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Thema: langeweile, ekel, schlechte laune

  1. #151
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    die letzte szene blieb über einige monate eingefrostet stehen.
    sie ist es auch nun, alle sind in der bewegung erstarrt und haben noch den mund offen. (bei einer realaufführung dieses unspielbaren theaters mag die einfrostungsszene ausnahmsweise auf eine halbe stunde beschränkt sein; darunter ist aber verboten)

    die bühne ist nun etwas abgedunkelt. hinter der bühne schreit jemand: HELAU! HELAU!

    nun reitet auf einer kuh der rosenmontagsnarr ein, steigt ab und sagt, während die hinteren figuren eingerostet bleiben, als



    rosenmontagsnarr:



    ein rosenmontagsnarr tut euch wohl not -
    nehmt mich! ein feindbild, dem gewünscht schontot
    im quasimodo-hink vom letzten steinewerfen
    lasst mich als narr, reformatorisch: dogmen! "grins" entschärfen!
    bis aschermittwoch will ich hier mein wesen treiben
    zu einen euch - was sonst soll von mir bleiben?
    den hochgeschätzten sündenbock geb ich, ganz klar
    chapeau! die kardinäle! euer: rosenmontagsnahrr ~~

    ich habe gesät
    und ich habe geerntet
    im guten wie im schlechten:
    war es gut, denn es war.
    der narr ist sämann.
    aus seiner bunten schürze
    streut er für den
    der nach ihm kommt
    der samen geht auf.
    der samen geht nicht auf.
    der welten lauf


    der weltenlauf lässt sich nicht halten.
    nichts ist es wert, was wert nicht wäre seines untergangs
    doch will die dreizehn: moira! narr des schellenklangs,
    was sie dem fatum schuldet, auch gelegentlich erhalten

    es naht das ende nun der fünften jahreszeit
    sie ist gar nicht - ist nur ein zwischenschnitt
    ein zwischenblick, ein zwischenwort, ein zwischentritt
    ein zeitensprung in narrenendlichkeit
    was hier zu halten, was zu lassen? -
    kann nicht ein narr in narrenworte fassen.
    er sieht sich in den hohen hallen um : - : -
    die bunten masken fort. die heißen herzen stumm.
    da legt er seine schellen ab.
    das lachen. haar. und roten mund.
    schminkt sich die weißen wangen ab.
    steht da als mensch. - . geht auf und ab.


    was war das?
    eine stimme?
    der mensch blickt um >>||||?
    ein andrer mensch?
    die menschlich stimme möcht es wohl so weisen -
    auch ists der widerspruch
    (ein typisch menschlich umeinander kreisen...)
    je nun - so will ich über-legen
    d e r stimme: meine.
    dankend. denkend gehn entgegen.
    solange meines ursprungs grund
    mich trägt. nach gegenseitigem be-
    fund


    es träumt der narr seit anno schnee
    nichts anderes als nicht-parolen
    und wie die vögel sich das wasser holen
    das allem leben, nicht nur euch, ganz un-verhohlen
    unter der sonne glitzert
    wie der vogel zwitschert
    sieht ihm der dichter als begönnter neidisch zu.
    denkt: gottseidank. bin nicht so gönnerhaft wie du!
    dies denken ist dem vogel fremd.
    er singt ganz einfach. ungehemmt.
    so tuts der narr. wenn man ihn lässt.
    wenn nicht ists gleichgut. dann vergesst!


    wohlan - es sei:
    für mich oder gegen mich?
    sprich frei!
    so will ich bleiben oder gehn.
    von deinem narr
    warm oder kalt ins aug gesehn.
    so friedlich, leise wie du sprichst
    bist du nach deinen vielen worten nicht.
    die zeiten sind nicht so entseelt ...
    wenn durch das wort "entseeltes" nicht herbeigequält.
    dem paria, mir, deine hand zu reichen
    zeugt nicht vom springen - welchem,
    alle schatten übersprungen, diese weichen.
    um alles elend - welches? - abzutragen
    brauchts keine rüstung, sondern herzensfrohes wagen
    aus tiefster kinderseele vor und nicht zurück -
    so! siehts der hans im glück


    es war zu spüren schon: dein aug blickt kalt.
    du sprichst nicht frei. versteckst gewalt
    in ein "adieu". und zeihst mich, ohne mich zu kennen
    oder auch: kennst mich, ohne dich zu nennen -
    der selbstsucht. dich dagegen: selbstlos engagiert
    in kleinen siegen.
    dank für dein ver-urteil!- die dinge liegen
    klar auf der hand.
    die einer großmut harrte, die dir unbekannt.
    ich bin gesprungen. trotz des bannfluchs hier zurück.
    nun spring ich wieder. lasse meine hand mit rosen hier
    und wünsch euch: glück




    es naht das ende nun der fünften jahreszeit.
    sie ist gar nicht - ist nur ein zwischenschnitt:
    ein zwischenblick ~ ein zwischenwort ~ ein zwischentritt ~
    ein zeitensprung in narrenendlichkeit

    was hier zu halten, was zu lassen? -
    kann nicht ein narr in narrenworte fassen.
    er sieht sich in den hohen hallen um : ? - : ? -
    die bunten masken fort. die heißen herzen stumm.

    da legt er seine schellen ab.
    das lachen. haar. und roten mund.
    schminkt sich die wei?en wangen ab.
    nur mensch. ... [geht ab]

    susanna tritt auf, die übrige szenerie ist noch eingefrostet, sie und die kuh sind die einzig agierenden. sie schiebt die kuh an den hinterbacken an und von der bühne:


    susanna:

    jetzt komm schon, mulle. kühe haben auf deutschen bühnen nun wirklich nichts verloren.

    kuh:
    ich trug immerhin den narren moo

    susanna:
    also weißt du, wenn ich schon als autor mein eigenes stück betrete...
    hast du den anfang gesehen?

    kuh:
    rülps

    susanna:
    ich finde die idee von mir immer noch genial, endlich einmal die sidonie als ein behindertes wesen auf die bühne zu bringen, sprechstörung mit x.
    das kam damals neu auf und hat doch mehr aussage über die ganze welt des modernen theaters - naja gut, kaspar von handke vielleicht ausgenommen - aber ähnlich autistisch sind diese beiden figuren doch.
    später dann habe ich die sidonie doch wieder sprechen lassen...

    kuh:
    warum eigentlich?

    susanna:
    das zeigt doch die heilende kraft eines jeden theaters, also, das sollte es zumindest zeigen, wie da ein mensch, wenn er doch erst nur einmal aufgetreten ist, auch das sprechen lernen kann...

    kuh (hoffnungsvoll):
    sie meinen, wie ich?

    susanna:
    ja natürlich meine ich dich. du kannst es zwar nicht wissen, aber ganz früher bist eigentlich nur du aufgetreten in einem schönen goldenen kleid!

    kuh:
    wirklich?
    (lange pause)
    ...
    ...
    ich möchte ein goldenes kleid!

    susanna (müht sich und schiebt und schiebt, wischt sich den schweiß von der stirn, tritt schließlich an alle figuren im hintergrund nah heran, schnippt jeweils vor ihren augen, da werden sie warm und wach und können sich wieder bewegen):

    (zur kuh): nein! du mußt von der bühne!
    (zu den anderen): helft mir mal, die kuh vom eis zu kriegen!

    (alle schieben jetzt, auch katze und rabe, bis die kuh mit lautem gepolter hinter der bühne von der rampe gefallen ist. man hört aber schon das brünstige brüllen eines stieres, der im saft steht, und schweres doppelgetrappel in eine ungewisse, aber sichere freiheit)

    susanna:
    das wäre geschafft! taurin für alle!

  2. #152
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    taurin für alle?

    kauriemen für alle kühe!

  3. #153
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    sidonie (reibt sich die augen, gähnt):

    ein tollhaus hier!

    der bauer aus dem off
    die kuh knocked out
    der autor sieht beseelt
    wie fast aus geisterhand
    die alte tändelei
    erneutes leben fand

    dafür sei dank dir!
    liebes altes haus
    so viel an langeweile, ekel,
    schlechter laune hieltst du
    in deinen wohligen wänden
    schon aus!

    kommt, katze, rabe, wolln mal sehn
    wie es wohl weiter mag bestehn!

    frühling hüllt sich noch in schnee
    schwer war der winter und lange
    manch abende bange
    mancher morgen trüb
    doch des winters stille verschwiegene lieb
    wird nun zum frühlingsklange!

    krokusläuten
    duftballs rosenrot
    osterglocken und märzenbot?
    schneewittchens blume im tarnkappenweiß
    alle flüstern leis...

  4. #154
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    susanna:

    sidonie, schweig still!
    wir haben nun ernsthafte probleme.

    wie ihr alle wisst, führt die regierung gegen uns krieg. die zeit, sich in dekadentem ekel zu suhlen, ist vorüber. ein deutschland, in dem es keine arbeit mehr gibt, muß sich verändern. die finanzkrise ist gesteuert und hausgemacht. was können wir hier tun, daß es zum besseren wird?

    anatol:
    einen guten eindruck!

    sidonie (ist in den garten getreten):
    endlich sommer!
    wie die natur, die verschwenderische,
    sich ausstülpt!
    wie das klima sich wandelte
    und nun die zitronen
    in mitteldeutschen tornados schimmern!
    wir sind uns eine insel - mehr vermögen wir nicht...

    anatol:
    die bleibt ein schmetterling!

    rabe:
    wir brauchen ein konzept!

    termiten:
    knirsch, knirsch, knirsch, mümmelmümmelmümmel, tufftufftuff

    haus:
    ächz!

    susanna:
    gut, rabe. was schlägst du vor?
    sollen wir eine unabhängige aristokratie ausrufen? aber da gott keine mehrheiten mehr findet - w o r a u f sollen wir das monarchische stützen und w o m i t es legitimieren?
    welche familie hat am meisten für dieses land geleistet?
    die beckers?
    die grafs?
    die beckenbauers?

    julia:
    ich bin - wenn ihr verzeiht -
    zu keinem dienst bereit.
    was mir versagt geblieben
    muß die erinnerung nun ewig lieben
    das wird dereinst ein romeo-komplex genannt
    ich steh dafür! steht ihr mir bei!
    mag auch d i e blüte blühn in diesem land...

    sidonie (seufzend):
    ja, liebes kind - das ist uns wohlbekannt...

    anatol:
    so kommen wir nicht weiter.
    es fehlt uns etwas männliches
    ...
    ...

    uns fehlt ein krisenreiter!

    rabe:
    ein gescheiter!

    haus:
    der hat uns grade noch gefehlt!
    ich fühle mich genug beseelt...

    termiten:
    knirsch, knirsch, knirsch
    bröselbrösel - wo ist meine sonnenbrille? -
    knirschknirschknurschknursch
    knirschknirschknirsch...

    haus:
    das kitzelt!

  5. #155
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    susanna:

    es gibt nur sehr weniges, daß nicht durch einige stunden am ozean geheilt werden kann!
    wir müssen einen ozean bauen! hier habt ihr die silbernen löffelchen meiner großmutter: wir graben die erde um das grundstück herum aus, bis sie sich mit den zum ozean geweinten tränen auffällt. eine kreisförmige stadt wird bleiben:

    das neue atlantis...

    termiten:
    wir sind dabei! das können wir gut! aber wir müssen unter dem haus eine trockene bleibe behalten...

    haus:
    ächz! ächz! ächz!

    sidonie:
    eine insel. ja! ja!

    rabe:
    das hat nicht flügel und schnabel...
    da wird mein dialekt mit mir aussterben. kein weg zurück.

    anatol:
    da führt kein weg dran vorbei. nur über den ozean kann ein krisenreiter kommen. ahhhhh - hmmmmmmmh - die surferklamotten noch triefend über den festen muskeln, der körperdunst über dem neopren, die wettergegerbten züge...

    julia:
    so komm geliebter,
    weiß ich doch,
    dort draußen weit,
    hinter den sieben meeren
    bei den siebenundzwanzig myrtenzweigen
    bebt die heiße brust,
    darin julia schläft...

    susanna:
    gut so, träumer!
    noch ist der ozean nicht -
    doch bereits in den herzen vollendet
    und weg dem, der da kommen soll...

    atlantis, gestalten wir deinen ersten tag!

    alle:
    atlantis, es gilt!

  6. #156
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    (auftritt atlantis, eine scheibe mit zwei drehbrücken als armen und panzerradantrieb. wo sie durchläuft, schneidet sie die decke des hauses mit großem kreischen ebendieses auf):

    atalä! atalä!
    atahualpi dschupangi!

    anatol ins off: wieso..? was kommt daran aus argentinien?

  7. #157
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    krisenreiter (wikinger mit blauangemalten wangen, sprengt auf blauem skateboard heran):

    halt ein, atlantis!

    laß das haus stehn!

    wo ist die nächste krise, diese miese!, die ich löse?


    julia: romeo!

    sidonie: der auserwählte!

    haus: juchuchz! juchuchz!

    termiten: knabbaklappadu! grohommgrohomm barrattatata!

    rabe: kräkrick! ...
    kricketikricketikuckurruz!

    susanna: diesem krisenreiter folgt kein zweiter! und wo er auftritt, flieht die krise weiter!
    seid mir willkommen, hoffnungsträger. säg' er das dumme atlantis schräger und schicke es der krise hinterhör! wir sind die gewinner, immer, hünterher!

    anatol: diese surfbrettfüße! zum abbusseln! ich war ja schon immer für die nor(d)mannen! die haben was, da bin ich aufgeflasht! da fahrn mir donars blitzchen ins gestylte hair! da mag es auch gar keine krise geben - so ein typ - und leben wird zum leben!

    kuh: mir wird das euter blass!

    bauer hans: daß mich der feine herrgot das erleben lass'!

    klingtgut: härrärrläsärr!

    katze: schnurrdiburrstaunstaunstaun krallenausfahr!

  8. #158
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    krisenreiter:

    ihr habt eine feine welle hier!

    wenn ihr mich braucht, aber nicht wollt
    so muss ich bleiben.
    wenn ihr mich nicht mehr braucht, aber wollt
    so muss ich gehen.

    ich habe die maat getan
    und ich habe die maat gesagt
    ich bin ein grabherr
    und meine kinder handeln für mich
    da ich ein handelnder war
    ich habe ein gestern
    und ich habe ein morgen
    ich gebe, weil man mir gab
    ich wurde gelobt von meinem vater
    und meine mutter liebte mich
    liebe erweckte ich in den anderen
    meinem tun folgte gutes ergehen

    ich bin kein dichter mit worten
    ich schreibe poietische gesten
    in das leben, das kostet
    was worte nicht kosten

    haus, werde festung!
    termiten, tragt den widerstand!
    julia, pfl?ge die schar!
    meer, werde furt!
    sidonie, lass los!
    kuh, werde stier!
    anatol, werde stirnschlange!
    rabe, werde wegöffner!
    susanna, werde bad!
    katze, werde waage!
    bauer hans, werde modul!
    klingtgut, werde die eine stimme!

    (packt sein surfbrett und zischt mit der nächsten welle ab. der krisenreiter lässt ein benommenes haus und verblüffte bewohner zurück. alsbald aber erhebt sich unter ihnen gemurmel.

  9. #159
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    sidonie:

    in diesem haus schläft man nur ein einziges mal und schon ist ein ganzes jahr vorbei!!

    termiten:

    ächz, knusperknusperknusper, ritscheritsche, sägesummsesägesummse, brabbeltärabrabbeltiara, rubbeltschakra, tschackatschacka, ichzäj?, ichzäj?,
    eineseineseinesglubschiddi, zuggidieiseneisen, kettacoat kettacoat, lappilippilappilippi, drunsebumsti drunsebumsti drunsebumsti, weißawuschelweißhaarsuxlsuxlsuxl

    (krisenreiter nicht, er ist ja schon bei der geringsten schwierigkeit abgehaun, nein, es spricht: anatol!) anatol:

    ICH - zünde mal den offenen kamin an...

    julia:

    nun ist ein andrer winter kommen
    in eine liebe blind und stark
    auf daß die liebe nimmer findt
    was sie am herzen sie sich barg

    mein romeo! in kräftigen, reichen händen
    willst du ganz ohne aufbegehren enden?
    zwar ist kein krieg, der dich angstreifen ließe
    und auch kein schiff mit hohem aussichtsmast
    ist nur ein weibesschoß, der dich verschliefe -
    wisse bis übernächstes jahr: i c h lass dich los!

    emily (jaha! s i e tritt einfach so auf, sie ist die wolke, die sich morgens von den anderen dezemberwolken löst, über den himmel kugelt und verschiedene gestalten dort annimmt, und die schließlich den weg für die sonne freigibt, bevor sie am abend dunkelblau wiederkehrt und der nacht beim ankleiden behilflich ist):

    ach julia, red nicht so geschwollen
    der hat noch nie jemanden richtig wollen
    steht tagelang am spiegel: oh ich bin so wundervoll
    auch triffts mich gut, mich finden alle toll -

    doch nachts in seinem einzelbette
    da legt ihn seine alma an die kette

    (bei diesem stichwort auftritt mara) mara: OH! (ein laut..laut des entzückens)

  10. #160
    Kurzvormabschussiger
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    da hat sie wieder mal was einfach so hingeschrieben..und ins schwarze getroffen
    zen: der bogenschütze trifft blindlings, wenn er mit dem ziel eins ist..

    schreiben ist silber...nichtschreiben

  11. #161
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    julia:

    sei uns willkommen, alte vom meer!
    und hock dich zu uns frauen her

    brennt im kamin ein kleines feuer
    und loderts große in der brust
    wirds winter und nicht ganz geheuer...

    dann weiberts prächtig mit lust
    dann spinnt sichs gut
    singts schauerlich
    dann näht sich ungenahtes gern
    in deckenwolle, pelz und hut
    ein heißer rum
    ein warmer schauer...

    im frühling sind dann alle schlauer!

  12. #162
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    anatol (gelt sich die haare):

    die goldenen schweiger sind der berechnung verd?chtig -


    wes herz voll ist
    dess' mund geht über!


    julia:

    wie wahr.
    hätte man sich je einen romeo vorgestellt, wie er schweigte
    als seiner julia vorzüge heißest zu loben?

    termiten:
    jaluxjaluxuxuxperfuxperfidmaridmarodmareiratetsinl asinlaisinlaichtakriaggroaggreiratet

    rabe:
    krächz?? krächz?? "hüstel" ikr bikr krakr, son schakr!

  13. #163
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: langeweile, ekel, schlechte laune

    Einer der bizarrsten Ordner des Forums mit beinahe 200 Einträgen, die ich die nächsten acht Tage eintragen darf. Der Ordnereingangstext stammt von ala, die, immer noch wütend wegen der Nichtaufnahme ihres Tango-Textes, denselben wieder löschte. Zu spät, der zweite Text war schon geschrieben worden. Dann entstand ein dritter, ..., eine Art von Hyperfiction, die hier schon einmal 2000 versucht worden war. ala bekam sich wieder ein und machte munter mit. Es entstand ein schöner Ordner, der so ganz und gar nicht schlechte Laune versprühte.

    Wer will, kann die Neueintragungen in den nächsten Tagen verfolgen. Etwa 25 schaffe ich am Tag.

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