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Thema: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

  1. #26
    Kurzvormabschussiger
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    Lieber Aerolith, nun gebe ich dir mal noch ernsthaft eine Antwort.

    Wenn die Türkei nicht in die EU beitreten kann, was sie eigentlich will, bleiben diesem Land nur zwei Möglichkeiten. Entweder es "gesellt" sich zu den stark islamischen Ländern, was die Welt vor Angst (dank der US-Propaganda) auch nicht haben will, oder es entwickelt sich zu einem selbstständigen Staat, welches durch die geteilte Bevölkerung später zu internationalen Probleme führen könnte. Da die Türkei, aufgrund ihrer "Zuneigung" zu Amerika (Erlaubnis der Stützpunkte, freie Durchflugsbahn (schlechtes Wort, ich weiss, aber ich glaube auch, dass du weisst, was ich meine)), allgemein keinen besonders guten Ruf erhält, sind die Ansichten über dieses Land weiterhin gespalten.

    Ein Kollege besucht in ein paar Tagen wieder die Türkei (er ist auch Deutscher), und wird sicherlich die ganze Situation und Entwicklung (falls eine gibt) begutachten. Ich denke, dass die Türkei in der EU sicherlich besser aufgehoben wäre, als in einem Bündnis mit den Vereinigten Staaten von Amerika, oder mit islamischen Ländern (das krasse Gegenteil). Ob man der Türkei die Eigenständigkeit zutrauen kann, ist auch eine Frage

    Aber sei es wie es sei, es gibt wichtigere politische Diskussionen als der Beitritt der Türkei in die EU, oder hat das was du sagst, Auswirkungen auf die Politik? Glaube kaum, aber so kann man immerhin nette Gespräche führen, ich meine jetzt nicht mit mir, aber allgemein, aber bringen tut es schlussendlich nichts, ausser dass du den Anderen vielleicht die Augen geöffnet hast.

    Ich lass dich mal in Ruh

    grüsse Bopp

  2. #27
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    nette gespräche

    Hallo "Bopp"...
    eine kurze Anmerkung zu deinem Komentar:
    solche "netten" Gespräche sind nie um sonst, für mich zum Beispiel bringen sie sehr viel, zum einen Wissen, dann verschiedene Meinungen und am wichtigsten, eine eigene Meinungsbildung. Natürlich ändert eine Meinung nicht gleich die weltpolitische Lage und dennoch denke ich, besser irgendwo eine politische Meinung als garkeine, null Interesse, null Wissen...
    ich bin noch recht jung und glaube, trotz meines soziologiestudiums, fehlt mir und vielen meiner Generation schon im Ansatz der Zugang zur Politik...
    und nette Gespräche geben meines Erachtens Zugang...
    Ich bitte, dies zu bedenken...
    mgf Sandra

  3. #28
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    liebe Sandra,

    ich glaube, der schnellste zugang zu politik ergibt sich aus der frage: "warum?"
    und dort, wo man etwas nicht darf, weil ein gesetz es verbietet.

    das gesetz ist keine objektive größe, sondern ein ausgehandelter kompromiß zwischen politikern. warum also darf ich keine private kindergruppe (malen dichten, spielen) gegen geld aufmachen? weil politiker beschlossen haben, daß getrennte toiletten für jungen und mädchen vorhanden sein müssen und eine nach dem gesetz ausgebildete erzieherin sie beaufsichtigen und betreuen muß.
    wo immer man also nach dem warum weiterfragt, stößt man auf politik. es ist alles politik! auch wenn man die ergebnisse gottergeben hinnimmt.

    auch der einzelne arbeitslose ist produkt der politik. die politik hat die arbeit dermaßen verteuert, die anderswo noch billiger zu haben ist, daß sie nach anderswo vergeben wird. die gutgemeinte sozialpolitik der umfassenden absicherung des arbeitnehmers befördert ihn jetzt ins aus. usw usw

    wenn du mit offenen augen herumgehst und zu ende fragst, hast du schneller den zugang gefunden, als du denkst
    lieben gruß
    s.

  4. #29
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    Mag sein Susanna,
    es ist ein wenig schwierig zu beschreiben, denn eigentlich streube ich mich schon lange davor, mich mit politik jeglicher art auseinanderzusetzen...
    aber manchmal muß man einfach, ob das nun bei benzinpreisen anfängt und bei arbeitslosigkeit aufhört...
    leider gehöre ich zu den menschen, die meinen, eh nichts an der politik ändern zu können, aber ich verschließe mich ihr eben auch nicht gänzlich...
    man könnte auch sagen, ich interessiere mich einfach für andere dinge und dennoch bringt es mir mehr, hier im forum eine diskussion zu verfolgen oder mit meinen freunden darüber zu reden (besonders beliebt: bush und usa allgemein)...

  5. #30
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    die politik zu sehen und in ihr mitzumachen, um etwas zu verändern, sind ganz gewiß zweierlei stiefel. ich kenne keinen einzigen politiker persönlich und aus der ferne ist mir keiner so sympathisch, daß ich mit ihm zusammenarbeiten wollte. also bliebe nur die eigene parteigründung dafür sind aber die charaktere der macher berufen. immerhin erziehe ich zwei deutsche wähler.
    für mich denke ich, daß jeder gedanke, wenn er in der welt ist, auch verändert, nicht jeden, nicht gleich, aber irgendwann irgendwen und durch dessen geäußerten gedanken schneeball. deshalb ist keine diskussion sinnlos. säen - und nicht nach der ernte fragen ist auch eine stete politik. wer des wortes mächtig ist, es aber nicht sagt oder falsch oder unsinn spricht, vergibt eine chance.

  6. #31
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Werfel = Pflichtlektüre

    Der Umgang der Türken mit der allerorten geäußerten Kritik am Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg zeigt aufs augenscheinlichste, daß es in der Türkei keine Streitkultur gibt, wie es sie in einem Beitrittskandidaten zur Europäischen Union geben muß.


    Ich plädiere dann FÜR einen Beitritt der Türken, wenn sie Franz Werfels "Die 40 Tage des Musa Dagh" zur Pflichtlektüre jedes türkischen Schulkindes gemacht haben.

  7. #32
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Verhaltensregeln

    Tja, wer mitbekam, wie sich die Türken, die allermeisten, bei Niederlagen verhalten, der bekam es just beim Fußballspiel der Türken gegen die Schweiz mit.
    Das hat sehr viel mit der Mentalität des vorderen Asiens und mit dem Ressentiment der meisten Türken gegen die Europäer zu tun. Man fühlt sich unterlegen und kompensierte das zumeist mit Sport oder Machismo, wie's die Südamerikaner nennen. Wenn das aber auch nicht mehr klappt, dann wird man handgreiflich und sehr ungerecht.

    Ich möchte nicht wissen, wie man in der Türkei reagieren würde, wenn europäische Verhaltensregeln zur Norm erhoben würden.

  8. #33
    Kurzvormabschussiger
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    für

    Wahrscheinlich besser als wir es annehmen. Ich möchte nicht behaupten Land und Leute bis ins kleinste Detail zu kennen, kann aber für meinen Teil ruhigen Gewissens die Behauptung aufstellen, dass die Türken, die wir aus Deutschland kennen der gesellschaftliche Abschaum der Türkei darstellen. So empfinden das übrings die "türkischen Türken".

    Wer sich schon einmal auf das Land eingelassen hat und die Kultur in sich aufgenommen hat, der weiß mit welchen Problemen die Türkei in sich zu kämpfen hat. Sicher Istanbul und Ankara können sich durchaus mit europäischen Maßstäben messen lassen; allerdings lebt auch ein Drittel der Bevölkerung als Viehnomaden oder in Wüstendörfern die vollständig von der Außenwelt abgeschlossen sind.

    Ich für meinen Teil würde eine Mitgliedschaft befürworten, allerdings erst nachdem die internen Probleme gelöst wurden.

  9. #34
    rodbertus
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    unhaltbare arroganz

    du setzt also etwas voraus, was seit existenz des türkischen staates nicht gelöst worden ist, nämlich die ankunft vom vernunftpostulat. es darf gefragt werden, ob das am islam liegt, daß eben vernunft, selbstkritik, ironie und dergleichen einen platz in der öffentlichkeit nicht bekommen oder ob der islam nur ein ausdruckt für das naturell des türkischen volkes ist, so etwas eben nicht zuzulassen, nicht als politisches oder gar lebenswahrnehmendes. punctum saliens?

    wenn pro- und kontraargumente abgewogen werden, so ergibt sich eine diskrepanz. ich kann im pro nur geopolitische und militärische argumente finden, nicht einmal wirtschaftliche. im kontra dagegen tummeln sich alle nur denkbaren bezüge, vom religiösen über das philosophische, historisches und ethnisches, mentalitätsprobleme und die des sozialen... ich frage mich, wodurch ein einigermaßen durchschnittlich denkender auf die idee kommen kann, die türken zu europäern machen zu wollen. ist das nicht auch gegenüber den türken eine unhaltbare arroganz, so etwa: wenn ihr das und das macht und euch in dem und dem punkt ändert, wie wir das für richtig halten, DÜRFT ihr mitspielen?

    wir müssen uns nicht für türkische identitätsprobleme verantwortlich fühlen und haben keine verantwortung. sie waren unsere feinde, hunderte jahre lang. in den letzten beiden kriegen standen sie auf unserer seite, aber nicht, weil sie FÜR uns gewesen wären, sondern weil sie gegen rußland waren. - immer schon. - man muß mit ihnen leben, aber nicht in einer politischen union eine verbrüderung feiern, die es nicht geben kann ohne aufgabe eigener ziele.

    was du da, ikarus, forderst, ist schlichtweg eine aufgabe des türkischen staates und des türkentums überhaupt. du verlangst die aufgabe patriarchalischer und mittelalterlicher zustände, in denen sich die türken sehr wohl fühlen, auch die nach europäischen maßstäben unterdrückten frauen, und die sie nur aufgeben würden für den fall, daß sie sich selbst aufgeben. ihr system funktioniert. bei ihnen, weil es das ihnen gemäße ist. warum sollten sie es ändern? und bei uns funktioniert es auch, weil sie jemanden fanden, der es ihnen hier bezahlt. sie bilden hier ihre kleinen istanbuls, und es ist beileibe nicht der abschaum aus der türkei, der hierher kam, es sind ganz normale leute, eher noch die pfiffigeren.
    und bei uns? es sitzen genug idioten an den schalthebeln der bundesrepublikanischen macht, es gibt zahlreiche gründe für eine verstärkung dieses innenpolitischen drucks, als daß sie hier nicht gleich verdammten maden aus dem speck zu leben aufzuhören gezwungen würden.

    korrektur:
    die türkei kämpfte nicht an unserer seite, sondern gegen rußland. dieses kalkül war ausschlaggebend, später sollte dann der kampf gegen österreich folgen, der eigentlich schon hunderte jahre tobte. (inzwischen haben die türken uns gegen die amerikaner getauscht, der kampf gegen rußland ist geblieben, was dann eben auch das interesse der amerikaner erklärt, die türken in die EU zu bringen. neben dem üblichen interesse, die EU zu destabilisieren.)

    zurück zu unserem verhältnis zu den osmanen: wir haben im ersten krieg einen großen fehler gemacht: armenien. musa dagh. wer die korrespondenz dieser zeit liest, wie private (deutsche) organisationen auf die türken einwirkten, es aber nicht vermochten, die türken von diesem völkermord abzubringen, und wer vor allem darauf wartet, daß sich die OHL oder der kaiser hier äußern, der wird das vergeblich tun. das kaisertum der hohenzollern hat durch dieses ausbleiben des protests für mich seine moralische führungsrolle in deutschland verloren. (von engländern oder franzosen war dergleichen protest erst gar nicht zu erwarten. daß er nicht von den russen kam, ist eine interessante nebennotiz wert.)
    die neutralität der türken im zweiten weltkrieg nützte nur den alliierten etwas, ähnlich amerikas neutralität im ersten. die türken unterbanden jeden vorschlag unseres außenministeriums; sie hätten deutschen truppen das transitrecht geben müssen. das übrigens war auch ein grund, warum die türken im ersten nicht gegen uns kämpfen durften: die bagdadbahn.

    im übrigen gilt hier, daß die türken nie auf der seite irgendeines europäischen staates standen. doch, frankreich. die gaben den türken lange geld. richelieu oder mazarin, auch ludwig XIV., später colbert. sie alle bezahlten die angriffe der türken auf unsere hauptstadt, die damals wien hieß, bezahlten die unterjochung des balkan unter die türkische knute. denn so waren ständig deutsche truppen gebunden, um die türken in schach zu halten. und das nutzten die französischen machthaber aus, um sich im westen des reiches zu bedienen. politik?

  10. #35
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    jetzt, wo du das schreibst, fällts mir erstmals wie schuppen von den augen: die franzosen zahlten diesen wahnsinn? und der depp max-emanuel hat das noch nicht mal erkannt und immer noch mit den franzosen liebäugelt...

  11. #36
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    Mal meine Meinung zu der Türkei.

    Also ich kann es gar nicht verstehen, das überhaupt die Möglichkeit besteht, oder jemand daran denkt die Türkei aufzunehmen! Wo kommen wir denn da hin?
    Ich hatt zu diesem Thema in der 8. Klasse mal ein Arbeitsblatt an das ich mich noch gut erinnere. Inhaltlich ging es darum; Wirtschaftliche Stärke kann nur der geben, der wirtschaftlich stark ist. Soll soviel heißen irgend wann ist das Faß voll und wenn wir weiter solch wirtschaftlich schwache Länder aufnehmen verliert die Eu ihre Stärke.

    Es gibt aber auch noch eine paar andere Aspekte. Die Frauenfeindlichkeit, die Türkei gehört politisch und auch sozial nicht in die Eu. Diese Land große Probleme in jeglicher Hinsicht, selbst wenns nur die Feindschaft zu Griechenland ist.
    Wollen wir so ein Land in unserer Staatengemenschaft haben?

  12. #37
    tarouxx
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    also ich bin dagegen...da geht es doch ncoh zu wie im mittel alter, zwar nicht überall, aber in den ländlichen teilen schon. zudem haben diese menschen ein erhöhtes aggressionspotential. aber die städte sind das komplette gegenteil. das muss ich zugeben...sehr menschenfreundlich...aber die vom lande sind soetwas von konservativ.
    wenn sie dann erst einmal aus ihrem land raus sind, dann wird, das land, in dem sie sich grad befinden, runtergemacht und es soll ihr stempel aufgedrückt werden.

    das ist ja so, als ob ein deutscher nach holland geht, sich da ein haus kauft und sagt, alle holländer sollen ihre holzschuhe ausziehen und keinen käse mehr essen!!! religonsfreiheit kenn die da auch nicht!

    und dann wollen die in die eu? was soll da rauskommen? sollen wahrhaft faschistisch eingestellte "menschen" in die eu? NEIN DANKE

  13. #38
    Moderator
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    wow, 2 sehr harte meinungen, mit m.E. grenzwertigen Formulierungen. Aber gut, ich sehe das ähnlich.

    1. Ich habe einen persönlichen Erlebnisbericht erzählt bekommen, von einem Menschen, der als offen, multikulturell und alternativ einzuschätzen ist. Seine Erlebnisse auf einem Tripp durch die Türkei waren teilweise sehr schockierend. Dies betrifft den "mittelalterlichen Zustand" sowie den Umgang mit Frauen. (Kontra Türkei)

    2. Ich befasse mich momantan mit Fremdheit, auch in Bezug auf Identität, auch nationale und kulturelle Identität. Im Allgemeinen ist es so, daß wir (Europäer) uns anderen Kulturen, wenn wir z.B. im Urlaub sind, anpassen. Die Deutsch-Türken sind teilweise! ausgegrenzt aus dem sozialen Leben der deutschen Mitbürger, nicht etwa, weil wir die Türken ausgrenzen, sondern weil sie sich selbst abgrenzen, um ihre Kultur, ihre Werte und Normen zu leben. Das soll ihnen durchaus zugetsanden werden, doch zeigen verschiedene Beispiele, daß das zu Problemen mit unserem Rechtssystem führt. Man bedenke auch den "politischen Fall" Lübeck (siehe Außenminister etc.) Ich stimme meinen Vorgängern insofern zu, als daß es "unverschämt" daher kommt, sich nicht dem Land anzupassen, in dem man lebt. (Von Religionsfreiheit spreche ich hier nicht.)

    3. Ich möchte tarouxx widersprechen, weil ich seine Behauptung
    zudem haben diese menschen ein erhöhtes aggressionspotential.
    dermaßen übertrieben finde. Diese Behauptung beruht m.E. auf Vorurteilen und ist nicht belegt.
    wenn sie dann erst einmal aus ihrem land raus sind dann wird, das land in dem sie sich grad befinden runtergemacht und es soll ihr stempel aufgedrückt werden.
    Auch das ist eine übertriebene Aussage, die alle Türken über einen Kamm schert. EU bedeutet natürlich mehr Offenheit, aber daß dann die "bösen Türken" wie Ratten nach Deutschland oder auch in andere EU-Länder einrennen, glaube ich nicht. An dieser Stelle halte ich mehr Sachlichkeit für angebracht!

    4. Ob die Türkei ein wirtschaftlich schwaches Land ist, weiß ich nicht, aber auch von diesen Ländern können andere wieder profitieren, auch wenn sie vielleicht auch gefördert werden müssen. (Weder Pro noch Kontra meine ich)

    Ansonsten habe ich persönlich nicht die besten Erfahrungen mit Türken gemacht, sie sind mir schon teilweise suspekt...

    Soll die Türkei EU-Mitglied werden? Is mir grundsätzlich wurscht, so wie alle politischen Themen. Meine Stimme zählt doch eh nicht! (dafür werde ich bestimmt gleich wieder angepißt)

  14. #39
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    @Layla

    Ich gestehe, auch ich habe recht lange den Vorwurf, Ausländer wären überproportional kriminell als "rechtsextremistisches Gedankengut" abgelehnt. Wer sich allerdings etwas intensiver mit der Thematik beschäftigt, wird sich möglicherweise erschrecken - hast du diesen (auch vom Hausherren als Netztip verlinkten) Artikel über die Lage in Berlin gelesen? Dort wird -mit dem Fokus auf Jugendkriminalität- sehr genau analysiert, mit recht interessanten Ergebnissen ... so sind Jugendliche aus Ostberlin oder der ExDDR krimineller als gebürtige Westberliner. Aber richtig heftig wird es bei den Orientalen, 33% der Intensivtäter sind Türken, sogar 46% Araber. [diesbezüglicher Link zu einer Statistik des Staatsanwalts Reusch wurde inzwischen aus dem Netz genommen, daher auch hier gestrichen, um tote Links zu vermeiden]

    ...mit etwas Mühe finden sich vergleichbare Zahlen für fast alle westeuropäischen Städte mit hohem "orientalischen" Migrantenanteil.

  15. #40
    tarouxx
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    ja, natürlich ist die türkei nicht nur schlecht. es gibt auch gute leute dort aber gerade die bösen werden hierherkommen und billig sachen hier verkaufen und unruhe stiften, denn die lieben und guten bleiben doch da, wo sie sind und dadurch das die "bösen" alle kommen, die durch die die ganzen vorurteile entstehen, ist kein platz mehr für die politsch verfolgten und bedürftigen...

  16. #41
    Moderator
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    aha, ok, dann schreib das doch gleich so! unsere politiker haben da sicher auch keine lust drauf, und lassen sich, hoffentlich, so es denn dazu kommen sollte, verschärfte regeln und gesetze einfallen...

  17. #42
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    ein land, das gestern abend mit 10.000 mann bodentruppen und gezielten pkk bombardierungen in sein nachbarland einmarschiert ist, k a n n nicht mitglied der europäischen union werden. darf nicht, soll nicht, muß nicht.

  18. #43
    kls
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    AW: Soll die Türkei Mitglied in der Europäischen Union werden?

    Ach Susanna, einst verstanden wir uns. Aber immer häufiger muss ich Dir widersprechen. Die Türkei ist ein souveräner Staat, Kurdistan nicht. Ein Staat hat sich gegen Terrorismus zu schützen. Die PKK dringt immer wieder auf das Territorium der Türkei ein und ermordet gezielt Lehrer in Anatolien.

    Aber in der EU will ich die Türkei auch nicht sehen.

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