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Thema: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

  1. #1

    Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Fort Mc. Money: Weltklima oder Shell?


    https://secure.avaaz.org/de/shell_drilling_loc/?cbBwsjb


    Kam vorgestern die Info Flutwelle über eine wirklich grundlegende Entscheidung in mein Bewusstsein herein. Die Frage, die damit gestellt wird, lautet:

    Geld oder Leben?

    Shells unverstandener Eigennutz, also Geld, oder globale Kohärenzbildung zur Bewahrung unserer Chancen, mit diesem Planeten noch eine Weile durchs All zu düsen und dabei zu leben.


    Warum wir diese Ja / Nein Entscheidungsbäume nur Blindflug nennen können, liegt in der irrationalen Natur des männlichen Expansionsbestrebens begründet. Unter einem allseits akzeptierten Wachstumsparadigma ist es logisch, nun auch die Arktis opfern zu müssen, um Shell finanziell nicht im Regen stehen zu lassen. Wenn, dann, sonst – Verknüpfungen, bei denen „dann“ schon ausgeblendet wird und das „sonst“ daher keine Rolle mehr spielt. Ein rationaler Trugschluss, der zur emotionalen Belastung wird, gelingt es dem Gehirnbenutzer nicht, eine Bedeutung in diesem Schwachsinn zu erkennen. Was bedeutet es also, die Arktis zu opfern und dem Profitstreben eines Konzerns nachzugeben und dabei die Zivilisation einfach aufzugeben? Aufzugeben, weil wir die Frage nach dem „Sonst“- Zweig niemals stellen. Was wäre ansonsten möglich, nötig und sowohl rational – als auch emotional tragbar? Was setzt eine aufbauende und heilende Ursache, was verströmt den Geruch von Pestilenz und erfordert zunehmende Resilienz?


    Die (Kompensations-) Energie, die zur Bewältigung des psychosozialen Stresses solcher Informationsgehalte aufgewendet werden muss, ist Ursache der abbauenden Wirkungskaskaden. Die nutzlose Energie, die im scheinbar nicht hand-hab-baren Konflikt gebunden wurde, kann alternativ bei der Auflösung der Zielkonflikte für „(aufbauende) Sonstige-Zwecke“ verwendet werden. „Sonst“ mit ausreichender mathematischer Sicherheit zu erkennen, benötigen wir einen globalen Betrachtungsmaßstab, einen Soll-Ist-Vergleich von Ursache und Wirkung und dafür einen bestimmten Ziel- und Zeitkontext. Einen Kontext, der signalisiert, was ein Ja zu Shell und ein Nein zur Arktis im Zeit- und Zielkontext für (die Autonomie der autonomen Selbstregulierungsfähigkeit) des planetaren Lebenssystems bedeutet. Ein Ja zur Arktis (Entscheidung für die Ökologie) und ein Nein für Shell (Entscheidung gegen das Wachstumsdilemma) bedeuten den Zusammenfall des bisherigen ökonomischen Systems und im Zusammenbruch des globalen Versorgungssystems ist wiederum ein ökologisches Chaos enthalten. Alternativlosigkeit entsteht, wenn der „Sonst-Zweig“ nicht untersucht wird, weil wir „Sonst“ nicht für möglich halten. Sowohl Ökologie als auch Ökonomie wurden fragmentiert und in ihren Unter-Ebenen betrachtet, die Gesamt(ab)Sicht ging verloren.


    Das Rationalprinzip kann nur umgesetzt werden, wenn die Folgen des Handelns in einen definierten Kontext gebracht werden. „Rational“ ist dabei als die möglichst effektive Verwendung knapper Energien und Ressourcen mit dem Ziel einer wert- und nutzenstiftenden „Ressourcenver-wert-ung“. Ohne den Wert zu bestimmen, den die Arktis für die Zukunft hat, können wir den „Barwert des Abbaus“ nicht mit dem globalen Schaden vergleichen. Jede Rationalität lebt von ausreichender kausaler Wahrscheinlichkeit über den Eintritt von Entscheidungsannahmen, die einer scheinbar rein rationalen Entscheidungsfindung zu Grunde liegen. Shell selbst hat die Wahrscheinlichkeit, dass keine Schäden auftreten werden, als gering eingestuft; und ihre negativen bisherigen Erfahrungen, unter diesen extremen Bedingungen, unterstreichen die noch unerkannten Gefahren eines, angesichts des Ölpreisverfalls, betriebswirtschaftlich höchstwahrscheinlich ohnehin nutzlosen technologischen Grenzganges. Würde ein globaler, ökonomischer Nutzen mit einem wahrscheinlichen Schadensersatzszenario abgewogen, wäre es unwahrscheinlich, diese Entscheidung (den Investoren und ihren Versicherungen) als rational begründbar „verkaufen“ zu können. Es lässt sich nur verkaufen, blenden wir die langfristigen Schäden eines kurzfristigen Erfolges aus, indem wir gar nicht berechnen, welchen Einfluss unsere Entscheidungen auf den Zukunftshorizont des Gesamtsystems haben wird. Wenn wir keinen Planetenwert definieren, hat der Planet keinen Wert (in den Bilanzen der Konzerne, den Staatshaushalten, beim IWF und der Weltbank). Ohne eine kausale ökosoziale Zielvorgabe ist kein Rationalprinzip umsetzbar, da ein Soll-Ist-Vergleich unmöglich wird, wenn kein Soll-Zustand existiert. „Vergeben wir uns, denn wir wissen bisher nicht, was wir tun.“ Diese inhumane Humanismus, der im verbogenen, bigotten, dichotomen und geheuchelten Gender-Wahnsinn seine soziologisch dem Lügengeist geschuldete Fortsetzung findet. Gesundheit wäre der Tod für das goldene Kalb. Hat irgendjemand diesem goldenen Kalb mal in die Augen gesehen? Lebt es noch? Oder beten wir ein totes Kalb an?


    Ein Sonst-Zweig der Entscheidungsfindung

    Es nutzt uns nur, was dem Leben auf dem Planeten nutzt und daher Lebensqualität erhält und stärkt. Ein dauerhaftes und zwanghaftes, gleichsam qualitätsloses, rein quantitatives Expansionsverhalten eines Untersystems der Zivilisation, innerhalb eines gekoppelten und verbundenen Gesamtsystems, kann in einem begrenzten Lebensraum nicht umgesetzt werden. Was jedoch sonst?


    Schnitttmenge eines Kontextes, der (emotionale und kognitive) Intelligenz unserer Art in einer Resonanz-Verhaltensantwort ausdrückt, wäre, unseren Planungskontext am globalen Zukunftshorizont auszurichten. Ohne jedoch einen Zukunftshorizont (in einem geeigneten Simulationsprogramm) zu errechnen, der auf Wahrscheinlichkeiten (des Eintritt von Annahmen) bei Entscheidungprozessen auf allen Ebenen besteht, kann der lebensnotwendige Soll- Ist-Vergleich kein rationales Verhalten ermöglichen. Ohne ein Ziel keine gemeinsame Absicht, der die (aufbauende Lebens- ) Energie (eines beliebigen Systems) folgen könnte. Shell will ebenso wenig wie die US-Regierung einen Suizid begehen, sie können sich nur nichts anderes vorstellen und folgen "dem Fluch der bösen Tat" weiter. Die Ursachen des Symptoms liegen im Grundparadigma des Zinseszines, der ohne Wachstum (als Selbstzweck) nicht "Geld ohne Arbeit" erschafft. "Arbeit fast ohne noch Geld dafür zu bekommen" ist die andere Seite der Globalbilanz. Die Flucht in nationale Bilanzen verscheiert den Blick, aber verhindert nicht die globalen Wirkungen.

    Die Wachstumslüge, als das rational völlig unbegründbare Versprechen, in einer begrenzten Mitwelt unbegrenzt wachsen zu können, ist ein babylonisches Ammenmärchen für zinsversklavte, griechische Milchmädchen. Keinen Zukunftshorizont betrachten zu wollen und gleichzeitig eine „strahlende“ Zukunft zu versprechen, würden wir nur "weiter wachsen oder weichen", kann logisch gesehen nicht funktionieren. Wo alle weichen, ist keine Intelligenz zu erkennen. Wo die Verstehbarkeit daher fehlt, ist logische Handhabbarkeit unmöglich und Sinnlosigkeit, also strategischer Blindflug ohne Hoffnung (auf Intelligenzentwicklung im jeweiligen System) wird zum Selbstzweck des Fortschritts ohne Ziel. Lügen erfordern immer mehr Lügen, die ursprüngliche Lüge aufrechterhalten zu können. Ist die Lüge offensichtlich, erfordert die Systematik der Lüge eine gezielte Überwachung. Beim Aufwachen aus unserer halbseitigen Gehirnlähmung, dem Alptraum reiner Rationalität ohne Einbindung menschlicher, weicher und emotionaler Logik, werden wir intensiv, aber nicht fürsorglich selektiert und begleitet. Wenn unser Herz bei der Opferung von Mutter Natur laut "Aua" schreit, kann die Illusion des wohlverstandenen Eigennutzes die Wirklichkeit nicht mehr überdecken, sind die Lebensumstände für 99% unhaltbar, unverständlich und unmenschlich. Es könnte eine Form globaler Qualzucht auf begrenzter Stallfläche zur Renditeoptimierung suizidaler Investorengruppen sein. Logisch ist Vorteilsorientierung doch nur, wenn die Zeit zum Genießen der Vorteile noch bleibt.

    Wir haben kein Ziel, keinen Sinn, kein Vertrauen und keinen Blick für die Folgen unseres Handelns - wir sind wie Kinder, die eine Handlung nicht mit den Wirkungen ihrer Folgen gleichsetzen können. Einfach, weil wir es so selten erlebt haben, noch lebend länger auf einem schon toten Planeten durchs All zu düsen, diese Information genetisch weitergeben zu können. Manche Fehler können nicht unbegrenzt häufig beegangen werden.

    Empfundene Inkonsistenz und destruktive Interferenz sind so lange Programm, wie wir nicht damit aufhören wollen, die Finger auf die heiße Herdplatte legen. Wir (als "Eltern" unserer inneren Kinder) stecken unsere Köpfe tief in den verstrahlten Sand und behaupten, nichts davon zu erkennen. Was, oder wem, nutzt dieses Verhalten? Ist es wirklich Leben, den Kopf im Sand vergraben zu müssen, die Folgen des Handelns nicht zu bemerken? Eine globale Familienaufstellung könnte hilfreich sein, bei den Maya wurde es "Opferspiel" genannt. Was gewinnt die Welt, würden wir die Arktis einem Verhalten opfern, dass die "Wohnmöglichkeiten der Familie" insgesamt gefährdet? Shell ist sowas wie ein leicht durchgeknallter Verwandter, wir können ihren Wahnsinn nicht begreifen und doch müssen wir mit ihnen leben oder als Familie untergehen. In unserem Opferspiel sehen wir die Opferung des Planeten als Erfolg, indem wir möglichst schnell, möglichst viel von unserer Wohnung "verflüssigen", also zu Geld machen. Die möglichst effektive Verwendung knapper Ressourcen zu deren optimaler Nutzung spielt als "NUTZEN" überhaupt keine rationale Rolle - die kausale Irrationalität der Rationalität eines Opferspiels.


    Globalkohärenz im Sinne der WHO-Definition von kollektiver geistiger, sozialer und körperlicher Gesundheit, benötigt Vertrauen, Transparenz, Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Bedeutsamkeit im Sinn von aufbauenden und sinnhaften Ursache-Wirkungsblöcken. Ist kein Sinn darin zu erkennen, (ohne langfristig wirksame Haftungskriterien) nun auch die Arktis dem Profit zu opfern, erzeugt diese Wahrnehmung eine spürbare destruktive Interferenz. Eine abbauende Kraft, also Shell mit einem geprägten Unternehmensgeist, ist wirksam, wenn wir Möglichkeiten zur Wirkung einräumen. Fort Mc. Money sind wir alle. Wir sind geldkrank. Wir glauben, Geld mache uns glücklich. Was jedoch im Hinblick auf die sozialen Folgen der Verflüssigung unseres Planeten fehlen wird, ist die geistige und soziale Gesundheit. Allein die Körperebene wirtschaftlicher Prozesse zu betrachten, reicht nicht, die geistige und soziale Mitweltstruktur insgesamt so abzustimmen, nicht von geistiger Armut und arktischer sozialer Kälte sprechen zu müssen. Innerhalb von giergetriebenen Steinzeitaffekten im Schrei nach MEHR sind die Effekte abzusehen, die Einfluss auf die Spielgestaltung nehmen.

    Eine aufbauende Kraft könnte wirksam werden, wenn wir den Willen aufbringen, "es reicht" zu sagen. Aber nicht den anderen, sondern wir uns in uns selbst. Wir vergasen den Planeten. Shell sagt, sie tun, was wir wollen. Wollen wir wirklich, was uns gesagt wird, was wir da eigentlich tun wollen? "Inklusion" ist auch die Einsicht, dass unsere Verhaltensentscheidungen ein Gesamtgefüge abbilden, ein gekoppeltes System von Ursachen und Wirkungen beim Drehen an Schrauben, die dem Motor Weltwirtschaft letztlich die Luft zum eigenen Atmen abschnürt und (den Golfstrom an seinem verwundbarsten Punkt) abwürgt. Was zum Kotzen wäre, aber eine kleine Eiszeit hilft, den Ölpreis zu stützen und stimmt die Investoren günstig, denen, langsam aber sicher, der Planet zu investieren physisch abhanden kam. Was der Verstand von Psychopathen jedoch erfolgreich auf der Selektorenliste einträgt. Warum wir das vergessen konnten? Weil wir es vergessen wollten. Wir haben schlicht die Frage vergessen, weil sie auf der Liste steht...

    Die Zukunft aktiv zu gestalten und Partizipation mit Teilhabe bei der qualitativen Gestaltung eines gemeinsamen sozioökonomischen Zukunftshorizonts verbinden zu lernen, tauscht Quantität gegen Qualität. Zeiträume, die wir dabei bewusst und vorausblickend gestalten, wären insofern unterteilte Planungsintervalle (Soll-Ist-Abgleich) in jeweiligen Ursache-Wirkungsblöcken abgestufter Dringlichkeit. Dringlich wäre es, über die Sinnhaftigkeit einer Unternehmung nachzudenken und mit allen Betroffenen zu sprechen, was sie "sonst" so ohne Golfstrom tun. Bevor wir den Golfstrom mal eben abstellen, weil niemand weiß, wie unbedachte Möglichkeiten technischen Versagens durch Extrembedingungen unter Extremsituationen handzuhaben oder zu beheben wären? Im Golf von Mexiko haben wir uns schon ein blaues Auge geholt, die Arktis ist als "unerlaubter Tiefschlag" in die Weichteile des Ökosystem zu betrachten. Ein Symbiont, der seinen Wirt als Feind betrachtet, ist offensichtlich verwirrt.

    Planung (der Entscheidungsfolgen) ist insofern unmöglich, Regelung und geistig-soziokulturelle Abstimmung jedoch möglich und nötig. Werden bestimmte, mögliche Zukunftshorizonte (in ihren Eintrittswahrscheinlichkeiten) ausgeblendet, sprechen wir von einer "Truthahnillusion". Regelung von gekoppelten Systemen ist möglich und versicherungstechnisch bitter nötig. Regelung erkennt die Stellschrauben und kann Ursache und Wirkung unterscheiden und zuordnen. Wie könnte eine autonome Selbstregulation des Gesamtsystems im Sinne einer Aktivierung von Selbstheilungskräften unterstützt werden? Bei den Rückversicherern würde Shell keine Police - ohne Ökoranking im wirtschaftlichen und juristischen Kontext in berechneter und nachvollziehbarer Form - erhalten. Atomstrom hätte "versichert" knapp 4 Euro gekostet. Das Abstellen des Golfstroms ist ein hoher Blutzoll für die Aufrechterhaltung eines selbstverdauenden Zinseszinssystems. Geld kann nicht unbegrenzt mehr Geld verdienen, wenn die Möglichkeiten wertschöpfenden Verhaltens nicht mehr gegeben sind. Truthähne mit Bandwürmern und Bettwanzenzugehör schwächeln motivationstheoretisch zuweilen ein wenig. Dauerhaftes und grenzenloses Wachstum ist für einen (zinseszinsabhängigen) Bandwurm keine intelligente Verhaltensoption. Was an dieser Bandwurmideologie logisch sein soll, ist eher fraglicher Rationalität.


    Im Fall einer profitorientierten Nutzung der Arktis wird sich ein „gesunder Zukunftshorizont“, der sowohl rational, als auch langfristig schöner für alle wäre, unnötig verkürzen. Es könnte von Vorsatz im Angesicht der sonstigen globalen Fakten (in einer Stituation ohnehin vorhandenen Überangebotes mit ruinösem Preisverfall) gesprochen werden. Ohne das eingangs erwähnte irrationale Rationalprinzip in seiner anfänglichen Unmöglichkeit beim Vergleich von (angestrebtem) Soll-Zustand mit dem (erreichten) Ist-Zustand, ist kein Rationalprinzip umzusetzen. Zwischen Rational und Irrational könnte die Anzahl der Wiederholung eines Irrtums unterscheiden helfen. Schon die Ölsande rechnen sich nur ab 70 Dollar pro Barrel, das arktische Öl benötigt einen noch höheren Ölpreis. Wo früher die Opec Angebot und Nachfrage regelte, unterbieten sich alle Anbieter nun bandwurmbedingt zwangsweise und überschwemmen den Markt durch Investition in weitere Exploration.

    Wir drehen an Stellschrauben eines Motors namens Weltmarkt, doch wir kennen die Grundeinstellung nicht mehr. Wir drehen so lange "am Rad" bis wir Ursachen und Wirkungen von Handlungen erkennen können. Ohne Veränderungswirkungen zu unterscheiden - erzeugt die relative Bedeutungslosigkeit all unserer Reparaturanstrengungen bewusste oder unbewusste Angst. Je schlechter der Motor läuft, umso hektischer und ängstlicher schrauben nationale Mechaniker (hier die Genehmigungsbehörden) an globalen Einstellschrauben herum. An Rädern zu drehen, für die keine Genehmigung erteilt werden darf, weil die Eingriffe zum Ausfall des Motormanagments führen, ist Blindflug. Eine Anbindung, also die Vernetzung mit dem "Motormanagement" besteht nicht, zudem wird nicht einmal eines vermutet. Während jedoch alle weiterhin behaupten müssen, sie wüssten, "woran" sie gerade drehen, wird der individuelle Irrtum nicht zur kollektiven Wahrheit. Was die Betriebslüge unserer Laienwerkstatt ohne Diagnosegeräte ausdrückt.


    Diagnoseprogramm
    Wie irrational ist es denn, beim derzeitigen Überangebot auf dem Weltmarkt und fallenden fossilen Energiepreisen, noch die Wärmepumpe des Golfstroms abzustellen, um buntes Papier zu bedrucken, dem in absehbarem Zukunftshorizont kein substanzieller Planetenwert (als IST-ZUSTAND) mehr gegenübersteht? Den ausbleibenden Profitnutzungshorizont nicht zu erfassen, bedeutet ja nicht, einen zu erleben. Die Realität, das Leben für Profit als Selbstzweck zu opfern, kann nicht als gesund empfunden werden. Die Ausblendung emotionaler Bedürfnisse wie der Schutz des Lebens, Vertrauen, Bindungsfähigkeit, Zugehörigkeit, Resonanz und eine liebevolle, förderliche Mitwelt bringt uns Konflikte, Spannungen und Belastungen. Bei „rationalen Entscheidungen“ die emotionalen Komponenten und Elemente wirtschaftlicher Handlungsfolgen auszublenden, ist bewiesenermaßen Schwachsinn. Wir handeln gierig, was nicht mit Rationalität gleichzusetzen ist.


    Solche Entscheidungsmuster sind rational nicht zu verstehen, emotional unzumutbar und kausal nicht mehr ohne global abgestimmtes Verhalten handhabbar. Besitzt etwas keinen Sinn, erzeugt es Angst. Es wird sich nicht einmal rein rechnerisch lohnen, würde Shell einen globalen Gesamtblick darauf wagen, auch seinen eigenen Zukunftshorizont zu existentiell zu gefährden.


    Ohne das Gefühl von globaler Partizipation an Entscheidungsprozessen im Flussbild von erlebter Veränderungswirkung ist keine Balance zwischen Überlastung und Spannungslosigkeit möglich. Über eine dauerhafte Überlastung des Globalsystems zu spannungslosen und gesunden Lebensbedingungen zu gelangen, ist rational betrachtet, eher unwahrscheinlich. Isolation vor der Überlastung durch Gier bedeutet, dem Gesamtsystem die benötigten Ressourcen zur Stressbewältigung und zur Regeneration einzuräumen. Unreflektierte Gier ist ein tumoröses Geschehen, die Ausbreitung dieses Geschehens nennen wir noch Erfolg. "Fort Mc. Money" (Phönix oder Arte zu sehen) hat die Basis eines Tumors, der seine globale Ausbreitung im Körper zwanghaft fortsetzt. Die Aufgabe von friedlicher Koexistenzabsicht ist keine Basis, auf der Wachstum als gesund zu betrachten wäre. Fort Mc. Money besitzt Sektencharakter, wir laufen einem "marktreligiösen System" ohne Kohärenz hinterher und jeder weiß, wohin es führt. Kohärenz in globaler Konkurrenz zu suchen, ist jedenfalls ein Holzweg für griechische Milchmädchen.

    Selbstheilungskräfte werden ausgelöst und unterstützt, entwickeln wir ein "kollektives Gesundheitsziel". Wir arbeiten jedoch an globalen Krankheitszielen und erheben den Wahnsinn dabei zur Methode. Bunt bedrucktes Papier gegen einen lebendigen Planeten einzutauschen, ist eine suizidale Zwangsstörung. Eine Zwangsstörung kann jedoch aufgehoben werden, erkennen wir den Irrtum dahinter. Solange wir nicht erkennen, nichts erkennen zu wollen, ist ein kausal begründbarer „Sonst-Zweig“ nicht zu finden. Uns zu vergeben fällt nicht schwer, erkennen wir, dass wir alle im Irrtum waren und einer Fehlwahrnehmung aufgesessen sind. Wir vergeben Shell, denn wir alle wissen nicht, was wir tun. Stoppen müssen wir uns aber schon.


    In einer Woche Globalboykott hätten wir uns die Augenbinde abgenommen. Es bedürfte eines abgestimmten Verhaltens und kosistenter Kongruenz, einen Hauch von einem Ziel, das allen nutzt. Gier oder Zufriedenheit? Was wäre genug? Mal eine Woche Globalgeneralstreik wäre ein Anfang. Sie brauchen uns, nicht wir sie. Und alle brauchen einen lebendigen Planeten, das zu verdrängen kann nicht rational sein. Es nicht sehen zu wollen ist bewusst gewählte Unwissenheit.

  2. #2
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Du willst immer noch die Welt retten, gelle? Wie oft soll ich Dir noch sagen, dass diese Welt nicht zu retten ist? Wir haben den Point of no return längst überschritten. Nur noch globale Katastrophen können helfen. Und die werden kommen, egal ob Du hoffst, zeterst oder in wohlfeilen Worten erklärst. Komplexe Zusammenhänge interessieren doch keinen mehr. Die sind nicht ausreichend hirnschonend.

  3. #3

    Erlaubte Verstörung im Existenzbereich

    Um die Wirkungen der Interaktionen eines beliebigen Organismus in seiner jeweiligen Mitwelt einem Kontext zuzuordnen, wäre es hilfreich, einen Bereich "erlaubter Systemstörungen nicht zu überschreiten. Eine Deadline als Punkt zu definieren, die dieses irreversibel macht, würde bedeuten, zu wissen, wieweit die Reversibilitätsfähigkeit, die systemische Resililienz des Gesamtsystems ging. Was wir nur beim Exitus beurteilen können.

    Wir können es nicht beurteilen, solange wir keine Vergleichsdaten besitzen, noch dazu, wenn wir keine einheitlichen Bewertungsmaßstäbe entwickeln, den Wert von Ökologie in die Nullsummenspiele der Ökonomie einzurechnen. Unbegrenzte und somit unerlaubte Systemverstörungen sind in einem gekoppelten System immer auf allen Ebenen wirksam. Erst wenn ein Organismus Resonanz über einen geeigneten sensorischen Kontakt empfindet, ist diese Koppelung erlebbar. Systeme besitzen die Fähigkeit, spontan in einen kohärenten und effektiveren, fehlertoleranteren und konsitenteren Ordnungszustand übergehen, indem sie sich re-organ-isieren.

    Medizin beobachtet diese Spontanheilungen in physiologischen Geist-Systemen, kann sie nicht erklären, und ist sich sicher, das diese Phänomene es nicht wirklich wert sind, untersucht zu werden. Medizin gegen die Gier ist Zufriedenheit. Medizin gegen das Chaos ist höhere Ordnung durch Ausrichtung auf bisher nicht genutzte Informaionsgehalte. Hinter dem Chaos verstörender Informationen liegt dennoch die Hoffnung auf Negentropie: Wir erschließen uns am Rand des Abgrundes eine erweiterte Dimension und nehmen Druck aus dem Kessel. Statt den Schwachsinn zu akzeptieren und zu assimilieren, lernen wir, die systemische Unterscheidungsfähigkeit so zu verfeinern, dass Stressreize nicht dazu führen, wieder einmal außer uns zu sein, bzw. in die Luft zu gehen. Was von Aristoteles einmal mit Tiefenpunkt umschrieben wurde, deutet diese erweiterte Elementedimension an. Wir können als Organismus gar nicht nicht interagieren.

    Da helfen alle kognitiven und emotionalen Grenzanlagen nichts, wir sind verbundene soziale Wesen. Statt Gier könnten wir auch liebevolles Verhalten in Kooperation und friedlicher Koexistenz wählen. Zwingt uns keiner, Shell zu schützen und die Arktis zu opfern.
























    .

  4. #4

    AW: Erlaubte Verstörung im Existenzbereich

    Einleitende Analogie zum Zugehörigkeitsgefühl (Shell oder Arktis)


    Auf einem großen interkulturellen Fest begann die All-Beats Blues-Band gerade das erste Stück, als ein Mann zu seinem unbekannten Nachbarn sagte: „Was für eine grausame Stimme; der arme Mann, der die zuhause ertragen muss. Was ist das nur für eine grässliche Person?“


    „Sie ist meine Frau“, so die Antwort des Nachbarn.


    Peinlich berührt, und um die Wiedergutmachung des Fauxpas bemüht, suchte das Gehirn im Fettnäpfchen nach etwas Tröstlichem und lies verbal ausrichten:
    „Äääähhhmm, ich meine, im Grunde singt die Frau ja nur, was der Komponist erdacht hat. Wenn der Komponist keine Ahnung von Noten und Melodien hat, kann die gute Frau ja kein Gold aus Stroh spinnen.“


    „Ich bin der Komponist“, lautete die Antwort des Nachbarn.


    Noch peinlicher berührt, geriet das Gehirn des Gehirnbenutzers in neuerliche soziale Interferenzschwingungen und formulierte den gedankenlosen Gedanken noch einmal um:


    „Äääähhhmm, ich meine, im Grunde singt die gute Frau ja nur, was von dem Komponisten geschrieben wurde, weil die Musikwelt das so erwartet. Was wohl eher an der Kultur liegt, in der ein Komponist aufwuchs.“


    Um dem Bemerken eines neuerlichen Fauxpas vorzubeugen, wurde diesmal sofort ergänzt:


    „Äääähhhmm, ich meine, im Grunde ist Musik eine Vorstellung davon, was die Menschen jeweils mit Harmonie verbinden. Eigentlich ist es die Welt in unseren Köpfen, die wir sehen, hören und bewerten. So sehe und höre ich im Grunde nur, was ich hören kann und will. Nur das, was in mir Resonanz findet, kann ich jedoch hören. Eineindeutig ist also die Welt schuld. Welcher Trottel hat nur eine solche Zivili sat Ion in erschaffen?“


    „Ich“, sagte der Nachbar stolz, lächelte und begann vor Liebe innerlich zu leuchten. Es wurde insgesamt ein strahlendes Fest, wie man es nun auch auffasst, das Fest.


    Konversation überspannt den Raum für Information. Sprache ist nicht der einzige Raum, den unser Selbst enthält.


    Shell oder Arktis,


    als provokante Eingangsthese betrifft sie das Problem mangelnden Zugehörigkeitsgefühl auf globaler Ebene. Ohne die Arktis als „zugehörig“ zu unserer interkulturellen, globalen und auch transpersonalen Identität anzuerkennen, können wir nur immer wieder ins Fettnäpfchen treten.


    Aus der „Entweder – oder – Verknüpfung“ eine einschließende „Sowohl – als – auch – Verknüpfung“ abzuleiten, müssten wir erkennen, dass wir die Musik geschrieben haben, die uns nun nicht gefällt. Den „Lumponisten - Shell – Verknüpfung, ohne Kenntnis ihrer pathogenetischen Sozialisationsdrücke, ist zu eindimensional, als dieser Fingerzeig eine harmonische Entwicklung auslösen könnte. Ihre Unternehmenskultur ohne Einbindung des Selbst- und Fremdbildes dafür verantwortlich zu machen, ist daher kein effektives Konzept, Unterscheidungsfähigkeit zu entwickeln. Wir alle sind die Musik, die wir hören. Paradox ist halt, dass wir Zugehörigkeit nunmehr über Teilhabe an den „Must-Haves“ definieren, die gleichzeitig die Opferung der Arktis beinhalten. Diese Doppeluneindeutigkeit wird nicht gern erkannt.


    Was wir in Shell und ihrer „UN-Ge-Hörig-Keit“ vermissen, ist die Resonanz von Zu-Ge-Hör-IG-Keit“. Als wir uns der IG-Farben unterwarfen, entstanden aus Fettnäpfen allerdings die Blutlachen, die wir zuerst in gewalttätigen und grau-Sam(en)-Keiten, infektiösen Gedankenkonstruktionen als UNSS zugehörig übernahmen. Grausame Gedanken erzeugen grausame Menschen. Liebevolle Gedanken helfen, die Arktis in unseren Wahrnehmungshorizont aufzunehmen.
    Wir alle sind auf physischer Ebene, mehr oder weniger, dem Götzen Mammon hörig, der in der Arktis sein Unwesen treibt. Wir alle sind Shell, aber wir alle sind auch die Arktis. Wir sind all das, mit dem wir uns in diesem Moment verbunden fühlen. Was in der heutigen Welt schon eine ganze Menge ist. Sagen wir jedoch, mit dem unbedachten Fingerzeig auf andere: „die Frau, der Komponist, die Kultur, die Welt muss sich verändern“, dann vergessen wir, dass wir die Welt in uns erzeugen, die die Welt erzeugt. Selbstreferent

  5. #5
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Geld oder Leben?
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    Geld...und dadurch Leben.


    Gerade in China zu beobachten...wo Teile der dort ansässigen Industrie ihre Produktion nach Afrika verlagern...zB nach Äthiopien. In Äthiopien geht es mit dem Wohlstand aufwärts...in China abwärts. Das zeigt, dass Armut und Reichtum nirgendwo verortet sind. Der chinesische Unternehmer zahlte in China 500 Euro pro Mitarbeiter und Monat, in Äthiopien 50 Euro. Der Chinese konnte sich für die 500 Euro gerade mal eine kleine Wohnung und eine warme Mahlzeit am Tag leisten....der Äthiopier kann sich für 50 Euro im Monat sogar ein eigenes Haus bauen. Objektiv und emotionslos betrachtet wurde sogar ein Mehrwert geschaffen. Dass der Unternehmer seine Produktion verlagerte, daran bist Du schuld, WSIB, wiel Du nicht bereit bist für deine Schuhe 100 Euro zu bezahlen - Du willst sie für 30 Euro haben. Bist Du bereit das dreifache an Geld zu zahlen....musst Du auch das dreifache an Geld verdienen - zahlt dir der deutsche Unternehmer das dreifache an Gehalt,....muss er seine Zulieferer im Preis drücken...oder rationalisieren. Egal wie Du es anstellst...irgendwo wird irgendwer immer arm sein.

  6. #6
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    ...und wenn schon irgendwer...dann doch lieber der Andere...oder?

  7. #7
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Wenn Du von Shell redest...dann frage ich mich....was deine Motocross Maschine verbrannte,,,wenn nicht Benzin? Und das war noch nichtmal notwendig...diente Dir nur zum Spaß. Nun diejenigen anzuklagen...die Dir dein Vergnügen ermöglichten...halte ich doch für sehr grenzwertig...und ihnen vorzuschreiben,,,wie sie das zu tun haben...für fast unverschämt.

  8. #8

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    So viel ist der Idee der Welt hinzuzufügen, dass niemand verlieren darf, damit Du gewinnst.

    Wie wollen wir in Europa überleben, wenn das, was wir konsumieren, in Äthiopien produzeirt und über China organisiert, an die verkauft wird, die glaubten, sie könnten von den Früchten des Geldes Leben und einen ruinösen Wettbewerb begannen, den die Chinesen für sich ausgenutzt haben.

    Es gibt nicht genug Arbeit für die Menschen auf diesem Planeten. Diese Illusion wird hier platzen, wenn die Autobauer auf Elektromotoren umstellen. Auch der "wankende Riese" erkauft sich nur Zeit. Die nächste Blase wird genauso platzen, wie alle anderen davor.

    "Und wenn schon" ist leicht gesagt, wenn die Stunde der ökologischen Wahrheit schlägt. Die ökonomischen Halbwahrheiten verdrängen den Preis des Profits.

    Daneben ist klar: Eine Abwendung von fossilen Brennstoffen birgt durch den Preisverfall die Gefahr, dass Länder wie Russland, die von den Petrodollars abhängig sind, gezwungen sind, anderweitig "Beute" zu machen.

    Nicht mehr ist der Idee der Geldwirtschaft hinzuzufügen, dass niemals die Erde bedroht werden darf, damit wir auf ihren Grundlagen "Wirtschaft" betreiben können, die der angemessenen Versorgung dient. Künstliche Bedürfnisse zu erzeugen, die im Erfolgsfall (dem Konsum) dazu führen, dass diese niemals auf Dauer für alle Menschen umsetzbar wären, stellt einen Selbstzweck dar. Wir leben in einer Konsummatrix - Du bist das, was Du konsumierst und glaubst daran, wofür Du langfristige Finanzierungen aufnimmst.

    Doch, um beim an sich löblichen Ausstieg aus den Verbrennungsmotoren zu bleiben: Die Vorräte an seltenen Erden und Neodym-Metallen für all die Elektromotoren sind recht begrenzt, bzw. seht teuer aufzubereiten. Doch die Arbeitsplätze, die hier und anderswo insgesamt bei den Zulieferern wegfallen, sind global nicht zu kompensieren.

    Warum also nicht die Arktis retten und Shell, wie alle anderen, sozialverrträglich abzuwickeln?

    China bemerkt nun, wie wir zuvor, das Ende der Fahnenstange globaler Ausbeutung. Immer, wenn wir mit der These, es sei möglich, an wachsender Ausbeutung (der Natur und der Menschen) unendlich verdienen könnten, gescheitert sind, riefen wir flehend nach unserem Vater. Denn wir vergaßen wieder einmal, dass die unendliche Ausdehnung der Ausbeutung am Ende aller Tage auch uns umfassen wird.

    Es ist ein grundlegender Irrtum, Ökonomie auf "außerhalb" der Ökologie zu reduzieren. Irgendwann zeigen sich die kurzen Beine ALLER Lügen und zwar kumuliert, summarisch und oftmals sogar exemplarisch.

    Wer insgesamt - das immer schnellere Absägen des Astes, auf dem wir alle sitzen, als Erfolg bezeichnet - kann nur an einer "Bildstörung" leiden. Meist liegt es am Empfang und der "Fernseher" ist gar nicht kaputt, sondern der caput, der mal wieder vergaß, wovon alle leben: Von den Gaben der Erde.

    Wie viele Milliarden lagern - als tote Affenbeute in Kühltruhen gehortet - unnütz auf der hohen Kante. Klar wir haben volle Kühltruhen, doch kaum noch Affen auf den Bäumen und die Investoren sagen, sie wollen den Wald gefegt sehen, dann entscheiden sie, ob wir morgen noch arbeiten dürfen, um zu leben.

    Wir können keinen "Arbeitsplaneten" fortsetzen, auf dem wir für Arbeit in die Kriege ziehen. Wohin kamen wir mit im Kampf um eine Ressource Arbeit, die nicht für alle ausreichend zur Verfügung steht? Wir unterboten global die Preise für Arbeit und es wurde immer deutlicher, dabei den Preis für die Schäden an der Mitwelt "outsourcen" zu müssen.

    Eine Zeitlang geht dies gut. Doch niemals wird es gelingen, den Wirkungen für alle Zeit zu entkommen, die ALLE zusammen bewirken.

    Precht, der ja völlig verwandelt wirkt, meinte: In wenigen Jahrzehnten werden sich unsere Kinder zum Einschlafen die Horrorgeschichten der Zeit erzählen, als die Menschen noch lebende Tiere aßen. Würde der Mitweltschaden fürs Fleisch bezahlt werden müssen, wäre das "Laborfleisch", das aus einer einzigen Zelle endlos weitergezüchtet werden kann, schon heute "BILLIGER".

    Einzig die Ausblendung der Mitweltfolgen macht es heute möglich, ein ganzes Schweineleben bei einem Bauern mit 6 Euro Wertschöpfungsanteil zu honorieren. Dabei trägt der Bauer das unternehmerische Risiko und die marktbeherrschenden Unternehmen sahnen Garantiegewinne ein. Ihren Lieferkonditionen ist es egal, wie häufig die Landwirte von Naturkatastrophen heimgesucht werden. Nein, Profit hat mit dem Zustand der Mitwelt niemals irgendetwas zu tun gehabt. Aber warum ist die Jungfrau jetze nochmal schwanger?

  9. #9
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Geld ist zunächst mal nur ein Maß an Dank und Wertschätzung...und somit keine schlechte Sache. Wenn der Insulaner einst für seine Arbeit fünf Muscheln erhielt...dann waren diese Muscheln nur dann etwas wert...wenn mindestens ein Dritter sie als Wert akzeptierte. Der Dritte wusste also in etwa...was Du für diese Muscheln an Arbeit leisten musstest. Wenn er deine Muscheln als Zahlungsmittel annahm...dann zeugte auch das von einer gewissen Wertschätzung deiner Person. Geld anzunehmen und auszugeben ist also der Transfair von Vertrauen und Wertschätzung. Bis dahin ist Geld unproblematisch. Zum Problem wird Geld erst dann...verknüpft man es mit einem Versprechen in die Zukunft. Bekomme ich die Muscheln nur aufgrund eines Versprechens...das ich dann aber nicht halte...sind die Muscheln für den Dritten zunächst mal noch das gleiche wert...sofern ihm mein Vertrauensbruch noch nicht zu Ohren kam - irgendwann aber wird er davon hören. Fünf Muscheln sind dann immer noch fünf Muscheln, dem steht aber keine Leistung mehr gegenüber. So entstehen Börsencrashs...es wird in Leistungen/Versprechen investiert...die niemals erbracht/gehalten werden können. Aus fünf Muscheln...die wenig wert waren..werden zehn Muscheln...die gar nichts mehr wert sind. Daran sind aber nicht die Muscheln schuld - es ist immer der Mensch. Irgendein Zahlungsmittel muss/wird es immer geben...und wenn es das Versprechen als solches ist. Es macht also keinen Sinn auf dem Geld herumzureiten. Shell fördert nur deshalb Öl...weil Du versprichst es abzunehmen. Ohne dein Versprechen würden sie kein Öl fördern. Wenn Du willst, dass die Automobilindustrie Elektroautos produziert, dann musst Du ihnen versprechen diese auch abzunehmen. Die Welt ist voll von falschen Versprechen und den dazugehörigen Mechanismen.

  10. #10
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Jeder von uns hat heute schon die Möglichkeit ein Elektroauto zu kaufen/fahren...aber statt es einfach zu tun...sucht man lieber nach tausend Ausredern: "Sind nicht ausgereift, zu teuer, es fehlt an Infrastruktur (Ladestationen)....usw" Es ist also viel bequemer der Industrie den Schwarzen Peter zuzuschieben. Wenn Du, ich, wir alle morgen einen Tesla oder sonst was kaufen...dann werden VW, BMW, Audi und Opel schon übermorgen massenkompatible Elektroautos auf den Markt bringen. Es liegt also alleine an uns. 2020 muss die Autoindustrie eine bestimmte Quote an Elektroautos vorweisen...ansonsten muss sie sehr hohe Konventionalstrafen bezahlen. Die Industrie wird also bis zum letzten Moment warten und dann kurz vor 2020 unter dem Einstandspreis ihre Elektroautos verkaufen, weil subventionierte Fahrzeuge immer noch billiger sind als hohe Strafen. Das ist dann aber ein Verdienst der Politik...nicht des Bürgers. Leider weiß Brüssel solche Erfolge nicht zu verkaufen, weshalb uns die EU so negativ im Gedächtnis ist.
    Keiner zwingt uns aber bis 2020 zu warten - wir haben es selbst in der Hand.

  11. #11

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Das Problem liegt darin begründet, dass die Herstellung eines Elektrofahrzeugs wesentlich weniger Arbeitsplätze erfordert.

    Weiterhin ist es eine isolierte Entscheidung. Wie wird sich Europa entscheiden, wie die anderen Kontinente?

    Nach dem VW Dieselangriff auf die Atemluft dieser Welt haben sie jetzt ein FCK-Abkommen nachgelegt, mit dem ein halbes Grad gerettet werden soll.

    Geld benötigt einen GEGENWERT. Bis in die Siebziger waren die Währungen "goldgebundden", was heißt, 20 % dessen, was die EZB nun täglich aus dem Turmfenster wirft, müssten an Gold ins Depot. 40 % waren es Anfang des letzten Jahrhunderts noch, bis die Griechen damit spielten und ihren Währungsanteil erhöhten, was zunächst nicht auffällt. Dann wurde der Coup von den Amis wiederholt, die ihre "Kriegsrechnungen" wohl durch eine Ausweitung der Geldmenge bezahlt haben sollen.

    Bis die Bank für internationalen Zahlungsausgleich global bemerkt, dass ein Land seine Geldmenge erhöht, dauert etwas, da alle Summen- und Saldenbilanzen zusamengeführt werden müssen. Früher konnte kein Staat die Umlaufmenge einer Währung erhöher, ohne dafür Reserven zu hinterlegen. Was die EZB heute macht, wäre bei einer Währung MIT GEGENWERT in diesem Maße unmöglich. Daneben ist das ganze Gold, das in Fort Knox lag, ganz ganz sicher nicht zeitgleich für alle "präsent", die es nicht einmal kontrollieren kommen dürfen.

    Doch all das Gold kam von der Erde. Am Klondike, nicht weit von Fort Mc. Money, gab uns die Erde, was ALLE Kulturen wertschätzten. Jeder Wert hier auf unserer Erde kommt von der Erde.

    Alle Kombination von Produktionsfaktoren (Ressourcen, Arbeit, Kapital) beut auf der Natur auf, denn alle weiteren Produktionsebenen und -schritte LEBEN.

    Wirtschaft klammert das Leben dabei aus. Die freie Entnahmemöglichkeit von Ressourcen entwertet die Natur, um einen Profit durch die Kombination hin zu einem Produkt zu erzielen. So kommt jeder Wert aus der Natur. (In unserem System kommt jedes Guthaben aus Schulden - ein Wert wird nicht hinterlegt = Buchgeldschöpfung oder einfach: Fiat Money..... ES WERDE GELD aus dem Nichts?

    Am Anfang ist alles Geld aus dem Schatzhaus der Erde entnommen. Selbst diejenigen, die glauben, ganz besonders gierig sein zu müssen, können dieses nur, weil die Natur ihren Körper erhält, und daher wendet sich der Mensch von dieser sichtbaren Hand einer unsichtbaren Hand zu. Vor der Entkoppelung des Geldes vom Goldstandard stand die Entkoppelung des Menschen von der Natur.

    Die freie Entnahmemöglichkeit (gegen Konzessionsgebühren) von Natur zur Kombination von Wertschöpfungsprozessen entzieht einer Seite einer Bilanzwaage Gewicht und fügt der Profitschale etwas hinzu. Daher sind die toten Affen in der Kühltruhe auf der Seite der Natur nicht mehr - weil Profit ist. Ohne eine angemessene Bilanzbetrachtung aller Schadstoffeinträge sind das weiterhin Milchmädchenrechnungen ohne LENKUNGSFUNKTION.

    Anreizsysteme konsistent auszuformen, gelingt noch der Werbung, nicht mehr der Politik und vor allem nicht dem Bürger, dem die Möglichkeit fehlt, die Grundvoroaussetzung für einen funktionierenden Markt zu internalisieren (in die innere [Bewusstseins-]bilanz einfügen),

    Die Vergleiche zwischen Benzin, Diesel und Elektro hinken, da keine Produktbilanzen ertellt werden. TTIP und CETA könnten hilfreich sein, wenn wir uns auf globale Standards einigen könnten, die für die Menschen einen Wert besitzen. Ohne Ceta oder TTIP in den nächsten zwei Jahren ÖFFENTLICH zu durchdenken, fehlt die notwendige Sinngebundenheit für die betroffenen Bürgergruppen.

    Welchem Batteriestandard sollen denn die E-Autos global folgen? Babylonisches Maßnahmengewirr...

    Beispiel E-Fahrad: Ist dein Akku nach 2-3 Jahren ausgelutscht, gibt es häufig keinen Ersatz mehr. Daneben brennen die Akkus zuweilen ebenso ab, wenn sie entladen im Herbst eingelagert werden, zum Beispiel.

    Warum also nicht zunächst die technischen Standards schaffen, mit denen freier Warenverkehr überhaupt erst Sinn macht? DIN müsste heute GIN heißen, die Götter der Wirtschaft sind besoffen...

    Produktentwicklung findet lange beim Endkunden statt. Bei Samsung wurde etwas viel Produktentwicklung outgesourct. Diese Externalisierung von Entwicklungskosten führt natürlich nur zu Kosten für die Unternehmen, wenn es zu Schäden in einer nennenswerten Anzahl kommt.

    Schlmmer ist es mit der Arktis: Können wir den gesetzten Ursachen erst nennenswerte Wirkungen zuprdnen, ist dieser Kontext zwar geklärt, doch die Natur "entfleucht", die damals das Gold hergab. Aber die Natur gab denen Leben, die sich nun gegen sie wenden, weil sie glauben, Geld besitze keine "Naturanbindung"

    Geld ist das falsche Versprechen, es unterschlägt die Naturbindung aller Währungen. Eine Währung an sich ist nichts wert, die Menschen geben der Währung den Wert. Und dieser Mehrwert ist immer "Naturentnahme" - wie man es drehen und wenden möchte.

    So lagert NATUR auf Bankkonten. Die mehr als 10-fache Überzeichnung der Realwerte unserer Globalbilanz macht die historische Geldmenge erst möglich. Das darf aber nicht verstanden werden, denn eines ist klar:

    Wenn alle Natur in Kühltruhen lagert, können wir nicht wie bei VW und SAMSUNG, noch Schadensersatzklagen stellen. Dann bekommt der Indianerhäuptling recht, der sinngemäß meinte:

    Erst wenn ihr alle tote Affen in Kühltruhen lagert, den Wald für die Investoren fegt und legt und die Arktis opfert: Irgendwann wird die Bilanzwaage auf der einen Seite leer und auf der anderen Seite "voll" sein.

    Das, was virtuell schon in Kühltruhen lagert, obwohl es noch gar nicht erbeutet wurde, ist so viel mehr, als es noch Affen auf Bäumen gibt, dass ohne eine globale Weltfinanzreform die Arktis zwangsläufig geopfert werden muss, damit die Rente noch passt...

    Da dieses Problem alle Nationen betrifft und die URsache für nicht endende Konflikte abbildet, ist Frieden immer auch damit verknüpft, Frieden mit der Natur zu machen. Keiner kann verneinen, dass all unsere Wirtschaftsgüter niemals nicht aus der Natur stammen. GELD IST NATUR. Geldverbrauch demnach Naturverbrauch. Wieviel wir jedoch wofür verbrauchen und welchen Sinn dieses macht, spielt noch keine Rolle.

    Statt sich auf Zukunftsstandards zunächst gesellschaftlich zu einigen, um dann entsprechende Verträge unterzeichnen zu können, wird für uns entschieden und selbiges auch nch geheim.

    Aber die Wallonen und die Spanier rühren sich ja schon. Kein Planet kann mit einem derartig falschen Versprechen überleben. Wir haben am Ende zwar eine Menge Geld, aber das können wir nicht essen. Das ist die Kausalität der heutigen Entscheidungsmuster, die Blindflug sind, da die vollkommene Information und Kommunikation, die Marktgeschehen zur Funktion erfordern würde, nicht gegeben ist.

    Beweis: Niemand weiß, wie lange die "Magnetmetalle" und andere dann notwendig werdende Produktionsmittel noch verfügbar sind und bezahlbar bleiben. Niemand macht sich Gedanken, wieviele Produktionsjahre mit dieser Entscheidung möglich sind. Und niemand kann sagen, oder berechnet es gar, wie lange die Ressourcen global noch ausreichen. So wird etwas beschlossen, über dessen nationale und globalen Folgen keiner Bescheid weiß. Natürlich ist es unmöglich, die Einzelmaßnahmen so zu koordinieren, dass ein erwartetes oder erhofftes Ergebnis folgt.

    Wie sie auf einmal ein halbes Grad aus dem Hut zaubern.... Und warum so plötzlich?

    Hat die Umweltflucht von zwei Millionen US-Bürgern den Horizont erweitert?

  12. #12
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Geld benötigt einen GEGENWERT. Bis in die Siebziger waren die Währungen "goldgebundden"
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    Aber auch Gold ist nicht wirklich etwas wert - es wird ein ideelles Zahlungsmittel durch ein anderes abgesichert. Man wird bald so viele Diamanten aus dem Weltall bergen...bis die irdischen Edelsteine nichts mehr wert sind. Wirklich von Wert ist nur das...was dir das Überleben sichert...oder/und dir das Leben angenehmer macht. Aber genau diese Dinge werden verschleudert und verschwendet. Der Schatz der Inkas war nicht das Gold...sondern das Salz...mit dem man Lebensmittel haltbar machen konnte. Sollte es nach dem dritten Weltkrieg Überlebende geben...werden diese sehr schnell merken was wirklich von Wert ist - aber dann ist es zu spät.

  13. #13

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Um dem Rationalprizip zu folgen, wären daher "überlebenswertvolle" Ressourcen besonders dringlich zu schützen.

    Ohne jedoch eine Bilanzierung vorzunehmen, welche Bodenschätze und Rohstoffe wann, wie überlebenswichtig werden, ist unserer globalen Schicksalsgemeinschaft ein rationales Handeln nicht zu bescheinigen.

    Gerade die mehr als unterschwelligen, doch eher recht niederschwelligen Konflikte um die Konzessionsrechte der arktischen Schatzkiste, zeigen auf, dass wir in ein Abhängigkeitssystem investieren, dem niemals auch nur ein einziger unersetzlicher Baustein abhanden kommen darf.

    Ansonsten bricht die Kette von Prozessen zusammen, die wir als Zivilisation bezeichnen. Wirtschaft allein kann Zivilisation nicht gestalten. Dazu ist es erforderlich, einen langfristigen und übergeordneten Kontext zu verfolgen, der sich an einem Planetenwert als absolutem Bezugspunkt aller Finanzgegenwerte zu orientieren hätte.

    Alles andere ist Bilanzbetrug und entspricht nicht dem Rationalprinzip. Doch auch Bilanzbetrug kann man zurückrechnen und die Verursacher entsprechend an den Folgen beteiligen....

    Ja, es gab da einen globalen Schwindel um den Erfolg oder Nichterfolg unserer Zivilisation. Dass die Fakten nicht mit den "Erfolgsmeldungen" übereinstimmen, wird am Gezerre um die Arktis deutlich.

    Den Nicht-Erfolg als Bilanzbetrug nun wiederum durch den "Schlussstrich KRIEG" zu vertuschen, ist weiterhin die Verkehrung von Ursache und Wirkung.

    Nee, ein drittes Mal fressen wir diesen Besen hoffentlich nicht. Die Welt wurde zu klein für solche kindlichen Diktatorenspiele. Solange uns nix Besseres einfällt, ist die von Dir beschriebene "Option" die Wiederholung eines bestimmten Musters.

    Allerdings beschreibt die Anzahl der Wiederholungen von Fehlern am Ende auch den Unterschied zwischen Lernfähigkeiten und Wahnsinn.

    Wahnsinn ist es, immer wieder dort mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen, wo der Zimmermann kein Loch gelassen hat.

    Wir leben in einer "Abbruchzivilisation", die den "Notausgang" nicht findet, weil wir immer panischer dort gegen die Wand rennen, wo wir es historisch immer versucht haben - allerdings erfolglos...

  14. #14

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Da drohte der "Abbruchzivilisation" ein US-Präsident, der das Abkommen aufzukündigen gedenkt, und gerade unter diesen Vorzeichen zeichnet sich eine plötzliche "Investitionsdynamik" ab, die schon als "Trump-Effekt" wirkt, bevor "er" wirklich wirkt.

    Da sich auch die "Investoren" von den "Liquidatoren" in der Abbruchruine veräppelt zu fühlen beginnen, erscheint es irgendwie nicht mehr so wichtig, alles sofort "flüssig zu machen"?

    Flüchtet der Investor zusehends in die Langfristigkeit?

    Sollte diese Tendenz unterstützt werden wollen, sollte der Kurzfristigkeit Wirksamkeit entzogen werden.

    China wurde offensichtlich durch die Wirkungen davon überzeugt, an die Ursachen heranzugehen. In einem halben Jahr wurde dort soviel regenerative Energieleistung zugebaut, wie hier seit der Energiewende insgesamt...

    Von den 7.5 Millionen Quadratkilometern Eisfläche in der Arktis sind noch etwas über 4 Millionen übrig...

    Wollte nur sagen, dass der "Trump-Effekt" auch in der Mitweltpolitik aus etwas zunächst negativ Wirkendem, etwas positiv Wirksames zu gestalten...

    Flüchtlinge aus Spanien und Portugal sind jedoch zu erwarten. Sollte uns nicht doch noch die globale Hanfwirtschaft als Klima- und Wirtschaftslösung plausibel erscheinen.

    Putin und Trump wären zumindest pragmatisch genug, über diese Möglichkeit nachzudenken, um die globale Nachfrage nach Arbeitskraft, Knoh-How und Innovationskraft in einem Zukunftsfond für den Planeten zu bündeln.

    Will Trump den verdorrten wilden Monsanto-Westen retten und Arbeitsplätze schaffen, kommen wir um die Deckung der globalen Umweltbedarfe als "Investitionsobjekt" nicht herum.

    Dumm ist halt die zehnfache Überzeichnung der Realwerte, so viel Planet haben wir nach Münchener-Rück nicht mehr.

    Zumindest schaffen wir es nicht, den Planetenwert insgesamt zu steigern, indem der Natur gegeben wird, was der Natur einen dauerhaften und bleibenden Wert verleiht.

    Ich meine, die Russenmafia kümmert sich doch eh schon um den europäischen Drogenhandel. Oder etwa nicht? Und der Anfürhrer von denen ist dicke mit Putin. Ein Streit zwischen Russenmafia und den Rot-Weißen wäre ja auch kein Geschenk für die Welt...

    Ohne Bürgergeld für die Ex-Mafia kommen wir auch aus der Nummer nicht so leicht heraus. Und wenn die Mexikaner für die US-Wirtschaft die Ausgleichszertifikate anbaut, steigert das vielleicht auf beiden Seiten der Mauer die gefühlte Lebensqualität.

    Die Quahlität der Quantität ist das kausale Mangelproblem. Mein Bass-Mentor meinte immer: Weniger ist mehr...

    Weniger kann präziser, rhythmischer und mitreißender sein als ein Zuviel zur selben Zeit. Jeden einzelnen Ton wertschätzen und im Grunde "zelebrieren" ist, wie der Ton die Musik macht.

    Zumindest "neue Töne". Kann es überhaupt neue Töne geben?

    Nächstes Jahr in Bonn wollen sie angeblich beginnen, über die Verteilung der Klima-Flüchtlinge nach Grönland und Sibirien zu verhandeln...

    Warum keine globale Zukunftsaktie auf den Erhalt des Planeten ausgeben? Damit wären Angebot und Nachfrage endlich in sinnvolle Bahnen gelenkt...

    Wer benötigt keine Mitwelt? Den Planeten "flüssig" zu machen, ist keine Lösung bei persönlichen Wertekonflikten...

    Wem nutzt die Liquidität, wenn kein Planet zum Leben blieb?

  15. #15

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Wenn der Herr Horst S. von der CSU nun ankündigt, nur "Koalitionen für den Verbrennungsmotor" einzugehen, dann heißt die Frage dahinter nicht, ob und wie die Autoindustrie mit dieser Situation klarkommen wird, sondern, wie es Shell, BP, TEXACO und ROSSNET und den OPEC-Staaten damit erginge.

    Wenn der Herr Gerhardt S., ehemaliger Bundeskanzler, nun ankündigt, zu einem russischen Gas- und Ölmulti zu wechseln, wird der Drehtüreffekt deutlich, der nun auch über nationale Grenzen hinweg genutzt wird, fremden Herren zu dienen.

    Doch "Houston" hat ein kleines Problem. Wassertemperaturen von 31 Grad Celsius im Golf von Mexiko verweisen auf die Energie, die wir in das Gesamtsystem durch den Verbrennungsmotor einbrachten. Oder sind es doch die Brennstäbe, die vor Fukushima im Meer versanken?

    Wo soll dieser Anstieg der Meerestemperaturen so plötzlich herkommen? Haben uns auch die Wissenschaftler schamlos belogen? Um ein Meer auf 31 Grad aufzuheizen, benötigt es zumindest ungeheure Mengen an Energie. Wenn diese Energie im System wirksam wird, schaut auch das Ego von Donald T. in seinen Sumpf-Stilettos eher kleinmütig.

    Wenn VW 40 Milliarden für eine "staatsfeindliche Verschwörung" blechen musste, was werden erst all die Energieversorger berappen müssen, bis das Klima sich wieder berappelt? Und wie werden wir mit den Managern des bewusst gewählten Untergangs verfahren?

    Wenn Gerhardt S. nun meint, es sei sein Leben, dass er an Rossnet verkaufe, wurde "sein Leben" für die Russen erst "wertvoll", weil es seine Stellung als Bundeskanzler genutzt hat, uns die Gas-Pipeline "anzudrehen". Was der Guteste nicht begreift: Auch seine aus Russland importierte Kinderschar wird keinen Platz zum Leben mehr besitzen.

    Nur der Köhler hat sein Herz nicht verkauft. Daher musste er ja gehen. Sie verkaufen unseren Planeten zum Schleuderpreis und was uns dies kostet, kann in Houston bald zusammengerechnet werden. 1200 Liter Wasser auf einen Quadratmeter könnten den Herrn Donald T. einmal aufzeigen, dass die Natur sich nicht an die Regeln hält, die vom Ego aufgestellt wurden.

    Die "Nach mir die Sintflut-Mentalität" erwies sich als zu kurzlebig. Bei Trump heißt es nun: "Houston, wir haben ein Problem."

    Es war halt unmöglich, die Folgen der Ausblendung unserer Verhaltensweisen auf ewig wegzuschieben.

    Was nutzt Gerhardt seine ganze Asche, wenn die Kinderchen keinen geeigneten Lebensraum mehr vorfinden?

    Gut, ich denke ohne eine globale Enteignung der obersten Vermögensteile und eine generelle "Schadschöpfungsabgabe" auf jeden Euro und Dollar werden die "Magnete der Ölmagnaten" uns in eine Situation bringen, die Staaten niemals tragen können werden.

    Die Seelenverkäufer eines ganzen Planeten wissen nicht, was sie tun. Therapie statt Strafe, doch ins eine geschlossene Anstalt sollten sie bis zu ihrer Heilung dann doch erstmal. Solche Gerhardts, Horste und Donaldisten sind die wahren Gefährder dieser Welt. IS aber nur ihr EGO und betrifft nicht ihren göttlichen Seelenanteil. Den sehen sie jedoch nicht.

    Wenn ein Kanzler sein Volk an die Russen verkauft hat, und kein Hahn kräht auf dem Mist, dann wissen wir, dass sich unter jedem Heuhaufen eine Menge Mist verbirgt. Gas-Gerd, wie diese göttliche Seele hier im Norden genannt wird, hat die Kanzlerschaft genutzt, sich dem russischen Heuhaufen anzunähern, doch was für ein Mist sich darin verbirgt, darf nicht gesehen werden.

    Schmeckt das Heu zu lang nach Mist, verhungert unser Esel ist. Soll er das mistige Geld fressen, es wird nicht schmecken...

    Daneben: Das Lithium für all die Akkus, die eine E-Mobilität erfordern würde, besitzen wir gar nicht auf diesem Planeten. Auch die seltenen Erden und Neodym-Metalle für die Elektromotoren müssten wir von außerirdischen Zulieferern einkaufen...

    Kein begrenzter Planet kann eben unbegrenzt ausgebeutet werden. Kein begrenztes Volk kann unbegrenzt verraten werden. Nur ein begrenzter Geist könnte so handeln wie Gas-Gerd, eine göttliche Seele, die sich selbst nicht erkennt. Wie wir alle...

    Der Highway to hell wird zumindest von solchen Lobbyisten gepflastert, und doch ist die Kraft, die stets das Böse will, am Ende meist die Kraft, die Gutes schafft. Der Weg in die Klimahölle war zumindest von guten Vorsätzen gepflastert, was nicht dazu beiträgt, unseren bisherigen Willen als "frei" anzusehen...

    Ob Trump sich eines Besseren besinnt? Wie könnten all die Gas-Gerds ihr Herz zurückbekommen, das sie für einen APPLE und ein Fipronil-Ei gegen Geld eintauschten?
    Geändert von Michael (31.08.17 um 09:48 Uhr)

  16. #16

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Es reicht. Hab mir den Schellnhuber-Vortrag auf dem Grünen-PArteitag mal angesehen und der guten Frau Hendricks mal einige ernstgemeinste Fragen gestellt. Gut, zur Erläuterung: Meine Nachbarn haben das Fass zum Überlaufen gebracht, weil sie ständig ihre stinkenden Autos im Innenhof Warm-Laufen-Lassen und der Soros, der die CSU (berechtigt, siehe oben?) als Kriegsgefahr gebrandmarkt hat.

    [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image001.png[/IMG]


    Klimaschutz und körperliche Unversehrtheit, EU-Vorgaben und fehlende Umsetzung, Regelwerk
    27.01.2018 19:28
    Von michael >
    An Hendricks, Barbara <service@bmub.bund.de>
    10 Anhänge - 15,9 MB
    [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image002.png[/IMG]Ordnungsamt und das Recht auf körperliche Unversehrtheit.docx [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image003.png[/IMG]006.pdf [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image003.png[/IMG]007.pdf [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image003.png[/IMG]010.pdf [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image002.png[/IMG]Antwort auf Ludwig Erhardt.docx [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image002.png[/IMG]Klimaschutz und Regelwerk.docx [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image002.png[/IMG]Umweltministerium Klimaschutz und Regelwerk.docx [IMG]file:///C:\Users\Michael\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\0 1\clip_image002.png[/IMG]SOROS das Umweltministerium Klimaschutz und Regelwerk.docx
    Sehr geehrtes Bundesumweltministerium,



    in den Anhängen einige Gedanken zum "globalen Regelwerk", welches bis zum Herbst zu erarbeiten wäre. IHRE Worte, nicht meine. Da Herr Soros die CSU als Gefahr für den Weltfrieden bezeichnet hat, sollten Sie zunächst die, eher scherzhaft an die Superheuschrecke gerichtete Textdatei lesen. Was die psychologischen Folgen der Verwaltung des Untergangs angeht, bräuchten wir schon ein Wunder...


    Ach ja, über das angedachte Global-Green(clean)ing-Projekt könnte Sie Frau Nahles oder der "Bundesgesundheitsausschuss" informieren. Sie weigern sich weiterhin, die klimatechnische Wahrheit anzusehen. Das nennt die Psychologie kognitive Dissonanz und es müsste nunmehr von einer berechtigten globalen Angststörung gesprochen werden.

    Herzliche Grüße
    Michael


    -----Original-Nachricht-----
    Betreff: Klimaschutz und körperliche Unversehrtheit, EU-Vorgaben und fehlende Umsetzung, Regelwerk
    Datum: 2018-01-27T11:26:25+0100
    Von: "michael
    An: "Axel.Priebs@region-hannover.de" <Axel.Priebs@region-hannover.de>


    Sehr geehrter Herr Prof. Priebs,

    vielen Dank für Ihr Engagement für den Klimaschutz in der Region Hannover. Unter Klimaschutz und Regelwerk finden sich einige Fragen. Es ist mir klar, dass Ihre Zeit sehr begrenzt und kostbar ist. Trotzdem würde ich Sie gerne bitten, sich den Fragen anzunehmen, von denen Sie denken, sie könnten einen "pädagogischen Nährwert" entwickeln, um im Kontext von "hilfreich und harmlos" zur Lösung des Grundkonfliktes beizutragen? Die Übersichten sind von 2011 und insofern auf die heutige Zeit zu übertragen.

    Ist der eigentliche Grundkonflikt nicht an sich auf einer eher metaphysischen Ebene zu suchen, der eine spirituelle Daseinsdimension zuzuordnen ist, die wir spätestens seit Rene Descarte zunehmend zugunsten einer reinen Rationalität aufgegeben haben, von der wir jetzt bemerken, wie irrational und letal diese eigentlich in ihrer Gesamtheit ist?


    Im Prinzip ist das Schreiben an Soros / das Umweltministerium eine Fortsetzung und Präzisierung des Schreibens an Sie, daher bitte lieber dieses Schreiben lesen.


    Bitte nehmen Sie mir das Schreiben nicht übel. Ihr Ego wird rasen und mich hassen, doch ihr Selbst könnte sich darin wiederfinden. Den Versuch, eine kleine Utopie abzubilden, könnten Sie hier und in anderen Ordnern finden:

    http://forum.vonwolkenstein.de/threads/389-Globalentwurf-vernetzter-Lebenssysteme?p=7574#post7574


    Auch in diesem Ordner wurde versucht, die Zielkonflikte und Dichotomien abzubilden. Die Übersichtszeichnungen sind nur Rahmenentwürfe, manche Ideen könnten auch für Sie brauchbar sein. Was die spirituelle Daseinsdimension betrifft, diese wurde hier "abgearbeitet":
    http://forum.vonwolkenstein.de/threads/221-Ein-Kurs-in-Wundern?p=16181#post16181

    Trotzdem wünsche ich Ihnen einen schönen Tag,

    Michael


    -----Original-Nachricht-----

    Betreff: Belästigung durch Autoabgase zweier Nachbarn
    Datum: 2018-01-25T14:41:57+0100
    Von: "michael
    An: "ella@lehrte.de" <ella.weder@lehrte.de>




    Sehr geehrte Frau W,


    seit längerem werde ich durch das unnötige Laufen-Lassen zweier Fahrzeuge belästigt. Da ich mehrfach vergeblich bei Ihnen um eine Lösung auf dem "kurzen Dienstweg" bat, ein diesbezüglicher Rückruf seitens des Ordnungsamtes jedoch unterblieb, nun halt schriftlich. Auch das fortgesetzte Heizen mit nassem Holz bleibt weiter anzumahnen, hierzu wäre der "kurze Dienstweg" über den Eigentübmer der Liegenschaft ebenfalls hilfreich gewesen.



    In den Anhängen finden sich die Protokolle der Zeiten, in denen ein Fahrzeug zum Batterie-Laden oder einfach zum Heizen verwendet wird. Bitte sehen Sie mir meinen Sarkasmus nach, doch alles hat irgendwo eine Grenze. Viel Spaß bei der Lektüre, einfach wollten Sie ja leider nicht.


    Das Anschreiben an Professor Priebs wird die den Klimaschutz betreffenden Fragen umfassen. Eine Veröffentlichung der Antworten in einem Buch ist angedacht und dortigerseits ebenso bekannt. Ebenso werde ich mal Frau Hendricks fragen, wie sie sich die Tränen verdrückt.


    Mit herzlichen Grüßen
    Michael

  17. #17

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Michael 25.01.2018

    Herrn Soros
    (einer ne Adresse von dem Gutesten?

    Frau Barbara Hendricks
    Geschäftsführende Bundesumweltministerin
    Per E-Mail

    CC:
    Herr Professor Axel Priebs
    Klimaschutzregion Hannover

    CC: Stadt Lehrte Ordnungsamt


    Betrifft: Klimaschutz und „Regelwerk“
    Bezug: Drohendes Scheitern des Pariser Klimaabkommens am fehlenden Regelwerk, Buchrecherche, Fragen

    Sehr geehrter Herr Soros,
    an welcher abgefuckten Uni haben SIE eigentlich studiert? Was hatten Sie für einen Lehrer oder Mentor? SIE waren der ERSTE, der allen späteren gezeigt hat, WIE es geht. Gut, Rothschild hat angefangen. Aber sei es drum. Sie haben zuletzt eine dicke Lippe riskiert mit dem Schwachsinn aus dem letzten Jahrtausend. Und jetzt passen Sie mal auf, Sie neunmalkluger Oberschlauer: Ihr Megaheuschrecken gehört als staatsfeindliche Subjekte hinter GITTERN und zwar allesamt und sofort. Vorwurf: Geoglobalpolitische Insolvenzverschleppung. Beweis: All Eure „Werte“ zusammen, sind insgesamt mehr als zehnfach überzeichnet und verscherbeln eine Zukunft, die EUER SCHEIß-GELD niemals mehr haben wird. Ihr Waisen habt zwar Geld wie Heu, doch Ihren Kindern schon wird der Planet vor lauter „Erfolg“ ausgehen. Bald stehen Sie vor Ihrem Schöpfer und DORT werden Sie auch Ihre eigene Unschuld wiederentdecken. Spätestens.

    Zunächst eine kleine Anekdote über die Beerdigung eines äußerst reichen, aber geizigen Mannes. Eine mit wundervollem Blumenschmuck hergerichtete, riesige Kapelle auf einem riesigen Herrschaftsanwesen, mehrere Tausend Trauernde, der Priester hat gesprochen, der letzte Ton der Harfe ist gerade verklungen, da steht ein älterer Herr auf, geht ganz allein und unvermutet auf den offenen Sarg zu und flüstert dem Dahingeschiedenen etwas ins Ohr. Als wäre ihm bewusst geworden, dass alle Anwesenden wie gebannt auf ihn starren, blickt er kurz auf und zuckt dabei unmerklich mit den Schultern. Dann beugt er sich noch einmal hinab, als wolle er das Ohr an den Mund des Dahingeschiedenen halten. Niemand wusste, was davon zu halten sei. Die Witwe, 164 Jahre jünger als der künstlich Betrauerte, der sein Leben künstlich und günstig durch frische Organe in chinesischen „Kundencentern“ verlängern ließ, fasste sich während der Trauerfeier ein inexistentes Herz und ging auf den möglicherweise durchaus berechtigt abseits stehenden Herrn zu und fragte: „Was haben Sie denn meinem Mann vorhin ins Ohr geflüstert?“ „Ich hab ihn gefragt, was er mitnehmen konnte!“ „Und, was hat er gesagt“: „Nichts.“

    Meine Fragen, an Sie, Herr Soros, wären derer drei:

    S1: Was ist alles Geld der Welt noch wert, wenn schon Ihren Kindern der Planet ausgeht?

    S2: Wären Sie freiwillig damit einverstanden, auf neun Zehntel Ihres Vermögens zugunsten eines Zukunftsfonds verzichten, der dem Erhalt des planetaren Lebenssystems dient?

    S 3: Könnten Sie mal mit den anderen aus Ihren elitären Clubs sprechen, ob es nicht echt besser wäre, mit allem, was wir haben, um jedes einzelne Jahr für unsere Kinder zu ringen und dem, was seit 70 Jahren unterlassen wurde, die größten Schrecken zu nehmen?

    Schellnhuber deutet „hunderte Millionen“ an, die „umzusiedeln“ wären. Da bleibt NIRGENDS etwas von Ihren Elfenbeintürmen stehen. Wir sehen uns bald beim CHEF, alter Freund. Ihr seid weiterhin SEINE unschuldigen Kinder, war halt ein guter Zuchtmeister, Euer Ego-Gebaren hier unten. Mit einem haste Recht, alter Haudegen: Die CSU ist eine Gefahr für den Weltfrieden. 100 Punkte, erlöst, würde ich sagen. Gilt beim Chef für EUCH alle, aber ihr könnt echt nix mitnehmen, außer dem, was Ihr schon hattet, bevor Ihr kamt. Nix für ungut, aber DU hast angefangen damit, GEGEN die Währungen von Staaten zu spekulieren. Wenn Du jetzt die Mafia beklagst, die sich Amerika zur Steueroase gemacht hat, dann KOPIEREN sie DEINEN STYLE. Ich hab Euch allen längst nichts mehr vorzuwerfen, was hingegen die anderen davon halten werden, an Eurem „Waldinvestment“ zu verrecken, das frag sie lieber selbst. Da sind 90 % historische Schadschöpfungsquote an sich eine angemessene freiwillige Gabe für das eigene Gewissen. Das Geld besitzt ja ohnehin keinen Gegenwert mehr. Wenn Ihr (als das oberste Prozent mit 50 % Besitz) mal rein hypothetisch all Eure Asche (in einem Jahr in Realwerten) verballern würdet, wäre schon kein planetarer Gegenwartswert mehr vorhanden. All die „Forwards“ sind lange nur noch unerfüllte Hoffnungen auf eine Zukunft, die aus DEINEM BANKKONTO lagert, Du KIND GOTTES. Sag Ihnen, sie sollten langsam daran denken, wie es das letzte Mal ausging, als die Kuchenkrümel ausgingen. Schellnhuber meinte, wir bräuchten ein Narrativ.

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Frau Hendricks,

    im Rahmen eines neuen Buchprojektes würde ich Sie gern mit einigen Fragen behelligen, von denen ich sicher bin, dass sie sich Ihnen in der einen oder anderen Form auch schon gegenübergestellt sahen. Sollte Ihnen auch nur zu einigen Fragen eine Antwort einfallen, wäre ich Ihnen sehr verbunden, diese in meinem nächsten Buch zitieren zu dürfen.

    In meinem ersten Buchprojekt „Buch des Lebens – Eine Seelenutopie“ versuchte ich die Perspektive der Seele auf das Geschehen unserer Zeit zu schildern. Wir könnten nach 50 Jahren der Verwaltung der Grundursachen unseres absehbaren Untergangs jedoch zur Erkenntnis gelangen, kein mentales Wissensproblem zu besitzen, sondern ein psychosoziales Problem mit der persönlichen Eigenverantwortung. Wir versuchen weiterhin das Verhalten zu verändern, ohne den Geist in angemessene Bahnen zu lenken. Auch sehen wir nicht, wie sich die Grundideen und Gedanken aus dem Geist in die Welt bewegen.

    Frage NULL Punkt 1: Liebe Frau Hendricks, liebe künftige Grokoli, bevor Sie die So(h)ndierungsverhandlungen und Koa(gu)lationsverhandlungen abschließend in trockene Tücher gewickelt haben, und die Drehtürschä(er)flein der CSU ebenso, ist die Frage, ob SIE alle internalisiert haben, was Herr Soros meinte, als er die CSU als eine Gefahr für den Weltfrieden recht treffend umschrieb?

    Frage NULL Punkt 2 ist die Frage, wann Sie den Hamburgern eigentlich sagen wollen, dass sie langsam die Koffer packen können?

    Frage NULL Punkt 3 ist dann natürlich, warum Sie den Hausbesitzern und Immobilienkäufern JETZT nicht jetzt schon ganz ehrlich sagen, dass sie dort auf ein totes goldenes Kalb setzen? Da bauen Sie echt noch eine teure Elbphilharmonie und das Ding erlebt das Ende der Kreditrückzahlungen durch die Hansestadt gar nicht mehr, weil die Hansestadt zum Ende des Investitionszeitraumes schon abgesoffen sein wird und mit dem Hafen mitten im Meer steht. Wetten, wenn kein Wunder geschieht?

    Sicherlich haben Sie alle viel Zeit Ihres Lebens damit verbracht, darüber nachzudenken, wie sich Menschen zu „angemessenem“, „terrorfreiem“ und „klimatechnisch einwandfreiem“ Verhalten bewegen lassen könnten. Bisher konnte der Geist jedoch nicht „mitgenommen“ werden und die Geisteshaltung ist weiterhin relativ unverändert: „Weiter SO“, nur noch schneller. Rutscht das Herz spürbar in die Hose und vornehmlich dorthin, wo wir unsere Geldbörse verwahren, betrachten wir eine menschliche Kultur, die um ihre eingeplante Selbstvernichtung und Totalabschreibung weiß und sehenden Auges auf eine kausal letale Katastrophe zusteuert, ohne zu „internalisieren“, was „das“ in aller zu erwartenden Konsequenz bedeuten wird. Wollt IHR die totale Abschreibung?

    So kann nach 50 Jahren der Verwaltung des drohenden Untergangs dieser Zivilisation und des Wissens um die Wand des dauerhaft unmöglich umsetzbaren quantitativen Wachstums festgestellt werden, dass wir zwar durchaus wissen, was wir tun. Es jedoch trotzdem tun, mit der Ausrede, sonst würde es jemand anderes auf dem „Weltmarkt“ übernehmen. Und die Welt wartet nicht. Natürlich erzeugt dieses Verhalten individuelle, wie auch kollektive Ängste. Diese Ängste scheinen mental berechtigt, doch führen zu einer fortschreitenden emotionalen Lähmung durch die vielfach berechtigt erscheinenden Ängste der Betroffenen und Geschädigten. Angst könnte daher als Gradmesser der Entfernung zwischen dem, was wir tun, und dem, was wir wollen, aufgefasst werden.

    Frage NULL Punkt 4: Wie oft können Menschen dazu motiviert werden, den Verlust von 15 Jahren Aufbauarbeit in einem einzigen Sturm zu „vergessen“ und wieder „neu“ (aber wo) anzufangen?

    Frage NULL Punkt 5: Was wollen Sie als Grokoli eigentlich in die Schulbücher schreiben lassen, die ab 2021 gedruckt werden? a) Liebe Kinder, gebt fein Acht, der Sandmann hat Euch etwas mitgebracht; der Kohl, der hat die Raupe fett gemacht; nun ist der Wald ganz leer gemacht; schlaft, Kindlein schlaft, die Mutter, die hat Gas?

    VW wollte ja nicht unbedingt als der oberste Klimakiller in die Geschichte der Menschheit eingehen, und die Klimaschutzregion Hannover bestimmt nicht als das deutsche Bundesland, dass der Welt die Ausrede für die Fortsetzung des letalen Schwachsinns lieferte, der als kausaler Webfehler über dieser „Wirtschaftstheorie“ schwebt.

    Da die Offenbarung der inneren Struktur unserer Finanzmärkte ab 2008 den letzten Zweifel an der nicht existierenden Zielfunktion des Weltwirtschaftssystems beseitigt haben müsste, bewies uns spätestens der Diesel-Abgas-Skandal unser eigentliches Problem:

    Da das kollektive Unterbewusste wusste, was die kurzfristig gedachte, persönliche individuelle Vorteilsnahme zulasten des Zukunftshorizontes insgesamt bewirken wird, jedoch bewusste Unterlassung das Geschehen seit 1971 (Aufhebung des Goldstandards, Club of Rome) prägte, entwickeln sich Widerstände, die zuvor dissoziierte Problematik anzuschauen. Der globale Grundkonflikt ist nicht das Wissen um die Folgen unserer Form zu „wirtschaften“, er verschleiert unsere Grundidee, es würde uns nicht „betreffen“, was wir vorsätzlich übersehen WOLLEN. Das kann nur als kollektive Dissoziationsstörung angesehen werden, die unglaublich viel Energie einfordert, weiter übersehen werden zu können. Diese Seelenperspektive versuchte das erste Buch einzunehmen.

    Am konkreten Beispiel wird dieser Folgenkreislauf der Verdrängung unangenehmer Wahrheiten deutlicher ersichtlich. „VW“ (als Organisation über den Zeitverlauf seit „Kriegsende“) „wusste“, dass es unmöglich sein wird, ganz China (ohne resultierende Klimakatastrophe) noch einen „Santana“ zu verkaufen, bevor der vorletzte Tropfen Öl erneut in die Atmosphäre befördert werden sein wird. Trotz dieser „Ahnung“ aller Beteiligten taten sie es trotzdem, meist mit der Begründung, sonst würden dies ohnehin „andere“ machen. Diese Selbstlüge erfordert Schutz vor Entdeckung, daher wurde das Argument der Arbeitsplätze als Scheinausrede für ein insgesamt nicht umsetzbares Verhalten „erfunden“. Eine an sich unmöglich umzusetzende Planung anzustreben, ist absurd und eine absurde Vorstellung benötigt eine absurde Verteidigung. Als die absurde Verteidigung einer unrichtigen Grundprämisse dann beim Diesel überdeutlich wurde, musste die absurdeste Lüge her, (die neben der Entsorgungslüge, neben dem Contergan-Skandal, der Klimalüge, Glyphosat-Lüge, neben den Staatstrojanern und dem orwellschen Gedankenministerium in der Bundesrepublik bisher benutzt wurde:

    „Der Diesel ist sauber“.

    Aber Lügen haben kurze Beine. Als Ursache des Marktes ist hier das bestehende Angebot zu sehen: Es gibt ein bestimmtes Dieselaufkommen in der Fraktionierung von Rohöl und dieses Angebot schaffte sich eben eine entsprechende Nachfrage. Warum dahingehend auf den Autokonzernen „herumgehackt“ wird, ist insofern nicht ganz plausibel: Das Angebot (des OPEC-Kartells) schafft sich geopolitisch seinen „Markt“. Die „externen Lasten“ dieses recht begrenzten Gedankens bezahlt die Welt jedoch mit einem Zustand, der nur als kollektiver Selbstmord zu bezeichnen ist. Ob Frau Merkel bei Herrn Schwarzenegger, Herr Schröder mit den GRÜNEN in der EU für VW, oder die Klimakanzlerin als Retterin der Braunkohle, all diese dichotomen Verhaltensweisen spiegeln nur den kausalen Grundkonflikt, der immer im Geist zu suchen ist.

    Herr Schellnhuber weinte letztens öffentlich (wurde mir so gesagt, ich frag mal lieber nach), als er die Frage seines Neffen nach den Folgen unserer letalen Verdrängungen ansprach. Wenn nun jedoch die „Vorstellung“ Raum greift, wir hätten vor 50 Jahren umsteuern müssen, JETZT ist nichts mehr zu „machen“, mag dies in einer sachlogischen Simulation und Projektion der Vergangenheit auf die Zukunft zutreffen, vernachlässigt jedoch die Frage(n), die ich Ihnen angesichts des folgenden Vortrages stellen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=XaTzTkyg05M

    1. Wenn sich die Wahrnehmung des Verstandes „durchsetzt“, nunmehr sei ohnehin nichts mehr zu machen (bei 7 Metern Anstieg des Meerespegels nach Schellnhuber) und sich diese Resignation als „gedankliche Infektion“ durchsetzt und in lähmender Resignation bis offenen Hass umschlägt, ist dann nicht „Hopfen und Malz“ verloren? Ob wir diese kalkulatorische „Restlebenszeit“ auf 80 Jahre oder auf 40 Jahre schätzen, alle Hochrechnungen bisherigen „Verhaltens“ enden letztlich leider letal. Aber 40 Jahre vergehen wie im Fluge und daher ist die Frage, wie unsere Kinder (physisch, emotional, sozial, mental und spirituell) damit umgehen, ein Opfer der Arbeitsplätze in der Braunkohle (symptomatisches Beispiel für die Wachstumsfalle) geworden zu sein. Was praktisch faktisch bedeutet, sie leben noch, haben aber keine Lebensmöglichkeiten mehr, vor lauter „Schäden“. So haben Schellnhubers Tränen (so sie denn geflossen sind) bewiesen, dass im Verstand keine Lösung zu verorten ist, wenn die Prämissen eines unrichtigen Denksystems weiterhin angewendet werden. Für niemanden, der vor 1971 geboren wurde, ein gänzlich unbekannter Gedanke. a) Wenn Herr Schellnhuber weinte, als er seinem Neffen erklären musste, keine Zukunft mehr zu haben, wie wollen SIE dann irgendwann dem ganzen Volk erklären, dass sie seinen Kopf auf den Opferstock des Götzen Mammon legten? (b) Wie wird sich eine Zivilisation entwickeln, die auf einen geplanten Selbstmord zusteuert? (c) Wie werden sich Menschen verhalten, wenn jeglicher SINN abhandenkam, langfristig und damit eigenverantwortlich zu denken und zu handeln?
    2. Wenn das Pariser-Klimaabkommen nunmehr bisher nicht einmal Bestandteil der Verabredungen zu den Sondierungen war, da dieser Zielkonflikt unlösbar scheint, ist nicht anzunehmen, dass bis zur nächsten Klimakonferenz im Herbst „das Regelwerk“ dafür steht, woran sich ohnehin niemand halten wird. Weder die erdölexportierenden Staaten, noch die Energieproduzenten, nicht die Automobilindustrie und ebenso wenig die Politik kann diese Dichotomie auflösen. Sehen wir das symptomatische Verhalten der beiden Immenser „Autofahrer“ (Anlage: „Recht auf körperliche Unversehrtheit“ an die Stadt Lehrte, Schröders Hometown) und die schlechten Ausreden dazu, blicken wir auf den eigentlichen Grundkonflikt: Dieser Grundkonflikt konnte bisher recht erfolgreich (durch die Staatstrojaner des Gedankenministeriums) verdrängt werden, da das Gesamtbild in bizarre unverbundene Fragmente zerstückelt war, doch ganz offensichtlich opfern wir bewusst die Zukunft unserer Kinder für „wirtschaftliche Prosperität“, was nur als kollektiver Wahnsinn zu bezeichnen ist und es wäre daher Schwachsinn, diese Dichotomie bei weiteren fragmentierten Entscheidungen nicht zu erwarten. Daher die Frage: Wenn bei der „Ernährungsfrage“ alle wohlgemeinten „Verhaltensratschläge“ und „mahnend erhobenen Zeigefinger“ den Strategien der Werbepsychologie (auch und gerade bei Kindern) unterlegen waren, und mittlerweile die Erkenntnis reift, den Geist (bisher) nur über den Geldbeutel zu einer Veränderung des Verhaltens bewegen zu können, wären dann nicht individuelle Verbrauchsbilanzen (und Konsumentenverhaltensschulungen) ein gangbarer Weg, das notwendig werdende „globale Klimabuchführungsregelwerk“ mit dem Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung zu verknüpfen? (Logisch betrachtet, könnten ALLE globalen Privatkonsumptionen zusammen das perfekte Regelwerk ergeben und „das globale Gedankenministerium“ (die NSA und alle anderen, die nunmehr nachziehen müssen) hat doch alle Fakten eh schon. In den Endpreis könnten dann alle sozialen Mitweltlasten aller Produkte eingerechnet werden und das allein ist, was globale Preisklarheit und Preiswahrheit bedeuten kann. DAS WÄRE FAIRER HANDEL)
    3. Sind Sie der ähnlichen Meinung wie Herr Schellnhuber, der seinem Neffen erklären musste, dass wir uns wohl vor 50 Jahren schon aufgegeben haben oder sehen sie noch Möglichkeiten, den Totalausfall des planetaren Ökosystems und damit den totalen Untergang der Zivilisation abzuwenden? b) Wenn das Zweite der Fall ist, sehen Sie diese Möglichkeit(en?) innerhalb der „Motivationstheorie“ einer Werbepsychologie, die mehr Schäden anrichtet, als die klinische Psychologie zusammen mit der Pharmakologie noch „ausbaden“ kann?
    4. Wenn jedoch von einer letal endenden Totalabschreibung des Planeten ausgegangen werden kann, dann ist die Anklage in den USA mit dem Wortlaut einer „staatsfeindlichen Verschwörung zu Lasten der Umwelt und der Bürger“ durchaus richtig. Sie müsste im Prinzip auf globalen Völkermord ausgeweitet werden und betrifft natürlich uns alle. Sie sind Experte in den Dichotomien, die sich zwischen echten und künstlichen Bedürfnissen ergeben, doch all die damit verknüpften Spannungsfelder selektiv aus dem Gesamtgeschehen einer undurchführbaren Grundidee herauszulösen, kann nicht dauerhaft gelingen.
    5. Warum sollten sich Menschen in dieser Situation überhaupt noch an offensichtlich unwirksame Gesetze und einen scheinbar vor Angst und Lügen gelähmten und physisch kranken Staat halten, dem aus Angst vor der Rache seines Volkes (und aller Unterdrückten, Ausgebeuteten, Terroristen und sonstig durchgeknallten „Doomies“ die Knie zittern? Die Politik blickt zurück, auf das, was seit 1971 „gemacht“ wurde und bemerkt eine derart große Differenz zwischen dem, was „gewollt“ wurde, und dem, was „hinten rauskam“. Zur Entlastung Ihrer kognitiven Dissonanz sei gesagt, dass man für „dämliche Entscheidungen“ auch immer ein dämliches Europa braucht, das diesen Schwachsinn mit sich machen lässt. Nur ein dämliches Volk würde ohnehin eine dämliche Regierung wählen. Selbst die Heuschrecke, die anfing, gegen Staaten zu spekulieren, der gute Herr Soros, meint, die CSU sei nunmehr eine Gefahr für den Weltfrieden. Doch den guten Mann schreib ich auch noch an, der schnallt ja gar nix…
    6. Hat es VW also erfolgreich geschafft, den Klimavertrag auszuhebeln? DENN die Datengrundlagen aller Simulationen haben sich im Ausmaß der Einträge massiv erhöht! So hat Deutschland wieder einmal nichts gelernt. Hochachtung vor DIESER historischen Glanzleistung. Wie sehen dieses eigentlich unsere europäischen Nachbarn, immerhin können wir wohl große Teile der Alpen ebenfalls zu künftigen Todeszonen erklären?
    7. Worin würden Sie die psychologischen Folgen sehen, wenn die Menschen bemerken, auf eine sterbende Zivilisation gesetzt zu haben? b) Welches Gesetz hat dann noch eine Bedeutung?
    8. Könnte nicht gesagt werden, dass, solange die Werbepsychologie mehr Schäden in unserem Bewusstsein anrichtet, als die klinische Psychologie beseitigen kann, wir uns auf einem absteigenden Ast der Entwicklung befinden?
    9. Nehmen wir im Kontext globaler Buchführung einmal an, wir würden alle Stoffströme auf allen Produktionsebenen erfassen und das „Regelwerk“ den inhärenten Schäden und Verbräuchen zuordnen (CO2, Wasser, Produktbilanzen, Energiebilanzen, Verbraucherbilanzen, Schadensbilanzen, Entsorgungskosten, Reparaturkosten), dann könnten die Produktpreise den genauen ökosozialen Fußabdruck eines Produktes widerspiegeln. Wäre es insofern nicht am gerechtesten, jeder zahlt für die Mitweltschäden, die er persönlich durch sein Verhalten anrichtet?
    10. Wäre es neben der Besteuerung aller klimaschädlichen Einträge in die Atmosphäre nicht eine erweiterte Form der Klimafolgenbewältigungsstrategien, durch aktive Maßnahmen zum Erhalt des globalen Ökosystems beizutragen? (Global Greening Projekt)
    11. Ist den Regierungen nicht bewusst, was die Folgen für die Menschen bedeuten werden? In rund 60 Jahren können wir durchaus gezwungen sein, Städte wie Hamburg, London, Amsterdam oder New York ganz aufgeben zu müssen, da ein entsprechender Hochwasserschutz teurer als die totale Evakuation wäre. Blicken wir auf die Alpenregionen, steigen auch dort die „externen Kosten“ der Kalkulation an, wobei die Tourismuseinnahmen sich weiter mindern. In den Bilanzen der Unternehmen lange verfrühstückt, fallen die sozialen Kosten nun - in alle unreparierte Zukunft - bei den jeweiligen Nationalstaaten und den Leidtragenden vor Ort an. Zahlt also der „klein Mann“ die Zeche für das, was die Politik zugunsten der Betriebsblindheit der Wirtschaft übersehen wollte?
    12. Wenn dem so ist, dass wir für die Fortführung eines ohnehin unmöglichen Weltfinanzsystems die Rahmenbedingungen aller Wirtschaftsvorgänge unmöglich machen, wäre dann eine „Schadschöpfungsquote“ nicht angemessen, sozusagen eine „ökologischer Haircut“, bei dem ALLE globalen Werte um den Faktor abgezinst werden, der dem Kostenanteil entspricht, den wir zur Erhaltung des Lebenssystems benötigen werden? (Zukunftsfond)
    13. Worin könnten Sie eine Synthese des globalen Debakels erblicken?
    14. Hatte China damals Recht und wäre eine globale Bevölkerungsplanung nicht die Voraussetzung für ein weiteres Überleben dieser Zivilisation? Natürlich neben dem Ausstieg aus der globalen Wachstumsfalle…
    15. Sehen Sie eine Zukunft, ohne den Menschen vor der ausufernden Gier insofern zu schützen, als die fortdauernde Manipulation durch eine faustische Werbepsychologie sofort berichtigt wird? Die „freiwillige Selbstverpflichtung“ der Werbung, nicht alles einzusetzen, was zur psychologischen Manipulation verwendet werden könnte, ist auf ganzer Linie gescheitert. Muss die gesteuerte kollektive Unzufriedenheit als Motor der Wirtschaft, angetrieben durch die Werbepriesterschaft des goldenen Kalbes, nicht als global bestandsgefährdend eingeordnet und VERBOTEN werden?
    16. Muss dem Menschen das Geld - als Grundlage der Gier - zu seinem Schutz entzogen werden? Kann denn nicht mit Fug und Recht gesagt werden, dass die Menschheit unzurechnungsfähig ist, WEIL sie niemals ein „globales Regelwerk“ aufgestellt hatte und daher NIEMALS wusste, was sie tut?
    17. Was ist in Ihren Augen der Grund für dieses kollektiv letale Verhalten im Umgang mit unserer Mitwelt und worin wäre eine Möglichkeit zu sehen, den Geist zu berichtigen, dem das jeweilige Verhalten entspringt?
    18. Wäre die Anbindung der Globalgesamtgeldmenge an den (Annuitäten-) WERT des Planeten nicht die einzige Möglichkeit, die „Abschreibung für Abnutzung“ unseres Planeten (nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung) zu erfassen?
    19. Brauchen wir eine Öko-Diktatur oder werden wir eine Technokratie erleben, in der rund fünf marktbeherrschende Konzerne ALLE Regierungen (und nationalen Wertschöpfungsprozesse) dominieren? Blicken wir auf die „Planungen“ von Amazon, dann werden alle globalen Wertschöpfungsprozesse ins Visier genommen und sozusagen „zentralisiert“, die sozialen Lasten jedoch „mikrogranulatisiert“ und „nationalisiert“. Die „externen Lasten“, die Amazon damit weltweit produziert, sind ebenso als „globalfeindliche Verschwörung“ einzuordnen. b) Müssen die globalen Kartelle zerschlagen werden, wie schon Herr Müntefering forderte?
    20. Wäre ein globales „Weiter-So“ keine SELBST-Opferung? Was ist der Grund für ein so irrwitziges Verhalten? Es kann nur ein irregeführter Geist sein, der aus Angst heraus ungeschickt handelt und die kausalen Gründe, Angst zu haben, weiterhin ständig mehrt.
    21. Halten Sie ein Finanzsystem für denkbar, das nach dem Muster eines Franz Hörmann aufgebaut wäre? b) Ist Ihnen ein System bekannt, in dem ein Überleben (für länger als höchstens 100 Jahre noch möglich wäre? c) Falls nein, wäre dann ein globales Downsizing erforderlich, ein Lebensgleichgewicht wiederherzustellen?
    22. Wenn mein Großvater in seiner Heimat einen Wald anlegte, wusste er, dass ein Ertrag erst für die Enkel zu erwarten war. Heute wird den Investoren das Geld fast zum Nulltarif aus dem EZB-Fenster vor die Füße geworfen und doch bückt sich (fast) niemand mehr und „investiert“ in eine schon verlorene Zukunft. Eine Antwort darauf war die Steuersenkung in den USA, die (im Unterbietungswettbewerb der Volkswirtschaften) mehr „zieht“. Ist dem Staat klar, was der Begriff „Öko-Ranking“ im Kontext mit den bekannten „Emerging Risks“ der Rückversicherer für das „Investitionsverhalten“ bedeuten? Wenn die Restlaufzeit einer Gesellschaft kleiner als der Return of Investment geworden sein wird, verstehen Sie, was ich meine.

    Falls Ihnen bessere Argumente als Herrn Schellnhuber einfallen, den Zukunftshorizont Ihrer Kinder nicht allzu kurz ausfallen zu lassen, würde ich mich sehr freuen. Das Verhalten meines deutschen Autonarrennachbarn ist nur symbolisch für die sich ausbreitende, letale Geisteshaltung, war jedoch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Warum treten Professoren eigentlich nicht einmal in einen Lehrstreik? Warum sagen Politiker nicht einmal, dass Politik „so“ nichts mehr bringt und wir könnten die „Fehlersuche“ beginnen? Es bringt doch nix, den gleichen letalen Schwachsinn ständig nutzlos zu wiederholen. Im Gegenteil, durch ihre Vermittlung der kurzzeitigen Illusion, wir würden in einem funktionierenden System leben, wird uns im Prinzip jede Chance auf eine konstruktive Entwicklung und damit Veränderung der Geisteshaltung genommen. Die Welt, die wir nun sehen, ist die Folge früherer und heutiger Gedanken und Ideen in unserem Geist. Anzuerkennen, dass wir das waren, die den Planeten annähernd „versaut“ haben, ist die Einsicht, die es ermöglichen könnte, das Heft des Handelns aktiv in die Hand zu nehmen. An den Widerständen zu scheitern, die das kollektive Unbewusste uns in den Weg legt, heißt, weiterhin einen lebensbedrohlichen Schwachsinn auszublenden und damit die Berichtigung des Irrtums (vorsätzlich) zu verhindern. Eigentlich ein rein innergeistiges und daher psychologisches Phänomen.


    Ein Global-Greening-Zukunftsfond wäre eine erste globale und kooperative Maßnahme, die lähmende Angst in aufbauende Konstruktivität transformieren könnte. Die fehlerhafte Grundprämisse „unserer Idee“ zu wirtschaften, könnte darin gesehen werden, dass „Gewinn“ nur möglich scheint, wenn dem planetaren Lebenssystem, den Menschen und / oder der Natur ein Verlust entsteht. Früher wurden diese „Verluste“ woanders wirksam, wenn sie hier erst wirklich spürbar werden, sehe ich die vorhandene Resilienz und innere Kohärenz unserer europäischen „Bevölkerung“ nicht als ausreichend an, diese Gesamtmenge an „Stressoren“ noch angemessen (geistig, seelisch, sozial und physisch) zu bewältigen. Was die Psychologie zu diesen Fragen zu sagen hat, ist nicht wirklich hilfreich genug, den Geist zurück in die Flasche zu bekommen, der sich global auszubreiten scheint. Daher spreche ich von einer „globalen Gedankeninfektion“ der Gier (durch die Priesterschaft des Goldenen Kalbes, die manipulative Werbeindustrie). Es gibt keine Schuld, auch die Werbepsychologen machen eben, was von ihrem psychopathischen Berufsbild „gefordert“ wird. Doch in seiner Gesamtheit ist es letaler Schwachsinn, was wir ALLE hier tun.

    Ich bitte um Entschuldigung für meinen Sarkasmus, doch ich füge noch an, was mein „Conti-Obergelehrter“ dazu sagte: „Niemand hat jemals damit gerechnet, dass eine solche Situation eintreten könne. Darüber hat niemand jemals ernsthaft nachgedacht“. Aber offen zu sagen, keinen „Plan“ mehr zu haben, ist die Einsicht, die Heilung erst ermöglicht. Uns keinen reinen und doch annähernd tödlichen Wein einzuschenken, ist unehrlich. Leider ist die Wissenschaft zu dem geworden, was der Wirtschaft gerade nutzt, nicht den Menschen. Wir sind so effizient geworden, dass wir uns im Prinzip mit jedem Tag als Mensch weiter „entwerten“, was ebenso für diesen wunderschönen Planeten gilt. Wenn alle Planetenwerte entwertet und auf Bankkonten gelandet sind, ist die Stunde null für dieses Lebenssystem und nichts wird dieses unter der bisherigen Grundprämisse stoppen, außer einem Wunder.

    „Sie“ als weltweite „Professorengesamtmenge“ wären an sich ethisch gezwungen, die Wissenschaft aus den Fängen des Kaufgutachtertum zu befreien. Es findet sich leider heutzutage für jede „Lehrmeinung“ ein Mietmund und eine gekaufte Wissenschaft – auch an den Universitäten – wird ihrem Bildungsauftrag nicht gerecht. Was an Wirtschaftspsychologie unterrichtet wird, müsste eigentlich dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterstellt werden und was das Gesundheitswesen europaweit insgesamt an Krankheit produziert, reicht ebenfalls für mehr Jahrzehnte „Reparaturaufwand“, als Restlebenshorizont vorhanden scheint. Es macht weder als Bürger, noch als Unternehmen noch einen Sinn, sich „angemessen“ zu verhalten. Der „Free-Ride-Effekt“ betrifft besonders die Klimafrage, denn auch die Verursacher profitieren von der Schadensbeseitigung.

    23. Ist der Mensch ohne globales Verursacherprinzip und Versicherungsprinzip noch vor der globalsozialmentalen Ausblendung der letalen Folgen seines Handelns zu schützen?
    24. Wie will das „Regelwerk“ zum Klimaschutzabkommen von Paris innerhalb eines Jahres verlässliche Daten darüber sammeln, wieviel nassen Holz mein Nachbar in seinem Freundeskreis umsonst verteilt, und wie sollen diese „unentdeckten Privatverbräuche“ Einzug in die „Klimabilanzführung“ erhalten, die ja schon durch VW versaut wurde, was Ihnen den Ausstieg von Trump plausibler machen könnte?
    25. Wieweit wurden die massiven Überschreitungen der bisherigen Berechnungsgrundlagen beim Diesel schon in die Simulationen eingerechnet, die den Klimazielen zu Grunde lagen? b) Muss dann die Gesamtsituation nicht völlig neu bedacht werden, da die Situation insgesamt höchstwahrscheinlich viel brenzliger ist, als wir bisher angenommen haben?
    26. Warum gibt es bei LKW eine „erlaubte Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung“, die in ihren Steuerungssystem sogar einen „Polen-Schalter“ enthält, und b) warum bekommt die Polizei bundesweit keine geeigneten Messgeräte? Hier hätte im Sommer jeder zweite LKW rausgewunken werden müssen. Allein eine „Harnstoffverbrauchsbilanzrechnung“ könnte Ihnen beweisen, wie wenige Speditionen sich „diesen Luxus“ (ohne Schummel Software) noch leisten können. Doch Sie wollen es gar nicht wissen…
    27. Warum setzt die Region Hannover in der Verkehrsplanung der A2 auf eine „Planung“ von der jeder Mensch weiß, dass es nicht funktionieren kann, eine Ost-West-Achse zweiseitig über eine einzige Umleitungsstrecke abzuleiten? Dazu sind derart lange Bauphasen für Pendler ein Grund, sich langfristig andere Schleichwege durch Wohngebiete zu suchen zu suchen und auch dort die Unfallgefahren zu erhöhen. Könnten die langen Bauzeiten nicht durch Vertragsgestaltungen verkürzt werden, die einen Bonus bei kürzerer und einen Malus bei längerer Bauzeit beinhalten?
    28. Wie will die Klimaschutzregion Hannover, bzw. die Bundesrepublik insgesamt auf ein dreifach höheres Verkehrsaufkommen reagieren, bei dem anteilig sogar eine höhere Zunahme auf der A2 und den Autobahnen allgemein zu erwarten ist?
    29. Wo sollen allein die Parkplätze für diese Lkw entstehen, damit die Pausenzeiten eingehalten werden können? Ist damit der dauerhafte Verkehrsinfarkt nicht fest eingeplant? b) Die Unternehmen, die „Just in Time“ die Autobahnen als Lagerhallen nutzen, gefährden damit ihre eigene „Wirtschaftsphilosophie“, doch das ober Gesagte trifft auch hier zu: Sie denken, die Folgen ihres „Verhaltens“ treffen immer die anderen, nicht sie selbst.
    30. Wie will die Region / die Kommunen / der Bund den Vorgaben der EU bezüglich der Luftreinhaltung nachkommen, wenn gar kein „Regelwerk“ erarbeitet wurde, die Gesamtbelastung in ihren jeweiligen Anteilen genau zu erfassen?
    31. Denn eines habe ich von meinem deutschen Nachbarn gelernt, als ich ihn fragte, ob denn seine Kinder nicht auch unter den Folgen der Klimaveränderung leiden würden, und es auch daher wichtig wäre, sich der Natur gegenüber angemessen zu verhalten: Wenn die Menschen die Zukunft erst aufgegeben haben, verhalten sie sich völlig „ungebremst“ und ungeniert.
    32. Der Landwirt von nebenan, den die Stadt wohl in Schutz zu nehmen gedenkt, fährt jedoch gewerblich den ganzen Tag einen historischen Trecker spazieren, dessen Abgase ebenso bei mir hier oben ankommen. Daneben ein Ladefahrzeug, das ebenfalls keine Abgasreinigung besitzt. Ob historische Fahrzeuge hingegen zur gewerblichen Nutzung eingesetzt werden dürften? Dann wäre jede Innovation zur Reinerhaltung der Luft auszubremsen, indem die Gestrigen einfach ihre Arbeit mit Oldtimern erledigen. Die kumulative Gesamtdämlichkeit dieser Mitwelt und deren auftretenden Abgase zwingen mich, einen entsprechenden Umzug vorzunehmen. Daneben: Sowohl der Bauer nebenan hat sein Eternitdach unsachgemäß sanieren lassen, auch die Bauarbeiten an der Kirche brachten eine befürchtete Asbestbelastung mit sich, die der Pastor dann sogar freiwillig einräumte: Als die Dachdecker OBEN auf dem Gerüst ihre Dachsteine mit der Flex zurechtschnitten, rief ich den guten Herrn Pastor schon einmal an und fragte, ob er sich vorstellen könne, was dieser Steinstaub in der Lunge der Anwohner bewirken könne. Er blieb recht locker und sagte: „Diesmal ist es aber kein Asbest“. Denn die Innenverkleidung des Turmes ist wohl aus asbesthaltigem Material, das jedoch OFFEN am Bürgersteig zugeschnitten wurde. Aber dafür kann der Pastor nichts, sagt er. Hätten sich nicht auch andere darüber beschwert, hätte Herr Pastor nicht sagen können: „diesmal“. Wie hier in Immensen von allen Seiten mit Menschen umgegangen wird, könnte aus diesen Zeilen ersichtlich geworden sein.
    33. Der Diesel des Nachbarn, Fabrikat Opel, stinkt so derartig zum Himmel, dass anzunehmen ist, dass die ASU nicht das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt wurde. Ohne einen TÜV, der diese ganzen Abgasschwindeleien stillschweigend geduldet hätte, wäre „SO“ etwas nicht möglich. Das ist eine gute Frage an den Professor: Was sind all die ungeschriebenen Regelwerke denn wert, wenn der TÜV hilft, die vielfachen Manipulationen zu decken? Wenn all die manipulierten Werte korrigiert worden sein werden, stellen wir, wie Herr Schellnhuber, fest, dass wir unseren Neffen, Kindern und Enkeln einzig sagen können: Wir hätten vor fünfzig Jahren anfangen müssen, unser Verhalten zu ändern. Doch unser Fleisch war faul und die Industrie willig, den ganzen Planeten zu einer Gaskammer zu machen. Ist nur, was ich in Lehrte lernte. Was ich von einem „Insider“ aus erster Hand über das gängige „Messverhalten“ bei Industrieanlagen „gelernt“ habe, lässt die Forderung begründet erscheinen, beim Klimaschutzvertrag alles auf Anfang zurücksetzen zu müssen und der Idee des Herrn Macron zu folgen, der eine globale Besteuerung pro Tonne klimaschädlicher Einträge in die Atmosphäre gefordert hat. Einzig, die Besteuerung aller „Schadwirkungen“ global auf alle Stoff- und Warenströme zu übertragen, könnte ein sinnhaftes Regelwerk ergeben. Als Rahmen dafür biete ich Ihnen erneut die Planetenwerttheorie an, die den Gesamtvermögenswert an den Planetenwert bindet, nicht an Illusionen. Das ist Bilanzfälschung und Insolvenzbetrug im Rahmen einer global wirksamen Verschwörung zu Lasten der Mitwelt und der Menschen – ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sozusagen. Die Aktivseite der Betrachtung ist unser Planet, die Passivseite unsere Finanzwelt. Was der Politik, der Finanzwelt (und Herrn Soros) klar sein sollte: Wenn die Aktivseite fehlt, ist allem Vermögen jeder Gegenwert entzogen worden.


    Sorry, sehen Sie es als eine Art von Hilferuf. Im Prinzip ist niemand hier nicht umfassend schwachsinnig; einzig das SELBST in jedem Selbst könnte (fast wie von selbst) unseren kollektiv umgelegten Panikschalter wieder ausknipsen. Alle verhalten sich schlichtweg saublöd, einfach, weil wir an einer global ausufernden Angst- und Dissoziationsstörung leiden. Einem Patienten, der sich für „gesund“ hält, obwohl er völlig verängstigt ist, nicht zu sagen, dass diese Angst eine Folge dessen ist, nicht zu tun, um was uns die innere Stimme des Gewissens seit mindestens 70 Jahren immer wieder bittet, ist ziemlich gemein. Wann wollen wir denn „bemerken“, dass den jetzt geborenen Kindern für ihre Lebenszeit kein bewohnbarer Planet mehr bleibt? Sollte nicht ein gemeinsamer Geist entwickelt werden, der auf globale Kooperation setzt…

    Das wohl so zu benennende „Schellnhuber-Paradox“: Sagt er seinem Neffen die ganze Wahrheit, könnte sich die ganze Jugend an sich sofort freiwillig suizidieren und die Alten vorher für ihren verlogenen Frevel berechtigt erschlagen, statt sie für ihre Unterlassungssünden - in Massen und zunehmend multimorbide - auch noch durchzufüttern. Sagt er seinem Neffen nicht, was die ganze Wahrheit bedeutet, stirbt sein Neffe jedoch ebenso an den Folgen der Verdrängungen. Ob es später weniger weht tut als heute? Und wer hat HEUTE das RECHT, die Zukunft der Kinder in den Bilanzen des Braunkohlebergbaus ebenso abzuschreiben, wie den kreativen Veränderungswillen einer Generation, die aus unseren Fehlern gelernt hat?

    Wenn Herr Schellnhuber Grund zum Weinen hätte, dann, weil seine Mietmundkollegen die Wahrheit zu dem machten, was dem Auftraggeber der Forschungsarbeit gerade nutzt. Doch daran können die Universitäten nichts ändern, hier hat der Staat die Zukunft seiner Bürger schon viel länger der Industrie in die Hand gegeben. Nicht, was den Menschen nutzen könnte, wird mehr erforscht. Es wird erforscht, was den Auftrag gebenden Unternehmen als ein profitabler Markt erscheint. Produziert werden Umweltschäden, Krankheit, Unzufriedenheit, Leiden, Krieg und Tod. Das ist unsere historische „Leistungsbilanz“: TOD.

    Der Tod ist ebenso eine Idee in einem Geist. Wird der Geist in der Seele auf diesen Körper begrenzt, ist TOD eine unerträgliche Vorstellung. Wie sich die Menschen verhalten werden, wenn sie die Existenz des Körpers immer tödlicher bedroht sehen werden, sollte schon heute entsprechende „Vorsorge“ bewirken. Sehen wir jedoch, wie hilflos die Psychologie in Sachen Therapie von Kriegsflüchtlingen einer anderen Daseinsdimension gegenübersteht, ist dies nichts, gegen die Veränderung in der Geisteshaltung, die der drohende TOD in allen Geistern bewirken wird.

    Irgendwann kommt die Wahrheit jedoch immer ans Licht.

    So wäre damit zu beginnen, globale Trauerarbeit zu verrichten und unsere Kinder darauf vorzubereiten, wie es sein wird, in einer sterbenden Welt zu leben. Die Fortführung all der nationalen Unterbietungswettbewerbe um Steuersätze, Umweltauflagen, Mindestlöhne und „Wettbewerbsbedingungen“ bringt uns global den TOD. Ohne eine Veränderung der Grundprämisse müsste Herrn Soros zugestimmt werden. Was Herr Soros zu meiner Frage nach einer globalen „Schadschöpfungsquote sagen würde, werde ich bei dem alten Herrn echt mal anfragen. Strunz… Flasche (Planet) leer und Taschen voll. Wem nutzt es? Restwert Null?

    Mit herzlichen Grüßen
    Michael
    Geändert von Michael (27.01.18 um 21:26 Uhr)

  18. #18
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Stell dich nicht so an - Diesel ist gesund! (sagen zumindest VW und Mercedes)

    Zitat Handelsblatt

    Affen im VW-Abgastest „Clean Diesel“-Kampagne mit Tierversuchen
    Volkswagen steckt schon wieder in der Bredouille. Neue brisante Details, die im Zuge der „Dieselgate“-Ermittlungen herauskamen, bringen den Wolfsburger Autoriesen in Erklärungsnot. Der Konzern entschuldigt sich.
    http://www.handelsblatt.com/unterneh.../20899166.html



    Und wegen deinen Nachbarn: Schreib doch mal die AfD an - die hat oft ganz praktische Tipps. Könnte mir vorstellen, dass sie dir zum Kauf eines Baseballschlägers raten. Nicht sehr populär...aber sehr effektiv. Und darauf, das Problem zu lösen, kommt es doch an...oder?

  19. #19

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Ja, passte doch prima. Hab das mal in eine Geschichte verpackt, die keine Geschichte ist.

    Ach so, wen muss ich zuerst erschlagen und wen zuletzt und wer bliebe übrig, der nicht erschlagen werden müsste?

    Diese Form von Lösung ist ja das Problem, fürchte ich.
    Geändert von Michael (28.01.18 um 14:15 Uhr)

  20. #20
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    Zitat Michael

    Diese Form von Lösung ist ja das Problem, fürchte ich.
    Das kann man philosophisch oder evolutions-biologisch beantworten-philosophisch betrachtet könnte das so sein. Die Evolution gibt uns aber eine andere Antwort - für sie gibt es nur den Knüppel.

    Wenn ein Unternehmen jemanden zum Geschäftsführer bestellen muss...weil z.B. der alte ausscheidet...und sich drei Kandidaten anbieten...macht man dann alle drei zu gleichberechtigten Geschäftsführern? Nein, man trägt den Konflikt aus...erklärt einen zum Gewinner und zwei zu Verlierern. Die Evolution verlangt nach finalen Lösungen - den Konsens mag sie nicht. Daran wird sich auch nie etwas ändern. Was sich ändert...das sind die Mittel und Wege. Früher hätte der König die zwei Mitbewerber erhängen...oder zumindest im Kerker einsperren lassen. Heute dürfen sie mit einer dicken Abfindung sozialverträglich aus dem Unternehmen ausscheiden. Frau Merkel z.B. hat uns das die letzten Jahre wunderbar vorgeführt.

    Der breite Konsens führt immer ins Verderben. Dürfte sich auch der schwächste Grizzlybär fortpflanzen...würde der Grizzly aussterben. Es wird noch nicht mal der Kompromiss gemacht...dass er sich mit dem hässlichsten Weibchen paaren darf - selbst das wird ihm nicht gegönnt. Wenn es in Cottbus bald (in 25 Jahren) 30 statt 8% Ausländer gibt...wird es zu einer finalen Entscheidung kommen. So etwas ist keine Frage der Gesinnung, der Haltung...oder der Bildung - das ist eine Überlebensfrage. Und solche Fragen werden meist auf brutale Art und Weise beantwortet.

    Du kannst anschreiben wen Du willst...es wird sich nichts ändern...ausser du besorgst dir ein Vierkantholz und ziehst es dem Nachbarn über den Schädel (erst nachdem alle andere Optionen nicht zum Erfolg führten). Zweite Möglichkeit: Du akzeptierst Lärm und Gestank...hörst aber auf deshalb zu jammern. Wäre dein Konflikt meiner...er würde kaum länger als 5 Minuten bestehen.

    Zum Thema Konfliktbewältigung mal eine kleine Anekdote aus meinem Leben:

    In meiner unmittelbaren Nachbarschaft lebt eine Singledame...vier Häuser entfernt eine weitere. Als ich vor zwei Jahren mein kleines Häuschen bezog...da dauerte es keine Woche...bis die beiden (zeitversetzt) bei mir auf der Matte standen. Vermutlich bevor ich das erste Möbelstück ins Haus brachte...versuchten die schon alles über mich in Erfahrung zu bringen - was ich arbeite, ob ich Kinder habe, wie ich meine Freizeit verbringe usw./eine Frau kann nichts anders - die Schnüffelmaschinerie setzt sich unweigerlich in Gang. Und ja, ich gebe zu; ich hasse das wie die Pest.

    Ohne mir darauf etwas einzubilden...war ich für die beiden offensichtlich ein vermeintlich lohnendes Objekt ihrer Begierde. Gibt sicherlich auch Männer...denen das schmeichelt...die das..unabhängig von eigenen Ambitionen...genießen. Ein solches Exemplar bin ich nicht.

    Ich beobachtete das etwa acht Wochen. Im Prinzip Zeitverschwendung...denn es kam genau so...wie ich ohnehin wusste...dass es so kommen würde. Nach acht Wochen schnüffeln und den üblichen Avancen unterversorgter oder untervögelter Frauen...sprach ich dann beiden eine Einladung aus...unter dem Vorwand...dass ich etwas zu feiern hätte. Die eine "bestellte" ich für 19 Uhr...die andere für 20 Uhr ein. Ich machs kurz: Die eine verließ nach etwa 2 Minuten schweigend und kopfschüttelnd mein Haus - die andere ging erst nach 5 Minuten...aber wütend und laut. Seitdem habe ich Ruhe.

    Wie ich das anstellte? Ganz einfach: Ich bereitete alles vor...was Männer so vorbereiten...damit den Damen die Milch in die Brust schießt. Ich putzte das Bad auf Hochglanz, zündete Kerzen an, verbreitete einen exotischen Duft, stellte frische Blumen in die Vasen, legte Josh Corban auf und zog mir mein Armani Jacket über. Den Tisch deckte ich mit frischem Obst (was bei mir sonst nie auf dem Tisch steht) einem Bordeaux (der bei mir immer auf dem Tisch steht) und schmucken Gläsern ein. Bis dahin alles gut, aber ich ließ auch alle Zimmertüren offenstehen...öffnete ebenso alle Schränke und Schubladen, legte einen aktuellen Kontoauszug und mein polizeiliches Führungszeugnis auf den Tisch und holte meine Ex via Skype ins Wohnzimmer. Und bevor die Damen auch nur "Guten Abend" sagten konnten, führte ich sie...wie einen Ochsen am Nasenring...durchs Haus und zeigte ihnen das alles.

    Ein hoher Aufwand für nix...könnte man meinen. Für mich eine existenzielle Frage. Ich hätte sie wegen sexueller Belästigung oder wegen Stalking anzeigen können, aber erstens hätten die Damen das ganz anders gesehen...und zweitens glaubt dir das kein Richter dieser Welt. Ich hätte ihnen auch direkt ins Gesicht sagen können, dass ich keinerlei Interesse habe. Das kapieren Frauen aber nicht (nach meinen Erfahrungen). Ihre Antwort wäre gewesen: " Unverschämtheit, wie kommst Du darauf?"

    Und so hat eben jeder seine eigene Methode der Konfliktbewältigung. Das Vierkantholz war in diesem Falle keine Option für mich.

  21. #21

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Endlich hat Scobel eine ganze Sendung zum Thema "Symbiose vernetzter Lebenssysteme" gemacht und daher sind viele Gegenargumente dort endlich einmal zusammengefasst worden. Empfehlenswerte Sendung. Gerade die Schlussbemerkung fand ich bemerkenswert.

    Auf Deine Frage wurde insofern mit einer ganze Dokumentation und Diskussion geantwortet.

    Was allein Pflanzen alles so "können", wird Dich überraschen. "WIE" sie es machen, darüber herrscht wissenschaftliches Rätselraten.

    Eine ganze Argumentationskette einzig für Dich, habe ich jedenfalls gedacht...

  22. #22
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Ich weiß was Pflanzen "können", habe in verschiedenen Zusammenhängen z.B. immer wieder auf deren Brutalität (nur im Zeitraffer zu erkennen) und Hinterlist hingewiesen.
    Dort...wo Pflanzen konkurrieren...prügeln sie sich ums Licht...tragen heftige Kämpfe aus. Ob Mensch, Tier oder Pflanze, mit Romantik hat das wenig zu tun - das Leben ist brutal. Wer Flüchtlinge aus Afghanistan (als Beispiel) aufnimmt...der verhält sich widernatürlich - schlimmer als das; der gefährdet die eigene Rasse. Die Israelis machen es richtig und jagen jetzt 40.000 Schwarze vom Hof. Es ist eine "natürliche" Reaktion. Lässt man den Gutmenschen freie Hand, bedeutet dies der Untergang für alle.

  23. #23
    Klaus Norbert.
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Wer Flüchtlinge aus Afghanistan (als Beispiel) aufnimmt...der verhält sich widernatürlich - schlimmer als das; der gefährdet die eigene Rasse. Die Israelis machen es richtig und jagen jetzt 40.000 Schwarze vom Hof. Es ist eine "natürliche" Reaktion. Lässt man den Gutmenschen freie Hand, bedeutet dies der Untergang für alle.

    Deutlich rassistischer Beitrag. Oder? Bitte zwei Beiträge löschen ...

  24. #24
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    bin mir nicht sicher, ob das "rassistisch" genannt werden muß...
    Ad beschreibt aus sozialdarwinistischer Sicht einen Sachverhalt in der Natur und überträgt ihn auf ein konkretes politisches Ereignis. Rassistisch wäre es, denke ich, wenn er eine Rasse über die andere stellen würde. Tut er das? Vielleicht, vielleicht nicht. Man könnte das auch so interpretieren, daß er hier den Selbstschutz einer Rasse, welcher eigentlich?, anführt, die doch das Recht besitzen sollte, sich gegen diejenigen zu wehren, die nicht von ihrer Art resp. Rasse sind. Im Falle Israels ist das natürlich schwierig zu bestimmen, weil es keine Rasse der Israelis gibt, nur ein Staatsvolk, das aus Juden, Chasaren, Palästinensern (Arabern), verschiedenen Europäern u..a. besteht, die letztlich verschiedenen Rassen angehören, denn auch die Juden bilden keine rassisch homogene Gruppe, wie sie dies eben nie waren. Rasse ist sowieso nur eine Idee und keine historische Realität, insofern ist das Adverb "rassistisch" Kokolores. Es gibt KEINEN Menschen auf der Welt, der irgendeiner Rasse REIN angehört. Jeder ist ein Mischwesen.
    Andererseits ahne ich, laufkundschaftelnder Vorredner, was Dich hier stört. Du besitzt ein grundsätzliches Unbehagen gegen alles, was auf Autarkie, Selbständigkeit und damit verbundene Abschottung zielt. Ich denke, Du wirst es aushalten müssen, daß nicht jeder Mensch ein Freund der sogenannten bunten Vielfalt, die ebenso eine abstrakte Idee ist, ist, denn wenn man immer alles mischt, entsteht am Ende die Farbe grau, und Vielfalt gibt es dann nicht mehr, wenn alle grau geworden sind. Denk mal drüber nach!

    Ich lasse den Beitrag also, obgleich ich die hier verbundene Begrifflichkeit von Rasse und Staatsvolk in der Realität nicht sehen kann, stehen, sofern Du mir nicht ein Argument lieferst, das mich anders handeln läßt.

    In einem Punkt muß ich AD allerdings grundsätzlich widersprechen, was aber mit dem gemutmaßten Rassismus nichts oder nicht sehr viel zu tun hat: Gemäß unserem GG müssen wir Flüchtlingen Asyl gewähren. Wer also zu uns kommt und sich als Flüchtling bezeichnet, der muß erst einmal aufgenommen werden. Ein Muß! Wie er dann aufgenommen wird, verpflegt und dergleichen, das ist eine andere Sache, aber aufgenommen werden muß er erst einmal. Das GG mag hier Widernatürliches verlangen, aber wir Menschen besitzen eben die Freiheit, uns auch gegen das mutmaßlich Widernatürliche zu stellen, wobei ich es nicht für ausgemacht halte, daß jede Pflanze für jede andere ein Konkurrent sein muß. Der Begriff der Symbiose schwebt mir hier vor.

    Ganz abgesehen davon gehen mir ADs Haßtiraden langsam auf die Nerven. Eine zweite Verwarnung steht im Raum und damit die Rote Karte. Ich schlage AD vor, seinen Post selber zu ändern.

  25. #25

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Zitat Zitat von Klaus Norbert. Beitrag anzeigen
    Deutlich rassistischer Beitrag. Oder? Bitte zwei Beiträge löschen ...
    Ich finde, man kann das auch anders sagen:

    Lässt man dem Ego weiter freie unsichtbare Hand, bedeutet dies den Untergang.

    Lässt man dem Selbst im Gegenüber freie Hand, bedeutet dies symbiotische Evolution in wechselseitiger Resonanz. ("Die Freiheit der Schöpfung verspricht uns unsere eigene". Lektion 279)

    Anderedimension hat sich den Scobel-Beitrag wohl immer noch nicht angesehen...

    Eine symbiotische Lebensgemeinschaft in Fragmenten zu betrachten, kann keine wirkliche Berichtigung der Grundursachen bewirken.

    Die Grundursache hinter der obigen Aussage ist eindeutig Angst um die Heimat. Das ist erstmal wertneutral. Worauf sich Heimat bezieht, beschreibt den Horizont der Betrachtung. Wenn mann die kollektive Heimat zerstört, hat auch der nationale "Heimatschutz" keine wirkliche Bedeutung.

    Was Symbiose hier einmal bedeutet hat, wird mir klar, wenn ich auf die Meldung schaue, in zwölf von zwölf Proben an Bächen und Seen antibitikaresistente Keime gefunden zu haben. Die Symbiose mit dem Wasser in Badegewässern hat sich hier in Niedersachsen jetzt erledigt. Im FEBRUAR ist schon ALLES verkeimt. Die "Experten" befürchten, dadurch in Kürze mehr Todesfälle zu generieren, als alle Krebserkrankungen bisher einforderten.

    Ach ja, genau dieses "GÜLLEPROBLEM" haben wir unserem Heimatschutzminister zu verdanken. Wenn die ganze Scheiße erst im Gemüse ankommt, werden wir uns fragen, ob es das Ego oder das Selbst war, das diese Entscheidungsfolgen getroffen hat.

    Fragmentierte Symbiose ist ein Widerspruch in sich selbst und mit dem SELBST. Die Vielfalt in der Natur ist Ausdruck von Kooperation, nach Deiner Vorstellung, liebe anderedimension, müsste es einzig "dominierende Arten" geben. Dann hätten sich wenige Pflanzenarten global durchgesetzt, doch hierbei vergisst Du die Wechselwirkungen mit dem Tierreich. Pflanzen kommunizieren mit Tieren, diese Kooperation wird als "Win-Win-Situation" empfunden. Eine rein darwinistische Pflanzenwelt hätte wahrscheinlich eine globale Monokultur zur Folge gehabt. Doch diese wäre niemals dauerhaft lebensfähig. Da täuscht sich Monsanto...

    Unser Krieg gegen die Natur ist die Ursache für den Verlust von Heimat. Wenn alle Gewässer schon im Februar verkeimt sind, bleibt mir nur, zu akzeptieren, niemals wieder in einem niedersächsischen Gewässer zu baden. Wer glaubt, dieser "Schaden" ließe sich regional begrenzen, wird gezwungen werden, zu akzeptieren, dass fragmentierte Sichtweisen (dem Heimatschutzministerium) nicht mehr hilfreich sind.

    Alles ist Teil dieses Lebenssystems. Wenn wir vorsätzlich resistente Keime züchten, ist dies ebenso einzig Ausdruck unser suizidalen Tendenzen. Ob die Israelis ihre suizidalen Tendenzen nun dadurch ausleben, es sich völlig mit allen Nachbarn zu verscherzen, erinnert eher an Hitlers Krieg gegen alles, was sich noch bewegt. Der war auch nicht richtig froh, bis er alle (fast) Nachbarn zum Feinde hatte. Es sind eben alles nur Ego-Symptome, in der die kognitive Dissonanz darüber zum Ausdruck kommt, nicht zu wollen, was wir tun.

    Was an Lebensqualität verloren wurde, ist ein kultureller Verlust für alle Menschen. Ordnen wir die Probleme ihrer Ursache zu, landen wir immer wieder beim Ego. Das Ego der Bayer-Manager meint halt, sie müssten nicht in ihrer Heimat baden, sie können ja auf die Malediven fliegen. Ach, grad Bürgerkrieg? Dann halt auf die anderen verlorenen Paradiese...

    Ihre Ausrede war ihre Annahme, es würde Sie selbst, ihre Familien und Freunde nicht treffen. Die Gedanken der Israelis kommen so sicher zu ihren Urhebern zurück, wie jeder Angriffsgedanke dorthin zurückkehrt, wo er geboren wurde. Konkurrenz und Symbiose befinden sich in einer Form von natürlichem Gleichgewicht. Wäre dem nicht so, hätten wir lange eine Natur, in dem nur wenige Tier- und Pflanzenarten ihre Dominanz ausgelebt hätten. Dem ist jedoch nicht so, wie dieser Planet anschaulich beweist.

    Dass wir uns den "Feind", die antibiotikaresistenten Keine, durch unseren Angriff auf alles Lebendige selbst "gemacht" haben, könnte als Resonanzwirkung hemmungsloser Dominanz gesehen werden. Wir "zwingen" die Natur zu Abwehrmaßnahmen. Die Annahme der BWL, die Natur würde ihrer eigenen Zerstörung "wertneutral" gegenüberstehen, wird mit dem Entstehen einer "neuen Lebenswirklichkeit" berichtigt. Wir leben in einem Resonanzsystem. Wie wir in den Wald hineinrufen, so schallt es auch zurück.

    Angst kann nicht einfach "gelöscht" werden. Ebenso ist es unmöglich, Angst zu verbieten. Und die Ausblendung von berechtigten Gefahren für das eigene Überleben wurde einmal berechtigt als "Schwachsinn" definiert. Über den Weg zu einem nicht schwachsinnigen Verhalten können wir insofern unterschiedlicher Meinung sein. Wir müssen einzig verstehen, was der leichte und was der harte Weg jeweils mit sich bringen wird. Nie wieder Baden gehen zu können, werde ich als dauerhafte Einschränkung meines gesamten physischen Zukunftshorizontes erleben. Ich fand es schön im Element Wasser. War es "das" wert?

    Wir folgten dem Ego und das ist das einzige Problem, das wir jemals hatten.

    Nach GG sind wir zum Erhalt der Lebensgrundlagen verpflichtet. Ob das bisherige deutsche Asylrecht nach GG angesichts der wachsenden Zahl von Kriegs-, Wirtschafts- und Klimaflüchtlingen insgesamt in Europa "haltbar" sein wird, ist die spannende Frage dabei. Wir könnten erkennen, dass die "Doppelstrategie", künftig für jeden Euro, der in die Rüstung investiert wird, einen Euro in die "Entwicklungshilfe" zu stecken, sowohl die Ursachen für Konflikte verschärft, wie sie die Folgen des Klimawandels weiter ignoriert.

    Es ist ganz einfach die ungebremste Bevölkerungsexplosion AUS ARMUTSGRÜNDEN, die uns vor wachsende Konfliktpotenziale stellt und das Grundproblem selektiv und fragmentiert anzugehen, kann nicht von Erfolg gekrönt sein. Immerhin sind wir ein symbiotisches Lebenssystem und schaden uns selbst, wenn wir andere daraus ausschließen. Nach Grundgesetz sollen wir auch dem Frieden in der Welt dienen, was die Flüchtlingswellen kausal verhindert hätte. Wenn wir das Klima aufgeben, öffnen wir der Folge Tür und Tor, schlicht von der Summe an Schäden übermannt zu werden. Wir verhalten uns ganz einfach in einem globalen Panikmodus des Bewusstseins.

    Ein Leben zwischen all diesen Bedrohungen führt dazu, nicht im Kontakt mit uns selbst und unserem SELBST zu sein und dadurch werden wir ängstlich, ruhelos und unsicher. Eine kleine Krise, wie das Auftreten multiresistenter Keime, bringt den ganzen Ballon der bisherigen Strategien zum Platzen. Mein Moment der Panik beim Bemerken der Folgen unserer Verdrängungen zeigt mir auf, wie unsicher und instabil unsere Wahrnehmung ist. In der heutigen Welt zu leben, bedeutet insofern, in einer Art Zwischenwelt zu leben, man muss nicht erst sterben, um eine "Grenzerfahrung" zu machen.

    Niemand wird verleugnen, dass wir Menschen uns in einem permanenten Überspannungszustand befinden. Trotzdem können wir auch Momente der Klarheit erfahren und wirklich weise sein. Der Wechsel zwischen Klarheit und Verwirrung, Einsicht und Desorientierung, Sicherheit und Unsicherheit, geistiger Gesundheit und Unzurechnungsfähigkeit zeigt uns auf, ständig wählen und entscheiden zu müssen.

    Das "Dazwischen" kann als ein Grenzland angesehen werden. In den östlichen Weisheitslehren wird auch der Begriff des Bardos dafür verwendet. Wer möglichst schnell Schutz für sich und andere sucht, sollte das heilige Geheimnis üben: das Austauschen von "Ich" und "Andere"... Hab ich ja beim Kurs intuitiv immer schon "geübt", jetzt weiß ich endlich, warum...

    (Sinngemäß aus einer Abhandlung über das Tibetische Totenbuch von Sogyal Rinpoche mit dem Namen: "Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben". "Das heilige Geheimnis" daraus war ohnehin niemals geheim, es wollte nur vergessen werden. Es findet sich darin auf Seite 248)
    Geändert von Michael (08.02.18 um 10:55 Uhr)

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