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Thema: Bildung und Erziehung - der Problemordner

  1. #76
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    sag mal, onkel, wie ist das mit der zeitverschiebung?


    das ist so, sweetheart: im osten geht die sonne auf. deswegen ist da immer alles früher. also auch die zeit. deswegen ist es folglich im westen später spät, als im osten, wo es, je nach dem wo man ist, zum beispiel in sibirien, also da ist es viel früher spät. das heißt natürlich, daß es jetzt im augenblick im osten schon viel später ist als hier, weil es da eben früher spät ist. hier ist alles später. auch spät.
    verstanden?
    mit der sommerzeit wird es etwas vertrackst, weil sich da nicht alle an die zeitumstellung halten. england zum beispiel. aber da ist eh alles anders. die fahren auf der linken spur auto, drehen die schrauben nach linksrum zu und die haben immer noch das pfund statt dem euro. wenns nach denen ginge, so würden die zuletzt noch überhaupt nur rückwärts fahren und auf den händen spazieren gehen. die glühbirnen würden sie am liebsten in den boden schrauben und die uhren komplett rückwärts laufen lassen. wie dann wohl big ben klänge? aber das ist eine andere geschichte. schlaf jetzt, mein kind, 's ist schon spät. relativ...

  2. #77
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    die zeit wirkt manchmal als katalysator. die zeit, die man mit jemandem verbringt. die zeit, die man mit jemandem nicht verbringt. versäumnisse. ein zeitgefühl entwickeln. daß manchmal menschen wichtiger werden, nur weil man mit ihnen mehr zeit verbringt, die wichtigeren darüber aus dem herzen verliert.
    zeitumstellung.
    ein wort wie gemeißelt. wir setzen uns mit tränen, wenn wir nur daran denken, daß es menschen gab und gibt, denen wir zu wenig zeit widmeten. ein schmerz, so ehern wie der täglich-eitle drang nach neuem. die andere seite von uns modernen menschen.
    aber verkennen wir auch nicht die unterbewußten vorgänge, die uns dazu erst bringen, unter möglichkeiten auszuwählen, also auch menschen zu bewerten. das führt zu trennungen, schmerzhaften, wenn es soweit ist, wenn die zeit umgestellt werden muß. und sie muß. von zeit zu zeit.

    auch bei der erziehung kömmt es darauf an. kinder benötigen von zeit zu zeit das gefühl eines bruches, dann werden sie in eine neue richtung geschoben, der sie sich stellen müssen, in der sie sich auseinandersetzen mit dem neuen. wenn das versäumt wird, wenn sie es selbst versäumen, sich von dem ihnen ungemäßen rechtzeitig zu trennen, verkümmert etwas in ihnen. abschiede sind so wichtig wie das schmecken des neuen tages. wenn der seinen reiz verliert, wenn das seinen reiz verliert, wird man alt.

  3. #78
    Mutter des Hauses
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    Erwachsene brauchen auch manchmal einen Bruch. Vor allem, wenn sie sich unbotmäßig in das Leben ihrer Kinder und Enkel einmischen.


    Never sagt DIE nochmal was über die Lebenspläne ihrer Enkel, nicht in diesem dummfrechen Stil.


    Oder trägt die Namen Volljähriger ungefragt in Listen ein..


    Gibts doch gar nicht!

  4. #79
    kls
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    Ja, ja, die Zeit. Die Zeit, die wir mit jemandem teilen, die einzige echte Währung in der Interaktion. (Dieses Wort ist ein Anachronismus, Altkader des seelischen Striptease wohl bekannt und völlig zu Wider) Alles andere kann ich verhökern, nur die Zeit selber ist nicht zu horten. Sie ist das Kostbarste, was ich zu verschenken habe. Und ab einem IQ von über 60 (da bestehe ich drauf) ist die Zeit, die mir jemand anderes schenkt eine Bereicherung ohne materiellen Wert und deswegen unbezahlbar. Mit meiner Tochter verbringe ich viel Zeit. Ich verhehle ihr nicht, der größte lebende Schluffi zu sein. Ich wollte nie auf ein Podest. Deswegen liebt sie mich und vertraut mir. Wegen der Investition von Zeit, in der ich meine Sicht der Dinge schildere - LEBE. Sie respektiert mich, weil sie weiß, dass ich sie respektiere und nie den Anspruch hatte perfekt zu sein, genau so wenig, wie ich sie an ihren Fehlern messe, sondern an ihren Vorzügen.


    Aber allen Strategien zum Trotz, sämtliche gutgemeinten Methoden sind letztendlich va Banque. Man wuselt sich so durch und hofft. Man liebt und lässt los. Dann packt man wieder fest zu, ist unfair, menschlich, zuverlässig, unvollkommen. Aber die Liebe dahinter überträgt sich.


    In Angelegenheiten des Lebens sind wir alle Amateure. Und wenn es um Liebe geht blutige Versager.

  5. #80
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    von der zeit aufs leben und vom leben auf die liebe -
    das ist doch mal ein interessanter schlenker! sehr schön.

  6. #81
    Mutter des Hauses
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    Ähm ja, und bevor es zu weiteren Missverständnissen kommt und Madame sich wieder ein Türchen zur Frechheit öffnet: bei nicht-volljährigen Kindern sind die Erziehungsberechtigten zu fragen - nach der Meinung der Kinder fragt sie ja eh nicht, aber die Eltern tun das.


    "Liebe" kann viel heißen, reicht aber nicht.

  7. #82
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    aber ohne gehts gar nicht. wir sind hier doch nicht in einem maschinen-park.

  8. #83
    Mutter des Hauses
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    tja, Paul - vielleicht sollte ich besser sagen, Liebe ohne Respekt geht nicht.. Aber das ist für einige zu hoch- wobei, das singen sogar die Jungs in "wo bist du, mein Sonnenlicht.." Das sollte Einigen mal wirklich zu denken geben!!

  9. #84
    kls
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    w. weiss Bescheid. Rigides Bescheid-wissen ist gefährlicher als bornierte Ahnungslosigkeit. Irgend etwas scheint willieh über die Leber gelaufen zu sein, sonst würde nicht ständig ein stiller Vorwurf durchschimmern.


    Gemessen an dem, was man in der 'Erziehung' alles falsch machen kann, wundert es mich überhaupt, wenn irgendetwas klappt und keine Monster bei rum kommen.

  10. #85
    Mutter des Hauses
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    Nee, ich weiß nicht Bescheid. Aber das, was ich weiß, reicht mir.


    Seit 20 Jahren kenne ich ein bestimmtes Geschöpf, dass ständig alles kaputtredet und niedermacht und gegen alles ist, was der Sohn von sich aus tut. Und wenn andere in der Nähe sind, beschuldigt es diese des schlechten Einflusses. Oder nennt sie von vornherein "das Problem".


    Nun ist das ja Sache des Sohnes - aber nicht, wenn es auf die Enkel übertragen wird. Und jedes Wochenende aufs Neue.


    Wenn Eltern stolz auf ihr Kind sind, es gute Zensuren in der Schule kriegt, seine Freizeit sinnvoll verbringt, nach dem Abi etwas machen will, was beide Eltern toll finden - warum treibt es dann ein gewisses Geschöpf dazu, ständig zu protestieren und sehr merkwürdige Eigenschaften zu unterstellen?


    Warum mischt es sich einerseits permanent ein, andererseits gibt es Geburtstagsgeschenke maulig an der Haustür ab (der Geburtstag eines Menschen ist für Jahre vorausplanbar) - und wenn alle versuchen, friedlich zu bleiben, weil es eben Familie ist, denkt es sich immer neue Sachen aus: es trägt Enkelchen in eine Liste ein, nach der es den ganzen Sonntag arbeiten muss, ohne irgendjemanden zu fragen.


    Wenn es mir nicht zu doof wäre, würde ich das Geschöpf hier, wo ich bin, zum Nordic Walking anmelden. Ist ja gesund, und ich kann zuschauen, während ich frühstücke..


    Das wäre freilich zynisch und ich hätte auch nichts davon, aber es wäre das Entsprechende. Und bei den Enkeln habe ich nunmal das originäre Mitspracherecht.


    Und ja, langsam bin ich böse.

  11. #86
    kls
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    Wer sich ärgert zahlt für die Sünden der Anderen.


    Hört sich schlimm an, so schlimm, dass ich gar keine genaueren Einzelheiten hinterfragen will. Wir alle haben ein Schicksal. Narben, offene Wunden. Das können wir voraussetzen und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Aber wer das Lachen über die menschliche Tragik-Komödie vergisst hat eh die Arschkarte.


    Abgesehen von gutem Schlauschwätzen habe ich allerdings auch ein Raubtiergebiss in der Tasche. Manchmal muss man die einfach Axt quer halten. Aber mit Respekt und Lachen. Und ständigem Verzeihen. Auch sich selber.


    Menschen. Pah. Alle so menschlich...

  12. #87
    Mutter des Hauses
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    was iss'n jetzt daran "schlimm", wenn ich nur mal vorsichtig ankündige, demnächst Ordnung zu machen? Im Interesse der lieben Brut? Okay, für die anderen ist es schlimm - aber auch nur auf den ersten Blick. In Wirklichkeit erlöst man sie davon, unter dem Deckmantel "bürgerlicher Kultur" sich bei Tisch gegenseitig das Essen vom Teller zu grapschen und die anderen zu beschimpfen, wenn sie Angekatschtes nicht essen wollen.


    Wie auch immer: schöne Ostern!

  13. #88
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    Erziehung kann nur den einen Sinn haben, den Menschen aus seiner Unmündigkeit herauszuholen. Erziehung soll den Menschen in seinem Drange zur Gemeinschaft fördern, aber ihn nicht zu einem Massenkristall oder bloß funktionierenden Rädchen im Gewirke der Welt machen. Der Staatsbegriff gewinnt hier eine fundamentale Bedeutung. Ich möchte den Staat als eine sittliche Idee begreifen, also etwas Unumgängliches. Der Staat kann den wirkenden Wertwillen der Menschen repräsentieren und er kann helfen, diesen Wertwillen auszubilden, zu entwickeln, die Kräfte zu sammeln und den sittlichen Kern des einzelnen freilegen. Der Kern des Menschen ist gut, frei, Ursein, wie Schelling das nennt; er ist auf Achtung des Nächsten orientiert.
    Wenn das Menschen- und Staatsbild so zusammenfallen, dann steht der einzelne im Staat und ist Teil der Gemeinschaft; er ist nicht das gebändigte Tier, der bebrillte Affe, sondern Teil der Schöpfung, der entwickelste und freiste Teil, in dem Gott zu sich selbst kommen will. Der einzelne wird zu einem verantwortungsbewußten Träger innerhalb einer Gemeinschaft Gleicher, nicht durch gemeinsames (wirtschaftliches) Interesse aneinandergekettet, sondern sich frei und bewußt zu dieser Gemeinschaft bekennend, weil diese seinem Wesen entspricht.

    Das ist ein großer Unterschied!

    Die Verantwortung des Erziehenden besteht in der Ausprägung sittlicher Eigenschaften, d.h. der Hinführung des Kindes zu seinem stets zu entwickelnden Kern, d.i. der mündige Mensch. Das ist schwierig genug und bedarf so mancher Schlappe und so mancher Enttäuschung.

  14. #89
    rodbertus
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    der gute lehrer erzieht seine schäfchen nicht nur im sinne der wissensvermittlung, sondern teilt seine lebenserfahrungen mit ihnen. zu dumm, daß die jugend (noch nie) die weisheiten der alten anzunehmen gewillt ist/war. er versucht es trotzdem und baut sich damit ein gitter, hinter dem er bestenfalls grinsend dem treiben der jugend zuschaut.
    manchmal aber, ja, manchmal, hören sie ihm doch zu.

  15. #90
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    wie steht der gute Hirte zu solchen Nachrichten?

  16. #91
    Moderator
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    die obige diskussion ist doch auch nur aufgeputscht, bullshit, sag ich...


    haben alle was draus gelernt, pädagogisch ein ergebnis...toll...

  17. #92
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    für mich bedeutet dieses Abwiegeln: willkommen in der DDR 2.0!

  18. #93
    Moderator
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    wieviel erziehung hast du in der ddr mitbekommen, von der schule?

  19. #94
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    hat er, glaub mir. ich verstehe, was Achtpanther hier sagen möchte: dieses palavernde gutmenschentum gegen naziideologie mit mitteln der nazis bzw. kommunisten, wie orwell das auch in seiner farm beschrieb. alle guten menschen müssen mitmachen, wer nicht mitmacht, der ist böse und wird bestraft. DAS ist keine erziehung zum aufrechten gang.

    der gute hirte wendet sich von solchen pädagogen und zuständen mit grausen ab und fragt sich, was dort alles falsch gemacht worden ist, daß als richtig das gilt, was verordnet wird. in meinungssachen gibt es kein richtig oder falsch. ein pädagoge, der politische meinungen bewertet, macht grundsätzlich etwas falsch. deshalb sollte die politik auch vor jeder schule bleiben und nicht hinein.

  20. #95
    Moderator
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    ist dumm gelaufen für die 2 tanten, keine frage, so stellt man sich pädagogisches handeln sicher nicht vor. (und ich dachte erst, die hatten einfach kein bock und wollten blau machen)


    die ddr hatte ihr gutes, jedenfalls für meine erziehung. natürlich bin ich froh, daß ich heute machen kann, was ich will, aber das hätte ich auch in der ddr gekonnt, weil meine mutter mich so erzogen hat, obwohl sie den ganzen krempel (fdj etc.) mitgemacht hat...scheiße, dann wär ich jetzt wahrscheinlich deutschlehrerin, und?

  21. #96
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    deutschland hat wahrscheinlich immer noch die hosen voll, daß so etwas wie das naziregime nochmal passiert. das sind abwehrmechanismen. aber was da so an schulen läuft ist schon sehr seltsam.


    werden die nicht-volljährigen gezwungen, ein pamphlet gegen den rechtsradikalismus zu unterschreiben. verstehe ich nicht, wie sowas zustande kommt.

  22. #97
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    Einen Schritt vorwärts und zwei zurück. Das ist kein pädagogischer Ansatz, dass ist gegen jedwede Vernunft, wenn ich das Grundgesetz richtig gelesen haben, dann auch gegen jenes - Ausführungen im Artikel über Meinungs- Rede- und Pressefreiheit. Das ist schlichtwegergreifend faschistoid!!! Durch Zwang weichen die Systeme auf, so ist es immer schon gewesen, das ist das Fundament aller Verwaltungssoziologen. Es werden umgehend Nahtstellen gesucht, die das System korrumpieren, die gute Absicht nach und nach zur Farse werden lassen.
    Wir brauchen einen gesunden, kritischen aber nicht selbstkritischen Umgang mit der Vergangenheit. Eine nüchterne Betrachtungsweise ohne Tränenschmarotzerdokus. Nur das wird helfen zu verstehen, einzuordnen und sich selbst zu positionieren.

  23. #98
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    rezeptionsästhetischer ansatz bei der interpretation literarischer texte behufs bildungstheoretischer zielstellung klingt zwar ziemlich gut - wirklich? -, aber bringt gar nichts. es bedeutet nichts anderes, als das pferd beim schwanze aufzuzäumen.
    die lieben kleinen sollen erst einmal dahin gebracht werden, daß sie auf die zeiten neugierig sind, da kann ich kaum voraussetzen, daß sie unterschiedliche ansätze in unterschiedlichen jahrhunderten/jahrzehnten begreifen. wenn ich es doch täte, käme mehr unsinn als alles andere heraus.

  24. #99
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    AW: Bildung und Erziehung - der Problemordner

    neugier ist wirklich der erste schritt zum selbstdenken. vorgeschriebenes denken und meinen macht werkzeuge, aber keine menschen.
    es fehlt an guten geschichtslehrern, die den jungen klar machen, daß sie sämtliche modelle der vergangenheit als bausteine ihrer zukunft prüfen müssen. es sind ja immer die selben fragen menschlichen zusammenlebens, die sie auch morgen werden lösen müssen. aber sie müssen ihre eigenen modelle finden, die dem morgen angemessen sind und es gestalten. es ist ihre ganz brisante höchst eigene aufgabe. eigentlich sollte das für eine gewisse neugier genügen

  25. #100
    rodbertus
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    AW: Stichwort "Leitkultur"

    ich denke, daß es in deutschland auch türkische schulen geben soll. allerdings bezahlen wir sie nicht. die deutschen schulen in der türkei werden auch von deutschen bezahlt. wenn türken in deutschland eine schule aufmachen wollen, dann sollen sie das tun. aber der deutsche staat zahlt nichts dafür.
    es gibt allerdings ein problem: der deutsche staat läßt rein private bildungsträger für die grundausbildung von jugendlichen nicht zu. welche abschlüsse soll es dafür geben, wer erkennt die an? usw.

    der artikel blendet solche fragestellungen aus und verwischt damit die eigentliche problematik.

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