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Notizen Mai 2022

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Da stimme ich Dir in beiden Punkten zu 100% zu. Ich würde das noch um den Punkt ergänzen, dass auch eine Frau Neubauer im Vorfeld hätte ahnen können, dass eine solche Aktion an jenem Ort niemandem dienen kann...

    a.d.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Wie berichtet, hat BK Scholz anlässlich der Störung seiner Rede am Katholikentag durch Klimaaktivisten, eine Anspielung auf 'Zeiten, die lange zurück liegen', an die Adresse der Störenfriede gerichtet.

    Zwei Dinge fallen mir in diesem Zusammenhang auf:

    1) es scheint in der BRD immer mehr in Mode zu kommen, unliebsame und vllt. aktionistische Kritik, die über das Verfassen zahnloser Bittbriefe und Petitionen hinaus geht, mit Nazivergleichen zu belegen. Weil diese Keule besonders schwer wiegt. Durch die - unpassende - Wiederholung aber immer mehr entwertet wird. Analog dazu Antisemitismusvorwurf.

    2) statt der kath. Kirche die Leviten zu lesen - Missbrauchsfälle und der skandalöse Umgang damit, Kirchenprivilegien, Frauenrechte etc. - umschwänzeln rote und grüne Politiker die alten Herren in den Frauenkleidern und machen Kotau vor den Kardinalshüten.

    Weit haben wir's gebracht mit Humanismus und Aufklärung.

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  • aerolith
    antwortet
    Ironie: Der von einst von mir geliebte Grönemeyer muß seine Jubiläumstournee absagen, weil er trotz "mehrfachster Impfung" nun doch von Corona ereilt wurdei. Es gab Zeiten, da glaubte er denen nicht, die das, was ihm nun passierte, beschrieben hatten.

    Vielleicht setzt er nun den Aluhut auf. Den Reichsbürgern glaubte er auch kein Wort und die PEGIDA-Demonstranten hielt er für Faschisten.

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  • aerolith
    antwortet
    Nach wikipedia gehören vier Dinge zum diplomatischen Verhalten:

    Diplomatisches Verhalten nennt man das Tun und Lassen eines Verhandelnden,
    • das den Agierenden dabei Kompromissbereitschaft und den Willen bescheinigt, die Absichten und die Wünsche jedes Beteiligten zu erkennen;
    • das sogenannte Win-win-Situationen sucht;
    • das es möglichst vermeidet, andere Verhandelnde bloßzustellen oder in die Enge zu treiben;
    • das geeignet ist, den langfristigen Nutzen zu maximieren (es wäre also undiplomatisch, sich einen kurzfristigen Nutzen zu sichern, dabei aber langfristig Nachteile oder Konflikte zu riskieren bzw. in Kauf zu nehmen).

    Ich kann beim ukrainischen Botschafter dergleichen nicht erkennen. Aber vielleicht sehe ich ja nicht richtig.

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  • aerolith
    antwortet
    Im ostfälischen Landtag hat ein AfD-Mann einen kleinen Skandal aufgedeckt: Ein GRÜNEr war früher (in den 1990ern) ein Mitglied einer Nazi-Truppe im Harz. Es kam kein Widerspruch von den GRÜNEn. Eine Beisitzerin im Hintergrund lächelt süffisant. Das hat ein Geschmäckle.

    Ich denke, daß jeder das Recht besitzt, sich in seinem Leben zwei Mal zu irren. Manche behaupten (Rockford), man habe sogar vier Mal das Recht dazu.

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  • aerolith
    antwortet
    Wer von seinen Mitmenschen verlangt, sie sollen neu denken, sich neuen Gedanken öffnen, stößt gleich in zweifacher Hinsicht auf Widerstand:
    1. das Hirn, neue Wege nur mit Kraftaufwand gehen könnend, will das nicht, es ist träge, läuft lieber in den alten Bahnen;
    2. neues Denken bewirkt auch neue Gedanken, verstärkt also den Spalt zwischen Begriff und Wirklichkeit, der sowieso schon besteht: das benutzte Wort und das Gemeinte stehen in einem Spannungsverhältnis; neues Denken/neue Gedanken verstärken also die Spaltungzwischen Denken und Sein.

    Ergo: Es gint nichts Reaktionäreres als Leute, die behaupten, die Spaltung der Gesellschaft wäre etwas Schädliches. Fortschritt und Demokratie bestehen gerade darin, Neues zu denken, also den Spalt zwischen Ding an sich und Wirklichkeit weiter zu treiben. Der Spaltverschlußvorgang ist die Gewöhnung beim Beschreiten des neuen Weges.

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  • aerolith
    antwortet
    Die Preise sind sehr durcheinander. Mein weißgott nicht sparsamer Wochenendeinkauf kostete mich nicht einmal eine Stunde Lohn. Beim Tanken war es ähnlich, für eine halbe Tankfüllung ging nicht einmal der Lohn für eine Stunde Arbeit drauf. Merke, willst du ein paar Kilometer durchs Land fahren, so soll das ungefähr das gleiche kosten wie ein nicht schlechtes Leben über zwei Tage oder drei Tage. Diese Preistabelle ist nicht gesund.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Gesprochen wie geschrieben: 'tsutseln'

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  • aerolith
    antwortet
    zutzeln? Schönes Wort. Der DUDEN will zuzeln vorschreiben. Zutzeln gefällt mir aber besser. Sprichst Du es wie Zutzeln oder wie zuseln?

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Du solltest dieser armen, menschlich verkommenen Existenz keine weitere Aufmerksamkeit mehr widmen. Warum die Medien diesen Sozialfall wieder ins Licht der Öffentlichkeit zerren, ist wohl allein der Sensationsgeilheit geschuldet. Ähnlich wie bei Kampusch wird versucht, den letzten Tropfen an Schaulust aus der vertrockneten Informationsquelle zu zutzeln.

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  • aerolith
    antwortet
    Drei Jahre nach der Ibiza-Affäre bereut Strache (einst FPÖ) seinen Rücktritt und wähnt sich frei von Schuld. In der Tat hatte der SPIEGEL wieder mal aus einem längeren Video das herausgeschnitten, was ihm in den Kram paßte. Andererseits hätte Strache seine Meinung auch schon vor drei Jahren klarer artikulieren können, so hat seine itzige Reaktion nicht nur einen Trepverter-Charakter, sondern auch Geschmäckle, wie man in Baden sagt. Der SPIEGEL und die SZ schnitten folgende Passage aus dem Video, die ein betrunkener Strache offenbar nicht mehr auf dem Schirm hatte, als man ihn der Korrumpierbarkeit zieh:

    erstellt vomn Strache 2019:

    Es gibt bei mir keine Selbstbereicherung oder sonstige Scheißgeschichten, das gibt es nicht.
    weiterführender Link: Szenen, die Strache entlasteten

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  • aerolith
    antwortet
    Schwarzkehlchen in meinem Kirschbaum. Sie bauen sich ein Nest.

    https://www.vonwolkenstein.de/forum/image...lchen_0522.mp4

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  • aerolith
    antwortet
    In Weimar ist Dostojewski aus den Buchlädenauslagen entfernt worden. Man hat herausgefunden, daß er im KGB war und Putin unterstützte.

    Der Rücktritt von Deniz Yücel als PEN-Chef überrascht mich nicht. Es gab starke Kritik an seiner Parteinahme im Ukraine-Konflikt. Ein PEN-Chef hat sich in strittigen Fragen nicht eindeutig zu positionieren, sondern zu vermitteln.

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  • aerolith
    antwortet
    erstellt von cinecitta:
    1981 kommt der Australier Tony Rinaudo als junger Agrarwissenschaftler in den Niger, um die wachsende Ausbreitung der Wüsten und das Elend der Bevölkerung zu bekämpfen. Radikale Rodungen haben das Land veröden lassen und einst fruchtbare Böden ausgelaugt. Doch Rinaudos Versuche die Wüste durch das Pflanzen von Bäumen aufzuhalten scheitern und nahezu alle seine Setzlinge gehen wieder ein. Doch dann bemerkt er unter dem vermeintlich toten Boden ein gewaltiges Wurzelnetzwerk – eine Entdeckung, die eine beispiellose Begrünungsaktion zur Folge hat und unzähligen Menschen neue Hoffnung schenkt.

    Oscar®-Gewinner Volker Schlöndorff widmet seinen ersten Dokumentarfilm dem Lebenswerk von Tony Rinaudo, der seit Jahrzehnten gemeinsam mit afrikanischen Bauern eine simple Schnitttechnik praktiziert und verbreitet. In beeindruckenden Bildern lässt er die Zuschauer daran teilhaben, wie dank der Passion eines Mannes eine ganze Region wieder aufblüht.
    Tony Rinaudo wurde 2018 für sein Engagement mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt.
    Auch eine Form postkolonialer (weißer) Bevormundung. Volker Schlöndorff (83) zieht derweil durch das Reich, diesen Dokumentarfilm dem Volke vorzustellen und ihm zu erklären, wie man Afrika helfen soll. - Es gibt schlimmere Dinge.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Es gibt einige Relationen, die dürften unserer Welt eingeprägt sein. Mir fällt da der Goldene Schnitt ein, die Kreiszahl Pi, die Eulersche Zahl e, Im praktischen Leben scheint es auch gewisse Relationen zu geben. Ich folge bei größeren Aufgaben immer der 80:20-Regel, d. h. ich konzentriere mich darauf 80% der Aufgabe zu erledigen und erst danach, wenn nötig, mich den restlichen 20% zu widmen. Die letzten 5% sind zumeist verlorene Müh, viel Aufwand, kein Ertrag. In der Gesellschaft scheint es eine 90:9:1 Relation zu geben, die weite Bereiche abdeckt: Einkommen, Vermögen, Bildung, Ansehen, Position etc. 90% sind unterdurchschnittlich, 10% deutlich überm Schnitt und 1% extrem darüber.

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