+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 44

Thema: Gender-Ordner

  1. #1
    Mitgestalter
    Registriert seit
    8.December 1998
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.032
    Renommee-Modifikator
    23

    Randnotiz über Männer

    männer sind deswegen komischer als frauen,
    weil sie eher dem wahnsinn zuträglich -
    somit ist humor ihr kapital und
    geist beweist der,
    der herzhaft über sich selber lacht...

  2. #2
    Tochter aus gutem Hause
    Registriert seit
    10.July 2000
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    693
    Renommee-Modifikator
    20

    Randnotiz über Männer

    Womit Du eine Lawine losgetreten hättest. Ich sehe in diesem Ordner schon Frauen zu Hauf sich melden, die beweisen wollen, dass sie komisch sind. Aber es stimmt: es gibt nur wenige komische Weiber, die meisten sind halt zu ernst. Warum Frauen immer alles so ernst nehmen? Ist doch klar. Um mal wieder den Männern beweisen zu können, wie kindisch sie im Grunde sind.
    Ist das jetzt ein Vorurteil?
    Ich lasse mich aber gern, sehr gern belehren und von einem Gegenteil überzeugen.

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26

    Randnotiz über Männer

    Literatur ist eine ernste Sache, die Frauen nicht betreiben sollten. (Ausnahmen bestätigen hier nur die Regel.)

    Zum Text: leblos und kantig; unerdacht, flächig

    pfui!

  4. #4
    Kurzvormabschussiger
    Registriert seit
    24.August 2001
    Beiträge
    93
    Renommee-Modifikator
    0

    Randnotiz über Männer

    pfuh, wohl dem, der jetzt noch anderweitig involviert, robert. Sieh: Deine Runen bestürzeln, meine Stirne runzelt erneut im Gewölk, Dank für deine Arbeit a.a.O.

    Pauli, ein hab ich noch: Man belehrte mich neulich, es sei begrüssenswert, daß sich Männer nicht selberst Einen Blasen können, sonst wären sie des aufrechten Ganges heute noch nicht mächtig,

    [Diese Nachricht wurde von hootch am 25. Oktober 2001 editiert.]

  5. #5
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26
    die ins auge gefaßte anthropologische revolution der intersexuellen will neue paradigmen schaffen und statt des biologismus als basis des menschen eine nicht minder wechselbare form der arbitrität dagegen austauschen. das bedeutet, nicht das durch gene festgelegte geschlecht bestimmt das geschlecht, sondern der mensch bestimmt sich nach seinen neigungen selbst zu einem bestimmten geschlecht, das er je nach lebenssituation wechselt.

    klingt ja erst mal nicht schlecht. wo ist der haken an diesem paradigma?

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
    Registriert seit
    14.June 2013
    Beiträge
    1
    Renommee-Modifikator
    0

    AW: Gender-Ordner

    Meine spontanen Gedanken:

    Aus der Erkenntnis der Gleichheit in der Anlage und den Variationen lediglich in der Ausgestaltung leitet sich für mich eine bedingungslose Gleichwertigkeit ab, die Rechte dagegen sind an die tatsächlichen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Grenzen des einzelnen gebunden, ohne den Grundsatz der Gleichwertigkeit zu verletzen.

    Die Wertigkeit also ist festgelegt, die Rechte sind flexibel aber nicht willkürlich.

  7. #7
    kls
    Status: ungeklärt

    Gender-Ordner

    Als die Frauen an die Macht kamen




    zahlten sie es als Erstes den Männern heim. Valerie Solanas Pamphlet von 1967 (Society for cutting up men) wurde wieder hervorgekramt, oberflächlich entstaubt und auf die violetten Fahnen geheftet. Die Frauenquote wurde, nachdem sie die 50 % Grenze erreicht hatte in Männerquote mit absteigender Tendenz umbenannt. Nun wurden alle Führungsposten nach sozialer Kompetenz besetzt und davon besaßen die Frauen erklecklich mehr als die Männer, denn die haben ja überhaupt keine, was sie in der Geschichte oft genug bewiesen hatten.




    Eine brutale Menge an seltsamen Gesetzen passierten die Parlamente, alles im Einklang mit den jeweiligen Gesetzgebungsverfahren – kein Wunder, schließlich saßen ausschließlich Frauen in den Ausschüssen und nur äußerst knapp wurde ein Entwurf gekippt, der vorsah allen Männern die Menschenrechte zu entziehen. Die Verbote von Alkohol, Motorrädern und Sportschau, wurden durchgewunken und einstimmig abgenickt. Männer mussten Fußsender tragen, bekamen keine Ausgangserlaubnis nach Anbruch der Dunkelheit von ihren weiblichen Pflichtbetreuern – sie waren schließlich nur auf Bewährung geduldet




    Mit biochemischen Manipulationen wurden die Lymphdrüsen in der Brust bei den Männern stimuliert, der Job als Amme war bald die einzig mögliche Beschäftigung. Für ziemlich wenig Geld und keinerlei sozialem Prestige. Männer waren out – im Prinzip überflüssig. Immer mehr Frauen wählten den Weg der Jungfrauenzeugung, was nur ein anderer Begriff ist für Stammzellenzucht, die Molekularbiologie machte es möglich. Die Ironie dabei war keiner Frau klar, denn diesen männerdominierten Bereich der Wissenschaft hatten sie einst erbittert bekämpft. Klonen war ihnen nur so lange ein übles Übel, bis frau die Vorteile für eine radikale und endgültige Zerstörung von geschlechtsspezifischem Chauvinismus erkannte.




    Wie in China wurden Föten vom 'Falschen' Geschlecht einfach tot geboren, mit ein wenig Nachhilfe der Mutter, nur wurden hier nicht die Mädchen weggeworfen, sondern die Jungen.




    Keine halbwegs vernünft- und anständige Frau wollte sich mit der Last eines Sohnes stigmatisieren




    Konzept: Einige Männer hatten die gesellschaftliche Entwicklung vorhergesehen und sich ein geheimes, den Frauen nicht bekanntes Refugium gesichert, wo sie all das machen konnten, was Männer so machen, wenn keine Frauen ablenkt. Nein, etliche 'normale Frauen' hatten sie sich natürlich auch gesichert.




    Die Femikratur geht an eigenem Gekeife zugrunde, denn als es keine Männer mehr gab, blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich gegenseitig nieder zu machen. Höhö! Hinzu kamen einige Probleme mit der künstlichen Vermehrung - die Klone neigten zum endgültigen Plem-Plem.




    Deswegen gaben die Frauen irgendwann beschämt auf und besaqnnen sich wieder ihrer eigentliche Bestimmung, die da ist, den Männern das Leben zu bereichern und verschönern.





    Das stimmt doch, oder?





    Wünsche Dir nur Nettes. Aber echt!

    ...kls...

  8. #8
    WSIB
    Status: ungeklärt
    Lieber KLS,

    entweder oder ist nicht genug. Sowohl - als auch bildet eine weiche, damit menschliche Logik ab. Die zielgerichtete Aufnahme von Information als kognitiver Werkzeugkasten zur Simulation der mit dem Ergebnis zusammenhängenden, emotionalen Lebensqualität. In Deinem Fall gesprochen: Es nutzt als Männchen nur, was allen Weibchen nutzt. Und es nutzt jedem Weibchen nur, was allen Männchen nutzt.

    Die Betrachtung der Dualität in ihrer Gesamtheit könnte mit Abstraktion umschrieben werden. In der Abstraktion fehlt die kognitive Dissonanz der "schuldigen Welt". Es gibt kein Urteil und damit kein männlich und weiblich, kein richtig und falsch, kein Konzept von Besonderheit trübt den wolkenlosen Himmel des Gemüts ohne störende Gedanken.

    Das Gebrabbel des Verstandes versaut uns die Welt. Das Ich ist eine optische Täuschung. Ließe sich auf den Genderismus übertragen. Das Bewusstsein wird als das empfunden, als dass es definiert wird. Nur das ist scheinbar möglich. Jede Definition beraubt dich der Gesamtheit der sonstigen Möglichkeiten zur völligen Abstraktion, was dem natürlichen Zustand des Geistes entspricht, da er völlig ohne jede gefühlte kognitive Dissonanz einhergeht. Zorn ist die Abwehr, sich natürlicherweise (im Abstrakten) gut zu fühlen und klammert sich an das konkrete Übel der Welt. Zorn auf das Außen zu projizieren, lässt eine schuldige Welt entstehen. Was wäre, wenn alle unschuldig wären, da sich alle geirrt haben?

    Jedes Konzept von Matriarchat oder Patriarchat, als Ausdruck des vorherrschenden gesellschaftlich akzeptierten, vorherschenden sozialen Geschlechtes, bedingt Unausgewogenheit. Damit wäre die Synthese in der Vernetzung innerer Seelenanteile zu finden. Diesen Ausgleich der Seelenhälften in uns selbst verlegen wir in das Außen und damit schaffen wir das Drama der Welt. Der Verstand hat Recht und die Seele ist untröstlich, keine hohe Qualität der gewählten Form der gesellschaftlichen Grundparadigmen.

    So schafft die Frauenquote nur eine weitere Form der Diskriminierung, indem die Frauen zu Quotenfrauen werden und dadurch begrenzt werden, dass das Urteil über sie schon feststeht, bevor die Seele des Menschen in diesem Körper zu erkennen versucht wird. Innerhalb eines Patriarchats, als Ausdruck der verdrängenden kognitiven Ja oder Nein Logik, kann die emotionale "Sowohl - als auch" Denkweise unseres Dual Core Prozessors "Gehirn" nicht zur Herzensweisheit führen.

    Fehlende Weisheit des Herzens schafft ein Rationalprinzip, das beim Versuch der Lösung des einen Problems zwei weitere schafft, einfach weil kein Zeilsystemabgleich erfolgen kann, weil kein Ziel auf globaler Menschheitsebene definiert wurde. Ohne Zielabgleich ist das Rationalprinzip irrational, was wir beim konkreten Betrachten der Welt durchaus bestätigt sehen. Weder Deine Utopie, noch die Ego-Träume des Patriarchats bilden die Nondualität ab. Wäre der Zusammenfall polarer Gegensätze jedoch mit gefühltem emotionalen Qualitätszuwachs verbunden?

    Ist die Dualität nicht der Antrieb aller Evolution? Gleichmacherei ist nicht mit Gleichberechtigung zu verwechseln. Wenn die Weiblichkeit Hosenanzug tragen muss und mit den gleichen Waffen kämpft, bleibt die emotionale Gesamtsicht außen vor, die wir einmal als typisch rechtshemispärische Eigenschaft zuordnen könnten. Harmonie würde freie Entfaltung aller Seelenkräfte bewirken. Selektive Ausblendung führt zur Fragmentierung unseres Selbstkonzeptes. Wirklichkeit ist das, was wirkt. Realität entsteht durch Ausblendung und gewachsene Filtersysteme im Gedankengebäude des Gefühlsgartens unserer Seele. Die Differenz ist das, was wir nicht für möglich halten, sein zu können.

    Denken ist nicht Sein. Im Denken können wir nicht sein, wir denken ja und sind im Konkreten. Lebensenergie ist im Abstrakten nachzutanken. Die Quelle der Lebensenergie als außerhalb von sich selbst zu verorten, ist das Fundament der Dilemmata. Ob wir Lebensenergie in anderen Menschen oder Dingen finden können, ist fraglich. Fühlen können wir Lebensenergie nur in uns selbst. Genderismus auf kollektiver Ebene wäre die Verbindung von emotionaler Lebensqualität mit einem kognitiv zuträglichen Lebenssystem, das zweifelsfrei beide polaren Gegensätze abzubilden in der Lage sein muss.

    Es nutzt mir nur, was allen Frauen nutzt, wäre ein bescheidener Anfang. Die ganzjährige Hormonsteuerung lässt soziale Normen und Konzepte jedoch immer recht schnell, recht alt aussehen. Einzig das Konzept der Konzeptlosigkeit würde Urteilslosigkeit bedingen. Mit dem Urteil kommt die Schuld in die Welt. Die Schuld im Gegensatzpaar zu suchen, bedingt die eigene Verurteilung. Alle Konzepte relativer Besonderheit sind Schwachsinn und werden scheitern. Beginn des Dramas ist die Verortung der Quelle von Liebe im Außen. Gefühlt werden kann Liebe nämlich nur im Herzen. Was ohne Zweifel Innen anzusiedeln wäre. Das Ritual der (hier geschlechterspezifischen) Mangeldefinition ist die Geburt der eifrigen Suche nach dem, was Leiden schafft. Das besitzanzeigende Fürwort "meine" Liebe ist die Eingangspforte in den immerwährenden Mangel und die Suche in Objekten der jeweiigen Begierde. Damit geht die Funktionalisierung einher, die die Liebe zum Gehen bewegt, indem sie zu halten sucht, was nicht gehalten werden kann.

    Alle suchen nur den Zustand, nichts mehr suchen zu müssen. Im Außen ist das nicht zu finden. Im Konkreten auch eher selten. Noch weniger in der Schuld des anderen Geschlechtes. Wenn das gefühlte soziale Geschlecht als rein männliche Entscheidungshierarchie ausgeprägt und angelegt ist, wird das biologische Geschlecht dazu gezwungen, sich an das gesellschaftlich vorherschende Prinzip anzupassen. Daher ist Feminismus bisher kaum über den Zustand der Gleichmacherei herausgekommen. Wir verschenken damit mindestens die Hälfte unseres Potenzials.

  9. #9
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26

    Gender-Wahnsinn

    Das Ich ist keine Täuschung, jedenfalls nicht per se. Das haben wir doch schon mal in den Nachlese zu Äußerungen des Herrn Mach geklärt, WSIB!
    Karlchens Text kratzt allerdings nur an der Oberfläche... Hm, nö, ich setz' noch einen drauf: Thema verfehlt. Gender will nicht die Überordnung des Weibchens über den Mann, sondern die Nivellierung jeglicher Geschlechtigkeit zugunsten eines scheinlibertären Wählen- und Wechselnkönnens, je nach Lust, Laune und Lebenssituation.
    Das klingt ja erst einmal gut: die Wählbarkeit des Geschlechts. Isses aba nich.
    Der Kampf der Geschlechter ist so alt wie die Menschheit. Eigentlich gibt es ihn nicht, jedenfalls nicht mehr als den Kampf der Menschen untereinander, Alt gegen Jung, Dumm gegen Klug, Gewohnheit gegen Einfall, Schwarz gegen Weiß, Autofahrer gegen Radfahrer. Es gibt zarte Frauen, die sich leicht gegen muskelbepackte Kerle durchsetzen oder Superhelden, die sterben, weil sie ein altes Mädchen reinlegte. Das Geschlecht spielt keine Rolle im Kampf der Geschlechter, wenn ich das mal kolportiere. Es ist auch nicht der Grips, nicht der Verstand, nicht die Schönheit, nicht das Geld - es ist mal das eine, mal das andere. Stereotype in der arbeitsteiligen Gesellschaft, in der mittelalterlichen Gesellschaft, im Altertum, all das ist pillepalle, weil es immer auch Gegenbeispiele gibt. Das sind nicht mal Klischees, denn die gibt es ja nur, weil sie (meist) stimmen. Die unterdrückte Frau gibt es genausowenig wie den freien Mann. Unterdrückt sind sie alle, sofern sie es nicht lernen, das ihnen geschenkte und das von ihnen erworbene Vermögen zu benutzen und zu entwickeln in Hinsicht auf das, was sie wollen. Dummheit ist keine geschlechtsspezifische Angelegenheit.
    Mensch kommt als Mann/Frau auf die Welt - mehr oder weniger. Gender will den kleinen Unterschied durch eine nivellierende Erziehung wegerziehen. Faschismus. Der vereinheitlichte Mensch, der sich dann entscheidet, was er sein will: Mann, Frau, Neutrum, mehr dies oder jenes, Springer zwischen den Geschlechtern... Also eigentlich entscheidet er nicht, sondern laviert nach den Umständen: karrieristischen, politischen, umweltspezifischen, ontogenetischen... Soll er doch machen, sagt die freie Seele, aber dieser Gegängelte hat eine Lobby, die es in den letzten Jahren verstand, ihre Lebensängste der Gesellschaft überzustülpen. Und nun sitzen wir alle unter dem Hütchen der Gleichgeschalteten und müssen uns belehren lassen, daß das Binnen-I notwendig zur Gleichberechtigung sei und etliche sprachschludernde Dinge mehr, die ich jetzt nicht alle aufzähle. Ziel ist die Umerziehung der Menschen, um sie von klassischen Familien- und Geschlechtsvorstellungen zu befreien. Letztlich aber ist das Gängelung. Das Ziel ist der linksliberale Staatsbürger, der leicht zu lenken ist und nicht der freie Bürger, der sich nicht von oben herab abkanzeln lassen will, was er zu tun, zu sagen oder zu denken hat. Besonders die Kinder bekommen diese Umerziehungspolitik zu spüren. Bildungspläne aus 29 Gender-Studies-Institutes (auch so ein Blödsinn mit dem ausländischen Namen) bedrängen jeden, der nicht die Sprache spricht, die sich meist kinderlose Professoren aus diversen Lehranstalten ausdenken und die sie für fortschrittlich halten. Ja, "Fortschritt" zur Gleichschaltung des Denkens. Eine Ironie: die Aufspaltung der dipolaren Welt ist eine Welt von 4000 Geschlechtern bewirkt letztlich das Gegenteil von Differenzierung, nämlich Uniformität und Unsicherheit. Gerade junge Menschen benötigen Klarheit.

  10. #10
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    Post

    In meinen Augen könnte der Gender-Wahnsinn auf die Spaltung der Seele zurückzuführen sein. Wir sehnen uns nach einem Zustand der inneren Ganzheit, nach unserer (im Unmanifestierten) verbliebenen Seelenhälfte. In manchen Mythen wird von dieser Spaltung der Seele berichtet, Karl-Ludowig beschreibt die Dualität als Antrieb der Evolution und betrachtet jedweden Eingriff in ein hermetisch geschlossenes System als unverantwortliche Überschreitung seiner Kernkompetenzen.

    So machen wir uns jedoch zum Opfer einer nunmehr schuldigen Welt. Verharren die älteren Seelen zu lange in der selbst gewählten Opferrolle, werden wir zum Mittäter aus Unterlassung. Keine Spuren hinterlassen zu wollen, ist unmöglich. Gerade wenn wir keine Spuren hinterlassen möchten, hinterlassen wir ohnehin welche. Auch wer nichts sagt, sagt etwas.

    Die Betrachtung umfasst viele Ebenen, auf kollektiv physischer Ebene leben wir einem Patriarchat, da beißt das biologische Geschlecht keinen Faden von ab. So wäre ebenso die kollektive Seelenebene in ihrer Bipolarität zu betrachten. Auf der Seelenebene zu friedlicher Koexistenz zurückzukehren, wäre ein vertretbarer Eingriff, Karl-Ludwig. Jeder trifft seine eigene Entscheidungen, wenn sich diese zufällig ergänzen, ist das kein karmischer Schaden.

    Wir können nicht Nicht-Tun, denn wir handeln immer auf vielen Ebenen eines hermetischen Systems, gerade das Nicht-Handeln besitzt oftmals eine größere Wirkung als das Tun auf physischer Ebene. Es beginnt also wieder bei Lilith, Adam und Eva. Seelische Ganzheit schafft Klarheit, diese Freiheit fehlt den jungen Menschen, die zur Uniformität gedrängt werden, die Unsicherheit erst auslöst. Wäre individuell jedes Wesen (jetzt schon wieder) alles (was es sein könnte), würde die Notwendigkeit zur Evolution entfallen. Eine zunehmende Entfaltung innerer Ganzheit würde die panische Suche nach Konzepten überflüssig machen. Jedes Konzept bedingt schwarz und weiß, richtig und falsch, Schuld und Sühne. Die Aufgabe aller Konzepte wird von KL als Lösung vorgeschlagen, doch er sagt es lieber nicht. Bis wir die Prinziplosigkeit als Prinzip der Natur nicht wiedererkennen, können Prinzipien nur auf Irrtümern aufbauen.

    Im Prinzip will die Natur, dass wir glücklich sind. Einstein fragte berechtigter Weise, ob das Universum ein freundlicher Ort ist. Also Karl-Ludewig:

    Auch wenn Du mit Deinen apokalyptischen Visionen die Angst vor dem Tod zum Ausdruck bringst, handelst Du so, als wollest Du die ethischen Fragen Deiner Existenz in einen Kontext von Ursache und Wirkung einordnen. Es könnte kein freundliches Universum sein, dass Deinen Lebensfaden eifersüchtig in der Hand hält und nur darauf wartet, ihn zu durchtrennen. Sich jedoch auf die Seelenwaage intuitiv vorzubereiten, kann nicht schaden. In welches Konzept Du die Herkunft Deiner Intuition verpackst, ist dabei zweitrangig. Du sagts mehr, als Du glaubst. Aber Du glaubst nicht, was Du sagst.

    Die Ebenen unserer Seelenkämpfe wären zu beleuchten. Von der physischen Ebene die Seelenebene zu betrachten und zu gestalten, ist eine Perspektive, die es erschwert, Wirkungen auszulösen. Wir waren alle etwas lange in einer ziemlich dunklen Höhle gefangen. Wie es "Draußen" aussieht, können wir uns nicht mehr vorstellen. Und die Ketten sind die Begrenzungen durch unseren Verstand, der im Mangel an Seelenenergie panische Runden dreht und aus einem Problem viele Probleme erschafft. Die Ketten des Verstandes nicht zu sehen, befreit uns nicht aus der Falle bipolren Spaltung. Einen Motor für Evolution in den polaren Spannungsfeldern auszumachen, würde der Gesamtseelenentwicklung einen ausgleichenden Nutzen verleihen.

    Das Seelengefäß trägt gewisse Eigenschaften zusammen und verinnerlicht diese durch Spiegelung in der Mitwelt als Projektion. Meist sind es innere Defizite, die wir aussenden. Innere Fülle ist als Energiezustand zu begreifen, ein Energiezustand, in dem kognitive Dissonanz keinen Raum findet. Diese Fülle ist kein Einheitsbrei, weil jeder alles war, ist und sein wird. Wir wählen in jedem Moment, was wir sind. Es nicht zu bemerken, schützt nicht vor den Folgen. Offenheit für Veränderung bedeutet auch, die Dinge sich entwickeln zu lassen. Geduld entsteht, wenn wir die sich entwickelnde Seele im Gegenüber betrachten.

    Dem Universum ständig nur vorzukauen, es sei ziemlich blöd, unselbständig und unfähig, sich zielgerichtet zu entwickeln, erzeugt auf Dauer ein bestimmtes Resonanzfeld. Der Gedanke: Wir können (xxx) ja nicht ändern, ist eine Gedankenform mit weit reichenden Folgen auf vielen Ebenen. Wo sind wir Gestalter unserer Gedankenformen und wo sind wir "freischwebenden" historischen, genetischen oder sozialen Zeitgeistphänomenen zum Opfer gefallen? Was hat uns nur geritten, den Tod zum Befreier aus dem zwangsläufig tödlichen Leben zu erheben? Ohne Schuld hätte der scheinbar unvermeidliche Tod des Lebens nicht bedrohlich genug gewirkt, die Menschen zum Befolgen der Normen zu bewegen. So waren alle mir bisher bekannten Zivilisationen auf Schuld aufgebaut, innerhalb derer Konzepte relativer Besónderheit ausgelebt wurden.

    Ohne Herr über unser Denken zu sein, ist es wohl wahr, besser erstmal gar nicht zu denken. Karlchen weiß schon wieder, nicht der Denker zu sein. Dahinter ist etwas größeres von Ewiger Qualität, egal, in welches Konzept nachfolgender Gedanken und Worte wir es zu zwängen versuchen. Der Kampf der ewigen Archetypen und Gegensatzpaare kann nur in uns selbst aufgegeben werden. Der Gedanke, durch Kampf Sicherheit zu erzeugen, ist zu absurd, als er quer durch die Geschichte Wirkung zeigen und Bestand haben dürfte. So ist Realität das, was wirkt, aber nicht immer Wirklichkeit. Macht ist es, das eigene Bewusstsein in einem Zustand von freudigem Staunen zu halten. Macht (über den Inhalt des eigenen Geistes) ist es, sich vertrauensvoll in einem freundlichen Unversum zu wähnen.

    Einzig unser Verstand meint, wir wüssten, was es ist, das wir gerade sehen. Wir sehen jedoch immer wieder, nichts erkannt zu haben, indem wir Bedeutungen übernahmen, ohne darüber noch nachzudenken. Wir erlernen die Welt, die wir sehen (wollen). Aber wir können lernen, die Welt neu zu sehen, die sich hinter dem Schleier abzeichnet.

    Der Kampf begann mit besitzanzeigenden Fürwörtern, bei der These bleibe ich erstmal.

    Kernpunkt der Abschlusserklärung auf dem 4. Weltfrauentag in Peking war die Implementierung einer Perspektive für globale Gleichstellung. Es ging darum, wertvolle Begabungen nicht brachliegen zu lassen.

    Was jedoch Wahnsinn ist, angesichts der sonstigen, geschlechterunspezifischen Unterdrückungen, die natürlich WEITERHIN ausgeblendet werden müssen. Wahnsinn ist es auch, im Gender-Mainstreaming internationale und nationale Zielsetzungen verfolgen zu müssen.

    Nehmen wir die "Inklusion" als von der UN ausgearbeitetes Konzept, das national umgesetzt werden muss, obwohl vorher andere nationale Schwerpunkte gesetzt wurden. Benachteiligte gleich behandeln zu müssen, ist ebenfalls eine Diskriminierung, da der begründete Einzelfall prizipiell nicht mehr betrachtet werden darf. Einer nationalen Demokratie wird hier die Möglichkeit der freien Entscheidung genommen, bestimmte gesellschaftlich gewachsene Erfahrungen weiterhin umzusetzen und anzubieten. Die Möglichkeit für Eltern, ihrem Kind eine bedarfsangepasste Lösung und Hilfestellung zu bieten, wird unzulässig eingeschränkt.

    Zu diesem institutionellen Chaos kommt eine weitere fragmentierte Betrachtung in der Wirtschaft hinzu, die ein "Diversity-Management" verfolgt, bei dem prinzipielle quantiative Gleichstellung kaum umsetzbar erscheint, da es qualitative Verschiebungen zur Folge hat, die einen Angriff auf die freie Entscheidungsmöglichkeiten innerhalb einer sozialen Marktwirtschaft darstellen. Einer sozialen Marktwirtschaft, die innerhalb eines angelsächsischen Kartellkonstrukts marktbeherrschender Kapitalstrukturen anfänglich unmöglich umzusetzen ist. Innerhalb einer demnach nicht sozialen Globalstruktur ein soziale Gleichheitsstruktur als Zielsystem umsetzen zu wollen, ist ein Witz, blicken wir auf eine Milliarde hungernder Menschen, die geschlechterunspezifisch derartig ungleich behandelt werden, dass es egal ist, ob wir dort als Frau oder Mann verhungern. Oder ob wir als Frau oder Mann im Mittelmeer ertrinken.

    Wie soll Gleichstellung geschlechterspezifisch funktionieren, ist Ungleichheit gleichzeitig das Geschäftsmodell?

    Die Methoden des Gender-Mainstreaming umfassen geschlechterspezifische Statistik, Kosten-Nutzen-Analysen nach Geschlechterrollen, Checklisten des UNDEFINIERTEN GRUNDPARADIGMA als Soll-Ist-Vergleich und bedient sich dazu der 3 R-Methode. Repräsentation, Ressourcen und Realität. Ohne die Perspektive erarbeitet zu haben, wird also mit einer undefinierten Zielvorstellung abgeglichen, was DAVON erreicht und umgesetzt wurde.

    Wie könnte hier von der Umsetzung des Rationalprinzips gesprochen werden, wenn ohne Zieldefinition der notwendige Zielabgleich gar nicht stattfinden kann? So erscheint die Anwendung bestimmter Prinzipien relativ irrational, was als Kant´sche Krankheit beschrieben werden könnte.

    Im Grunde geht es dahinter um einen Machtkampf zwischen Wirtschaft und Politik. die beide von der gleichen unsichtbaren Hand finanziert werden und von diesen Kapitalgebern abhängig sind. Innerhalb der vorherrschenden linkshemisphärischen Realität ist keine Heilung des Wahnsinns sinnloser Konzepte möglich. Wenn Organisationsentwicklung keine Möglichkeit bietet, bestimmte Ziele zu erreichen, weil die notwendige Zielübereinstimmung (Kongruenz) fehlt, ist das Grundparadigma zu hinterfragen. Veränderte Grundparadigmen (alle haben sich bisher geirrt) lösen die Irrtümer auf und erlauben eine gesellschaftliche Transformation des vorherrschenden Bewusstseins.

    Wenn Mann also einbezogen würde, könnte gesagt werden, die Fähigkeit, alles vernetzt aus einer (elementaren) Gesamtsicht zu betrachten, erlaubt die Einflussnahme auf die Zukunftshorizonte aller Bewusstseinselemente.

    Der Vorwurf, das Gender-Mainstreaming stelle einen Angriff auf die Werte, die Kultur und die Traditionen des überwiegenden Teils der Weltbevölkerung dar, kann daher zum Teil nachvollzogen werden. Die Ebene fragmentierter Betrachtungen zu verlassen, ist die Hauptforderung bei der Gleichstellung. Die Seelenebene hier weiterhin auszuklammern, ist eine fragmentierte Betrachtung. Dem Rationalprinzip muss eine weiche Logik gegenüberstehen, die emotionale Qualität in den Blickpunkt der Betrachtung stellt. Solange die Zieldefinition fehlt, kann kein Rationalprinzip verfolgt werden. Solange die emotionale und ethisch-soziale Vernetzung ausbleibt, kann dem globalen demokratischen Lobbyismus kein Gegengewicht geboten werden. Zielkonflikte auf allen Ebenen aufzulösen, ist damit die eigentliche Forderung des Gender Mainstreamings, denn Geschlechtergleichstellung bedingt die Frage, wo sie denn BEIDE stehen. Stehen beide weit außerhalb, kann die Angleichung dieses Umstands keine Gleichstellung beinhalten.

    Die Frage nach globaler Chancengleichheit steht direkt hinter diesem Thema. Eine ausreichende Qualität in der Vernetzung zielführender Interaktion von Individuum, beteiligten Gruppen und Gesellschaft (in nationaler Demokratie) und den übernational herrschenden Auffassungen (der UN, der WHO, der WTO, des IWF) ist nicht wirklich zu erkennen. Die Gefahr, einen globalen Einheitsbrei zu kochen, sehe ich durchaus. Wer sollte die Freihandelsabkommen und das EINERLEI des Unisex Einheitsbreies akzeptieren, blieben Entscheidungsfreiräume vorhanden?

    WirSindIchBin

  11. #11
    kls
    Status: ungeklärt
    Ich schreibe meistens Satiren – glaube ich jedenfalls. WSIB und Luftfelsen gehen ernsthaft auf diese Gender-Beknacktheit ein. Ich kann es nicht. Mir ist schon klar, dass dieses Thema danach brüllt, ernst genommen zu werden. Ja, was soll ich denn noch alles hier ernst nehmen? Nur weil einige Psychopathen mit gesegnetem Durchblick behaupten die Ursachen für ALLE Probleme dieser Welt gefunden zu haben (Männer, Moslems, Frauen, Christen, Hühnerzucht, Alkohol, genetische Programmierung, soziale Konditionierung, linksdrehende Ceralien, NSA, Juden, Waffenlobby, Walfang, Schweißmauken, Atomstrom, Burnout, Regierungen, Umwelt, Konsum, Ego, Stammzellenforschung, usw. usf.) muss ich doch nicht auch noch hirnkrank tun. Ich sehe nur die Beschwörung weiterer Probleme, wenn man es zu ernst nimmt. Ich glaube auch nicht mehr an Lösungen, außer an die erfolglose Suche nach denselben. Und alle anderen haben den Durchblick – nur ich mal wieder nicht.





    Nun ja. Dafür bin ich ja bekannt: Lange Erklärungen, in denen ich klar stelle, dass ich nichts erklären will.




    Im Ernst. Ich bin mir völlig sicher, dass es keine Beschäftigung gibt, die eine Frau nicht fast genau so gut wie ein Mann ausüben könnte. Jawollja! Frauen sind toll, machen mich an (je weniger an um so mehr) und sind mir eine unglaubliche Bereicherung. Aber ernst nehmen kann ich jedwelchen Radikalfeminismus nicht. Auch an die Damen in Businesskostümen und leitenden Positionen kann ich nicht so richtig glauben. Wenn ich diese 'Powerfrauen' schon sehe, wird mir immer ganz abelig. Die WISSEN! dass sie es richtig machen und besser. Die haben keinen Platz für Zweifel.




    Die Genderdiskussion kekst, es wird mal wieder Zeit für einen Schuss Humor in der Suppe. Killekillekille...




    Deswegen der Eingangstext. Er war nur ein Entwurf und keine Grundlage für eine ernsthafte Diskussion. Mit mir kann man nicht ernsthaft diskutieren! Das alles ist so verdammt absurd, dass nur noch Lachen nutzt. Meine Botschaft: In einigen Jahren sind wir alle tot, was also soll dieses ganze Tamtam? Lasset uns die Zeit hiernieden mit Lachen verbringen.




    Ich weiß, dass ich kaum etwas weiß. Das aber ist völlig sicher...kls...

  12. #12
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26

    Spaltung

    Spaltung ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Ohne Zellteilung kein Wachstum, ohne Wachstum Tod. Daß manches Wachstum mit Schmerzen verbunden ist, daß es Widersprüche erzeugt, liegt in der Natur des Lebens, ist Wesensbestandteil des Menschen, der Welt. Nur ein Dummkopf glaubt, daß er Widersprüche beseitigen muß, um eine harmonische Ordnung zu erzeugen, mithin sicher zu leben. Zudem ist so etwas faschistoid, denn im politischen Sinn ist Vereinheitlichung immer schädlich, Vielfalt dagegen löblich. Daß es gerade die GRÜNEN und Linken sind, die die Gender-Politik besonders fördern, belegt den faschistoiden Charakter ihrer Politik. (übrigens auch und gerade dieses stete Beharren auf die Vielfalt bei gleichzeitiger Vertreibungsabsicht der Braunen, die offenbar KEINEN PLATZ in der Vielfalt besitzen dürfen)
    Das Bipolare ist also fundamental. Widersprüche muß man aushalten, damit pfleglich umgehen, sie erhalten und nicht nivellieren wollen. Das Kontradiktorische bewirkt eine Stärkung, Streit, Konflikt usw. sind lebenswichtig. Erst aus dem naturgegebenen Zustand heraus läßt sich in der Selb(st)bestimmung eine Abgrenzung vornehmen, die zugleich den Auftrag an den Selb(st)bestimmten richtet, sich FRIEDLICH mit dem anderen auseinanderzusetzen und es in sein gefundenes Selb(st) einzulassen. Das ist die wahre Ontogenese.
    Eine "kollektive Seelenebene", WSIB, ist eine Konstruktion, die gibt es nur auf der Spielwiese der heutigen Sozialwissenschaftler.
    Ich weiß nicht, ob die Natur irgendetwas WILL. Ich bezweifle es. Glück jedenfalls ist eine menschliche Kategorie, die aus unserem übernatürlichen Wesensbestandteil stammt. Zugleich ist Glück profan, mit Sicherheit zufällig (akzidentiell), also nichts, was dem Wesen entstammt oder auf es ändernd einwirkt.
    Ob Prinzipien auf Irrtümern aufbauen, kann ich nicht entscheiden. Mein Gefühl will dem widersprechen.

    zum Weltfrauentag später etwas...

  13. #13
    WSIB
    Status: ungeklärt

    Abspaltung

    Aerolith hat geschrieben:
    Erst aus dem naturgegebenen Zustand heraus läßt sich in der Selb(st)bestimmung eine Abgrenzung vornehmen, die zugleich den Auftrag an den Selb(st)bestimmten richtet, sich FRIEDLICH mit dem anderen auseinanderzusetzen und es in sein gefundenes Selb(st) einzulassen. Das ist die wahre Ontogenese.
    Eine "kollektive Seelenebene", WSIB, ist eine Konstruktion, die gibt es nur auf der Spielwiese der heutigen Sozialwissenschaftler.
    Ich weiß nicht, ob die Natur irgendetwas WILL. Ich bezweifle es. Glück jedenfalls ist eine menschliche Kategorie, die aus unserem übernatürlichen Wesensbestandteil stammt. Zugleich ist Glück profan, mit Sicherheit zufällig (akzidentiell), also nichts, was dem Wesen entstammt oder auf es ändernd einwirkt.


    1. An sich völlig richtig, nur befinden wir uns nicht in einem naturgegebenen Zustand, sondern in einer Welt, die wir so deuten, wie wir es erlernt haben. Das Konzept der Abgrenzung des Selbst ist der Versuch, einer Teilmenge den Status einer Gesamtheit zu verleihen. Weil die resultierende Vielzahl von Ego-Welten nach dem Verlust der Verbindung zur Inneren Welt natürlicherweise recht unharmonisch aufeinanderprallen, ist diese scheinbare Rationalität höchst irrational. Dieser höchst irrationale Rationalismus ist eher als Onkogenese zu bezeichnen, gilt aber als rational und wird gerlehrt und gelernt.

    Es ist der Versuch einer einzelnen Zelle, sich in einem Zellverband, den wir Körper nennen, so zu verhalten, als wären wir allein. Erst die Abspaltung der künstlichen Persönlichkeit erlaubt es der Zelle ein eigenes Selbst zu erfinden. Wir tun so, als wären wir getrennt und in dem Maß, in dem wir uns isolieren, verlieren wir Lebenskraft. Das so gefundene Selbst ist die Illusion einer Zelle, die innerhalb eines Zellverbandes existiert, jedoch annimmt, allein im (Zell-) Universum zu sein und Freiheit mit Wahnsinn verwechselt. Vor einem erlernten Irrtum der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen, erzeugt Angst.

    2. Was die Sozialfuzzies konstruieren, ist illusionäre Egologie. Das Tier Mensch wird in einen kognitiven Käfig voller Narren gesperrt und das Gesamtergebnis stärkt das Tier in uns, nicht den Menschen. Wenn wir das Tier auf der Kollektivebene in soziale Konzepte verpacken, wird die Spaltung zur Methode fragmentierter Betrachtungen. Sozialwissenschaft übersieht das Tier und blendet es einfach aus. Glücklich sind wir im Käfig voller Ego-Narren jedoch nicht wirklich. Trotzdem gibt es eine kollektive Seelenebene, doch ist sie nicht in rationale Konzepte einzusperren. Der kollektive UN-verstand ist das Streben nach Sicherheit (einer Gefängniszelle) in einem sich verändernden (Zell-) Verband. Eine Tumorzelle, die glaubt, sie könne die Welt machen, wie es ihr gefällt, ist trotz alledem im letalen Irrtum. Wenn sich die Gedanken einer Zelle im Irrtum befinden, sprechen wir von Tragik.

    Wenn sich jedoch die Mehrzahl der Zellen in diesem Irrtum (einer getrennten Existenz innerhalb eines Zellverbandes) wähnen, wird es zum historischen Drama und der Irrtum zur Methode. Es ist, als würde die Tumorzelle zu ihrer Umgebung sagen: "Ich will doch nur selbstbestimmt leben." Wie letal diese Vorstellung einem äußeren Beobachter erscheint, kann nicht aus dem Gefängniszelleninneren erkannt werden, solange das fehlerhafte Grundparadigma als "richtig" eingestuft wird. Den Irrtum zur vermeintlichen Wahrheit zu erheben, macht die ganze Angelegenheit nicht "gesund". Auch kann eine kollektive (Seelen-) Ebene von Tumorzellen in ihrer definierten künstlichen Gefängnispersönlichkeit nicht die Wirklichkeit verdrängen, in einem Gesamtkörper (auf einem begrenzten Planeten) zu leben. Daher spricht der reine Rationalismus auch von Umwelt. und meint im Grunde die Mitwelt. Eine Zelle, die ihre Mitwelt vergisst und ausblendet, kann aus einer erweiterten Perspektive nur auf dem Holzweg sein.

    Uneinigkeit, Unrecht und Unfreiheit wird aus dem Streben nach Sicherheit und Selbstbestimmung für Tumorzellen geboren. Die Sozialfuzzies therapieren Krebszellen, indem sie die Entartung zu stabilisieren suchen. Aber alle(s) neu macht der Mai.

    3. Die Natur füllt jede Leerstelle prinziplos auf. Wobei sie chaotisch und unplanbar handelt. Was für den einen Unkraut, ist für die Natur ein neuer Versuch, dem Leben Raum zu geben. Reine Rationalität nach Descarte und Kant blendet die Natur aus und macht aus der Mitwelt eines Zellsystems eine Umwelt, die scheinbar wahnsinnig ist und auf dem Kopf steht. Die Welt nach dem Vorbild der Tumorzellen zu gestalten, ist Standard und Methode der heutigen Sozialwissenschaft und Grundlage des Mainstream Genderismus von Tumrorverbänden. Die Angst vor der chaotischen Kraft der Natur versucht, aus der Mitwelt eine Umwelt zu erschaffen.

    Der Grashalm, der später durch die Fahrbahndecke wächst, besitzt nicht die Möglichkeit, die Straße wegzuzaubern. Aber der Grashalm kann hindurchwachsen, wenn er sich daran erinnert, dass es möglich ist. Physikalisch und rein rational betrachtet, kann die Kraft, die er zum Durchbrechen der Fahrbahn benötigt, nicht aus dem Untergrund gewonnen werden. Die Wurzeln können nicht die Kraft entwickeln, die dazu benötigt würde, da sich die Wurzeln nicht mit einer Kraft aus dem Erdreich hochdrücken können, die größer als der Gegendruck der Fahrbahngefängnisdecke ist. Die Wurzeln würden sich nur tiefer in das Erdreich hinabdrücken. Physikalisch logisch, aber in der scheinbaren Rationalität unbeachtet. Auch könnte der Stamm der Grashalms nicht stärker als die Teerdecke sein, einzig die Liebe zum Licht bahnt den Weg in die Leichtigkeit eines Sonnentages. Prinzipiell zwar völlig unmöglich, doch zu beobachten ist es jeden Tag und überall im All. Die Teerdecke des unverstandenen Eigennutzes innerhalb von männlichen und weiblichen Turmorzellverbänden zu durchbrechen, gelingt nicht, wenn wir uns mit dualen Federn bewerfen. Kierkegaard meinte, schon mit der Definition würden wir uns unzulässig begrenzen, indem wir verlieren, was nicht in dieser Definition enthalten ist. Ein rationaler Grashalm befragt die fragmentierte Wissenschaft und lässt sich vorrechnen, das statisch und statistisch betrachtet, keine Aussicht auf Sonnenschein besteht.

    Feldunabhängigkeit ist es, dem Gras beim Wachsen zuzuhören.

    4. Glück ist Außen und Freude kommt von innen. Glück und Freude nicht mehr unterscheiden zu können und zu dürfen, ist das Unglück der Welt. Freude ist unbegrenzt, Glück ist (auf Objekt) begrenzt. Wahnsinn ist es, im Außen zu suchen, was der Grashalm nur in sich selbst finden kann. Glück hat der Grashalm, wenn die Volksbank ihm den Weg freimacht, was jedoch eher selten ist. Freude kommt im Grashalm auf, wenn er sich daran erinnert, wie viele Grashalme schon vor ihm durch die Teerdecke gewachsen sind. Obwohl es grundsätzlich, prinzipiell und physikalisch begründbar, völlig unmöglich ist. Ein rationales Konzept von Glück ist daher Wahnsinn. Freude ist es, einfach zu wachsen.

    5. Wenn Weltfrauenkongresse die Welt- und "Goldmänner" ausblenden, werden sie zur Grundlage für Zeitungsberichte von männlichen Journalisten, auf denen die neue deutsche Ideologie versucht, das herrschende Patriarchat weiterhin zu stüzen. Pegida lebt davon, das männliche Ego als bedroht zu beschreiben und doch ist dahinter die Angst vor Veränderung. So sind Weltfrauentage zwar grundsätzlich wünschenswert, schaffen aber gleichzeitig eine Gegenkultur, die in den Reden der Pegida auch noch von Weibchen vorgetragen werden. Schauen, ob die denn auch Bürgermeisterin wird. Eine Frau ist diese Frau aber nicht wirklich. Memmen, wie diese beiden männlichen Journalisten, die ihr Ego-Patriarchat in Bedrängnis sehen, verschärfen die Ausgangssituation und zementieren die Gefängnisdecke. Die weiblichen und männlichen Grashalme streiten über Frauenquoten beim Durchstoßen von Fahrbahndecken. Einfach wachsen wäre eine Alternative. Das Wachstum vorher zu definieren, ist die Kantsche Krankheit. Äußeres Wachstum kann den inneren Irrtum nicht beseitigen. Die Frage bleibt: Ist der Grashalm fähig, die Gefängnisfarhbahndecke zu durchbrechen, wenn sie/er/es dieses rational für unmöglich ansieht? Die Implementierung einer Perspektive für Grashalme war die Forderung der "Weltfrauen", Pegida und ihre "Chefideologen" riefen nur eine neue Form von Begrenzung wach. Kein gespaltener Grashalm spricht die Möglichkeiten an, die wir tatsächlich besitzen. Ideologie dient dazu, die Masse der Grashalme am inneren Wachstum zu hindern. Milde Regentschaft (, ohne Seperatismus und Fanatismus,) ist wie milder Regen auf trockenem Land. Dass die Grashalme sich aufrichten, wer will es hindern. (Konfuzius).

    6. Die Nivellierung der (geschlechtlichen) Unterschiede in der Ungleichheit (innerhalb des monetären, ideologischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Patriarchats) ist natürlich egoman und faschistoid. Solange alle Beteiligten soweit außerhalb von wahrer Teilhabe (an Entscheidungsfindungsprozessen) stehen, dass sie "Machthabern" die Macht zusprechen, für sie durch die Decke wachsen zu müssen, ist die Aufgabe von Selbstbestimmung (in Anbindung an eine künstlich begrenzte Persönlichkeit). Da wird Unglück zum Programm und Eigenverantwortung zum Fremdwort. Freude ist es, einfach zu wachsen, egal was uns im Wege steht. Nicht wachsen zu wollen, weil der Standpunkt rational begründbar, gerade ungünstig erscheint,ist die Methodik des kleinen Oskars mit der Blechtrommel, der sich in seine geschichtliche (und geschlechtliche) Mülltonne begibt und die Hoffnung aufgibt, dass die Kraft ausreicht, die Begrenzungen (des gegenseitigen Teeren und Federns) zu durchbrechen.

    7. Sich mit den fremden Federn des anderen Geschlechts schmücken zu müssen, drückt jedoch kausal und rational ein inneres Defizit aus. Alle sind einmal männlich und in einer anderen Situation weiblich. Wir sind mal verhärtet und versteinert, mal vegetative System, mal Tier und auch manchmal schon Mensch. Doch welche Ebene wir betreten und verbinden, ist die Frage, die über Sein oder Nichtsein entscheidet. Wir sind noch nicht und glauben doch schon fest daran, niemals das Licht in der Welt erblicken zu können.. Wir haben gelernt, die Dunkelheit unterhalb der Fahrbahndecke als unsere natürliche Heimat anzusehen.

    8. Ich kann die Weiblichkeit nicht (als Körper dauerhaft) erfüllen, die Weiblichkeit kann mich nicht erfüllen. Gerade deswegen können wir uns die Ganzheit spiegeln. Zunächst ist diese Ganzheit im Innen zu finden. Ganzheit und Liebe im Außen zu suchen, ist die Ursache des Wahnsinns. So wird mit Eifer gesucht, was Leiden schafft.

    9. Die Forderung des Weltfrauenkongresses, alle Ebenen einzubinden, war insofern emotional begründbar und löste mental die Abwehrhaltung des sich männlich fühlenden Weltegos aus. Ohne dem männlichen Weltego ein wenig Weiblichkeit einzuhauchen, wird der Grashalm weiter mit gespaltener Zunge sprechen, wie es die Indianer sagen würden.

  14. #14
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26
    Zitat Zitat von WSIB Beitrag anzeigen
    1. An sich völlig richtig, nur befinden wir uns nicht in einem naturgegebenen Zustand, sondern in einer Welt, die wir so deuten, wie wir es erlernt haben. Das Konzept der Abgrenzung des Selbst ist der Versuch, einer Teilmenge den Status einer Gesamtheit zu verleihen. Weil die resultierende Vielzahl von Ego-Welten nach dem Verlust der Verbindung zur Inneren Welt natürlicherweise recht unharmonisch aufeinanderprallen, ist diese scheinbare Rationalität höchst irrational. Dieser höchst irrationale Rationalismus ist eher als Onkogenese zu bezeichnen, gilt aber als rational und wird gerlehrt und gelernt.

    Es ist der Versuch einer einzelnen Zelle, sich in einem Zellverband, den wir Körper nennen, so zu verhalten, als wären wir allein. Erst die Abspaltung der künstlichen Persönlichkeit erlaubt es der Zelle ein eigenes Selbst zu erfinden. Wir tun so, als wären wir getrennt und in dem Maß, in dem wir uns isolieren, verlieren wir Lebenskraft. Das so gefundene Selbst ist die Illusion einer Zelle, die innerhalb eines Zellverbandes existiert, jedoch annimmt, allein im (Zell-) Universum zu sein und Freiheit mit Wahnsinn verwechselt. Vor einem erlernten Irrtum der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen, erzeugt Angst.
    Ich bleibe mal nur bei dem hier. Wenn ich Deinem Gedankengang richtig folge, dann bedeutet das, daß jede Selb(st)bestimmtheit ein Krankheitsbild ERZEUGT, weil es ja Selektion, Vereinzelung und Krankheit erzeugt, den Zusammenhang verläßt und damit zerstört, auch sich selber. Diese Zerstörung der Gesamtheit wird zuerst mit einer Illusion kompensiert, aber die Angst bleibt; am Ende aber stehen Krankheit und Tod.

    Das ist Deszendenz, wie sie schon Homer und stärker noch Hesiod entwickelten; damals nannte sich das die Lehre von den Weltaltern, das Absteigen des Menschengeschlechts aus dem Urzustand in den der depravierten Zivilisiertheit.

    Ich pointiere jetzt: Am Anfang waren Mann und Frau eins. Erst der Drang aus dieser einstigen Einheit ließ Mann und Frau entstehen. Gender will die einstige Einheit wieder herstellen.

  15. #15
    Jochen Mann
    Status: ungeklärt
    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    ... Am Anfang waren Mann und Frau eins. Erst der Drang aus dieser einstigen Einheit ließ Mann und Frau entstehen. Gender will die einstige Einheit wieder herstellen.

    Ich bin klar gegen die Herstellung einer einstigen Einheit (per Gesetz oder Molekularbiologen), ich schätze das Anderssein und mögliche Vereinigungen.

  16. #16
    kls
    Status: ungeklärt

    Yingyang und Singsang

    Ich stimme Jochen Mann voll zu. Diese Geschichte, welche auch durch diverse, leicht archaische Kulturen eiert, nämlich dass Mann und Frau früher eine Einheit gebildet hätten, ist bloß folkloristischer Unsinn, der im mystischen Traumland beheimatet sein muss. Was für ein Verlust, wenn Androgynie herrschen würde. Die Gleichheit von Frau und Mann halte ich für wenig erstrebenswert.

    Natürlich wird hier mal wieder mit der Gott verdammten Unschärfe der Begriffe operiert. Gleichwert bedeutet doch nicht genau so! Geschlechteregalitarismus? Bitte, bitte nicht!

    Goethe meint:

    Alles Vergängliche
    Ist nur ein Gleichnis;
    Das Unzulängliche,
    Hier wird's Ereignis;
    Das Unbeschreibliche,
    Hier ist's getan;
    Das Ewigweibliche
    Zieht uns an.

  17. #17
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7
    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Ich bleibe mal nur bei dem hier. Wenn ich Deinem Gedankengang richtig folge, dann bedeutet das, daß jede Selb(st)bestimmtheit ein Krankheitsbild ERZEUGT, weil es ja Selektion, Vereinzelung und Krankheit erzeugt, den Zusammenhang verläßt und damit zerstört, auch sich selber. Diese Zerstörung der Gesamtheit wird zuerst mit einer Illusion kompensiert, aber die Angst bleibt; am Ende aber stehen Krankheit und Tod.

    Das ist Deszendenz, wie sie schon Homer und stärker noch Hesiod entwickelten; damals nannte sich das die Lehre von den Weltaltern, das Absteigen des Menschengeschlechts aus dem Urzustand in den der depravierten Zivilisiertheit.

    Ich pointiere jetzt: Am Anfang waren Mann und Frau eins. Erst der Drang aus dieser einstigen Einheit ließ Mann und Frau entstehen. Gender will die einstige Einheit wieder herstellen.
    Zur Bestimmung durch Selbst-be-stimmung: Was stimmt unsere Sa/eiten? Wer zieht die Fäden? Warum fühlen wir uns so, wie wir über die Welt urteilen?

    Gedanken, die an sich wieder auf den Kohärenzgedanken zurückführen. Wir wählen Urteile, die uns einem Kohärenzgefühl näher bringen oder wir wählen Gedankenkonstrukte, die uns von einem inneren Zusammenhalt als Gesamtsystem entfernen. Natürlich machen uns bestimmte Gedanken krank, wie uns andere Gedanken mit Gefühlen der Verbundenheit verbinden. Wir können insofern nicht gesund in einer scheinbar kranken Umwelt sein. Als soziale Wesen sind wir automatisch vernetzt in einem größeren Kontext. So wäre Selbst-be-stimmung ein Vorgang der Regulation von Kreisläufen zu deren ab-ge-stimmten und daher harmonischen Funktion. Eigentlich siedelt das Selbst im Personalpronomen der jweiligen Betrachtungsebene. Es ist mit dem Fokus der Betrachtung verbunden, was wir als Selbst erfassen.

    So siedelt die Maske Krankheit in der Person und ihrer Defin-it-Ion. Hinter der Maske Persona steht die Freiheit, so zu sein, wie es die Situation gerade erfordert. Im afrikanischen Humanismus wird gesagt: "Eine Person ist eine Person durch andere Menschen". Unsere Selbstbestimmung definieren wir einerseits wechselseitig und zweitens in einer privatisierten und deprimierten Unzivilisiertheit. Das Gefühl der Ganzheit, welches Anbindung erfordert, ist nicht ohne Vertrauen möglich. Überwiegend positiv gestaltete Ursache- und Wirkungsblöcke erzeugen Stimmigkeit in der jeweiligen Form von Bedürfniskommunikation und aufbauende Wirkungen sind "Versteh-bar, Hand-hab-bar und Sinn-Haft. Teilweise positiv gestaltbar erscheinende (Selbst- und Fremddefinitionen in) Ursache und Wirkung erzeugen Interferenz und Energieverlust.

    Unstimmigkeit entsteht, innen wie außen, durch gegenläufige Kraftrichtungen. Unsere Wahl, uns und die Welt zu trennen, findet in unserem Geist statt. Angst entsteht, wenn Situationen nicht verstehbar zu sein scheinen, somit nicht hand-zu-haben sind, und noch dazu niemals bedeutsam sind. Diese Ohnmacht - durch fehlendes Vertrauen - in die positive Resonanz der Mitwelt auf die Bedürfniskommuni k @ion (der jeweiligen Ebene der Betrachtung) führt zum Ausfall der Stressbewältigungsressourcen. Das soziale Thermostatsystem besitzt globale, kontinentale, nationale, sozio-kulturelle, bio-psych-physio-neuro-histo- logische Kausalkanalkaskaden mit vernetzten Wechselwirkungen.

    Zu Herrn Mann und der nanotechnisch-, molekularbiologisch-neuro-pharma-k.o.-logisch oder einer gesetzlich verordneten osmotischen Indifferenz durch die Genderisierung: Es geht ja nicht darum, etwas zu sein, was andere definieren; sondern darum, zu sein, was jeder eben ist. Jetzt - gerade - eben, eben-Bild. Kohärenz - im Sinne von resonant schwingenden Bewegungsmuster angeregter Teilchenströme in ihren Spannungskurven und Schwingungszuständen - ist Offenheit dafür, anzunehmen, dass eben-Bilder aus der geistigen Einheit mitsamt ihrer inneren Fülle entstehen. Innere Fülle, die rhythmische Polarität erst dynamisch, kraftvoll und schöpferisch macht. Wie auf allen Ebenen, muss die Maske der künstlichen Persönlichkeit zuerst abgenommen werden, um zu erfahren, welcher Mensch hinter dieser persönlichen Maske von "Bestimmungsverordnungen des So-Seins einer Person" (im Innen, wie im Außen) noch unerkannt sein könnte. Hätten wir noch kein Urteil darüber gefällt, ob uns geistige Einheit - im Sinne abgestimmter Gesamt-resonanz-frequenz-verhaltens-muster - zu körperlich einheitlicheren, indifferen(zier)ten und antriebslosen, spannungslosen "Ausgebrannten" machen würde, wird wiederum im jeweiligen Bewusstsein darüber beanwortet.

    Würden wir nicht weit neben uns stehen, könnte uns aufgehen, gar nicht getrennt zu sein. Wie zwei Gehirnhälften existieren, jedoch die weiche, emotiomental vernetzte Systemleistung von der Vernetzungsleistung des Balkens abhängig ist. Den Balken im eigenen Auge nicht sehen zu wollen und die Bretter vor den Köpfen der Anderen zu vermuten, ist der krankmachende Aspekt nicht liebevoller Gedankenkonstruktionen (in vorgegebenen [und doch nicht bewussten] Selektorenlisten zur Bewertung einer Umwelt). In dem Sinn denken wir - uns und die Mitwelt entweder krank (destruktive Interferenz-Frequenz) - oder gesund, ein kohärentes Empfinden (von Zugehörigkeit aller Systeme im Innen- wie in der Mitwelt, durch erlebte Konsistenz der inneren Über-ein-Stimmung).

    Daneben geht die Gender-Debatte ursächlich inhaltlich auf Gedanken von Aaron Antonovsky zurück, dem die Sozialwissenschaftschaft jedoch, so scheint es noch, etwas dogmatisch folgt, ohne Selbstbestimmungsansatzmöglichkeiten - in der Fremdbestimmung eines Drittmittelforschungssystems. Bei der UN wurden die Gedanken etwas umgedeutet: aus dem Versuch ein kybernetisches Entwicklungsmodell kohärenzbildender Regelkreisläufe zu implementieren, wurde interpretiert und ein Deutungsdogma geschaffen, das sich selbst in Wunsch und Wirklichkeit zu widersprechen scheint. Die dritte Klotür per Gesetz bringt uns Kohärenz nicht wirklich näher. Es ging (in der Salutogenese) ursprünglich um dem harmonischen Gleichklang in der Entfaltung weiblicher und männlicher Kräfte in ihrem selbst bestimmten Ausdruck. Mit der Formulierung von pathogenetischen Defekten, prägen wir subjektive Bilder und Etiketten auf Menschen, in deren Köpfe wir nicht blicken können und in deren Schuhen wir nicht stecken.

    Wer prägt jedoch die Bilder und Etiketten als Überschriften auf unseren "Erwartungsschubladen"? Die Werbebotschaften eines global einheitlichen Produkt-ions-Breies schaffen neusprachähnliche Wünsche und Bilder erschreckender Uniformität. Was wir nunmehr noch mit "erstrebenswertem Wohlgefühl" bezeichnen, sind künstlich stimulierte Neurotransmitterkaskaden. Resonanzentwicklungskaskaden mit offener und gemeinsamer Bedürfniskommuni-kat/Ion" zu verbinden, ist eine erlernbare Funktion sozialer Interaktion. Das Marktorakel bestimmt das, von dem wir glauben sollen, es brauchen zu müssen, um zu sein, was wir E(r)go ohne "es" - jetzt noch nicht sind.

    Die Funktion (des Stils) der Gender-Diskussion könnte von der gespaltenen Zunge des Marktorakel geprägt worden sein, einem männlichen Seelen(zungen)anteil. In einer vorwiegend patriarchalisch geprägten, gespaltenen Systemumwelt eines kybernetisch vernetzten Lebenssystems, fehlt die Inklusion weiblicher Seelen-sprach-anteile. Allen Seelekräften des Lebens einen harmonischen Ausdruck zu verleihen, war der Grundgedanke hinter der Idee von Inklusion ansonsten unwirksamer kollektiver Seelenanteile im Polaritäts-resonanz-feld von "Rollen des Ausdrucks". Interpersonale Transzendenz ist mit der Wahl des Pronomens abhängig, nur das Ich, das reicht noch nich.

    Deszendens entfernt (sich von) etwas (von der Antropozentrik des Ich?). Ist jemand "außer sich" vor Zorn oder E-motion, stehen wir symbolisch neben uns und damit buchstäblich auf der Leitung. Wenn es mit dem Entfernen von Wahrhaftigkeit verbunden wird, wäre Selektion das Entfernen von ursprünglicher Information zur Schaffung bestimmter Unzufriedensheits-Realitäten, die sich im unauffüllbaren Defizit äußern, im Mangel an Erfüllung wird eine Erregungsschleife eingeleitet, die im Außen ein Zu-Frieden-stellen-des-Bild erwartet, ohne im Inneren die entsprechende Eigenresonanzschwingung einzustellen. Dazu müsste "dieses Ich" wissen, was "dieses Ich" wirklich bräuchte, um glücklich zu sein.

    Es gibt keine Ebene, die nicht untereinander verbunden wäre und die Trennung ist die Illusion. Die weiter bestehende Einheit kann zwar geleugnet werden, das innewohnende geistige Potential dieser Einheit ist jedoch nicht weg. "Es" wird eben regelmäßig in ebenmäßigen Proportionen - dann früherer Ebenbildern - gesucht.

    Wir sind jetzt die gesamte Ahnenreihe aller Zeitalter, was die Möglichkeit zur Erinnerung an alle Polaritäten auf allen Ebenen bietet. Vom Ich, Du, Er/Sie/Es zum Wir, Ihr und/oder Sie - die Perspektive des Pronomens bestimmt den Horizont des gewählten Bildes.

    Die Bedeutung der Grundgedanken des Genderismus und damit auch der "InklusIon" lässt sich zwar nicht in einer dritten Klotür finden, darüber nachzudenken, wie synergetische Kohärenz in symbiotischer und friedlichen Koexistenzabsicht entsteht, besitzt einen allseits erfahrbaren Nutzen. Die Inklusion des Gedankens, dass unsere Gedanken Wirkungen, nicht nur in uns selbst, erzeugen, könnte selbst uns selbst davon überzeugen, nicht unentwegt und unbedacht von uns selbst zu denken, wir müssten etwas "sein / tun / werden / haben glauben / müssen", was wir augenblicklich, ebenbildlich unkorrekt, jetzt nicht sein sollen. Sich als "wenn, dies..., dann glücklich" zu definieren, unterschlägt, dass "dann" auch nur ein Jetzt besitzt. Jeder Zustand ist nur im Jetzt ein Zustand. Wir sind, wie wir jetzt beschreiben, was wir sind. Blenden wir die Zentralthese des Genderismus selektiv aus, die Inklusion mit dem "Inneren-Erschließen der Fähigkeit zu gefühlter Kohärenz und Who(L)-befinden" verbindet, führt Inklusion schnell zur Ex-kurs-ion im "außer sich sein". Ist diese einstige geistige Einheit als Gefühl zu erinnern? Vorhanden ist Verbundenheit immer nur, wenn sie gefühlt wird.

    Aufsteigende Aszendenz bewirkt ein innerer @-tractor, ein inneres Ziel- und Belohnungssystem. Jetzt noch zu jammern und das verganene goldene Zeitalter zu suchen, bedeutet, dass es jetzt nicht sein kann. Einst war das Jetzt aber auch "nur" jetzt. Wobei alles immer eine Einheit ist. "Außer sich" (über irgendetwas) zu sein, bedeutet ja nicht, außerhalb von allem anderen zu sein. Mit dem Urteil trennen wir uns von uns selbst und nageln "Teilmengen einer Gesamtheit" in unserer Wahrnehmung fest. Symbolisch haben wir uns von unserem inneren Zwilling getrennt, der Ganzheit in uns selbst. Wobei es nur unerkannte Seelenanteile sind, die wir schon besitzen. Eigentlich der eigentliche Wahnsinn: Wir suchen, was wir schon haben. Nur nicht dort, wo es schon ist. Der Balken steckt im eigenen Gehirn. Hypersynchronisation ist ein Quantenzustand der Kohärenz. Ein Musiker würde sagen, es ist das stille Wissen, sich vorher daran zu erinnern, wie die nächsten Töne klingen müssen, damit die Gesamtheit stimmig klingt. Damit es insgesamt stimmig ist, muss sich jeder an Harmoniefolgen und Rhythmus halten. Eine einzige verstimmte Saite schmälert das Wohlgefühl und damit die Gesamtresonanzstimmung. Ein (multidimensionales) Orchester kann nur verbunden gesunden, um die richtigen Töne zur richtigen Zeit in Erinnerung zu rufen. Wenn es einen Urzustand ohne geistige Umnachtung durch halbseitigen Seelenverlust gab, könnten wir uns einfach daran erinnern, wie es sich anfühlte. Es war sicherlich ein Zustand vor jeglicher Mangeldefinition. Kann also durchaus sein, dass der Drang die Wirklichkeit erzeugt hat, die wir jetzt als externe Mangelursache betrachten.

  18. #18
    Kalu
    Status: ungeklärt

    Wer hat Gender am Sender?

    Hier noch etwas Witziges zur Genderdiskussion. Ich persönlich finde es ja unglaublich verkrampft, wenn Frauen unbedingt beweisen wollen, wie gleichwertig sie doch den Männern sind.

    Zum Nachlesen: http://www.t-online.de/nachrichten/w...-weiblich.html

    Allerdings reicht auch der von mir kopierte Teil, einen tiefsitzenden Minderwertigkeitskomplex zu diagnostizieren. Penisneid (Eine Männererfindung) ist doch voll bescheuert. Ihr Frauen reicht doch das Leben weiter. Ihr seid einfach toll. Und lasst Euch auf kein Schweinerennen ein, so in der Tonart: Ich bin noch viel Klüger und belastungsfähiger als jeder Mann. Das Heidi Klum Syndrom steht Euch nicht.

    Ihr Frauen seid nun mal anders als Männer – Gott sei Dank!

    Kopiert: "Das ist Nonsens", sagt die israelische Wissenschaftlerin Daphna Joel. Als die Psychologie-Professorin und Neurowissenschaftlerin las, dass nur 15 Minuten Stress ausreichen, um eine Gehirnregion von typisch weiblich zu typisch männlich zu switchen, ahnte sie, dass die gängige Auffassung von männlichen und weiblichen Gehirnen nicht stimmen kann.
    Obwohl anatomische Unterschiede im Gehirn von Männern und Frauen bestehen (Männerhirne sind 100 – 150 Gramm schwerer) besitzen die meisten Menschen ein Mosaik aus weiblichen und männlichen Kennzeichen. Das berichten die Forscher um Daphna Joel von der Universität Tel Aviv. Ihre Untersuchung sei auch interessant im Hinblick auf anhaltende soziale Debatten, etwa zum Nutzen von geschlechtsgetrennter Erziehung.

    "Jungen werden aufgrund eines hohen Testosteronschubs jedoch zunächst mit männlichem Gehirn geboren", so Joel. Die Hormone würden die Ausprägung des Gehirns vor der Geburt bedingen. Es gäbe dennoch keine Hinweise, dass die Entwicklung danach nicht dazu führe, dass Männer und Frauen die gleichen Kapazitäten haben. Beide haben stattdessen sowohl eine weibliche wie auch eine männliche Seite, so Joel.

    Interessant für ihre Forschung war ein Experiment, das männliche und weibliche Probanden unter Stress setzte: Nach 15 Minuten zeigten sich an den Dendriten des Hippocampus deutliche Bewegungen vom einen Geschlecht zum anderen. Ein männliches Gehirn ließ deutliche Charakteristika eines weiblichen Gehirns erkennen und umgekehrt. Verschiedene Studien hätten ihre Erkenntnisse gestützt, so Joel.“

    Und so weiter. Und so weiter. Und so weiter. Und ich kenne etliche Frauen, die klüger sind als ich es bin – ich bin bloß schlau. Aber diese Daphna Joel ist doch wirklich zum Brüllen.

  19. #19
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26

    Post Chancengleichheit

    Klingt ja auch gut, wenn man für Chancengleichheit eintritt. Ist aber faschistoid und alles andere als das, was zu einer gerechteren Welt führen kann. Nicht die Gleichheit ist es, die erstrebt werden sollte, sondern die Angemessenheit für jedweden.

    Ein Beispiel macht vielleicht deutlich, was ich meine: Nehmen wir die Chancengleichheit, die durch den Freihandel erzeugt werden soll. Freihandel soll ja vermitteln, daß es jedem ermöglicht werden soll, seine Waren auf einem internationalen Markt verkaufen zu dürfen. Klingt gut, ist es aber nicht. Die hier propagandistisch angezeigte Chancengleichheit für jeden Erzeuger ist in Wirklichkeit eine Bevorzugung derjenigen, die über bessere Netzwerke, höherer Produktionszahlen, effizientere Produktion und mehr Geld verfügen, kurzum: sie ist eine Bevorteilung der Konzerne gegenüber regionalen Erzeugern und Vertrieblern. Die können nicht mithalten. Chancengleichheit könnte hier also nur durch Schutzzölle hergestellt werden. Genau die aber sollen durch das Diktum "Freihandel" und "Chancengleichheit" ausgehebelt werden. Diejenigen, die das GLEICHE fordern, wissen, daß sie Vorteile haben, wenn sie Chancengleichheit postulieren.

    Das ist ein altes Problem in der Geschichte. Darüber hat sich schon Friedrich List im 19. Jahrhundert lang und breit ausgelassen: Schutzzollpolitik vs. Freihandelszonen. Allerdings hat Schutzzollpolitik auch Schattenseiten, denn sie dient bestehenden Strukturen, kann also auch den Fortschritt in den geschützten Regionen verhindern. Ist eine schwierige Sache. Wahrscheinlich muß man Jahren des Schutzzolls Jahre des Freihandels folgen lassen. (Übrigens haben sich auch England und Amerika jahrzehntelang mit Schutzzollmauern umgeben und diese erst fallen gelassen, als sie sich sicher sein konnten, mit ihren Produkten der Konkurrenz überlegen zu sein.)

    Das ist das eine. Besonders widerlich aber wird die Chancengleichheitsforderung, wenn sie für die Bildung oder die Besetzung von Stellen gefordert wird. Das ist dann der reine Rassismus, eine Art umgedrehter Rassismus, der eben das Gegenteil der Naziideologie verlangt, also die Besetzung der Stellen mit sämtlichen Minderheiten, seien sie sexuell, rassisch oder religiös konnotiert. Am Ende bekommt jemand die Stelle, die er NUR aufgrund der korrekten Parameter in seiner Herkunft hat, nicht aber, weil er etwas kann. Auch diese Form der Chancengleichheit lehne ich ab.

    Lösung? Einfach: Begabungen fördern und entwickeln, nicht aber die Begabten aus der Entwicklung nehmen, weil sie die falsche Hautfarbe haben, der falschen Religion zugehörig sind oder zur Mehrheit gehören. Quoten sind doch was für Warmduscher und Kannix.

    Rechtslinksbeschreibung hier.

  20. #20
    Mitgestalter
    Registriert seit
    21.March 2014
    Beiträge
    1.817
    Renommee-Modifikator
    7

    AW: Gender-Ordner

    Zitat von aerolith
    Ich bleibe mal nur bei dem hier. Wenn ich Deinem Gedankengang richtig folge, dann bedeutet das, daß jede Selb(st)bestimmtheit ein Krankheitsbild ERZEUGT, weil es ja Selektion, Vereinzelung und Krankheit erzeugt, den Zusammenhang verläßt und damit zerstört, auch sich selber. Diese Zerstörung der Gesamtheit wird zuerst mit einer Illusion kompensiert, aber die Angst bleibt; am Ende aber stehen Krankheit und Tod.

    Das ist Deszendenz, wie sie schon Homer und stärker noch Hesiod entwickelten; damals nannte sich das die Lehre von den Weltaltern, das Absteigen des Menschengeschlechts aus dem Urzustand in den der depravierten Zivilisiertheit.

    Ich pointiere jetzt: Am Anfang waren Mann und Frau eins. Erst der Drang aus dieser einstigen Einheit ließ Mann und Frau entstehen. Gender will die einstige Einheit wieder herstellen.



    Ich pointiere mal ergänzend dazu: Am Anfang waren Frau und Mann mit ihren dualen Seelenhälften eins. Erst der Drang aus dieser einstigen Einheit ließ die Gender-Debatte entstehen. Das Selbst selbst will diese Einheit wieder herstellen.

    Am Ende wird die Illusion aufgegeben und damit die Angst vor dem Leben genommen, die uns Krankheit und Tod einbringt. Am Ende aller Weltzeitalter wird sich die Liebe ausgebreitet haben und die deprivatisierte UN-Zivilisiertheit weicht dem Urzustand des Menschen, was dann wohl mit Aszendenz, oder besser Transzendenz umschrieben werden könnte.

    Wir sind niemals nicht gewesen, was wir schon waren. Wir glaubten nur, es sei anders...


    So wäre es die Ego-Bestimmtheit, die absteigend wirkt. Selbst-Bestimmtheit würde uns nach oben führen...


    Aber die Kellerkinder wollen Kellerkinder bleiben. Solange es mit einem Nutzen verbunden wird, ist die private Barbarei des unverstandenen Eigennutzes unser absteigendes Programm. Wenn das Kellerdasein nicht mehr mit einem Nutzen verbunden wird, löst sich seine Grundlage einfach auf...



  21. #21
    Maria Magdalena
    Status: ungeklärt

    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen
    Zitat Maria Magdalena

    Es geht nicht um Sex und Fortpflanzung, auch nicht um einen Glauben. Es geht um Macht.
    --------------------------------------------------------------------------------------
    Wo anders ist Macht so sicht-und be-greifbar....?!? Die Fortpflanzung ist das Synonym für Macht schlechthin! Nur die stärksten, die größten, die schnellsten, die wohlhabendsten Lebewesen pflanzen sich fort. Vor der Vereinigung steht das Machtgehabe...die Balz...der Kampf...die Drohgebärde. All unser Denken und Handeln wird vom Trieb gesteuert. Als "zivilisierte" Menschen tun wir uns schwer damit das zu akzeptieren, aber egal wohin sich die Zivilisation noch entwickelt...die Natur...der Instinkt...wird immer die Oberhand behalten.

    Zitat Maria Magdalena

    Da die Frau, auch in der westlichen Welt, dem Mann immer noch nicht gleichberechtigt gegenübersteht
    --------------------------------------------------------------------------------------------------

    Würde ich nur bedingt unterschreiben. Im Gegensatz zum Morgenland...kann man beim Abendland nicht pauschalisieren. Woran machst Du z.B die Ungleichbehandlung in Deutschland fest?
    An den Besetzungen der Führungsriegen im Arbeitsmarkt?!? Ich behaupte; ginge es rein nach Leistung und Potential...wären noch viel weniger Frauen in Führungspositionen! Männer sind in allen berufen besser als Frauen, selbst in den sogenannten Frauenberufen sind sie besser. Es ist nur leider so, dass wir hierzulande nur noch Eunuchen haben...denen die Eier fehlen um solche Wahrheiten auch mal auszusprechen.
    Ja, deshalb ist es ein Segen, dass diese Supermänner mit ihren sogenannten Wahrheiten, in einem Land leben, dass von einer Frau regiert wird.

  22. #22
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26

    AW: Muslime, Christen und Atheisten - warum es nicht paßt

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen
    [..] Ich behaupte; ginge es rein nach Leistung und Potential...wären noch viel weniger Frauen in Führungspositionen! Männer sind in allen berufen besser als Frauen, selbst in den sogenannten Frauenberufen sind sie besser. Es ist nur leider so, dass wir hierzulande nur noch Eunuchen haben...denen die Eier fehlen um solche Wahrheiten auch mal auszusprechen.
    Schöner Widerspruch. Also eigentlich sind Männer in allen Bereichen besser, aber da sie Eunuchen sind, kommen sie ihrem Bessersein nicht nach.

    Bin mir nicht so sicher, ob wir alles besser können. Vielleicht. Andererseits entwickeln die wenigsten Menschen ihre Potentiale. Auch ist es besser so, und nicht jeder Esel bringt es zum ohrenbetäubenden Ia. Ich glaube, Frauen sind in der Regel bessere Mütter und Töchter als Männer. Auch in Führungspositionen haben sich nicht selten Frauen behaupten können, nicht erst seit der sogenannten Emanzipationsbewegung, die den Frauen mehr Schaden als Nutzen gebracht haben dürfte. Es gab auch im Mittelalter etliche Frauen in Führungspositionen, wenn ich da an die zahlreichen Regentinnen denke, die nach dem frühen Tod ihrer Männer die Königreiche, Grafschaften u.a. führen mußten, auch in den Klöstern setzte man schnell Frauen ein, schon unter den Ottonen. Und wer kennt den Spruch nicht, nach dem ein Mann immer nur so stark sein kann wie die Frau, die hinter ihm steht? Ich jedenfalls glaube an diese Lebensweisheit.
    Es dürfte in diesem Bereich wie in vielem sein: nicht das Geschlecht bestimmt die Intensität einer Fähigkeit, sondern der Wille. Hinzutreten Begabung, Intelligenz, Umfeld, Ausbildung und auch Instinkt. Aber diesen muß man nachordnen und nicht voranstellen. Wir Menschen sind dem Wesen nach eben etwas anderes als Instinktwesen. Tiere sind dem Wesen nach Instinkt. Das unterscheidet uns von ihnen. Auch sollte instinktives von unterbewußtem Handeln unterschieden werden.

  23. #23
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    1.298
    Renommee-Modifikator
    8
    Zitat aerolit

    Schöner Widerspruch. Also eigentlich sind Männer in allen Bereichen besser, aber da sie Eunuchen sind, kommen sie ihrem Bessersein nicht nach
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Nein, sie kommen ihrem Bessersein nach...aber sie stehen nicht dazu - wagen es nicht auszusprechen...dass sie Frauen schlechter bezahlen...weil diese eine schlechtere Leistung abliefern. Wenn Frauen Chef sind, dann bezahlen sie ihre Mitarbeiterinnen schlechter als ihre Mitarbeiter. Wenn also schon die Frau nichts von der Frau hält, warum sollte es dann der Mann tun?! Frauen wollen nur auf der Habenseite Gleichbehandlung...nicht auf der Sollseite. Gleichberechtigung ist der falsche Begriff...denn Frauen sind vor dem Gesetz gleichberechtigt.
    Jeder Unternehmer stellt die Mitarbeiter ein, von denen er sich etwas verspricht. Wenn Frauen schlechter verdienen...dann oft nur...weil sie auch weniger verlangen.

    "besser" und "schlechter" sind in diesem Zusammenhang blöde Begriffe...weil sie auf und abwerten. Die Natur hat sich etwas dabei gedacht...als sie uns mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausstattete. Mann und Frau sollen sich ergänzen---und nicht in Konkurrenz treten. Wenn die Frau sich zwischen Staubsaugen und Dachreparatur entscheiden soll...dann wird sie das Staubsaugen wählen....der Mann das Reparieren des Daches. In 98% der Fälle wird das so sein...während wir ständig über die anderen 2% reden. Es ist also eine Phantomdiskussion.

    Vorgestern sind in Indonesien wieder mal zwei Frauen wegen Sex vor der Ehe gesteinigt worden. In Indonesien leben weltweit die mit Abstand meisten Muslime (über 200000000)
    Die Steinigung gehört zum Strafenkatalog der Scharia. Es vergeht kein Tag, an dem nicht in irgend einem islamischen Staat ein Mensch gesteinigt wird. Bei uns in Deutschland dürfen Salafisten ganz offen für die eine solche Scharia werben. Was sind das nur für Schlappschwänze von Politikern...die so etwas zulassen. Ob und wie hart sie gegen so etwas vorgehen, machen sie alleine an der aktuellen Gefahr von terroristischen Anschlägen fest - was ist denn das für eine Logik?!?

    Übrigens ist es politisch nicht korrekt, wenn man Muslime, Christen und Atheisten in einem Atemzug nennt. Christen und Muslime sind Anhänger eines Glaubens...sie bekennen sich. Der Atheist wird von den Gläubigen als solcher bezeichnet...wer selbst bezeichnet sich in den seltensten Fällen als Atheist. Nicht an Gott zu glauben heißt nicht zwangsläufig deshalb an etwas anderes zu glauben. Ich gebe ja auch einer Person...die generell kein Fußballanhänger ist..einen bestimmten Namen..nur weil sie nicht an den 1 FC Mageburg und auch nicht an den FC Bayern München glaubt. Nicht zu glauben heißt nicht zu glauben...ansonsten erst mal nichts weiteres.

  24. #24
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    4.534
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    26

    AW: Gender-Ordner

    Noch eine Entgegnung zur Leistungsfähigkeit von Frauen: Es ist auffällig, daß Frauen keine besonderen Leistungen in vielen Bereichen geleistet haben. Es ist aber auch auffällig, daß gerade auf dem politischen Feld etliche Frauen Großartiges leisteten, auch und gerade in Hinsicht auf die Verbesserung der gesamten Menschheit. Ich erinnere an Nofretete, an Elisabeth I., an Anna Amalia, ohne deren kluges politisches Handeln etliche weltbedeutende Leistungen undenkbar gewesen wären. Und ich möchte getreu meiner These, daß ein Mann immer nur so stark ist wie die Frau, die hinter ihm steht, gern mal überprüfen, bei welchen großen politischen Köpfen, derer es nun nicht so viele gab, nicht auch so gewesen ist, daß sie das nur leisteten, weil sie eine klügere Frau neben, unter und hinter sich wußten.

    Daß aber keine Frau eine bedeutende Oper, ein bedeutendes Drama, bedeutende Leistungen in Malerei, Wissenschaft oder Kunst leistete - jedenfalls im Vergleich zu der ungleich höheren Zahl an Männern -, scheint mir nicht nur an soziologischen, materiellen oder politischen Umständen gelegen zu haben. Auch jetzt, im Zeitalter weitgehender Gleichberechtigung, leisten die Frauen nichts von Bedeutung in diesen Bereichen. Es gibt etliche, die sehr gute Romane schreiben, etliche gute Sängerinnen, Tänzerinnen..., aber keine Frau, die sich mal erbarmt, eine vorwärtsschreitende Philosophie zu entwickeln oder eine Kunstrichtung auf den Weg zu bringen, die nicht nur selbstbefriedigend wirkt... Ist schon ein Phänomen. Aber was bedeutet es? Desinteresse?

    Zum Atheismusthema streiten wir uns andernorts. Achte mal ein bißchen auf die Ordnerthemen, AD2!

  25. #25
    andere-dimension
    Status: ungeklärt

    AW: Gender-Ordner

    Desinteresse scheint mir nicht der Grund zu sein - ich sehe den Hauptgrund eher in mangelnder Leidenschaft und fehlender Hingabe. Attribute, die man landläufig und fälschlicherweise eher der Frau als dem Mann zuschreibt. Kunst hat auch viel mit Verschwendung zu tun - der Verschwendung von Materialien, von Zeit, von Geld, von Energie...und letztendlich auch von sich selbst. Leidenschaft und Hingabe sind der Frau nicht fremd, aber um dies zeigen zu können benötigt sie ein Ziel. Perfektionismus ist auch so etwas, das auf die Frau eher befremdlich wirkt, während sie dem Pragmatismus einiges abgewinnen kann. Niemals hätte eine Frau den gleichen Aufwand betrieben wie ein Michelangeo bei seinem Fresko des Jüngsten Gerichts. Das ist ein Monument der Leidenschaft und Verschwendung...bis hin zur Selbstaufgabe. Er duldete nicht den kleinsten Kompromiss...ließ immer wieder den Putz abkratzen...um wieder von vorne anzufangen.

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. AfD-Ordner
    Von Richard im Forum Politik.
    Antworten: 52
    Letzter Beitrag: 02.12.19, 10:06
  2. Unser Traum-Ordner
    Von Hannemann im Forum Leiden schafft
    Antworten: 29
    Letzter Beitrag: 13.11.19, 17:17
  3. Naturwissenschaft - der Ordner
    Von aerolith im Forum Leiden schafft
    Antworten: 133
    Letzter Beitrag: 01.11.19, 22:24
  4. Unser Katzen-Ordner
    Von eulenspiegel im Forum Leiden schafft
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 16.07.19, 09:55
  5. Unser Vegetarier-Ordner
    Von anderedimension im Forum Leiden schafft
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 10.07.18, 11:44

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •