden:Sandra.

  5. #5
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    AW: Notizen Dezember 2004

    heute mit töchterchen nur physik gelernt. weiß hier zufällig jemand, ob die erklärung stimmen kann, daß (einfache mechanik) auf der schiefen ebene sich die gewichtskraft G um grad die zahl des winkels der schräge vermindert?
    also im beispiel: G =300 N bei winkel alpha= 20 grad auf G (neigung) = 280 N (Newton)?? (morgen ist schulaufgabe)

  6. #6
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    AW: Notizen Dezember 2004

    für Paul
    ich schenk dir einen re-genbogen
    rot und grün und blau-au
    ich wünsch dir was, was i-ist denn das?
    jetzt weißt dus ganz genau-au

    ich schenk dir hundert sei-fenblasen
    drin spiegelt mein gesi-icht
    ich wünsch dir was, was i-ist denn das?
    nein - ich verrats dir ni-icht

    ich schenk dir einen luftballon
    er schwebt ganz leis empo-or
    ich wünsch dir was, was i-ist denn das?
    ich sags dir leis ins o-ohr

    ich schenk dir einen kie-selstein
    den ich am wege fa-and
    ich wünsch dir was, was i-ist denn das?
    ich schreibs in deine ha-and

    ich schenke dir ein ku-chenherz
    drauf steht, ich mag dich so-o
    ich wünsch dir was, was i-ist denn das?
    jetzt weißt dus so wie so-o

    (kinderlied von, glaubich, ralf zuckowski..?)

  7. #7
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    AW: Notizen Dezember 2004

    unverfänglich

    --------------------------------------------------------------------------------

    ich trage heut krawatte.
    solltest mal sehn.

    nun gut,
    überm rollipullover ein büschn komich.

    aber egal.
    wenn ich schon mal ne krawatt, wat?

    is von mein liebs schwesterlein.
    is neuropsychologin.

    tolle familie.
    toll-haus...

  8. #8
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    AW: Notizen Dezember 2004

    das tät ich gern sehn!
    rollisch mit krawatt.
    bist immer schön!
    seh mich nie satt.

    hast auch ne mütz
    vom guten stoff
    und warme handschücherl
    dasd nit frierst, hoff

    ich und stick dir
    ein taschentücherl
    mit "nie frier!" und eim großen ofen
    mit holzkohlen vor den dahinteren rosen

  9. #9
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    AW: Notizen Dezember 2004

    liebe du,
    bist mir gar häkel.

    freu mich, (kind)
    dann räkel.

    hin und her und
    auf und ab.

    siehe da,
    der wort verbund:

    ich ahnte, schwester,
    ich wage kund?

    klingt scheisse, suz,
    egal -

    ich danke dir,
    all zu mal...

  10. #10
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    AW: Notizen Dezember 2004

    scheiße ist bloß
    daß ma uns nit sehen
    statt mal durch den dunklen
    wald zu gehen
    über hügel und felder im
    winter schnee
    mei! des wär schee!
    da prusten wir wolken in die luft
    und spielen verstecken und fangen
    und wohin wir sonst noch langen
    dann gehn ma zum wirt
    im alten dorf
    und sitzen uns dort in die eck
    vom dicksten kamin
    und lachen und schweigen
    brauchts ja dann keine worte
    hat man orte ...

  11. #11
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    AW: Notizen Dezember 2004

    oui,
    hat man.

    pforte wie auch
    wort man.

    hie und
    da und

    danieden.

    ich trage heut krawatte.
    solltest mal sehn.

    nun gut,
    überm rollipullover ein büschn komich.

    aber egal.
    wenn ich schon mal ne krawatt, wat?

    is von mein liebs schwesterlein.
    is neuropsychologin.

    tolle familie.
    toll-haus...
    soll auch.

    hißckks?.


    daahhin?...

  12. #12
    Kurzvormabschussiger
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    heppy peppy Pauli

    lieber paul,

    alles gute von mir.
    ich hoffe, die schneefischlein singen dir ein schönes lied...und tanzen mit dir die dachgeschoß-polka

    paula

  13. #13
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    brennende fische

    lieber paul,

    alles gute zu deinem ehrentag. möge auch in deinem künftigen lebensjahr der himmel voller zwiebel hängen!

    nastrowje!

    schnobs

  14. #14
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    heppipeppy... ja...

    Paul zog einen Fisch aus dem Wasser.
    Er hielt ihn hoch. Betrachtete ihn eingehend.
    Silberglänzend stand seine Silhouette gegen den Himmel.
    Paul lächelte. Ein ganz feines Lächeln.
    Die Zeit war gut.
    Er legte den Fisch aufs Wasser.
    Stieg auf.
    Kleine, ganz kleine Wellen umspielten sie.
    Paul und den Fisch.
    Die Wellen wurden größer.

    Alles Liebe,
    Tigerlilie

  15. #15
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    Mann im Koma

    hier ist ein mann gestorben. er lag drei jahre im koma.
    seine frau. hat ein abgeschnittenes lachen.
    ihre finger tanzen.

  16. #16
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    AW: Notizen Dezember 2004

    ich war heute beschämt. fuhr mit einer wildschweinkeule heute in der u-bahn nach hause. ein geschäftspartner hatte sie mir geschenkt, der hatte sie wiederum von einem kunden geschenkt bekommen, der die sau vor zwei tagen in der hohen tatra geschossen hatte. aus der geschäftsfreundschaft willen habe ich das geschenk angenommen. in der u-bahn beobachtete ich dass mich die leute misstrauisch, verängstigt und voller befremden ansahen. ich spüre sowas sofort. weil ich eher ein mensch bin der positiv herumschwingt.

    später merkte ich, dass sich aus der plastiktüte, in welcher ich die keule übernommen hatte ein blutiger knochen mit fleischfetzen seinen weg ins frei gebohrt hatte. der knochen sah einem menschenknochen nicht unähnlich. das war mir dann schon unangenehm.

    schnobs

  17. #17
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    AW: Notizen Dezember 2004

    dieses ewig hintenrum geklatsche. das haß ich auch. da hattest ja noch glück, daß du überhaupt erfahren hast, was dich betrifft. ich find das noch viel blöder, wenn man nur spürt, daß intrigiert wird, und die dunklen anspielungen sich häufen, aber keiner sagt einem was. dabei wäre das viel zielführender und der kürzeste weg, die sache aus der welt zu schaffen, egal was es ist. kann man doch sagen, legt jeder seine karten auf den tisch und man spricht sich aus. aber so wächst irgendwas wie ein geschwür immer größer und macht erst dadurch die sache zum problem. mit demselben kraftaufwand hätte man gleich an der lösung arbeiten können.

    apropos kraft: töchterchen kriegt natürlich genau die schulaufgabe mit der schiefen ebene. aber steht nicht da: schiefe ebene, sondern: skifahrer am hang, gewicht 80 kg, mit welcher kraft muß man ihn raufziehen? da hat sie dann nix wiedererkannt...

    ahja, heute kiefernorthopäde, heißt? richtig! muttern liest focus.

    also diskussionsfrage stell ich mal rein ...

  18. #18
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Notizen Dezember 2004

    Es ist ein Gefühl der Konklusion von Himmel und Erde, wenn ich einen sonst rüpligen Siebzehnjährigen verschämt "Antigone" von Sophokles an der Bushaltestelle, wo er auf seinen Bus wartet, wegpacken sehe, auf daß ich ihn auch gar nicht dabei erwische, wie er antike Frauenpower konsumiert. Und noch bedenklicher ist es, wenn Jungs mit "Böhse Onkelz"-Hemden und Bomberjacken partout nicht darauf verzichten wollen, gemeinsam den Chor im Stück zu zelebrieren. Ernsthaft, nicht hohnepiepelnd.

    Es sind dies nur Momentaufnahmen, aber irgendwie sind die Jugendlichen von heute anders als vor noch zehn Jahren.

  19. #19
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    AW: Notizen Dezember 2004

    schlecht geschlafen, besser schlecht aufgewacht, obwohl gut eingeschlafen...
    nur traum oder wirkliches? schlechte gewissen plagen mich...für dinge von vor langer zeit, jugendlicher leichtsinn usw....ist das noch wichtig?
    glaub ja nicht an gott, aber an eine art gerechtigkeit: alles böse was man tut wird irgendwann bestraft, da helfen auch nicht tausend gute taten als ausgleich...
    grumeligundkopfwehleidigdreinschau...
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    Sandra

  20. #20
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Notizen Dezember 2004

    die wirklichkeit formt sich aus sein und war und ist
    wie sonst könnte ich das knacken hinter deinen schläfen hören

  21. #21
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    AW: Notizen Dezember 2004

    so kinners, das war ein äußerst beschau- und besinnlicher heiliger abend.
    bin dem heilig auf jeden fall gerecht geworden. der ganze tag eine zeremonie.
    war gar in der kirch und lauschte orgel- und trompetenklängen. leider stehen die lutherischen nicht so auf weihrauchduft. das vermisste ich dann doch. holte ich in meiner mansarde nach und beräucherte jeden winkel.
    stank wie die pest und hätt ich gelüftet, wäre die feuerwehr angerückt.
    herrlich!
    lachs war lecker und ich kann mich kaum noch regen.
    nun lächelt die möndin beinahe drall, die kerzen schwummern, die schatten tanzen und ein freund schenkte mir ein schiff... . (ein set war das, ein schiff, ne buddel rum und ein rasierwasser a la old spice - großartig!).
    jesus, wenn das immer so wär... .
    an der wand lilienschatten - noch sind sie verschlossen.
    rachmaninow haut in die saiten.
    heilig...

  22. #22
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    AW: Notizen Dezember 2004

    auch nicht schlecht.
    die bachmann.

    kundet gar wohlgemut.
    und blut.

    und der herr celan sprang in die seine?
    paule?

    hm.

    vezwicktes zweisames deucht.
    blau allemal.

    IMMERHIN ein ander mal...

  23. #23
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    AW: Notizen Dezember 2004

    übrigens: ich find es voll doof...weihnachten und neujahr und die zeit dazwischen ist die unproduktivste und wirtschaftlich unökonomischste zeit des ganzen jahres...mit allem und überall muß man bis nächstes jahr warten...
    aber was wäre die lösung? weihnachten oder silvester/neujahr abschaffen oder zusammenlegen? sicher nicht, zumal das tage sind die vom datum abhängig sind...
    tja, dann heißt's wohl warten und nächsten jahr schlauer sein und alles vor weihnachten vorbereiten...
    __________________
    Sandra

  24. #24
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Notizen Dezember 2004

    Was ich schon immer ahnte, wahrscheinlich habe ich es mit der Muttermilch eingesogen, nun wurde es Gewißheit: Halle ist der Nabel der Welt! Ich besuchte im Landeskundemuseum heute eine Ausstellung - http://www.archlsa.de/himmel/start.htm - zur Himmelscheibe von Nebra (liegt ein paar Kilometer südlich von Halle). Die Argumentationslinie der Vitrinengestalter war in etwa so: Das heutige Mitteldeutschland saß wie eine Spinne im Netz. Sämtliche Verbindungswege von Nord nach Süd und Ost nach West kreuzten sich hier. Hier gab es Salz, Gold, Kupfer und Zinn. Was brauchte man in der Bronzezeit mehr! Die hiesigen Fürsten besaßen eine ungeheuerliche Macht, die sich in riesigen unterirdischen Gräbern manifestierte. Und man kann hier das Alter der Gräber aufs Jahr bestimmen: 1942 vc. Die Funde in den umliegenden Gegenden (Frankreich, England, Holland, Westpolen, Schweiz, Italien...) sind Jahrhunderte jünger. Die Macht ging vom mitteldeutschen Raum aus. Auch sind die Grabbeigaben hier ungleich prächtiger und mannigfaltiger.


    Na bitte! Wenn das keine Kompensationshandlung ist.

  25. #25
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    AW: Notizen Dezember 2004

    42 is da wo stalin den charms über die klinge hüpftete.
    aber das nur am rand.
    amälie kömmt im fernsehen -
    oh, wie schön!
    was kauft se sich beim gemüsehändler?
    nichts.
    schuhgröße 42.
    er.
    wenn ich groß bin, werd ich französicher pirat.
    don quixotte, por favor...

    amälie hat nen mund wie eine möwe.
    nur röter.
    und augen wie ein rab.
    schwärzer.
    außerdem geht sie ganz komisch,
    aber naja, bei dem schuhwerk.

    eigentlich wollt ich was ganz anderes sagen.
    aber hab ich vergessen.

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    Von aerolith im Forum Notizen-Ordner
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