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Thema: langeweile, ekel, schlechte laune

  1. #101
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    hinter dem vorhang kann sich das fräulein eine kleine träne nicht verkneifen. herzlichst werden alle umarmt.

    "habt vielen dank für diese schöne zeit hier, auf der bühne und in diesem haus mit garten, in das uns du, liebe sidonie, so gut aufgenommen, versorgt, unterhalten und geherzt hast. euch allen eine schöne zeit weiterhin"

    das fräulein begibt sich wehmütig, aber glücklich hinter die bühne...

  2. #102
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    klingtgut kömmt bedacht und etwas verwildert dreinschauend des wegs.
    ups, der vorhang ist schon gefallen? war ich so lange unterwegs?
    ich hör doch no wo stimmen.
    ach, hier.
    "moin, genosse, wer bist du denn?"
    "hunkeprinz, aha!"
    klingtgut denkt: klingt gut.
    "komm, troll, was war die tage geschehen?"
    soso, aha.
    nun denn, ich glaube nichts vergeht und dieser vorhang fiel nur vorübergehend. sein sinn ist auf und ab. und auf der bühne wird es weiter gehen, auch wenn sich alles wandelt.
    wohlan!
    (nehmen sich an der hand und folgen dem kakaoduft...)

  3. #103
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    bühnenarbeiter (rollt die kabel zusammen):

    diese schauspieler!
    bloß bei dem stück frag ich mich schon die ganze zeit, ob die da überhaupt was schau-gespielt haben - die wirkten so - so echt. hätt mich fast dazugesetzt am anfang, weil mir meine alte auch ziemlich schlechte laune gemacht hat an dem tag. aber jetzt isse ja wieder ok und spurt. also jedenfalls: d a s hätt ich auch spielen können. wahrscheinlich fällts gar nicht auf, wenn ich jetzt einfach hier sitzen bleib..

    (ruft nach hinten): du, toni, machst mit? komm doch her und bring zwei bier mit!
    schau - die katz iss schon wieder da - und für die spielma jetzt! na komm - so a schanze kriegst nicht so schnell wieder!

    toni kommt nach 3 wochen mit 2 bier hinter dem vorhang hervor. aber er spricht nichts. die beiden männer rauchen und trinken bier. eine echte männerfreundschaft eben.

    im publikum scharrt 1 frau mit den füßen.

  4. #104
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    "... irgendwo hier muß ich das blöde teil von der rüstung doch verloren haben, warum zum henker finde ich es nicht wieder. naja werde mal die beiden bühnenarbeiter da vorn fragen. vielleicht haben die es ja gefunden."

    sagt's und geht auf die beiden arbeiter zu, als er mit einem mal die frau im publikum erblickt. er stutzt, kratzt sich am kopf und spricht wieder mit sich selbst:

    "verdammt, da ist ja immer noch jemand und wartet wohl darauf, dass es weitergeht?! naja wenn ich ehrlich sein soll, hatte die geschichte auch keinen richtigen schluß. schade eigentlich, aber da sind uns wohl irdendwie die ideen ausgegangen. ob ich ihr sagen sollte, dass auf dieser bühne wahrscheinlich nicht weitergespielt wird? oder sollte ich die anderen einfach fragen, ob sie nicht nur aus lust am spiel, möglicherweise...? egal, ich kann sie ja schlecht da sitzen lassen."

    "hallo junge frau, ja sie dort in der ersten reihe..."

    ein rabe zieht einsam seine runden durch das ergrünende tal und genießt genauso wie eine umherstreunende katze die wärmenden strahlen der frühlingssonne. er äugt in das tal hinunter, sieht auf einer lichtung eine kleine bühne mit menschen und fliegt neugierig in deren richtung...

    "krah!..."

  5. #105
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    die junge frau in der ersten reihe erhebt sich und legt einen götterdämmerungshinterlegten catwalk zur bühne zurück.

    sie ergreift quixottes arm, er zieht sie hoch: "ich bin viktor. kann ich mitspielen?"

    die bühnenarbeiter reagieren nervös: der eine pfeift, der andere hüstelt. nur der ritter sagt cool: ...

    - später -

    die katze steht auf, macht zuerst einen buckel, dann eine tiefe dehnung mit ausgestreckten vorderläufen, dann eine kurze mit ausgestreckten hinterläufen. diese zieht sie schnell unter sich, sie setzt sich, putzt mit ihrer rechten pfote augen und nase, leckt das gefundene vom vorderlauf ab, reinigt diesen auch noch verdreht am ellenbogen, setzt ihn auf. sieht hoch in den himmel, an dem der rabe schwerfällig flatternd seine bahn verfolgt. ihr schwanz denkt.

    es ist sommer geworden. der garten ist verwildert, aber üppig und bunt blättert es sich unter den dunklen wolken. sommergewitter, platzregen. alles glänzt und tropft. der see ist mit zitternden glaskugeln gespickt. ein rhythmus prasselt seine nadelstiche, zitiert sich selbst in staccatösen endlosschlaufen.
    die katze zieht sich ins haus zurück. ihre grünen augen sehen hinter dem fensterglas hinaus in die menschennacht aus licht.

    [geändert am 2.August 2005.]

  6. #106
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    Der Narr kommt mit einer Flasche Milch, gießt der Katze etwas ins Schälchen und sich selbst in einen Shaker, dazu (für sich) allerlei bunte, ungesund aussehende Flüssigkeiten und schüttelt kräftig.

    Noch während der Bayer isst, also bevor er zu singen anfangen könnte, stellt ihm der Narr seinen Milchshake hin, nimmt ihm den Hut mit dem Gamsbart ab und gibt ihm der Katze zu spielen, und sagt:

    "Habe die Ehre, ich bin der Narr, die Katze hat einen Buckel, und du hast drei Wünsche frei heute Abend!"

  7. #107
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    der bayer - nennen wir ihn halt alois:


    mei! auf diii frog hobi scho lang amoi gwart! woastas, narr, - und dankdaschee fürd milli (strahlt über sein ganzes breites offenes bayerngesicht) -
    drei wünsche zum hom!

    aba ibin net aso dumm wia de olle im märchen, die wo eahnane wünsch voa lauta aufregung glei obringa dean für völlig unwichtigs sach.
    ollawei wia i des glesn hob, hobi ma scho dengt, daß i do schlauer waar.
    oiso, wennstas wissn mexst:

    mei easta wunsch iis - daß i ollawei oan wunsch no übrig hobat - aiiihhh naa! - , sondern:

    daß i ollawei oan wunsch no hob!

    (für sich) jetzad bloß koan konjunktief net

    oiso, summa subanum, hobi jetzt oan vadoo, und no zwoa frei, oda?

    katze und rabe feixen in sich hinein - in der tat hat der gute bayer alle drei bereits verbraucht "kicher" er weiß das aber noch nicht. dumm im kopf ist er gewesen, wie alle, die ein märchen erleben. mal sehen, ob ihm der narr eine zweite chance gibt

  8. #108
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    in diesem moment klopft es zaghaft an der tür...

  9. #109
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    der narr:

    du liabs bayala, bleeda oiswia a narr bist, aso wirst nimmamea zleem ofanga...

    aber ich hab dir insheaz neigschaut, und hab was andres gsehn als die dummen bauernschlauen spießerwünsche - deshalb hats jetzt klopft, und schau, da isser, dei wahrer wunsch: tritt ein, Fräulein, freulein!

  10. #110
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    Die tür öffnet sich und ein zartes, schüchternes Fräulein tritt einen schritt in den raum hinein, schaut sich um und lächelt.

    "guten tag, kleiner narr, guten tag der Herr" sie macht einen leichten knix

    "und da ist ja auch das kätzchen und der herr rabe". das fräulein geht nun eilich zu den tieren und begrüßt sie innig.

    nach einigen momenten wendet sie sich in die runde, mit einem schmunzeln beobachtet sie den urigen Bayern am tisch und hält noch immer inne.

    dann nimmt das fräulein am ende des großen schweren holztisches platz, genau dem narr gegenüber. sie legt den kopf leicht schräg und schaut zufrieden und mit ein wenig erwartung in den großen dunkelbraunen augen zum narr hinüber...

  11. #111
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    griaßdigod, deandal!


    der bayer studiert die zwei und feixt:


    den wunsch hostda glaubi fiadi sälba erfüllt, narr! so a liabs maderl!
    oba so dumm bini donet gwen: oan wunsch hobino frei, den mittlaren nämli, der iss ma blim. mit dem wünschi ma jetzt: oiwei zwoa wünsch zum hom: oan fürn moment und oan zum weidawünschn!
    so - jetzt iss raus!

    woaßt, narr, mei wahrer wunsch iss koa madl net, aa wenns no so liab waar und du mas voan latz legast. i bind mi an koane, wei a jeds iss a gfängnis. friara oda spaat.
    mei aufgab iss woanders zum suacha und dera hobimi vaschworn. do hobi gnua zum liam und zum doa. aba schee iss, eich zuazumschaung :wasgeht?:

    die katze schnuppert nun an seinem schuh.

  12. #112
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    (klingtgut betritt die hüttn. scheint nun gänzlich verwildert. haare zerzaust wie der bart. sein geist scheint dem nicht nachzuhinken. er war wohl längere zeit wo gewesen. wo auch immer. man weiß es nicht.)

    "moin!"

    (zentrierte blicke. er versucht derer zu entgehen, schnappt sich einen hocker, schweigt und lugt ins feuer. lässt erst mal wirken. sammeln.)

    "ist noch kakao dada?"

    (die lage entspannt sich. naja. der streuner scheint in die hüttn gefunden zu haben. die katz bemerkt es als erstes und springt ihm auf den schoß. kg. krault ihr den nacken. schnurren beidseits.)

    kg (nachdenklich): "wunderliches volk, die menschen."

    (fräulein bringt ihm ein tässchen dampfenden kakaos. er denkt: ka-chaos. grinst)

    (nachedem er sich gelabt und gestärkt, nimmt er den (die) baioware(i)n wahr.)

    kg: "servus."

    (rabe und narr scheinen guter dinge. der wind pfeift. in den wipfeln herrscht keine ruh.)

    kg wiederum: "ich hörte in den städten gäbe es eine, die sei eine gute. eine gute, hörte ich, und ihr geist sei rein geblieben."
    (läutert sich, schüttelt sich wie ne katz nach ungewoltem wasserbade:)

    "so ist's einfach:
    ihr geist ist hoch,
    ihr herz ist nah -
    wir singen alle: trullaja!"

    in ehrbürtigster erachtung zieht sich kg wieder zurück und tut es der katz gleich: ein mondgesang!


    uhuuuu, die eule.

  13. #113
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    grod woitidem fisherman no "servus!" zruck song, na issa scho wieda weg -

    jo, hobts denn ihr koa zeit net transdanubaris? cis- homma grodgnua - miaßma net so schneij schterm.

    na, mitzerl, mogst an schbeck?

  14. #114
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    jo.
    schbeck mog i hom.
    a mauserl wär lecker obendrein!

  15. #115
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    nachdem sich das fräulein wieder gesetzt, nun selbst ein kaukau in den händen, lächelt es verschmitzt in die runde. ihr blick bleibt bei dem verstreunten fischer, sie spricht ganz leis in seine richtung:

    "sagt klingtgut, mir scheint, wir haben ja lange zeit nicht mehr gesehen, ihr habt ein strahlen in den augen, euer herz schlägt schnell, das glück hat euer herz gestreift..."

    ein atemzug stille

    "oder irrt sich das fräulein? wars nur wunsch, nur phantasie, die euren worten flügel wachsen und die engel hernieder schweben ließ???..."

    erwartungsvoll, aber zurückhaltend schaut sie zu klingtgut hinüber

  16. #116
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    teufel, geh weg!
    verschone deine kinder ob all des übels!

    böseböseböse!

    (kg erschreckt, ahnend daß dies denn noch fürbaß. heutzutage. armes kind.
    ahnt angst. kindheit? schütze versicherungen zuhauf. empfiehlt sandkasten. spielplatz und alles von vorn. weint nicht, weil zu alt. gegrämt allemal. bleibt zu sagen: DEPP! oder: DEPPIN!)

  17. #117
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    das erboste fräulein, das sich sehnlichst wünschte, hier ihre lieben wieder zu finden...

  18. #118
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    kg:
    [..]

    eitel war ich noch nie.
    als wüsste ich nicht zu weinen.
    pah.
    worte schätze ich schon.
    sie sind es ja, die uns fügen.
    gar zusammen.

    will mich nun hinfort mäßigen.
    offenheit scheint hier fehl und in falscher kehl...

    und doch:
    ich bleib.

    der tee ist lecker!
    (schlürft laut, schämt sich nicht)

  19. #119
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    das fräulein entfaltet ein wenig die stirn. beobachtet klinggut beim teeschlürfen und holt dann tief luft:

    "meine lieben, so seid euch darüber bewußt, daß mensch fehlerhaft ist, hat makel, laster, aber auch tugenden. wir haben einander und sollten es zu schätzen wissen. hier war immer ein offenes ohr für jeden, dieses haus, dieser ort schuf verbindung, hervorgerufen durch einen einzigen menschen, der sich eines tages langweilte."

    kurze pause, ein räuspern

    "erst kürzlich trennten sich zwei liebende aus 2 so niederen missverständnissen, wenn sie nicht gewesen, gäbe es eine wunderbare liebe. missverständnisse gibt es immer wieder zwischen menschen, doch liegt es an uns, solche zu klären, über den schatten zu springen, fehler auszusprechen, den anderen zu akzeptieren, mit seinen ansichten, wahrnehmungen, mit seinen worten.

    es sind die worte, die uns hier leben lassen, worte sind nicht immer eindeutig und sie stehen nicht immer für die wahrheit, nicht für das leben. das leben passiert da draußen, und es nicht immer schön und angenehm. deshalb streb ich hier nach harmonie, das ist mein wunsch und mein sehnen. doch allein ist das nicht umzusetzen. allein bin ich da draußen..."

    pause

    "wer nun also will, der setze sich zu mir und klinggut an diesen tisch und ich möchte eine frage stellen, wenn alle versammelt sind."

    das fräulein nimmt platz, wirft sich 2 würfel zucker in den tee, stützt die arme auf die schwere holzplatte, legt den kopf in ihre hände und grübelt.

  20. #120
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    entfaltet die stirn und 2 stückchen zucker.
    aha.

    kg macht keinen hehl aus nix und lugt weiterhin ins feuer.

    er ist ein bischen erregt ob der tatsache, daß ihm sachen in die schuhe geschoben wurden.
    ausgerechnet.
    als wäre er berechnend.
    in mathe war er schon immer schlecht.
    zudem ging er barfuß.
    also schuhe eher ein blabla.

    nun denn.
    mag was dahinter stecken.
    früher oder später würde es sich klären.
    (denkt an freud, an kant, an empirie und all der kinderscheiß)

    nietzsche war auch schon tot.
    der tee lecker!

  21. #121
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    sidonie setzt sich dazu und wartet. (muß aber jetzt gleich für drei stunden weg, also nicht wundern)

  22. #122
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    na fein, freut sich das fräulein insgeheim. sie kann sich ein schmunzeln nicht verkneifen. erleichtert bietet sie sidonie eine tasse tee an, die dankend annimmt.

    das fräulein räuspert sich still:

    "klingtgut, was hältst du davon, die zeit, bis sich vielleicht noch der eine oder andere noch zu uns gesellt hat, mit einem kleinen lied oder gedicht zu verkürzen?

    so gern lausch ich den seemannsträumen, so gern seh ich vor mir das meer. der rabe ist ja schon da. so gern würd ich den karpfen riechen, so gern der möndin zulächeln. leg die schlechte stimmung ab und schenk mir ein lied, ein paar zeilen, erzähl mir vom norden oder vom himmel oder von den engeln...nur ein wenig, ein kleines bisschen wehmut wünsch' ich mir. doch nur, wenns dir behagt."

  23. #123
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    hihi.
    wie sie den karpfen mit der sehnsucht vermengt!
    schön.
    wohlan.
    das ist das hohe lied.
    ich habe keine ahnung davon.
    singe nur...:

    "die mond ist hoch,
    die mond ist weit und
    oben glüht ein scheit

    als wäre ach, und
    täte nur -
    wir sind uns heilig, wir uns pur!"

    sang und wandelte verwirrt einher. wohlwollend!

  24. #124
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    was das fräulein als dankend interpretiert ist eine geste der verwunderung sidonies, nunmehr gast im eigenen haus zu sein. sie stellt den tee ungekostet ab und harrt der groß angekündigten frage. sie raucht. wohlwollend.

  25. #125
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    kg:
    "eifersucht mag die hölle sein".

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