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Thema: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

  1. #1

    Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Fort Mc. Money: Weltklima oder Shell?


    https://secure.avaaz.org/de/shell_drilling_loc/?cbBwsjb


    Kam vorgestern die Info Flutwelle über eine wirklich grundlegende Entscheidung in mein Bewusstsein herein. Die Frage, die damit gestellt wird, lautet:

    Geld oder Leben?

    Shells unverstandener Eigennutz, also Geld, oder globale Kohärenzbildung zur Bewahrung unserer Chancen, mit diesem Planeten noch eine Weile durchs All zu düsen und dabei zu leben.


    Warum wir diese Ja / Nein Entscheidungsbäume nur Blindflug nennen können, liegt in der irrationalen Natur des männlichen Expansionsbestrebens begründet. Unter einem allseits akzeptierten Wachstumsparadigma ist es logisch, nun auch die Arktis opfern zu müssen, um Shell finanziell nicht im Regen stehen zu lassen. Wenn, dann, sonst – Verknüpfungen, bei denen „dann“ schon ausgeblendet wird und das „sonst“ daher keine Rolle mehr spielt. Ein rationaler Trugschluss, der zur emotionalen Belastung wird, gelingt es dem Gehirnbenutzer nicht, eine Bedeutung in diesem Schwachsinn zu erkennen. Was bedeutet es also, die Arktis zu opfern und dem Profitstreben eines Konzerns nachzugeben und dabei die Zivilisation einfach aufzugeben? Aufzugeben, weil wir die Frage nach dem „Sonst“- Zweig niemals stellen. Was wäre ansonsten möglich, nötig und sowohl rational – als auch emotional tragbar? Was setzt eine aufbauende und heilende Ursache, was verströmt den Geruch von Pestilenz und erfordert zunehmende Resilienz?


    Die (Kompensations-) Energie, die zur Bewältigung des psychosozialen Stresses solcher Informationsgehalte aufgewendet werden muss, ist Ursache der abbauenden Wirkungskaskaden. Die nutzlose Energie, die im scheinbar nicht hand-hab-baren Konflikt gebunden wurde, kann alternativ bei der Auflösung der Zielkonflikte für „(aufbauende) Sonstige-Zwecke“ verwendet werden. „Sonst“ mit ausreichender mathematischer Sicherheit zu erkennen, benötigen wir einen globalen Betrachtungsmaßstab, einen Soll-Ist-Vergleich von Ursache und Wirkung und dafür einen bestimmten Ziel- und Zeitkontext. Einen Kontext, der signalisiert, was ein Ja zu Shell und ein Nein zur Arktis im Zeit- und Zielkontext für (die Autonomie der autonomen Selbstregulierungsfähigkeit) des planetaren Lebenssystems bedeutet. Ein Ja zur Arktis (Entscheidung für die Ökologie) und ein Nein für Shell (Entscheidung gegen das Wachstumsdilemma) bedeuten den Zusammenfall des bisherigen ökonomischen Systems und im Zusammenbruch des globalen Versorgungssystems ist wiederum ein ökologisches Chaos enthalten. Alternativlosigkeit entsteht, wenn der „Sonst-Zweig“ nicht untersucht wird, weil wir „Sonst“ nicht für möglich halten. Sowohl Ökologie als auch Ökonomie wurden fragmentiert und in ihren Unter-Ebenen betrachtet, die Gesamt(ab)Sicht ging verloren.


    Das Rationalprinzip kann nur umgesetzt werden, wenn die Folgen des Handelns in einen definierten Kontext gebracht werden. „Rational“ ist dabei als die möglichst effektive Verwendung knapper Energien und Ressourcen mit dem Ziel einer wert- und nutzenstiftenden „Ressourcenver-wert-ung“. Ohne den Wert zu bestimmen, den die Arktis für die Zukunft hat, können wir den „Barwert des Abbaus“ nicht mit dem globalen Schaden vergleichen. Jede Rationalität lebt von ausreichender kausaler Wahrscheinlichkeit über den Eintritt von Entscheidungsannahmen, die einer scheinbar rein rationalen Entscheidungsfindung zu Grunde liegen. Shell selbst hat die Wahrscheinlichkeit, dass keine Schäden auftreten werden, als gering eingestuft; und ihre negativen bisherigen Erfahrungen, unter diesen extremen Bedingungen, unterstreichen die noch unerkannten Gefahren eines, angesichts des Ölpreisverfalls, betriebswirtschaftlich höchstwahrscheinlich ohnehin nutzlosen technologischen Grenzganges. Würde ein globaler, ökonomischer Nutzen mit einem wahrscheinlichen Schadensersatzszenario abgewogen, wäre es unwahrscheinlich, diese Entscheidung (den Investoren und ihren Versicherungen) als rational begründbar „verkaufen“ zu können. Es lässt sich nur verkaufen, blenden wir die langfristigen Schäden eines kurzfristigen Erfolges aus, indem wir gar nicht berechnen, welchen Einfluss unsere Entscheidungen auf den Zukunftshorizont des Gesamtsystems haben wird. Wenn wir keinen Planetenwert definieren, hat der Planet keinen Wert (in den Bilanzen der Konzerne, den Staatshaushalten, beim IWF und der Weltbank). Ohne eine kausale ökosoziale Zielvorgabe ist kein Rationalprinzip umsetzbar, da ein Soll-Ist-Vergleich unmöglich wird, wenn kein Soll-Zustand existiert. „Vergeben wir uns, denn wir wissen bisher nicht, was wir tun.“ Diese inhumane Humanismus, der im verbogenen, bigotten, dichotomen und geheuchelten Gender-Wahnsinn seine soziologisch dem Lügengeist geschuldete Fortsetzung findet. Gesundheit wäre der Tod für das goldene Kalb. Hat irgendjemand diesem goldenen Kalb mal in die Augen gesehen? Lebt es noch? Oder beten wir ein totes Kalb an?


    Ein Sonst-Zweig der Entscheidungsfindung

    Es nutzt uns nur, was dem Leben auf dem Planeten nutzt und daher Lebensqualität erhält und stärkt. Ein dauerhaftes und zwanghaftes, gleichsam qualitätsloses, rein quantitatives Expansionsverhalten eines Untersystems der Zivilisation, innerhalb eines gekoppelten und verbundenen Gesamtsystems, kann in einem begrenzten Lebensraum nicht umgesetzt werden. Was jedoch sonst?


    Schnitttmenge eines Kontextes, der (emotionale und kognitive) Intelligenz unserer Art in einer Resonanz-Verhaltensantwort ausdrückt, wäre, unseren Planungskontext am globalen Zukunftshorizont auszurichten. Ohne jedoch einen Zukunftshorizont (in einem geeigneten Simulationsprogramm) zu errechnen, der auf Wahrscheinlichkeiten (des Eintritt von Annahmen) bei Entscheidungprozessen auf allen Ebenen besteht, kann der lebensnotwendige Soll- Ist-Vergleich kein rationales Verhalten ermöglichen. Ohne ein Ziel keine gemeinsame Absicht, der die (aufbauende Lebens- ) Energie (eines beliebigen Systems) folgen könnte. Shell will ebenso wenig wie die US-Regierung einen Suizid begehen, sie können sich nur nichts anderes vorstellen und folgen "dem Fluch der bösen Tat" weiter. Die Ursachen des Symptoms liegen im Grundparadigma des Zinseszines, der ohne Wachstum (als Selbstzweck) nicht "Geld ohne Arbeit" erschafft. "Arbeit fast ohne noch Geld dafür zu bekommen" ist die andere Seite der Globalbilanz. Die Flucht in nationale Bilanzen verscheiert den Blick, aber verhindert nicht die globalen Wirkungen.

    Die Wachstumslüge, als das rational völlig unbegründbare Versprechen, in einer begrenzten Mitwelt unbegrenzt wachsen zu können, ist ein babylonisches Ammenmärchen für zinsversklavte, griechische Milchmädchen. Keinen Zukunftshorizont betrachten zu wollen und gleichzeitig eine „strahlende“ Zukunft zu versprechen, würden wir nur "weiter wachsen oder weichen", kann logisch gesehen nicht funktionieren. Wo alle weichen, ist keine Intelligenz zu erkennen. Wo die Verstehbarkeit daher fehlt, ist logische Handhabbarkeit unmöglich und Sinnlosigkeit, also strategischer Blindflug ohne Hoffnung (auf Intelligenzentwicklung im jeweiligen System) wird zum Selbstzweck des Fortschritts ohne Ziel. Lügen erfordern immer mehr Lügen, die ursprüngliche Lüge aufrechterhalten zu können. Ist die Lüge offensichtlich, erfordert die Systematik der Lüge eine gezielte Überwachung. Beim Aufwachen aus unserer halbseitigen Gehirnlähmung, dem Alptraum reiner Rationalität ohne Einbindung menschlicher, weicher und emotionaler Logik, werden wir intensiv, aber nicht fürsorglich selektiert und begleitet. Wenn unser Herz bei der Opferung von Mutter Natur laut "Aua" schreit, kann die Illusion des wohlverstandenen Eigennutzes die Wirklichkeit nicht mehr überdecken, sind die Lebensumstände für 99% unhaltbar, unverständlich und unmenschlich. Es könnte eine Form globaler Qualzucht auf begrenzter Stallfläche zur Renditeoptimierung suizidaler Investorengruppen sein. Logisch ist Vorteilsorientierung doch nur, wenn die Zeit zum Genießen der Vorteile noch bleibt.

    Wir haben kein Ziel, keinen Sinn, kein Vertrauen und keinen Blick für die Folgen unseres Handelns - wir sind wie Kinder, die eine Handlung nicht mit den Wirkungen ihrer Folgen gleichsetzen können. Einfach, weil wir es so selten erlebt haben, noch lebend länger auf einem schon toten Planeten durchs All zu düsen, diese Information genetisch weitergeben zu können. Manche Fehler können nicht unbegrenzt häufig beegangen werden.

    Empfundene Inkonsistenz und destruktive Interferenz sind so lange Programm, wie wir nicht damit aufhören wollen, die Finger auf die heiße Herdplatte legen. Wir (als "Eltern" unserer inneren Kinder) stecken unsere Köpfe tief in den verstrahlten Sand und behaupten, nichts davon zu erkennen. Was, oder wem, nutzt dieses Verhalten? Ist es wirklich Leben, den Kopf im Sand vergraben zu müssen, die Folgen des Handelns nicht zu bemerken? Eine globale Familienaufstellung könnte hilfreich sein, bei den Maya wurde es "Opferspiel" genannt. Was gewinnt die Welt, würden wir die Arktis einem Verhalten opfern, dass die "Wohnmöglichkeiten der Familie" insgesamt gefährdet? Shell ist sowas wie ein leicht durchgeknallter Verwandter, wir können ihren Wahnsinn nicht begreifen und doch müssen wir mit ihnen leben oder als Familie untergehen. In unserem Opferspiel sehen wir die Opferung des Planeten als Erfolg, indem wir möglichst schnell, möglichst viel von unserer Wohnung "verflüssigen", also zu Geld machen. Die möglichst effektive Verwendung knapper Ressourcen zu deren optimaler Nutzung spielt als "NUTZEN" überhaupt keine rationale Rolle - die kausale Irrationalität der Rationalität eines Opferspiels.


    Globalkohärenz im Sinne der WHO-Definition von kollektiver geistiger, sozialer und körperlicher Gesundheit, benötigt Vertrauen, Transparenz, Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Bedeutsamkeit im Sinn von aufbauenden und sinnhaften Ursache-Wirkungsblöcken. Ist kein Sinn darin zu erkennen, (ohne langfristig wirksame Haftungskriterien) nun auch die Arktis dem Profit zu opfern, erzeugt diese Wahrnehmung eine spürbare destruktive Interferenz. Eine abbauende Kraft, also Shell mit einem geprägten Unternehmensgeist, ist wirksam, wenn wir Möglichkeiten zur Wirkung einräumen. Fort Mc. Money sind wir alle. Wir sind geldkrank. Wir glauben, Geld mache uns glücklich. Was jedoch im Hinblick auf die sozialen Folgen der Verflüssigung unseres Planeten fehlen wird, ist die geistige und soziale Gesundheit. Allein die Körperebene wirtschaftlicher Prozesse zu betrachten, reicht nicht, die geistige und soziale Mitweltstruktur insgesamt so abzustimmen, nicht von geistiger Armut und arktischer sozialer Kälte sprechen zu müssen. Innerhalb von giergetriebenen Steinzeitaffekten im Schrei nach MEHR sind die Effekte abzusehen, die Einfluss auf die Spielgestaltung nehmen.

    Eine aufbauende Kraft könnte wirksam werden, wenn wir den Willen aufbringen, "es reicht" zu sagen. Aber nicht den anderen, sondern wir uns in uns selbst. Wir vergasen den Planeten. Shell sagt, sie tun, was wir wollen. Wollen wir wirklich, was uns gesagt wird, was wir da eigentlich tun wollen? "Inklusion" ist auch die Einsicht, dass unsere Verhaltensentscheidungen ein Gesamtgefüge abbilden, ein gekoppeltes System von Ursachen und Wirkungen beim Drehen an Schrauben, die dem Motor Weltwirtschaft letztlich die Luft zum eigenen Atmen abschnürt und (den Golfstrom an seinem verwundbarsten Punkt) abwürgt. Was zum Kotzen wäre, aber eine kleine Eiszeit hilft, den Ölpreis zu stützen und stimmt die Investoren günstig, denen, langsam aber sicher, der Planet zu investieren physisch abhanden kam. Was der Verstand von Psychopathen jedoch erfolgreich auf der Selektorenliste einträgt. Warum wir das vergessen konnten? Weil wir es vergessen wollten. Wir haben schlicht die Frage vergessen, weil sie auf der Liste steht...

    Die Zukunft aktiv zu gestalten und Partizipation mit Teilhabe bei der qualitativen Gestaltung eines gemeinsamen sozioökonomischen Zukunftshorizonts verbinden zu lernen, tauscht Quantität gegen Qualität. Zeiträume, die wir dabei bewusst und vorausblickend gestalten, wären insofern unterteilte Planungsintervalle (Soll-Ist-Abgleich) in jeweiligen Ursache-Wirkungsblöcken abgestufter Dringlichkeit. Dringlich wäre es, über die Sinnhaftigkeit einer Unternehmung nachzudenken und mit allen Betroffenen zu sprechen, was sie "sonst" so ohne Golfstrom tun. Bevor wir den Golfstrom mal eben abstellen, weil niemand weiß, wie unbedachte Möglichkeiten technischen Versagens durch Extrembedingungen unter Extremsituationen handzuhaben oder zu beheben wären? Im Golf von Mexiko haben wir uns schon ein blaues Auge geholt, die Arktis ist als "unerlaubter Tiefschlag" in die Weichteile des Ökosystem zu betrachten. Ein Symbiont, der seinen Wirt als Feind betrachtet, ist offensichtlich verwirrt.

    Planung (der Entscheidungsfolgen) ist insofern unmöglich, Regelung und geistig-soziokulturelle Abstimmung jedoch möglich und nötig. Werden bestimmte, mögliche Zukunftshorizonte (in ihren Eintrittswahrscheinlichkeiten) ausgeblendet, sprechen wir von einer "Truthahnillusion". Regelung von gekoppelten Systemen ist möglich und versicherungstechnisch bitter nötig. Regelung erkennt die Stellschrauben und kann Ursache und Wirkung unterscheiden und zuordnen. Wie könnte eine autonome Selbstregulation des Gesamtsystems im Sinne einer Aktivierung von Selbstheilungskräften unterstützt werden? Bei den Rückversicherern würde Shell keine Police - ohne Ökoranking im wirtschaftlichen und juristischen Kontext in berechneter und nachvollziehbarer Form - erhalten. Atomstrom hätte "versichert" knapp 4 Euro gekostet. Das Abstellen des Golfstroms ist ein hoher Blutzoll für die Aufrechterhaltung eines selbstverdauenden Zinseszinssystems. Geld kann nicht unbegrenzt mehr Geld verdienen, wenn die Möglichkeiten wertschöpfenden Verhaltens nicht mehr gegeben sind. Truthähne mit Bandwürmern und Bettwanzenzugehör schwächeln motivationstheoretisch zuweilen ein wenig. Dauerhaftes und grenzenloses Wachstum ist für einen (zinseszinsabhängigen) Bandwurm keine intelligente Verhaltensoption. Was an dieser Bandwurmideologie logisch sein soll, ist eher fraglicher Rationalität.


    Im Fall einer profitorientierten Nutzung der Arktis wird sich ein „gesunder Zukunftshorizont“, der sowohl rational, als auch langfristig schöner für alle wäre, unnötig verkürzen. Es könnte von Vorsatz im Angesicht der sonstigen globalen Fakten (in einer Stituation ohnehin vorhandenen Überangebotes mit ruinösem Preisverfall) gesprochen werden. Ohne das eingangs erwähnte irrationale Rationalprinzip in seiner anfänglichen Unmöglichkeit beim Vergleich von (angestrebtem) Soll-Zustand mit dem (erreichten) Ist-Zustand, ist kein Rationalprinzip umzusetzen. Zwischen Rational und Irrational könnte die Anzahl der Wiederholung eines Irrtums unterscheiden helfen. Schon die Ölsande rechnen sich nur ab 70 Dollar pro Barrel, das arktische Öl benötigt einen noch höheren Ölpreis. Wo früher die Opec Angebot und Nachfrage regelte, unterbieten sich alle Anbieter nun bandwurmbedingt zwangsweise und überschwemmen den Markt durch Investition in weitere Exploration.

    Wir drehen an Stellschrauben eines Motors namens Weltmarkt, doch wir kennen die Grundeinstellung nicht mehr. Wir drehen so lange "am Rad" bis wir Ursachen und Wirkungen von Handlungen erkennen können. Ohne Veränderungswirkungen zu unterscheiden - erzeugt die relative Bedeutungslosigkeit all unserer Reparaturanstrengungen bewusste oder unbewusste Angst. Je schlechter der Motor läuft, umso hektischer und ängstlicher schrauben nationale Mechaniker (hier die Genehmigungsbehörden) an globalen Einstellschrauben herum. An Rädern zu drehen, für die keine Genehmigung erteilt werden darf, weil die Eingriffe zum Ausfall des Motormanagments führen, ist Blindflug. Eine Anbindung, also die Vernetzung mit dem "Motormanagement" besteht nicht, zudem wird nicht einmal eines vermutet. Während jedoch alle weiterhin behaupten müssen, sie wüssten, "woran" sie gerade drehen, wird der individuelle Irrtum nicht zur kollektiven Wahrheit. Was die Betriebslüge unserer Laienwerkstatt ohne Diagnosegeräte ausdrückt.


    Diagnoseprogramm
    Wie irrational ist es denn, beim derzeitigen Überangebot auf dem Weltmarkt und fallenden fossilen Energiepreisen, noch die Wärmepumpe des Golfstroms abzustellen, um buntes Papier zu bedrucken, dem in absehbarem Zukunftshorizont kein substanzieller Planetenwert (als IST-ZUSTAND) mehr gegenübersteht? Den ausbleibenden Profitnutzungshorizont nicht zu erfassen, bedeutet ja nicht, einen zu erleben. Die Realität, das Leben für Profit als Selbstzweck zu opfern, kann nicht als gesund empfunden werden. Die Ausblendung emotionaler Bedürfnisse wie der Schutz des Lebens, Vertrauen, Bindungsfähigkeit, Zugehörigkeit, Resonanz und eine liebevolle, förderliche Mitwelt bringt uns Konflikte, Spannungen und Belastungen. Bei „rationalen Entscheidungen“ die emotionalen Komponenten und Elemente wirtschaftlicher Handlungsfolgen auszublenden, ist bewiesenermaßen Schwachsinn. Wir handeln gierig, was nicht mit Rationalität gleichzusetzen ist.


    Solche Entscheidungsmuster sind rational nicht zu verstehen, emotional unzumutbar und kausal nicht mehr ohne global abgestimmtes Verhalten handhabbar. Besitzt etwas keinen Sinn, erzeugt es Angst. Es wird sich nicht einmal rein rechnerisch lohnen, würde Shell einen globalen Gesamtblick darauf wagen, auch seinen eigenen Zukunftshorizont zu existentiell zu gefährden.


    Ohne das Gefühl von globaler Partizipation an Entscheidungsprozessen im Flussbild von erlebter Veränderungswirkung ist keine Balance zwischen Überlastung und Spannungslosigkeit möglich. Über eine dauerhafte Überlastung des Globalsystems zu spannungslosen und gesunden Lebensbedingungen zu gelangen, ist rational betrachtet, eher unwahrscheinlich. Isolation vor der Überlastung durch Gier bedeutet, dem Gesamtsystem die benötigten Ressourcen zur Stressbewältigung und zur Regeneration einzuräumen. Unreflektierte Gier ist ein tumoröses Geschehen, die Ausbreitung dieses Geschehens nennen wir noch Erfolg. "Fort Mc. Money" (Phönix oder Arte zu sehen) hat die Basis eines Tumors, der seine globale Ausbreitung im Körper zwanghaft fortsetzt. Die Aufgabe von friedlicher Koexistenzabsicht ist keine Basis, auf der Wachstum als gesund zu betrachten wäre. Fort Mc. Money besitzt Sektencharakter, wir laufen einem "marktreligiösen System" ohne Kohärenz hinterher und jeder weiß, wohin es führt. Kohärenz in globaler Konkurrenz zu suchen, ist jedenfalls ein Holzweg für griechische Milchmädchen.

    Selbstheilungskräfte werden ausgelöst und unterstützt, entwickeln wir ein "kollektives Gesundheitsziel". Wir arbeiten jedoch an globalen Krankheitszielen und erheben den Wahnsinn dabei zur Methode. Bunt bedrucktes Papier gegen einen lebendigen Planeten einzutauschen, ist eine suizidale Zwangsstörung. Eine Zwangsstörung kann jedoch aufgehoben werden, erkennen wir den Irrtum dahinter. Solange wir nicht erkennen, nichts erkennen zu wollen, ist ein kausal begründbarer „Sonst-Zweig“ nicht zu finden. Uns zu vergeben fällt nicht schwer, erkennen wir, dass wir alle im Irrtum waren und einer Fehlwahrnehmung aufgesessen sind. Wir vergeben Shell, denn wir alle wissen nicht, was wir tun. Stoppen müssen wir uns aber schon.


    In einer Woche Globalboykott hätten wir uns die Augenbinde abgenommen. Es bedürfte eines abgestimmten Verhaltens und kosistenter Kongruenz, einen Hauch von einem Ziel, das allen nutzt. Gier oder Zufriedenheit? Was wäre genug? Mal eine Woche Globalgeneralstreik wäre ein Anfang. Sie brauchen uns, nicht wir sie. Und alle brauchen einen lebendigen Planeten, das zu verdrängen kann nicht rational sein. Es nicht sehen zu wollen ist bewusst gewählte Unwissenheit.

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  2. #2
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Du willst immer noch die Welt retten, gelle? Wie oft soll ich Dir noch sagen, dass diese Welt nicht zu retten ist? Wir haben den Point of no return längst überschritten. Nur noch globale Katastrophen können helfen. Und die werden kommen, egal ob Du hoffst, zeterst oder in wohlfeilen Worten erklärst. Komplexe Zusammenhänge interessieren doch keinen mehr. Die sind nicht ausreichend hirnschonend.

  3. #3

    Erlaubte Verstörung im Existenzbereich

    Um die Wirkungen der Interaktionen eines beliebigen Organismus in seiner jeweiligen Mitwelt einem Kontext zuzuordnen, wäre es hilfreich, einen Bereich "erlaubter Systemstörungen nicht zu überschreiten. Eine Deadline als Punkt zu definieren, die dieses irreversibel macht, würde bedeuten, zu wissen, wieweit die Reversibilitätsfähigkeit, die systemische Resililienz des Gesamtsystems ging. Was wir nur beim Exitus beurteilen können.

    Wir können es nicht beurteilen, solange wir keine Vergleichsdaten besitzen, noch dazu, wenn wir keine einheitlichen Bewertungsmaßstäbe entwickeln, den Wert von Ökologie in die Nullsummenspiele der Ökonomie einzurechnen. Unbegrenzte und somit unerlaubte Systemverstörungen sind in einem gekoppelten System immer auf allen Ebenen wirksam. Erst wenn ein Organismus Resonanz über einen geeigneten sensorischen Kontakt empfindet, ist diese Koppelung erlebbar. Systeme besitzen die Fähigkeit, spontan in einen kohärenten und effektiveren, fehlertoleranteren und konsitenteren Ordnungszustand übergehen, indem sie sich re-organ-isieren.

    Medizin beobachtet diese Spontanheilungen in physiologischen Geist-Systemen, kann sie nicht erklären, und ist sich sicher, das diese Phänomene es nicht wirklich wert sind, untersucht zu werden. Medizin gegen die Gier ist Zufriedenheit. Medizin gegen das Chaos ist höhere Ordnung durch Ausrichtung auf bisher nicht genutzte Informaionsgehalte. Hinter dem Chaos verstörender Informationen liegt dennoch die Hoffnung auf Negentropie: Wir erschließen uns am Rand des Abgrundes eine erweiterte Dimension und nehmen Druck aus dem Kessel. Statt den Schwachsinn zu akzeptieren und zu assimilieren, lernen wir, die systemische Unterscheidungsfähigkeit so zu verfeinern, dass Stressreize nicht dazu führen, wieder einmal außer uns zu sein, bzw. in die Luft zu gehen. Was von Aristoteles einmal mit Tiefenpunkt umschrieben wurde, deutet diese erweiterte Elementedimension an. Wir können als Organismus gar nicht nicht interagieren.

    Da helfen alle kognitiven und emotionalen Grenzanlagen nichts, wir sind verbundene soziale Wesen. Statt Gier könnten wir auch liebevolles Verhalten in Kooperation und friedlicher Koexistenz wählen. Zwingt uns keiner, Shell zu schützen und die Arktis zu opfern.
























    .

  4. #4

    AW: Erlaubte Verstörung im Existenzbereich

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Einleitende Analogie zum Zugehörigkeitsgefühl (Shell oder Arktis)


    Auf einem großen interkulturellen Fest begann die All-Beats Blues-Band gerade das erste Stück, als ein Mann zu seinem unbekannten Nachbarn sagte: „Was für eine grausame Stimme; der arme Mann, der die zuhause ertragen muss. Was ist das nur für eine grässliche Person?“


    „Sie ist meine Frau“, so die Antwort des Nachbarn.


    Peinlich berührt, und um die Wiedergutmachung des Fauxpas bemüht, suchte das Gehirn im Fettnäpfchen nach etwas Tröstlichem und lies verbal ausrichten:
    „Äääähhhmm, ich meine, im Grunde singt die Frau ja nur, was der Komponist erdacht hat. Wenn der Komponist keine Ahnung von Noten und Melodien hat, kann die gute Frau ja kein Gold aus Stroh spinnen.“


    „Ich bin der Komponist“, lautete die Antwort des Nachbarn.


    Noch peinlicher berührt, geriet das Gehirn des Gehirnbenutzers in neuerliche soziale Interferenzschwingungen und formulierte den gedankenlosen Gedanken noch einmal um:


    „Äääähhhmm, ich meine, im Grunde singt die gute Frau ja nur, was von dem Komponisten geschrieben wurde, weil die Musikwelt das so erwartet. Was wohl eher an der Kultur liegt, in der ein Komponist aufwuchs.“


    Um dem Bemerken eines neuerlichen Fauxpas vorzubeugen, wurde diesmal sofort ergänzt:


    „Äääähhhmm, ich meine, im Grunde ist Musik eine Vorstellung davon, was die Menschen jeweils mit Harmonie verbinden. Eigentlich ist es die Welt in unseren Köpfen, die wir sehen, hören und bewerten. So sehe und höre ich im Grunde nur, was ich hören kann und will. Nur das, was in mir Resonanz findet, kann ich jedoch hören. Eineindeutig ist also die Welt schuld. Welcher Trottel hat nur eine solche Zivili sat Ion in erschaffen?“


    „Ich“, sagte der Nachbar stolz, lächelte und begann vor Liebe innerlich zu leuchten. Es wurde insgesamt ein strahlendes Fest, wie man es nun auch auffasst, das Fest.


    Konversation überspannt den Raum für Information. Sprache ist nicht der einzige Raum, den unser Selbst enthält.


    Shell oder Arktis,


    als provokante Eingangsthese betrifft sie das Problem mangelnden Zugehörigkeitsgefühl auf globaler Ebene. Ohne die Arktis als „zugehörig“ zu unserer interkulturellen, globalen und auch transpersonalen Identität anzuerkennen, können wir nur immer wieder ins Fettnäpfchen treten.


    Aus der „Entweder – oder – Verknüpfung“ eine einschließende „Sowohl – als – auch – Verknüpfung“ abzuleiten, müssten wir erkennen, dass wir die Musik geschrieben haben, die uns nun nicht gefällt. Den „Lumponisten - Shell – Verknüpfung, ohne Kenntnis ihrer pathogenetischen Sozialisationsdrücke, ist zu eindimensional, als dieser Fingerzeig eine harmonische Entwicklung auslösen könnte. Ihre Unternehmenskultur ohne Einbindung des Selbst- und Fremdbildes dafür verantwortlich zu machen, ist daher kein effektives Konzept, Unterscheidungsfähigkeit zu entwickeln. Wir alle sind die Musik, die wir hören. Paradox ist halt, dass wir Zugehörigkeit nunmehr über Teilhabe an den „Must-Haves“ definieren, die gleichzeitig die Opferung der Arktis beinhalten. Diese Doppeluneindeutigkeit wird nicht gern erkannt.


    Was wir in Shell und ihrer „UN-Ge-Hörig-Keit“ vermissen, ist die Resonanz von Zu-Ge-Hör-IG-Keit“. Als wir uns der IG-Farben unterwarfen, entstanden aus Fettnäpfen allerdings die Blutlachen, die wir zuerst in gewalttätigen und grau-Sam(en)-Keiten, infektiösen Gedankenkonstruktionen als UNSS zugehörig übernahmen. Grausame Gedanken erzeugen grausame Menschen. Liebevolle Gedanken helfen, die Arktis in unseren Wahrnehmungshorizont aufzunehmen.
    Wir alle sind auf physischer Ebene, mehr oder weniger, dem Götzen Mammon hörig, der in der Arktis sein Unwesen treibt. Wir alle sind Shell, aber wir alle sind auch die Arktis. Wir sind all das, mit dem wir uns in diesem Moment verbunden fühlen. Was in der heutigen Welt schon eine ganze Menge ist. Sagen wir jedoch, mit dem unbedachten Fingerzeig auf andere: „die Frau, der Komponist, die Kultur, die Welt muss sich verändern“, dann vergessen wir, dass wir die Welt in uns erzeugen, die die Welt erzeugt. Selbstreferentiell wäre das wohl eindeutig eine mögliche Haltung, die Gewissen im Gegenüber ermöglicht.


    In der Welt, die wir für die Shell-Bosse in uns erzeugen, ist kein Mitgefühl erlaubt. Unter dem Systemdruck des „Survivals of the fittest“, dem „wachse, oder weiche“ liegt die tiefere Innenwelt des Kollektivs Menschheit buchstäblich „auf Eis“. Hätten sie Mitgefühl mit der Arktis, so würden sie am nächsten Tag entfernt vom langen Hebel einer unsichtbaren Hand. Die Welt, die Shell erzeugt, weil wir ihre Möglichkeitsspielräume in der Welt kollektiv destruktiv interferent gestalten und auf gnadenlosen Wachstumskurs getrimmt haben, ist nur die Welt, die zuerst in unseren Köpfen entsteht. Ein Schrei nach MEHR, den keiner mehr versteht.
    Ist die Arktis in dieser Welt von Bedeutung? Wenn nein, könnte es dann sein, dass die Musik sich schräg anhört, weil die Welt schon in uns „verstimmt“ ist? Nicht die Arktis oder Shell müssen wir verändern, einzig unser Gefühl der Zugehörigkeit entscheidet über Ungehörigkeit, Unzurechnungsfähigkeit und resultierende Unzulänglichkeit.


    Hinter unserer globalen Unzurechnungsfähigkeit steht die mangelnde Zugehörigkeit zum Lebenssystem. Was sind wir, als die, die wir in uns selbst erblicken?


    Globale Zugehörigkeit statt wirtschaftlicher Hörigkeit


    Eine transpersonale, interkulturelle Synthese in Verbindung mit der Auflösung wirtschaftspolitischer Hörigkeit der – daher - unzurechnungsfähigen Aufsichtsbehörden, die das goldene Kalb heilig sprechen, kann nur in uns selbst beginnen. Das Gesetz von Ursache und Wirkung reicht darauf zurück, was wir in Selbst- und Fremdbildern als „Ich“ und „Wir“ definieren. Wir können es anders betrachten. Hoffnung ist die Fähigkeit, auf die Selbstentfaltung des verbindenden Gedankens globaler Zugehörigkeit zu vertrauen.


    Identität und Zugehörigkeit wären zu bestimmen, bevor wir die Hörigkeit (von Energie aus dem Außen) zuordnen und unterscheiden lernen können. Hörig sollten wir dem Gesamtsystem gegenüber sein, indem wir zuhören. Dazu ist im Gegenüber das zu vermuten, was dort noch nicht zu vermuten ist. Wenn wir den Schergen in Shell als Schergen definieren, wird Shell zum Schergen – indem der organisatorische Selbsterhaltungstrieb (des Shareholder Values) sich angegriffen sieht und mit noch härteren Bandagen weiterkämpft. Wenn wir den Feind der Natur jedoch in der Natur unseres Ich erkennen müssten, sehen wir, wir paradox und absolut irrational unsere scheinbar rationalen Grundparadigmen, von der tatsächlichen Konsistenz der Kongruenz, eigentlich sind.


    Ein Symbiont, der seinen Wirt tötet und es zeitgleich schafft, seinen Mitsymbionten diesen Wahnsinn mit der „Lüge von der Möglichkeit unbegrenzten Wachstum begrenzter Gebiete“ zu verkaufen, handelt insofern zwar kurzfristig erfolgreich. Langfristig klug ist diese Strategie nicht zu nennen. Umsetzbar ist diese Strategie schon gar nicht.


    Daher ist es weder zu verstehen, noch ist es nicht handzuhaben und somit fehlt der Sinn, eine tatsächlich nachvollziehbare Bedeutung.


    So gesehen scheint die Opferung der Arktis ein Selbst-Zweck. Ein Zweck hat selbst das, weil diese Spiegelung - von selbst - das ICH aus unserer Innenwelt abbildet. Wir sehen, wir sehen nichts, außer uns selbst. Eigentlich eine absurde Vorstellung, bedenken wir, was für eine Heidenangst wir vor uns haben. Doch auch eine Chance, das genaue Gegenteil erblicken zu können, wenn wir es annehmen und wagen, in den Spiegel zu sehen. Ansonsten werden uns die „Chaos-Lumponisten“ fremd bleiben und sich weiter un(ZU)gehörig verhalten.


    Hinter dem Chaos aus unzurechungsfähiger Un(zu)gehörigkeit - diesem Irrsinn aus der Büchse pandorianischer Aufsichtsbehörden – sei trotz alledem die Hoffnung verborgen, so wurde es gesagt. Den Deckel über der Arktis zuzuklappen, schlägt eine Tür (zur Hoffnung) in uns selbst zu. Ohne Hoffnung auf ein anwendbares und handhabbares Lebenskonzept sehen wir nur Ego-Chaos.


    Von selbst das Selbst für bunt bedrucktes Papier zu opfern, ist so ähnlich, als würden wir aufhören zu atmen, um einerseits Zeit zu sparen und andererseits die Lunge unseres Planeten entlasten zu wollen. Effektivität kann nicht darin gesehen werden, möglichst schnell, möglichst viel unseres Planeten „flüssig zu machen“. Diese suizidale Effektivität unserer Weltwirtschaft, das SIND WIR. Wie wir in die Arktis rufen, so schallt es zurück. Wir sind dieser Moloch von Bandwürmern nicht. Glauben wir, blicken wir nicht zur Arktis. Aber beides kann nicht richtig sein.


    Die Resonanz für diese Themen ist daher gering, weil sie die pragmatisch expansive Dichotomie beinhaltet, dass beides nicht möglich sein kann. Moloch oder Mensch? Wir haben die Wahl. Beides geht nicht.















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  5. #5
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Geld oder Leben?
    ---------------------

    Geld...und dadurch Leben.


    Gerade in China zu beobachten...wo Teile der dort ansässigen Industrie ihre Produktion nach Afrika verlagern...zB nach Äthiopien. In Äthiopien geht es mit dem Wohlstand aufwärts...in China abwärts. Das zeigt, dass Armut und Reichtum nirgendwo verortet sind. Der chinesische Unternehmer zahlte in China 500 Euro pro Mitarbeiter und Monat, in Äthiopien 50 Euro. Der Chinese konnte sich für die 500 Euro gerade mal eine kleine Wohnung und eine warme Mahlzeit am Tag leisten....der Äthiopier kann sich für 50 Euro im Monat sogar ein eigenes Haus bauen. Objektiv und emotionslos betrachtet wurde sogar ein Mehrwert geschaffen. Dass der Unternehmer seine Produktion verlagerte, daran bist Du schuld, WSIB, wiel Du nicht bereit bist für deine Schuhe 100 Euro zu bezahlen - Du willst sie für 30 Euro haben. Bist Du bereit das dreifache an Geld zu zahlen....musst Du auch das dreifache an Geld verdienen - zahlt dir der deutsche Unternehmer das dreifache an Gehalt,....muss er seine Zulieferer im Preis drücken...oder rationalisieren. Egal wie Du es anstellst...irgendwo wird irgendwer immer arm sein.

  6. #6
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    ...und wenn schon irgendwer...dann doch lieber der Andere...oder?

  7. #7
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Wenn Du von Shell redest...dann frage ich mich....was deine Motocross Maschine verbrannte,,,wenn nicht Benzin? Und das war noch nichtmal notwendig...diente Dir nur zum Spaß. Nun diejenigen anzuklagen...die Dir dein Vergnügen ermöglichten...halte ich doch für sehr grenzwertig...und ihnen vorzuschreiben,,,wie sie das zu tun haben...für fast unverschämt.

  8. #8

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    So viel ist der Idee der Welt hinzuzufügen, dass niemand verlieren darf, damit Du gewinnst.

    Wie wollen wir in Europa überleben, wenn das, was wir konsumieren, in Äthiopien produzeirt und über China organisiert, an die verkauft wird, die glaubten, sie könnten von den Früchten des Geldes Leben und einen ruinösen Wettbewerb begannen, den die Chinesen für sich ausgenutzt haben.

    Es gibt nicht genug Arbeit für die Menschen auf diesem Planeten. Diese Illusion wird hier platzen, wenn die Autobauer auf Elektromotoren umstellen. Auch der "wankende Riese" erkauft sich nur Zeit. Die nächste Blase wird genauso platzen, wie alle anderen davor.

    "Und wenn schon" ist leicht gesagt, wenn die Stunde der ökologischen Wahrheit schlägt. Die ökonomischen Halbwahrheiten verdrängen den Preis des Profits.

    Daneben ist klar: Eine Abwendung von fossilen Brennstoffen birgt durch den Preisverfall die Gefahr, dass Länder wie Russland, die von den Petrodollars abhängig sind, gezwungen sind, anderweitig "Beute" zu machen.

    Nicht mehr ist der Idee der Geldwirtschaft hinzuzufügen, dass niemals die Erde bedroht werden darf, damit wir auf ihren Grundlagen "Wirtschaft" betreiben können, die der angemessenen Versorgung dient. Künstliche Bedürfnisse zu erzeugen, die im Erfolgsfall (dem Konsum) dazu führen, dass diese niemals auf Dauer für alle Menschen umsetzbar wären, stellt einen Selbstzweck dar. Wir leben in einer Konsummatrix - Du bist das, was Du konsumierst und glaubst daran, wofür Du langfristige Finanzierungen aufnimmst.

    Doch, um beim an sich löblichen Ausstieg aus den Verbrennungsmotoren zu bleiben: Die Vorräte an seltenen Erden und Neodym-Metallen für all die Elektromotoren sind recht begrenzt, bzw. seht teuer aufzubereiten. Doch die Arbeitsplätze, die hier und anderswo insgesamt bei den Zulieferern wegfallen, sind global nicht zu kompensieren.

    Warum also nicht die Arktis retten und Shell, wie alle anderen, sozialverrträglich abzuwickeln?

    China bemerkt nun, wie wir zuvor, das Ende der Fahnenstange globaler Ausbeutung. Immer, wenn wir mit der These, es sei möglich, an wachsender Ausbeutung (der Natur und der Menschen) unendlich verdienen könnten, gescheitert sind, riefen wir flehend nach unserem Vater. Denn wir vergaßen wieder einmal, dass die unendliche Ausdehnung der Ausbeutung am Ende aller Tage auch uns umfassen wird.

    Es ist ein grundlegender Irrtum, Ökonomie auf "außerhalb" der Ökologie zu reduzieren. Irgendwann zeigen sich die kurzen Beine ALLER Lügen und zwar kumuliert, summarisch und oftmals sogar exemplarisch.

    Wer insgesamt - das immer schnellere Absägen des Astes, auf dem wir alle sitzen, als Erfolg bezeichnet - kann nur an einer "Bildstörung" leiden. Meist liegt es am Empfang und der "Fernseher" ist gar nicht kaputt, sondern der caput, der mal wieder vergaß, wovon alle leben: Von den Gaben der Erde.

    Wie viele Milliarden lagern - als tote Affenbeute in Kühltruhen gehortet - unnütz auf der hohen Kante. Klar wir haben volle Kühltruhen, doch kaum noch Affen auf den Bäumen und die Investoren sagen, sie wollen den Wald gefegt sehen, dann entscheiden sie, ob wir morgen noch arbeiten dürfen, um zu leben.

    Wir können keinen "Arbeitsplaneten" fortsetzen, auf dem wir für Arbeit in die Kriege ziehen. Wohin kamen wir mit im Kampf um eine Ressource Arbeit, die nicht für alle ausreichend zur Verfügung steht? Wir unterboten global die Preise für Arbeit und es wurde immer deutlicher, dabei den Preis für die Schäden an der Mitwelt "outsourcen" zu müssen.

    Eine Zeitlang geht dies gut. Doch niemals wird es gelingen, den Wirkungen für alle Zeit zu entkommen, die ALLE zusammen bewirken.

    Precht, der ja völlig verwandelt wirkt, meinte: In wenigen Jahrzehnten werden sich unsere Kinder zum Einschlafen die Horrorgeschichten der Zeit erzählen, als die Menschen noch lebende Tiere aßen. Würde der Mitweltschaden fürs Fleisch bezahlt werden müssen, wäre das "Laborfleisch", das aus einer einzigen Zelle endlos weitergezüchtet werden kann, schon heute "BILLIGER".

    Einzig die Ausblendung der Mitweltfolgen macht es heute möglich, ein ganzes Schweineleben bei einem Bauern mit 6 Euro Wertschöpfungsanteil zu honorieren. Dabei trägt der Bauer das unternehmerische Risiko und die marktbeherrschenden Unternehmen sahnen Garantiegewinne ein. Ihren Lieferkonditionen ist es egal, wie häufig die Landwirte von Naturkatastrophen heimgesucht werden. Nein, Profit hat mit dem Zustand der Mitwelt niemals irgendetwas zu tun gehabt. Aber warum ist die Jungfrau jetze nochmal schwanger?

  9. #9
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Geld ist zunächst mal nur ein Maß an Dank und Wertschätzung...und somit keine schlechte Sache. Wenn der Insulaner einst für seine Arbeit fünf Muscheln erhielt...dann waren diese Muscheln nur dann etwas wert...wenn mindestens ein Dritter sie als Wert akzeptierte. Der Dritte wusste also in etwa...was Du für diese Muscheln an Arbeit leisten musstest. Wenn er deine Muscheln als Zahlungsmittel annahm...dann zeugte auch das von einer gewissen Wertschätzung deiner Person. Geld anzunehmen und auszugeben ist also der Transfair von Vertrauen und Wertschätzung. Bis dahin ist Geld unproblematisch. Zum Problem wird Geld erst dann...verknüpft man es mit einem Versprechen in die Zukunft. Bekomme ich die Muscheln nur aufgrund eines Versprechens...das ich dann aber nicht halte...sind die Muscheln für den Dritten zunächst mal noch das gleiche wert...sofern ihm mein Vertrauensbruch noch nicht zu Ohren kam - irgendwann aber wird er davon hören. Fünf Muscheln sind dann immer noch fünf Muscheln, dem steht aber keine Leistung mehr gegenüber. So entstehen Börsencrashs...es wird in Leistungen/Versprechen investiert...die niemals erbracht/gehalten werden können. Aus fünf Muscheln...die wenig wert waren..werden zehn Muscheln...die gar nichts mehr wert sind. Daran sind aber nicht die Muscheln schuld - es ist immer der Mensch. Irgendein Zahlungsmittel muss/wird es immer geben...und wenn es das Versprechen als solches ist. Es macht also keinen Sinn auf dem Geld herumzureiten. Shell fördert nur deshalb Öl...weil Du versprichst es abzunehmen. Ohne dein Versprechen würden sie kein Öl fördern. Wenn Du willst, dass die Automobilindustrie Elektroautos produziert, dann musst Du ihnen versprechen diese auch abzunehmen. Die Welt ist voll von falschen Versprechen und den dazugehörigen Mechanismen.

  10. #10
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Jeder von uns hat heute schon die Möglichkeit ein Elektroauto zu kaufen/fahren...aber statt es einfach zu tun...sucht man lieber nach tausend Ausredern: "Sind nicht ausgereift, zu teuer, es fehlt an Infrastruktur (Ladestationen)....usw" Es ist also viel bequemer der Industrie den Schwarzen Peter zuzuschieben. Wenn Du, ich, wir alle morgen einen Tesla oder sonst was kaufen...dann werden VW, BMW, Audi und Opel schon übermorgen massenkompatible Elektroautos auf den Markt bringen. Es liegt also alleine an uns. 2020 muss die Autoindustrie eine bestimmte Quote an Elektroautos vorweisen...ansonsten muss sie sehr hohe Konventionalstrafen bezahlen. Die Industrie wird also bis zum letzten Moment warten und dann kurz vor 2020 unter dem Einstandspreis ihre Elektroautos verkaufen, weil subventionierte Fahrzeuge immer noch billiger sind als hohe Strafen. Das ist dann aber ein Verdienst der Politik...nicht des Bürgers. Leider weiß Brüssel solche Erfolge nicht zu verkaufen, weshalb uns die EU so negativ im Gedächtnis ist.
    Keiner zwingt uns aber bis 2020 zu warten - wir haben es selbst in der Hand.

  11. #11

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Das Problem liegt darin begründet, dass die Herstellung eines Elektrofahrzeugs wesentlich weniger Arbeitsplätze erfordert.

    Weiterhin ist es eine isolierte Entscheidung. Wie wird sich Europa entscheiden, wie die anderen Kontinente?

    Nach dem VW Dieselangriff auf die Atemluft dieser Welt haben sie jetzt ein FCK-Abkommen nachgelegt, mit dem ein halbes Grad gerettet werden soll.

    Geld benötigt einen GEGENWERT. Bis in die Siebziger waren die Währungen "goldgebundden", was heißt, 20 % dessen, was die EZB nun täglich aus dem Turmfenster wirft, müssten an Gold ins Depot. 40 % waren es Anfang des letzten Jahrhunderts noch, bis die Griechen damit spielten und ihren Währungsanteil erhöhten, was zunächst nicht auffällt. Dann wurde der Coup von den Amis wiederholt, die ihre "Kriegsrechnungen" wohl durch eine Ausweitung der Geldmenge bezahlt haben sollen.

    Bis die Bank für internationalen Zahlungsausgleich global bemerkt, dass ein Land seine Geldmenge erhöht, dauert etwas, da alle Summen- und Saldenbilanzen zusamengeführt werden müssen. Früher konnte kein Staat die Umlaufmenge einer Währung erhöher, ohne dafür Reserven zu hinterlegen. Was die EZB heute macht, wäre bei einer Währung MIT GEGENWERT in diesem Maße unmöglich. Daneben ist das ganze Gold, das in Fort Knox lag, ganz ganz sicher nicht zeitgleich für alle "präsent", die es nicht einmal kontrollieren kommen dürfen.

    Doch all das Gold kam von der Erde. Am Klondike, nicht weit von Fort Mc. Money, gab uns die Erde, was ALLE Kulturen wertschätzten. Jeder Wert hier auf unserer Erde kommt von der Erde.

    Alle Kombination von Produktionsfaktoren (Ressourcen, Arbeit, Kapital) beut auf der Natur auf, denn alle weiteren Produktionsebenen und -schritte LEBEN.

    Wirtschaft klammert das Leben dabei aus. Die freie Entnahmemöglichkeit von Ressourcen entwertet die Natur, um einen Profit durch die Kombination hin zu einem Produkt zu erzielen. So kommt jeder Wert aus der Natur. (In unserem System kommt jedes Guthaben aus Schulden - ein Wert wird nicht hinterlegt = Buchgeldschöpfung oder einfach: Fiat Money..... ES WERDE GELD aus dem Nichts?

    Am Anfang ist alles Geld aus dem Schatzhaus der Erde entnommen. Selbst diejenigen, die glauben, ganz besonders gierig sein zu müssen, können dieses nur, weil die Natur ihren Körper erhält, und daher wendet sich der Mensch von dieser sichtbaren Hand einer unsichtbaren Hand zu. Vor der Entkoppelung des Geldes vom Goldstandard stand die Entkoppelung des Menschen von der Natur.

    Die freie Entnahmemöglichkeit (gegen Konzessionsgebühren) von Natur zur Kombination von Wertschöpfungsprozessen entzieht einer Seite einer Bilanzwaage Gewicht und fügt der Profitschale etwas hinzu. Daher sind die toten Affen in der Kühltruhe auf der Seite der Natur nicht mehr - weil Profit ist. Ohne eine angemessene Bilanzbetrachtung aller Schadstoffeinträge sind das weiterhin Milchmädchenrechnungen ohne LENKUNGSFUNKTION.

    Anreizsysteme konsistent auszuformen, gelingt noch der Werbung, nicht mehr der Politik und vor allem nicht dem Bürger, dem die Möglichkeit fehlt, die Grundvoroaussetzung für einen funktionierenden Markt zu internalisieren (in die innere [Bewusstseins-]bilanz einfügen),

    Die Vergleiche zwischen Benzin, Diesel und Elektro hinken, da keine Produktbilanzen ertellt werden. TTIP und CETA könnten hilfreich sein, wenn wir uns auf globale Standards einigen könnten, die für die Menschen einen Wert besitzen. Ohne Ceta oder TTIP in den nächsten zwei Jahren ÖFFENTLICH zu durchdenken, fehlt die notwendige Sinngebundenheit für die betroffenen Bürgergruppen.

    Welchem Batteriestandard sollen denn die E-Autos global folgen? Babylonisches Maßnahmengewirr...

    Beispiel E-Fahrad: Ist dein Akku nach 2-3 Jahren ausgelutscht, gibt es häufig keinen Ersatz mehr. Daneben brennen die Akkus zuweilen ebenso ab, wenn sie entladen im Herbst eingelagert werden, zum Beispiel.

    Warum also nicht zunächst die technischen Standards schaffen, mit denen freier Warenverkehr überhaupt erst Sinn macht? DIN müsste heute GIN heißen, die Götter der Wirtschaft sind besoffen...

    Produktentwicklung findet lange beim Endkunden statt. Bei Samsung wurde etwas viel Produktentwicklung outgesourct. Diese Externalisierung von Entwicklungskosten führt natürlich nur zu Kosten für die Unternehmen, wenn es zu Schäden in einer nennenswerten Anzahl kommt.

    Schlmmer ist es mit der Arktis: Können wir den gesetzten Ursachen erst nennenswerte Wirkungen zuprdnen, ist dieser Kontext zwar geklärt, doch die Natur "entfleucht", die damals das Gold hergab. Aber die Natur gab denen Leben, die sich nun gegen sie wenden, weil sie glauben, Geld besitze keine "Naturanbindung"

    Geld ist das falsche Versprechen, es unterschlägt die Naturbindung aller Währungen. Eine Währung an sich ist nichts wert, die Menschen geben der Währung den Wert. Und dieser Mehrwert ist immer "Naturentnahme" - wie man es drehen und wenden möchte.

    So lagert NATUR auf Bankkonten. Die mehr als 10-fache Überzeichnung der Realwerte unserer Globalbilanz macht die historische Geldmenge erst möglich. Das darf aber nicht verstanden werden, denn eines ist klar:

    Wenn alle Natur in Kühltruhen lagert, können wir nicht wie bei VW und SAMSUNG, noch Schadensersatzklagen stellen. Dann bekommt der Indianerhäuptling recht, der sinngemäß meinte:

    Erst wenn ihr alle tote Affen in Kühltruhen lagert, den Wald für die Investoren fegt und legt und die Arktis opfert: Irgendwann wird die Bilanzwaage auf der einen Seite leer und auf der anderen Seite "voll" sein.

    Das, was virtuell schon in Kühltruhen lagert, obwohl es noch gar nicht erbeutet wurde, ist so viel mehr, als es noch Affen auf Bäumen gibt, dass ohne eine globale Weltfinanzreform die Arktis zwangsläufig geopfert werden muss, damit die Rente noch passt...

    Da dieses Problem alle Nationen betrifft und die URsache für nicht endende Konflikte abbildet, ist Frieden immer auch damit verknüpft, Frieden mit der Natur zu machen. Keiner kann verneinen, dass all unsere Wirtschaftsgüter niemals nicht aus der Natur stammen. GELD IST NATUR. Geldverbrauch demnach Naturverbrauch. Wieviel wir jedoch wofür verbrauchen und welchen Sinn dieses macht, spielt noch keine Rolle.

    Statt sich auf Zukunftsstandards zunächst gesellschaftlich zu einigen, um dann entsprechende Verträge unterzeichnen zu können, wird für uns entschieden und selbiges auch nch geheim.

    Aber die Wallonen und die Spanier rühren sich ja schon. Kein Planet kann mit einem derartig falschen Versprechen überleben. Wir haben am Ende zwar eine Menge Geld, aber das können wir nicht essen. Das ist die Kausalität der heutigen Entscheidungsmuster, die Blindflug sind, da die vollkommene Information und Kommunikation, die Marktgeschehen zur Funktion erfordern würde, nicht gegeben ist.

    Beweis: Niemand weiß, wie lange die "Magnetmetalle" und andere dann notwendig werdende Produktionsmittel noch verfügbar sind und bezahlbar bleiben. Niemand macht sich Gedanken, wieviele Produktionsjahre mit dieser Entscheidung möglich sind. Und niemand kann sagen, oder berechnet es gar, wie lange die Ressourcen global noch ausreichen. So wird etwas beschlossen, über dessen nationale und globalen Folgen keiner Bescheid weiß. Natürlich ist es unmöglich, die Einzelmaßnahmen so zu koordinieren, dass ein erwartetes oder erhofftes Ergebnis folgt.

    Wie sie auf einmal ein halbes Grad aus dem Hut zaubern.... Und warum so plötzlich?

    Hat die Umweltflucht von zwei Millionen US-Bürgern den Horizont erweitert?

  12. #12
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Geld benötigt einen GEGENWERT. Bis in die Siebziger waren die Währungen "goldgebundden"
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    Aber auch Gold ist nicht wirklich etwas wert - es wird ein ideelles Zahlungsmittel durch ein anderes abgesichert. Man wird bald so viele Diamanten aus dem Weltall bergen...bis die irdischen Edelsteine nichts mehr wert sind. Wirklich von Wert ist nur das...was dir das Überleben sichert...oder/und dir das Leben angenehmer macht. Aber genau diese Dinge werden verschleudert und verschwendet. Der Schatz der Inkas war nicht das Gold...sondern das Salz...mit dem man Lebensmittel haltbar machen konnte. Sollte es nach dem dritten Weltkrieg Überlebende geben...werden diese sehr schnell merken was wirklich von Wert ist - aber dann ist es zu spät.

  13. #13

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Um dem Rationalprizip zu folgen, wären daher "überlebenswertvolle" Ressourcen besonders dringlich zu schützen.

    Ohne jedoch eine Bilanzierung vorzunehmen, welche Bodenschätze und Rohstoffe wann, wie überlebenswichtig werden, ist unserer globalen Schicksalsgemeinschaft ein rationales Handeln nicht zu bescheinigen.

    Gerade die mehr als unterschwelligen, doch eher recht niederschwelligen Konflikte um die Konzessionsrechte der arktischen Schatzkiste, zeigen auf, dass wir in ein Abhängigkeitssystem investieren, dem niemals auch nur ein einziger unersetzlicher Baustein abhanden kommen darf.

    Ansonsten bricht die Kette von Prozessen zusammen, die wir als Zivilisation bezeichnen. Wirtschaft allein kann Zivilisation nicht gestalten. Dazu ist es erforderlich, einen langfristigen und übergeordneten Kontext zu verfolgen, der sich an einem Planetenwert als absolutem Bezugspunkt aller Finanzgegenwerte zu orientieren hätte.

    Alles andere ist Bilanzbetrug und entspricht nicht dem Rationalprinzip. Doch auch Bilanzbetrug kann man zurückrechnen und die Verursacher entsprechend an den Folgen beteiligen....

    Ja, es gab da einen globalen Schwindel um den Erfolg oder Nichterfolg unserer Zivilisation. Dass die Fakten nicht mit den "Erfolgsmeldungen" übereinstimmen, wird am Gezerre um die Arktis deutlich.

    Den Nicht-Erfolg als Bilanzbetrug nun wiederum durch den "Schlussstrich KRIEG" zu vertuschen, ist weiterhin die Verkehrung von Ursache und Wirkung.

    Nee, ein drittes Mal fressen wir diesen Besen hoffentlich nicht. Die Welt wurde zu klein für solche kindlichen Diktatorenspiele. Solange uns nix Besseres einfällt, ist die von Dir beschriebene "Option" die Wiederholung eines bestimmten Musters.

    Allerdings beschreibt die Anzahl der Wiederholungen von Fehlern am Ende auch den Unterschied zwischen Lernfähigkeiten und Wahnsinn.

    Wahnsinn ist es, immer wieder dort mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen, wo der Zimmermann kein Loch gelassen hat.

    Wir leben in einer "Abbruchzivilisation", die den "Notausgang" nicht findet, weil wir immer panischer dort gegen die Wand rennen, wo wir es historisch immer versucht haben - allerdings erfolglos...

  14. #14

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Da drohte der "Abbruchzivilisation" ein US-Präsident, der das Abkommen aufzukündigen gedenkt, und gerade unter diesen Vorzeichen zeichnet sich eine plötzliche "Investitionsdynamik" ab, die schon als "Trump-Effekt" wirkt, bevor "er" wirklich wirkt.

    Da sich auch die "Investoren" von den "Liquidatoren" in der Abbruchruine veräppelt zu fühlen beginnen, erscheint es irgendwie nicht mehr so wichtig, alles sofort "flüssig zu machen"?

    Flüchtet der Investor zusehends in die Langfristigkeit?

    Sollte diese Tendenz unterstützt werden wollen, sollte der Kurzfristigkeit Wirksamkeit entzogen werden.

    China wurde offensichtlich durch die Wirkungen davon überzeugt, an die Ursachen heranzugehen. In einem halben Jahr wurde dort soviel regenerative Energieleistung zugebaut, wie hier seit der Energiewende insgesamt...

    Von den 7.5 Millionen Quadratkilometern Eisfläche in der Arktis sind noch etwas über 4 Millionen übrig...

    Wollte nur sagen, dass der "Trump-Effekt" auch in der Mitweltpolitik aus etwas zunächst negativ Wirkendem, etwas positiv Wirksames zu gestalten...

    Flüchtlinge aus Spanien und Portugal sind jedoch zu erwarten. Sollte uns nicht doch noch die globale Hanfwirtschaft als Klima- und Wirtschaftslösung plausibel erscheinen.

    Putin und Trump wären zumindest pragmatisch genug, über diese Möglichkeit nachzudenken, um die globale Nachfrage nach Arbeitskraft, Knoh-How und Innovationskraft in einem Zukunftsfond für den Planeten zu bündeln.

    Will Trump den verdorrten wilden Monsanto-Westen retten und Arbeitsplätze schaffen, kommen wir um die Deckung der globalen Umweltbedarfe als "Investitionsobjekt" nicht herum.

    Dumm ist halt die zehnfache Überzeichnung der Realwerte, so viel Planet haben wir nach Münchener-Rück nicht mehr.

    Zumindest schaffen wir es nicht, den Planetenwert insgesamt zu steigern, indem der Natur gegeben wird, was der Natur einen dauerhaften und bleibenden Wert verleiht.

    Ich meine, die Russenmafia kümmert sich doch eh schon um den europäischen Drogenhandel. Oder etwa nicht? Und der Anfürhrer von denen ist dicke mit Putin. Ein Streit zwischen Russenmafia und den Rot-Weißen wäre ja auch kein Geschenk für die Welt...

    Ohne Bürgergeld für die Ex-Mafia kommen wir auch aus der Nummer nicht so leicht heraus. Und wenn die Mexikaner für die US-Wirtschaft die Ausgleichszertifikate anbaut, steigert das vielleicht auf beiden Seiten der Mauer die gefühlte Lebensqualität.

    Die Quahlität der Quantität ist das kausale Mangelproblem. Mein Bass-Mentor meinte immer: Weniger ist mehr...

    Weniger kann präziser, rhythmischer und mitreißender sein als ein Zuviel zur selben Zeit. Jeden einzelnen Ton wertschätzen und im Grunde "zelebrieren" ist, wie der Ton die Musik macht.

    Zumindest "neue Töne". Kann es überhaupt neue Töne geben?

    Nächstes Jahr in Bonn wollen sie angeblich beginnen, über die Verteilung der Klima-Flüchtlinge nach Grönland und Sibirien zu verhandeln...

    Warum keine globale Zukunftsaktie auf den Erhalt des Planeten ausgeben? Damit wären Angebot und Nachfrage endlich in sinnvolle Bahnen gelenkt...

    Wer benötigt keine Mitwelt? Den Planeten "flüssig" zu machen, ist keine Lösung bei persönlichen Wertekonflikten...

    Wem nutzt die Liquidität, wenn kein Planet zum Leben blieb?

  15. #15

    AW: Fort Mac Money: Shell retten und die Arktis opfern?

    Wenn der Herr Horst S. von der CSU nun ankündigt, nur "Koalitionen für den Verbrennungsmotor" einzugehen, dann heißt die Frage dahinter nicht, ob und wie die Autoindustrie mit dieser Situation klarkommen wird, sondern, wie es Shell, BP, TEXACO und ROSSNET und den OPEC-Staaten damit erginge.

    Wenn der Herr Gerhardt S., ehemaliger Bundeskanzler, nun ankündigt, zu einem russischen Gas- und Ölmulti zu wechseln, wird der Drehtüreffekt deutlich, der nun auch über nationale Grenzen hinweg genutzt wird, fremden Herren zu dienen.

    Doch "Houston" hat ein kleines Problem. Wassertemperaturen von 31 Grad Celsius im Golf von Mexiko verweisen auf die Energie, die wir in das Gesamtsystem durch den Verbrennungsmotor einbrachten. Oder sind es doch die Brennstäbe, die vor Fukushima im Meer versanken?

    Wo soll dieser Anstieg der Meerestemperaturen so plötzlich herkommen? Haben uns auch die Wissenschaftler schamlos belogen? Um ein Meer auf 31 Grad aufzuheizen, benötigt es zumindest ungeheure Mengen an Energie. Wenn diese Energie im System wirksam wird, schaut auch das Ego von Donald T. in seinen Sumpf-Stilettos eher kleinmütig.

    Wenn VW 40 Milliarden für eine "staatsfeindliche Verschwörung" blechen musste, was werden erst all die Energieversorger berappen müssen, bis das Klima sich wieder berappelt? Und wie werden wir mit den Managern des bewusst gewählten Untergangs verfahren?

    Wenn Gerhardt S. nun meint, es sei sein Leben, dass er an Rossnet verkaufe, wurde "sein Leben" für die Russen erst "wertvoll", weil es seine Stellung als Bundeskanzler genutzt hat, uns die Gas-Pipeline "anzudrehen". Was der Guteste nicht begreift: Auch seine aus Russland importierte Kinderschar wird keinen Platz zum Leben mehr besitzen.

    Nur der Köhler hat sein Herz nicht verkauft. Daher musste er ja gehen. Sie verkaufen unseren Planeten zum Schleuderpreis und was uns dies kostet, kann in Houston bald zusammengerechnet werden. 1200 Liter Wasser auf einen Quadratmeter könnten den Herrn Donald T. einmal aufzeigen, dass die Natur sich nicht an die Regeln hält, die vom Ego aufgestellt wurden.

    Die "Nach mir die Sintflut-Mentalität" erwies sich als zu kurzlebig. Bei Trump heißt es nun: "Houston, wir haben ein Problem."

    Es war halt unmöglich, die Folgen der Ausblendung unserer Verhaltensweisen auf ewig wegzuschieben.

    Was nutzt Gerhardt seine ganze Asche, wenn die Kinderchen keinen geeigneten Lebensraum mehr vorfinden?

    Gut, ich denke ohne eine globale Enteignung der obersten Vermögensteile und eine generelle "Schadschöpfungsabgabe" auf jeden Euro und Dollar werden die "Magnete der Ölmagnaten" uns in eine Situation bringen, die Staaten niemals tragen können werden.

    Die Seelenverkäufer eines ganzen Planeten wissen nicht, was sie tun. Therapie statt Strafe, doch ins eine geschlossene Anstalt sollten sie bis zu ihrer Heilung dann doch erstmal. Solche Gerhardts, Horste und Donaldisten sind die wahren Gefährder dieser Welt. IS aber nur ihr EGO und betrifft nicht ihren göttlichen Seelenanteil. Den sehen sie jedoch nicht.

    Wenn ein Kanzler sein Volk an die Russen verkauft hat, und kein Hahn kräht auf dem Mist, dann wissen wir, dass sich unter jedem Heuhaufen eine Menge Mist verbirgt. Gas-Gerd, wie diese göttliche Seele hier im Norden genannt wird, hat die Kanzlerschaft genutzt, sich dem russischen Heuhaufen anzunähern, doch was für ein Mist sich darin verbirgt, darf nicht gesehen werden.

    Schmeckt das Heu zu lang nach Mist, verhungert unser Esel ist. Soll er das mistige Geld fressen, es wird nicht schmecken...

    Daneben: Das Lithium für all die Akkus, die eine E-Mobilität erfordern würde, besitzen wir gar nicht auf diesem Planeten. Auch die seltenen Erden und Neodym-Metalle für die Elektromotoren müssten wir von außerirdischen Zulieferern einkaufen...

    Kein begrenzter Planet kann eben unbegrenzt ausgebeutet werden. Kein begrenztes Volk kann unbegrenzt verraten werden. Nur ein begrenzter Geist könnte so handeln wie Gas-Gerd, eine göttliche Seele, die sich selbst nicht erkennt. Wie wir alle...

    Der Highway to hell wird zumindest von solchen Lobbyisten gepflastert, und doch ist die Kraft, die stets das Böse will, am Ende meist die Kraft, die Gutes schafft. Der Weg in die Klimahölle war zumindest von guten Vorsätzen gepflastert, was nicht dazu beiträgt, unseren bisherigen Willen als "frei" anzusehen...

    Ob Trump sich eines Besseren besinnt? Wie könnten all die Gas-Gerds ihr Herz zurückbekommen, das sie für einen APPLE und ein Fipronil-Ei gegen Geld eintauschten?
    Geändert von Michael (31.08.17 um 09:48 Uhr)

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