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Notizen Junius 2022

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Danke A.D. Corona ist wohl nur eine Episode, addiert sich aber zu einer Reihe von Einschlägen, die diesen Juni 2022 zum verrücktesten, chaotischsten und schlimmsten Monat in meinem nun doch schon fast sieben Jahrzehnte währenden Leben machen. Aber das ist nichts für diesen Ordner. Shit happens und wenn, dann geballt. Murphy is alive.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Na dann wünsche ich dir, eulenspiegel, gute Besserung!

    Gruß, A.D.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Gegen's Duzen hab ich gar nix. Da, wo ich wohne, duzt jeder jeden, nach dem Motto: 'Per Sie san mia nur mit Oaschlöcha.'

    Seit heute Corona-positiv! Jetzt erklären sich auch die grippalen Symptome vom Wochenende mit leichtem Fieber, leichter Ganzkörperschmerz, Abgeschlagenheit.

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  • aerolith
    antwortet
    Dieses grundsätzliche Gedutse geht mir auf den Senkel. Kürzlich hat mir ein 70jähriger gleich beim Kennenlernen das Du angeboten. Als ich pikiert ob dieser Nivellierung einer möglichen ästhetischen Vielfältigkeit negierte und dann noch prospektiv nachschob, man müsse sich so ein Du doch erst einmal verdienen, schaute er beledigt drein. Die mögliche Beziehung war erst einmal beendet.
    Besser is.

    Ich habe mir in den letzten Wochen das Ertsen zur kauzigen Petitesse gemacht. Spaßig.

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  • aerolith
    antwortet
    Das ist keine Art/Methode der BRD, sondern eine von den Russen/Stasi übernommene Denkart. In der DDR war es den Mächtigen nicht möglich zu denken, daß man zugleich gesund und staatsfeindlich sein könne. Ergo wurde jeder Staatsfeind als psychisch krank bezeichnet. Begründung: Wie könnte ein gesunder Mensch gegen den Sozialismus sein?

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Ok., mag sein, ist aber nicht der Punkt. Es geht darum: ist der Täter Moslem, aus dem Nahen Osten/Nordafrika herkünftig und männlich, darf er laut BRD Staats- und Medienräson kein Terrorist sein, sondern muß als psychisch krank gelten.

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  • Streusalzwiese
    antwortet
    Nur eine kurze Anmerkung:
    War der arabischstämmig? Er wurde im Iran geboren. Das spricht eher für persischstämmig. Nur 2 % der Bevölkerung Irans sind Araber.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    In Oslo hat ein norwegischer Staatsbürger arabischer Herkunft 2 Menschen erschossen einige schwer verletzt. In Norwegen geht man von einem extremistischen Anschlag aus. In der BRD wäre reflexhaft sofort eine psychologische Krankheit ferdiagnostiziert worden. Fragt sich da eigentlich niemand, wie es kommt, dass unter einschlägigen, arabischstämmigen Männern ein so hoher Prozentsatz psychisch krank ist?

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  • aerolith
    antwortet
    Sommersonnenwendefeier. Schön wie immer.

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  • aerolith
    antwortet
    Habe heute gelernt, daß die BRD-Regierung sophistisch agiert. Auf die Frage eines CDU-Abgeordneten nach dem Unterschied von "Abgabe" und "Export" meinte die Verteidigungsministerin, daß die Belieferung der Ukraine aus Bundeswehrbeständen eine Abgabe der Länder sei, ein Auftrag der Ukraine an die deutsche Industrie zum Zwecke der Belieferung mit Rüstungsgütern dagegen Export. Falls jedoch die Industrie ausrangierte Rüstungsgegenstände wie den Gepard an die Ukraine liefere, sei dies auch nur eine Abgabe, somit nichts GG-Feindliches wie ein Rüstungsexport in ein Krisengebiet.

    Siehste!

    Kommentar: Wegen solcher Sophistereien sind schon Revolutionen ausgebrochen.

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  • aerolith
    antwortet
    Es sind 320 ha, die INTEL bebauen will. Wie ich schon sagte, es sind weit mehr als 320 ha allein an abgerißnen Industriebauten in den letzten Jahren der Natur zurückgegeben worden. Wenn ich den Zustand der Natur von heute mit dem von 1990 oder 2000 vergleiche, ist es hier viel schöner geworden. Wenn nicht ein paar Idioten glauben würden, man müsse nun hundert Jahre warten, bis sich die Fehlbepflanzung des Harzes von 1800 bis 1980 ausgewachsen und der Borkenkäfer seine Arbeit abgeschlossen habe, wäre der Harz auch noch viel schöner als sintemalen.

    An der E-Auto-Front tut sich etwas. Das, was mich (u.a.) davon abhält, mir ein E-Auto zu kaufen (die geringe Reichweite), soll nun bald der Vergangenheit angehören. Stichwort: Energiedichte in den Batterien.

    erstellt von msn:

    Der Autoindustrie fehlt immer noch die Expertise für den Bau von Akkus. Viele Hersteller haben diese Arbeit an spezialisierte Fertigungsunternehmen ausgelagert, Doch deren Forschung ist langsam und kommt bisher nicht auf die gewünschten Ergebnisse. Die Autohersteller, mittlerweile unter Zeitdruck, schauen sich also zunehmend auf dem Startup-Markt um und sind inzwischen auch fündig geworden.

    Beispiel Our Next Energy: Das US-Startup gehört im Moment zu den Unternehmen, die besonders viel Aufmerksamkeit erregen. Die Entwickler des Batterieherstellers haben im vergangenen Jahr ihre Akkus in einen Tesla montiert und mit dem neuen Energiespeicher eine Reichweite von ziemlich beeindruckenden 1.210 Kilometern erreicht. Laut des Unternehmens hat man dies erreicht, indem die Energiedichte in den Akkus im Vergleich zum originalen Akkus verdoppelt werden konnte.

    Die – selbstverständlich geheime – Technologie des Startups hat BMW so beeindruckt, dass sich die Bajuwaren 2020 in das Startup eingekauft haben. 20 Millionen Dollar hat One Next Energy erhalten, unter anderem von BMWi Ventures, dem Beteiligungsarm des Autoherstellers. Das erste Ergebnis der Investition ist ein Akku für den hauseigenen SUV-Stromer BMW iX, dessen Reichweite mit von ursprünglich 640 Kilometern auf nun 965 Kilometer steigen soll.
    Besser als Tesla?


    Auch in Europa gibt es Startups, die die Reichweite der E-Autos verlängern wollen. Innolith aus der Schweiz etwa setzt sich ebenfalls mit der Energiedichte der Zellen auseinander. Bis zu 1.000 Wattstunden pro Kilo will das Unternehmen im Test schon geschafft haben. Zum Vergleich: die Energiedichte eines Tesla-Akkus liegt derzeit bei rund 250 Wattstunden pro Kilo. Ob diese Energiedichten auch in der Massenproduktion erreichen werden können? Zurzeit hält sich das Schweizer Unternehmen noch zurück. Immerhin finden sich schon Akkus mit 300 Wattstunden im Sortiment. Das würde die Reichweite eines Teslas von 630 auf rund 750 Kilometern erhöhen.

    Technologisch einen anderen Weg geht das US-Startup SolidEnergy Systems, kurz SES. Es setzt auf eine Feststoffbatterie, in der die Energie statt durch eine Flüssigkeit durch ein festes leitfähiges Material geleitet wird. Der von SES entwickelte Energiespeicher soll nach Firmenangaben gleich 500 Wattstunden pro Kilo leisten, was die Reichweite eines Teslas also verdoppeln würde. Das im letzten Jahr nach einem Börsengang mit 3,6 Milliarden Dollar bewertete Unternehmen muss die Leistungsfähigkeit seiner Technologie im Regelbetrieb allerdings noch unter Beweis stellen.

    Dennoch zeigen die Beispiele: Die Autoindustrie allein wird nicht mehr für den nächsten großen Technologiesprung sorgen. Es sind Startups, die neue Batterien entwickeln, das E-Auto gestalten und dafür sorgen, dass die berühmte Reichweitenangst bald der Vergangenheit angehört. 1.000 Kilometer weit mit einem Elektroautos fahren, ganz ohne Ladestopp – das ist schon bald Realität.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Die erste Hitzewelle dieses Sommers rollt über uns hinweg. Wälder brennen, Klimaanlagen boomen. In roten Wien wird trotz massiven Widerstands der Bevölkerung eine Autobahn mitten durch die Lobau - ein Landschaftsschutzgebiet, Feuchtbiotop, Reservat seltener Tiere - geteert. Mit aller Gewalt. Unweit davon wird ein mehrere ha großes Grünland mit tausenden Wohnungen zubetoniert. Wo vor wenigen Jahren noch Gärtner die Wiener mit Gemüse versorgten, rücken jetzt die Bagger an. In Machdeburch versiegelt Intel 100 ja Ackerfläche. Usw, usf.

    Nur weiter so, liebe Leut, die Rechnung kommt am Schluß. Wie war das im Märchen vom Fischer und siner Fru?

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  • aerolith
    antwortet
    Arbeite nun doch ein wenig im alten Forum weiter, heute zum Heimatbegriff. Werde mal vBulletin schreiben, ob eine technische Möglichkeit besteht oder bestehen wird, zwei Versionen zusammenzuführen. Früher ging das.

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  • aerolith
    antwortet
    Ja, die Buchstaben in den Bäumen stehen zum Teil auf dem Kopf. Aber vielleicht ist das nur Zufall. Doch ich kann "TIGER" nachlesen.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Danke für deine teilnehmenden Worte. Es ist nicht der Tod, der mich schreckt - im Gegenteil -, es ist das qualvolle Sterben. Oder jahrelanges Dahinsiechen in einer Pflegeeinrichtung. Oder die Verweigerung selbstbestimmten, würdevollen Sterbens durch die Gesellschaft, den Gesetzgeber, die Moralapostel. Was meinen konkreten Fall betrifft, ist der tragisch. Und umso schmerzlicher. Aber was soll's? Angesichts der Weltlage und verglichen mit anderen Schicksalen fast ein Luxusproblem.


    Kann es sein, dass der 2. Tiger auf dem Kopf steht, bezogen auf den ersten? Und dass er nur sehr schemenhaft ausgeführt ist?

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