Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kriegstagebuch II

Einklappen
X
  •  
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • WirbelFCM
    antwortet
    Das wäre bspw so ein cleverer Schachzug Putins: https://www.facebook.com/share/v/2BXGEUYZJ5ZdpxiX/

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mario Morgenroth (a.d.)
    antwortet
    Ich halte das für einen historischen Fehler...verbunden mit der Hoffnung, dass ich mich irre. Man glaubt man müsse Russland nur schwächen und in die Defensive drängen, damit es zu Friedensverhandlungen bereit wäre - übersieht scheinbar dabei, dass es zwischen den heute bereits eingesetzten und möglichen Atomwaffen noch vieles dazwischen gibt. Russland hat auch konventionelle Waffen, die dazu in der Lage sind ganze Städte und Landstriche zu vernichten. Und ich befürchte...wird werden das bald schon miterleben müssen. Ich halte die Vorstellung des Westens und der Ukraine...ein geschwächtes Russland würde sich dann an den Verhandlungstisch setzen und alle Gebiete zurückgeben...für äußerst naiv.

    Einen Kommentar schreiben:


  • eulenspiegel
    antwortet
    Mit dem Schritt der USA und der BRD, westliche Waffen auch gegen Ziele in Russland durch die UA einsetzen zu lassen, ist nicht nur ein weiterer Schritt zur Eskalation gesetzt, sondern vorallem der Ukraine, besser ihrem Präsidenten Selenskyi genützt. Dieser betreibt seit Beginn des Krieges gezielt und sehr geschickt die Strategie, die NATO, die EU und die USA immer mehr und tiefer in den Krieg hineinzuziehen. Aus seiner Sicht durchaus logisch und die einzige Möglichkeit, seine Ziele zu erreichen. Nämlich keinen Quadratmeter Ukraine inclusive Krim aufzugeben und zurück zu erobern. Selenskyi weiß, dass er mit den bisherigen Mitteln und der bisherigen Unterstützung durch die NATO und die US-Administration diese Ziele nie erreichen kann. Deshalb ist die einzig zielführende Strategie eine direkte Beteiligung von NATO und USA am Krieg. De facto findet das ja bereits statt, doch noch viel zu zögerlich und nur verschämt und nicht öffentlich.

    Bin gespannt, wie es weitergeht. Putin hat definitiv kein Interesse an einer militärischen Konfrontation mit der NATO. Er weiß, dass er diese konventionell nie bestehen kann. Das wissen auch die Strategen in der NATO. Deshalb werden nach und nach die Hemmungen fallen, sich mit Russland direkt zu anzulegen. Das birgt das Restrisiko einer Eskalation auf atomare Ebene. Wie real das ist, vermag heute noch niemand abzuschätzen. Doch es wird mit jedem Tag ein bisschen wahrscheinlicher.

    Die Argumentation der NATO ist widersprüchlich. Einerseits predigen alle von Stoltenberg abwärts, dass man Putin keinen noch so kleinen Gebietsgewinn gewähren könne, weil er sonst ermutigt würde, den nächsten Nachbarstaat anzugreifen. Andererseits gehen sie davon aus, dass RUS militärisch viel zu schwach sei, weitere Fronten zu eröffnen. Was nun?

    Fazit, Selenskyis Ziel ist die direkte Konfrontation der NATO mit RUS. Und er arbeitet konsequent daran, dieses Ziel zu verwirklichen. Und die doofen Europäer sind dabei die willigen Idioten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mario Morgenroth (a.d.)
    antwortet
    Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Sehe ich ein bißchen anders. Israel steht für den Kapitalismus. Der Kapitalist hat angegriffen. Das allein zählt für den Linken. Der Kapitalist macht Krieg. Der Terrorist kämpft mit seinen Mitteln gegen das Establishment. Stünde die Sache andersherum in Palästina, würden dieselben Leute den israelischen Terroristen unterstützen, der sich gegen das arabische Establishment auflehnt. Das Problem ist nicht der Linksliberale, sondern eine Weltordnung, die auf Unrecht basiert.
    Abgesehen davon, MM, Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, daß NACH der Aktion Israels in Palästina Ruhe einkehrt?
    Israel hat nicht angegriffen - die Hamas hat angegriffen und hält immer noch Geiseln gefangen. Was soll diese Täter/Opfer Umkehr bezwecken?
    Und unabhängig davon: die große Mehrheit der in Israel lebenden Araber lebt dort lieber unter einer Israelischen Führung...als unter einer Arabischen. Wenn die einen Kapitalisten sind und die anderen nicht...dann liegt das doch nur daran, dass die Nicht-Kapitalisten zu blöde sind...um Kapitalisten zu werden. Die Palästinenser würden doch sofort...ohne nur eine Sekunde überlegen zu müssen...mit den Israelis tauschen. Alle Menschen dieser Erde wären Kapitalisten...wenn sie denn könnten. Völkerwanderungen finden doch ausschließlich in kapitalistisch geprägte Regionen statt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • WirbelFCM
    antwortet
    Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen
    - Biden argujmentiert in seiner Ablehnung, die Regierung Israels sei demokratisch gewählt.
    Das war die ukrainische regierung, die man 2014 gestürzt hat, auch 🤷‍♂️

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Sehe ich ein bißchen anders. Israel steht für den Kapitalismus. Der Kapitalist hat angegriffen. Das allein zählt für den Linken. Der Kapitalist macht Krieg. Der Terrorist kämpft mit seinen Mitteln gegen das Establishment. Stünde die Sache andersherum in Palästina, würden dieselben Leute den israelischen Terroristen unterstützen, der sich gegen das arabische Establishment auflehnt. Das Problem ist nicht der Linksliberale, sondern eine Weltordnung, die auf Unrecht basiert.
    Abgesehen davon, MM, Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, daß NACH der Aktion Israels in Palästina Ruhe einkehrt?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mario Morgenroth (a.d.)
    antwortet
    Ich glaube, dass gerade die Amis an Stelle der Israelis auch nicht anders handeln würden. Wenn die Israelis jetzt aufhören, dann war die ganze "Operation" umsonst. Es halten sich noch mindestens 1000 Hamas Kämpfer in Rafah versteckt. Und wäre ich Netanjahu...ich würde auch nicht ruhen...bis der letzte Terrorist eine Kugel im Kopf hat. Was sich da an unseren und an den Unis in den USA abspielt, das ist ein Schande - und eine noch viel größere Schande ist dieser von 400 Profs unterschrieben Brief. Das zeigt, wie linksdurchseucht unser Bildungssystem inzwischen ist.

    Einen Kommentar schreiben:


  • eulenspiegel
    antwortet
    Die Reaktionen auf den Antrag (!) auf Haftbefehle gegen Netanyahu und den Anführer der Hamas sind bezeichnend.

    - Die USA, die den IStG nicht anerkennen - aus gutem Grund, ich sag nur Vietnam, Irak - behaupten eine Gleichsetzung von Hamas und Israels Verantwortlichen sei unzulässig. Detto alle anderen Verteidiger Netanyahus. Finde den Fehler! Da wird eine Behauptung aufgestellt, als Fakt hingestellt, die überhaupt nicht zutrifft. Weder werden Hamas und Israel gleichgestellt, noch verglichen. Die Haftgründe für die Hamasführung und Israels Leader sind äusserst unterschiedlich.

    - Biden argujmentiert in seiner Ablehnung, die Regierung Israels sei demokratisch gewählt. Als ob das ein Ausschließungsgrund für Kriegsverbrechen sei. Das Eine hat mit dem Anderen so viel zu tun wie Mathe mit Theologie.

    - Und natürlich darf die Antisemitismuskeule nicht fehlen. Als ob ein Haftbefehl gegen Netanyahu automatisch gegen alle Juden gerichtet sei. Aber das tun sie gerne die Führer, sich gleichzusetzen mit dem regierten Volke

    Man kann durchaus geteilter Meinung sein, ob ein Haftbefehl des IStG gerechtfertigt, sinnvoll, politisch relevant sei. Ich glaub eh, dass der gegen den Hamasheini genehmigt, der gegen N. abgelehnt werden wird. Nur, was N. und die Armeeführung in Gaza abhalten, geht definitiv weit über Selbstverteidigung hinaus.

    Einen Kommentar schreiben:


  • aerolith
    antwortet
    Graphik über die russischen Territorialgewinne; Angaben in km²:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Russische-Gebietsgewinne-der-letzten-Tage-009b1196e7b4d037ce4510320d90a4b0.png Ansichten: 0 Größe: 87,3 KB ID: 3570

    Einen Kommentar schreiben:


  • WirbelFCM
    antwortet
    Also ich wäre ja dafür, dass man die betroffenen Gebiete befragt, wie sie in Zukunft leben wollen: ob als Teil von Russland - wie die Krim - oder als eigenständige souveräne Staaten wie die VR Donezk und Luhansk. Die haben das ja vor zehn Jahren in eigenen Wahlen so bestimmt. Aber WIR haben das ja einfach ignoriert und erkennen in unserer ach so großen Toleranz und Demokrstieliebe deren Souveränität nicht an. Hätten wir es getan, hätte es diesen Krieg nie gegeben. Punkt!

    Ja, Trump ist die einzige Hoffnung für Frieden im Osten! Trump kann gut mit Putin, beide wollen keinen Krieg. Die Ukraine würde sich beugen müssen. Na zumindest deren aktuelle Marionettenregierung. Dem Volk ist das ja eh egal, das will nur in Frieden leben. Und da frag ich mich grad: was ist eigentlich mit dem Janukowitsch? Das könnte der richtige Mann sein, um den Frieden für die Ukraine zu besiegeln, wenn man den wieder inthronisieren würde. Das Standing beim Volk hatte er ja wohl. Jedenfalls sehe ich keinen anderen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mario Morgenroth (a.d.)
    antwortet
    Sehe ich ähnlich...auf die Krim werden die Russen garantiert nicht (mehr) verzichten. Der jetzige Gürtel drum herum ist eine Art Pufferzone zur Krim - auch da wird sich nicht viel ändern. Noch offen sind die Baustellen Odessa und Moldau - das könnte die Verhandlungsmasse sein. Russland behält, was es hat...und verzichtet dafür auf Odessa und Moldau. Ob die Nato nun in Rumänien oder in Odessa ins Schwarze Meer sticht, das kann den Russen egal sein. Odessa ist für die Ukraine von existenzieller Bedeutung.

    Einen Kommentar schreiben:


  • eulenspiegel
    antwortet
    De facto befindet sich die Nato bereits im Krieg gegen Russland. Warum das Russland nicht thematisiert und seine Kriegsführung auf Nato-Länder ausweitet, liegt schlicht daran, dass Russland dazu viel zu schwach ist, einen Krieg gegen das Bündnis nie gewinnen könnte und der Schaden um ein Vielvielfaches größer wäre als der Nutzen. Dazu käme das unausweichliche Ende in einem atomaren Vernichtungsszenario. Putin, der von den wehrhaften, Demokratie in der Ukraine verteidigenden Maulhelden a la Strack-Z., Hofreiter, Baerbock, Röttgen usw. als Irrer, eroberungssüchtiger Diktator dargestellt wird, ist allerdings rational genung, das zu wissen. Fragt sich nur, wie geht es weiter? Und wie kann man diesen sinnlosen Krieg beenden?

    Erstens, ich weiß es auch nicht. Zweitens, mit Selenkyi und seiner Gefolgschaft wird das nix. Drittens, es ist weit und breit keine Figur im Spiel, die das Format besäße, strategisch, weitsichtig genug zu denken und zu handeln. Es scheint, dass nur noch Zwerge/Bauern das Schachbrett bevölkern. Also wird der Abnützungs- und Stellungskrieg weiter gehen, so lange, bis irgend eine Seite erschöpft ist. Bei der massiven westlichen Hilfe für die UA kann das noch lange dauern. Wie lange RUS das aushält, weiß ich nicht. Wenn RUS die Gas- und Ölmilliarden fehlen, wird es eng. Vllt. wäre ein Präsident Trump ja in diesem Fall eine Hoffnung. Obwohl ich seinem Geschwätz absolut nicht traue.

    Ich - naiver Trottel und politischer Ignorant, der ich bin - würde geheime Sondierungen mit dem Kreml aufnehmen und ausloten, ob eine Gesprächsbereitschaft besteht - ohne Vorbedingungen und völlig ergebnisoffen. Ich bin fast sicher, Putin wäre unter diesen Voraussetzungen zu Verhandlungen bereit. Es scheitert aber an Selenskyi und Co., an den europäischen Krämern und Aufrüstern, also wird es nicht mal den Versuch geben, diesen Krieg zu beenden.

    Wenn man RUS die Krim völkerrechtlich überlassen würde - was ja historisch nicht so weit hergeholt wäre und über die Ostgebiete der UA verhandeln würde, wäre zumindest ein unbefristeter Waffenstillstand möglich. Wie gesagt, imagine .... man wird ja noch träumen dürfen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mario Morgenroth (a.d.)
    antwortet
    Seitens der USA sind das hauptsächlich Kredite---seitens der BRD überwiegend Geschenke. Es wird viel von Waffen und Geldspritzen geredet, aber den größten Batzen dürfte das Bürgergeld für 1,1Millionen Ukrainer ausmachen - hinzu kommen Sprachkurse usw....

    Einen Kommentar schreiben:


  • WirbelFCM
    antwortet
    Zitat von Streusalzwiese Beitrag anzeigen
    Die Russen werden wohl den Großteil wieder aufbauen müssen. Denn die größten Zerstörungen fanden und finden in Gebieten statt, die nach dem Krieg nicht mehr zur Ukraine gehören werden.

    Aber wie läuft das eigentlich mit den gegenwärtigen Milliardenhilfen an die Ukraine? Ich glaube nicht, dass das Geschenke sind. Zumindest nicht von den USA. Das sind wohl Kredite, die die Ukraine auf Jahrzehnte fesseln werden.
    diese Gebiete, in denen die größten Zerstörungen stattfanden (die russische Krim und die Volksrepubliken Donezk und Luhansk), gehören schon seit 10 Jahren nicht mehr zur Ukraine 🤷‍♂️

    Natürlich sind das Kredite! Genau deswegen werden Kriege geführt, um Staaten zu verschulden und wertlose Petrodollar in Ressourcen wie Nahrungsmittel und Bodenschätze „umzuwandeln“. Um nichts anderes geht es USA, UN und NATO mit ihrer imperialistischen Kriegspolitik. Seit 112 Jahren inzwischen (seit der Gründung der FED 1912)

    siehe (bzw. höre) hier: https://www.facebook.com/Cashflow.Ma...8941736936949/

    Einen Kommentar schreiben:


  • WirbelFCM
    antwortet
    Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen
    Ich denke, wenn man Russland ein echtes Angebot (etwa Krim bleibt russisch, über die besetzten Gebiete mal reden) machen würde - kein Diktat und Ultimatum -, könnten vielleicht Verhandlungen zu einem dauerhaften Waffenstillstand führen.
    Das wären genau die Forderungen Russlands, die man seit 10 Jahren ignoriert hat und die zu diesem Krieg geführt haben. Sollte es so kommen, wäre Russland der klare Sieger des Konfliktes. Das wird man nicht zulassen 🤷‍♂️

    Einen Kommentar schreiben:

Zuvor eingegebener Inhalt wurde automatisch gespeichert. Wiederherstellen oder verwerfen.
Auto-Speicherung
Smile :) Embarrassment :o Big Grin :D Wink ;) Stick Out Tongue :p Mad :mad: Confused :confused: Frown :( Roll Eyes (Sarcastic) :rolleyes: Cool :cool: EEK! :eek:
x
x

Wie heißt die größte deutsche Insel?

Lädt...
X