Planung: die EINZIGE vollständige Ausgabe seiner Lyrik schaffen.

Nachwort:

I. Crane und sein Werk
Nach seiner Ausbildung an der Universität von Syracuse, die Crane nicht abschloß, ging er knapp neunzehnjährig 1890 nach Neu York, wo er sich als Reporter in den Slums durchschlug. In der Bowery kam er mit Arbeitslosen, Enterbten und Bettlern, mit Rauschgiftsüchtigen, Dirnen, Luden, Säufern und Spielern in Berührung. Die beruflichen Erfahrungen und seine entbehrungsreiche Existenz bildeten die Grundlage für den Roman „Maggie, a girl of the streets“ („Maggie, das Straßenkind“), den er 1893 unter dem Pseudonym Johnston Smith veröffentlichte. Zwar fand sein selbstverlegtes Büchlein die Anerkennung der Schriftsteller Hamlin Garland, der Crane mit den Schriften Mark Twains und Emily Dickinsons bekannt machte, und William Dean Howells, zu einem finanziellen Erfolg jedoch reichte diese nicht. Erst Cranes zweiter Roman „The red badge of courage“, 1895 („Das rote Siegel“, u.a. 1973 bei Reclam Leipzig), brachte ihm Anerkennung, auch einen ganzen Haufen Geld. 1896 übersiedelte Crane mit seiner Lebensgefährtin Cora nach England, wo er u.a. mit den Schriftstellern Joseph Conrad, H.G. Wells, Ford Maddox Ford, dem späteren Förderer von Ernest Hemingway, und Henry James regen Kontakt pflegte und einen aufwendigen Lebensstil pflegte, der ihn bald in den Bankrott trieb. Am 1. Jänner 1897 erlitt Crane auf dem Weg nach Kuba Schiffbruch. Er befand sich an Bord eines Schiffes namens „Commodore“ mit Munition für die kubanischen Freiheitskämpfer. Das dramatische Ereignis verarbeitete er in seiner Erzählung „The open boat“ („Im Rettungsboot“), die zusammen mit anderen Erzählungen 1898 erschien. Im Winter 1897/98 zog sich Crane in seinem ungeheizten Landhaus bei London eine Tuberkulose zu. Vielleicht hatte er sich die Ursache seines frühen Todes auch im Krieg zwischen Griechenland und der Türkei 1897 zugezogen, den er als Korrespondent mehrerer Zeitungen verfolgte. 1898 im Spanisch-Amerikanischen Krieg jedenfalls, den Crane wiederum für mehrere Blätter verfolgte, war Crane infiziert, was er jedoch verdrängte. Erst 1900 ließ er in Deutschland (Badenweiler in Baden) seine Tuberkulose behandeln; doch nun war es zu spät. Den zweiten Blutsturz am 5.Juni 1900 überlebte er nicht. Crane hinterließ viele Schulden und zwölf Bände Literatur. (!)
Der ausgeprägte Realismus von Cranes schonungslosen und pessimistischen Porträts wird durch reizvolle poetische Elemente und die einfühlsame Darstellung der Charaktere gemildert. Auch als Dichter suchte er neue Wege: Seine beiden Gedichtbände „The black riders and other lines“ (erschienen am 11.Mai 1895) und „War is kind and other poems“ („copyrighted“ April 1899) sind frühe Beispiele experimenteller freier Versdichtung. Einer seiner Freunde (Howell) schrieb Crane in einem Brief vom 2.10.1894 (vor der eigentlichen Publikation!) über diesen ersten Lyrik-Band: „I wish you had given them more form“. Peck, ein erster Rezensent[1], nannte Cranes Schreiben „original..., powerful..., eccentrical..., skeptical, pessimistic, often cynical.“ Meiner Meinung nach ist für Cranes Lyrik die Verlorenheit des Individuums zentral, die Liebe zur Farce werden läßt – und diese Verlorenheit schließt Mann und Frau gleichermaßen ein.
Im Nachlaß fanden sich weitere 50 lyrische Texte, zum Teil nur einen Vers lang, dennoch verraten sie, daß Crane über einen Kernvers Texte konstruierte. Zu Cranes Werken zählen ferner der Roman „Active service“ (1899), der Kurzgeschichtenband „Whilomville stories“ (1900) und „Wounds in the rain“ (1900). Seine gesammelten Briefe wurden 1954 veröffentlicht.

Crane war ein Trotzkopf, der den Zwiespalt zwischen verkündeter und erlebter Wirklichkeit in drastischer Antithetik wiedergab. Sein Darstellen erfolgte nicht spontan, nicht in plötzlich und unmittelbar hervorbrechender Wut über einen Mißstand, sondern war einem tiefen Unbehagen geschuldet. Dieses entsprach dem seines Zeitalters. Das Nutzdiktat und der technische Fortschritt hatten Millionen Menschen überflüssig werden lassen. Sie suchten einen Platz in der arbeitsteiligen Gesellschaft, und sie fanden ihn nicht. Sozialgesetzgebung war zumindest in Amerika ein Fremdwort, der amerikanische Traum blieb Millionen Menschen vorenthalten. Crane strich als Reporter durch die Elendsviertel der amerikanischen Großst?dte Neu York und Chikago, lebte mit Nutten, Missionaren und Tbc-Kranken, schrieb und half, war Beichtbruder und Kunde, Suppenausteiler und Jäger nach dem letzten Schuß. Sein Blick ins Bodenlose des Daseins korrelierte mit dem Anspruch der postmodernen und kapitalistischen Demokratie, das politische Menschheitsziel verwirklicht zu haben und dann dem Menschen ein Sosollen weismacht. Handlungsmuster: Letztlich erfuhr Crane hier eine der großen Lügen, die bis in unsere heutige Zeit zum Tagesgeschäft gehören: Der einzelne kann sich nur bedingungslos unter die Allmacht des Universums unterwerfen, besitzt aber EIGENtlich eine nicht nur empfundene, sondern erlebte Selbständigkeit des Denkens. Dieser individuellen Selbstwahrnehmung steht die Notwendigkeit gegenüber, seine Individualität bestmöglich auf einem entindividualisierten Arbeitsmarkt anbieten und verkaufen zu müssen, bevor dem bewußt nicht entindividualisierten Individuum der Platz an der Tür gewiesen wird. Die Heuchelei erhält so eine bedeutsame Funktion.
Crane nun war kein Angepaßter, weder persönlich noch politisch oder religiös. Er war ein Trotzkopf, immer auf der Seite der Schwachen, immer darum bemüht, selbst die bösesten Seiten des Menschen hinsichtlich eines grundgütigen Kerns auszuwägen, immer in der Konstellation Welt-Mensch nach sich selbst und auch dem anderen suchend, weitergreifend als juvenile Rebellion gegen Vater, Staat und System. Crane war kein Frühvollendeter, auch kein Nachtschattenschwärmer, seine Sprache war drastisch und voller Kraft, sie war jung und dynamisch, aber auch in einem verlorenen Substrat beheimatet, in einem Zustand des Nochsichlösenwollens, und sie war gleichsam von Halbwissen durchwölkt. Er schrieb, um zu überleben, Verdichtung und Versachlichung sollten (vielleicht) späteren Jahren vorbehalten bleiben. Doch der Mann starb mit 28 Jahren an Schwindsucht.
Also, Welt, Ich und DaSEIN werden unmittelbar, nicht in metaphysischer Verdichtung (wie bei Rilke, Musil, Hofmannsthal, Hauptmann, Mann, Barres...) wahrgenommen und plausibel in antithetischer Verschränkung sprachlich manifestiert, ausgeworfen. Vielleicht läßt sich sein Naturell am besten mit Realist umschreiben, allerdings nicht auf dieser platten Abbildebene. Gemeint ist hier vielmehr ein Realismus mit Signalwirkung, ein eingeschränktes Ich schreit nach dem All-Vater, sucht das Verlorene seines Ichs im Allmaleins der Welt, aber verleugnet diese Welt nicht oder restringiert sie. Crane wägt als Skeptiker das Gute und Schlechte gleichermaßen tief ab, erfahren tief, um dann DOCH einen Satz von der Wirkung eines WAR IS KIND zu verfassen. Der Krieg als Vater eines Morgigen, als tragfähigste Wertkonstante, das Prinzip der Zerstörung ist das der Selbstzerstörung, aus dem immer wieder neue Perspektiven möglich sind. Seine Skepsis richtet sich an die Verhältnisse, die ihn umgeben. The dream is over nannte Lennon das siebzig Jahre später: Amerikas Traum einer auf Gleichheit und sozialem Fortschritt basierenden moralischen Führungsrolle war mit dem immer drastischer empfundenen Zwiespalt zwischen den Siegern in ihren Palästen und den vielen Verlierern in den Slums diskreditiert. Aber Crane gab sich nicht einer depressiven oder gar selbstzerstörerischen Grundstimmung hin, wie sie vielerorts am Ende des 19. Jahrhunderts Mode war. Er bewahrt sich Humor, setzt eben das im Menschen verortbare Gute, und er ist traurig und zornig über die Nöte[2]. Humor hat diese wundervolle Wirkung, daß er gelassen macht; selten wird sich bei Menschen mit zwanghaftem Naturell Humor finden. Crane war in diesem Sinne selbstgewiß, gelassen. Auf der anderen Seite aber - und Crane war ein Mensch zutiefst antithetischer Weltwahrnehmung - war Crane Künstler. Kunst ist ein Kind des Schmerzes, schrieb er.
Gar vorschnell könnte man hier Ironie, Distanzierung oder mangelnden Respekt konstruieren. Mitnichten. Ich glaube nicht an ironisierende Distanz bei Crane. Es muß Humor sein. Ironie benötigt einen entsprechenden Abstand, eine Unnahbarkeit, die es dem Ironisierenden leicht macht, sich spöttisch, verletzend, besserwisserisch oder gar gutmeinend zu einem Sachverhalt zu äußern. Ironie ist pubertär, so leicht zu gewinnen, so sehr zerstörend, daß darnach nur Zynismus bleibt. Ich denke, daß aus dem Tatbestand der vorhandenen Texte Angst, Versagen, Hoffnung und Wut gleichermaßen emporsteigen und unmittelbare Erlebnisse sind, die Abstand partout verringern und den Leser sattsam in die Not des Autoren hineinziehen.

Kommen wir zur Leistungsbestimmung: Wüstenhagen, der Herausgeber einiger Gedichte Cranes, behauptet, Crane habe seine lyrischen Texte aus dem Stegreif heraus niedergeschrieben, so ähnlich wie Mozart seine Kompositionen, möchte ich ergänzen. Das ist nicht fragwürdig und soll die Leistung des Prätendenten, der hier auf den Stuhl gehievt werden muß, nicht schmälern. Manche schreiben so. Andere wuseln Tage und Woche an ihren Texten herum, heraus kommt Schlechteres. Es ist bei Crane vielmehr diese Fähigkeit der poetischen Verallgemeinerung einer individuell erfahrenen zerrißnen Wirklichkeit. Crane hat sein Wirklichkeitsgefühl auf den Punkt gebracht. Die Sprache liegt auf der Straße, der Gedanke turnt im Himmel herum. Er findet alles und kann es zu einem Ganzen machen. Und jeder Mensch ist so, manche wissen es bloß nicht, ahnen aber längst. Und weil Crane hier zusammenbinden kann, was viele nur ahnen, so trifft er seine Leser an. Die sagen sich: ‘So hätte ich das auch sagen können!’ Cranes Metaphorik springt seinen Leser an; er wird gezwungen, sich zu positionieren. Himmelhochjauchzendzutodebetrübtes DaSeinserfassen. Das mag das Lesen seiner Gedichte anstrengen, aber glücklicherweise sind sie nicht sehr lang. Sympathisch sind seine jugendlichen Ausbr?che gegen Stutzertum und Heuchelei, warm nimmt mich seine Sorge um die Menschlichkeit in einer zerbröselnden Umwelt ein, stark sind seine Worte gegen das Unmenschliche; verbissen sein zuweilen auftretender Sarkasmus.

Genaueres zur Sprache:
Crane hat den Hang, Einzahl zu schreiben, aber Mehrzahl zu meinen. Die Benutzung biblischer Begriffe wird an entscheidenden Stellen vermieden, ist aber immer gemeint. Der übermäßige Gebrauch der koordinierenden Konjunktion UND ist kein Anzeichen minderer Verdichtungsabsicht, sondern Ausdruck für das apodiktische Zuweisen des Gedankens auf einen Vers. Nicht umsonst nannte Crane einen Gedichtband „...AND OTHER LINES“. Ein Vers ist also vorwiegend ein in sich geschlossener Gedanke, der vom Leser als solcher wahrgenommen werden soll. So ergibt sich für den Übersetzer das Problem, die bildreiche englische Sprache Vers für Vers und nicht in einem umschließenden Sinne ins Deutsche zu übertragen. Und so ganz nebenbei stellt sich dem Übersetzer auch die Frage, ob er Cranes Fehler „verbessern“ soll.
Kann man seinen Prosa-Texten eine stilistische Nähe zum vor allem französischen Impressionismus zuweisen (Taine), dem naturalistische Drastik beiseite gestellt wird (Zola), so sind seine lyrischen Versuche eher naturalistische Zuspitzungen mit einer beinahe expressionistischen Attitüde.
Crane hat sprachlich nie den Bezug zur Wirklichkeit missen lassen, sein Gott ist von dieser Welt, er ist ein Produkt des Sehnens, der Hoffnung, aber eben auch der Kälte und Not. Gott ist für Crane zwar nicht im Sinne Nietzsches tot, aber er hat durch das zumindest zugelaßne Elend auf der Welt an moralischer Kompetenz eingebüßt. Gott tritt nicht als Regulativ auf, sondern wird als Pol genannt und antithetisch verklammert. Gott hat nicht die Freiheit, dieser Klammer zu entkommen, er muß hier funktionalisiert werden, ist ein Bausteinchen im Weltenallmaleins. Und so fehlen Gott Attribute. Crane gestaltet statt dessen die Menschen, die auf der anderen Seite stehen, der Seite der mutmaßlichen Verlierer des amerikanischen Traums...
Und so können wir einen Bezug an den Anfang dieses Nachworts schaffen, gleichsam einen Bezug zu Cranes Herkommen, wenn wir uns nur seiner bekanntesten lyrischen Arbeit „War is kind“ und der hiermit einhergehenden Übertragungsproblematik widmen:
Der Übersetzer Daniel Lester, lester99@gmx.de , meint dazu:
„‘War is kind’: niedlich? Das wäre ‘cute’. ‘War is kind’ ist einer seiner großen Texte. Ich habe alle Adjektive durch..... Aber nichts paßt außer ‘freundlich’. Das ist ein bitteres Wort im Zusammenhang mit Krieg. Und ‘bitter’ ist sein Wort, sein Weg, das hängt an ihm. Das ißt er, das Bittere, sein Herz. ‘Freundlich’, ‘kind’, sind auch die Menschen in den Staaten, niemand ist so freundlich wie jene und besorgt ums Gemüt anderer. Auch wenn Krieg mit ihnen ist. ‘Niedlich’ ist keine ernsthafte Eigenschaft, aber ‘freundlich’, dem ‘Niedlichen’ bist du über, dem Freundlichen unterstellst du Ehrlichkeit. Und wenn sie auf linken Wegen geht, sich vormacht, sonst nichts, ins Falsche gerät oder gar daherkommt?
‘War is kind’. Meint Crane den Krieg? Ihn allein? Er ist unterwegs in der Wüste, er ertrinkt im Boot, er frißt sein eigenes Herz, er sieht Maggie auf den Strich gehn, er sieht Gärten bei den Sonnen, Unerreichbares vor sich, spricht mit Weisen und Mördern, und darüber die black riders, die Schwarzen Reiter, die Apokalypse. Was ist daran ‘niedlich’? Das Leben ist freundlich, oh ja, man dankt.
Anderer Blickwinkel: Aufgewachsen ist Crane in einer Methodistenfamilie. Für uns Heutige sieht das nach Sektiererei aus, Wanderprediger. Eine amerikanische Tragödie. Nichts von dem. Sein Großvater war Geistlicher, sein Großonkel war Bischof eines Bezirks, sein Vater, Dr. Jonathan Townley Crane, war ’presiding elder’, ‘Ältester’, also Leiter des Bezirks. Ein Bezirk umfaßte i.d.R. mehr als zehn Gemeinden und der Leiter war dort Autorität. Nicht irgendwer. Nicht soviel wie ein Bischof, aber immerhin. Sie gehörten, wenn man so will, zum Methodisten-Adel. Und das waren freundliche Leute. Freundliche Leute, deren religiöser Eifer dem Kind, so wir er sich später gibt, unerträglich gewesen sein muß. Freundlichkeit zum Erbrechen. Freundlichkeit, denen er Verlogenheit ansah, den Wein konnte er riechen aus ihren Wassergläsern.
Niedlich und gütig sind ihrem Wesen nach gut, ‘Freundlichkeit’ kann eine Kulisse sein, eine Verbrämung fürs Gegenteil. Und dann ist es bitter.“


II. Anmerkungen zu dieser Ausgabe
Es ist dieser Band der erste von zwein, die erstmals in deutscher Sprache sämtliche lyrische Texte Cranes versammeln werden. (Band II ist für Oktober 2004 geplant.) Die von Crane veröffentlichten lyrischen Texte erhielten im Inhaltsverzeichnis nach ihrer amerikanischen Sortierung Zuweisungen: A. (für „Black riders and other lines“) und B. (für „War is kind and other poems“). Die zu Cranes Lebzeiten unveröffentlichten Texte wurden mit U. bestimmt. Amerikanische Original-Zuweisungen stehen im Inhaltsverzeichnis (S. 156 ff.) jeweils in Klammern. Die Numerierung der publizierten Texte resultiert aus der Anordnung in der verdienstvollen Virginia Edition von 1975, die James B. Colvert besorgte.
Cranes Lyrik ist thematisch zuzuordnen. Er schreibt über Gott, die Liebe, die Natur, sonderbare Begegnungen, den Krieg und reflektiert über sein dichterisches Selbstverständnis. Er beobachtet mit des Dichters Feingefühl atmosphärische Spannungen und Ver?nderungen seines Lebensumfeldes, d.i. vorzugsweise Amerika am Ende des 19. Jahrhunderts, die Schattenwelten des american dream. Für die deutsche Gesamtausgabe wurde deshalb – zur besseren Orientierung - eine thematische Sortierung in Abschnitte vorgenommen; sämtliche Titel erhielten neue Ordnungszahlen, eine römische für diesen Band, eine arabische für jeden einem Abschnitt zugewiesenen Text.

Magdeburg, im März 2004

[1] Harry Thurston Peck: Some Recent Volumes of Verses. Bookman. Volume I. May 1895. p. 254.

[2] Der Blues speiste sich aus ganz ähnlichem Erleben: die Traurigkeit fröhlicher Menschen. Glückliche Menschen fragen selten nach dem Warum.