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  • Streusalzwiese
    antwortet
    Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen
    Jetzt wird es langsam spannend. Putin annektiert 4 Provinzen, die Ukraine drängt in die NATO.
    Das wäre eine Lösug: Die Ukraine überlässt die vier Provinzen plus Krim Russland und tritt in die NATO ein. Damit wäre Putin wahrscheinlich einverstanden.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Jetzt wird es langsam spannend. Putin annektiert 4 Provinzen, die Ukraine drängt in die NATO. Diese ziert sich und will stattdessen mehr Waffen, bessere Waffen, wirksamere Waffen liefern. Die 4 Löcher in NS1+2 - für jede annektierte Provinz eines - lassen nichts Gutes dräuen. Und der Winter steht vor der Haustür. Alle Zeichen stehen auf Eskalation, keine Lösungen in Sicht und zwei Gambler, die auch die Welt anzünden würden, bevor sie nachgeben.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Für einen Unfall sind diese Lecks zu weit auseinander. Sabotage dürfte klar sein...nur wer wars?

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  • Streusalzwiese
    antwortet
    https://www.ndr.de/nachrichten/meckl...stream810.html
    An den beiden Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 sind nach dänischen Behördenangaben insgesamt drei Lecks entdeckt worden. Zuvor war von den Betreibern ein Druckabfall in den Röhren gemeldet worden. Die Ursachensuche läuft. War es Sabotage? Russland zeigte sich "extrem besorgt". MV-Ministerpräsidentin Schwesig fordert vollständige Aufklärung.
    Wenn das mit den drei Lecks stimmt, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls verschwindend gering.

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  • WirbelFCM
    antwortet
    Alte Journalistenweisheit: wenn eine Sache keinen Sinn ergibt, folge dem Geld ?

    Oder besser im Original: who‘s profit is ist? Also wer profitiert davon? Putin doch eher weniger. Wenn er nucht mehr liefern wollte, würde er einfach den hahn zudrehen. Im grund profitieren doch nur die kriegstreiber, die von dem krieg und den sanktionen gegen RUS profitieren ?‍♂️

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Wie ich heute morgen lesen musste, ist neben NS2 nun auch NS1 durch ein mysteriöses Leck beschädigt. Damit kann durch beide Leitungen kein Gas mehr fließen. Im Netz kursieren bereits die wildesten Verschwörungstheorien, von Putin über Selensky, Scholz/Habeck, den Mossad bis hin zu uncle Sam himself reicht die Lister der Tatverdächtigen.

    Dass zufällig an beiden Leitungen ein Leck entsteht, halte ich für unmöglich. Sabotage ist wohl die wahrscheinlichste Hypothese. Fragt sich nur, wer war's?

    Es wird immer unterhaltsamer.​ ?

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  • Streusalzwiese
    antwortet
    Putin geht all in. Teilmobilisierung in Russland und Referenden in den umkämpften Gebieten.

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  • Streusalzwiese
    antwortet
    Neben dem Konflikt zwischen Asberbaidschan und Armenien flammt jetzt die Auseinandersetzung zwischen Kirgistan und Tadschikistan wieder auf.

    https://www.spiegel.de/ausland/tote-...b-4bb7d3bafe44
    Kirgisistan und Tadschikistan Grenzstreit zwischen Ex-Sowjetrepubliken – Mehr als 100.000 Menschen evakuiert


    Die kirgisische Seite meldet zivile Opfer, die Ausrufung des Kriegszustands sei eine Option: Nach den erneuten Kämpfen zwischen Aserbaidschan und Armenien drohen weitere blutige Gefechte zwischen Ex-Sowjetrepubliken.
    Russland ist geschwächt und kann die Rolle als Ordnungsmacht für die Ex-Sowjetrepubliken nicht mehr wahrnehmen.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Wär ja schön, wenn es so wär, Robert und der Krieg noch dieses Jahr endete. Aber, so wie es aussieht, wird sich die Ukraine nicht Gebietsverlusten abfinden, die wollen keinen m2 Boden an die Russen verlieren. So die tausendmal wiederholten Aussagen von Selenski abwärts. Und dass die russ. Armee miserabel geführt, konventionell schlecht gerüstet und völlig unmotiviert ist, das ist wohl keine Mär westlicher Geheimdienste. Dass die westl. Strategie auch dämlich ist, geschenkt. Jedenfalls hat der Konflikt noch immer Potential zur Ausweitung, Globalisierung. Und wie die EU nach diesem Winter dasteht, das finde ich auch sehr spannend. Interessante Zeiten.

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  • aerolith
    antwortet
    Nix Personalnotstand. Das sind in den ÖRR verbreitete Mutmaßungen, die belegen sollen, wie wirksam die Politik der Bundesregierung ist. Ich habe es schon mal gesagt: Die Russen haben 3-5% ihrer Streitkräfte in der Ukraine, die anderen Soldaten sind Freiwillige (Söldner) oder Soldaten der beiden Volksrepubliken, die sich von der Ukraine lossagten. Nun wurden noch zwei reguläre Bataillone geschickt. Putin will Ergebnisse bis zum Winter. Er hat kein Interesse an einem längeren und schwelenden Konflikt. Das apostrophierte Ziel ist die "Befreiung" des Donbaß. Also keine Eroberung von Kiew und keine von Odessa, keine von Charkow und keine von Saporoshje. Anders gesagt: es fehlen den Russen zur Erringung ihrer Ziele vielleicht noch 2500 km² im Donezker Becken. Ich nehme an, daß die Landverbindung zur Krim ebenfalls (bereits erreichtes) Ziel ist, aber Cherson im Westen des von den Russen eroberten Gebietes könnte schon Verhandlungsmasse sein.
    Wenn das so stimmt, wie es Putin gestern in Samarkand von sich gab, dann besteht Hoffnung, daß der Krieg noch in diesem Jahr endet.
    Rußland ist auch keineswegs isoliert. Ich habe das Gefühl, daß sich der Westen isoliert. In Samarkand trafen sich Vertreter von mehr als drei Milliarden Menschen der Weltbevölkerung, etliche Staaten aus Afrika und Südamerika sondierten die Lage, wollen mit dem "Westen" nichts mehr zu tun haben. Der hat sie zu lange ausgebeutet und mit einem "demokratischen" System überzogen, das diese Staaten mehrheitlich nicht wollen. Andererseits ist Indien auch dabei, die größte Demokratie der Welt. Das sind alles Dinge, die da im Schatten des Krieges geschehen, die die Welt verändern, die Machtbalance verändern.

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  • Streusalzwiese
    antwortet
    Die Russen rekrutieren schon in Gefängnissen. Das ist ein deutlicher Hinweis auf Personalnotstand. Auch häuft sich die Kritik von Putintreuen an der Taktik. Die Russen werden etwas anders machen müssen, wenn sie den Krieg nicht verlieren wollen.

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Ich beziehe meine Informationen lediglich aus den mir zugänglichen Medien und daraus für mich plausibelsten Schlussfolgerungen. Ich kann mich irren, doch selbst die Russen gestehen große Gebietsverluste ein. Glaube nicht, daß das 'Strategie' ist. Der Winter wird zeigen, wie es weiter geht ...

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  • WirbelFCM
    antwortet
    Mal ne Frage eulenspiegel: woher beziehst du deine infos zum krieg? Selbst „meine“ quellen halten sich da enorm zurück. Keiner weiß so recht, was dort wirklich abgeht. Selbst den russischen meldungen zum krieg traut man natürlich weniger über den weg als bei sonstigen meldungen über das geschehen in europa, darum frag ich mich schon, woher du deine infos über den zustand der russichen armee, ihrer motivation und ihrer ausrüstung beziehst? ?

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  • eulenspiegel
    antwortet
    Sarah Wagenknecht wird kritisiert, dass sie von einem Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland spricht, der der heimischen Wirtschaft mehr schadet, als er der Ukraine nützt. Da ist was Wahres dran. Die Reaktionen auf SW zeigen, wie irrational und ideologisch die Debatte geführt wird. Wer die Strategie des Westens hinterfragt, gilt gleich als rechter Putinversteher, was heute ungefähr das ist, was im Kalten Krieg die 4. Kolonne Moskaus war. Inzwischen sind wir im Heißen Krieg. Na immerhin auch ein Fortschritt.

    Die russische Armee in der Ukraine ist ein desatröser, demotivierter, mit Schrottgerät ausgerüsteter, marodierender Haufen. Glaube nicht, dass das Strategie ist. Das ist Unvermögen und Selbstüberschätzung der Generalität und Politik.

    Hier noch eine Meinung zum Thema: https://www.cicero.de/aussenpolitik/...ederlage-putin

    Der Punkt ist: keine der beiden Seiten kann es sich leisten, zu verlieren. Die Ukraine kann keinen Meter Bodens an die Russen abtreten, Russland muß Geländegewinne aufweisen. Ein unlösbares Dilemma. Der Krieg wird also auf dem Schlachtfeld entschieden werden. Keine guten Aussichten für Putin, ausser die USA ändern ihre Strategie und opfern die Ukraine, so wie sie es schon oft getan haben.
    Zuletzt geändert von eulenspiegel; 16.09.2022, 09:55.

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  • aerolith
    antwortet
    Ich denke, daß die Russen bisher eher auf Sparflamme in diesem Krieg agieren: langsam, aber stetig. Die nördlichen Gebiete sind für sie auch eher nebensächlich. Sie wollen die Küste, aber sie wollen sie nicht selber erobern, sondern vlon ihren Verbündeten erobern lassen, die sie aber unterstützen. Wenn ich Putin richtig verstehe, dann galt sein Treffen mit dem Chinesen (wie bereits im Feber) dazu, diesen darüber zu informieren, daß er einen Gang zulegen will, um vor dem Winter die Sache zu entscheiden. Es sollte mich also nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen eine russische Offensive im Süden beginnt. Warten wir es ab.
    Die Kriegslüsternheit und -begeisterung im ÖRR angesichts des ukrainischen Vordringens im Norden ist widerlich.

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