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Thema: Über den Herbst 2

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    39

    Über den Herbst 2

    Frost vernebelt die Sinne,
    bange atmet die Haut,
    ein Hauch von Nähe,
    verhanden, kein Laut...

    Von Kälte verzerrter
    Nippel der Welt,
    nach Hause zur Weite,
    maskenlos, das Höllenzelt...

    Altern die Greise,
    Haut einer Rinde gleich,
    da in den Falten,
    die Züge weich...

    Verlebt grosse Träume,
    gefunden im Sein,
    weit nah vom Leiden,
    geprägt, doch der Erwartung rein...

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Über den Herbst 2

    Du hast hier bloß Worte aneinandergereiht und keine Sinneinheit gebildet. Auch regst Du mein nachdenken nicht an, denn ich werde hin- und hergeworfen und finde keine Richtung, in die ich mich (gleichförmig) bewegen könnte. Das, also die Zerrissenheit, ein passables Thema der Moderne, könntest Du zum Thema machen, zumal sich der Herbst dafür anbietet, aber auch das fehlt hier, eine Draufsicht aus dem Überfliegermodus. Ich habe vielmehr den Eindruck, daß Du eben so ein paar Gedanken notiertest, denen Du den euphemistischen Titel GEDICHT gabst. Ist mir schlichtweg zu wenig.

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Über den Herbst 2

    aeroltih....
    okay, für dich sind es aneinandergereihte wörter, bitte... für mich ist es ein fallenlassenkönnen nach langer zeit... was meistens nicht lange anhält... also kannst du damit rechnen dass bald wieder blut und narben in den texten vorkommen ... ich bin froh um deine kritiken, allerdings hast du noch niemals auch nur etwas gutes erwähnt... aber bleib nur ehrlich, das ist gut... ich habe nur manchmel mühe beim schreiben noch mich selbst zu sein, da ich zufest daran denke, was andere denken könnten - aber da bin ich wohl einfach zu emotional...
    lou

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Über den Herbst 2

    Liebe lou,
    das gedicht erschließt sich mir noch nicht so recht. ich kenne das, worte aneinanderzureihen, wie robert es sagte, aber vielleicht kannst du eine zentrale aussage deines seins formulieren. das würde ich mir sehr wünschen. vielleicht kannst du zuerst einmal nur mit der ersten strophe arbeiten, damit sich etwas erschließt. ich habe oft einen zentralen gedanken. kann ihn dann nicht weiterformulieren und letztendlich sind es nur ein paar worte, die übrigbleiben. ich weiß nicht, ob ich dir jetzt geholfen habe. aber vielleicht ist es ein anfang.

    liebe grüße

    patina

  5. #5
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Über den Herbst 2

    Ist Sensibilität irgendein Argument, wenn es um Textarbeit geht? Sind wir nicht alle sensibel - mehr oder weniger? Was soll das bedeuten, wenn ich das zu jemandem sage:

    "Ich bin sensibel!!!"

    Soll der dann sein Verhalten ändern, weil er ja nicht sensibel ist? Wie sollte er das können?
    Und wenn ich das jemandem im Disput sage, soll das dann bedeuten, daß er nicht mehr das sagen soll, was er denkt, sondern das, was der Sensible zu hören imstande ist? Sollen wir einander die Taschen vollhauen, nur, um einander nicht etwas zu sagen, was eventuell kränken könnte? Welcherart Kommunikation soll das dann sein? Und nun in einem Forum...

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