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Thema: Notizen November 2004

  1. #1
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    Notizen November 2004

    da rasen sie alle. von a nach b und rückwärts. das lächeln verebbte bereits. mützen und handschuhe. schnell noch proviant. die nacht wird lang. die kinder wundern sich, was haben die denn nun alle plötzlich?
    einige wanken schon am mittag. frösteln noch von der letzten nacht. hass mal ne kippe. nö, tabak. geht auch. die hände zittern. soll ich das machen? ja, gerne. weiter gehts. danke auch.
    und ich? achja, kerzen. die brennen jetzt schon tag und nacht. wie die zigaretten. und tee. und wein. das dürfte reichen. schnell wieder nach hause. zu tom waits.
    mitten in der nacht klingeln freunde. tach. kalt geworden. wir haben wein mit. nagut. ein halbes stündchen hab ich noch. räumt die bücher beiseite und nehmt platz. wo is denn der korkenzieher?
    wir reden. arafat is hin und bush bombt wieder rum. naja. pauli hat unentschieden gespielt. und der vergleich zwischen politik und poesie in russland in den 20ern eregt mich ein wenig.
    dann ist ruh.
    tür zu.
    sitz ich da.
    nacht.
    endlich.
    ich werfe einen heimlichen kuß in die nacht.
    dann träume zuhauf.
    ich glaube mein bett steht nicht feng-shui gerecht.
    aber sonst hab ich keinen platz.
    naja.
    zum pennen reichts.
    gut nacht, ihr engelein... .
    hörpst!
    (bäuerchen)

  2. #2
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    AW: Notizen November 2004

    heute, um 9.23 Uhr, ist es um meinen Kater geschehen...mein freund hat dabei zugesehen, ich habe draußen gewartet...nun läuft das arme tier wie betrunken tapsend durch unsere wohnung, mit verdrehten augen und kann nicht einmal seiner lieblingbeschäftigung nachgehen...fressen...
    naja, zum abendbrot wird er seine schnauze schon wieder aufkriegen...

  3. #3
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    AW: Notizen November 2004

    heute, um 9.23 Uhr, ist es um meinen Kater geschehen...mein freund hat dabei zugesehen, ich habe draußen gewartet...nun läuft das arme tier wie betrunken tapsend durch unsere wohnung, mit verdrehten augen und kann nicht einmal seiner lieblingbeschäftigung nachgehen...fressen...
    naja, zum abendbrot wird er seine schnauze schon wieder aufkriegen...

    sie haben ihm die samenstränge durchgeschnitten, kastrieren nennt man es wohl auch...und das schlimme ist: seine schwester mag ihn jetzt nicht mehr, sie ist völlig verängstigt, aber ich hoffe, das gibt sich, wenn der tierarztgeruch weg ist und er wieder nach dem dicken katerchen riecht, der er vorher war...*besorgtguck*

  4. #4
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    für schnobsi

    als ich heute von der arbeit nach hause kam, es mag gegen 22:00 uhr gewest sein, da sah ich viele torkeln schon und ich mu?te an karl kraus denken:
    "am gang des betrunkenen sah ich, wie ihm der sonntag im nacken saß."
    yep, der november-blues...

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    RK traf ich bei Trösch. Er rauchte. Erzählte begeistert von einer Nö-Maske, einem Traumspiel: der tote Krieger Kiyotsune berichtet der Nachwelt von seiner Erleuchtung.
    Ich blieb auf ein Glas Chardonnay. Ging dann bald, konnte das Geschwätz nicht ertragen.
    Conny Huber, mit geschlossenen Augen, spielte "what a wonderful world".

  6. #6
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    AW: Notizen November 2004

    weitere Projekte, die noch in diesem jahr in den Druck gehen sollen:


    1. Forumbuch (in einer Woche, wenn ich die Graphiken habe und einfügte)
    2. Reinhard Kaul: Die Bestie bin ich
    3. Schiller: Wallenstein. (hierzu muß ich noch ein bißchen forschen)

  7. #7
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    AW: Notizen November 2004

    die parodienkugeln waren gut.
    jede einzelne hat verletzt.
    tot da liegt asher.

    ..

    warum eigentlich müssen beim neurologen alle auf rotsamtsofa mit so großen löwenbeinen sitzen, daß ihre füße den boden nicht mehr berühren? habens doch eh schwer mit der bodenhaftung.
    sieht merkwürdig aus: lauter alte erwachsene wie kinder auf erwachsenenmöbeln.
    erstmals eindruck von der sechzehnstimmigen partitur dieses romans in unserem gehirn. l e s e n müßte man das können - diese hirnsprache!

    tja, asher ist tot. die hp vernichtet. es lebt sich herrlich, als nur noch privater textschreiber. und krrittikkker "lach"
    ruhe wohl, gutes hirnmädchen, such a good girl! möge dir das schweigen leicht sein! leichter jedenfalls, als deine worte im maul der wölfe. vielleicht trocknet das den sumpf ja aus.

  8. #8
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    AW: Notizen November 2004

    hm. heute wurde ich gesegnet. oder so was. von der, die unter "hamse, sagense, sollse" im forum des geschriebenen wortes bereits beschrieben. hat da so ein kleines fläschchen mit. da sei heiliges öl drin. hat sie mir mehrfach damit kreuze auf die stirn gemacht und dabei mir unverständliches, weil auf russich, gewispert. für die gesundheit sachtse. und für alles. moi drug... (russ.).

  9. #9
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    AW: Notizen November 2004

    bin am arsch.
    hat mir jemand nen job? oder wenigstens kohle?

  10. #10
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    AW: Notizen November 2004

    oh weh.
    der arme poet.
    kohle is schlecht.
    tschob eher.
    je nach dem was.
    ein dach überm kopf hätt ich dazu.
    gasheizung including.
    und wat zu essen undso.
    und nen plastikraben.
    achja, und wenn ich an deine gedichte denk:
    aschenbecher zuhauf...;-)
    reicht das?

    (heimlich: mach bloß kein scheiß. wegen knete am arsch is doch mumpitz. höhere werte ziehen tiefer. ergo: kopf hoch, baby...!)

  11. #11
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    danksagung

    die kinder sagen: noch einmal schlafen, dann kömmt das christkind. oder wer auch immer.
    ich sage: noch einmal eine nacht wachen, dann wäre der november geschafft. er hatte tatsächlich wirklich alles zu bieten, was das herz begehrt und martert. ein großer, ein tiefer monat. er wie der mai: dichtermonate. der november bringt den tod, der mai die renaissance, das wieder erblühen und auferstehen - phoenix trällert verzückt.
    sanft flackert eine kerze und der rabe, stolz und erhaben, weiß, was kommen wird.
    ich danke ihm wie dem licht.
    mir dünkt, je kälter die tage, desto wärmer die herzen.
    unterm tisch hält pawel-iwanowitsch kurz inne, in der einen hand ne angebissne zwiebel, in der anderen ein gläschen klaren - was hat er denn, der herr dichter, wird auf seine alten tage gar sentimental?
    hm, mag eine nebenwirkung sein, die ich gar nicht bannen will - aber immerhin (mein lieblingswort des monats november - es hat "letztendlich" vom ersten platz der bestsellerliste verdrängt...) hab ich meinen weg erkannt.
    nun gut, geteert is da nix und es geht auf und ab wie wild - aber es ist mein weg, so ehre ich ihn mit allem pi pa po. verharre zuweilen und schau mich um.
    zumindest ist dieser weg, wenn auch nicht gerade der gängigste, so doch ein guter.
    ein dank auch den engeln für ihre arbeit.
    den geistern und dämoninnen...;-)
    ich wünsche mir weiterhin diese kraft.
    sie ist ein segen.
    wenn auch zuweilen antrengend.
    aber kinder schaffen das leichtlings....

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