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Thema: Die unsägliche Rechtschreibreform

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Talking Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Soeben wurde gemeldet, daß die FAZ ab 1. August diesen Jahres zur bewährten Rechtschreibung zurückkehrt. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat diesen Schritt als ein "wichtiges Signal" bezeichnet.
    Ich erlaube mir ein vorsichtiges "Hurra!"


    K.

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    Talking Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Hallelujah, Bruder!!!
    ...die Rückkehr zur Vernunft hat begonnen...!

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    Post Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Kleiner Nachtrag, heute an ein paar Zeitungen verschickt:


    Hoffentlich der Anfang vom Ende
    Seit gestern hat die anhaltende Diskussion um die verunglückte "Rechtschreibreform" eine neue Dimension erhalten. Eine der größten deutschen Zeitungen, die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", kehrt zur bewährten Rechtschreibung zurück.
    Es bleibt zu hoffen, daß sich möglichst viele unabhängige Verlagshäuser und Redaktionen dieser Initiative anschließen. Die erneute Umstellung mag teuer sein und für viele auch irritierend, aber sie ist der einzige Weg, der unheiligen Allianz zwischen Politbürokraten und Geschäftemachern ihre Grenzen aufzuzeigen.
    Fachlich muß über den Unfug, der da von ein paar Dutzend "Sprachexperten" im stillen Kämmerlein ausgebrütet worden ist, kaum noch diskutiert werden. Hunderte von Fehlern und Ungereimtheiten machen den Umgang mit den neuen "Regeln" zum Glücksspiel. Beispiele anzuführen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen.
    Und es geht auch um Grundsätzliches: Wie geht die Legislative mit dem Willen der überwältigen Mehrheit der Bevölkerung (des eigentlichen Souveräns in einem demokratischen Staat) um? Die Anwort kann nur lauten: Sie schert sich nicht darum. Sie kümmert sich nicht um Meinungsumfragen, nicht um die Kritik der hauptsächlich Betroffenen (Autoren, Verleger, Journalisten), nein, sie peitscht dieses hanebüchene Projekt wider alle Vernunft durch!
    Ausgerechnet die Kultusminister, deren fachliche Kompetenz man besser nicht näher beleuchten sollte, sanktionieren per Edikt die Beschädigung eines der wichtigsten Güter unseres Volkes, der deutschen Sprache. Volksabstimmungen werden ignoriert oder gar nicht erst zugelassen, und als eine Mehrheit im Bundestag gegen die "Reform" absehbar war, erklärte man die Angelegenheit flugs als zu "unwichtig" für ein Gesetz.
    Auf fachliche Kritik antwortet man mit nicht nachprüfbaren Allgemeinplätzen: "Die Reform wird von den Schülern gut angenommen." Ja, was sollen die armen Kinder denn sonst tun? Und mancher Lehrer sieht es zudem ganz gern, daß angesichts des chaotischen Regelwerks die eigenen Unzulänglichkeiten nicht mehr so arg auffallen.
    Nein, es geht hier nicht nur um ein paar Kommaregeln (die in der Tat einer sanften Korrektur bedurften) oder den Ersatz von "ß" durch "ss". Es geht vielmehr darum, wie weit die selbstherrliche Regulierungswut der Politbürokratie gehen darf, ohne daß die Demokratie beschädigt wird.
    Es ist an der Zeit zu handeln. Wir sollten das "Reformwerk" einfach ignorieren, auch wenn es dem ein oder anderen aus Sorge um die schulische Entwicklung der Kinder noch schwerfällt. Die FAZ hat ein Zeichen gesetzt, wir dürfen diese Chance nicht leichtfertig vergeben.

  4. #4
    howah
    Laufkundschaft

    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Sieh an, die gute alte Tante Faz...und so
    (fast) revolutionär..
    Ob das wohl geht? Die ABC-Schützen lernen doch schon seit drei Jahren die neue R. Und erst die Lehrer! Die haben sie schon genau so lange drauf.
    Also, schaun mer mal...

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    hm, die FAZ gebärdet sich ja schon fast konterrevolutionär! bin mal gespannt, wie lang die das durchhalten. bin eher skeptisch.
    bei der gelegeheit, kassandra: solch typen gibts nich nur in der kultusbürokratie! diese regulierungswut hat schon viel weiter um sich gegriffen. manche scheinen nicht schlecht davon zu leben!

  6. #6
    CallingSorrow
    Laufkundschaft

    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Bravo, vielleicht kehrt man jetzt auch endlich zur Bewußtwerdung des tatsächlichen Hintergrunds unseres ß zurück. Nieder mit den End-s- Wörtern!


    Bravo FAZ!

  7. #7
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Leider Gottes ist die revolutionäre Kraft der FAZ von Kassandra überschätzt worden. Leider Gottes ist es so, daß beinahe jedes kleine Provinzblättchen (u.a. auch die Magdeburger VOLKSSTIMME!) eigene Regeln zum Gebrauch der Orthographie formulierte, die auch groß auf Seite 1 (zum ausschneiden) abdruckte, so daß nunmehr das orthographische Chaos perfekt ist.


    Bei meinem letzten Schriftverkehr mit einem Germanistik-Professor aus Basel benutzte der doch tatsächlich alte und neue Orthographie bunt durcheinander, und das leistete er sich auch noch bei einer Interpretation!


    Wir arbeiten am WOLKENSTEIN, der logisch, stringent und absurd zugleich sein wird. Bei dem derzeitigen Arbeitstempo sind wir im Jahre 2042 damit fertig.

    FAZ u.a. gehören zur Systempresse. Ich betrachte deren Vorpreschen als Werbegag. Am Ende werden sie doch so schreiben, wie es die offizielle Diktion vorschreibt. Solcherart Schreibe hat sich in Deutschland immer noch durchgesetzt. Vergessen wir auch nicht, daß die alte Rechtschreibung auch per Dekret zur Schreibe des Volkes wurde. ich glaube nicht, daß hier demokratische Kriterien zählen sollten. Was das Befolgen von Schreibregeln betrifft, kann doch angesichts der multikulturellen Vielfalt hierzulande nur ein Dekret Abhilfe schaffen. Und damit meine ich itzt keineswegs die Unzahl von Ausländern hierzulande, sondern die unterschiedliche sprachgeschichtliche Entwicklung meiner Landsleute.

  8. #8
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    Post AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Die Rechtschreibreform. (Plädoyer antithetique)


    Haben wir unsere Schriftsprache verwachsen, so wie man eine Hose verwächst? Wahrscheinlich kann die Schriftsprache der Seele zu eng oder zu weit werden.


    Da setzten sich also ein paar eggheads an einen runden Tisch und beschlossen, die deutsche Schriftsprache von Grund auf zu reformieren. Eine Neuregelung hatte sie offenbar nötig, doch konnte man sich scheinbar nicht entscheiden, in welche Richtung man nun gehen wollte.
    Perfekt wurde das Chaos allerdings erst, nachdem sich die Ansichten verschiedener Verbände und Gremien mischten, so daß ein Durcheinander aus konservativer und neopostpseudomoderniner Gegenwartssprachvermurxe entstand.


    Warum hielt man es für nötig, die deutsche Schriftsprache zu reformieren?


    1. Die neuen Regeln widersprechen in vielen Fällen einer eindeutigen und wissenschaftlich begründbaren Basis, z. B. ist Orthografie in sich selbst widersprüchlich.
    Sprachwissenschaftler (u.a. Glück, Ickler, Stetter, Veith) haben festgestellt, daß die neuen Regeln überdies auch in die Grammatik, Semantik und Phonetik der Schriftsprache eingreifen, dadurch die Vielfalt und Ausdruckskraft unserer Sprache einschränken, den Gesichtspunkt der Leserfreundlichkeit vernachlässigen und damit zu einer Minderung der Qualität der Schriftsprache führen.


    2. Die Reform unserer Schriftsprache verstößt gegen rechtliche und demokratische Grundsätze, da die Volksvertretungen von den Kultusministern ignoriert wurden. Gerade unsere Sprachbildung sollte heutzutage eine zutiefst demokratische Angelegenheit sein, eine Form der Willensbildung von unten anstatt einer Diktatur der Sprachregeln von oben herab. Der Protest gegen die Rechtschreibreform sollte als Ausdruck unmittelbarer Demokratie ernstgenommen werden.


    3. Verstoß gegen haushaltsrechtliche Grundsätze: Es wurde versäumt, die sog. Rechtschreibreform an den Grundsätzen der Notwendigkeit, Zweckmäßigkeit, Verhältnismäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu messen. Die Kosten dieser fragwürdigen Reform verschlingen unzweckmäßig Steuergelder und Energien (durch Umstellungen, Umschulungen, berechtigten Widerstand) und werden noch ansteigen, sobald weitere Bundesländer, der öffentliche Dienst und die Privatwirtschaft sie gezwungenermaßen einführen müssen. Die Reform belastet daher den Staatshaushalt und damit die Steuerzahler unverhältnismäßig.


    4. Verstoß gegen pädagogische Grundsätze: Wir Unterzeichnenden wenden uns auch aus pädagogischen Gründen gegen diese dubiose Reform, weil wir sie aus den oben genannten Gründen inhaltlich nicht vermitteln können.


    Wir Lehrer wären gezwungen, die Schüler Unrichtiges zu lehren, also dem Sinn unseres Berufes entgegenzuhandeln. Es ist im Gegenteil die Aufgabe der Lehrer, in vernetzter Denkweise auf die kontraproduktiven, fachübergreifenden Wirkungen der sog. Rechtschreibreform hinzuweisen. Außerdem sind die Rechtschreibänderungen den Schülern auch deshalb schwer zu vermitteln, weil nun zwei Rechtschreibungen nebeneinander existieren, die die Gesellschaft unnötigerweise in zwei Rechtschreiblager spalten.

  9. #9
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Die unsägliche Rechtschreibreform

    Ein schlechter Tag für die Rechtschreibreformgegner. Die Begründungen dieser Haltungen würd' ich gern lesen.

    erstellt bei der Tante FAZ:

    Ministerpräsidenten „Rechtschreibreform wird nicht aufgehoben“

    Die Ministerpräsidenten wollen nicht zur bewährten Rechtschreibung zurückkehren. Statt dessen soll ein „Rat für die deutsche Rechtschreibung“ strittige Fälle überprüfen, darunter die Kommaregeln.

    07.10.2004





    © dpa/dpaweb Keine Mehrheit für Reformgegner Wulff

    Die Ministerpräsidenten wollen nicht zur bewährten Rechtschreibung zurückkehren. „Es wird keinen Beschluß geben zur Aufhebung der Reform“, sagte Klaus Wowereit (SPD), Berlins Bürgermeister und neuer Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz. Dies könne man den 14 Millionen Schülern nicht zumuten, die seit 1998 an den Schulen in den neuen Schreibweisen unterrichtet werden.
    Allerdings soll nach Ansicht der Ministerpräsidenten ein neuer „Rat für die deutsche Rechtschreibung“ strittige Fälle überarbeiten. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte, er sei ein absoluter Gegner der Reform. Doch auf der Konferenz fand sich keine Mehrheit für Wulffs Forderung, den offiziellen Einführungstermin an den Schulen zum 1. August 2005 aufzuschieben.

  10. #10
    rodbertus
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Nach Informationen des SPIEGEL wird am 1.8. diesen Jahres die "Reform" gekippt. Besser is. Ich möchte jubeln, und ich werde das jetzt ausgiebig tun.



    Der SPIEGEL entblödet sich nicht, sich selbst für seine klare Positionierung zu loben. Erfreuerlicherweise hat sich in der Selbstlaudatio ein bitterböser Rechtschreibfehler eingeschlichen. (Ausgabe 6. März) Wer ihn findet und mir anzeigt, erhält ein kleines Geschenk. (max. zehn Mal verteile ich es)

  11. #11
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Ich fürchte, "gekippt" ist deutlich übertrieben, denn es bleiben sowohl das häßliche "dass" als auch zahlreiche Wortverstümmelungen wie "Stängel" oder "rau". Möge den Verantwortlichen weiter ein rauher Wind ins Gesicht wehen ...


    Gruß


    K.

  12. #12
    rodbertus
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    war nur ein zwischenhoch für alle rechtschreibreformgegner. die dumpfbacken setzten sich durch. sollen sie doch mit ihrem halbgaren rechtschreibunfug leben. ich schreibe weiter die sinnreichere (beileibe nicht vollkommene) buchstabenaneinandersetze der regelungen bis ca. 2000.

    so schreibe ich weiters mittag und schiffahrt. die dödel müßten eigentlich, wenn sie schifffahrt schreiben, auch mitttag schreiben. gelle? tun sie aber nicht. weil's dödel und oberflächenpuper sind.

  13. #13
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Mir ist es mittlerweile auch wurscht, welche Version des Rechtschreib-Durcheinanders gerade aktuell ist. Meine eigenen Texte schreibe ich nach den alten Regeln, und wenn sie jemand halt in "neuer" will, dann soll er sie selbst anpassen. "Stängel" oder "rau" sind mit mir nicht zu machen ...


    Gruß


    K.

  14. #14
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    und was ist mit balletttruppe oder sauerstoffflasche. die konsonantenanhäufung gabs auch schon in der heiligen rechtschreibschrift bis 2000.


    die reform ist ok. warum da son fasssss aufgemacht wird, von denen, die dagegen sind, verstehe ich nicht. sprache lebt nun mal, auch von und durch reformen.

  15. #15
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ein guter Tag für die deutsche Sprache

    Unsinn. Diese "Reforn" hat nichts mit lebender Sprache zu tun. Sie wurde von übergeschnappten Kultusbürokraten diktiert - gegen den Rat all jener, die etwas davon verstehen. Mittlerweile hat sich die Zahl der Rechtschreibfehler von Schülern gegenüber der "alten" Schreibung vervielfacht.


    Gruß


    K.

  16. #16
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Die unsägliche Rechtschreibreform

    ich kann mich darüber nicht ereifern, kassandra. rechtschreibung ist nur mittel zum zweck. die deutsche sprache ist kompliziert, das war bei der alten rechtschreibung so und ist es jetzt immer noch. logisch kommt man da nicht weiter. z. b. ob "daß" richtig ist oder "dass" ist mir wurscht. manche glauben ja, - wäre ganz und gar abgeschafft. was solls

  17. #17
    rodbertus
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    AW: Die unsägliche Rechtschreibreform

    das ist eine schriftstellerische verzichtserklärung, xray. denk nächstmals nach, bevor du was sagst! offenbar ist es dir auch nicht wichtig, wie etwas gesagt wird, welche form es besitzt, welche worte welche bedeutung haben... typisch für weichgespülte, oberflächliche einheitsbreivertreter. da wendet sich der koch mit grausen, wenn solche gäste bei ihm hausen.
    abgesehen davon lag der "überwundenen" orthographie ein gutteil freiheit bei aller notwendigen logik inne.

  18. #18
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Die unsägliche Rechtschreibreform

    Zitat Zitat von xray
    ich kann mich darüber nicht ereifern, kassandra. rechtschreibung ist nur mittel zum zweck. die deutsche sprache ist kompliziert, das war bei der alten rechtschreibung so und ist es jetzt immer noch. logisch kommt man da nicht weiter. z. b. ob "daß" richtig ist oder "dass" ist mir wurscht. manche glauben ja, - wäre ganz und gar abgeschafft. was solls

    Erstens neige ich zum Ereifern, und zweitens geht es hier um etwas Grundsätzliches. Wenn Sprache sich durch Gebrauch ändert, und die entsprechenden Regelwerke behutsam an diese Änderungen angepaßt werden, dann ist das vernünftig und nachvollziehbar.


    Wenn aber eine Gruppe selbsternannter "Reformer" aus politischer Profilierungssucht und Haß gegen das Bildungsbürgertum die deutsche Schriftsprache per Edikt verändert, ohne von der Materie selbst auch nur rudimentäre Kenntnisse zu haben, dann unterscheiden sich die Handlungen dieser Leute nur wenig von den Kulturfreveln der Taliban und anderer Barbaren. Im übrigen genügt ein Blick in die Geschichte, um zu erkennen, in welcher Art von Gesellschaften vorzugsweise die Axt an die deutsche Sprache gelegt wurde.


    Wer allerdings keinen Unterschied zwischen einem "lauen Lüftchen" und einem "rauhen Wind" zu erkennen vermag, dem mag die Diskussion in der Tat überflüssig erscheinen ...


    Gruß
    K.

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