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Thema: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

  1. #1
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    hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    einige widerspruchsgedanken zu hermes:

    1. ohne apoll läuft er leer, denn seine masken und tricks taugen nur im zusammenspiel mit getäuschten und ausgetricksten, mit göttern oben und menschen unten zwischen denen er vermittelt. sein ganzer eigenwert besteht in der apollinischen reibung ebenso wie des apoll eigenwert auf hermetischer reibung beruht. es sei denn: nur zwischen den menschen vermittelte er als mensch

    2. dionysos ist sein unterleib, ohne den hermes nicht seinen überbordenden reichtum an phantasie entwickeln könnte, selbst aber klar bleibt und dem rausch nicht folgen kann, denn er ist allzeit bereit und listig auf der hut, ein lebenskünstler selbst, der für sich das tierische zu nutzen weiß, als utilitarist und opportunist: kein hermes ohne spaß und größter spaß: das verdutzte gesicht apolls

    3. in der literatur ist hermes unabdingbar, um fallhöhen aufzubauen. dennoch scheitern menschen im alltagsleben, weil sie keine alternativnarrationen aus der literatur erhalten. schillers balladen beispielsweise lieferten das schon noch, sind aber heute nicht mehr verinnerlicht.
    man kann nun darüber streiten, ob literatur eine auch pädagogische aufgabe hat - so soll ja onkel toms hütte mehr zur befreiung der sklaven beigetragen haben, als alle politik - oder sich kommunikationshermetisch unterhaltsam begnügt.


    diese drei popanze habe ich aufgestellt als dart-boards: also bitte herein mit den pfeilen "kicher"

    hermasherphrodit

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    1. Nein. Hermes bedarf des Apollon nicht. Kein EIGENwert bedarf eines anderen, sonst ist es kein EIGENwert, sondern bloß ein Bezug. Es ist allerdings alles in allem. Auch Apollon trägt Hermes in sich, aber er hat andere Grundmuster.
    Ich möchte betonen, daß jeder alles in sich trägt, also quasi ein autonomes Wesen ist. Vieles verkümmert bloß. Anlagen... Zu viel.

    2. Ich besaß einmal einen Freund, der behauptete, der Mensch bestünde aus verschiedenen Schichten (aber anders als es der Oger Shrek behauptet), die stets miteinander stritten. Für ihn war das ein pathologischer Tatbestand der schizophrenen postmodernen Menschlichkeit. Er tat meinen Widerspruch als weltfremdes Romantisieren ab und lebte in verschiedenen Welten, als ob er selbst eine multiple Persönlichkeit vorgaukeln müsse, nur um zu beweisen, daß es eben so ist.
    Ich glaube deshalb, weil ich eben dieses Gaukelspiel als nichts Artfremdes betrachte, nicht daran, da? Hermes beispielsweise (wohlmeinend eben als Prinzip begriffen) einen dionysischen Unterleib besitze. Ich glaube vielmehr, daß jeder Unterleib mehr oder weniger dionysisch sein muß, will man ihn eben auch als Unterleib bezeichnen.

    3. Ich stimme zu. Bloß bei Schiller habe ich eine andere Auffassung. Aber darum geht es hier jetzt nicht.

    4. Darüber wurde hier zwar nicht gesprochen, aber ich stelle diesen Punkt trotzdem auf:
    Eros ist schmutzig, arm und häßlich. Er tritt barfuß und ungewaschen auf, besitzt nichts. Das ist sein Antrieb, er sucht das alter ego. Eros ist listenreich und verschmitzt, er wird von Begierde angetrieben, vom Mangel an Zuwendung seines fehlenden Ichts. Das ist sein stärkstes Antriebsmoment. Eros hat jeder, weil jeder irgendwo einen Mangel spürt. Und erst wenn Eros an Ermattung stirbt, tritt das wirkliche Wesen des Menschen hervor, seine Herzlichkeit, Güte oder Garstigkeit, sein Geiz oder seine Besserwisserei. Eros kann sich aber auch finden, dann stirbt er auch, nein, er stirbt nicht, er geht auf.

  3. #3
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    AW: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    was seid ihr alle belesen! ich kenn mich in der griechischen mythologie net so gut aus wie ihr; dennoch ein zaghafter einwand meinerseits;

    ihr glaubt alle zu viel; in den menschen wird eine unmenge zeugs hinein psychologisiert und mythologisiert; ja, die griechen waren ein sehr fantasievolles volk; sie berauschten sich offenbar an ihren spinnereien; deshalb ham se sich das alles ausgedacht: fabelwesen halb tier, halb mensch, götter, geil wie nachbars lumpi und rachsüchtig und eitel wie eine versetzte kokotte; und vieles mehr;

    ein bissl nüchterner betrachtet scheint mir der mensch vor allem eins: ein tier, das erst mal satt werden will; ein tier, das mehr erlegt, als es verdauen kann; ein raffsüchtiges tier; ein machtgeiles tier; ein eitel tier; und ein feiges tier; ein tier, das sich über alle anderen erhebt und von sich behauptet: nur ich bin ein geistiges tier! ein göttliches tier! in mir glimmt der göttliche funke! - schmarrn!

    in uns glimmt der funke der eitelkeit, der überheblichkeit und der selbstverliebtheit,

    so, das war's für heute, meine fastenpredigt

    gruss
    eule.

  4. #4
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    AW: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    Ich glaube, es ist umgekehrt, Till. Die Griechen haben sich das nicht ausgedacht, sie haben es so empfunden. Erst später verdinglichten sich die Vorstellungen in Form niedergelegter Sprache, der Schrift. Die Vorstellungen aber sind sehr viel älter.
    Ich glaube heute auch nicht mehr - wie früher -, daß die Griechen ein besonders phantasiebegabtes Volk gewest. Jedes Volk ist gleich phantasiell. Von manchen wissen wir bloß mehr - oder glauben, mehr zu wissen. Die Griechen allerdings sind uns Deutschen besonders nahe, in ihrer Verspieltheit und ihrem agonalen Wesenszug, vor allem aber ihren Ahnungen von Zusammenhängen, ihrem Hang zur Verdinglichung der Welt, zur Anthropomorphisierung finde ich mich wieder, mehr als in anderen Völkern. Was aber auch noch nicht viel heißen will, denn wie viele Völker kenne ich schon?
    Du siehst hier auch meine Neigung und Verantwortung zur Sammlung. Ich muß einfach sammeln, Material sammeln, aus möglichst vielen Quellen schöpfen, um dem Geheimnis des Menschseins auf die Spur zu kommen.

    Der Mensch ist für mich NICHT in erster Linie Tier. Er kann aber leicht wieder zum Tier werden, wenn seine Lebenserhaltung in Frage gestellt ist. Glücklicherweise haben wir (Menschen) dieses Problem (für die allermeisten unserer Art) schon vor zehntausend Jahren gelöst, denke ich, doch, denke ich, je länger ich darüber nachdenke. Und so blieb seither genug Zeit, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, die den eigentlichen Kern des Menschseins ausmachen. Ich teile also auch Brechts Meinung nicht, der sagte: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

  5. #5
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    AW: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    solange das fressen gesichert ist, hat man ja zeit und befasse für moral (stellvertretend für die geistigen belange, die das menschsein - angeblich - ausmachen). wenn aber das überleben in frage steht, dann hat die moral pause. ich denke, dass da kein gegensatz zu deiner und meiner und brechts auffassung besteht.

    dass das tier-sein als erniedrigung und schmach empfunden wird, wundert mich immer wieder. da hat die christlich-jüdisch geprägte, tief in uns sitzende vorstellung vom 'geistwesen mensch', das ?ber alle anderen geschöpfe gehoben wurden, mit seele geadelt und vom hauch gottes belebt usw. usf. wirklich was schönes angerichtet.

    ich empfinde es jedenfalls keineswegs als erniedrigend, mich - genetisch, biologisch und empfindungsmässig, was schmerz, lust und freude angeht - mit den tieren zu solidarisieren.

    und wenn der mensch eine 'seele' beansprucht, dann besitzen sie auch alle tiere und - ja, es darf ruhig gelacht werden - auch in irgendeiner form die pflanzen, also alles belebte.

    aber seele ist letztlich nur ein wort. und das ist bekanntlich schall und rauch.

    gruss eule.

  6. #6
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    AW: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    Ich las heute einen interessanten Artikel über den Zusammenfall von Hermes und Jesus:

    erstellt von hermann-detering.de/Logos.htm (Link funzt nicht mehr): Christus ist der Logos und verkündet den Logos, und der Logos offenbart sich nicht nur als Person in ihm, sondern ebenso das durch ihn gesprochene Wort. Zu Unrecht macht der synoptische Jesus als Verkündiger auf viele den Eindruck eines Menschen: er gleicht vielmehr dem Hermes, dem Logos, der auslegt, unterweist und den Menschen Dinge von Gott mitteilt. Dieser Hermes-Logos, auch Sohn Gottes genannt, kann zu dem Mysterium der Vereinigung mit Gott führen. Die Götter haben Hermes aus dem Himmel zu uns gesandt, und zwar um uns zu erlösen (säzein). Als Mittler und Offenbarer der verborgenen und kosmisch schaffenden Macht steht er zwischen Gott und Materie, resp. Mensch. Er ist das Bild Gottes, so wie der Mensch seinerseits ein Bild des Logos ist. Dabei begegnen wir wieder der typisch hellenistischen Personifizierung von Begriffen: der Logos wird mit einer mythischen Gestalt, speziell Hermes und Osiris identifiziert; der Mythos erhält philosophische Bedeutung und umgekehrt die Philosophie ein mythische Einkleidung. Die heilige Geschichte, Geheimlehre oder Offenbarung, heißt Logos.
    Das mit der Geheimlehre blenden wir hier einmal aus. Da irrte der Autor, aber sonst: interessante These.
    Till, ich denke schon, daß die Menschen die Krone der Schöpfung sind. Es sind nicht alle Geschöpfe (je nach Glaubensbekenntnis auch Produkte der Evolution) gleichzusetzen. Ich möchte mich doch von einem Regenwurm unterscheiden dürfen. Ja, ich bin etwas Beßres als ein Regenwurm. Denke ich schon, denn im Unterschied zum regenwurm bin ich durchaus in der Lage, mich über die Erfüllung meiner Instinkte hinwegzusetzen, ja, ich bin sogar in der Lage, mich selbser zugunsten anderer aufzuheben, nämlich in einer Idee, die über meine Individualität hinausgreift, wobei ein Regenwurm wohl kaum zu einer Individualiät fähig sein dürfte. Vielleicht aber gibst Du ja auch Regenwürmern Namen, um sie zu IDENTifizieren?

    Das (so auch ethisch gefaßte) Bessersein enthebt mich nicht der Verantwortung für den Regenwurm. Und, Till, umgekehrt? Denkt der Regenwurm oder Schimpanse auch manchmal an mich und handelt so, daß ich hoffen könnte, er will mir Gutes? Deiner Theorie nach müßte er das dann tun, oder gilt in Deinem Reiche der Gleichheit das Einanderverbinden zu einem Ganzen nicht?

    Der Glaube an die Vollkommenheit des Menschen ist nicht christlich-jüdisch. Die katholische Kirche hat den Menschen als ein versündetes und unvollkommenes Geschöpf betrachtet, voller Schuld und unfähig zur Beßrung. Deshalb auch ist die Erde nur eine Zwischenstation auf dem Wege zum Himmel, den in diesem Kontext bestenfalls 144000 Auserwählte erreichen. (Ich hatte wegen dieser Bestimmung mit den Zeugen Jehovas, die ich nie wegschicke, wenn sie an meiner Tür klopfen, so manches absonderliche Gespräch.) Und jetzt darfst du raten, wer sich schon lange davor damit befaßte? Richtig, die Griechen, auch die Perser sind hier zu nennen. Und wer weiß, vielleicht gibt es noch Kulturen, die wir heute gar nicht kennen, die den Menschen als die Krone betrachteten.

    Daß Du allem, was lebt, eine Seele zugestehst, will ich herzlich begrüßen. Bin selbst Pantheist. Aber es gibt Grade, Stufen, jeweils.

  7. #7
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    AW: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    zu 1. hast du mich überzeugt.

    zu 2. muß ich dir auch recht geben, denn das multiple im menschen sehe ich auch arteigen und nicht krankhaft postmodern, sondern ebenso allgemeingültig wie für alle den dionysischen unterleib.

    über schiller wird an anderer stelle zu sprechen sein.

    die anmerkung zu eros ist völlig richtig, zumal wir jetzt durch deinen letzten link auch noch die nötige ergänzung bekommen haben, daß logos dem hermes entspricht: eindeutig ja.

    eule, ich glaube, daß in den menschen nichts hineingedichtet wird, sondern zur größeren anschaulichkeit seines wesens einzelne aspekte personifiziert werden, die auch den druck vom einzelnen nehmen, durch ihre allgemeingültigkeit in unterschiedlich tiefem zusammenwirken nicht für alles und jedes nur in den eigenen grenzen verbleiben zu müssen.

    ja, der regenwurm will uns durchaus gutes: er durchlüftet permanent die erde, damit sie frucht bringen kann für den menschen. der regenwurm selbst bräuchte diese früchte nicht, aber allein durch seine lebendige bewegung im ihm gemäßen tut er das.
    nein: ich bin kein wurm! ich teile mit ihm die materie, aber ich sehe auf meinen tod hin, habe sprache und kenne tränen. aus diesen drei faktoren verfüge ich über eine andere zusätzliche welt über die materie hinaus, sogar wenn ich ganz wieder in sie zurückfalle.

    der reichtum des tieres besteht in seiner einfügung in welt. der reichtum des menschen in der möglichkeit, der welt daneben zusätzliche welten einzufügen, etwas beispielsweise nur um der schönheit willen zu tun, völlig nutzenfrei. übrigens wird der schönheitssinn nicht zuletzt aus hunger erst geboren, nicht vom saturierten. der hungrige und elende bedarf der himmel, um seinen blick und sein herz aufzurichten. der satte ist sich selbst einer.

    nun zum link: hermes-logos.
    ich hab den artikel gelesen und finde ihn dennoch im wesentlichen punkt
    mehr als lückenhaft: die nachricht ist die botschaft, das medium ist die nachricht. das besagt er. das ist aber nur die eine hälfte, die hier zu behandeln ist. logos vermittelt, ist aber selbst nicht das vermittelte. jesus nützt logos wie hermes, aber was besagt! sein logos?
    dort erst erfüllt sich doch die aufgabe des postlers, wo der inhalt der botschaft ankommt. aus der trinität: wahrheit, wort, leben liegt das Frohe doch in dem durch das wort=wahrheit vermittelten LEBEN. leben aber ist eros, die botschaft des jesus ist die liebe, uneingeschränkte liebe zwischen gott und mensch, mensch und mensch, und als grundlage aller liebesfertigkeit die liebe zu sich. selbsthasser kriegen das nicht so einfach hin, das lieben. die vermittlungen des hermes in all ihrer widersprüchlichkeit bedürfen der einenden kraft des eros, wollen sie alle aufgenommen und bei sich behalten und ausgehalten sein.
    mein alter verdacht, daß die liebe erst dort beginnt, wo sie sich mit den widersprüchlichkeiten auch und gerade des alter ego herumquält, daß das ihre eigentliche integrationsaufgabe ist, das sagt jesus mit der feindesliebe. die freunde zu lieben ist leicht, logologisch inkludiert. die die noch "nicht wissen, was sie tun", um die gehts. die brauchen hermes, logos, vermittlung, um apoll, dionysos, eros in sich vereinen oder sie in respekt anders sein lassen können.

    auch das sind nur kieselsteinchen, die ich hier stolz in die luft halte - aber es sind meine bisher gesammelten

  8. #8
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    AW: hermaphrodit (Notizen zum Hermes Nr. )

    ja, james dean...
    sein mosaik wurde leider nie fertig.


  9. #9
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    ich schätze brechts priorität des fressens nicht. sie genau entspricht dem tier. aber der mensch kann freiwillig fasten nur aus moral! das kann das tier nicht.
    der mensch fastet, um zu spiritueller erleuchtung zu gelangen (selbstdisziplin) oder protest gegen unmoralisches auszudrücken (hungerstreik).
    das ist ja der kern aller moral, die eigene tiernatur, die zweifellos auch gegeben ist, zu zähmen um irgend ideale willen.

    möglicherweise hatte brecht aber die saturierten im auge, die sich in großen sprüchen über moral ergehen und dort vor allem an andere denken. ihnen setzt er ein denkproblem: löst erstmal den hunger auf der welt, dann dürft ihr - vielleicht - anderen etwas von moral erzählen. er wollte wohl damit sagen, so denk ich mir, daß satt sein und über moral reden unmoralisch ist. die satte überheblichkeit, als kehrseite der über dem tier stehenden geistigkeit des menschen, ist dem tier fremd.

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