+ Antworten
Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: der alte hietzing. eine entschleunigung in der bossigasse

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
    Registriert seit
    4.April 2002
    Ort
    Wien
    Beiträge
    258
    Renommee-Modifikator
    18

    Post der alte hietzing. eine entschleunigung in der bossigasse

    die frau des alten hietzings war früh verstorben und er dann gewollt alleine geblieben, "als oberstleutnant a.d. kann ich mir das bett wohl selbst machen, wir soldaten sind ja gewohnt, für uns selbst zu sorgen!" pflegte er zum herrn franz zu sagen.

    der herr franz war oberkellner im cafe dommayer. dort hielt sich der alte oberstleutnant hietzing öfters als zuhause auf, das dommayer war gleichsam sein verlängertes wohnzimmer. es wäre ihm auch nie in den sinn gekommen, in ein anderes cafe, als ins dommayer zu gehen.

    no und er, der herr franz is zwar nie beim heer g'wesen, wie er mir einmal erzählt hat "fast a bisserl geniert hat er sich dafür, ist ma vorkommen - aber da im cafe ist er besser eingesetzt, an der schlagobers- und guglhupf-front, als beim richtigen militär", dessen war sich der alte hietzing sicher.

    stundenlang konnte der alte hietzing im dommayer sitzen und - nachdem er die tageszeitungen durchgeblättert hatte - in die wohlgeräusche seines lebensabend lauschen.

    in diesen beschaulichen stunden verohrte sich dann des alten hietzings gehörschnecke in die unterschiedlichsten klangsubstanzen, meiselte tonkanäle durch maschinengewehrsalven am isonzo ja, dort am grünen forellenfluß... fraß sich durch gewesenes liebesgeflüster, mit seiner gewesenen frau helene, orgelte sich in die toccata und fuge in b-moll von johann sebastian bach an, glitt über die worte des generaltruppenkommandanten sprott von sprottenhayn bei seiner, des alten hietzings verabschiedung aus dem generalstab: "brav hat er's g'macht, der hietzinger. abtreten. wirklich brav g'macht!" um sich dann bei strauß einzufedern, johann strauß vater, wohlgemerkt, johann strauß vater natürlich, ohne dem seinen radetzkymarsch ist ja heutzutage ein vernünftiger krieg ja gar nicht mehr denkbar.

    die gehörschnecke des alten hietzing fand seinen weg aus seiner innenwelt in die innen- und außenwelt des dommayers, dem cafe, in dem die leute etwas sind und nicht bloß etwas haben, so dachte er, und auch wenn über hirschbrunft und aristokratische hochnasalität mancherorts gelächelt wird, so darf nicht übersehen werden, dass die hirschbrunft die regelmäßigkeit des zeitenlaufs markiert und die aristokratische hochnasalität soziales ordnungsprinzp allererster güte ist!

    an den nebentischen mischten sich ambitioniertes wortgeklingel von fichtegasse-gymnasiasten "gott ist nicht teilbar, und wenn überhaupt, höchstens gerade durch drei falten, aber nicht durch fünf weltreligionen?" no immerhin gegenreformatorischmit hochnasaler erzherzöglicher bitternis:

    "no, ich würd sofort wieder das barock einführen, was hamma stattdessen, mein lieber graf sternberg, ein postmodernes coop himmelblau und ein paar parvenütische pinscher, die uns an den stammbaum pinkeln! no, so geht's ja wirklich nicht!"

    "jo, ma weiß jo scho gar nimma wie ma sich expressieren soll, es dröselt alles irgendwie den bach runter, jojo den bach runter, mein lieber erzherzog!"


    der alte hietzing mochte dieses familiäre dingdong der besseren gesellschaft, das kultivierte nebeneinander das nebeneinander ist ja doch gesünder als das ineinandergezügelter und gezähmter obsessionen, dieses nonchalante hietzinger köcheln, das sich für ein aufbrodeln einfach zu fein ist.

    tief seinem inneren war der alte hietzing aber etwas weniger anämisch als seine dommayersche umgebung, in seiner seele war er stets soldat geblieben. der strenge geruch schwitzender pferde war ihm allemal lieber, als der sandelholzduft, mit denen die hiesigen hofratswitwen ihrekümmerliche geruchsidentiät aufzubessern hofften,anstatt sich frisches stutenurin hinter ihre verperlten ohrläppchen zu feuchten,sinnierte der alte hietzing.

    trotz der inneren zufriedenheit, mit der der alte hietzing durch seinen lebensabend glitt, hatte er gestern eine tiefe unruhe in sich verspürt. da war plötzlich diese ahnung gewesen, dass noch etwas zu tun sei, etwas, das er aber im ersten moment der verspürten unruhe nicht benennen konnte, möglicherweise auch nicht benennen wollte.

    es war ihm gewesen, als hätte sich ihm eine hand aus dem nebel der vergangenheit entgegenstreckt, eine hand, die dann mit plötzlichem und unvermuteten griff ein tiefes inneres wollen in ihm bloßgelegt hatte.

    zuerst war ihm die unruhe, die ihn ergriffen hatte, unangenehm gewesen, er hatte den kaffeelöffel von dem untersetzteller gehoben und damit nervös in die luft getrommelt, wie wenn er einen unsichtbaren feind damit vertreiben wollte.

    dann war dieses freigelegte, dieses sein wollen klarer und konkreter, schließlich leidenschaftlich und fordernd geworden. der alte hietzing hatte seine verteidigungswinkel zusammengeklappt und keine gegenwehr mehr geleistet,gib haltlose positionen auf, bevor sie dir unter dem hintern weggedonnert werden! und sich dann schnell seinem konkret gewordenen wollen ergeben.

    früher als sonst hatte er gestern das dommayer verlassen.

    -

    nun saß er wieder da, der alte hietzing, an seinem marmornen ecktischerl im dommayer. alles war wie sonst und doch war etwas anders. er war nicht alleine gekommen.

    wie jedesmal der duft des kaffees sich an meinen nasenschleimhäuten hochkringelt, einfach in höchst eleganter art genussfördernd."nirgendwo in der stadt gibt es so hervorragend gerösteten kaffee, man trinkt sich förmlich in die hochländer kolumbiens und äthiopiens, dort, wo der kaffee sich noch ungestört und lebensfroh in die prächtigste bohne reift!" lächelte der alte hietzing seiner begleiterin zu, die feinstes sisal trug und neben ihm stand.

    "es ist vernünftig, zuweilen das unvernünftige zu tun." und ohne eine antwort seiner begleiterin abzuwarten: "ich werde ihnen heute ordentlich die sporen geben, gnädigste, stellen sie sich auf einen rasanten parcours ein."

    wenn das tun nicht getan wird und das wollen unter verschluß bleibt, verschließt sich nota bene auch das tun dem wollen und so finden sich das ungewollte und das ungetane in einer schläfrigen allianz, die das tor in tausend niederlagen öffnet! und wer will das schon! es ist daher zu tun, was zu tun ist!


    der ober franz schwänzelte vorbei: "g'schamster diener, herr oberstleutnant, haben der herr oberstleutnant noch einen wunsch? vielleicht a punschkrapferl?"

    "no, des ist heut net unbedingt mein plaisier. vergatter er mir a topfengoulatschn zum rapport!"

    "sehr wohl, herr oberstleutnant, eine topfengoulatschn." der oberkellner franz warf einen blick auf die begleitung des alten hietzing. "und was dürf' ma für die g'nädigste machen?"

    der alte hietzing deutete dem ober franz sich zu ihm runterzubeugen. - die g'nädigste wird heute ordentlich die sporen bekommen, die wird geritten, wie sie noch nie geritten wurde!" flüsterte der alte hietzing dem ober franz ins ohr.

    "ich verstehe, herrn oberstleutnant gelüstet nach einem scharfen manöver!"

    der ober franz setzte eine vielsagende, fast verschwörerische miene auf und flüsterte dem alten hietzing fast unhörbar zu: "sollt' ma die die gnädigste davor nicht im abstellkammerl einsperren? damit sie uns nicht abhanden kommt?"

    "no, tun ma's net übertreiben, herr franz. die gnädigste und ich gengan eh gleich! tu er mir die goulatschn einpack`n, essen tu i's da nimma. wir ham noch einen weiten weg vor uns!

    "sehr wohl, herr oberstleutnant die topfengoulatschn einpack'n und die g'nädigste nicht ins abstellkammerl sperr'n!" beflissen schlug der ober franz die absätze seiner schuhe zusammen.

    der alte hietzing leerte seinen hosensack über dem marmornen ecktisch aus und verstreute ein paar münzen darauf. "stimmt schon so!"

    dann warf sich sein lodencape über die schultern, packte die gnädigste an ihrem sisal und bewegte sich mit ihr in richtung ausgang. der ober franz konnte ihm gerade noch die topfengoulatschn zustecken.

    draussen war er, der alte hietzing.

    durch frisch gefallenen schnee stapfte er die hietzinger hauptstrasse aufwärts. die gnädigste zog er an dem sisal hinter sich her, ohne sich ein einziges mal umzublicken. bei der spohrngasse bog er links ab, dann rechts hinauf in das viertel mit den straßennamen russischer komponisten.

    die späte nachmittagssonne hatte sich in milchigem licht über die winterlandschaft ergossen, als der alte hietzing am fuße des roten bergs, ein hügel am westrande wiens, angelangt war.

    ein "gleich hamma's!" warf er seiner begleiterin nach hinten - wiederum ohne sich umzublicken - bevor er den hügel im sturmangriff nahm. er spürte, wie sein körper funktionierte,ich bin ja doch ein altes schlachtross und die gnädigste und er stetig an höhe gewann.

    oben angekommen, setzte er sich sofort auf die gnädigste und drückte sie in den schnee.

    "endlich. jetzt sind wir dort, wo wir hinwollten!" der alte hietzing lächelte, fast ein wenig entrückt.


    er hatte gestern noch die gnädigste in einem kleinen sportgeschäft gekauft, es musste einfach sein, gleich nachdem er das dommayer verlassen hatte.

    er nahm sie an die kurze leine und stieß sich ab, den berg hinab. das anfangsstück war eher flach. doch rasch gewann der alte hietzing an geschwindigkeit.

    mit einem lauten HUUSSAAAA!!! gab er der gnädigsten die sporen.

    HUUSSAAAA!!!

    des alten hietzings lodencape knatterte im fahrtwind und seine alten goiserer ließen schneefontainen hinter der gnädigsten aufsteigen. er ratterte wie der leibhaftige den berg hinab.

    HUUUSSAAAA!!!

    der alte hietzing kannte kein bremsen,ich bin ein beschleuniger, kein bremser schoß es ihm durch den kopf. den gegenhang ließe er links liegen und trichterte sich in das zur bossigasse führendem geländestück ein.

    HUUSSAAAA!!!

    er durchstieß - ohne wesentlich an geschwindigkeit zu verlieren - den weidenzaun augen zu und durch!,der den rodelhang des roten bergs vom heinz-nittel-weg abschirmte

    HUUSSAAAA!!!

    eine bodenwelle katapultierte den alten hietzing über den heinz-nittel weg direkt in die bossigasse. sein lodencape blähte sich im wind auf und ließ ihn knapp über den kritischen punkt, fast schon am ende der bossigasse fliegen.

    er setzte hart auf, der alte hietzing, konnte aber die gnädigste in gleichgewicht und spur halten.

    HUUSSAAAA!!!

    eher zufällig, denn gewollt, entschleunigte der alte hietzing in einem riesigen schneehaufen am ende der bossigasse.

    schnell scharrten sich passanten um ihn, halfen dem alten hietzing auf die noch wackeligen beine und der gnädigsten auf die kufen.

    "das war...das war...das war so..." seine augen blitzten.

    "cool, so cooool!" half ihm ein kleines mädchen mit stupsnäschen und roten backen weiter.

    "opa, das war einfach cooooool!"

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder
    Registriert seit
    4.April 2002
    Ort
    Wien
    Beiträge
    258
    Renommee-Modifikator
    18

    führung durch hietzing.

    ein rundgang durch hietzing.


    schönbrunn. der zulieferbrunnen für die hofküche befand sich allerding nicht in hietzing, sondern in meidling in der gegend ecke eichenstraße/längenfeldgasse. und ob dieser brunnen schön gewesen ist, wissen wir nicht.

    meine damen und herren, heute geht es durch hietzing, den 13.wiener gemeindebezirk. wir befinden uns hier direkt vor dem schloß schönbrunn.

    schloß schönbrunn hat zweifelsohne dem bezirk hietzing sein signum aufgedrückt, schloss schönbrunn gehört zu hietzing wie der apfelkren zum tafelspitz.

    fischer von erlach war der architekt, joseph der erste der erste bauherr. schönbrunn hätte ursprünglich größer als versailles werden sollen (rauf bis zur heutigen gloriette reichten damals die pläne) aber schlussendlich war zu wenig geld in der habsburgerkasse, offenbar hatte man die untertanen zu gering besteuert!

    unter maria theresia wurde das schloß erstmals von den habsburgern, die des sommers davor eher auf der wieden, im schloß favorita (das heutige theresianum), leisuretechnisch herumhangen, intensiver genutzt.

    kein wunder, sie hatte ja auch 16 kinder und einen mann, daher war ein großer auslauf, wie ihn der schönbrunner schloßgarten bot, natürlich von vorteil.

    schloß schönbrunn hatte übrigens eine eigene hofküchenquellwasserleitung, die aus einem brunnen in meidling, nahe der heutigen kreuzung längenfeldgasse/eichenstraße gespeist wurde.

    der hofstaat zog natürlich mit, ein cottageviertel mit prächtigen villen wuchs nächst schönbrunn aus dem boden, in einer dieser villen umschrattete katherina, die schauspielerin, franz-joseph, den kaiser.


    die zeiten des schönbrunnergelbs sind längst vorbei. heute präsentiert sich das schloss schönbrunn in aktuellem rosa.


    sie kennen schönbrunn sicher als schönbrunnergelben bau, was er ja auch ursprünglich war. bloß der jetzige burghauptmann, kann schönbrunnergelb um die burg nicht ausstehen, deshalb ist schönbrunn nunmehr in gedämpften rosa angefärbelt.


    schönbrunn hat viele gesichter. hier sehen wir drei. janus ist nämlich doppelgesichtig.

    die habsburger waren gebildete leute, die den schloßpark mit allerlei plastiken aus der griechischen mythologie vollrammelten. hier zum beispiel janus mit dem doppelten gesicht, der von den wilhem beyer und seinem team gemeiselt wurden.


    im laufe der zeit ist die gloriette bedauerlicherweise etwas auf die schiefe bahn geraten.

    nun befinden wir uns in der parkanlage zwischen schloß sch?nbrunn und der gloriette. der park ist für die öfentlichkeit geöffnet, hier kann man ganzjährig joggen oder auch in der wärmeren jahreszeit blumen pflücken.



    im palmenhaus wedelt die chilenische honigpalme jubaea chilensi mit der chinesischen hanfpalme trachycarpus fortunei um die wette

    das ist das palmenhaus. es wurde nach plänen des hofsekretärs f.segenschmid konzipiert und 1892 von der „ignaz g. gridls k.k. eisenkonstruktions-werkstätte, schlosserei u. brückenbau-anstalt wien“ doppelglasig ausgeführt. es ist eines der größten glashäuser der europäischen union. hier wedelt die chilenische honigpalme mit der chinesischen hanfpalme um die wette!


    der hietzinger friedhof. wer hier zur letzten ruhe kommt, hat es definitiv geschafft! Hier, auf einer kalkklippe lässt es sich – zwischen schauspielerinnen, spielkartenfabrikanten und hocharsitokrtie wirklich bomfortionell auf den jüngsten tag warten!


    wo wir jetzt stehen, befand sich vor hundert millionen jahren ein korallenriff mit seeanemonen und bunten papageifischen.

    heute befindet sich hier der hietzinger friedhof, die erste adresse in wien für sterbliche überreste. hier fand beispielsweise fanny elßler, der ja heftige affairen mit dem herzog von reichsstadt, dem sohn napoleons, und dem freiherrn von gentz, dem sekretär des fürsten metternichs, nachgesagt wurden, gottlob ihre letzte ruhe

    natürlich ruht sich hier auch die österreichsche hocharistkratie vor dem jüngsten gericht noch eine wenig aus, genauso wie klavierhersteller, spielkartenfabrikanten und sonstige großbürger.



    grab der fam.planck von planckenburg, großgrundbesitzer


    grab der familie czapka. k.u.k. klavierfabrikation.


    wer hier begraben ist, hat es ganz einfach in wien geschafft!


    die werkbundsiedlung. mit minimalen kostenaufwand maximalen wohnwert für die arbeiterklasse zu schaffen, war erklärtes ziel des werkbundes. heute wohnt hier der mittelstand.


    auch schütte-lihotzky steuerte ein häuschen bei.


    wer beim plachutta nicht spitz tafelt, ist selber schuld!

    beim plachutta in hietzing gibt es den besten tafelspitz von wien - ewig lang gekochtes rindssscherzerl mit apfelkren und erdäpfelrösti. nicht unbedingt sexy, aber gesund und wohlschmeckend!

    no, und das rezept ist watschen einfach: suppengrün putzen und kaltblütig schneiden. zwiebeln aus der schale und dann in den kochtopf werfen. vorher gnadenlos vierteln. lorbeer und gewürznelken reinpeffern, ebenso ein paar rindsknochen. ordentlich aufkochen. rindsscherzel (bitte nur von der schulter oder hüfte - quer zur faserrichtung schneiden!) dazugeben und kurz mitkochen lassen (damit sich die poren schließen. dann zwei stunden bei kleiner flamme ziehen lassen.

    dazwischen kann man den kren reiben, den man unter das apfelmus hebt. mit kochgemüse und erdäpfelrösti servieren.

    das dommayer. von hier startete der alte hietzing mit seiner gnädigsten auf den roten berg

    no, und hier das dommayer. das dommayer war ursprünglich auf der liegenschaft des heutigen parkhotels schönbrunn gelegen. eine eigene straßenbahnlinie hat man zum alten dommmayer gebaut, es war ein casino und eine der großen wiener belustigungsanstalten. hier geigten lanner und die sträuße auf.

    das heutige dommayer ist fest in der hand der aktuellen hietzinger regimenter. der alte hietzing war hier mit der gnädigsten im lokal.

  3. #3
    Tochter aus gutem Hause
    Registriert seit
    5.June 2002
    Ort
    München
    Beiträge
    785
    Renommee-Modifikator
    18

    führung durch hietzing.

    sehr schön machst du diese reportagen mit viel information im plauderton versteckt. und endlich: ein kochrezept! und wie die Gnädigste da beritten werden soll, ja, das ist eine echte alternative - wird sich so mancher alte schla-wiener sagen. hat soan durchgehenden hoppelschmälz - da wirds eim doch blümerant.

    und simma noch keine richtigen deutschen worn - da simma jetzt nicht unglücklich darüber, speziell ich, wo doch der kreisky - Gott hab ihn selig! - schon gsagt hat, daß er so gern nach bayern fährt, weil da nimmer österreich und noch nicht deutschland is. aba deine nicht unterzukriegenden wiener sind schon an der richtigen stell aufm richtign gstell "kicher"

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
    Registriert seit
    4.April 2002
    Ort
    Wien
    Beiträge
    258
    Renommee-Modifikator
    18
    danke suz, so ein feed-back tut natürlich gut!

    mir macht's einfach spass, als nächstes habe ich mir den alsergrund (9.bezirk) vorgenommen. mal sehen.

    soll ich mehr kochrezepte bringen?

    schnobs totally kürbissed

  5. #5
    Tochter aus gutem Hause
    Registriert seit
    5.June 2002
    Ort
    München
    Beiträge
    785
    Renommee-Modifikator
    18
    ja bitte - aus jedem bezirk wenigstens eins
    und hier den apfelkren nachreichen, weil auf den kommts ja entscheidend an in der komposition (wobei ich das nur mit gekochten salzkartoffeln - ähmm - erdäpfi - kenn) und kann auch alles verderben...

  6. #6
    Tochter aus gutem Hause
    Registriert seit
    6.June 2000
    Ort
    Stuttgart
    Beiträge
    527
    Renommee-Modifikator
    0
    ...so schnobsi, jetzt hab ichs gelesen. wie hättest denn den hietzing gern? In uniform auf dem schlitten mit blähendem roten mantel. nette anekdote ist das. ist das für roberts mundartwörterbuch?

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
    Registriert seit
    4.April 2002
    Ort
    Wien
    Beiträge
    258
    Renommee-Modifikator
    18
    liebe pat, ist nicht für das mundartwörterbuch. ist einfach so. ein alter uniformmantel wäre natürlich geil, irgendwie sollte er auf der gnädigsten sitzen wie münchhausen auf der kanonenkugel.

    färbig, ich leicht düsteren farben wäre fein.

    freu mich schon!

    schnobs

    p.s. der nächste text wäre "als er grund fand". dieser text spielt im neunten wiener bezirk. ich schreibe eben gerade so wiener erzählungen.

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. Alte Wörter
    Von aerolith im Forum Langzeitprojekte
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 28.09.19, 18:09
  2. Der Antiquar oder die alte Dame und das Meer
    Von mühe im Forum Forum für das geschriebene Wort
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 01.05.19, 21:48
  3. alte schlampe
    Von asmodai im Forum Forum für das geschriebene Wort
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 02.03.18, 19:38
  4. Alte Geschichte, wegen Regens neu geschrieben
    Von Hannemann im Forum Forum für das geschriebene Wort
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 25.12.13, 13:59

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •