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Thema: Roter Mohn am Grabe

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Roter Mohn am Grabe

    Roter Mohn am Grabe,
    unter Schutt und Asche,
    nahe den Gleisen,
    weiser Mensch...

    Ohne zu klagen,
    die Wehmut ertragen,
    der Leere entglitten,
    hinter dir!

    Wege roh und Licht so matt,
    Felsen vor Tälern,
    hügellos und ungeglättet...

    und da steht die Zypresse
    die Wurzeln im Grab,
    so nah der Melancholie...

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Roter Mohn am Grabe

    Eines wie tausend andere auch. Unschön und belanglos. Keine eigene Idee, nur eine Dich tragende Stimmung, die aber nicht im Leser nachvollziehbar wird, wenn er sie nicht mitbrächte. Ich bringe die Stimmung mit, aber ich gehöre nicht zu Deinen Lesern, wenn Du verstehst, was ich meine.

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Roter Mohn am Grabe

    hallo aerotlith...

    ich weiss, ich sollte deine kritik einfach annehmen können, fällt mir aber gerade sehr schwer... obwohl ich weiss was du meinst... ich will gar nicht etwas festes vorgeben, das gedicht hat mit depression zu tun, was ich gut kenne... wie ist das gemeint wegen: du gehörst nicht zu meinen lesern? ich finde es okay kritik zu hören, diesen satz aber finde ich verletzend...was sollte der sinn dieses satzes sein? ich schreibe meine texte hier rein nicht um gutes zu hören, sondern um weiter zu kommen. den satz aber von dir empfinde ich nur als...einen satz eben... aber vielleicht empfinde nur ich das so... ich bin offen für kritik und bin dankbar wenn mir jemand helfen will.... ich aber schreibe mich selbst und nicht jemand anderes, ich möchte keine maske tragen... dieser satz aber bringt mich da nirgens weiter, aber vielleicht hilft er mir mich distanzieren zu lernen...

    trotzdem danke

    lou

    hallo aerolith nochmals...

    ist mir gerade ein gedanken durch den kopf geschwebt... soll nicht angreifend klingen... du nennst dich sehnsuchtsliebhaber, was bedeutet das für dich? kannst du diese sehnsucht in worte fassen? würde sie nicht dadurch abfallen? ich schreibe in meinem textchen auch über die sehnsucht, oder eher über die wehmut. muss ich das so festhalten, dass jeder beliebige sich damit auch bestimmt identifizieren und es verstehen kann? geht es nicht viel eher darum, sich selbst auszudrücken? oder schreibst du nur für andere... das glaube ich nciht. wenn du beriet bist, mir eine konstruktive kritik zu geben, und die kann auch hart sein, aus der ich etwas lernen kann, dann bin ich dir sehr dankbar dafür. aber bitte nicht solche sätze, die nur dem zweck dienen jemanden schlecht zu machen. was sollte das bringen? wahrscheinlich übertreibe ich es, bin einfach extrem sensibel. mit fordernder kritik kann ich gut umgehen, nicht aber damit. darum bitte ich dich, wenn du meine texte liest, obwohl du kein leser von mir bist, doch bitte nur dann zu schreiben, wenn ich auch was daraus lernen könnte. so lässt du mich im leeren raum stehen, ohne ahnung was anders sein müsste. vielleicht werde ich es bereuen, dieses textchen an dich geschrieben zu haben, doch es ist zumindest ehrlich. wir sollten, wir die schreiben und uns unter den schein der massen begeben, uns gegenseitig fördern, auch wenn es hart ist. doch dies sollten wir machen. wir sind doch alle suchende

    liebe grüsse und sorry für dieses sehr verwirrte mail....

    lou

  4. #4
    rodbertus
    Laufkundschaft

    betroffenheitslürick

    liebe lou! meine bemerkung sollte nicht verletzend sein. inwiefern ein kritiker, als der ich hier nun mal fungiere, das überhaupt behaupten darf, ohne lügen zu müssen...

    wenn ich einen text lese, dann versuche ich immer zweierlei: zum einen frage ich mich nach den absichten des autoren, welche vorstellungen er mit bestimmten aussagen trifft; zum anderen versuche ich aus dem geschriebenen einen gewinn für mich zu ziehen.
    ein vorteil eines (virtuellen) forums ist es nun, daß vielerlei hier geschieht, eine meinung in seltenen fällen entscheidend ist, denn selbst wenn sich die eine meinung durchsetzt, so bleiben die texte doch offen und werden letztlich durch den texteinsteller bestimmt, auch hinsichtlich der aufnahme. ordnerführung nennt sich das.

    wenn ich nun sage, daß ich nicht zu deinen lesern gehöre, so ist das ein ergebnis meines leseempfindens und meiner befasse mit deinem text. das bedeutet nicht, daß dein text schlecht ist. das bedeutet auch nicht, daß du beleidigt werden solltest oder dergleichen. setz einem ochsen ein stückchen wohlduftendes rindfleisch vor; er wird es verschmähen. nun bin ich kein ochse, insofern hast du allen grund, traurig zu sein, denn dein text bleibt nun mal schlecht. ich bin auch kein st.pauli-fan, weswegen du mich nie zu einem st.pauli-spiel wirst lotsen können - obwohl andere in diesem forum darauf schwören und das für das fußballerlebnis schlechthin halten. ich nicht.

    aber ich wollte dich mit meiner meinungskundgebung nicht verletzen, nur am weiteren schreiben in meinem forum hindern. ich mag diese betroffenheitsattitüde nicht, die du vor dir herschiebst und sehe auch angesichts deiner gutmenschlich-betroffensauren reaktion von dir hier nur streß - und schlechte texte. such dir ne andere spielwiese!

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