Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Spruch des Tages (II)

Einklappen
X
  •  
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • aerolith
    antwortet
    Stedinger, der keinen Hehl daraus macht, wie wenig er von den Neutralen und Abweichlern (von der Norm, die eine Politik der Tat erzeugt und die sich ins Individuelle flüchten, weil sie es nicht aushalten, sich für oder wider diese Politik zu entscheiden) hält, verstieg sich zu:

    S. 408:

    Ob heute jemand Kulturhistoriker ist oder dialektischer Theologe oder überzeugter Anhänger Georges oder radikaler Marxist, ist alles ein- und dasselbe.
    Ich stelle mit entsetzter Freude fest, daß er diejenigen Leute, von denen ich bislang sehr viel hielt, sehr zurecht madig macht: Burckhardt, Bachofen, George, Nietzsche, Klages oder C.G. Jung. Auch Freud, Einstein und Langbehn bekommen ihr Fett weg, auch Hofmannsthal, Mann und Overbeck. - Wenn er mir nun auch noch ein tätiges Pro entwickeln könnte, hätte ich einen neuen Helden. Bislang kritisiert er nur und stellt manches fest, was nichts bedeuten kann.

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Was_ist_Wahrheit_du_siehst_doch.jpg
Ansichten: 17
Größe: 83,2 KB
ID: 2901Zum Dreikönigstag ein Wort aus einer Apokryphe:

    zitiert aus Nikodemus-Evangelium: (Anm.: Ich finde die Stelle, die bei wikipedia angegeben wurde, nicht im Originaltext.)
    ‚Die Wahrheit stammt vom Himmel.‘ Und Pilatus: ‚Gibt es auf Erden keine Wahrheit?‘ Darauf Jesus zu Pilatus: ‚Du siehst doch, wie die, welche die Wahrheit sagen, von den irdischen Machthabern gerichtet werden.‘

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Passend zur "Tag der Einheit" ein kritischer Blick von der jw:

    Der DDR-Anschluß wird in »Zooblick«-Redaktionen und vom politischen Personal fast ausschließlich in Gefühls- und Stimmungslagen oder in Gärtner- (»wachsen«) und Reisekategorien (»in der Demokratie ankommen«) gemessen. Die ersparen das Studium der Verhältnisse – schon gar bei Eigentum oder Macht – und füllen jede Feiertagsrede ohne Folgen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Ludwig Tieck 1812 im Vorwort zur zweiten Auflage seines Bildungsromans "William Lovell" über den Zeitgeist von 1793, dem Jahr der Erstausgabe:
    "Selbst die Poesie, in welche das Gemüt sich retten mögen [vor dem Zeitgeist von 1793!], lag erstorben, und seelenloser Mißverstand entspann nur aus den Werken des Altertums ein unnützes Gerede von Worten und schiefen Regeln, die endlich die Welt in den Tempel des Götzen, der angebeteten Korrektheit, führen sollte."

    Es scheint so, als ob nicht nur wir Heutigen Probleme mit dem dato herrschenden Zeitgeist besäßen. Das ist doch ein Indiz dafür, daß wir hoffen dürfen. Nach uns wird es auch welche geben, die Probleme mit ihrem Zeitgeist besitzen werden, aber das wird dann ein anderer Zeitgeist sein, an dem sie sich abarbeiten dürfen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber unter AfD-Anhängern, ich sprach gestern mit einem, wird ein Witz kolportiert.

    Annalena Baerbock soll mit Entsetzen auf die ihr zugetragene Information reagiert haben, daß in der BRD inzwischen jeder Fünfte die AfD wählen wolle. "Da müssen wir was dagegen tun und dafür sorgen, daß nur noch jeder Dritte sie wählt."

    Einen Kommentar schreiben:


  • Streusalzwiese
    antwortet
    "Wer Schwarz-Gelb trägt, hat die Kontrolle über sein Spiel verloren."

    Einen Kommentar schreiben:


  • Streusalzwiese
    antwortet
    Mitunter ist es schwer die Frühaufsteher und die Spätzubettgeher auseinenderzuhalten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Streusalzwiese
    antwortet
    Wer sich vor Mondbrand fürchtet, muss den Nachtschatten suchen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Rezept: eine Vermutung des Arztes, wie der Zustand eines Patienten mit dem geringsten Schaden aufrechtzuerhalten ist (Bierce)

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Grabsteininschrift des Tages: Er wollte es hinbekommen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Die in der Evolution entstandene Zweigeschlechtlichkeit (Sexual-Dimorphismus) grenzt niemanden aus, denn es gibt nirgendwo in der Natur perfekte Schöpfungen: Kein Lebewesen ist perfekt, sondern durch mehr oder weniger große Design-Fehler gekennzeichnet. (Kutschera)

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Da wäre zu antworten: "Ich bin schon richtig, Sie sind falsch!"

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Das war nicht nett, was da eben jemand zu mir sagte:

    "Sie sind nicht nur zu spät; Sie sind außerdem die falsche Person."

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Über hundert Jahre alt, stimmt aber immer noch:

    Willst du Männer gesprächig machen, sprich von Sachen. Soll das Gespräch mit Frauen sich lohnen, sprich von Personen. Vor jeder ehrlichen Überzeugung, mach, eh du sie angreifst, eine Verbeugung (Ludwig Fulda)

    Einen Kommentar schreiben:


  • eulenspiegel
    antwortet
    Der Blues ist das Rückgrat und Gerippe jeder populären Musik seit 100 Jahren. Mit Ausnahme des ganz flachen Kitsches. Das ist bemerkenswert. Basiert er doch im Grunde nur auf 3 Harmonien und einem 12-Taktschema im 4/4-Takt. Von da her bis zu den artifiziellsten Harmonie- und Rhytmusschemata - it's the Blues, stupid.

    Einen Kommentar schreiben:

Zuvor eingegebener Inhalt wurde automatisch gespeichert. Wiederherstellen oder verwerfen.
Auto-Speicherung
Smile :) Embarrassment :o Big Grin :D Wink ;) Stick Out Tongue :p Mad :mad: Confused :confused: Frown :( Roll Eyes (Sarcastic) :rolleyes: Cool :cool: EEK! :eek:
x
x

Wie heißt die größte deutsche Insel?

Lädt...
X